en das ine Reckte eines lebenslänglichen Mitgliedes der ersten dem Vertrocknen zu schützen, lieber stehen die Pflanz me .__m rrffp fruftirriaM. dann smd he klimatischen Unfälle Kie heutige Kummer umfaßt 8 Seiten. Kammer der Stände am 5. Dezember 1903 an. Aeutsch-Khma betrieben verliert das Wirtschaftsleben den Charakter der Trauerknnde in die Welt getragen iud«n n das AL- 1. Februar. bei einander Tagen wieder ausgelassenen Darmstädter Arief. R. B. Darmstadt, der Lanlheit ihm tätige Mitarbeit versagte, ihm sein Pslichitgefichi, das ’«ne§ Le zeichnete, ni Fingers Nac b««»N Ipäterec 8P+^r- j n ,C™ Mr d. Bl. "^Mldeier—' BW Mann icht eine ständische Gliederung oder manenvitoung zur Folge gehabt. Einmal ist die Anzahl der Gewerbetreiben- den — im ganzen um 800 — im Verhältnisse zu der Gesamtbevölkerung des Landgebiets von etwa 70000 Köpfen zu gering, als daß Sonderung eintreten konnte. Sodann haben sich, auch die Gewerbe nicht in der Weise von der Landwirtschaft losgelöst, daß diese Arbeitsteilung eine soziale Gliederung zeitigen könnte. Tom Ausgleiche des auf der geschilderten Grundlage entstandenen Verkehrs dienen Märkte an bestimmten Plätzen und Tagen. Haupt- marktort für das Landesgebiet in Lits'un. Hier vollzieht^ sich alle fünf Tage der Umsatz der Landesprodukte. Ter stärkste Besuch des Marktes fällt in die Monate November bis März. Unmittelbar vor chinesisch Neujahr (ungefähr Februar) erreicht der Marktbesuch seine Höchftsrequenz mtt 15000 Marktgüngeru. Aber auch in der stilleren Sommer- zeit sinkt die Zahl nicht unter 4000. Zunächst sind es Kleinhändler, die von Markt zu Markt, von Torf zu Torf ziehend, ihre Waren absetzen, meist primitive Artikel, die den Luxusbedürfnissen der Landesbevölkerung ! genügen. Handelsgegenstände sind: Obst, Werß- kohl, schwarze Schweine. A n g e b a u t werden in zweizahrrger Kulturperiode mtt drei Ernten verschiedene Hrrsearten und Mais; damr | Weizen, Gerstt oder Erbsen und endlich Oelbohneu, Süß- ist das liebste Kind der Reichsverwaltung unter den deutschen Kvlonialgebieten. So scheint es wenigstens nach der Ausstattung der dem „Gieß. Anz." von der Marine- verwallung überreichten Denkschrift über die Entwickelung iUa bislOO Mkgiebt sich. Leuten Dar- y J. B- Fricke, Meldort il-.ramevkhrverlotti'. ^ua.Selinsw.bkK verloren m Sonntag emeDami,'' )iuQtbengefl.Wn-^ verloren. ; inteaePhi!oiophu"v^ U^rn.Z'garr' Aa o,i*A' mL Wsts» W Uhr. ikl ich die Unlust senden "an gewissen Gütern verbindet sich vielfach em I Tie Mederschtagsmengen, Die ur «n w * besonders die I an a^ten zur Lebensführung erforderlichen. Tie etwa zehn bis zwölf Stunden abgestürzt waren, verliefen Berg? und Fischerdörfer haben nur wenigen und schlechten dieses Jahr in vier bis fünf Tagen,wobei naturgemäß Ackerboden. Ter Ueberfluß auf der einen, der Mangel eine ungleich größere Wastermenge vom Boden geölten der andern Sette drangen zum Ausgleich. Tamit werden konnte ,. - „... - ~ ■ n< -—1 W<^s die bergbauliche Entwickelung im Hin- terlande anlangt, so hat die Schantungbergbau-Gesellschoft sich im Berichtsjahre hauptsächlich damit beschäftigt, die Ausbeutung des im Weihsien-Felde durch den Schacht bei Jangtse erschlossenen Steinkohlenflötzes vorzurichten und die Aufschlußarbeiten im Poschan-Revier zur Ermittelung eines günstigen Ansatzpunktes für eine Schachtanlage weiterzuführen. Tie Kohle wird von den Chinesen willig gekauft, eignet sich aber wegen starker Aschenrückstände nicht für Eisenbahnen und Tampsschisfe. Au der Schantung-Eisenbahu sind dre * arbeiten bis Tsinanfu ferttggestellt. Sehr bemerkenswert ist der Eifer, mtt dem auch Japan sich am Schiffsverkehr nach Tsingtau beteiligt. Tie Tampfergesellschaft Osaka Schosen Kaischa läßt regelmäßig alle drei Wochen einen mtt Passagiereinrichtung L und 2. Klasse, europäischer Küche und elekttischem Licht ver> I seheneu Tampfer auf der Strecke Kobe — Tsingtau — Niu- tschwang —Kobe verkehren. Außerdem läßt dieselbe Ge- I sellschaft noch unregelmäßig Dampfer dirett von Japan nach Tsingtau und mtt einem Umwege über Tschlfu und Korea nach Japan zurücklaufen. Zur Hebung des allgemeinen GesundhettszustandeS trug nicht unwesentlich der Umstand bei, daß bis tief in das Jahr hinein Gelegenhett war in der See zu baden. Infolge der günstigen Strandverhältnisse und der Bemühmigen der Badekommission hat sich das Badeleben vortrefflich weiter entwickelt. Beretts Anfang Ium wv w , w , , 1903 trafen die ersten fremden Badegäste ein. Nack üttie^unseres"Großherzogtums 'zweckmäßig erscheint. I kartoHeln^ Michweizen, Speiserüben oder Weißkohl (oder und nach nahm ihre Anzahl so zu, daß die Hotels bald Der Telegraph hat heute abermals eine schmerzlich^ andere Gemüse). Neben dieser zweijährigen Külturpemode überfülll waren und zur Unterbringung der Gaste noch iraueriuuvc iu dtt Wllt getragen, ttttrm er mit biel Ernten findet sich eine einjährige Periode mit nn Privathaus gemietet werden mußte. Infolge dieses lebendes bochbetagteu früheren hessischen Staatsministers bürer Ernte für den Anbau von Kartoffeln und Erdnüssen, steigerten Fremd enbesuchs wird die Tsingtauer Hotel- -t-in aer meldete. Mtt chm ist wieder einer derjenigen ^e Mühjahrskartoffelu sind erheblich erttagreicher als Aktiengesellschaft bis Juni 1904 ein neues Badehotel fertigten deutschen Patrioten dahingegangen, deren polttiscker dritte Frucht der zweijährigen Kulturperiode ge- stellen. Ter günstige Eindruck, den bte vorjährigen Bade- ShtHuft auf die liberale und nationale Ausgestaltung der »„aenen Spätkartoffeln, obwohl sie dieselbe Frucht sind, gäste von Tsingtau als Seebad genommen haben, hat be- SnL ^im Reick nicht zu verkennen ist. Als er im Jahre besonders wertvoll ist der Boden, der neben Feld- wirkt, daß sich die Zahl der zu längerem Aufenthalte ge- -|«G2 rum Mitglied der zweiten hessischen Kammer gewahll fetten noch Obst trägt. Folgende Obstsorten werden vor- kommenen Badegäste von 30 im Jahve 1902 aus 126 im tonn-be trat er der damaligen Fortschrit tsparLei ^gsweise gezogen: Aepfel, Birnen, Granatäpfel, In- Jahre 1903 erhöht hat. Hier sind nich die Badegäste gebet deren Ideen und Prttizipien er auch später in feinen Kastanien, Mehlbeeren, Walnüsse, Weintrauben, ferner rechnet, die zu längerem,Badeausenthalle nach Tsingtau Stellungen im Staatsdttnst und üamenllich in den 14 Pflaumen, Aprikosen, Pfirsiche, Persimoneu. kamen und die zum größten Tett von den Küstenplätzen ^nhren ieiner Leitung des hessischen Staats Ministeriums Turch die Obstlehrschule in Geisenheim am Rhein sind (Shanghai, Hongkong, Tschifu), zum Heineren aus dem ?reu und offenherzig betätigt hat. Staatsminister Finger gutem Erfolge Stecklinge heimischer Reb ensor- Innern Chinas kommend, hier Erholung suchten. Von den mar ein Dtann von außerordentlichem Gerechtigkettsgefühl t(»n eingeführt worden, die in diesem Jahre reichen Gingesessenen sind zahlreiche eigene Badehauschen er> iirtb edler humaner Gesinnung, aber auch zugleich eine Ertrag gebracht haben. Trainage des Bodens, rechtzettiges richtet worden (62 im Jahre 1903 gegen 30 im Jahre ü-attvolle ' energische PersönliLeit, die ihren Posten nach Bespritzen mit Bordelaiserbrühe gegen Peronospora haben 1902); einige der fremden Badegäste gehen mtt dem Plane Sher Rickttung hin fest zu verteidigen verstand. Als b{3l Ertrag gesichert. Von den seinerzett dort mtt 75 Re- nm, sich am Sttande eine Sommervttla zu bauen. Wenn Mi77isteri^ctt hat er in den 70 er Jahren in Gemeinschaft hensorten begonnenen Versuchen zur Erzielung eines ttmk- somit der berechtigte Rus Tsingtaus als des gesundesten mtt dem früheren Justizminister Kempf die Vorbereitungen L^n Meines sind jetzt 12 bis 15 als endMig nutzbar Platzes der chinesischen Küste sich immer weiter verbreitet, ttlr die neue Justizgesetzgebung getroffen und als ^sgeschieden und die Versuche damtt im großen fort- so ist dies nicht nur im Interesse der sanitären Wurdiguna ^taatsminister verstand er es mtt außerordentlicher Um- gesetzt. Abgesehen von der Peronospora sind die Feinde der Kolonie mit Freuden zu begrüßen, sondern ttagt zugleich und Geschicklichkeit, nach dem Beispiel des Fürsten Ms- ail2 der Pilz- und Jnsektenwell sehr zahlreich, und von auch zur wirtschaftlichen Förderung derselben bei, indem In^rck in Preußen auch in unferm Großherzogtum die Anfang an muß mit dem Auftreten der Reblaus gerechnet fremde Kaufleute die Kdlonie und ihre Einrichtungen ans AVnrnHpn Bestimmungen der unter seinem Vorgänger von I werden, da auch schon in Tschifu im Jahre 1901 30 0001 eigener Anschauung kennen und schätzen lernen. Starck gesckmffenen Kirchengesetzgebung zu mildern Stöcke wegen Reblauserkrankuug herausgenommen werden ---- unb somtt Ruhe und Versöhnung ttn Laude herbeizuführen, mußten. . , , IKdtioiiaHiikKUe UUd AntiieMlteU. in iracnb einer Weise auf die Rechte des Staates! gleiche Jnsettengefahr bettnfft die Forstwirt-! . i^verrickten Er war ein Mann von hohem ncttioualen schäft. Ta Nadelhölzer besonders im Gebiet zur An- Wir erhalten^aus der Provinz'.Ober^sf n unb iS ftets im besten,^eundschastlichM geeignet sind, so mackst sich bei ihnen der v°n naiw n°tt.be-°ler Sorte solgende Zu- ÄS« U WÄntr Ä de- Ätschen °°m ^ Januar E Bahnen m mit Preussen übergcleitet. & i)at bamit ((faiemtet Wasserentzichnng das Gelände unwegsam mach- als eine Zahlenzusammenftettung, mit welcher der Ve « ÄSX fc 3i«an»e« des Lan- anT« Seiten nLder große Erdrutsch? zur Folge sasser den Zusammenbruch der n °tr°nal lIber«len die Gmnol g z ßekannllich auch im neuen hatten führten an den Bergen herunter. Turck Verbauen Partei bewegen will. Nun, S^Nge Wershett, d d in erfreulicher Weise sich geltend 'macht, dieser ^Ravinen an geeigneten Stellen wurde oas Wasser 5^err Artikelschreiber in ^^m "veile smnes ckr.fs tz ö Haushaltsetat tti^^icher ^e dieser Mavmen an g ein Wasserreservoir besten gibt, kann man sia) für oO Pfennig nn nächsten ^re seinem Andeuke e aewounen. Tie allmähliche Zuschlemmung der Ravinen, Pücherlaoen kaufen, wenn man sich das^kletne: Handbuch * . Tnhe Sie füll auf diese Weise vollzieht, wird die Unwegsamkeit von Josef Kürschner „Teutscher ^eitt-stag ersteht, nur mit Ergänzung unseres gestrigen Arttkels KUM Tode die M) auf die e I ö m geschah die dem Unterschied, daß die dortigen Zusammenstellungen des Ministers Finger wttd uns von kundiger serte so - ^Elemniung infolge des unbewachsenen Bodens schneller interessanter suid als die Ausführungen des Artikelschreibers, gendes mitgeteill: er als aewünscht, sodatz diejenigen Raoinen, die noch weiter denn jie sind nicht eins ewig zurechigeichnitttm, sondern ne Finger war genau 14 -^/rhre als Waiserreservott dienen sollten, wieder ausgebaggert betteffen alle Parteien und ergeben jorntt erst em richtiges am b^Lili 1898 cms dE attwen «/Wa«-1Telle werden, mtt Bild der parteipolitischen Entwicklung rn unserem Äater- Gioßh'-rzogs p.« lebenSlS-glich«» bestecksi ^'"senn man Nachweisen will, ob eine Partei noch Stoben Ausschuß lebhaften und regen Antett, und^ erch als duKullurflacyen^ergi , cy bis Mitte April ist in sondern auf die Zahl der Stimmen, die für die Partei zuiw^neudeu Beschwerdeu des Alters «b der FoZchr^t d^ A Mebuschläg- zu rechnen; b^n folgt stbgegcoeu worden ist, und da kommt nicht die Sümrnen- .....bis zum Emtritt der sogenannten zahl in Betracht, die rn den ,0er und Mer Zahreu von ; ihn Zett seines Lebens aus- ^ne mnge ^ur p i Wäh^nd dieser Periode müssen der Partei erreicht lvorden ist, sondern diefenige, welche ee. $gfL Ä b^nWcht Ä te Slt^n Erholt begossen werdtu, um sie vor! sie bei ber R-ichsiagswahl im Jahre 1898 und bei ber erste Kulturjahv, dann sind sie klimattschen Unfällen ent hoben. Tie Bodenlockerungstiefe für Pflanzen muß jedoch mttidestens 50 Zentimeter betragen; hierin liegt der Hauptgrund für die Kostspieligkeit der Kulturen. Tiefe tiefe Lockerung hat zwar bei dem steinigen Geröllboden neben schwieriger Arbeit ein Nachttagen von Erde als Ersatz der Steine zur Folge; sie muß aber angewendet werden, damit die Pflanzen schnell über die Türrgrenze (40 Zentimeter) hinaus in den Boden hineinwurzeln. In diesem Jahre traten die Vorteile des durch die beinahe fünfjäl-rige Schonung üppig wuchernden Graswuchses auf den Bergen deutlich hervor. Die Zerstörungen durch Regen in den Nachibarbergen des Schutzgebietes, wie dem Lau- schan, waren so groß, wie nach Aussage der Chinesen nicht mehr in den letzten 30 Jahren: alle Wege zerstört und gairze tzäuserkomplexe zum Abrutsch gebracht, große Felsblöcke sind von den Gießbächen der Berge fortgewalzt und aus riesigen Quadern gebaute Steinbrücken zerstört. sowohl "zur Freude, wie zur parlamentarischen Arbeit. I verstreuterr"Törsn' geschlossene Äevölkerungsgruppen Trotz dieser ckicgenm.'ligen des vergangentti Tie Lust zum Scherzen ist durch den tief bellagten Srauei> Loa - einigen hundert Menschen. In wirtschastlick>er Be- NiederMagsznfer 621,b^^Milttmete, bettagl. suck «enne^- foll an unierra Fürstenhofe stark beeinträchtigt, und aud? »ehuna zeiat sich, die Einhett in der Meichartigkett ber luerte Schäden int Forstgelande nicht entstanden, die das entsetzliche Ereignis in der Alice-Kochschule, dem ^odu^tion? TtÄ die Verschiedenhett der Naturbeding- veaupfade wurden wenig zerrissen urch Wspuchngw far^ schon neun blühende Menschenleben znm Opfer fielen, ^en in ber La^e ber einzelnen Dörfer erfährt biese fast gar nicht statt. Neben ber so «Achten Reaulierung hat weit über bte Mauern Darmstadts hinaus Teilnahme gewisse Tifferenzierung. Mit dem Ueberfluß einzelner der RegenmaZen trat noch em anderer ^lell hervor, und Betrübnis erregt; andererseits tritt auch die UnlujtLgegenben an gewissen Gütern verbindet sich vielfach ein|Tie Niederschlagsmengen, ^die noch ^m ^Jahre 1901^üt an den politisc^n Dingen im Lmide und ' — mangelnde Arbeitsfreudigkeit der zweiten < jammer so deutlich zutage, daß es den besonnenen Pv-1. .......... iitiler mit Sorge erfüllen muß. ^i den zehn Monaten, die auc j>er andern Sette drängen zum Ausgleich. Tamit non dem laufenden Etatsjahr beretts verflossen sind, hat durch das Vorhandensein einer Anzahl von Gewerbe- bie Kammer ttn ganzen sieben Sitzungen abgehalten und --- ^'^‘7 »7 Dabei ein paar Sacken erledigt, die sich schlechterdings geschlossenen Hauswirtschaft. Allein die hierdurch bewirkte nicht länger hinausschieoen ließen. Tritt die Kam- A^bettsteilung zwischen Urproduktion und Gewerbe hat mer nun wirklich Mitte Februar zusammen, so ^cht eine ständische Gliederung oder Klassenbildung zur wttd sie Not haben, den Etat noch so zeittg ferttg zu - - - . - ----J — lellen, daß er auch noch von der ersten Kammer vor dem 1. April erledigt werden kann. Dann folgt das Osterfest, das gewöhnlich mehrere Wochen Pause für die Kammer mit sich bringt, es kommt also ber Mai heran, bevor man an eine Erledigung der weiteren parlamentarischen Arbeiten denken tarnt. Und dabei häufen sich diese ttnmer mehr. So steht schon in den nächsten Tagen bte Embrmg- ung ber Regierungsvorlage über bie Reform der Gern ei nbe steuer-Gesetzgebung bevor, eine schwierige Materie, welche bie Kammer monatelang beschäftigen dürste; ferner wird in kurzem eine Denkschrift über bie rationelle Erschließung des Vogelsbergs, Ane Vorlage über eine durchyrerfenbe E rweiterung der Kur- und Badeaulagen in Bad-Nauhetm nnb manches andere noch erscheinen, was Zett um» Jn- ureHe ber Kammer vollauf ui Anspruch zu nehmen ge- eirmet ist. Unter solchen Umständen darf man es schon jetzt für ausgemacht halten, daß die, Wahlrechtsvorlage in diesem Jahre nicht mehr zurErledig- un q kommen wttd. Vielleicht komnttdiese Frage mzwischen in einem der Nachbarstaaten zu möglichster Zufriedenhett aller zur Lösung, und wtt können daun das Gute daraus uehmen, wo wtt es finden und so wett es für dne Berhäll- Wie eng im Leben Ernst und Scherz wohnen, können wtt in den gegenwärtigen bemerken. Wtt stehen mitten in der luftigen, ~ .. ------------- ----- Karneval ft immung und bie zahllosen Vereine und Kiautschaugebietes von Ottober 1902 bis Oktober 1903. Gesellschaften voll führen einen wahren Wetteifer in den .-fßon fett einer Reihe von Jahren üblich, sind dieser Arrangements humoristischer Konzerte oder ,Herrensitze Denkschrift mehrere Panorarnabilder von Tsingtau bett Migen" mtt und ohne Damen; gleichgettig ist aber auch gegeben die uns bie Stabt nebst Vorort Tapantau und schon feit Wochen bie parlamentarische Hochflut, ^ßen Bucht nebst Sckiffen und Bergesrahmen von die Zett der härtesten Arbett und erbtttertsten Kämpfe für verscmedenen Standpunkten aus zeigen. die polttische Well erschieneii, denn außer unserer hessi- Grundlage für die Entwickelung bllben scheu Kammer sinb fast alle deutschen Parlamente längst Laub- und Forstwirtschaft. Als Ackerbaukolo- töieber eifrig bei ber Arbeit. uien angelegt, deren Mitglttder ursprünglich gleichen An- Jn Hessen sehll es diesmal an der rechten Stimmung, teiI am ^ben besaßen, bilden die zahlreichen über das sowohl zur Freude, wie zur parlamentarischen Arbett c^d verstreuten Törser geschlossene Bevölkerungsgruppen icmensciiriiti. Arbeiten h Vervielfältigungen e» prompt und diskm 3'1 n 1145 «eug, Äidwigslr, 6, L PettolcumMotor rofte, joll am 8. Februar, ags 8 Uhr, aui der Lch -i AtzÄmdm üerfteiqed __10490 ken-Anzüge «nb Dominos f- zu verleihen. kT Größle Ausmaß, ▼ billige Preise. ®e> Öffnet bJ 10 Uhr, l auch Sonntags, w • W.Karnbach fiaujleibtrg 9 btm alten ech/oß. Mim Ätel a y\ud)t, wum nuM itiobu \n ließen oder nqegend. ®efL Ofitnen 54 an bie thpeb. b. Ä oswunsch! iame mi ^Penn-wünichibieBk. oft ein. ebelb. Herrn, w. ne Lrrmog. Lßerttn imL lick“, Berlin SO. 26. K" Nr. 87 Zweites Blatt. 154. Jahrgang Dienstag Ä. Februar 1904 HD Verantwortlich für den allgemeinen Teil: Esich-rnt «gM, mit Aurn-chrn- des Sonntags. Z5T I aRa P- Wtttk»; für den Anz-ig-ntail: H. »et Die .Sieben« Samllitnblätter“ weeben bem | g^1 O* |X II |Z | / W | | Ä | | Cf U R-,ali°nSdmck und Vertag d« Brühl'ich« .An,eiger viermal wöchentlich b-igel-gl. Der VS BQ ® 'V' VW1' V Unw-rsttLWdru-kcr-i lPielfch Lrben), Bt-tzea. ^hrfstfche CanDwirf ‘ erscheint monatlich einmal. * v General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gietzen. Mahl ün Jahre 1903 erhalten hat, denn mir dieses Zahlen- veryältnis gibt darüber Auskunft, ob zurzeit die Volls- stimmung für oder gegen die Partei ist, vergangene Zeiten interessieren nicht hierbei, höchstens kann man noch das Jahr heranzieheu, in welcl)em die Partei im deutschen Reichstage überhaupt in Erscheinung getreten ist, um zu sehen, ob die Partei bei den letzten Wahlen gegenüber ihrem erstmaligen Auftreten vorwärts gekommen ist oder nicht. Und wie steht es da mit der nationalliberalen Partei? Sie erhielt 1871: 1171000 Stimmen, 1898 : 984 000 1903: 1264 000 Tie Partei hat also bei den letzten Reichstagswahlen 93000 Stimmen mehr erhalten, als 1871 und 280000 Stimmen mehr als 1898. Mit dem Zusammenbruch können die Nationalliberalen zufrieden sein. Wie steht es aber mit den antisemitischen Stimmen? Tie Antisemiten erhielten 1898 : 284 000 Stimmen, 1903 nur 255 000 Stimmen (selbst wenn man ihre Stimmen der Christlich-sozialen zurechnet, wofür diese sich aber wahrscheinlich bedanken werden), sie nahmen also um 29 000 Stimmen ab und erhielten insgesamt nicht soviel Stimmen, als allein der Stimmenzuwachs der Nationalliberalen gegen 1898 beträgt. Ter ZeUcnschreiber in der „Volksmacht" ruft prophetisch aus: „Tie große Partei der Zukunft wird kommen, muß kommen, sie wird sich zusammensetzen aus denen, die den Wert des deutschen Bauern- und Mittelstandes begreifen und den notwendigen Kampf gegen jüdische Uebermacht und Niedertracht verstehen, es wird die Partei der deutschen Arbeit sein!" Ter Mann will also eine neue Partei gründen; ihm gefällt offenbar seine eigene Partei nicht mehr; das ist nicht schön von dem Herrn, wenn man cs ihm auch eigentlich nicht übel nehmen kann. Nun sehen wir uns die Tinge einmal ruhig an. Gibt es nicht in den alten Parteien Leute genug, die ein warmes Herz für unseren Mittelstand haben, sollten nicht, um bei dem Nächstliegenden zu bleiben, gerade die hessischen Abgeordneten der vielgeschmähten nationalliberalen Partei da in erster Linie zu nennen sein? Glauben Sie z. B. Äicht, daß unsere naiontalliberalcn Abgeordneten Graf Oriola, Frhr. v. Heyl, Haas (der Präsident der deutschen landwirtschaftlichen Genossenschaften), deren parlamentarische Tätigleit Sie doch aus Jahre hinaus verfolgen können, den Wert des deutschen Bauern- und Mittelstandes begreifen, wissen Sie nicht, daß diese Männer stets eingetreteu sind für den Schutz der deutschen Arbeit in Stadt und Land? Wissen Sie nicht, daß die Interpellation über die obligatorische Alters- und Invaliditäts- Versicherung der selbständigen Handwerker, über die kürzlich im Reichstage verhandelt wurde, eine Interpellation der Nationalliberalen war, und haben Sie nicht die schlichten und warmen Worte gelesen, mit welchen der Hospitant der Nationalliberalen, der Abg. Tr. Becker- Offenbach, die Interpellation begründete? Tie alten Parteien haben noch Lebenskraft und tüchtige Stimmen genug, lassen Sie die Hand von Mugründungen, das Schicksal von Naumann schreckt ab. Noch eine kurze Bemerkung! Ter Volkswächter behauptet noch gegen Schluß seines Artikels, unter den Antisemiten bestünde keine sachliche Tisjerenz in grundlegenden Fragen. sJiun, die Behauptung spricht Bände. Tenn wenn die Antisemiten wirklich sachlich einig sind, so beweist doch die Tatsache, daß sie es trotzdem niemals in einer Fraktion miteinander ausgehalten ljabcn, daß die Antisemiten nicht einmal die Disziplin besitzen, ihre persönlichen Tisferenzen gegenüber dem Interesse der Partei zurückzustellen. Wie urteilte doch der antisemitische Abg. Dr. Böckel im Tezember 1901 über seine „Fraktion" ?:Keinergönne dem Anderen einen Brocken, es s ei zum mutloswerden. Jeder einzelne wolle ein Herrscher sein ohne Untertanen. Vieler dieser auusernilftcheu Reichstagsabgeordneten seien überhaupt keine wahryasten Politiker. Was ein paar vernünslige Leute gut machten, werde alsbald von einem Paar anderen wieder verdorben. Was jetzt an Mißgriffen und Zwistigkeiten in der „Partei" geleistet werde, übertreffe alles bisher Tagewesene. Tarum, Herr Artcrelschrelber, macht das stolze Schlußwort in Ihrem Aufsatz, das oa lautet: „Wir reiten"! keinen Eindruck. Mögen die Antisemiten ihre lahme Ziosinante weiter reiten, wir haben nichts dagegen. Wir marschieren und wir wollen sehen, wer weiter kommt! Aus Ktadl uni» &iiü>. Gießen, den 2. Februar 1904. — Gießener Volksbad. Im Januar wurden 7421 Bäder verabreicht gegen 6737 im Dezember 1903 und 7418 im Januar 1903 oder im Durchschnitt auf den ganzen Badetag 270 Bäder gegen 250 im Dezember und 270 im Januar 1903. Der Besuch im einzelnen hat sich wie folgt verteilt: Schwimmbad 4107 Männer, darunter 726 zu 10 Pfg„ „ 499 Frauen, „ 73 , 10 , Wannenbäder 1. Klasse 226 Männer, 52 Frauen, , 2. „ 602 , 373 , Dampf- und Heißluftbäder, sowie Massage zusammen 142 Männer und 19 Frauen, Brausebäder 1246 Männer und 155 Frauen. Die Personenwage wurde von 200 Personen benutzt, das Bad von 4 Personen besichtigt. *• Theaterverein. Für die beiden ersten Zugabe- Vorstellungen (7. 8. 9.) hat der Vorstand ausgewählt H a l b e' s „Der Strom" und Bloem's „Es werde Recht". Beides sind bedeutende Novitäten. Als Gäste sind Herr Diegelmann-Frankfurt und Herr Loehr-Darmstadt in Aussicht genommen. ** Konzert-Verein. Ein Beethoven-Abend wird am Sonntag den 7. Februar im Klubgebäude statt- finden. Wie aus dem Inseratenteil ersichtcul) ist, steht uns für den vorliegenden Sonntag ein erhebender Kunstgenuß bevor. Der Verein begeht sein 5. Konzert durch einen Beethoven-Abend. Ei.ne kleme, aber herrliche Auslese der orchestralen uno injtr^m^n.«lm Kvmpo,ckwnm dieses großen Meisters enthält das Programm. Tas Konzert wird durch die seltener gehörte 2. Leonoren- Ouverture eingeleitet, welche bei der Erstaufführung des Fidelio's am 20. November 1805 gespielt wurde. Beethoven hat zu seiner Oper 3 Leonoren-Ouverluren geschrieben, die erste in C op. 138 (Opus posth.) ist weniger bekannt, dagegen sind die dritte und die, als vierte zu bezeichnende, Fioelio-Ouverture (E-dur) die Or- chester-Tinleitungen, die bei der Aufführung der Oper verwendet werden und zwar in den meisten Fällen die Ouvertüre 9tr. 3 als Einleitung des 3. Aktes. Weshalb nun Nr. 2 mehr im Konzertsaal gespielt wird, als bei der Opernausführung, ist uns nicht ganz verständlich, gerade diese Ouvertüre leitet am breitesten und ausführlichsten die Oper ein, was wohl jeder empfunden hat, der diese prachtvolle Tonschöpfung am Klavier, fei es mit, sei es ohne Partner, kennen gelernt hat. Dieser Ouvertüre folgt dann Beethovens gewaltige Schöpfung die „Pafto- ralsymphonie" (die 6. op. 68). Hier zu erklären oder zu erläutern wäre wohl nicht am Platze, Beethoven hat selbst durch die Benennung der Teile, „Erwachen hei- terer Empfindungen bei der Ankunft auf bem Lande, Szene am Bach, Gewitter und Sturm usw." das, was er ausdrücken will, gesagt. Nicht unerwähnt wollen wir lassen, daß hierbei Beethoven, als Vertreter der absoluten Musik, das Gebiet der Programmmusik betritt, lieber die noch darzubictenden Jnstrumentalsoli behalten wir uns eine kurze Erläuterung vor. *" Kaiserpanorama. Als im vergangenen Frühjahr Kaiser Wilhelm sich zu seiner dritten Romfahrt rüstete, reiste der Begründer vom Kaiserpanorama in Berlin in die ewige Stadt ab, um während des bedeutsamen Kaiserbesuches die Hauptmomente zu photographieren. Sein Vorhaben glückte ihm besser, als er selbst hoffte. Er brachte eine ganze Reihe vortrefflicher Bilder in seinen Besitz, z. B. „Der Kaiser im Gespräche mit dem Könige von Italien an der deutschen Botschaft, auf dem Paradefelde und auf dem Forum". Aber auch der Besuch Kaiser Wilhelms und des Kronprinzen im Vatikan wurde im Bilde festgehalten. Auch gestattete Papst Leo eine Aufnahme im Thronsaale eigens für das Kaiserpanorama. Es war die letzte Aufnahme de§ heiligen Vaters. Die vorletzte Aufnahme lag 14 Jahre zurück. Eben dadurch hat das Bild ein außerordentliches Interesse. Dem dieswöchigen Zyklus sind außerdem noch zahlreiche Aufnahmen aus den Privatgemächern des Vatikans beigefügt, die bisher noch kein Photograph betreten durfte. Man muß dem Leiter des hiesigen Panoramas Dank dafür wiffen, daß er sich diese hochinteressante Serie zu verschaffen wußte. Zweifellos wird er durch einen starken Besuch belohnt werden. (?) Rod heim, 1. Febr. Gestern tagte die Monats- Versammlung des Turnvereins Rodheim. Es wurde zunächst die Rechnung pro 1903 abgelegt, die durch die Weihnachtsfeier einen erfreulichen Ueberschuß zu verzeichnen hatte. Sodann wurde mit der Zusammenstellung der Mit- glieberlifte für 1904 begonnen. Der Verein zählt 110 Mitglieder. A. Nidda, 1. Febr. In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde hier im Hause des Metzgers Wilhelm Preusch ein Einbruch verübt. Der Einbrecher, welcher eine Scheibe des Fensterflügels herausschnitt, gelangte durch das hiernach geöffnete Fenster in das Wirtszimmer, wo er die Kaffe im Buffet aufzwängte und sich den Inhalt aneignete. Außerdem hieß er einen zufällig im Wirtszimmer aufbeivahrten Sparpfennig eines Weihnachtssparvereins mitgehen. Dem Dieb sind etwa 150 8)ck. in die Hände gefallen. § BermutSHain, 31. Jan. Infolge Ausscheidens zweier Mitglieder aus dem Gemeinderate war dieser Tage eine Ersatzwahl notwendig. Die „Burenpartei" trug auch diesmal, wie vor zwei Jahren bei der Bürgermeisterwahl den Sieg davon. Gewählt wurden der Gastwirt Jakob Hornung und Maurermeister Jakob Lind. Die „Engländer" hatten ebenfalls zwei Gegenkandidaten auf- gestellt. -f- Hartmannshain, 31. Jan. Die in voriger Woche abgehaltene Brenn- und Nutzholzversteigerung ergab einen schönen Erlös. Das Fichtenstammholz kam durchschnittlich auf 20—23 Mark pro Festmeter. § Schotten, 1. Febr. Gestern abend beging der hiesige Kriegerverein den Geburtstag des Kaisers in der Turnhalle, welche bis auf den letzten Platz besetzt war. Verschiedene Theaterstücke wurden tadellos gespielt, ebenso fanden die Chöre der Gesangsabteilung des Vereins vollen Beifall. Zur Verschönerung des Festes trug die Kapelle des 6. Thüring. Ulanen-Regiments aus Hanau wesentlich bei. (o) Lauterbach, 1. Febr. Die Durchführung der Organisation der Nationalliberalen im Wahlkreise Msfeld-Lauterbachi-Schvtten ist kräftig in Angr iff genommen worden. (l) Alsfeld, 1. Febr. lieber die schon gemeldete Versammlung des landw. Bezirksvereins Alsfew zur Gründung einer Kornhausgenoffenschaft in Alsfeld wird uns noch geschrieben, daß das Statut beraten und sofort von gegen 60 Landwirten unterzeichnet wurde. Auf diese dürfen ca. 200 Geschäftsanteile entfallen. Die Wahl des Vorstandes ergab: Gutspächter Oehlsen-Dotzelrod, Direktor, Gustav Korell-Leusel, Stellvertreter und Eduard Lutz-Elbenrod. In den Aufsichtsrat wurden gewählt: Enge- land - Altenburg, Pfannstiel - Angenrod, Bürgermeister Korell-Schwabenrod, Schröder-Elbenrod, P. H. Korell- Eudors, K. Simon-Zell. "Nachdem die Eintragung der neuen Genossenschaft in das Genossenschastsregister vollzogen ist, soll sofort mit den Vorarbeiten, der Aufstellung der Pläne usw. begonnen und diese so beschleunigt werden, daß die Genossenschaft im Herbst d. I. den Betrieb er- öffnen kann. Vermischte». • Berlin, 1. Febr. Heute nachmittag kam es auf der Krankenstation für Weiber im städtischen Obdachlosen- heim zu einer Revolte. Acht Fenster im ersten Stockwerk wurden zertrümmert, Kämme und andere Utensilien flogen auf die Straße. Die Attentäterinnen wurden einftroeUen in den Arrest abgeführt. * Essen a. d. Ruhr, l.Febr. Auf der der Bergwerksgesellschaft Hibemia gehörigen Zeche „Wilhelmine Victoria" geriet eine größere Anzahl wegen Absatzmangcls aufgestapelte Waggons Kohlen in Brand. Es sind umfangreiche Lösch- arbciten zur Rettung der gefährdeten Gebäulichkeiten tm Gange. * Straßburg i.E., 1. Febr. In Kronenburg bei Straßburg ersch oß sich nach einem vorhergegangenen Streit mit seinem Lehrer der 17jährige Sohn des Landesausschuß- Mitgliedes v. Schlumberger. 'Pans, 1. Febr. Im Morvan-Departement bei Autnn sollen radiumhaltige Uranerzlager von ziemlicher Mächtigkeit entdeckt worden sein. "Wieder ein Duell!! Wie nachträglich bekannt wird, hat an Kaisers Geburtstag im Brandenburger Walde zwffchen einem Offizier vom 3. Feldartillerie-Regiment und einem Herrn aus Berlin, der früher bei dem Regiment als Einjähriger gedient hat, ein Pistolen- duell siattgcfunden. Es erfolgte einmaliger Kugelwechsel, bei dem niemand verletzt wurde. Dem „Berl. Tagebl/ zufolge liegt die Veranlaffung zu dem Zweikampf in Vor. kommnissen während dec Dienstzeit des früheren Einjährigen. "Bestätigung eines Todesurteils. In Wil. helmshaven ist die Bestätigung des über den Matrosen Kohler gefällten Todesurteils eingetroffen. Die Hinrichtung wird in den nächsten Tagen stattfinden, voraussichtlich in Aurich. Kohler hatte bekanntlich einen Unteroffizier auf dem im Piräus liegenden Stationsschiff „Loreley" ermorbet Kunst und Zör^eu schuft. — Aus Weimar wird geschrieben: Der Plan eines Ron* sortiums, hier ein neues T h e a t e r zu errichten, in dem wäh- reiid der Hostheaterserien gespielt werden sott, scheint sich seiner Erfüllung zu nähern. Frl. L u i f e ® u m o n t (Berlin) Kollege Herr Lindemann, der Unternehmer der Thealergeselljchaft, die hier Bojers „Theodoras zur Aunührnng brachte, und Prof. van der Velde, der Baumeister des Hauses, stehen an der Spitze des Unternehmens. Anivelsttats^Vachllchten. — Eine Universität auf dem Wasser. Eine schwimmende amerikanische Universiläl sott, wie russische Blätter wissen wollen, tm Frühling in Europa emtreffen. Sie befindet sich auf einem großen Tanrpser und gondelt „Studierens halber" in der Welt umher. Die Stubenteu verbinden das Nützliche des Studliims mit dein Angenehmen des Reisens und lerne« auf ihren Fahrten Land unb Leute kennen. Schön wäre es, wenn's wahr wäre! Kandel uni) Derlrehr. polkswittschaft. Berliner Börse vom 1. Februar 1904. (Mitgeteill von der Bank für Haitdel und Industrie, Gießen.) Wenngleich die vorliegenden Nachrichten von neuen Rüstungen der beiden feindlichen Nationen keilte Beraitlassung zu einer besseren Tendenz boten, so zeigte doch die heutige Börse eine bemerkenswerte Festigkeit, die auf Pariser Meldungen zurückgenihrt wurde, welche von einer besseren Stimmung in den französischen Regierungskreisen wissen wollten. Bei dem enormen Interesse, welches dieser Platz an den russischen Werte« hat, wäre eigentlich anzu- nebinen, daß man an der Seine von den russischen Intentionen genau unterrichtet ist unb es steht zu hoffen, daß man in Petersburg ben französischen Inspirationen, die sicherlich zur Nachgiebigkeit mahnen, Gehör schenkt. Infolge der besseren Haltuna des Pariser Platzes konnte auch der Rückgang der inneren russischen Rente an der Petersburger Börse ziemlich spurlos hier vorüber gehen unb man schließt allgemein aus einem mäßig gebesserten Niveau. Prioat-Diskont 2’/4 Prozent. Anfangs- u. Schlußkurse. 210.40 222.75 142.75 190.62 203.62 . 210.30 . . 222.60 . . 142.75 . . 189.90 . 203.10 Tendenz: besser. Oest. Kredit. Deutsche Bank Darmstädter Bank Bochumer Guß . Harpener Bergbau — Kleine Finanzchronik. Die Lederwerke norm. Ph. Jac. Spicharz in Offenbach Derlei!en 7 pCt. Dividende auf die Stammprioritäten gegen 5 pEt. im Vorjahr. — Die Generalversammlung der Bielefelder Maschinenfabrik vorm. Dürrkopp u. Co. hat die Dividende von 25pCt. wie die übrigen Punkte der Tagesordnung genehmigt und die ausscheidenden Aufsichisrats- mitglieber wieder gewählt. Die Aussichten für das lausende Geschäftsjahr werden als günstig bezeichnet. — Eine in Berlm dieser Tage abgehaltene Versammlung des Vereins deutscher T ap e t e nf a b r if an t e«, der eine solche der Tapetenhändler vorausgegangen war, hat die Verlänger-ung der bisherigen Kon- ventik beschlossen Einen gleichen Beschluß saßten die Tapeten- Händler. Märkte. Gießen, 2.Febr. Marktbericht. Auf heutigem Wochenmarkt kosteten: Butter pr. Pfd. 0,90—1.00 Nit., Hühnereier 1 St. 7—8Vfg. 2 Stck. 00—OO Pfg., Gänseeier00-00 Pfg., EntenererS—0 Pfg., Käse pr.Stck.6—8 Pf., Käsematte 2 Stck. 5—6 Pfg., Erbsen pr. Li ter 21 Pfg., Linsen pr. Liter 32 Pfg., Tauben pr.Paar 0,80—l.OOAlk., Hühner pr. St. 1,30—1,40 Ölt, Hähne pr. Stück 0,80—1,70 Alk., Eliten pr. Stück 1,70—2,20 SDtt., Ganse pr. Pfd. 00—70 Pfg., Ochsenfleisch pr. Pfund 68—78 Pfg^ Kuh- und Rindfleisch pr. Psund 62—66 Pfg., Schweinefleisch pr. Pfund 66—76 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfund 80 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfd. 64—76 Psg., Hammelfleisch pr. Pfund 65—74 Pfg., Kartoffeln pr. 100 Kgr. 5,50 -6,00 Alk., Weißkrmtt per Stück 5—7 Pfg., per Zentner 1.30—1.60 Mk., Zwiebeln pr. Rentner 4,50—5,00 Alk., Milch per Liter 18 Pfg., Aepfel per Zentner 20 bis 25 Mk., m Körben 00—00 Pfg. Rüge 100 St. 35—40Psg. Meteorologische Deoouchrungen der Station Gießen. Wetter Februar 1904. X CD o "■$, vQ C A 1. 2» 737,9 4- 2,5 4,7 85 8. 2 Bed. Himmel 1. 738,9 + 0,2 4,4 94 8. 2 Bew. , 2. 7* 738,6 + 0,7 4,3 89 8. 2 Bed. Trocken und leicht ■ Höchste Temperatur am 31. Januar bis 1. Februar + 3,1-6. Niedrigste . , 31. „ , 1. , + 0,2 C._ Ausserordentlich bekömmlich iie% 1 c »g'o *6 Nv; L> L L> L « ’S' e$» =^- 5 uS >8' o o •: C -r - D «K» co CM «§ e ««c oi M* KL-ßb es » 5 o Z ÖS qCQ O c c« E® «ß CM o cF< «a ea «2 an KÄo N 1099 resata Bersicheruugsstand ca. 4S Tausend Polizen. ee 1126 •c w s Seb. 3,1‘C* sL Fichten-Derbstangen, 116 §L 1091 'inWiirfe/n. bekofl1 u: Ä 'ar sr ti s CO CM "5 a s sr is-u. 0 0 5 0 0 x • cD q .. »!S« CM CM O CO '•O 00 CD «3 C UD<7? Z © - . O s a L » 2 c e- S® o »9 et koppel, 2 109 1 343 45 2 12,5 d R *3"© « Q pause versteigert. Zusammenkunft am Kinnwald. Allendors a. Lda., den 30. Januar 1904. Großh. Bürgermeisterei Allendors a. Lda. Rein. tberroerle vom.U. n 1 M. LioibrM aw njlchc, - Sie General« il norm. Z’ürrfopp öit übrigen fünfte eibenben Aui^lsmi- n \\ä tas («chM %<• - m Brrlm bitjn ütitins deulschn lche der Lapelenhänbln mg der bisherigen Kon- ug jagten die Tapeten- « 2 - 0« C?-2 -e r: . so 69 5 « c: •-» en •ti •- sK , vO- -* E =3 o C^o . c e w c r2 N 2 CQ ^ ’ • c, N Jtt N «'S o*§ r-> t -6 o 5 . CD • *•05* o für 2 Teller guter Suppe. Stets irisch und m den »er- ^edensten Sorten Ludwigsttaße 20. W-Kmatteu-AilMkNi Auf sämtliche farbigen Kra- oatteu gebe ich ti“u 20 bis 50 pCt. Rabatt. H. Tichy, Settersweg 43. c «« c X E K * ’X 'S J- S 5 09 ® g. S 2 — a 2 E® c E 'Ste ®CQS u W * CM .75 .. o «n « S-’d A.S ‘o-? ZZS - CH g’s Ä«. if heutigem Locbmimt Werner 1 St-7-8?'; CmteneietMW-^ eibien pr.L>ter21tz. ^-1,E Mer prx- 7V $11, Eliten pr. ct- , OtbfeiM j 62-06 Pig-, vehb eijch, geiaizen, pr. A. 5S!®4 ^chlunge« s. 3. 8. Holzversteigerung. Fveitag den 5. Februar d. I. wird im hiesigen Gemeinde- und Markwald folgendes Holz versteigert: 200 rm Nadel-Knüppel, darunter 25 nn Eichen-Knüppel, 100 , Nadel-Stöcke, 9000 Nadel-Wellen, darunter 2900 Eichen-Durchforst.--Wellen 8 Ä.b« Holzversteigerung im Gemeindewald Mudersbach am Dienstag den 9. Februar: 89 Fstm. Eichen-Stammholz, Wagner-, Bau- und Grubenholz, 16 Fstm. Fichten-Stammholz, 10—16 Mtr. lang und 16—37 Ctm. Durchmesier. Beginn um 10 Uhr vormittags im Distrikt Kraus. Hohensolms, den 1. Februar 1904. 1120 Der Bürgermeister. Friedberger o o o o Pferde-Lose ii 1L L- 11 Sllek Ik. 1L— (Ziehung 17. Februar.) empfiehlt Rich. Buchacker, Rene» Baue U 853 Holz-Versteigerung in der Fürstliche« Oberförsterei Sich. Lausköppel rc. versteigert: Eichen-Stämme mit 0,62 fm, Nadel-Stämme , 25,82 , Birken-Stamm , 0,54 , Nadel-Derbstangen und 435 Nadel-RerSstangen, rm Nadel-Nutzknüppel, rm Buchen-, 2 rm Nadel-Scheit, rm Buchen-, 15,5 rm Eichen-, 4 rm Aspen-, 242 rm idliget fff ’ ^beten fcni-,^ rtei(g,T>> b,t "-h-L Wit*55* v- CO iZ co o gj CM o cm" r— s I I a § CD ca 2 9 o: 'öet W beslt; ihn. etn Wasser Mche Al^ öen das Nützlich^ s,nnb lernen aui iu SrtR ’vuar 1904. 1 Industrie, Gießen., Mi non neuen jRüjtunqi- Jung zu einer j>esj«, -öorie eine bemedens- m zuruckgeiührt wurde, öen ''ranzösijchen »rmen Jnleresje, welche- wäw eigentlich aiU2- 1 rußischen Intention ", dab man in Pelm- cherlich zur 9ladjgieb befjeren yoliung bd der inneren runq> l Ipurtos, hier uoriüt nem mäßig gebefieaa a) im Distrikt Erlesberg (Zusammenkunft vormittags 9/, Uhr am Teich): 29 nn Kiesern-Knüppel, 1060 Ktcsern-Wellen, 29 Stuck Fichten-Stamm- und -Stangenholz II. ÄL = 1,90 tm. b) im Distrikt Langeberg (Zusammenkunft vormtttags 11 Uhr auf der neuen Chaussee Nieder-Befsingen—Langsdorft betm Em° gang in den Wald von Dlühlsachsen her): 1 rm ^chen-Knuppel, h rm Nadelholz-Knüppel, 80 rm Nadelholz-L-tocke, 1900 Erchen- rc. Wellen (1. Durchforstung), 250 Nadelholz-Wellen. Dicustag den V. Februar in bett Dtstrtklen Graudorn, Mühlberg uiw.: Buchen: 4 rm Scheiter, 101 nn Knüppel, 17 rm Stode, 6870 Wellen; Erchen: 2 rm Scheiter, 116 rm Knüppel, 7340 Wellen, Birken: 26 rm Scherter (Werkholz, rund), 29 m Knüppel 10 rm Stöcke, 250 Wellen; 130 Fichten-Wellen; ^18 Frchten-Stangen Qner Sorten — 15L5 fm (darunter 900 Stuck schönster Bohnenstangen). Die Buchen- und Eichen-Wellen sind meistens erstklassige ,y°r's)ie Zusammenkunft ist vormittags 9»/, Uhr auf der Chaussee Lick-Steinbach, wo der Weg einläuft, an welchem dre Kastanren- bäume stehen; dre Chaustee verläßt hier den Walddrstrrkt jlonzebuhl. ■ Es sollen versteigert werden: ~.r , e, . Montag den 8. Februar in den Drstrikten Erlesberg und Ackerverpachtung. Die 2 neulich verpachteten Pfarräcker, für die rechtzettrg tPnrhnebote eingelegt worderr sirrd, sollen nochmals verpachtet werden. Es ^ind d °e Aecker? 1. Acker am Altenfeld Flur 15, Nr. 127, 5254 qm. 2 Acker die Leimenkaut (unwert des Feldfchloßchens, an der Rod- 2. ^cter^me 236, 3829 qm. 1070 r«»Brts»s»s Fohauueskirche. tötefeen, den 30. Januar 1904. O Der Evangelische Gejamt-Krrchenvorstand. Dr. Naumann. Holzversteigerung. Donnerstag den 4. Februar, vormittags S Uhr an- fanqenb, werden in den Waldungen der Gememde Allen- dors a. d. Lumda, Distrikte Kinnnxrld, Stemwalü, Kauls- 6a$tlai$zi»£8wta Donnerstag den 4. Februar: ^etzelsappe. Morgens Wellfleisch mit Kraut. 0521 ____Heinrich Carle. Ortsnewcrbeverem Mittwoch den 3. Februar 1904, abends 8V2 Uhr Monats -Wersammtung im Restaurant Feidet. Bericht über die Reichstagsverhand^ungen bezügl. Jnvaliditäts- imb Altersversicherung der Handwerker. Einrichtung von Handwerkergerichten. Verschiedenes. Zu recht zahlreicher Beteiligung ladet ein 1157 Der Vorstand. = E 2 r* (2) s j?- ..71 <-» o © K LL- 5* cs "T . CM CM S® *• I n v rl s: l I « © co Holz - Versteigerung. Freitag den 5. Februar 1904 werden versteigert aus dem DistÄt Ampel, Stämme: Eiche, 4 Stück von 23-48 cm mittl. Dchm^ 2—5 m Länge mrt 2,11 fm, Frchte, 1 ©tutf oon 40 cm mittl. Tchm., 4 m Lange mit 0^0 fm, Aspe, 1 Stuck von 39 cm mittl. Tchm., 5,6 m Lange mit 0,67 fm. Derbstauae«: Frchte, 13 Stück mit 0,52 fm. Scheiter, rrn: Buche 122 1. Klasse, 2 II. Kl., 25 Eicke Werkholz, 1, Aspe 4 II. Klaffe. SuüPPel, rm. Buche 119, Eiche 44, Nadel 7 L Klaffe, 2 II. Klaffe. Buche 202, Erche 114, Nadel 2 (ausgekmrppelt), Aspe 4, Erle 2. Stöcke, rm: Buche 42, Eiche 41, Nadel 12. Die Zusammenkunft ist vormittags 10 Uhr auf der Chauffee Rüddingshauserr-Deckenbach, am Waldemgang. Nähere Auskunft erteilt Forstwart Wtßner, Londorf. Londorf, den 1. Februar 1904. Freiherrliche Oberforsteret Rabenau. Nicolaus. ______ — ti °» A v G< c a 2 ä-a ä Nadel-Knüppel, 10 rm Buchen-, 2 rm Eichen-, 138 rm Nadel-Retsholz, 3 5 rm Buchen-, 1 rm Eichen-, 65 rm Mdel-Stöcke. Das Holz im Disttikt Steinwald und Streitkopf wird bei der Versteigerung nicht vorgezeigt und in der Mlüags- S m <2 a • 5 Sie " 02 c w 386 Fichten-Reisstangen. Die Zusammenkunft ist vormittags 9 Uhr auf der 5Irct§- straße Garbenteich—Dorf-Gill, am Pfahlgraben. Garbenteich, den 31. Januar 1904. Grofeh. Bürgermeisterei Garbenteich. Kissel.__H40 Für Gesunde und Kranke. Für Erwachsene und Kinder. Simons-Brot (Malz-Äorubrot) Höchst schmackhaft, nahrhaft und leicht verdaulich stets frisch zu haben bei Georg Wallenfeis? Markt 21. Telephon 46. Wer Freund einer guten Suppe ist, verwende «S - E = - s © 0 2.-- >g- S M 2 = jo e vg-— - p <. zd _ o w o» ö W § - 5^1 2 2 Äeir. ' 2 A ' « 5^ s 2 o « e § Allgemeine Renten-Anstalt gegründet 1833. zu Stuttgart Aeorgauifiert 1865. gebens- und Reutenvcrficherrrngsvereiu auf Gegenseitigkeit. Neue Berstcherungsbediuguugen vom 1. Jauuar 1904 Acuherst liberale Aegimmungen in ZSezug anf NaanfechtvarLett und Aaverfallvarkeit der <4ebensverficherungspoltcen. B Anerkannt öilligil öcrechaete Prämien bei frühem g® Fivrdevdenöejng. W Neue, für Männer u. Frauen gesonderte Rententarife. Außer den Prämienreserven noch bedeutende, besondere Sicherheitsfonds. Nähere Auskunft, Prospekte und Antragsformulare kostettirei bei der General-Vertretung für Hessen und Hessen-Nassau: Aagaet Herbenich in Darmstadt, Waldftr. 20; in Gießen: Hauptageut zllbert Wallen- tels, i. Fa. Ehrisiian Wallenfels, und l^oois Kinkel, Frankfurterstr. 25; m Großen-Linde«: Heinr. Wei»«. Bauunternehmer; in Großen-Buseck: Salomon Berlin; m Wieseck: Ludwig Kirchner, Kaufmann; m Stetu- bcrg: Karl Minkler, Werkmeister. & E id ast E3 S ■ '? ■ - 80x130 ■ M miss Damast 80x160 M Hemdentuoh Äug. Montanus Nchf 1136 fflarktstrasse 9-10. Fernsprecher 356. kSW2 Inh.: Robert L Max Imheuser liessen zu ganz ausserordentlich billigen Preisen zum Verkauf Während der Ausnahme-T age bis 6. Februar kommt ein grosser Posten Bei Husten ZkiftkÜNl ^beweisen zahlreiche W Jä, SrrschlttMUlHj FstteibS tapsten Asihms - Bonbons 12V° ASiumsast, 88'/. Raffinade. Wirkung überraschend! Zu haben in Schachteln ä 1 Mk. und Beuteln a 30 Pfg. bei [247 EL Fischbach, Drogerie, M. 145/03. In der Strafsache gegen 1. Friedrich Jockel zu Grünberg wegen Beleidigung, hat die Strafkammer Gr. Landgerichts in Gießen am 12. Januar 1904 für Recht erkannt: Die Angeklagten: L Friedrich Jöckel, Uhrmacher und Kaufmann zu Grünberg, geboren daselbst am 2. November 1867, verheiratet, evangelisch, unbestraft, find des ihnen zur Last gelegten Vergehens der Beleidigung im Sinne der §§ 185, 186 St. G. B. — auch im Sinne des § 200 St. G. B. schuldig und werden demgemäß: 1. Jöckel zu einer Geldstrafe von dreihundert Mark, welche im Un* einbringlichkeitSfalle mit zwei Monaten Gefängnis zu verbüßen ist, verurteilt. Von den Angeklagten hat jeder die durch das gegen chn gerichtete Verfahren entstandenen Kosten zu tragen einschließlich der dem Nebenkläger erwachsenen notwendigen Auslagen. Zugleich wird dem Beleidigten Rechtsanwalt und Notar Beilstein zu Grünberg die Befugnis zugesprocheu, den entscheidenden Teil dieses Erkenntnisses, soweit sich derselbe auf den Angeklagten Jöckel bezieht, im Alsfelder, Gießener und Grünberger Anzeiger innerhalb zwei Wochen nach Zustellung einer Ausfertigung des rechtskräftigen Urteils, auf Kosten des genannten Angeklagten öffentlich bekannt zu machen. Die Richtigkeit der Abschrift der Urteilsfonnel wird beglaubigt und die Vollstreckbarkeit des Urteils bescheinigt. Gießen, den 28. Jan. 1904. Gerichtsschreiber Gr. Landgerichts: [1131 Braun, Ger.-Assessor. Hurn-Derein. Samstag den 6. Februar, abends 8 Uhr 1 Min.: Großes Maskenfeft (Carneval ä la Veneeia) in sämtlichen nach orientalischem Geschmack ausgeschmückten Räumen der Turnhalle. Nach der Demaskierung: BalL Stltig öttr f*? Mitglieder, k 50 Pfg. nebst vlUlUlWiUUul/ 2 Beikarten, wertere Beikarten k 30 Pfg., gtltig nur für Dame«, find im Vorverkauf zu haben bei Louis Althoss, Wallthorstraße 16, Richard Buchacker, Neuenbäue 11, Uhrmacher "»»»>« **■ wa (Dbftbäume per 1OO Stück Aepfel-Hochftämme je nach Starke Mk. 100.— bis 150.- Birnem-Hochstämme „ , , , 100.— „ 140.— Mirabellen und Reineclauden „ a , 120.— , 140.— Zwets chen-Hochftämme , „ , „ 80.— , 120.— sowie alle anderen Obstsorten in Hochstämmen und Formbäumen, Loniieren, Alleebäume, Ziersträucher, Rosen rc, offerieren Preis-Berzeichniffe RflBIZ kostenfrei. Baumschule tu Oberursel a. T. 1128 Bureau: Markt 25, Frankfurt a. M. Verdingung. Das Setze» und Reinigen der Oefe« in den städtischen Gebäuden im Rechnungsjahr 1904/05 soll Montag d. 8. Febr. d. I., vormittags 11 Uhr, öffentlich vergeben werden. Die Bedingungen liegen während der Dienststunden bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhÄtlich, sind bis zum genannten Termin bei uns einzureichen. — Znschlagsfrist 14 Tage. Gießen, 1. Februar 1904. Städtisches Hochbauamt. I. V.: Gerbell [1107 ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ itehra» prima ucite, bestes Fabrikat, per Pstmd 40 Mg., bei 10-Psund-Eimer 38 Pfg., „ 30 „ , 35 „ L. Steinhäuser, Telephoit 346. Neuenbäue 17. Hochfeine Cervelatwurst k Pfund 80 Pfg. 0486 M. Keßler, Roß- und Schweinemetzger. ^ZieiiQn^schon5.Märzl904 der Grossen Geld-Lotterie D S E L E E ® j: ißad.LaBdtsreremsf.RAlenKrenz 1188 Blir * .taahltar bar ohne Jtaj. T 3388 S 44000 M Haßptgew.M.150001|| ISew.H. 5000 H woao aooohl 4» 500=3000 3onoo=aOQOiJ 150630 = 0000 pl 400110=400014 2800^10000Hl erhältlich bei: J. Stßrmer L! ^General-Debit,Strassburg ijE^Ä 4 X fl £ O Giessener Concert-Verein. Fünftes Konzert Sonntag den 7. Februar 1904, abends 5 Uhr, mit einer Hauptprobe vormittags 11 Uhr im grossen Saale des Gesellschaftsvereins: Beethoven-Abend Dirigent: Herr Grossh. Universitäts-Musikdirektor G. Trautmann. Solist: Fräulein Nina Rode (Violine). Orchester: Das verstärkte Vereinsorchester (Kapelle des Inf. -Regiments Nr. 116, Kaiser Wilhelm II.). Programm. 1. Ouvertüre zu Leonore Nr. 2. 3. a) Romanze, G-dur. 2. Konzert in D-dur für Violine. b) Romanze, F-dur. 4. Symphonie Nr. 6 (Pastorale). Eintrittskarten der Musikalienhandlung des Herrn Ernst Challier (Rudolph’s Nachf.) । ■ ür Studierende auch bei Herrn Hausverwalter Stork und abends an der Kasse zu haben. Zum Konzert: Sperrsitz Mk. 4.—, Eintrittskarte Mk. 2.50, Studentenkarten 1 Mk. Zur Hauptprobe: Eintrittskarte 1 Mk., Schülerkarte 50 Pfg. 1114 __________________________Oeffnuug des Saales 41/, Uhr. Uortriige GeschDsöstett des DeMcn Vereins gege« Misbraiilh geistizer ketränke Sem J. Gonsei* ass Berlin Freiing den 3. Febrnsr, im Laale des Gaßhoss zum Eiuhoni. I. nachmittags 3y2 NHr (besonders für Auswärtige) über: Grundsätze und Ziele des Deutschen Vereins gegen Misbrauch geistiger Getränke. EL aöeuds 81/* Zthr: Warum uud wie käuchfeu wir gegen den Misbranch geistiger Getränke. An die Dorträge soll sich eine Beratung über das, was bei uns getan werden muß und kann, anschließen. Wrr fordern von unseren Mitgliedern und Mitarbeitern keine völlige Enthaltung von geistigen Getränken, sondern wollen nur den MrSbramb mit Wort und Tat, auch durch Schaffung von Einrichtungen vorbeugender Art (Wärme- und Kaffeehallen, Dolksunterhaltungs- ställen, Ersatz für alkoholische Getränke, Gasthausreform), bekämpfen. Wir rechnen dabei aus die Mitwirkurg aller Freunde unseres Volkes aus allen Kreisen, Männer und Frauen, auch der Vertreter des ehrsamen Gastwirtsstandes, und laden daher zur Teilnahme an der Versammlung dringend ein Die Vertrauensmänner des Hessische» Laudesvereins: Profeffor Dr. Sommer. Pfarrer D. Schlosser. Dekan Bayer. Werkführer Magnus Becker. Bezirksvorsteher, Reallehrer Büttner. Georg Dahmer, Dor» sitzender der Ortskrankenkasse. Rendant Törüig. Landgerichtsrat Dornseiff. Professor D. Drews. Kommerzienrat L. Emmelms. Pfarrer Eitler. H. Fourier, Geschäftsführer der Ortskrankenkaffe. Medizinalrat Dr. Haberkorn. Rektor Hahn. Professor Dr. Haupt. Poltzeiamtmanu Hechler. Rabbiner Dr. Hirschfeld. Frau Professor Höhlbaum. Max Jaskowsky. Geh. Rat Profeffor D. Kalten- dusch. Fabrikant E. Kauffmann. Oberbriefträgcr Keßler. Dr. Koeppe. Kaufmann E. Krumm. Jnstitutsvorsteher Dr. Kübel. Bezirksvorsteher Lahr. Oberbürgermeister Mecum. Hotelbesitzer Gustav Mund, Vorsitzender des Vereins der Gastwirte. Pfarrer Dr. Naumann. Dr. med. Ploch. Land- gerichlsrat Prätorius. Geh. Rat Profeffor Dr. Riegel. Landgerrchtsrat Sandmann. Hauptlehrer Schaaf. Postdirektor Schäfer. Dr. Schliephacke. Landgerichtsrat Schmeckenbecher. Professor D. Stamm. Werkmeister Schufst. Pfarrer Schwabe. Bezirksvorsteher, Brcutddirektor Traber. Privat- dozent Dr. Volhard. Oberkonsistorialrat Waas. Kaufmann Gustav Windecker. Pfarrer Gußmann- Kirchberg. Bürgermeister Heller-Lich. Oekonomierat Hoffmaun-Hoi-Giü. StistSdechant Kllngelhüffer- Lich. Bürgermeister Strömer, Steinlmch. Oberamtsrichter Micket-Grünberg. Medizinalrat Dr. Rouge- Hungen. Dekan Wagner-Grün berg. Bürgermeister Zimmer-Grünberg. 923 Während unser« Ausverkaufs Wäsche- und Ausstattungsbranche Bettwäsche Tischwäsche Küchenwäsche Herrenwäsche Kinderwäsche Weisse Damen-Hemden Weisse Damen-Jacken Weisse Damen-Beinkleider Damen-Röcke Schürzen jeder Art wegen Geschäfte-Verlegung verkaufen wir alle Artikel der weit unter den reguläre« Preisen. 1124 C. Röhr & Co. holl. ferner: Sauerkraut Salzgurken, Mggurk-n empfiehlt 789 SmbertSiwhB Neustadt 23. gemachtes Weuch'allhch per Wagen 3 Mk. frei ans Lager. 1056) J.Welthöfer,Marburgcrstr. WnWe von ausgezeichneter Kochart als: Bohnen, weiß Erbsen, gcfch. Erbsen, uugesch. Erbsen, grüne rtufeu Vorzügliche frische Vogelsberger Candbntter Süßrahm-Tafelbutter frische Lmrdeier soeben eingetroffen bei [998 H. E. Jnghardt Inh : August Walleniels Marktplatz 15. Telephon 390. Ratzen frisch eiugetrofieu. I. M. Schulhof Vlarktslraße. 470 Fracht» ob. portofrei g. Nachn. Lelsurä. u. Rollmps., ca. 50 Delikateßhr., Brachr. u. Bückl^ V, Pf»», ff. Lachs u. x/4 N Eaviar 4*/4 M. F. Kochbuch gratis. L Degener, Flscherer, (^p., Swrnemünde 60 C. [1125 446 Bleich straße 8, pari. Sein Laücru . Nr. 82 Schuß . anerkmmt preiswerte I . Zigarre ' k 100 Stück 5 M.