MM Samstag 30. Mai 1908 153. Jahrgang Zweites Blatt. Ausfuhr durch Vorzugszölle auf englische und englisch- koloniale Erzeugnisse getroffen wird. pit ytutlge ■glHmmtr umsatzt 16 Settm. man schwarzer Damengürtel; 2 Portemonnaies mu .jnquu, * 1 blauer Sammtgürtel und 1 Bier- und Wein- v. Kessel und v. Deines wurden zu komman- Generälen befördert. Kaiser hat auf dem Truppenübungsplatz eine Wbrrflt tüx Deoei ch«, an^ctger •u|nu grmlprtdianldilutlh 6L ladungen derungen leutnants dierenden Der Ordre erlafien, wonach die Offiziere künftig die Ueber- rücke von dem Grundtuch des für sie vorgeschriebenen Waffen» rockeS (der Ulanka) zu tragen haben. Ausgenommen sind die Ofsiziere der Mafchinen-Gewehr-Abteilung, die wie die Jäger Ueberröcke von dunklem Grün, und die der Jäger zu Felde, die wie bisher solche von dunkelblauem Tuche tragen werden. Die SanitätSofsiziere und die Beamten der Militärverwaltung sollen Ueberröcke von dunkelblauem Tuche tragen. Blauschwarze Ueberröcke dürfen bis auf weiteres abgetragen werden. Neubeschaffungen dagegen sind nicht gestattet. Der Kaiser in Düberitz. Der Kaiser begab sich gestern (Freitag) früh um 6 Uhr auf den TruppenübungSvlatz von Düberitz an die Spitze seiner Truppen, mit denen er einen großen Angriff am Westrand- des UebungSplatzeS auS über das ehemalige Dorf Dö- berih auSführte, während der Feind in der Nähe deS Hasen- heid-bergeS südlich von Dallgow, eine feste Stellung eingenommen hatte. Bald nach Ü Uhr begannen kleine Vorpostengefechte, um 7 Uhr griff die Artillerie ein und um 8 Uhr war daS Gefecht in vollem Gange. Um 9l/i Uhr ließ der Kaiser zum Sturm übergehen und von drei Geilen zugleich drängten die Mafien deS Armeekorps auf die Stellung de« vom Prinzen Friedrich Leopold kommandierten Feindes ein. Der Kaiser hielt dann in der Nähe deS HasenheidebergeS Kritik ab, während die Truppen im Viereck um den verhüllten Denkstein Friedrichs deS Großen Aufstellung nahmen. Die Kaiserin wohnte der Feier im Wagen bei. In seiner Ansprache bei der Enthüllung de« Denksteins brachte der Kaiser zum Ausdruck, daß aus dem historischen Gelände vor 150 Jahren der große König den Samen qesäet habe, der so reiche Früchte getragen. Im Sinne Friedrichs deS Großen soll in der Armee weiter gearbeitet werden, damit sie jederzeit zu großen Taten befähigt bleibe. General v. Kefiel dankte dem Kaiser, versicherte ihn der allzeitigcn treuen Hingabe deS GardekorpS und schloß mit einem dreifachen Hurra auf den obersten Kriegsherrn, da« von dem gesamten GardekorpS mit freudiger Begeisterung ausgenommen wurde. Dann siel unter präsentiertem Gewehr die Hülle. Die Kapelle intonierte die Nationalhymne, die Artillerie schoß Salut. Der Kaiser umritt dann daS Denkmal und nahm, neben der Kaiserin haltend, den Vorbeimarsch deS Armeekorps ab. Die Infanterie ging in Armeekolonnen vorüber, die Kavallerie und Artillerie im Trab. Bald nach Nr. 125 Erscheint täglich außer Sonntag*. Dem Gießener Anzeiger werden tm Wechsel mit dem 8«Nischen Landwirt btt Gießener Familie», blätter oiemuxl in der Woche beiflelegt Rotationsdruck tu Verlag bei Brühl leben llntoed.-Ducb* u.Btnn- b rudern (tlieddj Erden- Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände belieben ihre Ansprüche alsbald bei unS geltend zu machen. Gießen, den 80. Mai 1903. Sroßherzoglicbe» BoUzeiamt Gießen. Hechler. Bekanntmachung. _______ Die am 81. März l. IS. angeordnete Sperre der Bahnhofstraße zwischen Westanlage und Schanzenstraße wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 80. Mai 1903. GroßherzogltcbeS Polizeiamt Gießen. Hechler. 12 Uhr fand ein Frühstück beim Kaiser statt, zu hem 360 Einergangen waren. Eine große Anzahl von Beför- und Auszeichnungen ist erfolgt. Die Deneral- ^Qef'unben^ 1 Paar schwarze Glacehandschuhe und ein 9 schwarzer Damengürtel; verloren: 2 Portemonnaies mit Inhalt, 1 Medaillon, wahrnehmen. Tort hat Graf Bülow eine vertraute Zweisprache mit dem Prinzen Hohenlohe nicht gepflogen, der übrigens die Neichstagssihunaen verhältnismäßig selten besuchte. Tas schließt natürlich nicht auS. daß der Kanzler außerhalb des Parlaments mit dem Sohne seines Amtsvorgängers sich über polittsche Fragen unterhalten hat. Aber daß Graf Bülow dem Prinzen Lohenlohe sein Volt- ttsches Herz auSgeschüttet haben soll, ist wenig wahrscheinlich. Prinz Hohenlohe folgert vielleicht aus einer gelegentlichen Bemerkung des Kanzlers über die Parteiverhältnisse mehr, als dieser damit sagen wollte. Ob die Darstellung deS Prinzen Hohenlohe durch die offiziöse Presse richttg gestellt werden wird, bleibt abzuwarten. politische Tagesschau. Prinz Hohenlohe und Graf Bülow. Tie Hagenauer Wahlrede des Prinzen Alexander Hohenlohe, des SohneS deS verstorbenen Reichskanzlers, wird in oer Presse noch immer lebhaft erörtert. Nicht wegen der entschiedenen Stellungnahme deS Prinzen für den Liberalismus. Zu diesem hat sich der Prinz im Reichstag, wenn er das Wort ergriff und bei den Abstimmungen, mit solchem Freimut bekannt, daß ihm von den Konser- vattven bedeutet wurde, er möge seinen Platz von der rechten auf die linke Seite deS Hauses verlegen, was Prinz Hohenlohe aber nicht tat Er ist auch, waS weniger bekannt sein dürfte, ein Freund des den Vertretern der Landwirtschaft unsympathischen Seewesens, eine Neigung, die ihn zur Uebernahme einer AufsichtSratsstelle bei der Hamburg- Amerika-Linie veranlaßte. Toch das Interesse an der Hagenauer Wahlrede des Prinzen ist nicht durch persönliche Momente, sondern durch den Umstand hervorgerufen worden, daß der Prinz sich zum Verkünder der geheimen politischen Wünsche deS Reichskanzlers macht Graf Bülow gehe nur notgedrungen mit dem Zentrum, er würde lieber mit einer großen liberalen Partei als maßgebenden operieren. So ließ sich, wie wir bereits kur^ meldeten, Prinz Hohenlohe in seinem alsässischen Wahlkreis vernehmen. Hätte er mitgeteilt, der Kanzler würde ebenso gern die Liberalen in der Rolle der ausschlaggebenden Partei sehen, so wäre kein Wort weiter zu verlieren. Tenn warum sollte Graf Bülow grundsätzlich daS Zentrum vor den Liberalen bevorzugen wollen? Aber die Angabe, daß der Kanzler lieber mit den Liberalen als mit den „schwarzen Figuren" operieren möchte nöttot d?ch zu rin'.gen Bemerkungen. Graf Bülow dürfte schwerlich anders als vielleicht im vertrauten Kreise ein Wort gebrauchen, daS ihm vom Zentrum verübelt und als „Unbant" — Zolltarif! — aufgelegt werden könnte. Tenn Graf Bülow wird auch fernerhin auf daS Zentrum angewiesen sein; die Wahlaussichten sind für diese Partei leider im ganzen günstiger als für die Liberalen. Es ist allerdings ohne weiteres zuzugeben, daß die polittsche Individualität deS Grafen Bülow nicht recht in den ,Len trumSr ahmen" hineinpaßt Nun ist auch die Frage von Belang, ob Prinz Hohenlohe den Vertrauten deS Kanzlers zuzuzählen ist. An äußeren Merkmalen hierfür fehlt es. Im Reichstag konnte von engeren Beziehungen fischen beiden Herren nichts nehmen. Tort hat Graf Bülow eine vertraute Zwei- Deutsches Deich. Berlin, 29. Mat Bei dem gestrigen Tiner tot Offizierkasino, zu dem die Offizierkorps der Kaiserbrigade, die Kaiser Wilhelm zum Andenken an seinen Vater am 29. Mai zu exerzieren pflegt, eingcladen waren, erhob fick der Kaiser und forderte Die Teilnehmer auf, ein stille« Glas auf den verewigten Kaiser Friedrich zu leeren. Tann führte der Kaiser in längerer Rede aus, daß aus d;em Brigadeexerzieren nun eine große rneg«- mäßige Uebung geworden sei. So werde in der Armee immer mehr dem Beispiel des großen Königs nachgeeisert und so solle es auch in Zukunft immer mehr geschehen^Ter Brigadekommandeur dankte in warmen Worten. Adolf Menzel hat zu dem Tiner eine künstlerisch ausgeführte Tischkarte entworfen, wofür ihm der Kaiser in einem Telegramm seinen Tank aussprach. „ . , — Tie Ankunft des Kaiserpaares in Wiesbaden erfolgt am 3. Juni abends. — Ter Kaiser bat, wie die „Nordd. Allg. Ztg/ mit» teilt, dem bayrischen Ministerpräsidenten Frhrn. v. Pode- wils den Roten Adlerorden 1. Klasse verliehen. Tie Insignien sind demselben heute vor feiner Abreise mit einem Glückwunschschreiben des Reichskanzlers zugegangen. Ministerpräsident v. Podewils bat sich nach Dresden begeben, wo er mit dem sächsischen Ministerpräsidenten konferieren und später vom König Georg empfangen werden wird. Von Dresden begiebt sich Freiherr v. PodewilS nach München zurück. — Ter hiesige Bottchafter der Bereinigten Staaten von Amerika Tower stattete gestern dem Reichskanzler einen Besuch ab. Ter ,,Nat.-Ztg." zufolge handelte eS sich dabei um die Uebermittlung der amtlichen Anzeige, daß das mittelländische Geschwader der Union fite! besuchen und voraussichtlich während der Kieler Woche dort eintreffen wird. — Als neuen Oberpräsidenten von Schlesien nennt die „Straßb. Post" jetzt den schlesischen Magnaten Grafen Ti e l e -Win ckl e r, der vor kurzer Zeit die Eindrücke einer Reise in die Vereinigten Staaten in einem Buche zusammengefaßt hat, das den besonderen Beifall des Kaisers gefunden. — Tas am 26. August 1899 zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten von Amerika abgeschlossene Poft- pak^tabkommeu, das Sendungen bis zum Gewichte von 5 Kgr. zuläßt, ist der „Voss. Ztg " zufolge amerikanischerseits mit der Wirkung gekündigt worden, daß er mit Ablauf des Monats Juni außer Kraft tritt monalüch otertii* jährlich Mt. MO; durch Adhole- u. Zweigstelle monaillch 6ö t$L; durch dlePost Mk.r.—viert ei- jährt «weicht Bestell«. Annahme von »nzetgea füx die lagetnummec di» Docmuiag» 10 Uhr. yrtlenprtt»; total ll'OU auswdet» «0 Big. Bciani worlMdb tftt den poltt. un6 a tigern, teil, tk tthitto. rüt .Stadl und ttantr und .Gericht»! aal'. August wöh. tüi den An» «eigenteil: Han« Beck. GietzenerAnzeiger w General-Anzeiger w Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Chamberlain hat schon wieder eine Rede geredet, deren Spitze gegen Deutschland gerichtet ist. Sie wird in der offizidsen „Nordd. Allg. Ztg." ohne Kommentar zum Abdruck gebracht — ein Beweis, daß sich unsere maßgebenden Kreise über die wortreiche Drohung des englischen Ministers mit dem Zollkrieg gegen Deutschland nicht im mindestens aufregen. Man wird Herrn Chamberlain wohl eher dankbar sein, daß er die Karten so rückhaltlos aufdeckt, daß er sein Bestreben unverhüllt zeigt, den Zollkonflikt Deutschland- mit Kanada nicht lokalisiert zu lassen, sondern das Gebiet der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen England und Deutschland hinüberzuspielen. Dies zu wissen, kann den Verbündeten Regierungen nur angenehm fein, einmal für die Beschlußfassung über die gegen Kanada zu ergreifenden Gegenmaßregeln, bann und besonders aber auch in Rücksicht auf den neuen deutsch-englischen Handelsvertrag, über den die Verhandlungen in Kürze beginnen sollen. Man wird hier nicht vergessen, daß Chamberlain Deutschland als den einzigen handelspolitischen Feind Großbritanniens hingestellt hat. eine Behauptung, die nicht anders als mit dem Worb Demagogische Phrase" bezeichnet weiden kann. Temagogisch, auf die deutschfeindlichen Gefühle des englischen Volkes spekulierend, ist die ganze Rede Chamberlains. Doch das läßt sich erklären; es geht in England zu den Wahlen, und diese sollen Chamberlain die Plattform für seine M i- nifterpräsidentschaft schaffen, sie sollen eine imponierende Mehrheit für die unionistisch-imperialistischen Ideen und Pläne Chamberlains ergeben, was gleichbedeutend wäre mit dem Ende der Ministerpräsidentschaft des im Grunde mehr konservativen als unionistischen Lord Balfour. Erreicht Chamberlain seine Absicht — und bei seiner unbestreitbaren Volkstümlichkeit ist es wahrscheinlich —, dann wird England nach und nach in Zollkriege mit aller Welt verwickelt. Tenn ebensowenig wie Deutschland werden es sich die anderen Staaten gefallen lassen, daß ihre Bekanntmachung. Seit.: Schweinepest. Infolge des Ausbruchs der Schweinepest sehen wir un« veranlaßt, die Abhaltung von Schweinemärkten im Kreise Gießen bi« auf weitere« zu verbieten. Gießen, den 29. Mai 1903. Großherzogliche» KreiSamt Gießen. _________I v: Dr Kranzbühler.___________ Bekanntmachung. tieft.: Schweinepest. Mit Rücksicht auf den AuSbruch der Schweinepest m den Gemeinden Ebcrstadt, «rüningen, Leihgestern und Obbornhofen werden sämtliche in den genannten Orten befindlichen Schweine unter vrisfperre gestellt. Die daneben für einzelne Gehöfte augeordnete Gehöft- sperre wird durch diese Maßregel nicht berührt. Gießen, den 29. Mai. 1903. GroßherzoglicheS KreiSamt Gieße«. _____ I V: Dr Kranzbübler. ‘ Bekanntmachung. ’ Betreffend: Schweinepest Leihgestern. In den Gehöften deS Ludwig Haatz TT. und deS Jo- Hann Georg Hauser in Leihgestern ist die Schweine- pest ausgebrochen. Es ist Gehöftsperre angeordnet. Im Gehöft des Kaspar Wagner IV. in Leihgestern befinden sich einige der Schweinepest verdSchttge Schweine. Dieselben sind unter Stallsperre gestellt worden. Gießen, den 29. Mai 1908. Großberzootichc* KreiSamt Gießen. _______I B i Dr. KranzbühTer.___________ ‘ Bekanntmachung. Betreffend: Schweinepest in Obbornhofen. In den Gehöften deS Konrad Lingner, deS Hemrick Mörschel, deS Bürgermeisters Löfchhorn, deS Georg Heinrich Kammer Wtw^ de« Rechners Mörschel und de» Johanne« Wilhelm Bommerstein in Obbornhofen ist Schweine- pest festgestellt worden. Die genannten Gehöfte sind unter Gehöftsperre gestellt worden. Gießen, den 80. Mai 1908. GroßherzoglicheS KreiSamt Gießen. I B: Dr. Kranzbühler. ________ “ Bekanntmachung. tietr.: Schweinepest in Grüningen. In den Gehöften deS Friedrich Carl Stumpf, Earl Leidig I. und der Anna Elisabeth Nobeler m Grüningen ist Schweinepest festgestellt und Gehöftsperre ange- ordnet worden. Gießen, den 80. Mai 1903. GroßherzoglicheS KreiSamt Gießen- I. D.: Dr. Kran zbübler.____________ ‘ Bekanntmachung. Betr.: BläSchen-AuSschlag in Harbach. Der BläSchen-AuSschlag in Harbach ist erloschen. Die Sperrmaßregeln sind aufgehoben. Gießen, 29. Mai 1903. GroßberzoalicheS KreiSamt Gießen. I. D.: Dr. K r a n z b ü h T e r.________________ Bekanntmachung. Betr.: Maul- und Klauenseuche. Wir bringen hiermit zur Kenntnis der Interefienten, daß für den am 4. Juni l. IS. in Leun, Kreis Wetzlar, an- stehenden Diehmarkt der Auftrieb von Schweinen auS der Provinz Oberhessen polizeilich verboten ist. Gießen, den 29. Mai 1903. Großb-'rzoasichi'- Kreisamt Gießen- __________I B: Dr. Kranzbühler.__ Amtliche Nachrichten über Viehseuchen. In dem Gehöft de« Georg Kallenbach in Flensingen ist die Schweinepest auSgebrochen und ist über dieses Gehöft die Sperre verhängt. Die Seuche ist aus dem Kreise Schotten verschleppt. _ _ , . JnDauernheim ist die Schweinepest auSgebrochen und Gehöftsperre angeordnet worden. In den Gemeinden Melbach, Steinfurth und Wohnbach ist die Schweinepest auSgebrochen. ^Bekanntmachung. Sn her Zeit vom 23. Mai bis 30. Mai 1903 wurden in tob J Stern litt Mim ft erW ,nit in MmiM. e im l« nt" m Mtnf so !in in l'augtdorf. ■ ,a Arnold -möblierte Zmmtt M. per Woche. Hypothek, den SM ß0ml)ert’B; he Part. Molzmloden?Ä uti s.wl@u,^ iofiO7 an die ne Wieset M.ru verpachltn. iluuau jjjtain öl,r l'erer üaniiii, riiLO,, «I« einem tui)i6ll, ftf «wi »ch i'Ü WK r-S l ein — Nach einem hier eingetroffenen Schreiben aus dem Ekvilkabinett des Kaisers wird bo3 Kaiserpaar durch anderweitige Reijedispositioneu nicht in der Lage sein, der für September in Aussicht genommenen Enthüllung des Denkmals Kaiser Friedrichs und der Kaiserin Augusta beizuwohnen. Ter Kronprinz wird jedoch als Vertreter des Kaisers anwesend sein. Voraussichtlich kommt auch der Großherzog und die Großherzogin von Baden. Crossen a. £)., 29. Mau Ter Geh. Justizrat Wachs- muth, im Hab re 1848 Mitglied der Nationalversammlung, i£ im 93. Lebensjahre heute gestorben. Neus, 29. Mai. Gestern fand hier die Feier des fünfzigjährigen Bestehens des hiesigen erzbischöflichen Konvikts statt, an der Vertreter der kirchlichen und staatlichen Behörden teilnahmen. In einer Ansprache dankte Erzbischof Fischer den Staatsbehörden für das bewiesene Wohlwollen und forderte die Zöglinge auf, sich namentlich in den klassischen Sprachen eine gründliche Bildung anzueignen, dabei aber die anderen Zweige der Wissenschaft nicht zu vernachlässigen. Preußische Gymnasien seien Musteranstalten vor aller Walt. Er hoffe, daß das gute Einvernebmeu zwischen Kirche und Staat ungestört bestehen bleibe. Wahlbcwegung. (i) Laubach, 29. Mai. Donnerstag abend hielt der liberale Kandidat, Kreisrat Tr. Wal lau von Lauterbach, vor einer Versammlung von etwa 100 Wählern, meist Freunden, eine ausführliche Rede, in der er besonders sein Eintreten für die Landwirtschaft bezeugte und dem Abg. Bindewald mit Recht den Vorwurf machte, im Reichstag bei dem Zolltarif zu viel gefordert zu haben. Bürgermeister Jochem begrüßte mit Freuden die Darlegungen des Kreisrates, bekannte sich jedoch selber zu den Forderungen des Bundes der Landwirte, und meinte, man fahre gut dabei, wenn man recht viel fordere, ob man auch nicht alles erreiche! Auch Pfarrer Fritsch von Ruppertsburg erkannte die feine Art der Auseinanderseüungen des Kandidaten an, tadelte auch an dem Abg. Bindewald, daß er die extremsten Forderungen für dir Landwirtschaft aufgestellt habe, während man doch ,in der Politik sich mit dem Erreichbaren begnügen müsse; «er erklärte jedoch im Auftrag der h ie s i g e n ch r i st- lich-sozialeu Gruppe, daß sie die Kandidatur Wall au nicht unterstützen würde schon im Hinblick aus die nationalliberale Kampfesart im Wahlkreis Siegen gegen Stöcker, wo die Antisemiten für Stöcker eintreten. Sanitätsrat Vogel erklärte, obwohl dem Krcisrat befreundet, doch nicht für ihn eintreten zu können, weil die Regierung aus dem Ergebnis der Wahlen sehen müsse, daß die Forderungen der Landwirtschaft nicht im Rückgang begriffen seien. Im ganzen verlief die Tiskusjion durchaus würdig und schloß mit einem einmütigen Hoch auf das deutsche Vaterland. Bemerkenswert und kennzeichnend für den Wirrwarr in den Parteiverhältnissen, ist, daß Freunde Bindewalds, wie Pfarrer Frisch, gegen zu hohe Getreidezölle sind und Gegner Bindewalds und Freunde Wallaus für die extremen Forderungen, die auch Bindewald vertritt, sind. Won anderer Seite wird uns über dieselbe Versammlung noch folgendes geschrieben: Auf dem Boden der Handelsverträge, glaubt Tr. Wallau, müsse der künftige Reichstag im Interesse der kleinen und mittleren Landwirte für entsprechend hohe Viehzölle eintreten, was auch der Schwerpunkt für unsere Bauern des Vogelsberges sei. Tr. Wallau sprach sein Bedauern aus, daß «r sich in der christl. soz. Partei, in der er nur Ideale» vermutet habe, so getauscht habe, und erntete mit dieser Entgegnung stürmischen Beifall der Versammlung. Eellarius-Schotten brachte ein mit Begeisterung aufgenommenes Hoch auf Tr. Wallau aus. Mit Ausnahme der beiden christl. soz. Redner, Pfr. Fritsch und Tr. Vogel, war die Versammlung einmütig auf Seiten Dr. Wal laus und hofft, ihm auch zum Siege zu fuhren. Ter Wahlkreis, insbesondere die Landwirtschaft treibende Bevölkerung könnte sich gratulieren, wenn sie einen Mann wie Tr. Wallau mit seinen Kenntnissen über alle Verhältnisse des Meises in den Reichstag senden würde. Heer «nd Flotte. Berlin, 29. Mai. Das .Militärwochenblatt* meldet: Der Erbprinz von Sachsen-Meiningen ist von der Stellung als Kommandeur des 6. Armeekorps enthoben und gleichzeitig zum Generalinspekteur der 2. Armeeinspektion mit dem Standort Meiningen ernannt morden, v. Woyrsch, Generalleutnant und Kommandeur der 12. Division, ist mit der Führung des 6. Armeekorps, Zedler, Generalmajor und Kommandeur der 12. Feldartilleriebrigade, mit der Führung der 12. Division beauf- tragt worden. ____________________________________ Aus Stadt und Land. Gießen, am 30. Mai 1903. Der Wahlaufruf der vereinigten liberalen Parteien lieat unserer beutigen Auslage bei. Er sagt in kurzen und knappen, darum aber umso packenderen und treff- licheren Worten alles, was angesichts des liberalen Sammelkandidaten zu sagen ist. Der Kandidat der Nationalliberalen und Freisinnigen, Kommerzienrat LouisHeyligenttaedt in Gießen, wird eintreten: 1. für die Aufrechterhaltung des allgemeinen, gleichen, direkten, geheimen Wahlrechts; 2. für Vereins- und Versammlungsfreiheit- 3. für den weiteren Ausbau der Ar- beiterschutzgesetzgebung und der Koalitionsfreiheit der Arbeiter; 4. für alle Maßregeln zur Erhaltung und Hebung des Mittelstandes in Stadt und Land, des Handwerks und Kleingewerbes, vor allem auch für die Schonung der Steuerkraft dieser Stände und für möglichst geringe Belastung notwendiger Lebensmittel; 5. unter sorgfältiger Berücksichtigung und Schonung derFinanzlage des Reichs für die Erhaltung unserer Wehrkraft und ihre Stärkung, soweit eine foldje sich als notwendig erweisen sollte; 6. für die Interessen derLandwirtschaft, insbesondere für einen Zollschutz innerhalb der durch den Zolltarif gegebenen Grenzen uiid für die energische Abwehr jeder Dieh seuchen ge fahr; 7. vor allem aber sür den Abschluß langfristiger Handelsverträge. — Mit diesem Programm wird sich feder, der nicht Sozial- demokrat oder extremer Agrarier ist, ohne weiteres einverstanden erklären können. Die erste öffentliche Wählerversammlung findet, wie wir hören, am wichsten Ton nerstag hier stall, in der unser >candU)at sprechen wird. Eine Diskussion, die ja aua) zugleich überflüssig wird und nur zur zwecklosen Hinausziehung der Verjammlung führen würde, wirk» nicht flattfmben. Aufs neue hört man von sozialdemokratischen AuSs chreitungen und Exzessen in Wähleroersammlungen anderer Parteien. So erzählt j. B neuerdings der „Fränk. Kur.": „In Oeichendorf waren etwa 30 Genossen, die zum Teil schon stark betrunken waren, erschienen und zwangen durch wüstenLärm und roheBeschimpf- ungen den Redner, sein Referat abzubrechen. In Banderbach versuchten dieselben Bildungsträger des Zukunftsstaates, das gleiche Ergebnis zu erzielen, allein da kamen sie gerade in dem Augenblick an, wo die freisinnige Versammlung geschlossen wurde. Mit gemeinen Schimpfworten, Gejohle und Drohungen stürmten die Genossen in den Saal, und als sie einer der freisinnigen Redner fragte, ob sie vielleicht Mitglieder des sozialistischen Arveiterbildungsvereins wären, antwortete einer von denen, welche der Well ewigen Frieden und Gluck predigen: a st D e i B a ck e n- zähne numeriert?" Das ist Kauipfesweise der Sozialdemokraten!" Derartige anmutige Scherze, deren wir hier in Gießen womöglich auch teilhaftig werden können, wollen wir uns ersparen. • * Göttinger Geologen. Geheimer RegierungSral Professor v. Köhnen traf geiiern mit einer größeren Anzahl junger Geologen der Umoequät Güttingen hier ein, um unter der liebenswürdigst übernommenen Führung des Oberbergrats Professor Ehelius-Darmstadt das Gießener Braunsteinbergwerk und das geologisch interefiante Gebiet deS Schiffenbergs m Augenschein zu nehmen und zu durchforschen. Heule begaben sich die Herren bahnabwärts zu emer auf mehrere Tage berechneten Exkursion ins Dillthal. • * Ent gleisung. Der Eckgüterzug 6018, welcher 3.45 Uhr hier eintnfft, lief am 29. d. M. ohne Postwagen em. Der Postwagen ist angeblich mit einem Teck des ZugeS in der Nähe von Kirchham (bei Anzefahr) entgleist und erheblich beschädigt worden. Die von Cassel kommenden Züge hatten infolge dessen im Laufe des Nachmittags mehr ober weniger Verspätung. — Der Paketoerkehr war m der Pfingst- woche außergewöhnlich stark. * • Gemäldeausstellung. Die Kollektion von Robert Büchtger-Munchen bleibt nur noch die Feiertage über ausgestellt. Von Dienstag an ist die Ausstellung wegen Vorbereitung einer Ausstellung der Darmstädter Kunstgewerbler einige Tage geschlossen. * * Pferdelotterie. Bei der gestern in Alzey stattgefundenen Pferdelottene fiel der vierte und sechste Hauptgewinn in die Kollekte des Kaufmanns Richard Buch acker hier. • * Sonderausgabe unserer Zeitung. Die vollständige gestrige Stummer unseres Blattes und der Teck der heutigen Stummer, in der der Bericht über die Jubiläumsfeier des 2. Bataillons steht, wird in größerer Anzahl von Exemplaren auf besserem Papier gedruckt und wird von der Geschäftsstelle des Blattes, so lange der Vorrat reicht, bezogen werden können. • * Berichtigung. Wir berichteten gestern fälschlicherweise, daß Oberleutnant Giese und Leutnant Frhr. v. Stordeck zu Rabenau die Fahne nach dem Paradeplatze getestet hätten. Diese Offiziere sind vielmehr bei der Fahne beS 11. Bataillons angetreten, als btefe mit Oberst von Graevenitz vor bie Front fommanbiert wurde. - t- Bad Nauheim, 29. Mai. Sein bOjähriges Berufsjubiläum als Buchdrucker feierte am gestrigen Tage bet Buchdruckerelbesitzer L. Wagner, Verleger der amtlichen Bad Slauheimer Kurliste und des ,$ßetterauer Anzeigers*. Vermischtes. • Prinzessin Luise. Aus guter Quelle wollen die »DreSb. N. Nachr.* erfahren haben, Prinzessin Luise von Toskana werde, da sie sich entschieden weigere, Ailfenthalt in einem österreichischen Kloster zu nehmen, Mitte Juni nach Gianooe übersiedeln. Das neugeborene Töchterchen soll ihr bis zum 6. Lebensjahre verbleiben.________________ Gerichtssaal. roh. Fulda, 29. Mai. In der heutigen Sitzung der hiesigen Strafkamer saßen auf der Anklagebank die Lehrlinge Eßer, Rehrn, Gothe, Doll und Link, sämtlich von hier, nicht über 16 Jahre alt und nicht vorbestraft. Es wurde ihnen zur Last gelegt, in der Zeit von Januar bis Marz d. I. eine Reihe von schweren Einbruchsdiebstählen, 19 selbständige Handlungen hier und in der Umgegend gemeinsam auf Verabredung verübt, dein Eßer außerdem noch, im Zusammenhang mit einem dieser Diebstähle am Abend deS lb. Marz den Schlosser .Georg Rinn aus Gießen vorsätzlich getütet zu haben. Sämtliche Angeklagten legten ein unumwundenes Geständnis ab, zeigten indes feine Spur von reuiger Niedergeschlagenheit. Sie verschonten garnichts, kein Bethaus und kein Wirtshaus, feinen Weinkeller und Wurstküche, Waffenhandlungen, Mumtionsdepots und bergt Währenb der eine Teil ausräumte, stand der andere »Schmiere*. Auf Weinkeller hatten sie es besonders abgesehen und den Champagner zogen sie dem Weißwein, Schinken der Rotwurst, Rum dem Slordhäuser, Revolver der Pistole vor. Einen Opserstock im Allerseelenhäuschen auf dem Frauenberg entnahmen ste 74 Pfg., mehr war eben nicht drin. 14 Zeugen und 2 Sachverständige waren geladen. Die Beratung des Gerichtshofs dauerte zwei Stunden. Das Urteil lautete für Eßer auf 6 Jahre 3 Wochen, für Rehm auf 1 Jahr 9 Monat 6 Wochen, für Link auf 1 Jahr 7 Monat 3 Wochen, für Gothe auf 8 Monate 6 Wochen und für Toll auf 3'/. Monate und 6 Wochen Gefängnis. Die Haftstrafen (Wochen) sind ihnen als durch die Untersuchungshaft verbüßt er- lassen. Eingesandt. iFür Form und Jnha^ uul. muu oie,er Rubrik stehende? Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Zur ReichStagSwahl! Sehr geehrte Redaktion! Tie in Hungen erscheinende »Land-Post* bringt unierm 27. Mai in Nr. 43 unter dem Titel »Bauernbewcgung* einen Bericht, der für Ihre Leser und namentlich für die wahlberechtigten Einwohner unserer Stadt gewiß von Interesse ist. »Befürwortet*, »begeistert sich hiernach doch ein vor Jahren als nationalliberaler Reichstags- fanbibat auf gestellter (allerdings durchgefallener) SJlitbürger für die Kandidatur jlöhler. Mau lese hier und staune: »Am Sonntag, den 24. Mai, folgte fobann dieser ersten Versammlung (Allcndori a. L.) gleich die zweite und zwar zu Beltershain, besucht u. a. besonders zahlreich von Gesinnungsgenossen unter Fühnmg des Wahlmaunö Zulauf aus Atzeithain aus den Crt- schäften Atzenhain, Stangenrod, Lunda und auch aus der Stadt Grünberg. —" »Sieben Kohler-Hirschel sprach hier unter lebhaftem Beifall der Präsident des lairdivirtschaftlichen Vereins für die Provinz Oberhesien Herr Oekonomierat Schlencke vom Hardthofl bei Gießen. Er befürwortete in begeisterten Worten die Bauernkandidatur Köhler und verglich die moderne Dauernbewegung mit dem Bauernkrieg von 1525, der jetzt nicht lässiger wie damals, aber dafür zielbewußter unb allein mit den modernen Kriegsmitteln, der Agitation und dem Stimmzettel geführt rverdeu müsse.* So bet Bericht! Gott schütz» ttrtS vor unseren Freunden! Gießen, Wonnemonat 1903. Gin Nationalliberaler. «ärtte. Gießen, 30. Mai. Mark tbericht. Auf heutigem Wochenmarkt kosteten: Butter pr. Pfd. 0,85—1,20 Mk., Hühnereier 1 St. 5—6 Pfg., 2 Stck. 11 Pfa., (9änfeeier 11—12 Pfg^ Enteneier 6—7Pfg^ Kose ar. Stck. 5—8 Pf., Kasematte 2 Stck. 5—6 Pfg., Erbsen pr. Liter 21 Pfg^ Linsen pr. Liter 32 Pfg., Tauben pr.Paar 0,80—1,00 9JIL, Hühner pr. St. 1.40—2,20 TIL, Lähne pr. Stück 0,85—2,30 Mk., Enten pr. Stück 2,00—2,40 Mk., Gänse pr. Pfd. 54—60 Psg^ Ochsen fleisch pr. Pfund 61—76 Pfa., Kuh- und Rindfleisch pr. Pfund 60—66 Pfg^ Schweinefleisch pr. Pfund 66—76 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfund 80 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfd. 68—74 Pfg., Hammelfleisch pr. Pfund 52—72 Pfg., Kartoffeln pr. 100 Kgr. 7,50—8,50 ÜJIL, Weißkraut per Stück 00—00 Pfg^ Zwiebeln pr. Zentner 9,00—10,00 Mk^ Milch per Liter 18 Pfg. Aepsel per Pfd. 0—00 Pfg^ in Körben 00—00 Pfg. Trauben 00—00 Pfg. Kirchliche Uachrichlen. Israelitische Religionsgemeinde. Gottesdienst in der Lhnagoge, Lüdaulage. Montag den 1. unb Dienstag den 2. I um l 1 908. Wochenfest. 1. Tag: Vorabend 7,45 Uhr. Morgens 8 Uhr. _ KouftrmatiouSfeter. Nachmittag? 4 Uhr. , 2e 2^8.: Vorabend 9,15 Uhr. Morgens 8H0 Uhr. Nachmittags 4 Uhr, peitesausgaug 9,2ö Uhr, Pcuelle UlelouiMiu Originaldrahtmeldungen des Gießener Anzeigers. Bern, 30. Mai. Ein deutscher Bergsteiger, Haupt» man »Richter aus Dresden, hat die erste diesjährige Besteigung des gefährlichen Petersgrates ausgeführt. Trotz der gewaltigen und besoitders in den unteren Lagen weichen Schneemassen, ging die Tour ohne Unfall von statten. Wien, 30. Mai. Ter „N. Fr. Pr." wird aus Ueskueb telegraphiert: Hier wird in ernsten Kreisen die Wtöglich- keit erörtert, daß es zu einem Kriege zwischen Bulgarien und der Türkei komme. Eine Sanierung der Verhältnisse in Mazedonien ohne einen Krieg wird bezweifelt. Zu einem Angriffskriege fehlt es aber beiden Staaten an der nötigen Kraft. — Im Gegensatz hierzu wird angeblich von diplomatischer Seite mitgeteilt, daß die Erzielung eines Einvernehmens zwischen der Türkei und Bulgarien bevorstehe. Ter Sultan sei geneigt, Bulgarien Zugeständnisse zu machen und habe bereits diesbezügliche Instruktionen erteilt. — Kaiser Wilhelm übersandte durch den Militär-Attache v. Bülow an Kaiser Franz Josef bie in Deutschland neu eingefübrte Generals-Bluse, die nach dem Körpermaß des österreichischen Kaisers gemacht ist. Fort de France, 29. Mai. Ter Mont Peleezeigt von neuem eine zunehmende Tätigkeit. Ter Gencralrat verlangt, daß der nördliche Teil der Insel völlig geräumt werde. Telephonischer Kursbericht* . 26.03 93- 94.09 87.% 8% 8V,% ä°/o Reicheanleibe do. Konsole do. , . S7a°/o Hessen . . , 81/i% Oberhessen . . . 4% Oesterr. Goldrente . , 4l/6% Oesterr. bilberrente 4% Ungar. Goldrente . 4% Italien. Rente . . , 47,96 Portugiesen , . , 8°/. Portugiesen, . . . 1% C. Türken . . . Türkenlose..... 4% Grieoh. Monopol.-Anl. 4'/,96 äussere Argentiner . 209.04 . 185.05 . 186.09 . 147.00 . 154.04 . 146.02 . 14.00 . 189.03 . 213.00 . 172.05 . 177.07 8u/q Mexikaner . . , 4>/,"/, Chinesen . . . Electric, bchuckert . . Nordd. Lloyd . . . Kreditaktien • . . . Diskonto-Konunandit. . Darmstädter Bank . . Dresdener Bank . , . Berliner Handelsges. . Oesterr. Btaatabahn . . Lombarden • • • • Gotthardbahn .... Lanrahütte ..... Bochum ...... Harpener..... still. 102.35 91.09 102.02 91.08 105.01 100.06 103.00 100.65 101.08 103.09 50.02 82.— 33 25 130.08 44.08 KOolgl. freust. btaets-Medaifie Seidenstoffe ------- Muster portofrei. - Fertig i-idme Kottüm Rödtt, Jupont, Bhutn, haOftri. Jtrtm, Deutschlands grösstes Spezial-Selden-Gescbift Seidenbaus Michels & Gil, Berlin SW. 19 48 Leipziger Strasse 43 Bcke M&rkgrafen-Strasae. Mechanische Seldenstottwsbsrel la Krefeld Haematonon „Unzickei“. Don medizinischen Autoritäten, aumat Frauenärzten, warm empföhle». Enthält bas Eisen in einer für den Körper sehr ausnehmungSfähigen Forin gelost in Südweinen, daneben Geschmackskorrrgentien und Appetit anregende Bestandteile. Erprobtes Mittel bei Bleichsncht, Blutarmut unb deren Aolgeznfiändeu. Lehr Appetit anregend neben kräftiger Eisenwirknng. Besonders empfehlenswert für 8824 Rekonvaleszenten, ebenso für „Kinder", da sehr wohlfchmecketrb. Zu haben in allen Apotheke«, wo nicht, durch R. U n z t d e rf Apotheker, Giegen, Diezstraße 4. Ten Herren Aerzten, denen metn Mittel noch nicht bekannt, stehen jederzeit Probeflaschen nebst Angabe der Bestandtetle zur Verfügung. Preis pro Flasche Mk. 1.60. Gencrakdepot: I. Al. Andrea?, Frauknirt a. M., Hühnermarkt Auf Wonscb kestenlose Unterbreitung meiner Baapt-Kollektioo Hof-Möbelfabrik and Kunstsohreinerei von Ludwig Alter in Darmstadt. Hochfeine, etllvolle i Einrichtungen | Etablissement allerersten Ranges. 6rot(it Hessischer end Kaiserlich Russischer Hefiletennt Permanente Ausstellung von 120 Zimmer-Einrichtunge" aber nur in Flaschen« wo Plakate aushängen. w Uhr. Nachmittag» CIL "er Avjeigm. ^sterger, tzaupt- , erste diesjährige rrsgrates aus- besonders in den ln9 die Tour ohne lvird aus tlestueb eisen die Möglich, zwischen Äul- Eine Sanierung en Krieg nnrd be- t es aber beiden senfcch hierzu wird -teilt, daß die Er-» >en der Türkei und geneigt, Bulgarien bereits diesbezüg- lhelm übersandte Kaiser Franz Joses !nerals-Bluse, hischen Kaisers ge- NontPelee zeigt ; Ter Aeneralral nsel völlig geräumt auetnbfn, iliger 59ubn9 mit **« & Äberal^ HL? SZW LM emde. 'jumiisoa. »Uhr. Mathilde Funk Jacob Fischer Verlobte. Gleeeen, Pfingsten 1908. 4387 NeilhMWchl im Neuen Saalbau (fejtr Steins Garten) $ Hein Programm entwickeln wird. 4357 Das liberale Wahl-Comite Am 2. Pfingstfeiertag, von nachmittag» 3 Uhr an: S®mmcrfest 02636 Empfehle warme und kalte Speisen Der Vorstand. Aahresfest Kanzel dazu einzuladen. 4393 4363 Für den Vorstand: Weber, Stistspfarrer zu Lich. Von S'/, Uhr , 10 , , 12 , , 1 , . r/s . Derdmgung von Trainagcarbeitcn. Die ®raben- und Rohrver- von vorzüglicher Kapelle. Gleichzertig empfehle 10 Uhr: 2 „ 2l/4 , Don 8 Uhr ab: Moment-Photographieen der gestrigen Front-Abschreitung khcmlliigcr Allgehmgn dkS n. Bütliilloiis Lus.-Zieg. Aaifer Wilhelm Nr. 116 ff. Gambrinusbräu, ZZuhbach, sowie meine reinen Weine, gute Küche und meinen großen, schönen (Porten. Zugverbiudlurg: Lollar und ALeadstem. Mangtl-soziakr Kongress I Kutscher-Verein Giessen . _ .. . . * l«m 9 hon nakbmittaaS 3 Uhr in Darmstadt. am 3. Pfiugst-Feiertage nachmittags 2 Uhr. Festprediger sind die Pfarrer Herbst aus Barmen, Teggau und Braß aus Darmstadt. Die Herren Geistlichen sind gebeten, chre Gemeinden von der Geschäfts-Empfehlungen wert bMign vrühl'sche Unü>trfitäts=t)ruderei, Eiehen. Neu errichtet! Hasthaus zum Stern Lollar. Restaurant W. Forsthevel. Am zweiten Pfingstfeiertag: Gutbesetzte Tanzmusik PrersoerieUung. Montag den 8. Juni: Früh-Konzert auf dem Festplatze. Aufftellung des Festzuges auf dem Festplatze. auf der Liebigsstölje. Daselbst finden viele amüsante Kinderspiele mit Preis« Verteilung statt; um 6 Uhr: Aufsteigen eines Riesen-Luftballons Aus dem Juxplatz: Karussell, Photographie- und Schießbuden usw. des ---------------------------------------- en.RettNgshlllljes zuArusburg beiLich Wißmar. "ME Braunfels a. d. Lahn. HM-Mmant K. Böhmk, ft. Münchener Bier, sowie Helle» Bier _ 4109 Weine der Firma Duhr, Köln. Borzugl. Küche. Borzügl. Kasicc Neu eingerichtete Fremdenzimmer Logts mit Qcrrmmem Frühstück 2 Mk. bis 2.50 Mk., mit voller Pension 4^0 bu, 5 Mk. Reue Kegelbahn. Grotzcr, schattiger «arten. -Für Vereine und Ausflügler stehl schöner öaal, neues Pianmo, sowie eigene Musikkapelle (iranzo,. Besehrmg) S^^nugung Jeden Sonntag Krei-Uonzert. Ucriylcu Licht. WB-No»tug: Kollert nah ganpUHttt^alhag. Abends 9 Uhr: ---- Wir laden hierzu freundüchst ein. 4355 Jur den Turnverein Lollar: Eintritt ä Person 20 Pfg. Militär ohne Charge 10 Pfg. $u zahlreichem Besuche ladet ein Der Vorstand. Alles Nähere durch die Plakate ersichtlich. 4190 Hochachtungsvoll Karl Bühl Donnerstag den 4. Juni, abends S'A Uhr findet legungSarbeuen für die nach der diesjährigen Heuernte zur Ausführung vorgesehenen Drainagen der Wassergeiiolsenschaft ,Jn der Au* *u AUendorl a. d. Lahn, veranschlagt zu 666 Mark, sollen Kreitag den 5. Juni d. I»., vormittag» 9*/, Uhr, auf dem Gemeindehause zu Allendors o. d. Lahn durch öffenlliche» AuSgebot Steckbrief. Gegen den Kaufmann und Reisenden Ernst Wtllach von Betzdorf, Kreis Aüenkirchen, welcher fluchtig ist, ist die Unter- fuchungShost wegen Unterfchlag- iina und Betrugs verhängt. L» werd um Berhanung, 6m- lieferung m da» nächste Genchl»- aefängni» und Mitteilung hierher zu den Akten ^.889,03 ersucht. s4345 e Neuwied, den 23. Ma» 1908. Ter Erste Ltaalsanwalt. Kurhotel-Pension Webersverg Weilburg a. d. L. 4394 schönste unb ruhigste Lage am Walde, empfiehlt sich bei bester Verpflegung. Pension 3.50 Mk. 4 Person. Familien und Kinder nach Uebereinkunst. Auskunft erteilt____________A. Baach. . 2‘/» Abends: ab: Empfang der auswärtigen Turner. Sitzung des Kampfgerichts in der Restauration " Germania'. , Mittagessen daselbst. Aufstellung des FeslzugeS am alten Bahnholswcg. ' Festzugnach dem Festplatz,dortfelbstBegrübung»- " aujprachc, Ueberreichung einer von grauen und Jungfrauen gestifteten Fahueufchleifc. tetab-Uebungen und Beginn des WettturnenS, ' währenddessen Konzert und später Danz. übernommen habe. ^ch werde bestrebt sein, allen Ansprüchen gerecht zu werden Mb bitte um geneigten Zuspruch. Mit vorzüglicher Hochachtung Jos. Kunze. Der herrliche, schattige «arten bietet Raum für 800 Personen. Schulen und Veremen sichere ich bei vorheriger Anmeldung weitestes Entgegenkoinmen zu.D. D. Mit Iamilien, Schöne Aussicht. Kaulmsahü des Gaues Hejskll! Ter Turnverein Staufenberg i» Lollar am 7. unb 8. Juni 1903. zw-i.-n PfingM-ier.ag * W.n O * |cui _ Sonntag den 7. Juni: I diesjähriges Turnfest, wozu ergebenst einladet Xcr Uorstand. Contentia «*?SÄ* Am 2. Pfingft. Feiertag, vormittags 11 Uhr: Krüh schoppen bei Amend. 4864 Am 3. Pfingst-Feiertag, von nachmittags 4 Uhr an: eine Wählers erfammlung statt, in welcher unser Kandidat Herr Kommerzienrat Hchligenstaedt Programm. Kaisersaal: Dienstag den 2. Juni. Abends 8 Uhr: Zwangloses Beisammensein. Saalbau: Mittwoch den 3. Juni. Vormittags 9 Uhr: Eröffnungsrede des Vorsitzenden. Begrüßungen. Verhandlungen über: Die sittlichen Gedanke.» Jesu in ihrem Verhältnis zu der sittlich-sozialen Ikbens- bewegung der Gegenwart. Referent: Professor D. Wilhelm Herrmann. Nachmittags 8 Uhr: Verhandlungen über: Das soziale und ethische Moment in Finanzen und Steuern. Refereiit: Geheimer Regierungsrat Professor Dr. Adolf Wagner-Berlin. Abends 8*, Uhr: Evangelische Volksversammlung. vergeben werden. Plan, Voranschlag unb Bedingungen liegen bei bem Ge- nofsenschast»Vorsteher Herrn Ludwig Voll JL1L zu Allendort a. d. Lahn zur Einsicht osten. Gießeii. am 25. Dlai 1903. Proßh. Kulturinspektton Gießen. Wißmann.____4285 Continental Selter PNEUMATIC str Fahrrad und Automobil. 1379 bei Cjiir» Zimmer^ ^OlOßrUJ)^ P^ittags 9 UH^J "hresbe^ubt^des Ge'ieralsekretärs. Verhand- Ludwigtplatz »u haben,-----------------«88 W*SÄS!*1“« e nn V Reimet Justizrat Professor u. ttr. Wilhelm Kahl- ■■11101 CIIiUIIM ■ I Nachmülags 3 Uhr: Spezialkonferenz: Welches ist das Ziel der ■ I höheren Aladchenjchule? Reserentm: Oberlehrerm Den verehr!. Einwohnern von Gießen und Umgegend beehreI Fräulein Laura Herrmann-Berlm. ich mich ganz ergebenst anzuzeigen, daß ich nut Heutigem ^das Dlls Aktionskomitee Hotel-Aestaurani * /s * des evangelisch - sozialen Kongresses. Emst-Eudwig-Gartenl«. in Bad-Nauheim Die |ur Erweiterung bei Bakm-1 Hofes Lang-GönS eriorderlichen I Erd-, Fels-. BöfchungS-, Ehaussier» I ungs- u. Maurerarbeiten — etwa! 18000 ebm Abtrag, 210 eben I Mauerweck und 500 qm Ehaussier-1 imgsarbeilen sollen im Wege der! östenilichen Ausschreibung ver-1 geben werdeu. Die VerdingungSunteckagen find j legen post- und bestellgeldfreie I brnsendung von 1,00 Mk. von der I unierjeicbneten Jnspcktion zu be-1 ziehen, die Zeichnungen liegen raselbst aus Zunmer 16 zur Einsicht osten. Die Angebote sind verschloßen und mll der Austcbritt .Angebot zur Erweiterung bei BahicholS 2ang-GonS* versehen brS zum ErostnungStermln am 18. Juni ö. Js., vormittags 11 Uhr, post- frei hierher emzureichen. 4358 Zuschlagsfrist betragt 8 Wochen. Gießen, den 29. Mat 19uS. Grobherzogliche Eisenbahn-Bet r>ebs-Jnspcktion 1. Abbruch Pechigtrviig Die der Gemeinde Annerod zustehende frühere Ktnkel'sche Hofraite soll nächsten TicuS» tag den 2. Juni d. I., vormittags 10 Uhr, an Ort und Stelle auf den Abbruch versteigert werden. Annerod, am 29. Mai 1903. Gr. Bürgermeisterei Annerod. Horn. 4336 Blobubungen der aktiven Turner, Stabübungen I warme und kalte Spelsen und Geräteturnen der Allersriege, Schauturnen, ,v ~ * T Turnspiele, Liedervorträge, Konzert und Tanz. zu jeder TageSzett, sowie Detoralwnsrergen unü Stellung von Pyramiden. fiepkelVKlll, LSstKK, Münchener Burgcrbräu und (Siebener Aktienbier. bericht ’epdCTi1. er , . ien . . Lockert . [4 . . ll . . . .ommandii. >r Bank . Bank . , andelsgei. wtibakn . . 26.08 . A.- . W.B9 209.04 ,180.05 ,136.09 , 147.00 . 1M.04 . 146.02 , 14.00 . 189.03 . 213.00 . 172.05 . 177.07 jickei“. zrauenärztev, •ssss bteile. ifüt )hlsch-ne-kend- S ^ud | nParD18 ner^iffrl-i ji ion 75 Pt a®- Berlin SW-18 laikgraf®^®^ Amtliches Wlknnbch nab Spstlplatz o. b. Ijarbl 7. Juni Gießen. 7. Juni Tanzbelustigung mit Karussell, Schietzbudeu usw. ie <0 Mg» . 1 'M Gießen, den 30. Mai 1903. 4371 80 80 Pfg. Schutzmarke ----- vuypc , IVVH |UJIHUU" Hauer und besser als alle ähnlichen Produkte. Sters fnjch und in vielen Sorten zu haben bei Ludwig Steinhäuser, Ncuenbäue 17. Danksagung Restauration zur deutschen Eiche pfiehlt billig 4323 JWtxicol Sonnenstrave 6. ■ " vlöülj Telephon 235. Dießen, den 80. Mai 1903< 4356 ungen, ist das 788 4872 Badenburg Am 3. Pfingst-Feiertag, nachmittags: J. Duill gute Abfahrt. 1999 •angeführt von der 4390 Wiescck. ZumGambrinus 3629 Am 2. Pfingst-Feiertage 02619 Schreinerineister, Löberftr. 17. Aktien-Bier per Glas 12 Pfg. wozu ergebenst einladet Balth. Wacker M.-Linden Kl-Linden empfiehlt 1618 4330 Lanolin wird garantiert durch die Besitzer: tt. Werner. 4391 Zu dem am ersten Pfingstfeiertag stattfindenden Frankfurter Hof. 4386 sowie zu der am zweiten Festtage stattfindcndcn nein, mild, eeatral. Preis 25 Pfg. Zugvelbiuduug: Dollar und Aticndstern öchnerinnen Backsteine Feldbrand la. Qualität. Jedes Quantum billigst. Liahe und Agathe Jaeger, geb. Lauer. Emilie Raab, geb. Lauer. Ludwig Lauer, stud. iur. Eduard Jaeger, Zahnarzt. Ludwig Raab, NechtsanwalL Voss’sches Vogel- mit der Schwalbe futier für eit iloetledta erprobte Misch- zum Selbstfarben giftfrei! auSgeführt von guter Kapelle, lade freundlichst ein. Gleichzeitig empfehle mein ff. Pilsener auS der Brauerei Melchior, Butzbach, sowie meine reinen Weine und meine Adolf .Bieler, Victoria-Drogerie. Marktstrasse 5. Für die Beweise inniger Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres lieben Bruders und SchtvagerS, deS 7/isitenAarten Loten rasch and billigst Brühl acbc Uoiv-Urackcrel Die Beerdigung findet Sonntag den 81. Mai, vormittags */,12 Uhr, vom Sterbehause, llatharinengasse 4, auS statt. stets auf Lager. Karl Hahn Die Beerdigung findet statt: Sonntag den 81. Mai, nachmittags 6 Uhr, vom Sterbehause, Steinstraße 27, auS. Dieser Nummer liegt der Wahlaufruf der vereinigten liberalen Parteien des Reichstags- Wahlkreises Gießen bei. 4350 A 10 Pfg. für 2 Teller Suppe, weil schmack- Kapelle des Inf.-Regts. Kaiser Wilhelm (2. Gr. Hess.) Nr. 116 unter persönlicher Leitung des Groaeh. Musikdirektors Herrn C. Kransse. Anfang der Konecrte nachmittags 5 Uhr. Entree am II. Feiertag 50 Pfg. Entree am III. Feiertag 35 Pfg. Launsbach. Restaurant zur schönen Aussicht. geb. Schwalb. Gießen, den 80. Mai 1903. X HII -xcinetUloihii uu’Vr! beim Gebrauch v. Fulkonin. Falkonin treibt jede Motte aus. Falkonln zerstört die Brut. Falkonin riecht angenehm. Falkonln ist sauber u Gebrauch. Falkonin gehört m jed. llleider- schranl. lLcht in Paketen zu 10 uiid 25 Pfg. nur in den Drogerien von Gustav Walther, Ad. Bieler. 3208 Franz Birkenholz in Bildet bei Frankfurt a. M. Preiswert l Postkolli oslind. Nippentabak in Säckchen franko inner ^tachnahme 'Ml. 4. 2. Zone 25 Pfg. Aufschlag. Hospiz, TCT evang. Schwesternhaus, Giessen, Johannesstr 7. Am dritten Pfingstieiertag: Grosses Frühkonzert Neuer Saalbau Am DL und HL Piinastteiertag: Grosze Atonzevte Todes-Anzeige Gestern abend 61/a Uhr verschied sanft unser guter, treuer Gatte, Dater, Sohn, Bruder und Schwager Hm Richard Richter König!. StatiouS-Assistcut im 50. Lebensjahre, was wir Freunden und Bekannten mit der Bitte um stille Teilnahme schmerzerfüllt anzcigen. Are tieftrauervdeu Klntcrölieötnen. Stadt Marburg*. Am zweiten und dritten Feiertage: 02625 Herrn Regierungs-Assessor Wilhelm Laaer sagen herzlichen Dank Eintritt: | 4377 Logen Vorverkauf 2 Mk., Kasse 2.50 Mk. TL Platz Vorverkauf 50 Pfg., Kasse 70 Pf, Ged.Tribüne, 1.50 , , 2 , Sattelplay L Plag , 80 Pfg^ , 1 , Stehplatz Eine Fettselfe ertfen Ränget. Lanolin!»brlk flartlnikenielde. _ Auch b«l Lanolin • Toilette - Cr»am • Lanolin MARKE pCP\\,^ achte man auf die Marke Pfeilring. HC rru Dlulitgkßccht 4 eckiges Maschinen-, aus verzinktem Draht, wird in jeder Höhe und Länge sofort angefertigt. L. Haubach, 2426 Löberstraße 2. Bcrtthardbltäuserltof. Am 2. Pfingst-Feiertag von nachmittags 4 Uhr ab dis morgens 4 Uhr: beste und älteste Futter in verstegeltea Zfaüeten zu Originalpreisen in stets Wischer Packung erhäittich in Gtctzcu bei ttmll Fischbach. Grosse Radrennen FliegN'Koukurreuz, Dauerfahren mit Motorführung, Motor-Nennen. Daran anschließend: Groszes Volksfest Heute nacht 7,3 Uhr entschlief sanft nach langem, schwerem Leiden mein liebes, gutes «vöhnchen, unser guter Bruder und Enkel Fritzchen Schäfer tm Alter von 8 Jahren 7 Monaten, welches tiefbetrübt anzeigt Charlotte Schäfer Wwe. 1 i 1 taufen vortcttha,t: Bett» Bll unterlagen, Binden, Wvv Desinsektionsniittel^ Irrigatoren, Linderpuder, weifen, Schwämme, Thermometer, Ber- baudwatte u. s. w. in der 11614 Viktoria »Drogerie Adolt Nieter, MarltstraßeS. Prima Speisen und Getränke. Prima HauSmacher Wurst. ES ladet höflichst ein h. Bernhardt« wozu ergebenst etnladet 02616 Stöbt. Schlachthaus. Freibank, Heute: 4254 Schstüßklstz 54 Pfg. Die Freibank bleibt heute bis 9 Uhr geöffnet. ________ Am dritten Pfingstfeiertag: Tanzmusik auf der Wellersburg, wozu ergebenst einladet 02622 Ph. Weller Wwe. Allen darf a. Lda. Am zweiten Pfingstfeiertag: anzmustk, wozu ergebenst einladet 4373 Ludwig LüOB. Aür gute Speisen und Ketlänke lst bestens gesorgt. Münchener Bürgerbräu per Glas 15 Pfg. ^M^^*^***t** * * ****** Kaisergailen. • Am dritten Pfingstfeiertag, morgens von 11 Uhr ab Frühkonzert. Klein-Linden. Am zweiten Pfingstfeiertag: 437® h. RingufensleinB können täglich abgefahren werden bei 4227 Ruhl & Burk Watzenborn bei Guuen. — lsclkMcitolM. — Grobe Bette» m. kl. unbeb. Fehlern, Ober-, Unterbett u.llisjcn zus. 11'/, 3JL Prachtv. Hotelbette» 17'/, M. Viole Auostattungs. bette» 22'/, M. Sttchipasf. zahle Betr. retour. Preis 1. gratis. |3b35 A. Uirschberg, Leipzig 36. Fettige Särge in Siche uuv Tanne, sowie Metallsärge Empfehle 8620 rhcinWcheil Wchmciii, per Hü er 60 Pfennig, ob Mainz. I. Bcruey junior, Mainz. Zlartoffeln, ganz prima magnum bonum, em- Audr. Euler. Rosen langstielig und kurz geschnitten (eigene Züchtung) täglich frisch und duftend, empfiehlt 4341 Uarl Berger, iUrchenplatz 9. Sprifrkartoffrln prima magnum bonum 50 kg 3,50.* andere Sorten versendet unter Nachnahme |4369 J Haas, Friedberg (Hess.) Telephon 86u. o DWzÄ. o gute >lüd)e, rote auch meinen groben, schattigen Garten. Nach dem Hennen Eintritt frei. Hausfrauen kauft nur MAGG/’S — Gietzv ^rdknim and *• gfrti't kUljNg^ 5hm uehen G !md M schöner ie auf der Natt ragend« einbring durch d Mensch« in Feld den Cu-: einer Pj geistift-s Straßen, tat an । len Stab empfinde sich beiä der Scho Seifte ur schwinge treiben i teitZahm M Sülle de Liesen i feiert sc Äenscl)« des hei. in der I ist nur unserer bangen, gesunden onnensch viingftge ■Aad) feftl Nur Vahisü tische Leb dem au gruppen gähnt n daran fy nenb zu! mildernd Zwist jid zwar je! unserer { lief), wer ruägeslel FWbai lucht: w gellt fest Kittle sp« An P Eine raphael r Aon nod Nen b daran. Ti Ke dabei sp #!> lange Ntimnisfi ^.Post J SM« nid ^sichen Stzchen, m«itet jid et sich 1 Sn»« ^.tttner 9 ®‘Mt big.- «?8ft Wedte (I art! bc schon aSle lebem Slei