2..ble'elben ?tri . ""an n)itb#rh n °c- 2,ert Bö? gewohnt haben t ®tt blt urden außer ,0,cle üö« D«iiänbiöe “en' 9en ** Nksnnrtfoaft l§. iu umemchien 1,4 ^*•80 Woa betiantu ^m "ö 4n dünlrn 80 Oy, '*?. Manzmsiiiuien sind ».. ebitban! beteiligt, letztere on- ,e,be ^anf9«leÜKWien haben !eJ. 'h" Engagement« etwas tubtgern wurde bü tonne* i« Einleitung der für et Vorarbeiten schnklich ju n. 11011 der früher bedeutenden lc, io dürften die beteiligten rtenben Metiuftti wohl de- egung. Rachüem am Freitag 47 welche den Vorständen gehören oder agitatorisch :bnung des Norddeutschen 19 auf den Lchiffen des ausgefchloffen y»v tag 1100 kohlen-LadungZ- Verbände ausgetreten 's Norddeutschen Lloyd un des Hasenarbeiter-Lerb:.' liefen unb der zu erri> Sätnilufe übergettettu 1 Unterjd)rqt Derpilubtei mehr anfiugeferen uni cbeüerverbandes abyifu- remerhaven ift bamti, so tgäny btö Äoü^eichchen ausge^st worden. Setter ■■e L 9 Sonnenschein heller P>-n^ M>.k»mmet U >4 )2 5 ß 8. 2 S-ill 8 61V. 2 HÄ ta Stadt Wtzt». Gemeinde. de. Ten 14®^ c -u Tarmftabt, und Anna her Tochter des oeylorbenen eher zu ließen. de. Ten 15. M $*» dVIlUll111* ^igcr». cs Sieben«* * ö den „nrabnistei He> -ÄL'tzS'ix ^ZK-S- L »; »Lct* ' Ä-^l'-nFZ Dt" ;ä. ®iu + 119,o"a •23. ' " Veovaql«»»e« 6ie6etu_____ 2! - r Nr. 71 außti Bönning* tem (Äießenn 11 ringer weiden tm Lechlel nut beni besslsche« tanbolrl die •lefcener Familien« blätter viermal tn bei tbodx beigelegL Mctationeörud u. Verlag bei tl < 3 b I lche» Unioed.-ttud)- u.Klein» brudeiti cüitricb lirben) bUMftie*. »roebuioe anb Tmdetei. »ch«l»ratze t. • bien« »ÜI TeDeldwii «nzetger eiefcca. B*rnie««dioniAliitSeiscnbahn-, ReichSsä)en" anklagte. Wirkung:' Ordnungsruf bes Präs.benten Grafen Stolberg, der wiederholt wurde, als Stadtl)agen bei der Beleidigung verblieb. Eine weitere Sfianne Zeit nahm das unvertneid- liche polnische Klagelied in Anspruch. (Sehnsucht nach standesamtUcher Anerkennung der Envung „a" bei Familiennamen der Polinnen.) Es wurde aus dec Mücke ein Elefant gemacht, wie Abg. v. Tiedemann (Rp.) treffend bemerkte. Tie Unlust, den schier unoersiegiichen Redestrom über sich ergehen zu lassen, gab sich allmählich in lauten Privatgesprucl/en lunb; der Präsident konnte selbst dem tiiaatöietuuu- nur nut Mühe Gehör berfdjaffen. Tie auf Den Zustizetat überreich verwendete Zeit wurde $um Teil wieder gespart bei den folgenden Etaisiiteln, die „tm Hand- umdrehn" abgetan waren. Beim Reiä-seisenbcchnctat wurde eine „Wahlrede" fällig: Abg. Baron be Smidt (wildk.), der im vorigen Jahre vorn uaifer zum Reserverittmeister Der Deutzer Hütaifiere beförderte ehemalige franzosiiche Offizier, hielt sie, oder richtiger, las fie ab, da er des Teutschen nicht hinreichend mäa/tig ist. Tann aber ging es mit Riesenschritten dem Ende zu. Tie Stimmung im Hause wurde immer aufgeräumter, unb früher, als eingangs erwartet werden konnte, war Graf Ballestrern in der Lage, den HKiiigen um ihn noch versammelten Getreuen seinen Ferien- und Festwunjch zu entbieten. Er war berzlicb gefallen und wurde von den ardeitSmüben Gesetzgeoern cbeiqo ausgenonimen. Bis auf bie wenigen Sitzungen nach Ostern ist die Uhr dieses Reichstages nunmel/r abgelaufen. ynlitilrijf Tagrsschau. Tas Benezuela-Aätsel. Ans Berlin, tvau uns geschrieben: Man weiß auch an den leitenden Stellen in Berlin nicht recht, was man von dem Rücktritt des Präsidenten Easlco halten soll; man ist mangels genauer Mitteilungen wie alle Welt auf Vermutungen angewiesen. Aber die Be- oeutung des Ereignisses wird nicht unterschätzt. Es ist immerhin Die Mögricht«.it eines erneuten Wid^r,tandes von feiten Venezuelas ins Auge zu sassen, unijoinehc, als Der Führer Der Aufständifä)en sich um Die Beendigung des Vuigerkriegs bemühen will, wenn Der tlvngreß den Rücktritt Eastros annimmt Zunächst ist nun eine abwartende Haltung für tue betciligicn Machte geboten. Bereits an diesem Doiinerstag wcrd Eastro dem Äiongreß eine zweite Botschaft zustellen, aus der vielleicht klarer hervorgeht, was im Werke ist. Der Kongreß und Castro find „em Herz und eine Seele". Bon Dem nvngreß werden nur Beschlüsse zu erwarten sein im Sinne des gegen Die Mächte aufs höchste aufgebrachten, unversöhnlichen Czp.äsidenten. Die Weg- nayuie d.s venczolan.schen Kriegs,ch.ssS, ria,t:ger P.raten- schlsss „Restaurator" durch die Engiänver durfre auch nicht oazu dienen, die Gemüter zu beruh.gen. Äurznnt, das Wahrscheinliche ist, daß das jiarntel Venezuela, über dessen Erledigung man herzlich froh war, nou) eine Fortsetzung erhält. Tetn Vernehmen nach ist Teuts^land bereits in einen diplomatischen Meinungsaustausch mit der englischen und Der italienischen Regierung eingetreten. Zn Der Politik muß immer mit der ungünstigen Möglichkeit gerechnet werden. Bei dem heißblütigen Temperauient Der Anhänger Castros sind schwere Znsulten gegen die Fremden in Caracas nicht als ausgeschlossen zu betrachten. Einem Telegramm des „Ncwyork Hecald" aus Dort os Spam zufolge stellt der ziommandant des britischen üreuz.rs „Pallas" bie Aefch 1 agna hm c des 0 enezo- Ionischen Kriegsschiffes „Restaurado^ in Abrede. ^reuf,istt-iS 2tvg.0i i>niinil)uii0. 52. Sitzung vom 21 März. Die dritte Beratung wird fortgesetzt mit dem Etat der Berg-, Hünen- und Salinenverwaltung. — Abg. Tas- b a a.) (Ztr.) bringt Beschiverden vor über Wahlbeein- flujjungen bur Bergarbeiter im Saarrevier durch die vorgesetzten Beamten. — Minister Möller erwidert, chn persönlich treffe lern Vorwurf, Denn er habe die Bergbeamten angemiefen, jich jeder Wahlbeeinf.usfungcn zu enthalten. — Abg. Vopelius (frL; halt dem 'Abg. Tas- baaj vor, daß im Saarrevier gerade Die katholischen Geistlichen die ailerschluninsten Wuhlbi.eiiiftus,uugen verübten. Tort feien öffentlich von der Kanzel herunter Die National- liberaien „Lumpe n" unD „Feiglinge" geschimpft worden. - Abg. Tr. Sattler ^nl.) beschwert s.ch über Wahl- be^influssungen Durch Die katholischen Gei,.tichen und über Den ...iporaud) der geistlichen Autorität zu Wahtzwccren. — Aug. e r u g e r (frf. Vp.) tritt für Die Regste Der Berliner Ael^i^ntorporation oei Der Derwa.tung Der Berliner Börse ein. — B-im Etat Der Reich seif enbahnoerwalt- ung erwidert Minister Suke r-.m Abg. Tr. (Stieger; Männlia>e Beamte rour^n as.en, um weibliche Beamte anzustclien. T., . , e-er Urlaubsze.t richte sich durchaus nicht na^- vvw aller des betreffenden Se amten. Dculsches Kcich. Berlin, 25. März. Bor Dem Kaiserpaar unb zahlreichen geladenen Gästen, darunter Reichskanzler Graf Bulow, hielt gestern abend an Stelle des erkrankten Geheimrats Meydenbauer Professor Schreyer-Hannover einen durch $ro*tfiionebilDer veranschaulichten Vortrag über Ausgrabungen unb wissenschaftliche Untersuchungen in Baalbek. Daran schloß sich ein ebenfalls durch Projeklivnobilder veransä)anlichtec Vortrag über bie Agia Sophia in Konstantinopel. — Ter Kaiser wohnte gestern einer Abendgesellschaft beim Admiral Hollmann bei, der bekanntlich Vorsitzender der Teulfdjen Orient^>esellschast ist. Unter den wenigen Gästen bifanb sich Professor T e l i tz s ch. — Heute ooimlttag besichtigte der Kaiser die Hochschule für die bildenden Künste, hatte dann eine Besprechung mit dem Reichst kanzler und hörte spater im Schloß den Vortrag des Chefs des Militäckabinetts. — Wie die „Germ." mitteilt, hat der Kaiser aus Anlaß des Hinscheidens des grhcn. v. Heer em an an den Ressen desselben ein DeileidsAlegramm gesandt. — Tie Berliner, welche Sonnlag in ungezählten Scharen nach Dem Grnncwald hinan^geströmt waren, hatten da- Vergnügen, den Kaiser mit der Kaiserin, dem Prinzen Adalbert, b.m Prinzen Joachim Humbett unb Der Prinzessin Vik.ona Luise im fivh.n Spiel sich auf bem Hose des alten Fagdschlosses Grun^walb an bem stillen, romantischen See umhertunimeln zu sehen. Es war ein allerliebster Anblick, wie die kleine Prinz.fi in vergnügt in die Hände klatschte und dann eilends der Kaiser, die Kaiserin ihren Standpunkt veränderten; heiteres Lachen drang über den See; graziös verbeugte sich Prinz Adalbert Don seinem Schwesterchen, über deren frisches Gesicht es wie hellster Sonnenschein laa. Der Kaiser war in frohester Stimmung; der Kaiserin sah man bie Jreube aus den Augen an unb nur allzufrüh für bie ungezählten Berliner verließ die kaiserliche Fa^ milie das altersgraue, sagenumwobene Zagdschloß. Ter Kaiser und mit ihm Prinz Abalb.rt hatten auf bem Rücksitz bes von vier Schimmeln gezogenen grüngelben tiefen Fagb- wagens platzg.no in men, nährend die Kaiserin im Fond mit der Hcrzogm von Albany saß. Stürmische, minutenlange, fortwährend sich erneuernde Hochs umbrauften das kaiserliche Gtsährt nno gaben ihm bis zur Stadt das Geleit. — Der Korrespondent des „Daily Telegraph' will aus guter Quelle wissen, daß in diesem Fahre die Verlobung Der Prinzessin Thyra, einer Tochter deS dänischen Kronprinze n, unb beS Prinzen Ch 1 0 bwig von Hesfen-'Philtppsthal-Larchselb bevorstehe. (Ter Prinz ist am 30. Zuli 1876 geboren und steht als Leutnant im Regiment Garoes bu Eorps in Potsdam. Prinzessin Thyra »st am 11 Marz 1880 geboren unb die dritte Tochter der mit vier Töchtern unb vier Söhnen gesegneten Ehe beS dänischen Kvoiivrinzenpaares.) - Gegenuoer Früchten, daß die Einbringung einer Vorlage b.tressend Einführung von Tagegeldern an die Rei^stagsabgeordneten in allernächster Zeit zu erwarten fei, erklärt die „Kolm Ztg." auf Grund zuverlässiger Erkunoigungen, daß sich seit der Dom Reichskanzler bei der zweiten Lesung des rlieichshaushaltsetatS am 2. Februar g.haltcnen Rede, welche bie Sachlage klar und deutlich barkgie, an der letzteren nichts geändert habe. — Wie Dcrlaulet, wird beabsichtigt, die dunkelblauen Uebcrr öde der ßnfanterieoj fixiere durch solche von hellerem Blau, etwa von der Farbe der jetzigen Waffenröde, zu ersetzen. । - .. _j_______ ■— ■ 11 .......ijwe Auslanö. Kopenhagen, 2. A^rz. Die Sozialdemokraten haben bei den heutigen Kommunalwahlen eine große Niederlage enilten. Es wurden nur Änti- fozialislen gewählt. Paris, 24. März. Zn der gestrigen Kammersitzung tarn es am Schluß zu einer Dreyfus-Debatte. Durch Zwischenrufe veranlaßt, erklärte Zaurüs, er habe das jicdjt, un Rainen derjenigen zu sprechen, die für JHefe Sacye tgre Situation uno ihre Popularität aufs Spiel gesetzt haben. Ter Kamps sei politisch geivorden, weil alle Kräfte Der Lüge und der Autorität sich oer Wahrheit widersetzen. Tee Armee fei nicht voll den Anhängern Treyjus' 111 Die Debatte gezogen, sondern von den Verehrern Esterhazys und Dom U/uiicralfiab, der im Zola Prozeß Schriftputte oorg.lcgt Hove, von denen er raubte, daß fie gefälscht waren, cm Rationalist ries: „Dian wird Ihre Rede morgen m Berlin anschlag.nTie Rechte rief im Takte: „91 adq Berlin, nach Verli n", worauf ZaureS erwiderte: „Sie können mich übertönen, aber nicht verhindern, hier die Wahryeit zu enthüllen." — Heute wurde von dec Kammer die Einz.lbcratung über die Autoriiatwnsgefuche der Pre- Digerorocn abgele^nt. Tie Regierung hat oanau) das Recht, auch die zw.ue, -b Orden un.>a,senve Kategorie von Kongregationen a u f z u l ö s c n. Bern, 24. März, a^r Ständerat genehmigte ein* stimmig Den vom L^.iDcsrcrt nut einem schweizerisch- französischen B a n k - K 0 n s 0 r tiu m abgeschlossenen Vertrag, b.t.cif.nj ^^snahme einer 3proz. Anleihe von ,0 Mit., utcv. . 0 .. ver t i e r u n g der älteren Ai.leihen und zur <,v,..,-n*..ig Dur Mittel für die Reubewasfnung Der ActiUcrie re. Wien, L4. Dtärz. Tcr Vorstand der Antiduellliga uervh^“1-/1 v.t.urung g;gen Den jüngsten Erlaß Des Krt.gsmini.. . .vu^.ii u.e n.chtaktiven Offiziere, rocLu,.....u-tvv.L v. .. i.acitl.ga f.nv, angew.esen iveroen, aus uem ü. .1J-t.cuii, n Hauptmann befördert. — Die Vizefeldwcbel Rauschenberger (Lennep) des Jnf.- Regts. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hesi.) Nr. 116, und Best (11 Darmstadt) des 5. Großh. Hess. Jnf.-Regts. dir. 166 — zu Leutnants der Reserve befördert. — Der Abschied bewilligt: Goldmann, Majorz. D., Kommandeur des Land- wehrbezirkS 11 Trier, unter Verleihung des Charakters als Oberstlt. und mit der Erlaubnis zum Tragen der Uniform deS Jnf.-RegtS. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hesi.) 9k. 116, BuS, Oberlt. der Landw. Inf. 2. Aufgebots (Gießen), Met 16, fit. der fiandw. Inf. 2. Aufgebots (11 Darmstadt), v. Dewitz, Kgl. Preuß. Gen.-Major, bisher Oberst, beauftragt nut der Führung der 52. Jnf.-Brig. (2. K. W.), zum Kommandeur dieser Brig. ernannt. • • Im botanischen Garten der LandeS-Uni- ^ersität wird im Frühjahr mit der Erbauung eines Ueber- winterungshauscs begonnen. Die Arbeiten und Lieferungen sind gegenwärtig ausgeschrieben und gelangen in Kürze zur Vergebung. 9)lit der Errichtung dieses Neubaues, der bis kommenden Herbst bestimmt fertiggestcllt werden soll, wird einem jahrelang gefühlten dringenden Bedürfnis Rechnung getragen. ” Kaufmännischer Verein. Der auf heute — Mittwoch abend — angcsetzte Vortrag des Herrn Otto Beck- Köln fällt auS, da Herr Beck erkrankt ist. • • Evangelischer Bund. Nächsten Sonntag, den 29. März findet die für dieses Winterhalbjahr letzte Abcnd- versammlung deS hiesigen ZiveigvcremS des Evang. Bundes in Steins Garten statt. Wie roir bereits vor einiger Zeil mittcillen, wird Professor Sell von Bonn über ,DaS deutsche Volk und das Evangelium* einen Vortrag halten. Die Persönlichkeit des bedeutenden Redners wird nicht verfehlen, zum zahlreichen Besuche anzurcgen. Für den unterhaltenden Teil desselben haben verschiedene sangliche Kräfte ihre Mitwirkung zugcsagt. — Der Besuch der Abendocrsammlung steht allen Evangelischen frei. • • Ucbcr Wohnungsfrage und Erbbaurecht sprach gestern im Safe Ebel der erste Vorsitzende des Bundes deutscher Bodenreformer Adolf Damaschke-Berlin. Vor ungefähr einem Jahre schon hat Herr Damaschke hier über dasselbe Thema gesprochen; der gestrige Vortrag war nur eine Wiederholung deS vorjährigen, über den wir s. Zt. ausführlich berichteten. Ter Saal war gestern von Hörern überfüllt; das beste Zeichen für daS große Interesse, das den Bestrebungen deS BnndeS auch hier entgegengebracht wird. -Aus dem Theatcrbureau. Tie so lange angekündigte Novität »Die Gerechtigkeit*, Komödie in 4 Akten von Otto Ernst, wird nunmehr bestimmt am Freitag, den 27. März zur Aufführung gelangen. Der bedeutenden Honorarkosten wegen müssen öie Preise erhöht werden. AbonncmcntSbillctS haben nut Zuschlag Giltigkeit. "Ein mysteriöser Fall wurde schon in der vergangenen Woche vielfach in der Stadt besprochen. ES soll in der Nacht vom Freitag auf SamStag auf den Posten im Hofe deS Prooinzial-ArresthauseS geschossen worden sein und zwar will der Postet) beobachtet haben, daß Jemand außerhalb der UmfasiungSmauer deS GefängmsieS, mutmaßlich auf einem Baume sitzend, auf ihn zwei Schüsse abgegeben hat. Er will sogar die vorbeifliegenden Schrotkörner gehört oder gespürt haben. Die Untersuchung Hal ergeben, daß zweifellos zwei Schüsse in jener Nacht in der Nähe des ArresthaufeL gefallen sind, daß der Posten in seiner Wahrnehmung sich aber geirrt haben mag, da man weder Schrotkörner gefunden, noch bisher hat feslstellen können, daß Jemand auf dem betreffenden Baum gewesen fein kann. * * Gießener Pferdemarkt. Der Auftrieb vollzog sich von 7 Uhr an ordnungsmäßig. ES sind ea. 300 Stück Pferde, meistens Arbeitüschlag. Der Handel ist richt befne- digend. Die Verlosungskommisiion kaufte eine Anzahl von Pferden an. Vor dem Marktplatz ist eine Ausstellung von Sattlerarbeiten vorhanden; es haben ausgestellt: Spieß, Groß und Ailbinger, Letzterer hat einen vollständigen Wagenpark in eigenem Zelt ausgestellt. — In der gestrigen Generalversammlung des Geflügelzucht-Vereins Gießen und Umgegend wurden die Statuten genehmigt. Zum Vorstand wurden provisorisch gewählt: 1. Johannes Hecker als 1. Vorsitzender, 2. 9lbam Döring als 2. Vorsitzender, 3. LomS Adam als Schriftführer, 4. Fritz Teigler als Rechner, 5. Karl Luh-Lcih- geftern als Beisitzer, 6. Karl Klingelhöfer-Gießen als Beisitzer. Zuchtstationen wurden eingerichtet: 1. für dunkel Brahama Fritz Teigler, Bahnhöfe 20, 2. für schwarze Langshahn Karl Klingelhöfer, Bahnhöfe 30, 3. für schwarze Langshahn LomS Adam-Gießen, Sonnenstraße, 4. für Mmorka Karl fiuh in Leihgestern, 5. für Mmorka Wilhelm Decherl-Gießen, Nord- anlage, 6. für rebhuhnfarbige Italiener fioms Adam-Gießen, 7. für rebhuhnfarbige Italiener Adam Döring-Gießen, Wieseckerweg, 8. für rebhuhnfarbige Italiener Hermann- Kleinlinden, 9. für schwarze Italiener Wilhelm Dechert- Gießen, Nordanlage, 10. für silberhalsige Italiener LouiS Adam-Gießen, Sonnenstraße. Sämtliche Zuchtstationen sind mit prämiierten Tieren besetzt. *♦ Besltzwechsel. Die Wilhelm Weidtmann- sche Besitzung Frankfurterstraße Nr. bl und 83, wurde an die Joh. Georg Krasft'schen Eheleute in Weilburg für 56 000 Mark verkauft. Die Käufer werden die in der Besitzung betriebene Wirtschaft weiterführen. - In Arbeiter kreisen herrschte in der letzten Zeit über das Gerücht Aufregung, die Eisenbahndirektion beabsichtige, die Arbeiterrückfahrkarten über 50 Kilometer aufzuheben. Der Abg. Häusel hat bereits im Landtage eine dahingehende Frage an die Regierung gerichtet. Der Katholische Arbeiterverein in Frankfurt nahm ferner in einer stark besuchten Versammlung gegen die geplanten Maßnahmen der Eisenbahnverwaltung Stellung und richtete eine Eingabe an das preußische Ministerium um Beibehaltung der Arbeiterrückfahrkarten. Dieser Petition schlossen sich die Arbeiter aus den Kreisen Fulda, Schlüchtern, HerSfeld, Gelnhausen und Hanau an. Vom Abg. Müller (Fulda) wurde die Petition überreicht und befürwortet. Nunmehr ist demselben durch den Minister Budde mitgeteilt worden, daß nicht beabsichtigt sei, die Arbeiterrückfahrkarten über 50 Kilometer aufzuheben. Die Eisenbahdirektion Frankfurt habe lediglich die Aushebung von wenigen Arbeiterrückfahrkarten über 90 Kilometer in Aussicht genommen. Er (der Minister) habe jedoch der Eisen- bahndlrektion Frankfurt aufgegeben, auch von der Aiifhebung dieser Fahrkarten einstweilen abzusehen und zu berichten, ob ein Bedürfnis zu ihrer Beibehaltung anerkannt werden könne. — Warnung vor einer Schwindelgesellschaft. Vor einigen Wochen stand in einer oielgelesenen Berliner Zeitung eine Annonce folgenden Inhalts: ,Sine amerikanische Familie wünscht ihre beiden Kinder, einen Knaben und em Mädchen, in einer feinen, gebildeten Familie einer deutschen Stadt in Pension zu geben; der Preis spielt keine Rolle.* Hierauf meldeten sich verschiedene Pensionsinhaber. Dem ,Berl. Tgbl.* wird nun von einem Leser über die Korrespondenz folgendes geschrieben: »Auf diese Annonce nieldcte sich eine mir nahestehende Familie uno erhielt nach einiger Zeit einen Brief folgenden Inhalts: „Werte Madame! Die Annoncenagentur aus London hat unS Ihren werten Brief am 10. Februar gütigst zu- gesandt und hat uns dessen Inhalt sehr gut gefallen. Wir sind gestern in Havre angekommen, begeben uns in zwei bis drei Wochen nach Südfrankreich, wohin Sie uns gefälligst postlagernd Cannes schreiben wollen, und von wo mir uns über verschiedene Punkte verständigen werden. Was unsere Tochter anbelangt, so haben roir eine sehr gute Offerte in Ihrer Stadt; auf diese W-nse werden sich die Kinder öfter sehen können. In Erwartung Ihrer werten Nachricht verbleibe ich Hochachtungsvoll Dr. Otto Vogel. NR. Die Koffer der Kinder sind direkt von Newyork aus an Ihre werte Adresse zugesandt worden, und bitten roir Sie, uns deren Empfang anmelden zu wollen.* Dem Briefe war noch eine Visitenkarte mit genauer Adresse beS amerikanischen Absenders beigelegt. Auf diesen Brief lief am nächsten Tage ein zweites Schreiben einer eng- lischen Expeditionsfirma Thos Cowgill u. Sons ein: »Wir beehren uns, Ihnen mitzuteilen, daß roir gestern nebengenannt Güter nach Antwerpen verschifft haben. Die angegebenen Spesen (Schiffsfracht und Waren-Assekuranz) lassen wir durch unseren Agenten in 9lntrocrpen per Sichtwechsel auf Sie entnehmen, da roir dieselben auf dem Kontinent nicht per Nachnahme folgen lassen können. Nach Eingang dieser Summe werden die Güter sofort an Sie weiterbefördert werden. Ergebenst ThoS Cowgill u. Sons in Harwich.* Diesem Briefe lag noch em Gepäckausfertigungsschein bei, durch den man nach Zahlung einer Summe von etwa 80.60 Mk. das betreffende Gepäck erhalten würde. Am dritten Tage endlich kam ein Sichtwechsel von einer Berliner Bankfirma über genannte Summe, die innerhalb 24 Stunden beglichen werden sollte. Als bei der Bank Erkundigungen eingezogen wurden, ergab sich, daß bereits eine ganze Reihe Perioncn mit Wechseln in ungefähr derselben Höhe bedacht worden war. Es waren alles Leute, die sich auf das Jn- crat gemeldet hatten. Dieser Fall steht nicht vereinzelt da. Seit einigen Tagen gehen mehrfach über diesen Schwindler, der sich bald Dr. O. Vogel, bald Arthur Maurin aus »AnverS* nennt, Berichte ein, daß er diese betrügerischen Mani- pulationen in ähnlicher Weise systematisch betreibt. Es sei deshalb vor diesen Schwindlern, die auch in Hessen bereits ihren Trick versucht haben, gewarnt. ~ t Bad-Nauheim. 24. März. Die Agitation für die Stadtverordnetenwahlen ist außerordentlich rege. Ta? hiesige Lokalblatt enthält in seiner letzten Nummer nicht weniger wie 15 Kandidatenlisten. Mainz, 24. Märr. Vor einigen NLonaten wurde über >aS Vermögen der Inhaberin der Manufaktur- und Modewarenhandlung F. W. Ihrig W w e. das Konkursverfahren eingdeil t, aber gleichzeitig zog es Frau Ihrig vor. aus Mainz zu verschwinden, darauf erfolgten gegen dieselbe, die sich seither den Anstrich einer sehr ehrenwerten Person gegeben hatte, eine ganze Reihe von Veschuidtgnngen und Anklagen, sodaß die Staatsanwaltschaft sich veranlaßt sah, wegen betrügerischen Bankerotts gegen die Ihrig vorzugehen. Es verbreitete sich das Gerücht, daß die Jhri^ in Begleitung eines jungen Mannes war. der schon in Mainz ihr Berater gewesen sei. Am Samstag traf die Flüchtige in mittellosem Zustande hierein und (teilte sich der Staatsanwaltschaft. Sie hatte sich s. Zt. nach Belgien begeben, woselbst sie später von Verwandten unterstützt wurde; diese zogen aber vor kurzem ihre Hand von ihr ab, bis die Ihrig es vorzoa, sich in Mainz der Staatsanwaltschaft zu stellen. Die Beschuldigte wurde in Untersuchungshaft genommen. Tie Untersuchung wird feststellen, in welcher Weise die Ihrig eine Anzahl von unbemittelten Leuten um ihre er,parcen Gelder gebracht hat und wohin das viele Gelu gjomnun ift, Nu fie ovn oenxeuien unter den verschiedensten Vorspiegelungen erschwindelte und eine zeitlang selbst verrinste. 2ufe Sxtrügeicicn ha.ten ihr im Volksmunde den Namen „Mainz.r Spitzeüer" eingetragen. Ter Zusanii.^ilo^uch der Jhr.g'schen Firma kam überraschend, da man das Geschäft allgemein füi ein gutes hielt, besonders da es eine große Laue kundschaft besag. Kleine '.Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. Der Turnverein Kirchhain beabsichtigt, im 2)lai einen Turngang über Gießen — Münzen- berg — Butzbach zu unternehmen, welcher zahlreiche Beteiligung finden wird. (ßrridjtehuil. ef. Gießen, 21. Marz. Gewerbegericht. Den Vorsitz führt CbeibürgermciHer Mecum. Als Beisitzer sind tätig Spengler- meisler C. A. Zaber von hier und Lackierer I. Scha'cr von Steinberg. In der SUagjadje des Hausdieners Ludwig G. hier gegen den Ganhoibesitzer Heinrich Al. hier wegen Entschädigung hat der Beklagte rechtzeitig gegen das ergangene Versäumnisurteil (rmlprud) eingelegt. Ter Beklagte zahlt dem Kläger auf die emgeflagte Summe von 30 Alk. im Ganzen 6 Alk. W. Gießen, 24. März Schöffengericht. Tret junge Kaufleute im Alter von 19—20 Jahren gestanden gestern vor dem Schöffengericht reuig ein, im Januar spät nachts, rote sie bebauv- icn in angetrunkenem Zustande, dem Jithaber der Firma I. Schmücker !)lad)iolger in der Markistraße die vor dem Laden hängende Glühlampe mit dem Stock zerschlagen zu haben; weiter sind ^ie geständig, von der Bachgasse aus nach den hinieren Fennern des Schmücker'schen Geschäftshauses mit Steinen em förmliches Bombardement eröffnet zu haben, wobei 5 Scheiben zertrümmert wurden. Nachdem es dein Kruninalschuyuiann Pfeffer gelungen war, die Täter zu ermitteln, (am der Anführer des Kleeblattes »um Inhaber der Firma, ersetzte den Schaden und bat vergeblich um gut Wetter. Tie drei Angeklagten ivurden ohne Erfolg vom Vorsitzenden aufgeiorbert, doch anzugeben, warum sie die eaebbe- schädigung vorgenommen, sie gaben aber darüber keine Auskunft. Ter Inhaber der Firnta Schmücker erklärte, daß ihm bereits drei Mal tu Intervallen von je drei Wochen und zwar stets m der Samstag Stacht, Scheiben zertrümmert worden feien. ES hätten am 'JJlorgcu nach der unter Anklage stehenden Tat mehr wie öO Steine auf feinem Hofe gelegen, Die alle nach den Fenstern geworfen sein müssen. Er fonne nicht annehmen, daß em Trunkener nach Lage der Oertlichkett die Fenster feines Hinterhauses treffen könne. Ter Amtsanwalt beantragte, den Rädels,uhrer zn 50 -DIL, die beiden anderen Angeklagten zu je 30 Alk. Geldittafe zu verurteilen. Das Schöffengericht erkannte jedoch auf 10 0 Al k. und je 3 0 Al k. Geldstrafe. W. Gießen, 25. März. Strafkammer. Gestern vei> handelte die Strafkammer unter Ausschluß der Öffentlichkeit den ganzen Vormittag über gegen den Wirt W. und öejicn Ehefrau vom Neuen Schützenhof in Gießen wegen iUippeleu Eine damit verbundene weitere Anklage wegen Kuppelet gegen den Win F. aus Gießen wurde von der Verhandlung ausgesetzt, weil wichtige Zeugen am Erscheinen verhindert waren. Tas Urteil gegen W. lautete auf 4 Monate Gefängnis, gegen behen Eheirau auf 8 Monate Gefängnis. Beide Angeklagte wurden außerdem in eine Geldstrafe von je 150 Alk. verurteilt Aus den öffentlich verkündeten Gründen des Urteils ging hervor, daß die Angeklagten das Gewerbe des Kuppelns in der schamlosesten Weise betrieben haben und damit in der gröbsten Art der Unzucht Vorschub geleistet haben. Tte Angeklagten unteiljielien eine Antmierkneipe, in welcher die Gäste m schlimmster Art mitgenommen ivurden. Tas Urteil gegen die EheKau W. fiel darum harter auS, weil sie es weit ärger getrieben hatte, als der Ehemann. Ter Staatsanwall hatte übrigens 1 Jahr und 3 Monate gegen jeden der Angeklagten beantragt. r. Marburg, 24. März. Ein großer Wertpapieren, diebstaht wurde heute unter großem Andrange des Publikum- vor der Ltrafkammer verhandelt. Tie in ihren Einzelheiten im hohen Grade intcrcfjante Angelegenheit spielt schon zivei Jahre, da die Angeklagte, eine in den 40 er fahren stehende unverheiratete Lberforstersiochter namens toonnerinann aus Alle>idor> iWerra) auf ihren Geisteszustand unterlucht werden mußte. Tie Tame besuchte in den 60 er Jahren die Privatfchule in ihrer Heimat. Tie Lehrerin, Frl. Creutzer, eine alte Tame, wohnt jcijt in Marburg und diese empfing Ende Januar 1901 unerhogt den Besuch ihrer nun allein stehenden ehemaligen Schülerin, die angeblich von 91 anheim kam, um dort eine Penfwu zu gründen. Am 31. Januar reifte der Besuch wieder ab und wenige Tage später merkte Frl. Creutzer, daß ihr für 10 000 Alk. Obligationen fehlten. Nachforschungen ergaben, daß bereits am 1. Februar beim Bankier Wobei eine Tame, die mit dem Namen Creutzer quittiert hatte, eine Obligation verkaufte. Später wurden die übrigen Papiere anonym dem Gericht in Marburg zugestellt. Wie sich spater heraus- stellte, hatte ein kleiner Junge aus einem Torfe bei AUendori den Brief nn Auftrage der Gonnermann geschrieben. Tie Angeklagte leugnet heute hartnäckig und stellt sich, als wenn sie an Berfolg- ungsivahn leide. Ter Fuldaer Bankier erkannte sie ivieder. Von den Aerzten mürbe sie als hysterische Pefion geichilden. Ta- Abends um 9 Uhr verkündete Urteil lautete auf 2 Jahre Gefängnis unter Anrechnung von 1 Jahr Untersuchungshaft. Berlin, 23. März Wie es einem Provinzialen in einem Berliner Frifeurgeschäft erging, zeigte eine Verhandlung, welche v/r der 129. Abteilung des Schöffengerichts ftatnanb. Ter gnfeur Theodor Becker, dessen Ehefrau Franziska Becker und der Friseurgehilfe Kaweck, hatten sich wegen Betniges zu verannvorteu. Ter Kaufmann Krause and Stettin besuchte eines Tages das lüe- schäft des Angeklagten Becker, um sich die Haare schneiden zu taffen. Er wurde von dem Gehilien Kawecki bedient. Dieser machte den Kunden darauf auimediam, daß er etwa- mit Schnuren behaftet fei, und fragte ihn, ob er ihm den Kopf mit einem vorzüglichen Haarspiritus waschen dürfe. ,6>croiBe, erwiderte der Gewagte. Sein Haupt wurde nun nach allen Regeln der Kunst bearbeitet, es wurden die gefchmttenen Haare gewaschen, mit einem reinen Tuch trocken gerieben und pomabiüert. Ter Kunde erhob sich und begab sich zur Kaffe, hinter der Frau Becker faß. „Wie viel bin ich schuldig?" — „Fünfzig Al a r k." — Herr Krause glaubte, einen Cbrcn nicht zu trauen. „Fünfzig '■JJlarf ?" — „Ja, gewiß", erwiderte Frau Becker, „ich werde es Ihnen em hischcn aufschreiben." Und sie nahm ein iRechnungsformular und schrieb: paar- chneiden, Kopfwäschen und Vornadisieren, cm flamm und eine Bürste, eine Flasche französischen Haarspiritus, eine Büchse feinster Pomade und cm Trockentuch, mach, alles zusammen 50 Mack, öerr Krause wollte sich daraus nicht eimaffen und meinte, daß die aebrauchten Sachen ja wieder benutz: werden könnten. Ter We- hil’c belehrte ihn, das die- nicht angängig sei, sie würden mit der Staatsanwaltschaft zu tun bekommen, wenn sie sich darauf em- ueßen. Es stehe dem Kunden ja frei, sämtliche gebrauchten Sachen mit nach Hause zu nehmen, perr Krause crwidertc, daß er für dieselben keine Verwendung habe. Tas Ende der Auscinander- cynng bestand darin, daß Frau Becker erklärte, mit 10 Mark zu- rteben fein zu ,vollen. Herr Krause legte em 3roaiummnrfftud •iSÄS lcr *>ot ’M sich'7 L- ^>"d SÄfSFit “e" ^°"b„ Lx-Srr :ti« SirL",“"» »ei ’e‘ •«'.La m, totliet ?%&,*?•* !ackierer A M-s WM- pem Inhaber der ?,lnua ^iftraße die vor dem Uta jerichlaqen zu haben; wruer aus nach den Hinteren Zrnstem mit «einen ein lomiliM ,.e* 6 ed)eiben zerirunimert Schutzmann Piesjer „elunoen -r^ÄnIuhrer des Kleeblaues 1 schaden und bat vergeblich :n iDiiibcii ohne Imola vom eben, roarum sie die eadjbe- aber darüber keine Liiskimit. erklärlc, da» ihm bereits drei ochen und zwar siets m der en worden jeitn. les hauen : stehenden Tat mehr wie oO e alle nach den ^rnslern ge- I annehnien, dag ein Lrunlener ter seines Hinterhauses treps e, den Rädelsiiihrer zn 50 . !. je 30 Alk. Gelditraie ju ven.7- e jedoch auf 100 Alk. uni |t taf lammet, Gestern veo ifdnuB der Ceffemhdjleit den iliiti Ä. und heilen rrhe/rou vegett SluppeleL Urne Damit tuppelei gegen den Äin Hilft ansgesctzi, weil wichtige wen. Tas llrierl gegen L-. r tz, gegen dehen lLhe'rau ach Unqdlaftie wurden augrrdem verurteilt. den ostrnilich An hervor, daß die Ängellagter. ichamloseslen ^ehe betrieben Art der Unzucht Aorschud ge- erhielten eine Aniinierliieipe, in rt mitgenommen tvurden. ra- arum harter aus,weil sie v $ie bi ihm Sroeieeu« •« oatschule ,n 'Zarburg T°>ne. w4 ' 'Äejuch -h«r »1 unetWt «u dl,ch Don »eS W i*”"1 -d u»d »“ ’ i)U,n!,»!» 10 000'ISil««*1“' ÄseeS” einem rou b £ -ngekiag" rUtzZs ^ewttz ' . her Äul1*. reinen len «'» “Ä u"6 :e 'L »id »" *«'X **¥ Frau f^ Herr W qvv«? K-M •SS-Ä'S Ss-sS-r ■Ws OS--- aanuafier und Pomabe dem stunden ohne weiteres anzurechnen, wenn man von dem Inhalte etivas verivendel habe, und ebeufo lei es mu den Utensilien. Allerdings venuche der SJnleiir bei dieser Gelegenheit, etwas von den Lachen zu oertauien. Tie Arbeit lei im vorliegenden Falle nut 8 bis 4 Mark ausreichend bezahlt. — Ter Zeuge Kraule verliehene, da» er nie an einer ansteckenden Nopikrankheu gelitten. — Ter Liaaisanwalt meinte, bafc für das Bei halten der Angeklagten eigenitich eine Freiheusüraie am Maye fei, mit Rücksicht auf deren bisherige lliibeid)olieiit)eu beantrage er gegen da» Ehepaar Becker je 2Ou Atark, gegen den GehiUen 60 Mark Gelbiiraie. Ter Gerichtshof verurteilte den Angeklagten Becker zu 2uu Dlarf, die Eheirau Becker und den Gehlsten Kawedi zu je 60 Mark Geldftraie. Frautfnrt a. DL, 24. Marz. Schwurgericht. An- Seklagt ist der 34 Jahre alte Fuhr>uitemehuier Theodor Klotz doch, er beschuldigt ist, seine Frau wäljrenb eines nächtlichen Streue» erschlagen zu haben. Bei all ihren Bekannleu hat sich die Kl09bad) über das brutale Benehmen ihres Mannes beschiverl. Leiters wurde üe mu Beule,, un Gesicht aiigetrüfien, einmal haue sie eine Schiuttiounde unter dem Auge, feie sagte damals, die» rühre von einem Messerstich her, den ihr Alaun ihr in einem iVutaniaU beigebracht habe. Ten Gefchivorenen wurden zivei Schuld,ragen vorgelegt, eine auf Totschlag, bie andere auf Körperverletzung mu tätlichem Erfolg, feie bejahten die entere, aber auch die Frage nach mildernden Umjiänbcn, worauf der Staatsanwalt 4 Jahre und 6 Monate Gciongms beantragte. Ter Gerichtshof erkannte ,edoch auf das höchste bei mildernden Umständen Aidäifige feiramiag, nämlich fünf Jahre Gefängnis. Ter Berurieilte trat die Straie sofort an. Staßfurt, 24. Aiarz. Tie feliaskammer verurteilte heute den Zimmermann Krause und seine Ehesran, weldje ihr bre,jähriges Kind so schiver mißhanbetten, dog bellen Tob emirat, enteren |u aiibertluilb unb letztere zu ememIahreGesängnis. KunflUid zvifscnschüjl. Paul tzeyse, der gegenwärtig wieder in Gordonc Weill, bat sich dort einem Mitarbeiter des „Leipz. Tgbl." gegenüber, der ihn besuchte, auch über das Verbot seiner „M a r i a von Magdala" auögesprocl)en. Er meinte, daß bezüglich des Schicksals des Dramas die persönliche Meinung des Kaisers oder der Kaiserin in die Wagsck/ale der Entscl-e»dung sakle. Dagegen sei nichts zu machen. Alle Berfuche, die betressenden widerstrebenden Stellen eines Besseren zu belehren, seien fruchtlos. Eilrnbatzii-Zcitilng. DaS „Berl. Tagebl." melde:: Demnächst werden aus den westlichen Provinzen 300 Beamte des Zugpersonals nach dem Lsten versetzt. Die Betriebseinnahmen der preußisch- hessischen Ersenbabngemeinschaft beliefen sich im Monat Februar aus 99 334 OOO Mk., das sind mehr gegen denselben Monat des Vorjahres 6 073U00 Mk. oder aus 1 Kilometer 3096 Mk. (mehr 137). Davon entfielen aus den Personen- und Gcpackverkehr 22 031 OOO Mk. (mehr Mk. 831 OOO), aus den Güterverkehr 69 978OOO Mark (mehr 5 186OOO). Die Betriebseinnahmen in der Zeit vom Beginn des Rechnungsjahres bis zum Ende des Monats Februar ergaben die «unnne von 1 275669 000 Mk. (mehr 33851 OOO) oder aus 1 Kilometer 40179 Mk. (mehr 420). Davon entfielen auf den Personen- und Gepäckverlehr 360 603 OOO Mark (mehr 5 881 OuO), auf den Güterverkehr 838529 000 (mehr 27 272000) Mark. yrruiifditrs. • Für die Majolikaversuche beS Kaisers haben mehrere Bildhauer im Auftrage des Monarchen Arbeiten geschaffen, welche un Laufe dieser Woche im Uhrjaal des alten Akadeinicgebäudes zu Berlin aufgestellt werden. * Aiadrid, 24. Aiärz. Die Polizei verhaftete heute morgen die Schatzgräberbande, die ihre Opfer besonders in der Schiveiz und in Deutschland suchte. rjantid und yrilirljr. Dolliswirtschasi. Heffische Landcshvvothctcubaul in Tampabt. Tas Institut erhielt die Genehrnigiuig zur Ausgabe von auf ben Inhaber lamenben 3' ,prozeniigeu Phpou ckcn - Obligationen unb Mommmialfd)ulbDedcbieibungen von 10 DtiU. TlL Tie Berlofung ober Kimbigung der Tures kann vor 19u9 nicht erfolgen Kranlfurt a. M., 24. Alärz. Tie heute hier abgehaltene ®eneralDerlammlung der BuberiiS'fchen Eisenwerke, Metzlar, in bet 12 Diktionäre 2780 etunmen oenraten, genehmigte ben Abschluß für 1902, uwbefonbere die Verteilung einer Tivibenbe von 5 plii. (7 pUu un l>oq.) auf baS Aktienkapital von 7 Mill. Alk. Im Anschluß baiau teilte ber Generaldirektor 6. Kauer mit, bau die Belebung auf bem Roheisenmatkte bis heute angehalten habe unb grauere Mengen verkauft wurden als vor einem Jahr. ES fei zu hoffen, bau in biejem Jahr die Roheisen» Produktion ber Gesellichait auf 1UUU0U TonS. (2ö OuO un Bors.) steige. Tie allgemeine Vage zeige ein besseres Bild wie un Bor- iahr, aber man büde bie Bciserung nicht überschätzen. Die Situation ber Zementiiibuiirte hat sich dagegen m den letten Monaten noch verschlechtert, die Preise, zn denen manche Fabriken verkanien, müßten verlustbringend seiiu Für bie Buderus'ichen Werke treffe das aber nicht zu, zudem bat die Zementiabrik feit ihrem Bestehen bereu» 60 pEk. ihrer Anlagekojten wieder verdien:. W. Wiffjcn, 24. März. Viehmarktbericht. Auf dem heutigen dxmOuiehmarft, weld)er übrigens am Veranlassung bei Bürgetmetnerei wiederum eine halbe feiunöe früher als ber Markt vor 14 Tagen feinen An'aug nahm, waren etwas mehr als 11U0 Stück Aitlch- unb Fettoieh unb etwa 250 Kälber vorhanden Außer ber allen Marktkimbschait waren auch Körner aus Bahern, unb zwar aus ber Gegenb von Aschaffenburg, am Markt, welche aber nur Rehmer von Fettoieh unb Kalbern waren. Ter Handel m Milchvieh war wieder ausgezeichneu Tie gejud)te schwarzbunte Ware war beieitS am Tage vor dem Akarkte aitsverlau t. Tie Preise für befiere Ware zogen gegen den letzten Markt etwas an. Ter Fettviehmarkt schien sich anfangs flau zu gestalten, machte sich aber infolge Emgreiiens von Frankfurter Kauiern noch einigermaßen; beim es war, außer bei ictten Kühen, em Abfallen der Preise gegen ben letzten Markt Nicht bemerkbar. Tas Gefd)äfi in Kälbern begann sehr gut, ließ aber zur Mute des Marktes sehr viel zu wünfd)en übrig, sodaß trotz des nicht sehr großen Vorrates die Tendenz des Alarktes dahin ging, daß nur zu weichenden Preisen die Ware anjubrtngen war. Ter Markt war übrigens früh beendet und wurde bis auf wenige Stücke geräumt Bezahlt wurde für Kühe, frischmelkend und tragend, 1. Sorte 42ö Alk. bis öuO Mk., 2. Sorte 350—400 Akk., 3. Sorte 275 325 Akk., ältere Abmelkkühe, welche wenig am Markt unb gesucht waren, erzielten lüü-200 Mk, je nach Güte. Fette Rinder wurden pro Zentner Schlachtgeivicht gehandelt 63 - 65 Mk., fette Kühe 59 bis 61 Alk. Kälber wurden per Zentner Schlachtgewicht bezahlt 1. Sorte (über 50 Pfund wiegend) 60—63 Mk., 2. ©orte (zwischen 40 bis 50 Pfd. wiegend) 56—59 Akk, 3. Sorte 'leichtere Ttere» 52 - 54 Akk. Landwirlschnst. rt. Friedbe r g , 22. März. Wie wir au3 dem Jahresbericht der Großh. Obstbauschule ersehen, findet daselbst vom 30. März bis 4. April em Kursus für Apjelwe 1 n- Produzenten statt, welcher die Bereitung der Obstweine, (.üärungschemie emschl. 9ieml)cfcn, Lbftweinkrankhetteii rc. umfaßt und ui Vorträge unb ptafti|d)e Uebungeu jenällt. Tie Erwerbung dieser Kemumiie dürfte unseren Lbjuveinproduzenten und dem Apielwemkonjmn nützlich sein. Für die Frauen. — Einen vollstuiwigen ameritanischen Jugend- und lugenbipiegel bringt das neueitc Heu ber Frauen-Rund- schau ui einem zum eriien mal m deutscher Sprache erscheinenden (iliai von Theodor Roosevelt, Präsident der Vereungien Staaten 'Jlorbameulas. Ter nicht nur um seines Verfafiers |on» dein auch um seines Inhaltes wiUen hochinierehante Artikel ist betitelt ,Ter amerllam,che Junge' und verdient nicht nur 00» Frauen, sondern von allen Erziehern eingehend geieien und beherzigt zu werden. Aud) sonst enthalt bieies neue Heft der Frauen- Rundichau wieder zahlreid)e, die weiteren Kreise üuere|)iereiibe A uff atze mib reiches Umerljaltimgs- und Bildermaterial. ^nmuimi 0cr ^rDuiuum. (Auoiihme -infragen bleibcu unberücksichtigt.) 81. Brleskastenansragen ohne Rainensunterjchriu bleiben unbeantwortet. Musitsrcunb 9L John Philip C 0 usa ist Amerikaner und in seinem peimatlaiibe Ttrtgent enter Militärkapelle. Mit dieser hat er vor einigen Jahren eine Konzertretie öurd.) Europa unter- nominell, nicht nur mit grobem Ertolg für seine Meinungen als Tingent, sondern tast mehr noch als Komponist, feem pauptfelb in der Marsch, feine Walbfnatonpon, fein Unter dem Sternenbanner, Rabeiienmarid), El Gapitor und viele andere fmb bnUante^ zündende Alärsdie. bie in der ganzen Welt gespielt werben. iXUiHOi oliiqifdte ibrobii(l)imißiii ber Station Wicken. Wetter Mär, 10u3 *E 'S /ä 5 A E rv Pi h g - S r 24. 24. । 25.1 2* 747.5 4-12,4 6.3 59 W. 4 Bed. H,mm« 9“ 7411,5 4 5.9 6,1 8# N. 1 I Heller Hmun. 7** jl 747,6 4,7 6,2 97 bE. 2 Bcw. Huiune, 'öchste Temperatur am 23. 24. März 4- 12,4L C. Niedrigste . , 23.-24. . 4- 4.4 C. =!-' '_______ " - ilnultc yirluuiißriL Cviflinalbrai)tiitelbitnoeu des Gießener thqeigeri. Hamburg, 25. Marz. Paul Hehses Trauerspiel „Der eil t g c ‘ erzielte bei der Uraufführuna im Stadt- lheater einen mehr darstellerischen als lifeiar.fd)en Erfolg und blieb ohne lujcte Wirkung aus oas Pub.i.um, das der opern.-aften Ausführung des -Lt^f,es ivenig Inierefje ent- gegeiijuuringen vermochte. München, 25. At.arz. Auch bie hiesige Polizeibehörde hat die Au, ,ührui:g von H e y s e s Drama „M a r i a von Magdala" verboten. Seitens der Direttion des Schauspielhauses wurde gegen das Verbot eine Beschwerde bei der Regierung eiugereicht. Wien, 25. A^rz. L 0 lst 0 is „Auferstehung" kam in einer theatralisch sehr geschielten Bearbeitung von Bataille im deutsci-en Volkstheater mit starkem Erfolge zur Ausführung. Tolicois politische und riltgivse Ideen tverden in oetn Stück kaum berührt, doch enthalt es Szenen, die ein großer Lichtergeist belebt. Budapest, 25. Alarz. Ministerpräsident v. Szell erklärte in einer Unterredung, daß er der Opposition auch ferner ruhig zusel-en werde, auch wenn sie bis zum August dauere. Er iverde eventuell auch in einen Ex-i!ex-^ju- s:and gehen und ohne Budget regieren, da die Verantwortung hierfür die Opposition treffe. Telephonischer Kursbericht. * FH««K BVi°/o Reioheanleihe . . 102.40 8°/, do. . . . 92.55 S1/,®/« Konnoi» «... 102.45 8u/0 do......92^0 Heesen .... 101.40 überbeeeen . . . 100.20 4 96 Oeeterr. Go drecte . . 103.80 4' ,96 Ueeierr. DiibtTrente 101.15 496 Ungar. Uoldr. nte , . —.— 4°/ ItaLen. Rente . . . 103.55 4* ,96 Portugiee«.n ... 50.40 °/ i'ortug.eetn. . . . . 31.80 196 C. Türken .... 83.25 lürkenloae......134.40 4°/o Unech. Monopol -AnL 45.20 4' .96 Äussere Anr-nfiner —.— un m. .1»., 25. Alh/z tvv3 S'/u Mexikaner .... 26.05 4*/t /. Ubinenen .... 100.70 .Electric. 001 ackert ... 94.00 Nordd Lloyd . . . . 97.40 hreditakuen .... 217JjO DiBüonto-Kommandit. . . 193.50 DaraiBlAduir bank . . . 141.90 Ureed« ner Bank .... 149.60 Ber iner Handeiegee. . . 160.80 Ueaterr btaaubalm . . . 148.70 Lombarden . . . . . 14.20 Uottnar .bahn ..... 188.30 Laura üue ...... 223.00 llochum ....... 192.70 liarpener......180.70 i enden«: abrrechwlcht. Den schönsten Glanz auf Plattwäsche kann die Haussrau mit größter Leichtigkeit erreichen, wenn sie sich ber überall beliebten Anierikautscheu Brillant» Glanzstarke, hergeftellt von ber altrenommierten Chemischen Fabrik Fritz Schulz jun. Aktiengesellschaft in Leipzig, bebienL Tiefe Stärke hat sich infolge ihrer vorzüglichen (Llgenfchaiten einen Weltruf erworben unb ist mehrfach — zuletzt auf ber Pariser Weltausstellung 1900 mit ber goldenen Medaille prämiiert worben. Schulz'sche Bnllant-Glanzstärke mit Schutzmarke Globus ist bas einzige Fabrikat, welches oijne jeben weiteren Zusatz — also nur mit Wasser aufgelöst — eine äußerst saubere Plattwäsche von schneeiger Weiße unb elastischer Steilheit erzeugt, ohne bie Wäsche- lajcrn nur im Geringsten anzugreisen. Amtliches In der Strafsache gegen 1) den otubenten Rrm- hold Maul auS Osscnhcmi, 2) den Studenten Hans Pächtner aus Königshofen wegen Körperverletzung unb Beleidigung unb Ruhestörung hat das Großh. Schöffengericht in Gießen am 3. Marz 19u3 für Recht erkannt: 1. Der Angeklagte Reinhold Maul, geb. am 3. Januar 1884 in Offenheim, evangelisch, ledig, Student in Gießen, ist nicht schuldig der Ruhestörung im Sinne des § 36011 St. G. B. unb wird insoweit freige- sprochcn; dagegen schuldig der Körperverletzung unb ber Be- leibigung im Sinne ber §§ 223, 223a, 228, 185, 194, 200, 74, 77 St. G. B. unb wird verurteilt wegen Körperverletzung zu einer Gelbstrafe von vierzig Mark, eventuell acht Tagen Gefängnis, unb wegen Beleidigung zu einer Geldstrafe von zwanzig Dkark, eventuell vier Tagen Gefängnis. JL Der Angeklagte Hans Pächtncr, geb. am 30. Juli 1881 m Königshofen, evangelisch, lebig, ehibcnt in Gießen, ist nicht schuldig der Körperverletzung unb der Ruhestörung im Smne der §§ 223, 360 , 74 St. G. B. unb wird in* lOmcit freigesprochen; dagegen schuldig der Beleidigung un ! Sinne der §§ 185, 194, 200 St. G. B. und wird verurteilt zu einer Geldstrafe von fünfundzwanzig Akark, eventuell fünf Tagen Gefängnis. hl. Jeder der Angeklagten wird in die Hälfte der Kosten des Verfahrens und in die entsprechende GenchtSgebühr verurteilt. 1V. Dem Beleidigten, Portier Döring in Gießen, wird bie Befugnis zuerkannt, den entscheidenden Teil des Urteils innerhalb acht Tagen, von Zustellung an gerechnet, auf Kosten der Angeklagten durch einmalige Einrückung in den .Gießener Anzeiger' öffentlich bekannt zu machen. Die Richtigkeit der Abschrift der Urteilsformel wird beglaubigt und die Vollstreckbarkeit des Urteils bescheinigt. Gießen, den 21. März 1903. Dahmer, [2574 Gerichtsschreiber des Großherzogl. Amtsgerichts, vetanntmachung. Tie auf den 2. 21pnl d. I. anberaumte Brcunholz-Ver- fteigerung in der Forstwartei Weickartshain wird wegen des Grünberger Markte^ auf Dienstag den 31. d. MtS. verlegt. Zusamuenkiinft an biefem Tage vormittags 10 Uhr im Distrikt Lichte - Eichen bei Weickartshain. Lembach, 24. Marz 1903. Großh. Cberförfterci Laubach. Andre. 255o Donnerstag unb Freitag euureffenb: lebendfrisch LchMch 6ablm per Psb. im ganzen Flsch üAnsschnm 28 Pfg.fl^ Porrionsstsch 35 „ tor.toßM Bahnhofftr. 27 Linbenplatz 12. fQ ______ Versteigerung. Touuersiag beu 26. b. MtS., uadjuiittago 2 Uhr, ocrfteigcie ich dahier Neuenweg 28 (un Hbwcn : 1) 1 Nähmaschine, 2) 2 Kanarienvogel m. Käsig, 3) 1 Tezimalwage und 6 Kifien mit ylubcln, 4) eine größere Partie Schuhwaren, 5) £>aus- unb Küchengeräte aller Art, soivie versch. andere. Tie Versteigeruiig ber 9iäh- mcijchme und Kanarienvögel studet bcfnmmt statt. Gießen, ben 25. März 1903. 2560 Seipel, Gerichtsvollzieher. Versteigerung Donnerstag den 26. März, nachmittags 2l/> Uhr, wird Löberstraße 9, 111., der Nachlaß des verstorbenen Hochbauauffehers Sahlfeld gegen Barzahlung versteigert. 2559 I. ^L: Lchncivcr. Für ben Umbau Bahnhof Marburg soll önentlid) oexgeben werden bie Licicruug von 200 Tausend rot. Borinaucrungs- Llegelsteiuen u. 100 Tau>cud Viulermaucruugssteiueu. 45er- bmgungsmuertagai liegen im Bureau der umerzeichiieien In- ipcknon zur Einsicht ans. Än- gcbotsmuiier imo von ebenbort gegen poit- und beiteügelbireie Ems en bung von 1,00 Mart zn beziehen. Derdingimas-Teriniii: Montag ben 6. April, vormittags 10 Uhr. Zuichiags'rm 3 Wochen. ^556 Akarönrg, ben 20. März 1903., KgLteiieiibnhn Betriet siinpektlon. j la. Schotlener CcrVtlatwiirst per Pfund 1.20 Mk. empfiehlt L. Steinhäuser Neuenbäue 17. Telephon 346. Zur Saat! Alle *4,rten 8raS- Hi KlctWtll empfiehlt in nur denen L-uali inien villign 2571 Carl Pctri, Acarttplatz. Windhof. Jürgen, Donnerstag: Melzelsuppe. Ohr. Duill. tzM-ZlMII Beste erprobte Mischungen für baueniben Teppichrasen , Rasen für fediatieulage , Tiergärten unb Parks , baueniben Bleichrasen, „ Dämme unb Böschungen , trockene Wiesen , feuchte Wiesen Englisch Naygras Italienisch Raygras Thimothcgras. Diele Sorten Klee- unb sonstige lcmdwirtsch. Sämereien. 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