Nr. 150 Erscheint tagtt* aus;er SomUagS. Dem GteßenerAnzelger werden tm Wechsel mit dem Kekfischen Landwirt die Siegener Zamilien- blätter Dtermai In der Woche beigelegt. Rotationsdruck u. Verlag der Brühl'schen Untverf.'Buch- u. Stem- druckeret (Pietsch ürben) Redaktion. Trpedttto« und Druckerei: Schnlstraße 7« Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen. Fernsprrchanschluß Nr. 5L Zweites Blatt. Dienstag 30. Jnni 1903 153. Jahrgang GietzenerAnzeiger " Seseral-Anzeiger v * Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Giehen Teü: P. ötltto: für „Stadt und Eantr und .GerichtSsaalE. August Götzi für den An» zeigenteU: Han« Beck. VezngSpretsr monatltch7b VU, vierteljährlich Mk. SL0; durch Abhole- tu Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch diePost Mk.2.— viettel- jährl. auSschl. Beslellg. Annahme von Anzeigen ür die TageSnummer jü8 vormUlagS 10 Uhr. ^ettenpreiS: lokal 12 auSwürtS 20 Pfg. Die heutige Kummer umfaßt 8 Setten. Der Kaiser in Kiel. Äielr 29. Juni. Gestern abend fand an Bord der ,^ohenzvllern" zu Ehren des kaiserlichen Jachtklubs Tafel statt, bei welcher der Kaiser und die Kaiserin eincrnoer gegenübersaßen. Rechts vom Kaiser folgten die Prinzessin Heinrich von Preußen, Herzog Friedricb Ferdinand von Schlesnng-Hol- jtein, Fräulein v. Gersdorfs, Admiral v. Koster, Herr von Lary, Generalarzt Dr. Leuthold, Kapttän Usedom und Staatsanwaltschaftsrat Mendelssohn, lrnks Frau v. Köster, der Reichskanzler usw. Rechts von der Kaiserin saßen der Großherzog von Mecklenburg-Schwerin, Freifrau v. Seckendorfs, Prinz Adalbert usw., links Prinz Heinrich von Preußen, Freifrau v. Wilmowsky, Graf zu Eulenburg, Frau Usedom, Baron v. Mixen-Finden, Vizeadmiral v. Arnim, Vizeoberzeremonienmeister v. d. Knesebeck, Kapitän Sarnow, Professor Busley und Korvettenkapitän Ammon. Der Kaiser hörte heute vormittag den Vortrag des Staatssekretärs v. Tttpätz. Die Kaiserin besuchte mit der Herzogin Friedrich Ferdinand von Schleswig-Holstein die Marinegarnisonschnle in Friedrichsort. Heute mittag sand Frühstückstafel auf der „Hohen- zollern" statt, bei welcher das Kaiserpaar eiucmder gegenüber Platz genommen hatte. Vom Kaiser rechts nahmen Platz die Marquise Ormonde, Fürst Hohenlohe-Schillingsfürst, Miß Vanderbitt, Oberhosmarschall Gras Eulenburg, Prinzessin Pleß, Graf Redern, Gräftu Schmettow, Francis RegS, links die Fürstin Hohenlohe-Schillingsfürst, Dtarquis Ormonde, Gräfin Eulenburg, Mr. Vanderbllt, Prinzessin Elisabeth zu Hohenlohe, Lady Buther, Prinz Pleß, Miß Gölet; rechts von der Kaiserin saßen der amerikanische Botschafter in Rom, Meyer, Fürstin Lynar, Gräftn Redern, her französische Marineattachee Graf Lugny, Frau Fregattenkapitän Grumme, Robert Walter Gölet, links der Reichskanzler Graf Bülow, Fürstin zu Eulenburg-Hertefeld, Fürst Lynar, Mistreß Gölet, Gräfin Lugny, Miß Thomson. Nachmittags 2 Uhr sand bei Dem Generalinjpekteur der Marine, v. Köster, in den Räumen der neuen Seeburg zu Ehren des amerikanischen Botschafters, des AdmiraLS und des Kommandanten des amerikanischen Geschwaders ein Frühstück statt. Heute nachmittag sand ein Wettrudern der Fähnriche zur See, der Kadetten und Schiffsjungen statt. Den siegende Mannschaften wurden die Preise an Bord der,^ohen- zollern" ausgehändigt. Heute abend 'nahm der Kaiser au dem Festessen des kaiserlichen Jachtllubs teil. Auf dem,Marsarge" sand heute nachmittag ein großer Empfang statt, wobei u. a. Prinz und Prinzessin Heinrich, der amerikanische Botschafter, Staatssekretär Tirpitz und andere erschienen waren. Heer und Flotte. Die billigsten und teuersten Garnisonen. Nach der vom Kriegsministerium herausgegebenen neuen Uebersicht über das Beköstigungsgeld für die einzelnen Garnisonen ergibt sich daß die Burg Hohenzollern das teuerste Garnisonpftaster ist; hier bettägt das Bekösttg- ungsgeld für Gemeine 42 Pfg., für Unteroffiziere 55 Pfg. pro Tag, es ft>lgt Helgoland mit 40 resp. 52 Pfg., teuer sind auch die Garnisonen in Lothringen, Metz, das vielgenannte Mörchingen mit 39 resp 50 Pfg. Die billigste Garnison liegt im Bereico des L Armeekorps, Stalln- vönen, mit 31 Pfg. pro Tag für den Gemeinen und 39 für den Unteroffizier; Goldap, Memel, Insterburg sind nur um 1 Pfg. teurer; hier braucht der Staat nur 32 Pfa. für den Gemeinen und 40 für den Unteroffizier zu 5afften. Im Bereich des 17. Armeekorps (Westpreußen) findet man ebenfalls so billige Garnisonen: Rosenberg, Osterode mit 32 resp. 40 Pfg. Berlin ist ein relativ billiges Pflaster, der Gemeine muß hier mit 35, der Unter» offizcer mit 44 Pfg, auskommen; Potsdam ist schon teurer, für Gemeine toerben 36, für Unteroffiziere 46 Pfg. verlangt; in Königsberg i P. sind die Sätze 34 resp. 43 Pfg., in Magdeburg 35 resp. 45 Pfg., in Breslau 36 resp. 46 Pfg., in Köln 37 resp. 47 Pfg., in Bremen 34 resp. 43 Pfg^ in Hamburg 35 resp. 44 Pfg., in Danzig 35 resp. 45 Pfg., in Hannover 35 resp. 45 Pfg., in Frankfurt a. M. 35 resp. 45 Pfg., in Wiesbaden 38 resp. 49 Pfg. Kolo ni alp ost. Wie die „Stoff. Ztg," hört, ist die Bildung eines Syndikats gesichert, das für den Bau einer Bahn im nördlichen Kamerun, von Quara am Benue nach einer geeigneten Stelle am Logone, dem großen linken Schari- Nebenfluß, die Mittel hergebeu will. Beteiligt sind kapitalkräftige Kolonialfreunde unb auch der Bruder der Kaiserin, Herzog Ernst Günther von Schleswig-Holstein wird genannt. Es handell sich zunächst um die Rtorarbeiten. Aus Stadt und Land. Gießen, 30. Juni 1903. ** Enteignung. In der Sache (Enteignung von Gelände zur Erbauung einer Augen- und einer chirurgischen Klinik wurde am Samstag durch den Vorsitzenden, Provin- zial-Direktor Dr. Breidert, das Urteil gesprochen. Ter Provinzialausschuß hat die Frage der Notwendigkeit der Erbauung der in Frage kommenden Kliniken an der Stelle zwischen Wilhelmstraße und Klinikstraße bejaht und als angemessene Entschädigung zugebilligt an die Eigentümer: Pfarrei Gießen, Rentter Schwan sen., Weidig Erben, Nathan Rosenthal den Betrag von 5 Mk. pro Quadratmeter. Weidig und Rösenth al erhalten außerdem für aus chren Grundstücken vorhandene Bäume rc. 83 Mk. resp. 279 Ml.; Gails Erben für Gelände außerhalb des Parkes 5 Mk., innerhalb des Parkes 7.50 Mk. pro Quadratmeter, für Bäume rc. 2319 Mk., für den Windmotor (Wasseranlage) o300 Mk., im ganzen 66021 Mk. Der Balser- stistung werden zugebllligt für Gelände pro Quadratmeter 7.50 Mt., sowie 517 Mk. für Bäume. August Gabriels Hoftaite soll entschädigt werden für den Geländewert zu 10 Mk. pro Quadratmeter, für die Villa mit allen Anlagen 27 000 Mt., für Obstbäume rc. 9687 Mk., im ganzen 70 917 Viart, Gerbermeister Plank Gelände pro Uuabr atmet ex 12 Mk., 548 Mk. für Bäume. Im ganzen beträgt der vom Provrnzialausschuß festgesetzte Betrag für zu enteignendes Gelände zum &toede der Kliniksbauten 235 462 Mt. Der Staat hat den Eigentümern, deren Gelände nur teilweise in Anspruch genommen wird, die nötige Abgrenzung (bau- vlatzartig) kostenlos herzuftellen. Den Parteien wird das Urteil des Vrovinzialausschusses, welches gedruckt wird, zugestellt werden. ♦* Ein heiteres Stückchen ereignete sich, wie man uns schreibt, dieser Tage 'auf einer vberhessischen Lokalbahn. Der Zug kam an einem Steinbruch vorbei, als die Reisenden einen heftigen Ruck verspürten und bemerkten, daß der Zug mitten auf der Strecke anhielt. Alle eilten an die Wagenfenster. Der Lokomotivführer und der Schaffner aber winkten fteundschaftlich und besänftigten die Gemüter mit dem Trostworte: Es gehe gleich wieder weiter. Alles atmete erleichtert auf, als man vernahm, des Bahnwärters Herde junger Enten sei auf den Schienen herumaewatschelt, und sein kleiner Schlingel habe nicht auf sie acht gegeben, und nun wolle man die hoffnungsvollen Federviehbabies doch nicht überfahren.—Nach Anhörung dieser Erzählung war die Strecke wieder frei geworden und der Eisenbahnzug kam dann seinem Ziel immer wieder näher. ** Bier Jahreszeiten. Wir machen an dieser Stelle nochmals aufmerksam auf die heute und morgen in den „Bier Jahreszeiten" stattfindenden Spezialitäten- Vorstellungen. (l) Geiß-Nidda, 28. Juni. Unsere seit einigen Wochen begonnene Wasserleitung ist nun soweit gediehen, daß bereits ein Teil unserer Einwohner sich ihrer Seg- nun gen erfreut. Die Qualität des Wassers ist ausgezeichnet und die Quantität für doppelten Verbrauch ausreichend. Anreger und Erbauer dieses Werkes haben sich für alle Zeiten ein bleibendes Verdienst in unserer Gemeinde erworben. Mainz, 27. Juni. Ein grauenhafter Fund wurde gestern abend im hiesigen Hafen gemacht. Bei dem Ausbaggern brachten die Sandfärcher eine unförmliche Masse herauf, die sich bei näherer Besichtigung als em menschlicher Rumpf erwies, dem der Kopf, die Arme und die Beine sehlteu Anscheinend hat er schon sehr lange versandet im Wasser gelegen. Als der Rumpf einige Zett der Luft ausgesetzt war, löste fielt das Fleisch vollständig ab, sodaß das Knochengerüst bloßgelegt wurde. Es ist vollständig unaufgeklärt, ob hier ein Verbreche oder ein Unglücksfall vorliegt. (Mi Tfgbl.) Frankfurt a. Mt, 2Ö. Juni. Die Stadt Frankfurt bezw. die hiesige Aktiengesellschaft für Hoch- und Tiefbau errichteten für den Gcsangswetlftreit die große Fest- Hafte, die im Lause dieses und des nächsten Jahres für eine Reihe von Ausstellungen benutzt werden soll. Die Stadt hat allerdings weniger Lust, auf die verschiedenen Projekte einzugehen, doch läßr sich mit der Aktien-Gesell- schast für Hoch- und Tiefbau und dem Eisenbahnfiskus, dem Inhaber des Platzes, ein Abkommen treffen, wonach die Hafte für die nächste Zett stehen bleibt. Es sollen in ihr abgehalten werden eine große Hundeausstellung, eine Ausstellung des Verb an des deutscher Tabak- Händler, die besonders umfangreich werden soll und für die der Deutsche Tabakhänvler-Verband größere Gelö- beträge zu deponieren bereit ist, dann eine Kolonialausstellung des KolonialVereins in Berlin; eine große Automobilausstellung von 4 Wochen Dauer ist definitiv zugesagt und garantiert, ebenso eine große, zwei Monate dauernde Kochkunst-Ausstellung mtt Nebenveranstaltungen. Das Jahr 1904 wäre oamtt bis zum Herbst hinein mit größeren Veranstaltungen belegt. Jetzt kommt es nur herauf an, daß die Stadt der Erhaltung der Halle zustimmt. Anerkennenswert ist die fördernde Haltung des Eisenbahnfiskus. Homburg v. d. H., 29. Juni. Vor einigen Tagen wurde in der Nähe des Mithräums eine größtenteils gut erhaltene Steininschr ist aus der Zeit des Antoninus Pius — 138 bis 161 n. Ehr. — auf einem allen Wege ge- Die Kunstgewerbliche Ausstellung. —s. Gießen, 30. Juni. Menn das Kunstgewerbe auf der zur Zett hier statt- ftndenden Ausstellung das meiste Interesse der Besucher auf sich zieht, so ist es etwa rricht einer Minderwertig kett der gleichzeitig ausgestellten Gemälde zuzuschreiben, sondern wohl eher dem Wunsche, einmal mit eigenem Auge zu sehen, welche Bedeutung eigentlich her modernen Bewegung beizumessen ist. Der Kampf um den neuen Stil ist für die Wissenden längst entschieden, und es steht unzweifelhaft fest, daß wir bereits an einem Punkte an- getommen sind, den wir ohne Uebertteibung als Klärung bezeichnen können. Die Jntemattonale Ausstellung in Turin, über die der bekannte Emst'sche Kunstverlag in Berlin zur Zett ein hervorragend schönes und wertvolles Lieferungswerk herausgiebt, legte beredtes Zeugnis davon ab, daß namentlich das deutsche Kunstgewerbe an der Spitze marschiert und sowohl in Bezug auf Originalität wie an Vornehmheit feiner Erzeugnisse hinter keinem anderen Land zuruckzu- stehen braucht. Auch wir Hessen haben an der Entwicklimg der Dinge kein geringes Interesse, hat uns doch der weite Blick unseres Großherzogs einen Vorsprung im Kunstgewerbe verschafft, um den uns mancher größere Staat beneiden könnte. o. Olbrich und Behrens erzielten mit ihren hessischen Zrm- mern goldene Medaillen, und die Möbelindustrie hat in- zwischen einen ungeahnten Llufschwuna genommen, ganz zu schweigen davon, baß kleinere Geschäfte m Darmstadt Dank der modernen Bewegung in die erste Linie gerückt Gin glücklicher Zufall will es, daß gerade hier in Gießen eine ganze Anzahl neuer Entwurre zur Vorführung gelangt, und Cisj arz, dieser bedeutende Graphiker, stellt rch uiis ftüher vor, als bet Residenz. Ein wesentliches Interesse darf das Einfamilienhaus von Olbrich für sich in Anspruch nehmen, das ntt moderner Atöbeleinrichtung der unteren Zimmer ohne Garwlatz ein sehr geringes Bankapttal beansprucht. Ans Sorge vor Beschädigung konnten hier nur die Photographieen des Modells %ur Aufstellung gelangen, sodaß die Vorzüge der malerischen Architektur lecher nicht ganz zur Geltung kommen. In Gruppen zu je drei erdacht, würde es eine Zierde jeder Stadt sein. Die große Haus uh r, sowie die durch chre herrliche Farben ab stimmung auffallende Standuhr, werden sich gewiß die Gunst des Beschauers im Sturm erobern, indessen an den Schatullen und Kartenkästchen mancher unachtsam vorübergeht, ohne zu ahnen, welchen Kunstwert sie besitzen. Der Unterbau quadrattsch, der Deckel zur Aufnahme des Würfelbechers pyramchenförmig gestattet, zeigt das Kartenkästchen eine Zweckmäßigkeit und vorzügliche Abwägung der Ausdrucksmittel, daß nicht im geringsten von Ueberladung die Rede sein kann. Wie aus einem Guß erscheint es geformt Auf den vier Seiten des Deckels zeigen sich ine vier Kartenkönige, in Intarsien, Emaille und Holzschnitzerei ausgeführt, an den Ecken des unteren Teils sind vier Landsknechte in getriebenem Kupfer angebracht, auch das Schlüsselschild ist getrieben, während ein zartes Jntarsiornament den Schmuck der unteren Fläche bildet Eine gleiche Einfachheit und Vornehmheit im Ausdruck zeigen auch die Schattillen, deren Einlage ans ftemden Hölzern vielfacb für Metall gehalten wird. Die Schatullen zeigen als Ornament eine profilierte Leiste und dazwischen leuchtet verstohlen eingelegtes Perlmutt ans gelbem, ebenfalls eingelegtem Hol^ hervor. Beide gehören der jüngsten Schaffenspcriode des Künstlers an, »und bedeuten eine Konzession an das Publikum, das eine gewisse Anlehnung an seinen Geschmack darin finden toirb. , Von mehr praktischer Bedeutung dürften die ausgestellten Kissen und Vorhänge für unsere Damenwelt werden. Auf keinem findet sich eine früher so beliebte naturalistische Darstellung ober ein der Vergangenheit entlehntes Ornament, überall neue Linien, neue Formen und vor allem neue Farbeneffekte. Zwar werden auch jetzt noch der Natur die Formen enllehnt, aber mit seltenem Verständnis der Fläche angepaßt. Gleich bas erste Deckchen mtt Alpen- vettchen giebt einen vorzüglichen Beweis. Wie satt heben sich die tiefroten Blüten vom bunteigrünen Grund, wie harmonisch gliedern die Stengel die Fläche, ohne nur einmal die Ruhe zu stören. LIeberaU finden wir Fläche durch Flächen geschmückt. Die blaue Decke in Franzosentuch von Christiansen gehört mit zu dem Besten, desgleichen der Wandbehang von Leipheimer mit seinen farbenfrohen Tönen. Auch dem zweiten Deckchen und verschiedenen Läufern können wir unsere Anerkennung nicht versagen. — Die Vorhänge Patriz Hubers erzielen eine äußerst vorteilhafte Stimmung im Raum. Die Verteilung des Ornaments auf je eine breite Borde oben und unten ist sehr wirkungsvoll. Die Porttere erscheint beinahe wie Glasmalerei in durchsichtigem Tuch. Ein anderes Stoffgebiet, aut dem auch .Hervorragendes geleistet wird, ist das Porzellan, bei dem Be hr ens sowohl wie Olbrich sich neue Formen geschaffen haben. Während Olbrich auf eigenes Dekor verzichtete, verband Behrens Fläche und Ornament und steht denn auch in der Wirkung unerreicht da. Auch das S e v r e von Bürk, und namentlich das von Rein st ein, mehr für Neuvermählte erdachte, werden viele Freunde gewinnen, reichen aber in Wirkung an das Erstgenannte nicht heran. Auf dem Gebiete der Gläser dominieren Christiansen und Olbrich mit neuen und eigenartigen Formen, die sich durch große Gefälligkeit aus- zeichnen. So originelle Bierbecher, wie der Entwurf Olbrichs von 1903 vorführt, sind mir noch nicht begegnet Mir müssen es uns versagen, auf altes einzugehen, jedenfalls ist eine Fülle von Anregungen geboten, und jedes einigermaßen geschulte Auge wird seine Freude an den schönen Linien ober Farbenzusammensiellungen haben. Einen besseren Beweis hätte Darmstadt für seine Leistungen nicht erbringen können, als daß es eine Auswahl sandte, die die berechtigte Ueberzeugung hervorruft, daß wir zur gegebenen Zeit noch besseres und mehr zu seherc betommen werden. Der mit offenem Auge begabte hessische Handwerker wird mit Leichtigkeit ermessen, wie er gegenüber der zunehmenden Konkurrenz der Fabrikarbett seinen Votteil wahren kann. „Unser ganzes Leben ist in einem Zustand gärender Bewegung. alle 1 ■ ebiete wollen und sollen sich ästhetisch uiib harmonisch ausleben. Hierzu bedarf es der sorglich leitenden Haitd des Berufenen: des Künstlers." Landwirtschaft. Vermischtes. Marseille, Bochumer Guß . Höchste Temperatur am 28.-29. Juni 29,4 C. Niedrigste , , 28.-29. „ 11,8* C. 209.75 136.37 177.25 184J2 . 209.80 . 136.40 . 177.25 Deutsche Bank Darmstädter Bank d. Js. in Rrrn (Str. Kreuznach) eine von der Reichsbankstelle in Kreuznach abhängige Reichsbank-Nebenstelle mit Kasseneinrichtung lind beschränktem Giroverkehr eröffnet werden. Dort enthielt der Wahlzettel bei dem Namen des Kandidaten folgende Bemerkung: „Wenn Sie durchkommen, befreien Sie uns von der Karnickelplage. Wir werden hier nicht berück sichtigt. Besten Gruß A. R." Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. sunden. Sie war früher eingemauert und diente in der späteren römischen Zeit alü Plattenbelag. Die Inschrift gpidphm der «rrimgte» Frankfurter Stadttheater. Opernhaus. Mittwoch den 1. Juli geschloffen. Donnerstag den 2. Juli*): „Die Stumme von Porttci." Freitag den 3. Juli: „Der Waffenschmied." Samstag den 4. Juli: Letzte Borstellllung vor den Opernserien: „Violetta." Von Sonntag den 5. Juli bis inkl. Samstag den 1. August bleibt das Opernhaus geschlossen. Schauspielhaus. Mittwoch den 1. Juli*): „Im bunten Rock'" Donnerstag den 2. Juli, abends halb 8 Uhr: „Monna Vanna." Frettag den 3. Juli: „Alt-Heidelberg." Samstag den 4. Juli: Zyklus'klaff. Dramen. Neu einstudierl: „Prinz Friedrich von Homburg." Sonntag den 5. Juli: „Ter Veilchenfresser." Montag den 6. Juli: „Prinz Friedrich von Homburg." *) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr. Handel und Derliehr. Vottisunilschast. Berliner Börse vom 29. Juni 1903. (Mttgeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Gießen.) Im Anschluß an die stramme Haltung der vorgestrigen New- yorker Börse setzte man heute auch bei uns zu einem iue entließ erhöhten Kursmveau ein. Wenn auch die Aufträge noch ziemlich spärlich waren, so ließ sich doch nicht verkennen, daß im allgemeinen Antonius' Aemilianus einer Göttin, deren Namen sich auf dem fehlenden Stück befinden dürfte (,Ln honorem Domus Divinae") — zu „Ehren des Kaiserlichen Hauses" das Stein» denkmal setzte. » \ « a sm 4 4.4. « • r „ ~ , imwvvw uciLU4n.cn uuu uuwmrtic aucn oen jtontg ungett aus Hessen und den zu trinken, sodaß dieser, der nur wenig vertragen konnte, J Hlstorische Verein für das oft schlecht auf den Beinen stand. Am Tage des Mordes Grotzyer-ogtum Hessen veranstaltet fernen dritten Sommer- War die ganze Familie noch bis 11 Uhr nachts zusammen, E>en 4. Juli nach Worms. — Die und als Nitodem sich empfahl, sagte die Königin lächelnd: ^uptversammlung des Mattelrh eini- „Gute nacht, Prinz!" Entstand einmal Streit zwischen LirhVr Ingenieur-Vereins den Gatten, so lief der König seiner Gattin nach, und bat wird am Samstag den 4. Juli rn Worms abgehalten 1 m- " ~ ' * • 3n Darmstadt fyat sich ein stellenloser Schlosser in Leichen sind völlig zerstückelt, darunter mehrere Mönche und Nonnen, andere sind verbrannt, da Feuer ausbrach. Die Rettung der Verwundeten ist sehr erschwert. Die Lebensmittel m Conicero sind angegangen. Nach den letzten Nach- richten sind 110 Personen getötet und 140 Passagiere verwundet worden. Nur sechs blieben unverletzt. ' Grubennnglück. Wie aus Newyork berichtet wird, wurde nach einer Depesche aus Mexiko die Kohlengrube „Esperanza" von schlagenden Wettern heimgesucht. 24 Personen sind tot, 50 verletzt. *Revol veranschlag gegen den Gatten. Die TLchniter-Frau Pleicz in Cbarlottenburg hat gestan- - Ct!Jr.Äeil£at gegen ihren Gatten verübt zu haben,,.. . , ...p ÜUBimauqemcmei in der Absicht, ihn zu toten. Archon am Tienstagnachmittag sich das Interesse für die Börse wieder allmählich zu regen be° hatte die Frau ihrem Manne in Charlottenburg stundenlang ginnt. Für Franzosen wirkten bessere Ernteberichte stimulierend auf gelauert. Am Mittwoch lauerte sie ihm mit ihrem »m Zusammenhang damit notierten auch österreichische Kredit- jüngsten Kinde und dem mit vier Kugeln geladenen Re-1?7."?oher. Unsere Banken lagen bei stillem Verkehr gut be- volvcr in der Tasche wieder auf. Ms sie ihren Mann auf ?.a“:«ikria<$Lenx tn ber ä'veiten Borsenstunde eine allgemeine der Straße erblickte, setzte sie dem nichtsahnenden Munn I ^ngetreten war, erholten sich die Kurse zum den Redner g emmb c. Den 7. Ium. Tem Kau,mann - ss; ‘sä, „ lmnl” ErtoK"*' X1',”’“ S te'ÄTJÄ'fi »KiJsSS Marseille, 29. Ium. Der Luftschiffer besuch«, alles aufgeboten werden wrrd, bedarf bei dem Georg, geb. den 10.Mai. — Tem Schremer Johannes Frebeleine de la Roux, welcher sich gegenwärtig in Montpellier be- Ruse von Mainz als einer Feststadt par excellence keiner Achter Ettsabethe, geb. den21. Mai. Den 21. Juni. Dem Schlosser findet, um die Arbeiten an seinem Luftschiff zu überwachen besonderen Erwähnung. Wilhelm Ziegler eine Tochter Sophie, geb. den 9. Aprll. - wird mit demselben demnächst einen neuen Versuch unter- 111 ■ ■ "" = s I - u/5..g Hl.e./,nD^r 20. Juni. Dem Professor an der Uni- ru £; ^br,ucy unter- t versitat Dr. Wilhelm Pferffer ein Sohn Hans Joachim Eugen, geb. nehmen, da^> Mittelmeer zu überfliegen. Zu diesem! den 26. Aprll. Den 24. Juni. Dem Forstasseffor Dr. Jakob Weber Zwecke wird der Ballon mit einem Motor versehen, welcher Eine neue Radsahrerkarte von ObPr- kk - „ ^hn ferner Jakob, geb. den 17. Oktober 1902. -Johannes» es dem Luftschiffer ermöglichen soll, an die Stelle seines Aus- u n d K u r h e s s e n. Von dem bekannten M i 11 e l b a ch scheu £££ ?e’ 21* §xUtu' Dem Fuhrmann Heinrich Abel em flugsortes zurückzukehren. Karte,iverlag in Leipzig erhalten wir zur Besprechung die soeben Schäker HI Ä ^^VbmdermelsterJohanneS . Eine groß-'Feuersbrunst wütet, wie uns H-m-1Ä e6-I bürg gemeldet wird, m Altengamme. Viele Häuser, dar- Hanau im 8., von Siegen im W. bis Eisenach irn 0 Masistabhu" 2"nr. Eine uneheliche Tochter Ettsabethe unter große Bauernhöfe, sind vernichtet worden. 1:300 000. ^iefc nad) Dem neueften Material in ^0111^0016?^be- 0Csw • s o . * Zu der Eisenbabn-Katastrovbe in Conieero I arbeitete, bis auf den heutigen Tag nadigetranene Karte enthält cy t9ctra“\c‘ t10 a u § § g e m e i n b e. Den 20. Ium. ssP-mÄ wird noch aus kbrib 9SV ®ic^h^n füllen ganze Setten mit den schauerlichsten Einzelheiten über von Ort zu Ort, d,e nur irgendwie n-nn-nswVn^O«"^ bie‘ S" ^u»u Johannes M6olf, Sergeant bas Eisenbahnunglück. Mehrere Tage dürften noch vergehen, bahnen, Flüsse, Landesgrenzen re. sind auf der Karie deutlich an- "" Jnfanterie-Regnnent Nr. 168 zu Butzbach und Anna Bergen, bis es in seinem ganzen Umfange festgestellt sein wird. Viele Meben, sondern sie zeigt auch auf den ersten Blick das für den T°n 13 'Sn?'öem^ Gießen. Leichen Und vüllia Zerstückelt, darunter mehr re Zehrer^Wichttgste1öte (öäte der Straßen, sowie gefährliche stellen. Die Mutelbach'ichen Karten haben sich vermöge ihrer sei r ° Maurers August Wlngenfeld zu Klein- praktischen nnb deutlichen Darstellung Der Straßenverhälmiffe die -.u ka s g e m e i n d e. -Len 20. Ium. Wilhelm Hamel, Gunst der Rad- und Alotorfahrer dauernd gewonnen/sic zählen jfu *Un? ^n!m Wla-ia ^busert, Tochter des ohne Frage zu den befte» aller existierenden! Größere äuren 1 fcufcti ü" Hausen. ohne sie im voraus richtig zu bezeichnen bez.' au, uart-ilhast-st- ‘2 «.£?.! £3”"-. ®9<- Weise zu fahren, ist geradezu unmöglich. bethe Wilke,-rochter des oichrunternehmers Wilhelm Wilke, 18 Jahre aÜ^ft°rb ^n 4. Ium. Den 8. Juni. Friedrich iDluU, Taglöhner ‘ ---------- zu Gießen, verheiratet, 53 Jahre alt, starb den 6. Juni. — Den 18. Juni. Ehnstian Banja, Generaldirektor, verheiratet, 68 Jahre alt, |tarb den 15. Juni. Den 25. Juni. Karl Hohmeier, Kaufmann, ^sohn des Schlossermelsters Karl Hohmeter, 19 Jahre alt, starb den 22. Ium. — Markusgemeinde. Ten 16. Juni. Elisa- | bethe Kaiser, Tochter des Taglöhners Johann Georg Kaiser, 17 Jahre alt, liarb den 8. Juni. Ten 14. Juni. Klara Prutz, geb. Lanaer- mann, Ehesrau des Privatdozenten Dr. med. Wolfgang Prutz" zu Königsberg. Ten 23. Juni. Dorothea Friebel, geb. Franz, Witwe dos Schuhmachers Jcremtas Friebel, 74 Jahre alt, starb den 20. Ium. — Lukasgemeinde. Ten 22. Juni. Georg Simon Hausverwalter, 45 Jahre alt, starb den 20. Juni. — Johannes- gemetnde. Den 20. Ium. Friedrich Rudhardt, Laglöhner, 3o Jahre alt, starb den 18. Ium. Den 23. Juni. Emil Mengei, Privatmann, Sohn des verstorbenen Schreiners Ludwig Menget, 61 Jahre alt, starb den 21. Juni — Marie Heß, Tochter des -Lchmiedemeisters Johann Kaspar Heß, 25 Jahre alt, starb den 21. Juni. I —landwirtschaftliche Studienreise. Dom 6. bis 11. Jutt wird vom Hessischen Landwirtschastsrat eine landwirtschaftliche Studienreise veranstaltet, wobei man die Weinbau- betriebe an der Mosel, das landwirtschastttche Institut der Uni-, versitat Bonn, die Pferdeausstellungen in Brühl und in Krefeld, . In unserer schönen Südanlage ist es leider Rekonvaleszenten das Gestüt Wickrat, sowie Pferdezuchtbetriebe in der Rheinprovinz ^icht möglich, wenn sie nach einem Spaziergang sich gerne ein und in Belgien besuchen wird. Die Anmeldungen sind so zahlreich halbes Stündchen ausrrchen möchten, einen Platz zu finden, da die ^folgt, daß mehrere Anmeldungen zurückgewiesen werden mußten. I zahlreichen Bänke dort stets von Kindermädchen besetzt sind. Es Ein 4,eil der Reisetecknehmer macht die Reise im Auftrage und dürste sich empfehlen, einige Bänke für Rekonvaleszenten zu reser- mtt Unterstützwig der landwirtschaftlichen Vereine mit. Stefelben vieren und dementsprechend zu bezeichnen. a. werden dann in landw. Versammlungen über das Gesehene be- 1 rictjten. Die Zahl der Reiseteilnehmer beträgt 50, von Denen UrtrhrtrMntr 16 Proz. aus Starkenburg, 34 Proz. aus Rheinheffen und 50 Proz. AjlllNlULN ÜUä £9in tn pF. n gr t r & . L Gestorben: Prokurist Wilhelm Starke von der Firma sto-a-VJ C iqC a? C kn n 9 r e B tagt ru B. Ganz u. Co. in Mainz (m der Kttmk zu Gießen). — Frau Medi- Matuz vom 14. sirs 18. August. Mit bem Kongreß wird!zmalrcu Drescher in Darmstadt. eine Ausstellung solcher Gegenstände verbunden, die sich zrmt ' - Ä: L LI A---US ang K-rchkllbijcherll in Stadt tzjebkll. Meldungen zu der Ausstellung sind so zahlreich einge->! Evangelische Gemeinde. laufen, daß der verfügbare Raum (Stadthalle und Militär- Getaufte. Matthäusgemeinde. Den 7. Juni. Dem längs derselben) bereits vollständig vergeben ist. Wirt Karl Bez eine Tochter Katharine Elisabeth, geb. den 21. März. Wte bet ahnftch-en Anfällen, so haben die in Betracht kom-1 $en 21. März. Tem Taglöhner Philipp Balser ein Sohn Otto men den Eisenbahndirektionen auch für die Weinbau-Aus- Ludwig, geb. Den 15. Mai. — Dem eknnde schon zielte die Frau aufs neue; die Kugel verfehlte jedoch dadurch das Ziel, daß Pleicz mit einem ^»atz Davonsprang. Dann alarmierte Frau P. < „ - Passanten durch den Ruf: „Mein Mann hat auf mich Zarpener «Bergbau . 184^50 geschossen!" zum Vorgehen gegen ihren Gatten, Der sich Ä -vchluß-Tendenz: ^eft. in einen Laden geflüchtet hatte. Erst im Lause langwieriger Kamps gcgcu den amerikauifcheu Tabaktrust iu S«.°rlLu7g^ M ÄS' bl^dn0fn6-f leinc5 A^au, wonach er sic in einer 'liotlage ihre Teilnahme angemclbet. Tte LeUung des Verbandstaqes hat zuruckgelassen »i'itd das Geld verjubelt habe. (Sc hat seine indes Der Georg Jasmatzl Akt.-Ges. Die Ausstellung ihrer Fabrikate Familie niltersrutzt bis zu Dem Augenblick, wo er von Der! venuebrt und auch die von der Direktion Der Gesellschaft erbetene eisersüchti gen Fr au mißhandelt und wieder- Beteiligung an den Beratungen des Verbandes abgelehnt. holt mit Dein Tode bedroht, sich von ihr, trennte «ohleuprodultion in Hessen betrug im Mai d. I. und die Ehescheidungsklage einreichte. -6 759 -rönnen Braunkohlen und 7053 Tonnen Briketts und Naß- bon k inem HammLrDieni i mit allen möglichen Schwächen sind mehr gegen den Mai des Vorjahres 5 783 000 Ml. oder auf gesegnet. Besagter Kain.nerdiener, Bemammo del F-abbro, 1 Kilometer 3789 (+ 118) Alk. Davon entfielen auf den Peftonen- trat 189) in Die Dienste des Königs Alexander. In der und Gepackverkehr 37 553 000 Mk. (+ 639 000), auf den Guter- Mord nacht flüchtete Beniarnino aus Dem Konak in die verkehr 77 218 000 'Mk. (-1- 4 944 000). In der Zeit seit Beginn des italienische Osi'sanDtschaft und hat nun einem italienischen Belr'ebsjahres betrugen die Einnahmen 236 753 000 'M <4- Jouritaliften über das Familienleben im Monat erschöpfende 148 000) oder am 1 Kilometer 7370 Alk. (-r 255). Tavon ent- Anstunsl gegeben. König unbk I ?roannnV lC:‘ und Gepäckverkehr 72 147 VOO Mk. (+ Holsen, schwächlich uuD so ängstlich, daß er Furcht hatte, | eiXdbant."'lun1'115^1AuH 5p2ö{000<’- 'Ctein oder gar im Dunkeln zu schlafen. Er tat n ichj (Lausitz) eine von der Reichsbankstelle inEottbus und ain^O^uS Juni 1903. Barometer auf 0° reduziert Temperatur der Luft Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit Windrichtung Windslätte Wetter 29. 2“ 750,3 29,0 13,2 45 SW. 1 Sonnenschein 1 29. 9" 751,7 22,2 14,1 71 N. 1 Bew. Himmel 30. 7“ 752,0 17,4 14,0 95 .NE. 2 • • ^hechr. 5 7 Uhr. jQ s-LLD s t klktzkll. e COO ■e -r = E e *?' N -- © c® E e •^© en =» «ft NÄ & a CQ « co o> © *ti K cs© Oft © s er? ° er? G? er? K K «» we SS K sr Z « 19 ts E .S5 « o K N Q 0 0*0 Ä SS e >b S <'/ ©© 7' jo 89 fe=i gen >e « e*= © w 60 «a Deller Ed ►tT C S* er? :C (9 Q E N S 6? CD® 19 e T to S? IS A -2 © & 5? 5© © K «.s: si.gra1' 2 e? od ES? cd 6? er? o 03 «ft V> t« 'S CQP K fi9 .SP® 70 © 3© w c 6/ g "o« c© on der Firma - Frau Äedi- 2 «ft 2-g eg Asr o er? © 2 C9 O?§ o — er? Ä- uD - ao COD CD es? © e uni 1903. ouvaleszenten °) gerne ein Rnben, da die etzt sind. 6s "len zureser- ieiip‘a“‘ “»C s? es gehenden m gegenüber L gS °oO .Si e i- uQ>O><55$? LK er?;3 . E-2 30 60 Sonneniy Lew.H'"E “ft Segen ^ges erholte ^"SU -asien, ^esther ein V^brennen. schien, wer eu nahe aus- ,t' lnit Rauch werden wird. e . to 05 <3 •_» s M- © *; = „iS Met^ h'" '■ «W ?°unerstaq U|HÄ CÄ{ \?nn’ E-,Prinz O- 03 ®2 «ft -r?§.. ?R r#O Mer? ÄÄ4 rr?K u 's:& C y SIH 262- ^anksieli, u Une,n^tun^ "t! Q ss s ä ® e rO62 7. Juni. Dem '. den 21. März, ein Lohn Clio tfeorg Leck ein Mai. - Cem eine, geb. den i)em Kaufmann ch Adolf Hans iheliche Tochter . Ten 14. Juni. Lohn Heinrich nes Frebel eine Dem Schlosser 9. April. - « an der Uni« m Eugen, geb. :. Jcckod Weber Johannes- mich Abel ein eister Johannes - Dem Post- hann, geboren )ler Elifabelhc en 20. Juni. ia Hillgärlner Hierselbst. - Idols, Sergeant Anna Setgen, jen zu Gießen, n und Sophie selb zu Klein- jilhelm Hamel, rt, Tochler des 6. Juni. Elisa- LM, 18 Iah« ull, Taglohner Ium. -?en aiet, 68 Jahre er Kau'mann, chre all, starb Juni. Elisa- ;aiier,i73a^re geb. Langerang Pn-tz öu w®* ill, starb den Georg Einum, Johannes- t Taglohner, Emil« iMvig Menges Tochter ilt, starb der «ft 2? 62 e; «» ar« ö? *9" IS) «ft cm e1 e CD« 3 : 3 : D CD — ,__________ 1 . 2^ C :O t>l » 3^*° & § Q 2'2 eg 5=: o CD CD «5< 62 C «ft 62 sr Cix, C «ft C7 eo ** Q5? Oft ea 1O c: 2 s :O Q (9 -L 62(5) 06 CTS *■> sc S r- s (0 « 07 » « S? *o eg o 03 g 3 r/r C/2 M s o S 5® *3* 5 3?-2 s c C - CD = 5 s 3 «&~5 C2“ . .© 2 'S: «e ^(9 = o . I e:O« = cy ct? o IS) ■ n 6? © « S a* ■=Q o'K = § 19 c iSQ .2 U © o S© 8?O 05 V g® o CO C 5 «7» =& JJOf r- ■C2 C o 5 6? « «ß dS «LS? (O Q, Ü «cS-'g'ö c S .. O<Ä •S;2 5Z® 2 •-ex CS ZT, .57.— 0-3- CJ o RZ ÄßC? : J-:c o> ' «ÄO3 s? «5 «»' 2 =Q § LZL © O 9« L-Sv^-- 'Z . •— 0 eS® L 2 25? .Sis= ® -2 Sm 2^- se^ -c -- — = HZ^Zs = »» — 05 — — Cj CZKL = Z-^K f«S* 2 5 CcQGe -(9^ — 2 o 53 =hle mit 85/40 pCt. Stücken Qualität Hagenbeck liefert zu Mk. 925 pro Tonne ab Zeche 4769 Ernst Bein, (Mn, Kohlen- u. Brikettgroßhandlg. Vertreter gesucht. Franz Birkenholz in Vilbel bei Frankfurt a. M. Preiswert Z Postkolli ostind. RiPPcntabak in Säckchen franko unter Nachnahme Mk. 4. 2. Zone 25 Pfg. Aufschlag. 3n verkaufen 03099] Elegantes Breuuabor- rad, Mk. 100, sowie guterhaltener Ctto-Zwcisitzer, Mk. 160, stehen zu verkaufen Mäusburg 1. % üllurßtn mW Mee in der Lichtenau verkauft [03100 Balth. Malkomeslus, Neustadt 35. 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Ter gütige Gastgeber, ein auswärtiges Mitglied, hofft, einen recht zahlreichen Bekanntenkreis an diesem Abend begrüßen zu dürfen. 5120