3>U heutige Plummer umfaßt 10 Seite». Äbrefle tür tepdd)«: Anzeiger Gieße«. 8tmiprfd)anld)lu6Nr 5L die er* Bei Volitische Tagesschau. Die AuSbildllug „auf flaöalleric". AuS militärifc^ai Streifen wird uns geschrieben: Zn den Gründen, welche Mehrfordcrungen für Kavallerie in der nächsten Militärvorlage Deffen aus mäßigen Umsang beschränkt werden können, da eben in der Hauptsache Neuformationen für die Grenzbezirke in Betracht kommen dürsten. ich beauftragt war, Sitzung vom 23. Dezember _ , im Seine-Marne-Departement zu übergeben. Das Register, das ich zu führen hatte und worin diese Zahlung zifsernmäßig aufgefuhrt ist, ist nie auS meinen Händen und nie jemanb vor Augen gekommen. Ich allein kenne seine Existenz. Genehmigen Sie rc. Parayre, ehemaliger Sekretär des Herrn Humbert. Erläuternd bemerkt der „Figaro" zu diesem Briefe, daß es sich in jener Lammersitzung vom 23. Dezember 1889 um die Gültigkeit der Wahl des gegen FrLdsnc Humbert in Mslun gewählten Deputierten handelte. Pelletan bekämpfte beim auch die Gültigkeit der Wahl und warf dem Gegner Humberts vor, er habe alle Mittel der Korruption gebraucht. Vielleicht werde der Deputierte das leugnen, aber eine bloße Ableugnung genüge nicht. Pelletan wies wetterhin die gegen Frödüric Humbert in der Wahlkampagne vorgebrachten Beschuldigungen zurück, wonach Humbert in eine Betrugsaffäre verwickelt fein sollte. „Das ift" rief Pelletan damals, „eine infame Verleumdung, eine monströse Verleumdung!" Trotz seiner Rede wurde indessen die Wahl des Deputierten Mslun für gültig erklärt. Der „Figaro" nennt eS bann ferner sonderbar, bah Pelletan, nachdem er im September vorigen JahreS ben Bries Parat)res erhalten, ben Bries nicht bem Untersuch- ungSrichter übergeben, sonbern davon geschwiegen habe. Pelletan habe allerdings ersichtlich keinen Schritt zu Gunsten ParayreS getan, der aus der Untersuchungshaft entlasten worben. - Ter „Figaro" begründet seine Kampagne gegen pelletan mit der Notwendigkeit, die Marine von Pelletan zu ^Im Marinenttnisterium wird versichert, daß der 9)nef ParayreS niemals in die Hände deS Ministers gelangt ist und gestern (Donnerstag) protestierte in der Kammer Pelletan gegen die wider ihn vorgebrachte ungeheuerliche Verleumdung und führte aus, daß er nie im Leden weder direkt noch indirekt einen Centime von irgend einer Sette gefordert ober erhalten habe. (Beifall auf der Linken.) $er angebliche Brief ging ihm niemals KU- Wenn « ferne Stimme hätte verkaufen wollen, so wurde er sich nicht an die Humberts gewendet haben. (£r könne nur wiederholen daß er in ben 20 Zähren, fett er fuh mit ber Politik beschäftige, niemals einen Sou verdiente. Die gegen ibn aerichtete Verleumbung sei bum in. Aast von allen Bänken deS Hauses wirb dem Minister Sk-ndal trug sich gestern A ber französischen Teputiertenkammer zu. Ter Radikale Sier interpellierte ben Mi nistervrasrbenten Combes über eine Denunziation des „Gil Blas , wonach -in Variier Klub seine Autorisation durch Bestechung mit 25 000 Fr cs. erlauft fjabe* Der Wg. Flandin jagt, daß er bereit wäre, fern Zeugnis in dieser Angelcaenheit abzugeben, wenn bas betteftende Blatt vor das Schwurgericht gestellt wurde, (^ßer Lärm links.) Der Ministerpräsident erwidert: Ich habe eine tiefe Bet achtungfür die gegen mich geführte Kampagne. Der Klub, um den es sich handelt, vergröbert sein Lokal.unb_ber Polizeiprasekt verwies ihn zur Erlangung der Autorif ation an das Ministerium des Innern, das nach,Prufu^ Sachlage entschied, baß eine besondere Ermachttgung für bie Vergrößerung des Lokals nicht nötig sei. She ^rbanb- wng-^ wuiden direkt zwischen bem Beamten des Mrn,sie. riums und bem Vorstand des Klubs geführt unb voi Beftechung kann keine Rede lern, iall- nicht irgeni ein Gauner eine Spekulation auf bie ^mmfyeit Ü^ntacht M^dieie in ber Presse erhobenen Verleumdungen }nfL mrinen SoTn treffen, ber mein treuester Mttarbeiter n * Pflicht unb mein Recht ... biei öffentlich einzutreten. Denn jemals irgend icmanb einen Beweis für die gegen >hn erhobenen B-schulbrgungen noi^rinaen kann, so zahle ich bas Zchniachc der fabel, baftot &mcn, bie man genannt hat. Nach der ErNarung Condes federt bei Radikale Bontard den Mbg. N ZS Q monaihct75i^Dlcrtd- Aießener Anzeiger General-Anzeiger w Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen MW ■0ELLAOWE1 üei-u. giftfrei | sbodemmstrich I 'glänzend, elegant, l ht trocknenl | i bei August ihofstr.51 und in esseren Drogen- 3702 Ausland. London, 28. Mai. Der Lordmajor hatte für heute die Mitglieder des internationalen kolonialen Instituts zu einem Frühstück eingeladen. Herzog Johann Albrecht von Mecklenburg hielt hierbei eine Rede, in welcher er ausführte, daß London als das gigantische Zentrum des Weltreichs der geeignetste Platz für die Versammlung des Instituts sei. Die Welt sei groß genug, sodaß alle Nationen ibre .Kräftetätigkeit in friedlichem Wirken Seite an Seite betätigen könnten. Jeder neue Arbeiter müsse willkommen geheißen werden, der dazu beitrage, daß unbegrenzte Gebiete, die noch öde dalägen, erschlossen werden und der auf diese Weife die verborgenen Kräfte noch un- zivilisierter oder halbzivilisierter Völker zu wecken helfe. Wenn wir die „offene Zur", welche wir in dieser Stadt fanden, und all das, was wir von ihren hervorragenden Landsleuten über die britische „offene Tür" jenseits der Meere gehört haben als gutes Omen für die Arbeit, die noch von allen kolonisatorischen Nationen getan werden muß, betrachten, dann in der Tat wird ein großer Dienst der Ausführung unserer kolonialen Aufgaben im Interesse der Menschheit erwiesen werden, ein großer Schritt vorwärts wird für die Zwecke dieses Instituts getan werden. — (Unterhaus.) Black richtet an die Regierung die Anfrage, ob Deutschland der einzige Staat sei, der mit der Differenzierung oder Androhung der Differenzierung der Zölle gegen Kanada vorgchen wolle, infolge der Bevorzugung, die Kanada dem britischen Handel gewahrt. Der Uniersekretär des Auswärtigen, Crandorne, erwidert: „Ja, soweit wir wissen." Das Haus nimmt die erste Lesung des Gesetzentwurfes an, welcher die Brüsseler Zuckerkonvention in Kraft setzt. DaS Gesetz ermächtigt die Regierung unter Anderem, die Einfuhr von Prämienzucker zu untersagen. Brüssel, 28. Mai. In offiziösen Kreisen, die mit der Kongoregiernng Fühlung haben, betont man besonders den Umstand, daß Deutschland, Frankreich und England, ganz ebenso wie der Kongostaat, im Berliner Vertrage Handelsfreiheit in ihren Gebieten zugestanden hätten. Ueber die Ansichten der maßgebenden Persönlichkeiten sehen gut unterrichtete Gewährsmänner in der Aufrollung der Kongofrage durch England einen weiteren Schritt in dessen systematischem Streben, sich ein großes afrikanisches Reich zu schaffen, das vom Kap bis nach Egypten sich erstreckt. Rian mag an dieser Stelle aber bisher nicht glauben, daß die anderen Großmächte ein Jntereffe daran hätten, England bei fernen hierauf gerichteten Plänen zu unterstützen. Bisher sind bei der Kongoregierung noch von keiner Großmacht in dieser Angelegenheit Noten eingelaufen. In den Verhandlungen mit England wegen einer für die Kündigung der Pacht von Lago an den Kongostaat zu gewährenden Entschädigung ist m der letzten Zeit fein Schritt vorwärts getan. Madrid, 29. Mai. Prinz Heinrich ist gestern abgereist. Der König geleitete den Prinzen zum Bahnhose, wo sich der Prinz von Asturien, die Minister des Aeußeren, des Krieges, der Marine und zahlreiche hohe Würdenträger eingefunden hatten. Eine Kompagnie enoieS die militärischen Ehren. Die Verabschiedung des Prinzen von dem Könige war sehr herzlich. Wien, 28. Mai. Die ,Polit. Korresp.* dementiert die Blättermeldung, wonach sich Oesterreich-Ungarn verpflichtet hätte, imKriegsfall Deutschland 70000 Remonten zu liefern. Budapest, 28. Mai. In Samobor bei Agram erstürmte ein Bauernhause das Jagdschloß des Grafen Erdoedy, demolierte die Einrichtung und hauste im Innern vandalisch. 1803-1903. Das hundertjährige Jubelfest des 2. Bataillons der Wer. H TOß ein prunkender Maientag ist er heraufgezogen, als ein rechtes Frühlingskind, der 29. Mai. Nicht ein Hauch von einem Wölkchen trübt den feierlichen Himmel, die ver- jüngte Welt wächst ordentlich zusehends tm blendenden Scheine der Maiensonnenstrahlen, und hold umfängt die Natur die Stadt der frohen Jubelfeier. Im festlichen Gewände prä- sentiert sich das Straß en bild. Zum Empfange des Landesherrn ist namentlich der Bahnhof aufs schönste geschmückt. Auf dem Platze vor ihm ragen weiße Fahnenstangen empor, an denen die hessischen Fahnen flattern: eine zur anderen trägt Guirlanden aus Tannengrün. Im Fürstenzimmer prang' inmitten frischgrüner Pflanzendekoratlon eine Büste des Groß- herzogS. Auf dem Slraßenzuge zum Oswaldsgarten giebts kein Haus, das nicht Flaggenschmuck trägt. Am schönsten nimmt sich der buntbewimpelte Settersweg, eine wahre Via triuinphaliß, aus. Eine prächtige Dekoration hat die Pelz- warensirma G. Schultheis an der Marktstraße hergestellt. Jnmüten eines effektvollen Arrangements von Pelzteppichen wilder Tiere prangt eine große sinnreich konstruierte Rosette. In dem Zentrum der Rosette sieht man in den hessischen Landesfarben den Namen Sr. Kgl. Hoheit, umrahmt von strahlenförmig auf Tannenzweigen ruhenden edlen und kost- baren Pelzfellen. Sehr schön ist auch die Ausschmückung des Bruck'schen Hauses am Brandplatze gegenüber dem Schlöffe. In der Stadt herrscht lebhaftes, fröhliches Treiben. Die Einwohner befinden sich in Festesstimmung. Alles leuchtet und strahlt, die ganze Provinzial- und Unioersttätsstadt will dem Landesfürsten ihre herzliche Huldigung barbringen. Die Veteranen und Gäste kommen in großer Zahl vom Bahnhof. Ueberall sieht man ordengeschmückte Herren durch die Straßen wandeln. Das Regiment hatte große Vorbereitungen zur festlichen Begehung des Jubiläums getroffen. Die Zeughauskaserne war durch das 1. Bataillon überaus reichlich und schön geschmückt worden. Der Zeughauskasernenhof war mit frischem Kies beftreut. Vorparaden hatten bereits gestern und vorgestern stattgefunden und die Bataillone hatten fleißig den Parademarsch geübt. Langwierige Vorbereitungen hatten namenllich die heute abend stattsindenden Aufführungen im Saalbau (Steins Garten) nötig. Gestern abend fand unter Leitung des Oberleutnants Schröder, des unermüdlichen Festordners, eine Generalprobe statt, und man darf für den heutigen Abend das Beste erwarten. Bringt das überaus reichhaltige Programm doch außer Prologen Schwänke, Kon- zett, Schauturnen, Pantomimen, Gesangsoorträge, Feuerwerk, Tanz rc. rc. Appell. Heute vormittag um 10 Uhr 45 Min. fand der Appell des 2. Bataillons auf dem Kasernenhofe statt. Das Bataillon stellte sich im offenen Viereck auf, und zwar die 5. Kompagnie in Front gegen die Grünbergerstraße, die 8. Kompagnie im Rücken dazu, und die 6. und 7. Kompagnie in Front gegen das Exerzierhaus. Die Offiziere trugen Dienstanzug, die Mannschaften Ordonnanzanzug, 4. Garnitur. Der Kommandeur des Bataillons, Major v. Schlemmer, hielt an das versammelte Bataillon folgende zündende Ansprache: S. K. H. der Großhcrzog haben Allerhöchst zu befehlen geruht, daß die hundertjährige Wiederkehr des StiitungStages des 2. Bataillons schon heute gefeiert werden möge, da S. K. H. Aller- höchstselbst der Feier beizuivohnen beabsichtigt. Kerne größere Freude, ferne höhere Ehre und Auszeichnung konnte an feinem Jubellage dem Bataillon und mit ihm dem ganzen '.Regiment zu teil werden als die, sich vor dem Allerhöchsten Landes^ Herrn in Parade zeigen zu dürfen, dadiirch erhält dieser Tag für das Bataillon erst feine besondere Weihe. Um der hohen Bedeutung des heutigen Ehrentages für das Bataillon voll und ganz gerecht zu werden, geziemt es flch zunächst, den Blick rückwärts zu lenken und der Wandlungen und Geschicke zu gedenken, welche das Bataillon m dem verflossenen Iahrhuuden durchlebt hat. ■' __________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________ Ter 1. Juni 1803 war es, an welchem aus den Stämmen des aufgelösten Leib-Grenadier-Bataillons das damalige Füsilier- Bataillon der Brigade von Landgraf, unser jetziges Bataillon, errichtet wurde. Schon wenige Jahre später sollte sich das Bataillon auf dem Schlachtielde bewähren. Als L Leib-Füsilier-Bataillon der Leib- Bngade, welche Bezeichnung die Brigade von Landgraf im Jahre 1806 erhalten hatte, nahm es am 14. Oktober 1806 teil an der Schlacht bei Jena und im folgenden Jahre an der Belagerung der Festungen Graudenz und Stralsund. Im Jahre 1809 sehen wir das Bataillon aus Setten Napoleons gegen Oesterreich zu Felde ziehen. 1812 befindet es sich unter denjenigen Truppen, welche Hessen dem Kaiser Napoleon zum Kriege gegen Rußland stellen mußte. Kurz nach dem Ausmarsch wurde das Bataillon mit dem ehemaligen Garde-Füsilier-Bataillon, dem heutigen L Bataillon des Regiments, zu einem provisorischen leichten Infanterie- Regiment zusammengestellt; von da an sollten die Geschicke der beiden Bataillone eng mit einander verbunden sein. Die Anstrengungen und Entbehrungen, welche die Bataillone in jenen kalten Wintertagen auf den Eis- und Schneefeldern Rußlands zu erdulden hatten, waren außerordentlich große; ebenso groß waren aber auch der Mut und die Ausdauer, mit welcher sie diese ungeheuren Strapazen zu überwinden wagten. Boll Vertrauen auf ihre Führer, unerschütterlich fest in dem Gehorsam, legten die Bataillone glänzende Beweise von Tapferkeit an den Tag und retteten dadurch die „große Slrmee* auf ihrem Rückzug vor völliger Vernichtung. Der Feldzug 1812 gehört zu den ruhmvollsten Erinnerungen deS Regiments. Während der nun folgenden Befreiungskriege in den Jahren 1818—1815 kämpfte das Regiment im Jahre 1813 zunächst noch auf Seiten Napoleons und nahm leU an den Schlachten bei Lützen, Bautzen und an der Völkerschlacht bei Leipzig. Das Jahr 1814 sollte endlich alle Deutschen geeint sehen. Die Rheinbundstaaten waren auf die Seite der Verbündeten übergetreten, um gemeinsam mit diesen gegen den Erbfeind zu Felde zu ziehen. Das Regiment fand auch in diesen Kriegsjahren Gelegenheit, sich in mehreren Gefechten hervorzutun. In Anerkennung seines musterhaften Verhaltens in dem russischen Feldzuge war das Regiment inzwischen im Jahre 1813 aus einem provisorischen leichten Infanterie-Regiment zu einem ro i r f l i ch e n leichten Infanterie-Regiment unter dem Namen Garde-Füsilier-Regiment erhoben worden. 1820 erhielt es bann bie Bezeichnung 2. Garbe-Regiment und im Jahre 1830 den Namen Infanterie-Regiment Großherzog. Auf das Jahr 1815 folgte eine lange Reihe von Friedensjahren für das Regiment, bis es im Jahre 1848 abermals zu den Waffen Semfen wurde, um in diesem und dem folgenden Jahre bei der Unterdrückung des Aufstandes in Baden mitzuwirken. 1866 focht die gesamte hessische Division als Teil des 8. Bundeskorps auf dem südwestdeutschen Kriegsschauplätze, das Bataillon speziell mit Aus- eichnung in dem Gefecht bei Laufach. Bis zum Jahre 1870 ruhten die Waffen, um dann mit ungeahnter Kraft von dem geeinten deutschen Volk in Waffen von Neuem gegen den alten Erbfeind erhoben zu werden, der es in frevelhaftem Uebermute gewagt hatte, die deutsche Ehre anzutasten. In stolzem Siegeszuge drangen die deutschen Heere bis in das Herz Frankreichs, bis nach Paris. Hier in der Nähe der fran- zösischen Hauptstadt war cs, wo an dem denkwürdigen 18. Januar 1871 in dem Schlöffe zu Versailles das Sehnen des deutschen Volkes erfüllt werden sollte, ivo als schönste Frucht mannhaften Ringens deutscher Streiter das deutsche Kaiserreich erstand. An den Ruhmestaten der deutschen Armee in den Kriegsjahren 1870/71 hat auch unser Regiment hervorragenden Anteil. Die Flamen Vionoille, Gravelotte, Metz, Noiseoille, Briare werden allezeit einen Ehrenplatz in der Geschichte des Regiments einnehmen. Nach jenem glorreichen Feldzug ist das Regiment in ernster Friedensarbeit unausgesetzt weiter tätig gewesen, um sich feine Kriegstüchtigkeit zu erhalten, was ihm and? im vollsten Maße gelungen ist. Als schönste Anerkennung seiner Leistungen darf es mit Stolz auf den 12. September 1891 blicken, an welchem Tage 2. Di. der Kaiser die Gnade hatte, die ihm von S. K. H. dem Hochseligen Grobherzog Ludwig IV. angetragene Christelle des Regiments anzunehmen. Tas damalige 2. Großh. Hess. Jnf.-Regt. (Grobherzog) Nr. 116 führt seit diesem Tage den Namen „Infanterie-Regiment Kaiser Wilhelm i.2. Großh. Hess.i Nr. 116" und trägt mit Stolz den Namenszug seines Allerhöchsten Chefs auf den Achselklappen Wiederholt ~ hat seitdem das Regiment Gelegenheit gehabt, sich seinem Allerhöchsten Chef zu zeigen und stets dessen Anerkennung gefunden. Heute hat das Regiment aus Anlaß der Jahrhundertfeier des 2. Bataillons die hohe Ehre, den Allerhöchsten Landesherrn begrüßen zu dürfen. Hoffen wir, daß auch S. K. H. mit seinem 2. Regiment zufrieden fein möge. Wenn somit der heutige Tag für das Regiment ein Tag hoher Freude ist, so soll er für das Bataillon aber auch zugleich ein Tag ernster Mahnung fein. In großen Zügen habe ich Euch soeben vor Augen geführt, was das Bataillon in dem ersten Jahrhundert fernes Bestehens in Krieg und Frieden geleistet hat, wie es sich allezeit treu und tüchtig bewährt hat. Nun wohlan, Kameraden! Dieses hohe Vermächtnis ut> serer Vorgänger im Bataillon heilig zu hatten, es ihnen in allen Stücken nachzutun, das muß unser eifrigft« Bestreben fein. Und so wollen wir denn an Dem heutigen Ehrentage des Bataillons von Neuem geloben, unerschütterlich fest m Treue zu stehen zu unserem Allerhöchsten Kriegsherrn und zu uujerem Allergnädigsten Landesherrn und unausgesetzt treu und gewisjetihaft unsere Pflicht zu erfüllen. Diesen Gesinnungen laßt uns Ausdruck verleihen indem wir rufen: S. Di. der deutsche Kaiser Wilhelm LL unser hoher Chef, S. K. H. der Großherzog Ernst Ludwig von Hessen und bei Rhe» unser gnädigster Landesherr Hurrah! Hurrah! Hurrah 1 An den Appell schloß sich ein Frühstück der Mann« schaffen auf ihren Zimmern. Alsdann wurde der Paradc- anzug angelegt und es folgte der Abmarsch der Kompagnien zur Parade. Kurz vor Vi2 Uhr trafen sie auf ihrem Platze auf Oswaldsgarten ein. Die ehemaligen Angehörigen des Regiments versammelten sich um 1 Uhr in der alten Kaserne und wurden von dort nach Oswaldsgarten geführt. Dazu hatte jede Kompagnie einen älteren Unteroffizier in bie alte Kaserne kommanbiert. Die Unterweisung erteilte dort Oberleutnant Schröber. Um 1 Uhr würben unter klingendem Spiel die Fahnen vom Hause des Regimentskommandeurs nach dem Paradeplatz geleitet vom Oberleutnant Giese und Leutnant Frhr. d. Norbeck zur Rabenan. Der Empfang Sr. Königl. Hoheit des Großherzogs fand nach fahrplanmäßigem Einlaufen beS Frankfurter v- Zuges mittags um 1.51 Uhr burch bie Spitzen ber Milttär- unb Zivil-Behörben vor bem Bahnhof statt. Oberst von Graevenitz und berOrbonanzoffizier Oberleutnant Schroe- ber, ber Rektor unserer Universität Prof. Dr. Krüger, Provinzialbirektor Dr. Breibert unb Oberbürgermeister Mecum waren zum Empfang befohlen. Nachbem Se. König!. Hoheit unb Gefolge bem Salonwagen entstiegen, fand in den Fürstenzimniern Empfang statt. Alsdann erfolgte die Abfahrt nach Oswaldsgarten. Eine außerordentlich große Menge hatte sich am Bahnhof unb in der Westanlage aufgestellt, um den Landesfürsten zu sehen unb zu begrüßen. Unter lebhaften Hochrufen ber Menge fuhren Se. König!. Hoheit nach Oswalbsgarten. Neben ihm saßen in ber Hofequipage Generalabjutant Generalmajor v. W a ch t e r unb Hauptmann Frhr. Scheffer v. Bernstein. In einem weiteren Wagen fuhren Provinzialbirektor Dr. Breibert und Polizeiamtmann Hechler. Genbarmeriemajor Zahn ritt direkt hinter bem Wagen. Von Gästen sind ferner erwähnenswert: Gen.-Lt. Rau (Darmstadt), Gen.-Lt. von Schmidt, der bisherige Regiments-Kommandeur Gen.-Ma;. von Dewitz (Ludwigsburg), ber Brigadekommanbeur Gen.-Maj. Graf v. Kanttz (Darm- tabt), Gen.-Maj. Kühne (Metz), Oberst v. Rosenberg (Caffel), Oberst v. Lossow (Metz), Oberst v. Wrnters- berger (Weilburg) unb Prinz Friedrich zu Solms- Braunfels. Der fommanbierenbc General v. Linbequist ist )ekanntlich burch seine plötzliche Berufung nach Döberitz burch den Kaiser am Erscheinen verhindert. Auch der Divisionskommandeur General-Lt. Frhr. v. Gall ist dienstlich unabkömmlich. Generalmajor v. Madai hat sich gleichfalls ent- chuldigen laffen. Aus der Sitzung des KkzirkStisenöahurats. (Origmalbericht des „Gieß. Anz.") Frankfurta. M., 28. Mai. Int Verkehr einer Anzahl von benachbarten Stationen des Tirektionvbczirtes untereinander war für Gil- und Frachtgut Sendungen in der Zeit vom 1. März bis 30. April d. I. versuchsweise ein vereinfachtes 90) fertig- ungSverfahren mit Attirkenentwerruug angewandt worden. Tie gemact-ren Erfahrungen waren nicht befriedigend, daS Publikum tonnte sich mit dieser Neuerung wegen mancher ihr anl)uf teilte r liebel st am- nicht befreunden. Dieser ansangliche Mißerfolg .,iut dl Preusstich-Hc,«fische Gemeinschaft nicht ad, deninächst allgemein zu bem von ihr als zweckmäßig erkannten vereinfachten AbfertigungS- dienst — wie er sich bei der Aufgabe von Postpaketen vollzieht — überzugehen. Bei den neuen Bestimmungen werden die vorliegenden Erfahrungen Berücksichtigung siirden, wie auch die Fack)zeitungeti bei Besprechung dieser Frage manchen zu beachtenden Verbesserungsvorscb'ag enthalten. Ein vom Herrn Minister ernannter Ausschuß ist mit der Prüfung der Angelegenhett betraut Tas Verfahren wird voraussichtlich am L Okt l. I. in traft treten. Der Vertreter der Handelskammer Kassel hatte in der cchuiig vom 26. November v. I. beantragt, baß der für ’bie Strecke Herdorf-Bremen bestehende Ausnahmetarif für Basalt Pflastersteine aud) für die Basalt-Bcrsandlstatonen von Niederhessen zu Grunde gelegt werde, um auch von hier aus in Bremen die Konkurrenz gegenüber dem schwedischen Granit zu ermöglichen. Tie Tirektion war in der angenehmen Lage, der Plenarversammlung Mitteilen zu können, daß dieser, von ihr befürwortete Antrag bas weitgehendste ^ntaegenkommen des Herrn Ministers gesunden habe. Es seien außer Bremen auch die in Betracht kommenden unterhalb gelegenen Stationen, wie Geestemünde und Lehe, als Empfangsstationen zuge> lassen und den genannten Berjandtplätzen ein Staffeltarif auf billigster Grundlage bewilligt worden. Vom Referenten wurde die Herabsetzung an Zahlen erläutert: so ist der Frachtsatz von Gensungen nach Bremen von Mark 81 (nach Spcz.-.rai^ IIIj auf Mark 60 und von Hamberg a. E. nach Bremen von Mark 86 auf Mart t>i err..o stgt; auch der Station Herdorf wirb durch den Staffeltarif ein meuerer Frachtvorteil zu teil. Vorerst Bleibt diese ver- sehr 's® 'vollende erkannte- Schnells müßte v vartiMS M M - Bei hellen e stehende begründ worden IS» S-5 vorn Tarifs ff Plätzen Lberh^ gedehnte * Der Ä Hungen ft 122 3. abgehet nähme und eo Äw (£ & bart, z tion V Mrgnc Emil B Landesb lebiflt ist M lonuut, gegen 2 Gras $ ein. E 17. In zutehrei ** -er 3 schreibe Reiseloj rades l n < Sanbe. gegeben Oberkonsi ämta früher gc eine evai Mitglied« Rechte ei; heim steh sahre lai der Mi saal abg< Suita vc emmechen kleine, ab ÄiriHaij bedeutende W eigene ? h H Lankskirch da neuen W Ans ^rernheini Aanbensge «m eine ju ^0 Dohne Wein i «ich tu Sehenden $ M 2. L. für die e UN in Atrien tolle1 vom 15. N Bischen wurde: Pj ^Waller Sch Dfje ^vtsdani, laßen ftir stier des Huldige der tzeh. wurde he leutnants ^8einl am 26^s Mhnt Tache * ds/o Mexikaner . . . 91.80'4*/f7# Chinesen . . . 102.— Electric, bebnekert . . 91.80 Nordd. Lloyd . . . 101.10 Kreditaktien . . . . 100.60 Diskonto-Kommandit. Temperatur der Lahn und der Lust am 29. Mai 1903. Nach Reaumur gemessen mttlogS zwischen 12 und 1 Uhr. Wasser 16'/,°, Luft 22*. 'Ulbert Rübsamen. 1V03. . 26.50 . 92.95 . 94.90 . 101 85 . 209.00 . 185.40 . 136.90 . 147.20 . 154.20 . 146 20 . 14 BO 189.30 . 213.90 . 172.80 . 177.50 jungen. ■ _ 2. Vermittlung des Anschlusses des Coblenzer Zuges dampfen „2a Str. 123 an Zug 514 der O.-H. Bahn abends 9.19. ,r*---- '----- 3. Ein etwas früheres Ablassen des ' c cr Privat-TiSkont 3'/, Prozent. Ceft Kredit. . . Deutsche Janf Darmstädter Bank . Bochumer Guß . . Handel uni> Verkehr. Volkswirlschafl. Bcrliucr Börse vom 28. Mai 1903. (SJlttqcteilt von der Bonk für Handel und Industrie, Gletzen.) 3'/,e/o Konsols do. Telephonischer Kursbericht, iruuklart m. u., 29. Mai gesühnt worden ist. Sache wegen misch Auf Grund einiger------ - o . - Ermordeten ousgestoßen sein «ollen, wurde jetzt der Lohn des Ermordeten, Bescher r inu in Gallon ^oneid.n, als der Tat dringend verdächtig, verhaftet und in bas Aurichtsgefängnis eingeliefert. * Lwudstzut (Bayern' 28. Mm. Sei dem gelingen verbotene letzte Nummer der „Lustigen Blüttel ist wieder freigegeben worden. Düsseldorf, 29. Mai. Die Verhaftung eines ge- meingesährlichen Schwindlers, des OOjähr. Hausmanns Stade, der einen Buchdruckereibesitzer in raffinierte? Weise um etwa 20000 Mark betrogen hm, ist der Sfcüni- radeS betreffend. . . ** Das Verordnungsblatt für die evan geb Landeskirche des Großherzogtums Nr. 6, aus- gegeben am 22. Mai, enthält: 1. Ausschreiben des Großh. Oberlonsistoriums an die evangelischen Dekanate und Pfarrämter (Str. 8) vom 13. Mai 1903: In Viernh eim, einem früher ganz katholischen Ort, hat sich im Laufe der Jahre kusgememde. eine evangelische Gemeinde entwickelt, die zurzeit etwa 300 > Mitglieder zählt und im Frühling des Jahres 1901 die Rechte einer selbständigen, im Filialverhältnis zu Lampertheim stehenden Kirchengemeinde erhielt. Nachdem sie zwölf Jahre lang ihre regelmäßigen Gottesdienste in einem von der politischen Gemeinde zur Versügung gestellten Schul- jaal abgehalten, sahen die Evangelischen Viernheims im gemeinte. Winter vorigen Jahres, in dem sie ihr eigenes Gotteshaus einweihen konnten, ihren sehnlichsten Wunsch erfüllt. Die kleine, aber sehr eifrige Gemeinde hat jedoch durch den Kirchenbau, trotz mancher dankeiiswerten Schenkung, eine bedeutende Schuldenlast aus sich nehmen müssen, die sie aus eigenen Kräften nicht zu tilgen vermag, die sie aber in der sicheren Erwartung einer ihr in Aussicht gestellten n l .st! i. f — V f ,k'iA Uurw rtitiitl«' M hnt 9(11 Cll TP El 1 PTt finben. _ Newyork, 29. Mai. Tas amenr an ische Geschwader trifft am 25. Ium in Kiel ein. ^Staatssekretär Hay teilte dem Gesandten Fr hm. Speck v. Stemburg mit, Präsident Roosevelt habe den besonderen Befehl gegeben, daß der Besuch des Geschwaders amtlich angezeigt sowie um6%ntnunb6ab.nlänu°m8^: 0=W ,ur|ba| es bu{d) 'ein Sri°«sschiff erster Wse er- heil. Beicht. gänzt werde Ter Ge,andte hat diese Mitteilung nach Montag, den 1. Juni. Pfingstmontag. Berlin übermittelt. .., “* von 6' Uhr an: Gelegenheit ^ur heiL Beicht. «| L. Washington, 29. Mm. Kaiser Wilhelm e " um 7 Uhr: Tic erste heil. Mene, vor und m derselben 1 hatte bereits vor einiger Zeit nichtamtlich von dem be-- Ausieilung der HeiL Kommunion. abiithtiaten Besuche des amerilanischen Geschwaders in , um 8 Uhr: Tie zweite heil. Messe. Militärgottesdienst. I Kenntnis erhalten und persönlich Anweisungen für den - , ... d'.' Uhr: Hochamt Empfang der amerikanischen Gäste gegeben. Wie hier Nachmittags 2', Uhr. Undacht. bekannt^ geworden ist, werden die amerikanischen See- Gottesdienst in der Synagoge, SSdanlage. lente, da sie in besonderem Auftrage des Prasidentesi " e) 3 3 r e 3 Roosevelt kommen, in Kiel als Ehrengäste auf geturnt- Iftarlttilche VettgtonsgememLe. men werden - Samstag, den 30. 31 a i 1903. | men m.r^n.------------------------------------------- Vorabend 7.45 Uhr. Morgens 8.30 Uhr. Nachmittags 4 Uhr. Lchrincrkläruug. Sabbathausgang 9,20 Uhr. Hottrsdrenst der israelitischen Keligiorrsgeselllchast. Sabbathfeier am 30 Mai 1903. Freitagabend 7.50 Uhr. Samstag Vormittag 8 Uhr. Nachmittag 4 Uhr. Sabbathausgang 9.15 Uhr. Montag den 1. und Dienstag den 2. Juni 1903. Wochensest. 1. Tag: Vorabend 8 Uhr. Morgens 8 Uhr. Predigt. Vnwersitnts Nachrichten. Die bekannte S ch r n , st e l l e r, n Ilse Frapa» richtete in ihrem neuesten Roman fchivere Angriffe gegen die Züricher medizinische Fakultät. Ta» ter erfundenen Anfchuldigungen rief in bet ®tlebrleniveU eine mächnge Gegenkundgebung hervor. Pro,essor Kröntem erließ einen öfsenttichen Protest. Eine Prolest-Verfan,mlung d« «Lttidenten, Profesioren und Aerzte Zürichs am 38. d. MtS. nahm ebenfalls Stt'llnna c.c.Tcn die ^ravan'jchen Anslaiumgen. Harpener Bergbau . . 17840 Schluß-Tendenz: schwach. 130.20 Bochum . 44BO Harpener —.— Tendenz: ruhig. geführte Maßregel auf die genannten Ser- Traming stürz t e der Mei^s^N'^er Saye^L^. beschränkt Sollte sie den erwarteten gün- Fichtner von Dingel sing, mit fernem Radr so ungl K«- sich, daß der Tob auf der Stelle ent trat - * Straßburg i. L, 28. Mai. In Herzberg erschoß aus Unvorsichtigkeit ein 16 jähriger Bursche einen 13 iahr. ftn a 6 en. »Straßburg i. L, 28. Mai. Bis jetzt sind 14 Pockenfülle festgestellt. Sämtliche Schulkinder sind bereits ge- gedehntes'Absatzgebiet erschließen. I impft, auch viele Erwachsene .lassen sich unpfen. Zt der Der Antrag der Herren Macco-Siegen und Koch. Kaserne wurde gestern aucy ein Pocke^^ll ! Gießen auf Einführung eines -weiten Schnellzug paar cs I 3om 4—6. Zum wird h-ier eine ^'^nz der Vor^land< auf der Strecke Köln^Sietzen wurde von den Anttagstelleru des deutschen Landesvereins VE Roten S^z st^si^den begründet und von Herrn Generaldirektor Kaiser-Wetzlar zu der bis jetzt 80 relegierte aus deutschen ^täbtrn und sehr warm unterstützt. Der Anttag HE sich der wohl- den preußischen Provinzen angemeldet sind. ! wollenden Entgegennahme seitens der Direktion zu er- * Paris, 29. Mai. Tie Gesellschaft zum Schutze de freuen, deren Herr Vertreter die BedürsiiiSfrage an, menschlichen Lebens auf den erkannte. Die Fahrzeiten wurden in dem Antrag in nach, itomg von England telegraphisch, un Namen der Mensch' stehender Weise als zweckmäßig bezeichnet: lichkett die Automob il Wettfahrt um Ab Gießen nachmittags nach Eintteffen der M.-W.-B- Bennet-Preis zu verbieten und so m gleicherWeise Schnellzüge Nr. 77 und 46. Ter Gegenzug Löln-Gießen wie die ftanzo,ische^Regierung^und, d«. 'Kegier- mußte vormittags hier eintreffen. Wir geben uns der Er- una soeben getan haben, eine, der ofsenllichen Meinung gern ar tung hin, daß diese Berkehrserleichterung schon mit rechte und deutliche Genugtuung zu gewahren, tem Winterfahrplan ins Leben tritt Paris, 28. Mai. Die Untersuchung über die Dhtheit Bei der weiteren Besprechung der Fahrplaw'Angelegen. der Tiara des sartaph ernes ,st nahezu^beendet und beiten empfahl unser Vertreter die D^-rücksichtigung nach- hat ergeben, bag ber russische ^.oeurNuch omosky ber stehender Wünsche, bie zum Teil in Form von eingehend Verfertiger des Lunstwerles ist. Ruchomosky ist für ber begründeten Anträgen ocr Direktion bereits unterbreitet schiebene von ihm in Paris ausgestellt gewesenen Kunst . hnb. gegenständen mit einer Medaille ausgezeichnet worden. Er $tl£lUlllUjClL 1. Die Gewährung eines Spätzuges von hier nach Lich- wird, 'n kurzem nach ^ußlaiü) iuruckkehren. Lriginalbrahtmelbungen des Gießener Anzeiger». ^^Vermittlung des Anschluffes des Coblenzer Zuges dampfen Vil^e d eC^H erb ourg^bervon erUtx auf abge^enben Zuges Nr 504, um' in Hungen die Uebe»lift von fein™ Senior fignu j“«« Infanterie. Sk Maonllcric ist in der Umgebung nannte des postalischen Berlehrs nach Laubuch zu sichern stimmte ein Torpedoboot zum Uussuchen bes o l einquartiert, '.«ich Schluß der UebiMgcn fand und roent in welnhausen den Anschluß an den Zug nad) ber 11 Mann «es-^ns unb 10 Panagiere an Borb zriebrichs bes Großen eine -Zarobe tatt. Am (8.11 norm.) ju gewinnen. - $eute morgen stieß aus hoher f« Schlepperme>m^eni^> o. Kavallerie und Ar- Ls wurde ferner von hessischen Mitgliedern twrein- mit dem Torpedoboot i2zusammew ^eßteres n d 9 1 Hj«aus folgte bie Einweihung bcS boxt zum.Fahrplan ber Strecke Gießen-Fulba der Diref. erhielt am Rumps ein Leck, auch der eximpflessel sit de. nnerle iimm -v non'L^rbesferungsvorschlage zu unterbreiten. St. schädigt. Durch.äusstromenden Dampf wurden o hirsonen jScrlin gg. Mai. Die freisinnige Bereinig. - Personalien. S. K. H. der Großherzog haben Darren nicht zu überfahreii, lenkte er bei 80 Kilometer Ge- Allergnäbigst geruht, am 23. Mai d. IS. den Architekten schwinbigkett bas Automobil seitwärts. Dieses siel in einen Eniü Beutinaer auS Heilbronn zum Hauptlehrer an der Graben unb bie Insassen wurden mehrere Bieter wett Lanbesbaugewerffchule ,n Tarmsiadt zu ernennen. - Er- fortßeWeubeet, ?^«i^s^^°^^gen. lebigt ’U ^>ie ®ro^P^c^o^ e^l®(cfe^ln ^in^n - Lßeriet) mürbe in seiner Wohnung von ber Sch au- General-ttelbmarschall Gras Walbersec , ^UrU Marie Csonaory in dem Augenblick er- kommt, wie wir heute authentisch erfahren, am 16. ^uni .v ein Priester die sterbende Schauspielerin gegen Abend in Begleitung seiner beiden Adiutanten, Major t'Un Oeling versah. Graf Waldersee und Oberleutnant Edler v. d. Planitz, hier * Zürich, 28. Mai. Ter Kassenbote Noak aus ein. Er steigt im Hotel .Großherzog" ab und verläßt am ller Samstag, den 30. Mai 1903. ung wohnende Gemeinde HandUt, oe-en evangelisch s Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur wuntsein durch diesen Beweis evangelischer Bruderliebe y hl. Beicht. sicherlich gestärkt und gefördert werden wird. 4/er daym Sonntag, den 31. Mai. Pfing st-Sonntag aebenben Bitte bes UiichenvorsiandeS entsprechenb, hat be^ >BormittQgg von 6Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht. hcÄ S. K. H- ber Großherzog zu genehmigen getnht, baß , um 7 Uhr: Tie erste HeiL Messe, för hie ebanaelikhe üirche Viernheim im Laufe bieses vor und m derselben Austeilung der Heck. Kom- halired m ben evangelischen Kirchen beS Landes eine munion. s?resstä«.HSss ' gelischen ÜirchensonbS. 3. ^^^^och^ichten.^ Ernannt I Nachmittage um 21/, Uhr: sZesi-Andachl mit cegen. mürbe: Pfarroiiar Ernrnel zu Grohen-^tnden zum Pfarr-I Sonntag, den 31. Mai. vermalter daselbst. Gestorben sind: der evangelische Pfarrer Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur Ernst Schön h als von Wiendorf a. d. Lahn am Ät.l'lpctt; ' <■“' der evangelische Psarrer Eintt Hof zu Babenhausen, Tek. Monta Groß-Umstadt, am 10. Mai. , Vormittags von Offenbach, 28. Mai. Vom Kaiser ist an die Ruder- gesellschaft ,Unbine* folgendes Telegramm eingetroffen: Potsdam, 27. Mai. ,Se. Majestät ber Kaffer unb König lassen für bie Allerhöchst Ihnen gelegentlich ber Ermerungs- feier bes bortigen Boots- unb Gesellschaftshauses dargebrachten Huldigungsgrüße bestens danken. Auf Allerhöchsten Besehl der Geh. Kabmetsrat v. Lucanus.^ — Im Krematorium wurde heute bie Leiche bes Großh. Kainmerherrn unb Oberstleutnants z. D. Frhrn. Montz Schenck zu Schweins- %a5mburgö 29. Mai. In ber Wohnung seiner ber- heirateten Schwester beging ein R e ch t s a n w a 11 Selb st- morb indem er sich mit einem Revolver zwei Kugeln in die Brust schoß. Man bösst ihn am Men zu erhalten. Mißliche sinanzielle Verhältnisse ffnb das Motiv ber Tat. Hamburg, 29. anlage 8, ll. elne!' —■ .-------------2—-— der Kundschaft gut emgeiuhrten 4316] Jn meinen neu erbauten rjÄ—__ _i _ Hausern in der Frankfurter- und 2l8 VöNsklbs. yilledrandstraße find vom 1. Juli ©efl. Offerte »ub. H. 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