Rücksicht auf die ihnen erwachsenden besonderen VorLeiU Ai« heutige Kummer umfaßt 12 Seite». Völkische Wochenschau. Aus §Ui>i und Kauö. angesichts der ostasiatischen Lage erneu polrti,ch )o Mrmr- schen Sommer erleben, wie es weder der des spanisch' amerikanischen noch der des Burenkrreges gewesen sind. ohne wesentliche Debatte bewilligt. Es folgt die Beratung des Etats der Forstverwal. tung. Bei den Einnahmen richtet Abg.Praschma an den Minister die Bitte, den Forstbeamten im Sommer Schießprämien zu gewähren. Abg. Werner (Arckist) bemängelt die Art und Weise, wie die Abgabe von Holz aus den fiskalischen Wäldern in Hessen an die Gemeinden erfolgt. Abg. Frhr. von Wolff-Metternich (Ztr.) tritt im Interesse der Erhaltung des- deutschen Eichenschälwaldes für einen hohen Quebrachozoll em. Abg. v. Savigny (Ztt.) bittet den Minister für Einschränkung des Schreibwerkes ba bcn Oberforstereien. DesAbg.mHeydebrand Vertagungs- antrag wird angenommen.__ parlamentarisches. Berlin, 30. Ian. Nach einer Meldung des ,3 wird für die demnächst einzubringende Interpellation im Reichstag eifrig Material in der gesinnten deutschen Aerzteschäft gesammett, um tatsächliche Klarheit über die Verhältnisse zwischen Krankenkassenvorständen und Kassenärzten zu schassen. Keer und KloUe. Paris, 31. Ian. Ein Korpor al der Garnison von Cherbourg übergab dem Kriegs Minister die Pläne zu einer Verbesserung des Armeegewehrs, Hiernach könnte das Gewehr 18 Patronen äufne hm en, wahrend es nach dem Modell 86 nur 8 führt. Der Kriegsminister veranlaßte die Prüfung durcl) eine Kommission. hierbei vorbehalten. Zur Herstellung eines verstärkten UeberbcnreS für die Eisenbahnbrücke über die Lahn bei Wetzl arm km. 17,6 her Strecke Lollar - Wetzlar werden 100000 Mk. als erste Rate verlangt. Der eiserne Ueberbau der 1878 erbauten zweigleisigen Eisenbahnbrücke über die Lahn am Ostende deS Bahnhofes Wetzlar bedarf mit Rücksicht auf die m den letzte« Jahren erheblich gesteigerten Betriebslasten der Verstärkung. Rach dem Ergebnis der Untersuchung ist es am vorteilhaftesten, zu diesem Zwecke den vorhandenen, mcht mehr ausreichenden Ueberbau durch einen neuen zu ersetzen. D« Kosten dafür belaufen sich anschlagmäßig auf 160 000 Mk. Zur Erweiterung der Bahnhofsanlagen in Homburg v. d. H. werden 500000 Mk. gefordert, nachdem bisher bereits 1300000 Mk. bewilligt sind. Die Gesamttosten sind jedoch 4 690000 Mk. veranschlagt, wozu die Stadt Homburg einen Zuschuß von 30000 Mk. leistet. Schlußraten werden gefordert zur Vollendung folgender Im muen preußischen Kisenbahnelat werden, wie wir schon erwähnten, eine Reihe von Neubauten usw. gefordert. Es handelt sich u. a. um folgende: Die Anlagen des Bahnhofes Hungen, in den außerdem die Nebenbahnen von Mücke und von Friedberg einmünden entsprechen nicht mehr den Bedürfniffen d^ Ver- kehrs und des Betriebes. Für die im regelmäßigen Betriebe auf dem Bahnhofe abzufertigenden 38 Züge sind weder der Zahl nach genügende, noch ausreichend lange Gleise vor- I Händen. Auch die Bahnsteiganlagen sind unzureichend Eine Erweiterung des Bahnhofes ist daher geboten. Die Kostern die nach dem StaatSvertrage vom 23. _3unt 1896 der hessischen Regierung zur Last fallen, sind bezüglich der Verfügung stehenden Grunderwerbskosten zu Bauten: w . 1. Zur Erweiterung des Bahnhofs Gießen 100000 Mk. Die Gesamttosten hierfür betragen danach 3 550 000 Mk. wozu die hessische Regierung einen Zuschuß von 300000 Mk. leistete. 2. Zur Erweiterung des Bahnhofs LanggönS 50000 Mk., womit die Gesamttosten 150000 Mk. erreichen. liberalen, zwischen deren Haupttampen v. Zedliß und Armer, Sattler und Friedberg scharfe Pfette hin uud hersausten, die den von den Konservativen ersehnten Bund beider natürlich mit Nichten erneuern konnten. In den Reichstagslämpfen klang auch noch die Freundschaftsversichernua nach, die B e b e l ben mordenden Schwarzen inSüdafrika gespendet hatte - manche Genossen un Lande hätten sogar noch eifrigere Parteinahme für die Negerkultur gegen den „Kapitalismus gewünscht als die Sozialdemokratie durch Stimmenthaltung bei Beratung der südwestafrikanischen Forderungen an den ^.ag gelegt hatte. Gott sei Tank ist diesen sonterbaren Jdeo- Lgen nixht das Wohl unserer deutschen Landsleute m Sudwestafrtta anvertraut. Sie würden ,cm,t noch ent etz- sichere Leiden ausstehen als vermutlich schon letzt. Noch immer fehten nähere Angaben über das Schicksal der deutschen im Innern Aus Dresden wird gemeldet, der dortige >ei den Hereros wirtende Missionar Merten ist einem Tete- aramm zufolge mit seiner Familie gerettet und nt Das läßt »ielte» W schließen, daß die Tatarennatt^ichten über Greueltaten an Teurschen Ärtrieben sind. Wer die bekannte Grausam- kett s^ziell der am Aufruhr beteiligten Buschmänner läßt dagegen doch auch Schlimmes für die Ansiedler befürchten, wett sie nicht Zett fanden, sich von ihrer einsamen Wohnstätte in die festen Konzentrationslager zrwuck- zuzieheu, dem Haß der schwarzen gegen die weiße Rasse zum Opfer fielen. Wtt werden uns wohl aus noch manche Schaueriiachricht von dem Abschlachten von Mannern, Frauen und Kindern gefaßt machen müssen Von der beabsichtigten Entsendung des Kanonenbootes „Wolf nach ‘ dem heute von uns Deutschen nnb^mgt zu hallenden 1 Swakopmund ist der „Nordtt Mlg^tg." stand genommen worden, wett das schiss, dm, augenblicklich cm der Nordgrenze von Kamerun mtt Vermessungs- arbeiten beschäftigt ist, die Ordre zu späk. erreiW. hat. In O st a s i e n stehen die Tinge vor der Entscheidung. Wenn sie im Sinne des Friedens erfolgen soll, so kann das nur durch völligen dstttomatischeu Ruckzug Rußlarite geschehen Und an den kann man vorläufig noch nicht recht glauben Und zudem ist in Japan die Kriegspartei offenbar übermächtig. Auf einem Bcmkett soll uor einigen Tagen der japanische Kriegsminister Katsura geatzt haben, die russisch^japanischen Beziehungen seren unglücklicherweise Preußischer Landtag» 7. Sitzung des Abgeordnetenhauses vom 30. Januar Auf der Tagesordnung steht zunächst die zwecke Beratung des Etats Domänenoerwaltung. Abg. Dr. Idec ho ff (frc.) verdrecket sich über die Pachtzinsen und befürwortet eine Forderung der Hochmoorkultur. Abg. Brömel (fr. Berg.) erklärt, daß die echöhten Pachtsummen der Domänen zeigen, daß die Lage der Landwirtschaft nicht gar so schlecht sei, wie sie dargestellt werde. Abg. Graf Armin (tonf.) tritt dieser Anschauung entgegen. Die Leutenot und die nied rigen Getreidepreise seien an der Not der Landwirtschast schuld. Abg. Gamp (frc.) tritt für Verstaatlichung der Kalklager ein. Abg. Schön (frc.) preist den Bund der Landwitte, dem die Landwirtschaft viel' verdanke. Landwirtschastsminifter v. PodbielSki er- klärt, daß die Larrdwittschast, vor allem der Klein besitz, heute nicht rentabel sei. Bezüglich der Forderung der Hochmoorkultur versprach der Munster, Ausgestaltung der Kanäle in Ostfriesiand. Die Ausbeutung der Kattlager dürfte durch Private billiger fein, als durch den Staat. Abg. Funk (fr. VottSp.) befürwortet die Forderung ländlicher Fortbildungsschulen Abg. Engelmann (kons.) empftehtt dringend die Bekämpfung des SauerwurmS. Abgg. Dahlem (Ztr«), W olff(ntll), Dr. Lot ichiuS (ntt.) warnen vor emer übermäßigen Vermehrung des DomanialbesitzeS. Landwirt- schastsmimster v. PodbielSki erklätt, daß dieS nicht « ter Absicht der Regierung liege. Es entspinnt sich dann eine Debatte über die Verpachtung der SelterSquellen. Der Tckel ,Ertrag von Mineralbrunnen^ wird an d« Budgettommission zurückverwiesen. Der Rest des Qcdi- : nanums und daS Exttaordinarium des Etats wird hierauf Gießen, den 1. Februar 1904. — Standesamts-Statistik für 1903. Im abgelaufenen Jahre wurden in der Stadt Gießen 97 8 Geburten eingetragen, und zwar 479 männlich und 499 weiblich Geborene. Von der Gesamtzahl der Geburten entfallen auf die städtische Bevölkerung 576 und zwar je zur Hälfte (288) Knaben wie Mädchen. In der Gynäkologischen Klinik wurden 402 Kinder geboren, nämlich 191 Knaben und 211 Mdchen. — Gestorben sind 1903 651 Personen und zwar 351 männliche und 300 weibliche. Von der Gesamtzahl der Sterbefälle entfallen auf die Stadt Gießen 334, davon 168 Was für den Bahnhof Hungen gesagt ist, trifft auch für den Bahnhof Stockheim, wo zudem ein besonderer Verkehrszuwachs noch nach Eröffnung der Nebenbahn von Vilb el zu erwarten ist. Die von Hessen zu tragenden Kosten einet Erweiterung des Bahnhofs betragen 3 5 4 00 0 Start. Die Haltestelle Ranstadt an der Bahnlinie Gießen. Gelnhausen hat eine für den Verkehr höchst ungün|hge Lage sowohl zu dem HauMrte Ranstadt wie auch zu den ver. Siebenen Ortschaften, tue auf d,e Haltestelle angewiesen sind. Zur Behebung der sich daraus ergebenden, den, Verkehr schädigenden Schwierigkeiten ist eme Verlegung der in die Nähe des Ortes Ranstadt geboten, der nut den um. liegenden Ortschaften durch gut ausgebaute Kreisstraßen verbunden ist. Die Kosten, die nach dem Staatsoertrage vom L3. Juni 18«« dem hessischen Staate zur ^al lau^n weibliche Personeri. In den Kliniken tÄ “u0Natuälllerstungen bleibt m!verstärken 29«, nämlich 174 mmmt.che und 122 weiblich- Mtt größerer Genugtuung und unter größerer Steilig- ,ma arg trüber bat man diesmal den Geburtstag Kaiser Äilhelms H gefeiert. Außer dmi persönlüteu Verehrern des Monarchen, wurde sich jedermann, der Monarchist ist, sei es ans Herkommen oder ttefwurzelnder lleteweuauna, an diesem Tage des Wertes bewußt, den bÄ 9Äeü dem volle? Leben neu geschenkte Per- ionllchteit unseres Kaisers in den 1b Jahren seiner Re- qicnmg für das deutsche Voll gewonnen hat. So hebt denn ls»uch der soeben im „Reichsanzeiger" veröffentlichte Dankerlaß des Kaisers vom 29. Iammr für bu ihm Mhlreicher denn je zugeaangenen Muck- und Segens- ioünsche hervor, daß diese Wünsche muneittllch dre Freude über die Genesung und Wünsche Ar feeres Wohlergehen Lum Ausdruck gebracht haben. Ter Erlaß schllesZt. Solange Ä-ott der Herr mir Leben und Gesundbett schenkt, werde ich nicht aushören, meine Kräfte md«i ^enst des Vaterlandes zu stellen und auf das V^hl- ergehen des deutschen Volles in allen seinen Schichten und Berufen von Herzen bedacht , <£xx§ stets tateufrohe Eingreifen des Kaisers auf allen Mieten, nicht nur solchen, die die vaterländischen Jnter- icksen betreffen, betätigte fich noch am Tage vor )einem (Geburtstag in der großartigen Httssexpedttion, die er nach A a l e s u n d in Norwegen entsandte, um an dieser vom Brande fürchterllch verheerten und ihm von sernmi ^rd- llaudreisen her wohl verttauten Stadt nach, dem W^hll sprnch zu handeln: wer schnell gibt, gibt doppelt. Tas initetatige Herz des Kaisers hat in wetten Kreisen Teutsch- kands die Hilfeleistungen lebhaft angespornt. So kommt ^ebt die Nachricht, daß die Stadt Stuttgart E Spitze Liner von Württemberg ausgehenden Httfsaktion zu .■fünften der Stadt Aalefund getreten ist. Die Httfeletttnng soll sich in der Weife vollziehen, daß jede Gemeinde- »oerwaltung einen der jewettigen Einwohnerzahl ent ssvrechetiden Beitrag von einen Pfennig pro Kops der Bevölkerung gewähren soll. Stuttgart hat demzufolge beretts 1800 Mk. bewilligt. Die Bürgerschaft von Lu।(U|vy^H? 'kurbitra spendete 10000 Mk. den Nolleidenden von Aale- nicht in vollkommener Harmonre und es fei notig, & Wo mar soeben unter den Trümmern Ueberreste a alle Eventualitäten v or bereit et zu sem, mehrerer Verbrannter fand und wo die Führer mehrerer ^cht nur militärisch sondern and) finanziell Nach einer Schiffe emsig bemüht sind, Hilfe zu spenden, indem alte Tientsin besagt ,nn nnbestarigtes Gmmcht, 'sie den Tobenden erhebllche Quantttäteu Kleidungsstücke, Japan heute (am Montag) 450000 (-) Mann mobili- Läsche Schuhzeug, eine große Menge Baumaterialien, rtereu wolle. Handelsbeamte ans Sau ^ancisco'UieWen, fcheufle <&e große Anzahl Kochherde, Feld koch- Rußland hätten Kontrakte ^geschlossenbetn S^CtebadX bringt, errichten x. Lebten Lieferung großer Menaen Rindfleisch in Sr eS Zett, wo das absolute Regiment zu Sled)i Cincinnati, Ehieago, Omaha und Kans^.^,/iner Bestand, so wurden derartige, vom deutschen Kaiser cm- japanischen Dampffchiffahrtsgesellschaft wirddie aercate Gescheute die Sympathie für die ganze deutsche I japanische Regierung habe vier deren sA-ellster Danipser Nation starten. In der heutigen konstitutronelleu tUnwandlung in Httsskreuzer erroorten, äßetter oeil vermehren tecartige Gescheute wesentlich die Popu- daß der Tampserverkehr dieser Lüne mit Europa sofort teÄät ^ tetter^^ Person Mer. In Teutschland iterd ^ toeiterS aufzuhören hat. Me verfügba«n klte^ing^hte ^dda eine EiLnerung auf gefrischt, ^r ^fei dieser Linie sind als ^cmsportdampf^ von ter Hamburger wird sich nicht enthalten, an tem Umfang Regierung gechartert wo^en. Man der ^ttse zurückzudenken, die den Hinterbllebenen an- Tompfer anderer japarnicher Linien requiriert sind. Die lästliär eines entsetzlichen Schiffsunfalls in ter lebten Zell ^llschaft hat 78 Dampfer, von denen 16 üter 6000 SXtater Schlesier nicht ähnliche Betrachtungen Tonnen ^hall haben; alle Dcunpser bis auf vwr sute letzt L L w5sL tennen i*Wßd «!Endlich Zll m Warschau ^ockUvafsettatastrophen. lind Hamburg und Schlesien liegen infolge des Gerüchtes, daß sämtliche Einlagen der ^nmsrbiu bem tau Palais zu Potsdam näl)er als Nor- stüdtischen Sparkasse zu Kriegszwecken ver- we7e? T« chl^itsche Pr ° v iuz i° l ° us schu ß be. f"°det werde» sollen, eine Panik entstmrdensern bie Erhebung ter Unterhaltungstetträge aus den letzten Tagen wurden die Bnremis der Spartasse Ll. ^'fnsttataster ber Glazer Neisse vorläufig auszusetzen niedrere hunderttausend Rubel zuruckgefor- S bewilW °lS Pr-vinz°»teil °» der ftaat- Was vvn alledem wahr ist. laßt sich mcht ermessem Fr, Norwegen selber hctt dieser neue Orden Anlaß zu ewa bedeutsamen porlamenattis chen Debatte gegeben. Ein Storthmg-Dittglled stellte den Antrag, das bedauern des I Storthing auszusprechen, daß die Regiemlng nicht dafür; gesorgt oder nicht vermocht habe, die Erweitmmng des Owenswesens durch die Erwetterung des ^wew ordens zu verhindern. Sauttliche ^dner der Opp- sttion hoben aber ausdrücklick) hervor, daß sie ' Absicht hätten, durch den Anttag in irgend einer Weise Sen die Verleihung des Löwenordens an^ den deutschen ^ttser Stellung zu nehmen und betonten, der^^ntrag .sei nur gestellt worden, wett die Errichtung des Ortens mch Stt dmi deniokradischen Prinzichen in ^rwegen fttmme. Schließlich wurLe ein Anteag, der besagt, d« An> gelegenheit könne zu keinem Beschluß des Storthings Anlaß ö£& wToTS Jahre lang über sem Smib.mte ftme Sn ÄXSSÜS&SSÄ*»,'«‘«S~ »"S» sss käjS6 ttssstirÄ?» Ltertteters des Kaisers, des Großberzogs von Oldenburg und bayrisckier, sächsisch^ und badischer..^n^n- e>m Reichstage begegnete eigentlich^ nur die ,tß3?raae mnem wetteren Interesse. Im preußischen Landtage dagegen tarnen allerhmte audji außer- n?5 ^tteuftenS lebhaft interessierende ^agesfragen gur LkrterÄ ^eben dmn un9t^e1ifleu Sc^l-schM Spar- i SÄEKK»-R solglov bist uuo Stalden gelMtüeil iS d?r L seL S® Äblied fmgt, der Ä für ten der Landwirtschaftsmuiister v. Podbieläll L lttttet dcmitt mtt ter edlen Pferdezucht Nicht - UWÄAWLSKLL Mr. 26 Zweites Blatt. 154. Jahrgang Momag t. Februar 1604 b /Py ZX Deinntworllich für den allgemeinen Teil. Erscheint KgNch mit Ausnahme de§ Sonntags. J P- Wittko; für den Anzeigentett: H. Deck. Die „Gieftetttt ZamMenblätter" werden dem ® [j ’M rZ* Q H la M H tl fei vC. Rotationsdruck und Verlag der Brühl'scheu Anzeiger viermal wöchentlich teigelegt. Der Vj RlW& W W V Unwersitätsdruckerei (Pietsch Erben), Gießen, äffische Landwirt" erscheint monatlich einmal. V General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt str den Kreis Erchen. •prtfonöu oec ^prvvmztai-Diecyenanflan flarven 5 Männer und 12 Frauen, im ganzen 21 Personen. •* Amtsgericht Gedern. Die Gemeinde Gedern hat eine Vorstellung au die zweite Kammer gerichtet betreffend die Errichtung eines Amtsgerichts in Gedern. Gedern mit 1713 Seelen gehört zur Zeit dem Amtsgericht Ortenberg an, das 14 Kilometer von Gedern entfernt ist. Für Leute aus Gedern, die am Amtsgerichte zu tun haben, stellt das im Winter eine ganze Tagesreise und im Sommer eine ’/< tägige Versäumnis dar. Ober-, Mittel- und Nieder-Seemen sowie Volkartshain gehören gleichfalls diesem Amtsgerichte an und sind von Gedern noch 1—18/4 Stunden Wegs entfernt. Noch schlimmer find HartmannShain, Herchenhain, Sichenhausen, Kaulstos und Burkhards daran, die zum Amtsgericht Schotten gehören, denn diese Orte haben keine Bahnverbindung und die Leute müffen 3—4 Stunden Weg zu Fuß zurücklegen. Ebenso ergeht es den Orten Illnhausen, Bösgesäß und Burg- bracht, welche zum Amtsgericht Büdingen gehören, und nicht minder den Orten: Glashütten und Ober-Lais, welche nach Nidda gehören. *• lieber Schaufenster-Dekoration hielt dieser /Sage in Frankfurt Direktor Dr. v. Trenkwald einen Vortrag, der allgemeine Beachtung verdient. Das Schaufenster ist zu .einem bedeutenden Kulturfaktor geworden, cs lebt mit uns, eß feiert die Feste mit uns. Während die Plakatkunst seit -einigen Jahren einen Aufschwung genommen hat, ist für die künsllerische Ausgestaltung der Schaufenster bis jetzt wenig geschehen. Als Hauptgrundsatz für das Ausstellen von Waren muß gelten: Nicht zuviel aus stellen! Es genügt nicht, daß möglichst klar und übersichtlich ausgestellt wird, die spezifischen Eigenschaften der Gegenstände müssen zur Geltung kommen. Hierbei ist auf den Hintergrund Rücksicht zu nehmen. Auch darf das Material der Waren nicht verleugnet werden. Man soll die Gegenstände in ihrer Verwendung zeigen, dann wird die Ausstellung niemals un- künstlerisch wirken. Der Fantasie bleibt deshalb dennoch ein weiter Spielraum. Lichleffekte sind durchaus angebracht. Der Grundsatz bei der Schaufensterdekoration soll, wie auch im sonstigen kaufmännischen Leben sein: Ehrlichkeit, Einfachheit, Zweckmäßigkeit. Wie bei Plakaten sollen auch beim Schaufenster die Farben in die Ferne wirken, daher find große Flächen notwendig. Der Dekorateur kann von den großen Plakatkünstlern lernen. Am sichersten geht man, wenn man in einer Farbe dekoriert. Wählt man mehrere Farben, dann muß man von einer Grundfarbe ausgehen, oon der die anderen Farben sich abheben. Bei Zusammenstellung der Gegenstände muß man darauf achten, daß das Wertvollere sich von dem weniger Wertvollen heraushebt. Uebersichtlichkeit der Anordnung ist ein unbedingtes Erfordernis. Seitlich angebrachte Spiegel sind zu empfehlen, rückwärts angebrachte nicht immer. Als praktisch sind drehbare Gestelle anzusehen. Die Beleuchtungsapparate sollen nicht sichtbar sein. Wetzlar, 31. Jan. Die Handelskammer befürwortet gemäß einer Anregung deS ArbeitsmimsterS für den Fall der Zollfreiheit des Veredlungsverkehrs die Errichtung einer Handschuhnähschule in Hohensolms. Die Wetzlarer Handschuhfabrikanten haben sich zur Unterstützung der Schule durch Ueberlaffung von Nähmaschinen und Zuweisung von Arbeit bereiterklärt. — Weiter sprach sich die Kammer gegen Ausscheidung der Apotheker auS der Handelskammerorganisation, sowie f ü r Einführung geheizter Güterwagen zur Beförderung frostempfindlicher Güter aus. Die Anträge auf Aenderung des Börsengesetzes werden unterstützt und durch folgenden Zusatz ergänzt: »Bei allen Geschäften (in Effekten, Aktien, Staatsanleihen u. s. w.) sind die Abschlüffe zwischen dem Börsenbankier und dem Provinz- bankier frei vom Umsatzstempel, es sei denn, daß letzterer auf ein solches Minimum beschränkt wird, daß er nicht ins Gewicht fallt/ Der Deutsche Iereiu gegen deu Missbrauch geistiger HeträstLe. Gießen, L Febr. 1904. Am 5. Februar wird, wie bereits angekündigt ist, der Kreisverein des Deutschen Vereins gegen den Mißbrauch geistiger Getränke hier im Gasthaus zum Einhorn zwei Versammlungen veranstalten, in welch.« der Generalsekretär des Vereins über die moderne Alkoh olsrage sprechen wird. Bei der Uebersülte von Vereinen, von dewn jeder mit mehr oder weniger Eviphase seine eigene Existenz für absolut unanfechtbar, für „das dringendste Bedürfnis" hält, braucht, zumal in größeren Städten, der einzelne Verein seine Zeit, bis er alle Mißverständnisse und alle Vorurteile zerstreut, seine Absichten und Ziele, feine Berechtigung und Notwendigkeit tlarstellt und allmählich Boden gewinnt. Dies trifft auch für obigen Verein zu. Tas Verständnis für die Bestrebungen des Vereins und das Interesse für den bevorstehenden Abend, wo dies not tut, zu wecken, diesem Ziele soll die Beantwortung zweier Fragen dienen. Im März 1883 schloß sich in Kassel eine stattliche Zahl yon Männern aus Nord und Süd zusammen zur Gründung des Vereins. Unter den etwa 200 Teilnehmern dieser konstituierenden Versammlung waren Vertreter üerfGjicben.r politischer und kirchlicher Richtung, verschiedener Lerufs- nnd Lebensstellung: Aerzte, Männer der Schule und Kirche, staalliche unb städtische Beamte, Parlamentarier und Industrieller. Was hat diese Männer zusammengeführt'? Tie Erkenntnis: in dem Mißbrauch geistiger Getränke l egt c n Gefahr für die hygienische, wirtschaftliche und sittliche Entwicklung, für das Jugend- und Familienleben unseres dcutsck-en Volles vor. Dllscr Gefahr muß entgegengeneten kurven, wenn das den sche Volk auf der Höhe feiner Leistungen, ferner Machtstellung sich erhalten wlll. Die Bewegimg sollte auf eine allgemeine, humanitäre Basis gestellt werden, sollte alle diejenigen, welche den Alkoholismus bekämpfen wollen, zu einer Achtung gebietenden um) Einfluß sich erzwingenden Macht zusammenfassen. Die hygienischen Verheerungen, wie die ökonomischen Schädigungen, die individuellen wie uie sozial- ethischen Gefahren sollten mit derselben Energie beteni werden, — je von sachlundigen Persönlichkeiten, welche sich dem Verein zur Verfügung zu stellen bereit waren. Diese Grundsätze wurden in der praktischen Arbeit von 20 Jahren festgehalten und der neutrale Charaller des Vereins blieb gewahrt, sodaß die Zahl der Mitglieder beständig anwuchs. „Aufklärung des ganzen Volles i.ber den wahren Wert der geistigen Getränke, die Bewahrung derKind- T?cn vor Dem DMyor, vre)vcrvachuugder besonders Gefährdeten, die stete Warnung auch der Erwach« jenen und Gesunden, die Heilung der Trunksüchtigen, der Schutz der Familien vor den Trinkertyrannen, der Schutz der Bürger vor den Trinkerverbrechern, der Schub des Vaterlandes vor den Trinkerschmarotzerrr" — mit diesen Worten hat seinerzell Dr. Bode die Aufgaben des Vereins bestimmt. Der Verein verlangt keinerlei Gelübde; die individuelle Freihell soll in keiner Weise beschränkt werden. Das einzelne Mitglied übernimmt nur die Verpflichtung, der Sache des Vereins zu dienen, der eine durch seine Beisteuer, der andere durch Wort und Schrift, der eine mehr innerhalb, der andere mehr außerhalb seines Berufs, jeder durch ein gutes Beispiel. Die Mittel, deren sich der Verein bedient, sind u. a. Petitionen an die maßgebenden Stellen, Anregung für Schäftung verschiedenartiger Stätten und Gelegenhellen der Erfrischung, Erholung und Unterhallung ohne Trintzwang, Aufklärung über Ernährung und Körperpflege, Erziehung der Söhne zur Sparsamkeit, der Töchter für den späteren Hausfrauenberuf, unermüdlicher Kamps gegen alle Anschauungen, Zustäirde und Sitten, welche die Unmäßigkeit fördern. Die Gründer des Vereins gaben sich keinerlei Illusion hin, daß schon in kurzer Zell große, augenscheinliche Erfolge zu erzielen waren. Anschauungen und Gebräuche, welche so fest sitzen, können nicht schnell umgewandelt oder beseitigt werden. Dazu bedarf es langer, geduldiger, hvfsnungsslarker Arbeit. Aber gerade die Gegenwart beweist, daß die Arbell bis jetzt nicht umsonst war. Alkoholsrage wlld in ihrer Bedeutung immer mehr erfannt. Der Antrag Douglas und dessen Besprechung im preußischen Abgeordnetenhause, deren Vorgänger im Reichstage ein negatives Ergebnis hatten — sie haben Zustimmung gefunden. Aber noch sind gewaltige Ausgaben zu lösen, Ausgaben so riesengroß, daß es der Mitarbeit aller bedarf, welche unser Volk lieb haben und für wahres Volkswohl einzutreten bereit sind. In einer Qeii mit so vielen Widersprüchen ist es ein Trost und eine Lust, einmal einen gemeinschaftlichen Boden zu finden, aus welchem wir mit Angehörigen aller politischen und kirchlichen Strömungen und well über die Grenzen unseres Vaterlandes hinaus mit allen übrigen Nationen einmütig für Volksgesundheit, für wahre Volkswohlsahrt zusammenwirken können. Andere Nationen, besonders Amerika, Schweben, Norwegen rc., sind uns im Kampfe gegen bie Alkoholschäden voraus. Möchte die Bitte um Mitarbeit in wellen Kreisen ein starkes Echo finben, baß von allen Sellen, aus allen Ständen und Berufen sich Mitkämpfer in unsere Reihen stellen! Ter Kampf ist schwer, aber nicht aussichtslos. Es geht vorwärts; hoffentlich audj bei uns. Eine nicht geringe Anzahl angesehener Männer aus allen Kreisen haben bie Einladung zu den Versammlungen freudig unter schrieben. Freilich nicht alle, die darum angegangen worden sind, haben geantwortet. Wenn einer ober der andere hervorragerwe Vertreter seiner Konfession ober Partei, ober seines Standes vermißt, so bars er gewiß sein, baß sie aufgeforbert wurden, aber Gründe hatten, sich zurückzuhalten. Wir wollen uns dadurch nicht beirren lassen, sondern hoffen, daß es zu einer gemeinsamen Arbell kommt, die allmählich das Ver- trauen und die Teilnahme aller gewinnt.__________________ Vermischtes. • Essen a. d. Ruhr, 31. Jan. In Königsteele feuerte ein Flaschenbierhändler auf seine Frau mehrere Revolverschüsse ab, die sie schwer verletzten. Hierauf tötete er sich selbst. • Berlin, 31. Jan. Die Romanschriftstellerin ' Frau Schobert wurde gestern nacht nach Mckternacht in der Maaßenstraße von einem Strolch angefallen und durch einen Schlag mit einem eisernen Gegenstand niedergeschlagen. Der Attentäter entfernte sich, ohne der angefallenen Dame weiter etwas anzutun. * Allen stein, 29. Jan. Die Befitzersrau Karoline Przygodda auS Gr.-Röblau, die wegen Ermordung ihrer drei Ehemänner am 19. Januar Hingerichtei worden ist, hat sich an ihrem fünften, sie überlebenden Ehe- manne F. Przygodda, gegen den sie auch einen Mordversuch unternommen hatte, gerächt. Sie vermachte testamentarisch ihr drei Hufen großes Grundstück, welches auf ihren alleinigen Namen im Grundbuch eingetragen war, nicht ihrem Ehe- manne, sondern ihren Brüdern. Nicht einmal die Kinder aus den oier Ehen hat die P. bedacht. Przygodda, welcher die Kinder der vier Ehen an sich genommen hat, will das Testament anfechten und ist deshalb schon bei einem hiesigen Rechtsanwalt gewesen. "Dresden, 31. Jan. Zu der Affäre des Ober- forftm eifterS Klette gegen den Oberforst meister Müller, welche dazu führte, daß letzterer im Disziplinarverfahren wegen Herausforderung eines Vorgesetzten zum Zweikampf ohne Pension des Dienstes entlassen, ersterer nach Marienberg versetzt und an seine Stelle in Dresden Oberforftmeifler Schulze, bisher Direktor der Forst- einrichtungsanslalt, berufen wurde, wird der „Dresd. Ztg." geschrieben: ,3n Marienberg hat die Versetzung des Ober* forstmeisters Klette dahm unter den Forstbeamten und im Offizierkorps der dortigen Garnison große Erregung heroor- gerufen, die schließlich m einer Vorstellung an das Finanz- Ministerium Ausdruck gefunden hat, in welcher die gesamten Linien- und Reserveoffiziere erklärt haben sollen, daß sie mit Klette, welcher dem Zweikampf mit einem Kameraden ausgewichen sei, nicht verkehren könnten und ihn überhaupt auf der Straße nicht grüßen, würden. Auf diese Vorstcllilng hat das Finanzministerium die Versetzung des Klette nach Marienberg zurückgenommen; derselbe wird also seine Stelle in Dresden behalten, so daß der Dberforftmeifter Schulze in diese Stelle nicht emrücken kann. Oberforstmeister Schulze soll deshalb jetzt seine Pensionierung beantragt haben. Die Forstverwaltung Sachsens mürbe in ihm einen ihrer hervorragendsten Fachmänner verlieren." Das Blatt bemerkt hierzu: ,213ir müssen die Verantwortung für obige 'JJhtteilung unserem Gewährsmanne überlasten, der indeß erklärt, für die Richtigkeit derselben einzustehen." * Dresden, 31. Jan. Im Rötschgrund bei Königstein wurde eine Frau auS Dresden erschossen aufgefunden. Nach den Papieren, bic der Mörder bei der Flucht verlor, ist er em Dresden er. * Stuttgart, 31. Jan. Gestern wurde auf der Möhringer Gemarkung ein Arbeiter erfroren aufgefunden. * Stuttgart, 30. Jan. Den Aufruf, den Graf Zeppelin zur Leistung von Beiträgen für den Bau eines neuen Lufkschfsies erraffen yar, ergav ovwo Mr." Es ist ein neuer Luftballon in Angriff genommen. Ingenieur Dürr leitet die Arbeiten auf der Manzeller Werft. * Paris, 31. Jan. Im Elysee wurde gestern ein Irrsinniger verhaftet, der den Präsidenten Loubell sprechen wollte, um von diesem zum Minister des Aeußern ernannt zu werden. • Charteroi, 31. Jan. In der Kohlengrube Aulnois wurden heute durch herabfallendes Gestein zwei Berg, arbeiter verschüttet, einer derselben wurde als Leiche hervorgezogen, während der andere schwer verletzt wurde. * Budapest, 31. Jan. Seit zwei Tagen stehen in. folge Brandstiftung die Waldungen im Komitat Groß. Beskerek in Flammen. Alle Löschungsversuche waren bisher erfolglos. * P etersburg, 31. Jan. Im Hoanower Erzberg» werk wurde durch einen Bergsturz ein Arbeiterhaus völlig zertrümmert. Der Eingang des Bergwerks wurde verschüttet. 9 Personen wurden getötet, 11 schwer und 12 leichter verletzt. Die tn dem Bergwerk eingeschloffenen Ardetter hofft man zu retten. • Bei einer Azetylenexplosion sind in Rog» nonas bei Avignon in Frankreich 7 Personen umgekommen. 'Die Pest. In Petersburg sind 7 Personen an der Pest erkrankt. Ta man vermutet, daß Ratten mit Pestgift infiziert sind, wurden die Kanäle ausgebrannt. Sport — EineZuverlässigkcitsfahrtfürKrastzwek r ab er auf der Strecke Frankfurt a. M.—Berlin wird fettens des Deutschen Rabfahrbundes veranstaltet. Die Fahrt findet am 4. und 5. Juni statt; sie endet am ersten Tage in Hannover, und am zweiten Tage in Berlin. Es werden im ganzen vier Gruppen gebildet: 1. Gruppe Bundesrnitglieder mit Radern bis 2 HP., 2. Gruppe Bundesrnitglieder mit Radern von 2—4 HP., 3. Gruppe Nichtbundesrnttglieder mit Rädern bis 2 HP., 4. Gruppe Nichibundesmitglieder mit Rädern von 2—4 HP. Die Fahrt beginnt in Frankfurt a. M. und geht über Gießen, Marburg, Kassel, Minden, Göttingen, Nordheim, Elze, Hannover, Braunschweig, Helmstedt, Magdeburg, Burg, Brandenburg, Potsdam, Berlin. Es gilt beschränkte Fahrgeschwindigkeit, auch ist Maschmen- wechsel nicht gestaltet. Die Wertung erfolgt nach Punkten. Für die besten Leistungen wird den teilnehmenden Fabrikanten, außer der Auszeichnung der Fahrer die goldene Medaille des D. R.-B. dem ersten, die silberne dem zweitbesten Fahrzeug gegeben. Die Fahrt soll kein Rennen sein, sondern eine Probe auf bie Leistungsfähigkeit der in Frage stehenden Industrie. Kpirlplau der Vereinigte« Frankfurter Ztadttheater. Opernhaus. Dienstag den 2. Februar, abends halb 7 Uhr: „2)ie Walküre.' Mittwoch den 3. Februar*): „Die Fledermaus.* Donnerstag den 4. Februar: „Der fliegende Holländer/ Freitag den ö. Februar geschlossen. Samstag den 6. Februar: „Götz von Berllchingen." Sonntag den 7. Februar, nachmtttags halb 4 Uhr: „Prinzessin Goldhaar." Abends 7 Uhr: ,$)ie Judin." Montag den 8. Februar: .Zar und Zimmermann." Dienstag den 9. Februar: „Wilhelm Teil." Schauspielhaus. Dienstag den 2. Februar''): „Die Verschwörung des Fresko Sr Genua." Mittwoch den 3. Februar: „Alt-Frankfurt." Donnerstag en 4. Februar: „Zapfenstrelch." Freitag den 5. Februar: .Der blinde Passagier." Samstag den 6. Februar: Zum ersten Male: „Die andere Gefahr." Sonntag den 7. Februar, nachmittags halb 4 Uhr: „Zapseustreich." Abends 7 Uhr: „Die andere Gefahr." M o n t a g den 8. Februar: Zu Wilhelm Jordans 85. Geburtstag: „Durchs Ohr." Hierauf: „Literatur." •) Anfang, wenn nicht anberS bemerkt, abends um 7 Uhr. Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. Weller ‘-‘6' eo i Bed. Himmel Tenrperaiur am 30. bis 31. Januar 4- 3,2ü C, + 1,1-6. Niedrigste 3L 30. 2 2 2 2 91 87 89 92 8. S. 8. 8. 3 ■8 740,6 739,3 736,9 737,5 Januar Februar 1904. 4,7 4,9 4,5 •o I Z äcy E ä mwn 30—53 cm Durchmesser Das Holz im Disttttt Stemwald und Strettkopf wird ctroa ™ ”™nmc bei der Verstergerung nicht oorgezeigt und in der At.ttags- ten;@tämme big 31 cm Dr-rchmesse- = 70,70 fm paufe versteigert. I 7 Kiefern-Stämme bis 23 cm Durchmesser — 2,50 fm. Zusammenkunft am Kmnwald. Offerten sind verschlossen und portofrei mit der Aufschrift Allendorf a. Lda., den 30. Januar 1904. I ^Holzsubmiffion" bis spätestens Montag, den 8. Februar d. I., Großh. Bürgermeisterei Allendorf a. Lda. nachmittags 2 Uhr, bei der unterzeichneten Bürgermetsteret Rein. ^091 - ^reichen, woselbst alsdann die Eröffnung in Gegenwack der etwa erschienenen Bieter stattsindet. Die Gebote sind ge- Bei der in der Sitzung der Stadtverordnetelweiiammlung vom 2L Fanuar 1904 vorgenommenen planmäßgen Verlosung der am 15. Mai 1904 zur Rückzahlung kommenden Schuldverschreibungen der Auleheu der Stadt Giege« vom Jahre 1896, 1897 und 1899 find folgende Stücke gezogen morden: a. 1896 er Aule Heu. Straße. , Die Fichten-Stangen komrnM nachmittags zur Ber- steigcrung an der Steinbruchschneise. Lich, den 28. Januar 1904. Großherzogliche Bürgermeisterei Lieb. Heller.xvzö Arbeitsnachweis der Stadt Gießen Gartenstratze 2 (Bürgermeistereigebäude) gtunuer Nr. 14. Der Arbeitsnachweis hat die Aufgabe, zwischen Arbeitgeber« und Arbeitnehmern (Arbeiter« jeglicher Art, Dienstbote« ««d Lehrlinge«) unentgeltlich Arbeit zu vermitteln. An den Wecktagen von 8 bis 1 Uhr und von 8 bis L Uhr geöffnet. Es können eingestellt werden: 10961 I landwickschaftlicher Knecht, 1 landwirtschaftl. Magd, 1 Schmied, 1 Küfer, 1 Metzger, 1 Buffetfräulein, 2 Köchinnen, 1 Kuchenmadchen, 10 Dienstmädchen gegen hohen Lohn hier und auswärts, 1 Lauf- mädchsr. I Lehrlinge: 1 Spengler, 1 Schlosser, 1 Feinmechaniker, 1 Mechaniker, 1 Kaufmann, 1 Buchbinder, 1 Tapezier, 1 Schreiner, 1 Backer, 1 Weißbinder und Lackierer. ES suchen Arbeit: 1 Schmied, 1 Spengler, 2 Buchbinder, 2 Schreiner, 1 Metzger, 2 Lackierer, 1 Schriftsetzer, 1 Kassierer, 4 Fahrburschen, 5 Haus- । burschen, 2 Dienstmädchen, 4 Lauffrauen, 1 Wäscherin, 2 Bureau- ■ gehrlfen._______________________ Stildtislher WohMMchmis Gietzeü. tSarteustraße 2, Zimmer Nr. 14. (Geschästsstunden von 8—1 und von 3—6 Uhr.) ES sind zu vermieten: 50 Wohnungen von 1—9 Zimmern, 1 Zimmer zur Lagerung von Blödeln oder Bibliotheksgegenständen, 3 möblierte Zmuner. Zu miete« gesucht: 80 Wohnungen von 1—7 Zimmern. Die Vermieter haben eine Einschreibgebühr zu mtrichten Md zw«r für eine Wohnung mtt einem jährlichen Mietwertbis 300 Alk. einschließlich 020 9JIL, von mehr als 300 Mk. bis 500 Mk. em- fchließlich 0,50 Mk., und von mehr als 500 Dik. 1 00 Mk.; außerdem ist für jede Wohnungsanmeldung 1,00 Mk. zu hinterlegen. Für die Wohnungssuchenden erfolgt die Vermittelung m- entgelllich.________________ 3. 4. __ 5 Holzversteigerung. k Donnerstag den 4. Februar, vormittags S Uhr an- 8 2oo fangend, werden in den Waldungen der Gemeinde Allen- 2 dorf a. d. Lumda, Distrikte Kinnwald, Steinwald, Kauls- koppel, Lausköppel rc. versteigert: v Q QA 1 AA e. vom 1899 er Auleheu. Der Direktor: 1103 Hahn. der Sandgrube. Wies eck, am 29. Januar 1904. Großherzogliche Bürgermeisterei Wieseck. Sommer lad. lut>^ 45 „ v » 63,95 , «io rm yuwenjux()s,oviitq*pci, w unb Stück Eich-n.B°uh°lzst°mm° mit 28 50 fm. berg g-jj««*“ f »Ä «« Ä Stück Eichen, Grubenholz, mit 36,05 fm. Dicken- 26 rm Scheiter (Weckholz, rund), 29 rm Knüppel, 10 rm । Stück Fichten-Derbstangen mtt 50,01 fm. Stocke,' 250 Wellen; 130 Fichten-Wellen; 1818 Fichten-Stangen Die Submission findet statt ohne jeden Vorbehalt unb üUeT Sorten = 15,25 fm (darunter 900 Stuck ^ch?"lter Bohnen- die Gemettide sucht sich die Gebote heraus, wie sie den stangen) Die Buchen-und Eichen-Wellen sind meistens erstklasfige höchsten Preis erzielt. Die Interessenten können ihre-An- Torstn)ellem Eenkunft ist vormittags 9V, Uhr auf der Chaussee geböte verschloffen bis zum obengenannten Termin, Mittags Einbach, roo der Weg einläuft, an welchem. btei Raftamen- 12 Uhr, mit der Aufzeichnung „Holzsubmission" an die | bäume stehen; hie Ehauffee verläßt hier den Walddistrikt Konzebuhl. unterzeichnete Bürgermeisterei einschicken, spätere Angebote — T. ~ ffÄoHÄÄ Ach- md LlhuHch-LaftnMU in der Submission 8 Tage vorbehalten, kann auch m letzterer, . Licker Stadtwald. wenn die Gebote annehmbar erscheinen, saglech g-nehnngt 8 F-drnar, vormittags 10 Uhr fffir fügen nach an, daß sämlliches Halz ahne Rinde beginnend, sollen im Lcher Stadtwald -ersteigert werden mt aemeffen ist und zur Submission kommen noch 2 Birnbaum- Vorder- und H^mrald. . . . i ru -.tvtn 1 Rn fm Nomeiaer ist forstwart Keil. 1. 80 Eichen-Abschnttte ffssn verlange-AG Für GWstMe m» gro^rm MM! 5ehr zuverlässig! 3um ersten Male erschienen! -preis nttr Mk. 2.50 Aufgepasst! Zum 15. Februar suche ich ein Kaufleute das kochen kann und die Hausarbeit versteht. Frau Mia W Lehrer Beamte 1098 machen. 1113 Als 0394 Lehrling gesucht. Selbstgeschriebene Off. unter 0467 an dl« Exped. d. Bl. Gut erhaltener Gehrock billig zu verkanten. 0474 zu machen. 206 5arl AorvaL', eltersweg 85.1 MMÖ Wohnung irebsl j besin- gesucht Vtcufiadt 8. 3u nenniet Iler! ch red euer. 3u verlinufen 0496] Mavch. u. ausw. j. St. m ein lach bürgert Haushalt. Frau Schmidt, Stellend., Weftanl.27,11 erh. selbst. 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Juni 1898 ausgestellte Revers zu Police No. 74829 über Alt. 2000 auf das Leben des Herrn Heinrich Lynker in Gießen lautend, ist angeblich verloren; es werden daher Alle, welche Ansprüche an dieses Dokumeur jju haben vermeinen, hierdurch aufgefordert, solche sofort, spätestens jedoch bis zum 19. März 1904 bei der unterzeichneten Gesellschaft geltend nS toT VertretaDg einer allen, gut eingeführten, MMy-Wme zu verleihen. karnevaiSMzellsiirLmM liefert zu Kalalogpreisen [985 A. Kretzachmar Marktplatz 22. allem Zubehör, der hecuzctt cm-1 bei < sprechend eutger., zu vermteten. ! gefiir, Neustadt 10. * unter Stadt-Theater Sieben. Direktion: Sieingoetter. TieuStag den 2. Februar 1904 13. Dienstag-Abonnem.» Vorst ellg. Kyritz-Pyritz. Posse mit Gesang in 3 Akten von H. IhSüten und O. Justiinus. Musik von G. Michaelis. r- sehr vermög., chrhtt., un- abhang. Dameir such. d. Bekanntsch. solid., rücht. Herren zwecks Heirat. Aufricht., nicht ancuryme Off. erb. Hera, Berlin 8. W, 12. postlag. 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Es wirb zur Beschlußfaffung über die Beibehaltrmg des er» nannten ober bie Wahl eines । anberen Verwalters, sowie .über bie Bestellung eines Glaubigerausschuffes unb ein* tretenden Falls über bie in § 132 der Konkursordmmg bezeichneten Gegenstände und zur ^Prüfung der cmgemelbeten Forderungen auf Samstag den ■27. Februar 1904, vormittags :1O Uhr vor bem unterzeichneten Gerichte Termin anbe- iraimit Allen Personen, welche eine .zur Konkursmasse gehörige -Sache in Besitz haben ober zur KonkurSmaffe etwas schuldig sind, wirb auf gegeben, nicht« an den Gemeinschuldner zu verabfolgen ober zu leisten, auch bie Verpflichtung auf» erlegt von dem Besitze ber Sache unb von den Forderungen, für welche sie aus der 'Scuhe abgefonberte Befrtebig* ung in Anspruch nehmen, bem Konkur sverwaller bis zum 16, Februar 1904 Anzeige zu Giessener Concert-Verein. Fünftes Konzert Sonntag den 7. 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