en \ ohhuten \ ‘"■««Ohe, te ‘Mützen ien jSr WL ^po!^diL0i3§L^i55P* rnoat Tonntnstr- ^ctGÖ v \^n, 'T te Kameras w eMeinv' tS^... Leiber. 3Ö‘ v<> [Ihr. ifon98Un rkanf oderTausch 1 einer sehr lebhaften Stobt BWr Umgebung, co. 10000 ’•» habe eine reizend gelegene enwirtschgst fiir 1200 8jy. e mit grobem Caal, Veranda w. direkt an der Lahn, vrr» »en mit neu erbautem bauie Inhrrswirtlchait, grobem. vor- ichem Redet, an verketir-- jtt Straße unter günstigen mgungen ioiort zu verfaulen, itl lausche ich em Äohn- ob. häitshaus in einer Stabt harn ein. !ieses Objekt bietet eine lehr : Existenz für tüchtigen Rin, gleichzeitig für eine proße rbrauerei ein Tepot emchten ■öe. Cfiert. unt F. 4 L. 13 an Rudolf Mo«'c, barg a. k.M> iglieb 30 Sark men öerren und tarnen i Standes! durch ben Vereines neuen ArtikUs. !v'- erteilt gratis \i trauto tz^vramMr^nkwchs. ng. Student giedt dlachWe» ftunbett. Cft.unt.5k. 143? bie Erveditivn d.Bi. erbeten. ei der Witwe eine? höheren Beamten in Tamitadt sinben i6e Mädchen, bie M hi ushalt ic. vervollkoinMM den liebevoll- Wege u. M tofiolflrafte 61, l\--!i Nr. 75 Erscheint 12,sich außer Sonntag*. Dem (Biebener Anzeiger werden im Wechiel mit dem Hessische, tanbelrt die •lefceeer SamIHen* Hälter Diermal in der Woche beigelegu Äoiaiion4brucf u. Verlag der Brühl 'schen Univerl.-Buch- u.Siein- b ruderet (1iietid)(trben) IRebafhon, Eroebuwa und Drude rei: Lcholftrahe 7. flbrefle für Depeschen: Anzeiger •leben. ^nnlprfdianldilufi *Wr. 51. Zweites Blatt. 153. Jahrgang Montag 30. März 1903 GiehenerAnzeiger u General-Anzeiger 99 x*7 Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Bezng»pretsi monütlid) 75*91.. uiertel* iäbrlid) *D1(. 8.20, durch Adhoie- u. ZipetgsieUen monatlich 65 *91.; durch biei'ofi Mk.2.— otenel- jdbrt. ausschl. BesteUg. Annahme von Anzeige, *ut die iageenuinniec Jti oormutage 10 Uhr. Zeilenprei* total 12*91, aueioditi 20 ie Entwickelung des deutschen Seewesens. 5-6 gelangte ein Telegramm des Prinzen Rupprecht aus Tsingtau zur Verl-sung, in welchem der Prinz als den wichtigsten Zweck seiner Reise den Wunsch bezeichnete, T*ulschlands Wehrkraft zur See im AuSlaude kennen zu lernen. Auf den ftaifcr und ben Prinzregenten wurden Hochrufe auSgebracht. '-- ---!-----9 Ausland. Ehristiania, 28. März. Ter S t o r t h i n a leh n t e den Vorschlag auf Zollerhöhung für Geräte und Werkzeug zum Handwerks- und ßabr kl'etr-eb ab, nahm dagegen einen Zoll von 10 Oere für das Kilogramm Nägel und Stifte unter 45 Millimeter Länge und von 3 Oere für das Kilogramm über 45 Millimeter Länge an. ferner für eiserne Bettstellen einen Zoll von 10 Oere für da- Kilo- gramm und für Messer 2 Kronen für dos K'loaramm. Der CementzoN wurde von 20 auf 50 Oere für den Doppel- Zentner erhöht. Für goldene Uhren sollen 3 Kronen, für silberne 2 Kronen und für Uhren auS anderem Metall eine Krone Zoll gezahlt werden. (Vgl. Wvckensckmu.i — Gestern wurde den fiammermitgliebeni der Wort- laut des Gesetzentwurfes mitgeteilt, wodurch der Finanz- Minister und der Arlonialminister die Regierung für Fran- zösisch-Destafrika ermächtigte, eine Anleihe von 65 Millionen Francs auszunehmen, wovon 5Mill, zur Trockenlegung der Cümvfe in Senegal, 12 Millionen jum Ausbau der Häfen von Dakar. St. Louis und Ri'suSgue und 36 Millionen zum Bau von Eisenbahnen in Neu-Guinea und an der Elfenbeinküste verwendet werden sollen. Der Rest soll zur Rückzahlung früherer Anleihen dienen. Die Garantie für die jährlichen Rückzahlungen übernimmt der Staat. Newyork, 29. März. Nachdem Dewey auf Ersuchen Roosevelts mit diesem konferiert hatte, wurde im Weißen Hause erklärt, der Admiral habe Deutschland nicht nahetreten wollen. Seine Aeußcningen seien nur gesprächsweise gefallen, außerdem teilweise entstellt wiedergegeben worden. Zl'bcr dus Dtstndcn der Kaiserin wurde am Sonntag f'lg ndes Bulletin veröffentlicht: Nach guter Nacht läßt daS allgemeine Befinden nichts zu wünschen übrig. Oertliche Schwellungen und Schmerzen fehlen. In weiten Kreisen der Bevölkerung hat der Unfall der Kaiserin große Teilnahme erweckt. Von allen deutschen Fürstenhäusern und auS ersten Gesellschaftskreisen Berlin- und des Reiches laufen unausgesetzt Telegramme ein, in denen das Mitgefühl mit dem Unfall der Kaiserin zum Ausdruck kommt. Vor dem Schloß-Portal in Berlin fahren ununterbrochen Equipagen vor, deren Insassen sich in daS aufgelegte Buch eintragen. Nach der Ansicht der behandelnden Aerzte ist der Bruch deS ArmeS kein komplizierter und die Heilung dürfte einem ganz normalen Verlauf nehmen. Einer römischen Tep-sche zufolge drücken die italienischen Blätter einstimmig ihr Bedauern über den Unfall aus und geben der Hoffnung Ausdruck, daß bie Kaiserin bald wieder- her^estellt fein werde und den Kaiser auf ber Romreise begleiten könne. Die Kaiserin wird voraussichtlich am Mittwoch nach Schloß Bellevue übersiedeln. An der italienischen Reise im Mai dürfte sie filier teilnehmen. Die „Voss. Ztg." berichtet, daß Professor v. Bergmann uir Behänd- lnng zugezogen wurde und in Gemeinschaft mit demGeneral- arzt Dr. Zuncker eine Untersuchung der Bruchstelle mit Röntgenstrahlen Vvrnahm. Ter Petersburger „Herold" schreibt an der Spitze deS Blattes: Ter Unfall der deutschen Kaiserin ruft auch in unserem Vaterlande die allgemeinste Teilnahme hervor. Wir wissen uns einS mit allen unseren Lesern in dem Wunsche, daß die Genesung der bohen Frau, die durch ihr selbstaufopferndes. edleS Wesen das leuchtende Vorbild d.s deutschen Weibes ist, bald eintreten möge, sowie daß ihr, deren erhabene Lebensaufgabe das Stilen fremden Schmerze- ist, die Schmerzen eines längeren Krankenlagers erspart bleiben. Aus Stadt uni) Land. Gießen, am 80. März 1903. •* Unser neuer KreiSschulinspektor A. Kleinich m idt, bisher in Erbach i. C. ist am 15. April 1847 zu Volkenroda bei Mühlhausen in Thüringen geboren, besuchte daS Seminar zu Gotha unter Dr. Karl Schmidt, Dr. Ditte- und Dr. Kehr, trat nach längerer Tätigkeit an einer höheren Mädchenschule im Herbste 1878 in das Seminar-Lehrerkollegium zu Friedberg ein, wurde 1881 an daS Seminar in Bensheim und Herbst 1895 nach Erbach als KreiSschulinspektor versetzt. Die sogenannte Oberlehrerprüfling bestand er im Herbst 1879. Sonst ist sein Leben in stiller, froher Arbeit verlausen. Er hat an vielen Zeitschriften (Pädagogium, Blatter für Lehrerbildung, Prakt. Schulmann, Allg. deutsche Lehrerztg. rc. rc.) mitgearbcitet, hatte auch 20 Jahre lang eines der wichtigsten Referate in dem großen »Pädag. Jahresberichte^, bis er c3 wegen amtlicher Ueberbäufunq mit Arbeit abgeben mußte. In zahlreichen Zeitschriften (Dichter- Halle, Gattenlaube :c.) erschienen Gedichte von ihm; 1902 gab er einen mnmnalichen Gedichtband in Leipzig heraus. Seme Sprachbücher für Unterrichtszivecke (Stilübungen, 3 Bde.. Deutsche Aufiätze, 2 Bde., Orth. Tiktierstoffe in Auffatzform 1. Bd., Deutsche Sprachlehre 1 93b. re.) haben weile Verbreitung gefunden, umgestaltend auf den Betrieb des deutschen Sprachuntemchts cingewirkt, find vielfach (und oft recht dreist) nachgeahmt worden und werden im AuSlande, namentlich mich in Frankreich und Rußland, viel zur Erlernung deS Deutschen benutzt. Ferner gab er heraus: Naturwißenschast hn Haushalte 1 Bd. und 9 Bde. sehr hübsch auSgestatteter Jugendschristen, die ihren Stoff der deutschen Geschichte entnehmen. Emil Roth hier verlegte von ihm: Im Forsthause Falkenhorst, 2 Bde., und 3 Bde. Erzählungen .Aus Hessens Vorzeit". In Weinheim erschienen: Lebensbilder aus Amerika. — In Erbach sieht man Herrn Kleinschmidt sehr ungern scheiden. Möge er in Gießen wiederfinden was er dort verläßt. — Personalien. In den Ruhestand verseht wurde am 26. März der evangelische Pfarrer Emil Sell he im zu Dill in gen, Dekanat Hungen, auf sein Nachsuchen unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste mit Wirkung vom 1. Mai l. Js. an. — Ter Geh. NegierungSrat Marl Planz wurde mit Wirkung vom 3. April an von der Versetzung der Stelle des Direktors der Staatsschuldenkasse auf sein Nachsuchen enthoben und ihm aus diesem Anlaß das Ehrenkreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen. — Ernannt wurden mit Wirkung vom 3. April l. I. an: der zweite Direktor der Hauptstaatskasse Heinrich Sch ä sc r zum Vortragenden Rat in der Abteilung für Finanzwirtschaft und Eisenbahnwesen des Ministeriums der Finanzen mit dem Amtstitel Oberfinanzrat; der Hauptstaatskassier Regierungs- rat Karl Krebs zum Direktor der Staatsschuldenkasse und daneben mit der Versetzung erneS Referats in der Abteilung für Finanzwirtschaft und Eisenbahnwesen des Ministeriums der Finanzen beauftragt; der Kassier bei der Staatsschuldenkasse, Regierungsrat Adolf Schläger zum zweiten Direktor der Hauptstaatskasse; der Kontrollbeamte der Lokalkassenstellen des'Bezirks Darmstadt I, Regierungsrat Franz Hieme nz zum Kassier bei der Staatsschuldenkasse und daneben mit der Versetzung von Geschäften eines Hilfsarbeiters in der Abteilung für Steuerwesen deS Ministeriums der Finanzen beauftragt und der Ministerialsekretär bei dem Ministerium der Finanzen, Wilhelm Ebert, zum Hauptslaatskassier. — Ferner wurde dem Kontrollbcamten der Lokalkassestellen deS Bezirks Mainz, Rentamtmann Balthasar Kloos zu Mainz der Charakter als Regierungsrat verliehen. •* Auch ein Jubiläum. 25 Jahre sind am 1. April verflossen, seit die Bestellung der Postpackete durch Pferdefuhrwerk und Postwagen stattftndet. 25 Jahre sind ebenfalls verstoßen, daß der schon früher bei der Post beschäftigte Oberbriefträger A. Keßler diesen Dienst übernahm. Wir gratulieren dem alten Herrn dazu und wünschen ihm noch lange rüstige Dienstzeit. -i. Beerdigung. Gestern wurde der Hoboist Gröninger beerdigt. Der 70 jährige Herr gehörte von Ende der 50 er Jahre bis in die 60er Jahre der Kapelle des hiesigen Regiments an und machte den Feldzug 1870/71 mit. •* Fe st nähme eines Mörders. Der kroatische Erdarbeiter, welcher, wie wir seiner Zeit berichtet haben, seinen Landsmann Marko Cinbric am Sonntag, den 18. November v. I. auf der Straße zwischen Ilbeshausen und Grebenhain ermordete, beraubte und dann die Flucht ergriff, ist, nachdem man lange und energisch nach ihm gesucht hat, in seiner Heimat Kroatien festgenommen worden. Die dortige Behörde weigert sich aber, den Mörder nach hier heraus zu liefern, weil ein Auslieferungsvertrag zwischen den deutschen und den kroatischen Behörden nicht existiert; wohl aber ist die dortige Justizverwaltung bereit, den Fall nach kroatischem Recht abzuurteilen. Auch dort ruht auf dem Ver- brechen deS Mordes die Todesstrafe. •* 9luS dem Theaterbureau. Morgen, DienS- 1ag den 31. März, wird als letzte Vorstellung die am Sonntag mit stürmischem Beifall aufgenommene Operettenposse »Flotte Weiber" zur Aufführung gelangen und zwar als volkstümliche Vorstellung. 0 Jagd. Mit dem 1. April beginnt im Großherzogtum die Hegezeit für Enten; sie währt bis 30. Juni ein- schließlich. m. Klein-Linden, 29. März. Heute nachmittag wurde der auf der Strecke Friedberg-Hungen überfahrene Bremser Peter Honig, welcher beim Fahrkartennachsehen zwischen zwei Personenwagen unter den Zug siel, zur letzten Ruhe bestattet. Seine Frau ist von hier gebürtig. Die 4 kleinen Kinder stehen im Alter von 7, 5, 3 und 1 Jahr. Zahlreiche Beamte und Einwohner gaben dem Verunglückten das letzte Geleite, so daß unser Dorf wohl selten einen so großen Leichenzug sah. Betriebsinspektor Roth- Gießen legte namens der Betriebsinspektion einen Kranz nieder und schilderte den Toten als einen fleißigen, tüchtigen und treuen Beamten, der in Ausübung feines Berufs durch den Unfall den Tod fand. Der Stationsvorsteher von Hungen sprach ebenfalls Worte der Anerkennung über den Verunglückten und legte im Namen der Beamten und Arbeiter der Bahnstrecke Friedberg-Hungen-Laubach einen Kranz am Grabe nieder. Dasselbe geschah auch seitens der Bahnbeamten der Station Gießen. r. Lang-Göns, 28. Marz. Altbürgermeister Konrad B r ü ck e l wurde gestern unter großer Beteiligung der Gemeinde beerdigt. § Butzbach, 30. Marz. Die hiesige Ortsgruppe des Handlungsgehilfen-Verbandes veranstaltete gestern eine große Abendunterhaltung z u in Besten unseres Aliee- JrauenvereinS. Trotz der zahlreichen Festlichkeiten in letzter Zeit war das Wohltätigkeitskonzert start besucht; eS verlief in der schönsten Weise und erzielte einen namhaften Ertrag. — Mit dem Bau des neuen Kaffengebäudes deS Mat hi l de list ist S Butzbach nebst Rechnerwohnung ist nun begonnen worden; eS kommt an das Ende der BiSmarckstraße, nahe bei dem Amtsgericht. Mainz, 28. März. Eine Frau, die in der Kapuzineraffe 21 im vierten Stock wohnt, hatte einen Gang zu besorgen und verschloß ihre Wohnung, in der sie drei Kinder zurückließ und zwar ein Pflegekind im Alter von zwei Jahren, das m dem Zimmer nach der Straße zu in seinem Bettchen schlief und ihre beiden eigenen Kinder, nämlich einen wenige Wochen alten Säugling, der in einem Korbwägelchen in demselben Zimmer lag, und noch ein vierjähriges Kind- Während der Abwesenheit der Frau ist durch bisher noch unaufgeklärte Ursache in dem Zimmer, in dem die beiden schlafenden Kinder lagen, Feuer auSgebrochen. Das zweijährige Pflegekind fand mau mit fürchterlichen Brandwunden bedeckt tot vor. DaS Bettchen deS Kindes stand in Flammen, die rasch gelöscht werden konnten. Der Säugling hatte unter dem Rauch ebenfalls sehr gelitten, doch hofft man ihn am Leben erhalten zu können. Frankfurt, 28. März. Hier hat sich ein Komitee gebildet, das eine Kollektivausstellung der deutschen Nahrungsmittelindustrie aus der Weltausstellung in St. Louis 1904 organisieren soll. Vorsitzender deS Komitees ist der Direktor des Norddeutschen Lloyd, Bremermann, und sein Stellvertreter der Geh. Re- g:.cmng§rat Pros. Tr. v. Buchka. Ten Ehrcnvorsitz hat Cberbgin. Adickes übernommen. Hanau, 29. März. In dem Farbwerk zu Mühlheim a. M., A.-G., vormals A. Leonhard u. Co., brach heute früh auf bis jetzt unaufgeklärte Weise ein Brand aus, der einen Schaden von einigen hunderttausend Mk. aunchtete. Tas Feuer entstand in dem Mahlwerk (Farbmühle), zerstörte dieses mit den darin stehenden Maschinen und griff dann über auf das EishauS und daS Farblager, ersteres ganz, letzteres mit seinen Farboorräten zum Teil zerstörend. Der Schaden ist durch Versicherung gedeckt. Tas Farbwerk ist bei folgenden Versicherungen versichert: Phönix (London) Comerzial Union, Rorth British und Meceantilc, ferner bei der Aachener Feuerversicherungsgesellschaft, der Norddeutschen (Hamburg), der Baseler, Gladbacher und Hamburg-Bremen. Ter Betrieb der Fabrik erleidet durch den Brand keinerlei Störung. Enteignung des KNriikgeläudcs vor dem Krovinziak-Fusschuß. Wir beginnen heute unseren Bericht mit der Bemerkung, daß die Sitzung vom Samstag von morgens 9 bis abends 1/28 Uhr gedauert hat mit einer Unterbrechung von zwei Stunden. Tas Urteil ist noch nicht gesprochen, und wird für die nächste Verhandlung vertagt, deren Termin heute noch nicht anberaumt ist. Am Samstag Dormittag um 9 Uhr eröffnete Provin- zialdirektor Dr. Brcndert die Verhandlung. Der Aufruf der Zeugen und Sachverständigen ergab die Anwesenheit folgender Herren: Chr. Bieler, Rentier Senner, Bauunternehmer Filz-Frankfurt a. M., Gärtner Carl Decker, die Architekten Hamann, Stein, Kocterbeck und Meyer, Ingenieur Oskar Gutmann, jyabriiant Poppe-Frankfurt a. M., Obergärtner Schildknecht-Vilbel. Nechtsanw. Katz hatte außerdem den Gärtner Münzinger sistiert. Es werden vorerst die inzwischen eingegangenen Schriftsätze verlesen. Interessant ist die zur Kenntnis gebrachte Darlegung des Mitgliedes der Lokalkommission Th. Haubach, der zu rechtfertigen sucht, weshalb er vom Staat für die Abtretung von Gelände hinter der psychiatrischen Klinik pro Quadratmeter 10 Mart als angemessenen Preis erhalten hat. Er sei bereit gewesen, sein ganzes Terrain ä 5 Mark abzutreten, der Staat habe aber nur einen Teil, und zwar das beste direkt an der Frankfurterstraße in einer Tiefe von 20 Meter gelegene Stück acceptiert. Dieser Umstand allein schon fei als den Wert erhöhend in Betracht zu ziehen, außerdem feien die Anlieger der Frankfurterstraße, weil es sich um eine bereits begehende Straße handele, von jedem Straßenkosten-Beitrag befreit, falls sie bauen. Hierzu komme noch, um den Wert des abgetretenen Geländes zu steigern, daß dieses in gleicher Höhe mit der Straße liege. Was den Fall mit Direktor Spanier betrifft, so vertritt Haubach die Ansicht, daß dieser für das getaufte Hintergelände nicht 20 Mark bezahlt hätte, wenn er sich nicht in einer Zwangslage befunden hätte, b. h. wenn er mit dem Gelänoe nicht feine Besitzung hätte aronbieren wollen. Justizrat Hirschhorn bemerkt, diese Rechtfertigung fei unnötig genxfen. Er habe niemals behauptet, daß dieser ober gar Prof. Boström für bas dem Staat verkaufte Gelände zu viel bekommen hätten, im Gegenteil vertrete er die Meinung, es sei der gezahlte Preis zu gering bemessen gewesen. Nach Auskunft der Bürgermeisterei ist niemals bas fragliche Gelände zwischen Wilhelm- und Klinikstraße zur Bebauung freigegeben worben, es hat ein Bauplan wegen besselben nicht offen gelegen. Mit Zustimmung ber Parteien wirb von einer Verlesung bes nachträglich erstatteten Berichts ber Lokal- kommission, ben biefe auf Beschluß bes Provinzial-Aus- schufses vom 14. März wegen einer eventuellen Trennung der beiden Kliniksbauten gegeben hat, da derselbe gedruckt worden ify abgesehen. Der Bericht erörtert: a) die Augenklinik behack den Platz, ben das ursprüngliche Projekt für diese vorgesehen hatte; b) die Augenklinik wird in südwestlicher Richtung verschoben, so etwa, daß sie südlich ber verlängert gell achten Hofmannstraße zu stehen kommt; c) die Chirurgische Klinik wird an der nördlichen Seite der Klinikstraße östlich ber Wohnung des Direktors bet medizinischen Klinik erbaut; d) die Chirurgische Klinik erhält ihren Platz hinter der Cholerabaracke, also östlich von der medizinischen Klinik. Die Lokalkommission vertritt die Ansicht, daß bas Regierungsprojekt gegenüber den anderen Lösungsversuchen als das harmonischste und zweckmäßigste betrachtet werden muß und daß in einer etwa beabsichtigten Trennung nicht nur keine Verbesserung, sondern eher eine Verschlechterung des GcsamtprojektS zu erblicken sein würde. Die Lokal- kommission führt in ihrem Gutachten auch die Gründe vor, weshalb sie sich nicht für verpflichtet gehalten hat, vor Beantwortung ber Fragen wegen einer eventuellen Trennung ber Kliniken bie Beteiligten über ihre Einwendungen und Anträge zu hören. Justiziat Hirschhorn bittet den Baurat Stahl, der als Lokalkommissionsmckglied ber Verhandlung beiwohnt, zu fragen, ob auch bei Abfassung des Berichts üb^r die Trennung von der Gegenseite niemand gehört worben sei. Dieser erklärt, daß bei der Beratung und der Abfassung des betreffenden Gutachtens niemand weiter anwesend gewesen als die Mitglieder der Lokalkommission. Bauinspcktvr Becker erklärt, daß er allerdings vor der Beratung und Abfassung bcS Gutachtens gehört worden sei. Justizrat Hirschhorn bemerkt, daß dies immerhin gegen den Gruiidsap „gleiche? Recht für alle" verstoße. Rechtsanwalt Katz hält eS für unzulässig, nur bie Verlegung ber chirurgischen Klinik unb niück auch der Augen- llmik h.nter die Cholerabaracke einer Begutachtung durch bie Lok.t.kommi.'sion unierzi.hen zu lassen; er behält sich vor, fa.ls man euua auf b.c Durchs.'.h.u.ig einer Trennung beider Klin.kcn zurückkomme, weitere Sachverständige zu benennen. Der Vertreter de- Staats, Justizrat Jäckel, bemerkt demgegenüber, e- stehe dem H»rooiNDiLlautschuß zu, Beweise, die zur Aufklärung dienen, vorzunehmen, ohne daß die Interessenten dagegen Einwand erhaben können. Vermischtes. • Düsseldorf, 29. Marz. Erne Dame auS ben angesehensten Kreisen der Stadt, bie wegen Meine ideS angeklagt war, hat sich vergiftet. Ter Tat liegt ber folgcnbe Sachverhalt zu Grunbe: Seit Wochen hieß es, in bem Hause Charlottenstraße 10/12 hätten sich zwischen angesehenen Bürgersfrauen unb fremden Personen männlichen Geschlechts Vorkommniffe ereignet, bie bas Licht ber Lcffentlichkeit scheuen mußten. Ter Arzt Dr. Weibemüller II hatte nun indezug auf bie erwähnten Vorkommniffe m einer Gesellschaft bie Behauptung aufgestellt, baß bie Frau des Ingenieurs Eck in Düsseldorf in bem besagten Hause ein* und auSgehe. Tie Folge davon war, daß er sich eine Beleidigungsklage seitens bes Ehemannes Eck zuzog. Diese Klage wurde vor etwa 14 Tagen vor dem hiesigen Schöffengerichte verhandelt, sie endete mit der Verurteilung Dr. Weldenmüllers zu einer Geldstrafe von 500 Mk. In diesem Termin sagte Frau Eck unter ihrem Eid auS, daß sie niemals in dem Hause oerfebrt habe. Bemerkt sei, daß die Charlottenstraße eine verkehrsreiche Straße in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofes ist. Auch Leutnant a. D. von Loew, ber in bem Hause em Zimmer gemietet hatte, bekundete unter seinem Eibe, niemals m näheren Beziehungen zur Frau Eck gestanden zu haben. Dr. Weidenmüller blieb aber bei seiner Behauptung, gesehen zu haben, daß bie Frau Eck wieberholt in bem Hause verkehrt habe. Bald nach Fällung deS UrteilSsprucheS stiegen dem Staatsanwalt, der inzwischen verschiedene Haussuchungen hatte vornehmen lassen, Zweifel an her Glaubwürdigkeit der? Zeugen Eck und v. Loew auf. Mittlerweile häufle sich daS Verdachtsmaierial derart, daß der Staatsanwalt gegen beide Personen den Haftbefehl wegen Meineid.'- erließ. Leutnant 0. Loew, der inzwischen nach Bad Nauheim gefahren war, wurde, wie wir bereits meldeten, dort verhaftet und in das hiesige Untersuchungsgefängnis eingeliefert. Für bie Haftentlassung ber Frau Eck waren als Sicherheit 500 000 Mk. angeboten, aber von ber Staatsanwaltschaft ab gelehnt. Nun hat sich darauf Frau Eck vergiftet. * Dresden, 28. März. DaS ,Dr. Journ." schreibt». Der Generalkonsul ber Vereinigten Staaten, Cole, ber seitens bes StaatSminisierS v. Metzsch über bie von verschiedenen Blättern gebrachte Notiz, den Zahnarzt O'Brian betreffend, um Aufklärung gebeten wurde, hat m einer Unterredung zugestanden, baß er allerbingS bem Zahnarzt auf dessen Ansuchen, um ihm fein Fortkommen m Amerika zu erleichtern, ein Zeugnis auSftcüte, baß ihm aber hierbei durch- aus fern lag, ber sächsischen Regierung ben Vorwurf der Will, für zu machen. Er beklage es tief, in die Angelegenheit hineingezogen zu sein, zumal er hinterher erfuhr, daß bie sächsische Regierung reichlich Grund für ihr Vorgehen gegen O'Bryan hatte. Er bitte überzeugt zu sein, daß ihm jede beleidigende Absicht fern lag. • Königsberg i, Pr., 29. März. Eine hier lebende Oberstleutnantswittwe hat in einem Anfälle von Schwermut sich und ihren beiden Töchtern im Alter von zehn und sieben Jahren mit einem Messer bie Kehlen durchschnitten. • Monaco, 28.März. DaS Torpedowachtboot 53, daS dem Fürsten von Monaco für feine wissenschaftlichen Ozean-Untersuchungen zur Verfügung gestellt war, ist bei Cap Dardier gesunken. Alle Mann der Besatzung ertranken. * Prinzessin Luise. Von einem Vertrauensmann der toskanischen Familie erfährt man, daß die Niederkunft ber Prinzessin Luise für Mitte Mai erwartet werbe. Zur Geburt wirb nicht nur ber toskanische Hausarzt, fonbem auch eine VertrauenSperson bes sächsischen HofeS zugezogen. DaS Kind wird vorerst bei ber Mutter bleiben; was später bannt geschieht, barüber ist noch kein Entschluß gefaßt. Ganz bestimmt wird versichert, das Manifest des Königs, das so streng verdammende Worte für die Prinzessin enthielt, fei ohne Kenntnis deS Kronprinzen hinausgegeben worden und habe ihn und ben ganzen Hof aufS höchste überrascht. — Die „Münch. Zig." läßt sich aus Salzburg berichten, Erzherzogin Marie Josepha, bie Gemahlin des Erzherzogs Otto, werde zum Besuch ihreS VaterS, deS Königs von Sachsen, in Gar- done erwartet. Dieser Besuch hänge mit einer Verstimmung zwischen dem König und bem Kronprinzen zusammen. • Erstickt. Nach einer Meldung auS Trier erstickten in ber bärtigen GaSf abrik m einem Schachte 5 Arbeiter, 3 wurden betäubt. • Der Selbstmord General Mae Donalds. In die trotz aller Andeutungen bisher noch dunkle Affäre deS Generals Mac Donald bringt folgende Information auS London einiges Licht: lieber die Ursachen des Selbstmordes erfährt man, daß sein moralisches Leben allerdings nicht vorwurfsfrei gewesen ist, daß dagegen aber wahrscheinlich kein Einwand in Ceylon erhoben worden wäre, wenn nicht amtliche Angelegenheiten eine Denunziation veranlaßt hätten. DaS KriegSamt war mit der Rechnungslegung Mac Donalds unzufrieden und verlangte sofortige Auftlärimg. Da Mac Donald sich darum wenig gekümmert hatte, fiel er über die mit dem Rechnungswesen betrauten Untergebenen auS bem Zivilstande her, bie badurch berartig verletzt waren, daß sie brohten, sein moralisches Leben zur Kenntnis der Behörden zu bringen. Als alter Soldat ließ Mac Donald sich nicht einschüchlern und veranlaßte die Suspension der betreffenden Beamten vom Amte. Daraufhin erfolgte die Denunziation. Eisenbahn Zeitung. Im preu6. Abgeordnetenhause bedauerte dieser Tage der Abg. Dr. Müller (fr. 93p.), daß die Strecke Jdstein-Hahn- Wehen noch immer nicht gebaut fei. Ernsteste Beachtung verdiene baS Projekt Jbstein-Usingen-Dutzbach, daS die Wetterau mit bem Rhein verbinbe, bie Main- Weser- und die Rhein-Bahn bedeutend entlaste und strategisch von größter Wichtigkeit feu Redner wünscht weiter an der Schwalbacher Bahn eine «tue Haltestelle in Brinthardt- Stüyelmühle und befürwortet den Bau eines Anschlußgleises von dem Bahnhof Schierstem nach dem Hasen. Wenn gleichzeitig tie Hafengebühren von Schierstem denjenigen der tzeffi- schen Häsen flartrl, Gustaoburg und Mainz gleichgestellt würden, so würde Schierstem zum HafenoN von Wiesbaden und in dem Zwischengelände sich eine industrielle Entwickelung erschließen lassen. Ab. Werner (Slnhf.) en,psiehlt den Bau der Bahnen Meiningen — Fulda, Niederaula — Alsfeld und Niederaula-Schlitz. • Eine ungewöhnlich angebrachte Redensart bat der jüngst verstorbene Gras Lamczcm einmal gebraucht. Er hatte in den 70er Jahren bei der Hinrichtung deS Raubmörders JranceSconi im LandcSgeri-chtSgesängnis lu Wien in staatSanwaltlichcr Eigenschaft zu amtieren. Rach Erledigung seiner dienstlichen Ansprache gab er dem Verurteilten die Hand, richtete noch einige Worte de- TrosteS an ihn und schloß mit dem AuSruf: ,L e b e n S i e w o h l l" ES war allerdings seine erste derartige Amtsbandlung gewesen. (Tiefe Anekdote erinnert an eine hübsche Sere- missimus-GeschiHte. Serenissimus bejudit eines Tage- die Feste O. bei W. in Thüringen, die in einem Flügel ein Etaalsgcfänanis enthält. Er »töchte gern einmal einen schweren Verbrecher setzen und läßt sich einen solchen Vorfahren. „Sie Helgen öie, mein Lieber?" fragte er gnädig. „Christian Gottlieb Schwär-, Serenissimus", lautet die prompte Antwort. „Sagen Sie mal, nein — äh — lieber Christlich Goltian Sck-warz, — äh — was haben Sie denn — äh — verbrochen?" ,Lch habe meine Mutter ermordet", antwortet der Zuchthäusler. „Sie, so, sehr interessant, sehr interessant, mein lieber — äh — Christian Goltfchwarz Lieb, also Ihre Frau Mutter haben Stc^— äh — ermordet?" „Za Befehl, Serenissimus." „Sagen Sie mal, — äh — lieber iEhcischschwarz Gottticb Julm — gefällt es Ihnen hier." „'Jiiajt besonder-, Serenissimus." „So — äh — nicht besonders — äh — wie lange wollen Sie sich denn — äh — hier aufhalten, mein Lieber — äh — Christian Gottlieb «Schwarz'?" ,Lch bin zu lebenslänglichem Zuchthaus begnadigt worden, Serenissimus." „So, so, also — äh — lebenslänglich — also begnadigt — auch schon lange." Herr Serenissimus wendet sich an den ihn begleitenden Beamten uno sagt: ,Herr Inspektor, dem Manne sind — äh — fünf Jahre von feine r — äh — lebenslänglichen Z u ch t h a u s st r a s e erlassen." D. Red. des Gieß. Änz.) Handel und ycrkcljr. Volkswirtschaft. Berliner Burse vom 28. März 1903. (MitgeleUt von der Bank für vaubel und Industrie, (menen.) Taa Bild der leyien Börseniage lägt so recht deutlich erkennen, daß unfer Platz sich aUinal)Ud) von dcn aubivärugen Börsen emanzipiert und wieder beginnt, auf eigenen Fügen zu stehen, weil nach langer Zen nun auch das Publikum sich iniensiver für die Vorgänge auf dein Effek- tenmadt imereifterL taün|nge Berichte aus dem westlichen Kohlenrevier gaben von Anfang an Veranlassung zu groben Käufen tn Koijieuiucrieii; man wollte wissen, bag Verhandlungen schweben, die bereits setzt zur Verlängerung des Kohlenjyndikats suhren dürften. Auf Melbungen, nach welchen der Koksabsay recht flott fei, zeigte sich auch rege Nachträge für Raffa-Kohlenivene, welche au-schliesillch mehrprozentige Kurssteigerungen zu verzeichnen haben. Tie feste paltung des Jndustriemaikles wirkte itimulicrenb aut die anderen fUlartie, besonders auf Banken, welche schon in guter Tendenz eröffnend, im Lause der Börje noch weiter anziehen konnten. Kanada lagen relativ fest auf bessere nachbörsliche Rewyorker Jn- dikanon. Spanier und Tütteuiverte leicht erholl aus WochendecL ungen der kleinen Spekulation. Prwat-DiStoiU 2'/, Prozent. Anfangs- u. Schlußkurfe. Deft Kredit. . . . 217,au 217,40 Ternsche Bank . . . 217,00 218,25 Tarinsiadter Bank . . 142,60 142,62 Bochumer Gutz . . . 103,00 103,40 Harpener Bergbau . . 181,60 182,75 Schluß-Tendenz: fest. Tabak. Ta» Geschält konnte sich auch während der ab- fielaulcnen Woche nicht weiter beleben. Gute alte Emlagelabake nid immer noch sehr gefragt, das 'Angebot hierin ist jedoch kaum nennenswert. Verkauft würbe ein Posten bad. Eberländer-Tabake zu Alk. 44 - 46, ferner 1002er Haarditabake per fofort zu ML 36. Weitere Verkaufe wurden uns nicht bekamtt. — Getreide. Die diesmalige Berichtswoche trug für das Getreidegeschau einen ruhigen Charakter. Durch reichliche Cfjerten von Argentinien begründet, gingen die Preise für Weizen etwas zurück, und iXublanb unb Nordamerika mußten sich dem an- fdjlieben. Unsere Mühlen verhielten sich im Emkauf ziemlich zuriick- haltend. Roggen, Werste, Hajcr unueräiibcrt, Alais gut gefragt. — Tie heutigen Rouerrmgen sind: Rebwinter II Alk. 130.00, Kansas II Alt. 130.00, Subrussijcher Weizen Alk. 124-144 Alk., La Plata-Weizen 123 btfl 133 Alt, Russischer Roagen 103 bis 106 Alk., Russische Futtergerste Alk. 97, Stuss. Hafer Alk. 101—128, Alixed-MaiS Alk. SO, April-Abldg„ La Plata-Macs 2JIL 92, April- Abldg. Per Totme ab Rotterdam. — Petroleum. Lett letztem Bericht ist eine Veränderung der Marktlage nicht zu melden, und beschränkt sich der Berkaus au vorkommendeii Zwischenbedarf. — Piehmarkt. An saft allen einschlägigen Markten entwickelte sich >m Laufe der Berichtsivoche em sehr flotter Handel, es wurde überall ziemlich auSveikauft. Prima Großvieh war allenthalben Diel begehrt unb bte Zn triebe rasch abgefeuL Aber auch nntilerc Qualitäten waren infolge dessen gut berücksichtigt und bis aus einige kleinere Platze ebenfalls glatt verkauft. Kälber und fette Schiveine floU gehandeU unb ziemlich rasch ausverkaufl. Märkte. Grüubcrg, 28. März. Fruchtmarkt. (Durchschnitts- preis pro 100 Kilo.) Weizen 15.90 bis Mk., Korn 00.00, bie 00.00 Alk., Weilte 14.36 biS 14.50 Hafer 14.52 biS lo./O Mk^ Erbsen Oü.OO-OU Mk., Linsen 00.00 Mk., Lcm 00.00 Alt., Wicken O0.OO Plart, Samen 00.00—00 Alk., Kartoffeln 6.20 biS 0.00 Mk. ic. Kraiilfurt a. «., vO.Maiz. (Cng.^elear. des Dießen Anz.") Amtliche Notierungen dcr heutigen Fruchtmark tp reife Weizen 9)11. 16315—00.00, Kurhej! sicher Ack. 10.50—00.00, La Plata WIL 17.50—18.50, KanjaS Mk. 17.50—1^50, Roggen (hiesiger) Mark 14.50—uv.00, Gerfie (Wetterauer) Alk. 16.00—16.50, Fra men- ’^lber 'ML OO,OO—OO,OO,Haf er Alk. 14.75—15.OO, Mais 'ML 14.2a—14.^), Weizenmehl 0 'Mk. 25.00—26.00, 2. Qualität 2lk. 23.50 biä 'Mk. 24.00, 8. Cualuat Lik. 21.50-22.00, Roggenmetzi 0 WIL 28.00—23.50, 1. Qualuui Lik. 21.75—23.00, Weizenklele ML 9.00 biS* Ack. 9J15, ^.oggeiiklele'ML 92ö—10.OÜ, 3)lais(etme Ack. 10.00 biS Alk. 10.25, tjranten, Pfälzer, Ried Ack.OO.OO —00.00. Alles per 100 Kg. , so. März. (Telegr. Crig.-9?rncf)t des Oiefj. Anz.'). Amtliche 'Jloticrungeit der heutigen Vieh Marktpreise. Öunt Bertame standen: 518 Lchjen, 138 aus Ceti- reich, 55 Bullen. 6 aus Ccfrieich, 7i2 ßüi?ez Fersen, euere unb Rinder, 4 aus Oestreich, 811 Halber, 145 ödrnie unb Hannnel, 1327 Schweine, 0 Riegen, 8 Liegen-, 24 Schaslämmer. Bezahlt wurde siir luu Pfund Schlachtgewicht Ochsen 1.Qualität 67—69ML, 2. QuaL 63—64 "l’iL, 3. CuaL 55—62 ML; Bullen 1. Qual. 60 bis 62 'ML 2. Qual. 57—59 ML; Kühe 1. Qual. 60—62 'Ick., 2. QuaL 56—58 Pik., 3. Qual. 46—48 Mk, 4. Qual. 42—14 'Mk„ 5. Qual. 00—00 ML Kälber: 1. Quatitat85—86 P-g., Lebendgewicht 51—52 Pf., 2 CuaL 82—84 Big., Ledendgeivicht 4ö—5v Psg., Schlachtgewicht 66—67 Psg., Schale: 1. CuaL Schlachtgewicht 63—70 P-g., S Qual. 64—66 Ptg^ 3. QuaL uO—00 14g.; Schweine 1. Qual. 56—00 Psg., Lclendgerv. 45 V’q., 2. QuaL 56- UO P g., Lccendgeivicht 14—00 P,g„ Qual. 45—4s Pfg., Lebendgewicht uO-Oo P:g. — Gefchäit: bei Hornvieh nnuelmauig, bei Kienwich gut. 2Xaifi: Ueberstand beoeutenb. CmditsfaaL flltona, N. März. Die PrirnuS-ttatastrophe vor Gericht. Beide Angeklagte, Sach- und Wahlen, wurden frei- gesprochen. Ter StaatLanwaU hatte selbst Freisprechung beantragt _, , Frankfurt a. M., 29. Mörz, (Kriegsgericht der 2L Twl- fion.) — Ter Husar Karl Heinrich 'Martin von der 4. ES- kabron befand sich am Abend vor Fastnacht auf Urlaub m Gieiien, wo fein Vater Ltudenteiiwichster t|L Manin hatte gehörig gezecht, und nn Uebermut zog er auf der Straße den Säbel unb fuchtelte damit in der Luft herum. Al« em GerichtSaccesfist eine Bemerkung darüber machte, gab ihm Tlartin zwei schallende Ohrfeigen und einen Schlag mit dein Säbel auf den Rücken. Ter Accesiist gab Feriengeld, bi» ihn ein Infanterist in Schutz nahm. 'Manin büßt sein brutales Verhalten mit 8 Monaten Gefängnis. Familien Uuchrichlen. verlobte: Ion Marx, Jakob Kanteman, Mainz-Hengelo (C). Kiisjiiz ans fita Killhrndiichkra tn statt ibiktzrn. Evangelische Gemeinde. Getränte. LukaSgemeinde. Ten L3. März. August Heinrich 9lall, Schloffeimesiier zu Gießen, und Auguste Wil- helnuiie Luise Berger, Tochter de« verstorbenen Hofphotographen Karl Friedrich Berger zu Ulm a.d.D. — Johanne^genieinde. Ten 26. 'Marz, taugen Georg Meier, Amtsrichter in Buhl, unb Luise talmine Gross, Tochter des Rentners Karl Gross zu G legen. Getaufte. MatthäuSgerneinde. Ten 15. März. Dem ^chlofier Christian tamtl Büttner ein Sohn, Karl Dlax Jakob Philipp, geboren den 18. Januar. Ten 22.'Marz. Eine nncheliche Tochter, Else Helene, geboren den 5. Februar. — Marku»- gemeinoe. Ten 15. 'März. Tein Bildhauer Leonhard Ludäscher ein Sohn, HanS Leonhard, geboren den 6. Januar. — Lukas- gemeinde. Ten 22. 'März. Dem Kaufmann Johann Wilhelm Mischer em Sohn, Jakob Rudolf, geboren den 17. Februar, denselben. Tem Schneider Karl Heinrich Roth ein Sohn, Georg Christian, geboren den 25. Februar. Denselben. Dem Bahnarbeiter Wilhelm Schmahl eine Tochter, Kakharme, geboren ben 26. Febr. Denselben, taut unehelicher Sohn, Ernst, geboren ben 20. Februar. — Johan neSgemeinbe. Den 22. 'März. Dem Gerichts- schreibergehilsen Wilhelm SartormS eine Tochter, Elisabeth Thekla, geboren den 23. Februar. Denselben. Tem Kassenbiener an bet Gewerbebank Karl Währum ein Solm, Hans, geboren den 10. Jan. Ten 26. 'Marz. Tem Rohrmeister Friedrich Rottweiler ein Sohn, Eugen Wilhelm, geboren den 24. Februar. Beerdigte. 'M a t t h ä u s g e m e t n d e. Ten 21. Marz. Elisabeth Lippert, Waschfrau, 66 Jahre alt, starb den 20. Marz. Ten 24. Marz. Nikolaus Georg Hose, Lokomotivführer r. P„ verheiratet, 55 Jahre alt, starb den 22. 'März. Den 25. 'März. 'Unna Klein, geb. Schultheiß, Witwe des Gefangenenaufsehers Heinrich Klein, 80 Jahre alt, narb den 23. März. Ten 26. März. Heinrich Ruhl, Weisrbiiibermeisier, verheiratet, 56 Jahre altf starb den 24. 'März. — I o h a n n e S g e »n e i n b e. Ten 19. 'März. Magdalene Vaubel, Eheitau des Postpackmeifters u P. Johann Georg Vaubel, 78 Iahte alt, starb ben 17. März. Hchiffsiiachrichlrii. Norbbeut sch er Lloyd. Bremen, 26. März. (Per transatlantischen Telegraph.) Ter ReichS-Postdampfer .König Albert', Kapitän E. Polack, vorn Slorbdeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 12 Uhr nachts wohlbehalten in Newyotk angekommen. Brem en, 26. 'März. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer .Köln*, Kapitän H. Langteuler, vom Qlorb- deutschen Lloyd in Bremen, ist heute 9 Uhr morgens wohlbehalten m Baltimore angekommen. Breiiien, 27. Aiärz. iPer transatlantischen Telegraph.) Ter Doppelschrauben-Postbampfer.Ehemnitz', Kapitän I. Jantzen, vom 9lorddeutschen Lloyd in Bremen, ist heute 8 Uhr morgend wohlbehalten in Baltimore angenommen. Red Star Linie. Der Postdampser .Pennland' der Red Star Line in Ant- werpen ist laut Telegramm am 26. Atärz wohlbehalten in Philadelphia angenommen. Ter Postdampser .Kensington^ der Red Star Linie in Ant- werpeii ist laut Telegramm am 27. März wohlbehalten in New- Port angetommen. Neueste ItldinuujciL Lrigittaldrahtutelduttgcu des (Ficßcncr Anzeigers. Darmstadt, 30. Brärz. Tas seitherige Vorstandsmitglied Emil Bastian ist zum Direktor der Landeshypothekenbank mit Wirkung vom 1. April ab ernannt worden. Berlin, 30. März. Die „Welt am Montag glaubt versichern zu können, daß dcr Kaiser mit der Absicht umgeht, durch eine persönliche Kundgebung eine Art Wahlparole auszugeben. — Wie das „Kleine Journal" mitleilt, erklärte der Kaiser wahrend der gestrigen Sotree beim österreichisch-ungarischen Botschafter dag die Kaiserin voraussichtlich in vier Wochen vollständig wieder hergestellt sein werde. — Für morgen sreht eine Massen-AuSsperrung von 12 000 Arbe rtern der Berliner Holz-Industrie in AuSsichL Berlin, 30. März. Unter dcn Spiritisten hat die Verurteilung des Blum enmediums Anna Rothe große Aufregung herooraerufcn. Am nächsten Freitag soll eine große Spiritisten^Äersammlung zur Besprechung des Urteils statifinden. — In der Nacht erfolgte auf dem Kurfürstcndamm ein Zusammenstoß zwischen einer Droschke und einem Wagen der elekttisa)en Straßenbahn, wobei der Insasse dec Droschke so schwer verletzt wurde, daß er bald darauf verstarb. Königshütte, 30. März. Auf der Laura-(Z-rubc verunglückten drei Bergleute durch K^hlenfatt. Einer wurde getötet, die beiden anderen schwer verletzt. Lauenburg a, d. Elbe, 30. Marz. Die Liberalen stelttcn den Schriftsteller Dr. Bruno D a g e n e r in Han- ilooer als Kandidaten für den 10. schleswig-holsteinschen Reichstagswahlkreis auf. London, 30. März. Die die Morgenblätter berichten, beläuft fick dcr Wert der Kohlen, welche für die englische Marine pro 1904 nottvendig sind, auf zwei 9)iiUionen Pfund Sterling, 300 000 Pfund mehr als im Vorjahre. Mehrere Blätter messen den Versuchen der Admiralität zwecks Einführung von flüssigem Heizmaterial großen 23ert bei. London, 30. März. König Eduard verließ heute nachmittag 3.15 Min. London und begab sich nach Porrs- moulh, tot) er sich nach Lissabon einfcyiffen wird. Paris, 23. Marz. Das Amtsblatt veröffentlicht einen Erlaß, durch welchen das am 2. Juli 19u2 in Berlin zwischen F-rankrcim und Deutschland abgeschlossene Ueber- eintow.mcn bett. Regelung der Behandlung von Vaiio tun gS geht! s en bestätigt wird. Par.s, oü. März. Mttttsterprchident LombeS richtete an uc.i »rtegsminisier anläßlich des llebertritts desjelben zur Reserve cm Schreiben, in welchem er demselben den Donk der Regierung und der Republik für die langen ausgezeichneten Dienste auSsprichL CombeS fügt hinzu, er freue sich bei dem Gedanken, daß der Diensteifer und die Hingebung, von denen der Qkneral während seiner miliUirifdjcn Laufbahn stets Beweise ablegte, dem Lande durch weiteres Verbleiben an der Spitze der Armee als Kriegsminister er- hatten blerbe. Orleans, 30 März. In einer Versammlung 6et* vorragetider katholischer Persönlichkeiten hielt der Bischof von Orleans eine Ansprache, welche wahrscheinlich feine Maßregelung durch die Regierung zitr Folge haben wird. Von dem kviigreaanislischen Schulen sprechend, ei klarte der Bisck-of deren Sckstießung für einen Rechtsbruch Tie Mönche wären von der Regierungm einen Hinterhalt gelockt worden, weil die Regierung, obgleich sie die lonarcganistischen Schulen veranlaßt hätte, bu gesetzliche Er« laubnio zum Unterricht nachzusucheit, doch fest enischlofscn gewesen |ci, die Untc reicht Tätigkeit zu verhindern. Madrid, 30. Marz. Aus B«'.lencia verstüniiiielt ein- gegangcne Telegramme lassen vermuten, dasi sich dort ernste üicißiuife aospielten. Man verlange andauernd vom König die Absetzung des Präfekten. Jnaesjen meldet daS letzte Telegramm die Wicoerhersicllung der Lrdnung. Madrid, 30. März. In einem Interview erklärte Sil da. die Angelegenheit betreffend Einlaufens dreier englischer Torpedoboote in den Hasen von Eeuta ohne Licht sei infolge von befriedigenden Erktärungen seitens der eng« lischen Regierung beigelegt. Rom, 30. März. Beim nächsten Konsistorium am 25. Mai werden keinerlei franzosiiche Ernennungen erfolgen. Der Papst hat eine Hirkulariwte an die iranzosischent Mönche gerichtet, worin er sie von dem Armutsgelübda entbindet und sic ermächtigt, das Kleid der weltlichen Geiste lichen zu tragen. S o r r e n t, 30. März. P r i n e 11 i wird in den nächsten Tagen hier eintrefsen und mit dem Grasen Bülow zu- sanlmentrcffen. Wien, oO. März. Dcr 42jährige Diener der Boden- kredit-Anstalt Franz Kopetzly hat seine Frau wegen Ehe^ bruchs durch einen Gewehrschuß getötet und sich dann selbst der Polizei gestellt. Prag, mO. März. Tie landwirtschaftliche Zentral-Go sellschaft für Böhmen hat beschlossen, bic Regierung aup zufordern, eine rationelle Kultur der Ger sie ein- zujühren, und bei Erneuerung der Zoll- und Handels-Beiträge die böhmische und mährische Gersl« gegenüber den durch dcn neuen deutschen Zoll-' tarif drohenden Gefahren in Schutz zu nehmen, Debrezin, 30. März. Die hiesigen Bäcker, Schneider^ Zimmerleute und Maurer, ungefähr 2uOO Personen, sind wegen Lohudisfercnzen in dcn Streik clngetreicn. Konstantinopel. 30. März. Der deutsche Botschaf« ter Frhr. von Marschall ist an Influenza crkanlt Inzwischen wird Botschaftsrat Frccherr von Wangenheim die Geschäfte führen. Newhvrk, 30. März. Der Senator Hanna erklärte sich in Arbeiterfragen als Gegner eines jeden obligatorischen Schiedsspruches. Er will die Konflikte zwischen Arbeitgebern auf friedlichem Wege erledigt wissen. Telephonischer Kursberichte irnukluri m. 11 8*/i% Reicheanleihe . . 102.50 3°/0 do. ... 92.55 3Vt°/o Konsole . . . . 102.55 dv/e do.....92.50 ä‘/i% Hoesen .... 101 25 3’/»% Obernewen . . . 101.30 4-4 Ueeterr. Üoidrente . . 103.95 4' ,-4 Oeeierr. bilberrente 101.05 4% Ungar. Goldrente . . 102.35 4°/ haben. Rente . . . 103.40 4* ,5» Portugiesen . . , 50.00 >0/ , ortug-enen. .... 81.70 134 C. TUraoo . . . . — lilrkenlose......188.20 4% U riech. Monopol.-AnL 4520 4’,% 4unsere Argentiner —.— .. 80. März m3. 3Vq Mexikaner .... 26.10 4*/a /j Chineeen .... 92.50 Electric, bot ackert ... 93.50 Nordd Lloyd . . . . 97 25 breditaktien ..... 21825 Diekonto-KommandlL . . 196.10 UarmetAdter Bank . . . 142.60 Drcaduner Bank .... 151.75 Ber iner Handelegee. . . 159.70 Oeaterr. StaaUbaUn . . . 149.50 Lombarden . • • • . 14.70 Uottbarubahn..... 19220 LaurauQtte ...... 225.25 Bochom.......195.50 Harpuner......185.10 Tendent: fest. IDädjrntli^ ilrbrrüdjt Drr Sobtsfälit in Orr stnöt ibir^rn. 12. Woche. Dorn 15. März bis 21. März 1903. (Einwohnerzahl: angenommen zu 26 900 (tnfl. 16Ö0 Mann Militär) «Lterblichkeiisziffer: 27,06, nach Abzug von 6 Crtstremben: 15^6Vco. Kinder ES starben an: Zusammen: Erwachsene: im vom 1. Lebensjahr: 2.—15. Jahr DiphteritiS 1 — — 1 Scharlach KD — - Kl) Lungenfchwindsucht KD 1(1) — — Unterleib6tubcrtulofe 1 1 — Schlagsiuß d. GehirnS 1 (1) 1(1) — ** Gehirnentzünbung 3il) 1(1) — 2 Krebs 2(2) 2(2) — *■ Zuckerruhr 1 1 — Krämpien 1 — 1 — Altetsjchwäche______ 2 2 — — Summe 1 (1) Anm.: Tie m Klammern gefetzten Ziffern geben an, wie viel ber Todesialle in ber betrcfienbeii Krankheu auf von auswärts nach Gießen gedrachie Kranke kommen._____________________________ Heber BartflLecIiten schreibt Herr Dahnarzt unb LberstabSarzt a. T. Tr. v. R.: ,Bei einer harinäckigen Larifiechie ist bid letzt durch Anwendung von .Lbermeyers Herba - oeue* Besserung cingeneien, indem keine liuiieln meyr enmehen und die Haut glatt wirb/ Z. b. p. Stck. 75 Pig. unb Alk. 125 t. alt Apotheken unb Drogerien. Fabr. I. Gioth, öanau. Best.: (tu*,, Senr, 3°/, Armca, 2'/. Salbei, 1,5',. Waffetbecherkrt., 3^e. Harnkrt. 1262 — Lsicrzeit — Eierzeit. Alliährlich mit dem erwachenden Frühling beiajeii uns j-'imicr Ratur eine ihrer weriöoU|len Gaben in bejanberer Fülle uno taute: bad Ei. Wer, wie die meisten 3täbtcr, das n>fche Trinkei den langen Wmter über entbehren inuEte, 'reut sich am das „Cuerci" nicht minder als unjere Klemen, taicripeifen jeöer Art stehen jegt auf der Tagesordnung. Es fei beshaiv bemerkt, bau der Vielen etwas zu weichliche Gejchmack von Riihiei, Sehet, Omeletten u. f. ro. burch einen kleinen Zufatz von Tlaggt’s Suppen- unb Spetjen-Wurze bebeuteno oerfeincrt und gekranigt wird: man nehme aber nicht mehr als zwei Tropien pro Ei.____________________________________________________________ jifSgr Verlobte verlangen do., der Tarmstadter Liöbek- Fabrik, Turmstavt, Lyerie nebu Katalog unb Preisliste. Bedeutendstes und 51 übte» tamricyiungshaus Mittel- unö Suddeutichlauds für a.,? Stanse. 16o Himmer- iLmrichtuiigen wohningsiertig, emichl'.etzlich Küche. SchcuSwurVigteU 1. Dtaugcv. Spe^taluat: §>iautaut>iattungcn in jeban Genie unb Lreis. KsiUnirenzur- ui AuSioahh Form. Gediegenheu unb Preis. ö4 % Todes-Anzeige g Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, dass unsere liebe Tante 2691 Frl. Johannette Lein Giessen, den 30. März 1903. 2701 01439 A. P. Christophersen Jnstallatiouöbureau. Gießen, Plockstraße 12. a. D. Schwalm sagt allen herzlichen Dank Gießen, den 30. März 1903. 2706 Danksagung Gießen, 30. Mürz 1903. 2696 Telephon 249. Wallthorstraße 24. ist zu haben 623 2^o.3.so liefert und verletzt 114Ü1 V i u’-i W'l. Emil Horat vicßcu, liafclgftr. IL Statt jeder besonderen Meldung. Die Geburt eines kräftigen, gesunden Jungen zeigen hocherfreut an | HOVBEN'S 'GASHEIZÖFEN-( i* $e£ ^laotnustaoe unserer heutige» Ausgabe liegt eilt Prospekt der Ferber'sche« Uuiv.'Vuch- Handlung (CL Koch), Oie gen, SelterSweg 87, bei. [27UO 7/isitenAarten liefert rtacb and bilhgvt ____BrthJ Me Uaiw^ürecierel 2 Die Beerdigung findet statt: Dienstag den 31. d. Mts., nachmittags 5 Uhr, vom Sterbe- hause, Kleine Mühlgasae 3, aus. MmtsvttMinlung Mittwoch den L April l. I abends 0 Uhr, Entree auf alle« Plätzen frei. ________Hans Prottengeier, »4 Otto Potzernheim und Frau R&hel, geb. Gum. Tagesordnung: Bericht der KassenprüfungSlommission, Besprechung über Bildung von Sanitätskolonnen, Verschiedenes. Wegen der Wichtigkeit der Tagesordnung bittet man tim rege Beteiligung. 2697 Ernestine Höptnei •rä»bo., Pfund 90 Ptg., über 9lacht trocken, Spitilaeinikfarbt lose geio., Pfund 75 Pfg^ sofort trocken, sowie sämtliche Oelfarben, Lacke, Pinsel re. Gust. 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