Nr. 251 Erscheint tLglich außer Sonntag-. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Hessischen Landwirt die Siehener Kamilien» blätter viermal in der Woche beigelegL StotanonSbrud u. Verlag der Brühl'schen ttnwers.-Buch- u.6tem» b ruderet is vormUtags 10 Uhr. ; etlenpvelfl; lokal 12'151, auflrodrtfl 80 Pfg. 3«taai»0ClHä für den polti. and attgern. Teil P Witiko fÜt .Stabt und &mb* und .GertchlSjaaf. August Gütz, für den '21 n- letqentetl* Panfl Beck. Deutsches Keich. Berlin, 25. Okt. Der Kaiser hatte sich für gestern abend beim Grafen Bülow zum Diner angesagt. Unter den Geladenen befanden sich oer Rektor der hiesigen Universität, Freiherr von Richthosen, die Professoren Reinhold Begas, Dr. Slaby, Renvers, Harnack, FürstAchnowsky, Generaladjutant v. Scholl, Fregatten-Kapitän von Grurmne, der Chef der Reichskanzlei Wirkt Geh. Oberregierungsrat Conrad und Oberleutnant Graf Viktor zu Eulenburg. — Zu der Finanzministerkonferenz will das „B. T." noch- erfahren Haden, daß Mgemeine Ueberem- stimmung dahin erzielt sei, daß für die Durchdringung neuer Steuern weder Aussicht, noch erneNvt- Wendigkeit hierfür vorliege. Weder Bier noch Ta. - sbak, noch die.Automaten sollten zu indirekter Besteuerung herangezogen werden. — Das Entlassuugsgesuch des OLerprasrdenten Freiherrn v. Richt Hof en ist zum 1. November genehmigt worden. Als sein mutmaßlicher Nachfolger wird ein ost Preußischer Edelmann, der viel in der Umgebung des Kaisers weilt, genannt. — Eine Kommission hatte einen Entwurf zu Unfall- Verhütungs vor schris t en für die ^ndwrrt- schastlichen Maschinen ausgearbeitet, dieser Entwurf ist in einer Konferenz der landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften zur Annahme gelangt. Selbstverständlich ist jede Berufsgenossenschaft berechtigt, diese Vorschriften einzuführen oder nicht, sie gegebenenfalls mit Abänderungen zu versehen usw. Jedoch ist jetzt zu. erwarten, daß sich eine regere Tätigkeit auf dem Gebiete der Unfallverhütung in den larrdwrrtschastlrchen Berufs- genojsenschajten geltend machen wird, umsomehr all die Kommission den Austrag erhalten hat, auch Ar andere: ihr geeignet erscheinerrde Gebiete weitere Unsallverhutungs- Vorschriften zu entwerfen. , Hannover, 24. Okt. Der^ Ziimnermeistertag, der von 200 Zimmer meistern aus allen Zeilen des Reiches besucht ist, beschloß die Gründung emes Jrutstner- m e i st e r b u n d^e s. Der Zweck soll die tzÄmrg des Znn- mergewerbes im Allgcmcmen und die Vertretung der Arbeitgeberinteressen im Besonderen sein. Atm nster, 25. Okt. Heute fano im kgl. Sckstoßgarten Luses mit Ausnahme eines Zimmers eingeräumt; endlich in 1892, nach Vollendung des Neubaues der Stadtknabenschule, erhält die Schule von der Stadt das Schulhaus auf dem Oswaldsbera zur alleinigen Benutzung. Damit war-endlich die Möglichkeit einer Reu- organisatwn der Schule und einer wesentlichen Erweiterung ihrer Lehrziele gegeben. Ein besonderes Interesse bekundeten auch fortgesetzt unserer Schule der Aliceverein in Darmstadt, der, mit reichlicheren Mitteln versehen, lange Jahre emen jährlichen Beitrag von 100 Mk. leistete, die Spar- und Leihkasse in Gießen, die regelmäßig jährliche Unterstützungen zuerst von 100 Mk., später von 400 urrd 500 Mk. verwruigte, und der Staat, der in regelmäßigen Zwischenräumen einen Beitrag von 500 Mck. gab. Mehrfach sind auch Vortragsrechen, Konzerte und Theatervorstellungen veranstaltet worden, deren Erträgnis der Schule zu gute kam; denn aus den regelnräßigen Beiträgen seiner Aiitglieder und den Einnahmen aus Schulgeld hätte der Aliceverein niemals seine großen Artsgaben bestreiten können. Das Schulgeld hat man nämlich von Anfang an aus sehr mäßiger Höhe gehalten, um niemand vom Besuch der Schule aozuschrecken, namentlich auch nicht ärmere Gemeinden daran zu hindern, daß sie ihre Jndustrielehrerinnen auf Gemeindelo,ten in der Aliceschule ausbilden ließen. Für Unbemittelte sind regelmäßig einige Freistellen offen gehalten worden. Der Lehrplan der Schule war anfänglich sehr einfach: Im ersten Semester, Winter 1878/79, wurde gelehrt in einem 1. Kursus von wöchentlich 24 Stunden: 2 Stunden Sticken, 2 Stunden Räodellzeichnen und Musterfchneiden, 14 Stunden Weißnähen, Zuschneiden, Anfertigen von Leibwäsche, Flicken, 4 Stunden Stricken und Stopfen. Der 2. Kursus umfaßte in 6 Stunden wöchentlich Zu schneid en und Maschinennähen, der 3. Kursus in 16 Stunden wöchentlich Kleidermachen. Die Zahl der Schülerinnen betrug 38. Sehr bald erweiterte aber die Schule ihren Wirkung^ kreis, indem sie auch die Ausbildung von 5^andarbeits- lehrerinnen in ihr Programm aujnahm. So erscheint denn weiter auch ein Lehrermnen-Kursus im Programm unserer Schule, der während der fünf Sommermonate in wöch^ent- lich 26 Stunden Stricken, Häkeln, Nähen, Fachzeichnen, Zuschneiden, Unterrichtslehre, Freihandzeichnen, Rechnen, Deutsch (geschäftliche Briefe) und Schönschreiben behandelte gegen ein Honorar von nur 40 Mk. Das Zeugnis über die bestandene Prüfung berechtigte zur Anstellung als Handarbeitslehrerin in den Gemeinden des Großherzogtums. Mit der Zeit erfuhr nun der Unterrichtsplan eine immer weitere Ausdehnung. Das im Jahre 1889 ausgegebene Programm verzeichnete folgende fünf 5turse: 1. Weißnähen, Sticken, Stopfen, Fachzeichnen, Freihandzeichnen. 2) Anfangsunterricht im Mas astneunähen, Wäschesa)neiden, Weißstiaen, Fachzeichnen, Frechandz.ichnen. 3. Erweiterter Unterricht im Maschtnennähen, Wäscheschneiden, Freihandzeichnen, Weiß- und Buntsticken. 4. Weiß- und Buntsticken, Filet-Guipure, Point-Lace usw. 5. Kleidermachen, Zu- schneiden, Fachzeichnen, Freihandzeichnen. 6. Bügeln. 7. Buchführung. 8. Zeichnen und Skalen. 9. Lehrerinnenkursus. Die Zahl der Lehrkräfte betrug jetzt fünf, nämlich die Damen Awser, Decker, Pseil, Schopbach und Herr Hug. Ter Besuch der Schule, der sich im ersten Jahre ihres Bestehens auf insgesamt 85 Schülerinnen belaufen hatte, war stetig gejtiegen. Tie Durchschnittszahl war 155 in den Jahren 18/8 bis 1885. Insgesamt hatten bis zum letzteren Jahre 1083 Personen Unterricht genommen, von denen sich 38 zu Handarbeitslehrerinnen ausbildeten. Bis zum Jahre 1888 stieg die Zahl auf 1557 und bis zum Jahre 1893 auf 2200. Jetzt beträgt die Gesamtschülerinnenzahl rund 3500. Davon haben 180 die Prüfung als Handarbeitslehrerin abgelegt. Einen großen Abschnitt im Leben der Schule aber leitet das Jahr 1892 ein, in welchem der Ueberzug in das von der Stadt zur Verfügung gestellte neue Heim auf dem Oswaldsberg erfolgte. Im neuen Hause war es nun auch möglich, den schön lange bestehenden Plan der Angliederung einer Kochschule zur Ausführung zu bringen. Eine größere Probe ihrer Leistungsfähigkeit bestand die Kochschule im Sommer des Jahres 1898, als Ihre Königl. Hoheiten der Großherzog und die Großherzogin, sowie die hohe Protektorin der Schule, Prinzessin Ludwig von Battenberg, Königl. Hoheit, anläßlich eines auf Oswaldsgarten stattsindenden landwirtschaftlichen Festes die Aliceschule mit ihrem Besuche beehrten und dort den Tee einzunehmen geruhten. Als weiterer Kursus erschien im Programm von 1902 ein Kursus im Kunstwaschen von 2r ^monatlicher Dauep Endlich wurde vom Winter 1901/02 an gerneinscyaftlich mit dem Kaufmännischen ^Verein ein Handelskursus für Damen eingerichtet, in welchem von Herrn Hauptlehrer Knaus in einfacher Buchführung, Kontorarbeiren, kaufmännischem Rechnen, Schönschreiben, urrd im Gebrauch der Schreibmaschine unterrichtet wird. Eine neue Ordnung der Unterrichtskurse wurde nötig im Jahre 1902 durch eine Verfügung, welche bestimmte, daß in Gemeinden von mehr als 2000 Seelen an den öffentlichen Schulen nur solche Lehrerinnen zur Anstellung kommen dürfen, die sich einer staatlichen Prüfung unterzogen haben. Eine der drei zu errichtenden Prüfungskommissionen wurde nun nach Gießen verlegt. Durch, diese staatlichen Prüfungen, die im Lokal der Schule und im wesentlichen von deren Lehrkräften abgehallen werden, trat somit die Schule zu den staatlichen Unterrichtsbehörden in enge Beziehungen, die aus die weitere Entwicklung der Schule sicher vom wohltätigsten Einfluß sein werden. Diesen Beziehungen entsprang zunächst das erweiterte Unterricksts- programm; es trat dem fünsmonatlichen Kursus zur Ausbildung von Lehrerinnen cm neunmonatlicher zur Seite für alle die Schülerinnen, welche die staatliche Prüfung ablegen wollen. Das warme Interesse, das die Sbadt Gießen von Anfang an für die Aliceschule hegte, bekundete sie im Jahre 1900 durch einen neuen Beweis ihrer Fürsorge, indem sie der Oberlehrerin Frl. Möser die Berechtigung zu einer Pension in derselben Höhe, wie sie die an den städtischen Schulen angestellten ZMndarbeitslehrerinnen genießen, zuerkannte. Für die Altersversorgung der übrigen Lehrerinnen sorgte der Aliceverein selbst, indem er sie in die Kaiser Wilhelm- Stistung einkaufte und die Beitrüge zur höchsten Klasse der Alters- und Jnvaliditatöversicherung für sie übernahm. Möchte es der Aliceschule vergönnt fein, unter gleichen Inserat). ** Steinkohlen -Bezugsgesellschaft Gießen. In unserem Bericht vom Samstag ist zu bemerken, daß Nußkohlen (Sommer) 40304,86 Zentner, nicht 4304,32 Zeruner bezogen wurden. 8. Leihgestern, 25. Oft. Am Donnerstag stürzte das 5 jährige Söhnchen des Wagnermeisters Pauli in einen Brunnen und wäre sicherlich ertrunken, wenn nicht der Ge- clle L. Schäser von Watzenborn rechtzeitig zu Hilfe gekommen wäre und den Knaben unter eigener Lebensgefahr gerettet hätte. )( Grünberg, 25. Oft. Die hiesige Dickelsmühle, welche von dem bisherigen Besitzer um 45 000 Mk. erworben wurde, ging letzte Woche für 8000 Mk. in den Besitz des Herrn Theodor Stein hier über. — Auf öffentliche Einladung versammelten sich heute nachmittag gegen 100 Personen, um das für die beabsichtigten Kuranlagen ausersehene Terrain unter entsprechender Aufklärung und Belehrung einer eingehenden Besichtigung zu unterziehen Leider war der in Aussicht gestellte Besuch der sich für das Projekt interessierenden Herren aus Frankfurt unterblieben und auch das Großh. Kreisamt erteilte in letzter Gründe eine Absage. b. Laübach, 25. Oft. Der zu einem Jahr Gefängnis verurteilte Schreiber ist heute früh aus dem hiesigen Gefängnis entwichen. (!) Friedberg, 24. Oft. Die Errichtung einer höheren Bürgerschule für Mädchen ohne Vorschule ist vom Stadtrat einstimmig beschlossen worden. Man glaubt, daß sie schon im Frühjahr eröffnet werden kann. — Taubstummenlehrer Heyland hat der evangelischen Kirche ein Geschenk von 2 5 000 M k. vermacht. — Die Stadt löste im Herbst für Obst 9775 Mf, — Auf dem freien Platz um die Stadtkirche ist die Herstellung von gärtnerischen Anlagen geplant. R. B. Darmstadt, 24. Oft. Am 6. oder 7. November tritt der Zar in Begleitung des Grafen Lambsdorff die Nückreise nach Rußland an. R. B. Darmstadt, 25. Oft. Das russische Kaiser* paar kam heute vorrnittag von Wolssgarten nach Darmstadt und besuchte mit dem Prinzen Andreas und Gemahlin sowie dem russischen Minister, Grasen Lambsdorff und den Hofcharchen den Gottesdienst in der russischen Kapelle. Am Abend kamen das Zarenpaar, der Großherzog, Prinz und Prinzessin Heinrich und die battenbecgischen Herrschaften wieder sämtlich mittels Automobils hierher und besuchten das Hoftheater, wo Wagners Tannhäuser zur Ausführung kam. Die Rückkehr der fürstlichen Herrschaften nach Jagdschloß Wolssgarten erfolgte mit der Bahn. — Die vor kurzem angekündigte Ausstellung von dem neuen Mitglied der Künstler- tolonie, Paul Haustein, ist nunmehr im Souterain des Ernst-Ludwig-Hauses eröffnet worden. Sie umfaßt Arbeiten in Metall, keramische Gegenstände, zahlreiche Buchschmuckblätter und Sonstiges. Die interessante kleine 2lusstellung, welche ein Bild vielseitigen Schaffens gibt, sei dem Besuch insbesondere der Kimstgewerbetreibenden wärmstens empfohlen. R. B. Darmstadt, 25. Oft. Gesindeball des Hoftheaters. Bei dem Künstlerfest, das von den Mitgliedern des Hostheaters zum Besten der Wohltätigkeits- Anstalten der Genossenschaft deutscher Bühnenangehöriger in sämtlichen Räumen des städtischen Saalbaues verunstaltet wurde, konnte man sich wirklich auf einen glänzenden Gesindeball in einer Weltstadt versetzt sehn, so lustig war die Zahl der Küche und der Haus-, Reit-, Stall- und Bauernknechte, der Osfiziersburschen, Kammerdiener, Kutscher und Portiers, die sich in trauter Harmonie mit den adretten Stuben-, Kammer- und Küchenmädchen, den feschen Bauerndirnen, Kinderfrauen, Wäscherinnen, Milchmädchen usw. hier ein großes Stelldichein gegeben hatten. Das Dienstbotenkostüm lvar eben Vorschrift, wie sich das für einen ordentlichen Gesindeball auch von selbst versteht, und was den zahlreichen anderen Sterblichen, die für die Erlangung eines Herrschaftsbuches und damit der Erlaubnis, in vrosaner-Gesellschaststoilette zu erscheinen, eine Mark Aufschlag zahlen mußten, besonders imponierte, das lvar das stattliche Netz der Polizeiorgane, die überall im Saale und aus der Bühne in blankgeputzter Schutz- mannsunisorm und größtem Diensteifer für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung sorgten. Die polizeiliche Eröffnung des Festes erfolgte durch den Amtsdiener Eonradi, der in seiner köstlichen Gesängniswürter- Frosch-Maske sich zu vortrefflichen Begrüßiings-Knittel- bersen begeistern ließ. Viel Spaß machten dann das Wiener Walzerkouplet „Donauperlen", von fünf feschen Aaschermadeln vorgetragen, und drei Lieder eines Dienst- boteu-Doppel Quartetts, beide Chöre aus den ersten Sängerinnen und Sängern des Hostheaters zusammengesetzt. Die Dienstboten sangen auch noch das drollige „Bei uns z'Haus" von Joh..Straiip und dann mimten mit prächtigem Humor Frl. Bradski-Ziegler und Herr von Wolzogen- , Marlow ein paar Ueberbrettllieder, den „luftigen Ehemann" und ,chie Haselnuß" von Oskar Strauß. Den Gipfelpunkt der allgemeinen Lachlust aber erreichte der Abend mit einer Theaterprobe von Schillers „Räubern" in Wixhausen; hier spielte der Theaterdirektor Schmierberger- > Conradi und jein getreues Küchenfaktotum Frau Zeter- . Den Ihausen als der alte Moor, zuerst mit Hilfe einiger Künstler, zum Schluß aber der Direktor als Briefträger mit Hilfe von 26 Briefen die Räuber ganz allein — ein i echtes, stürmische Heiterkeit aus allen Seueu des Hauses ; erregendes Meisterpütt. Daß darnach auch Zeplers „Cake- ■ Walt'" aus „Pitt und Pottet", gesungen und getanzt von ■ Frl. Ziegler und Herr-» Murlow, den vollen Appbaus erntete, Vedats kaum noch der Erwähnung. Fast sämt- : liche bekannte Bühnenmilglieder, wir nennen nur .die feiten oe Haan, Valdek, Rehbock, Wagner, Knispel, Riech - , mann u. v. il, hatten nach besten Kräften, auch als über- für Krieg zu stimmen, er würde dafür sorgen, daß das» von Glänzer gekaufte Pferd von Krieg bezahlt werde. Rechtsanwalt Katz stützt sich int Wesentlichen aus die Ausführungen des Zeugen und beantragt die Wahl für un- gillig zu erklären, da ein Stimmenkauf seitens des Krieg stattgesnndeu habe. Rechtsanwalt Jnstizrat Metz zu Gießen bestreitet den Stimmenkauf, worauf der Provinzial - Anschuß nach geheimer Beratung beschloß, dem Rekurs stattzugeben, die Wahl zu kassieren und der Gemeinde die Kosten des Verfahrens aufzuerlegen, sowie eme Verhandlungsgebühr von 10 Mark an die Provinzialkasse zu zahlen. ** „Vier Jahreszeiten". Dm Dienstag und Müt- woch, den 27. und 28. d. Mts.' finden im genannten Lokale 2 große Spezialitäten-Vorstellungen statt, woraus wir an dieser Stelle nochmals aufmerksan- machen. (Näheres Aus Stadl und Land. Gießen, den 26. Oktober 1903. Personalien. S. K. H. der Großherzog haben den Großh. Geheimen Obersorstrat i. P. Ludwig Frei) auf ein Nachsuchen von der Stelle eines Mitgliedes der Prüfungskommission für das Finanz- und technische Fach zu entheben und den Großh. Geheimen Obersorstrat Dr. Walther zum Mitglied der Prüfungskommission für das Finanz- und technische Fach ernannt. •• Das Großh. Regierungsblatt Nr. 50, ausgegeben am 23. Oktober ds. Js., enthüll: Verordnung, die Enteignung von Gelände zum Bau einer Nebenbahn von Butzbach nach Lich. (Der Butzbach-Licher Eisenbahn- Aktien-Gesellschaft wird eine weitere Frist zur Stellung des Antrages auf Einleitung des Enteignungsverfahrens bis zum 1. Dezember 1903 gewährt.) ** Provinzial-Ausschuß. Am Samstag beschäftigte sich der Provinzialausschuß mit dem Gesuch des Philipp Kuhl zu Inheiden um Konzessionierung einer Gastwirtschaft und erkannte zu Recht, daß unter Aufhebung des Urteils des Kreisausschusses des Kreises Gießen vom 21. Wiärz 1903 dem Rekurs stattgegeben und dem Gesuchsteller die Konzession zu erteilen sei. Die Kosten des Verfahrens trägt der Gesuchsteller. Der Sachverhalt ist folgender: Ter Gesuchsteller bat unterm 6. Februar 1903 vor der Großh. Bürgermeisterei Inheiden um Erlaubnis zum Betrieb einer Gastwirtschaft. Der Gemeinderat zu Inheiden verneinte in seiner Sitzung vom 10. Februar l. Js. die Bedürfnis frage. Hiergegen protestierte der Bürgermeister Reitz in einem Bericht an das Großh. Kreis- anlt Gießen, indem er ausführte, im Gemeinderat seien zwei Mitglieder, die Wirtschaft betrieben, und spricht sich für die Gewährung des Gesuches aus. Der Kreisausschuß des Kreises Gießen schließt sich in seiner Sitzung vom 21. Mürz l. Js. dem Gemeindebeschluß an und begründet sein Urteil damit, daß bei einer Einwohnerzahl von 375 Seelen drei Schankwirtschaften genügten. Hungen, welches mehrere Gasthöfe besäße, liege nur 20 Minuten von Inheiden entfernt und könne leicht erreicht werden. Auch seien in dem nahegelegenen Trais-Horbosf zwei Gastwirtschaften vorhanden und den Reisenden sei Gelegenheit geboten in diesen Gemeütden Nachtquartier zu ftuoen. Gegen diese Entscheidung verfolgte nun der Vertreter des Gesuchstellers, Rechtsanwalt Katz zu Gießen form- und fr pt- gerecht Rekurs an den Provinzial-Ausschuß. In der heutigen mündlichen Verhandlung sprachen sich die Zeugen für die Gewährung des Gesuchs aus, worauf sich Rechtsanwalt Katz in feinen Ausführungen stützte, und beantragte, dem Rekurs stattzugeben, was geschah. Sodann werden die Urteile in Sachen Enteignung von Gelände des Karl Stern zu Homberg a. 0. zur Erbauung der Nebenbahn Nieder-Gemünden—Nieder Ofleiden, sowie in Sachen Enteignung von Gelände für die Nebenbahn Lauterbach-Grebenhain—Crainfeld verkündet, in we-- chem die Enteignung ausgesprochen wurde. Als vierter Punkt der Tagesordnung steht die Reklamatron gegen die Bürgermeisterwahl zu Bur gbr acht. Am 15. Ott. 1902 fand in der Gemeinde Durgbracht die Bürgermeisterwahl statt, bei welcher Johannes Krieg II. und Heinrich Reifschneider daselbst je 22 Stimmen erhielten. Da Stimmengleichheit vorhanden war, wurde Stichwahl auf den 8. November anberaumt, bei welcher ebenfalls Stimmengleichheit herrschte und sodann das Los zu Gunsten des seitherigen Bürgermeisters gezogen wurde. Krieg, war also der Gewählte. Gegen diese Wahl wuroe seitens verschiedener Wähler Rekurs verfolgt und ausgesührt, daß die Wahl ans Stimmenlaus beruhe, ipdem ebcr Gewählte drei Personen, die erst zur Partei Neifjchneider zählten, durch Leistung von Bürgschaft usw. auf seine Seite herüber gezogen hätte. In der heutigen Verhandlung bestreitet der Gewählte, Bürgschaft mit Rücksicht auf die Wahl geleistet zu haben, was jedoch von den vernommenen Zeugen widerlegt wird. Ein Anhänger der Partei Krieg soll sogar am Abend vor der ersten Wahl zu Wilhelm Glänzer in die Wohnung gekommen fein, und denselben gebeten haben, -um Beitritt Ku jenen gewerkschaftlichen Organisationen auf, die nicht auf dem Boden des Klass en - k a m p f e s stehen. Sie fordert ferner von der Gesetzgebung: 1. Sicher- ung und Erweiterung des Koalitionsrechtes, und zwar: a) der § 152 ver Reichsgewerbeord-nung soll nicht nur aus Erlauguiig besserer, sondern auch auf die Erhaltung bestehender Lohn- und Arbeitsverhältnisse Anwend- nng finden; b) der § 153 R.-G.-O. soll dahin erweitert werden, daß nicht allein der Mißbrauch des Koalivons- rechts unter Strafe gestellt wird, sondern auch du Ver- hiiiderung am legitimen Gebrauch. 2. Schaffung eines einheitlichen und freiheitlich.en Vereins - uiid V e r s ain ni l u n g sr e ch t s für das ganze Reick- an Stelle der einzelstaatlichen Vereinsgesetze, worin alle das Koalv- tionsrecht und die Tätigkeit der Berufsvereine cincngciiben Bestimmungen der Vereinsgesetze beseitigt sind. Im be- 'onderen soll allen Vereinen, die aus Grund des 8 152 R-G.-O. gebildet sind (Arbeiterberussvereine, Gewerl'schas- ten), sowie allen sonstigen zur Wahrung der Berufsinteressen gegründeten Vereinen gestattet werden, ihre Tätigkeit auf die alligcmeinc Verbesserung der sozialen und wirt- chaftlickiien Verhältnisse des Gewerbes, namentlich auch durch s2LenDerung, der Gesetzgebung auszudehuen, ohne dadurch deii Bestiuimungen der einzelstaatlichen Vereinsgesetze imterwvrfen zu sein. ^Uid), die Frauen ist die Teililahme und Ätitivirkung an sozialpolitischen Vereinigungen uiid 53er)'antnilaingen zu ermöglichen. 3. Verleihung der R echts- ähigkoit an die Berufsvereine zur Sicherstellung chrer Vermögensrechte ohne Einschränkung il)rer Bewegungsfreiheit." c In Der Debatte bat u. a. der Vertreter der bayri- chen Postbediensteten, Schreiner-München, in )ie Resolution einen Passus auszunehmen, der für die Arbeiter und Angestellten der Staats- und Gemeindebetriebe uneingeschränktes Koalition sr echt fordert, damit sie öffentlich ihre Interessen wahrnehmen und den Weg der Selbsthilfe einschlagen können. Insbesondere soll ihnen die unbeschränkte Ausübung des Petitions-, Beschwerde- und Versammlungs- rechts, der freie Ausdrucr ihrer Wünsche den Verwaltungen gegenüber durch die Organisation und die selbstgewählten Vertrauensmänner gestattet fein. Bei der Abstimmung wurde der Aiitrag der süddeutschen Staatsbediensteten fast einstinmiig angenommen, desgleichen die ganze Resolutiion. m c Abends wurde ein Kommers äbgehalten. Dre Redner fanden teilweise sehr scharfe Töiie gegen die Sozialdemo- tatie. Beweisen wohlwollenden Interesses, wie sie ihr in Den ersten 25 Jahren ihres Bestehens zuteil wurden, auch ferner» hin segensreich zu wirken in der Erziehung der Flauen zu nützlickier TäRgkeit in Familie, Schule und Leben im Sinne und Geiste ihrer hohen ersten Protektorin, der verstorbenen Großherzogin Mice, die der Sck)ule ihren Namen gegeben hat. Danach nahm Oberbürgermeister Mecum das Wort zu folgender Disprache: Gkoßberzogliche poherti Hochverehrte Festversammlung! Zu dem heutigen Fest- und Ehrentage des Gießener Alice- Vereins für Frauenbildung imD -Erwerb ist mir eine zwiefache ,5lufgabe geworden, rvelche ich gern und mit Freuden übernommen Namens der Stadt Gießen heiße ich Etire Hoheit, die hohe Protektorin des Vereins, ut unserer Stadt von ganzem Herzen willkommen und überbringe denr Verein und seiner Protektorin die besten Glückivünsche zinn heutigen Tage. Die Bcwohiier von Gießen, nicht minder die der Proviiiz Oberhessen imb der benachbarten preußischen Orte, sind deni Verein, seiner Protektorm und Veit Danien des Vorstandes zu großem Dank verpstlchtet, weil diese piit eiiigehendcr Sachkenntliis uiid Ausopferilng, dttrch unernnidliche Teüigkeit tauseriden von jungen Mädchen Keimtnisse und Fertigkeiten beigebracht haben, die ihnen eine gesicherte und geachtete gebens- Stellung bieten, und weil sie vielen jungen Mädchen, die sur ihre Zukunst nicht aus eigenen Erwerb ange,viesen sind, eine tüchtige Grundlage und Uliteriveismig für ihren künitigen Beruf als Hausfrau gehen. Ter Verein hat damit redlich mitgearbeitet an der großen sozialen Aufgabe, den Fraiien mtgemeffene ErwerbSzweige erschließen nnD die Heranwachsende weibliche Jugend zu tüchtigen Hausfrauen zu erziehen. Mit diesem Glückwunsch möchte ich die Bitte verbinden, der Verein möge nicht erlahmen in seinem idealen Streben, er möge sortfahren auf der mit soviel Glück Uiid Erfolg betretenen Bahn und seine Schule, die schon so großes geleistet hat, inuner mehr ausbaueli nnD vervollkommnem Darin wird ihm auch für die Zukunft der Darck und die Hilfe der Stadt Gießm und ihrer Bewohmr Nicht Wc”-veite Aufgabe ist mir vom Vorstand des Alicevereins öer ehrenvolle Auftrag zu teil geworben, seiner hohen Protektorin, Den anwesenden Gästen, den Vereinsmltgliedern, Lehrerinnen und Lehrern, allen früheren nnD jetzigen Schülerinnen aufrichtigen Tank auszusprechen für das große Interesse, das sie bisher Miseren Bestrebungen entgegen gebracht und durch ihr heutiges Erscheinen aufs neue bekundet haben, rmd weiter die Bitte auszusprechen, sie möchten auch ferner ihr freundliches Wohlwollen der Schule bewahren und eifrig neue Mitglieder werben, damit Der Verein auf breiterer finanzieller Grundlage seinen Bestrebungen noch mehr als bisher nachkommeii kann zum Besten der Zukunft unserer heranrvachsenden Jugend. Um auch weiteren Kreisen zu zeigen, was unsere Schule leistet, und gelvissermaßeri als Rechtfertigung feiner Tätigkeit während des verflogenen Vierteljahrhunderts hat der Vorstaiid in den Schulräumeii eine Ausstellung von Schülerarbeiten veranstaltet, -u dereii Besuch er fremrdlichst eirlladet. Etwaige Mängel der Arbeiten bittet der Vorstand wohlwollend zu beurteilen, weil es eben Schülerarbeiten sind und die Vollkommenheit in weiblichen Handarbeiteii erst durch lange Uebtmg erlangt wirb. Der Vorstand glaubte, den heutigen Festtag nicht vorübergeheu lassen zu Dürfen, ohne auch der Stifterm des Vereins, der hochseligen Großherzogin Alice dankbar zu gebenfen. Wenn auch der vlame des Äreius und seiner Schule immer wieder das Bild der edlen Frau auf dem Fürsteiitrone uns vor Augen führt, wollte der Vorstand den Lehrerinnetl wib Schülerinnen auch ein dauerndes Zeichen des Gedenkens an das heutige Jubelfest des Vereins und feine hohe Stifterin und erste Protektorin, der wir alle so unendlich viel Gutes und Edles zu verdanken haben, verleihen. Unserer jetzigen Protektorin sind wir zu außerordentlichem Dank verpstichtet, daß sie zu unserem Feste in höchsteigener Person erschienen ist und ihr unerschöpfliches Wohlwollen für den Verein dadurch aufs neue dekundet hat, noch mehr aber dafür, daß sie uns noch die besondere Ehre erweisen will, die Gedenkzeichen für ihre edle Frau Mutter den Lehrerinnen selbst zu überreichen. Schließlich ist mir soeben der Auftrag geworden, Den Dank I. Großh. Hoheit zum Ausdruck zu bringen für die freundliche Begrüßung, die Ihr bet der Ankunft und in diesem Saale entgegengebracht worben ist. Den Lehrerinnetl der Miceschule nm wen Geoenk- «medaillen überreicht und den Schülerinnen je ein fein aus- igkführtes Bildnis sder verewigten Großherzogin Alice, der ,'Gründerin des Vereins. Mit dem Gesang des akademischen Gesangvereins „Dem Gott Jehova schalle Dankgesang" a. d. Oratorium „Josua" -von Handel war die Feier beendet. I. Hoy. die Prinzessin unterhielt sich mehrfack)! mit Damen des Vorstandes, verabschiedete sich mit freundlichen Worten und begab sich ^ur Wckreife zum Bahnhof. Viele der JMeilnehmer begaben sich nach dem Schulhaufe, um in den dortigen Räumen die Ausstellung weiblicher Handarbeiten zu bejich^ ttigen. .......— -- ArveiterLongreß. Frankfurt a. M., 25. DTt Heute und mvrgen tagt hier ein Arbeiter kongreß, der -fick) offiziell „Erster deutscher -Arbeiterkongreß" nennt. Sozialdenwkratifche mid HirfchfDunckersche Gewerkvereine sind nicht vertreten. Die Delegierten vertreten: a. christliche Gewerkschaften, L. sonstige Derufsvereine, darunter Eisenbahlierverbände, Deulschnalionaler Handlungsgehilfen- AZerband usw., c. evangelistt^e Arbeitervereine, d. katholische Arbeitervereine, im ganzen 620000 Arbeiter. Nach 4 Ichr wurde der Kongreß, der von etwa 200 Delegierten besucht ist, von dem Vorsitzenden des Lokalkomitces, Bärrn-Franksurt eröffnet, in der er die anwesenden Stadtverordneten, den kgl. Gelverberat und den Vorsitzenden des Gewerbegerichts fpesonders begrüßte. Von den Verheißungen der Februarerlasse fei noch manches unerfüllt. Schuld an dieser Tatsache sei der Undank, mit dein die dar geböte ne.Hand des Kaisers zurückgestoßen wurde. Es gelte, dem Kaiser, der das Wohl der Arbeiter wolle, treu zur Seite zu stehen. Die Ansprache schloß mit einem Hoch aus den Kaiser. Zu Vorsitzenden wurden der Vorschende des evangelb' scheu Arbeitervereins Berlin, Frariz Behrens, und der Vorsitzende des Gesamtverbandes der christlichen Gewerkschaften, Stegerwald-Äöln, gewählt. Hieraus wurde ein Huldigungstelegra mm an den Kaiser abgesandt. lieber das Koalitionsrecht der deutfchen Arbeiter und die Ver cinsg es etzg ebun g sprach der Veibands- sekretär der christlichen 'Textilarbeiter, Schisser-Krefeld. Mit vcm Ruf nach einem guten Reichsvereinsgesetz schloß unter Beifall der Redner, der folgende Resolution vorschlug: „Tie berufliche Organisation der Lohnarbeiter ist das einzig wirksaino und deshalb nuerläßlich^ notwendige Mittel, um eine gerechte Regelung der Lohn- und Arbeits- Verhältnisse aus Grund des freien ArbeitsVertrags zu erzielen, eine gedeihllck)e Entwicklung des nationalen Wirtschasts- und Gesellfckmftsleberis zu sichern und dauernd geordnete Verhältnisse zwischen Arbeiter und "Arbeitgeber aus dem Boden der anerkannten Gleich- b e r e ch t i g u n g beiderseitiger Organisationen anzu- bahnen und in Tarisgemeinschafien seftzuhalten. Von dieser Ueberzcugung durchdrungen, fordert die Versamm- Erng alle u uorganis ier te n d cu t s ch en Ar be iter Telephonischer Kursbericht* . 26.90 3^/q Mexikaner Tendenz: fest. 7981 Gebrühter Berdum Bahnhofstrasse 27. Lindenplatz 12. Sämereien, Landesprodukte* X Echte Blousen Kostüm-Röcke Unterröcke in denkbar grösster Auswahl. Wsm Kuder & Sonneborn Marktstrasse 25. 8023 Für Erwachsene und Kinder. Für Gesunde und .Kranke. I Neue Gemse-Kschrm Iffnb eingetroffen und empfehle über 75,000 im Gebrauch 1 MZWWlM w . 101.90 . 90.60 . 101.80 Kolonialwaren, Delikatessen, Konserven, Fische, Meine, Liköre, . . 91.70 . . 110.60 . . 104 75 . . 209.00 . , 196.40 . . 144.60 . . 153.30 . . 163.75 . . 141.20 . . 15.90 . . 189.50 . . 240.50 . . 193.50 . . 202.20 37a% 3% 3V,°/o 3°/o ül/8% 37,% 100.10 99.50 101.95 100.90 99.55 103.60 52.60 31.90 37.25 14.00 84.20 4,/gVo Chinesen . . Electric. Schuckort . Nordd. Lloyd . . Kreditaktien . . . Diskonto-Kommandit. Darmstädter Bank . Dresdener Bank . < Beniner Handelsges. Gestern Staatsbahn . Lombarden . . < Gottbardbahn . . . Laurabütte . . . Bochum . ... Hurpener . . . , HOUBEN S C GRSHEIZOFEN WS!" Telegramm! Bringe auf Wunsch Dienstag schöne schwarze u. weiße Wet«- traubev foiuie schöne Tomaten und Nüsse zum letzten Stale zum Verkauf m der Schutstraße. |80o0 Anton Schneider, Rhein. Obsthändl. ich besonders: Erbsen, junge, 2 Pfb.-Dosev. 45 H Schnittbohnen, junge 2 Pfd.-Dose von 30 „ Versteigerung. Dienstag den 27. d. Mts., nachmittags 2 Uhr, versteigere ich 9leuftabt 55 dahier gegen Barzahlung: mehrere Pferde und Brägen, Näh° und Steppmaschinen, 1 Schreibtisch, 1 Weitzzeug- schrank, Sofas, Kommoden, Kleiberschränke, Tische, Stühle, Spiegel u. s. w. 80511 Born, Gerichtsvollzieher. 4% Oesterr. Goldrente . . 4l/6% Oesterr. bilberrente 4% Ungar. Goldrente, . . 40/u Itahen. Rente . . . 4V3% Portugiesen . . . ä°/c Portugiesen. . . . . 1% C. Türken . , . . Türkeniose...... 4°/o Grieoh. Monopol.-Anl. 41/, % äussere Argentiner Prima Kognak 1 Spezialmarke, garantiert, franz. Verschnitt, ärztlich empfohlen, per Literflasche 2 Ml., ist der preiswerteste unb beliebt wegen seines vorzüglichen Geschmackes. Ferner gelten ineme französisä)enKognaks unter Originalverschluß als die besten, welche der Markt bringt. E. Dort, Walltorstraße 45. TG.HOUBEN SOHN CHRL, AACHEN^ Prospecte gratis-Vertreter an fast allen Plätzen^ Ueurjle stwiuiuißwu Berlin, 26. Okt. Jüdische Flüchtlinge aus Homel weilen jetzt aus der Durchreise in Berlin. Es jmb mehrere ziemlich begüterte Familien, die sich in Holland eine neue Hermat suchen wollen. Sie bestärrgen nichr nur vollinhaltlich die Mitteilungen der Blätter von den blutige n I u d e n v e r s o l g u n g e u i n H o m e l sondern wissen Statt besonderer Anzeige. Die glückliche Geburt eines gesunden Mädchens beehren sich anzuzeigen in großer Auswahl von ben einfachsten bis zu ben feinsten. 7674 C. Röhr & Co. in fetter, frischer Ware empfiehlt Georg Wallenfels Marktplatz 21. Telephon 46. noch von weit größeren Füllen von Mord und Plünderung LU berichten. Insbesondere bekunden sie übereinstimmerrd, daß die russische Polizei die Exzedenten nicht nur nicht abgehalten, sondern vielfach mit chnen gemeinsame Suche gemacht hat. , . Mannheim, 26. Okt. In Heddesherm rst das 21 Jahre alte Dienstmädchen Barbara Lang von ihrem Geliebten, dem Bauernsohn Knapp, ermor> bet worden, weil sie sich in gesegneten Umständen befand. Knapp hatte ihr den Hals durchgeschnitten. — In dem Baderaum des erst vor einigen Tagen bezogenen neuen Bezirksamtsgebäudes wurde dec 28 Jahre alte Architekt Körner tot aufgefunden. Die eine Seite war verblüht. c . Stuttgart, 26. Okt. Der Kaiser Hal dem bisherr- gen württembergischen Militärbevollmächtigten General- major v. Marchtaler bei dem Abschiedsempfange den Stern zum preußischen Kronenorden verliehen. — In Ulm' hat ein Mechaniker, der einen Einbruch in der Wirtschaft zur „Sonne" verübt hatte und von dem Wirte' über bie Straße verfolgt wurde, diesen durch einen Schuß' in das Herz getötet. Ein Schutzmann erhielt ebenfalls einen Su) utz in die Herzgegend, der jedoch au einem- Metallknopse abprallte, alsdann tonnte die Verhaftung' erfolgen. la. weißleuchtende Gas-Glühstrümpfe Gas-Lyren tu Kronen » <♦ * Gas-LüsterS u. Ampeln * «• GaS-Glocken n. Cylinder * # Gas-Koch- u. «a^e-Apparate Gas-Leitnngcn ».Reparaturen Vade-KlosettS n. Heizanlagen Wasserleitungen u. Armaturen Arrch Reparaturen billigst. öar$ Graf, 6739 Kirchcnplatz 11, Schfoßachse. Wir lassen keine Bevorzugung einzelner Kunden oder der Mitglieder von Vereinen und Vereinigungen eintreten, sondern gewähren von heute ab unserer »irrige, namentlich bfe vermaledeiten Journalisten und Kritikern verhaftende Polizeibeamte, als Sektbuden- und Tomoola-Jnhaber oder als Los-, Blumen-, Kuchen- usw. Verkäuferinnen das ihrige zu dem schonen Gelingen des Festes beigetragen, das hoffentlich wreder em recht rerch- liches Scherslein dem wohltätigen Zwecke Zufuhren wird. ä. Mainz, 26. Okt. Auf dem Mainzer Sportplätze ereignete sich gestern bei dem Äiotorzweirad-öiennen gegen 3/ 5 Uhr ein schwerer Unglücksfall. In der „Meisterschaft um Marokko" versuchte in der letzten Runde Obhoff- Rüsselsheim vor den Fahrer Nikodem-Graz zu kommen, da er aber nicht bie Kehrt bekam, sauste er direkt von der Bahn gegen die Barriöre in die Zuschauer hinein. Ein schreckliches Jammern ertönte, ein Chaos von Verletzten wälzte sich am Boden. Die Schüler Karl Mährlein (Acker 1 wohnhaft) und Sebastian Hock (l. Hunickelweg 4), joiuie der Silberarbeiter Emil Baßler (hintere Bleiche 493 10), ber Arbeiter Heinrich Fischer (Korbgasse) und der italienische Arbeiter Aris Pito und ein Kollege von diesem wurden schwer verletzt, während der Fahrer Obhoff mit dem Schrecken davonkam. Fünf der Verletzten kamen nut Tragbahren ins Vincenzhospital, einer der Italiener ins Rochusspital. Die Verletzte haben Beinbrüche und Quetschungen davongetragen; ob sie auch innere Verletzungen erlitten, konnte von dem sofort eingreifenden Arzte Dr. Metzger im Bineenzhospital noch nicht festgestellt werden. Das Rennen wurde sofort durch die Polizei eingestellt. Staatsanwalt Dr. Güngerich erschien alsbald auf der Unsallstelle. Die Fahrer Obhoff und Nikodem wurden in vorläufige Haft genommen. Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. Die Notiz des „Herborner Tgbl." aus dem Kreise Wetzlar, die von einem Untersuchungsverfahren -gegen den Bürgermeister ü. in K. spricht, ist falsch. Die Staatsanwaltschaft hat kein Tntersuchungsverfahren gegen L. eingeleitet. Wie uns mitgeteilt wird, dürfte die Notiz auf unrichtige Jnformatian zurückzuführen sein. — In Hungen verkaufte Apotheker A. L e u ch t w e i s seine Apotheke an Apotheker Hahn. Vermischte-. • Prinzessin Luise. Nach einem Telegramm des „Rhein. Kurier" aus München wird die aus sächsischen Keichsanleihe do. Konsolü . do . . Hessen Oberhessen «"K“ Magdeöurgcr Lebens-Bersicherungs-Gcsellschasl gewährt Jedermann tebenstängllche KilenSayn-Nufallverficherung zur Prämie für 3 Mark für 1000 Mk. Versicherungssumme. Ausdehnung auf Aampftchiffs-Nnfallverstchermtg 50Pf.für jelOOCMt General-Agentur Gießen: H. Krreb, Goethestratze 46. 83/ Kaisergarten M-k H« “ Pch'mer frisch geschlachtet u. bratfertig her- gerichtet, versendet franko gegen Nachnahme per Pfd. 60—70 Pfg. 8047] Frau Babette Meyer, Nassau. Kirch lichr Kachrichtrn. Alontag, ben 26. Oktober, abenbs 8 lUjr : Bibelstundv im Konfirinanbensaal ber Johanneskwche. Galaterbrief 1. Pfarrer D r. 9t a u m a n n. IresfiMz träger. schaffen, lange post- 8055 lagernd Stockheim. Giessen, den 25. Oktober 1903 Ein tüchtiger Bäcker sowie ein leistungsfähig. Metzger finbcrt paffende Gelegenheit, sich giite und lohnende Existenz in Stockheim in Oberheffeu zu Frcnrkfurteestraße 49. Hemdenmacherin [05345 :_________Nlarktstraße 25. Eia Portemonnaie mit Inhalt Sonntag nachmittag verloren. Abzugeben gegen Belohnung [05341] Bleichste. 6, pt Bafaltwerk Heibertshanfeu ______bei Taubringen.______ L Md. 12 Pfg., Scytohgaktnerei Stitiaaiage 23 elegaiite 5—6-Zinimerwohnung mit Zubehör, Bleichpl., Gas und eleklr. Licht, ist per sofort arider- man unter Besseres Mädchen für Küche und Hausarbeit gesucht. Eintritt Anfang November. [8012 Frau Rudolf 9U>wack, Westanlage 35, III. Die Beerdigung fiiidet Dieiistag den 27. d. Mts., nachm. 3 Uhr, voii der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. Die Beisetzung findet in aller Stille in Giessen statt. 7989| Ein sehr gut erhaltenes Tafelklavier ist preiswert ab- zugeben Braugasse 11, part. Poniiy gut gehalten, billig zu verkaufen Vorgestern abend verschied in Bonn a. Rh. unsere liebe Schwester, Schwägerin und Tante Aatent- Matrahen bewährter Systeme, für jede Holzbeltstelle lieferbar. 7674 L.RM-L0S. M-eyer’s J. itflcker’sche Universitäts-Buchhandlung Südanlage 5. 7951 M.LeMuMMii„N 8033 Kaufhaus Elsoffer. LüAigcv MLöcheil gegen hohen Lohn gesucht. [05318 __Ludwigsplatz 14, part. Ein tastmädcben LMzetüsl ivs Ttl»mrems Siehr» Sonntag den 1. November, abends 8 Uhr in der Turnhalle: Fei« SeS 2. AistmMeS mit Fchmmhe. Konzert unter gütiger Mitwirkung 8016 von Fräulein Marianne Hratz (Sopran), Gießen. Brosche im Jugendstyl, grau Emaille mir Perlen, verloren. Abzugeben Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer unvergeßlichen Fräulein Ida Grünebaum sagen hiermit ihren innigsten Dank Aic trauerudkll ßintttbiikbenen Eintrittspreis: Im Vorverkauf ä Person 50 Mg., Familienkarten für 3 Personen Mk. 1.—; abends an der Kaffe ä Person 75 Pfg. — Vorverkaussstclleu bei den Herren L. Aithoff, Wall- thorslraße, R. Buchacker, Neuenbäue, Ernst Jung, Atarklplatz. Der Vorstand. Grünbergerstraße 47. DicuStag und Mittwoch den 27. uuo 28. Oktbr. d. I. Zwei große 05348 TpeMMen-VorjNllMll. 9hir erstklassige Kräfte! Wyr- Anfang abends 8 Uhr. Preise der Plätze: 50 u. 30 Pfg. Stadt-Theater Stehen. Direktion: Sfelngoctter. Dienstag den 27. Okt. 1903: 3. Dienstag-Abonnem.- Vorstellg. Zum letzten Male! Heber kn ®nji«i. Drama in 3 Aufz. von Georg Engel. Mittwoch den 28. Okt. 1903: 2. Volksvorsteüung. Der z«brch«ik Sm|. Lustspiel in 1 Akt von G. v. Kleist. Hieraus: Dir Gefchw fier. Schauspiel in lAuiz.v.W.v.Goethe. Zunr Schluß: Walle ttKerrrH Lager. Dramatisches Gedicht von Fr. v. Schiller. Preise der Plätze: Numm.Loge 1.— Mi'., Saal 40 Pt Gallerte 20 Pf. Mlißkr ÄoüiNHcr, auf schwarze Arbeit geübt, für dauernde Beschäftigung gesucht. 05270] Georä Leid & Sohn. 05261] Schuhmachergeselleu sofort gesucht Lowengchie 20. Tüclitige Arbeiter Frau Prof. Noack. ______Gartenstr. 19. 05287] Mädchen können das Kleidermachen gründl. erlernen. 9täheres Rodhemierstr. 54, III. süchtiges Dienstmädchen für sofort ob. Weihnachten gesucht. 05296 Rordanlage 13. Möblierte Wohiuillg | zu vernr. Frankiurterstr. 36,1 Tr. 7738] Möbl. Zinuner zu ver° 05274] Gutmobl.Part.-Zi>n. zu verm. 9täh. Ederstr. 4, im Laden. 7932] Möbl. Zimmer zu verm. Riegelpfad 17a, II. 7729] Schön möbl. Zimmer mit od. ohne Pension zu verm. Fr. Kühne Ww., Sellersweg 26. 7754] Schön möbl. Wohn- u. Schlafz. zu v. Westanlage 25,1. Zn bess. Hause k. solider Herr möbliertes Zimmer mit uotter Pension erhalt. Alicestraße 22. Schön möbl. Zmuner zu vermieten.___^udwchsplatz 14, II. 05288] Schölt möbl. Zinn mit Schreibtisch z. v. Westanlage 19, pt. Todes-Anzeige. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unseren lieben Gatten, Vater, Sohn, Bruder, Schwiegersohn, Schwager und Onkel Hem Wilhelm Forbach nach langem, schwerem Leiden gestern morgen 8 Uhr abzurufen. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Elisabeths Jorbach, geb. Blum. Gießen (Marburgerstraße 34), Launsbach, Mi MachMck grotzarl. Neuheit. Preist, grat. 7„v Ad. Arras, Mannheim 60. 05346] Weintrauben, p. Pid. 20 Pfg., zu verk. Frankfurterstr. 43. 7488] 3-Zirnmerwohng., Alans., mit abgeschlossenem Korridor sof. zu vermieten Bahnhofstraße 68. fitoiiue schöne, geräumige Woh- uuug, bestehend aus 4 großen, hohen Zimmern mit Zubehör, per sofort an ruhige Familie für der: Preis von Mk. 480 pro Gesucht uÄlMkes Znimu ungeniert mit separat. Eingang. Off, u. 8026 an die Exp. d. Bl. sLin größeres oder zwei klemere Zirumer mit Küche für alleinstehendes älteres Fräulein gesucht. Anerbieten schriftlich unter 7976 an die Expedition d. Bl. Bleichstraße 6 elegante große Wohnung mit all. Zubehör u. Garten zu vermieten. Näheres Bleichstraße 4._______ 7498] Für Beamt., Geschäftsreis., Privarm. ist e. sehr sch. 5-Z.-W. m. a. Zub. alsb. z. v. Bahnhosstr. 59. 7671] Erne 3-Zlmmerwoyniing zu vermieten. Wolkengasse 11. 7920] Schön möbl. Zimmer zu verrnieten Kircherrplatz 9. 05048] 2 schön möbl. Zimmer zu verm. Btsmarckstraße 6, III. 7979] Gut möbl. Znnmer zu vermieten Seltersweg 81, II, r. 05252] Drei schön möbl. Zim. bei ruh. Leuten. Erednerslr. 12, TT, 7454] Frankfurterstr. 31 schöner großer Keller und Pferdestall per sofort zu vermieten. Näheres Bahnhofstraße 18. ___________Wilh. Plank. Ä^Ldcheit, >v. tocheil rönnen, suchen Stelle in bessere Häuser. Frau Tränkner, Maigasse 12. Schuhmacher, verheiratet, ö wünscht gerne Arbeit auf Logis. [05349] Sandgasse 33. 7687] Dame erteilt billigst gründlichen Klavierunterricht Ludwigstraste 59, m. 05244] 2 eleg. m.Zim., 1 sep. Etng., el. Schreibt., z. v. Bismarckstr. 40. 6) möbl. Zimmer, montl. a 18 Alk. A (Semester 75 Mk.) zu verm. 05239 Bahnhofstraße 60, L 04944] Schön möblierte Zimm. zu vermieten Bismarckslrage 17. 5818] 2—3 gut möbl. Zimmer zu vermieten Stephanstr. 32, HI. 6185) 2 schön möbl. Zimmer, mit oder ohne Pension, zu ver-- 05342] Neubau Schützensir. 1 schörre Wohn, gleicher Erde sofort z. v. Näh, bei Wirt Rupp das. Walltorftraße 73 [7520 modernste 5-Zimmer-Wohnung mit allem Zubehör zu vermieten. 4854] Oftaulage 40, neben der Freimaurer-Loge, ist die Parterre-Wohnung per sofort zu vermieten. A. Keller, Ostanlage 39, II. 6034) Schöne 3-Zim.-Wohn an ruh. Lepte zu verin. Asterweg 44. 6977] Mehrere große Wohnungen zu vermieten. Näheres Wesersiraße 15. Konrad Dürr. 3884] Mansarden-Logis, drei Zimmer und Küche, Wasserleitung und Zubehör per sofort zu ver-m. L. Keidel, Sonnenstraße. 5352] Wohnung v. 2 Znnmern mit Küche, abgeschloffenem Vorplatz und Wasserleitung im Hinterhaus zu vermieten. Christ. Reiber, Bahnhofstr. 63. 4228) ö Zimmer mit Bad, Veranda, Gartenanteil, im Parterre oder 1. Stock, mit allem Zubehör sogleich zu verm. Stephanstr. 11. 7690] Möblierte Zimmer zu vermieten Bergstraße 17, part. 7573] Schön möbl. Zimmer zu vermieten Diezstratze 13. 7439] Möbliertes Zimmer zu vermieten. Löberstrage 13, part. 7507] Aiobliertes Zimmer zu WH möbl. diHißitr mieten O4601] Großer Steinweg 3, part. 7741] Gut möbl. Wohn- u. Schlafz. zu vermieten. Neuenbäue 3. 7565] Fein möbl. Wohn- u. Schlaf- zimm. zU-verm.—Liebigslr. 47, pt. 7733] Möbl. Zimmer mit sep. Eing. zu v. Weidengasse 1, II, l. 7633] Möbl. Zimmer m. sep. Eing. zu verm. Ostanlage 31, pt. Erdarbeiter finden Beschäftigung. 05336 Obere Frankfurterstratzc. Wegen Erkrankung des Kindermädchens suche ich für Frau Kreis- amtmann Wolff in Worms ein jiiiigtteS, stökrl. RüöHes. Frau Dr. Haberkorn, 8048________Aioltkeilraße ö. 8052] Suche eine Köchin, die gut bürgerlich kochen kann und gute Zeugnisse (jat, auf gleich oder ______Näheres Seltersweg 20. 7905] Kl. Mühlgaffe 3 eine kl. Wohn., besr. aus 2 memandergeh. Zim., zu verm. und vom 1. Nov. ab beziehbar. Näheres daselbst. 05268] Dreizimmer-Wohnung zu vermieten - Erednerstraße 34. 7960] Schone 2-Zimmerwohn. 8u.H£l'm‘ Z- Weinert, Neuenweg 9. 7219] Neustadt 19 schöne 3-Zimlner-Wohnung mit Küche und allem Zubehör sofort zu vermieten.__________________________ 7365] Schone 4-Zimmerwoh-- nung im 9lebenhaus sofort oder später zu verm. Ludwigstr. 14. 6721] Kleine Wohnung per sofort zu vermieten. ___________Ludwigstratze 57. 05347] Großes, schon mobl.Zim. sofort zu verm. Schulstr. 11, III. 8043] Bahnhofstraße 24, II., möbL Zimmer m. Kaffee z. vrm. 05286] Schon möbl. Zimm, in bess. Hause z. v. Liebigsir. 29, pt. 05291] Möbliertes Zimmer zu vermieten______Seltersiveg 87. _ 05301) Schön möbl. Zim. z. v. (m. Kaffee 17 Mk.) Bleichslr.29,111. 05285] Frdl. mbl. Zimm. z. v Wetzlarerw.37,neb.d.Germ.-Haus. 05323] Schön möbl. Zimmer zu verm. Riegelpfad 17a, part. 05317] Möbl. Zimm. zu verm., Preis 18 Mk. Bleichstraße 12, Hth. 05319] Schön möbl. Zim. mit Sekretär z. v. Bahnhofstr. 23, I. 7969] Kleineres, frdl. möbl. Zim. zu verm. Grünbergerstr. 29, II. 2 gut möbl. Zimmer (Wohn- und Schlafzimmer), mit Schreibtisch, ruhig gelegen u. sep. Eing. sof. z. v. Preis inkl. Früh st. 25 Alk. Restaurant frankfurter «Lrüudl. Privatunterricht in deri Elementarfächern sowie Nachhilfe bei den Schularbeiten erteilt billig geprüfte, erfahrene Lehrerin. Gest. Offerten unter 8040 an die Expedition d. Bl. Gelber üachshunJ entlaufen. Abzugeben gegen Belohnung Vize-Feldwebel Reitz. ________Chirurgische Klinik. 7934] Dienstmädchen gefucht. ___________________Neustadl 24. ^nverläss^aufmädchenod.-Frau sof. gesucht. Liebigstr. 33, L 7876 igpin in Haas- u. Hand- arbeit bewandertes Fräulein wird zur Aushilfe für 6 bis 8 Wochen i M s M ZU nermreteu