Erstes Blatt Dienstag 2. Februar 1904 9 Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen te ab- 154, Jahrgang Zum Kauplvorauschlag für 1904 hat das Hess. Finanzministerium einige Nachträge und Berichtigungen der 2. Kammer zngestellt. Wir heben daraus folgendes hervor: Zur Bestreitung der Kosten, die durch die Darstellung des Bades Nauheim auf der Weltausstellung in St. Louis entstehen, werden 28 500 Mk. verlangt. Ta die Kosten der Beförderung und Aufstellung der Ausstellungsgegenstände noch nicht feststehen, so wird eine entsprechende Ueberschreituna des angeforderten Betrages Vorbehalten. Zur Herstellung einer zweiten Garderobe und Anlage eines neuen Billardsaales im Kurhaus zu Nauheim werden 8550 Ml. verlangt. Im Kapitel Staatseisenbahnen können bei den Einnahmen anstatt 11600 000 Ml. 12000 000 Ml. eingestellt werden. Nr. 27 Erscheint täglich außer Sonntags. Dem Gießener Anzeiger werden tm Wechsel mit dem Kefslschrl« Landwirt die Gießener Familien* Hättet viermal in der Woche beigelegt Ratatufititorud a. Verlag bet vrühl 'scheu Unkvers.-Buch- n. Stein- drucke rei (Pietsch Srbcn) Redaktion. LrpedMoa and Druckerei: Schalstrabe 7« Adresse für Depeschen: Aa-etger Gießen. gemlprrd)an1d)lu6 61. veraasprai-, monalllch/bPs^ oiertet» jährlich ML 2.20. durch Abhole- u. Zweigstelle» monatlich 6b Pf.; durch die Post DU. 2.— vrertel- sährl. ausschi. Bestellg. Annahme von Anzeigen üt Du LageLrulmme» >tS DoautUagfl 10 Uhr. ,,ctimpixtl letal 11«, auSwärt» 20 Psg. Oecaeieectildb üb den po lli. «nb aflgem, LeU P Butte, fü, , Statn imt Land' unb .Gerichts)aal'. Naauft Götz für de» ilr> letqenteti; t>an< VrcL Deutsches Deich. Berlin, L Febr. Ter Kaiser machte heute den gewohnten Svaziergang im Tiergarten und hörte den Vortrag des Chefs des Zivillabinetts Tr. v. Lucanus. Der Kaiser dinierte 6eint Minister Dudde und hörte nach dem Tiner den Vortrag des Geh. Laurats Sympher über die heutigen Aufgaben der preußischen Wasserbauverwaltung unter Vorführung von Gegenständen, die für die Meltaus st ellungvonSt. Louis bestimmt sind. Tem Vortrage wohnten der Reichskanzler, viele Minister, Staatssekretäre, hohe Beamte, Generale, Admirale und hervor- Tie Einnahme an allgemeinem Unterrichtsgeld von Studierenden und Hospitanten anderDechnischenHoch- schule zu Darmstadt wird um 2000 Ml. erhöht, sie beträgt nunmehr 383 650 Ml. Ter Dispositionsfonds zur Remunerierung von Professoren, Lehrern, Dozenten und Assistenten wird um 2000 Ml. erhöht, er beträgt nun 5000 Mark. Infolge der Zunahme der Zahl der Studierenden hat eine Vermehrung bezw. stärkere Heranziehung des Hilfspersonals stattfinden müssen. Ter Dispositionsfonds hat sich infolgedessen als unzureichend 'erwiesen und bedarf einer Erhöhung um mindestens 2000 Ml. Die Ausgabe für Pos. 7 erhöht sich dementsprechend auf 16 500 Ml., und die Ausgabe für Titel 1 auf 477050 Ml. Tie Gesamtausgabesumme für Kapitel 37 beträgt 654 068 Ml. Tas Zinsenerträgnis aus den bei Bankhäusern k. sowie Italien ist um 147 000 Ml. zu Ml. sind nur 8000 ML ein* >i .en . ;..n des Lorps d6 rouiuc, i)t durch bfli inaroerfahrenep am schwatzen Brett iS :ragen und ösfentlich ßerordentliche Profess»: n. Pros. Tr. Betz wink (fcieb u. a.: Heine o uw Ltudien zu vetz u sich der Assistent d° rualdozent für Geburl- roar vou Oktober 19t. Kicßener Fraue»' ir; nach dessen Ableba u^incr eJMtitiu xM dir W toutbe ea ? 8an# Q9 Dgehen § sttafe. Bei Körperverletzung und Beleidigung bedarf es der Verzichtleistung der Verletzten bezw. Beleidigten. Dresden, 1. Febr. Die zweite Kammer hat es abgelehnt, der Gewerbeinspektion akademisch gebildete Frauen als gleichberechtigt mit de n Mannern hinzustellen. Ebenso lehnte die Kammer es ab, praktisch gebildete Arbeiterinnen zur Ge- werbeinspektion zuzuziehen. in Wechseln angelegten Kapi kürzen, und anstatt 155000 _______ zustellen. Die TividerAe aus dem vom Staat übernommenen Äkttenanteil der Hessischen Landes-Hypotheken- b a n k ist um 147 000 Mk. zu erhöhen, somit anstatt mit 100000 Mk. mit 247 000 ML zu veranschlagen. Die von Ler Landes-Hypothekenbank beantragte Erhöhungihres Aktienkapitals auf 9 Millionen Mark erfordert im äußersten Falle eine Zuzahlung des Staates :v o n 4,4 M i lli o n en M a rk. Der staatliche Gewinnanteil livürde sich hierdurch nm mindestens 147 000 ML erhöhen. :ilm etwa den gleichen Betrag würde sich aber voraussichtlich ims Zinsenerttägnis aus den bei Bankhäusern angelegten (Staatsgeldern vermindern, da die vom Staat zu über- ehme.rden Attien zunächst aus den vorhandenen Geld- Ibeständen bestritten werden müssen. Tie Notwendigkeit der »Erhöhung des Aktienkapitals ist in dem den Landständen !bereits mitgeteilten Geschäftsbericht der Bank näher be- aründet und mußte auch von der Regierung auf Grund 'der Vorschriften des Reichshypothekeubank-Gesetzes über dre Deckung der Pfandbriefe und Kvmmunalschuldverschreib- ungen anerkannt werden. Aucy ist diese Erhöhung im ftnan- ziellen Interesse des Staates als des Hauptaktionärs gelegen, weil 7mr dadurch auf die Tauer die Erzielung eines gleichmäßigen und höheren Reinerttägnisses gesichert und der Staat in diesen Einnahmen vor erheblichen Schwank- 1. ,-S"L itt bie > inrrfA>'L $ wurde? h genommen. ten Ac-mn «JI L e fiW * lalrat.^: \d610e5 er AnsH£ hat/ doch u Tat ^ortttch o sü- I'i- L Epr- & L> ein noi^ 5-^5-L V^euhischcr Landtag. & Sitzung, Montag, den 1. Februar. Tie zweite Beratung des Forstetats wird fortgesetzt. Tie Abgg. Hofmann - Dilleuburtz (nl.), Dasbach (Ztt.), Engelsmanu (nl.) und Dr. Lott Mus (nl.) sprechen für eine Erhöhmrg des Qudbracher Zolls. Die Einnahmen werden alsdann bewilligt. Beim Kapitel dauernde Ausgaben empfiehlt Abg. Kaute (Ztt.) folgenden Anttag: Die Regierung möge dafür Sorge ttagen, daß für die nächsten 15 Jahre den Kgl. Forstassessoren eine die Dauer von 6 Jahren überschrettende Zett der diätarischeu Be- tmgen bewahrt werden kann. Nach Arttkel 20 des Gesetzes, die Besoldungen der Staatsbeamten bettessend, vom 9. Juni 1898, sollen die Witwen- und Waisengeldbeiträge, welche auf Grund des Gesetzes vom 30. Juni 1886, das Zivildiener- Witwen-Fnstttut betreffend, zu entrichten find, vom 1. Sqnru 1898 ab nicht mehr erhoben werden. Wenn auch ttt dieser Bestimmung nur von Beiträgen die Rede ist, so bestand dabei doch zweifellos die Absicht, die Befremng der Staatsbeamten von allen Leistungen an das Institut, insbesondere auch von den Eintrittsgeldern, welche auf Grund des Gesetzes vom 22. Januar 1861 sind, eintreten zu lassen. Es wird darum die Ermächtigung in Anspruch genommen, diese bisher im Hauptvorcmschlag nicht mehr vorgesehenen Einttittsgelder für die Staatsbeamten vom 1. April 1898 ab und für die dem Zwll- diener-Mtwen-Jnstitut noch angehörigen Hofdiener rott Wirkung vom 1. April 1900 ab — entsprechend der nn Hauptvoranschlag für 1900/01 ausgesprochenen Vergünsttg- -rng — wegfallen zu lassen. „ ... In Kapitel 117, indisponible und reservierte Fonds find lm Ausgabetitel „Zur Abführung an den Ausgleichs- s o n d s" einzustellen 150000 Mk. In der Annahme, daß der Gesetzentwurf über die Mldung eines Ausgleichsfonds die Zustimmung der Landstände findet, kann dresem Fonds infolge der Erhöhung des Anteils am Ueberschuß d er Eis?nb ahngemeinschaft v on 11 600 000 ML auf 1 2 0 00 000 ML ein Bettag von 150 000 ML zull e f ü h r t werden. , Nachträglich angesorbert werden für Erwerterungdes Vahnhofes Stockheim an der Sttecke Gießen—Geln- *1CT1 ^Äir^rmehrung der Bettiebsmittel auf den bestehenden Eisenbahnen werden 970000 ML verlangt.wird au rlogsmanw^, d. h. Krieger, ist. „Brannt- wei n und Werber haben ihn zerrütt et, er blieb immer ein leicht lenkbarer Faktor in der Hereropolittk und war als Häuptling eine Null." Es scheint doch, daß man sich einigermaßen in der Charatterbeurteilung dieses He- reroführers getäuscht hat, oder man muß mit der „Nat.- Ztg." den Schluß ziehen, er sei wider seinen Wlllen von den anderen Häuptlingen zum Aufstand gedrängt worden. Ter kaiserliche Generalkonsul telegraphiert aus Kapstadt, daß nach Mitteilung der dorttgen Regierung die Bondelzwart-Hottentotten am Oranje sich unter ihrem Häuptling am 28. Januar ergeben haben. Die Nebergabe der in den Kharasbergeu wohnenden Aufltändi- s chen wird erwartet. Ter Dampfer „Adost WVrmarrn" hat mit dem ersten Berstärkungsttanspvrt für die Schutzttuppen in Südwestafrika Dover pafsierL Der Dampfer „Emilie Wörmann" ist mit von Tuollr gesandten Geschützen, Munitton und sechs Unteroffizieren am 31. Januar nachmittags in Swa- kopmund ein getroffen. Ter Dampfer ,Lueie Wörmann", der am 6. Februar abgehen soll, begann mit dem Laden. Nach dem ,Militürwochenblatt" scheiden aus dem Heere aus und werden mit dem L Februar zur Verwendung beim Stabe des Führers be? Marineexpeditionskorps für Südwestafrika im zweiten Seebataillon angestellt: Salzer, Hauptmann des großen Generalstabes, Bayer, Ober- leutnant aggregiert dem großen Generalstabe, unter Beförderung zum Hauptmann, Reiß, Oberleutnant im Alexander-Gard e-Gren aoier-Regintent, v. Dobschütz, Leutnant im Feldartillerie-Regiment Nr. 62. Ferner scheiden aus: v. Bosse, Oberleutnant im dritten Gardereaiment, behufs Ginttitts in das zweite Seebataillon, und wird zum Adjutanten des Marineexpedttionskorps für Südwestafrika ernannt. Vom Hanauer Mcmenregimeut haben 5 Mann der Expedition sich an geschlossen. Tas Reutersche Bureau meldet ans Liverpool: Die englische Firma Elder, Tempster u. Co., die zahlreiche Tampfer rrach Südwestafrika gehen läßt, telegraphierte an Kaiser Wilhelm, daß sie angesichts des Aufstandes der Hereros ihre Schiffe der deutschen Negierung zur Verfügung stellt. Prinzregent Luitpold hat der Tenischen Kolonialgesellschaft für die bedrängten Deutschen in Srcdwest- afrika 2000 ML überwiesen. , im ne^" schäftiguug in Anrechnung gebracht werde. Abg. Hosmcmn- Dlllenburg (nL) führt aus, daß Mißstände in den Anstellungsverhältnissen der Forst ässe ss oren vorhanden seien; es sei Pflicht der Regierung, diese Mißstände zu beseitigen. Ter Antrag Kaute wird hieraus gegen die Stimmen des größten Teils der Rechten angenommen. Abg. Hofmann-Dillenburg (nl.) bemängelt die Ungleich- artigkeit der Försterstellen im Westen und im Osten. Barlameutalisches. Berlin, L Febr. Dem preuß. Abaeordneten- hause ging ein Antrag der Nation all ibera len zu, die Regierung zu ersuchen, dem Landtage einen Gesetzentwurf vorzulegen, wodurch die Bestimmungen des Gesetzes ;vom 21. Juli 1852 betreffend Di en st vergehen der Nichtrichterlichen Beamten, über hie Zulässigkeit i-von Arre st st rasen gegen untere Beamten aus- gehoben werden. Kirche und schule. Berlin, L Febr. Auf Grund einer ministeriellen Verfügung fanden heute in den höheren Lehranstallen Berlins Erhebungen über die Fähigkeiten der Schüler statt, wobei auch festgestelll werden soll, wie- viele Kinder Nachhilfeunterricht erhalten. Zugleich soll auch ermittell werden, ob die Schüler diesen Nachhilfeunterricht von anderen Schülern, Studenten, ihren eigenen Lehrern, Lehrern einer anderen Klasse derselben Anstalt oder einer fremden Schule erhalten. Ferner sollen die Gründe sest- gestellt werden, die den Nachhilfeunterricht bedingen. Ausland. London, L Febr. Wie dem „Standard" aus Brüssel berichtet wird, wird in dortigen Hofkreisen angenommen, daß die Reise des Königs Leopold nach Berlin erfolglos war. Der König bot Deutschland wichtige Zu- geständnisseeinschließlicheines großen Teils des Kiwuseo-Gebcetes an mit der Bedingung, daß Deutschland künftighin als Beschützer des Kongo ft aates auftrete, aber Graf Bülow lehnte dieses Anerbieten ab und erklärte, Deutschland beabsichtige, sichvon allen afrikanischen Verwickelungen feruzuhalten. Unter diesen Umständen sei es zweifelhaft, ob der Kaiser dem belgischen Hofe einen Gegenbesuch machen werde. Brüssel, 1. Febr. Alle Nachrichten, die in der Presse über die Reise des Königs Leopold nach Berlrn verbreitet sind, werden hier an hervorragender unterrichteter Stelle als Phantasie bezeichnet. Richtig sei, daß König Leopold sich von der Reise befriedigt erklärt hat. Ganz besonders hat er zu wiederholten Malen die große Liebenswürdigkeit gerühmt, mit welcher der deutsche Kaiser ihm während seines Aufenthalles in Berlin ent- gegengekommen sei. — Ter hier wellende Herzog von Aosta soll für den Prinzen Louis Bonaparte beim Könige um die Hand der Prinzessin Clementine an halten. Die Heirat würde den Wünschen des Königs entsprechen, jedoch nicht denen der Prinzessin. Rom, 1. Febr. (Kammer.) In Beantwortung verschiedener Anfragen bezüglich der Universitätsbibliothek in Turin erklärte der Unterrichtsminister, uach> den letzten Meldungen könnten von 4500 Handschriften 1000 als gerettet angesehen werden. Man hoffe noch andere zu retten. Einige Handschriften, die beschädigt seien, würden wahrscheinlich restauriert werden können. Man könne annehmen, daß die wertvoll st en Stücke gerettet seien, da die berühmte Handschristensammlung von Bobbio fast unversehrt sei. Was die Ursache des Brandes anlange, so müsse man die Ergebnisse der Untersuchung abwarlen. Ter Minister fügt hinzu, die Regierung werde unverzüglich die vernichteten modernen Bücher ersetzen und dem Parlamente eine entsprechende Vorlage unterbreiten. Zur Ergänzung der beschädigten Handschiriftensammlungen werde eine besondere Kommission eingesetzt werden. — Der von vatikanischer Selle gut unterrichtete „Cor- riere della Sera" erfährt, der Pap jt plane eine strenge Ueberwachung der in Rom zusammengeströmten zahlreichen ausländischen Kleriker. Wer keinen triftigen Grund für seinen Aufenthalt in Rom angeben könne, solle unnachsichtlich nach seiner Diözese befördert werden. — Graf Ricotti Garibaldi veröffentlicht in den Blättern einen Plan betreffend Lösung der Balkanfra ge und den Rückkauf der an Oesterreich gefallenen italienischen Provinzen. Er beabsichtigt, den Plan im Frühjahr zu verwirklichen und hat für März einen Kongreß nach Venedig zusammenberufen, an dem Bulgaren, Griechen, Serben, Kroaten, Rumänen, Albaner rc. tellnehmen sollen. In diesem Kongreß soll die Grundlage für den zukünftigen Balkanstaat festgestellt werden. Falls der Vorschlag angenommen wird, wird sofort der allg e m ein e Aufstand aus dem Balkan verfügt. Bulgaren, Serben und Griechen sollen event. gezwungen werden, daran tellzunehmen. Budapest, L Febr. Nach einer Meldung des „Pester Lloyd" sind die Vorstände des katholischen Scyulvereins in Wien beim Protektor des Vereins Erzherzog Franz Ferdinand vorstellig geworden, damit sich Kiefer mit den Zielen dieses prononzierten Kampfvereins mehr identifiziere. Ter Erzherzog betonte, er sei ein sehr guter Katholik, aber durchaus kein Ultramontan er und gedenke, wenn er einst zur Regierung gelange, diese keineswegs nach exklusiv konfessionellen Gesichtspunkten zu führen. Belgrad, 1. Febr. In der Nacht drangen in die neue Druckerei des AntiverschKwrerblattes „Narodni Listi" 25 Gendarmen und drei Polizeibeamte ein, zerstörten die gesamte Druckerei und schleppten die vorhandenen Nummern des Blattes fort, wodurch der Versuch, eine Wiederherausgabe des Blattes zu bewirken, verhindert wurde. Sofia, 1. Februar. Die oppositionellen Blätter verurteilen aufs schärfste die Absicht der Regierung, aus Anlaß des Geburtstages des Kronprinzen der Sobranje eine Vorlage zu (unterbreiten, die Apanage des Kronprinzen mll 300000 Francs zu bemessen. Aus ZtuSt und gunO. Gießen, den 2. Februar 1904. * * Zur Rekrutenbesichtigung trifft heute nachmittag der Divisionskommandeur Exzellenz Frhr. v. Gall hier ein; er wird im Hotel Großherzog Wohnung nehmen. * * Eine Probevorlesung über „Die Prophylaxe 6er Wochenbettsmorbidität in der Schwangerschaft" hält heute 'abend um 6 Uhr in der kleinen Aula der Universität zum Zweck der Habilitation für da§ Fach der Franenheilkunde Dr. med. Paul Stroemer. — Die ,5 0 er", Vereinigung der im Jahre 1854 geborenen männlichen Einwohner, hielten gestern abend im Eaf6 Ebel die zweite Versammlung. Dabei wurde der aus 9 Mitgliedern bestehende Ausschuß zur Vorbereitung der im Juni stattfindenden Fünfziger-Feier gewähll und da§ vorläufige Programm festgesetzt. Die Zahl der in Gießen wohnenden 1854 er beläuft sich auf 90. Gesellige Zusammenkünfte finden am 2. Montag jeden Monats stall. * * Gemälde-Ausstellung. Wir können unseren Kunstfreunden milleilen, daß es dem Vorstand gelungen ist, die gegenwärtig in Tarmftadt ausgestellte vortreffliche Kollektiv-Ausstellung des bekannten Marinemalers Pros. Schnars-Alquift- Hamburg auch für den hiesigen Kunsr- vecein zu gewinnen. In Tarmstabt hatte sich diese Ausstellung von Marinebitdern eines außergewöhnlich regen Besuches zu erfreuen, sodaß die Ausstellungszeit noch um wertere acht Tage verlängert wurde. Hier gelangen diese Bilder nächste Woche zur Ausstellung. Eine Aenderung der Ausstellung wird diese Woche nicht vorgenommen, fte ist täglich geöffnet, mit Ausnahme von Samstag. * * T i e Untersuchung über die Ursache der Vergisrungssälle tn Tarmftadt beschäftigt jetzt das hygienische Institut der hiesigen Universität. Nach lä- Eunbigung an zuständiger Stelle werden noch 8—14 Tage vergehen, ehe die vorzunehmende Untersuchung positive Feststellungen ergeben wird. Soviel steht jedoch schon heute fest, daß es nicht etwa durch Metalle hervorgerusene Gifte sind, welche bisher das Leben von neun Menschen gefordert haben, sondern daß man es, wie man anfänglich schon annahm, mll Botulismus zu tun hat. Tas Gift beftanb aus Bakterien, die sich häufig bei eingetretener starker Zersetzung in Wurst vorfinden, die aber auch sehr leicht bei konservierten Gemüsen, besonders bei Bohnen, die bekanntlich viel Eiweißstoffe enthalten, sich bilden, falls diese in Zersetzung geraten. Tie Ursache, welche die Zersetzung der Bohnen tn der Alice-Kocbschule zu Darmstadt herbeigeführt hat und deren Folge die Bakterienbiloung gewesen ist, läßt sich aus dem Befund der hierher gesandten Konservenbüchse, welche den tödlich wirkenden Inhalt umschlossen hat, ohne weiteres nicht feststellen. Tie bon Professor Dr. Gaffky vorzunehmenden Versuche werden aber über diesen Punkt aufilürende Gewißheit geben. * * Auslosung des Zweigvereins Gießen des Vogelsberger Höhenklubs. In der gestrigen Generalversammlung wurde der Zweigverein Gießen des V. H.-Kl. aufgelöst. Tas vorhandene Vermögen im Werte von rund 120 Mk. wurde dem Hauptvercin zur Verfügung gestellt und soll dem Bauschatz für den auf dem Tausstein zu errichtenden Bismarckturm überwiesen werden. Ter Grund der Auslosung wär das mangelnde Interesse am Zweigverein. Tie Aditgliederzahl war sehr gering, und die Beiträge sind schon feit Jahren nicht mehr erhoben worden. Man tonnte die Auslosung bedauern, wenn nicht am Orte ein anderer, außerordentlich lebensfähiger, saft 100 Mitglieder zählender Zweigverein des V. H.-Kl. bestände, der Zweigverein T a u f st ei n, der mll dem hiesigen Vogesen- klub vereinigt ist. * * Die Generalversammlung des neuen Geflügelzuchtoereins von Gießen und Umgegend gestern war sehr gut besucht. Es erfolgte die Rechnungsablage von 1903, die ein sehr günstiges Resultat ergab. Der vorjährige Vorstand wurde einstimmig wiedergewählt. Schließlich wurde beschlossen, Besuche der Mitglieder vorzunehmen zur Zusanuneustellung geeigneten Zuchtniaterials. * * Contentia. Am 7. Februar findet, wie auch aus dem Inseratenteil hervorgeht, ein Maskenball mit Jahrmarktsrummel verbunden, im Neuen Saalbau statt. Die Veranstaltung verspricht einen interessanten Verlauf zu nehmen und die vorjährige zu übertreffen, da allerlei Vorbereitungen zu Ueberraschungen getroffen sind. * * Ter Gardeverein Gießen feierte am Sonntag Kaisers Geburtstag in den festlich dekorierten Räumen des neuen Saalbaues in großartiger Weise. Ter Festredner, Herr Kleinhenn, hob in feiner Ansprache hervor, daß es der Verein sell seiner im Jahre 1900 erfolgten Gründung schon zu einer ganz ansehnlichen Mitgliederzahl gebracht habe und daß der überaus zahlreiche Besuch der Feier wobl ein Beweis dafür sei, daß sich der Verein eines guten Rufes erfreuen dürfe. Tie Rede erklang in ein begeistert aufgenommenes dreimaliges Hurra auf Kaiser und Großherzog aus. Tas Offizierlorps, die Spitzen der Behörden und die hiesigen militärischen Vereine waren sehr zahlreich vertreten. Ter Verlauf des Festes darf wohl als in jeder Hinsicht sehr gelungen zu bezeichnen sein. Erst die späten Morgenstunden trennten die Festteilnehmer. * • Lichtmeß ist heute. Der Tag wird nach kirchlicher Bedeutung eigentlich Licht-Messe aus Anlaß der Weihe der Kerzen genannt. Er gehört zu denjenigen Tagen, an welche sich für das Landleben, je nach örtlicher Auslegung und Erfordernis, manche Bauernregel knöpft. Welcher Landwirt dünkt sich nicht ein Meister in der Wetterkunde, dieser voltstümlichsten Wissenschaft, zu sein, welche sich recht eigentlich auf dem Grundstem der Erfahrung und auch des Aberglaubens erbaut Aber der gedachte Grundstein reicht meist nicht zum prophetischen Erfolge im Reiche von Wind und Wetter aus. Die Jahreszellen haben mitunter, wie man zu sagen pflegt, ihren Kopf für sich. Da hilft dem Landmann alles Tüfteln, Vermuten und Wünschen nichts. Wenn's Lichtmeß, wie heuer lau durch die Lüste weht und die Sonne freundlich scheint, so beobachtet das der Landmann sehr genau. Ist die Ackerkrume nicht froststarr vom Winterschlaf, so prüft er im Vorrat der Ackergeräte schon jedes Stück auf seine noch mögliche Brauchbarkeit. Mllunter leistet ein früher Lenz sehr erfreuliches, mitunter kommt Herr Winter aber wieder und fährt nut rechthaberischer Geberde noch drein. - ch. Vom Dünsberg, 31. Jan. In den ausgedehnten Waldungen hinter dem DunSberg wurden in diesen Tagen die ersten Gemeinde-Holzversteigerungen abgehalten. Bei der Versteigerung zu Frankenbach, wo namentlich gute Nadelhölzer zum Verkauf kamen, wurde beispielsweise der Festmeter mit 25 Mk. bezahlt, während das Eichenstammholz zu Erda per Festmeter sogar bis zu 100 All. verkauft wurde. ( ) Ettingshausen, 30. Jan. Vorgestern stürzte die 78 Jahre alle Ehefrau Albach IV. von hier auS dem ersten Stockwerk m den Hausflur und erlitt hierbei einen Schädelbruch, infolgedessen die Verunglückte gestern abend versch ied. Vor einem Jahre feierte das Ehepaar die goldene Hochzeit. — Nachdem die Mitte Dezember mit einer Stimme Majorität erfolgte Wahl des Herrn Opper V. zum Beigeordneten beanstandet war und dies auch vom Kreis, ausschuß anerkannt worden ist, steht nun eine dritte Wahl bevor. ) ( Grünberg, 31. Jan. In der gestrigen Gemeinde- ratSsitzung wurde die wiederholte Anftage des Gr. Kreisamts bett. Anschaffung des Mäusevertilgungsmittels dahin erledigt, daß zurzell keine Mäuseplage konstatiert und bei einem event. Eintreten int Frühjahr das Jnfektivnsmittel immer noch angewandt werden könne. — Die im Stadtwalde vor- zunehmenden Wegarbeiten wurden an Konrad Bock hier um 1425 Mark vergeben. — Die Genehmigung des Voranschlags von 7800 Mark für einen neuen Schulsaal wurde wegen nochmaliger Prüfung der Bedürfnisfrage an Ort und Stelle bis zur nächsten Sitzung verschoben. — In der heutigen Versammlung des hiesigen Gewerbevereins wurden in den Gesellenprüfungsausschuß die Herren Koch K. Haas und A Großhaus gewählt. Sodann yiell Architekt Kock erb eck-Gießen einen interessanten Vortrag über Handwerkererziehung. Q Lauterbach, 1. Febr. Hier ist die Errichtung eines Kriegerdenkmals geplant zum Andenken an die Wiederaufrichtung des deutschen Reichs. Nachdem der Deutsch- Amerikaner Fink 1000 Mk. gespendet hat, stehen jetzt zirka 5000 Mk. zur Verfügung. r . Grebenhain, 1. Febr. Trotz des hier liegenden Schnees und der manchmal recht scharfen Wmterkälte ist die Zeit her immer rege am Bahnbau gearbeitet worden; die Arbeiten schritten aber nur langsam vorwärts, weil man zu viel mit dem Frost zu kämpfen hatte. In dem großen Schachte bei Hartmannshain und einem solchen in nächster Nähe findet man nur Basalt und dieser muß durch Sprengen entfernt werden. Täglich hort man deshalb mächtige Schüsse die Luft erdröhnen. Die Bauarbeiten sind beinahe bis zum Straßenübergang im Seemer Walde vorgeschritten, ebenso ist die Holzverladestelle m diesem Walde fast sertiggestellt. Die an der Oberwaldstraße gelegene Kantine ist fett Winteranfang in die Nähe des Schachtes bei Hartmannshain gestellt worden, damit die Arbeiter nicht fo weit bis zu den Arbeitsstellen haben sollen. sd. Darmstadt, L Febr. Die Generalversammlung des Heil ft ätten- Vereins für das Großherzogtum Hessen sand heute vormittag in den Räumen der JnvaliDenversichevungsanstult unter dem Vorsitz des Regierungsrats Dr. Dietz statt. Hierzu hatten sich außer hiesigen auch Mllglieder aus Mainz, Worms, Offenbach, Alzey, Nauheim, Bingen, Heppenheim, Reichelsheim, Reichenbach, Roßdorf, Winterkasten und Gimbsheim eingefunben. Ten Geschäftsbericht gab der Vorsitzende Reg-Rat Dr. Dietz, welcher in einem Rückblick erwaijnte, daß, da die Genehmigung zur Vornahme der Vor arbeiten zu dem geplanten Bau der Heilstätte in Winterkaften erfolgt fei, man einen Bau- ausschuß gewählt habe und daß von den sechs eingeforderten Plänen keiner den Wünschen und Forderungen ganz entsprochen habe, jedoch derjenige der Architekten H. Müller zur weiteren Ergänzung und Ausführung empfohlen worden sei. Der Redner erläuterte nun an der Hand der vorhandenen Pläne die nähere Ausführung; der Bau sei dreistöckig in gefälliger Form, ähnlich dem Stlle des Lichtenberger Schlosses, gedacht. Im Vorderbau sollen die Krankenräume, in den Sellen- und Hintergebäuden die Beamten- und Dienerwohnungen untergebracht worden; auch eine besondere Aerztewohnung soll errichtet werden. Zur Errichtung des Baues wurden in Winterkasten an günstiger Stelle ca. 2 0 Morgen Land, meist Wald zum Preise von ca. 2 5000 Mk. angetauft; bei günstiger Gelegenheit sollen weitere Skiläufe erfolgen. Die Wasserleitung wurde alsbald begonnen. Leider haben die freiwilligen Sammlungen für die Kosten nicht den gewünschten Erfolg gehabt; es finb zusammen nur 11780 Mk. eingegangen. Mit dem Voran schlag werde man nicht ganz aus kommen, da voraussichtlich Die Gesamtkosten auf ca. 500 000 Mk. belaufen werden. Man erwartet einen namhaften Zuschuß vom Zentralausschuß in Berlin, den Rest beabsichtige man zu 3 Proz. Zinsen von der Jnvalidenversicherungsanstalt aufzunehmen. Durch einen Aufruf habe man einen wesentlichen Mllglieder- zuwachs erhalten, die jetzt auf 1800 mll 1000 Mk. Beitrag pro Jahr gestiegen seien. r . Mainz, 31. Jan. Tie hiesigen Sozialdemokraten sind eben isn Begriff, ein großes Konsum- geschäft zu errichten. Man hat zu diesem Zweck bereits ein großes Anwesen erworben, welches ähnlich wie in einigen norddeutschen Großstädten zu einem großen Warenhaus umgebaut werden soll. Zur Erwerbung des Anwesens soll, wie verlautet, eine Großbrauerei Die Mittel vorgeschossen haben. f c. Frankfurt a. M., 1. Febr. Eine hiesige Firma beabsichtigt eine Bergbahn auf den Melibokus zu bauen. Kleine Mitteilungen ans Hessen und den Nachbarstaaten. In Großen-Buseck begehen heute (2. Februar) das Fest der silbernen Hochzeit Herr Heinrich Reinschmidt und Frau. —In Frankfurt a. M. wurde am 25. Januar eine Vereinigung der Arbeitgeberoer- bande gegründet. Mitglied dieser Vereinigung kann jeder Arbeitgeberverband in Frankfurt werden. Zweck ist ein enger Zusammenschluß der einzelnen Verbände zu gemeinsamer Regelung aller Streitfragen zwischen Arbellgebern und Arbeitnehmern, Abwehr unberechtigter Forderungen, Sperren oder <5tretf§ der Arbeiter ufro. — Sein 3 9. Stif tungs - begeht in Klein-Linden am 13. Februar der älteste Männergesangverein dort, „Eintracht". — Arn 30.Januar, abends, feierte der Kriegerverein in Rö dgen Kaisers Geburtstag. Vermischtes. * Kiel, 1. Febr. An Bord des in der kaiserlichen Werft liegenden Kreuzers „Prinz Adalbert" entstand heute nachmittag in einem Refervekohlcnbunker eine leichte Exp losion. Die Heizer Polanowski, HanS Schmidt, Schwerdtfeger, Krnal und der Mattose Fedder erlitten Verbrennungen. Lebensgefahr besteht für die Verletzten nicht. • Oldenburg, 1. Febr. In Holland wurde ein Mann namens Gottwald Stahl verhaftet, der im September v. Is. in Oldenburg bei einem Diebstahl 10000 Mk. erbeutet hatte. Stahl ist auch verdächtig, die Witwe Meller und deren Tochter in Oldenburg ermordet zu haben. * Paris, 1. Febr. Nach langen Bemühungen ist es einer Expedition gelungen, den Bewohnern der seit einem Monat durch eine fast anderthalb Meter hohe Schneeschicht von jedem Verkehr abgeschnitteneu Ort- Tast ist bei der Opposition Fritz ÄndrS in Stimmrecht in Schulsachen bewilligt. Telephonischer Kursbericht, Frrnktnrt ». 2. Februar 190 ,, 2. Februar 1904. 3*/e0/’ Hessen . 100.65 -Anl. il'.% Rnoaerfl Xre^rHn» in, Saale der hdherc« Mädchcnichalc dahier (Schiller- straße) stattsindet, ergebenst eingeladen. 1) 2) Etchen-Derbstangen mit 8,86 fm, zu rsburg, 2. Febr. Tie Antwortnote Rust 1141 3) 4) 5) 6) 7) 8) 9) 51 113 93 63 134 fand eine große Offizieren statt, einen Zivilisten die Polizei ein. 8Ve°/0 3n/n 3V,% 3°/n 4% Unirar. Goldrente 40/ Italien. Rente . 41'2% Portugieser . 0/ Portnfiesen. . . 1% C. Türken . . Türkenlose . . . 4°/q Grieoh. Monopo1 ■ Reichsanleihe do. Konflols . do . . . 102.80 . 91.90 . 102.35 . 91.80 . 10] 40 . 99.50 . 102.90 30/n Mexikaner 4,/e'V'. Chinesen Electric. Sch ackert Nordd Lloyd . . Kreditaktien Diskonto-Kommandii Darmstädter Bank Dresdener Bank . Berliner Handelspes Oesterr. Staatsbahn Lombarden . . Gotthardbahn . . Laurahütte . . . Bochum .... Harpener . . . Tendenz: ift rentable Wirtschast krankheitshalber zu verk. Cffert unter 0465 an die Exved. d. Bl. im Betrage von -------- - ... , , die Freisprech u n g, die auch vom Gericht eriolate. Gewicht 110—120 Psd., zum Ein- leaen, sind zu verlausen. 11155 Joh. Jost Barth, Landwirt, Niederwalgern b. Marburg. 8m- M NH«lj-8ttßkizcrW. Mittwoch den 10. d. Mts. sollen im Alten-Bnsecker Gemeindewald Distr. Kopf, Pfingstkopf, Eichbusch und Landsckaftsaärtner — Klein-Linden. Antwort: m .., _____ Während Ihr vom Bayrisch Biere Krieget dort so manchen Klaps, Süff'l ich weiter meinen süßen, Altbewährten Baktrer-SchnapS. Wollt Ihr, daß zum Bier ich heute Wende mich vom Baktrer-Schnaps, Müßt Ihr, lieben Hessen lewe, Senden erst ein großes Faß. Würde dann mit viel Vergnügen Droben Euer Bayrisch Naß Sicher aber dazu lügen Meinen edlen Baktrer-Schnaps! _ , Gastwirt zum Schwarzen Walfisch in Askalon, 15. 12. 03. Wenn man bedenkt, daß die alte Philisterstadt Askalon nicht mehr existiert und nur noch verfallene Ringmauern und Türme von ihrer einstigen Herrlichkeit zeugen, so kann man selbstverständlich nicht dem mythenhasten Isiuff-Efiendi, sondern nur unseren deutschen Postbeamten, die sich auch rm fernen Palästina ihren feucht-fröhlichen Humor bewahrt haben, die prompte Antwort zuschreiben. . . 26.85 . . 89.65 . . 104.30 . . 107.20 - . 210.20 . . 192.50 . 143.20 . . 155.40 . . 158.50 . . 143.00 . . 16.20 . . 192.00 . . 234.50 . . 190.20 . . 203.80 still. Geschäfts - Empfehl»««. Unterzeichneter empfiehlt sich im Beslhlleidtll voll WbäMll vvd Amcherii sowie zu Neumrlagen von Gärten. Lieferung von Cbftbäumen, welche sich nur für das..hiesige Klima eignen. — Alle Arbeiten werden von mir sachgeman ausgeiührt. CarS Pfeiffes* Tages-Ordnung. Mitteilung des Ergebnisses der Oberrevision der Rechnung für 1901 durch Großh. Ober-Rechnungskammer. desgleichen des Ergebnisies der Vorprüfung der Rechnung für 1902 durch den bestellten Revisor. Entlastung des Rechners. ,, ._ Mitteilung des Ergebnisies der stattgehabten Kasstnremsion. Verteilung des Reingewinns und Bewilligung der Mittel: a) zur Prämiierung von Dienstboten, b) zur Prämiierung von Sparern, c) zu wohlthätigen und gemeinnützigen Zweckni. Bewilligllng der Kosten für die Pfenmq-Sparkaffe. Beratung und Festsetzung des Voranschlags für 1904. Wahl von Verwaltungsratsmitgliedern. Wahl von drei Sparkasienvertretern. Die Hessische Landes-Hypothekenbank, hier: Beteiligung der Sparkasie als Aktionärin. Gießen, den 30. Januar 1904. Der Direktor der Spar- und Lechkasie Gießen. Wiener. 1149, Ernst Challier (Rudolphs Nacht.) Giessen. Sjnl-Gtschätl für «nm aller M Grosse Aaswahl, solide Preise. Illustrierte Preisverzeichnisse gratis und franko. Musikalien-Handlung und -Leihanstalt Spezialität: Billige Ausgaben. Schiffünachrichten. iftcb Star Linie, Vertreter Carl Retter Gießen, Bleichstr. 8. Ter Postdampfer „Belgenland" der Red Star Linie in Antwerpen ist laut Telegramm am 29. Januar wohlbehalten ut Philadelphia angkomincn.— . 103.70 . 62.20 . 60.75 * 134*40 . 43.70 43 201 in' dem Notenwechsel. Man erwartet vielmehr, daß Ja - van die Antwort ernstlich prüfen wird, um eventurll andere Vorschläge zu machen, deren Annahme Rußland weniger Schwierigkeiten bietet. Dus. ^uMben Entscheidung kommt übrigens auch un Ernstfälle borden Teilen zugute, denn die Jahreszeit ist jetzt jeoensalls f eine Kriegsführung weniger günstig als sechs Wochen später. An die in Petersburg stationierten Schützenregrmenter ist Kehlstrg-ng°n, jederzeit zum Abmarsch nach Ostas.en be- '»66 Newyork, 2. Febr. Kriegsminister Root hat seine Demission eingereicht. Sein Nachfolger ist Da ft. tCit St I) Tn, 2. Febr. In der Kammer entwickelte Ministerpräsident Theotokis das Programm des neuen K°br- nettS Tie Grundlage des Programms sit die Mrlrtar- reoraanisation gemafi den V 0 r s chl a ge n, 01 e de? Kronprinz als Oberbefehlshaber des Heeres ausarbeitet. Die Aufwendungen für die Reorganisation sollen gedeckt werden durch Ersparnis.e in anderen Dienstzweigcn und neue Steuern, derenTwtragauf 5 Millionen Drachmen veranschlagt wird .^ne besondere Krieaskasse soll geschaffen werden, die mit jährlich 3 ikllt. au dotieren ist. Im Hinblick auf Erneuerung der Bewaffnung und Ansrüstting des Heeres so« auch dre Dotation der besonderen Marinekasse um 1 Million erhöht werden. Außerdem sotten für das Kriegsbudget noch verschiedene Kredite verlangt werden zwecks Abhaltung groß^ Ma- Zver Laufs von Pferden, .Erneuerung von Dampfkesseln und Ides Artilleriematerials für die Flotte. Kalkutta, 2. Febr. Das Tynamitlager in der Provinz Pendschab in der Nähe von Lahore ist in die L^ft geflogen. 10 000 Klg. Explosivstoffe wurden zerstört. 400 Personen, die sich in der Nahe befanden, I wurden getötet. •*■(?»** y'.tlp 1 Lltive ho" „ & 3if,% Ohcrboflflpn 4% Oesterr. Go'drente 41 ,% Oesterr. Silberrente 101.10 Juffuff, Jussnff, fei verständig, Salem und Aleikum Trrl Trink doch ferner nur beständig Endlich einmal Bayrisch Bier! Es folgten nun die »ins Orientalische übertragenen Unterschriften der Mitglieder. Vor kurzem erhielt die Gesell- schäft auf einer türkischen Weltpostkarte, die b.e Stempel der deutschen Postämter in Jerusalem und Jaffa aufwles, folgende Mittel j?1"”1««! die Herrenb'nz W Errief 2nbt"f'"«S äfft ** ».4 7°^ wei, " ,^n dem ocofc. m m n’ S ,uib beinahe bis 2 geschritten, ebenso- sertiggestellt. e lÜ seit Wintecochr- nß?ö|n gestellt rooebtr iu den ArbeitsstelZ Heueralber. Vereins für bti ^ütag in den RäuM dem Aorsiß des & HEen sch außer hii- ms, Lfseubach, M relsheün, Reichenboe, im eingefuudcu. Ter e Leg.-Rat Dr. Tie: baß, da dee Geuehnn: su dem geplanten K : sch man einen fto en sechs eingesordertei »rderungen ganz M> Gelten h. Mllerst ng empsohlen wonv: der Hand der dort» der Lau sei dreisich tile des Lchteubelgii [len die FranleiMMe, >en bie Beamten* unb arbeit; auch eine be- wewerr. lüricht' falten an günsiiger M M pickst iivil tz« Megecheil füll- ijetldtung wurde ck- uvilligen äammiun^ Ersolg gehabt; es gen. M dem Lom men, da voranssichllL betaifen werden. & vom ZentralausM: zu3Pruz3ivse°v-- LiszunehMn- eseiulchen Mitgliet«' mit 1000 M W sioen Sozialdew' in großes KE e diesem Zweck W- Elches ähnlich WJ einem Erwerbung mßbraueret dte dr. föne W oen M-l>d°k»> i« J Arbectge^ ,SUW9* gpftttn M w älteste 3' W 30.3®*' Schaft ComuS im Departement Aube Hilfe zn bringen und sie mit Proviant zu versehen. * Dijon, 1. Febr. Gestern sand kyer die Beerdigimg des wegen eines unheilbaren Leidens durch Selbstrnord aus dem Leben geschiedenen SohneS des schweizerischen Bundespräsidenten Arnold Eomtesso statt. . Sevilla 31. Jan. An Bord des Petroleumdampfers „Cindab Reus" fand heute eine Explosion statt, wobei ein Schiffsoffizier und zwei Angestettte verletzt ^bue£Qpeft, 1. Febr. In einem hiesigen Nachtlokal Prügelei zwischen Zivilisten und Gin Oberleutnant verwundete mit dem Säbel. Schließlich schritt -Vom schwarzen Walfisch zu Askalon. Eine in Fulda tanenbe Gesellschaft, d.e sich .Schwarzer Wal- fisch- nennt, sandte in der Kneiplaune Ende Oktober v. Js. eine Bierkarte .an Monsieur Jusiuff-Effendi, den retzigen Wirt im Restaurant zum schwarzen Walfisch zu Askalon ab, auf der sie den Wirt mit folgenden Versen apostrophierte. Während wir vom Bayrisch Biere Kriegen hier so manchen Klaps, Trinkst Du dorten immer weiter Ewig Deinen Baktrer-Schnaps. Einladung. Die Vertreter der Vereinsgemeinden werden zur ordcntlichen Hauptversammlung welche Struth versteigert werden: _ AO , Eichen-Schnittstämme v. 30—57 em Durchirr.----40,08 llu Eichen-Stännne „ 15—30 , , =28,73 , Eichen-Spalterpfosten, 2,2 m lang, Nadel-Stämme von 15—29 cm Durchm. = 19,99 im Gerichtssaat. K B. Darmstadt, 31. Jan. Wegen tahrlassrger Tö tu na hatte sich gestern vor der hiesigen Strafkammer . der W e i ch e n st e l l e r Baltafar Bardomer aus Reichelsheim zu , verantworten. Er verfah am 27. November v. Y. au der Streck st Reinheim-Reichelsheim Dienst als zweiter Zugbeamter, als bei Rtri-hbpprfurtb der iehnsährige Sohn des dortigen Gastnurts Katzen I W tAMetMet wurde Der Kleine war taubstumm-, er stand au» dem Bahngeleife und ba^r ?ncht den ankommenden Zug. Der Knabe wurde v^ der Mafchme erfaßt und eine Strecke weiter gefchleift,® Stehen gebracht hatte, hatte der Unglückliche bereits mehrere tot liche Verletzungen erlitten. In der Verhandlung wurde nun er- wiefen, daß der Angeklagte bei der Beaufsichtigung des Zuges nicht in vorschriftsmäßiger Weise verfahren war Er ha"e dem Zug auf 20 Meter vorausgehen und sich vergewifiern mussen, 0 xQa9 Babnaelei e frei war. Der Knabe stand bereits auf dem Geleise, als der Angeklagte den Zug bestieg. Das ^^ erkannte den Angeklagten auf Grund der Zeugenausfagen für schvdig^und verurteilte ihn unter Erwägung der dabei, vorhandenen mildernden Umstände zu einer Gefängnisswafe von mer Wochen. d. Mainz, 1. Febr. Vor der ersten St»,0cfTam.mer ist der 47jährige Naturherlkundrge Adolf Alv recht Otterson aus Danzig, zuletzt rsi Wiesbaden, letzt hier wohnhaft, des unlauteren Wettbewerbs und des Betrugs cmgettagt. Ter Augeschuldrgte hatte das Gymnasium bis zur obersten Sekunda.besucht? er sollte die Zahlmeisterkarriere einschlagen, vertteß ^r n^ schwerer Erkrankung den Milttärdrenst. Durch falsche Behandlung der Aerzte will er „taub" geworden sem, durch ergene Mittel habe er sich selbst geheilt, worauf er der Na^rhelltttnde sich zugewendet habe. Jtt Magdeburg tteß er stchals Natzur heilkundiger nieder. In Inseraten der Tagesblatter sprach er davon, daß es keine -Taubhert und Blmdheitt mehr gebe, er Helle auch in den verzweifeltsten Fallen. In Magdeburg wurde der Angettagte in 8 Betrugsfallen zu IV2 Jahren Gefängnis verurteilt. Später ging der Angeklagte n ch 3VWVS)/ — — San Remo, von dort aus nach Wiesbaden, wo er das nod) im Laufe dieser Woche nach Japan „Klima nicht verttug"; darauf schlug er l^n Wohisitz Sie dürfte aber nicht das letzte^Dokument ftm hierauf. Sn Sn^emten uni) WiWe «,b^\ - - - ---------- er „Schwindsucht und Krebskrankhetten^ m den aller- schwersten Fällen besser und schneller als jebe a^ere Heitt Methode in kurzer Zeit vollständig heile. Die Amr ein^ bieiiaen Metzgermeisters, die an LungenschrviNdsucht ltt, im letzten Stadium und von den Aerzten aufgegeben war, versprach der Angettagte, ohne die Kranke öu untersuchen, i einigen WochM zu Hellen, jeden Tag werde sie 2 Pfurch am ^Gewicht zunehmen. Mit Sauerstoffeinfuhrung s die Tuberkulose geheilt werden. Der Zustand der kranken F-rau wurde jeden Tag schimmer, während der Ange^agt nocki und nach 77 Mk. Honorar für feine „Wunderkur in der Tasche Wte. Als die Wärterin den Ehemann^auf den Zustand seiner sterbenden Frau eingehend chsfweriiam machte, wurde wieder der Arzt geholt, der aus Mttlech kam und der sterbenden Frau noch einige Linderung v^chaffte^ T-ip vielen Aerzte", meinte der Angettagte, „sind ^0 an den vielen Krankheiten", „je mehr Aerzte, desto mehr aebe es" Er habe schon ui den verzweifelten fällen Lanfe geheilt, die von den Aerzten aufgegel^n worden ^ien Medizinalrat Kreisrat Dr. Balser wies ua^ daß die ganze Behandlungsmethode des Angeklagten imhaltbar i.nd falsch sei. Der Angettagte sei selbst von duffer H^t- Lfiakeit überzeugt, er wisse aus seiner jahfelc^gen _rJn^ hnn kranken, daß bei Tuberkulose eine H^ung ausge-> schlossen sei. In keinem Falle könne der Angeklagte ^fol^e or märe des Nobelpreises sicher, wenn er für Tuberkulöse em Hellmittel in der Tasche hätte. Der Staats- Llt^LLL 1 Jahr 8 Monat ^säugurs und Haftung. Er wurde zu 1 f 9 te 111 lAnb “J- J .^ebr. Vor der ersten Straskammer des Lm»ö«ich.s E sich h°m- eine Enkelin des letzten Kursursten 3" Crte Cberb Bak>nst^in ptifllß SäUfClf(fjOTCinC unmittelb.Rahe bedeut. md.Werkes y ------ Arbeiterbewegung. MeeranestSachfen, 1. Febr. Alle für die letzten Sage anberaumten Textilarbe iterverf a rn'nlungen rmxröcii ooluciticf) verboten, tn welchen über denErt mmt tf ch au er Streik referiert werden sollte. Das Verbot ruft allgemeines Auffehen hervor. , Landwirtschaft. - Die diesjährige Generalverfammtung des Bundes der Landwirte findet am 15. Februar im Stern- । bau des Zirkus Busch in Berlin statt. ________ Kunst und Wissenschaft. — Schiller und die neue Generation. Ein Vor- p n s m i a Fulda. Preis 75 Pfennig. Verlag der I. G. Eotta'fchen Buchbandlung Nachwlger G. rn. b. H. - Fuldas Endender Vortrag tritt für die Rechte die er Großen em. Eben- bürtia neben Goethe bleibe, nach den Ausführungen des Redners, Schiller auch für heute und künftig der geistige Führer, der begnadete Ersieher unfres Volks. Man wird es freudig begrüßen, dap der Vortrag, durch den Druck jedermann zugänglich ist. — <^er Kobold die dritte Oper Siegfried W a g - n e r§ und zugleich das erste Werk, mit dem der Autor des „Baren- Häuter" und des „Herzog Wildfang" einem tra gif eben Ausgange zustrebt, gelangte, wie wir schon meldeten, ni,t großem tojotge dieser Tage im Stadttheater zu Hamburg zur Aufführung. x.a dürften manche von imferen Lesern den Wunsch haben, sich über die Handlung und die Miisik der neuen Oper informieren zu kon- nen rtm Vellage von Hermami Seernmm Nachfolger, G. m. b. p Bellen ist soeben als 108. Bändchen der Opernführer-Sammlung llne von dem Wiener Schllftsteller Ludwig ^^tl) ge^^^r^e- ben? Einfichrung in Siegfried Wagners „Der , Kobold" erzenen, di- um 50 Pfg. durch jede Bilch- und Musikalienhandlung bezogen werden kanm und die den Lesenden vollen Ausschluß über Sieg- fried Wagners Entwicklungsgang, über die Handlung der neuen Over über alle darin verwendeten Sagenmotive gibt und dazu eine durch einige dreißig Notenbeispiele illustrierte Analyse der Komposition bringt. DaS Büchlein ist flott geschrieben und liest sich u^erhaltend.^^ soeben verstorbene Maler Josef Hoffmann vermachte feinen Weltreisebilderzyklus der Stabt Wien welche für die Unterbringung der Bilder em eigenes Hans bauen und die sonstigen Kosten tragen soll. Falls Wien das Erbe I „ij.1 rmtritt foll der Zyklus in den Besitz einer anderen deutschen S^ÄeiM^enn.ea m »M «b°r<,-h°n T°n Besch Qminn-llri vermachte er der deutschen Run liier genoNenschast mit der Bestimmung, daß deutsche Runftlev em- I gemietet werden. Wenn die Genossenschaft a b l e h n t, ^allt Zwing- !Teil^'der DUder^'tt^eine^SrMuliq'tiir^Nassliche Imitat, den 19. Ueöruar, nachmittags s'/r Mr I zu erllchten. Der Well der Bilder wird auf 4- bis 500 000 Kronen - - - - 1 *• I veranschlagt. üon Reffen, bie Prinj-Ili» «lex-nbra-°n Nienburg- qa r. hinaen-Wächtersbach unter der Anklage der u n jcihv r I I . V .. • , «■ . treue zu verantwollen. Die Pllnzeffin nahm auf der Anklage- tz^r seit 1900 Gouverneur der Philippinen ist und dort b!nk Pla7. E^ hudelte sich um^ ein mit dem Weingartenbesitzec groß'e Erfolge erzielt hat. 'st , - - — Neustadt a. d. öarbt abgeschlossenes Weckselgeschatt populär, weil sein Programm dahin geht, den Phllippinos i 20 000 Mk. Ter Staatsanwalt beantragte selber ^.^^tzg^chste Maß von Selbst-Regierung zu gewahren. ; chun g, die auch vom Gericht erfolgte. _ 2ic Ncwvorker Legislatur hat den Frauen das Sandel un- Uerlrehr. Volkswirtschaft Städteanleihe. Die Stadt Worms hat die Genehmigung zur Ausgabe von 278 000 Mk. 3'/,prozenttge Schuldverschreibungen erhalten.__ __. Neueste Mewunqen. Originaldrahtmeldungen des Gießener Anzeigers. Berlin, 2. Febr. Ter Wechsel- und Hbpothekenmatter Willy Neuländer ist nach Verubung vielfacher Betrügereien und Unterschlagungen in Hohe von 100 000 Mark flüchtig geworden. Es wird ver mutet, daß er fick nach London gewendet hat Dresden, 2. Febr. In Gersdorf erscho ß der 23- jähriae Posthilfsschaffner SAarschmidt aus Chemnitz seine Braut, ein 18jähriges Dienstmädchen j Bordea^/, 2. Febr. Eine Feuersbrunst zerstörte die Hochschule bei Tivoli. Das Feuer ent- stand in der Wohnung eines Professors. 300 Sttidenten beteiligten sich an den Rettungsarbeiten. Trotzdem wurde das ganze Gebäude ein Raub der Rammen. Ter Schaden wird auf über eine Million Francs geschatzt^ Tie Hochschule umfaßt einen Flachenraum von Rom, 2. Febr. In Latanzro sturzte der ^ivisions kommandeur Seravini vom P^rde und starb baw infolge der erlittenen Verletzungen. Er war einer der ve fähigsten^ O,fiziere^ Blättermeldungen zufolge ist die . Gründung eines Bankinstituts für Offiziere plant Der Hauktaktionar sei der Kaiser, welcher "um Besten des Familienfonds Aktien in ansehnlicher Hohe I zeÄn^ Zw-ck der Bank fei, die Offiziere vor Wucherern 302 Nadel- , , ^-98 , 1852 Nadel-Reisstangen , 16,54 , Zusammenkunft morgens 9‘/4 Uhr im Distr. 5eopst Sodann soll noch das im Distr. Hangelstein lagernde Kiefern-Starnrnholz auf dem Submissionswege vergeben werdm: 109 Kiefern-Stämme von 15—25 cm Durchm. — 28,40 im 11 25—31' „ „ = 6,08 „ und können Angebote auf dasselbe getrennt bis den 12. d. M. auf hiesige Bürgermeisterei eingelegt werden, wo die Eröffnung nachmittags 3 Uhr erfolgen wird. Alten-Buseck, den 1. Februar 1904. Großherzogliche Bürgermeisterei Alten-Buseck. K o e r b e r. 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