FreitagL4. April 1S03 153. Jahrgang v-rsteS Blatt Nr. 95 D auBtt eonmofl^ Dem «Liebener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Hessischen tandwlrt die Oiedenee Zamiiten- H6»er viermal in der Woche deigeiegl. Roianonebrud u. Ber- la« dei B i ü h I schen Uiuvfd.-ttnd)- u.eieuf brudeiti (tlirndj ltrdeas Hebafnon, ttrvebinoa und Druderen Echulftrabe 7. tlbirile tüt teoelchenr ttntrigrr Lietzen. ^rniiprrtbanidihifc4h 51. zögerungen der 5 Euler mittelst, daß läge statt. Es tonnte j schiedeuen Gebieten des daß die Betttebsrechnung um 8150 Mk. höher abschließe m Einnahme und Ausgabe. Tie 60 Mk., die bei Titel Volksschule gestrichen morden sind, wurden hier zugesetzt. Bei Beratung der Gemeindesteuern wurde der Voranschlag genehmigt; Llnkoinmen unter 600 Mk. werden steuerfrei gelassen. Bei der Diskussion der VermögcnSrechnung will Stadtv. Hanau zu Titel 76, bett. Erbauung gememhcitlicher Gebäude, die Kosten von 8000 Mk. für Anlage einer massiven Treppe im alten schloß nicht bewilligen. Stadtv. Krumm und Euler schließen sich dem an. Cbcrbgm. Mecum bittet die Versammlung dringend, die 8000 Alt. zu bewilligen. Die jetzige Treppe sei ganz abgelaufen, und später nach Beendigung baulicher Anlagen, sei die Schaffung einer neuen Treppe überhaupt nicht mehr möglich. Es wäre kläglich, wenn später der Zugang zum historischen Museum, das dereinst voraussichtlich viel besucht würde, so unzulänglich bliebe. Stadtv. Krumm hat, wie er sagt, allen Respekt vor Kunst und Wlsienschaft, 'vill aber der Stadt im Interesse der Steuerzahler die Ausgabe der 8000 Mk. nicht zumuten. Stadtv. Petri bemerkt, dec vorgesehene Betrag komme zwar unerwartet, aber die Anlage der Treppe halte auch er für erforderlich. Aehnlich sprechen sich die Stadtv. ha ubach und Wallenfels aus. Die Abslimmimg über diese Position ergiebt, daß weitaus die Majorität die Treppe bewilligt. __ Zu Titel 68, Erbauung von Straßen und Wegen rc., cntspinnt sich wiederum eine kleine Debatte. Stadtv. Huhn findet die vorgeschricbcne Summe von 19 000 Mk. ein btSchen viel für den Ausbau des Schiffenbcrgenveges. Vielleicht gehe cs an, die Arbeiten bis nach Ausführung der Kanalisation ziirückznstellen. Oberbgm. Mecum entgegnet, daß dann ja die Trottoirs wieder beschädigt werden müßten. Stadtv. Schafstaedt beantragt provisorische Bürgersteige. Oberbgm. Mecum wendet dagegen em, daß dann erhebliche Mehrkosten entstehen würden. Er bittet *• ..^miung, die politische Tagesschau. Aa der Grenze der Geschw vdigkelt. Man schreibt uns von geschätzter Sette: Die glänzend verlaufene erste Reise des neuesten Schnell- bampferS des Norddeutschen Lloyd, „Kaiser Wilhelni 11.*, nach Amerika hat die Ausinerksamkeit der ganzen Welt wieder einmal auf diese „Lzeanriesc.t*, den Stolz der deutschen Handelsflotte, gelenkt. Von allgemeinem Interesse ist deshalb auch die Bemerkung des sachverständigen Präsidenten des Lloyd, Plate, das neue Schiff sei wahilchemlich an der Grenze der von Ozeandampfern zu erreichenden Geschwindigkeit an- zelangt. Eine wettere Steigerung der Geschwindigkeit an- »uslreben, würde so außerordentliche Kosten verursachen, daß sich daS Unternehmen aus praktischen Gesichtspunkten verbiete. Dte großartige Eniwiclelung, die der deiitsche Schnell- dampserbau im letzten Jahrzehnt genommen hat, darf also einstweilen als abgeschlossen betrachtet werden. Jedenfalls werden sich die beiden Faktoren Größe und Geschwindigkeit gemeinsam nicht mehr steigern lasten. Dtese Feststellung ist auch für die Kriegsmarine von Bedetttung, der bekanntlich die großen Schnelldampfer der Handelsflotte im Kriegsfälle als Hilfskreuzer zur Verfügung stehen. Auch in der KriegSniarine werden dte Dtmensioncn dec Schlachtschiffe kaum noch erheblich vergrößert werden können, es fei denn auf Kosten der Fahrgeschwindigkeit. Eine Umwälzung auf diesem Gebiete dürfte erst etnlreten, wenn die Frage der Einführung der Turbinenmaschine entschieden sein wird. Damit hat eS aber noch gute Wege, wenigstens soweit die Verwendung der Turbine auf großen Seeschiffen in Betracht kommt. Zar virlschaftlicheu Lage in Deutschland. äSc Surfte in V A Etüi 1 Otters snt kl CS neu Wter * • r M vez»gspee»»r monaiuch76Pi^ Giertet- jährlich Mk. S SO- durch A dHoie- u. Zweigstellen monatlich 6o PI.; durch dtePost Mk.L.— oicrtel- |äbrL auöldjL Vestellg. Lnnahme von Hnjetgei für die Tageonummee bH oormuiag* 10 Uhr. fletlenpret«: lofal 1H Vk aueioartl 80 Wg. yttantieorilid) *üt den poltL und «Uycuu teil. U W'ttko für „Stadt und Uanö* und .Geiichtolaal'^ Wuauft Gütz, tüi den An- jetqeutetl: Hans Beck. "« «°m lo’-U.Th’ 'Mu «mftaltai J » v i.ou noch einer btlannim 'l-pmlichkei,endesLw ??£5ÄSu* um- 201 00,1 lw X pretsoekrömen ^ulotö Mannheim d. L 3L-U. «"» d>e Ttchter Ctlo Jul. ' o)t0i?n' ^le •tmlenbunaen t Löschenden des PreßauS- lgem. Radsakrer-Union, P. rr ist jedes Lied mit einem le zu versehen und der Lend- t geschlossenes Äoiioert beyu- tto oder ftennroort trägt und Einsenders enthält. Tie nicht nsch zuriickgesandt. Tai -ie- Meslens am L Juli btlanm maä-cn. Sitzung der Stndlocrordnrlrn. Verarung des Bocanschlags für 1903/01 Gießen, 28. April 1903. Anwesend: Oberbürgcrmcister Mecum, die Vcigeord- netcn GeorgiundHeyligenstLdtund Assessor Eursch- mülln, sowie alle Stadtverordneten, mit Ausnahme von Gajjky und Schanatt, bie sich entschuldigt hatten. Tocrk wrrd, genehmigt. Ä.I der Scrlefung des Voranschlags für ba» AutI <, erklärt stadtv. Krumm, daß er nicht feine ^ne^I"l9l5n6 )aru geben könne, daß bei Stellenbe,etzungen tm Schlacht- bausbetrieb neu eingestellte Leute vor fülu-jen, bie längere ßeit im Schlachthaus beschäftigt waren, vorgezogen wurden. mehreren 23od>en ein Gesuch eingerelcht habe, zu dessen VerwirNidmng er Anschaffungen zu machen habe. Oberbürgermeister Mecum anltourtel, daß dieses Gesuch bei der nächsten Sitzung der Baudcputation zur Sprach« kommen werde. Bei Titel 48, Schuldetitilgung, beantragt Stadtv. Haubach Streichung der unter Pos. 8 vorgesehenen, in Ausgabe zu bringenden 41 000 Mk. Oberbgm. Mecum erinnert an frühere Verhandlungen und erklärt, selbst wenn diese ©treid)ung stattsände, würde doch Steuerechöhuna nötig fein. Die Ausführungen des Beigeordn. Gevrgr unterstützen den Lberburgenneister, und Titel 48 sowie die folgenden bis 52 werden genehmigt. Stadtv. Haubach fragt zu Nr. 2 und 3 des TttelS 52, Oktroi, an, vb die darin angeführten Baufd>summen noch den heutigen Verhältnissen entsprechen würden. Oberbgm. Mecum sagt zu, er walte sehen, ob und wann die Verträge kündbar seren. Bet Titel 63, Betriebskapital, erklärt Oberbgm. Mecum, mH, weitere ich sich bn den ier nchsen.Nqib^nde , über doS u»d m-" sSsr« ^zA^^chils hcr^ E. .ri »H iiii ™ ,» auf Ä w. »SS »* T’05d)it^’£jd»i»-r i°K HWÄ und w 1 < die Man müsse ein Aufrücttn der Leute von unten nach oben i smtlsindcn lassen und solle, wenn neues Personal einrüchcn l müsse, dieses unten aiireihen. Der Fall, wonach eine I HiUfskraft derart bevorzugt worden sei, solle wieder rückgängig gemad>t werden. Oberbgm. Wi c c u m erwidert, eö habe gar keine neue Anstellung stattgefunden. Der ©d^lnd^l- hauödireklor habe bei ihm um eine neue Hilfskraft gebeten, > und er, der Oberbgm., habe ihm gesagt, wenn er gerade einen habe, könne er ihn einsaoeiien verwenden. Dieser । eingciteilte Mann sei nur au[ Utägige Kündigung angenommen worden. Der Titel «Ld-tachtt-aus wird, wie vor- gcschlagen, angenommen, ebenso Titel b (Jagden). Äfci der Beratung des Voranschlags für den folgenden Titel über Märkte bringt Stadtv. Krumm die neue Polizeiverordnung betr. die Ausmetkung der KAHe, zur Spiaa-e. Er ist dec Meinung, daß man die Kühe nicht üoll|tanbig aus- gemelkt auf den Markt bringen solle. (Vergl. unfern Vteh- inarlieberidit vom letzten Dienstag. D. Lied.) Er sd/lägl vor, man solle mit dem Kreisge|undheitsamt in Unterhandlungen eintreten, um festzustellen, ob sich nicht eine Milderung des betr. Verbots ecmöglid)cn lasse. Oberbgm. Mecum bemerkt, er wolle der Angelegenheit näher ge^en. Ltadtv. ftird) bringt danach Be|Ustverden vor, die ihm mitgeteilt worden seien und die sich auf Vorgänge beziehen, die sich beim Viehiiiarkt am letzten Dienstag zu- netiagen hätten. GS fei da oorgelommen, daß der ton- irollietenbe Tierarzt statt um U Uhr, da dec Markt beginnen sollte, erst naa- b Uhr crfdjnen. Die Händler seien oaruber unruhig geworden und hatten aniveiende Sd)Utz- icute veranlaßt, den Tierarzt telephoiiisch zu beitUa^idjiigen. Uladchem Staotv. Haiiau jeineni Bedauern darüber Ausdruck gegeben hatte, daß der ©djauememurU auf einem io sdmiUtzigeli Pmtze stattsände, kommt Staotv. Pirr nodj einmal au| die anderen Angelegenhetten zurück und stellt fest, daß der Tierarzt am letzten Dienstag auch etwas zu ruh weggegangen fei, als ihn einige Leut« noch um Aus- iiellung von Ge,undhettstcheinen für ihre Sd-weute equclieii u-oltten. Oberbgm. 'Mecum anlmortet, wenn das sich bewahrheite, sei es allerdings ein grober Mißstand; ei luolle die Sache unterjudjjen. Titel U, 10 und 11 werden genehmigt, naa>beui Stadtv. Pirr zu Titel 10, die Eichanstalt betret|eiü), geäußert haute, bie Anzeigen gegen Ge- ichaftSleute bei Hoiutotle chrec Mage und iM-wichre schienen ihm vieljach zu jchiver. In früheren Jahren sei man loyaler bei der Vornahme von Kontrollen verjähren. Die Geid)ä|ts- leute wurden absichtlich Nichts vernachlässigen, und die Strafen seren daher vretfach za sd-aoer gewe.en. Oberbgm. Mecum steht ganz auf dem Standpunkt des Staotv. Löb er, der bemerkt hatte, wenn ein Gesetz da sei, solle man aud) danach versai)ren, und erklärt, man könne doch dte Geja-oftsteute nicht lange vor der Kontrolle in Kenntnis setzen, sonst habe sie ja kernen Zweck mehr. Titel 12 und Lö werden auch ohne Debatte angenommen. Bei Titel 14, Volksschule und Fortt)ildungsschitte, fragt Stadtv. Hau- bach an, ob der Betrag von 50 Mk. wrrtttch vorge,ehen iveroen solle, um damit bae polizeiliche LKaussichtiguiig Oer FvrtbckdungSjchuler nach Sa^laß des Unterrichts zu bestreiten. Bevor drefe Posttton dl weiter beiprochen wird, knüpft Stadtv. Zann an dre Eüirichtutig dec Geivährung ireter «aiurmittel jur Unbemittelte euiige Lxsd/werden. Et meint, es komme vor, daß dre Eltern chre Kntder nicht genügend zur guten Beivat-rung ihrer xmi^er rc. aiihieltetr. lomn mässe ihnen das zur Pfncht macl-eit, und bie Nichtachtung dieser Anforderung so strafen, daß mau KoitiNieriatz jur bviujuDigte Su-iirMcktet beanspruche. Außerdem glaubt Stadtv. Zaitn rügen za muisen, daß in vieren Geschäftsbräuchen, nameiittich auch beim Verkauf von Schut>ad)int, die Unf ttte herrsd^, den Kritdern beim Kauf Geschenke, Bilder ujw zu verabjocgen. Dre Kinder würoen diese Sack-en mit in die Schule nehmen und den llnierna>t stören. Die G.jchäfts- leute wurden des,er daran tun, der Konkurrenz ui dec Bleise entgcgenzutreten, daß sie Loarcn be|ter Cualität lieferten. Oberbgm. Die cum bemerkt daraus, daß es doch mehr der moralischen (imioirlung der Lehrer überlassen bleiben müsse, die Bt-schädigung von freien Schulmitteln zu verhindern. Außerdem könne man ja in vielen Fällen gar nicht prüfen uitb bewcisen, ob Absicht vvrlag. Was die Befchiverden über die Gesd-ästsleute anlange, so mußte man, um dem Uebelstand abzuhelfen, doch wohl die, GeschästSleote selber unter sich Sttltung Nt.hmen lassen, ^kadw. Fann betont, cs seien tatsächlich böswillige Zerstöruiigen an Büchern u. s. w. DotgeCommcn. Stadtv. Cr big erwidert, es seien von den Lch.ern keine Beschwerden darüber laut geworden. Sonst wäre Abhttfe geschassen worden. Stadto. Fann bleibt bei seiner Feststellung; ihm seien solche Fälle von Lehrern mitgeteilt worden. Cbcrbgm. Mecum antwortet, dann könne er nur das Verfahren der Lehrer bebauem, bie statt an ihn, sich an die Stadtverordneten wenden würden. Stadtv. I an n sagt darauf, daß er viel Verkehr mit Lehrern habe, bie ihm manches mittcilten, ohne zu wissen, ob er es in ber Stadtverordnetenversammlung zur Sprache bringen würde. Cbcrbgm. Mecum verlangt von den Lehrern, daß sie i h m Mitteilung machten, wenn foldx Fälle von Beschädigungen vorkämen. Daraus glaubt Stadtv. Krumm Veranlassung nehmen zu selten, sich bagegen zu verwahren, daß es ben Stadtveror,. _.n verwehrt sein solle, sich über Vorkommnisse in ber <^mbt berichten zu lassen. Cberbgm. Mecum stellt das richtig unb bleibt Lei dem Tadel gegen bie betr. Lehrer. Man kommt wieder auf Position 31 von Titel 14 zurück. Stadtv. Kirch hält Aufsicht nach dem Sck-luß d.s Fortbildungsschulunterrichts für nötig. Aber einstimmig erklärt sich bie Versammlung für Streichung ber 50 Mk. bei ber Ausgabe für bie Dolisschule. — Tie solgenben Tckel werben ai.genommen Bei Titel 21, gemeinnützige Zwecke, beantragt ber Finanzausschuß 300 Mk. für Ehrenpreise für bie lanowirt- fchafiliche Ausstellung bereitzustellen. Das wird aiigo In einer unter dem Vorsitz des Geh Äummernenrate Schieß-Düsseldorf zu Frankfurt a. M. abgchaltenen Auöschußsitzung des VereiiiS deutscher Weikzeugniasu)inen- fabelten sand ein MeinunasaiiStausch über die Geschäftslage statt. Es konnte festgestellt werden, daß die auf verschiedenen Gebieten des Wirtsd-astslebenS feit einiger Zett wahrnehmbare Besserung neuerdings auch auf den Werkzeugmaschinenbau zurüdzuwirken beginnt. Es zeigt sich in diesem durch den wirtschastlid)en Niedergang lange unter Truck gehaltenen Industriezweig wieder mehr Rigsamkcill Tie ArbeitLmenge entspricht srnlich der Leistungslahigkeit der Werke noch lange nicht, die Preise sind sehr schiedst, aber das Geschäft zieht an; bie Hütten- unb Walzwerke beginnen wieder, neue Bestellungen zu machen und auch in anderen Industriebetrieben tritt wieder mehr Bedarf für Werkzeugmaschinen hervor, sodaß die im Lause der langen itilandisd-en Absatzstockungen stark onacwad^enen Vonäte an Marktware (leichte Drehbänke und dergleid-en) sich zu lidsten anfangen. Vermißt werden noch umjang- reichere Bestellungen sür die Staatseiscnbahnen, Marine- '.nd Militärwerkstätten, die in dem neuen Gtatsjahr in sehr geringem Maße erfolgt find. Die Verwaltungen hatten gerade jetzt Gelegenheit, den von ihren technischen Beamten vielfach als sehr nötig erachteten Bedarf an Werkzeug- Maschinen zu den heule so niedrigen Preisen zu decken unb sich srül) auf billige Wei,e bie technischen Errungenschaften der Neuzeit im Bau von Werkzeugmaschinen burd) Auswechslung der stellenweise veralteten und wenig leistungsfähigen Mafchiiien in manchen ihrer Werkstätten zu dkutzen zu SietzenerAnzeiger ” Eeneral-Anzciger ö ** Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Giehen irommen, und die Ausgaben unter diesem Titel wachsen dadurch auf 8971.40 Mk. — Bei Titel 23, etratzcnunter- haltung, macht Stadtv. Pirr daraus aufmerksam, daß auf ber rechten Seite des Bürgersteiges am SelteiSwcg mehrere chadhafle Stellen feien, die dringend dec Reparatur be- mrfiig feien. Cbcrbgm. Mecum will daran denken. Stadtv. H a u b a ch fragt zu Titel 24 an, warum 7000 Mk. mehr für Straßeneinridstung als im letzten Jahr in Vor- aiischlag gebrudst worden feien. Cberbgm. Mecum et* ividect, das Straßennetz habe fid) vergrößert, wodurch mehr Arbeiter eingestellt werden niüßten. Stadtv. Krumm macht bei Titel 27 auf Mißstände an einem Brunnen bet Stadt bei ber Kornblumengasfe aufmerksam. — Bei Titel Stiftungen erwähnt Stadtv. Haubach die deS verstorbenen Kaufnranirs Rodet, und 'fragt an, warum diese noch nicht aufgenonrmen ivorden sei. Beigeordn. Georgi entgegnet, man sei noch nicht schlüssig darüber, in welcher Weise man diese Stiftung veiweirden wolle. Ein Antrag in der Sache würde beniiiäd>ft vorgelegt werben. Staotv. Krumm pridst bei Beratung bes Titels „Zwecke bes Streifed und der Provinz" ben Wunsch aus, baß bei Arbeitsvergebungen unb Lieferungen bie heimische Arbeit Vorzugsweife berück- sichligt werben möge. Bei den Lieferungen für baS Pro- vinzialsicchcnt>aus habe man zu viel auswärtige Bestell* ungen gemacht. Stabto. Dt. Sck,äfer eiLärt baraus, baß Der Provinzialausschuß immer darauf gesehen habe, möglichst bie Arbeit ber engeren Heimat zu berücksichtigen. Bei Der Verlesung bes Budgets ber allgemeinen Verwaltung fragt Stadtv. Haubach an, ob bie Bureaugegenstänbe, Schreibmaterial, Druckfachen rc., in freihänbige Lieferung oder in Submission gestellt würben. Cberbgm. Mecum eriuibert, baß bie Lreferungen bisher freihändig vergebe» ivorden seien, daß für die Zukunft jedoch die BedarsSnach. Weisungen sck-on früher vorbereitet und öffentlich auSgelcgt werden füllten. Stadtv. Krumm regt an, daß die Bau* gcfuche nid>i fo laug hingezogen weroen sollttn, wie das leitljer ost gesd>ehen sei. Äom Cberbgm. Niecum aufge* .ordert, führt er den Fall des Bäckers Mütter in der Bahn* hvsstraße an. Dann fragt derselbe Stadtverordnete.an, ob die zu Titel 46, Pos. 22 ausgesührten 500 Mk. auf längere Dauer vorgesehen seien. Es sind das Kosten für das ftäbt Archiv. Cberbgm. Mecum bejaht die Frage und erklärt, daß der Archivraum vergrößert würde, wodurch auch die Arbeiten des tirdyiuard soch vermehren würden. Zu Pos. 15 des Titels fragt Stadtv. Haubach an, ob der städtische Voranschlag und der Verwaltuiigsbend>t immer nach einer Stelle in Druck gegeben würde. Cberbgm. Mecum weist auf den Vertrag hin, der dieferhalö mit dem Verlag des „Gieß. Anz." abgeschlossen worden sei. Die Stadtv. Löber, ßxumm und Euler kommen nochmals aus die Ver- Baugesuche zu sprechen, wobei Stadtv. aß der Wirt Skalitzky von hier schon Duc legung. Ler Bauarbeitkrstrrik miehmer haben mehrere 100 den letzten Tagen kam d reitenden, welche die iremd» rollten, sodaß die Polijei ein- ungen vornahm. limngni. > Mtutt ««zriger». itciy bei Faiser>Üil- qeüem abenb bunt) Än- lvieder befestigt unb nao ensperre Wfschoben öm- mbeMünfter WW ,nb Leiterinnen der kü- AnsbÄrMg des eisen der erwerb-mgeo Dorfe lSonsamerschluS tou mit einem v - tsch wurde mMirunmr LMe Wer verletzt Da insSelt und züsdert stlrcMen MndmW schuufieMttiel. I des Angeklagten wäre nicht das einer Urteils f L hi gen Person gewesen. Der Sachverständige fronte, wessen sie angellagt sei. Darauf habe sie erwidert: ,Lch soll das Kind getötet haben, das ist doch nicht wahr." Ferner behauptet sie, daß das Kind beim Werfen aus dem Fenster bereits tot gewesen sei, eine Aussage, die sie 8 Tage später bei dem Untersuchungsrichter widerrief, indem sie angab, nach dem Hinunterwersen hätte sie das Kind unten schreien hören. Diese widersprecheirden Aussagen seien bezeichnend jur das seelis-che Verhallen der Angeklagten. Ueberhaupt war — so fuhr der Sachverständige fort — chre ganze Tat äußerst planlos und unüberlegt. Sie tonnte das Mud in Papier oder Lumpen wickeln und heimlich weg- tragen. Sie hat trotz der Erregung, in die unzweifelhaft jede unehelich Gebärende kommt, am nächsten Morgen ohne irgendwelche Erregung mit ihren Angehörigen gefrühstückt, jeden Tag größere Spaziergänge, ja sogar Touren über 2 Stunden gemacht und niemand hätte chr etwas ange- merkt. Kann das jemand, der normal ist? Tas ist eben ein Zeichen geiftig er Mindewertigkeit, die unzweifelhaft die Angeklagte besitzt. Eine derartige k o r p erlich e K r a f t e n t h a l t u n g, wie sie der Angetlagten eigen sei, besäße man stets nur auf Kosten einer geistigen Zurückgebliebenheit. Auch das stereotype, nervöse Lächeln, welches die Angeklagte in der Verhandlung zur Schau trage, müsse für jeden Arzt ausfallend sein. Wenn sie selbst behaupte, daß sie das Kind beim Niederfallen auf den Erdboden habe schreien gehört, so sei dies kaum glaubhaft, da derartige Angaben von unehelich Gebärenden ziemlich untontrollierbar seien. Nach alledem kam der Sach- oerständige zu der Ansicht, daß die Angeklagte heute nicht voll im Bewußtsein dessen sei, was sie tue, noch weniger aber wäre sie es gewesen bei der Geburt. Tiefe Ausführungen des Sachverständigen veranlaßten den Ersten Staatsan walt Lehmann zu dem Anträge, chn, der vielfach mit der Angektagten amtlich im Gefängnis zusammengetommen sei, als Ze uge zu veriiehmen. Dem Anrrag wurde flau gegeben, der Er,te Staatsanwalt übergab feinem Substituten, Staatsanwalt Tr. Rarnlow, oie weitere Vertretung der Staatsaiuvaltschast in dem Prozesse und erschien als Zeuge an der ^cyranke. Iu fast ciu|tünbigen Ausführungen erörterte der Zeuge seine Wahr- »eilig feit ierzu freundlichst eingeladen. Hotlesdienst in der Synagoge, Südanlage. Israelitische Veligionsgemeinde. Samstag, b en 2ö. April 1903. Vorabend 7.15 Uhr. Morgens 8.80 Uhr. Nachmittag 4 Uhr. Sabbathausgang 8.20 Uhr. u. Meyer eingegangen, die an der Lahn Rosenthal u. (Sie. ein Fellgebäude errichten will. Dberbgm. Mecum ist nicht für die Bewilligung des Gesuches, da die Baufluchtlinie der dort später zu bauenden Straße noch nicht festliege. Stadto. Heichelheim spricht dafür, den neuen Steuerzahler von unserer Stadt nicht mit seinem Gesuche ab» Einstellung der 19 000 Mk. zu genehmigen, was danach ge- schieht Ebenso werden die folgenden Titel debatteloS nach dem Voranschlag genehmigt. Hierauf wird auch der Stadt- erroeiterungSfonbS, um 100 000 Mk. vermehrt, genehmigt. Man tritt danach in die Verhandlung der übrigen Punkte der Tagesordnung ein. Sie wurden ziemlich rasch erledigt. Das Baugesuch der Studentenverbindung .Chattia" für den Wetzlarerweg wurde zurückgezogen. Das Projekt der Anlage einer Straße am rechten Wieseckufer zwischen Frank- furter- und Bahnhofstraße wurde von der Tagesordnung ab» gesetzt. — Zu Punkt 5 der Tagesordnung verliest Dberbgm. Mecum ein Schreiben des Stadtv. Schmall, der krankheitshalber den Vorsitz der Finanzdeputation zur Prüfung des Verwaltungsberichts niederlegt. An seine Stelle wird Stv. Emmelius gewählt. — Es war ein Gesuch der Firma Stein für die Firma kürzten zwei Arbeiter von einem Neubau. Beide find töt- Nachmittags um 2 *„ Uhr: Andacht. Abends um 7 Uhr in StemS Garten: ^Feier deSsil bernen RegierungS - 3u biläum- S r. S> ‘" *! * *'1 des Papstes LeoXI11. Die ganze Gemeinde ist hi Krieskasten der Redaktion. (Anonyme Anfragen bleiben unberücksichtigt.) ft. R. Es wird Ihnen nichts anderes übrig bleiben, als sich die Bescheinigungen von Neuem auSslellen zu lassen, was Ihnen nicht oerivelgerl werden wird, wenn Sie den Verlust glaubyaü machen, da ja dort alles sorgfältig gebucht ist. Seidenstoffe^^ Elten & Keussen, Krefeld. (GeridjtsfnaL Braunschweig, 18. April. Das unglückselige Duell Ruff-Reiß gelangte heute, wie schon kurz gemeldet, vor dem Kriegsgericht der 20. Division noch einmal zur Erörterung. Der Leutnant der Reserve des bayerischen Infanterie-Regiments Nr. 13, Chemiker Dr. Franz Barche r s aus Wolfenbüttel, war wegen Beihilfe zum Zweikampf angenagt AlS seinerzeit die Differenzen zwischen den Korpsstudenten Ruff und Reiß entstanden, befand sich der Angeschuldigte in Mannheim. Er wurde telegraphisch nach Karlsruhe gerufen, um am Ehrengericht teilzunehmen, das über den Fall Ruff-Reiß zu befinden Halle. Der Spruch lautete auf zweimaligen Kugelwechsel bei 16 Schritten Distanz. Das Duell fand diesen Bedingungen aemätz stall und kostete bekanntlich dem Studenten Reiß das Leben. Leutnant Borchers läßt sich eingehend über seine Mitwirkung keim Ehrengericht aus. Auf die erste telegraphische Einladung zu der Sitzung ersuchte er, ihn von der Teilnahme zu entbinden, erhielt aber die Antwort, daß sein Erscheinen dringend notwendig sei. Darauf reiste er nach Karlsruhe ab und es fand am 5. Oktober v. I. abends sie Sitzung des Ehrengerichts stall. Bei Festsetzung der Bedingungen trat Leutnant Borchers seiner Behauptung nach für die mildeste Form, einmaligen Kugelwechsel, ein, blieb aber in der Minderheit und sah sich schließlich gezwungen, zweimaligem Kugelwechsel bei 16 Schrill Distanz j uzustimmen. Das Gericht erkannte auf 23 Tage Festungshaft. In der Urteilsbegründung wurde ausgesührt, dem Angeschuldigten ständen ganz erhebliche Milderungsaründe zur Selle. Das Gericht empfahl ihm, ein Gnadengesuch an den Kaiser zu richten, wenn dieser nicht bei Bestätigung des Urteils schon aus eigenster Initiative Gnade wallen lassen ollte. ich v er letzt. • Speyer, 23. April. In einer außerordentlichen Generalversammlung des Allgemeinen Kranken-Unter- tützungS»Vereins erhielten die Mitglieder die Mitteilung, daß das gesamte Vermögen der Kasse mit 12000 Mk. durch deren Verwalter, Dr. Vorwick, veruntreut worden L 7000 Mk. sind durch Verpfändung einer LebenSoer- cherungSpolize gedeckt. Die Revision der Kaffe soll feit ähren unterblieben fein. ♦ Zwei Stud cnte n wegen „Spion aae" verhaftet. In der Osterwoche wurden, wie aus Bodenbach gemeldet wird, auf dem dortigen Bahnhof zwei Dresdener Studierende, Fritz Dühring und Wilhelm Lauckner, in dem Augenblicke verhaftet, als sie sich im Hcizhause, wo sich gerade zwei für Dtobilisierungszwecke reservierte Maschinen befanden, Notizen über Eisenbahnmaterial machten. Man ! sielt sie für Spione. Ihre Eltern, Dresdener Großkausi leute, riefen die Intervention des deutschen Konsuls in Prag an, worauf die Studenten nach zehntägiger Haft frei- gelassen wurden. Sie hatten, wie sich herausstellte, Harm- lose Sportliebhaberei getrieben. Arbeiterbewegung. Pirmasens, 23. April. Zur Auirechlerhaltung der Ordnung sind aus der ganzen Platz Gendarmerieinannsc1)ailen in Höhe von 30 Mann nach hier abbeordert worden. Nach Bekanntmachung deS Bürgermeisteramts sind die Sammlungen bei der Bürgerschaft zu Gunsten der Ausständigen untersagt worden. In den meisten Fabriken wird das Stillstehen der Arbeit zur Herrichtung der Aabrikräumlichkeilen verwendet, wobei die unorganisierten Arbeite- beschäftigt werden. Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. Sam-tag, den 26. April. Iu der Iohauucoktrche. Nachmittag- 2 Uhr: Beichte und Vorbereitung zu btt mit der Konfirmation verbundenen Abendmahlsfeier. Pfarrer Euler. MiserieordiaS-Domini, Sonntag, den 26. April. Gottesdienst. In der Stadtkirche. Vormittags 91/« Uhr: Pfarrer Schlosser. Vormittags 11 Uhr: Kindertirche für die MatthäuSgemeinde. Pfarrer Schloff er. Abends 6 Uhr: Siehe IohanneSkirche. MontaL, den 27. April, abends 8 Uhr, versammelt sich im oberen Konfirmandensaal die Vereinigung der konfirmierten treib lichen Jugend der Mallhäusgemeinde und die der Martusgemeinde im unteren Konfirmandenfaal, Kirchslraße 9. Iu der Iohanueskirche. Vormittags 9 */, Uhr: Konfirmation der Kinder aus der Lukas- und Rtilitärgemeiude; im Anschluß daran Feier des heil. Abendmahls. Pfarrer Euler. Abends 6 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Katholische Gemeinde. S a m S l a g, den 25. April 1903. Nachmittag- um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit |ut hl. Beicht. Sonntag, den 26. April. 2. Sonntag nach Ostern. Vormittag- von 6 Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht. , um 7 Uhr: Die erste hell Messe, vor und in derselben Austeilung der hell Kommunion. „ um 8 Uhr: Die »weite hell Messe. Militärgotte-- dienst m. Predigt. , um 9 •/, Uhr: Hochamt. Die Ermittelungen über die Kindesmörderin — es war Standes im Gerichissaale ihrem Verführer gegen uberaejteUi ein Preis von 300 Mk. für deren Ergreifung ausgesetzt — werben würde ll a. mehr. Zeuge erhielt leboch keine posi- verliefeil fruchtlos. Erst anfangs 1903 wurde die Staats- rrve Antwort, ll.eberra.fcht war er daher, als die Ange- anwaltschall durch einen beim Gericht eingegangenen ano-1 llagte plötzlich mit der Behauptung auftrat; „Wie soll ich nymen Brief auf die Spur der Täterin gelenkt, woraufloas eigentlich gewesen sein, bas Kind war ja schon 3 bis ihre Verhaftung erfolgte. 14 Tage alt, tuu> war mit Laub bedeckt." Der Zeuge eill- Von den Aussagen der Zeugen interessiert vor allem gegnete, daß eine derartige Annahme, daß das -llnd nicht die der Kousine der Angeklagten, des Fräulein Schodde. neugeboren sei, unztllressend sei. Allm kam dann auf eine Die Zeugin schildert die Angellagte als sehr häuslich und ärztliche Untersuchung zu sprechen, die die Angeklagte an als eine große Tierfreundin. Auch den Armen gegenüber I, ich selbst vornehmen lchsen wollte, um nachzuweisen, daß war fi« stets freigiebig. Dem Verkehr der Eltern mit den Lie nicht geboren hülle. Als indessen durch den Gefängnis- Kindern wohnte eine gewisse Steifheit inne. Die Kinder aE^t hie Untersuchung vor sich gehen sollte, gab sie zu, daß blieben mehr sich selbst überlassen. Mit 16 Jahren to-urbe ,ie/ nls sie nach Fulda reifte, sich in anderen lUnfuinben Emilie v. Seckendorfs in ein Londoner Pensionat verbracht, befand. Der Zeuge hat mehrere BesprechMgen mll der wo sie y< Jahre blieb. Nach ihrer Rückkehr lebte sie ganz- I ^ingetlagteu gehabt, aber in allen war nie davon die Rede, lich zurückgezogen, da die Eltern gar keinen gesellschaft- welchem Zeitpunkt bas Kind noch gelebt Halle. In der lichen Verkehr unterhielten. Die Ellern sind sehr vermögend I ^tuirung, die |ie ui Gegenwart des Zeugen aus freiem und besitzen in Rüsselsheim ein großes Grundstück mll 2inmebe )christlich gegeben hat, nämlich „das Kllid war am Park am Alain. Die Angeklagte giebt nichts auf elegante I ^ben, als ich es huiunlerwarf", und in einer am ä. April Toiletten, im Gegenteil liebt sie es, möglichst einfach ge° üeul Untersitchtrngsrtchlll: gegebenen gleichen Erklärung, kleidet zu gehen. I„well das Kind unten schrie, glaubte ich daß es Die als Zeugin vernommene Frau Pfarr er Fran k I ^m Hinauswerfen lebte'', erblickt der Zeuge ein volles war 7 Jahre lang, als die Angeklagte sich in dem Alter I ^liumwundenes Geständnis der Aiigeklagten. von 4 bis 11 Jahren befand, Erzieherin in bem ©eden-1 <£er Sachperstätwige Professor D r. Psannen- dorff'schen Hause. Sie betont, daß Emilie von Seckendorfj I stiel-Gie ß e n führte aus, daß das Kllid möglicherweise ein sehr schwer zu lenlenbed und verschlossenes Kino ge-1 g^che zum Fenfter hinausgeworsen worden ,ei und der wesen sei. Dabei wäre sie jedoch sehr selbstlos. In den I ÄCßcei/ £)en die Aiigetlagte gehört haben will, auf Halluzi- erften Jahren bekamen die Kinder ihre Intern abenoä I ll(lii4)uen beruht haoen tann. Durch die Sturzgeburt sei es nur ca. 10 Minuten zu Gesicht. Die Zeugin rühmt die I^ohi nivglich, da» das Kind eine innerliche Sa-ädelblutung, große Neigung, die das Kino für bie Musik entfaltete. I Die ,u reLnem Tode führte, batwiigetragen hat. Ihm sei es Aus der Beweisaufnahme und Vernehmung mag nochl wahrschellilich bau das Kuw draußen nicht mehr gehervorgehoben werden, daß die Angeklagte von ihrem 3u-1 .^.^ieen Hove, obwohl es noch gelebt haben muß, da es nicht stand, der seinerzeit zu ihrer Entbindung führte, zu niemand schiwll an der inneren Schädel!)Ullung gestorben feüi etwas Sesagt hat. Es ^scheint möglich und'wird ange- Nun müsse die Frage der ZurechnungSiähigkell der nommen, daß sie sich Fraulem Schodde gegenüber bei Angeklagten aufgeworfen werden. An und für fsei ihre ihrer Reise nach ^ulda hat enllecken wollen, doch kam alldenteüie Zurechnungsfähigkeit sehr ftark in die Geburt nach ihrer Berechnung, 14 --tage zu früh, sodaß I - »ifel au -rieben ' fie bei ine eüie Art von äöass er- sie md>t ’taeta ba*« -°m Sie h-t bann bie U Sto8=, für ?“ ef* ^Vbef j f i?eTtr ru af L die ihr Aufenthalt in Fulda berechnet war, auch bei ihrer I n Solche leichte Form von Wasserkopf bei Tante zugebracht, ohne sich dieser oder ihrer 1 ^rroadiienen führe oft zu moralischem Schwachgegenüber irgendwie zu verraten, und ist dann wieder ■ t n 1L ßlaube/ baß man es hier mit einem solchen In- ju ihren Eltern gereift. . f . . I pipiduum zu tun habe. Was nun die Zurechnungsfähigkeit „ .N°ch Mudaus- erfolgten dre -u>(<) dag sich bre Gutachten der a ch v e st a n d lfl t*1- I vlnaetlaate zurzell der Tat lli psychischer Berwirrt- Zunächst wurde Tr. med. Kind- Fulda vernommen, ^be^agii. zurzeit oer aau. ui v i V •’Ji“!“; Tod deS Kindes ist auf mehrfache Brüche des Schädeldaches I gekommen jem. t s imrütfAuführen bie lich bas Jtinb durch bas Hinauswersen . Hebet bie Frage bet Unzutechnungssichigkert mürben nmr’-men hat Ucber den Geisteszustand sämtliche Sachverständige nochmals emgehend vernommen. b» äÄ SÄ Li befragt e^^iV ^ch. stbenja wie Pr^fefchr Du Psaunenstiel hau $t. Böhmel bie Verständige, daß er es nicht für ausgeschlossen erachtet, Angellagte zurzell der Tat für unzurechnungsfähig, eine daß sie bei Begehung der Tat nicht ganz zurechnungsfähig Meinung, die er in längeren Ausführungen begründete, npffipfpn V Auch die beiden ersten Aerzle hallen mehr oder weniger Dr. Sch neid er-Fulda ist der Ansicht, daß das Kind, Die Möglichkeit einer in unfreiem Willeiiszustande Der- nachdem es aus dem Fenster geworfen worden war, aller- litten ^.at sellens der Angeklagten nicht für ausgeschlossen, höchstens etwa y* Stunde gelebt hat. Es sei bekannt, daß Woraus Staatsanwall Dr. diamtow den Anttg stelll, den derartig von der Niederkunft überraschte Personen in einen Psychiater Professor Dr. ^uczek-Marburg als welleren Sach- Zustaiid höchster Erregung geraten und bann nicht mehr oerständigen zu laden. „„„atin au wi ssen, was sie tun. Immerhin sei die Angeklagte f Ter Verteidiger hielt^ dies für unnötig Das Gericht bei der Geburt nicht ohnmächtig geworden, überhaupt hätte lehnte den Antrag des -LtaatSanwalls mit Rücksicht au sie dieser Akt kauman gegriffen. Von hundert Müllem die geäußerten Gutachten der vier ^sachverständigen ab. würden wohl 99 es aber nicht fertig gebracht haben, am Hieraus beantragt der Staatsanwalt selbst bei den erhebnächste n T a g e, ohne daß die Angehörigen etwas merkten, llchen Zweifeln, dem alten Rechtsgrunds atze in dubio pro mit diesen das Essen einzunehmen und früh zur Messe reo huldigend, die schuld frage zu verneinen, will zu geben, sowie am folgenden Tage bereits die Geschworenen nach kurzer Beratung, taten. Hieraus größere Spaziergänge zu enternehmen, wie eS die I s p r a ch das Gericht Frl. v. Seckendorfs v o n der An- Lngeklagte getan bat Ihr ganzes Benehmelt zeige, daß Nage der vorsätzlichen Kinde-tötung frei. Die sie wenig von der Geburt angegriffen worden sei. Gewiß,AngeNagte wurde sofort aus der Ha st entlassen. sei auch ein feelifdjer Tepresjionszustand bei ihr bemerk- " Ear gewesen, aber keinesivegs hülle sich die Angeklagte in UfrilÜldltfS. 8LNLzSilSfÄiSB iS , •. =,mw die Rede sein könne sv h n ist dem „Bert Tabt" zufolge durch Beschluß der Sachberständiger Dr. B ö tz m e l - Frankfurt a. Dt hat «ettiner medizinischen I-arilltät bis aus weiteres von seinem aufWunsch des Untersuchungsrichters die Angellagte unter- Lehranite suspendiert Er wird deschrckbigt, sich an sncht Er hat festgestellt, daß eine sogenannte ..^»cuerfayrigen ..Mädchen vergangen zu ha^w gebürt bei chr Vorgelegen batte. BenehnenI ®f)en, 24. April. Im benachbarten Ruttenicheid zuweisen. Die Stadtv. Huhn und Löb er sprechen aus gesundheitlichen Gründen gegen die Genehmigung. Stadtv. Pirr regt an, es fei ein gewisses Bedürfnis da für eine derartige Anstalt Die hiesigen Gewerbe beschäftigten sich nicht mit der Verschleißung von Ochsenhäuten. Das Gesuch wird von der Versammlung abgelehnt. — Die Kommission für Vertilgung der Blutlaus wird wiedergewählt; statt des verstorbenen Herrn Flett wird Stadto. Löber als Mitglied der Kommisiion ernannt-—Der Tarif für das Droschkenfuhrwesen wird nach dem Vorschlag des Polizeiamts demjenigen nach der neuen Kaserne entsprechend festgesetzt. — Das Gesuch des Schauspielers Christian von Stahl um Aufnahme in den hessischen Untertanenverband wird vom Dberbgm. befürwortet, aber von der Versammlung nicht. — Folgende Gesuche um Erlaubnis zum Wirtschaftsbetrieb werden genehmigt: des Heinrich Dörner im Forstgarten; des Gerhard Henstege von Duisburg im Hause Dammstraße Nr. 29; deS Karl Vogt am , w . , „ - - ■ Asterwea Nr. 12 und des Karl Peppler in Grünbergerstraße uehmungen in dem amtlichen Verkehr mir der Angeklagien. Nr. 32. Damit war die Tagesordnung der öffentlichen ^ yeruor daß ru deu mehriacyen «o>prechuugeu. dre Schung erschöpft. Es folgte gehe.me S,gung.____________ ma-7 wAe°2' bd »ar-«-ss- -. Se-e»d°-ff -°r dem Schwurgericht. I (Fortsetzung aus dem Parlamentsblatt.) I polm, wenn sie nichts zugäbe, als Mädchen ihres "Spionage" h ' tote aus LI?;r. ’M M» äIm ""uÄer 7^" DDtz L-'-»r iV«'L )'Ä^n turi 9> einmal Aerve des bayerischen Lor. ; ä fe iUm S^i. 1 Differenzen Puchen entstanden, befand sich Er ttmtbe telegraphisch engerch teilzun^hmen lden hatte. Ter Lpruch Gl bei 16 &hruun Umgängen geman statt ;tien Reiß das Leben. > über seine Mitwirkung rste telegraphische Rn. er, chn von der Teil- die Antwort, daß sein Daraus reiste er nach Oktober v. $. abends L Bei Festsetzung der !rs seiner Behauptung igen Kugelwechfel, ein, fah sich schließlich ge- l bei 16 Schritt Tistanz Ms 23 Tage Festungs- wurde ausgesichtt, dem rlichss Mlderungsarunde m, ein Gnadengesuch an nicht bei Bestätigung des ive Gnade walten lassen B B a c jo o - -E c - . 'S n >7. o ;j c; 2 — 1 05 77 57 O S tS= § E o « c 05 C = o B jo - o ä L »o s 2 c N c D o t- N- -E 2 a ~ ® 5 c •g -o- o JE Z E £ E •, «e* o a t — s. - 01 6) LG N = S lS 5 -2 SS -L o c ♦ = - O 3 e = 2 » =® s E e - 2 L -o 2 O H-sss 2 = 0. .T7 l22 O C S -2 == ■ >c ® — ,E *o* •» ^0-0 S V9 a Ä c» H = - c •» r - r- ? B E O «.»b ° 5 B 1 Sn ■— S ~ « CQS hrt) E • fi ’S 21« B — -a _ * £ S S „ © « M . . 2*2. EX : "5 c -r E 05 O Q XX ZE « 2 «|Ä --,= . .. Jr ~ r» H ? ~ ” K? s ® jq .'t: c A 33 E — « c> o‘S' E c 2 CT. C-7 ~ — c ~ ® — E . rr- 2 c fi E gv - C E V - n O *7? 05 = -P 2 •* *E C O — rs 05 22 e e r; *» c ' 3 _ E c ® E J* o 3 E =o o c* »E' o 6* = JO JD n । n « = o 3 ® iE- v; »o 05 o> E = >e 2 = °S" ZE-' Oufe«"'* usseOf Conrsbericht der Bank für Handel und Industrie, Depositenkafse Gießen._________ —» ■ 1--— 1 ------ — G T> zy C 5ö Cour sc vom 28./4. 116./4. » c 55 • Course vom 1 23./4. | 16J4. i T5 Eourje vom ttour) 23^4. c vom 18./4. 23 ./4. 16. 4. 1 2S./4. | 1674. 23./4. 16./4. 22__ SM 3 3X 3 4 8X 4 8X 4 3M 3 3X 3X 3)4 6 4% 0 4 4 8 <7. 4 4M 8 ö 4 4 3)4 4 4 1 1 Staatspapiere. Deutsche. D. Reich-.-Anl do. ... . Preust. LonsolS do..... Badische . . . do..... Bayer. St.-Obl. do..... Hess. St.-Obl. . do..... do..... Württemberg. . Bremen v. 1399 Hamdg. v. 1899 Ausländische. Bulgar. Tabak Bosnier. . . Kriech. E.B. von 1890 .. . Griech. Monov. Italiener Rente do..... Oester.Eilberrte Hefter. Goldrie. Porlug. Staat adgrft. . . do. adgest. . Rum. am. Rtc. Rumüu. v. 1690 Gold-Russen v. 1880 . do..... Russen v. 1902 Lerden v. 189b Türken Litt B. do. , C. do. , D. 102.60 92.40 102.50 92.60 105.55 101.70 105.- 101.60 105.95 101.40 90.80 101.50 100.80 90.95 101.85 4,.- 44.70 103.60 101*05 103.75 50.- 31.50 98.60 86.20 101- 97.50 . 101.40 76.90 61.- 1 31.90 1 29.40 102.90 92.40 102.75 92J>5 105.40 101.70 104.75 101.50 105.70 101.40 90.70 101.60 100.80 91.20 101.90 103.60 101*10 103.90 50.20 31.80 98.90 86.60 101.- 101.30 77^25 1 61 — 32.- I 29.75 1 4 4 3X 5 4X 4X 6 5 4)4 5 5 3 3)4 4 3)» 3X 3M 4 3)i 3X 4 3)4 3‘, 1 1'/, 3)5 3S 1' 4 4 4 41/, Spanier. . Ung. Goldrente i do. StaalSrente1 deSgl. . . Argeut. v. 1887 do. Hold o. 1888 do. äuß. v. 1897 Chile Gold'Anl. Chinesen. . . do..... do..... Mexikaner Silb. Serie 1—4 . Mexicaner v. 99 do. SUder Provinz- und StädteAnleihe. Starkenburger . tKießener. . . k°..... Frankfurter. . 1 Darmstädter . Badenhausen Mainzer. . . ' Offenbacher. . Wormser . . do..... Heidelberger Mannheimer . Bao Nauheimer Lahr .... Wiesbaden . . Bukarest. . . j tt'lssadoner . . Moskau . . . 1 Wiener 1902 . | BuenoS-AireS . ' do. ... . 88.10 102.45 100.40 93.— 93.90 85— 77 90 94.60 105.80 101.40 93.25 40.75 102.50 26.80 100.40 103.40 100— 100.40 100*20 103*11 100.1t 100— 103 JO 100*0; 100.30 94.60 81.90 96.20 102.50 41 51 83.50 87.70 102.50 100.50 93.10 UM 78.30 94.80 105.50 101.5i 93.20 40.70 102.- 26.40 - 1 100.40 i 103.40 100.30 — —.— 100.— 103.10 1 100*10 103.30 ) 100*10 100 J0 —— 81.60 96L0 102 JO 41J0 82J(I 3V,, 3'/, Skandeshrl. Anl. SolmS-Braunf. do..... Dsenb.-Birslein. Vank-Attieu. ReichSdank . . Berliner HdlSg. Darmstädter Btt Deutsche Bk. . DiSconto-Äes. . Dresdner Btt . National-Bk. . Schaffhsr. Bkv.. D. Cfsekten- und Wechselbank . D.Genoss.-Bank Mitteld. Kredit Psälz. Bank . Preuß. Hypoth.- Äkticn-Bank. Berl.Hypoth.-B. Oest. Cred.'Akt. Industrie -SNlen Farbw. Höchst. do. GrieSyeim Brauerei Kempff , Binding „ Henninger „ Retienmeycr „ Stern. . „ LielerSchloß Elekrr.Lahmeyer , Schütten „ Siemens u. Halske Adler K.eycr . Bad Anitin . 100.70 98.60 99.30 152.25 157.45 140.50 211.95 189.35 149.30 121.- 126.40 106— 100— 116.80 107— 113.50 212*10 355— 224— I 138— 256— 172— ; 1221.0 ! 240— , 142— 92.20 100.80 131.80 185.95 437— 100.70 98.60 99.30 152.60 157.90 141— 211J0 189.30 148 J0 121— 12660 106L5 100.70 114— 106.20 114.40 212*30 357— 224.50 138— 256.70 172 J0 122J0 240— 140— 91J0 , 97.70 13L- 184— 436— 3V, 4 3V, 4 3!> 37, 4 4 4 37 37, 3' Nordd Lloyd . Dortmunder . Hamd.-Amerik. Pattelfahrt . Bochum Bergw. Concordia „ Elchweiler , Gelslik,rch.Brgw Harpenrr , Hidernla , Vaura , Hörder , Ilse Phönix , Hoesch Stahl . «chalkerGrubcn BuderuS. . . Deutsch-Luxemb Pfandbriefe. Heff.Hypoth.-Bk. Frankf.Hypotbtt Ser« 14 do. Serie 19 Frkf.Hyp.-Lred.- Verein 1905. do. 1906. do. tilgbare i Frkf.Landwtsch. ; Hamburger Hv> i potheken-Bank । Ser. 141-250 do. unkündbar bis 1910 do. Serie 46 b,S 190. do. SeriebOl di- 810. Prenß. Psand» brief-Bank 104.20 100.50 103.90' 103.75 107.951 108— 187— 188.30 302— 295— —— 234.80 183.90 183.90 185.40 184.60 184.30 184— 222— 221ü>0 119 J0 121.10 191— 189.25 187— 139.60 159.25 163— 410.50' 420— 116.20' 117— 95.30 97.60 101.45 101.40 98.40' 98.40 101.40, 101.40 97.20 97.20 97.20, 97J0 98.90 99 J0 101— 101.10 103.25 1O3L5 96.70 96J5 98— 98JC 100.75 100.75 4 3V, 4 4 37, 4 4 37, 4 37, 4 4 4 4 5 5 4 3 3 4 We 4 37, 4 4 Meining. Ser. 8 , do. abg. . ' Preuß. Boden- Lredit . . . Rhein Hypoth.- Bank 1907er do. Preuß. Central- Boden . . , Westdeutsche. . do..... Preuß. Hypoth.- Lkt.-Bk. abg.. Clsend.-priorit. Südd.Lisenbahn Dux-Bobendach von 1891. v Elisab. steuerst. Franz Joseph . Kaschau-Oderbg. Oesterr. Nord- westbahn B. . do. Südbahn (Lomb.) do..... do..... Raab-Oedcnbg. 6bf. . . . Rudolsbahn. . Jtal. ftaatl. gar. | L.B. . . . Livorneser . . । Sard. Sec. stst. I «ar. . . . 1 Golthardbahn . 1 KurSt Kiew. Pst. 1 gar. . - - Ruff. Südost 97 । ftfr . 103 J0 103 J0 97.70 97.70 102.50 102— 102.75 102.60 98 5u 98.50 103.80 103.70 102.90 102.90 98.10j 98.10 100.45 100 J0 98JO, 98.70 101—1100.80 102.75 102.70 ——1 101J0 100.80 100 J0 111J0 111J5 106.40' 107J0 93.90: 93.70 66.50 67J0 79— 79— 102.80 102.80 ——1 70.20 7L70 71.60 102.70 102.60 101J0 101.70 —— 100.80 4 Warschau Wien | stst..... 4 co. XI. 1911er 4 Wladikawk 95 steuerst. . . 5 Anatolier . . 3 Salon.-Monast. Lose in Prozenten 4 Lad. Thlr. 100 4 > Bayer. Thlr.100 37, Gothaer Präm.- Pfdbr. L . . 37, do. IL . . 37, Cüln-Miudener 3 Madrider . . 4 Pkemgr. Präm.- Pfdbr. Thlr. i 100. . . . 4, Oefterr. v. 1860 do. v. 1854 3 Oldenb. Thlr.40 Türtt FrS. 400 Unverzinsliche pr. Sluct u. Mtt Ansbacher st. 7 Augsburg, ft 7. Brichw.Thlr.20 Finnldr.Thlr.lO Mailänd.FrS.45 60. FrS. 10 Qesterr. st. 100 von 1864. . Pavpenh. st. 7 Meminger st. 7 Ungar. Staats 1 fL 100 . . Lenelianer 2.30 100*85 100.50 103.40 64.70 147— 139*50 50.25 135.80 155.35 131*70 61— 36.90 140 30 87.50 52— 20— 425J0 37— 347.40 1 33— 102.8t 10L- 103*59 64.90 147— 123.70 113.80 139.20 50.50 135.60 155.40 130*40 60.90 37— 139.30 87.30 5L— 20.80 425.60 36 J0 31J0 346— 32.30 3401 worden ritt „ ., n Giesen, den 21. Aprrl 1903. Ter Cbcrburgcrmetiiet. Mecum. tt i a ijl«,,- Tie GemäldcAuSstelluug KUIlSt-AUSSlßliUIlQ. 'm Tunnhaus am Brand vt HUUOl mtt Aus.rahme ^amslags lauuch von 11 br2 1 Uhr, 2)llttwochs auch noch von 3 bis ö Uhr Offner, an Sonn- und Feiertagen ununterbrochen von 11 bis S UHr. Gintritt für Nichtmttglieder an Werktagen o0 ^g., an Sonn- und Feiertagen 20 Psg. Bekanntmachung. SHntolug an meine Setanntmadjung oom 27. vor. 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April bis Ende dieses AlouatS in bei» Schlägen cmjiüjalteiL Ueberlretungcn dieser Vorschrift müssen nach Ataßgabe Des Felbstrafgefetzes zur Anzeige und Bestrafung gebracht werden. Giegeu, den 17. April 1903. Ter Oberbürgermeister: *1)1 e c u nt. sicht der Beteiligten o||eiL Giepert, deti 24. April 1903. Ter Oberbürgermeister. Mecum. „Mästu“-Kragf’neinlageu Poros" und „Dicht“ „Mästu“-8tobs mit und ohue Besen „Mästu“-Rockgaze „ Mästu“- Wattierleinen jeder Nässe, sobald getrocknet, ihre nrwprfln gliche HBrte und Gießen, den 18. Alärz 1903. Grotzherzogiiches tircidanit Gießen. I. 93.: gez. Dr. Heinrichs. Gesamt^ Haftsumme JC 1080.— 330.— Tages-Ordnung ist durch die ,93iene' bekannt. Waben und Geräte sind zu haben. — In der Versammlung wird durch Kett »Aid da eine BlenenwohnunH mit Toppclnuten z»nn Absperren der Ranigm und enter Aeizsüllcrungselnrichtung zur Besichtigung ausgestellt werden. Zahlreicher Besuch wird dringend gewünscht. 8415 Rür den Vorstand: Döll. Bekanntmachung In das Handels-Register wurde heute eingetragen, daß die Firma stlmgelhöfer 1.* zu Dlainzlar erloschen ist. (3417 Gießen, am 23. Älpril 1903. GroßherzoglicheS Amtsgericht. Trilby Besenborden mit oder ohne ArükWchrkrvklkin für Girtzen n. Versammlung Sonntag dcu 26. April 1003, nachmittags 3 Uhr „Mästu“- Kordt-lsohutz laufen niemals ein, echter vilbeler Doppelkümmel (eigenes Destillat) zu haben bei 3215 Ludw. Loth, Wallthorstr. 23. ^WER*5 626.— JL 8413 Konsum-Verein Sternöerg. Eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht. B. Hirz V. L. HaaS 11. B. Häuser XIV. Sie kaufen bei uns außerordentlich vorteilhaft im Räumungs-AuSverkauf Bekanntmachung, betr.: Da» Ciuhalteu der Tauben wahrend wr Saatzeit. Bringe den geehrten Damen Gießens mein Atelier in ■ empfehlende Erinnerung. 9 Anscrtiglliiz von onglischtv iinb MvzSWkv floitümtn von 16 Mk. an, Mäntel», Jacketts und Umhängen aller Art Teppiche, Läufer, Vorlagen Enorme Auswahl. Billigste Preise. 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IS., vormittags 11 Uhr, un Q>efd)üU6- ziinmer 9lr. 16 der unterzeichneten Inspektion. Verdingungsunterlagen können daselbst eume- sehen, auch gegen poft- und ve- stellgeldsreie Einsendung von60Pf. von dort bezogen werben. (8409 Gießen, den 23. April 1908. Gr.Hest.Gis.BetriebS.Fnfpektionl. WMM Ailanz am 31. Dezember 1902 Nachtrag. Continental Bettet PNEUMAT8C für Fahrrad und Automobil. Albert’s Prof. Dr. Wagner's Univerfal- Gartendüngcr, lLhilifalpeler, Horumehl, Knochenmehl. Zimmerpflanzen-Aährsalz empstehlt Adler-Drogerie Seltersweg 39. Otto Schaaf. Ttti w» <•-» LL ist und bleibt die Krone aller Waschmittel! Ueberall erhältlich, Alleiniger Fabrikant: Job’* Vormbaum. Dü*Reldorf-Rei*ho!e. Engron-Verkant dnreh fa*t *ämtlichv tiro**i*ten ein*chl. Branchen. «<1 stnd feriiggeslellt und empfehlen solche ebenfalls sehr preiswert. 2887 Casseler Zchirmsabrik Giessen LclterSwcg 9. Seltersweg 9. 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März 1904 — sowie die Voranschläge des Stadlerwetterungssonds, des Gas- und Wasserwerks, sowie beS GlekinzitatSwerkS für dieselbe Zeit liegen in Gemäßheit des Art. 83 der Siädteordnung von heute an »vährend 8 Tagen auf der Bürgermeisterei — Zimmer Ar. 15 — zur Gin- Wegen Verlegung unseres Haupt-GeschafteS und Fabrik Ausverkauf von Sonnen- und Regenschirmen nut 10 bis 20 Prozent Babatt welche nur bei Bareinkäufen an der Haffe in Abzug kommen. Die letzten Frühjahrs - Neuheiten 1903 in Bekanntmachung. DaS nachstehende AuSfchreiben Grobherzoglichen Kreisamts bringe ich hierdurch zur Henntnis sänulicher Pferdebesttzer. Gießen, am 21. April 1903. 8402 Der Oberbürgermeister. Mecum. Unser Amt befindet sich von heute ab Wilhelmstraße 21. Gießen, den 21. April 1903.- 3346 tztttzh. Baicktzöck für hie Ihiittpti&Äcuiiiiiittn Kietzen. inoleum - ■ Bekanntmachung. Wir machen die Besitzer derjenigen Pferde und Fahrzeuge, welche bei der Aushebung im Falle einer Mobilmachung zu gestehen sind, bereits un Frieden ausdrücklich auf folgende gesetzlichen Bestimmungen aufmerksam: L Uebertretuuflcii der hinsichtlich der Stellung der Pferde zur Aushebung getroffenen Anordnungen werden nach jj 27 des Rrienft- leisiuiigsgesetze« vom 18. Juni 1873 mit Geldftraie btS zu 160 All. geahndet. 2. Pferdebesitzer, welche chre gestellungspflichtigen Pferde nicht ungesäumt und vollständig verführen, haben außer der gefeylichen Strafe zu gewärtigen, bau auf ihre Rosten eine zivangsivetse Her- beischafsung der nicht gefiellten Pierde uorgenonunen wird. 8. Der Berkaus eines Pferdes vor erhaltener GestellungSauf- forberuiiQ eiubnibet nicht von besten Gestellung, sofern bie Ablieferung an ben neuen iferwerber noch nicht erfolgt ist. (feine Ausnahme finbet nur statt, wenn nachiveislich ber Verkauf an bie Militärbehörde, an Offiziere. Sanitätsoffiziere ober Militärbeamte, welche sich ihre Pferbe für Die Mobilmachung selbst beschaffen, erfolgt war. 4. Von Bekanntgabe deS Mobilmachungsbefehls bis nach Be- znblgung ber Pferdeaushebung ist jede Ausführung von Pferben in andere streife oder Ortschaften verboten. Zuwiderhandlungen werden für jeden einzelnen Fall nut ber in § 27 des Rriegsleistuugs- oefetzeS vom 18. Ium 1878 vorgesehenen Strafe geahndet, (feine Ausnahme von dem Verbote findet nur statt, wenn nachweislich ber Verkauf an Militärbehörden deS Aushebungsbezirks oder an solche Offiziere, Samtätsofsizlere oder 'Uhutärbeanite, welche sich Die Pferde für bie Mobilmachung selbst beschaffen, geschehen ist. 6. Bei ber Vorführung mühen bie Pf erbe durch ben Besitzer versehen fein mit: Halfter, Trense, zwei mmbestens zwei Dieter langen Stricken und gutem Hufbeschlag. Ter Wert dieser Stücke ist m der Taxe muenthalten. Fehlt eines derselben, so werden bie baburd) entstehenden Rosten bei ber Taxsumme in Abzug gebracht. 6. Pferbe, welche als brauchbar ausaeivählt, aber Zunächst nicht abgcnommen loerben, fmb von ben .Besitzern, bei Meldung der unter 1 enväl)nten Strafe, auf Urei Wochen, vom Tage der Aushebung an gerechnet, zur Verfügung ber Dliluärbehörbe zu halten. Bis zur förmlichen Abnahme haben bie Besitzer ober bereu Beauftragte bie Pferde au beaufsichtigen und auf eigene Rosten zu verpflegen. Wenn die Besitzer dieser Verpflichtung nicht genügen, werden bie baburd) entstandenen Rosten bei Auszahlung der Tax- fumme in Abzug gebracht. 7. Bei den bereits früher gemusterten Pferden sind an den Halftern an der linken Sette Die Beftimmimgstaielchen, welche die Designation der letzten Musterung aufweisen, zu befestigen. 8. Schlager und bissige Pferde sollen ausdrücklich als solche bezeichnet werben, um UnfaÜen oorzubeugcn. wichsen die meisten Mädchen die Ilfinnlflll Schuh« nur Mit Ärcb»-tBid)fe, f V II011H y mell sie den schönsten Glanz gicbt. W Suppenspargel 2 Psd.-D . 0.60 Mk. Grüne Spargel- 2 Psd-D. 1.15 Mk. 1 , 0.40 , tdpse 1 , 0.70 , Sprosien-Schvltt- 2 , 0.85 , la. do. 2 , 2— , spargel 1 , 0.45 , 1 , 1.10 , Schuittfpargel 2 , 0.75 , Staugcnspargel, 2 1.15 , nut Ropfen 1 , 0.40 , Dünn 1 , 0.85 , la. do. 2 , 0.85 , la. do. 2 , 1.30 , 1 , 0.45 , 1 , 0.70 , la. do. 2 , 1 — r seiner do. 2 , 1.60 , 1 , 0.55 , 1 , 0.90 , 4 , 1.90 , la. la. do. 2 1.75 , Io. la. do. 2 , 1.25 , 1 0.95 , 1 , 0.70 , la. la. ausgesuchte 2 , 1.90 , 4 . 2.20 , Qualität 1 , 1.05 , Io. la. do. extra stark 2 , 1.45 , 1 , 0.80 ,