stobt ®e. -'s. '■ bt8 irnntiuti fmo1' d« ?cn ®«tt.l Ä* «futter S i"n ■ ’*Ä* eit$e*w ist J F 5Ä"* o5> Ut nip'? ÖOn ■Ärr ? Weten $42 *?» 12’*' M b«5 der mer Ich« "=* Wb be^Uptet> “>■ Qus d-n Schmieng. ridjttn ch geschmückten Aula Wr Studenten-Äer- stellung hatten, fand cr ikulation deZ & l" Uniform des -Ete, die Prinzessin gegen 121/2 Uhr die -iedrich, Prinz Wolf Universität Tr. von Loe war erschienen, men hatte, hielt der eine Ansprache, ans vermaßen antlvor- ch MW ans tief «fen Worte des Ab Die Stande ist ge« iversitüt Dom zu Verger Wunsch, in dieser t Lehrerschaft der Uni denjenigen Herren, die ; verschiedensten Fächer ’m durch verschiedene ungen, teiliveife burä ergönnt getoe(en fteinzudrinaen, drücke ich hier heute bedauern darüber tzes eigenes Stu- ndererseits spreche üb schäft den herzlichster ne und Ameradschaii- en durste, aus. 3UD' thle, die mich in dieser zusammen, daß meine e und gedeihe für viels rächte ein Hoch au' die Anwesenden ein- hierauf dem recto; e Hand und verließ, M «t am Ame der M zu Ehren des M Maisttats wurde dm dvtoaraphien von Loon SMerkften M L #.< lüH«* Wjei9ctf;. S«tf eriÄ1x“W üljt “l’b ' b' 6MÄ BerganS™' 7?e«er 'SS'S Äj"* " uditg&g—— "**' jfflL. -zu Mstn> Eisen- ®nS« »-&W Rr. 50 • rlftelnt täglich aubet SonnlagS. ^ern Gießener Anzeiger werden im Wechiel mit dem Bt|Hfd?tn tanömlrt die «iehener Samllien. blüNer viermal in der Woche beigelegt Rototionebrucf u. Vertag de» Brühl 'lchen Unioerl.-Buch- u.Siein» brudt re« (Piellch (trben) ItedakNon, Gxveduura und Drucke»«»: Gchalftraße 7. Kd,eße Mr Develchen, «azelgcr Gteßea. KrrniprrchaniLtiißAr 61. Erstes Blatt. 153. Jahrgang Samstag 28. Februar 1903 Gietzener Anzeiger General-Anzeiger y '** Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen infltprcii» monatlich 76 'DI, viertet» jährlich Ml. 2.20, durch vlbtjole» u. Zweigstellen monatlich 60 HL, durch diePost Alk. L.— oienel» jäbrL au6ld)l veslrllg. Annahme von Anzeige» fü» die lageenummei btft vormittags 10 Uhr. ZeUenvre»»: lokal tritt, aulroärtl tO Plg. ®«ianimetlh4)i tfi» den pollL b. dQgtm teil P Witiko tüt .Stadt und Uanb* uni -(ßend)ta|aar Loki Plato, tu» den 111> jCU,enteil Hans v eck Kclrannlmachung. Der landwirtschaftliche Bezirksverein und der landwirtschaftliche Lokaloerein Gießen beziehen in diesem Frühjahre Saatkartoffeln aus geeigneter Gegend für ihre Mitglieder. Die Preise stellen sich beim Bezug von bt§ zu 15 Zentw für Bruce auf 3 10 Mk., für Magnum bonum auf 2 95 Mk. für Frühe Rosen auf 3 00 Mk. franko der in Betracht kommenden Stationen des Kreises Gießen incl. Sack, in Zenlnersäcken. — Mitglieder, die über 15 Zentner hinaus bestellen, bezahlen für jeden weiteren Zentner 25 Psg. mehr. Bestellungen sind schriftlich bei Herrn Oekonomierat Schlenke auf dem Hardthof bei Gießen bis einschließl. 8. März zu machen. Spätere Bestellungen werden nicht berücksichtigt. Die Kartoffeln treffen bei geeignetem Wetter Ende März bis in die ersten Tage des April ein. Die Ueberlieferung der Kartoffeln geschieht auf den betreffenden Stationen ab Waggon gegen Barzahlung. Etwaige Reklamationen sind innerhalb drei Tagen nach Empfang bei dem oben genannten Herrn schriftlich einzureichen. Sobald 5 Waggon Kartoffeln — 1000 Zentner angemeldet sind, muß die Liste der Besteller geschlossen werden, da nur der Bezug dieses Quantums vorgesehen ist. Gießen, den 21. Februar 1903. Der Direktor des lanbro. Bezirksdereins Gießen. Dr. B r e i d e r t. Volitische Tagesschau. »Die fchlechtest bezahlten Beamten." lieber die Bezahlung von Ministern hat man sich am Freitag, wie neulich im hessischen Landtage, auch im preußischen Abgeordnetenhaus unterhalten. Abg. V 0 p e l i u s (freit) brachte die Gewährung von Re- präsentationsgcldern an die Minister in Anregung, und alsbald beeilte sich Graf Limburg, dein Vorschlag beizuzupflichten, indem er nach Ulrich schem Muster das große Wort gelassen aussprach: DieMinister sind die am schlechte st en bezahlten Beamten! Ein Gehalt von Mark 36000 und Dienstwohnung ist doch wohl eine recht annehmbare Gegenleistung für die Tätigkeit eines preuß. Ministers; es laßt sich auch damit besser als mit „12 000 Märkelchen" repräsentieren. Abg. Vopelius erklärte, mit Rücksicht auf das diesjährige Defizit habe er keinen be- timmten Antrag gestellt. Abg. v. Eynern präzisierte >ie Stellungnahme der Nationalliberalen dahin, dag in >ieser Session die Frage nicht entschieden werden könne, und daß im übrigen die Initiative dem preußischen Staats- Ministerium zu überlassen sei. Kühl verhielten sich auch die Vertreter der freisinnigen Parteien gegenüber der Anregung. Tie Folge einer etwaigen Erhöhung des Ministergehalts in Preußen würde sein, daß auch die Bezahlung der Staatssekretäre im Reich wiederum als unzulänglich erkannt würde. Muß aber — so schreibt unser Berliner parlamentarischer Mitarbeiter — wirklich gar so viel repräsentiert werden, müssen insbesondere die Parlamentarier so zahlreich Einladungen in die Ministerhotels erhalten? Zeigt sich als praktischer Erfolg dieser Veranstaltungen „mit oppulentem Buffet" eine Erleichterung der Geschäfte, ein besseres Zusammenwirken von Regierung und Parlament? Man macyt im allgemeinen nur die Beobachtung, daß zwar bei den parlamentarischen Verhandlungen, besonders im Reichstag, so Rtancher durch Ab- wejenhett glänzt, den die Berichte über parlamentarische Ministerabende als anwesend aufführen. Von Politik wird bei diesen Gelegenheiten verhältnismäßig wenig gesprochen. Bedeutungsvolle Vereinbarungen, wie z. B. diejenige über den Zolltarif, sind nicht durch solche Empfänge, sondern durch sehr nüchtern verlaufene sachliche Besprechungen mit den einzelnen Führern zu stände georacht worden. Daß man dem Präsidenten des preußischen Abgeordnetenhauses Mtttel zur Verfügung stellt, um Haus zu halten in, der für ihn gebauten Amtswohnung, ist eher begreiflich; schwer begreiflich ist andererseits, daß in diesem Falle Gras Limburg die Notwendigkeit nicht einsehen wollte, weil die Bewilligung eine Veränderung der Stellung des Präsidenten bedeute. Die Sache liegt so, daß nur ein persönlich recht wohl situierter Präsident in das neue Haus einziehen kann. Also beispielsweise fein — „notleidender Landwirt". Gras Limburg hat wohl an diesen immerhin möglichen Fall nicht gedacht. Professor Harnack über Babel und Bibel. In unserer gestrigen „Tagesschau" unter dieser Aufschrift sind infolge eines Versehens in der Setzerei die ersten Sätze völlig entstellt worden. Es heißt richtig folgendermaßen: Jetzt nimmt in den „Preuß. Jahrbüchern" der bekannte Berliner Theologe, Proi. Adofi Harnack, hochangesehen beim Kaiser, das Wort zürn Delitzsch'schen Bortrage, und erklärt^ daß die Ab- stammunq mancher Mythen und legenden des Alten Testaments aus Babylon längst bekannt und diese Tatsache der landläufigen Vorstellung von der Inspiration des Alten Teilaments rötlich sei. Es liege gewiß nicht im Sinne des Kaisers, wenn dessen Kundgebung nur mit Schweigen beantwortet würde. Parlamentarisches. Berlin, 27. Febr. Tie Budget-Kommission des Reichstages hat heute bei der Beratung des Militär- Etats statt der geforderten 800000 Mark als zweite Rate zur Erwerbung eines Truppen-Uebungsplatzes für das 11. Korps nach längerer Debatte n u r 25 000 Mk. bewilligt. Ferner gelangte eine von dem Abg. Müller- Fulda mit Unterstützung aller Parteien vorgeschlagene Entschließung zur Annahme, den Reichskanzler zu ersuchen, bei der Errichtung von neuen Uebungspläpen solche Projekte grundsätzlich auszuschließen, bei welchen sich die Schädigung einer größeren Anzahl land- wirtschaftlicher Betriebe erforderlich machen würde. — Bei Abschnitt Artillerie- und Waffenwesen versicherte der Kriegsminister von Goßler, daß sich unsere neuenGeschütze gutbewährten. TieRohr- Rücklaufgeschütze würden bei allen Neuerungen der Mafsen-Technik sorgfältig geprüft. Es habe sich aber noch kein fester Niederschlag der Anschauungen gebildet. Tie verlangten 10 Millionen zur weiteren Beschaffung für Zwecke der Fuß-Artillerie wurden auf 8 Millionen herabgesetzt. Dienstag wird die Beratung fortgesetzt; außerdem soll noch der Etat für Ostasien zur Beratung kommen. ästdentcrrschuö in Kreutzen. Berlin, 27. Febr. Wie die „Nordd. Allg. Ztg." meldet, wird Oberpräsident von Posen der bisherige Königsberger Regierungspräsident von Waldow. Er wird durch den Oberpräsioialrat von Werder daselbst ersetzt. Tie Stellung als Regierungspräsident in Düsseldorf erhalt der Mindener Regierungspräsident Schreiber, an dessen Stelle der Regierungspräj ident Kr u s e aus Bromberg tritt, während dessen Nachfolger der Geh. Obersinauzrar von Günther aus dem Finanzministerium wiro. An Stelle des zum Landeshauptmann der Rhein-Provinz ernannten Arnsberger Regierungspräsidenten Renvers tritt der Oberpräsidialrat Freiherr von Coels aus Koblenz. Regierungspräsident von Brandenstein in Hannover rückt in die gleiche Stellung in Magdeburg an Stelle des zurück- tretenden Regierungspräsidenten von Arnstedt, während die Stelle in Hannover durch den Regierungspräsidemeii Philivsborn in Hildesheim besetzt wird, der Nachfolger des Oberpräsidialrats Fromme aus Kassel wird. In Cöslin wird Polizeipräsident Graf Schwerin aus Hannover an Stelle Tepper-Las kis Regierimgspräsi- dent und erhält zu feinem Nachfolger in Hannover den Polizeipräsidenten Steinmei ft er aus Kassel. Letzterer wird durch den Regierungsrat^Gras Berg in Hannover ersetzt. Z-erner haben die Polizeipräsidenten von Schröt- ter in Stettin und von Puttkamer aus Kiel ihre Posten ausgetauscht. Aas Kifiuveu des Kapst»s. Rom, 27. Febr. Ter Leibarzt des Papstes Professor Lapponi bestätigt, daß der Papst erschöpft sei, glaubt aber nicht, dag ein Grund zur Beunruhigung vorliege. Trotz des Ermahnens Lappvni's bestano yeuie der Papst auf dem Empfang des diplomatischen Korps, dessen Dekan, der portugiesische Botschafter, eine Adresse verlas. Ter Papst, dem man die Abspannung wohl ansay, wußte sich zu beherrschen und erwiderte einige Worte des Tantes. gilaceöomen. In der römischen Kammer erklärte auf eine Anfrage Minister Baceelli, Italien halte den gegenwärtigen Augenblick nicht für geeignet, diplomatische Schriftstücke über die macedomschen Angelegenhttcen zu verösftntllchen; auch Rußland und Oesterreich-Ungarn hätten dies bisher nicht getan. Italien sei frühzeitig von den zlvischen Rußland und Oefterreich-Ungarii getroffenen Abmachungen Unterrichtet worden und brachte daraus seine Ansicht zum Ausdruck. Im französischen Ministerrate teilte Delcassö ein Telegramm des französischen Botschafters in Konstantinopel Eonstans mit, in dem bestätigt wird, daß die Pforte das Programm für die in Mae.douien einzufährenden Reformen ohne jede Abänderung angenommen Hube. Deleasss teilte ferner mit, daß er ein Gerbbuch über die Angelegenheiten in Makedonien und ein solches über die Besetzung und Räumung von Shanghai vorbereite. Nach einer Meldung des „Wiener Kvrr.-Bureau" aus Sofia gelangten dorthm Gerüchte, daß der russische Konsul in Mitrowitza, Schtscherbina, ermordet sei. Die Gerüchte werden jedoch in Sofia entschieden als un» ri aj 11 g erklärt. Aus Statt uud tzau-. Gießen, den 28. Februar 1903. •’ Ehrung für Herman Schiller. Man schreibt uns: Die Spenden zu dem Schillersonds gehen täglich ein. Wie wir erfahren, möchte sich mancher an der Ehrung beteiligen, hält aber vorläufig damit zurück, weil er sich über die ungefähre Höhe des beizusteuernden Betrages nicht recht klar ist. Für solche Unschlüssige sei bemerkt, daß eine ganze Reihe von Beiträgen zu 3 Mk. eingegangen ist, über die genau mit demselben Danke quittiert wird, wie über größere Summen. Wer dem Verewigten ober feiner Familie nahestand, oder wer sich bewußt ist, ihm persönlich viel zu verdanken, wird ja wohl, wenn es ihm seine Niittel erlauben, gerne einen höheren Betrag spenden. — Die^ Expedition des Gieß. Anz." ist nach wie vor bereit, Beiträge anzunehmen und sie dem Schatzmeister des Schillerfonds, Rechtsanwalt Rosenberg, zu übermitteln; derselbe quittiert über jede einzelne Spende durch Post!arte. Eine Veröffentlichung der Beitragsliste ist nicht beabsichtigt. ** D le Sonntags-Promenademusik findet morgen um halb 12 Uhr in der Südanlage statt. Das Programm ist folgendes: 1. Ouvertüre zu „Frau Luna" von Lmcke, 2. Chevalier et Ch&telaine auS „Bal cO8tum6Ä von Rubinstein, 3. Maritana-Walzer von Dellinger, 4. Finale aus der Oper „A'ida" von Verdi. *♦ D i e Generalversammlung des Verschönerungs-Vereins, welche am Donnerstagabend dieser Woche im Cafö Ebel stattfand, war schlecht besucht. Vor Eintritt in die Tagesordnung gedachte der Vorsitzende, Direktor Spamer, in ehrender und anerkennender Weise der im verflossenen Jahre durch den Tod abberufenen Vorstandsmitglieder: Geheimrat v. Bechtold und Prof. Dr. Fuhr, und die Versammlung ehrte deren Andenken durch Erheben von den Platzen. Der durch den Vorsitzenden erstattete »Jahresbericht über die Tätigkeit des Verschönerungs-Vereins konstatiert, daß der Verein erfreulicherweise vorwärts gekommen. Größere Aufwendungen waren il a. erforderlich für die Fortführung des Promenadenweges am alten Schiffenbergerweg bis zum Hasenkopf, für die Besserung des Aufstieges zur Hardt und die Errichtung einer Schutzhütte am Wege zum Gleibera, gegenüber der früher Schlenke'schen Besitzung. Eine grüiidliche Instandsetzung der Bänke und Aufstellung von drei neuen Bänken rc. nahmen die Mittel des Vereins sehr in Anspruch. An die Stadtkasse wurde die vorletzte Rate in Höhe von 300 Mk. als Zuschuß für die Errichtung des Aussichtsturmes auf der Hochwart bezahlt. Die neue Schutzhütte am Wege zum Gleiberg ist Mitte Septemoer v. I. fertig geworden, in liebenswürdiger Weise hat sich Architekt Hamann der kostenlosen Anfertigung der Pläne unierzogen, Brauereibesitzer Bichler überließ das Gelände, während Schlossermeister Sbohr ohne Entgelt das Schild zur Schutzhutt.' anferiigte. — Die Zahl der Mitglieder des Vereins, welche 1901 382 betrug, ist im tzahre 1902 auf 456 gestiegen. Die Einnahmen des Vereins bestanden im abgelaufenen Jahre aus einem Bankguthaben aus dem Vorjahre von 1093.60 Mk., Eingang von Mitgliederbeiträgen 912 Mk., freiwillige Spenden zur Schutz- hülte 178 Mk., Zinsen 32.55 Mk., im ganzen also 2216.15 Mk. Diesem Betrage steht eine Ausgabe von 1272.75 Mk. gegenüber, sodaß dem Verein für seine Aufgaben für das Jahr 1903 noch ein Kassenvorrat von ca. 950 Mk. zur Verfügung stehll — Tie Byrstandswahl hatte das Ergebnis, daß per Attlamation wiedergewählt wurden: Ki^mmerzienrac Wilhi. Gail, Geh. Forstrat Heyer, Oberforstmeister I 0 s e p y, Oberbürgermeister Mecum, Direktor Sp> mer, Direktor Rausch, Bureaubeamter Klees, Fabntaltt Zur buch, sowie die beiden Papierwarenhündler Fritz Kühn und Ernst Balser. Neu kommen in den LÄrftand: Postdirektor Ritsert und Forstmeister Weigand. — Eine Aussprache in der Versammlung führte zu Beschlüssen, welche Ausbesserungen und Verbesserungen bestebender, durch den Verein angelegter Wege im Auge haben. In dieser Debatte wurde darauf hingewiesen, daß Reiter besonders am Sonntag den vom Verem angelegten Promenadenweg am allen Sck)iffenbergerweg benutzuen und bamit zerstören, was im Interesse erholungsbedürftiger Fußgänger geschaffen sei. Es wurde beschlossen, Schritte zu tun, damit ein Fcldschütz diesem Unfug steuere und diese Reiter zur Anzeige bringt. Aber auch die in der Versammlung anwesenden höheren Forstbeamten sagten zu, das Forst- personal anzuweisen, damit hier Wandel geschaffen wird. — In der Versammlung wird darauf hingewiesen, daß das Bankett auf der Straße nach Lich durch den wundervollen Wald bis zum Forsthaus Hochwart in einem derartig verwahrlosten Zustande ist, daß dessen Begehen burtfi Damen fast unmöglich sei. Die Versammlung beauftragt ben Vor- jtanb, sich mit der Bitte um Besserung der Verhältnisse an den obersten Leiter des Kreisbauamtes zu wenden. Aus der Mitte der Versammlung wurde die Anfrage gestellt, ob der Verein es nicht ermöglichen könne, die höchst unschönen und abends im Dunkeln auch gefährlichen Pfähle (die man am besten als Palisaden bezeichnen kann-, welche den Fußpfad verunzieren, zu entfernen. Gebeimrctt Heyer entwickelte die Gründe, welche die Forstbehörde veranlaßt haben, die Pfähle hinzustellen; er schilderte, wie früher Radfahrer ohne jede Rücksicht auf die zahlreichen Fuß^ gänger im scharfen Tempo fahrend den Weg benutzt haben, und wie dabei leicht ein Unglück herbeigeführt werden könne. Es wurde demgegenüber daraus hmgewiesen, daß wohl fein Radler, dem seine gesunden Glieder lieb seien, absichllich jemand überfahren würde. Man höre selten, daß im Frankfurter Stadtwald, wo alle Fußwege für den Radsatz rverkchr freigegeben seien, eiji Unglücks fall passiert sei. Bei gegenfeiiiger Rücksichtnahme könne der Fußgänger und der Radfahrer ganz gut den Weg benutzen, wolle man dies aber nicht, so genügen Tafeln mit der Aufschrift: „Für Radfahrer verboten", wie man solche z. B. am Philosophenwald finde. Ter Zustand mit ben im Weg stehenbenP fühlen sei für ben Fremben gerade fein sehr imponierendes Bild. Seilens des Vorsitzenden, Direktor Spa mer, wurde darauf hingewiesen, daß der Verein in der Angelegenheit nichts tun könne. Damit war die Tagesordnung erschöpft. )( Allendorf a. d. Lba., 27. Febr. Der Verkehrs- verein Lumdatal, welcher vor vier Jahren gegründet wurde und gegenwärtig 35 Mitglieder zählt, hielt gestern abend hier seine erste diesjährige Versammlung ab. Von besonderer Wichtigkeit aus derselben ist die einstimmig be- ichlossene Angliederung an ben aus Zweigvereinen bestehenden Touristenverein üDtarburg. -i- Darmstadt, 27. Febr. Heute fand in dem SitzungSsaale der Jnvalibenversicherungsanstalt die gut besuchte erste Sitzung des neu gewählten Landesausschusses des hessischen HeilstättenVereins und die Wahl des Vorstandes flau. In ben Vorstand wurden gewählt: Re- gierungsrai Dr. Tutz-Tarmstadt, Vorsitzender, Oberbürgermeister Köhler-Worms, stellv. Vorsitzender, Geh. Ober-Medi- zmaxrar Dr. Hauser-Darmstadt, Schriftführer, Geh. Ober- Medizinalrat Dr. Neidhard-Darmstadt, 1. stellv. Schriftführer, Oberbürgermeister Brink-Offenbach, 2. stellv. Schriftführer, Kommerzienrat Diefenbach-Darmstadt, Schatzmeister, Kommerzienrat Martin Mayer-Mainz, stellv. Schatzmeister, Fabrikant Rudolf Bücking-Alsfeld und Prof. Dr. Schott-Bad Nauheim. In der Äusschußsitzung, sowie in der an diese anschließenden Vorstandssitzung kamen verschiedene, den Bau der geplanten Heilstätte betreffende Fragen zur Erörterung. Es soll alsbald an den Erwerb eines Bauplatzes und die Ausarbeitung der Baupläne herangetreten werden. Bemerkt sei, daß dem Vorstande verschiedene Bauplätze zur Verfügung stehen und demselben die Wahl des Platzes überlassen ist. Vermischtes. ♦ Halle a. S., 27. Febr. Von den auf dem Credner- schacht bei Unter-Röblingen verschütteten vier Häuern wurden drei als Leichen zu tage gefördert, der vierte starb kurz nach der Befreiung. * Potsdam, 27. Febr. Ter Prokurist Gladow von der Bankfirma B u r g h a l t e r ist gestern abend verhaftet und heute früh in das hiesige Amtsgerichtsgefangnis ern- geliefert worden. "Brest, 27. Febr. Gestern abend fand hier eine Kundgebung gegen die hiesige kongreganistische Schule statt, deren Leiter wegen SittlichkeitSvergehen verhaftet worden ist. Die Menge brachte feindliche Rufe aus. " Bozen, 27. Febr. Unweit des Schlosses Firmian bei Deutschmetz wurde durch einen Felssturz ein Anwesen teilweise zerstört. Wien, 27. Febr. In den Vormittagsstunden wurden mfolge einer Explosion von altem Schießpulver im Kellergewölbe der H o s b u r g am Josephsplatz die beiden Hoszimmerleute Andreas Bauet und Josef Mazek, welche nebeneinander arbeiteten und einen Fußboden legen wollten, verletzt, ersterer schwer. Tie Ermittelungen ergaben, daß sich in dem früher erwähnten Kellerraum fünf sechs- pfündige Büchsen kartätschen befanden, welche wahrscheinlich zur Munition der seinerzeit in der Hofburg aufgestellten zwei Geschütze gehörten. Dieselben waren unbedachterweise unter die Fußbodcndiele hingelegt. Tie Pulversäcte waren in der langen Zeit verfault, das Pulver lag zerstreut umher. Ein Arbeiter hatte eine Ligroinlampe bei sich, durch welche die Explosion des Pulvers hervorgerufen wurde. "'Schwere Ausschreitungen österreichischer Offiziere haben sich in Konrorn ereignet und in Ungarn lebhafte Erregung hervorgerufen. In der Wohnung des Oberleutnants Gal zu öwmorn veranstalteten vier Offiziere ein Zechgelage und benahmen fich so laut, daß sie der Hauseigentümer nachts ersuchte, den Lärm, der alle Mitbewohner störe, nicht fortzusetzen. Darauf rief Leutnant Linhardt dem Oberleutnant Figel "zu: „Schlage den H . . . von Magyaren nieder!" Dabei zog er seinen Säbel, versetzte dem Hauseigentümer Boldogi einen wucktigeu Hieb über den ödopf, sooaß der Schädelknochen bracy, schlug dann, als Boldogx bereits blutüberströmt zur Abwehr den Arm erhob, noch einmal zu und verwundete ihn schwer an der Hand. Boldogi stürzte hierauf bewußtlos zusammen; infolge des Lärms eilten mehrere airdere Bewohner des Hauses herbei und trugen den Verletzten in die Küche, deren Tür sie versperrten. Die Offiziere brachen aber unter lautemSchimpfen die Tür ein, bearbeiteten den bewußtlos daliegenden Mann mit Fußtritten und rissen die kaum angelegten notdürftigen Verbände von den Wunden. Figel feuerte Linhardt mit fortwährenden Rusen: „Schlag den Magyaren tot, laß "sein Blut fließen! Er soll verenden!" zu immer neuen Mißhandlungen an. Dabei verhinderten die Tobenden, daß ein Arzt geholt werde. Schließlich aber gelang es einem im Hinterhause wohnenden Feuerwerker, über einen Zaun zu springen und einen Arzt zu verständigen, der auch bald erschien und die Wunden Boldogis verband. Die Polizei und die Militärbehörde wurden von dem Vorfall in Kenntnis gesetzt, und eine strenge Untersuchung ist im Gange. Unter“ der Bevölkerung herrscht eitve begreifliche Erbitterung. Im Parlament will der Abg. Resst in der Angelegenheit interpellieren. * Boshaft. In den Städten Oesterreichs gibt es durchweg Ortroigebühren, die bisweilen recht hoch sind. So zeichnet sich die Stadt Bozen durcb hohen Ausschlag auf Fleisch und andere Lebensmittel aus. Neulich war am gialhause zu Bozen ein Anschlag angeheftet, der einen Ochsen, einen Esel und einen Hund in traulicher Unterhaltung zeigte. Der Ochs: „Was bezahlst denn du Steuer?" Der Hund: „20 fronen das Jahr." Der Ochs: ,/D du Glücklicher, ich muß 12 Heller für das Kilogramm zahlen." Beide zum Esel: „Und du?" Der Esel: ,Lch brauche überhaupt feine Steuer zu zahlen, ich sitze im Gemeinderate." * Ein Gentleman-Schimpanse. Der Schimpanse ,(Sonful" im Royal Aquarium ist augenblicklich die Sensation von London. Beinahe ein Mensch sagen die Besucher bewundernd bei Betrachtung des Tieres. Wie ein Gentleman benimmt sich das Kerlchen, das der Liebling der Kinder und der Damen der englischen Metropole geworden ist. „ßonfuP ißt und trinkt gesittet wie ein wohlerzogenes Kind, verschmäht auch eine leichte Zigarre nicht, spielt Fußball wie jeder englische Boy, fährt stolz auf dem Dreirad, wobei ihm besonders das Anschlägen der Warnungsglockc Freude macht, läßt sich, sogar mit Vorliebe, photographieren — kurz „Eonsul* ist eine Sensation, über die die Londoner Zeitungen lange Berichte bringen. Vnioerfttüls-VaüirichlrK. — Die Meldxmg der „Boss. Ztg." betreffend die Grmrdung einer U n t ü c r fx t ä t in Hamburg, ist durck-auS verfrüht. Ein derartiges Projekt bestellt ttufächlich; dasselbe gmg von Männern der Wysenschau und solcher m Staatsstellungen und der patriotischen GescUschast aus, doch i|i die Angelegenheit über vorläufige Vorbesprechungen, noch nicht hlnausgedieyen. Ter hicrsür notwendige Betrag wird aus 2UOOOOOO Alk. veranschlagt, die man durch Zahlung reicher Privater zusammeirzubringen t)offL Kunst und Wissenschaft. Prof. Delitzsch. Nach einer Meldung aus Wien oeröflentlicht „Die Zeil" eine Unterredung ihres Berliner Korrespondenten mit dem Professor Delitzsch, in welcher derselbe erklärte, daß er an seiner Ansicht unbeugsam feft- halte und sich durcd niemanden darin beirren lasse. So wenig er es wage, sich auf dem Gebiete des neuen Testaments und auf dem der theologischen historischen Forschung AU bewegen, so sehr be ft reite er jedem dieFäh ig- feit eines kompetenten Urteils über das alte Testament, der das letztere nicht in sprachlicher, historischer und kritischer Beziehung so durchgearbeitet habe, wie es die gegenwärtige Forschung gestattet. London, 27. Febr. Wie die Blätter melden, sind die Uni- versitäts-Prosessoren Olivor L o d g e und M i r h e a d mit einem von ihnen erfundenen neuen System der drahtlosen Telegraphie in die Oeffentlichkeit getreten. Gerirytssaal. Gießen, 27. Febr. Gewerbegericht. Den Borsitz führt Oberbürgernieister Mecum. Es kommt nur eine Klage zur^ Verhandlung. Ter Schlosser Wilhelm H. hier klagte geaen die Firma ed). hier auf Entschädigung, rneil er durch deren Wekmexsler zur Arbeit angenommen, aber nicht eingestellt wordeix sei. Im Termin erschien nur der Kläger uixd die Beklagte wurde auf Klägers Antrag, durch Versäumnisurteil zur Zahlung der geforderten Entschädigung verurteilt. Kastel, 27. Febr. Die Voruntersuchung gegen den Treber- direktor Adolf Schmidt ist jetzt, wie ivegen des betrügerischen Lankerotts, so auch bezüglich des Betruges abgeschlossen und die Staatsanwaltschaft ist bereits nut der Fertigstellung der Anklageschrist nach beiden Richtungen beschäftigt. Wilhelmshaven, 27. Febr. Unler Ausschluß der Dessent- lichkelt wurde während der letzten fünf Tage vor dein Kriegsgericht ein Prozeß gegen den Korvettenkapitän z. D. Kayser geiührt. Das Wenige, was in die Oeffentlichkeit sickerte, ließ darauf schließen, daß es sich hier ursprünglich wohl um em Anklage wegen Verrats militärischer Geheünnisje, wenn nicht gar um Laiidesverrat handelte. Ein großer Zeugenapparat, etwa 30 Personen, unter denen sich auch eine ausländische Dame befand, war aufgeboten worden. Kayser war zuletzt im Reichs-Marmeamt zu Berlin beschäftigt. Er wurde auf einer Dienstreise verhaftet. -Später wurde Kayser kränklich und er wurde deshalb nach dem Lazarett gebracht, von ivo aus er in Begleitung zweier Offiziere jedesmal per Troschle nach dem Gericht gesahren ivurbe. Das Urteil lautet indes nur auf drei Monate Festung wegen Ungehorsams gegen D i e n st b e f e h l e. Bei der Begründung des Urteils wurde die Oeffentlichkeit wiederum ausgeschlossen. Eine Wette. Bor dem Charlottenburger Schöffengericht hat sich der Student Max B e g e m a n n wegen körperlicher Mißhandlung zu verantworten. Bei einem Biergespräch über die Abhärtung,, der sich die spartanische Jugend unlerzieheii mußte, hatte der Slüdent behauptet, es gäbe auch jetzt noch Knaben, die freiwillig Züchtigungen über sich ergehen ließen; er wette, daß sich ein derartiges Kind finde. Tie Freunde Begemanns nahmen die Wette an. Es gelang dem Studenten, einen Knaben auszutreiben, der sich bereit erklärte, sich 18 Stockhiebe gegen Zahlung von 2.50 Alk. versetzen zu lassen. Tie Prügelei wurde in der vereinbarten Weise vollzögen mid Begemann, der sich von dem mißhandelten Knaben noch eine Quittung über die Prügel und das Geld geben ließ, gewann die Wette. Tie Sache gelangte zur Kenntnis des Vaters des Kindes, der Strafantrag stellte. Tas «Lchöffengericht verurteilte B. zu 50 Mk. Geldstrafe event. 10 Tageii Geiängnis. Kandel und Verkehr. Volkswirtschaft. Berlin, 27. Febr. xer Aufsichtsrat der Deutschen Bank beschloß, der Generalversarninlung die Verteilung einer elfprozentigen Dividende, wie im - Vorjahre, vorzuschlagen. Die Gesamtumsätze beliefen sich auf 56 783 Mill., gegen 51815 Mill, im Vorjahre. Ter Bruttogewinn beträgt 33478395 gegen 31800 854, der Reingewinn 20 623536 gegen 20501997 Mill. Wien, 27. Febr. Die „Neue Freie Presse" meldet als bisheriges Ergebnis der Konversion der gemeinsamen Rente, daß 2,3 Millionen Kronen zur Rückzahlung angemeldet sind, von denen circa 600000 auf England 6 bis 800000 auf Oesterreich-Ungarn der Rest auf Teutschland und Frankreich entfallen. Die Anmeldefrist' läuft heute ab. Offenbach a. M., 27. F-ebr. Wie die „Frkf. Ztg." erfährt, haben die Stadtverordneten von Offenbach in ihrer gestrigen Sitzung die Konversion der 4prozentigen Anleihe von 1891 und 1892 von zusammen 2 000 000 Alk. in eine neue 3,5 prozentxge Anleihe beschlossen. Es lag ihnen die Offerte einer durch die Bankfirma <&. Merzbacher in Offenbach vertretenen Gruppe vor, die sich erboten batte, die Konversion unter Ueber- nahme sämtlicher Kosten gegen Vergütung von 1 pEt. zu übernehmen. Bremen, 27. Febr. Wends Zigarrensabriken schlagen 24% Dividende gegen 17% im Vorjahr vor. Nürnberg, 27. Febr. Die noch im Umlauf befindlichen unverlosten Schuldverschreibungen der 4 pEt. dlürnberger Stadt- Anleihe von 1891 werden zur Rückzahlung am 1. September 1903 gekündigt. Gleichzeitig wird den Inhabern dieser Schuldverschreibungen noch der Umtausch 3 % pEt. Titres angeboten, bei welchen Verlosung und Kündigung bis 1. Jaiiuar 1908 ausgeschlossen ist. Belgrad, 27. Febr. Bei der gestrigen Zeichnung auf die neue Anleihe wurden hier 500 Obligationen im Betrage von 250 000 Fr. gezeichnet. Fabrik feuerfester und sänrefester Produkte Akt.-Ges. Balleudar iu Nouturö. Ans Koblenz, 37. d. Ms., ivirb geschrieben: ^eute wurde beim Landgericht in Neuwied das Urteil verkündet m der Klage eines Aktionärs gegen Vorstand und Aus- sichtsrath auf Schadensersatz und den Kurssturz der Aktien. Die Klage wurde k o st e n f ä ll i g abgewiese n." — Loburg-Golhaifche Kredit-Gesellschaft. Der Aufsichtsrat beschloß, in der am 23. März ftattfxnöenöen Generalversammlung die Verteilung einer Dividende von 4 pEt. (m. i. V.) vorzuschlagen. — Au der Berliner Börse loerben 4 000 000 Mk., 3 % pEt. BarmenStadt-Anleihe von 1903, in den Verkehr gebracht. WilhclmShall. Für den Alonat Februar er. verteilt die Gewerkschaft Wilhelmshall in Anderbeck eine Ausbeute von 60 Mk. pro Kux. — Dresdner Bank. Die ordentliche Generalversammlung findet am 30. März er. m Dresden statt. — Deutsche Hypothekeu-Bauk Berlin. Die auf 6 % pEt. für das Jahr 1902 sesigefeyte Dividende wird von heute ab aus- bezahlt. — Die nächste Ziehung der 5pEt. Russische 100Rubel- Los e von 1866 fxnbet am 14. März statt. Märkte. Frankfurt a. M., 27. Febr. Ter zwecke große Frankfurter A r b e 11 s - P s e r d e m a r k t wird am 4. März abgehatten, zu dem dre ersten Firmen von hier unb auswärts ihre Beschickung uigefagt haben, sodaß voraussichtlich ein gutes Pierdematerial zum Verkauf gestellt werden dürste. Der erste Arbeüs-Pferdemarkt im Aug.v.JS. hat eine solche Anerkennung durch großen Umsatz gefunden, daß der landwirtschaftliche Verein nunmehr beschlossen hat, jährlich zwei Arbeits-Pierdemärkte in den Monaten März und August Itattfinben zu lassen. Es dari angenommen werden, daß bei dem im Frühiahr^natiirgemäß größeren Bedarf an Arbeuspferdematerial grade der Frühjahrs-Arbettspferdemarkt eine noch bedeutendere Bewegung bringen wird, wie tm Herbst vorigen Jahres. Auszug svs den slsudkssmlsrktzistrlü Oer >lsSi vttM Aufgebote. Am 19. Februar. Peter Kaspar Stieler, Zimmermanii in Liederbach mit Josephine Katharine Charlotte Mersckwod dahier. Am 24. Febr. Max Gustav August 6mil Anger, Bohrmeister in Bettenhausen mit Eva Maria Hauser dahier. Geborene. Arn 18. Februar. Tem Wirt Friedrich Bürger eine Tochter, Maria Eltsabeihe. Tem Bäckermeister August Deibel eine Tochter, Martha. Am 19. Februar. Tem Schneider Johann Bohl eine Tochter. Am 20. Febr. Tem orbcntl. Professor Dr. Karl Elbs ein Sohn, Gerhard Walter Ludwig Paul. Tem Finanz-Aspirant Wilhelm Erle etne Tochter, Karola Elisabeth Marie. Am 21. Hebr. Dem Fahrkartenausgeber Ludxoig Pabst ein Sohn. Am 22. ,xcbr. Dem Metzger Nathan Günther ein Sohn, 6ermann. Dem Kauf mann Eugen Dürr eine Tochter. Am 23. Febr. Tem Dachdecker Johannes Lapp ein Sohn. Dem Fuhrunternehmer August Marx ein Sohn. Am 15. Febr. Tem Schneider Karl Roth ein Sohn Georg Christian. Gestorbene. Am 20. Febr. Wilhelm Reitz, 7 Mte. alt, Sohn des Wagenputzers Heinrich Reitz dahier. Am 21. Febr. Lina Weber, 60 Jahre alt, Rentnerin dahier. Am 22. Febr. Christoph Becker, 87 Jahre alt, Hilfsweichensteller i. P., dahier. Am 23. Februar. Wilhelm Kehres, 1 Jahr 8 Mte. alt, Sohn des Stalionsassistenten Hermann Kehres dahier. Am 24. Febr. Lapp «noch ohne Vorname), 5Stdn. alt, Sohn des Dachdeckers Johaniies Lapp dahier. Am 25. Febr. Wilhelm Lorenz Kreßmann, 2 Alte, alt, Sohn des Bäckers Johann Michael Kreßmann dahier. Gertriide Borchardt, geb. Odendahl, 82 Jahre 11 Alte, alt, Rentnerin dahier. Else Petry, 2 Jahre 10 Mte. alt, Tochter des Kaufmanns Wilhelm Petry dahier. Am 26. Februar. Wilhelm Göbel, 8 Alte, alt, Sohn des Fuhrknechts Jakob Göbel dahier. Friedrich Alay, 66 Jahre alt, Gasmeister L P., dahier. Kirchliche Kachrrchten. Katholische Gemeinde. Samstag, den 28. Februar: Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht. Sonntag, ben 1. März. 1. F a st e n s o n n t ag. Vormittags voll 6'/, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht. ,, um 7 Uhr: Tie erste heil. Messe, vor unb in derselben Austeilung der heil. Kom- munion. Vormittags um 8 Uhr: Tie zweite heil. Messe. Militärzottesdieixst mit Predigt. Feier des Papstjxibiläums für die Militär- genxeinbe. , 9>/x Uhr: Hochamt mit Prebigt. Nachmtttags um 6 Uhr ist Fastenanbacht. Alittwoch Nachmittag um 6 Uhr ist Fastenandacht. Kirche und Schule. Zur Los von Noxu-Bewcguug. In der altkatholischen Pfarrgemeiitde Mähr.'Lchönberg betrug die Zahl der llebertritte im verstoßenen Jahre 124; das ergiebt mit 80 Geburten unb 38 Tobes fällen einen Seelenzuwachs von 166. KnelliaUeii öer Keöalitlon. ^(Anouyuxe Llufrageu bleiben uuberückstchtigt.) St. Tie von den Vereinigten Staaten in Sandy Hook bei Newyork aufgestellte sog. Riesenkanone ist durchaus nicht die größte der Welt. Tas Kaliber dieser Kanone soll 38, nach anderen 40 cm betragen. - In der ^englischen Alarxne haben die Sanspareil 2 Stück 42 cm-, die sechs Schisse der Eollingwood-Klasse je 4 Stück 43 cm- Geschütze. Auch Italien hat 5 Linienschiffe mit je 4 Stück 43 cm- Geschützen _ armiert. Alan gibt den Geschützen heute nicht mehr dieses große Kaliber, weil dre Turchschlagstraft der Gesck>osse in sehr viel höherem Maße von der Länge der Geschützrohre abhängig ist. Die größten Geschütze, die bie deutsche Alarme führt, sinden sich auf den Panzer-Kanoneiibooteti, von denen je eines 1 Stück von 30,5 cm führt. — Tas Geschütz auf Sandy Hook ist dagegen rvahrscheinlich das schiverste der Welt, da das Rohr nach anitlichen Alitteilungeii 130 T (2600 Zentner) wiegt. Die Rohre der oben genannten Geschütze, der englischen unb italienischen Alarme wiegen nur 110 T (2200 Zentner). Schiffsiiuü)iili)ll'N. . Red Star Linie. Der Postdampfer „ftroonlanö" der Red Star Linie in Antwerpen ist laut Telegramm am 24. Februar wohlbehalten in New- Port angekomnien. Bin b« achtenswerter Fortociiriit auf uem Gebiet der LikÖr-l>e»tiAl.ition >ot durch die Firma Dr. ** . Knecht «k (Jo. m r ruuktnrt a. M. erreicnt worden Dieselbe bringt unter dem haujen Säoti» einen aus den teinsieu und edelsten Alpenkräutern hergosicUten Magenbitter auf den Markt, der die denkbar grössten Vorzüge in oich vereinigt undanau. Best.: 90",0 Seife, 3% Armea, 2% Salbei, 1,5% Wafferbechcrkrt., 3,5% Hariikraut- 1262 Arbeitsnachweis der Stadt Gießen Gartenstraße 2 (SBürgermetftereigeböube) Zimmer 9?r. 14. Dki Arbeitsnachweis hat die Aufgabe, zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern (Arbeiten» jeglicher tlrt, Dienstboten nnö Lehrlingen) unentgeltlich Arbeit zu vermitteln. An ben Werktagen von 8 bis I Uhr und von 8 bil 6 Uhr geöffnet. Ed können eingestellt werden: 2 Sattler (ouSroärieL 1 Schneider (auswärts), 2 jüngere Schreiner, 1 Kutscher, 2 landwirtschaftlich^ Arbeiter (auswärts), 2 Pferdeknechte (auswärts), 2 Hausburschen, 13 Dienstmädchen für sofort, 4 Dienstmädchen für später, 2 Dienstmädchen nach auswärts, l Köchln, 2 landwirljch. Mägde (auswärts), 3 Laufirauen. Lehrlinge: 1 Friseur, 5 Schlaffer, 1 Bäcker (hieH, 2 Bäcker (auswärts), 2 Schuhmacher, 2 Kaufleute, 1 Wagner, 2 L-chneider, 1 Stellmacher und Wagenbauer (auswärts), 2 Glaser, 1 Spengler, 1 Gärtner. Es suche» Arbeit: 1 Buchbinder, 2 AnUrelcher beziv. Lackierer, 2 Schlaffer, 1 Schneider, 4 Schreiner, 1 Kaufmann oder Schreiber, 1 Schreib-- gehilfe, 6 Kutscher, 11 Knechte bezw landwirtsch. Arbeiter, 4 Dag- lohnec, 8 pailsburschen, 1 Kiiiderfräulein oder Gesellschafterin, 3 Dienstmädchen. 5 Lausfrauen, 2 Laufmädchen, 1 landwirtsch. Atagd. Lehrlinge: 2 Kaufleute, 9 Schreiber, 1 Gärtner, 1 Weißbinder, 1 Schlaffer. Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Juyeiden von 1903/4 liegt vom 2. März d. Js. an acht Tage lang auf hiesiger Bürgermeisterei zu jedermanns Emsicht offen. Inheiden, den 27. Februar 1903. Großh. Bürgermeisterel Jnhetden. _______________________Reitz.____________________1809 Spar- u. Dorschußverein Wieseck Eingetr. ®en. mit unbeschr. Haftpfl. Bilanz am 31. Dezember 1902. Aktiva. vtt 1. Kaffenbefland 10283.29 2. Dorjchuß'51onto 329546.— 3, Güter-Kaufschillings- Kouto 3112.— 4. Genchtskoften-Konto —.— 5. Effekten-Konto 6426.— 6. Ntobilien-Kollto 270.— 2. Konto ausstehender Zinsen 7542.55 8. Jnurrob llien-Konto 600.— Passiva. JL $ 1. Anlehen-51onlo 312859.6S 2. Stammanteil-Konto 19714142 3. Reservefonds-Konto 10969.88 4. Konto d. unerhobenen Tarlehnszinsen 10734.04 5. Reingewinn 3501.42 357779.84 Zahl der Aluglieder Zugang in 1902 Abgang in 1902 Mugliederstand End Schmidt 857779.84 Ende 1901 301 . . . 14 815 . . . 8 e 1902 . 307 Der Vorstand: 11. Weller. Hildebrand. Die Rechnung liegt von tjeiüe ab 8 Tage lang bei Rechner Weller zur Einsicht der Mitglieder offen. General-Der sammkung Dienstag de« 10. März 1903, abends 8% Uhr, bei Wirt Adam Ziegler. Lages-Ordnung: 1. Vorlage der Jahresrechnung pro 1902 und Decharge für den Vorslaiid. 2. Beschlußfassung über die zu verteilenden Dlvldendeu. 3. Herabsetzung des Zinsfußes. 4. Verschiedenes. In Anbetracht der Wichtigkeit der Tages-Ordnung wird um zahlreiches Erscheinen gebeten. Für den Aufsichtsrat: 1808 Dorfeld. Absihlutzchiliuls üom 31. Mmber 1902. Aktiva. JL Kassenvorrat 174.33 Waren lt. Inventur 4354.58 Debitoren 2837.48 Mobilien nach Abschreiben von 10% 116.20 7482.59 Passiva. H Mitglieder-Einlagc 940.— Reservefonds 1431.34 Betriebsrücklagc 2903.43 Kapitalschuld 700.— Reingewinn 1507.82 7482.59 Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1901 95 Während 1902 gingen ab .... . . 2 1822 93 n tf n qU ♦ 0 Daher Stand der Mitglieder Ende 1902 . 99 Lanöwilifch. Konsumverein zu Staufenöcrg. Eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht. Heinrich Stephan, Direktor. Philipp Meyer, Rechner. Wilhelm Heibertshausen, Lagerhalter.________ Bilanz üß LtudmrWstliche« Knsilill-Leniris»» Hiliseil Eingetr. Genossensch. mit unbeschr. Haftpflicht am 31 Aezrmver 1902. Aktiva. jft & Passiva. £ 1. Kassenbestand 508.31 1. Aufgenommenes 2. Warenbestand 3593.47 Kapital 700.— z. Ausstände 1828.31 2. Geschäftsanteil der 4. Mobilien nach Mitglieder 722.— 10% Abschreibung 97.— 3. Reservefonds 1800.— 4. Betriebsrücklagc 661.96 5. Warenschulden 766.01 6. Reingewinn 1377.12 6027.09 6027.09 Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1901 . 73 Während 1902 gingen zu..... . 2 U V '/ ...... . Daher Stand der Mitglieder Ende 1902 . . 73 Müller, Direktor. Hosmavu, Rechner. 1799 Einzig i.. ihrrr A« t i|t die alibewährie MAGGI ■Würse. Slels vorrätig bci Lbernard Dort, W^llthorstraßc 45. Rinderwagen Leiterwagen Uinderstühle 1832 empfiehlt in großer Auswahl zu billigsten preisen Christian Spies, Sattler, nmM 8. Arbeits-Vergebung. Straßen-Meuöau. Die zum Bau einer Krcisstraßc von Rudingshain nach der Poppcustruth (Länge 3243 lsd. w) erforderlichen Arbeiten und Lieferrmgen und zwar: Erdarbeiter»: 14655 cbm Füllmasse zu lösen, 7807 cbm Erdtrans^ port (größte Transportlänge 90 m), Herstellen von 3055 lsd. m Reinptanie, 6220 qm Rasenansatz, sowie das Aussetzen vortommender Steine. Kanäle: Liefern, Verfahren unö Verlegen von 211 lsd. m Eement- röhren 0,3—0,4 und 1,0 m weit. Chaussierung: Richten von 6110 lsd. m Wandsteinen, Liefern von 2557 cbm Ehaussiersleinen, Aufsetzen von 2557 cbm ©leinen, Liefern von 1306,3 cbm Klemschlag, 522,5 cbm llebergrülidungsmaterral, Herstellen von 13068 qm Chaussierung. Ortsdurchfahrt. Erdarbeiter»: 95 c -m Erdaushub. Pflasterungen: 190 qm Gossenpflaster. Maurerarbeiten: 190 qm Uferabrollung, 15 cbm Bruchsteinmauerwerk. Chaussierung: Richten von 376 lsd. m Wandsteinen, Liefern von 136 cbm Basaltsteinen, Auffetzen dieser ©teure, Liesern von 68 cum Kleinschlag, Liesern von 30 cbm Ueber- gründungsmaterial, Herstellen von 752 qm Chaussierrlng sollen mittelst allgemeinen Wettbewerbs vergeben werden. Die Bedingungen liegen werktäglich zur Einsicht der Interessenten m unserem Baubureau offen. Arigebotsformulare werdeir zum Selbstkostenpreis, soweit der Vorrat reicht, abgegeben. Entjprecheird bezeichnete Angebote sind bis spätesteiis Dieus- tag» deu 10. März 1903, vormittags 11 Uhr, bei unterzeichneter Stelle portofrei emzusenden. Zuschlagsfrist drei Wochen. Schotten, den 20. Februar 1903. Großherzogliches Kreisamt Schotten. Schöni-ld- 1788 Holz - Versteigerungen. 1. Donnerstag deu 5. März l. I. kommt in dem Gemeindewald Mainzlar in verschledenen Distrikten folgendes Holz zur Versteigerung: 30 Elchen-Stämme, Schnittholz — 25,72 Fstm., 4 Buchen-Stämme — 2,80 „ 3 Kiefern-Stämme ----- 2,97 , 9 Eichen-Stämme, Wagnerholz — 2,72 „ 44 Fichten-Stämme, Bauholz — 15,45 „ 171 Fichten-Derbstangen 185 Fichten-Rcisslangen 12 Rm. Buchen-Schcitholz, 2 „ Eichen-Scheitholz, 4 „ Aspen-Rundscheit, 30 „ Buchen -Knüppelholz 18 , Elchen-, Nadel- und Aspen-Knüppelholz, = H,70 „ = 2,06 , 3900 Wellen Buchen-Reisig, 2225 „ Nadel-Reisig, 430 „ Aspen-Reisig, 14 Rm. Buchen-, Eichen- unü Aspen-Stöcke. 2. Freitag den 6. März l. I.: 199,2 Rm. Buchen-Scheit, 102 „ Eichen-Scheit, 2 r Nadel-Rundscheit, 87,6 v Buchen-Knüppel, 27 „ Eichen-Knüppel, 18,6 , Nadel-Knüppel, 2920 Wellen Buchen-Reisig, 1240 „ Eichen-Reisig, 440 „ Nadel-Reisig, 65 Rm. Buchen-Slücke, 48,5 „ Eichen-Stöcke, 12 „ Nadel-Stöcke. Bemerkt wird, daß sich unter dem Eichen-Scheitholz 16 Rm. Küferholz befinden und die Eichen-Stämme zuerst zur Versteigerung kommen. — Tas Brennholz kommt am ersten Tage von nachmittags 2 Uhr ab zur Versteigeriing. Ter Anfang ist am ersten Tag vormittags um 10 Uhr an der Grenze der Kreisslraße nach Treis, am zweiten Tag um 9 Uhr vormittags daselbst. Mainzlar, den 27. Februar 1903. Großherzogliche Bürgermeisterei Mainzlar. Koch. 1803 planes, Flügel, jlarmnimr. Ständiges Lager vou 150 Instrumente»» aus nur erstklassigen Fabriken. Annahme gebrauchter Fustrumeute im Umtausch. Hünstigff. Aahluvtisb.diogullgerl bei Rialen. Söchu.r Aar-Rabatt. Vermietungen: 2 bis 10 Mark pro Monat. Stimmungen, sowie Reparaturen jeder Art. August Förster, Lieh (Oberhesfen). Zweiggeschäft: Gießen, Bahnhofstraße 22. 1796 Mrhtssischer Herein für innere Mission. Bei der heute vor Grobherzoglichem Polizeiamt vorgenomme- nen Auslosung von Schuldverschreibungen des zum Bau hiesiger -verberge zur Heimat aufgenommenen Anlehens würben folgende Nummern zur'Rückzahlung am 1. Marz 1903 bestimmt: I. Bon Lit. A: 1 8 9 18 24 26 40 52 63 64 92 99 103 109 112 114 116 119 123 131 157 158 159 165 168 171 173 184 190 192 193 210 214 217 224 229 337 339 340 355. II. Bon Lit. B: 11 14 19 23 44 45 46 63 70 71 87 108 118 131 150. Die Besitzer dieser Nummern werden hiermit ausgesordertz den Betrag gegen Rückgabe der Schuldverschreibung mit Kouponö oom L März d. I. an bei dem Bankhaus Aron Heichelheim dahier zu erheben. Gießen, 27. Februar 1903. Der Borstaub: 1802 Prof. v. Stamm. Pfarrer Schlossers Holz-Versteigerung. Donnerstag den 5. März 1903, vormittags 9 Uhr, werden in den Waldungen der Gemeinde Allendorf a. Lumda, Distrikt Nassestrauch, Dornbach, Hahnekamm :c. versteigert: 4 Eichen-Stämme mit 2,14 Fstm., 6 Nadel-Stämme mit 1,51 Fstm. 3 Eichen-, 1 Buchen-, 18 Nadel-Derbstangen und 56 Nadel-Reisstangen, 186 Rm. Buchen-, 7 Rm. Elchen-, 28 Rm. Nadel-Scheitholz, 103 Rm. Buchen-, 34 Rm. Elchen-, 223 Rm. Nadel-Knüppel, 7800 Wellen Buchen-, 700 Wellen Eichen-, 5926 Wellen Nadel-Reisholz, 139 Rm. Buchen-, 9 Rm. Eichen-, 62 Rm. Nadel-Stöcke. Zusammenkunft im Distrikt Naffestrauch, bei Holz Nr. 504. Allendorf a. Lda., den 27. Februar 1903. Großh. Bürgermeisterei Allendorf a. Lumda. Rein. 1814 AmihlttHe höhere hmelslihranliilt zu (Yera. Behördlich subventioniert. 1793 Gegründet 1849. 3 Abteilungen. Reifezeugnisse berechtigen für den einjährig-freiwill. Mlluärdienst. Schulpensionat. Näheres durch die Prospekte. Schutzmarke Nasse Küße sind, wie ärztlicherseits oft nachgewiesen ist, die Ursache zahlreicher ernstlicher Er franfungen. Wollen Sie solche verhüten, so sorgen Sie für dichtes Schuhzeug, indem Sie dasselbe wiederholt durch Tranolm einfetten lassen. Gentner’s Wichse auf senem Leder wieder ichönen Glanz. Fabrikanl: 703 Carl Gentner in Göppingen. H. Laufersweiler k Co. Weinhandlung, Giessen, 6 Schuistrasse <5. Billigste Bezugsquelle für Rhein-, Mosel-, Burgunder- und Bordeaux - Weine in Fia eben m-d Gebind n. Für Reinheit unserer Weine leisten wir volle Garantie. Lager für Rheinweine in Ingelheim a. Rn. Preislisten stehen gern zu Diensten. 964 ^rmt-LallWtmiliit erteilt 0576 F. S c xx m i d t, Weüsteingasie 3L 4 Paar Schuhe für nur 4 Mk..' Werden nur wegen Aufkauf großer L.uantttäten mr den Lpott prets abgegeb. 1 Paar Herren-, 1 Paar Tamcn-Lchuhe, zum Schnuren, mit start genageltem Boden, neueste Facuic, chcin. unteriuchr, empfiehlt zu biUigucn Bre r. 1891 Ludwij ^irinüäaeer, Äolonialroavcn', LVlualeffen-und 25 .nchcmdlung, Neuenbäue 17. 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Biermer in getreten worden, i unwersttälspro esst 68,|ei bie Stage, er erflas Parteifreunde, ta auf , der nni6’; iitdmauiger gtiiS dui^ wir ÖR emseiütze K fragen werde. mW Tr. Dai ^^lano aut k. B^rrntt stein ff ««eiÄÄjJ andere St. filt w« e-te ÄL* den $3ei ?abe kreisen L?8e9i bezeichnew^ teyen LLr« S-SJ* aWl“Xin,t' »«efet. Mchi der jur 111 er äu !»eit L9Ä . Abg. Jje t>t ^°Nk aua ®u Di° bie ?e so einer M ^roße Pactemllioljiilliig,-- mieten: jjlegante 4-Ztmmerwohuung der erste Stock, bestehend aus im I. St. unseres 9teubaues drei Zlnunern und Gliche, Eberstraße, mit Atädchenkanimer, mit den Hintergebäuden, tÄas, Bleichplatz, Earienanleil per letztere zur Einrichtimg eines 1- April evt. früher zu vermieten, gewerblichen Betriebes oder daselbst im Manjardenstock je eine von Lagerräumen geeignet, und 4-Zlmmerwohmmg. —rx. .»*..» hsäheres Steinstraße 68, HI. 130 Büttner & Damm. AflFllt u,un^t 1°Tort junge, g/vilttl Häusl, erzog, »nalellose Dame nm groß. Verm. 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