153 Jahrgang :-3 Blatt Nr. 305 General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Siehrn Ale heutige Kummer umfaßt 12 Seiten. dem Gießener Anzeiger. und Weißbrot. Erschein tBglid, mi' Ausnahme des Sonntags. Di. „(Bietern. Kamillendlatter" werden dem ,9ln3etgeT Diennal wöchentlich betqeleqt. Der Reifliche Laudwtrl" erfchemr monatlich emmaL Valilische Tncfrsschau. Die neuen Uniformänderungen. J. R. Berlin, 29. Dezember. Gegen die „Weihnachtsüberraschung für die Armee*, den neuen Paletot, haben sich Blätter gewendet, die kemes.vegs dem Verdacht mißvergnügter Nörgelei an militärischen Einrichtungen ausgesetzt sind. So bemerkte die „Nallomllzlg.", diese Uniformänderung bilde das Gegenteil der erwünschten Vereinfachung. Jetzt meldet sich sogar von konservativer Seite entschiedener Wiederspruch. Tie „Schief. Ztgst kündigt dem preußischen Kriegsmmister an, er werde über die Neue- rung im Reichstag Rede und Antwort zu stehen haben. Darnach scheint aus der konservativen Fraktion beim Müllä» etat die Sache zur Sprache gebracht werden zu sollen. Nicht mit Unrecht befürchtet die „Echtes. Ztg.", daß die Aussichten für die Bewilligung wichtiger Forderungen sich verschlechtern könnten. Die „Schief. Ztg." nimmt speziell auf die Oberstleutnantszulagen Bezug. Die Zulagen sind aber schon dadurch als hoffnungslos zu betrachten, daß der Zentrums- redner Dr. Schädler bei der Etatsdebatte sie scharf ablehnend behandelte. Mittwoch 30. Dezemve 1003 Verantwortlich Mr den allgemeinen Teil: P. Wntko: für den Anzeigenteil: H. Beck. Rotationsdruck und Verlag der Brühl 'eben UniversuätSdruckerei (Bietsch Erden), Greven. Zur Erleichterung der Geschäftsführung bringen wir mit ..... 31. Dezember alle kleinen Anzeigen, welche auf Abruf bestellt sind und bereits eine große Anzahl von Ausnahmen gefunden haben, zur Abrechnung. Wir bitten unsere verehrten Geschäftsfreunde um gefl. Erneuerung der Aufträge, falls deren Weiterführung geivünscht wird. AiiS Kittdt lliid Land. Gießen, 30. Dezember 1903. An die Auftraggeber kleiner Anzeigen, Vermietungen und dgl. 23erjuche bringen. Küche unö schule. — Ter Olmützer Für st e r z b i j cho s Dr. Kohn reiste nach Rom. Die zweire Romfahrt Kohns in die,em ^ai-re erwlgte auf peremptorisme Aufforderung der römi- scheii Kurie, sich perlönlich gegen die Anklagen zu ver- teidigen, welche im Laufe des Jahres gegen ihn vorge- braall worden sind. Aöan erwartet, Hatz dem Erzbija-os ein Coadjutor beigegeben werden wird. bezogen.^e d b e r g, 29. Dez. Durch Älbschießen von Feuerwerkskörpern, welches Vergnügen srch gestern yjiittag einige Schuljungen leisteten, wurden in der Ufa- aasse die Pferde eines Bierwagens scheu und ra,ren davon. Der Fuhrmann war gerade nicht anweseno. Pasjan teil konnten das Fuhrwerk mit den scheuen Werden aus- l>alten obwohl gerade an dieser Stelle die Straße sehr steil abwärts führt. Wie durch ein Wunder ist em größeres Unalück veruütet worden. Doch dieser Vorfall sollte unsere Polizei veranlassen, dem .Unfug des Abbrennens von Feuerwerkskörpern energisch entgegenzutrcten. — Daß der Larneval auch bei uns noch nicht ausgeslorben, bewet t die Gründung eines neuen Vereins, Der sich aus Den beiten „Narren" unserer Stadt zufammensetzt. Ueber 100 Mit- Schncllfahrten. Man sck reibt uns aus Vertin, 29. Dezember: Jin Januar werden die elektrischen Versuchsfahrten wieder ausgenommen werden. Vielfach hört man im 'Publikum Zweifel äußern, ob in absehbarer Zeit auf deutschen Bahnlinien die Einführung von Schnellfahrten, wie sie auf der Militärbayn Berlin—Zossen mit so staunenerrege-ndem Erfolge stattgtfanden haben, zur Lat werden. Man hat R en ta b il i t ä ts b er e ch n u n g en ausgemacht, die diesem Schnellverkehr vorläufig kein günstiges Ergebnis in Aussicht stellten. Es sei eine für bic Elektrotechnik interessante Probe gewesen, nichts werter. Rach unseren Erkundigungen sind solche Urteile attzu pessimistisch. Nur, um der Elektrotechnik Gelegenheit zur Entfaltung ihrer Leistungsfähigkeit zu geben, wurde von staatlicher Seite gewiß nicht so viel Unterstützung gewährt worden sein. Tie Versuche haben ein praktisches Ziel im Auge. Nachdem die Elektrizität gezeigt hat, was sre tarnt, tritt die Tampftraft in den Wettbewerb em. Dre. preußische Staatsbahnverwaltung hat neue, besonders konstruierte Lokomotiven in Auftrag gegeben, dre speziell dem Zweck der Erreichung höchster Schnelligkeit zu dienen haben. Man gibt sich in den beteiligten techneschen Krei,en der Hoffnung hui, daß, wenn auch nicht der Rekord von 200 oder gar 207 Kilometern erreicht wird, doch eine ganz au ß er or d en tlr ch e Steigerung der Gejchwin d i g k e i t s l e i st u n g möglich ist, und vor altem, daß hierzu geringere materielle Aufwendungen erforderlich sind, als bei den ele arisch en Sckinelifahrten. Diese neuen Lokomotiven dürften g^ieichfailö ihre Probe auf der Militärbahn Berlin—Zossen zu bestehen haben. Tann handelt es firn darum, sorgfältige Vergleich-- unaen über die Betriebskosten anzustellen. Jedenfalls rst nimt daran zu deuten, daß das Problem der SckMellsahrlen fallen gelassen werd. Ter Kaiser widmet der Angelegenheit sein besonderes Jnteresie. Nicht minder ei|rig beteiligt sind die Eisenbahn- und die Heeresverwaltung. Man wird cü,o zunächst abzuwarten haben, was dre werteren Tag auf der Futterstelle liegen bleiben dürfen, weil sie leimt Säure erzeugen, unseren Schützlingen den Magen verderben, und den Tod herbeiführen können. Will man nicht besondere Futierpmtze einrrchten oder Futterbretter anbringen, so streue man wenigstens in den Garten, auf dem Hofe, vor oder hinter dem Haufe von vorgenannten Futtermitteln, und man wird wahrnehinen, daß sich bald die gefiederten Gäste einfinden. . Indem wir annehmen dürfen, durch vorstehend, rm Intereise der bei uns überwinternden Vögel gemachte Ausführung das Mitleid und die Mithilfe werter Streife angeregt zu haben, wollen wir noch anfügen, daß von den in diesem Winker neu hergerichteten Futterbrettern, welche soweit der Vorrat reicht, unentgeltlich abgegeben werden können. Man wolle sich- dieserhalb, sowie auch weacn weiteren Bezugs von Futterbrettern und Futter- Häuschen an den Vorsitzenden des Gießener Tierschutzvereins wenden. Anfragen werden im Stadt-Knabenschul-- hause entgegen genommen. — Im Hoftheater zu Darmstadt errang Veyerlein» R « p f e n H r e i d)e einen vollen Erfolg. Was sagen bie über- ängstlichen Militärs, auch m Marburg, dazu, daß eine Hofbuhne ohne Zögern dieser Sluck zur Aufführung bringt? _ "iinar Hawe's „Strom" machte tm Restdeiiztheater zu Wiesbaden einen tieigeljenöen Eindruck. Namentlich üble der brüte Akt exgveiienoe Wrrlung aus. Auch in Franliurt hat das Publitum Oie Lichtung nut warmer innerlicher Anteilnahme aus- genomnKn, tvoij oer lauen Kritik, die unter dem Eindrücke der unberechtigten abtätligen Berliner Preßäuijerungen gestanden zu haben ,cheint. w, Wetzlar, 29. Dez. Unser Dillfluß ist nach wie vor reich an Fischottern. So fing in diesen Tagen ein hiesiger Fischereipächter oberhalb Hermannstein ein Prachtexemplar, das em Gewicht von über 20 Pfund und eine Länge von 1,20 Nieter auswies. fc Höchst a. M., 29. Tez. Am Eisenbahnübergang an der Königsteiner Straße hatte gestern abend der Schraw kenwärler nach Passieren eines von Frankfurt kommenden Güter zu ges die Schranke geöffnet, ohne einen aus ent- aegenaesetzter Richtung kommenden Güterzug zu beachten. Dieser fuhr aus das Frachtfluhrwerk des Fuhrmanns Hebaus, das gerade den Uebergang passierte, auf. Ter Wagen wurde zertrümmert. . fc. Aus Nassau, 29. Tez. Auf der Nieverner Kirch» weil am 16. November hatte der österreichische Bergmann Moser, zuletzt in Frücht wohnhaft, in einem Streite zwischen Italienern den Friedensstifter gespielt, war dabei er- alieder haben sich bereits angemeldet. Die "Erste Friedberger Karneval-Gese llschäft", so heigt der neue Verein, wird am 6. Januar ihre erste Herren, itzung av- hatten. Außerdem folgen noch große Tamen- und fremden- sitzungen und zum Sckfluß am 14. Februar em Maskenball. k-. Friedberg, 29. Dez. Stadtbaumeister Schneider feierte heute im Kreise seiner Angehörigen und Jreiinde seinen 8 3. Geburtstag; er ist einer unserer ältesten OrtS- b ärger. k-. Bad-Nauheim, 28. Dez. Eine blutige Schlägerei trug sich zwischen Friedberger jungen Leuten in einer Wirtschaft an der Frcmkfurlerstraße zu, wobei Messer und Schlagring eine Rolle spielten. Em Friedberger nainens Nlondigler erhielt derartige Verletzungen am Kopf, daß er bewußtlos ztisammenbrach und ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen mußte. Die Sache wird em gerichtliches Nachspiel haben. § Bleidenrod, 29. Tez. TaS neue Grundbuch für unsere Gemarkung ist nun zufolge ministerieller Eitt- jchticßung in Kraft getreten; ebenso das Berggrundbuch. h. Schlitz, 29. Dez. Das nun zu Ende gehende Jahr stand hier unter dem Zeichen der Gründung von Genoss^- schäften. Zuerst wurde eine M o lkereigenossenschaN gegründet. Mit der Wahl des Bauplatzes der Molkerei nahm man sich lange Zeit, bis endlich an der Straße nach borf in der Nähe des Bahnhofes ein geeignetes Grunpstucr erworben wurde, der Ltuadratmeter zu 1,30 Nlk. Im jähre soll mit dem Bau begonnen werden. Man verspricht g^z- lict) viel Nutzen von der Molkerei, da Aussichten vorhanden ' sind, daß sich das ganze Schlttzerland an der MilchlieferuckH - z\ £ beteiligen wird. — Dem hiesigen Ortsgewerbeverernp - gebührt das Verdienst, den Anstoß zur Gründung einer Bau- - z genossen schäft gegeben zu haben, indem er anfangs d. einen Vortrag durch den Landesbauinspektor Gretzschel) aus Darmstadt halten ließ. Seine Ausführungen können hier ein fruchtbares Betätigungsfeld sinden, da von 246 Mietwohnungen 95 den gesetzlichen Anforderungen (3 Zimmer, Küche und Zubehör) nicht entsprechen. Das Bedürfnis zur Gründung eines gemeinnützigen Bauvereins wurde von der Generalversammlung des Gewerbevereins bejaht und eine Kommission gewählt, welche die Statuten vorberaten soll. -k- Mainz, 29. Tez. In den wembautteibenden Gemeinden der Provinz ist gegenwärtig folgende Petition an den Bundesrat im Umlauf: Beim Abschluß ber neuen Handelsverträge den deutschen Weinbau dadurch berücksichtigen zu wollen, daß 1. der Zoll auf ausländische Weine — auch auf roten Verschnittwein — wenigstens 20 Mark pro Tvppetezntner betrage; 2. daß dementsprechend auch ein Zoll von fremden Trauben erhoben werde; 3. daß tein Land von uns höhere Trauben- und Weinzölle erhebe, als wir von, denselben; 4. daß der Verschinitt von Rvtwem mit Weißwein zur Herstellung von Rotwein verboten oder doch wenigstens Teklarattonszwang beim Verkauf solcher Verjchnittweine geboten werde. Die Petition wird fast von allen Winzern unterschrieben. •• Personalnachrichten. S. K. H. der Großherzog haben mittelst Allerhöchster Entfchließimg vom 18. Tezember gnädigst geruht, den Hoflakai Hemrich Ludolph mit Wirkung vorn 1. Januar 1904 an zum Kammerdiener zu ernennen. — S. K. H. der Großherzog haben Allergnädigsl geruht, am 5. Dezember dem Stationsvorsteher 1. Klasse in der Hessisch-Preußischen Eisenbahngcmemschast Jakob Heuß zu Darmstadt die Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen des ihm von dem Kaiser von Rußland verliehenen St. Anncn- ordens HL Klasse; an demselben Tage dem Stationsassistenten in dieser Gcineinschaft Karl Kühnty zu Darnistadt die Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen des ihni von dem Kaiser von Rußland verliehenen St. Stanislausordens III. Klasse — zu erteilen. . _ ** Zrene Triesch wird, wie sre un§ tmtteut, zu Anfang. Januar in Köln gastieren. Arn 3 Januar wird sie dort eine Vorlesung hatien, bei welcher jteue der Bibel zum Vortrag kommen. Fräulein Trie,u) ist es gelungen, Direktor Ouo Purschian zur Ättiwirkung bei der Vorle,ung zu gewinnen, den neuen Kölner Bühnenchef, der im übrigen Oer aktiven künstlerischen Betätigung feit Jahren entjagt hat. Jiirem Kölner Gastspiel svlgt unmittelbar das hie,ige. ** Weihnachtsspenden. Herr E. W. B. Fenne hat, wie man uns mitteilt, durch seinen Generalvertreter Pascoe 2öO Mk. für verschiedene Vereine und Veranstaltungen Herrn Pfarrer D Schlosser zugesandt und in Grw- n in gen eine betagte Witwe, deren ^Lvhu im Gießener Braunsleinbergwerk verunglückte und einen invaliden Bergmann mit Geschenken bedacht. , , ** Todesfall. Am 27. Tezember verschied m Wiesbaden der Kaiserliche Oberpostdirettor a. D., Geheime Ober- Postrat E l a v e l. Der Verblichene hat fast 10 Jahre, vom 1 Dezember 1888 bis zu seinem Uebertritt in den Ruhestand am 1. Juli 1897, an der Spitze des Post- uiid Telegraphenwesens im Grohherzogtum gestanden. . x. Rod heim a. Bieber, 29. Dez. Die fchonste unter den Festlichkeiten, die der hiesige ältere Turnverein in den letzten Jahren feierte, war das Winterfest am zweiten Feiertage. Bei dicht besetztem Saale nahm es^schon früh seinen Anfang. T^n Glanzpunkt bilbeie Da» ^tüii. „Die Turnkunst briujt sich Bahn", versaßt von einem schwäoischen Turngenossen. An dieser Auffahrung nahmen 3a Per;onen teiL Tie Kostüme waren von einer Firma aus München K-deukct d-r fncreuöen, hungernden Kögel. Wenn Wald und Flur in Eis erstarrt sind, dann tritt bei den Vögeln die bitterste Not ein. Einzelne Tistelstöckchen und einzelne Samenahren des Weaerichs, oder die wenigen Beeren, welche an den Dstichen Längen, vermögen nicht den Hunger der Vögel zu sttllen. $TC sji.lOt treibt bie $ierä)en in k>ie Nahe unsrer tüohn- unaen Ans ihren Augen spricht bte Bitte: uns zuessen!" Sie TiersuMtzvrreine betracyten e- als ein kbrer wichtigsten Ausgaben, ,ur bie Lrnbcrung ber Nvt unserer Wgel einzurre-en. Nicht aüem oaburch, bag sie aceianete Fchtterplatze anlegcn ober Futterbretier an ge- nanelcti Orten anbringen unb mit Futter beschicken, ba? Bör.eln zusagt, sonbcrn auch oaüurch, dag sic suchen, A„s.pri, jur Milhilfe zu bewegen. Und in ersreulicycr Weist Lttd von vielen e^Dleti Machen der darbenden Vogel --b-» >L,'rL?'LL M; k» w<. « s?< * «=;"««"* »»d»« *a I»** ------ •» “! t -ttent muß an ,olu,.en Plätzen gejastl>n wo sich yutittb^ei iGar^en, ^uiine, mehrere Baume, M-r mit^uü.uj U|iv-)- Auch emp!..>-sr es j.u), bie F-mtec. ■ t-.; . unO anderem G-Hoiz zu unizai.nen unD platze » - r dies Den Vögeui oa» Eb.uhr oer eiu/r- KU. u^cu-n, lue ^uo.ögeui uno andren un- hctt gwb UND st h viel wert, wenn geveienen Gast -ld ^lIT üer Nähe eines Gewässers befindet, die oiitierfieue Wo biescs nicht möglich zu machen ist ba bars man es nicht t>er;äumen, bett Logeln mit ®a|fei gefüllte, Gesähe neben an zu stellen! benn wenn bie Flusse zu. aesvoren find, haben bie Vogel oft mehr unter ben Qualen bei Turstes als unter ben Qualen des Hungers zn leiben. Mir alle Meisenarten, bie kleineren Spechte, Baum- lauter, Finken usw., auch Amseln, empfiehlt stch snr bie Winlerfn eruun: Kürb.s , Gurken-, Lonnenblumenkerni, ganz kleine toiüäajert Nuhketne, 5-anfrorner, klein zer- -chnittenes, gekochrcs Flerscy (etwa erbJengroB , fletn Krümchen von Talg oder ungefalzenen >2peck (nur n ) m ***»•. *T Litze Ujw nehmen surlieb mit Heusamen, ScheunenabsaU., aiicn, übrig, gebliebenen Garden.amereien, Ra^-ab,aile, Nöohn-, Han ff amen u. bergt, mehr. Amseln, Lvo.seln, Stare usw. werben herangezoa n burch gerooün.ie Hvllunbcr- und Heiöelbeeren, ^ranbcn »cn w-irdmi atiu, Hagebutten, burch kleinzrrfchnitt-ne Aepsel ober. Birnen, fein ge^uMrttene StuL.i«n Sje d ^gerockstes und womöglich ungestizeneS). sollte man nie geben, einerseits, weil btes r>en r^men Vögelchen iciübliu- werden kann, anDeretteitS, weil sich de Avlstln ikujuLü) verwöhnen, und im Sommer lunge VögeLa>ll ail Leaerbijjen beiraajieu. _ M Kieme wurme mit einvedn ci.en K-Pfen, Amei.ew- puppen und Plvas Aöohnjamen stnD für oen tz>aunto.iig e.n Leckorbt.-erä Bei Bl-^utrl.ichuni> von Schwarz- krümmen (ttLG,! i ;in an b.e B^gel uno klein zer- uruunn Si-t-iiLi tuup ic-.u/.e. iu-r n, ba» uie.e, fobaio ie feuüji gnrJoea >.no, niujt ll . g^ als i^a^ens einen Wir 1. Lebensjahr: derung ihrer Aknen warnen, da die Kriegsbejürchtungen auch jetzt noch »licht ernst zu nehinen sind. Kandel und Verkehr. Volkswirtschaft. — Bctriebsreduuiou irr ver BaumwoUspiuuerei. Auch der Verband der italienischen Baumwollspilmer hat sich zu dein Vorschlag der engltsche»r Spinnereiveremigungen, betrefserld eine internationale Betriebsreduknon, vorläufig ablehnend verhalle»». Die »talienischei» Spinner sind so beschäftigt, daß ein großer Teil derselben sogar Rachlarbeit hat. — Russische Werte. Die politischen Befürchtungen machen den Besitzern der russischen Werte gegenwärtig große Sorgen, sowohl die russischen Slaatssonds »vie die Eisenbahn-Obligationen wird vor der Hulre eine gro^re ^oizierra,je errichtet, um das so r Uv äh ende Stehen im Schnee zu verhindern. Tie Lage des Kochelberges ist eure überaus güujiige, er bietet günstige Fernsicht nach allen Seiten. — Zum Schluß ici bernertt, baß der Alpine Sportklub seuren ^i.rrgliedern und Gästen bostenlos Unterwei,ung im Sk.lauf gibt. Mit BeWil t>cs neuen Atzres 1904 wird die parlamentarische Tätigkeit in Berlin und Darmstadt aufs neue einsetzen und außerordentlich interessante Verhandlungen im Reichs- und im Landtage stehe»» bevor. steht unter den Blättern Hessens mit nn erster Stelle in Bezug aus Reichhaltigkeit, Schnelligkeit und Zuverlässigkeit gerade der parlamentarische»» Berichterstattung. Ec geivährt ein erschöpfendes, gut orientierendes Spiegelbild des politischen und ivirtschastlichen Lebe»»s. Wir bitten, bei unseren Bezugsstellen oder bei der Post sofort zu abonliieren, um Verzögerungen in der Zustellung zu vermeiden. Ann».: Tie u» klammern gesetzten Ziffern gebe»» an, wie viel der Todesiulle in der betreuenden Krankheit au» von auswärts nach Eiepen gebrachte Kranke fommen. Ardeiterkowegung. 93 erUn, 29. Tez. In einer heute nachmittag stattgehabten Versammlung der Taxan»eter-Droschkenbesitzer rvarde beschlösse»», mit de»» streikende»» Kutscher»» in V e r h a »» d l u n g e n eii»ziilreten, »venn die Streik-Kommission der Kutscher an die Troschkenbesitzer hera»»lritt. — Z»»r Lage in Crimmitschau wird gemeldet, daß die sächsische Regieru»»g amtlich dei» Ministeral-Tlreklor Roscher nach Crimmitschau geschickt hat, um zivischen den Parteiei» zu verhandelm Wie das „Crunmüsch. Tagebl." meldet, sind die B e r m i t t e l u n g s v e r s u ch e des Geh. Regierungsrats Prof. Böhmertals vollständig gescheitert zu betrachten. Dieselbe»» finb von dem Spinner- und Fabrikcmtenverem nicht ange- iioininen »vorbeii. Die Industrielle»» stehe»» nach w»e vor aus dem Staildpunkt, daß eine Verkürzung der Arbeitszeit i»ur erfolge»» költne, wenn die im Wetlberverb mit Eril»»n»ilschau stehenden deut- chei» Jnbustrieftäbte die Arbeitszeit ebenfalls vertürze»» und daß bis dahin vollständige Wiederauinahtne der Arbeit mir zu den alten Bedlnguiigei» erfolge»» könne. Sport. Einen Winter,port -Platz bei Garmisch - Partenkirchen will der dortige Alpine Sporik.ub an dem etwa 15 Minuten von Garmi,cy-P arrenkira-en entfernten Koa-elberg. errichten. Für den Skilauf ist schon ein eigener Sprunghügel. gebaut, des,en Anlauf über 40 Meter ausgedehnt werden laun, während die Abfahrt mit 60 Meter Lauge unb 22,5 Grad Neigung. den be,ren Sprung- Hangen gleichtommt. Tie Höhe btt Sprungschanze »st l,iO Bieter, ihre Breite betragt etwas über 3 Meter. Rechts des Koche»berges, von den [agenanmen Pichienviefen, wird eine Ci.khi luuv Bieter tan^zc Rob^lbahn angeicgt, deren te-nbe ,ich am ^pvrchm^e bcfmoet. Tce B..hrl wurde genau n.voU.ert uno unro aus das beste herge,iel-bt. Zur Bervoll,oauo^uug vte Eroanung einer geplant, in »veiu-er mau ।iu.ujt nur erwärmen, sondern auch au wurmen .Lvmim, ^pec,cu usw. laven iann. Auch AiiiverKtiits-Vachrichten. — In Halle a. d. S. ivuioe der Umversitätsbibliothekar Dr. O ck l e r im Bibliothekssaale t o t auigefunden. Ob em Unfall ober Selbstmord voruegt, steht nod) »»icht fest. Kinder vom ind in der letztei» Zeit l'/t bis 2 Prozent ztirückgegangen. möchte»» die Besitzer russischer Staatspapiere vor einer Berschleu- schossen »mb beseitigt Nwrden. Die Leiche wurde jeßl unterhalb des Ahler Hofes bei Friedrichs,egen in der Lahn im Weidengesdräilch hängend anfgefunden. Sie zeigte Ver- tininbungcii am Unken Schulterblatt und an oer Stirn. ch. Biedenkopf, 29. Dez. Keine unserer sladlischen Unternehmungen Hal seinerzeit so die Kritik weiterer Kreise gefunden »vie unser Elektrizitätswerk. Ria»» »var früher Es starben an: Zusammen: Errvachsene: im Kunst unö Wisscnschüft. Ein teiloares Theurer. -..rofr.jor Theodor Fischer in Stuttgart verosientlicht in oer „Süuo. Bau- Zeitungs das interejsänke Prujcit eines teilbaren Theaters, oas die Vorteile zwc^r räumlich verbundener Theater hat, ohne deren gvoge Kosten zu erfordern. Prof. Fischer ch/reibt: Schüssen w^r e iiien Zuhörerraum, der durch eine oewegliche Teae der» vermiedenen Drdürfuijsen entsprechend aus dem „g.oßen Haus" ins „intime" umgelvan- oelt werden larrn. -raS Wagnertheaicr war maßgebend. Ta aber in unseren Hof- uno Stadtth-ea.ern eine Unter- ,cheidu»ig der Plätze, den Stände»» der Gefeltschaft ent- ,prechend nicht zu vcrineibcn ist, trennte ich das Amphitheater in eine vordere flach>e und eine Hintere hoch- gehobene und steilere Hälfte und schob dazwischen einen ;caiton und eine Logenreihe ein. Ter ganze Saal ist mit einer flachen Teae ver,ehen, von welcher der eine Teil über Atollen an Gegengewichten oder in anderer Weife aufgehangt ist unb mit geringer Kraft nach vorne gebracht werden tarnt. Gleichzeitig wird die Bühuenösfnuug verkleinert, das ver.enUe Orchester gehobeii, und das „kleine Haus" ist fertig. Prof. Fischier hat sein Projekt zum Patent an gemeldet. 2.—15. Jahr Partie auf den 3OOU Meter hohen Zinken unternahmen, werden vermißt. 3)ian vermutet, daß sie sich im Rebel verirrt haben. * Erdstoß. Nach einer Meldung der „Frkf. Ztg." wurde in Neuweiler ein Erdstoß in der Richtung von Süden nach Norde»» ver,pürt. Ter Stoß war ziemlich heftig. * Hofmarschälle in Pension. Tas Amt des Hof- marschalls beim Prinzen Friedrich Leopold ooi» Preußen ist neu zu besetzen, da der langjährige Hofmarschall des Prinzen, v. Luck, ganz plötzlich aus dem Dienst schied. Dieser bezieht sein bisheriges Gehalt von 12 000 Mart als Pension weiter, ebenso »Die die früheren Hofmarjchalle von Kanitz unb von Rlckljch-Roscnegk, bene»» ber Pciiiz gleichfalls bas bisherige Gehalt uoi» 24 000 resp. 18 000 Riark als Pension »veiter überläßt. Tas plötzliche Ausjcheiben des Herrn von Luck erregt allgemeine Venvunderung. Cbculeutnant Graf Henckel von Donnersmarck oom Garbe-Kürassierregiment ist schon mit ber Wahrnehmung beS genannten Hofamls vorläiifig betraut unb vom Kaiser bereits empfangen »vorber». Prinz Friebrich Leopolb ist bctannllid) einer ber begütertsten beiltschcn Prinzen. * Eine seltsame Tragödie hat sich, wie ruffische Blätter berichten, in dem Städtchen Modshcbosch, im Po- dotijchen Gouvernement, abgespielt. Bei dem Hauptinann Gaatanewitjch weilten die Leutnants SsmolinSki und Kunze- witfch als Gäste. Frau Galancwitsch uao Ssmolinski spielten vierhändig Klavier; die beiden anderen Herren hörten zu. Gegen zwei Uhr nachts sielen mehrere Schüsse. Die Dienerschaft des Hauptntanns eilte herbei, fand aber die Türen versckstojsen. Racl)idein sich die Polizei gewaltsam Zutritt zu der Wohnung verschafft hakke, fand fie in der Nahe des Klaviers Frau Galanewitsch und Leutnant Ssmolinsu entjeeLt am Boden liegen; im Nebe»»zi»nmer lagen Hauptmann Galanewitsch um) LeuUrrnrt Kuuzewlisch in einer Blutlache. Kunzeloiksch war tut, Hauptmann Galanewitsch ohnmächtig. Bei Kunzewitsch sand man einen Revolver und einen Zekteh der die Worte enthielt: „Die Bedingungen erfüllend, Ijutie ich Frau Galanewitsch und Leutnant Ssmo- tlnsti erschossen." * Eine §rau und zwei Ferkel zu verkaufen. Russischen Blättern wird aus Jrkurtsk berichtet: Ein Bauer aus Petrowtä richtete jüngst an den Poli^eiches des Kreis.s folgendes Schreiben: „Ich habe die Ehre, Ew. Hochwohlgeboren ergebenst zu bitten, in den Zeitungen die Bekanntmachung zu erlassen, daß in Petrowka eine zwanzigjährige Frau — meine Frau! — und zwei Ferkel verkauft werde»» sollen — alles zusaminei» für 28 Rubel. Tie Frau ist sehr hübsch, eine tüchtige Wirtin, aber strettsüchtig und boshaft; die Ferkel sind gut genährt und fett Auf Wunsch bin ich bereit, die Frau und die Ferkel gegen Nachnahme zu verwenden." Als der Kreiscki-ef dieses Schreiben empfing, fuhr er sofort nach Pokrowka, da er der Meinung war, daß der Briefschreiber nicht ganz zurechnungsfähig sei. Dieser Zweifel war jedoch unbegründet Dor Bauer war ein sehr vernünftiger Mensch und durchaus normal. Er erklärte, daß er die Frau verkaufen müsse, weil sie ihm das Leben verbittere. Tor Kreischef ließ dann die Frau rufen und ragte sie, was sie von dem Plan ihres Manms halte. Sie war natürlich nicht sehr erbaut davon, aber ekivas Ab- onderliches sand sie nicht darin. * Tie Schlafkrankheit der Neger. Vom Wcst- user des Viktoria Nyariza wird der „Köln. Volksztg." ge- chrieben: Tie schon seit geraumer Zeit in Uganda herrschende Schlafkrankheit, die namentlich un.er der Bevölkerung des Küstenstriches des Diyanza und den Bewohnern des Sesse-Archipols ungeheure V.rheetungen anrichtet, hat nun- wehr auch in dem westlichen Teil des deutfchvstafriiauischen Schutzgebietes ihren Einzug gehalten. Bis Ende des Monats sind vier Fälle konstatiert worden, die sämtlich aus Einschleppung aus dem eugiifchen G.b.ete zurüazufuhren ind. Ein Mann aus der au den See führenden Landschaft Bngabu, der, wie jetzt erst bekannt wurde, bereits zwei Jahre lang in seiner Schamba krank gelegen hatte, starb einen Tag nach oer Ginlieferung im Lazarett, der Militär- tation Buloba. Die drei anderen Kranken, die fich tioch im Ansangsstadium der Krauthoit befinden, sind ebenfalls in diesem Lazarett untergebrachit worden. Der Oberarzt Tr. Feldmann, unternahm kürzlich in Bugabo eine Inspektionsreise, im Verlause welcher indessen keine weiteren Fälle konstatiert wurden. Seitens der Militärskakion find Maßregeln getvvsfen worden, um einer weiteren Ein- chleppung n»öglich.st vvrzubeugcn. Tor ganze Landgrenz- vertehr zwischen englischem und deutschem Gebiete ist bis auf weiteres aufgehoben worden und muß per See über Butoba gehen, wo die aus Uganda eintrefsenden Leute aus Schlafkrantheit untersucht werden. Ob die Krancheit im hiesigen Bezirk an Ausdehnung gewinnen wird, wird in erster Linie von dem Umstande abhängen, ob die Tsetse- liegenart Gio.jina Palpaüs, die nach den Untersuchungen von Oberst Bcuce in Entebbe die Uebcrträgerin des Erregers der Scl)aftpfl: 1 1 Kleioiin lileioiin * N N 2 ßn ZeuWe SläOmafdjincn IMe NrihmasKUil MW NälMWm laAepfelwein Champagner erstklassigen Fabrikats übertreten alle QU6läni)iid)eu in Konstruktion uni) Tauer. erstklassigen Fabrikats sind durch Schönheit und Eleganz allen ausländischen überleget!, erstklassigen Fabrikatskönnen ivegeii 8 Fstm.; 337 Kieferu — 96,88 Fstm. B»iholz von 19 bis 31 Ltm. Duichinesier. Rum, Arak, Kognak etc. empfiehlt 9560 Her >-lie L g. '“»llti e®?"6' **•5 ” dl*ÖUng Wilh. Mayer (!>)rünbergerstraste._______ MllsH-Urlix ii Arrak 5^ Kam D Vs 5^ von 80 Pfg. an. 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