Mr. S3I Vieltes Blatt Jahrgang Gekreral-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Schwurgericht. auf b«v Grab nieder"' «lein Wüllbrandt? -vmi Vatcr gefreut Abend Den de ssen verlassen. folgt.) der Herr Pfarrer n-ar Leitern tilbenb noch del Herrn Erscheim tSgNch mit Ausnahme des Sonntags. Die ..GleHener Familienblätter- werden dem sAn-erger otermal wöchentlich beigelegt. Der Etzeffischr Canöwid** erscheint monatlich einmal. *nt sic bt'Ni jungen Mädchen ent* Stritt zurrnkwich, ixnn aber sich eegggg »«I. ■■■ . — A«r Krieg zwischen Japan und Iußlaud. AvS der Mandschurei. Ktrche ur?d Schale. Straßburg, 30. Sept. Der „Cksäffer" weiß von foc-gendom kirchLich^polttischen Zwischenfall zu berichten, der sich in Gorze zm^trugLn hctt: 'M Dienstag begab sich, der Pfarrer Karsr auf Anordnung des Bischofs Venzler nach Gorze, um die kanonische Visitation der Pfarrkirche in der dortigen ÄnstakL vorznneyiwen. Der Direktor der 'Anstalt Viaceras habe jedoch erklärt^ daß der Eintritt in dre Kapelle auf ausdrücklichen Befehl des Vezirkspräsidiums ihm verweigert tverden nrLzse. Dieses Verbot richte sich direkt gegen den Bischof 1 Benzler. Der ^Elsässer" schließ! seinen Bericht mit dem ^Verlängert, daß die 'Angelegenheit untersucht werden müsse. In brvijt-n&i'r Heilung Legen, das ersehwcc« einen rasch faßte unv cwiberk*: ,/Wie kommen eie zu i Ich bcrftcfr? S^rte ul ^ller - - • 1^1$ fortgchcu. Und Sie haben recht geraten, Frünletn Vollamr — ich will von diesem Grabe Aöschred nelmren. Das kommt Ihnen wohl sonderbar vor?" setzte sie mit einem Herren Lächeln hinzu. „Gewiß nicht", entgegnete Käthe Vollmar sanft. „Ich be- grerfe vollkommen, batj. eS^ie nochmals an das Grab des armen Lotter tmeb, der einen solch schrecklichen Tod erleiden umvte." Stz .Boamfen eS?" fragte Fräulein Wüllbrandt WottifcK „Es tft ja aber auch nichts Wunderbares dabei, denn mein Weg zur BalMstatron führt mich hier vorüber und da trat ich hier em." ,JjJetdtfam wie unter einem plötzlichen Ent- - den dun Ken Mantel tun ihr-e Gestalt. Mc blaffvS GcpchL nahm einen jtarnit, strengen Ausdruck an; ihre Augen blickten stolz und finster. - *^e ^ner Keinen Pause fort, „darf ich vieUercht fv^grn, was ^ie zu diesem Grabe treibt?"" we VoLlmar errötete Leicht. ,Lich lege jeden L»g einen Kranz auf bas Grab nieder"", entgegutte sie, „damit.es rri^r so fechl und öde auSskht." . . . WüKbriurdt ferriwr nnb schleuderte mit o-em AAtze den alten Kranz vom Grabe fort, „so stammt auch dic»er Kranz von Wien?" _, „Allerdings. . . aber ich biite Sie, was tun Sie, gönnen vtc i>‘in Toten die Blumen nicht?" . . „Nein — nicht von Ihnen i Sie sollen feinen Kranz auf fein Gvav logen — hören tu' mrcki? Lie sollen nicht!" Samstag 1. Oktober 1^04 j^a Rotationsdruck und Berlag der Brühl'leben XX* UnwerMätsdruckeret- R. Lange. Gießen. I.L, Redaktion, Expedttton «.Druckerei: Schukstr.f« Tel. Nr. 6L Letegr,-Adr. - Anzeiger Gietzm, drungen, hatten sich ec^er wegen be5 Feuers aus bat große?^ F'vrts darin nicht halten körnten. PersonalverLnderunge«. Petersburg, 30. Sept. (Rufs. Tel.-Atz.) Die Meldungen eines auswärtigen Mattes über die Ersetzung des Marineministers 'Avellan durch Roschdje st Wens ky und weitere Veränderungen im, Marineressort sind falsch Hingegen dürfte Alexejew abberufeu werden. Kuro* patkin bleibt dem Vernehnten nach auf seinan Posten. AIS künftiger Oberbefehlshaber wird fortgesetzt Groß^ fürst Nikolai Nikolajewitsch genannt. Vom Schwarzen und MitteLändischeu Merr. Konstantinopel, 30. Sept. Nach Meldungen,wrl reist nach Peters- b u r g. Der Vorwand für diese Reise ist, daß der Zar von lÄlexejew eine mündliche Darstellung der Lage wünscht, chw Wahrheit aber fest daß Alexejew nicht mehr nach Ler Mandschurei znrücMhren dürste. Petersburg, 30. Sept. Die „Ruff. Telegr.-Ag." meldet auS Chardin von heute: Die Hauptkräfte der japanischen Armee, die im Süden der Zweigbahn an pen Santaigntben versammelt find, schieben ftch langsam in östlicher MchLung vor. Auf der westlichen .Front int Liaothe-Take Mt ein bedeittendes Kindliches Detachement Siaobeiche besetzt. Nördlich von Dawania wurde die Anwesenhett von Japanern nicht festgestellt. L o n d o n, 30. Sept. Nach Depeschrm aus dem Hanpt- gu-artier der 1. japanischen Armee hat sich der Haupt» teil der russischen Armee von Mnkde^n nach Norden zurückgezogen und istvuf dem Marsche nach ^ienling, das stark Befeftigt wurde und zurzeit von Kosaken besetzt isst Starke ruftische Jnfanterie-ALteilungerv stehen jedoch südlich von Muwen nnb beobachten die erste japanische Armee. Sämtliche Zugänge zu Mukden sind durch Minen gcfchLtzst Auf beiden rusMchen Flanken wurden .starke Vefestigungen errich,tet, besonders auf der westlichen Zugangsstraße nach Mukden. Eine Abteilung in Usun, 45 Kilometer von Mukden, verteidigt die russische Ostftanke. Petersburg, SO. Sept. Die ,^uff. Tel.-Ag." meldet aus Charbin von houte: In den letzten Tagen sind keine -besonderen Verändernnsen bei der Armee vorgekommen. Fast täglich finden GeplänLl statt. Dieser Tage zerstreute russische Kavallerie zwei feindliche Pa- troumcir ttwtb. nuhvr den Japanern sehr viel Vieh weg. „ th. Gießen, 30. Sept. Angeklagt rst, rme unsere tiefer wissen (Dgl. unser gestriges Blatt), der Htmdlungsrei>ende Hans Kehre in aus Pfadslwrs tz^aen Totschlags. Er erklärt, er sei unbestraft, am 8. Febr. 1869 geboren, verheiratet und Vater eines Kindes. Er sei zwölf Jahre in Gießen und schon lange bei einer hiesigen Kolonial- warenfirma als Rcisender Mia. Kehrem erzählt, wie er am 13. August d. I. die Stadtkund^haft tagsüber bestuhte und dabei unterwegs einen allen Bekannten, den Redenden Ufotig, gesprock^n habe, welcher int Hotel Schütz logierte. Man habe vereinbart, den Abend zusammcn ruzubringen. Er habe dieser Verabredung gern zugestimmt, weil feine Frau damals in ihrer Heimat geweilt und er ohnehin nick>t gewußt habe, lvaS er mit feiner freien Zeit aufan-gen stille. Kehrein hat dann um 6 Uhr seinen Freurch im Hotel abgeholl und bort ein GlaS Bier gettunken. Tnnn seien sie ins Hotel Royal gegangen und hätten dort zu abend gespeist. Er, Kehre m, sei dann um V<10 Uhr m seine Wohnung gegangen, 10 Uhr in den ,Fmserhof" zu gehen, wo sich Uhttg alsbald ihm zugescllte. Man habe dort einige Glas Vier getrunken, 1 Bmrekamv genommen und jeder eine „Weiße" getrunken. , Um Ipr Uhr wrrrde im Lokaä Feierabend geboten Beide gmgen ui Gchtllickxrst eine» anderen Gastes, der den gleichen Weg hatte, den Leltersweg hinunter und fel?rten alle in die Metzgersche Weinstube ein, wo jeder noch ein Glas Mosel trank. Dort war auch schon Feierabend geboten worden: die Sck-utzleute famqt alsbald zum zweiten Male. Ter Wirt erhielt eine Poli- tzeisttafe, weil sie über die Polizeistunde bei ihm geweill hatten. Es mockste auf 3 Uhr gehen, als der Angeklagte und Nhüa das Lokail verließen. Beide wollten gern noch eine Taffe Kaffee trinken; Hettler und Llmend hatten bereits ihre Lokale geschlossen, und so ging man zuerst in den Wattesaal 2. Klasse nach dem Bahnhof, wo ihnen erklätt wurde, daß es nach drei Uhr Kaffee geben mürbe. Nach einem WeÜchen seien sie dann in tum Saal tritt er Masse gegangen wo sie alsbald den gswünMen Kaffee erhielten. Der Wattefaal 3. Klasse war sehr stark mit Menschen gefüllt, vorherrschend mit italienischen Arbeitern. Auch der Studstsus tiuck- hatt>t, mitbem sie bereits im Kaiser Hof zusammen verweilt hatten, fand sich im Wattesaal ein und neckte den Uhlig wegen seines WtoW-n Dialekts, allerdings in rcäyt harnlloser Wttse. Hier, im Wartestal 3. Klaffe, waren auch, wie der AnggLlagte behauptet, die drei Monteure aus Kvlu, unter ihnen der getütete Zucht, Kelche ihn überaus herausstrderTrd ansahrm, so daß ihm dies st)-sn auffiel. Es mochte gegen 4 Uhr morgens sein, als er, Kehre in, drängte, nach Haufe zu gehen. Er verließ den Warte- und schmvichelnd über die Gräber des Fried Hosts, welcher die kleine Kirche umgab, aK wollte er Grüße bringen auS ber schönen, wnaigett Weit für die in dunklE Grabe S-S^ummrrnden. Ach, reinen der stillen Schläfer erweckte der ftöhliehe Sonnenschein — sie ruhten ans von LeL> und Lust, von jhimmer irnb Äorge, von Hebe und Schmerz. S« warm wohl besser daran, als die einsame dunkle Frauengestalt. welche mr einem Grabe stand, regungslos, ht sich versunken, die Hände krampfhaft um das schwarze Marmorkreuz tief dringen, das bleiche, grumdurchwühlte Gesicht niedergebeugt, bäc. finsteren Llllgcn starr a«s den Kranz aus Astern und tievkoycu gerichtet, der auf dem Grabe lag. Ein Ausdruck der tiefthen Verzweiflung lastete auf dieser 'i^amiumgesunkenen Gesürlt, die gllüch der Göttin der Trauer, des unstiMaven Kummers sieb über das Grab beugte. Nickst einmal erlcjehternde Tranen schien die Trauerrrdc zu besitzm;, die brennenden Augen starrten in stummer Qual auf daö Grab^ nieder und um den ?Nund gruben sich die schar sm Z^ige des Schmeryes, der zu tief, zu leidenschaftlich war, um sich in Klagen zu äußern. Jetzt nahte ein leichter Schritt und zwischen den dunklen Cypveisen tauriite die lichte Gestalt eines jungen Mädchens auf, das einen frischen Kranz in der Sxmb trug. 1 Ein F-inkenpSrchcn, ivelckMS ans dem Wege seine Nahrung gesucht hatte, ftattertc enlpor und setzte sich auf die alten Nüster nieder, welche dm Emgang zur Kirck)e beschattete. Tie dunlle Gestalt am Grabe ttckstete sich empor inib ihi brenrrendes Auge begegnete dem erstaunten Blick des vor ihr steheirdcn jung en Mädchens. „Was woiien Sie hier?"" fragte sie dann iiut) es zuckte am ihre Zippen wie ein feindseK^'s, hüimisch's Lü^ttu. „T-iescibe Frage lluutc ich au cr ick) denke mir, daß Sie Abschied von dem CuüIk nthurcu ivollen, da, wie mein Aer MiKg. Krinnnol-Noma« von O. Elster. (Nachdruck verboten.) _ _ , (Fvttietz«ng,) „eie Habs« recht , sagte er. „Tns wäre die Folge meiner ,HA-.dtUNK-5wepe. Aber etwas muß gffchehen, um mich diesen iguit-enbcTi Gepanken _ zu entziehen! Was soll ich tun?"" „Bete und arbeite — sagt die heilige Schrift"", entgegnete -der Geistllche ernst. „Keinen besseren Rat vermag ich Ihnen zu ■geben. Im E^bet werden 'Die Trost, Ftteden und Kraft finden, fin der Arbsit siulje und Vergessen und jenes Gleichgewicht der !SerLe, wellt-es Ih^eu jetzt tzchlt. Ich will nicht weiter in Sie chxmgen, und ju bestreben. Sie müssen mit sich allein sein — ranit sich und vAyrem Gott. Mer erinnern Sie sich, Ferdinand, Dav mein Haus ^fhnen z-u jeder Stunde offen steht. Ich will (mit Ihnen beten und arbeiten — und meine Frau und meine »Lochtec sotüm Sre mit jener zarten Sorgfalt uumebcn, die mir McenndrshLrrde bieten können unb die der baste Baffam für ein Izeeciff- --s, ssvttrtenes Meuschvnhvrz ist. — Leben Sie wcchl für Fevdinand, mein lieber junger Freund — meist Sohn."" I Er b-i^Uete die Mmv mcs und zog den gro&en starken Mann kn ssin Herz, wie «n .ittnd, uetb legte tröstend und segnend die .Hand auf fein Haupt, das sich auf des Pfarrers Schuller renkte. „Golt segne Dich, mrin lieber Junge", sprach er sanft und pttfuüdie t sich llffe. Ferd'tt.^r*d aocr atmete tief auf. Ziun ersten Mol seit langte Zell 8<’3 ein Empfinden dura) sein Herz, wie fnrdes FttihllngS wehen. 3. Kapitel. Herrlicher, lachender Sonnenschein eines Septeinbcnnorgen ruhte iibCT dem Tors.', das sich dem Rittergut Wenbesien anschloß, blitzte in den helle, Fenstern des Pfarrhauses, lohte glühend Lur dem goldenLA Kttmze des uirchlcins und huschte ipieleub t gmg durch die Halle, in welcher ftüher die Fahrkatten ausaegebeu wurden, zum Pottal, die drei Stufen hinunter nnb blieb stehen, um auf Uhlig zu toatten. Es treten zwei Herren — der Angeklagte will nicht wissen, woher diese kamen — zu ihm, und er geriet mit diesen in einen Wortwechsel. Es war überaus dunkel. Ter Angeklagte bemerkt, daß ihm nicksts Gutes geahnt habe. Ta kam der Monteur Lucht mit einem Stock über die Schulter, an dem mehrere Gepäckstücke hingen, aus ihn zu, ihn dabei sch^ars anblickend, unb drängte sich zroischen ihm und den andern .Herrn durch, ihm dabei von hinten einen krustigen Stoß rn die Seite versetzend, worauf er diesen fragte: „Was wollen Sie?"" Hieraus entgegnete der Monteur: „Tas können Sie gleich noch einmal haden"',wobei er feine Gepäckstücke hmnxrrf. Im selben Moment machten sich die drei Monteure über ihn her, ent- ttssen ihm seinen Stock, ttssen ihn zu Boden, wobei sie ihm buchstäblich seine Kleider am Leibe zerfetzten, und schlugen auf ihn ein. Er habe sich, so bemerkt der Angeklagte, geioehrt und sei Mtzlich wieder auf die Beine gelangt Ta hörte er einen Schmerzensschrei von Uhlig, sah aber auch, wie die Gegner sich anfchickten, wieder auf ihn loszustürzcn, und um den drohenden Angriff abzuwehren, griff er, so erzählt Kehrein, in die Hintere Taftlie seines Beinffejdes, zog den Revolver und, indem er den Hahn spannte, sprang er etwas zurück und rief: „Wer mich avDHt, den schböße ich nieder."" T-a aber die Gegner ihn aufs neue bedrängten und angrifssweffe geaen ihn vorgingen, fo. brückte er los. Er war stibstverstänblich tu großer Erregung und glaubte sich von italienischen Arbeitern angegriffen. Ter An- (peHagte erllätt, die drei Leute hätten zusammen ihm gegenüber gestanden, er habe die Waffe eine zeitlang vor sich hingehalten und bann erst geschossen. Ter getötete Monteur Lucht war ber vorderste. Er. Kehrein, hatte das Gefühl, daß dieser ihn packen wollte, im Msment, da er von der Waffe Gebrauch machte. Aus Vorhalt d's Vorsitzenden, daß die Zeugen der Tat den Vorfall doch anders schilderten, bleibt der Angeklagte dabei, fo wie er es angebe, habe sich die Affaire abgespielt. Kehrein bemerkt, daß er viel auf der Reffe mit dem Rad oft einsame Landstraßen pDlffere, bä irrig große Geldbeträge für sein Haus ein- kaffiere, und mit sich führe, und daß er zu seinem Schutze stttS eine Waffe bei sich gefühtt habe. Er trage den Revolver stets ber sich Port Arthur. London- 30. Sept. „Daily Telegraph" nfefbet aus Schanghai vom 29. Sept.: Mich Angabe japanischer Offiziere sind die Verluste der Belagerungsarmee vor Port Arthur an Gefallenen und ^crn>unbe^€Jl weit höher vls 30000 Mann. Die .Armee erhiett in den letzten Tagen Batterien zwölfrölliger Haubitzen. Petersburg, 30. Sept. Der Korrespondent der„Mr- ft-ewrja Mjedomosti'" in schift: telegraphiert vom 29. Sept: in der chinesischer Zone des GolseS von Petschilt ?reugenbe japanische Flotte geht immer ungenierter vor. Japanische Torpedoboote liefen in den Heiden letzten Nächten mit abgeblendeten LicUern in den Hafen von Tschifu, visitierten die Dschunken und überwachtendieindeu Hafen etngelaufencn Schiffe. Nach Angaben der Japaner soll die Lage der russischen Flotte im Haken von $6rt Arthur unhaltbar geworden fein, seitdem es der japanffchien Arttllerie gelungen fei, Stellungen zu finden, von wo aus sie die vor Mker liegenden russischen Schiffe bombardieren xönneu Die russische Flotte werde aus diesem Grunde den Hafen verlassen müssen. Eine Seeschlacht stehe nu* mittelbar bevor. Nach durchaus zuverlässigen Informa klonen, die ich erhalten habe, sind alle diese Angaben erfunden. In Wcchrhett erlitten die Japaner bei dem setzten Angriffen un gehen re Verluste und sind ffberall zurückgetrieben worden. Die Verluste durch Minen waren so furchtbar, daß die Japaner ihre Mngrisft seit dem 26. September nicht erneuerten. Pom 25. September datierte Briese aus Port Arthur, die hier eingegangen sind, lauten sehr zuversichtlich, und geben der lleberAeugung Ausdruck, daß die Festung nicht werde genommen werden. T s ch i f u, 30. Sept. (Reuter.) Chinesen, die Port Arthur am 27. Ssp^mder verliehen, bsMigeu die vorhergehenden ?Mkdrmgerr, daß der letzte Sturm auf Port Arthur fnur die Wiederholung ftstherer Angrifft gewesen fei Me 'Japaner feien mutig in die russischen Stellungen einge- Ter Vorsitz ende weist darauf hin, daß der zur Tat ; benutzte Revolver ein ganz besonders gefährliches Instrument §ewefen fei, mit welchem m m drei ?Nenschen auf der Stelle treffen; könne. Auf die Frage, was er denn eigentlich gedacht habe, erklärt Kehrein, er hätte die Tnrchsschlagskrast des Revolvers nrcht gekannt; er in fo tu Aufregung gewesen, daß er, tiS et feuerte, an gar nichts gedacht habe, auch nicht daran, daß sein eamp eventuell ein Menschenleben vernichten könne. Landgericht srat Schmidt verweist den Angeklagten darauf, daß es doch sehr auffMg sei, daß er in einer Stadt, wie die unsttae,. mit einer so gefahttrchen Waffe tu ber Tasche über die Sttaße gehe, und daß er von dieser in ihrer Wirkung furchtbaren Waffvi gegen Menschen Gebrcmch machte, die ihm vollständig unbewaffnet^ gegenüberstanden. Kehrein bleibt dabest daß es ihm nur darum ’ SU tun gewesen fei, sich die drei Menschen vom Leibe zu halten.' Ter Vorsitzende meint, dazu hätte es doch nicl^ des Revob-, Vers bedurft; toenn er fkn bedroht und angegriffen glaubte.! hatte er ia doch nur um Hilfe rufen sollen, worauf der An-I geklagte bemerkt daß dazu keine Zell mehr gewesen fei;! er habe auch im Moment feinen Menschen aefehen. Ter Auae-> klagte will bet der ganzen Affäre vollständig nüchtern gewesen fein, selbst nicht einmal animiert, denn er habe ja nur wenig grtrunkeu gehabt. Ten Geschworenen wird daraus der Rock des Anae-i' klagten als Beweisstück vorgezeigt. Er ist allerdings sehr ^ebenso wird Kehreins Stock, ein sehr starkes WerAelrohr mit einer rund gebogenen Krücke, vorgezeigt «on dce Beweisaufnahme eintretend wird durch Vernehm- ungderZeuge n sestgesteüt, daß ber Angeklagte am 13. Aua. ’üxi kcr . utLsehr wenig getrunken und auch! Urtiter nur ein Glas Wein zu sich genommen habe, daß er vollkommen nüchtern war, als er den Weg zum Bahnhof antrat ^kudlofus Luckhardt bestätigt dies, er, der Zeuge, war mit zwei Bekannten vom „Kaiserhosi" ins Cafs Kramer ge* (T<7l9i^UIt^ ö05 diesen auch gegen Uhr im Wattesaal gelandet. , Ter Zeuge betätigt, daß er den Freund Kehreins wegen Mncs Träteftc5 iu allerdings harmloser Weise gestppt habe;^ er hat dann auch die drei Monteure, welche ebenfalls den Wartefaal betraten, am Buffett stehen sehen und mit diesen geipracyen, wobei er hotte, datz die Leute um 4 Uhr 20 Mm. mit dem Zuge nach Mln wollten. Tie drei tietrte sahen nicht Au? wie italieTsische Erdarbeiter, waren vielmehr sehr an-' ständig gekleidet. Die Monteure verließen um 4 Uhr ben Wattesaal, vermutlich um zum Oberhessisck)en Bahnhof zu gehen Dirze Zeit fpfter folgten der Angeklagte und Uhlig den brei ^1^. ,^1^) bnraur ging auch der Zeuge aus dem Wartewal. Ms er bre Halle betrat, beobachtete er, wie bte Monteure auf das a«e Pottal des Bahnhofes wieder zuschtttten. Tnosr ßMrd Hhrefti ineb hatte mit zwei Leuten einen lauten Wottwechel. Im Bovbeigshen streifte, wie der Zeuge genau AchvgemmmlNr haben will, der g etötete Lu cht mit feinem Dcpack leicht und gewiß unabsichtlich den An- Israel Lorsch. 101.60 | 3% Mexikaner 41 /g^/n Chinesen 90.00 101.70 90.00 99.96 98.00 101.76 100.80 100.40 103.90 62.60 61.86 . 29.30 . 90.50 . 123.00 . 106.00 . 211.70 . 193,60 . 142.30 . 165.80 . 161.40 . 139.40 . 18.10 . 189.00 . 251.30 . 210.60 . 217.10 an der BrandstMe zu beschränken. Pe tersb urg, 1 8 f a d) a r o tu an den Electric, bei. ackert Nordd. Lloyd . . Kreditaktien Diskonto-Kommandit Darmstädter Bank Dresdener Bank . Berliner Handeisges Oesterr. btaatsbahn Lombarden . . Gottbardbahn . . Laurahütto . . . Bochum .... liarpener . . . Tendenz: fest Reichsanleihe do. Konsole . do . . Hessen nnirbc in nichtöffentlicher Sitzung unter Verneinung der inili)crnt>cn Umstände zu 3 Jahren Zuchthaus und 5» Jahren Ehrverlust verurteilt. _ ie. Frankfurt a. M., 30. Sept. Heu- und Strohmarkt. Heu kostete heute Mk. 3.50—3.80, Stroh Mk. 2.20 blS Vtt. 2.30. Alles per 50 llilo. Tendenz: Normal • Wien, 30. Sept. Der unter dem Verdachte des Ein-! bruchsdiebstahls steckbrieflich verfolgte pensionierte Ritt- meister Meyer von Eichrode stellte sich selbst der Polizei. • Newyork, 30. Sept. Der Millionär Crocker hat gegen den Professor der Chirurgie Dr. Doyen in Pans eine Klage auf Wiedererstattung von 100 000 Frcs. angestrengt, welche dieser für eine an der Gattin CrockerS vollzogene Krebsoperation erhalten hatte. Frau Crocker war als angeblich gehellt aus der Klinik Doyens entlassen worden, wenige Tage nach ihrer Rückkehr nach Amerika aber verstorben. mittels Leuchtgas. Der Mann starb auf dem Transport nach dem Krankenhause, die Frau lebt. In einem hinterlassenen Briefe heißt es: „Unser Hochzeitstag soll auch unser Todestag sein." Der Beweggrund der Tat ist unbekannt. Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung in Hessen für Sonntag den 2. Oktober 1904: Meist trüb, bet milderer Nacht tagsüber kühler, geringer Regen. Wind auffrischend. Näheres durch die Gießener Wetterkarte. und am Vorplatz herausges ordert. Ter Ardener Berg hoff aus Köln bestätigt, was Grimm über die Sachlage gesagt hat. Kriminalscyutzmann Pfeffer gibt an, daß, als er | Kehrein zuerst über die Tat verhört hat, dieser anscheinend kerne Reue empfand; er erklärte in einem rechthaberischen! Ton, wenn ihm die Sache naeoer passierte, so wurde er wieder io handeln. Pfeffer sowohl wie Kriminalschutzmann Zink crAaren, »aß der Angeklagte einen tadellosen Ruf Labe. Weinhundler Gebyardt und Kaufmann Eduard Krumm geben dem Angeklagten Lehrcm, den sie schon zehn Jahre lang tennen, ein glanzendes Leumundszeugnis. Medizinalrat xr. Haberkorn berichtet über den Befund Oer Leiche. Tie Verletzung war unbedingt tödlich. Im Gesicht des (Getöteten befanden sich die Zeieyen, daß dieser vorher mit einem Stock oder mit der Faust geschlagen worden war. Ten Geschworenen wurden drei Hauptfragen vorgelegt und zwar 1. wegen Körperverletzung mit gefährlichem Werkzeug, 2. wegen TodMags und 3. .wegen Körperverletzung mit toouchern Erfolg, u.w ob bejahenden Falles mildernde Ilm- ; äude gegeben feien. Tie Dlaidoyers nehmen bis gegen 10 Uhr Zeit in Anspruch ^er Wahrspruch crllarte die Tat des Kehrein für Körperverletzung mit tödlichem Erfolg unter Zubilligung! mildernder Umstände, worauf der 0>c nchlshoi auf drei Jahre Gefängnis und die Kosten erkeniu. Ein Monat der erlittenen Untersuchungshaft nnro von ber Strafe in Abrechnung gebracht. fernenfabrit in der Nahe der Docks ist in Brand geraten. Ein mit Amnwniak gestilltes Reservoir explodierte sofort. 50 Feuerwehrleute erstickten infolge der Am- moniakdämpfe imb mehrere andere büßten das Augenlich«t ein. Beim'Abgang der Meldung waren 3000 Feuerwehrleute tätig, um das Feuer auf seinen Herd Aus Stadt und Sand. Gießen, 1. Oktober. Telephonischer Kursbericht. F aukturt a Jl«, 1. Oktober. Markte. Gießen, 1. Okt. Marktbericht. Auf heutigem Wocbenmailt kosteten: Butler pr. Pfd. 1.00—1.15 Mk., Hühnereier 1 St. 7-8 Mg. 2 Sick. 16-00 Big., (tzänfeeier 00—OO Pfq., Enteneier 7—0 Pfg., Käse pr. Stll. 6—8 Pf., Kasematte 2Slck. 5—6 Psg. Erbsen pr.Luer 21Psg^ Linienpr. Liter 32 Big., Taubenpr.PaarO,80 - 0,90Mk., Hühnerpr.St. j 00- 1,60 Mk., .Dut)iic pr. Stuck 0,60—1,20 Mk., Enten pr. Stuck 1'80 2,20 Alk., Gänse vr. "l-ck. 00—70 Pfg., Ochsenfleisch pr. Pfund 00-80 Pfg., Kuh- und Rmosteisch pr. Psund 62—68 Pfg., Schiveine- fteifd) pr. Pfund 60—72 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Psund .6 Ifg., Kalbsleisch pr. Pfd. 68—70 Pfg., pammel'leijch pr. Pfund 60 74 big. Kartoffeln pr. 100 Kgr. 6.60—7,60 Wit., Wenllraut per Stück 10 - 20 Psg., per Zentner 0.00—0.00 Mk., Zwiebeln pr. Zentner 8,o0 10,00 Ml., Milch per Liter 18 Psg., Aepsel per Zentner 5 bi-3 8 Bck., in Körben 00-00 Pfg. Vlusse 100 St. 30-00 Pfg. Zwischen per Zentner 2.50 -3,50 Alk. Birnen per Zentner 6 bis y ) jllf. Ma ritzest 8—2 Uhr. 'Lucht sowohl wie der Zeuge und der dritte Arbeiter waren unkrenffia enthüllt. Begriff, ihren Weg nach der Halle hinein fortzusetzen; da , ^..2 n .krachte der verhängnisvolle Schuß. Es sei, unwahr, erklärt der Zeuge, daß sie dem Krhrein so gegenüber gestanden hätten, daß | dieser auf einen Angriff hätte schließen können. Als er wahr- genommen habe, welches Unglück geschehen war, 1 " v* , auf den Schützen zugegangen fern und ihm Vorhalt über seine Tat gematd? haben; da habe dieser ihm ohne Erregung geantwortet; „GehQi Sie weg, sonft paf siert ihnen dasselbe!" Grimm bestreitet ferner, daß er oder Lucht etwa in gereizter Stimmung ober rauflustig waren; sie feien vielmehr in der friedfertigsten und besten Laune gewesen. Lucht war ein tüchtiger, fleißiger 'JJtann, der fein Wirtshausbesucher oder Trinker war; .er HÄg sehr an seiner Frau und seinem Kind und freute sich ixmiber wieder zu den Seinen zu kommen. Unwahr sei die Angabe des Angeklagten, man habe ihn mit Blicken im Wartesaal Betracht kommenden Gewerbebetriebe der Stadt von diesen 4»/. hauen. Rente wiederholt revidiert, und e8 hat sich diese Einrichtung, die, nebenbei bemerkt, eine außerordentliche Arbeitsentlastung der c TQbrken * ' Gewerbeinspektion bedeutet, biö jetzt sehr gut bewahrt, indem lückenlose ..... 130.40 der Beamte in ständiger Fühlung mit allen industriellen An- 4% Orieoh. Monopoi.-Ani. 47.90 lagen bleibt und hierdurch sich die notwendige gründliche 4'^-6 fl^ere ^J^X0...».^3,90 Kenntnis der vielen und verschiedenen gesetzlichen Vorschriften Permanente Ausstellung der Gießener Möbelfabrik aneignet. Wie wir hören, soll die gleiche Einrichtung and) I(mif besteingerichtetem Maschinenbetrieb) Th. Brück, Ecke in den Städten Friedberg und Bad Nauheim getroffen Schloßgaffe, Nanzleiberg, Brandplatz, gegr. 1858. Größtes werden. Möbellager, 100 Zimmer - Einrichtungen, 10 Schaufenster, 6. Bezüglich deb gestrigen Unfalls bei den ^gOO gm Ausstellungsräume. Durch Selbstfabrikation Garantie städtischen Kanalarbeiten haben heutt vormittagein- nHC erstklassige vorzügl. Ausfilhrung in geschmackvoll gehende Vernehmungen stattgesunden. Die Frage, inwieweit moderner Richtung. Lfrg. frko. jed. Bahnstat. event. durcy , irgend eine Fahrlässigkeit vorliegt, wird noch durch Sach- cj$. Fuhrwerk. Teles. 373. Teppiche, Vorhänge, Linoleum, verständige zu prüfen fein. So viel steht fest, daß der Sand- Metall-Betten, Patent-Matratzen, Bettfedern, Daunen, voll- ......... ' . C]% Rechnung getragen werben. London, 30. Sept. Nach Blattermeldungen aus Pueblo in Colorado svll der Ort Trinidad durch Bruch eines Wasserrohres vernichtet worden fein Mcoi fürchtet, daß 5000 Personen daber ums Leben gekomnten sind. Ter Weh)irrtet BernMertzatter des „Duily Telegraph" hofft, daß dre Verrchte über da^ Unglück in Trinidad start übertrieben sind. Lo nd on, 1. Okt. Der Pe kinger ziorrespoudent des Reuterschen Bitreaus tele gr apch ie rt : Die hier lebenden^ Ausländer empfinden in der letzten Zeit starke Besorgnis wegen der wachsenden Unruhe in der Stadt, in Dschili, Schantmlg und Honau. Vom Auswärtigen Amte erfahre ich, die Bewegung sei in hohent Maße aufrührerisch und gegen dieDyuastie gerichtet. Ter ViLekönig Iuanschikai erhielt strertge Befehle, sein äußerstes zur Unterdrückung der Bewegung zu tun. Die chinejisch,en Zeitungen benutzen die Mlifrage als Mittel -ur Aufhetzung des Vo lkes. Paris, 1. Okt. Der Verwalter der Konkursmasse der Humberts hat den Gläubigern mllgeteilt, daß sie 1 i/1 °;0 aus der Konkursmasse erhalten können. Krakau, 1. Okt. Im Hause der barmherzigen Schwestern erkrankten zahlreiche Personen nach dem Genuß von geräuchertem Fleisch. Unter den Erkrankten befinden sich auch mehrere Schwestern. Newyork, 30. Sept. (Reuter.) Die große Fleischkon- Bom Kriege. 1. Okt. Ein Telegramm des Generals Gcncralstab vorn 30. September meldet: geflaaten- es gab Rede und Widevtck'e. worauf Kehrern undLuchl aminandevkfvritten. nachdem .^ehr e i n mit feinem Stock 1 uerfi 6ugej(blagen batte. ••* __z , . ... < . 1 uciuuimvi, uup vmv yuciLyic v-i 1 .griff Dtrcgclxn im Moment, als a; zur Waffe, «iff. Ebenso mi- gerichtZrat Kolb, wurde zum OberamtSrichter in Michelstadt und im.Regieimngsbezirk Koblenz in Kraft sei. In nckttg sei. daß die drei Leute als der schliß stel, dem ernannt. MainL, wo die «Verordnung schon länger bestehe, als in g^uübcrgcillrü«! b«tt«u st«ld mel>r IniK . i .. g[ug bcm Mil itärwo chc n blatt. v. Goerck, Wxßm, seien trotz der dortigen großen Märkte Beschwerden St Wraiirt bn bafic (cl Stu Li. im 1. Großh. Hess. Feidart.-Regt. Nr. 25, der Abschied stber dieselben nicht bekannt geworden. Hierzu rst zu bc° Ä Sutiuti» il“ der Mreinung, es sei der Angeklagte rn. ^willigt rmd bei den gics.-Osfizicren des RegtS. angestellt, merken, daß tn ganz Hessen, Gtetzen ausgenommen dte Momcnr der Tat etu>as meyt gewesen. « L Gestorben im 2. Vierteljahr 1904: Strebel, Oberlt. Markte, an denen Milchvieh mrsgetrieben werden kann, Ter Reifende Uhlig aus greidurg, der tyreuub des An- । • ohifaebotS im Landw -Bcnrk gänzlich unbedeutend ftnd unH viele von ihnen verlaufen, geüagttm bekundet, als Zeuge vemommeu, trntz er, als er der Landw.-Feldartilletle 2. Aufgebots im ^anow.-^czirr ü s überhaupt eine Milchkuh zu sehen bekommt, beim vw^nrreren den Streit habe schlichten nwllen, von Lucht Mamz. , ~ Dasselbe gilt auch von den Märkten im Regierungsbezirk er»« wuchtrgra Schlag bekonmt-» h-ü-, und »«uckgettmmtU^ *. „PrerS r S^tfe l _t n_ ^-«.»Fa'nt Iren buttern Was speziell Mainz betrifft, so finden dort über- tuchten preisratfeis in nirr Fettviehmärkte statt. So erklärt es sich, daß 4 jchone und wertvolle;I^ (^eycn feinc Beschwerden über jene Polizeiverord- r 1. Prers ist ein llrovc-.»^ r acht werk 1QUt ^worden sind, gang abgesehen davon, daß die- ,-Au.r an) er § e i nV', das Beu rage undBil-dni) )e aller I anderwärts so gut wie gar nicht gehandhabt wird. rt< daitanocn, aia äSat der Gießener Biehnmrkt Dom Dorigen Dienstag schon lag zu bem Vorgehen nickt die geringste Leraulastung ruhmter Per)onlichsnten enthalt, Preis ist em um- schlecht befuchP so ist zu erwarten, daß der nächste * - * - —--—: 1 fangreiches, in 16 Lieferungen er)chtenenes Werk: „S e tb )t - ^rlustt, die viele Verkäufer am Dienstag n- un rerrichtsbri e fe in Geographie von Tu. Barhaben noch viel weniger befahren werden wird. ftoroia 1R -»e Pr^c x.tr J. j. 'atSvrrix- - i«» heft reiten auch, datzdieDcou teure zuml^Zur u n) e r e i m daftanbeii, als Kehrem 2ucht, nieder -1 ^taenoHtichen deutscbt 3 cko ß. lag KU dem , bot erSärt Tmch dcnu der etreit war vorbei und Kehrein sangrcich.^ , v ftani> von allen Seiten frei etwa drei ^ckntte von Lucht und lunterrichtsbriefe in Geographie' bSjcn Genozjen entfernt, als er den Revower abschoß. I nraim (Preis 15 Mk.). Als 3. Preis haben luir ein künst- Metzaermeister Ernst Ludw. ead und der Weluhaudler Lvm ,^rwolles Wenk über „D a s moderne Land- rad R o rH gcckcn dem Angeklagten, den sie lange kennen, das . U1I fc feine innere Ausstattung" (mit 220 AL- _____ Zeugnis eines soliden, ,frieb1e”?V.n ““1 birbimqeni und als 4. Preis 2 kleinere Werte, „Albrech11 .rnbigen bem man emen ^ag 3ntranen jungen; ^ssion" und „H o l z s chn i t t - > der Eifenbahnportier Giar wahrgenommen hat, deckt folge" vorgesehen. sich mu bei Aussage von Luill, Stieber und Luckhardt. G iar " m----- •heftäiigi daß kein Angriff von den drei Monteuren hn Werke war, der' Schuß frei. Als feftftand, daß Lucht durch den Sckußl .«tötet wrnLen war, ist der Zeuge an Kehrern herangetreleu und tot zu diesem gesagt: JBa» haben Sie fick nun da gemacht!" Lxhcoui meinte: „Sehen Sie meinen zerrissenen Rock." Giar will geantwortet haben, deshalb schieße man doch feinen yiand^n tot. La habe der Angeklagte ohne ein Zeichen -d-er Reue oder Betroffenheit gemeint: „Wenn mir wieder so einer kommt, so mache ich es gerade Ter Ton, ut dem diese Worte gesprochen wurden, hat, toie der Zeuge erklärt, ihm nr* gefallen. Lm Schluß der Bormirtagssitzung betritt trrau Lucht den Saal. Die junge bedauernswerte Frau, welche ihren Gatten durch die Tat des Angeklagten verloren hat, erweckt im Saale allgemein Milleid, selbst der Slugeklagte zuckt zusammen, aiS er die vor Gram bleiche Frau eintreten sieht, sie erklärt, sie sei vier Jahre verheiratet gewesen und habe mit ihrem Manne 1 rfgkTid) gelebt. Ti^er habe für sie und sein einziges Sanb ge> | 5vrnt und sei kein Wirtshaus ganger gcroesen. Turch den Verlust Mannes seien sie und das Kind hifflos und ohne Exiftenz- mtttll in der Well da. da «sie, durch ein Leiden verhindert, nicht dem Erwerb nachgehen könne. Ter Zeuge Au g. Gr im m-Köln ist einer der angeblichen Monteure, welche am Tage der Tat mit dem gelöteten Lucht am Bahnhof waren. Grimm war damals sechs Wochen in Gießen, nm in 6er hombergrr'schen Fabrik Maschinen 3‘Lbebt" I Kntergmnb und der mzw,schon st°'tgch°bt° Regen wesentl.ch ! BeUen._________________________________ 4 lihr zur Bahn gegangen. Sie waren mit der 9lrbeit in Gießen zu bem Unfall beigetcagen haben. Gellern nachmittag um------—- — — am 13. August fertig geworden und wollten nun in ihre Heimat 4 fanb gerichtliche Augenscheinnahme und photographische luUllßf IL nach Köln zurück. Ter Zcu^.erklärt, erwie Luckst und .^snahme bcS Unfallortes statt. Berlin, 1. Okt. Der Professor der Zoologie an der 'S Ä 2« Ä wÄiSLe'n, Jtb + Alb ach, 30 Sept Bei der v°r einigen Tagen l^dwirlschaftlichen Hochschule, Gehem.rat Ne h ring ,st ge. ixaixt gingen sie uack- dem -Lberhessischen ^nsteig, um zu sehen, llattgehabten Gem ein d era tSwa h l wurden Philipp u 1 c r [10r beil — Die ,Berl. Pol. Rachr." melden: Den Bundes- ipann der Zug abgehe. Dock sanden sie am Eingang des Perrons ftarl Brück wiedergewähll und Heinrich Zippel II. rflj demnächst die Abänderung einiger Verordnungen keinen Beamten und die Varnere geschloffen.1 ^gewählt. f4hec bie SonnntaqSruhe beschäftigen. Dabei werde der Ä E. Fel ltngsch aus lcchn.schen und der fonunerziellen Entw.ckelung ebenso wie den Leuten (es waren dies die Zeugen Tulll und --tucker-. Erimm schasicn nxuen zahlreicy>z^^^^ und hatten Migestr ngtI Hartlebens dreißiger Berliner Komödie: „Ein will gesagt haben: Kommt vorbei, was gehen uns die llien-1 gegen Morgen nut der Ablchchung des ÄrandeÄ zu tun. , , nuter Menscki^^ wurde vor aeladenerm .sL Ta hörtet schon, Lucht die Wotte sagte. ,,Tn 1,. Mainz, 1. Okt. (Eigener Drahtbericht). Heute ertöte Luftf^bau« unter der anrinSS^0^ ff ^ZeugeerkM^ wurde in Anwesenheit der Spitzen der Behörden dasDenk-lI^^ ü01l Dr. Martin Zickel eröffnet. Das Theater .er fei zugesprungen, mn die streitenden auseinander zu bringen, mal für den 1897 gestorbenen Geh. Baurat, um die Stadt äußerst geschmackvoll ausgestattet. fand eilte heftreitet aber enffckieden, Kehrein oder Uhlig geschlagen zu haben. Mainz sehr verdienten früheren Stadtbaumeffier Eduard manne AufnalMe^ sodaß auch der Dichter mehriach^ ------ , vor den Rampen ersck) .... » ^me^ellen Entwickelung ebenso wie den Arberterrnteressen Eingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser jiubrif stehenden Arttkel - PUtcn_ gum Am f Professor erteilt. — Der Amtsrichter m' | begründet, daß eine gleiche Bestttmnuug in 16 hessischen Elegante Neuheiten ! J. Hanckel, Schloßgaffe K. /10 ♦ ösaeasa legalateure 7668 und Freiscliwinger Um zu räumen gebe eine Anzahl bessere Stücke weit unter Preis ab. Emia Ott® Justitia Seltersweg 52, pari. Seltersweg' 53, parterre in der Gemarkung sind. in der Gemarkung der Wirtschaft an 05701 1 Unersetzlich fürWäsche □.Hausputz Mäurer kWirtz Stolberg, Rhld. darunter ca. Gießen, den 30. September 1904. B’/io In Giessen: Adolf Bieler, Viktoria-Drogerie, Markt 6. linie nach dem Distler Rain. 05697 Der Vorsitzende: Ludw. Grölz. 8 — . 3tv* Vereine IW Los I: Terrainkanäle, 500 cbm Erdaushub, B’/io Hierdurch gestatte ich mir ergebeust anzuzeigen, daß ich am hiesigen Platze ein und wir werden sie schlagen!" Man vermutet deshalb, daß General Kuropatkin als Gelände für die nächsteSchlacht die Ebene nördlich von Tienling gewählt habe. Großh. Baubehörde für die Universitäts-Neubauten. Becker. Ort und Stelle verpachtet: 4032-5 qm Wiesen in 10 Abteilungen Wieseck, 1715 qm Wiese „an der Ochsenwiese" Gießen. Zusammenkunft vormittags 9 Uhr 5um Philosophenwald. Gießen, den 30. September 1904. SSahnhofstr 40. Aergeßung von Jauaröeiten. Die Maurerarbeiten der Terrainkanäle und des Kessel-1 mauerwerks für die Heizungsanlage der veterinär-medi: zinischen Institute in Gießen werden unter Zugrunde- [ legung des Ministerialerlasses vom 16. Juni 1893 hiermit . öffentlich ausgeschrieben: | Die Armen-Deputation der Stadt Gießen. C u r s ch m a n n. pl : Freunde des Vereins sind will- U kommen! Der Vorstand. empfiehlt als preiswerte Zpezialrtäten Steife und weiche wollhüte ä M. 2.50, 5.50 und 4.50 Zu bevorstehender Jahreszeit empfehle besonders Ofenscihmme in jeder Grösse, Ausführung und Preislage, kohlcnkasten. * »laschen. + Vordamplschalen. FelBteppiche in allen Grössen und Farben von 2 Mk. an. Fusssäcke ™ ■ Abgepasste Vorlagen «5900 Bitte Schaufenster za beachten. Hoflieferant. Wir empfehlen uns fernerhin zur Beitreibung von Aussenständen regulärer wie auch verjährter und solcher, welche bei der Pfändung fruchtlos verlausen Bekanntmachung. In der Zett vom 24. September bis 1. Oktober 1904 wurden in hiesiger Stadt gefunden: 1 Portemonnaie mit Inhalt und 1 Wagen- kette; verloren: 1 goldene Brosche mit Brillanten, 1 Fernrohr, 1 goldener Ring mit 3 Granaten, 1 goldener Ring mit rotem Stein und 1 Brosche mit kleinen Steinen. Zugelaufen ist: 1 schottischer Schäferhund. Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen. Gießen, den 1. Oktober 1904. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. I. V.: Roth. Mv-WWUL ■ • Dalli' W . Seife Bekanntmachung. Am Donnerstag, den 6. Oktober d. Js. werden nachstehende dem städtischen Hospitale gehörigen Grundstücke an Steife und weiche haarhSte ä M. 5.75, 6.50 und 8 5» Erprobte erstklassige zabrikate. in Herrenwäsche, Trikotagen, rtravatten und Handschuhen Prima Lauerkrallt 11 empfiehlt 7356 Haarunterlagen Spezialität alle Arten, sowie Zöpfe, Dreher u. s. w. fertigt billigst an Emil Koch, Friseur 62 Bahnhofstraße 62 Bitte auf Firma und Hausnummer zu achten! 7140 Bekanntmachung. SamStag de« 8. Oktober 1904, vormittags 10 y, Uhr, werden im Büraermeistereigebäude — Sitzungssaal — die in den Waldungen der Stadt Gießen erforderlichen Kultur- und Wegbauarbeiteu öffentlich wenigstnehmend versteigert. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Gemeinden werden ersucht, dies in ihren Gemeinden ortsüblich bekannt machen zu lassen. Greß en, den L Oktober 1904. B1/^ Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum. ' kui unaudüi , r UlloUilü trurr t •! l\cnur.Än Originalfl. mit Gebrauchsvorschrift für ca. -/9 Li r 25, 40, 50, 60, 75 Pfg. etc. Die selbstbereiteten Liqueure sind vollkommen echt und den besten und teuersten rrörmaten gleich. 1 ansende begeisterte Anerkennungen. Kein Miss- lingen! Enorme Ersparnis! Bei 6 Fl. die 7te gratis! - Wertvolles, illustr.Rezeptbuch ,,Die Destillierung im Haushalt“ Q ' tir.SpozialfabrikDeutschlands, Berlin S0.,Eisenbahnstr.4. y™ yor Nachahmungen gesehützs zu sein, fordere man stets weichel- J^ssenzen mit dem ILichtherz“ und weise alles Andere von sich. Ueberall erhältlich, Niederlagen durch bchilder kenntlich, wo nicht, Versand ab Fabrik. SIääm.S-h fflr reisende Hospiz Damen a im evang. Schwesternhaus, Giessen, iohannesstr 7. Der Kriegervcrcin Danbrnigcn MÄ‘*n crßkS PktWikßkil alle Interessenten freundlichst einladet. 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Arbeiter, 1 Pferdeknecht, 1 Schmied und Schlößer, 3 Schmiede, 3 Wagner, 3 Schreiner, 3 Schneider, 1 Müller, 1 Friseur, 2 Weißbinder, mehrere Erdarbeiter, Taglöhner und Handlanger, 1 Glaser, selbständige Installateure, 1 jüngerer Fabrikarbeiter, 1 Ausläufer (auch für häusliche Dienstes 1 Hausbursche, 1 Pferdebursche, einige Postaushelfer für Sonntag vormittag, 1 Zimmermädchen, 1 Küchenmädchen, 9 Dienstmädchen, 1 Kindermädchen, 1 Lauffrau, 1 Laufmädcheu. Lehrlinge: 2 Installateure, 1 Mechaniker, 1 Schmied. Eö suche« Arbeit: 1 landwirtschaftl. Arbeiterin, 1 Bauschlosser, 1 Schmied und Bauschlosser, 1 Maschinenschlosser, 1 Wagner, 1 Buchbinder, 1 Fri- l’eur, 1 Kellner ob. Portier, 1 Kaufmann, 1 Lagerist oder Kassierer, 1 Verkäuferin, 2 Fabrikarbeiter, 1 Ausläufer, 2 Hausburschen, 1 Schreiber, 1 Wasch- und Putzfrau, 3 Lauffrauen. höchster Vollkommenheit, zur schnellen und h- ... . . , _ leichten Herstellung eines jeden Liqueurs etc., il , ,, , a la Benediktiner und Chartreuse, Boonekamp, Ingwer. ti ’ ,Kaka0’ Van‘He, Rosen, Nordhäuser, Punsche etc. Uebcr k 2oO horten, nur in .... ... 2V- Liter errichtet habe, und empfehle ich meine Dienste zur Vermittlung bei Au- und Verkäufen von Immobilien, sowie zur Beschaffung von Hypothekengeldern unter den koulantesten Bedingungen. 05738 Hochachtungsvoll Friedlich Gießen, Bahnhofstraße 4811, im September 1904. An Hand habe ich einige Wohn- und GefchüfiShänser iür verschiedene Branchen passend, mehrere Wirtschaften, Bailgelände und flüssige Gelder ans Hypothek zu vergeben. in erreN-MeK Biele Anerkennungsschreiben von hiesigen und auswärtigen Firmen. lukasso-lnstitut. •I. Ciisters. Am 29. September ging eine Borhutabtellnug der Japaner in Stärke von ungefähr einem Bataillon auf der Mandarin en- straße vor, besetzte die Höhen beim Torfe Ulitaitze, 32 Werst südlich von Mukden, wurde aber von einer Kavallerieabteilung zurückgedrängt. Darauf Vertrieben unsere Sotuien unter Beihilfe der mitgeführten Geschütze aus einer vor- gesck)vbenen befestigten Stellung aus den Höhen beiTumyntße und Huandu, 3 Werst südöstlich von Ulitaitße, eine japanische . Kompagnie, während andere Sotnien die Gegner nach der Station Jentai hin zurückdrängten. Die Kosaken fanden in den genommenen Verschanzungen Nahrungsmittel, Patronen und Aus- rüstimgsgegenstände. Auf unserer Seite sind vier Mann ver- Nachdem für die Gemarkung Gießen ein neues Grundbuch nach Parzellenvermeffung eingesührt worden ist, fordern wir alle Hypo'chetengläubiger, welche den Eintrag der verpfändeten Grundstücke in ihre Hypothekurkunden nach den neuen Flurbezeichnungen und neuen Flächengehalten wünschen, auf, ihre Urkunden zur Eintragung uns vorzulegen. Gießen, den 27. September 1904. Großh. Ortsgericht Gießen. Gros. Blank's Schnittmuster (meist 15—80 Pfg. pro Schnitt). Daflherheffto ffr «Ba klhtUchneldertl! Aach wer das Schneidern nicht gelernt hat, kann, nach den vorzüglichen, jedermann sofort verständlichen Anleitungen, efegantaftzende Kleidung selbst an fertigen. Zahllose Anerkennungsschreiben ! ■ Zur Auswahl von Schnitten verlange man Jeden Monat das reich illustrierte, praktische Blank*» Modenblatt gratis bei: Alex. Salomon & Co. Giessen. 6783~ ° WOmiimp von Cognac, Rum, JLiqueurcn etc. (liiginal-Riiiliel-Esseiizeu^dX“ Inkasso-Institut Seltersweg 52, pari. Unsere Geschäftsräume befinden sich jetzt wrmdet, 1 Mann toitb vermißt. T>er *Femd hatte ungefähr 20 der Grenzwache und 6 Mann verwundet. Am 28. Sept, nahmen Mann an Toten und Veräound-eten verloren. Am 28. Sept. "—"— ‘ '1 " "" " *•«*-.* wurde eine Verstärkung der Vorhutabteilungen des Gegners auf der Front bei der Station und den Kohlengruben von Jentai bemerkt. Am 28. Sept, traf auf unserem rechten Flügel ein Leutnant mit einer Abteilung Kosaken und der Grenzwache auf dem linken Ufer des Liaubo mit zwei japanischen Schwadronen, einer Kompagnie mit 4 Geschützen sowie mit einer zahlreichen Bande vorr Chunchufen zusammen. Durch das Feuer unserer Schützen wurde die Bedienungsmannschaft der feindlichen Artillerie getötet, sodaß, diese nach wenigen Schüssen das Feuer ein- stMe. Auf unserer Seite tvurde ein Mann getötet, ein Leutnant Guter ßlittagstisch von 60 Pfg. an und höher. Restaurateur Bez, 05665_____„Darmstädter Haus". ^äglich frischen Apfelmost. ™ 05653]Solmser Hof. 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Hoobachtun rrüjj I fnl H Hochachtungsvoll und Ergebenst Heinrich Berndt Höfl. bezugnehmend auf obige Mitteilung benachrichtige ich ein geehrtes Publikum, Freunde und Bekannte, dass ich das Hotel VFictoria heute übernommen habe und nach allen Seiten stets bemüht sein werde, den langjährigen guten Ruf dieses Hauses zu erhalten und weiter I nHI 1*1 mit dem heutigen Tage käuflich in den Besitz des Herrn H. EOmdt übergegangen ist Für das mir aus allen Kreisen in so reichem Masse ent gegengebrachte Vertrauen und Wohlwollen danke ich hiermit nach allen Seiten herzlichst Indem ich höfl. bitte, dasselbe auf meinen Nachfolger in ungeschmälerter Weise übertragen zu wollen, zeichne mit ganz Einem hochgeehrten hiesigen, sowie auswärtigen und reisenden Publikum hiermit die ganz ergebene Mitteilung, dass das von mir bisher innegehabte zu befestigen suchen. 7674 Giessen, den 1. Oktober 1904. Bismarck-Häringe 7656 Rollmops Vrathäriuge Bücklinge Bollhäringc Sardellen ernpnehlt Emil Fischbach. Wer LmbesWß Schott'» Weinstube Bahnhosttrafte. 7483 a PACKETJZ5 PFENNIG.« $16 werden den Versuch nicht 1 ; bereuen!- , Jf, jh trnhah Apotheken and Drogerien a Wollen Sie Jhren Husten.Jhre Erkältung aisr das Kitzeln Im. Halse los sein?—Wollen Sie eine klare Stimme haben and ym dhra* Verschleimung befreit gebrauchen Lis bitte.. M Fascoe's W Brust-Pastillen MeHlM-Lebertrall feinste Qualität, bei 7655 Emil Fischbac<». tfjussWalJpq ? * jebeibeng _ oartengetfefore, KeVolVer, auhomaFische K^peherWaffen, ZjtrathscJpFFen und Mimltiorx? liefert zu billigsten Preisen H.Burgsmüller,6?flebrfabrik Kreiensen (Harz)N?3M6 HaupfatDeg en Jedermann sofort gr.tfr WWW frisch eingetroffen. 7601 Georg Adami Frankfurter Straße 9. Amschckn 8wxeiikU!is i empfehlen ihre reichhaltigen Er- zcugnüfe in Lbststämmeu aller Art. Katalog nnentgelttich frko. UT Ottoman. 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Oktober, von nachmittags 4 Uhr ab: Krchs Preiskegcln nnö -Schießen in der Stadt Marburg 05620 wozu freundlichst ein lad et Der Vorstand. Verein Edelweiss Sonntag, den 2. Oktober, abends von 7 Uhr ab: Stiftungsfest auf Lony’s Bierkeller verbunden mit Konzert und TanzvergnGgen wozu alle Freunde und Gönner dee Vereins freundlich einladet 05667 Der Vorstand. Rödgen. Sonvtag dcu 2. HLtoöer: Nach-Kirchweihfest wozu ergebenst einladet 7659 der Gastwirt Heinr. Wagner II J. Burgmayer Ramstcck ITachi. Seltersweg 2. Herren- und Daaee-Öhrea in Gold und Silber. G-rosses Lager in Gold'«. Silberwarex Optische Artikel. Reparaturen an Uhren und Gold-’ waren unter voller Garantie. (05724 Stadt-Theater, Kesses. Direktion: Hermann Steingoetter u. F. A. SteingoeLter. Dienstag, den 4. Oktober 1904. Außer Abonnement. Außer Abonnement. Grössnung der Spielzeit 1904/05. Jubcl-Guvcrtürc . . . 5$ad>. Szenischer Prolog. Genitts..............Charlotte Gartner. Ein Wanderer...........Steinhold Lüttjohan. 3. Mertuette............Beethoven. Drv Caltftnan. Drainatisches Aiärchen in 4 Aufzügen von Ludtvig Fulda. Unserer heutigen Ausgabe liegt ein Prospekt von F. RingieS, Vertag, Berlin C. 54, bei. 7658