Saison Preisen: amen Gravelotte geschmückt. arbeit erhalten habe". 4124 chf. 356. die- aus yulitifdjt Tagesschau. Debet die Reichstagswahlbewegung in Heften rigat Berhällnissen tapfer in und im Januar in den Gefechten bti Bnare. 7 1 180 Mann starben den Heldentod, 14 Offiziere, 300 . trugen ehrenvolle Wunden davon. In der folgenden Friedenszeit galt es durch fleißige Arbeit den bewährten Ruf des Regiments aufrecht zu er- Bon einem unserer ältesten Mitarbeiter wird uns aus der Geschichte des Regiments noch folgendes erzählt: Bum IVOjäörigeu Nestchen des 2 Paiatssons ^nfuutene-Zregiments Kaiser Wilhelm (2. Kroh- herzoglich Kesstschev) Wr. 116. ^?881 wurde ein drittes Bataillon formiert, 1887 die Metzer küarmelade !(das Feinste) E, Moitrier, MH, | 10-Psund-Eimer, ( Mk. 2*50. ! Wiederverkäuserer- Gebr.Benhn,1 $a6n»«fi*e;f I I Lindenplatz t- ; Lkoholfreie Weine. mroein rot, p.U.ni.Gl. Burgunder 1,05 Mk. >, tot -,85 , ). weiß, oftr. Riesling 1,05 , weiß -,85 , in,Gravenftein. —,75 , Landsberger-,60 , eit, Wer -.05 _. tt in teilten Cuoliloien Steinhäuser, Ncueu-Bäue 17. *n besondere grossen Weiten. icke ■Mäntel. Mainz, den 10. Juni 1863. Ludwig. Die Feier fand, nachdem das Regiment unter Heranzieh- ung des in Offenbach garnisoniercnden 1. Bataillons in Friedberg vereinigt war, in der befohlenen Werse statt. Am Abend brachte ein Sonderzug das 1. Bataillon wreder Zur Erinnerung an den 17. Juni 1813, an welchem I Tage Mein 2. Infanterie-Regiment zu einem wirklichen Regiment unter dem Namen Gardefüfilrer-Regrment erhoben wurde, verleihe Icy dem Regiment als em Zeichen Meines besonderen Wohlwollens neue Fahnenbander. Am 17. d. M., Vormittags 11 Uhr hat das Regiment auf dem Exercierplatzc in Friedberg zur Revue bereit | zu stehen und werde Ich hierbei die Fahnen des Regiments mit ihrer neuen Zierde Eigenhändig schmucken. Sämmtliche Offiziere und Militärbeamte in ihrem gegenwärtigen Bestände, sowie diejenigen Dpi Giere und MUi- tärbeanite, welche an dem erstgenannten Tage dem Regiment angehört haben, werde Ich am Tage der Revue zur Tafel ziehen. Aüch ist es Mein Wille, daß die Mannschaft des Regiments vom Unteradjutanten abwärts an diesem Tf.zue in Passender S3e.se gespeist werde. Der anliegende Tagesbefehl ist dem Regiment vor der Revue bekannt zu geben. Das 2. Bataillon des Infanterie-Regiments Steifer Wilhelm Nr. 116 feiert am 29. Mai d. I. zu Gießen in......... ... ... Gegenwart Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs Don I rcil Dem ^7. tzcijen die 100jährige Wiederkehr seines Stiftungstages, ^zcichnung In Nachstehendem sei die Geschichte dieses Truppenteils l 5 oj ä h r i ge 'nrz geschildert: . . ' ; ' ' Landgraf Ludwig DL von Hessen errichtete als Erbprinz Haft. ___—o- — fm Jahre 1741 aus besonders großen Leuten nach preufju Iüig In erlassene Tagesbefehl lautet: schem Muster ein Leib-Grenadier-Garde-Regiment in Pinna- - - ■ ----------- k~ 1,7 ° scns. Aehnlich wie nach Potsdam kamen damals viele fremde Offiziere nach Pirmasens, um dieses Regiment zu sehen, das sich einen Ruf weit über die Landesgrenzen hinaus geschaffen hatte. Die Stadt Pirmasens war fast nur von Soldaten bewohnt. Das Regiment wurde 1790 auf ein Bataillon vermindert. Aus diesem Bataillon wurde durch "Abgabe von 1 Ofsizier 337 Mann am 1. Imst 1803 bei einer Neu- cintciiung der hessischen Infanterie das jetzige 2. Bataillon als Füsilier-Bataillon der Brigade von Landgraf formiert. Die Garnison war Alsfeld, von 1805 ab Darmstadt. Der Kommandeur war Oberstleutnant Külz. Im Jahre 1806 erhielt das Bataillon die Bezeichnung 1. Leib-Fusiller- neue Kaserne bezogen. _ . . Die höchste Auszeichnung wurde aber dem Regiment zuteil, als Seine Majestät Kaiser Wilhelm II. auf Antrag Leiner Königlichen Hoheit des Großherzogs Ludwig IV. am 12. September 1891 die Stellung eines Chefs des Regi- menls annahm. Seine Majestät sprach in seinem Befehl aus, ,daß er sich freue, mit dem Regiment in Verbindung zu treten, welches die ehrenvollen Traditionen von Grave- lotte und Orleans in treuer und erfolgreicher Friedens- "°^T>^b°iahr,gc Jubelfeier des Regimen» in Gießen war auf den 17. Juni 1888 fellgesetzt, und zwar I waren Vorbereitungen getroffen, die die Feier zu einer besonders glänzeiiden gestalten sollten. Groß Herzog Ludwig IV. und Prinz Alexander von Hessen hatten ihr Erscheinen zugesagt, Festlichkeiten und Mannschaften waren angesetzt, mit dem Schmuck der Kaserne begonnen; die Posten sollten m der Uniform, wie sie das Regiment 1813 getragen, aufziehen, Einladungen an ehemalige Angehörige des Regiments waren ^gangen -1 da meldete am Mittag des 15. Juni der T^^gteph^bas\ Hinscheiden des Kaisers Friedrich. Die dem RLgiment mä-ssu? isl Lu derselben Stunde, für die die Jubtlriumsparade aus- ersehen war, trat das Regiment unter strömendem Rest«, aut dem Brandplatze an, um dem Nachfolger Kaiser Fried- richs, dem Kaiser Wilhelm II., den Treueid zu legten. So beging das 116. Jnsanterie-Regiment am eoonutag dem 17. Juni 1888 sein 7S,ährigeo Jubrlaum! — bon den Abzeichnungen, die dem Regiment in den letzten 15 Jahren zu teil wurden, seien hier erwal>nt. die «neunung Sr. Majestät des Kaisers zum Regiment-che, im Herbste 1891, die Verleihung neuer -chultcrllappen und Epaulttten mit dem Namenszug- seines hohen Chefs m tz-ms- ben Jahre die Verleihung neuer Fahnentücher am 20. August 1891 I unb neuer Fahnenbänder, sowie von Haarbuschen. schreibt die „Südd. Reichskorrespoiidciiz": Nur langsam kommt im Großherzogtum Hessen die Wahlbewcgung m Fluß. Zur Beurllilung der sich m der diesmaligen Wahlkanipagne geltend machenden «Strömungen sei zunächst ein kurzer Rückblick auf bie Wahlen von 1898 geworfen. Tamals waren im ganzen Sanbe 235^2 Wähler vorhaiiden, von denen 61,5 Prozent, gleich 144 704, — «~o........- —von ihrem Wahlrecht Gebrauch machten. Hiervon erhielten Zur Jubelfeier des 2. Bataillons unseres Regt- - die N a ti o n al l i b e r a I e n in 7 Wahlkreisen . ..... ---* ^'38386 gleich 26,6 Prozent, die Freisinnige Der- e i n i g u n g in einem Wahlkreis 4804 gleich 3,3 Pro^nt, Ilie Freisinnige Volkspartei in 3 Wahlkreisen Jl*-> gleich 6,3 Prozent, die T eutsche Volkspartei m einem Wahlkreis 1373 gleich 1 Prozent, das Zen t r u m in 6 Wahlkreisen 18599 gle.ch 12,9 Prozent, die Sozialdemo, traten in 9 Wahlkreisen 48 942 gleich 33,9 Prozent, der Antisemiten (Reformparteller und Chrisllich^soziale) in 8 Wahlkreisen 19 373 gleich 13,4 Pro^nt, der Bimd^r Landwirte in einem Wahlkreise 2291 gleich 1,6 Pro- Aent, die Nation alsozialen m einem Wahlkreise 1337 gleich 0,9 Prozent. Tie übrigen Stimmen waren zersplittert oder ungiltig. Im ersten Wahlgang wurden gewählt je 1 Nationalliberaler, Freisinniger, Bolköparteller und Sozialdemokrat, in die Stichwahl gelangten 3 Nationalliberale, 2 Antisemiten, 5 Sozialdemokraten, 1 Anhänger des Bundes der Landwirte und 1 lUtramontaner, von denen gewählt wurden 2 Nationalliberale, 2 Mniv- semiten, 1 Sozialdemokrat und 1 lUtramontaner, so daß sich die Gesarnwertretung stellte auf 3 dtetionalliberale, ie 2 Antisemiten und Sozialdemokraten, je einen Freisinnigen Valkspartliler und Ultramontanen Tie Wahlbewegung für die diesmalige Wahl setzt nur langsam ein, selbst jetzt läßt sich ein abgeschlossenes Bild über den Wahlaufmarsch noch nicht geben. Am weitesten vorgeschritten sind bezetchnenderweise die Sozialdemokraten, Oie wie immer in sämtlichen 9 Wahlkreisen in bie Ag> tation eintreten und 8 Kandidaten ausgestellt haben. Auch die Zentrumspar'tei entfaltet eine eifrige Tätigkeit, sie will ebenfalls, laut einem Beschluß des Landeskomi- tees in sämtlichen Bezirken Kandidaten aufstellen, trotzdem nur in einem Wahlkreis die Mehrheit unb in drei weiteren nur ein Trittei ber Bevölkerung katholischer Religion ist: in den meisten Fällen, namenllich m ganz Ober Hessen, wirkt diese Stimmenzahlung nur dahin, den Zusammenschluß der bürgerlichen Parteien gegen bie Sozialdemokratie zu storen. Tie Nationalliberalen haben außer den drei alten Man- datsinyabem bis jetzt in fünf weiteren Bezirken Kandidaten ausgestellt, teilweise in Verbindung mit (mberen Parteien, auch in bem einen noch ausstehenden Bezirk jinb selbstänbige Kandidaturen in Aussicht genommen. Tie Freisinnigen haben, soweit sie nicht mit den National- liberalen gegen bie Antisemiten zusammengehen und außer dem einen bis jetzt von ihnen besessenen Wahlkreis nur einen Kandidaten nominiert, bie Antisemiten oerteibigen bie beiden bis jetzt innegehabten Mandate unb bewerben sich in zwei weiteren um bas Mandad Selbständig tritt zum ersten Male in den Wahlkampf Der Bund der Landwirte, allerdings in einem Bezirk, wo Der Sieg für ihn von vornherein ausgeschlosien ist. t mit löpror. ritriollW- Kost«, ^^garantiert $ durch iie selbsttätig« pflanze"- Baum-1 Reben- 7 <( Mun- SypW ■ ments sei mitgetcilt, daß das Regiment als solches erst -- § uni 1813 besteht; es erhielt damals die „Gar de-Füsilier-Re gim ent". Die Jubelfeier fand im Jahre 1863 in Friedberg, der damaligen Garnison des 2. Bataillons "■ ’l Der an diesem Tage von Großherzog Lud- tLcneralversammLung des Kletberg-Kereins. —t Gießen, 26. Mai. Gestern wehte tagsüber vom Bergsried der Ruine Gleiberg bie schwarz-weiß-rote Fahne, eie entsanote ihren Gruß ninbum in bas Tal, aus bem am Nachmittag bie Burgmannen, die treuen Hüter und Bewohner der Burg zu Berg fliegen, um sich wie alljährlich, im Luxemburger- Rnum. d°r sich im 'liassauer-Buu b-sindet »u -mer ratung zusammenzufinden. Leider waren es diesmal der Mannen wenige, die gekommen waren, aber^geradedes- , halb haben Die Erschienenen, welche großes Interesse für I Das altehrwürdige Bauwerk, für das Wahrzeichen unserer Gegend, an den Tag legten, den -tont ber Bevölkerung verdient. Geh. Justizrat Prof. Zchmidt, der stellvertretende Doriidende eröffnete di- Versammlung. Ehrend gedachter des Vcrlustc. zweier Mitglieder, des früheren erst» Borfidenden, Provinzial-Tireltors o. Bechthold, ber ,ich um bie Burg Gleiberg unvergängliche Verbienste erworben bar unb bes Baurats Stahl, welcher seit 1895 als Burg- baumeifter heroorragenoes leistete; biesem letzteren sprach er für sein bisheriges Wirken ben Tank ber Versammlung aus inbem er mitteilte, baß Bürgermeister Stahl bedauerte, burch Amtsgeschäfte verhindert zu sein, der Generalversammlung beizuwohnen. Aus dem erstatteten I Rechenscyujisbericht für das abgelaufene Geschäftsjahr acht I hervor, daß acht loeiierc Anteilscheine ä 20 Mk. ausgegeben werden konnten. Ter Gleiberg-Verein zählt zurzeit 139 I ordentliche und "’üa"’ außerordentliche Mitglieder. Als i PM Herrn Louis Lemmö geir..:;rt. Tie erwartete Unterstützung von | ber preußischen Regierung ist leider nicht eingelaufen, ■dermam ^tnstände ^ntauschea iES. sse 8 Bon ben alten hier abgebilbeten Fahnen waren ieniaen bes 1. unb 2. Bataillons nur noch Fragmente zahl^ichen Schlachten. Es erübrigt nod^bie tarnen berdigen Unteroffiziere zu nennen, bie bie tf^ne be. ^ubel- Bataillons diesem vorangetraaen, als^ dasselbe in ben Kampf zog: 1814 D. Helm, 181a H. öttin, 1848 49 M. ^ufliänzend. e,e.9a *£S&i** bei Ä,n U R8?hnb°fstr' DrÄ >|L bessere» ^°Etee"Probe seiner Standhaftigkeit legte das neuge-l bildete Regiment un Tezember 1812 ab. >^r ?elbzug -ahlt ,u Den ruhmvollsten Erinnerungen des Regiments. Bei -llier euigin Kälte wurde unter defuull>ig°m Gefecht, ge- drängt von den Russen, der Rii-lzug durch Rutzland unter L 'Reglln°.llo dre zurückgedUebenen MK ZM UHsägliä)en AnstitNgungen ge ^uptarmee in die einzigen, welche von Tezember ÄÄ ÄÄ Ä °- ^Ucrg, Ende Dczeniber wieder die »tobt Insterburg, ’ Wahrend des Feldzuges m T-utichland, MN 1. Juni ISIS, wurden die Leistungen zu einem wirklichen ^011116111, Den An- wechselte mehrfach di- 'ShXa 1830, daß das Regr-I „„äs« y sÄSfÄ l°Sen in dao Regiment am Feldzuge «SS5;-® ’S sSÄS Bataillon. . I Zu ben Jahren 1806—1807 focht das 1. Leib-Füsilier- s Bataillon gegen Preußen in der Schlacht bei Jena und i vor den Festungen Graudenz und Stralsund. Nach Rückkehr im Dezember 1807 kam das Bataillon nach Homburg v. b. Höhe in Garnison. - .. 1809 kämpfte das Bataillon gegen Oesterreich in sechs Gefechten und in der Schlacht bei Bagram, in welchen es I bie Hälfte seiner Offiziere und ein Fünftel seiner Mann- > ^^'Leun^usmarsch gegen Rußland im Februar 1812 wurde das 1. Leib-Füsllier-Bataillon mit dem Garde- Füsilier-Bataillon zu einem provisorischen Regiment ver- ^Tad Garde-Füsilier-Bataillon, das heutige 1. Satailton, war 1790 in Gießen formiert worden, hatte an ben Feldzügen 1792-1795 unb später gemeinsam mit bem 2. Bataillon an ben ^eldzugen 180b, 180/, 1809 teil- - - "•L- 00 des Regimen» war der 18. «uauft 1895; er galt ber (Erinnerung an bie ruhmreiche Schiacht bei Gravelotte. An bem Gedenktage waren bei ber Bar ade bie Fahnen mit Eichenlaub aus dem Bois be la ttuye. Dem mit Bravour von ben Hessen verteidigten Gehölz bei Nr. VAI Erstes Blatt. 153. Jahrgang Dienstag2«.Mm 1^903 UGicheimMeiger W " General-Anzeiger v ben poltL unb aÜgem. LrvebMoN - ▲ * • w ♦ * leU; U Glitte: lüt Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Elchen MM KerMprechanlchlußNr 5L ______________________________ es sei aber, wie mitgeteilt wurde, zu erhoffen, duß bo für in diesem Jahre ein größerer Betrag zur Verfügung gestellt werde. Im abgelaufenen Jahre ist man endlich an eine Reparatur der Tücher über dem Nassauer- und Albertusbau herangegangen. Es ist weiter der alte Burgweg vollständig gebessert und hierfür der von Louis Lemme gespendete Betrag verwendet worden, womit gerade die Hülste der für den Weg entstandenen Kvsten gedeckt wurde. Weiter hat man zur Erhaltung des Mauerwerks in der Ruine Geldmittel aufgewendet usw. Es sind hierfür im Ganzen rund 6750 Mark verbraucht, und man hat zur Deckung der Ausgaben nicht nur die vorhandenen Ersparnisse aufgebraucht, sondern noch ein Darlehen von 1400 Mart beim Bankhause Heichelheim machen müssen, wozu ferner noch eine nicht gedeckte Bauschuld von 400 Mark kommt, für welche aber Deckung im laufenden Jahre vorhanden ist, indem die hessische Regierung aufs neue 400 Mark für den Gleiberg zur Verfügung gestellt hat. Tie Arbeiten auf dem Gleiberg hat seither der Kreisstraßenmeister Mohr geleitet und sich auch für die Folge hierzu bereit erklärt. Der Kassenbericht ergab, daß der Verein im vergangenen Jahre 7643 Mark ausgegeben hat, darunter 6747 Mark für Bauten und Einrichtungen in der Burg. Ter Kassenvorrat besteht noch aus 106,29 Mk., weiter stehen noch zur Verfügung 115 Mark Rest früherer Ersparnisse. Tie Versammlung genehmigte alles, was der Vorstand im abgelaufenen Jahr über den genehmigten Kosten-Voranschlag hat ausführen lassen und erteilte ihm Entlastung. Bürgermeister Lich- tenthäler-Krofdorf berichtet, welche Umstände vor einem Jahr erhoffen ließen, daß die preußische Regierung sich würde bereit finden lassen, einen größeren Zuschutz für die Zwecke des Gleiberg-Vereins zu geben. Er könne mitteilen, daß er von Berlin aus zum Bericht aufgesordert sei über die Arbeiten auf dem Gleiberg und auch besonders darüber, was der Gleiberg-Verein bisher getan. Er habe in seinem Bericht befürwortet, daß die Regierung den Fehlbetrag des abgelaufenen Jahres, also 1700 Ml. für die altehrwürdige Burg bewilligen möge. Landrat Sartorius-Wetzlar habe sich dem voll und ganz an- gescblossen. Geheimer Justizrat Schmidt bemerkt, man werde sich im laufenden Jahre darauf beschränken müssen, nur das allernotwendigste auszuführen. Dieses aber müsse nach Ansicht des Vorstandes geschehen, selbst wenn die preußische Regierung keine Beihilfe bewilligte, selbst wenn man erneut Schulden machen müßte, wozu es wohl aber nicht kommen werde. Die Versammlung genehmigt die Neuaufsührung von Mauern im Dorf, welche dem Einsturz nahe sind, wofür 250 Mark erforderlich werden; ferner werden 100—150 Mark bewilligt zu Reparaturen der alten Mauern in der Ruine, 20 Mark zu einer gründliche Kontrolle der eichenen Treppe im Bergfried, welche 1830 errichtet wurde. Ebenso soll der Anstrich des Wil- Helm-Balkons an den dem Wetter ausgesetzten Stellen erneuert werden. Der Rechner Quästor Orbig legt den Voranschlag für 1903/04 vor, der mit 1686 Mark in Ein- und Ausgabe abschließt, und bemerkt, daß nach demselben höchstens 200 Mark für alle die vorgesehenen Verbesserungen vorhanden seien. Die Versammlung ist weiter dw- mit einverstanden, daß, falls der erwartete Zuschuß der preußischen Regierung erfolgt, etwa 500 Mark für die schon rm vergangenen Jahre zur Ausführung genehmigten Aborte ausgewendet würden. Auch soll dann eine Ergänzung des Garten-Mobiliars geschehen. Es wird in der Versamm- lung darauf aufmerksam gemacht, daß in den Fenstern des Luxemburger-Raumes von den betreffenden Familien folgende Wappen gestiftet worden seien: das der Freiherrn Riedesel von Eisenbach, Freiherrn von Buseck-, Freiherrn Röder von Diersburg-, Freiherrn von Bellersheim. Ferner die beiden Wappen der beiden ersten Vorsitzenden v. Gagern und v. Bechthold. Im Vorstandszimmer sind an den Fenstern von.den betreffenden Familien gestiftet: die Wappen des Fürsten Isenburg-Büdingen, des Grafen Schlitz, genannt v. Goertz. Es sind in den beiden Räumen weitere fünf Fenster vorhanden, welche des Wappenschmuckes oberhessischer Adelsgeschlechter noch harren. Zur Vorstandswahl bemerkt Geheimrat Schmidt, daß es bisher Tradition gewesen sei, den jeweiligen Provinzialdirektor der Provinz Oberhessen in den .Vorstand des Gleiberg-.Bcrei.ns zu Wahlen, er bittet demzufolge, die Versammlung wolle den Provinzialdirektor Tr. Breidert wählen und den.Vorstand beauftragen, diesen zu bitten, die Wahl mczunehmen, welchem Antrag einstimmig entsprochen wurde. An Stelle des Baurats Stahl wählt die Versammlung Professor Sauer zum Vorstarwsmüglied, welcher anwesend ist und dankeicd erklär^ die Wahl annehmen zu wollen. Ein Rundgang durch die Räume zeigt, daß gar vieles darin gebessert ist. Im Dorstcurdszimmer sind im abgelaufenen Jahre die Ehrentafeln für Freiherrn v. Gagern inü> für den ersten Burgbaumeister, Tr. Edmund Asse, hinzugekommen, während im Luxemburger Raum die Wände mit den früher in der Bauernstube untergebrachten Gemälden geschmückt sind, die man einrahmen ließ. Tie Bauernstube ist einfach, aber zweckentsprechend und geschmackvoll neu hergerichtet und mit Sprüchen an den Wänden ausgestatlet. Wunderbar deutlich war gestern die Fernsicht und prachtvoll von den Bodenfenstern aus auch der Blick nach der Wetterau hinüber in den Taunus hinein. Es ist wirklich bedauerlich, daß der Gleiberg, auf dem man auch betreffs der.Verpflegung durch den Burgwirt Nieber- gall sich nicht zu beklagen hat, an schöllen Tagen so wenig besucht wird. So eillladeud das Wetter war, so farcden sich doch gestern nachmittag außer den Mitgliedern des Gleiberg-Vereins nur wenige Besucher an der so schönen und gastlichen Stätte ein. Aus Stadt und Land. Gießen, am 26. Mai 1903. ** Der Kandidat der bürgerlichen Parteien kst gefunden. Man schreibt unS: ,5)ie Bemühungen des freisinnigen und deS national liberalen Vereins, einen gemeinsamen Kandidaten für die Reichstagswahl zu ftndcn, haben eildlich zu einem guten Erfolge geführt. Herr Kommerzienrat Heyligenstädt hat sich bereit erklätt, die ihm von beiden Patteien angebotene Kandidatllr anzu- nehnren. Der Name dieses Mannes bürgt dafür, daß die liberale Wählerschaft mit den besten Aussichten dem Wahllage entgegensetzen kann. Denn nicht nur iver sich zu einer der genannten Parteien zählt, wird Herrn Heyligenstädt feine Stimme geben, sondern alle Männer, die eine ruhige gedeihliche Entwickelung der staatlichen und ivirtschaftlichen Berhällnisse wünschen, werden in Herrn Heyligenstädt einen geeigneten Vertreter erblicken. Ganz besonders gill dies von allen, welche die Reichsregierung in ihrem Bestreben, langfristige Handelsverträge abzuschließen, unterstützen wollen. Weder der sozialdemokratische noch der bündlerische Kandidat sind bekanntlich gewillt, für Handelsoetträge zu stimmen; aber unser Wahlkreis, Stadt und Land, muß eS als Lebensfrage betrachten, daß wie bisher Handelsoetträge den ruhigen Fott- schrilt von Jndusttte, Ackerbau und Handel gewährleisten. Es ist beabsichtigt, in der kurzen Zeit, die uns von dem Wahltage noch trennt, energisch für die Wahl des Herrn Heyligenstädt tätig zu fein; trage jeder, der nicht für den antisemitischen oder den sozialdemokratischen Kandidaten stimmen will, nach Kräften dazu bei, daß der Sieg der guten Sache nicht fehle!" So die uns vorliegende Zuschttft. Auch wir glauben, daß man endlich den rechten Mann gefunden hat. Kommerzienrat Heyligenslaedt ist mit den Lebensmtcressen unserer Stadt wie des ganzen Wahlkreises durchaus vertraut und sein Charakter bietet eine genügende Garantie für die notwendige Objektivität in der Beurteilung der wichtigeren Aufgaben, die m der bevorstehenden Legislaturperiode zu bewältigen sein werden. Auf sein Programm iverden sich die Anhänger der verschiedenen nicht antisemitischen und nicht sozialdemokratischen polit. Anschauungen einigen können. Er wird sich nicht eine gefärbte Parteibrille auf die Nase setzen, sondern als ein Mann, der die Bedürfnisse jedes einzelnen Standes genau kennt, die Fragen der Wlttschafts-, Steuer- und Sozialpolitik stets rem sachlich zu betrachten verstehen. Wir glauben bestimmt, daß die bevorstehenden Wähleroersamm- lungen in Stadt und Land in leidenschaftsloser Erörterung eine volle Einigung in der Wählerschaft erzielen werden, zu- mal bei der Mehrzahl der m Betracht kommenden Fragen in den meisten politischen Patteien die Meinungsverschiedenheiten nicht absoluter, sondern relativer Natur sind. Zwischen einem 3.50- und einem 7 Mk.-Zoll und zwischen dein Zehn- und dem Achtstundentag besteht im Grunde doch fein prinzipieller Unterschied. Angesichts der Kandidatur des Herrn Heyligenslaedt, be- kanntlich eines Mannes, der sich aus kleinsten Verhältnissen, aus einem einfachen Arbeiter zu einem oer größten Industriellen in unserem Wahlkreise emporgearbeitet hat und der auch in Arbeiterkreisen als ein Mann von humansten Gesinnungen und Freund einer vernünftigen Arbeiterschutz- Gesetzgebung bekannt und angesehen ist, können wir auf eine würdige und sachverständige Vertretung unseres Wahlkreises im Reichstage hoffen. *• Französische Rezitation. Dem neulich an dieser Stelle geäußerten Wunsche entsprechend, geben wir hiermit die Bücher an, in denen die nächsten Freitag vorzutragenden französischen Erzählungen sich finden: Bonm-Boum von Claretie steht in: 1. Maitres Conteurs (Edition Hengesbach, Gärtner, Berlin), 2. Französ. Rezitationstexte für höhere Schulen, 2. Heft, S. 40 und 3. Quatre Nouvelles modernes, annoUes par B. Hubert, Neusprachl. Neformbibliothek, 2. Band, Leipzig, Roßberg. — Les sapins von Theuriet steht in: 1. Andrö Theuriet, Ausgewählte Erzählungen, W. Hartmanns Schulausgaben 6., Leipzig, Stolle. 2. A. Theuriet, Ausgewählte Erzählungen, Gotha, F. A. Perthes, S. 9. — La VeiUAe von CoppGe findet sich in: 1. Roßmann, franz. Lese- und Realienbuch, Bielefeld, Velhagen-Klasing, S. 301. 2. Gropp und Hausknecht, Auswahl französischer Gedichte, Leipzig, Stenger, S. 221, 3. Oeuvres de Fr. Copp&e, aus- gewählt von Karl Sachs, Berlin, Gärtner, S. 66. f. Reiskirchen, 25. Mai. Ein freches Bubenstück wurde hier verübt. Einem noch nicht lange hier wohnenden Manne wurde mittels Revolvers ein großer Hund bei Nacht erschoßen. Derselbe hatte einen Wett von zirka 200 Mk. Obwohl die hiesige Gendarmette eifrig Nachforschungen halt, fehlt von dem Täter bis jetzt jede Spur. X Kinzenbach, 24. Mai. Der hiesige Gesangverein „Fortuna", welcher im Jahre 1895 sein 20jähriges Stiftungsfest unter großer Beteiligung zahlreicher auswättiger Vereine feierte, beabsichtigt auch in diesem Jahre eine Festlichkeit abzuhalten. Dieselbe ist vierzehn Tage nach Pfingsten, am 14. Juni vorgesehen, soll aber nur im engsten Rahmen gefeiert werden. v. Wetzlar, 24. Mai. Die Generalversammlung des landwirtschaftlichen Vereins war überaus zahlreich besucht. Waren zwar unsere Landwitte infolge der ungünstigen Witterungsverhältnisse mit der Feldarbeit gegen sonstige Jahre weit zurückgeblieben, so waren sie trotz des schönen Frühlingswetters selbst aus den entlegensten Ortschaften des Kreises zur Stadt geeilt. Der Landrat eröffnete als Vorsitzender der Lokqlabteilung die Versammlung, indem er alle Erschienenen herzlich willkommen hieß. Aus der Tätigkeit des Vereins sei hervorgehoben, daß die Mitgliederzahl, welche in 1901 nur 532 betragen, im abgelaufenen Jahr auf 586 gestiegen ist. Es wurden zwei Wanderversammlungen gehalten zu Tiefcnbach uud zu Steindorf. In ersterer wurde die Zweckmäßigkeit der gerade dott mit verhältnismäßig geringen Kosten durchzuführenden Zusammenlegung erörtert und in Steindorf wurde das Projekt der Be- und Entwäsierung der Lahnwiesen von Altenberg bi8 Leun besprochen. Nachdem die erforderlichen Ergänzungswahlen des Vorstandes vorgenommen waren, wurden zum Schluffe zwei lehrreiche Votträge gehalten. Frankfurt, 25. Mai. Donnerstag den 4. Juni, mittags, wird der Kaiser von der Festhalle direkt nach dem Römer fahren. An der Unterfahtt am Paulsplatz wird er von den beiden Bürgermeistern, dem Stadtoerordnetenvor- steher und den Architekten Neher und o. Hoven empfangen. Der Kaiser begiebt sich über die neue Treppe zum Bürger- faal, ioo sich der Magistrat, die Stadtverordntten, Tlitglieber städtischer Deputationen, höhere Beamte, Schuldingenten x. versammelt haben. Nach einer Ansprache, die Oberbürgermeister Adickes hier an den Kaiser richtet, wird ihm ein Ehrentrunk gereicht. Stadtrat v. Metzler hat zu diesem Zweck einen silbernen Pokal gestiftet. Für den Ehrentrunk kommt der beste auf den städtischen Weinbergen gewachsene Wein, 1893er Hochheimer Auslese, zur Verwendung. Vom Bürgersaal au5 geht der Kaiser weiter durch bas Kursürsten- zimmer zur Kaisettreppe und verläßt nach dem Römerberg zu das Haus. Ob die Kaiserin sich an diesem Besuch beteiligt, ist noch nicht bestimmt. Vermischtes. Berlin, 25. Mai. Heute nachmittag verunglückten drei Maurer bei den Ausschachtungsarbeiten auf einem Neubau infolge Er deutsche s. Einer blieb tot, zwei sind leicht verletzt. — Major a. D. August Reich wurde heute nachmittag durch eine Frauensperson ermordet. • Tilsit, 25. Mai. Der „Tils. Allg. Ztg." zufolge sind der Meiereibesitzer Zuercher-Lompoenen mit Frau und Kind in der letzten Nacht von Einbrechern ermordet worden. * Plauen i. 93., 24. Mai. Im Walde bei Jägers- grün, unweit Auerbach haben in der Stacht zum Sonntag der Fotttgehilse Roeder und der Forstgehilfe Hettel, die sich gegenseitig für Wilderer hielten, auseinander geschossen. Roeder ist tot, Hertel tätlich verwundet. • Prinz Arenberg. Die „Post" bestätigt, daß vor einiger Zeit ein Antrag auf Ueberroeifung des im Genchts- gefängniS zu Hannover internierten und durch Beschluß des dortigen Amtsgerichtes wegen Geisteskrankheit entmündigten Prinzen Prosper Arenberg in eine geeignete Anstalt bei der zuständigen Behörde beantragt worden ist, doch sei hierüber eine Entscheidung noch nicht erfolgt, dürfte aber in Bälde zu erwarten sein. Bei dem gemeingefährlichen Charakter der Geisteskrankheit des Prinzen könnte nur eine öffentliche, sogenannte geschlossene, nicht aber eine private Irrenanstalt in Frage kommen. Die „Hann. Allg. Ztg." teilt mit, daß ine bereits in allen Hauptpunkten vorbereitete Uebersührung des Prinzen in die Maifon de SantA zu Schöneberg infolge der Mitteilung der „Hann. Allg. Ztg." plötzlich rückgängig gemacht worden fei. Prinz Arenberg bleibe in Hannover im Gerichtsgefängnis, bis die ganze Angelegenheit geordnet fei. • Heber neue Verwickelungen im sächsischen Ehedrama erhält der „Fränk. Kurier" von unterrichteter Seite Mitteilungen, welche im wesentlichen besagen: Alle offiziösen Mitteilungen über Erkrankungen, Schwermut, geistliche Zuspruchnahme durch die Pr inzes sin Lu i se sind erfunden, um auf die Nachricht vorzubereiten, daß die Prinzessin in einem Kloster ober einer Heilanstalt Zuflucht suche, für welchen Fall sie ihr Kind bis zum fünften Jahr behalten dürfte. Die Prinzessin ist vollkommen gesund, und falls demnächst die Nachricht komme, daß sie ein Kloster oder eine Heilanstalt ausgesucht habe, sei jetzt schon zu konstatieren, daß derartiges ohne Willen der Prinzeffin geschah. Die Absperrungsmaßregeln gegen die Prinzessin seien m der letzten Zeit noch verschärft worden. * Paris, 25. Mai. Das Duell zwischen dem Prinzen Radziwill und dem Grafen Noris hat heute vormittag y,9 Uhr in einem Wäldchen bei Meldon ftattgefun- den. Nach einem refultatlofen Kugelwechsel gelang es dem als Schiedsrichter fungierenden Militär-Attachs Herberstein, eine Versöhnung herbeizuführen. Die Gegner reichten sich die Hände und verließen den Kampfplatz. Zaildet und Verkehr. Dolkswirlschasl. Berliner Börse vom 25. Mai 1903. (Mitgeteilt von der Bank für Handel und Jndusttte, Gießen.) Die kleine Erholung, welche die Schlußturfe der letzten Börse zeigten, war nicht von langer Tauer. Bereits die Meldungen der vorgestrigen Newnorter Börse ließen stärkere Rückgänge erwarten, da mit größeren Angstoertäusen der Provinz zu rechnen war. Tic gehegten Befürchtungen traten denn auch voll und ganz ein, ja sie wurden durch weiteres Anziehen des Geldsatzes für die Ultimo- Liquidation noch übertroffen. Anfangs zwar zeigte sich noch em kleiner Widerstand, der jedoch nach Festsetzung der Cassakutte dem allgemeinen Angebot weichen mußte. Der Cassainduslnemarkt ließ recht deutlich erkennen, daß es sich säst nur um Angstverkäufe der ziemlich stark engagierten Provinz handelte, während die kleine Spekulation die nenllich erheblichen Rückgänge zu Teckungen und Memungskäusen benutzten. Eine Ausnahme von der allgemeinen Tendenz bilden Türkenwerte, vor allem Senen-Tütten, auf die Nachricht, daß der Sultan nun endlich das Unifikations-Projekt unterzeichnet haben soll. Privat-Diskont 81/« Prozent. Anfangs- u. Schlußkurse. Oest. Kredit .... 21010 209.37 Deutsche Bant . . . 208.90 209.00 Darmstädter Bank . . 136.80 136.62 Bochumer Guß . . . 175.60 174.37 Harpener Bergbau . . 179.10 178.12 ins;-Tendenz: schwach. Spirlplan der verrmigteu Frankfurter tztadttheater. Lpcruhauo. Mittwoch den 27. Mai. abends halb 8 Uhr: „Die Geisha? Doiinerstag den 28. Mai'): „Tie Hugenotten." Freitag den 29. Mai geschloffen. Samstag den 30. Mai: „Hans Helling.' Sonntag den 31. Mar: ,Tie Zauberflöte.- Montag den 1. Juni, abends 6 Uhr: „Die Meistersinger von Nürnberg.' Dienstag den 2. Juni: „Figaros Hochzeit." Schauspielhaus. Mittwoch den 27. 'jjlat*): „Nachtasyl." Donnerstag den 28. Mai, abends halb 8 Uhr: Bolksoorstelluna: „Antigone." Freitag den 29. Mai: Zyklus klaff'. Dramen. Neu einstudiert: „Das Leben ein Traum." Samstag den 30. Mai: Zyklus moderner Tramcn: „Hedda Gabler." Hedda Gabler: Frl. Helene Riechers als Gast. Sonntag den 31. Mai, nachmittags halb 4 Uhr: „Alt- Heidelberg." Abends 7 Uhr. „Tas Leben em Traum." Montag den 1. Juni, nachmittags halb 4 Uhr: „Ter blinde Passagier." Abends 7 Uhr: „Nachtasyl. ' * ) Anianq, wenn nicht anders bemettt, abends um 7 Uhr. 10 । • I nur direkt! — schwarz, Hemberg-Seide Franko u. schon verzollt ins Haus geliefert. Reiche Musterauswahl umgehend, eseiden- labrik Henneberg, Zürich.‘34 Hergestellt aus nur allerbesten Rohmaterialien nach den neuesten Forschungen der Wiffenschaft und Technik mit dem Zusatz des „Myrrholms", dessen hellenden, konservierenden, antijepttjchcn und neubUbcnben Eigenschaften einzig in ihrer Art ferner anberen Toilettenseife innewohnen, hat die „PateiU-Myrrholin-Seife" den Ruf als Ideal-Seife des 20. Jahrhunderts in der ganzen zivilisierten Welt verschafft. Es existiert keine hygienische Toilettenseife für ben täglichen Gebrauch, welche sich aus eine so große Anzahl Empfehlungen heroorragenber Aerzte stützen kann wie bic „Patcitt-Myrrholin-Seife". Man verlange überall, auch in den Apotheken, woselbst auch die 400 hochinteressanten Myrrlwlim-. über gratis zu haben sind, nur diese Seife, bann ist man sicher, das Beste zu erhallen, was geboten werden fgnn. * ’M fei. zwischen dem Prim rris hat heute vor- Meldon stattgesum ifel gelang es dem Attachv Herberstm, egner reichten sich jlhwirtfdjaft. li 1908. । Industrie, Ließen., ifurje der letzten Aorse >us die Meldungen der t Rückgänge erwarten, iy teerten war. *-ie U und ganz ein, ja sie jatzes iur.die Ultimo- at zeigte I>ch nod) ein M der Lassakurse dem Winduslriemack lieg . um Angswertauie der m während die Heine ,qe zu Deckungen und > von der allgemeinen Zerren-Türlen, aus dw Unrsikalions-ProB 1 tn »morbd J 6ei Jägers. Sonntag M bie J d°° »‘«'«Mu. £?•*** '''""fielt ent. "b“9 m eine "b-°n»«gl roorften y y «folgt, * bem g,nm„, bt8 PnnM tonnte <, nid)t aber em, ™ ,H»nn. älg. Hauptpunkten vor- 1 Saison de eaniH 'H7n.Allg.Ztg." • Pnnz Arenberg bi§ die ganze An. I im sächsischen ' von unterrichteter chen besagen: Alle h Schwermut, geisl- sinLuise sind er- en, daß die Prin- statt Zuflucht suche, nsten Zahr bemalten gesund, und falls in Kloster oder eine zu konstatieren, daß chah. Tie Absperr- 1 in der letzten Zeit Hier »* -Ä nlberg- . ,1 Donnerstag A isyl. ~ Migone. ^^u'A'/eiBudierr. ne»., ^usnrode^ «lat: «iecbetS äd-^Tw:-5“" * Kat- ®°”“S J St Älouie"^ per- Mß c^iel mrf keiner ,, den Bll°7§»5 ® df®'14'Ä'" KÄS r> x •“ — 7t" T. ? '=' CO Zs; ao ar» C*S> CO iS M 2 ‘S'» = E 2 CM r. a (9 2 CM s •r- 0 2 0 E £ S o S <3 K 3 s •5 >b £ 5 — s «5» «r> COO 2 »s x >b L) B 6> s iS. •e CM 5? 6=0^ CO CÜ) o (9 S B ’S (9 5^ B & 5 B s B- S CM B-B- Ä ‘cCe X X C? as CM X X B s X c B L- sl D czB" «e CM S--V --^<9 d >ti XS <9 E 2 r •= X CM r ar» 6^ «s W y '<■ .19 " S.21 JD as © — Ä VD © ? t9 >s c ü X C =(9 « ®5 e = --b §£. L ;ty» c o 5? 2 S — - 'S A es. ij 2 2'" = M — JO 1- K4-K er o$7 = — ts» D 3 = ffZHLW 2 r w Sy Ü*’ — = B o^ y a » g j: • ^>-'00= Se ’S P Ä o“ - sr ee ’e“® CM 'S »b 5 i2;C E *0 x> Xö* 5 M 3 H r- = e LT-8 19 R Q5§ 000 R 3 ,LA«E COD «E 2(9 C7 L X St CM •si s»s =» CM as “SE "S B ^s" R r« 85e:=>e 5 . c- § .Sti . = „ S * r R £°:R R<^ X. Ewa u— e jo s eO3'£-'S x «»£ I © d « cteZ c CO S cn x (9 C D e -e CD C/D L ■e - d CQ B S LE OjO ZZ-Z R2.5$ R 2 CM^^ = -?E Q 0 E (S) x sx 4> “2 B x Ql 5? s o Z « 8 *1 X o-U 51= as c 5r 2 O S B CM CM 23 ® x 8X »i 01 0^ ®P»O :O(9 Ü L -19 JO 2 M « £.<9 H 5, ö £ tic Ji . SB-y "2 ~~r7' - _ ;c 0 :sÄv ci a o5$^» SS. G ssT-§ 2. 19 S3 = «‘8' KZO = -5^ «1 «.ts E Jg 2 ? r _ c 2- = c:jo e;S tc S ZK Oß, u c c 2(9 ZL ^e.2 S5 R -E E CM • coo -E 2 ~ c ozqjO * o |T |ä £ m C5 *o* a a. o «X- © Q R -s - =3- C ecSeSEe^ jöEB d 3>*o E c ^CM £* r ‘G'vo •- ,p2t - MJD ^•£^2^2 v R E d « x 2. v o E L— „ w V — Z'Z- k rf5 Zs§ E = ‘E ^5 0 = E X o Z ^3- “ y g ® w. .Z^ZLZ^R RC-cod ooo£. 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