Mri$tigtr Seit. «iftt» He6en fle. e5>ach ^^Eerblirb,^. dl 1903. Q9 ben 28 h b. N. ^^^|0ü062 roir hiermit hnz. Md üinitt. [8518 I '-broDes tiauimaödjen aui h- fflontiurtetiir, ll.ii /^Uüches^ü v «dkl üiWichi iuchl. Ludwigsmr?.patt ,6I CrbeniL L'aufmäMtr ^eliichl. Ckeiniir, 15 m Oin iuöetiäjrigrt, äucrt^ ;nen wird in einen fkintr all hier am tilaye aeqen iotjn von 20'M pt. Mn. gci'lchl. Zu trhafttn \n Nuionbteiti Plauts. 1 isin in bet nuche und rbeit \et)t eriahrenrs Mädchen KrauZusliztatür.kiombeep. mger IWnnn, onöZahreauieinemÄureau >iir,fiid)iani)enveiU8'citiit Str. 01929 au d. Üjv. b, 8L gattnt - giurrau , Buchmiüler *®ÄS* BM- od"o'll,g81 rd V'scbaDd Franklurt &• M- Ae lierük 63. W»> M08> Nachiuchung von P«' tcn, (Kebr.'Koprru uni «emeW» » » “““ taten der Well. - rtuug. rcchui>chc ui>. Acker Ägr M-^^TTo-ber' SÄ» SBSl- i*Ä •ÄS lteio SSS$5 er ÄSS.”6’ Montag 27.2lpril> »03 Zweites Blatt. 153. Jahrgang moa Ubrelle für Deoelchenr Anzeiger •trfcrtu ^frnlprrdianlchlu^*ttx 5L GietzenerAilMtzerW General-Anzeiger v „"ä. v den poltL unb adflfm. Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen MW t>an« Beck. Nr-. 97 «rfchet»t lieft* aufeet Bonn lag». Dem Gießener Anzeiger werden tm Wechsel mit dem Kesftsche» laodwirt Du Siebener Familien- blätter oiermal tn der Woche betgelegL No tatron«druck u. Verlag der B r ü h l'schen Unioerl.-Buch- u.Steln- b rudern (Dieoch Erden) J)U yeutige Dummer umfaßt 10 Seite». Wurf zur Sicherung dcv Wahlgeheimnisses erledigt. Der Wunsch der preußischen extremen Rechten, das Gesetz zu Politische Mochtnschnu. P. D. Gießen, 27. April. „Am Baume bei Schweigens hängt seine Frucht, der Triebe". So lautet, nach Sä)openhauer, ein arabisä-es Won. Da- große Scknveigen des österlichen Friedens ist in der vergangenen Wolle durch großes Reden abgelöst worden. Der Reichstag nahm seine Arbeiten wieder Falle kommen zu sehen, ging nicht in Erfüllung, und so werden denn wohl demnächst die Wahlen etwas mehr als bisher der tatsächlichen Stimmung im Lotte entsprechen weniastens an den Orten, wo sich die reckten Kandidaten des Lottes finden, was leider nicht allenthalben der Fall ist! Ta der Wahltag immer näher rückt, muß sich der RoillMag beeilen, die ihm noch übrig gebliebenen Auf- aaben zu erledigen, und daS wird sich wohl auch madjcii laisen. Am Freitag standen zivei wichtige Dckcineangelegen- beuen zur Lerbandlung, und zwar zunächst der schreckliche Fall hüjsener. Die Essener Bluttat hatte ohne künstlich Schürung eine große Aufregung in der gesamten Bevoilerung hervorgerusen. Ein hoffnungsvolles junges Aienfll-enleücn war vernichtet worden durch einen Jüngling, der, ivie ein Redner sich ausdrückte, in der Marine noch nicht mehr als die Stellung eines Lehrlings einnahm. Die Tat rief überall Empörung hervor, der Täter wurde allgemein verurteilt. Merkivürdigerweise fanden gerade die Sozialdemokraten von Anfang an Milderungsgründe für das Vorgehen de- Fähnrick)s Hüssener, doch brachten sie diese ui ihrer Presse nickt sowohl vor, um den Täter zu entlasten, als vielmehr, um gegen den in Marine und Heer herrsckMnden Geist Anklagen erheben zu tonnen. Tas taten sie auch am Freitag, aber ehre Angriffe konnten lauteren Widerhall nicht wecken, da der Staatssekretär des Reick-smarineamts ihnen schon vorher den Boden abgegraden hatte. Zm Laufe dec Debatten ft eilten Linke wie Zentrum dre sehr ernst zu erwägende Frage, ob eine Entwaffnung der Kadetten und Dckrinjchofieu während des llrtauds nicht angebracht sei. Die Antlvvrt des Staatssekretärs v. Tirpitz ließ allerdings wenig Neigung dazu ernennen, obwohl in der Residenz des Kaisers, in Potsdam, den Mannsll-afien dortiger (Eateiruppen das Wafsentragen außerhalb des Tienstes bereits untersagt ist! Der seltsame Marincjungling hatte übrigens die llnverfrorenheit, um seine Haftentlassung nall-gu suchen. Selbstverständlich wurde das Gesuch vom Geriä)tsherrn der L Ma- rtneuispektion abgelehnt. — Tie Reiä-sregierung war noch in letzter Staude mit einem Rachtragseiat gekommen, dec die bei der kurzlickjen Etatsberatung abgelehnte Forderung für den Erwerb eines Grundsülues zum Neubau des ReichsmarineamteS enthalt. Die geforderte Summe ist zwar nicht unbeträchtlich niedriger als der urspiungliche Etatsan,atz. Trotzdem aber fand die Vorlage außer bei den 3cktionallibi.ra.en und der Reichspartei, die ihr wohlwollend gegenübersieyen, eisigkalte Aufnahme. Die Tebatte war teilweise recht animiert und warf mandje eigentümlichen Schlaglichter auf die Vorgeschichte der Grundstückkaufs- und LeriaufSangelegenheit. Auf Antrag des Abg. v. Waldow beschloß das Haus, die Lorckge zur Klarstellung der angedeuteten Verhältnisse noch erst an die Budgetkommission zu Überweisen, und diese hat bereits am Samstag Die verlangte Summe mit 20 gegen 'i Stimmen abgelehnt. Zum Berichterstatter für das Plenum wurde Prinz Arenberg bestimmt. Nun ist an- lunehmen, daß heute, Montag, die zweite, und morgen die dritte Lesung der Krankengesetznovelle zu Ende lomnien wird, daß ferner morgen der 3ckchtragsetat für das Marineamt definitiv abgelehnt und das Phosphorgejetz zu Ende kommen wird. Das wäre dann der Schluß der Session. Zn diesen Plan ist aber störend eine soeben vom Grafen Limburg-Stirum eingebrachte Interpellation über die Kündigung der Handelsverträge gekommen. Es fragt sich, ob diese morgen zu einer längeren Debatte führen und dadurch vielleicht noch eine Sitzung am Mittwoch notwendig werden wird. Außer parlamentarischen und wähl- resp. parteipoli- 4|cf]cn Fragen, von denen die immer merkbarere Uneinigkeit zwischen Konservativen und Agrariern einiges Znteresfe verdient, ist es besonders das Verhältnis zunschen Deutschland und den V e r e i n i g- ten Staaten, das in der vergangenen Woche reichlichen Siojf zu Erörterungen bot. Die unfreundliche Stimmung, die in gewissen amerikanischen Kreisen dem Reich gegenüber schon lange besieht, scheint auch in Regierungstreisen einigen Boden zu haben, denn Roosevelts Abwesenheit wurde dazu benuyt, einen Besuch des amerilamfujen Europa-Ge- schwaders in Marseille zuzusagen, der nao> der Mlchnung b€r an das Ges^vader ergangenen kaiserlichen Einladung, den Hafen von kiel zu besua-en, als eine bewußte und beabsichtigte Unhöslichteit, rvenn nicht gar Demonstration aufgefaßt werden mußte, die gegenüber den vielfachen Freundliclckeiten, die der Kaiser den Amerikanern ui letzter 3eit erwiesen, direkt verletzen mußte. Präsident Rvose- relt hat das auch sofort richtig ercknul und seiner Ent- ckilosieiiheic Au^oeuä gegeben, derartigen Zntriguen ein ür allemal ein Ende zu matfcn. Ob er stark genug dazu ein wird, sreht dahin, iedenfalls aber sollte man Hiera? s auf und — um mit Shakespeare zu reden — „schmeick-elt ich^ sein schönes Derk in kurzem zu vollenden", um als- >ann dem Wahlkampfe Sckum zu geben. Gleich an einem ersten SitzungStage hat er den vielumfehdeten Qait- die Lehre ziehen, daß eine Politik Der allzu großen Freundlichkeiten geeignet ist, unangenehme Situationen zu zeitigen. Tas ewig glimmende Feuer unter Den Balkan- Völkern, mag eS momentan durch die umfangreichen Truppenaufgebote der Türkei auch evvas unterdrückt sein, wird über kürz oder lang mit verdoppelter Gewalt empor- lodern und bann wird die große Auscinandersetzunü Zwischen den beteiligten Völkern fipiuerlU) noch aufzul>allen sein. Zn Serbien und Bulgarien hat man das, wie aus Aeußerungen deS Königs Alexander und auS den Reseroeeinberusungen und Grenzoerstärkungen in dem Tonaufürstentiun bervorgeht, richtig erkannt und ist bereit, jederzeit in die Aowickelung der türkischen Erbs-chaft einzu- treten. Blutige Zusammenstöße zwischen bulgarischen uid) türkischen truppen finden schon jetzt sehr häustg statt. Ter jüngste trug sicy südlich von Samato zu. Der französische Botschafter wurde am 24. d. M. vom Sultan empfangen und unterstützte die kürzlich von dem österreichisch-ungarisck-en und dem russischen Botschafter bei der Pforte unternommenen Schritte. Die Pforte erhielt die Rieldung, daß bei Dem am lü. April stairg.habten Kampfe bei Smcrdesch im Bezirk Kastorck Sarasow verw undel wurde und sich noch in dem Bezirk verborgen hatte. Es ist die eifrigste Verfolgung Savofows angeordnet worden. Vom Dildiz wird fortgesetzt und abwechselnd mit verschiedenen Elementen der aldanesstchen Opposition im Wilajet llesküb verhandelt. Maßgebende diplomatische Kreise sind nach dem Wiener Korr.-Bur. von dieser Haltung der P.octe wenig befriedigt und befürchten einen Mißerfolg, die Ausbreitung der albe» nesischen Lpposttion auf andere Wilajets, oder, daß das Aufgeben der Opposition nur ein momentanes und Die Beruhigung keine dauernde sein würde, wenn ein energisches militärisches Vorgeben unterbleibt. In Dildiz-kreisen scheint dagegen die Meinung vorzuherrscl)en, daß die Anwendung von Waffengewalt, solange sich die Opposition der Albanesen nicht ofsensio äußert, vermieden unö zuerst alle friedlichen Beruhigungsmittel erschöpft werden müisen. Uine Zrade untersagt den Behörden von lleskub, den anwesenden Berichterstattern die Erlaubnis für Reisen In daS Znnere des Landes zu gewähren. 3ckch vertraulichen Meldungen sollen ein Offizier unb acht Mann aus Bulgarien nach Makedonien ab gegangen sein, in der Absicht, auf russische Konsuln Anschläge zu verüben. Trügen nick-t alle Au-eichen, wch nicht bekannt waren, unb es ist ganz selbstverstänblich, baß entsprechenbe Abänberungen getrofsen werden. Aus §1111)1 uni) Land. ®ie Ben, 25. April 1903. — AuS bem Theaterbureau. Novität auf Novität bringt DaS Steinert'fche Operetten - Ensemble. Aus Die tollen .LanDstreicher" folgt morgen Dienstag ,Das süße 'JJlä Del*. Diese Operette hat emen SiegeSzug über alle Deutschen Theater genommen. Arn Zentraltheater in Berlin ist sie allem über 4UOmal in Szene gegangen unD jetzt wirb DaS Werk in Dleroqorf bei übervollen Häusern aufgeführt. Tie Titelrolle singt Frl. Amalie Stöger, aber auch Fräulein Mizzi Bartl Hal eine Dankbare Partie, Die Masseuse Fritzi Weyringer. Ten LizeprästDenten Der Sinti» Alkoholisten spielt Herr Bruck, währenD Herr Ganzert eine originelle Figur vertreten rotcD, einen böhmischen Setre- tär. Auch Die Herren Nolte unD Sommer haben lohnende Ausgaben. Ersterer singt noch eine packende Einlage I ,Ber- lmchen, Tu bist so niedlich 1* — Ter Lehrermagel in Hessen wird Deutlich da» Durch illustriert, Daß Die vor Ostern entlassenen Schulamts- tanbiDaten bereits sämtlich VcrwenDung gesunden haben, ja viele mußten noch im abgelaufenen Schuljahr verwandt werden; so hatten z. B. bie Slbitunenten von Alzey eher ihre Dekrete als ihre Abgangszeugnisse. Vor einigen Jahren mußten bie jungen Leute bis Sommer, oft biB Herbst warten. Auch bieSmal konnten nicht alle Lücken gefüllt, vielmehr mußten zahlreiche Skeuernch.ungen von Schulstellen verschoben werden, sodaß Klassen mit über 1OO Schülern durchaus keine Seltenheü sind. Erst in etwa fünf Zähren dürfte der Lehrermangel behoben fein, da man jetzt auf den Seminaren Baralelklassen errichtet. Eine solche besteht bereits in Friedberg mit 60 Schülern; in Alzey und Lich steht ihre Errichtung bevor. Gutem Vernehmen nach haben sich 200 junge Leute zum Eintritt in bie brei Seminare gemelbet sobaß viele zurücktreten mußten. § Fried berg, 26. April. Die Stabtverorbnetenver» sammlung hat sich dieser Tage dahin ausgesprochen, daß sie Schritte tun will, um Garnison sta dt zu werden. — Infolge großer Ausgaben, wie Ankauf von Bahngelände usw^ ist die Stadtkasse genötigt, beim Mathildenstist eine Anleihe von 12 000 Mt. zu 3J/< Prozent zu machen. — An bem Kreuzungspunkt bet Frankfurterstraße und Horn burger Bahn beabsichtigt die Bahndirektion durch Höherlegung der Straße den gefahrvollen feitherigen Mißstand zu beseitigen. Tie Stadt hätt jedoch die Errichtung einer Barriere für erforderlich. Wiesbaden, 26. April. Im 84. Lebensjahre ist hin Frau Charlotte Wilhelms, die Niutter des Geigers August Wilhelms, gestorben. Während der ersten Hälfte Des vorigen Jahrhunderts war sie als Sängerin und Klaoier- oirluosin in wellen Kreisen geschätzt. — Der Rheingauer Weinbau hatte in den letzten Jahren mit ungünstigen Verhältnissen zu kämpfen; im besonderen waren eS die schweren Schädigungen durch den Heu- und Sauerivurm, welche die ErnteergebNisie in ganz erheblicher Weife beeinträchtigten. DaS Zahr 1902 brachte hierin eine, wenn auch nicht allzu beträchtliche Besierung, die jetzt ihre Rückwirkung auf die Weinoer stetgerungen nicht verkennen läßt. Unter den zahlreichen Angeboten erscheinen die neuen Weine in größerer 'Menge wie m den letzten Zähren. Sie beherrschen den diesjährigen VersteigerungSmackt un allgemeinen, unb nut bei den größeren Besitzern gelangen Werne der früheren Jahrgänge zum Verkaufe, ältere Gewächse jedoch auch nur in vereinzelten Fällen. Tem Jahrgang 1902 wurde zunächst kein allzu gunjtigeS Prognostikon gestellt. Nachdem die Weine aber inzwischen von der Hefe abgelassen sind und sich mll Sicherheit aus ihren Wett probieren lasten, ist allgemein festgeslellt, daß der 1902er eine ü berraschend gute Entwickelung erfahren hat, die ihm zu allseitiger Schätzung verhelfen wird. Die Weme finb burchweg remgärig, von angenehmer Raste unb mit schönem Bouquet auSgestattet. Auch der 1901er Wem, bet etwas reifer ist, hat sich auf bem Lager zu feinem Vorteil weiter auSgebaut Beide Jahrgänge haben Weine heroorgebracht, wie sie der heutigen Geschmacksrichtung am meisten entsprechen, durch welche jugendliche unb duftige, Nicht zu schwere Weme bevorzugt werden. Liebhaber älterer Weme, die größere Fülle, Aroma und die edle Art Rhemgauer Hochgenüsse zeigen, finben solche unter ben Jahrgängen 1900, vor allem aber 1897 unb 1898 unb auch 1895, von benen noch einige Partien ober Fässer zum Verkaufe gelangen. Kleine Mitteilungen aus Hessen unb ben Na ch harstaaten. Laut Ministerieller Verfügung ist gestattet worden, daß auch Mädchen die Stealschule zu Gernsheim a. Rh. besuchen. — In Mainz geriet der Rangierer Erb auS Guntersblum auf dem Bahnhof zwischen die Puffer ziviler Wagen unb würbe auf ber Stelle zu Tobe gedrückt. Gerichts laut. W. Gießen, 22. April. GewerbegerichL. Den Vorsitz führt Stadtverordneter Keller. Als Beisitzer fungieren Bäckermeister Friedrich Hennings und Schriftsetzer Aböls Hensel hier. Ter Cafs-Koch August B. hier verlangt von bem Hotelier August H. hier noch 1,76 Mk. Re st lohn. Ta Kläger im Termin nicht erschienen ift, entspricht bas Gericht bem Antrag bes Bcklagten und weist die Klage durch Betsäumnisurteil kostensällig ab. — Garten- arbeitcr Heinrich F. aus Atzbach klagt gegen Gärtner Rudolf W. hier wegen grund> und kündigungsloser Entlassung aus Eillschädigung. Es kam Dertzleich zu stunde, wonach Kläger die Arbeit beim Beklagten wieder aufnimmt — Die Klage de» T-uchbeckers Andreas R. gegen Dachdecker- meister Heinrich Sch hier, welche ebenfalls wegen kündig- ungslofer Entlassung erhoben war, fand durch Vergleich — Wiederaufnahme Der Arbeit — Erledigung. — ^n der Sache des Kellners Albert H. zurzeit in Frankfurt gegen Gafthofbesitzer Heinrich M. hier, über welche wir schon berichteten, ist durch Gericktsbeschluß das persönliche Erscheinen des Klägers angeordnet worden. Beerenweine. — Südweine. Mit höchsten Preisen ausgezeichnet. 2584 Fr. Leo ^aehiuleer (C. Herherj," LctterSweg 58. Leibniz Kinaermehl 6egr 1858 (A> * öcfd^äftsprinzip: Bc(tc Arbeit• GroßerUmfab♦ ßcfdtjciücncrnuben Jll^- y 1? iJktlX * franko-Ucscrung nactz jeder Babnftation $ 100 Zimmereinrichtungen £ Torirr^art'-iritio^pti vam x Wen Stiles und jeder Preislage In 1200 ümtr- ^-1 f^hrik * Jlucl yrOßlldUHlCyCTl null' T großen/neuen/modern cingcndjt-Ausflcllungs' l I Mi | yXClUllUt h1irr#>„^ Hip Cniftp hipfpnrl $ räumen- vedchligung dieser sowie der fabnK* I m moiorbciricb $ 611111112 QIC iplpC DICICUU * und Maschinen Näume erdeten- ]m öcgcnfaB iu JUL G ’V Brandpl- - Zehn große Schaufenster r Vorhänge - Unoleum B Bekanntmachung. In der Generalversammlung vom 19. 9(pril 1903 wurde an Stelle von Ludwig Henk zu Wetterfeld Otto Sann zu Langd zum Mitglied des Vorstandes der Spar- und Dar- lehnSkasse, eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht, zu Langd gewählt. Eintrag in das Genossenschaftsregister ist erfolgt. Hungen, den 24. April 1903. 3498 Grobherzogliches Amtsgericht. Aergebung von Aauarbeiten. Die zur Herstellung der Einfriedigung und Wege beim Gärtner-Wohnhaus der psychiatrischen Klinik zu Gießen erforderlichen Maurer-, Steinhaucr-, Schlosser-, Chaufsier- und Pftasterarbeiten werden hierdurch einschließlich zugehörigem Material unter Hinweis auf den Ministerialerlaß vom 16. Juni 1893 zur Vergebung auf dem Submissionsweg ausgeschrieben. Die Ausführungsbedingungen, Zeichnungen und Arbeitsbeschreibungen liegen in unserem Amtslokal zur Einsicht offen und sind die Angebote bis zum 9. Mai d. I., vormittags 10 Uhr, versiegelt und mit entsprechender Aufschrift portofrei an uns abzugeben. Zuschlagsfrist 2 Wochen. Gießen, am 25. April 1903. 3497 Großh. Hochbauamt Gießen. Neuling. Bilanz Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1901 100 Während 1902 gingen zu .... . 5 Aktiva. JC £ 1. AuSgeliehene Kapitalien 270822.81 /. Kaffenvorrat 12909.16 8. Ausstände 13182.88 4. Wlobilien nach 5°/e Abschreibung 66.76 Passiva. JC -- 1. Aufgenommene Kapitalien 289678.88 2. Stammguthaben der Mitglieder 728.50 3. Reseroefond 65.— 4. Betriebsrücklage 4559.22 5. Reingewinn 1900.01 296931.61 296931.61 Während 1902 gingen zu ..... . 5 8499 105 r r n Ob Daher Stand der Mitglieder Ende 1902 . 104 General-Versammlung Dienstag den 4. Mai l. I., nachmittags 1 Uhr, in der Wohnung des Rechners Hch. Ad. Lindenstruth III. TageS-Ordnung: Vorlage und Abhör der Rechnung 1902. Beuern, den 25. April 1903. Kür den Vorstand des Spar- und Vorschuß-Vereins Neuern ll e. G. m. u. H. zu Beuern. JohS. Sommerlad HL, Vorsitzender des Aufsichtsrats. Versteigerungs-Anzeige. Donnerstag den 30. d. Mts., von vormittags 9 Uhr ab, versteigert der Unterzeichnete aus freiwilligen Antrag des Besitzers im Saal bau Taly Nienhof in Bad-Nauheim folgende Gegenstände gegen Barzahlung: 24 farbige Tischdecken, 3 Gangtischdecken, 72 Betttücher, 80 Plumeauxbezüae, 46 KopfkissenbeHÜge, 12 do. mit Spitzen, 6 do. mit Einsätzen, 3 Tafeltücher, 11 Tischtücher, 42 Servietten, 86 do. Heine, 24 Tablettdeckchen, 64 Handtücher, 3 Frottiertücher, 2 Tisch- läuser, 36 Küchenhandtücher. 7 weiße Küchenschürzen, 4 Piquü- decken, 12 Plumeaux, 10 Kasteedecken, 12 Metzer, 18 Gabeln, 6 silberne Eßlöffel,, 12 Kaffeelöffel, 1 silbernes Buttermesserchen, 2 silberne Kompottlöffel, 2 Fleischgäbelchen, 6 Deffertmesser, 11 kleine Messer und Gabeln, 6 Eierbecher, 1 silbernen Servietlenhalter, 12 Mefferbänkchen, 1 silbernes Brotkörchen, 1 HmllierS, 1 Kompottschale, 8 Kaffeekannen, 4 Theekannen, 3 Milchkännchen, 2 Rahm- känncyen, 1 Kaffeeservice, lö Dessertteller, 11 tieie Teller, 80 flache Teller, 6 Brotkörbchen, 20 Fleisch- und Gemüseplatten, 18 Gemüse- schusseln, 2 große flache Platten, 14 kleine Teller, 7 diverse Puddingformen, 1 Gänsebraler, 1 Mefferputzmajchmc, 1 Punschbowle, 5 Tickmilchgläser, 1 Partie weige Weingläser, 11 geschliffene Biergläscr, 9 Krystallschälchen, 2 geschliffene Zuckerschnlen, 5 geschliffene Aiesserbänkchen, 1 Rauchservice, 1 Büchergestell, 1 Bügelbrett, 1 kleine Kommode, 1 Klavier, 1 Schreibtisch, £ Bett, 1 Serviertisch, 1 Ausziehtisch, 1 Sopba, 2 gepolsterte Stühle, 8 Lampen, 1 neuen Petroleumofen, 3 Wafferbütten, 1 Sitzbadc waiine, 1 Fliegenschrank, 1 Pettoleunrkocher, 1 Teppich und noch viele andere Haus- und Küchengeräte. DaS zur Versteigerung kommende Weißzeug ist sehr wertvoll. Die Versteigerung findet unwiderruflich statt. 3487 Wedel. Großh. Gerichtsvollzieher. Prim Mljcs-Hmngc Nciic MIta-jkrtHln frisch eingctroffen bei 1983 Georg Wallenfels, Marktplatz £L Telephon 46. Futzbodeuanstriche Cel-, und Lackfarbe, Berm'lem- lackiarbe in Palentbüchsen, Lmo- lcumlackjarbe, ParkcttivacliS, Siahljpäne, Terpcutnwl :c. cm pfiehli Adler-Drogerie Selicrs- wcg 39. Ltto Schaaf. 13369 Aibert’s ^368 Prof. Dr. Waqner'S Universal- Gartcndüngcr, Ehilisalpeter, Hornmchl, Kuocheumchl. ZimNierpilanzen - Rährsalz empfiehlt Udler-Drogerie Seltersweg 89. Ctto Schaaf. Gerechtigkeit bald. Reichngericht* walten lassen, als es entschied, dass die Beteiligung bei d. Württ. Serlenlos-Gesellschaft in Stuttgart in allen deutschen Staaten gestattet sei. Jeden Monat grosse Gewinnziehung u. Gewinnverteilung. 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Kaffee-Zusatz oder keinen? Kaffee ohne Zusatz schmeckt oft hart, säuerlich, regt leicht auf. sieht dünn aus. Kaffee mit geeignetem Zusatz — der beste ist der Anker- Lichoricn von Tommerich di Eo. — schmeckt weich, dabei kräftiger, ist bekömmlicher und zeigt eine tiefbraune Farbe. Wirtschaftlich wird durch tiefen Zusatz außerdem gespart. Tie praktischste Packung ist der Anker Eichorien in 10 Pf.- Nästchcn mit 1 Tafel zu 50 Würfeln, denen I feine Ansichts- Postkarte befliegt. Er ift fast überall zu kaufe». '610 Gietzener Stadtttzeater. Dienstag den 28. April 1903: 10. kcsmt-WMl irö Biöingcr ?pctctkn=6n|tinMe6. Novität! Novität! Das süste Mädel. Cperctle in 3 Akten von Heinrich Reinhardt. Anfang 8 Uhr. Ende 10l/8 Uha 3tt Vorbcroituug: 2>ie pperfee. Boccaccio. Z>er Mikado.