r.stzr Erstes Blatt Donnerstag 30. April 1903 V Kttrr Z Bed. Hiav^ I von Roon 1«$ schon Verkehrs 153. Jahrgang Äbrtfle Kh Depeschen: «azetger «leben. fftmlprrd}anl(llu6 Wr 61. r k5 obachtuugen letze». c - 5 § "v fj L Begabr erntete. Wiege sd weit von den großen Straßen des n lcindlir Stille zu Pleushagen bei Kotberg MMM je tot 1903. Sm btr i^en Genossen!chaftsdan! H. o. Mw tn fcori- von V|t Ww» dich» -M worden. glänzende: Rocutt W. SSW. 8. Bezüglich deS Begriffs des Wortes „Sparkasse" tniri# in der GcsetzeSbegründung ausgeführt, daß der Zweck solcher Lassen ein gemeimi uriger, nicht auf eigenen Erwerb bedachter sein darf. Hoffen wir, daß der Gesetzentwurf zuw Gesetz erhoben wird und daß andere deutsche Staaten bald dem Beispiele Hamburgs folgen werden. Nchkeiten iuf den htalentierten jungen Offizier lenkten, ist aussch cßlich d Verdienst seiner eigenen Kraft, und deshalb n nmt aucdei ihm der Entwickelungsgang seiner raf Zloou. Von Heribe von Hiller-Sternberg, tachdruck verboten^ Wenn man deruhmreichen Kriegstzeiten gedenkt, die der jahrhundertelmn Zwietracht der deutschen Bruderstämme ein Ende sen und den Bau des heutigen Deutschen Reiches mit ut und Eisen zusammenfügten, muß man als Patriot iier dankbar die Schicksalsfügung anerkennen, die demon den treibenden nationalen Gedanken erfüllten dtschen Volke in jenen entscheidenden Jahren auch für führenden Männer gab, welche die vom SchwuLge deüegeisterung an gefeuerten Kräfte zusammengefaßt unb-en hohen Zielen entgegengeführl haben. Nächst dem Rm Bismarck, dessen geistige Gestalt für die bciVundernlNachwelt immer noch in gigantischem Wachstum kgriffent und dem genialen Zeldherrn Moltke wurzell at- drittever Größten unter den Großen der Organisator der dcchen Siege, Albrecht Graf von Roon, dessen Geburtstag ue, am 30. April, zum hundertsten Male wiell>rkehrt, der dankbaren Erinnerung des deut- Die Versuchung, sich der Bequemlichkeit des kleinen Garnisonlebens in jenen stillen Friedens jähren hinzugeben, ist an Albrecht von Roon von Anfang an ohnmächtig ab- geprallt. Ter Tod feiner in Geisteskranhect verfallenen Mutter trug vielleicht auch das seine dazu bei, den jungen Offizier den flachen Vergnügungen noch mehr abhold zu machen. Er zog es vor, die Abende bei seinen Büchern mit wissenschaftlichen Forschungen zu verbringen und konnte, dank seinem Fleiße, nach glänzend bestandener Aufnahmeprüfung schon im Jahre 1824 die allgemeine Kriegsschule in Berlin (die heutige Kriegsakademie) beziehen. Hier studierte er bis zum Jahre 1827 neben allen anberen Kriegswissenschaften mit besonderem Eifer und Erfolge Geographie, Geschichte und Naturwissenschaften und fanb daneben auch noch die Zeit, Vorlesungen an der Universität zu hören, wo die Vorträge Ritters und Räumers eine besondere Anziehungskraft auf ihn ausübten. Nach einem kurzen Aufenthalt bei der Truppe (15. Infanterieregiment in Minden- wurde er bereits im Oktober 1828 zum Erzieher im Berliner Kadettcnhause ernannt Hier harrte seiner eine reiche wissenschaftliche Tätigkeit Er übernahm die geographischen Borträge und schritt in Ritters Auftrage auch alsbald an die Abfassung feines Erstlingswerkes „Grundzüge der Erd-, Völker- und Staatenkunde", das er neben seiner sonstigen Tätigkeit in der kurzen Zeit von 7 Monaten vollendete. Im Juli 1832 als Premierleutnant zu seinem Regt- ment zurückgekehrt, wurde von Roon bald darauf dem Ob- servattonskorps zugeteilt, das zur Beobachtung der holländisch-belgischen Grenze und der Belagerung Antwerpens )urch die Franzosen preußischerseits ausgestellt wurde. Im olgenden Jahre erhielt er ein Kommando an das topo- zraphische Bureau in Berlin, währenddessen er sein bekanntes Werk „Anfangsgründe zur Erdkunde" schuf, das noch 34 Jahre später durch chn eine Neubearbeitung erfuhr Die sehr man schon damals seine Kenntnisse schätzte, geht aus dem Umstande hervor, daß er schon im Jahre 1835, also ausnahmsweise zeitig, zum Großen Generalslabe kommandiert wurde, wo er über Taktik und Geographie las Er. nahm m Mer Stellung an einer Rek^gnoszierungs- rei|’e nach ^diciien teil, die für ihn der Grundstein seines Eheglückes wurde, da er bei dieser Gelegenheit eine ent- ferme Verwarnte, Aura Rogge, bie Tochter des Predigers in Hinterpommern, wo fein einer niederländischen, im 16. Jahrhundert eingewanderten Familie entstammender Vater ein Rittergut bescheidenen Umfanges besaß. Dem Vater, der dreimal, zuletzt mtt Ulrike, geb. v. Borke, der Mutter Albrechts, verheiratet war, war von seinen zahlreichen Kindern nur dieser eine und jüngste Sohn am Leben geblieben, der in der ländlichen Ungebundenhett kräftig heranwuchs, ohne bis zu seinem zwölften Jahre einen geregelten Schulunterricht zu erhalten. Nach des Vaters frühem Tode verzweifelte die Mutter an der Möglichkeit, das in den Franzosenzeiten verwüstete und herunterge^ ßommene Gut halten zu können. Fast mittellos zog sie nach Altdamm zu ihrer Mutter, der verwitweten Majorin von Borke, einer energischen Dame, die sofort dafür sorgte, daß das an der Erziehung des Enkels bisher Versäumte mit Eifer nachgeholt werde. Im Dezember 1813 während der Belagerung der von den Franzosen besetzten Festung durch die Preußen starb von Roons Großmutter. Ter Knabe sand jedoch einen wohlmeinenden Beschützer in der Person des Herrn von Dlankenburg-Zimmerhausen, der für seine Unterbringung in das Kulm er Kadettenhaus sorgte, in das Mrecht am 8. November 1816 eintrat. Er kam hier keineswegs in eine Musteranstalt. Das von der Pvlenwirtschaft her übernommene Personal war gründlich verlottert Von den fünf Gouverneuren bezeichnet ein Bericht aus jener Zeit vier als Menschen ohne Kenntnis und Moral, und der Lehrkörper setzte sich aus einem Professor, einem Zeichenlehrer, einem Fechtlehrer und der wichtigen Person des Tanz- meisters zusammen Der Augiasstall wurde jedoch bald ausaeräumt, und unter den neuen tüchtigen Lehrkräften machte Mrecht so ausgezeichnete Fortschritte, daß ihn der Direktor, Major von Woyna, als der junge Kadett zur Vollendung seiner Ausbildung im Mai 181b nach Berlin kommandiert wurde, das rühmende Zeugnis schreiben konnte: „Er verspricht unendlich trieL" Unbeirrt durch die der mlli- tärischen Zucht vielfach zuwiderlaufenden Einflüsse der jungen, akademisch gebildeten Gouverneure, brachte Alb- recht hier seine Studien im Jahre 1820 zum Abschluß und wurde am 9. Januar 1821 als Sekondeleutnant in das । dritte pommersche Infanterieregiment 9er. 14 versetzt, dessen : drei Bataillone damals in Stargard, Königsberg in der i Neumark und Sold in standen. btt tilt i» ** Nn Hohe fthn Qbet Au« bi. 4* "He im iöm entbeeft s„ wirb >eW ift da ft «Wtt man Wl* »v als Sieges ui Z bUten Böhwat A Es war am 18. "^rren d-s«eftiZ ^arteuanlagen bei WWfltf lustwan» zahlreiche ha ichumkt tixnen. Lm °uale gmbev, und üu Me des preußischen äsen haseler ein gluck- n PrinM gegenüber I der Lagen hüll sneg Gras Heseler ab, de Menge dem Musil, in respektvoll dienst- nster den Befehl des fieber den Wagen er- e Kapelle die fo lange ge aber besonders gern le Franz den Kaisern horchend en Menge, du lMnte, unb laute Bei- fahrenden Wagen nach. Mhls, der es erklärlich da^u ausersehen ward, n tun nckuärisch de. bestimmt sind im Wege derVerössentlichung oder derLinze mitteüung an eine größere Zahl von Personen im Publikum Verbreitung zu finden. das gle. Auch chm haben weder Reichtum noch Ansellen der nllie oder hohe Protektion in seinem glänzend c ifftcigeiu Lebenswege die Pfade geebnet. Daß '' üh die Lmerksamkeit der maßgebenden Persön- us den htalentterten jungen Offizier lenkten. !, bie “L# waren rsten flU! und W Ä üben"“19 nb M-Bt»“' gen >)* rie ich 5tiS*r"b mir ä“ * D°m°n 1 "’ate ,a efi»«5 ’5 I# “Ä ss uml’Ä Ganze/' »fo* -“Le tote «n dcs «J*r Gewerbetreibenden, soweit sie nicht im einz lnen reichsgesetzlich geregelt sind, landeSg setzlich geregelt werden können, und al» eine »ulässige Regelung wird insbesondere das Verbot aewisser, bei AuSioung des Gewerbebetriebes vorkommen- ben Handlungen aigesehen werden müssen, von welchen eine BenacktettiguiZ des Publikums zu besorgen ist. Ein solches verbot kam naturgemäß nur wirksam sein, wenn für den Fall feiner Zwiderhandlung bestimmte Nachteile an- gedroht werden. T'se Nachtette werden allerdings nicht au civilrechtlichcm Gelete liegen können. Einem Vorgehen in dieser Richtting wüie die im Art. 55 des Einführungsgesetzcs zum Bürgerlick-en tzsetzbuch getroffene allgemeine Vorschrift über die Aufhebun der in den Landesgesetzen enthaltenen prioattechtliä)en Beimmungen entgegenstehen, sofern nicht etwa ein solches Begehen durch einen der zu gunften der Landesgesetzgebuug jemachten speziellen Vorbehalte gedeckt würde. Letzteres ist ni-t der Fall, insbesondere würde eine den Gegenstand behandeide zivilrechtliche Vorschrift nicht zu den im Art. 99 der andesgesetzgebung vorbehaltenen Bor- schriften über ösntti-che Sparkassen gerechnet werden können, da btejeuim Unternehmungen, gegen welche das Verbot sich rick)tet,auch im Sinne dieser reichsgesetzlichen Vorschrift nicht allöffenttiche Sparkassen mizusehen fein werden. Es wird also ir der Erlaß einer Strafvorschrift in Frage lonunen löten. Die Zulässigkett einer solchen ergiebt sich aus dertz 2 des Einführungsgesetzes zum Sttaf- geietzbuch, sofern dcurch nicht etwa in eine reichsgesetzlich erschöpfend geregel Materie ein gegriffen wird. Unter diesem Gesichtspun ist insbesondere die Frage geprüft, ob eine landesgesltche Regelung mtt dem Reichsgesetz zur Bekämpfung d unlauteren Wettbewerbes vom 27. Mai 1896 vereinbarst. ES ist darauf in gewiesen, daß der Tatbestand, auf welchen die Strafvsctznst Anwendung finden soll, durch den ß 1 jenes Reisgesetzes mtt umfaßt werde. In der in öffentlichen Bekaltmack>ungen erfolgten mißbräuchlichen und irreführenden Ttocnbung des Ausdrucks „Sparkasse" set eine unrichtige ngabe tatsächlicher Art über die Beschaffenheit einer werblichen Leistung zu finden. Diese Angabe sei geeigneten Anschein eines besonders günstigen Angebots hervorzuren. Wenn auch im §4 daselbst nur wissentlich unwahr.zur Irreführung geeignete Angaben jener Art mtt Sttabedroht seien, bie Absick-t einer Täuschung aber in den Ir interessierenden Fällen regelmäßig nicht vorausgesetzt rden könne, also die Anwendung der reickisgesetzlichen Drchrift in den meisten Fällen versagen werde, solle dock im^chin nach dem Reichsgesetz die Bestrafung auf die Fälle icr beabsichtigten Täuschung beschränkt bleiben, und dürfe rum landesgesetzlich nicht auf andere, von der Begriffsbenmnna des 8 1 des Reichögesetzes getroffene Fälle ausxchnt werden. Jugend^al e das gemeine Interesse mindestens ebenso sehr in' 21sprach, e jene Zett, da er bereits auf der Sonnenhö e des ttmes wandelte und die wohlverdienten jrüchte nes ungeheuren Fleißes und seiner Dttsen Bedenken gegenüber ist mit Recht gellend gemacht worden, daß da» genannte Reichsgesetz nicht schlechthin jede verleitliche Reklame, sondern nur diejenige Reklame treffen will, durch welche anderen Gewerbetrett>enden ein unlauterer Wettbewerb bereitet werden soll. Der Sck^itz des Publikums gegen Schädigungen ttgend welcher Art ist nicht der Zweck jenes Reichsgesetzes, und wenn auch dieser Schutz regelmäßig zugleich durch die Anivendung der reichsgesetzlichen Berbotsbesttmmungen erreicht wird, so versagt doch das Reichsgesetz bann, wenn der mit einer öffentlichen Anpreisung verfolgte Zweck erkennbar nicht daran gerichtet ist, durch unlautere Reklame andere Gewerbetreibende zu verdrängen. Für die Anwendung des Reichs- gesedes zur Bekämpfung des unlauteren Wettbewerbes würde in den hier interessierenden Fällen selbst dann kein Raum sein, wenn im einzelnen Falle der Nachweis erbracht werden könnte, daß jene Bekanntmachungen nicht nur den Zweck verfolgen, das Publikum auf eine geeignete Art der Gelbbelegung aufmerksam zu machen, sondern zugleich den iveitergehendcn Zwech diejenigen Kreile der Bevölkerung, welche unter anderen Umständen ihr Geld bei den gemein- nützigenSpar kas, n anlegen würben, von der Benutzung dieser Sparkasse abzuyalten. Ein illoyales Borgeyen gegenüber anderen Gewerbetreibenden würde darin schon deshalb nicht erblickt werden können, weil bie Sparkassen wegen ihres gemeinnützigen, lediglich die Interessen der Einleger, nicht aber die Absicht eigener Gewinnerzielung verfolgenden Zwecks überhaupt nickst zu den Gewerbebetrieben werden gerechnet werden können. Dieser letztere Grund steht auch einer von anderer Seite empfohlenen Anwendung beS § 8 jenes Reichsgesetzes entgegen, ganz abgesehen bavon, daß die Verwendung des Ausdruckes „Sparkasse" als einer Gattungsbezeichnung nicht in das individuelle Ukamensrecht eines anderen Unternehmens eingreift. Es wird deshalb in liebereinstimmung mit einem von der Justizverwaltung erstatteten Gutacksten die Zulässigkett des gemachten Gesetzesvorschlags und insbesondere befjen Vereinbarkeit mtt den bestehenden Reichsgesetzen bejaht werden müssen. Das durch das beabsichtigte Gesetz zu schaffende Verbot wttd sich in erster Linie gegen Ankündigungen richten müssen, in welchen Geldinftttute, die keine Sparkassen sind, sich als solche ausgeben und unter diesem Deckmantel sich zur Entgegennahme von Geldern unter der Bezeichnung „Spareinlagen" oder unter ähnlichen, zur Irreführung des Publikums geeigneten Benennungen erbieten. Weiter werden aber von dem Verbote auch alle anderen Veröffentlichungen oder sonst dem Publikum zugängigen Kundgebungen jetroffen werden müssen, in welchen der Ausdruck „Sparen" n Zusammensetzungen ober Ableitungen in einer Weise Der» vondt ist, daß Personen, welche den Verhältnissen ferner tehen, dadurch zu der Annahme verleitet werden, es handele iä} um einen Sparkafsenbetrieb in dem Sinne, den der Sprachgebrauch bislang mtt dem Ausdruck verbunden hat. Darunter fälti die Schaffung einer „Sparkassen-Ab- tcilung" ober eines „Sp ar ka ss e n - Ko n t o s" in Satzungen ober Bilanzen, welche zur Veröffentlichung ober zur Einsicht für wettere Kreise des Publikums bestimmt sind, bie Ausgabe von Schuldurkunden auf Formularen, welche die Bezeichnung „Sparkassenbücher" tragen usw. Andererseits muß sich aber das Verbot auf Kundgebungen beschränken, welche dazu Nr. 100 tr(d)ettft täglich außer SonmagS. Dem Gießener Anznger werden tm Wechsel mit dem ktssischeil taabmlrt bie Gießener Kamillen- blätter viermal in der Woche beigelcgt Rotationsdruck a. Verlag bet vrüdl 'scheu Untveck.-Buch- u.btetU- bruderet (Pietsch Erden- schweigen _ geistigen fl -äste einreuMofe Jugend in engen pekuniären Verhältnis in und ine strenge Erziehung, in der die Pflicht dch einzic Losungswort war, als Fundamente seiner späteren gnrtigcn Stiftungen bezeichnet, so gilt ® - -— — /<< nr* ▼ pr monatlich7dvt^viertel- GletzenerAmelgerW 17 General-Anzeiger " Amk- und Anzelgeblatt für den Kreis Gießen MW —zetgemett: panS Beck. -28. Mil E -28. t in den crMidjen Heere oes endlich Lebenskraft. Aber ,Gott ;ebc dem e treu zu ihnen Gtofflr in die ncs pcußifchen Dienstzeit als Büchsenmacher oder Waffenmeister verliehen werden. urg uni Krobnitz ternahn er eine stimmig beschlossen, dem zurückgetretenen bisherigen Dmigenten Gustav Kogel emen lebenslänglichen Ehrensold von 3500 Mk. jährlich zu bewilligen. beiden großen geistliche Redner die 'Sorte sprechen Könige und dem Vaterlandc Ätänner, „ stehen, wie Roon", dessen Lebenssunmi ein mittärischer Biograph, der jetzige .xriegsminister " Worte zusammcnfaßt: „Er war das leuchtende Vorbild SoldatM." erkrankte. Eine hinzugetretene Lunger bald darauf, am 23. Februar seinem ein Errde. Mit vollem Recht konnte an Reise nach Berlin, wo er an aschma .cn Beschwerden -y zündm g machte Februar seinem lbmoolen Leben lenen toabc der Vermischtes. • Hannover, 29. April. DaS Opfer eines verwegenen Einbruches wurde, was gewiß zu den Seltenheiten in der Kriminalistik gehört, der Gefängnisdirektor Helling vom hiesigen Gerichtsgefängnis. Demselben wurden in der Nacht mittelst Einbruchs auS den Parterreräumen seiner Dienstwohnung am Gettchtsgefängnis die sämtlichen Gold- und Silbersachen gestohlen. Die Einbrecher haben aus einem nach dem Garten gelegenen Fenster das Glas geschnitten und durch die so gewonnene Oeffnung die Fenster von innen geöffnet. Zum Einsteigen haben sie sich dann eines Gatten- tisches bedient, den sie bei ihrem Fortgänge stehen ließen. Der Einbruchsdiebstahl muß in aller Eile ausgefuhtt sein; denn weder der um das Gettchtsgefängnis patrouillierende Militärposten, noch die die Straße von Zeit zu Zeit passierenden Schutzleute haben etwas von den Einbrechern bemettt. Gegen Morgen hat ein Schutzmann die Anzeichen eines Ein- bruchsdiebstahls bemerkt und sofott Anzeige davon erstattet. Inzwischen war bereits der eine Einbrecher, Tischlergeselle Block, wegen seines verdächtigen Gebarens auf der Straße von einem Schutzmann angehalten und zur Polizeihauptwache gebracht. Der Verhaftete trug einen Sack mit Silber- und Goldsachen, über deren Erwerb er sich nicht genügend ausweisen konnte. Block ist ein bekannter Verbrecher, der erst vor einigen Tagen aus dem Gettchtsgefängnis entlasten ist. Er hatte sich im Gefängnis eine Art Vertrauensstellung erworben und wurde, weil er in feinem Gewerbe geschickt ist, zu Arbeiten in den Beamtenwohnungen usw. herangezogen. So ist er auch längere Zeit bei den Renovierungsarbeiten in der Wohnung des Bestohlenen tätig gewesen und hat sich dabei die Ottskenntniste erworben und erfahren, daß die Parterreräume der Wohnung während der Nacht unbenutzt sind. Er hat dem Bestohlenen bereits ein Geständnis abgelegt mit den an den seltsamen Entschuldigungsbrief HüstenerS erinnernden Watten: ,3a, Herr Direktor, ich habe es getan, nehmen Sie es mir nicht übel!" Von den gestohlenen Sachen fehlen noch mehrere Stücke Silber, die vermutlich der unbekannt entkommene Komplize des Block mitgenommen hat. * St. Johann, 29. April. Ein Straßenkrawall, wie ihn unsere Stadt noch nickt gesehen hat, spielte sich in der verflossenen Nacht hier ab. Veranlassung dazu gab die Schließung des Cafs Continental. Als die Polizei abends um 6 Uhr in dem Lokal erschien, um es zu schließen, war es ge- pftopst voll von Gästen. Der Wirt und seine 15 jährige Tochter wurden als letzte ebenfalls aus dem Lokal verwiesen. Ersterer, der seit Wochen in fieberhafter Aufregung lebt, verlor dadurch zu seinem Schaden die mühsam behauptete Selbstbeherrschung, und suchte Vergessenheit im Trinken. Das Publikum, das entschieden Partei für den Wirt nahm, heftete sich an seine Fersen und folgte ihm durch verschiedene Lokale unter beständigen Hochrufen bis nach Saarbrücken. Von dort fuhr Bruch au den Rat von Freunden in einer Droschke nach Hause, wurde aber von einer johlenden Menge begleitet. Vor seinem Lokale angenommen, promenierte B. dort mit seiner Tochter auf und ab, als er plötzlich von Schutzleuten umringt, gefesselt und fort geschleppt wurde. DieTochter, welche ihren Vater nicht einlassen wollte, wurde von dem Polizeiwachtmeister zur Sette geschleudert und brach ohnmächtig zusammen. Der Transport des B. zur Wache rief eine un g e h eure Erregung hervor. Eine unabsehbare Menge folgte und Pfeifen und Johlen, man sah blanke Klingen durch die Luft sausen, und em wildes Hin und Her wogte die Bahnhofstraße auf und ab. Zum Glück sind ernstere Zusammenstöße nicht vorgekommen; nur ein halbwüchsiger Junge soll bet dem dreimaligen Blankziehen der erheblich verstärkten Polizei verletzt worden fein. Bis Mitternacht setzten sich dte Demon- standes der Gemeinen und die innigste Verschmelzung von Linientruppen und Landwehr bewies, für die eine bedeutende Vermehrung sämtlicher milttärischen Unterrichtsanstalten und der Rekrutenzahl unerläßliche Vorbedingung war. Ter französisch-österreichische Krieg in Oberitalten und die damit in Verbindung stehende preußische Mobilisierung am Rhein brachten die Reorganisationspläne zwar zum vorübergehenden Sttllstand. Nach dem Frieden von Villa Franka wurde Generalleutnant von Roon jedoch uiwerzüg- lich nach Berlin berufen, um im Verein mit dem Kriegsminister von Bonin die Umgestaltung anzubahnen. Nachdem die Grundzüge des Planes vom Pttnzregenten genehmigt waren, wurde von Roon, der jüngste Generalleutnant der Armee am 5. Dezember 1859 als der zur Durchführung der Reorganisation Berufenste zum Kriegsminister ernannt Wie er mit dem Einsatz feiner vollen Arbeitskraft die große Reform in ihren Grundzugen innerhalb eines kurzen Jahres zum vorläufigen Abschluß brache, rote er dann im Verein mit Bismarck in der Konfliktszeit fein Werk, von dem die Großmachtsstellung Preußens aühing, gegenüber der die Mittel verweigernden Landcsvertretung verteidigte, wie er endlich in feiner gleichzeitigen Stellung als Marineminister fortwährend, leider vergeblich auf die Vermehrung der kleinen Flotte drang, gehört der Geschichte an. Wie mufiergiltig sein Wert aber war, zeigte sich schon in der kleinen Mobilisierung gegen Hessen (1862), und während des polnischen Aufstandes (1863), mehr noch aber im dänischen Kriege, wo sich die Mobilmachung mit einer Ruhe und Ordnung dollzoa, die in der früheren Geschichte aller Militärfttutten kein Beispiel findet Tie Feuerprobe seines Könnens brachte das Jahr 1866. Nachdem am 3. Mai die Kriegsberettschaft befohlen war, standen bereits am 5. Juni acht und ein halb preußische Armeekorps zum Einmärsche bereit an der böhmischen und sächsischen Grenze; und als nach Beendigung des Krieges die Gefahr einer bewaffneten französischen Einmischung am politischen Horizonte heraufzog, konnte der Kriegs- Minister feinem Könige melden, daß die Armee stärker und friegs ber eiter sei als znm Anfänge des Krieges Trotzdem von Roons Gesundheit unter dem Uebermaß von Arbeit sichtlich gelitten, unterzog er sich nach dem Friedensschlüsse mit gewohntem Pflichteifer der Ausdehnung der bewährlen Mttttärverfafsung auf die Truppen ba ueuerworbenen Provinzen und der Durchführung der in Groß-Tiiiz bei Liegnitz, feine spätere, im Jahre 1836 geehelichte Gattin, kennen lernte. Tie Schilderung seiner zunächst nur pädagogischen Tättgkeit in der neuen Stellung und seiner wissenschaftlichen Werke aus dieser Zett würde hier zu weit fuhren. Won allgemeinerem Interesse ist es dagegen, sein wetteres Aufsteigen auf den Staffeln der milttärischen Stufenleiter zu verfolgen. Fast hätte chn eine langwierige Krankheit damals seinem Berufe entrissen, da man dem kaum Genesenen um jene Zett die Stellung des Direktors der Liegnitzer Ätitterakademie anbot Seebäder und eine Reise nach Italien stellten jedoch zum Glück seine Gesundheit wieder her, sodaß der inzwischen zum Major Beförderte seine Tättgkeit int Generalstabe wieder aufnehmen und gleich- zeittg auch dem Auftrage nachkommen Eonnte, den jugendlichen Prinzen Friedrich Karl von Preußen in Geographie und Taktik zu unterrichten. Er begleitete letzteren zu dessen Universitätsstudien nach Bonn, wo er ein inniges Freundschaftsbündnis mit dem berühmten Professor Perthes knüpfte, und nahm in dieser Zeit auch an den Reisen teil, die den Prinzen nach Belgien, Frankreich- der Schweiz und nach Italien führten. Als 1849 der Aufstand in Baden und der Rheinpfalz ausbrach, wurde von Otoon zum Generalstabschef des ersten Amieekorps der rheinischen Operationsarmee ernannt, deren Oberbefehlshaber Prinz Wilhelm von Preußen, des Teutschen Reiches uacl)maliger erster Kaiser war. Die nahen Beziehttngen, in die er hier zu letzterem trat, und die hohe X'luertennung seiner Tätigkeit durch liefen fällten 9 Jahre spater von den segensreichsten Folgen für die preußische Armee sein. Prinz Wilhelm behielt fortan den inzwischen zum Obersten des 33. Infanterieregiments Qj- nannten stets im Auge, und fand, als die fortschreitende geistige Zerrüttung Fttedrich Wilhelms IV. die Einsetzung der Regenlschaft notwendig machte, alsbald Gelegenheit, die Tienste des ausgezeichneten Mannes in der wichtigsten Angelegenheit des preußischen Staates in Anspruch zu nehmen. Im Juni 1858 wurde nämlich der inzwischen zum Generalmajor in Posen Beförderte gelegentlich einer persönlichen Meldung in Babelsberg Dom Prin^Regenten auf* gefordert, eine Denkschrift über die Reorganisation der Arniee auszuarbeiten, die von dem Beanstragteli schon am 24 1858 überreicht wurde unb in welcher er prinzipiell dis 9totmcnbigEeit einer Verstärkung der Kobres an Offizieren unb Unteroffizieren, eine Vermehrung des Präsenz Pferden auf den Beinen. Mit Recht konnte Kaiser Wilhelm I feinem nach der Schlacht von Sedan ausgebrachten To seinem Minister das höchste Lob spenden. „Sie Haber nser Schwert ae- schärft", und wohlverdient waren die chsten El)ren, die der dankbare Monarch, der Reichstaind das deutsche preußischen Bewaffnung und Ausbildu auf die süddeutschen Kontingente. Im Frühjahr 1870 inte er auch dieses Werk als abgeschlossen betrachten. W stellt würbe. Infolge bieses Scherzes rtbe ben Stubenten . der Eintritt verweigert. Die Musensöh« schworen Rache. ■ Nachtigal, selbst ein vortrefflicher Sängcimb Darsteller, trat ' als Tanereb auf. Da, ein Zischen empfgt ben sonst burch 1 Applaus verwöhnten Sänger, dieser ftui beginnt nochmals ; — lautes Pfeifen unb Zischen ist bi Antwort. — DaS ° Publikum nimmt Pattei für ben Gekrciftn, unb es finb alle ° Bebingungen für einen anftanbigen Thi'rskandal gegeben, - als Nachtigal bankenb, als sei ihm eine uszeichnung zuteil Volk auf seinen Scheitel häuften. T Grafenstand Erhobene, nach zedern „ Kriege mit einer erheblichen Totativ K'dachte, widmete auch nach dem Frankfurter Frieden tx geeinigten Deutschen Reiches seine gan die Hand, die ui den bewegtesten = m so sicher die Zügel des milttärischen Regiments ge rt hatte, begann allmählich zu erlahmen. Der Kaiser, dr am L November 1873 dem Siebzigjährigen noch de Xarschallstab verliehen hatte, willigte am 9. Novemr 1873 schweren Herzens in den Uebertrüt seines Pal^s in den Ruhestand. „ Sechs Jahre war es dem grei;en ttrichall noch ber» gönnt, sich der wohlverdienten Ruhefu erfttuen, der er sich auf seinen Gütern Neuhof bei bei Görlitz hingad. Jrn Februar 1879 Aus Stadt und Land. Gießen, 30. April 1903. - Bataillons-Besichtigungen. Heute sinbtt bie Besichtigung beS 3. Bataillons unseres Regiments burch ben Bttgadekommanbeur Grafen Kanitz unb ben Regiments- kommanbeur Oberst v. Gräoenitz statt. Nächsten Samstag wirb ber kommanbierenbe General Exz. v. Linbequist zur Regimentsbesichtigung hier eintreffen. z Von ber Jagb. Mit bem 1. Mai beginnt bie Hegezeit für Schnepfen, Brachvögel, Trappen unb Kiditze, sie enbet am 30. Juni. Vom 1. Mai an ist bie Jagb auf ben Rehbock offen. (:) Dutenhofen, 29. April. Einem längst empfundenen Bedürfnis wird int Laufe dieses Jahres entsprochen werden, das nicht allein unferm im Emporblühen begriffenen Orte, sondern auch den benachbarten Gemeinden Allendorf, Lützellinden und Atzbach große Vortette gewähren wird. Unsere Gemeinde hat nämlich mit der Eisenbahn-Direktton Frankfurt a. M. einen Vertrag abgeschlossen, wonach letztere den Haltepunkt Dutenhofen zu einer Haltestelle mit Güterverkehr erweitert. Als Gegenleistung zahlt die Gemeinde zu den Kosten der neuen Einrichtung einen Bar zuschuß von 15 000 Mark unter gleichzeitiger kosten- und lastenfreier Stellung des zu den Erweiterungsbauten erforderlichen Geländes. § Butzbach, 29. April. Beim hiesigen Bataillon fand heute durch ben Regimentskommanbeur unb zwei weitere Militärs eine ökonomische Musterung statt, welche zur großen Zufttebenhett ber Vorgesetzten aus siel. R. B Darmstadt, 29. April. Das plötzliche, auf so traurige Weise erfolgte Ableben des Vortragenden Rates im Ministerium des Innern, Abteilung für Medizinal-An- gelegenheiten. Geh. Ober-Medizinalrat Dr. Kr außer, begegnet hier in allen Kreisen aufrichtiger Teilnahme. Dr. Kraußer war, wie schon berichtet, Mitte voriger Woche beim Abspringen von einem Wagen der elektrischen Sttaßenbahn so unglücklich zu Fall gekommen, daß er sich eine schwere Schädelverletzung zuzog. Obgleich am Sonntag noch ein operativer Eingriff vollzogen wurde, gelang es der ärztlichen Kunst nicht, den Verunglückten am Leben zu erhalten; er ist heute nacht der schweren Verletzung erlegen. Dr. Kraußer war neben seinem Dienst im Ministerium auch außerordentlicher Professor der Pharmakognosie an der Technischen Hochschule und erfreute sich allgemein der größten Hochachtung und Beliebtheit; er stand erst im 54. Lebensjahre. Die amtliche „Darmst. Ztg." widmet dem Verblichenen einen warm empfundenen Nachruf unb sagt il a.: Mit ihm ist ein hochverdienter Beamter und ein sehr tüchtiger Lehrer aus diesem Leben geschieden, der eine sehr ersprießliche Tätigkeit zum Wohle ber von ihm vertretenen Sache entfaltet hat. Wette Kreise unserer Stadt und des Landes bedauern tief den als Folge eines Unglücksfalles eingetretenen vorzeitigen Heimgang des als Beamter und Mensch gleich hochgeachteten Mannes! Ehre seinem Andenken! - Frankfurt a. M., 29. April. Der Verein zur Bekämpfung der SchwindsuchtSgefahr für die Provinz Hessen- Nassau und Fürstentum Waldeck, der heute hier seine General- Vett'ammlung abhiett, nahm nach einem Referat des Sanitätsrat Dr. Obettüschen aus Wiesbaden einen Antrag des dortigen Zweigvereins an, betreffend die Errichtung einer Heilstätte für tuberkulöse Kinder und beschloß bie ©Übung eines vor- beratenben Komitees. Ferner würbe bie Einrichtung von Polikliniken unb Pflegschaften in kleinen «Stabten unb auf bem Laube nach einem Referat bes Lanbrats Dr. Schröber aus Kaffel beschlossen. Den Verhanblungen wohnten ber Ober- präsident von Zeblitz-Trützschler, ber Wiesbabener Regierungs- präfibent Hengstenberg, bie Polizeipräsidenten von Frankfurt und Wiesbaden bei. Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. Die Generalversammlung der Frankfutter Museums-Gesellschaft in Frankfurt a. M. hat ein te. s * Awift JÄs M. K^--d°n räfts tlsinuS' überhn t '-cultismus. 7'smd, '. 8®»feL ■ntiSnwä in $,dltl JMo ein Selb«. 2 r-ilnchn« WtrtW» drn Epiri. jc ^et Spandau» F* Wch griff. ^3 zweier Tomen n Heimwege und Gruppe Mensche« ganze Breue 'eOff'zier mit seiner ?' '°urde er plün. sungerempett, sodag M zog er blank Mn bei. In diesem Hages Frauenzimmer Polizei gehen und 'er Angeredete er. 'un, mir glauben sie ^ behalten sie mich Wächter herbeigekom- e 'lucht. Zwei wur« h Der Verletzte, der i| entkommen, seine llwerden. iskürzlich Gegenstand überger Stadlthealer d Gallerte gepfiffen d dem energischen ardie Gallerte, stellte hveutlich diese pfeife sse.nd Stobtoertrehirj »earagte sogar, dem . *i diesen Vorfall er« >geJahren vers'tocbcne dei in den großem bennte und gern gc> berichtigten Breslauer ’jöen, Natyigal aus- n^eater verweigert er. Die Studenten Pntereadend m Gr« tzemuggrll und das e;Ä und gekniffen, so torllMg in Frage ge« z nbe den Studenten isöh schworen Rache, ngernd Darsteller,trat mplgt den sonst durch stut beginnt nochmals di Antwort. - Dar kram, und es sind alle Therskandal gegeben, eineuszeichnung zuteil ildri aus die 70 rnte er aua' c- idonnem^'^ «s* 9*. «nb Land- August hatte fiedeln*'’ im 1KJ Miß« ^abe^l tzhttn, ^^dcs deutsche er«n Tw den em i nnbniet£ taiin^Elxs endlich e« Ader Ä.«5 '1879 ° ,Oott geb .,ne„ S^k ,orbi»n-' u. Gerichtssaat. fest. Erbsen 0.00 Alk., Kartoffeln 0.00 Mk. in erhalten emun zur Kunst und Ktiffcnschast. Der 2(2) 2(2) KD 1 1 KD Oest. Kredit . . Deutsche Bank Darmstädter Bank Bochumer (Lutz . 1 KD 1 KD Eckilußkurfe. 212,90 211,87 141,00 -7 ES starben an: Masern Brechdurchfall Pyämin Wochenbettsteber Tuberkulose der Lungen Tuberkulose der Gehirnhäute Atrophie geworden, dicht vor die Rampen tritt. Totenstille herrscht, mit der größten Liebenswürdigkeit spricht Nachtigal: »Wo Gimpel pfeifen, können Nachtigallen nicht fingen!' Ein Sturm von Applaus belohnte die Geistesgegenwart und Schlagfertig- krit dcS Direktors. • Die Idealbraut des deutschen Kronprinzen. Vor Kurzem wurde gemeldet, daß der deutsche Kronprinz sich demnächst mit der Prinzessin Margarete von Großbritannien verloben werde. Er Hal also die Preiskonkurrenz mcht ab- warten wollen, d,e die französische Frauenzeitung .Femina« in seinem Interesse veranstaltet. TaS Blatt hatte nämlich in feiner Aprilnummer feine Leserinnen ersucht, dem Kronprinzen eine Braut zu wählen. Die Redaktion nannte folgende Kan- bibatinnen: bie Prinzessinnen Hildegard unb Annunziata von Bayern, Alice, Margarete unb Patricia von Großbritannien, Ena von Battenberg, Thyra von Dänemark, Beatrice von Sachsen-Koburg und bie Infantin Maria Theresia. Jene Leserin bc6 Blattes, welche den Namen derjenigen Kandidatin erraten würbe, ber bei biesem Plebiscit bie meisten Stimmen zufallen würben, sollte als Siegerin eine reizenbe Haarnadel im Preise von 300 Fr. erhalten. Diese Prmzesiin, die von den meisten Damen auSgewählt würde, sollte also so etwa« wie die Jdealbraut barstellen. TaS Ergebnis der Konkurrenz wirb in vier Wochen publiziert Nierenentzündung Zuckerkrankheit Altersschwäche Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. Schlagstuß d. GehirnS 1 KD Märkte. Limburg a. b. 8., 29. April. Frnchtmarkt. Durch- chnittSvreise pr. Malter. Roter Weizen 00.(X- Mk., Weitzer Weiten 00.00 Mk., Korn 10.80 Mk., Gerste 0.00 Alk., Hafer 6.89 Mk^ Kandel und Verkehr. Volkswirtschaft. Berliner Börse vom 29. April 1903. (MUgeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Gietzen.) Tas Hauptinteresse lenkte sich heute dem Nenienmarkte zu; in erster Reihe waren es iviederum Argentinier, welche andauernd gute Käufer sanden j Chinesen gefragt infolge der anhaltenden Silberbausfe. Serien-Türken erfuhren eine größere Steigerung auf die Meldung, daß die Unifikations- Verhandlungen dieser Tage zum Abschluß kommen dürften. Tie feste Haltung, zu der man heule eröffnete, konnte sich auf den übrigen Märkten nicht behaupten. Nachzügler, welche heute ihren Geldbedarf zum Ultimo decken wollten, sanden keine Abgcber und waren dadurch aus allen Gebieten zu Realisierungen gezwungen. Auf dem Eiseninarkt wurde heute wieder von der Kontremine mit Zilsammen: Erwachsene: im vom 1. Lebensjahr: 2.—15. Jahr ein Leben. — 20. Grillparzer, Web dem, der Egt! — 21. Grillparzer Lin Bruderzwist in Habsburg. — 22. Grillparzer, Die Jüdin von Toledo. — 23—25. Homer, JliaS. Deutsch von I. H. Von. — 26- 28. Homer, Cönflec. Deutsch von I. H. Botz. — 29. Stifter, Ter Waldbrumren. Nachkommenschafleii. — 30. Grillparzer, Lwussa. — Weitere Nummern werden schon in kurzer Zeit folgen. Bei den fo mannigfachen inneren und äußeren Vorzügen dieser wirklichen und echten .VolkS-Bücherei* wird sich diese zweifellos bald viele Freunde erwerben. 1. Gießen, 28. April. Gewerbegericht. Ten Vorsitz führt Lberdürgermeisier Mecum. Tie Lauffrau Elifc G. hier ©erlangt von der Frau Mmna H.-W. hier 5 Mk. Rest-MonatS- lohn. Ta die Klägerin nicht erschienen war, beantragte der Ehe- inanu der Beklagten, nachdem er Vollmacht vorgelegt hatte, Klage- abivc.iung durch VerfäumniSurtell. Das Gericht entsprach diesem Anträge. — Ter Taglöhner Ludwig Sch. hier klagt gegen bie Firma I. u. R. hier auf Zahlung von 1 Alk. 96 Pf. Rest- lohn. Tie Beklagte wendet ein, daß Kläger feinen Loh, habe und beantragt Klageabweisung. Es ist neuer T Beweiserhebung an beraumt woröeii. — Auch in der Klagefache des Maurers Martin B. aus Climbach gegen Bauunternehmer Aug. Sch. hier, welche auf Zahlung einer Entschädigung gerichtet ist, soll Beweis erhoben werden. Kläger behauptet, sechs Blunden Arbeitszeit versäumt zu haben, um den ihm noch zustehenden Lohn zu erlangen. Beklagter wendet ein, daß Kläger dies nicht nötig gehabt Halle. ~ - (s:||en (Ruhr», 27. April. Von Kiel aus hat d,e hiesige Polizeibehörde den Auftrag erhalten, Recherchen über das Vorleben des .wegen Totschlags" in Hast befindlichen Fähnrichs z. L. Hüffen er zu veranstalten. Es fall ermittelt werden, warum püsfener seinerzeit die Lberrealschule verlassen mutzte: eS war nämlich verbreitet worden, H. habe eme geheime Verbindung gegründet und sei deshalb entlassen worden. Ferner sollen Die Einzelheiten über das Velragen des Hüsiener bei Gelegenheit der silbernen Hochzeit seiner Elterii feslgeslellt werden; hierüber wurde der Cetonom des .Essener Hoses" vernommen. Endlich soll ermittelt werden, welche Soldaten Hüssener hier aus beit Straßen wegen nicht vorschriftsmäßigen Grüßens angehalten hat. Deutsche Dichter-Gedächtnis st ist ung. Goeihebund hat auf Antrag Darmstadts sich zu Gunsten der Teulscheu Dichler-GedächtniSstistung ausgesprochen, die in Hamburg gegründet ist und den Zweck verfolgt, Werke neuerer deutscher Dichter weile» VolkSkreisen in billigen Ausgaben zugänglich zu machen. Es wurde dem Vorort ausgegeben, die einzelnen Goethe- bünde über die Zwecke der Deutschen Dichter-GedächtniSstiftung näher zu orientieren und ihnen dringend zu empfehlen, eine lebhafte Unterstützung derselben herbeizusühren. Höchste Temperatur am 28.-29. Niedrigste . . 28.-29. Hochdruck gearbeitet, angeblich infolge eines nicht befriedigenden oiegerlänber Elfenberichtes: Kohlenwerte ebenfalls matt, da man Tif^renzen in ber heute stattsindendcn Sitzung des KohlensondikatS erwartet. Banken bei geringen Umfaßen der allgemeinen Tendenz folgeiid zum Schluß leicht ad^efchwächt. Der Kassamarkl lag vorwiegend matter infolge von Realisationen. Prioat-DiSkont 2>/, Prozent. Ansangs- . 213,50 . 212,00 . 141,25 . 187,00 . 186,00 Summe 15 (5) 7 (2) 3 8 (8) Anm.: Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Harpener Bergbau Schluß-Tendenz: ziemlich Meratur. Max Hesse'« VolkS-Bücherei (jede Nr. 20 Pf.) Unter diesem Titel beginnt in Max Hesse's Verlag in Leivzig, dem wir schon bie tresstichen Neuen Leipziger Klassiker-Ausgaben verbanten, em neues Sammel-Unternehmen zu erscheine», bas von vornherein des allgemeinsten Interesses sicher ist. — Diese Volksbücherei will die Meilterwerke ber schönen Literatur aller Zeiten bringen, hierbei aber besonbcrs Gewicht aus bic AiOwahl guter Unterhallungs- Schriiten legen. Die Ausstattung ber Bändchen ist gediegen: das Format em mittleres Cttav, bie Schrift groß unb deutlich lesbar, der Druck scharf unb sauber, bas Papier kräftig unb schön. Bisher erschiene» bie »achslehenbe» 30 Nummer»: Grillparzer, Tie Ahmrau. — 2. Grillparzer, Sappho. — 3—4 Wilhelm Jensen, Der Tag von Stralsund. Erzählungen aus der Hansa-Zeit. — 5. Stifter, Prokopus. Die drei Schmiede ihres Schicksals. Zwei Erzählungen. — 6—7. Gerstäcker Ausgewäl)Ue Erzählungen 1. Ver- häiiguiffe. Tie Flucht über die Kordilleren. Tie Backwoodsinen Siordamerikas. — 8—9. Grillparzer, Das goldene Vließ. — 10. Grillparzer, König Ottokars Glück unb Enbe. — 11. Grillparzer, Ein treuer Diener fernes Herrn. — 12. Gerstäcker, Ausgewählte Erzählungen 1L Das {onberbare Tuell. Ein berühmter Name. Zwei humorijtlsche Erzählungen — 13-14. Lubwig, Zwischen Himmel uiid Erde. — 15—17. Stifter, Bunte Steine. — 18. GnUvarzer, Des Meere« unb ber Liebe Wellen. — 19. Grillparzer, Der Traum April 12,9° C. . 3,0" C. löödjrntli^r ikbrrfidjt iitr ffubtsfällr in btr 3taöt löiegrn. 15. Woche. Vom 5. April bis 11. April 1903. (Einwohnerzahl: angenommen zu 26 900 (inkl. 1600 Alaun Militär) Sterblichkeitsziffer: 21,41, nach Abzug von 20 Orlsfremden: 12,5OVoo. Kinder Gießen gebrachte Kranke kommen. Beerenweine. — Tüdweine. Mit höchsten Preiseii ausgezeichnet. 2584 Er. Leo Nachfolger (C. Herber), Lcltcrüweg 58. Giscnblisiil-Zeitung. In der Zeit vom 11.—17. Mai soll die Benutzung von Rückfahrkarten auf den preußisch-hessischen Staats- bahnen bei den Schnell- unb U-Zügen burch eine besonbere Probezahlung festgesetzt werden. Die Zählung bei den D- ZÜgen erfolgt durch den Zugführer, bet den Schnellzügen durch bc- onberc Beamte. Tie gezählten Karten unb Runbretfehefle erhallen >urch bcn Zähler em o auf bie Rückseite aufgedrückt. Tie Zahlung indet lebiglich zu statistischen Zwecken statt. April 1903. Barometer auf 0° reduziert Temperatur der Luft Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit | E I Windstärke Wetter 29. 2“ 739,4 4-11,4 9,1 91 SSW. 2 Regen 29. 9" 739,8 4-10,1 8,9 96 s. 2 Regen 80. ... r 4- 7,8 96 8. 2 Bed. Himm» 3595 Mecum. 3579 ist die Stanc geöffnet. Bekanntmachung. Zum 1. Juni laufenden Jahres ist die Stelle eines Xurm- tvartS zu besetzen. Tie Annahme erfolgt auf unbestimmte Zeit mit vierwöchentlicher Kündigungsfrist gegen eine jährliche Vergütung von 600 Mark. Die näheren Bedingungen sind aus der Bürgermeisterei Zimmer Nr. 15 zu erfragen. Zuverlässige Bewerber wollen sich unter Beibringung von Zeugnissen über ihre seitherige Beschäftigung bis spätestens zum 15. Mai lausenden Jahres schriftlich bei mir mclbeiu Gieße», den 28. April 1908. 3060 Der Oberbürgermeister: Mecum. betreffend: Felbbereinigung in ber Gemarkung Gießen, rechts der Lahn. . Die nachstehende Bekanntmachung bes Großh. Feldberemiguiigs- Komniiffärs zu Friedberg ivirb hiermit zur Kenntnis der beteiligten Grundbesitzer gebracht. Gießeti, den 29. April 1903. Der Cberbirrgermctfter. Bekanntmachung, betreffend: Felbbereinigung in der Gemarkung Gießen, rechts der Lahn. In der Zeit vom 30. April 1. I. bis einschließlich 1». Mai t Af liegen auf bei» Gemeinbehaus zu HeuchelheiNi bu Urbeiten des II. Abschnittes über die infolge Grenzregulierung zugezogenen Fluren XVII unb XVIII der Gemarkung Heuchelheim, »amlich. 1. das Besitzstandsverzelchnis, 2. bie Bonitierungskarten, 3. die Gütergefchoffe nebst Zusammenstellung elter8weg. 1744 Man kann bei den sich maffen- haft mehrend, zweifehast. Mitteln gegen Haarleiden nicht genug auf das bereits feit 35 Fahren sich bewährende, von Autoritäten empfohlene, sich durch Güte und Billigkeit auszeichnende 672 Haarwifftr non Kelter, München, aufmerksam machen, welches wirklich leistet, was es verspricht: Konservierung und Kräftigung bet vorhanb. Haare, Reinigung von Schlippen, weich u. glätu. machen ber Haare. Z. h. um 40 und X 1,10 bei J. H. Fuhr, Siunfr. 26. Sparsam im Gebrauch, bewährtes System empfehlen in grosser Auswahl Brüder Schmidt 83 Seltersweg 83. ZM MvittßillllM empfiehlt sich 3282 Herrn. Bauer, Dammstr.34. sind fertiggestellt unb empfehlen solche ebenfalls sehr preiswert. 2837 Casseler Schirmfabrik Giessen Leltersweg S. Leltersweg 9. Kunketneues Hourenrad mit allem Zubehör von Mk. QR Reparaturen, Ersatzteile. ** Zleue yocharmige Nähmaschine zum Treten, mit allen Verbesserungen unb Apparaten schon von Mk. EE Ersatzteile, Radeln, £cle re. an. Carl Graf, chie^en, 11 Erste u. größte Mcchauiker-Spezlal Reparatur-Werknätte m Lberheffen. Glulkilkiks schönes Material. Anfuhr prompt und billig. 12789 Conr. Rübsamen Telephon 259. Westanlage 60. Wegen Verlegung unseres Haupt-Geschäftes und Fabrik Ausverkauf von Sonnen- und Regenschirmen mit 10 bis 20 Prozent Rabatt welche nur bei Barelnkäufe» an der Kaffe in Mzug kommen. Tie letzten Frühjahrs-Neuheiten 1903 in jjncrusta vewollstSndlgter Neuester Ausgezeichnet für klare Stimme, unentbehrlich für Sänerer u. Redner, Statt besonderer Anzeige Am 28. d. Mts. entschlief in Südende bei Berlin unsere liebe Mutter Fran Pauline Burchardt 3582 Professor Pfeiffer und Frau geb. Borchardt Rom oEenb im Emauue Sprache a „Ew- unseren E digung mi wläelten s fahren un ruhmreiche Zeit, wähl und Laise dem Auge Geschicke England 1 glück. Un alten uni -kr. \ DemS'« V«rd«n'w- di- s'E blätter Dien Poche d -iolanonSdr lag de» ®1 druckerntv' StedatN-n. und »n ech"l^ ttortfle lür «azetger ^mipndianl "■* lll|JV^*e,|in*,W,i,l«"l",i "M» "R i mir und beiden Ä immer fe Glauben Glück und der Storni Familie ( Tie s Skönig Ei „Ew- und lebhc würdigen gebracht I mir sehr ur komme das volle schüft, die dem Jhrii lieben $inri$i sind öir ji ^rtschrille allgeme nicht lanQi haben, uni Geleger habe ich werden fü wie für i Völker. En malS für : für den ii liebten Mr denen Sie fllitber mi Maiestat i Aufnahme, meiner Ar bic ich nie 'unöheü ei Tie Fk faß der Ani Verlauf. Kö ielena tefl ^urgermeist •jurufen bea §aUe der fit in t>( 2«ufer ®cifo SlotB, 2 "iimchme' t ff* "ach 8 Alleren i AöS !“». «-l-hl g5"6 tz?L ei nach * r. "ifl lk v“1 o e f 1. * Uch fuhren r &Ä trug j. LtzS solches? ' Iper schachtel 25 Pfg. zu haben In Apotheken u. Drogerien. ■ Fabrik chemisch-pharmaceutlscher Präparate. C. Klingelmeyer, 3301 Eisschränke werden in allen Größen und vorzüglicher Ausfi'chrung angefertigt. Kostenanschläge gratis. Schreinerei, Ludwigstratze 57. Zum neuen Saalbau (früher Hteins Garten). SamStag den 2. Mai 1903, abends 8 Uhr: Gastspiel des ehemaligen RechtSauwalteS und Verteidigers Dr. Fritz Friedmann aus Berlin (Gesprochene Memoiren oder DaS Wahre an» meinem Leben und eine Verteidigungsrede: Vom Tod« zur Freiheit- mit Ensemble. Ereile der Z^kähe tm Vorverkauf bei ^rust tzhalNer: Sperrsitz 2 Mk., L Platz 1 fDlf. Abends: Sperrsitz 2.50 Wit, I. Platz 1.50 SDif. Die Herren Studenten erhalten an der Kaffe Sperrsitz für 1 AL, L Platz für 60 Pfg. — Lassen Eröffnung 7 Uhr. 3578 Für die bevorstehende Salfon empfehle Ich meine au^erordentlidi reiche Auswahl moderner Tapeten hi federn Genre und in feder Preislage sowie alle Neuheiten In hlncruita-, Seide- und Stoff-Capefen ® Vorjährige [Ruiter u. Reite zu den bekannten billigen Preisen 1942 Heinrich Hochnäher Tapeten ■ Spezial ■ Geschäft Telephon 305 Schlossgasse 19 • am Brandplah F. Kumpf, Gicßm Heizungs-Ingenieur liefert Marburgerstr. 27 litlltralhkiz-, Lüstrnigs- nnh iroiftn^nlogen aller Lbsteme. I_________________Projekte und Anschläge kostenlos._____________3370 Gießener Stadttheater. Freitag den 1. Mai 1903 i 1?. Eksnlt-kiWikl its klbiiigtt 8|ttditn«6nitinMt3. Boccaccio, Cperette in 3 Akten von Kranz von Luppe, Gießen, den 30. April 1903. [3588 Für die herzliche Teilnahme, die reichen Blumenspenden und die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Euler sagt herzlichen Dank Kamille Balser. I ■ 1L Wohlthätigkeits- Geld-Loilerie Danksagung. Giessen, 30. April 1903. 3591 J. Stürmer, Imbun L L 9J. OlUI lllül , 0U0MUIU1 L D. Generalagent, Laugestr. 107. Familie Helmers 3594 Christian Rühl Sophie Ferber. Für alle Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgänge unseres teuren Gatten und Vaters sprechen wir unsern tiefgefühlten Dank aus. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns betroffenen schweren Verluste sagen wir tiefgefühlten Dank. Jung* Lchuluvoynen per 2-Pfund-Dose 80 Pfg* la. junge Schnittbohnen per 2-Pfund-Dose 85 Pfg., la. Wachsbohoeu per 2-Pfund-Dose 45 Pfg., dicke Bohnen per 1 - Pfund - Dose 40 Pfg., , 2 , , 70 , Brechspargel mit Köpfen p. 2-Psd.-Dose 0,75,1,00 Alk. GebrnderBerdux Lchotts Weinstube zrMMaiboivlt. i d. Slrassburg-jead. kbeilerbeims Ziehung sicher 20 Juni 1903 M 41000 Hauptgew. M. 15000 1 tibi. IL 15000 1 „ „ 6000 3 a 1000 = 3000 5 a 500 = 2500 20 ä 100 = 8000 400 tiei.M8.5OOO 2060 , , 7500 Bar ohne Abzug aaszahlbar Los I Mk_ II Lose I ML, Porto u. Liste 25 PL, Nachnahme teurer, empfiehlt _____________3464___________ Albert’s 3368 Prof. Dr. Wagner's Univerjal- (Sarteudünger, Ehilisalpcter, Horumchl, Knochenmehl. Zimmerpslanzen-Siährsalz empsiehU Adler-Drogerie Seltersweg 39. Otto Schaaf. Sied - Eier garantiert irisch, p. Stück 5 Pfg. empfiehlt 01714 W. Ullrich. Schlotzgafse 7. Prima Flaschenbier der Brauerei Friedel & Asprlon empfiehlt [02117 Larl Reh, Westanlage 27. Plakat-Zahrplan die Fahrzeiten der Vieberthalbahn ;nm preife von 20 pfg. in der Expedition des Siebener Anzeigers vorrätig. — Der . Fahrplan kann auch durch die Aus- träger des Gießener Anzeigers A bezogen werden. enthaltend die Fahrzeiten der auf den Stationen Eietzen, Franlfurt a. M., Laffel, Marburg, Friedberg, Lollar, Londorf, Fronhaufen, Wetzlar, Loblenz, döln, Fulda, Airfeld, Grünberg, Gelnhausen, Nidda, Schotten, Hungen, Laubach, Lich, 51ockheim und Gedern ankommenden und abgehenden Gisenbahnzüge, sowie TernVerdn. Sonntag den L. Mai 1903 nachmittags •/«* Nhr 8577 der Turnhalle des Gr. Realgymnasiums: Anturnen. Abends 7 Ahr in Steins Karten: Familien-Abend.. > bUF£ v.q.H SPascoesBru^RastilleiiS - ' -----1---------- : Bestens emp fohlen gegen Husten, Heiserkeit. Erkältung,