Fen 8264 r. Weit Brauereien qu> If.11* Cjjert uni »Jk, OltoO yipebüioii d, mit tleinenvjtadjlaB übet- * Mieti, umet'Jir.^ 'Wiiion d. jöi, 'l'Nrere Herren iö^n gPrtvalMlitagstilchie^, julbjdjcui, Ußedjjel, Wlobel, IIC», Hypothek, der jdjrcibe 111 W06 nemann, fflnnfyn Ar. zjj, Siebt 6eU)|iflet 1 deinen. ti,cu,q, vt.lii, lucht yuuil. eijuft. Lame, vermög. 4uuou 1H(. (aud) oi)ne ISeun,) aoer gut. tech?llahei.a.ÄiU> öuid) »lern", Berlin L. 42 |d242 igelbahn Kruuljurttr Hoj." |U1U?O e «egclabriive oo-- Irci! hatieDpinscner i morgen emlauiciL 134J . Lchicmavgk, Xioklat ritflflubeu euislogev ). üßiebevbruifltv Bdotn* 01W6| SWalUDoriiw 6. E . Gr. I\ ovtag bk» tl. klprll r Ukbn-S- 'WS,, (\arid) pun/ilid) um 8 ,,uhr s vorn opnijentimi«. ZaS »ommanbo. iijmmii Hiouiafl nadjuiiuag ginn der rrgcimasigku " Lchkei-übuugt^Mr ----- i )S farbig ies letots en jn i Goslar 111131 Samstag LS.Slpril \ 903 153. Jahrgang Zweites Blatt. Von der Bundesbehörde werden die nötigen Jic heutige Plummer umfaßt IG Seiten. Kirche und Schule. wunbet Ausland. 4. Finale a. d. Op. Martha von Glotow. ** K u 5 dem Theaterbureau. Morgen, Sonntag, das Steinert sche Lperettenensemble den Schlager Nr. 9« Eriche»«, täglich außer Sonntaga. Dem Greben er "fl nötiget werden im Wechlel mit dem kesflschrn tanörnirt die Glehenel 5amihtn> Mittet oiermal in der 'hiodK beiflclegL Roiaiionibrud u. tkr» taq bei Brüh l'ichen Umvert.-Buch- a-Siem- brudem ("Viert dj itrben) Vttdalnon, Lroedilwa und Druderei: Schalst ratze 7. Ubielle für Tevetdrenr Nazerger Sieben. Arrnipl,chanlchlutzAr 61. zuruckgezahlt. — cAxt Kron stad ter Zusammenstoß tivifmi Soldaten und Matrosen verlies yvat sehr blutig, d Stadtkommandant ist jedoch nid)t verwundet worden. Aus tzluöl und jund. (Sieben, 26. April 1908. ynlitifdje Tngcsschau. Lle DesZh'gung für dk° höheren DerwaUuugrd.enst In Preußen. Wie bei unS m Hessen sicht auch in Preußen eine iHc» form in der höheren Verwaltungskarriere bevor. Tas preußische Abgeordnetenhaus hat soeben einen Gesetzentwurf übet die Befähigung für den höheren Verwaltungsdienst in zweiter Lesung angenommen. Auch er ist hervorgegangen aus dem wie bei und so in Preußen anerkannten Ucbcl|tanb, daß bie Vorbildung der jungen Juristen und VcrwallungS- beamten für diesen Dienst nicht mehr den Anforderungen ent- fpvidjt, welche unsere Zeit in steigendem Llaße an die oberen 'taatlichen Behörden stellt. Die Verivaltung erfordert, wie wir bereits vor kurzem ausführten, einen geschärften Blick und em gereiftes Urteil, das nicht nur auS einer längeren Beschäftigung im VerwaltungS- dienst, sondern auch auS einer eingehenderen Kenntnis der sich ebenfalls progressiv erweiternden Stadtverwaltung, sowie aus penünlichen Eindrücken von dem Getriebe und den Bedürfnissen der Landwirtschaft, der I n d u st r i e, der Banken u. bergt, allmählich erreicht werden kann. Hierzu kommen noch Anforderungen der Steuer-, Kirnen- und Schul Verwaltung. Der preußiiche Mimiler des Innern befünuortcte zu diesem Behuf im vorigen Jahre die Verlängerung derUniversitätSvordereitungSzeitum rin Seme,ter und verlegte den Schwerpunkt der prakt.ichen Ausbildung der jungen Juristen in die Unterweisung bei den Benvaltunasbehärben. Die Verlängerung deS UnioersitätSstubmmS ist weder m C«u6en noch m H-N-n zu erreichen gewesen. Tie preichuche tziaalsregierung wird noch ihrer g-genworugen Vorlage das dceuährige Sludium beibtl)allen, wie man die, auch in h,beabMtmt; dasür würbe in Preugen eine nur neun. aiige ÄL°i-igung bei den Am^gerichten anstatt der bröhcrigen zwegätzr.gen, io.m« ein. S'/.iahrig- Varber-Uung mP-rwaltungSdi-nst anstatt der bilher -deniatl- zwegahrigen -orgeichiagen.^ @nmWaQ£ bcnn auch in den wesentlichsten ßinflen eine Einigung zwischen Parlament und Negierung ü. Preußen zustande gekommen. TaS Haus billigte m ,ciner Wbrhcü daS dreijährige Unioersitätsilubium, ersuchte die Liaatsregierung aber gleichzeitig in einer Resolution, dafür iu sorgen, daß bei der ersten Prüfung daS Staats» und 93er-1 incognitu. waltungSrecht und die Nalionalökonomie und bei der Ent- Ql scheidung über die Annahme zum höheren VerwaltungSdlen|l | ' - - - - ** Das Großh. Regierungsblatt Nr. 25 enthält: 1) Gesetz, die Ausführung des Reichsgesetzes über Die Schlachtvieh» und Fleischbeschau betresjeiid. 2) Fleisck- besä-auordnung. 3) Dienstanweisung sur die Fleisch- Gemeinderat von Prcau faßte v“ .0—-- II gegen den Erzbischof L r. Sohn wegen der bekaniiten der Ausfall der Prüfungen in die,en Disziplinen gebührend ^^ris-Afsäre £inc scharfe Resolution und beschloß anläß» Ä*—- K- crwinbung der Dcfckees von n gesetzten Anstellung eines katholischen Reli»'-- ......... r Ti tt 9.4 ötiriL Rach einem Telegramm aus I mit Gewalt zu befreien. Fm fürsterzbischöslichtS bekannt Ter Nachricht von einer solchen wird Saloniki, 24. April, v-imi pa^ma gao d l e l meroeiijolluiL baS Vtinwhn äu feien. Auch bezüglich ber Verlobung Konstantinopel, 24. April. Z» Stumanotoo unb bcS^ Prinzen Friedrich Heinrich müssen Gerüchte 'Preschtit ich beg.ngcn Die einberu.enen Jmivebataillone fort» Ur-W dab in nächst-- L-tt eine Ln.,chlicst. aefet>t -j! t ü n üe t un 01 n, Ech a n du n9enunbl ot- unn desselben in dieser Hinsicht noch nicht bevorsleht. , chtage an der dortigen bulgarischen Bevölkerung. Die Un°2 jm preuß. Abgeordnetenhause ist von kon- 'bierub?r eingeirosfenen Meldungen fhib haarsträubend, ferbatitier Leite eine Interpellation eingebradd worden, Gerüupiveise verlautet, die iurtifu/en Irupptn cernieten laiche anfragt: „Lclcl^gregeln gedenkt die königliche Prizrend. Auf dem Marsck. gegen die Albaneien begriffen Ltaatsrcgterung zu treffen, um die Nachteile abzuwenden, ,ino 48 Bataulone mit vcrhaltnismaVig schrvacher ^lgabe die den M i l i t a r a n w ä r t e r n aus btr Aenderung der oon Arlülerie und KavaUerie, 32 Bataillone befinden sich Ban°-, »eidje n>ch. dre Vlpptubattan al» Trerarzt be. — Ueber die Niederlage im S omalilande sind sitzen. wenig neue Nachricküen eingetroffen. Aus Adener Meld- ** ^^» dem Mil.-Wo chenblatt. Wiebe fei, un gen gchl jedoch hervor, daß man über das Schicksal der ^rhr. zu Eisenb ach, Ludwig, Lt.im 1. Großh. Hss. ganzen britischen Expedition in nickst geringer Sorge schwebt. oeldart.-Regt Nr. 2o, in bae 2. ^tzh- Hess. J£, Wie von dort telegraphiert wird, war der fteinb, ber die eng- <>ei^>vrag.-Regü)Nr^ 24 versetzt. ***.•■ " Wf lische Kolonne vernichtete und keinen Pardon gab, 10 000 gen). Ober Hs. der Landw.-Jns. 1. Aufgebots zu Haupt Mann stark. Nach den letzten Nachrichten ist eS noch nicht Leuten besordert 1903/04 ganz sicher, ob wirklich alle Lfsiziere tot sind, da die Der Do r anschl n»ftrinen 2kridkt nack)trauen Sunde nur von Afrikanern übermittelt wurde. In Aden der wie wir noch zu unseren gestrigen Bericht nlMstraaen ist man ber Ansicht, daß ber Feldzug mit aller Energie durch» wollen, in bet ^nanö^mvns,«n mit 6 j 6 ber geführt werden soll. Alle im Hasen von Aden besindlick-en beiden Beigeordneten einer nng^nben unö ®e- kriiischen Kreuzer gehen sofort nach Beibera ab. Man hofft, ratung unterzogen uud m^ den b^ bnb <^tnHpn rnikir Dssil'ilie leisten werde als bisber. von den Stadivevordneten geneymigt worven isl, iiegr rr. Paris, 24. KpriL Saute» verökf.nllichr einen ISn- Äekanntmachung in der g-str-ll-n unstre^Ze-Urng arten Atiikel übet di- TteyfuS-Äsiäte. Lt -tlläri °°n ge^ern ab wahtend « Tagen ans det Buegetnr-r^-i, Satin, di- Revision de» P«ie!i°s fei unvermeidlich und S zur ernsnht v s-n. Turmhaus am stellt an den Obersten Stostel Ll- Frage, von wem letzterem »• ®- D e r « u n s-a u - ü - rüg L»?pocativ. der Wortlaut des Äolder-auS mttg-tcrlt worden sei. Brand scheint -rne gute oa>|on ödl)uoe^ xie woiporatw der Wartlaut d-S BvrdercauS mitgeteilt wacden sei autstellung der karlSruh.r Kun ^enal^-nschatt, dre loeben Tie falsche Z-ug-nauSsage Ceran,chij sei nunme^auaen. wir uns leider, °"s°g°n,^mSch -^ab-r ^<^rEch darauf 9 toSMtw -- “ --- ®$e. üt via Basel unb Luzern nach Italien. Tie Ruckk.hr aus Italien erfolgt via Zurich-Schof,'Hausen. Der Kaiser reist s bringt Q moiioilirhib'Vuoifrt*’ O rä feM ▼ läbrild) Mk. t JO; durch SiehenerAnMger« 'J General-Anzeiger v Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Siehen MW der Saison, die überlustige Operette von Ziehrer „Die Landstreicher" heraus, für Gienen Novität. In dieser Operette haben Komponist wie Textdichter das Tollste geleistet, was eine humorvolle Phantasie erfinden kann. Das Steinertsche Ensemble hatte mit der Darstellung der Landstreicher stets die stürmischsten Lacherfolge. Die Stollen sind mit den ersten Kräften beicht. Besonders aufmerksam machen wir auf den dritten Akt, in welchem unsere beliebte Soubrette Mizzi Bartl Lieder von Loschat mit eigener Zitherbegleitung vortragen wird. •* Gesellschaft für soziale Reform. Der Vorhand der Sektion Oberhessen der Gesellschaft für Soziale Reform hält am 2. Mai im Hotel Trapp zu Friedberg eine Sitzung ab. Am selben Abend findet dort eine öffentliche Versammlung statt, in der Rechtsanwalt Dr. Fuld aus Mainz über daS .Kinderschutzgesetz" sprechen wird. (Für Ende Mai ist eine öffentliche Versammlung in Gießen m Aussicht genommen. Die Red.) ** Omnibusoerkehr — Kanalisation. Wir waren in der Lage kürzlich unsere Leser über bevorstehende Aenderungen im Omnibusbetrieb bezw. Verlegung der Linien zu unterrichten, uno können heute wieder eine Verlegung des Lmnibusvcrkehrs mitteilen. Die Wagen der Linie Ä (Marburgerstraße) fahren bis auf Weiteres, wegen Sperrung der Walltorsiraße durch Asterweg, Schott- straße, Stein st raße und umgekehrt; die Wagen der Linie B. (Grünbergerstraße) nicht mehr durch die Südanlage sondern Bahn Hof st raße, Westanlage, Reust ad t, Markt u. s. f. und umgekehrt. — Die Annahmen der Gesellschaft sollen durch die,e Aenderungen sehr beeinträchtigt werden. Wir werden in der nächsten Nummer einen eingehenden Geschäftsbericht der Omnibus-Gesellschaft bringen, der gewiß nicht nur die Mitglieder der Gesellschaft sondern auch weitere Kreise interessiert. y. Papstjubiläum. Man schreibt uns: UeberauS selten ist eS, daß ein Papst 26 Jahre regiert. In der langen Reihe der Päpste haben bis jetzt nur drei ihr silbernes Jubiläum feiern können: der hl. Petrus im Jahre 67, PiuS IX. im Jahre 1871 und Leo X11L am 20. Februar bezw. 3. März 1903. Der 20. Februar ist der Wahltag, der 3. März der KrönungStag. Allenthalben auf dem ganzen Erdkreise haben anläßlich dieses Ereignisses kirchliche, und an vielen Orten, nauientlich in den Städten, auch weltliche Feiern stattgefunden. Da in hiesiger Stadt eine weltliche Feier an den Jubiläumstagen selbst nicht möglich war, wird dieselbe morgen Sonntag abends 71/, Uhr in Steins Garten nachgeholt werden. Die Vorbereitungen und zugesagten Mitwirkungen berechtigen zu der Annahme, daß dieser Feier ein schöner und erhabener Verlauf gesichert sein wird. ♦* Ein Besuch im Hühuerbaus. Man berichtet uns einen drolligen Vorfall, der sich jüngst im Städtchen Staufenberg ereignete. Ein Einloohner vernahm ein seltsames Geräusch in seinem Hofe und begab sich yeraus, um nachzusehen. Aber wie erstaunte er, ote er vor dem Hühnerhause aukam und einen Besucher darin gewahrte, der seinen Rüssel am Hühnerschlag herausstreckte. Die Sache klärte sich bald auf. Das Hühnerhaus befindet sich über dem Schwcinestall und der darin hausende IV-jährige Eber batte über ein herabhängendes Brett einen Spaziergang in die 2. Etage unternommen. Rur mit vieler Mühe und nach langem Zureden gelang eS endlich das Tier zur Rückkehr in sein tiefer liegendes Revier zu bewegen. Es wird niemand auffallen, daß auch die Hühner, und besonders der Hahn, über den borstigen Besuch sehr erstaunt waren und ihre Verwunderung durch lautes Gackern kmidgaben. Rieder-Ofleiden, 24. April. Wieder hat die Ohm ein Opfer gefordert. Herr Metz, Besitzer der Ohäuser Mühle bei Schweinsberg, derselbe, bei dem durch den kürzlichen Brand Scheuer und Stallungen in Asche liegen, kehrte Dienstag abend gegen 10 Uhr nach Hause. Sein Weg führte an der nahen Ohm entlang uni) mag es der herrschenden Dunkelheit zuzukchreibcn sein, daß er in den Fluten umkam. Des Morgens fand man ihn in der Mhe des Ufers t o L Sein Sohn wurde hiervon telegraphisch benachrichtigt. Vor 14 Tagen wurde das Anwesen an ihn Über sch rieb en. ^,Alsf. Zig.") ng. Groß-Felda, 25. April. Kürzlich wurde das ton den Ingenieuren Schäfer uiib Sch linke in Halle aus- gearbeitcte Bahiiprojek t Ehringshausen-Groß- Fe lda - Ulrichstein der Grvßh. Regierung vorgelegt, welche eine sorgfältige Prüfung des Projekts zusayte. — Ein hiesiger Eiiuvohner, der eine Scheuer bauen will, eröffnete aus sachverständigen Rat hin aus seinem Grundstück am benachbarten Weidenberg einen Stein bruch und hatte das Glück, ein Lungsteinlager von vorzüglicher Qualität bloßzulegen. () Friedberg, 24. April. Die Errichtung einer alkoholfreien Wirtschaft ist hier geplant. — Im nahen Ossenheim wird demnächst mit der Erbauung eines Pfarrhauses begonnen werden. — Durch den genehmigten Neubau einer Kreisstraße von Groß-Karben nach Kaichen wird einem längst gefühlten Bedürfnis Rechnung getragen. Die Kosten belaufen sich auf 88 000 Mk., wovon 38000 Mk. aus die Gemarkung Groß-Karben entfallen. — In Reichelsheim feierte heute der Post- verwalter Zinser sein 25 jähriges Amtsjubiläum. —.) Ehringshausen, Kreis Alsfeld, 24. April. Lehrer Hünergarth feiert am 16. Mai sein 50jähriges Dienstjubilaum. Der Jubilar trat am 4. April 1853 in den Schuldienst und nnrlte in den Orten Heilbach Heidelbach und hier. Er ist 70 Jahre alt und versieht sein Amt noch vollständig bei lörverltcver und geistiger Frische. fc. Mainz, 24. April. Dem Krrminallchutzmann Gg. Korn hier wurde vom Oberstaatsanwalt Dr. Schmidt für seine bei der Verhaftung des Sponsheimer Raubmörders geleisteten Dienste besonderes Lob gespendet und mitgetcilt, daß von der ausgesetzten Belohnung von 500 Mark aus ihn 120—200 Mart fallen würden. fc Worms, 24. April. Im Rhein wurde gestern von hiesigen Fischern ein Z a n d e r im Gewicht von I81/3 Pfd. gefangen. Das prächtige Exemp.ar wurde an die Hoskuche nach Darmstadt gesandt, um aus der Tafel des Groß- Herzogs, des Protektors des Fischereivereins, zu erscheinen. Weilburg, 24. April. Der Erbohrcr deS DelterS- Sprudel Augusta Viktoria, Bauunternehmer Deißmaiin, hat in der Gemarkung Löhnberg bei einer Tiefe von 130 Meter einen mächtigen Kohlensäure-Sprudel erbohrt, der gestern Mittag mit großer Gewalt zutage kam. Hornburg, 24. April. Der Eroquetklub beabsichtigt, auf seinem im Kurpark gelegenen Spielplatz em Klu 0 hauS in Gestalt einer antiken römischen Villa zu erbauen. Die Entwürfe hierzu, die der bekannte Archäologe und Wiedererbauer des ^aacourgkastells, Laurat ^acobi, gemacht hat, haben dem Laiser vorgelegen und fdü> von -üyn durch eigenhändige Aufschrift auf die Zeichnung genehmigt worden. Die Villa soll genau nach den Heber- resten der vor dem Saalburgkastell neben der Porta decu- mana gelegenen Villa Caracalla erbaut werden und so als Ergänzung der Wiederherstellung des Römerkastells dienen. Tas eigenartige Klubhaus wird voraussichtlich den Großen Sportklub beherbergen, der aus der Vereinigung des Cro- quetklubs (gegründet 1U01 auf Anregung König Eduards von England) und des seit 1899 in schönster Blüte stehenden GolfllubS entstehen dürfte fc Eronberg, 24. April. Sonderbare Schwärmer sind die hiesigen S t a d t ve r 0 rdn e t e n. Sie haben, wie der „Taunusbote" mitteilt, auch in diesem Jahre wieder die Erhebung von 200 Prozent Grundsteuer beschlossen, während der Magistrat nur 100 Prozent beantragt hat. Jetzt wird der Bezirksausschuß zu entscheiden haben, wenn die Stadtverordneten an ihrem Beschluß festhalten. Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. In Bersrod versiacb der frühere Büigermeister und Orisgerichtsvorftch^r Johann Jakob Löcher im Alter von 73 Jahren. B. trat voriges Jahr vom Amt eines Bürgermeisters zurück, das er 18 Jahre lang bekleidet hatte Merkwürdigerweise ist nach seinem Ableben infolge des Parteihasses noch fein Nachfolger vorhanden, obtvohl schon mehrere Wahlen stallfanden. Alllft oder London, 22. April. In London bildet der sensationelle Eheroman der Gräfin Mabel Edith Russell das hervorragendste Tagesgespräch. Die von dem Range einer „Prinzessin de Nkodena" plötzlich zur „Frau Brown" reduzierte Dame hat damit ein Mißgeschick ereilt, das ihr die Sympathie vieler Kreise verschafft. Brown wird als ein hübscyer, athletischer Mann geschildert. Er besaß gute Umgangsformen, die er sich wahrend seiner zwölfjährigen Tätigkeit als Lakai und Page in guten englischen Däusern angeeignet hatte. Er lernte [eine Gemahlin gelegentlich der Henley-Regatta kennen, ließ ftch als ein Sohn des österreichischen Kaisers einführen, und erzählte im Laufe späterer Unter Haltungen, daß er im April d. I. ein Einkommen von 000 000 Mark jährlich haben würde Muller unb Tochter schenkten ihm Glauben, fein Antrag wurde dankend acceptiert und in eine Geheimtrauung eingewilligt. Im 9kovember vorigen Jahres fiedelten die Beteiligten nach Southsea über, wo m einem der größten und feinsten Hotels Zimmer bezogen wurden. Der „Prinz" lebte dort als Gast der Lady Sott, der Mutter der Gräfin Russell, und am 19. Dezember fand die Trauung aus dem Standesamte statt. Die englischen Behörden müssen wenige Tage daraus auf den Vorgang aufmerksam geworden fein, denn seit etwa sechs Wochen wurde Brown durch Geheimpolizisten eifrig gesucht. Er beschreibt fein Alter verschieden, einmal als 29, und das anberemal als 31 Jahre Sein Vater ist Kutscher.... Die nunmehr zur einfachen Frau Brown umgefattelte Gräfin Russell trat in der Zell, wo das Ehescheidungsverfahren gegen ihren Gallen schwebte, als Sängerin in Spezicr- litätentheatem auf, uiU> im Londoner „Tivoli" errang sie durch den Vorllag einiger englischer Gassenhauer großen Erfolg. Die Dame ist ellva 30 Jahre alt Sie heiratete den Grafen Russell, den Enkel des berühmten Lord John Russell im Jahre 1890. Schon ein Jahr daraus suchte sie eine Trennung nach^ und ein volles Jahrzehnt schwebte das Verfahren, bis Graf Russell sich entschloß, den gordischen Knoten dadurch zu lösen, daß er eine andere Dame, die Gattin seines Freundes, in den Vereinigten Staaten heiratete Darauf eine Doppelscheidung und eine Verurteilung des Grafen wegen Bigamie zu Gesängnishaft erster Klasse im Londoner Holloway-Gefängnisse. Vordem halte sich bereits Lady Scoll wegen Beleidigung chres gräflichen Schwiegersohnes eine Gefängnisstrafe zugezogen, die die Jury, mit Rüctsichllrahme aus die gesellschaftliche (Stellung der Beklagten, ohne „hardlabour" bemaß. Frau Browns alias Gräfin Russells Mädchenname ist Mabel Scott. Ihr verstorbener Vater wurde in den Trauungsdokumenten als ein „unabhängiger Gentleman" bezeichnet. Muller und Tochter haben sich aus chren Landsitz nach Bray Lawn zurückgezogen. Vermischtes. ♦ Hannover, z-L April. In Linden wurden heute die Eheleute Kahle wegen Lindesmords verhaftet. Die im Alter zwischen 40 und 50 Jahren stehenden Eheleute hallen chr neugeborenes Kind indenAbort geworfen, well sie Svöttereien seitens ihrer Hausgenossen wegen dieser späten Geburt befürchteten. * München, 24. April. Ein seit langem an der hiesigen Hosbuhne engagiertes Mitglied des Schauspiels Herr v. P. ist vor acht Lagen stillschweigend entlassen worden. Es handelt sich wie wir hören, um Eigen- turns-Delikte, begangen an Kollegen, sowie um andere unlautere 'Manipulationen. Nürnberg, 24. April. Auf der Strecke Nürnberg- Fürth ist in der Station Neubäu ein Personenzug en tg lei ft Der Mafchinenführer blieb auf der Stelle tot, der Heizer erlitt so schwere Verletzungen, daß er bald daraus starb. Ein Postwagen wurde umgeworfen. Die Postsachen erlüten Se)cl)äbigungen. Ein Personenwagen wurde total zertrümmert Ein Teil der Postsachen wurde vernichtet * Kopenhagen, 24. April. Der norwegische Schuner „Halbmond" ist in der Nordsee untergangen. Fünf Mann sind ertrunken. * Wien, 24. April. In das Palais des deutschen Generalkonsuls Freiherrn v. Liebig wurde in der vorletzten Nacht ein Einb r uch verübt Antiquitäten, Uhren und kleinere Juwelen im Werte von 6000 Kronen wurden gestohlen. * Zell am See, 24. April- Seit gestern wütet hier ein furchtbarer Südsturm. Der See geht mit stockhohen Wellen. Die Dächer mehrerer Villen wurden abgetragen. Leim Strandhotel, welches am See liegt, haben such bedenkliche Erdsenkungen gezeigt * Grohw ordern, -4. April. Der Wald des lateinischen Domkapllels wurde von unbe tonnt en Tätern in Brand gesteckt Die Gendarmerie wollte die Ortsbewohner zur 23ranuLÖiajung auffoibern, wuroe jedoch ton ihnen tätlich angegriffen und mußte in das Sä-uihuuS fiüouen. Als die Excedenten die Schuie angreifen wollten, gab die Gendarmerie Feuer, wobei eine Person getötet und mehrere verwundet wurden. Eine strenge Untersuchung ist eingeleitet 1 Die Strafbarkeit des Homoiexualismus. Aus Berlin wird gemeldet: Am 21. d. M. fand eine große öffentliche Volksoerfammliing slall, die sich mit dem § 175 deS Str. G. B. (Sllasbarlei? des Homosexualismus) tefchäfligte. Der Linherufer dieser Versammlung, ein Distriklsarzt a. D. v. Lppel, beleuchtete in fast zweistündiger Rede die sexuellen Zustände des Altertums, des Mittelalters und der Neuzell und kam zu dem Ergebnisse, daß gerade der Gegenwart die Aufgabe erwachse, auf den Staat hinzuwirken, daß der § 175 aufgehoben werde, der dem geldgierigsten Erprcsserrum Tür und Tor öffne. An der an den Vorllag sich anschließenden Diskussion beteiligten sich auch zahlreiche Gegner der Beseitigung des § 175, die vom medizinischen, puristischen und religiösen Standpunkt die Unhaltbarkell der Ausführungen des Vortragenden darzulegen suchten. Eine zweite öffentliche Volksversammlung wird am 28. d. M. in Eharlollenburg abgehalten werden. * Die Spandauer Train-Kaserne wurde von einer Feuersbrunst heirngesucht, die das Stallgebäude in Asche legte ’ Prinzessin Luise. Entgegen anders lautenden Mitteilungen ist, wie aus Salzburg telegrafiert wird, zu konstatieren, daß eine Aussöhnung zwischen dem Großherzog von Toskana und der Prinzessin Luise tatsächlich ;chon vor längerer Zell erfolgte. Das Groß- herzogliche Paar hätte sogar der Prinzesjui den Aufenthalt in Salzburg gestattet, wenn dies nicht mit Rücksicht auf die Schwestern der früheren Kronprinzessin von Sachsen unmöglich wäre. * Eine halbe Mill ion anvertrauter Pri- vatgelderande rBörsever spielt. In Brünn fand die Beerdigung des plötzlich Derjiotbenen ^vokalen De Adolf I e 11 e n i k statt. Bei der Kassenbeslandsausnahnie in seiner Kanzlei wurde der Abgang von einer hatven Million Kronen anvertrauter Prwatgelder festgestelll. I. soll das Geld an der Börse verspielt haben. * Das Recht, zu lachen. Unter der Spitzmarke. Tas Recht, zu lachen, erzählt ein Leser der „Franks. Ztg." folgendes amüsante Gescyicytchen, das sich vor Jahren im Darmstädter Hoftheater zugetragen hat. Im Hof- theater wurde ein Trauerspiel gegeben; während das Pu- btikum der ergreifenden Handlung des Stückes mll größter Spannuna folgte, erlaubten sich einige junge Damen und Herren, Die in den oberen Regionen Platz genommen hatten, durch fortwährendes ungebührliches Lachen störend in den Ernst dec Handlung einzugreifen, was allgemeinen Unwillen erregte. Ein Darmstädter Theater-Angestellter erhielt deshalb den Auftrag, den Lachern Ruhe zu gebieten. Er begab sich zu der Gesellschaft und entledigte ficy seines Auftrages mit folgenden Worten: „Heren Se! Do werrd nicht gelacht, wann nit gelacht werrd; wann Se lache wolle, do komme emr. Weber, Heuchelheim 44 Hari Trautmann, Wieseck 44 211,50 211,30 140,40 186,75 102.80 92.40 102.55 92.50 101 30 101.20 18100 44.50 25 25 25 26 Konsole do Heesen 24 A 48 , 72 , 22 , 44 , . 66 . . 69, 8u/0 Mexikaner . . 41/s'7o Chinesen . . Electric, bot ackert . Nordd Lloyd . . Kreditaktien . . . Diskonto-Kommandit. Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Ber wer Handelsges. Oesterr. titaaUbahn . Lombarden . • • Gottbarabahn . . . Laurai Qtte . . . . Bochum . . , . . Ilarpener . . . . (4 . ) (6 , (2 . ) (4 , ) Bäcker. 211,75 211,40 140,62 186,25 183,75 fand in Berlin andauernd gute Haltung. Privat-Tr-kont 2«/, Prozent. Lest. Kredit. Deutsche Bank . . Darmstädter Bank . Bochumer Guß . . Harpener Bergbau . . 183,60 Schluß-Tendeitz: ruhig. 101.00 102.50 103.85 50.00 81.55 1 Kilogramm (2 Pfund) Kornbrod bei: Ferd. Weiß, föriintngen . 22 4 2 Kilogramm (4 Pfund) Kornbrot bei: W. Lein, Klein-Linden . 44 H W. Schimmel, Kinzenb. M. 44 Ferd. Weiß, Grüningen . 44 „ Jakob Appel, Krofdorf . . 42 Der Brotvcrkäufer: Dieselben Preise wie bet den hiesigen Bäckern. Gießen, den 25. April 1903. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. I. B.: Roth. . 26 60 . 93.30 . 101.40 . 103 20 . 212.20 . 189.10 . 140.40 . 150.10 . 157.60 . 147.10 . 18.50 . 190.50 . 221.50 . 186.00 . 184.20 hiesigen Bäcker. — 1 Kg. (2 Psd.) Schwarzbrot Arbeiterbewegung. M a g b e b 11 r g, 24. April. Ter sämtliche Innungen Gewerbe umfassende Arbeitgeber-Verband beschloß heute, die 1. Mai feiernden Arbeiter and) am 2., 4. und 5. Tlai nicht - . 2 26 , 3 52 , 1 2 Ernst Christ, Wieseck . . 44 ___auswärtigen 1 Kilogramm (2 Pimrd) Weißbrot bei: Vrünn, 25. April. Das geistliche Gericht verurteWe den Priester Pater DoSdal, welcher al» Redakteur der " von Olmüp sich minder Diözese binnen Lot,iS Süßmulh, Steinberg 52 i 3 Kilogramm (6 Pfund) Schwarzbrot bei: W. Fabel, Wieseck . . . 66 Karl Post, Wieseck . Karl Trautmann, Wieseck 66 „ Ernst Christ, Wieseck Karl Post, Wieseck ... 44 Jakob Appel, Krofdorf . . 46 W. Lein, Klein-Lmüen . . 48 „ 27, Kilogramm (5 Pfund) Schwarzbrot bei: Konstituierung der Aktiengesellschaft Friedrich Krupp statt. Da« Aktienkapital beträgt 160 Mi l l i 0 n en M a r k. Eü wird angenommen, daß alle für die Eintragung der Gesellschaft in daS Handelsregister notwendigen Formalitäten in den nächiten Monaten erledigt werden, sodaß die Gesellschaft am 80. Juni, wo das Geschäftsjahr der Firma Krupp zu Ende geht, ihre Tätigkeit beginnen kann. Der Vorstand wird bestehen aus Landral a. T. Roemer als Vorsitzenden und den übrigen bisherigen Mitgliedern des Direktoriums der Firma Krupp mit Ausnahme des Herrn Filtin, der aus Gesundheitsrücksichten sich in diesem Sommer von den Geschäften zurückuehl. Ter Aufsichtsrat wird bestehen aus Geh. Kommerzienrat Hartmann-Dresden alS Vorsitzenden, StaatS- mimfter o. Thielen als stellvertretenden Vorsitzenden, Geh. Justizrat p. Simfon und Bankier Ludwig Telbrück-Berlm. Die A k t i en sollen, wie schon früher bekannt geworden, geschlossen im Besitz der Familie Krupp bleiben. — Petroleum. Seit letztem Bericht trat eine weitere Preis- was dieser amh^ ul ;ien elUfernl,^.^• f 10 mal üben. e Kräfte fleWnM tziechen in habe lei ommen. ® ^orgeiem- habt, pÄS-’ unb -raZ btt „7 w |ogqt Ktz-S “tsSfäSJ WM UnieroU^ Mpe.'h le er tnik,rt iine oe‘n n. sdims WW Arbeitsnachweis der Stadt Gießen Gartenstraße 2 (Bürgermeistereigebände) Zimmer Nr. 14. Der Arbeitsnachweis Hal die Auiaabe, zwilchen Arbeitgebern und Arbeitnehmern (Arbeitern jeglicher Art, Dienstboten nnd Lehrlingen) unentgeltlich Arbeit zu vermitteln. An den Werktagen von 8 bis 1 Uhr und von S btS S Uhr geöffnet. Es können eingestellt werden: 33 Dienstmädchen für sofort und später (hier und auswärts) bei hohem Lohn, 2 Hausmädchen, 1 Küchenmadchen, 3 Schreiner (auswärts., 2 Sanier (1 hier, 1 auswärts), einige Tapezierer für dauernde Arbeit bei hohem Lohn nach auswärts, 2 Kiner, 1 Dachdecker, 2 Steinhauer (auswärts), 1 Schuhmacher, 4 Schneider (2 hier, 2 auswärts), 2 landwirtschaftliche Knechte (auswärts), 1 Hausdiener, 1 HauSburfche, 1 Weißzeugnäherm. 2 Köchinnen, 2 Lauffrauen bezw. Laufmädchen, 3 landwtrtfchaftl. Mägde. o „ Lehrlinge: 1 Gärtner, 1 Landwirt, 1 Spengler, 3 Schmiede (1 hier, 2 auswärts», 1 Wagner, 1 Kiner, 5 Schlosser, 2 Schreiner (1 hier, 1 auswärts», 3 Buchbinder, 6 Backer (4 hier, 2 auswärts), 2 Schub« macher, 2 Schneider, 2 Glafer, 1 Weißbinder, 2 Kaufleute, 1 Stellmacher' und Wagenbauer «auswärts. ES suchen Arbeit: 4 Dau- und Maschinenschlosser, 1 Sattler und Polstere'. 5 Schreiner, 3 Anstreicher bezw. Lackierer, 1 Bäcker, 1 Glaser, 1 Dachdecker, 1 Schuhmacher, 1 Heizer, 1 HerrschaftSgärtn er. ew Büreaugehilfe oder Aufseher, 8 Bureaudiener, 1 Aushilfskellner, 12 Knechte, öTaglohner, 2Gartenarbeiter, 5 Hmisburschen, 1 Näherin und Flickerin, 1 Weißzeugnäherm, 1 Verkäuferin, 2 Dienstmädchen. 1 Kindermädchen, 2 Haushälterinnen, 1 Krankenpflegerin, 6 Sauf- trauen, 2 Wasch- und Pu^rauen. Lehrlinge: 1 Schlosser, 1 Weißbinder, 2 ÄauÜeuie, 8 Schneider. auS Belgrad, daß der russische Konsul in Ueskueb, Maschkow, der den ermordeten Konsul Schtscherbina vertritt, von Albanesen angegriffen und verwundet worden sei. London, 24. April. Der „Standard" meldet auS Johannesburg vom 24. bS. Mts.: An der Fondsbörse kamen m letzter Zett zahlreiche Zahlungseinstellungen vor. Gestern erschoß sich einer der angesehendsten Makler. London, 25. April. ,Taily Mail" berichtet au5 Saloniki, daß die Pforte beabsichtige, 240 000 Mann in Macedonien zusammenzuziehen. London, 25. April. „Morning Leader" veröffentlicht ein Telegramm, wonach dos wahrscheinliche Resultat der Pariser Reise des Königs Eduard und des Gegenbesuches Loubets dahin gehen werde, daß ein Handelsvertrags zwischen Frankreich und England, wie ein solcher von 1860 bis 1881 bestanden hat, abgeschlossen wird. Es sei jedoch unrichtig, day Vertreter bedeutender Handelsfirmen beider Länder einen diesbezüglichen Wunsch in einer Versammlung ausgesprochen hätten. — Das Unterhaus nahm gestern einen Gesetzentwurf an, wonach den Bierbrauer eien, deren Parente nicht erneuert werden, eine Entschädigung gezahlt werden soll. Rom, 25. Aprü. Der Papst empfing Vertreter der deutschen katholischen nicht Farben tragenden Studenten» vereine, die ihm eine lateinische Glückwunsch- und Er- gebenhetts-Adreffe überreichten. Ter Papst dankte und sprach sich eingehend über die Entwickelung des kathol. Lebens in Deutschland aus, die sich Tank dem Eintteten des Kaisers für die Freiheit der Religion vollziehe. Neapel, 25. April. König Eduard soll bei Empfang der Nachricht von der Niederlage der englischen Truppen im Somalilande auSgerufen haben: ,25ir dürfen uns weder überrascht zeigen, noch entmutigen lasten. Wie immer, wird es auch diesmal gelingen, die Scharte auSzuwetzen. * Budapest, 25. April. Älirglieder des Berliner Deutschen Theaters d. ac. ten hier un Lusispiel^THeater vor auS verkauftem Hause Dreyers Tal d e s Le b e n » zur etsten öffenihd :n Aufführung. Das Stück batte in meisterhafter Darstellung glanzenden Erfolg. rii ,h ^niclle MlEMiu oom 26. Uffit 1903. vriginaldrahtmeldungeu des Gtcßener Anzeigers. Der ” --- Berlin, 25. April. Die Voruntersuchung gegen den - »fd) Tafelbrot Landmesser Steldt, der vor längerer Zeit mit mehreren 2 9’ ,4 *. '( Kupplerinnen wegen Sittlichkeitsoerbrechen an mitwer- L * (2 ’ j Weißbrot jährigen Mädchen in Untersuchungshaft genommen wurde, 2 „ (4 , ) , hat eine ungeahnte Ausdehnung angenommen. Durch die Aussagen der als Belastungs-Zeuginnen auftretenden Schul-1 _ Der ™ !ch.lpMBg.n M« -j.-.f.'ji- ju 1)j.ciL W.i ein Ermittelungsverfahren gegen sieben als belastet er- ilJe|nz suein-ümben . .26, Karl Post, Wieseck . . . cheinende Herren. Zur Hauptverhandlung durfte es erst 2 Kilogramm (4 Pfund) Weißbrot bei: im Herbst kommen. Georg Dem II., Gr.-Lrnden 46 4 Heinr. Weber, Heuchelheim 50 Berlin, 25. April. Im Grunewaldsee fand man diel Louis Süßmulh, Steinberg 46 , L. Steinmüller, Gr.-Linden 50 Leichen eine- etwa 20 jährigen Mannes und eines 17jähr. W. Steinmüller, Lairg-Göns 48, Karl Post, Wieseck . . .52 Mädcl)ens mit Stricken aneinandergebunden. • • - b0, JB. Cern, *tan>Unben • • *2 Kiel, 25. April. Das Schwurgericht verurteilte den W. Weitzel, Langdons . .60 Jakob Appel, Krofdorf . .50 S ch u tz m ° n n H ° m p e l m a N N wegen vollendeter Wer- fl£org Ä,$LcU« üarot dahier. Karl Oechlcr, Taalöhncr m Frankfun a. Al., mtt u n g a r i s che Gc s chw a d e r ist in Makri eingetroften. Luise Kratz dahier. — Heinrich Emil Gottfried Ludwig Philipp e h a, “O. 2Lpril. Tic 3 u d c r f a b r t F bon Jl a f e n- JugHardt, Kaufmann dahier, mit Pauline Margarete Stern dahier. Iberg & KussiS, eine der größten Rußlands, ist durch Leot Katzenstem, Kaufmann m Hamburg, mit Clottlde Marcus ba- eine Feuersbrunst zerstört worden. Sämtltck)e Masckstnen hier. Jakob Balser, Taglöhner in Rodgen, mit Elise Sperwald wurden vernichtet und 250 000 Pud Zucker fielen den Flam- dahier. men zum Lpser. Der Schaden wird auf 2 Mill. Rubel Eheschließungen. «^geschätzt. 18. Sprü. Philipp Geißler, Kupcher dahier, mit «>ma Roth - Peking, 24. Aprll. Die hiesigen Vertreter Groß- ESS SSa:-»»» gÄ. (iifenttaOieV h.ufianb toie oor bc m Strt-ac ° --sc&t wc-dc unb Geborene. die neuen Forderungen Rußlands abzulehnen. Tie 12. ApriL Dem Sergeant Heinrich Wurm eine Tochter, Anna! Vereinigten 5 Ural en taten bisher noch keine offiziellen Else. Dem knecht Martin Helsench eine Tochter. 13. April. Dem Schritte Fuhrmann Johann Georg Bachmann eme Tochter. 15. Apnl. Washington, 24. April. Der amerikanische Ge- Dem Kaufmann Lskar Georg ein Sohii, Kuno. 16. April. Dem «g,Me {n Peking, Conger, Hai die Forderungen Ruß- ^andwin Heinrich Zölzer eu, Sohn Georg Karl. 17. Apnü Dem bezüglich der Mandschurei im Auszüge mit* jabnlatbeüet Siiiwcau «tact “ geteilt Staoleselretär tzaq, ber ehnc Einberßänbniä Rooso tfehÄÄXÄÄ beite feine Schritte unternimmt Ipt die Ansichten de. Präsi. Gestorbene. I deuten eingeholt. Äton hat hier den Eindruck, diiß das 18. April. Lucie, genannt Wilhelmme MalkornesiuS, geborene I Vorgehen Rußlands ein offen Funbi^et V e r - Beerhalter, 43 Jahre 6 Aionate alt, Ehefrau des Bremsers Coitrad hrauenSbru ch gegenüber den Vereinigten Staaten sei. 'MalkomestuS dahter. Georg Karl Zölzer, 2 Tage 3 Stunden alt, Wahrscheinlich werden Vorstellungen deswegen gemacht Sohn des Landwirts Heinrich Zölzer dahier. 20. April. Hermann )ücrt)en Hauser, 27 Tage alt, Sohn deS Maurers Emst Hauser dahier.' -------------- 21. April. Heinrich Vogt, 66 Jahre 4 'Monate alt, Rentner dahter. 22. ApriL Johannes Ruppel, 82 Jahre 11 Monate alt, Privatier, Reichsantethe dahier. 23. ApnL Eine Tochter deS Spenglerme.sterS Christian P'™ Beiohiameih. Ariwld dahier, 11 Tage alt, noch ohne Vornamen. 24. ApriL Heinrich Wörner, 1 Jahr 10 Monat alt, Sohn deS Taglöhners ° /0 Georg Wörner dahier. Marie Völpel, geborene Diehl, 33 Jahre J®6. 1 Monat alt, Ehesrau deS Kutschers Heinrich Völpel dahier. OberheBBPn " 3brirtiiä|ifn Orr AcOaiilwn. | 4* t% Oesterr. bilberrento Nach Dorf-Gull. Wir benachrichtigen unsere Leser gern von 4X Ungar. Goldrente . Ihrer Alittellung, daß bet der in der 'Mittwochsnummer unseres 4«/ • • 1 VlatteS aus Llch gemeldeten Schlägerei niemand aus Tock-Güll 4' ,^4 Portugiesen . . . beteiligt roar. Gletchzeutg mit Ihrer Karte ging unS übrigens »/ • • • auch noch eine Darstellung des Falles aus Holzheim zu, in ber I ,lurken • • • ebenfalls gesagt wird, daß die Urheber des Streites Reservisten aus 11irkeniose • • • Grüningen und die Verletzten zwei verheiratete Bürger von Holz° 4/« ^r‘eeh- Mo°°P° *A°L beim sind ru bem L'Httid. TW “‘Hjtbaube ?9e0en anders rn,. :8 ^legcaph^,, ^dni a» ».<■ ' b(b ich vor Zähren LUMagen Ltnckes mit fcz genömmm evuhrliches Lachen störend ^lgemeinen Ochern Ruhe zu gebieten. ML entledigte sily jeincs 1: ^ren Le! Do werrd >rrdi wann Se lache wolle, ! Diese (aut gesprochenen ilftnfdjafl ’vL Lagevl." verössentlichi ti\ »uge zwischen Rangsdoch uni 16 Telegramm feines tc eult vormittag aus bet ctrede i seitens der ISeseUschaii mt essor Äraun-stemenz, ich bet Wiidahnbrigabe ein vom sahtenben sjuge liaitianb. esche beweist, baß ber i'eriuq >er ffahn würbe eine ledha'i. m Manenselbe unb tHangebor Dir absolute Leääßlichleu bet er Seneraloedammlung btt ft fjitlt fyoitilot thanbl* nibtii Lechelhauser eme Qte- n|ibenbtn gewählt. Prasibent btt Gesellschaft fc in bet heutigen Hahrnsnzi^ bem PMot W- orten sei. LaAichchosen nidj; egaüoiiisettetär Ätas vchwem erhöhung nicht ein. — Getreide. Die feste Tendenz im Getreidegeschaft ver- schäckte sich in der vergangenen Woche noch mehr. Die Berichte über den Saatensiand, welcher durch die annormale, kalte Witterung allenthalben dockt gelitten haben soll, lauten nicht sehr günsttg. Tas Ausland erhöhte feine Forderungen für Weizen täglich. Roggen feil. Gerste gut gefragt. Hafer itill. 'Mais sehr begehrt, besonders esiektioe Ware. — Die heutigen Notierungen sind: Redwmter April-Mat-Abldg. Mk. 133.50, Redwinter neue Ernte August- September Mk. 129. Kansas Aprll-Mai-Abldg. Mk. 132.50, KansaS neue Ernte August - September Mk. 128.50, La - Plata - Weizen Alk. 128—139, Lüdrussischer Weizen Mk. 137-145, Russischer Roggen 'Mk. 103—108, Russische §uttcrgerfte Mk. 96—97, Rusi. Haier Mk. 100—123, Mixed-Rlais 2)lf. 92^0 per Toime ab RoUerdam. Märkte. Gieße«, 25. ApriL MarktberichL Auf heutigem Wochenmackt kosteten: Butterpr.Pfd. 1,00—1,10 Mk., Hühnereier 1 St. 5—6 Pfa., 2 Stck. 00—00 Pfg., Gäiiseeier 12—13 Pfa., EiUenerer6—7Pfg^ Kä e pr.Stck.5—8 Pf., ttäsematte2 Stck. 5—6Ptg., Erbsen pr.Liter 21 Pfg^ Linsen pr. Liter 32 Pig., Tauben pr.Paar 1,80—1,20Alk., Hühner pr. St. lj(j_2,30 Äik., vahne pr. Stück 1,10—2,30 "DIL, Enten pr. Stück 2,00—2,40 'Mk., Ganse vr. Psd. 54—60 Pfg^ Lchsenfleisch pr. Pnnll) 61—76 Pfa., Kuh- und Rindfleisch pr. Pfund 60—66 Pig^ Schweme- fteisch pr. Pfund 66—76 Pfg., Lchweinefteisch, gesalzew pr. Pfmrd 80 Pfg., Kalbfleisch pr. Psd. 66—72 Pfg^ Hammelfleisch pr. Pfund 52—72 Pfg., Kartoffeln pr. 100 Kgr. 6,00—6,50 Alk., Weißkraut per Stück 00—00 Pfg., Zwiebeln pr. Zentner 7,00—8,00 2ck., 2)ltlch ver Liter 18 Pfg. Aepiel per Psd. 0—00 Pfg^ in ftärben 00—00 Pig. Traub en (0—00 Pfg. Arbeit zuzulaßen. Neue Kräfle werden an diesen Tagen nicht eingelteUL fo würde dieser unmöglich noch haben Dienst tun können, er hätte auch den Mackch nach Groß-Rechtenbach, der sehr anstrengend für die Mannschaft gewesen ist, nicht haben ausführen können. Es sei, so erklärt der Arzt, dem Wolf zweifellos zuzugestehen, daß er den guten Glauben hat, daß sein UebelbeRnben von jener Hebung auf bem Trieb hergekommen sei. Tas KckegSgericht verurteüte den Unteroffizier SchnU wegen Mißbrauch der Dienstgewalt zu vier Wochen Mlltelarrest. Ter Ankläger hatte 6 Wochen unb 8 Tage beantragt. Karlsruhe. 24. Marz. Tas Schwurgericht beschäftigte sich heute mit der Anklage derBe , htlfe zum Zweikampf in bem Pistolenduell Schwarz-Goldberg. Letzterer starb an der Schußoerletzung, die er im Duell erhalten hatte; sein Gegner, ber Studierende Schwarz, ein Warschauer, ist flüchtig gegangen, so baß heute nur gegen die Mitglieder des Ehrengerichts und bie Kartellträger, sowie diejenigen verhandelt wurde, die Zett und Ort des Zweikampfe- festgesetzt hatten. ES sind dies die Studierenden der hiesigen technischen Vochlchule, HanS GooS auS Hamburg, Hugo Busch auS Hamburg, Cito Libbertz an- Dresden, Karl Ackermaiin au» Wurzburg, Willy Brunne aus Tüffeldock, Rudolf Weiß aus Cberhousen und Hermann EmSmann auS Neuenburg. Tas Duell sand am 1. März statt, wobei der Studierende Goldberg einen Schuß in die Brust erhielt; die Kugel verletzte die Lunge, drang fn das Rückgrat und setzte sich im Rückenmark fest. Nach zwei Tagen erfolgte der Tod. Ter Gegner deS Goldberg, Btttor Schwarz, der übrigen® stack herzleidend ist und nach Ausspruch der Aerzte nur noch wenige Jahre zu leben hat, war mit Goldberg naher befreundet und veckehcke mit ihm fast ausschließlich. Tie Ursache einer wegen Geldangelegenheiten entstandenen Reiberei sühne zu stacken Ausdrücken und zu einem Schreiben des Goldberg an Schwarz, in dem er bedauert, den Letzteren nicht geohrfeigt -u haben. Bei einer spateren Zusammenkunft kam es auch zu Tätlichkeiten, denen erst durch das Eingreifen der Polizei ein Ende gemacht wurde. Nach langen Verhandlungen wurde schließlich ein Pisiolenduell vereinbart, bad einen so unglücklichen Ausgang nahm. Nach dem Gang der heutigen Verhandlung hatte sich mit dem Benehmen deS Goldberg zunächst das Ehrengericht von Polen be- schäftigt, da» das Betragen des Goldberg für tadelnswert erachtete, einen bestimmten Beschluß aber nicht faßte, so daß Schwarz tue Sache für erledigt betrachtete. Goldberg dagegen suchte von neuem mit Schwarz anzubinden und ihn zur Annahme einer Säbelmensur ohne Binden und Bandagen zu zwingen. Schwarz lehnte ab, da feine näheren Bekannten den Goldberg für sattssaktionsunsähig erklärt hatten, worauf diese von Goldberg auf Säbel gefordert wurden. Diese nahmen unter Vorbehalt diese Forderung an und legten die Satisfaktionsfähigkeit in die Hand des hiesigen ,8.-C/, der Gold- berg auf schwere Waffen für satiSfaktionsfähig erflärte. Nunmehr ließ Schwarz eine Pistolenforderung ergehen. Tas nun zusammen- getretene Ehrengericht versuchte wiederholt den Schwarz zu bestimmen, sich mit einer Abbitte deS Goldberg zufrieden zu geben unb erst als dies vergebens war, erflärte es, daß die Forderung bei einmaligem Kugelwechsel nicht zu beanstanden sei und als „standesgemäß- behandelt werben muffe. Dieser Beschluß wurde einftinunig gefaßt. Tie Geschworenen bejahten sämtliche Schuldfragen, woraus die Angeklagten wegen Beihilfe zum Zweikamps zu je sechs Monaten Festungshaft verurteilt wurden. Bmch erhielt außerdem wegen Kartelltragens noch eine Woche Hast. (Frff. Ztg.) Straßburg i. (L, 24. ApriL Baron Gebele zu Walsstein, Rittmeister a. T., ist wegen veckchiedener Betrügereien zu einem Jahr Gefängnis verurteilt worden. handel und Verkehr. VolkswittschasL Berliner vSrse vom 24. «pril 1903. (Mitgeteilt von ber Bank für Handel und Industrie, Gießen.) Anschließend an die hohen Notizen für englische KonsolS eröffnete die Börse heute aus allen Gebieten in ruhiger Tendenz. Späterhin trat jedoch em kleiner Rückschlag ein, als London, verstimmt durch dte Abmachungen zivischen Rußland und China, mattere Kurse meldete. Im allgemeinen war der Verkehr ziemlich schleppend; auf dem Bankenmarkt zeigte sich vorübergehend einiges Interesse für Dresdner Bank- Aktien auf daS Gerücht von dem Abschluß eines größeren Terrain- geschäfteS. Von Montanwerten Eisenaktien bei minimalsten Umsätzen gut behauptet, Kohlenaktien litten durch Ultimoglattstellungen. Auf dem Renteiimarkt nahm heute die steigende Tendenz für Spanier ihren Fortschritt; bessere Nachrichten über die Lage in Marokko unb damit un Zusammenhang stehende Deckungen der Pariser Baisse-Spekulation gaben den Anlaß zur weiteren Steigerung. Argentinier wie auch Türke» ebenfalls sesL Der Raffamarft zeigte Sonntag den 26. April, abends 7l/2 Uhr, in Steins Garten: Zum neuen Saalbau früher Stein» Garten. Feier des silbernen Regierungs-Jubiläums Sr. WKM des Papstes Leo XIII. Sonntag den 26. April 1903: Grosses Konzert aa-eeführt von der 3481 Kapelle des Inf.-Regts. Kaiser Wilhelm (2. Gr. Hess.) Kr. 116 unter persönlicher Leitung de» Grofieh. Musikdirektor» Herrn C. Kransse. Aef ng p-ä/l* 4 Uhr. Eintritt 35 I fx. 3442 Juist Prospekte kostenfrei durch die Badererwaltun?. Zlahnl-osflraße übernommen habe. 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Mittags 1 Uhr: Festzug nach dem Festplah, bn- lelbfi: Fesllted, Ansprache, Etab- übungen, Schau- und Uürlurnen. Konzert und Tanz. Abend« 9 Uhr: Prctsverlestung, Steigen, turnerische Aufsührungeii und Pyramiden. Zwei auswärtige Bedner haben ihr Erscheinen zngesagt. Alle Katholiken sind freundlichst eingeladen. ZPzospelct "vtzid. Fzelcliste zm IDiezxeten.. Montag den 22. Juni. Morgens von 10 Uhr ab: Frühschoppen, örtliche Spezialspicle und Alifführungen mit Uonzcrt auf dem Festplatz. Mittags 2 Uhr: Festzug nach dem Festplah, Freiübungen, Turnen, Liedervorlräge, Bolkobelustigiingen unb Tanz. 01094] Einpiehle miet) in der tW" Herrengardcrobc in und anher dem Hanse. Schneider Hüboer, 9leu|ia6i47,IIl. bi* 3. Mai. Kollektion Hruno Liljefors nur noch 2 Tage au-gcstcllt. Hotts Weinstube Frische Maibowle, g 8482 jeder Preislage, in solider Ausführung Unter Garantie. — Franko Lieferung. — Möbelmagazin Äug. Ossmann 89 Seltersweg 89. 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Die BerdingnngS- Unterlagen liegen bei der unterzeichneten Behörde wahrend der Tlenststimden jur Einsicht offen, woselbst auch die Angebotsvordrucke und Bedingungen gegen lLrstattung von 3 Alk., nur m bar, erhältlich sind. Die Angeboie sind verschlossen, posnrei und mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum 12.Mat d. 3-, vorm. H'/i Uhr, bei der unterzeichneten Behörde emzu- reichen, zu welcher Zett auch deren Lefinung m Gegenwart etwa erschienener Bieter fiatifmbeL Zujchlagvfrist 14 Tage. liegen, am 21. April 1903. Groffh. Uulturmjpektion Gieffen. Widmann. 3447 AchtmgS Montag den 27. d. Mtd., von morgen» 9 Uhr an, bis Dienstag den 28. d. Mts., nachmittags 4 Uhr, bin ich auf Bahnhof Äieffcn mit folgenden Waren anwesend: Holländischer Aotlohl, Stück 28—30 Pig., feiustcu gelben Uopifalat, Stück 10 Psg., Spmat, Psd. 20 Pfg., dicke feinste saftige Bluiapfel fiuen, lo Stück 75 Big., 1. Sorte faltige, füge, dünnschalige Mcjstna'Apfclsincu, 10 Stück 60 Pig., II. Sorte 10 Stück 35 Pfg., (Lttroucn, 10 Stück 40 Psg., tadellose Tafel» und Uochapsel, Pid. 10 Pfg., Meerrcttig, Stück zü Pig., neue cghplstche Zwiebelu, Psd. 10 Pig., sonstige Artikel billigst. Besonders mache noch ansmerksam auf hochfeine, fleischige, süße, getrocknete, bosnische Pflaumen, 80 85er, per Psd. 2u Pig., 9o/100cr, per Psd. 17 Pig., größere Abnahnre billiger. Uni geneigten Zuspruch bittet 8486 Chr. Klein aas Üllknfiriirn. 41. Stiftungsfest des Turnvereins wieseck 20. bis 23. Juni 1903. ’q Suppen- Wi;r7O Besten« 3 u. Speisen- II Ul £v. empfohlen D0U C. G. Kleinhenn, Bahnhofstraffe 69. d. tabum-had. lrbeilerheiin.< Zie hung bloher 20 Juni 1903 Ä0 »: 4iooo Hauplgcw. 11.15000 1 ill. 1L 15000 1 „ „ OOOO 3 11000 = 30 00 5 a 500 = 8500 20 i 100 = 8000 400liei.ini 500g 2060 „ n 7500 Bar ohne Abzug abzahlbar Lo» I Mk., II Lo»e I Mk , Porto u. Liste 26 Pf., Nachnahme teurer, empfiehlt Durch ausgezeichnete viere aus der Brauerei Ad. Denninghoff, hier, reine Weine und vorzügliche Küche werde ich nur das Vertrauen der mich beehrenden werten Gäste zu erwerben suchen. Gleichzeitig empfehle ich einen guten MittagStisch von 50 Pfg. a« und höher, reichhaltige Frühstücks» uud Abendkarte, Jakob Best. Sonntag den 26. April: Frei-Konzert. "Mi Anfang 7 Uhr. 02016 feine sclbstgctelterteu, vielfach prämiierten und ärztlich empfohlenen «Äepfel- und Keidellhernieine letzterer zweijährig. Halle mich ferner in allen in bad Küfcrfach einschlagenden Arbeiten bestens empiohlen. 8449 Stet» nur tropfenweise zu verwenden ist Mtischcr WohniiliMchivtis Eitßcll. blartenstraffe 2, zimmer Nr. 14. (Gefchaitsslunden von 8—1 und von 3—6 Uhr.) Angebot: 15 Wohnungen von 2—7 Zimmern, 2 möblierte Wohnungen. Nachfrage: 6 Wohnungen von 1—5 Zimmern. 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