Montag 25. Mai 1SV3 153. Jahrgang Zweites Blatt $)le Q tätige Yummer umfaßt 12 Seiten. den den Feuilleton. .U> Herz Die argentinische Regierung hat nach der.Köln, ßig.' ein Auöschreiben erlassen, worin sie mehrere Haupt- leute der deutschen Armee als Lehrer der Kriegsakademie in Buenos AyreS für Taktik, GeneralstabSdienst und Kriegsspiel zu gewinnen sucht. Schlasanfälle seien zuweilen unüberwindbar; so sei er bei einer Anwesenheit in Italien in Gegenwart deS italienischen KönigSpaareS eingeschlafen. — Zu dem Handel mit infizierten Decken roirb noch gemeldet: Im Osten Londons sind bereits Zehntausende der typhösen Lazarettdecken in verschiedenen Warenlagern mit Beschlag belegt worden und auS den Provinzen werden täglich ganze Güterzüge solcher Decken nach London zurückgeschickt. Eine Desinfektion im großen wird von der Sanitätsbehörde in einem eigens dazu bestimmten'Schuppen auLgcführt. — Nach einer Meldung aus Kapstadt sind dort innerhalb deS letzten IahreS nahezu 150 000 Decken ohne jede Auswahl veräußert und durch Londoner Agenten, die enorme Geschäfte damit machten, in ganz England und vielleicht auch ins Ausland weiter verkauft worden. Wie viele Opfer diese Krankheitsträger bereits gefordert haben, läßt sich nicht mehr feslstellen. Man erinnert sich jetzt mysteriöser und heftiger TyphuSepidemie an vielen Orten. Die englische Militärbehörde erklärt, daß der Verkauf gegen ihre auS- drücklichc Vorschrift geschehen sei und strenge Befehle zur Ent- deckung der Schuldigen nach Südafrika telegraphiert wurden. Im Unterlaufe wird der KriegSmmister am Montag über diese Affäre interpelliert werden. Auf eine private Anfrage antwortete er schriftlich, daß alle in Stepney liegenden infizierten Decken nicht Eigentum der Regierung seien und ihr daher keine Verfügung darüber zustehe. Paris, 24. Mai. In einer Rede, welche Marineminister Pelletan gestern hielt, führte er auS, daS Fehlen entscheiden- der Erfahrungen mache daS Problem dec nationalen Verteidigung noch furchtbarer. Es sei möglich, daß die Seemacht, welche allgemein als die stärkste angesehen werde, in Wirklichkeit sich in einem Zustande der Minderwertigkeit befinde, denn niemand habe bis jetzt einen Kampf mit modernen Kriegsmitteln gesehen. Der Minister fügte hinzu: Um zu vermeiden, daß seine Worte falsch auSgelegt würden, wolle er ausdrücklich erklären, daß er England bewundere und daß es ein Unglück für die Menschheit sein würde, wenn der zivilisatorische Einfluß dieser großen Mitarbeiterin Frank- reichs gehemmt würde. — Rach einer Versammlung von Klerikalen begab sich gestern der Leiter der .Revue Sillon^, Mare Sangnier, in Begleitung einer Anzahl Klerikaler nach seiner Wohnung zurück. Auf dem Wege dorthin stießen sie auf Sozialisten. Es entstand eine Rauferei, bei der schließlich Revoloer- schüsse abgegeben und mit Steinen und Eisen stücken geworfen wurde. Zwei Polizeibeamte wurde verwundet. Eine Frau wurde verhaftet, weil fie mit einem Revolver ge- schoflen haben soll. Madrid, 24. Mai. Prinz Heinrich von Preußen, ist heute abend hier eingetroffen und a>n Bahnhof vom König, dem Prinzen von Asturien, dem Ministerpräsidenten und den Ministern des Kriegs, der Marine und des Auswärtigen empfangen worden. Tie Kapelle eines am Bahn- Hofe aufgestellten Infanterie-Regiments spielte beim Einlaufen des Zuges die deutsche und die spanische Nationalhymne. Prinz Hemrich schritt alsdann mit dem Könige die Front befl Regiments ab. Von den Umstehenden wurden ihm Blumen- Ausland. London, 23. Mai. .Daily Post* berichtet, König Eduard leide seit längerer Zett an Schlafsucht. Die Die Zahl der verabschiedeten Generale ist in .... letzten Monaten ungewöhnlich groß gewesen. Nach einer Zusammenstellung der .Voss. Ztg." sind seit Januar mcht weniger als 44 Generale zur Disposition gestellt worden, darunter vier kommandierende Generale. zweiten oberheflischen Wahlreis vertritt. Heer und Flotte. Volttische Tagesschau. Die ongarnfeindliche Bewegaug in Kroatien zieht immer wettere Kreise, sie hat sich berettS auch deS ganzen dalmatinischen Küstenstrichs bemächtigt und hat ihren Widerhall auch bei den Slooenen gefunden. Angeblich sollen unganscherseitS drakonische Maßnahmen zur Unterdrückung der Unruhen getroffen worden sein, die hie und da eingesetzten Standgerichte sollen streng ihres Amtes walten und bereits in zahlreichen Fällen die Todesstrafe verhängt haben. So behaupten wenigstens Kroaten und Slovenen. In den amtlichen Depeschen lieft man freilich davon nichts, und auch gelegentlich einer Interpellation im österreichischen Abgeord» netenhause stellte Ministerpräsident v. Körber jene Dinge in Abrede. So viel ist gewiß, daß die ungarische Regierung sich gefliflentlich bemüht, die Bewegung in Kroatien als möglichst unbedeutend hinzustellen. Daß dem aber mcht so ist, zeigen wieder die letzten Berichte. Nach einer Agramer Depesche sind in Kalinovec Unruhen ausgebrochen. Die Bauern wollten das Genieindehaus stürmen, GenLdarmen schoflen auf die Menge, wobei vier Bauern getötet wurden. Viele Personen wurden verhaftet. — Wie der „Voss. Ztg." aus Wien telegraphiert wird, behaupten die dort vollzählig ein- getroffenen kroatischen Abgeordneten auS Dalmatien trotz der amtlichen Dementis Nachrichten über Hinrichtungen und neuerliche blutige Zusammenstöße in Kroatien erhalten zu haben. Sie klären diesen Widerspruch damit auf, daß jene Gebietsteile, über welche das Standrecht verhängt ist, mit einem Militärkordon umgeben seien, der briefliche und telegraphische Nachrichten nur zensuriert passieren lasse. So erfährt die Oeffentlichkeit nichts von den wirklichen Vorgängen. Am Sonntag nachmittag wollten ungefähr 100 süd- flavische Studenten vor dem ungarischen Ministerpalais gegen den kroatischen Bonus Grafen Khuen-Hederwary, welcher im Palais nicht anwesend war, demonstrieren. Eine sofort er- schienene Wacheabteilung zerstreute die Demonstranten, von denen elf verhaftet wurden. Die Demonstration währte ganz kurze Zett. Der Banus ist nach seiner Audienz beim Kaiser nach Agram zurückgereist. — Wie verlautet, ist die Stellung des Bonus ernstlich erschüttert. Der Kaiser soll jede standrechtliche Hinrichtung verboten haben. Der Gendarmerie- Wachtmeister Zabravic, welcher den Bauern Posadic erschoflen hat, wurde verhaftet. Eine kroatische Deputation von Landtagsabgeordneten aus Dalmatien, die nach Wien gekommen war, um beim Kaiser gegen den Banus Klage zu führen, wurde vom Monarchen nicht empfangen. man sich damals nicht genug darob verwundern, daß der Erbgroßherzog sich so etwas „Langweiliges" ausgesucht habe! Die „Erda" ließ man bei der ersten Siegfried-Ausfuhrung noch weg, entschloß sich bann aber bald zur Wiederemfüg- ung dieser wichtigen Figur. Ein The ater krach ist in Elbing ausgebrochen. Das Elbinger Staüttheatec ist geschlossen; der Gerichtsvollzieher räumte auf, und am 23. d. M. sand im Elbinger Musentempel große Auktion statt. Der Thcaterfundus kam zum zwangsweisen Verkauf. Etwa 300 Garderoben, Möbel, Waffen, Requisiten rc. wurden im ganzen oder geteilt öffentlich meistbietend gegen Barzahlung zwangsweise versteigert. Ter gegenwärtige Tircltor Steinert, der einst hier in Gießen bei Kruse und Helm engagiert war und in den letzten Wochen noch einen Teil seines Personals als L p e r e 11 e n e n s e m b l e zu uns entsandt hatte, wollte durch eine Verpachtung des Stadttheaters an einen dritten die Katastrophe vermeiden. Er hatte auch einen Herrn aas Leipzig gefunden, der in seine vertraglichen Verbindlichkeiten unter Uebernahme des Fundus einzutreten bereit war. Ta aber die Elbinger Schauspielhaus-Attiengesellschost diesem Abkommen ihre Zi stimmung versagte, mißlang der Plan. Zum Sänger-Wettstreit in Frankfurt- -ter von Herrn Albrecht Pagenstecher m 'ILewyort gestiftete Ehrenpreis, gefertigt von Tiffany u. Eo. in Mwyork, ist an gekommen. Es ijt eine prächtige Silbervase, die auf Der Vorderseite die Porträts des Kaisers zwischen dem Prinzen Heinrich und Präsident Roosevelt zeigt; Darunter fieh'ii bi2 Worte: „Im Liede statt, deutsch bis ins Mack." Tte Rückseite enthält oie Wappen des Deutschen Reichs^und der Vereinigten Staaten von Amerika, darunter eine Darstellung der beiden Hemisphären, verbunden durch „Tas deutsche Lied", darunter die Strophe (von Franz Treller): Das Heimarslied begleitet Deutschlands Söhne Weit übers Meer ins fernste Land Und knüpft ihr Herz für alle Zeit, Ein unzerreißbar heilig Band, An unser teures Vaterland. Die Henkel der Vase sind mir den Sternen de- Banners deS ViererzugS die Vertretung dec Stabt, bie Kriegeroereine unb Schulen Spalier. Diese unb bas zahlreich angesammelte Publikum begrüßten ben Kaiser mit lebhaften Hurra«. DaS Wetter ist prächtig. — Wie aufl Spandau bestimmt verlautet, werden dort in nächster Zeit Versuche mit neuen, außerordentlich wirk» amen, großen, von der Firma Krupp fabrizierten Ge- ch offen stattsinden. Den Versuchen wird voraussichtlich auch der Kaiser beiwohnen. — Hier tagte im Abgeordnetenhaus der erste Kongreß deS Bundes der Versicherungsvertreter. — Zum Präsidenten des 5. Senats beim Oberoerwalt- ungSgericht wurde Oberverwaltungs-Gerichtsrat Tcchoiv ernannt. (Tcchoiv begann seine Laufbahn als Amtsrichter in dem ostpreußischen Städtchen Ottelsburg. Später war er Staatsanwalt in Lyck. Die Red.) — Eine von den hiesigen Anarchisten einberufene Wählerversammlung verfiel sofort der po liz ei lich en Auflösung, als der Referent auf Die anarchistischen Attentate zu sprechen kam. Die Anarchisten haben nunmehr eine neue Versammlung einberufen. München, 23. Mai. Ministerpräsident v. PodewilS erklärte einem Vertreter der .Münchener Zeitung*, er habe die unwahren Gerüchte über Differenzen zwischen Bayern und Preußen schon so oft dementieren lassen, daß er weiterhin von Dementierungen absehen muffe, besonders, wenn die Gerüchte mit so unsinnigen Behauptungen auftreten unb jubem noch ungeschickt erfunden seien. An bet ganzen Darstellung beS .Würzburger Journals* sei auch nicht ein wahres Wort. Wahl-Bewegung. § Butzbach, 24. Mai. .Gestern abend fand im Hessischen Hof eine zahlreich besuchte Wählerversammlung statt. Dabei entwickelte der seitherige nationalliberale Reichstagsabg. Graf Oriola bei etwa zweistündigem interessanten Vortrag sein politisches Programm. Die klaren Ausführungen deS Redners ernteten reichen Beifall. Der Versaminlungsleiter, Med.-Rat Dr. Vogt, empfahl das unentwegte Eintreten für unseren verdienstvollen Kandidaten, der bekanntlich schon zehn Jahre Deutsches Keich. Berlin, 24. Mai. Man meldet auS Proekelwitz: Der Kaiser begab sich heute Nachmittag in Begleitung beS Fürsten zu Dohna in einem Rappenviererzug von Kanthen nach Schlobitten. In Pr. Hollanb bildeten beim Passieren vez«g*pre»»r monauich7bP^ viertel- Ifihrhd) Mk. S.90; durch Adhole- u. Zweigstellen monailtcb to Pf.; durch die Post Mk.3.— viertel» JäbrL au-tcht. vestellg. Annahme von Anzeige» für Die 'lageOnummet bi» vormittag» 10 Uhr. Setlenpret»; total 11W, auflrvdrt» SO Ptg. 'Öeranlroortlldb *üt den pottk und □ tigern. Teilr U L'iiito tüt .Stadl und üanb* und J$'crtdX»,nal“; Auaust Dötz; tfli den Anzeigenteil: Han« Beck. der Bereinigten Staaten geziert. Tie ausgezeichnete Arbeit ist der berühmten Firma Tiffany würdig. Herr Pagen- slecher, der selbst zum Sängerwettstreit herüberkommeu wird, kann des wärmsten Tankes aller Sänger für bas prachtvolle Geschenk sicher sein. In der deutschen Stäbteausstellung in Dresden veranstalten auch bie deutschen Sicherheits- Polizeibehörden eine Ausstellung, unb zwar wirb im AuS- stellungspalast eine Kollektivausstellung bes Großh. babi- schen unb des Großh. h ess ischen Ministeriums bes Innern, ber Herzog!. Polizeidircktion zu Braunscbweig, ber Polizeidireltion zu Bremen, bes Polizeiamtes zu Chemnitz, ber stönigl. Polizeibirektion zu Dresden, ber Polizeibehörde zu Hamburg, des Polizeiamtes zu Leipzig, ber Üö'.iigl. Polizerdireklivn zu München veranstaltet. Diese Ausstellung gibt eine figürliche Darstellung des Bertillon- [ eßen Meßverfahrens zur Wiedererkennung von Personen Aach dem Vorgänge des Leiters bes Erkennungsdienstes bei der Polizeipräfektur äu Paris, Alphonse Ber- tillon, werden betanntlich in vielen zivilisierten Ländern unb insbesondere auch im Deutschen Reiche bie Verbrecher einer körperlichen Messung unterworfen, um sie später jeder- zeit wiederzueckennen. Das Bertillonsche System fußt auf den Erfahrungsgrundsätzen, 1. daß das menschliche Knochengerüst vom 21. lebenswahre an unveränderlich bleibt; 2. daß es unmöglich ist, zwei Menschen von absolut gleichem Knochenbau zu finden, und 3. daß einzelne Maße des menschliche-: Knochengerüstes sich sehr genau mittels verhältnismäßig einfacher Vorrichtung erheben lassen. Einzelausstellungen bringen die Polizeibehörden zu Ehemnitz, Dresden, Hamburg, Leipzig unb Worms. Tie Polizeidirektiorr Tresden stellt aus allgemeine Tinge, Photographien im Dienste der Polizei, Tariullungen. der Systeme ber Körpermessungen (rlnthropdmetrie- uno ber Fingerabdrücke (Takty- loskipie,, üriminaipclizefiiches, Einrichtungen bes Evidenz« Zahndun und des Ein- ■ bringt eine Polizeiwache nebst Liebcrblui über den xienftbeirieb in einer solchen, das Gesamtbild der Polizeiunifoimen nebst Aus- rüstungs- und Bekleidungsstücken, eine Darstellung beK GietzenerAnzeiger ** Eeneral-Anzeiger w Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Nr. 120 trf Aetnt täglich außer Sonntag». Dem Gießener Anzeiger werden irn Wechlel mit dem kesflschen Landwirt die Siebener Kamillen» blätter viermal in der Woche beige legi. Rotationsdruck n. Verlag der Brüh l'schen Univer1.-Buch- u-btein- b rüdem (Pieych Erden) Redaktion, Erudition unb Druckerei: «chalftraße 7. Adrette tür Devtichenr Anzeiger (Sichen. ^frnlptrd)an1d)lu6 Vir 6L TL Der Ring der Nibelungen -M Dar«. , stLdter Hosthcater -inst und i-tzt. Man , schreibt uns aus Tarmstadt: Das vollständig auä- verkaufte Haus am Schluß der smson anläßlich der Auf- < fübrung des „Ringes" weckt unwillkürlich rettoipektive , 8^trach tun gen. Wir entsinnen uns noch recht gatt der Jahre, , wo bie Inszenierung des einen ober anderen Dramas der Tetralogie meist von einem sehr deprimibrenben finanziellen | Resultat begleitet war, sodaß man den Ausfalk, den —»agners Nibelungen geschaffen, nur durch die ?u ff uh rung zugkräftiger Operetten luett machen tonnte. Sanger unb Publrttun stöhnten über bie unerttäglichen Langerl. Und doch war bereits manche Figur und Szene zur Unkenntlich kett zu- sammengestrichen worden. Alle Rekapitulationen m den Partien „Wotans" unb „Brunhildens" sollten tunlichst txr- mieden werden. Im Jahre 1884 begann man Jam ben gting" ins Repertoire auszuneymen, nachdem 18v- «ngeio Neumanns Wandergastspiel ben Darmstcwtern die erste Be» kannlschaft mit dem Wert vermittelt batte. Unb Zwar brachte >nau cs in dieser Reihenfolge hermrs: ..Walküre _ Götterdämmerung" — „siegsried — „Rhemgold. Ler- ichiedene Sänger, welche in den ersten Darmstadter Mbc- ungen-Abenden mitgewirtt, send bereits verstorben, der Siegmund" und „Siegfried" des Herrn Bahr der Wo. 7 esprm Denier, ber „Hnnbing" des Herrn ENe/s M-lsach mußte man früher Äüst- h-rbeiziehen, i biesige Sängerpersonal war damals, wenig Aus- n^tmen °ba° echnet, in bei Meyerbeerschule groß geworden, daL Mblikkm der achtziger und ncunztger Jahre erschwerte ück das Verskändtiis der Tetralogt- auch dadurch, dag es, ™ ben billigen Preis ber älteren ^perntextbuchcr, Z e t ^ren Dich üngen Wagners (80 Psg. unbl Ml.) absolut Et lÄ-u wollte. Tiefem Umstande Rechnung tragend, tic» die Direltion anfänglich au, den Zetteln zur „a-Ql» üre" eine ganz kurze Hnhaltsangabe eriqemen. Jetzt iiiiüen die Textbücher reißenden Absatz, -ten „Äiegrrieb de teilte^jich jur Tarmstadt zuerst unser jetzlg-r Grog. H er zo g N? jemem 16. Geburtstag. In hofkre.ien konnte I sträuße gereicht. Beim HerauStreten aus dem Bahnhofe begrüßte ihn die Menge mit sympathischen Kundgebungen. Konstantinopel. 24. Mai. In der Nacht zum Donnerstag fand bei Mogila, nördlich von Monastir, ein Kampf zwischen türkischen Truppen und einer dreizehn Mann starken bulgarischen Bande statt. Letztere wurde vollständig vernichtet. Außerdem wurden vier Dorfbewohner, die sich der Bande angeschlosien hatten, und zwei Frauen aus dem Dorfe getötet. Vierzehn Häuser wurden durch Geschützfeuer zerstört. Die Truppen hatten drei Tote und mehrere Verwundete. Tas Geschützfeuer verursachte in Monastir einige Beunruhigung. Santo Domingo, 23. Mai. Die Aufständischen haben nach einem erbitterten Gefecht, in dem sie besiegt wurden, das Arsenal in Santiago in die Luft gesprengt. Unter den Toten besindet sich General Dionisio Frias. Die Zahl der Verletzten ist groß. Das Kanonenboot ,Kolon', welches sich auf der Fahrt nach Samana befand, um den Präsidentschaftskandidaten Dcschamps aufzunehmen, ist bei Punta Espada verloren gegangen. Aus Stadt und Land. Gießen, 25. Mai 1903. — Besuch deS Großherzogs. In der heutigen Nummer unseres Blattes besindet sich ein .Aufruf*, in dem der Oberbürgermeister die Einwohner der Stadt ersucht, am Tage der Anwesenheit des Großherzogs ihre Häuser zu schmücken. Auch sind in dieser Bekanntmachung die Straßen bekannt gegeben, die der Landesherr durchfahren wird. — Bestätigung. Se. K. H. der Groß Herzog hat unterm 20. ds. Mts., wie uns aus Darmstadt drahtlich gemeldet wird, die am 7. ds. Mts. von der hiesigen Stadt- verordneten-Vcrsammlung erfolgte Wahl des Gerichtsasfessors Cursch mann zum besoldeten Beigeordneten der Stadt Gießen bestätigt. •* Empfänge bei Hof. S. K. H. der Großherzog empfingen am 23. Mai u. a. den Steuerkommisiär Müller von Friedberg, den Rektor Dr. Rausch von der höheren Bürgerschule in Schotten, den Professor Dr. Krüger, Rektor der Landes-Universität Gießen, und den Kreisrat Fey von Friedberg. ** Personalnachrichten. S. K. H. der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 20. Mai dem von der Stadt- verordneten-Versammlung zu Bad Nauheim zum Bürgermeister der Stadt Bad Nauheim gewählten Beigeordneten Dr. Gustav Kayser die Bestätigung zu erteilen. — Dem Pfarrer Philipp Heußel zu Rodenbach wurde die evangelische Pfarrstelle zu Altenstadt, Dekanat Rodheim, übertragen. — DerOberzollinspcktor und RegierungsasiesiorHeinrich Schäfer in Crefeld wurde zum Obersteuermspektor des Hauptsteueramts Worms ernannt. — Am 16. Mai 1903 wurde im Namen des Deutschen Kaisers mit Ermächtigung S. K. H. deS Großherzogs der Steuerkontrolleur Karl Meisinger unter Verleihung des Ranges eines Obersteuerinspektors den Königl. Preuß. Hauptzollämtern zu Eleve, Emmerich und Kaldenkirchen sowie den Hauptsteuerämtern zu Krefeld, Duisburg, Neuß und Wesel als Stationskontrolleur mit dem Wohnsitz in Krefeld bcigeordnet. — Ferner wurde der Ministerial- sekretär Dr. Karl Becker unter Ernennung zum Oberzollinspektor und Regierungsassessor dem Hauptzollamte zu Harburg a. d. Elbe, sowie den Hauptsteuerämtern zu Lüneburg, Stade und Verden als Stationskontrolleur mit dem Wohnsitz m Harburg a. d. Elbe beigeordnet. — Der Steuerkommisiär des Steuerkommissariats Homberg, Wilhelm Flath, wurde in gleicher Diensteigenschaft in das Steuerkommissariat Butz- bach versetzt, der Steuerkontrolleur, Regierungsasiesior Adolf Köhler zu Lauterbach zum Steuerkommisiär des Steuer- kommisiariats Homberg ernannt. ** Zuschuß an den Omnibusbetrieb. In der letzten Sitzung der Stadtverordneten genehmigten diese die Uebernahme eines Fehlbetrages in Höhe von 3000 Mk. auf die Stadtkasse, den die Gießener Omnibus-Gesellschaft in ihrer Rechnung für 1902 aufweist. Bekanntlich giebt die Stadt jedes Jahr für den Omnibusbetrieb einen Zuschuß von 3000 Mark. Dieser für das abgelaufene Jahr aus städtischen Mitteln zur Aufrechterhaltung dieses Verkehrsmittels beträgt also pro Tag 161/, Mk. ** Das Gewitter, das am Samstagnachmittag über unsere Gegend zog, hat besonders in dem südlichen Stadtteil und in den links der Lahn gelegenen Gebieten Schaden durch Wasser imb Hagelschlag angerichtet. Im nördlichen Stadtteil dagegen hat es überhaupt nicht gehagelt. Stellenweise wurden die Bäume förmlich entblättert und in Gärten und Feldern das Land zusammenaeschwemmt. — In Crumbach schlug der Blitz in die Stallungen des Bürgermeisters und tötete drei Kühe. •• DaS Konzert unserer Militärkapelle gestern nachmittag in SteinS Garten war sehr gut besucht und fand viel Anklang. Es war eine Lust, bei dem schönen Wetter im kühlen Garten zu fitzen und den exakten und kunstvollen Darbietungen unserer Kapelle zu lauschen. Mit Vergnügen erwartet man die sommerlichen Tage, an denen auch des Abends Konzerte stattfinden werden. Dies könnte vielleicht schon in einigen Tagen eintreten. ** Betriebsvergrößerung. Der Betrieb der Lahn- kalk- und Marmor-Industrie von Aug. Gabriel je., Abendstern, hat sich mit der Zeit derartig vergrößert, daß es nötig wurde, in einem besonderen Kesielhause einen neuen Zirku- lations-Rähren-Dampfkeffel von 100 Pferdestärken und eine Maschine von 45 Pferdekräften neuesten Systems aufzustellen. Diese Anlage ist von der Firma Heyligenstädt u. Co. ausgeführt worden. ** Vom Vorsitzenden des Hassia-Bezirks Gießen geht uns folgendes Schreiben zu: Diejenigen Kameraden, welche zur Feier des 160jährigen Jubiläums des 2. Bataillons Infanterie-Regiments „Kaiser Wilhelm" Nr. 116 Einladungen erhalten haben, versammeln sich Freitag den 29. Mai nicht auf Oswaldsgarten, sondern mittags 1 Uhr im Hose der Zeughauskaserne. Bad Nauheim, 24. Mai. Folgende Unterhaltungen werden in dieser Woche stattsinden: Dienstag nachmittags luib abends auf der Terrasse Konzert der Kur- kapelle. Abends im Saale musik. Soiree von Solisten der KurkapeNe und Kapellmeister Wilh. Bruch. Mittwoch nachmittags und abends auf der Terrasse Konzert der Kurkapelle. Abends 8 Uhr Theatervorstellung: „Mit Vergnügen". Donnerstag nachmittags und abends auf der Terrasse Konzert der Kurkapelle. Abends im Saale Tanz. Freitag nachmittags und abends auf der Terrasse Konzert der Kürkapelle. Abends 8 Uhr Theatervorstellung unter Mitwirkung der Kurkapelle: „Die Madonna". „Ter blaue Teufel". Samstag nachmittags und abends auf der Terrasse Koirzert der Kurkapelle. Abends 8 Uhr Theatervorstellung: „Johannisfeuer". Sonntag, 1. Psingstfeier- tag: Konzert der Kapelle des Thüring. Ulanen-Regiments Nr. 6 aus Hanau. Montag, 2. Pfingstfeiertag: Moniert der Kurkapelle mit Einlagen des Großh. Hess. Hofmusikers Kümmel, bei gutem Wetter abends Parkbeleuchtung. fc. Friedberg, 24. Mai. In Fauerbach v. d. H. wurde bei den Ausgrabungen zu den Fundamenten eines Neubaus unter einer alten Mauer ein steinerner Krug mit 503 silbernen Münzen in der Größe von Thaler-, 2 Mark-, 1 Mark-, 50 und 20 Pfennig-Stücken gefunden. Die Münzen tragen die Jahreszahlen 1660—1683. Y. Schotten, 24. Mai. Ter Reichstagskandidat unseres Bezirks, Kreisrat Tr. Wal lau von Lauterbach, entwickelle heute in einer allgemeinen Wählerversammlung sein Programm. Je mehr Tr. Wallau unter der Bevölkerung unseres Vogelsberges bekannt wird, desto größer werden erfreulicherweise Die Aussichten für dessen Wahl. ßd. Darmstadt, 24. Mai. Der Verein „Hessisches Lehrerinnenheim" hielt seine diesjährige Generalversammlung bei guter Beteiligung im Rathaussale unter Vorsitz der Frau L. Wolfskehl ab. Frl. Marie Müller verlas den Geschäftsbericht pro 1902, aus dem hervorgeht, daß eine der Hauptaufgaben in der Erreichung des vorgeschriebenen Zieles, d. h. Errichtung des neuen HeimS, bestand, so daß am 1. März d. I. mit dem Bau, der im französischen Renaissance-Stil durchgeführt wird, begonnen werden konnte. Die Mitgliederzahl des Vereins ist auf 190 ordentliche und 445 außerordentliche gestiegen und e§ ist in erfreulicher Weise im ganzenGroßherzogtum eine Zunahme des Interesses zu konstatieren. Die Rechnungsablage ergab in Einnahme Mk. 10172, in Ausgabe Mk. 9369, sodaß ein Kasseoorrat von Mk. 802.86 verblieb. Der Voranschlag für 1903, welcher u. a. in Ausgabe Mk. 90 000 für den Neubau des Heims vorsieht, wird genehmigt, nachdem Herr O. Wolfskehl erläuternd erklärt, daß die Gesamtkosten Mk. 125000 betragen und nur die Ausgaben bis Ende 1903 vorgesehen seien. Bei der nunmehr erfolgenden Ergänzungswahl des Vorstandes wurden drei durch das Los ausgeschiedene Mitglieder durch Zuruf wieder und Frl. Kraft und Frl. Welsch durch Zettelwahl neu gewählt. Nachdem noch Oberbürgermeister Morneweg den Mitgliedern einige geschäftliche Mitteilungen gemacht und hierauf by: Vorstand zum Verkauf des alten Hauses ermächtigt wird, dankt der Vorsitzende nochmals Frl. Louise Müller und allen Mitwirkenden für das arrangierte Konzert und ersucht zum Schluß, Gesuche um Aufnahme in das Ferienheim in Auerbach a. B. baldigst einzureichen. — Im „Concordiasaale" fand gestern abend ein von russischen Studenten veranstaltetes russisches Fest mit Vorträgen, Gesang, Theater und Tanz statt, zu dem auch eine Anzahl Heidelberger Studenten und Studentinnen, meist in Reform-Kostümen, erschienen waren. Die Veranstaltung nahm einen sehr hübschen Verlauf. Tarmsta dt, 24. Mai. Einer schweren Lebensgefahr durch die elektrische Bahn entgingen gestern abend zwei Damen und der Führer einer einspännigen Chaise auf der Rückfahrt vom Böllensalltor nach Tarmnadt nur mit knapper Not. Ob die Elektrische nun der Cyaise entgegenfuhr, oder hinter ihr herkam, konnte man nicht ermitteln. Dicht an dem Easkandelaber und an denselben hinaufgeschoben stand die dem Anschein ntyt) völlig zerstörte Chaise, deren linkes Vorder- und Hinterrad, allerdings nur noch halb schwebend, den Boden berührten; die Deichsel lag abgebrochen etwa 5 Schritte entfernt quer über dem Bürgersteig und halb auf dem Rasen. Ter sonst glücke lich vorübergegangene Vorfall ist auf das Scheuen des Pferdes vor der dahersausenden Elektrischen zurückzüführen, wobei die beiden Tamen und der Kutscher infolge Anprallens der Chaise gegen den Gaskaudelader herabgeschleudert wurden, was trotz der erheblichen Gewalt glücklicherweise und anscheinendd ohne Verletzung der Insassen, des Kutschers und des Pferdes erfolgte. (T. T. A.1 Aus dem Weschnitztal, 23. Mai. Eine Sekte macht seit Wochen in unserer Gegend Propaganda. Tie Leute kommen besonders Sonn- und Feiertags in Lörzen- bach und Umgegend zusammen und nehmen da von einem Frankfurter Reiseprediger Vorträge entgegen. In Verhin- oeruug dieses Herrn funktioniert ein Schuster aus Lörzenbach. Bereits sind verschiedene Familien wegen Austritts aus der Landeskirche vorschriftsmäßig vorstellig geworden. (T. T. A.) fc. Mainz, 24. Mai. Gestern wurde bei den Arbeiten an der Geleisstrecke Wiesbaden-Dotzheim in einer Sandgrube das fast vollständige Skelett eines Mammuts ausgegraben. Profesior Heyne leitet im Namen des Mainzer AltertumSmuseumS die Bergungsarbeiten. Vor ca. 30 Jahren wurde in derselben Sandgrube schon einmal der Zahn eines Mammuts gefunden. r. Mainz, 24. Mai. Tas vor kurzem im nahen Niederingelheim vorgekommene Automobilunglück, bei welchem der Ingenieur Albert von Biebrich sein Leben eingebüßt hat, ist nachträglich noch zu einem Verbrechen benutzt worden, mit dessen Aufdeckung die hiesige Staatsanwaltschaft gegenwärtig eifrig beschäftigt ist. Ter junge Albert soll nämlich eine sehr beträchtliche Barsumme in französischen Banknoten und deutschem Geld bei sich gehabt haben, die von der Unglücksstelle bis zum Transport in das hiesige Spital spurlos verschwunden ist. Man ist zu der allgemeinen Ansicht gekommen, daß diebische Hände sich bei der Auffindung der Verunglückten die Geldsumme angeeignet haben. Bei verdächtigen Personen haben bereite Haussuchungen stattgefunden, die indes resuttatles geblieben sind. — Ter mit dem Ingenieur Albert gleichzeitig verunglückte Monteur Saaler liegt noch immer im hiesigen Rochushospital. Er hat einen Schädelbruch und einen Bruch des Kinnbackenknochens erlitten. l. Mainz, 24. Mai. Die Hauptversammlung des Landesverbandes für das Großherzogtum Hessen des Deutschen Flottenvereins tagte heute nachmittag 3 Uhr im Kasino „Hof zum Gutenberg" hier in Mainz. Der erste Vorsitzende Dr. W. M e r ck-Tarmstadt eröffnete die Versammlung und dankte den zahlreich anwesenden Vertretern und Mitgliedern für ihr Erscheinen. Mainz, als die größte Stadt Hessens, am Rhein gelegen, habe Gelegenheit gehabt vor einiger Zeit, als die Torpedoboote den Rhein hinauffuhren, einen wichtigen Faktor der Flotte kennen zu lernen. Hierauf kommt Redner auf die beiden erhabenen Förderer des deutschen Flottenvereins, den Kaiser und Großherzog zu sprechen, welch letzterer ja das Protektorat über den Landesverband übernommen habe. Er schließt mit einem Polizeigefangenenhauses nebst Ueberblick über den Dienst- betrieb in Demselben und das Modell des nach Angaben des Polizeiamtes erbauten und hinsichtlich seiner eigenartigen Einrichtung dem Erbauer patentamttich geschützten, bespannten Gefangenenwagens nebst Fahrordnung für den selben re. Das Polizeiamt zu Leipzig zeigt in seiner Einzel- ausstellung einen Stadtplan mit 'Jingäbe der Polizeireviere und Polizeibezirke, eine schematische Darstellung Der Gliederung des Leipziger Polrzeiamtes und des Beamtenstandes bei dieser Behörde, einen Registrierschrank mit Inhalt zur Uedersicht über die Einrichtung des Meldeamtes, Der Registrande und deS Archivs, sowie Urkunden und Abbildungen von geschichtlichem Werte. Weiter stellen zur Schau die Polizeiverwaltung zu Worms das Blatt- registenneldewesen und die Polizeibehörde zu Hamburg Darstellungen allgemeiner An, der Gebietseinteilung, der Dienstgebäude, der Dienstfahrzeuge, der Ausrüstuugsgegen- ftänbe für Polizeibeamte, der Wohlfahrtspolizei, der Miminalpolizei, des Erkeunmtgsamtes, des Kriminal-Mu- seumS, der photographischen Anstalt, des Marktverkehrs des Straßenverkehrswesens, des Meldeamtes und der Kanzlei. Ter bisher glaubwürdig verbreiteten 9tachricht, daß im neuen Merliner T om auch ein Standbild des Kaisers Karl V. neben Den Reformatoren Platz finden solle, wird jetzt von unterrichteter Seite widersprochen. "Nach vckm amtlichen Verteilungsplan kommen insgesamt acht Statuen in Der Zwickelkuppel zur Aufstellung: vier Fürsten und vier Reformatoren. Ter Altarraum wird vorn flankiert von den Gestalten Luther s und M e l a n ch t h o n s (Bildhauer Friedrich Pfannschmidt : nach Der Orgelempore reiht sich Zwingli an (Bildhauer Prof. Janensch^ und nach der Gemeinde-Empore Calvin (Bildhauer Prof. Calandrelli' Von Fürsten sind natürlich nur solche gewählt, Die sich um Die Einführung Der Reformation verdient geniamt haben. So mcrDcn über der kaiserlichen Loge sich zu beiden Seiten Die Standbilder Fried ri chs des Weisen von Professor Karl Begas und Joachims II. von Harro Magnusson erheben: nach der Orgel-Empore zu wird die Figur des Landgrafen PhilivpdesGroßmütigen von Hessen von Professor Schott stehen, und na;ch der Gemeinde-Empore zu die Statue des Herzogs Albrecht von Preußen von Professor Riax Baumbach. Weitere Figuren werden in der Predigttirche nicht ausgestellt. Tie in Stuck auszuführenden, vier Ädeter großen Standbilder erhalten ihren Platz auf mächtigen Pfeilern in einer Höhe von 16 Metern. Die Künstler sind gegenwärttg mit der Ausführung beschäftigt. Tie Karikatur Der europäischen Völker von Eduard Fuchs. Neue Folge. Lieferung 2—4 ä 7ö Pfg. Tie neuerschienenen Hefte 2—1 bringen wie Lieferung 1 wieder- um eine Fülle der geistreichsten und amüsantesten Karikaturen, welche die reichbewegte Zeit der Jahre 1848—1850 in Deutschland, Frankreich, Oesterreich und Italien bervor- gebracht hat. Tie Februarrevolutton in Frankreich, die Erhebungen in Berlin und Wien ziehen in einer Reche faszinierender Karikaturen auf Louis Philipp, Friedrich Wilhelm IV., den Prinzen von Preußen, Metternich usw., sowie aus die politischen und gesellschaftlichen Vorgänge dieser ereignisreichen Epoche an uns vorüber. Ihnen schließen sich die scharsen Satiren aus Die Frankfurter Nationalver- sammlung an und schon taucht Louis Napoleon vor unseren Blicken auf. Neue Seiten, neue Gebiete! Ein Brillantseuerwerk, das aber Den Vorzug hat, nicht jäh zu erlöschen, sondern zu blitzen, zu verblüffen, zu amüsieren, zum Lachen zu zwingen! Es i|t erstaunlich, wie diese Fülle des Gebotenen für einen so billigen Preis zu liefern ist. 75 Pfg. für jedes Heft! Friedrich Spielh a gen Romane — Neue °J.ß e„. — Wohlfeile Lieferungsausgabe in 50 Heften zu je 3o P'g AU vierzehn Tage eine Lieferung (Verlag von L. Staaamaiiu ia Leipzigs Tiefe hier bereits mehrfach in empfehle.:D(x. ’iic erwähnte wohlfeile Lieferungsausgabe schrettet rüstig >rt. Ne 11. bis 14. Lieferung gingen uns soeben zu, wcl^r. di • bereite tu 6. Auslage vorliegende Novelle „Zum ^crrvertreib", sowie die Anfangsbogen Der zwecken "Novelle „Susi", Dritte Auslage, enthalten. — In „Zum Zeitvertreib" zeigt siA her gefeierte Romanschriftsteller auf Der vollen Höhe seines Schaffens. Er führt uns in Die vornehmen Kreise Der Berliner Gesellschaft, inn welche er einen hochbegabten jungen Professor Eingang finden läßt. Ter Den untersten Volksschichten entsprossene Held des Romanes gerät in die Netze einer gefährlichen Circe, vernachlässigt seine Familien- und Berufspflichten und wird schließlich im Quelle mit dem Gatten der Tarne erschossen. Ter bis zum Schlüsse natürlich geführte Aufbau des Romanes fesselt durch Die kraftvolle Frische des Stiles und durch die spannende Schilderung der Situationen und Schicksale der handelnden Personen. — Cs sei hiermit noch besonders zum Abonnement eingeladen; jede gute Buchhandlung liefert Probehefte. In der Allgemeinen Verlagsgesellschast zu München, Hasenstr. 11, beginnt soeben eine neue Illustrierte Geschichte Der deutschen Literatur von Prof. Tr. Anselm Salzer zu erscheinen. Die sich, nach Den uns vorliegenDen zwei ersten Lieferungen zu urteilen, Durch ihre glänzende Ausstattung vor ähnlichen Erscheinungen aus- zeichnet. Tas stattliche Werk soll 22 vielfarbige, 14 zweifarbige, 74 schwarze Beilagen und über 300 Abbildungen im Text bringen und ist auf 20 Drei- bis vierwöchentttche Lieferungen mit je 2—3 Textbogeu und 5—6 Beilagen zum Preise von je 1 Mk. berechnet. Gleich Die 1. Lieferung bringt eine getreue Wiedergabe Des Sängerkrieges auf der Wartburg aus der großen Heidelberger Liederhandschrift (14. Jahrh.) in der Universitätsbibliothek zu Heidelberg, ferner die Porträts von Grillparzer und F. 9t W. Weber und die Reproduktion eines Briefes von Herder an Hamann rc. rc. Wir gedenken wiederholt auf dieses schöne Lieferungswerk unsere Leser aufmerkfam zu machen. „Wie bezahle ich meinen Arzt?" (Verlag von A. W. Kafemann in Danzig) ist ein buchhändlerisches Unternehmen, das in dankenswerter Weife sowohl den Interessen des Publikums wie dem des Arztes Dient. Tem Publikum ist mit dieser billigen Publikation — der Preis ist 25 Pfg. — Die Möglichkeil gegeucn. Die Honorarforder- ungen der Aerzte zu kontrollieren. Spielplan der Bereinigten Frankfurter Stadtlheater. Sport. u. Märkte. Telephonischer Kursbericht« kruntitnri m. ii., 25. Mai -AnL Anfangs- 210.30 209.50 137.30 176.40 3Vü Mexikaner . . 4>/,'/» Chinesen . . Electric, h oh ackert . Nordd. Lloyd . . Kreditaktien . . . Drekonto-Kommandit. Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Beniner Handelsges. Oesterr. Staate bahn . Lombarden . . . Gottbarlbahn . . . Laurahütte . . . . Bochum . . . . Lpcruhauo. Dienstag den 26. Mai, abenvs halb 7 Uhr: .Siegfried.' Lchaufpielhauo. Dienstag den 26. Mai, abends 7 Uhr: .Nachtasyl." 1«U3 . 26.70 . 92.00 Temperatur der Lahu und der Lust am 25. Mai 1903. Harpener Tendenz: schwach- . 95.00 . 102 35 . 210.20 186L0 . 137.00 . 147.70. . 154,50- 146.40 14$0 lb'?4)Ü . 216.90 . 175.20 . 179.50 Ceft. Kredit. . Deutsche Bank Darmstädter Bank Bochumer Guß . . 102.25 . 91.90 . 102.10 . 92.50 . 101.10 . 00.00 . 103.50 . 103.55 . 50.55 . 32.00 . 32 90 . 130.00 4L80 Harpener Bergbau . . 180.80 Schluß-Tendenz: besser. zu Gitbc geführt werden. Kartoffeln begännen, soweit sie gepflanzt sind, vielfach zu sauten. Vermischtes. • Berlin, 24. Mai. Die Fortbtldungsschülerin Ger- frühe v. Lühmann feuerte aus den Hausdiener Karl Gautsch in dessen Wohnung aus einem Revolver einen Schuß ab, der jedoch nur die Mütze durchlöcherte und dann in die Decke schlug. Rache wegen eines nicht gehaltenen Eheversprechens scheint die Veranlassung zur Tat gewesen zu sein. Tas Mädchen wurde verhaftet. Nach dem „Verl Tagebl." war Frl. v. Lühmann, die 31 Jahre alt ist, von ihrem 21. bis 30. Jahre Schwester vom Roten Kreuz, ent- sagte aber diesem Berufe, um einige Kurse bei der Viktona- Fortbildungsschule durchzumachen, und zwar, wie sie angab, auf Kosten des Adelsoereins. Vor einiger Zeit knüpfte sie sonderbarerweise ein Liebesverhältnis mit Gautsche an. Kurz- lich erfuhr sie, daß ihr Verehrer im Begriff stehe, sich nut einet Anderen zu verloben, und verübte daraufhin das miy- qlückte Attentat. * Rom, 23. Mai. Gestern fand eine Vollskundgedung statt als Protest gegen die im Gefängnis »Regina Coeli* gegen den dort interniert gewesenen Diakon Angeli verübten Brutalitäten, welche zum Tode desselben führten, deffen Begräbnis gestern stattfand. Die Zahl der Kundgeber betrug über 40 000. Zuchthausstrafe erhaltet bat Wv sie nach I licheS, naßkaltes Detter, welches anfangs Mai nur trofr im Hotel Karserhof ab, wo sie logierte, ohne übergehend durch hohe Temperatur imd Sonnenschein unter» 60 All. zu befahlen, noch dem DberfcQner brachen wurde. Tie häufigen, meist recht ergiebigen Rieder- geliehenen Betrag von SldO Ttt. surud- brachten in allen LandcStcil.'n außer dem Saalo- hwanb bann urplötzlich, nachdem ü*“’^** I gebiet übermäßige Befeuchtung, aus vielen LandeSteilen -----------------*”r 'rh""'n'.liuurbCn auch schwor- yaaelid.aucv gemclbt-t Jnsolgc bei füt"maS&."ÜSeniAt aeerdlt batte. Bei diesen Personen Näsw .auf ben Aeckern konnte bie Sommetbeficllung un chwindelie die fUue eiubentm oor, sie sei Lehrerm m der 3 duvey, I >6end)tbnwnat Nicht in bei» erwünschten Unisantze gesarberr sie müßte den Rektor der Uniocrfuat ein beschenk machen, sie habe werden. Bor etwa vier Wochen in die Erde gebrachte ■rxuiten einen Bruder in Berlin, der sei Zahlmeister und anderem mehr, seien bei der kalten Witterung trotz Der 'Jiäf)c kaum zum Am 2. September 1902 beehrte sie hieraus Frankfurt mit ihrem | keimen gekommen, und so besserte sich der Besuch. Sie wohnte hier zunächst bei einer " um .Kost und Logis sür einen Monat prel Reichsanleihe do. Konsole . do. . . Heesen Oberhettsen 2 gui, 3 mittel, 4 gering be- 4' Oesterr. bilberrente 100d5 -..... ' । "—*3 . .102.15 Nach Reaumur gemessen mittags zwischen 12 und 1 Uhr. Wasser 14'/,°, Lust 205. Albert Rüdsameu. Der Jagdbund-Klub Gießen hielt gestern aus seinem Schliefplatze, der schonen Aussicht, sein diesjähriges Frühfahrspreis- chliefen unter grober Beteiligung ab. Ter Verlauf der Veranstallung, begünftigt durch daS schöne Wetter, war sehr gut, sodaß alle Mitglieder der einen Meinung waren, seit Langem keine so schöne Festlichkeit verlebt zu haben. Folgende Preise wurden ausgegeben: ]. Jugendsckliefen. L u. Ehrenpreis: .Seppel", Alter 15Mte., Besitzer Fritz Jung-Gießen; L u. Ehrenpreis: „Roudy Eichhorst", Alter 1 Jahr, Besitzer Fr. Schreiner-Gießen; 2. u. Ehrenpreis: .Dewet Eichhorst", Alter 9 Mte^ Besitzer Fr. Schreiner-Gießen; 1. Preis: „Waldo Eickhorsts, Alter 9 Mte^ Besitzer Fr. Schneider- Gießen; 3. Preis: Waldmann von Spiegelslust", Älter 15 Mte., Gcriclitssaal. Darmstadt, 24.Mai. Bei einer Bürge r m eisterwahl satte der Vater des einen Kandidaten allen Lrtseinwohnern aui eine Kosten freie Getränte und Speisen bei einem be- timmten Wirt versprochen. Als dieser bann dem Besteller nach ,er Wahl seine Rechnung mit 400 DU. vorlegte, wurde die Zahlung , e r w e i g e r l. Tie auf Zahlung gerichtete Klage wurde adge- Diesen. Tas Oberlandesgericht erwog, daß die Vertrag- chließenden sich zweifellos darüber klar gewefen seien, daß die un- mtaeltliche Gewährung von Genußmittelii den ^weck habe, die Säue als Wähler zugunsten des Sohnes des- Spenders zu be. »influffen. Tie Beeinträchtigung der gesetzlichen Wahlsreiheit verstoße aeqendieguten Litten. Unerheblich sei, daß der Wirt nicht die Absicht der Beeinsluffung gehabt habe; die Richtigkeit Rechtsgeschäfts hänge nicht davon ab, baß derbe Parteien die msittlicke Absicht gehabt hätten. Da bas jreibier nur leiten oor der Verabreichimg bezahlt ivirb, so setzt sich der Wirt mithin m der Regel ber Gefahr aus, baß er von bem Spender feine Bezahlung uhalt und die Kosten an ihm hängen bleibe». J Frankfurt, 23. Mai. ^trarf am mer.) Em wahrer Drang nach den freien Wi'cnschaften scheint m ber 1874 geborenen Schneiderin Anna Raue auf einmal jumjurjma) gekommen zu fein, als sie sich im commer=oeme|ler 190- m Marburg llS studiosa philosophiae inffribieren lieg und stolz mu Viesern Titel auf ihren Visiten fallen prunkte. pruher Harle Jic em inberer Drang geleitet, nämlich die <^ua)t, *bre -Rumenichen zu bestehlen und zu^betrügen, wofür sie empfindliche Gefängnisstrafen, ja sogar bereits eine . Marburg tarn, flieg sie .... die Hotelrechnung von 60 All. zu bezahlen, noch einen nach und nach geliehenen Betrag von 2 zuersiallen. Sie verschwanb bann urplötzlich, nachdem sie uiuer Bezugnahme aus ben Hotelier vier Leute uni 120 AU. für erhaltene Waren beschwindelt und einen Professor um daS Stunden ho norar Doch auf Kaiser und Großherzog. Nach einigen geschäftlichen Mitteilungen kam Punkt 1 der Tagesordnung: Jahresbericht für 1902, zur Besprechung, aus dem wir folgendes entnehmen: Bei der Posttion Ausbau der Organp- sation wird darauf hingewiesen, daß man die seitherigen Dertrauensmännerstetten zu Ortsgruppen organisiere und diese an die KreiSgruppen angliedere. Während der Landesverband im vorigen Jahre nur 2 Kreisverbände, 170 Ortsgruppen, dagegen 39 VerlrauenSmännerstellen und 225 Ber- teilungsstellen zählte, ist 1902 die Zahl der Kreisgruppen auf 6, der Ortsgruppen auf 50 gestiegen. Der Stand am L Mai d. I. ist wieder recht günstig: Danach beträgt die Zahl der Mitglieder 6267, der Gruppen 57, der BertraucnS- mäimcrftcllen 56, dep F-lottenverteilungSstellen 257, die Stärke der körperschaftlichen Mitglieder beträgt 6332 Mit- Glieder. Auf Starkenburg entfallen 2175, auf Oberhessen 2879 und auf Rheinhessen 1213 Mitglieder. Die Gesamtmitgliederzahl stieg von rund 5000 mit 8460 Mk. Beitrag auf 6267 mit 10 200 Mk. Beiträgen. Ter Verein hat in Hessen im abgelaufenen Jahr große Fortschritte gemacht, ivas in erster Linie den biologischen und kinematographischen Vorführungen zu danken ist. Letztere wurden in ca. 15 Ortsgruppen veranstaltet und von über 30000 Personen besucht, so stieg in Worms die Mit^iederzahl von 11 auf 40U, in Friedbera von 27 auf 135, in Oppenheim von 98 auf fast 200. Bei dem Punkt MitgUederbcittäge kommt ed zu längeren Besprechungen. Es zahlen 1382 Mitglieder 50 Psg. (691 Mk.), 2681: 1 Mk. (2681 Mk.), 264: 1,50 Mk. (396 Mk.), 1092: 2 Mk. (2184 Mk.) und 881: 2 Mk. und darüber (rund 4300 Mk.): das ergibt einen Turchschnitts- beitrag pro Mitglied 1,62 Mk. Da nun aber die Kosten der Vereinszeitschrift „Die Flotte" pro Exemplar nahezu auf 2 Mk. stehen, so ist, um in Zukunft allen Mitgliedern die „Flotte" zusenden zu können, eine Erhöhung der Beiträge besonders der Mitglieder erforderlich, welche in der Lage sind, mehr zu leisten. Damit jedoch der Verein auch in Zukunft ein großer nationaler Verein sein und bleiben werde, soll auch den Leuten, denen eine Erhöhung ihres Beittages nicht möglich ist, die „Flotte" zugesandtt roerden ES wird deshalb leitend mehrerer Herren, darunter Oe» werbedirektor Bäutsch, Justizrat Grünewaldt und Dr. Heußer in Anregung gebracht, die Gruppenvorsitzenden zu veranlassen, Skute, die in der Lage sind, die Beiträge zu er- höyen, persönlich dahin zu beeinflussen. Nachdem Herr Provinzialdirektor v. Gagern hierzu noch daS Wort ergriffen hatte, schloß der Vorsitzende über diesen Punkt die Diskussion. Hiernach berichtet Dr. Falkenberg-Darmstadt über die Hauptversammlung des deutschen Flottenvereins in München. fc. Vom Rhein und von derNahe, 24. Mai. Der von ben Maifrösten in den Weinbergen angerichtete Schaben wirb durchschnittlich auf annähernd ben halben Herbst geschätzt. F r a n k s u rt a. M., 24. Mai. Heute vormittag wurde auf dem Frankfurter Friedhof ein Den kmal für den Komponisten Joachim Raff enthüllt. Musikdirektor Maxi- milian Fleisch hielt die Festrede. Tas Denkmal, von dem Frankfurter Bildhauer Karl Ludwig Sand verfertigt, zeigt die Büste Rasfs in lebenswahrer Gestaltung. Kassel, 24. Mai. Zu dem hessischen Juristen- ta g e sind zahlreiche Teilnehmer aus allen Gegerrden hier eingetroffen. Im ganzen sind 120 Anmeldungen ergangen. Heute sand ein gemeinsamer Ausflug nach Wilhelmshöhe und großes Festmahl statt. Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. In Mainz haben die vereinigten Zimmermeister sämtliche dem Zenttalverbande der Zimmerer angehörenden Mitglieder ausgesperrt. In Mainz wurde der Taglöhner üöerlejung von ausständigen Maurern schwer mißhandelt, weil er in einem Neubau einige Steine vermauert hatte. Die Täter haben schwere Strafen zu erwarten. — In Sprendlingen (Rheinhessen) wird seit einigen Tagen ber Geometer und Einnehmer Weidmann vermißt. Ter Saaten st and in Preußen um Mitte Mai W/o 1903 war: Winterweizen 3.1, Sommerweizen 2.5, Winter-1 spelz 2.4, Winterroggen 2.9, Sommerroggen 2.7, Sommer- */•/4 geqie 2.5, Hafer 2.o, Kartoffeln 3.0, Klee 2.4, Luzerne 2.7, bleien 2.4. Tie enrsp.-^.nden äiffer.t von Mitte Mai öeöhyf% Voriahres waren 2.5, 2.7, 2J3, 2.8, 3.0, 2L, 2.9, 2.9, 2.9,14% Oesterr. Goldrente . 2.9, 3.2, wenn 1 sehr gut, f ----1—2 2. ‘ '' öeutet. Tie wegen Auswinterung, Mäuseschadens und 4^ Ungar. Ooidrente . Schneckenfraßes U|W. umgep'lugte Fläche betragt bei Winter- s' • weisen 21 i pelz bei Winterroggen - bei Luze^.i.^ 2.0< p oz. c ^rktin , gegen 0.2.. ... . , 1^, U.<3 Proz. um Mitte Mai bc» Iurkc.niuh6 . . . Vorjahres ^utzt.nd bei oerf[offenen Berichtsmonars 4Gr.^ch. Monopol herrschte fast 1111 ga.izen Staatsgebiet anbauemo unftennd-I^ äussere Argentiner $lru£|te MeUttuigen. Originaldrahtmcldungcu des Gictzcner Anzeigers. Berlin, 25. Mai. DaS Verschwinben zweier Liebespaare bildet augenblicklich im Westen unb Rorben rau» Asi-r 9 B-sisi« Fr. Schn-w-,. I B-rlms das Tagesg-spräch. Im °-s.°ren s°ll° h-nd-lt Gießen; 8. Preis: .Waldmann von Splcgclslusl", Alter 15 Mte., sich um bie etwa 40 Jahre alte Gattin eineß Jicgie Besitzer P. Meisner-Gießen; lobenbe Erwähnung: .Toni Eichhorst", rungsratS a. D. unb einen Baron mit italienifchem Alter 1 Jahr, Besitzer Jul. Wallensiein-Altendufeck. — ll. 0l eulings - Mmen, m Berlin N. um einen 42jährigen Pianisten unb schliefen. L ru Ehrenpreis: .Rothnas'chen v. b. SeUerShöhe, . ^oiähriaeS Mädchen. — Ter Vorstand ber Wagner- ,VansV"AuÄ^2 Jad?e^Besitzer ^ritz bJung-Gießenhoch ckbeudc Vereine von Berlin unb Potsbarn haben bie Aufforderung Erwähnung: ,Tom Eichhorft", Alter 1 Jahr, Besitzer Jul. WaUen» t>eS Präsidenten des Komitees für daS Wagner-L>entmal, tem-Allenbufeck. — HL Offenes Schliefen auf Fuchs. ihrer Vereine in bas Festkomitee zu entsenben, ab» 1. u. Ehrenpreis: ,Loni v. G. Seilbach' Befitzer Hch. Himmelreich- b-nntwottel Gießen; l.u.Ehrenpreis: .Schnock', Besatzer Alb.Rübfamen-Gießen; lehnend beantwortet. Wanniee ereianete sick 3 u. Ehrenpreis: ,Nany", Besitzer stud. med. Bergien-Gießen. —I Berlin, 2b. Mai. Aus dem Brannfee ereignete ftcy IV. Offenes Schliefen auf Dachs. 2. u. Ehrenpreis:Iein BootSunsall. Ein Fahrzeug, daS einem Dampfer zu „Schnack, Besitzer Alb. Rübfainen-Gießen. na^c fQm, schlug durch die Wellenbewegung um und einer Zanöel und Verkehr. V»biüwirtschasl. Vf en, 26. Mai. Auf ber Odra bei Deutschen schlug. Berliner Börse vom 23. Mai 1903. hin Boot um. Von ben fünf Insassen ertranken vier. (Milgeteill von der Bant für Handel und Industrie, Gießen.) London 24. Mai. Während deS Fünfmeilen» Wie zu erwarten mar, lagen heute größere Verkaussauftrage • wriftor ftienen am Samstag zwei Motor- seitens der Provinz vor; d.e angebotene Ware wurde jedoch von rennens m Bristol fuetzen an ^amöiag m der Börse schlank ausgenommen, da einerseits die Platzipekulanon wagen zusammen mnb fuhren in bie Zuschauer hinein, zu Wockendeckungen schritt, andererseits die westlichen Börsenplätze tzg gab zwei Tote unb 10 Verwundete. Von den bessere Tendenz meldeten. Tie Umsätze bewegten sich immer nod) Wotorfahrem wurde der eine leicht, der andere schwer in den kleinsten Grenzen, doch läßt sich aus dem Verlauf des heu-I , L / tigen Verkehrs eine günstigere allgemeine Stimmung nicht ver- vbrietzl. leugnen. Trotzdem der Eassaindustriemarkt größtenteils kleinere London, 25. Mai. ,Taili) Expreß behauptet, cm Kursrückgänge aufweist, kann man in Anbetracht der auf den Markt I Herr Pshodkinson in Wandswotth habe 40000 ber gebrachten Ware die Grundhaltung als gut behauptet bezeichnen, hyphusverseuchten wollenen Decken getauft unb Prwat-Diskont 3'/, Prozent. w , Schlußkurse. dieselben an eine Firma in Harburg a. d. E. weiter» 210.40 verkauft. 209.62 Paris, 24. Mai. Der Minister des Innern verbot noch heute nacht die Forsetzung der Automobilfahrt^ 18(L60 Paris-Madrid auf französischem Gebiet. (Warum erst nach so vielen gräßlich mörderischen Ergebniffen? Die Red. v—r , —....l gekominen, Frau?lo'en:bal, bic sie 2tand der Witterung im BencktSmonat nicht ... n, Beim WeggängeIvorher envarbet war. Dagegen litten btc nahm sie noch emen Geldbetrag von 94 W. und eine 0olt,t4ie 7TUtterflcwddu'c locmger unter der Ungunst der Witterung. Logis — möge«amt 45 All. — vergaß und drei Sckluisel entwendete, uerlauk diesmal wenig xu bi» zur vrrmonattichen Zu Das großherzogüche Landgericht zu Darmstadt Hal die Raue wogen sammenstellung aufgefuhrlen Umpflügungen erfuhren im ähnlicher Schwmdeleica, wie sie sich jetzt in »Marburg zu schulden Berichtsmonate eine nicht unbeträchtliche Zunahme, da kommen lieft, zu drei Jahren neun Atonalen Zuchthaus vtiurtcilL mand)C Hoffnung auf Wiederbelebung der Pflanzen vergeb- T,e Strafkammer zu FrMikfun a. M. verurleillc die geniemgefähr- gewesen ist. Tas Ergebnis Der llmpslügungszifser liebe Hochstaplerin wegen der oben geschilderten Diebstähle tm rc| bcc ^uuseplage mzuschreiben. Bezüglich des Winter- Rücksalle und 9 ebenfalls im Rückfälle verubleii Bttrugssalle unter ^bizenö sei zu wiederholen, daß allgemein über i>ic weiteren 90 Tagen Zuchthaus, sowie zu fünf Jahren Ehrverlust. Nagt merbc. öchtutenb Iraftigcr >oUc flch ber )l fige Außerdem wurde bie Stellung der Angeklagten unter Polizeiaufsicht kleine Weizen erwiesen habeii. Von Futterpflmi^en machte für zulässig erachtet. Luzerne im Ganzen keine Fortschritte, dagegen werde Klee Iserlohn, 24. Mai. Ter Vertrauensmann ber AitSge-1 allgemein besser als im April beurteilt. Der Stand der )arten, Arbestersekretär Limbertz, wurde auf Grund des § 153 der Wiesen sei durchtveg befriedigend. Die Bestellung ber Gewerbeordnung gestern zu 2 Monaten Gefängnis verurteilt. Ta sommerung konnte wegen des nassen Wetters noch nicht Staatsanwall Hane 7 Monate beantragt 1 .... t_.— Neapel, 24. Mat DaS Tribunal verurteilte den in die Kruppaffäre verwickelten MalerAllers, der lange auf Eapri gelebt hat, wegen unsittlichen Vergebens an minderjährigen Kindern ui contumaciam zu 4*/, Jahren Zuchthaus und Schadenersatz für die geschädigten Familien. Da Nebenkläga erklärte bedauernd, daß ein Teil der deutschen Presse ben Prozeß als Machenschaft der Sleapolitanifchen Kamorra dargestellt habe und verlange exemplarische Bestrafung des Atalers Albas. Do Staatsanwalt hatte 5 Jahre 10 Vionate Zuchthaus beantragt. b. ,G. Anz.') § Butzbach, 24. Mot To für den 28. Dtai angefetzte V i e h° I Bordeaux, 24. Mai. .Petite Gironde" berichtet markt hier fallt wegen der an mehreren Orten ausgetretenen ^r einen Unfall, der dem Wagenführer Stead-Montguyon M !*«■ Als S.-ad fernem Wettbewerber oarfahren wallte. ^Gieß. Anz.'). Amtliche Slotierungen der heutigen Viehmarkt-Istießen die Wagen zusammen und stürzten um. preise. Zum Verkaufe staicken: 670 Ochsen, 231 aus Ceft- gtcabt geriet darunter unb wurde schwer verletzt. Sein reich, 56 Bullen, 12 aus Oestreich, 837 Kühe, Fersen, Stiere mW (f hauffcur rourbc ebenfalls verletzt, jeboch leichter. — Aus »ÄoÄTäÄ « Ä wurde für 100Pfund Schlachtgewicht: Ochsen l.O.ualitäl69—71 lltk., I Turan d erlittenen Unfall benchtet. Tas Automobil über* 2. Qual. 65—67 All^ 3. CuaL 62—64 All.; Bullen 1. Oual. 62 bis! fuhr drei Meilen von Angoulöme zwei Soldaten, em Kind 64 All., 2. Qual. 59—61 AU.; Kühe 1. Oual. 63—66All., 2. Qual. den vom Wagen gestürzten Mechaniker. Alle vier 61—62 All., 8. Qual. 51—53 All, 4. Qual. 48—50 All., o. Qual. I . , . < :x m.r nprlpfat 00-00 All. Kälber: L Qualiläi 84-85 Psg., Lebendgewicht 50-52 Ps., wurden getötet und Tur and schwer verletzt. 2. Qual. 78—81 Psg., Lebendgewicht 47-50 Pfg., Schlacht- Bordeaux, 25. Mai. Hier herrscht allgemeine Be- gewicht 67—69 Psg., Schafe: 1. CuaL Schlachtgewicht 68—70 Pfg-, stürzung infolge der zahlreichen Unfälle, welche die 2. Quall 64-66 Pfg^ 3. Quoll 00—00 Psg.; Schweine 1. Quai. Etappe der Automobil-Wetlfahtt Paris-Madrid ge- 55—56 Psg., Lebendgew. 44 Pfg., 2. Quall 54- 00 Pstg., Lebendgewicht . . , 43—00 Pia., 3. Quall 00—00 Pfg., Lebendgewicht oO—00 Pfg. — I dcltigt hat. , Geschäft: bei Hornvieh gut, bei Kleinvieh gut; alles verkauft. Wien, 25, Mai. In Konigsbach bei Grainbrunn er* ic. Frankfurt a. M., 25. Aiau lOrig.-Telegr. des „Gießen, sch0 ß der 23jähnge Bauernsohn Johannes Weidenauer durch Anz.") Amlliche Nonerungen der heutigen Fruch t markt preis e.^ .-^j^s Hantieren nut emem Jagdgewehr feine Weizen All. 17.00—00.00, Kurhesstscher All. 17.00—00.00, La ^‘lata PL ’ 9 All. 17ck0-18ck0, Kansas All. 17.50—18.50, Roggen ihiesiger) blutter. . ~ Aiark 15.00—00.00, Gerste (Wetterauer) All. 15.50—0v.00, Franken- Jagerndors (Oesterr. schief.), 2o. -viai. xer Jcatur» fekder All. 00,00—00,00, Hafer All. 14.75—15.00, Alais.Mll 12.00-00.00, forscher und Weltreifende Dr. Cornwall Spatzier, em Schwager Weizenmehl 0 All. 25.75-^6.25, 2. Qualität All. 23.00 ö Unterricktsmimslers, ist auf einem Spaziergänge plötzlich bis All. 24.25, 3. Qualität All. 21.<5 22.25, Roggenmehl 01 (Möbrend feine ihn bealeitenbe Sckwelter nach All. 22.75-23.50, L Qualität All. 22.75-23.50, Weizenkleie All. 9.25 gestorben, —ährend eme ihn oegieuenoe Schwester nacy bis ML 9.50, ötoggenkleie All. 9.75—10L5, Maisteime All. 10L5 Hilfe eilte, wurde die Leiche ^patziers vollständig au§ge* bis All. 10.50, Franken, Pfalzer, Ried All.00.00—00.00. Alles per raubt. Rach ben Leichenräubern wird gefahndet. 100 Kg. ab hier. Landwirtschaft. 4234 5 Pfund 28 10 Pfund 23 Pfg. Bahnhofstraße 27 Lindenplatz 12. Weiße, garantiert reine Kernseife Vollgewicht per Pfund 24 Pfg. Remh'S Reisstärke ... 1 Pfd. 30 Pfg. 5 Pfd. 4 28 Pfg. 10 , 4 27 „ Gtärke in Kartons . . . 1 , 82 , 7» Pfd. 17 Pfg. »/. Pfd. 9 „ Creme-Ttärke 1 Pfd. 83 Pfg. '/, Pfd. 17 Pfg. Fensterleder . . von 40 Pfg. bis 1.20 'Ulf. Lcdertuch, Ersatz für Fensterleder „ per Stück 30 Pfg. Gehr. 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Schepp 02538 Königliche und dabei Wilhelm Schmidt und Kind. Familie Weigand. geb. Mohr. 02545 Arbeils-Lergclmg. Die im Orte Kleinlindeu auszuführenden Gossenpflasterungen im Betrage von 500 Mk. sollen im Submissionswege vergeben werden. Offerten wollen bis zum 20. Mai d. Js., nachmittags 2 Uhr, auf Großh. Bürgermeisterei Klcinlinden abge- gegebcn werden, woselbst auch der Voranschlag eingesehen Die Beerdigung findet Dienstag den 26. d. MtS., mittags 12y4 Uhr, vom Trauerhause, Hillebrandstraße 3, auS statt. 4242 Die Beerdigung findet Dienstag den 26. Mai, vormittags 11 Uhr, vom Sterbe, hause, Wilhelmstraße 8, auS statt. Die Beerdigung findet statt: Dienstag den 26. d. MtS., nachmittags 37, Uhr, von den Neuen Kliniken auS. Der Weg für die Rückfahrt wird noch bekannt gemacht. Gießen, den 25. Mai 1903. [4246 Der Oberbürgermeister: Mecu m. Todes-Anzeige. Hierdurch die schmerzliche Mitteilung, daß eS Gott dem Allmächttgen gefallen hat, unsere liebe Gattin, Mutter, Tochter und Schwester Frau Maria Schmidt, geb. Weigand nach schwerer Krankheit im Aller von nahezu 28 Jahren zu fich in die Ewigkeit zu rufen. Um stille Teilnahme bitten Versteigerung Minwoch den ü7. Mat d. F., 4253] uachiu. 2 Uhr, werden tm Bieker'schen Saale versteigert: 1 großePartic Lchuh- warcu aller Arten, ^adenemria)- tung'ürAlatericumaren.lGhatsen- aeschirr, 3 Kastenwagen, Sophas, Klctderjcbranke, 1 Verlilow, 1 Sek ■ retär, verschied, seine Garnituren (EophaS mit Sesseln u. Stühlen- 1 2ijd) aus Eoenyolz, 1 eptcgcl- fchrank, 1 amerck. Standul-ru.v.a. i Geißler, Gerichtsvollzieher. | “ Mainfand = Rheinsand Kieselsteine liefert in Wagons ab Station Frankfnrt a. M. abStationGnstareburr-Malnx in iedem Qnantnm Bernhard Nathan Dampfbaeeerei |1541 FRANKFURT a. M. Fernsprecher Nr. 1548. Stadt. Schlachthaus. Freibank. Heute und morgen: 4254 8lschkllesMkllü.35M Gegen 2 Uhr nachmittags vom Bahnhof Bahnhofstraße, Liebigstraße, Frankfurtcrslraßc, Westanlage nach OSwaldS Garten, gegen 2»/, Uhr von Oswalds Garten durch die Neustadt, Marktstraßc, Marktplatz, Mäusburg, Kreuzplatz, Seltersweg, SeltcrStor, Südanlage, Ostanlage, Senkenbergstraße, Brandplatz zum alten Schloß, von dort nach der Zeughauskaserne, gegen 5*/a Uhr Rückfahrt von der ZcughauSkaserne zmn Bahnhof. Alle Bewohner unserer Stadt — namentlich an vorgenannten Straßen — bitte ich, aus diesem Anlaß ihre Häuser festlich zu schmücken. Abbrurh-Mallrial-Vkrstügttlülg Mittwoch den 27. Mai, von vormittags 10 Uhr ab, im Hotel Einhorn, Eingang Wetzpeingassc. Fenster, Türen, Treppen, Ziegel, t'ambrie, 3 eiserne Gosfcnstcine, gutes Vichen-Wcrk- und Brennholz usw. Todes-Anzeige. Freunden und Bekannten hiermit die traurige Mitteilung, daß eS Gott dem Allmächtigen gefallen hat, heute morgen 726 Uhr unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester und Tante Fm Friederike Bauer Witwe geb. Höck nach langem, schwerem, mit Geduld getragenem Leiden im Alter von 71 Jahren in ein beffereS Jenseits abzurufen. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: c£ouis Walther, Zugführer, und NtimUie. Gießen, London, Johannesburg in Afrika, den 24. Mai 1903. Todes-Anzeige. Am SamStag nachmittag verschied unser liebes Söhnchen Wilhelm nach schwerem Leiden. Um stille Teilnahme bitten Karl Mcolaus und Iran, 4240] Feinste Lanvbutier täglich frisch empfiehlt zu 1,10 Mk. Dampfmolkerei. Scharrzenst. 4. Jac. Persyn.__ Flaschenbier aus der Rheinischen Brauerei Mainz, bei Riehrabnahme Preisermäßigung, empfiehlt 4066 A. Steinreich, Eier- und Geflügelhandlung, Lindengafie 2.______Telephon 69. Ue. 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M 1 erf»«1” außer DemTieIer rs blStier me Woche t Molakwnsd laa der B Unwerf.-^ druckereilP' Aebaktton, lITlb Schulst' Ddreste für Anzeiger ^rn!p"chanic Karls kilignng el Säsie begeht 109 die Stadt hat F- Gäsien befini der svea-La mit einem vi schloß sich war Feldgo Parade. Anläßlic wird in mi nannte stets auch dadurch verschiedener auch bei ei' Kaiser ab wollte. Der die Weitervci die zur Entl sür fie roei Mitteln ei trag von 4( hierzu bereit Wie qi Vorgänge h berufen ■ halten. Das Disziplinär schlechter $ wurde, auf Kosten. Fran des Ratio eigenen Ko Bruck gleit ' Ma. Jäger, de Kriege jo Oi fragen jeinu s'ch heute au schossen. ' Ascher ^rgmannssoh, ^fer gefallen, gegangen, m,t ausgeschlit * Hamb °.on mehr als ’n der Buchh, •Sope »P?Iti', der obgegangen i a" * L L°°«zig A ?? ^oethe-o Fomins am °°- «-M ^-Sen vom N PsiL tzuA biel“.c" r be Lo Ald ar < lcSte j Ei"1