Nr. 177 Erscheint täglich außer Sonntags. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem hessischen Landwirt die Lietzener Familien» blätter viermal in der Woche beigelegt. Rotationsdruck tu Verlag der Ärühl'schen Univers.-Buch- u.Stein- druckerei (Pietsch Erben) Redaktion» Expedition and Druckerei: «chnlftratze 7. Adresie für Depeschen: Av-etger Gießen. Fernsprechanschluß Nr. 51. Zweites Blatt. 153. Jahrgang Freitag 31. Juli 1903 Gietzener Anzeiger ** General-Anzeiger w Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Liehen Bezugspreis» monatlich7b vierteljährlich Mk. 8L0; durch Avhole- u. Zweigstellen monatlich 65 Pi.; durch diePost Mk. 2,—viertel- lährl. ausschl. Destellg. Annahme von Anzeigen ür tue Lagesnumirrer d16 vormittags 10 Uhr. ZeUenprett: wkallLPf» auSwürtS 20 Pfg. Veraatwortitch Tüt den polll und atigern. Teil P. totttto; für .Stadt und tSanb* und .GerichtssaalE. tlluguft Götz, iür den Anzeigenteil : Hans Beck. Iie Heutige Kummer umfaßt 10 Seiten an den Sitzung der Stadtverordneten. Gießen, 30. Juli 1903. Anwesend: Oberbürgermeister Mecum, die Beigeordneten Georgi, Heyligenstaedt und Curschmann und folgende Stadtverordnete: Brück, Emmelius, Euler, Dr. Gaffky, Dr. Gut- fleisch, Hanau, Haubach, Heichelheim, Helfrich, Huhn, Jann, Jughardt, Keller, Kirch, Krumm, Leib, Löber, Loos, Petri, Pirr, Dr. Schäfer, Schmall und Wallenfels. Vor Eintritt in die Tagesordnung macht Oberbgm. Mecum die Mitteilung, daß Pserdemarkt und Landwirtschaftliche Ausstellung vereinigt werden und daß die neuen BesoldungsVerhältnisse der seminaristisch gebildeten Lehrer an den hiesigen höheren städtischen Schulen vom Ministerium genehmigt worden sind. Es werden zunächst einige Rechnungen genehmigt, die der Geigerschen Fabrik in Karlsruhe in Höhe von 450 Mk. und die für Kieslieferungen der Gebr. Kahl in Höhe von 602,60 Mk. Das B a u g e s u ch des L. Huhn für die Wetzsteingasse, der ein Gebäude niederlegen und dafür einen Neubau errichten will, wird genehmigt. Zwei weitere Baugesuche, die auf der Tagesordnung standen, sind inzwischen zurückgezogen worden. Das B äuge such des Fr. Egly für den Brandplatz 10 wird genehmigt, obwohl eine Fluchtlinie bisher dort noch nicht festgestellt ist. Wolle man aber eine solche dort planen, so könnte sie nur so liegen, wie der Gesuchsteller vauen will. Gesuch von A. und M. Körner für die West- Kekanntmachung. Die Nordanlage, zwischen Walltor- und Schottstraße, wird wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten von heute ab bis auf weiteres für den Fuhrwerks- und Fahrradverkehr gesperrt. Gießen, den 30. Juli 1903. Gro ßh erzo glich es Polizeiamt Gießen. Hechler. Der sozialdemokratische Vizepräsident. In sehr komplizierter Weise nimmt der sozialdemokratische „Vorwärts", im Anschluß an die Ausführungen v. Vollmars, zu der Frage Stellung, ob die Sozialdemokratie sich um einen Sitz im Reichstagsvräsidium bewerben soll. Die Auslassung ist etwa auf die Formel zu bringen: Wir möchten schon, wenn uns keine Beding- ungen gestellt werden. Mit einem „formalen Hof- b e s u ch" scheint auch der „Vorwärts" einverstanden. Aber daß ein sozialdemokratischer Präsident in die Lage kommen könnte, ein Kaiserhoch anszubringen, das macht dem „Vorwärts" Pein, und nicht minder die etwaige Bedingung, daß die sozialdemokratischen Abgeordneten sich nicht entfernen bei diesem Hoch. Das letztere ist ein Brauch, von dem der Bruch mehr ehrt als die Befolgung. Das hastige Verlassen des Saales bei solchen Gelegenheiten ruft fast immer einen unfreiwillig komischen Eindruck hervor, der den Mitgliedern der äußersten Linken selbst nicht entgeht. Schließlich gehört auch das in das Gebiet des politischen und gesellschaftlichen Taktes, dessen Wahrung durch einen sozialdemokratischen Vizepräsidenten der „Vorwärts" verheißt. — Die ,^)erl. Korr." meldet: Mit sofortiger Giltigkeit wird den von dem Zentralkomitee der deutschen Vereine vom Roten Kreuz unterstützten Mitkämpfern aus den Feldzügen von 18 6 4, 66 und 70, die, obgleich sie in gedrückten Verhältnissen leben, dennoch nicht von der für mittellose Kranke vorgesehenen tarifmäßigen Fahrpreis- Ermäßigung Gebrauch machen können, zum Besuch von Kurorten auf den preußisch-hessischen Staatseisenbahnen zunächst versuchsweise auf die Dauer dieses Jahres eine Ermäßigung der Fahrpreise in der Weise gewährt, daß sie bei Benützung der 2. oder 3. Wagen- klasse auf halbe Personenzug-Einzelpreise oder halbe Rückfahrkarten befördert werden. Für Schnellzüge ist kein Zuschlag, für D-Züge dagegen die tarifmäßige Platzgebuhr zu entrichten. — Gegenüber der Blättermeldung von einer für den Herbst bevorstehenden Begegnung des Kaisers mit dem König von Dänemark erfährt die „National- ztg." aus zuverlässiger Quelle, daß an Stellen, welche über die Angelegenheit unterrichtet sein müßten, von einer solchen Zusammenkunft nichts bekannt sei. — Gestern abend sand eine von dem Zentralausschuß der Komitees der Zentrumspartei für Berlin und den Zentralkomitees der katholischen Vereine Berlins veranstaltete Gedächtnisfeier für den Papst statt, an welcher über 3000 Personen teilnahmen. Hamburg, 30. Juli. Anläßlich der fünften Wiederkehr des Todestages des Für st en Bismarck wurde heute im Mausoleum zu Friedrichsruh ein Trauergottesdienst abgehalten. H eilbronn, 30. Juli. Heute am Do d e s t ag e Bis - marcks wurde hier das am Eingänge in die Stadt unmittelbar über dem Neckar gelegene Bismarck-Denkmal in feierlicher Weise enthüllt. Ausland. London, 30. Juli. Unterhaus. Bei Besprechung des Kolonialetats ergreift Chamberlain das Wort und führt aus: Bezüglich der Lage in Südafrika seien eine der größten Schwierigkeiten, mit denen England zu rechnen habe, nicht die Beziehungen zwischen den Engländern und Duren, sondern die Beziehungen der Buren untereinander. Er habe sein Bestes getan, die Beziehungen zu bessern, und freue sich, sagen zu können, daß befriedigende Nachrichten über die Angelegenheit eingelaufen seien. Er glaube, es sei noch notwendig, daß der TransvaalregierungeinestarkeGewaltzur Verfügung stehe, und wenn sich Herausstellen sollte, daß die Versöhnungspolitik vergeblich sei, würde man nicht zögern, diese Gewalt zu gebrauchen und die Unruhestifter zu verbannen. Er lege dem Beschwerdebrief Bothas über die Lage in Südafrika keine Bedeutung bei und meine, der Brief verringere den Einfluß Bothas. Infolge der Entdeckung neuer Diamantminen gehe das Bestreben der Regierung dahin, alle Mittel für den Staat zu sichern, ohne die Entwicklung der Minen zu beeinträchtigen. Der Etat wird darauf angenommen. — Chamberlains Erklärung, daß er willens sei, neben dem Getreide auch Butter, Eier, Käse und Speck zu besteuern, hat einen Sturm der Entrüstung unter den Freinahrungsanhängern erregt. K o n st a n t i n o p e l, 30. Juli. Der deutscheKatser verlieh dem Direktor der türkischen Museen Hamdi-Bey den Kronenorden 1. Klasse mit Brillanten. Ferner schenkte er dem Vizepräsidenten des Staatsrats Turkhan Pascha einen Stich nach seinem Bilde von Lenbach, dem Oberzeremonienmeister Ibrahim und dem Einführer des diplomatischen Korps, Ghalib, seine große Photographie. New York, 30. Juli. Die erste Sendung Nahrungsmittel, die unter dem neuen Gesetz hereinkommt, bestehend aus 100 Gebinden bayerischen Bieres, ist hier unbeanstandet durch den Zoll gegangen. Die ungarische Mestechungs-Affäre. Budapest, 30. Juli. Tas Bestechungsgeld, welches der frühere Abg. Lienes dem Abg. Pupp zustellte, bestand ursprünglich in zwei Sparkassenbüchern, welche auf den Namen Emerich Ritter lauteten. Dieser Ritter ist Gutsverwalter des Fiu- maner Gouverneurs GrafLadislausSzapary, leugnet aber, von der Sache etwas zu wissen. Dienes veröffentlicht eine Erklärung, in der er in Llbrede stellt, Geld zum Zwecke der Bestechung übergeben zu haben. Er behält sich vor, vor der parlamentarischen Untersuchungskommission weitere Enthüllungen über Papps Vorgehen und Verhältnisse zu machen. Der Chefredakteur des „Budapester Abendblatt", Arthur Singer, erklärt, die Behauptung, er habe bei der Zeitung „Magyar Orszao" einen Bestechungsversuch gemacht, sei erlogen. Gegen den Administrateur des Blattes erhob er Klage wegen Verleumdung und Beleidigung. Größte Sensation erregte die heute abend erfolgte Demission des Grafen Szapary, der Dienes das Geld zur Bestechung des Abg. Papp gegeben haben soll. Von Szapary befteundeter Seite wird die Sache so dargestellt, daß Szapary den Jntriguen einiger politischer Glücksritter, die ihm vorgespiegelt hätten, man könne der Obstruktion mit Geld beikommen, zum Opfer gefallen sei. Er habe übrigens ohne Vorwissen des Ministerpräsidenten ganz auf eigene Faust gehandelt. In oppositionellen Kreisen wird aber dem kein Glauben beigemessen, sondern viel eher gemeint, daß gewisse Kreise die gutgläubige Naivität Szaparys ausgenützt haben, um ihn im Falle des Mißlingens als Sündenbock zu opfern. Verwickelt wird die Affäre dadurch, daß Szapary mit dem Grafen Khuen sehr befreundet ist, und auch noch ein zweiter hoher Aristokrat, der Obertürsteher, Graf Georg Banffy, wie Graf Szapary, mit den Vermittlern der Bestechungsversuche in den letzten Tagen viel verkehrte. Neben Dienes, welcher, wie ich aus zuverlässiger Quelle erfahre, sich nach Berlin gewendet hat, waren noch mehrere Vermittler bei den Bestechungen beteiligt, die aber bis auf den Redakteur Singer alle flüchtig sind. — Wie verlautet, beschloß die Regierung, das Ab geordnetenh aus trotz des Ex lex- Zustandes aufzulösen. — Heute vormittag fyat zwischen dem Abg. Borbely und Molner infolge der gestrigen Zwischenfälle ein Pistolenduell stattgefunden, welches unblutig vc^aufen ist. Die Gegner schieden unversöhnt. Die versasiedenen oppositionellen Parteien angehörigen Anhänger der Obstruktion beschlossen in einer Versammlung, einen Adressenentwurf an den Körrig einzubringen, in dem erklärt wird, daß sie die Obstruktion nicht eher einstellen werden, als bis die nach ihrer Auffassung in den Gesehen von 1867 gewährleisteten nationalen Forderungen erfüllt seien. Auch beschlossen sie, morgen abermals im Abgeordnetenhause die Bestechungs-Angelegenheit in schärferer Weise zu erörtern. Wie verlautet, erklärte der Gouverneur von Fiume, Graf Ladislaus Szapary, daß er von verschiedenen politischen Abenteurern irregeführt und der alleinige Urheber der im Parlament gestern zur Sprache gekommenen Bestechungsversuche sei. (Er sei bereit, vor der parlamentarischen Untersuchungskommission zu erklären, daß der Mini st erpräsident von der ganzen Sache nicht die geringste Kenntnis besaß, und er, Graf Szapary, vollkommen auf eigene Faust handelte. ning, Frauendienst, v. Gerlach^, Janssen. Dagegen waren: Wenck und Maurenbrecher. Entschuldigt abwesend waren: Damaschke, Traub und Esenwein. In den Vorschlägen Naumanns für den national- sorialen Parteitag heißt es: „Ein Gesinnungswechsel ist nut diesem Eintritt (in die Freisinnige Vereingung) in eine befreundete Organisation nicht verknüpft, da wesentliche Unterschiede in politischen Hauptfragen heute nicht mehr bestehen." ließet diese Ansicht Naumanns wird in der Presse mehrfach Erstaunen aus gedrückt. Was wohl Friedrich Naumann, der Pfarrer an der Paulskirche zu Frankfurt a. M., so schreibt die „Tägl. Runsch", „gesagt haben würde, so ihm einer zu der Zeit, da er seine „sozialen Briefe an reiche deute" schriclb, prophezeit hätte: das „Berl. Dagebl." würde noch einmal für ihn zum offiziellen Parteiorgan werden?" bis Montag früh. — Der Kai ser richtete folgendes Telegramm Oberpräsidenten der Provinz Posen: „Ich freue mich, aus der Meldung zu ersehen, daß schwere Schäden nidjt erfolgten. Für die durch Nässe betroffene Bevölkerung habe ich den Finanzminister angewiesen, 270000 Mk. zur Verfügung zu stellen; ebenfalls werde ich persönlich Ihnen eine Summern geh en lassen." W i l h e l m." Indem der Oberpräsident dies veröffentlicht, fügt er hinzu, daß der Kaiser anläßlich der Ueberschwemmungen in der Provinz Posen eine persönliche Gnadenbeihilfe von 5000 Mk. bewilligte. — Kaiser Wilh elm lud den Grafen v'on Turin zu den Mitte August stattfindenden Kavallerie-Manövern bei Altengrabow, ferner den Herzog von Aosta und den ital. Generalinspektor Roggier zu dem Mitte September tattsindenden Kaisermanöver bei Erfurt und Merseburg ein. Die Einladungen wurden anaenommen. Oesterreich und das Hochwasier. Mit vollem Recht ist anläßlich der Hochwasser-Katastrophe die Forderung nach beschleunigter Flußregulierung 'erhoben worden. Doch die Regulierung der in Betracht kommenden preußischen Flüsse allein vermag nickt vollen Wandel zu schaffen, lieber Schlesien hat sich die verheerende Wasserflut in der Hauptsache von Oesterreich aus ergossen, die Riesengebirgsgewässer waren diesmal an dem Unglück weniger beteiligt. Soll die schwer heimgesuchte Provinz in Zukunft vor Schaden bewahrt bleiben, so ist eine Gewähr hierfür nur gegeben, wenn die östreichische Regierung den im Mährischen Gesenke liegenden Flußbereich einer baldigen Regulierung unterzieht. Dieser Bezirk des Kaiserstaates ist wasserbautechnisch bisher vernachlässigt worden. Was in dieser Hinsicht geschehen ist, bezog sich auf die Donau und deren Nebenflüsse. Bei dem engen Freundschaftsverhältnis zwischen Deutschland und Oesterreich ist anzunehmen, daß entsprechenden Vorstellungen der preußischen Regierung in Wien Folge gegeben wird. Sachliches Material für die Notwendigkeit dieser Regulierung dürften besonders die oberschlesischen Landratsämter beizubringen in der Lage sein. Wie aus Troppau gemeldet wird, besichtigte der Landespräsident von Oesterr.-Schlesien die Hochwasserschäden an der Opper und dem Petersbachtale. Die Gemeinden bieten ein Bild schrecklicher Verwüstung. Zahlreiche Häuser sind ein gestürzt, die Kulturen verschottert, streckenweise zerstört. Der Schaden beträgt mehrere Millionen Gulden. Das Elend ist sehr groß. Auch in der Bukowina sind infolge von Wolkenbrüchen zahlreiche Flüsse aus den Ufern getreten. Die Ortschaft Waschhoutz ist gänzlich überschwemmt. 80 Häuser stehen unter Wasser, mehrere sind eingestürzt, viele andere sind dem Einstürze nahe. Die Ernte ist völlig vernichtet, der Schaden ist enorm. Deutsches Reich. Berlin, 30. Juli. Man meldet aus Drontheim: Der deutsche Kaiser ist kurz nach Mittag hier angekommen und von der Festung mit Salut begrüßt worben. Ter Hafen ist mit Flaggen reich geschmückt. — Der Kaiser genehmigte, daß der Kronprinz das Protektorat über bas Komitee zum Besten der schlesischen Ueberschwemmten übernimmt. Der Aufenthalt des Kaisers in Drontheim währt voraussichtlich Vo!«tische Tagesschau. Die Nationalsoziabfreisinnige Vereinigung. Als selbs:verständlich bezeichnet Naumann in einer Erklärung in der „Zeit", daß der Anschluß an die Freisinnige Vereinigung von den Nationalsozialen als „endgiltig aufgefaßt wird" und Naß die Nationalsozialen sich „an die Grundsätze und die praktische Politik" der Freisinnigen Ver- nniguug „fest anschließen"- müßten. Aus einem anderen Artikel'der „Zeit" geht hervor, daß diese Vorschläge für den Parteitag anzusehen sind als Anträge des Vorstandes her Nationalsozialen und dgß diese Anträge gefaßt worden sind gegen die Stimmen von Wenck-Marburg und M a u r e'n b r e ch e r. Wenck ist der frühere, Maurenbrecher her gegenwärtige Parteisekretär der Nationalsozialen. Als Referenten über diese Anträge auf dein Parteitag der Na- ionalsozialen in Göttingen sind vorgesehen Naumann und Wenck. Gegenüber Vorwürfen seiner Freunde erklärt Nau- nann in der „Zeit": „Diesen Vorschlägen gegenüber Wersen einige Freunde sagen: Naumann greift dem Parteitag aor! Das ist in gewissem Sinne richtig, nur weiß ich die Lache nicht anders zu machen, wenn kein allgemeines Lhaos entstehen soll/' Jeder Hable natürlich das vollste Recht, „andere Vorschläge zu bringen oder einfach Liquida- ton zu beantragen." , c , r Wie im Briefkasten der „Hilfe" mitgeteilt wird, haben n der Sitzung des Vorstandes der Nationalsozialen am 80. Juli für die Anfrage an die Freisinnige Vereinigung ge- timmt Naumann, Pohlmann, Tischendörfer, Souchon, Schö 1902/03 in Gesamthöhe von 549.30 Mk. werden nachträglich 6 ihm stehender Sohn erlitt eine Beinlähmung. Vermischtes. Würden. Stadtv. Hei schienen, großen Schrecken. Zusammenbruch einer Cementdecke im 4. Stock zwei Arbeiter in die Tiefe gerissen und verschüttet. Schwer verletzt wurden sie von der Feuerwehr aus den Trümmern hervorgezogen. Ein dritter unten stehender Arbeiter wurde gleichfalls erheblich verletzt. * Dresden, 30. Juli. Die direkte Veranlassung zur Fremde darüber klagen hören. Oberbgm. Mecum bemerkt, er wolle diese letzte Angelegenheit vormerken. — Stadtv. Haubach bringt die Klagen, die aus der inneren Stadt! über üble'Gerüche der St ad tb ach laut geworden seien, zur Sprache und fordert Abhilfe, wobei ihti Stadtv. Krumm'unterstützt, der bemerkt, man müsse für Wasser und guten Aöfluß sorgen. Auch Stadtv. Hanau bringt Beschwerden der Bewohner des Kreuzplatzes vor. Oberbgm. Mecum antwortet, bis die Kanalisation fertig sei, könne eine gänzliche Beseitigung der üblen Gerüche nicht erreicht werden, verspricht aber, der Sache näherzutreten und durch größeren Wasjerzufluß auf Pie Besserung der Uebclstände emzuwirken. Auf eine Bemerkung des Stadtv. Schmält über die | Vorkommnisse bei der Friedhofseröffnung ersucht Oberbgm. * Breslau, 30. Juli. Heute vormittag wurden ans einem Neubau, Ecke der Antonien- und Neuschestraße, durch Verhaftung des Geh. Kommerzienrats Hahn bildet Fluchtverdacht. Eine Beschwerde wegen der Jnhaftier- der sich erledigt, da eine Benennung der von der Mar- , burgerstraße abzweigenden Querstraße sich nicht als nötig erweist, weil vorderhand nur ein Haus dort steht. Die Beleuchtung des Platzes neben der Johanneskirche war schon in der letzten Sitzung der Stadtverordneten Gegenstand einer Debatte. Nach Einsichtnahme an Ort und Stelle beantragt die Gas- und Wasserwerks-Deputation die Aufstellung emerLaterne. Stv. Hanau meint dazu, diese Laterne würde nicht überall hinleuchten, und man möge die P ol iz ei zur Ueberwachung der Zustände dort in Anspruch nehmen. Stv. Haubach steht auf dem Standpunkt der Deputation, Stv. JugHardt nicht, indem er äußert, es seien noch viel andere dunkle Plätze in der Stadt vorhanden, deren Ueberwachung man der Polizei überladen möge. Stv. Sch mall betrachtet es als ganz selbstverständlich, daß, um dem Uebelstande an der Johannes- kirche abzuhelfen, der Antrag der Deputation zu genehmigen sei. Stv. Löb er spricht sich in gleichem Sinn aus. Schließlich, nachdem noch Stv. Gaffty dafür gesprochen hatte, wurde der Antrag zur Aufstellung einer Laterne und Ueber- nahme der Kosten datür auf die Stadt mit großer Mehrheit angenommen. Den Straßenkostenbeitrag für den Platz neben seinem Vereinshaus will der Kaufmännische Verein in jährlichen Raten von 100 Mark unter Verzinsung des jeweiligen Restes mit 4 Prozent bezahlen, was von der Versammlung genehmigt wird. Der Straßenkostenbeitrag von I. L. Spieß für ven Mittelweg, zusammen 199.44 Mk., soll nach dessen Antrag am 1. Oktober d. Js. in Höhe von 100 Mk., und der Rest nächstes Jahr eingezogen werden. Diese Frist wird dem Gesuchsteller unter der Bedingung gewährt, daß er die Zinsen vom Tage des Verzugs an, vom 1. April 1901 ab, bezahlt. Stv. Huhn sprach bei dem Anlaß den Wunsch aus, daß die Stadtverwaltung ein Verzeichnis aufstellen möchte, aus dem Interessenten ersehen könnten, ob und m welcher Höhe sie zu Straßenkostenbeiträgen verpflichtet seien. Oberbgm. Mecum erwidert darauf, daß eine Verfügung, die^m Wunsche entsprechend, bereits erlassen sei. Er könne jedoch für noch nicht angelegte und noch nicht in den Kosten verrechnete Straßen solche Verzeichnisse nicht anordnen. Das Gesuch des hiesigen Ziegenzuchtvereins um Ueberlassung des städtischen Viehmarktplatzes zu einer am 8. August ös. Js. slaltsindenden Ziegenjchäu wurde genehmigt. Handabgaben aus den städt. Waldungen für Univcrlltäts Nachrichten. Freiburg i. B., 30. Juli. Der Prlvatdozent an der hiesigen Universitär, Dr. Wilhelm van E a l k e r, der joeben den Ruf als ord. Professor der Rechte nach Gießen angenommen hat, wurde geboren am 1. Mm 1869 zu Reutin in Baden, absolvierte (1887) das Gymnasium zu Kempten, studierte in München unb Berlin ulid bestand 1891 die erste juristische Prüfung. Tann widmete er sich 3 Jahre der juristischen Praxis mit) legte 1895 die zweite Prüfung für den höheren Justiz- und Verwaltungsdienst in Bayern ab. 1896—1897 besuchte van Ealker die landwirtschasilichen Akademien Weihenslephan und Hohenheim. 1898 ward er Bezirksamtsassessor. Am 8. November 1900 promovierte er in Freiburg i. Br. mit einer Dissertation: „Die Anfänge des badischen Budgerrechls'. Auf Grund einer Schrift: „Tas dadische Budgetrecht in seinen , Grundzügen, I.Teil: Geschichtliche Entwicklung" habilitierte er stch Geruch bei der Südanlage, «um ~ ~ . ।-;m - , , .. , . r - Unreinlichkeit des Wagens, der zum Abfahren des Kehrichts fluchteten nach Rolora und verbreiteten überall, wo )ie er- dient und den er ein „Unikum" nennt. Er hätte schon schienen, großen schrecken. anlaße betrifft einen Bauplan, der btc tteberiüölbung Schoorgrabens erforderlich machen würde. Die Gesuchsteuer wollen das auf eigene Kosten machen, aber die Baudeputatton will das Gesuch zur Zeit nicht befürworten, da der Plan schwebt, die Mühlgasse bis zur Westanlage durchzuführen und das durch Genehmigung des Gesuches erjchivert würde. Die Versammlung beschließt demgemäß. PH. Reitzel will in der Bahnhofstraße fern Hotel vergrößern ; er bedarf für Anlage eines Erkers und zweier Balkone eines Dispenses. Es besteht nun die Bestimmung, daß Erker oder Ballon mindestens 3 Meter vom Nachbar- hause entfernt sein muß, damit dieses nicht benachteiligt wird. Danach beantragt die Baudeputation die Genehmigung zur Erbauung des Erkers und des Mittelbalkons, dagegcii die Ablehnung des Gesuches wegen des anderen Balkons. Beim Gesuche von M. A b e r m a n n, der in der Plock- /traße 2 Hauser zu errichten beabsichtigt, verhält sich die Sache ähnlich. Zur Anlage eines Erkers und eines Balkons bedarf er eines Disp ens es, der ihm für den Erker erteilt, dagegen für den Balkon aus demselben oben angeführten Grunde versagt wird. Ein Baudispens des Evangelischen Arbeitervereins für den Wetzlarer Weg, wobei es sich um einen Dispens von § 18 des Ortsbaustatuts handelt, wird ohne wetteres genehmigt. Einige neu eingegangene Gesuche werden in die Tagesordnung ausgenommen. Ein Gesuch von W. Nachtigall für Errichtung emes Hintergebäudes in der Weserstraße ruft eine kleine Debatte hervor. Nach den Baustatuten müßte die Stadt Bürgschaft dafür verlangen, daß auch ein Vorderhaus errichtet werde. Der Archttekt des Gesuchstellers hat eine Bürgschaft dafür angeboten, daß anstelle des alten Vorderhauses ein neues gebaut werde, was einige Stadtverordnete veranlaßt, die Forderung zu betonen, der Gesuchsteller selbst in erster Linie solle genügende Bürgschaft stellen. Auf Antrag des Beigeordneten Georgi wurde über das Gesuch heute keine Entscheidung getroffen, sondern es soll vielmehr vorher der Baudeputatton zur Erwägung überwiesen werden. Bei dieser Gelegenheit spricht Stadtv. Kirch den Wunsch^ aus, daß man solche Gesuche nicht einfach ohne vorherige Orientierung der Stadtverordneteu in die Tagesordnung einschieben solle, worauf der Vorsitzende erwidert, er sei bereit, diesem Wunsche entgegenzukommen. Ein Baugesuch von W. Rudolf, der am Schoorgraben beim Selterstor zwei Fenster nach dem städtischen Gelände anlegen will, wird gegen eine jährliche Anerkennungsgebühr genehmigt. Ein Gesuch von K. Heinzerling, der am Schiffen- bergerweg zwei Häuser nebeneinander zu erbauen gedenkt, ersucht um Dispens von z 5 und § 18 des Ortsbaustatuts. Der von § 5 wird genehmigt, der von § 18 nicht. Die Gesuche von L. Hellmold, die die verlängerte Wesersttaße angehen, werden abgeschlagen, da man Schwierig- feiten für den späteren Bauplan in der Schwarzlach befürchtet. Ein Gesuch des Rechtsanwalts Fung, das ein Wohn- yaus mit Erker und Balkon betrifft, wird von der Versammlung abgelehnt. Der Müller W. Möser will in der Nähe seiner Mühle an der Rodheimersrraße eine Lagerhalle errichten, wozu er eines Dispenses bedarf, der ihm zu gesagt wird. Zur Anlage einer Rohrleitung zum Ablassen der Eisteiche gewährt die Versammlung nach dem Antrag des Bauausjchusses widerrufliche Genehmigung gegen eine jährliche kleine Entschädigung unter den vom Tiesbauamt vorgeschlagenen Bedingungen. Darauf tritt man'zu Punkt 10 der Tagesordnung über, Oberbgm. Mecum antwortet, die Anordnung der Polizei gehe feines Erachtens viel zu weit. Er habe mit dem Polizeiamtmann seinerzeit eine gemeinsame lokale Be- ichttgung vereinbart, aber nun sei der Amtmann doch auf eigene Faust vorgegangen. Welche Techniker ihm dabei zur Sette standen, wisse er nid)t. Er halte es für genügend, daß man zusammenhängende (nicht sestgeschrauvte) Sitze verlange, für die nötige Breite der Gänge und bergt mehr _ . . _ ’orge. Er sei auch der Meinung, der Polizeiamtmann sei ung ist seitens Hahns eingelegt worden, zur Erlassung einer derartigen Verfügung gar nicht zu- * Antwerpen, 30. Juli. Bei der gestern vorgenom- tändig. Er (Der Oberbgm.) werde einen Polizeibefehl er- menen Spannung des Wracks des von dem schwedischen assen, und dann werde sich durch die Entscheidung der Dampfer „Udo" in Grund gebohrten Dampfers „Hudders- höheren Behörde Herausstellen, wer in der Sache zuständig vieid" sind 14 Leichen entdeckt worden. Sechs konnten ei. Stadtv. Kirch bemerkte daraus, er sei von dieser Aus- geborgen werden, die übrigen wurden von der L-tromung sührung des Oberbürgermeisters besriedigt und beruhigt, sortgeschwemmt. . . aber er bitte doch im Interesse der in der Entwicklung be- * Rom, 30. Juli. Wie hiesige Blätter berichten, forscht griffenen hiesigen Theaterverhältnisje an geeigneter Stelle die Polizeibehörde eifrig nach dem Baron Palazzetto, vorstellig zu werden, worauf Oberbgm. Mecum erwiderte, einem Neffen ,d cs Kardinals Rampolla, welcher er sei dazu gern bereit und freue sich, wenn die Stadtver- im Jahre 1898 in contumaciam zu 12 Jahren Gefäng- ordneten ihn zu diesem Schritt ermächtigen würden. Diese nis verurteilt wurde, weil er gemeinsam mit anderen ein Anfrage an die Versammlung ergab, daß man — wohl ein- falsches Testament des Barons Sgadari unterge- stimmig — sich dem Wunsche des Stadtv. Kirch anschließt. schoben hatte. Die Polizei nimmt an, daß Palazzetto sich Stadtv. Jann beklagt es, daß die Felddieb- im Vatikan verborgen hält und läßt die Ausgänge stähle sich immer mehr mehrten. Ob die Jeldpolizei nicht bes Vattrans rm Geheimen betvachen. auf dem Platze sei ober bie Bezirke für bie einzelnen a p e st, 30. ^uli. - Die Hatvaner Fabrik bei Felbschützen zu groß seien, könne er nicht beurteilen. Jeben- uugaschen Äaggon-^erhge,ell;chaft steht in Flammen, falls sei eine baldige Abhilfe geboten. Oberbgm. M e c um 7.0 äpaggonladungen Holz, große .Ragazine und^Wertstatteil erwiderte, durch die beretts in die Wege geleitete Anstellung ttnd abgebrannt. Die Bevolterung und die ^-euerweyre^ eines Ober schützen werde hoffentlich eine Besserung ein- der umliegenden ^bnken arbeiten an der Bewältigung dc^ treten Brandes, um eine Wetterverbreitung zu verhindern^ Von verschiedenen Stadtv. wird endlich noch lebhaft dar- * N e w y 0 rk, 30. Juli. Aus dem Gefängnis zu Telson über geklagt, daß die üblen Gerüche an v er sch ie- (Kalifornien) sind le> 'Ltraslinge auv gebrochen, denen Orten der Stadt höchst lästig empfunden nachdem sic z w ei W e i ß e e r m 0 r d et unb einen britten würden. Stadtv. Heichelheim klagt über penetrantens schwer verwundet hatten. Durch die die Ausbrecher vee- Geruch bei der Südanlage, unb Stabtv. Pirr über bie solgenben Truppen wurden drei erschossen, die übrigen genehmigt. . Ein Gesuch des A. Geisse um Zuruckerstattung von Kosten der elektrischen Zuleitung zu seinem Hause am Seltersweg wird nach dem Antrag der Gas- und Wasserwerksdeputativn grundsätzlich und weil iiach eingehenderer Erwägung der Angelegenheit erhebliche Mehrkosten dem Antragsteller nicht erwachsen seien, ab gelehnt. Stadtv. Sch mall bemerkt, daß man sich wohl Hütte denken können, daß an jenem Ort noch mehr An- chlüsse erforderlich wi^'den und daß der Strang durch die ganze Katzlansgasse Hütte gelegt werden können. Oberbgm. Mecum nimmt das Elektrizitätswerk in schütz, iiidein er erklärt, es seien wiederholt Aufforderungen ergangen zur Anmeldung der Anschlüsse bis zu einem bestimmten Termin. Wäre man dagegen nach bloßen Mutmaßungen Verfahren, so hätte man eine Menge Anlagen unnütz gemacht. Drei Angelegenheiten, die nachträglich in die Tagesordnung eingeschoben worden sind, werden erledigt. H e r st e l l u ii g en im Bourgeois scheu Hause am Kirchemplatz, wofür der Antragder ubebutaticmcimm 1 Bürgerschaft bereits unternommenen Schritte haben ergeben, Bedingung, daß eine "nähere Prüfung die Notwendigkeit das; einer folgen «crnnitnltung Sntcrefie und Unterftü|ung dieser Herstellungen ergibt cntgegengcbracht wird. Wertvolle Ehrengaben wurden schon Für die Sielbauten werden Lieferungen von überwiesen. Es wird der Festausschuß sich daruni auch zur Schachtdeckeln, Steigeisen und Spülbrunnenrohren nach dem Aufgabe machen, den Teilnehmern des Festes einen Genuß Antrag der Baudeputation genehmigt. Dabei machte Lu bereiten, welcher hier auf diesem Gebiete noch nicht ge- Stadtv. Leib auf anscheinend salsche Konstruktion der Deckel boten wurde. Hoffentlich erhält der Verein auch die nötige der Einsteigschachte aufmerksam, indem er erwähnt, daß Unterftütjung der anderen Gießener Vereine. es mehrfach vorgekomnicn sei, daß Pferde beim Ueber- Der „Sänaerkranz" schloß sein Jahresprogramm Mg"daraus^^ine'ernsten^Fo^gen^ntstandeir'seien. Ter gestern .mt emem gemutlichen Abend, der gut besucht waj Oberbürgermeister will über die Sache mit dem , Butzbach, 30. Juli. Oie et. Markuskirche Leiter des Tiefbauamtes sprechen und eventuell Abhilfe wird gegenwärtig emer Renovierung unterzogen. Die schaffen. Arbeiten wurden im vorigen Winter begonnen und sollen Die Uebernahme der Unterhaltung des Er bb e-voraussichtlich um Neujahr beendet (ein. Der Voranschlag gräbnisses der Wwe. H. Winter erfolgt gegen Zahlung beläuft sich auf rund 75 000 Mk. Gegenwärtig werden die von 2100 Mk. an die Stadt. .... . Gottesdienste in der St. Wendelskirche abgehalten. — Arn Znui Gesuch der Frau Friedr. Schäfer um Er- £$. wird Artillerie hier einquartiert werden, laubnis jum ©d) an tmir t fd) a f t» b e t r 1 e b im meldhe sich von hier aus ins Aianöver über Braunfels nach MUr,nlä,ra8C üernelnt unb ^Pem Westerwald begiebt. Auch das Gesuch der Wwe. § ein r. Bellos in der ke. Mainz, 30. Jul. Der RaubmürderD etr 0 i t Wesersttaße 8 um Genehmigung zum Wir tsch a f tsb e- sitzt im Untersuchungsgefängnis m Einzelhaft und ist m Ketten trieb wird ab gelehnt mit dem Bemerken, daß in der gelegt worden, da er mit einem anderen Verbrecher den Plan, Umgebung schon sechs Wirtschaften vorhanden seien. auszubrechen, verabredet hatte. Das Gesuch des Louis Bello f zum Brannt- ^Wiesbaden, 30. Juli. Heute vormittag explodierte wein verkauf über die Straße im Hause Neuenbäue 10 ber Färberei und chemischen Waschanstalt Lauesen u. Häber- wird, da auch der Vorbesitzer schon die Konzession hatte, ge-L e|n Dampfkessel, wodurch Großfeuer entstand. Ein ne^i®at(6 wurde der Wirtschaftsbetrieb im H«Z°r h°t schwere Brandwunden erlstten, ebenso andere Neuenweg 28 ebenfalls genehmigt. Angestellte. /r> • • r Mit der Genehmigung der Gesuche des Karl Pepp-I Hanau, 31. Juli. (Originaltelegramm des ler um Konzession zum Wir t s ch a s t sb e t r ie b in der „Gieß. Anz."). Gestern abend 10^, Uhr entgleiste beim Grünbergerstraße 22 und des Ludwig Stieh l in der Einfahren in den hiesigen Ostbahnhof die Lokomotive und KLofdorferstraße 7 war die Tagesordnung der öffentlichen 2 nachfolgende Wagen eines von Eberbach kommenden Sitzung erschöpft. Güterzuges. Verkehrsstörungen sind nicht vorgekommen.. Vor Eintritt in die nichtöffentliche Sitzung bringt Der Materialschaden ist gering. Stadtv. Kirch die Gießener Theater frage zur Wetzlar, 35. Juli. Der Kaufmann und Kommissionär Sprache, indem er den Polizeibefehl gegen die Einrichtung,^Hermann Jakob ist dem „Wetzl. Anz." zufolge mit Hinter- »„TÄTÄ. S5. Sn-SÄ »™» 8-*"6e*u,b'Ä überhaupt ohne Theater. All die schöne Arbeit, die man Gr ^at auch eme Reihe von Wechselfalfchungen verübt, man z. B zur Berufung eines neuen Direktors schon getan habe, spricht von insgesamt 40—oO 000 Mk., die verloren fein wäre damit vergebens. Käme die Sache an den Kreisaus- sollen. schuß, so würde dieser wohl keine Verantwortung über- Limburg, 31. Juli. (Originaltelegramm des nehmen wollen. Es sei ja betannt, daß die hiesigen Theater-1,Gieß. Anz."). Zwischen Ostheim und Niederhadamar Verhältnisse schlecht seien. Aber nachdem man sie so lange rourbe HA dem gestrigen Gewitter ein auf dem Feld geduldet habe, könne man doch auch noch ein oder zwei ^^peitender Landmann vom Blitz erschlagen. Sein neben Jahre weiter zusehen. Die Anordnung, die Sitze m dem1 seitherigen Theatersaale festzuschrauben, würde zur Folge haben, daß der Besitzer des Saales ihn zu den Theatervorstellungen nicht mehr hergeben wird. .Er schlage deshalb vor, an geeigneter Stelle in dieser Angelegenheit vorstellig zu werden. Mecum, in dieser Sitzung von einer Erörterung Meier Angelegenheit abzusehen. Damit trat man in die geheime Sitzung ein. In dieser wurden wie wir erfahren,, Perfonalangelegenheiten be- handelt. ( Aus Stadt und Land. Gießen, den 31. Juli 1903. L. U. Dem Assistenten am physikalijchen Institut Dr. Willy Schmidt wurde die venia legendi bei der philosophischen Fakultät für das Fach der Physik erteilt. ** Der Maschinenbauer-Gesangverein Gießen j hielt, wie man uns schreibt, gestern abend eine außerordentliche Generalversammlung mit der Tagesordnung: „Feier des 20jährigen Stiftungsfestes" ab. Der Verein, welcher sich unter Leitung seines Dirigenten W. Gernhard zu einem sehr leistungsfähigen Mannerchor herangebildet hat, beschloß einmütig, seine Jubiläumsfeier mit einem großen nationalen Gesangs-Wettstreit abzuhalten. Die hierfür innerhalb der Telephonischer Kursbericht. i»u3 SYi’/o Reichsanleihe Schlußkurse. 208.00 211.50 136.50 181.10 180.60 Anfangs- u. 211*60 136.00 180.75 180.75 3% 3V,°/o 3% 372% 37,% do. Konsole , do Hessen Oberhessen | Pratau, 31. Juli. Hier wird demnächst ein Riesen- Skandal-Prozeß zur Verhandlung kommen. Angeklagt sind 14 Eisenbahn-Kondukteure, welche beschuldigt werden, die seinerzeit viel besprochenen Diebstähle an Juwelen und Wertpapieren in österreichischen Eisenbahnzügen verübt zu haben. Es sind 220 Zeugen aus Oesterreich, Dentschtand und Rußland geladen. Gegen die Verwaltung der Bahn schweben wegen der Dieb- ! stähle zahlreiche Zivil-Prozesse, da nur ein kleiner Teil der Wertsachen wieder zurückerstattet werden konnte. L. New York, 31. Juli. Mehrere Tausend cubanische Veteranen im Bezirk San Jago haben einem Telegramm aus Havana zufolge die Revolution verkündet und der c u b a n i s ch e n R e g i e r u n g den Krieg erklärt, weil diese die Zahlung des Soldes ablehnte, auf den die Veteranen aus ihren Diensten im Kriege gegen Spanien Anspruch zu haben glauben. Die Behörden von Haoana machen in Ostcuba die Miliz mobil und stellen Freiwillige ein. Die Lage aus der Insel wird als ernst betrachtet. Aus Washington wird dazu gemeldet, daß die amerikanische Regierung Vorbereitungen zur Entsendung von Truppen nach Cuba für den Fall trifft, daß die cubanische Regierung nicht im stände sem sollte, den Aufruhr zu unterdrücken. Oest. Kredit . Deutsche Bank Darmstädter Bank Bochumer Guß . Harpener Bergbau am 15. Dezember 1900 m Freiburg i. Br. für allgemeines Staatsrecht, deutsches Reichs- und Landesstaatsrecht, deutsches Verwaltungsrecht, Völkerrecht, sowie Kirchenrecht der Katholiken und Protestanten. . Zürich, 30. Juli. Der ordentliche Professor der allgemeinen und phystol. Botanik, Direktor des botanischen Laboratoriums an der hiesigen Universität, Dr. phil. Arnold D o d e l, tritt zu Ende des laiifenden Soinmersemesters aus Gesundheitsrücksichten in den Ruhestand. Dodel, geboren 1843, studierte in Genf Zürich München (bei Justus Liebig) und promovierte 1869 in Gieße n 1870 habilitierte er sich als Privatdozent am eidgen. Polytechnikum und an der Züricher Universität. 1880 wurde Dodel Extraordinarius und 1883 Ordiiiarius. vorgelegt. Der Bruttogelvinii beträgt 4 286'827 'JJif. Nach Deckung der VerwaltiNigeckosteu uii Betrage von "2 269 233 sDtt, des Zinsen- saldos voli 693 759 Mk. und Abschreibungen in Höhe von 1 190 287 Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. 8. Sonntag nach Trinitatis, den 2. August. Kollekte für die innere Mission. Gottesdienst. Neueste Meldungen. Originaldrahtmeldungen des Gießener Anzeigers. R. B. Darmstadt, 31. Juli. (Originaltel. d. Gieß. Anz.) Se. Königl. Hoheit der Groß her zog begab sich gestern nachmittag über Bensheim zur Jagd m den Jägersburgerwald und unternahm nach Uöbernachtung im Fürstenlager heute vormittag einen Jagdausflug. Nach Beendig- Rom, 31. Juli. Im Vatikan bestärkt sich immer mehr die Ansicht, daß Kardinal diPietro als Kompromiß- Kandidat aus der Wahl hervorgehen wird. R a m p o l l a hat sich bereits einverstanden erklärt, daß, falls Pietro gewählt wird, der Kardinal Ferrata das Staatssekretariat übernimmt. Eine durch Kardinal Gibbons ausgegebene Broschüre, welche Rampolla heftig an- greist und die in 64 Exemplaren an die Kardinäle verteilt wurde, hat in Kardinalskreisen große Erbitterung hervorgerufen und den Anhang Rampollas verstärkt. Genua, 31. Juli. Das Tribunal hat die Auslieferung des früheren Leutnants Wessel an Deutschland beschlossen und den Gerichtsbeschluß der Regierung zur Bestätigung übersandt. Wien, 31. Juli. Wie verlautet, wurde wegen des Todesmarsches bei Bilek der kommandierende Brigadier und der Kommandant des 12. Infanterie-Regiments an das Hoflager nach Ischl berufen. Budapest, 31. Juli. Das Kabinett Khuen- Hedervary befindet sich wegen der Bestechungs- GerMssaal. Magdeburg, 30. Juli. Der Leutnant von Schrader vom Infanterie-Regiment Nr. 27 in Halberstadt hatte sich heute vor dem hiesigen Kriegsgericht wegen Mißhandlung Untergebener in mehreren Fällen, wodurch das Leben derselben gefährdet war, zu verantworten. Die Verhandlung erfolgte unter Ausschluß der Oeffentlichkeit. Die Verurtellung zu 2 Monaten 3 Tagen Festung erfolgte wegen Nichtbeachtung der Vorschriften. — Der Unteroffizier Karl Weiß von der 10. Kompagnie desselben Regiments. wurde wegen Mißhandlung in 13 Fällen zu drei Monaten Gefängnis verurteilt. Algier, 30. Juli. Zwei Soldaten aus Bougere wurden vom Constantiner Kriegsgericht wegen Mordversuchs gegen einen Offizier zum Tode verurteilt. ar 896 Ernst Challier (Rudolphs Nacht.) Giessen. Siecial-Geschäfl liir Musikwaaren aller Art. Grouse Aaswahl, solide Preise. Illustrierte Preisverzeichnisse gratis und franko Musikalien-llandlung und -Leihanstalt Spezialität: Billige Ausgaben. Aprikosen, WlillNell uni Pfirsiche zum Verkauf in der Sckmlstraße. 5885] Autou Schneider. la. neues Sauerkraut per Pfd. 28 Pfg., empfiehlt [5898 L. Steinhäuser. 4228] Stephanstr. 11 schöne Fünf- zimmerwohng. m. Bad u. Zub. z. v. 4847] Ebclttraße 3 Parterre- Wohnung, 5 dimmet- mit Zubehör, sofort zu vermieten. Näheres bei A. Kröll Söhne, Seltersweg 12. 1001] 4-Zimrnerwohnnng mit Zubehör, 1. Stock, zu vermieten. Ad. Bourgeois, Neuen-Bäuel6. in Jackenkleidern und. Reisemänteln werden. DieVerdingungsunterlagen und Zeichnungen können bei der unterzeichneten Betriebsinspektion während der Dienststunden eingeseben werden, auch werden dieselben gegen postfreie Einsendung von 1 Mk. — in bar — abgegeben. Verschlossene und mit einer entsprechenden Aufschrift versehene Angebote sind bis zum Mittwoch bett 12. August d. I., vormittags 11 Uhr, einzureichen, zu welcher Zeit die Oeffnung der Angebote im Beisein etwa^ erschienener Bieter erfolgt. [5887 Zuschlagssrist 14 Tage. Gießen, im Juli 1903. Gr.Eisenbahn'Betriebsinspektion 1 Stöbt. Schlachthaus. Freibank. Heute: 5850 ZlhsrlsikPelsch 45 Ksg. Neue Kartoffeln. Anerkannt beste Wetterauer gelbe und rote dicke Ware, 50 Kilo mitSackabFriedberg3Mt.75Ps, versendet gegen Nachnahme [5888 Jacob Stern-Simon, Friedberg bet Frankfurt a. M. Große Bezüge entsprech, billiger. 03622] Schon möbl. Wohn- und Schlafzun. m. 2 Bett. sof. ev. auch spater z. vrm. Schanzensir. 18, III. Möbliertes Zimmer zu verm. 03618] Tarnnistraße 6. 03625] Schon möbl. Zimmer, ev. mit Pension, billig zu vermieten Bahnhofstraße 23, I. titäegserm empfiehlt sich in und außer dem Hanse. ]03615] Asterweg 46. 03620] Suche für ein 13 Dionate alt. Mädchen gute Pflegeelteru. Elidabetne Keiner, Weitanlage 60. mit anstoßendem Zimmer, eventl. mit Wohnung, Kirchenplatz 15 zu ., . vermieten. Näheres Bleichstr. 11 abds. Znsammenkuiift ober Neuenweg 28. B>be§ Cafs Ebel. 03633] Möbliertes Zimmer zu vermieten Ebelstraße 2, III. 03629] Freundl., gut möbl. Zinn zu vermieten Bahnhofstr. 37, II. 03610] Zwei schöne Zimmers möbliert ober unmöbliert, zu vermieten Bismarckstraße 14. IQesucht für 1. Oktober oder früher Wohnung mit 8 Zimmern, Badezimmer und mehreren Man- sarden, cuentucd ein kleines, freistehendes Haus. Bevorz. ruhige, hohe Lage. Gefl. Offerten mit genauer Angabe der Stadtlage u. des Preises n. 5858 a. d. Exp. erb. Suche ruljiflc Äohiiilllg von 2 Zimmern, wo allennger Aftermieter bin. Off. B. 3-19 hauptpostlagernd.__ 1 oder 2 Räume zum Aus- bewahren von Möbeln zu mieten gesucht. Offerten mit Preis unter Nr. 03574 an die Exped. d. Bl und ELickelmacher zu dauernder Beschäftigung ges. 5743] Arnold Mueller. 5861] Pferdeknecht gesucht von G. Simou, Grabeiisiraße. 03602] Ordentliches Mädchen zur Anshilse für nachmittags ge- ucht Bismarckstraße 28, II.__ 5816| Tücht. Mädchen für kl. Haushalt bei gut. lloljn gejucht. Weißenberg, Marktstraße 27. 036211 Ein junges Mädchen für Rüd)e und Hausarbeit sosort gesucht_________Wagengasse 9. Lehrmädchen ober angehende Bertänserin wird für em Mode- und Kurzwarengeschafl zum 1. September gesucht. Fa° 'milienanschluß zugesichert. Ange- bote unter 03619 an die Exp. b. Bl. Mädchen können das Bügeln gründlich erlernen bei Krau Margraf, 1465] Schöne 5-Znnmerwohn- ung mit allem Zubehör per so- ort ob. spät, zu verm. Ederstr. 1. Südanlage 4ß zu vermieten: 8—lO-Zimmerwoh- nung im 3. Stock, aus Wunsch mit Stallung. Näh. Südanlage 3,11. 5356) In meinem Hause Liebig- straße 68 sind der 1. u. 2. Stock, bestehend aus 5 Zimmern, Bade- und 'Mädchenzimmer, Koch- und Brenngas, Gartenanteil u. allem der Neuzeit entsprechend. Zubehör zu vermieten. Näheres 2. Stock. ' 5703) 3-Zünmerwohnung mit Zubehör im 1. Stock zu vermieten Bahnhofstraße 83. Lahnstrasse 11 Eingang auch von der Hammstr. 2-Znnmerwohnnng mit Zubehör an ruhige Leute zu verm. (5726 5769) Meine Wohnung, zwei Zimmer und Rüche, im 3. Stock s I zu vermieten. (Preis Alk. 18.— | monatlich.) Seltersiveg 61. 03556] Alansarbenwohnung sofort zu verm. Bahnhofstraße 17. ä)öne b'Zimmerwohng., hoch- s*, pari., nut angenehmem Hausgart en (Obst, Weinstock re.) und Bleichplatz sowie reicht. Zubehör, Wasser- und Gasleitung re. per 1. Oktober evtl, früher ob. später zu verm. Auf Wunsch wirb ein Zimmer mit sep.Eing. abgetrennt, yauö kann auch gelaust werden. ] q.jö89| G. y03o35 " 546?) Schone 4-Ziminerwohn- ung, 2. Stock, per 1. Ang. eventl. spater zu verm. Frankfurterstr., _________Ecke Hillebrandstr. Nr. 1. 4764] Eine 6-Zimmerwohnung in Wilhelmstrage 10 mit allen entsprechenden Einrichtungen zu I vermieten. Desgleichen eine schone Dreizimmerwohnung im Seitenbau an ruhige Leute. Birkeus;oü & Lchueider. 5585) Schöne 4-ZiM.-Wohng. zAlans.) zu verm. Asterweg 52. W Lllils- unö Zilßpsttd sowie gebrauchtes, vollständiges Neitzeug zu verkaufen. [03624 Näheres Eberstraße 6. 03627] Ein gut erh. Frack, ebenso ein Uuiformrock für Packmeister billig abzug. Dammstraße 48, III. 03586] 1 eiserne Bettstelle mit Matratze, 1 vollständiges Kinderbett, 2.Deckbetteu, drei Oefen, 2 Petroleum-Hängelampen, 1 Rollfchutzwaud, alles gut erhalten, zu verkaufen Westaulage 42, I. 5225) Schöne 3-Zinimerwohn- ung, mittelster Stock, Llefenweg 19, per 1. August an ruhige Leute zu verm. Edgar Borrmaun. 4765] Eine schone 7-Zimmer- wohnung mit Bad, Balkon und allen der Lleuzeit entsprechenden Einrichtungen zu vermieten Frantfurterstraße 29. 5136] Eine 3°Zimmer- und eine 2'Zimrner-Wohnung mit abgeschlossenem Korridor und allem Zubehör zu vermieten _______ Marburgerstraße 27. i 5137] Eine elegante 5-Zimmer- wohnung mit allen Bequemlichkeiten per 1. Oktober zu vermieten ________ Marburgerstraße 25. fff! all in, na vermieten [3489 MIMIIg Aläusburg 12. ^>olster- und Tapezier-Ar- beiten übernimmt [03626 ^Larl Reh, Weslanlage 25, pt. Für Eltern! Schüler und Schülerinnen höherer Lehranstalten erhalten während der Fernen gründliche Nachhilfe in allen Fächern. Auf Wunsch halbe ober ganze Pension. Näh, in b. Exp. [03o82 Bahnhofstraße 63 freundl. Wohnung iin Hinterhaus, erster Stock, 3 Zimmer, Küche, abgeschlossener Vorplatz, neu hergerichtet, per 1. August zu verm. 5352) Christ. Netber. 5353) Zm yteubau Stein- straffe 75 schöne 3-Zinirnerwohn- ung nebst schönem Bodenramn und allem Zubehör per sofort ober später zu vermieten. Näheres daselbst. von erstem hiesigen Geschäfte aus- zunehinen gejucht. Gesl. Offerten unter 03632 an die Exped. d. Bl. 03636] Vermißt wird in bei Garberobe bes Gesellsch.-Hauses von der Hochzeltsfeier am 23. Juli blaues Kiuder-Eapes m. roter Kapuze. Wleberbnnger Belohn. lLiii jiiiigi's SliiiölhkN, ganz schwarz, 'Marte 1854, entlaufen. Wieberbr. Belohnung. 03631]Seltersweg 35. 03607] Ein möbliertes Zimmer zu vermieten Kreuzplatz 10. 5862] Schon möbl. Zimmer mit ober ohne separaten Eingang an einen ober zwei Herren zu verm. Grünbergerslraße 13, 1. Stock. 5847] Möbl. Parterrezimmer zu nenn.___Seltersweg 67, links. 5581) SOlöbl. Zimm. a. r. Herrn ob. Dame z. vrnt. Liebigstr.64,I1,l. 03565] Einfach möbl. Zimmer zu vermieten Schützenstraße 9. 03580] Einfach möbl. Zimmer zu verm. Seltersweg 35, III. i 03579] 'Möbliertes Zimmer zu | vermieten Dammstraße 29. 03596] Möbl. Zimmer billig zu vermieten Kirchenplatz 6. 03597] Möbliertes Zimmer zu vermieten Schillerstraße 9, III. 03553] Atöbl. Zimmer zu ver- mieten. Preis nut Kaffee 17 Mk. rnonatl. Näh, in der Exp. b. Bl. Laden ! üijswf;;,. |j|>> ist doch der beste . "M Kaffee-Zusatz.^^sr^ UWsckjWWW MiWUMW