unbAu?> tc ichtver W-s "b«r, ch"' «b:ii foll,n'1« onb „ ■btti 1 1,0 geltet« *55*$ NÄSS i’W Wtz t?9!/ Tparkasic 'N gelangten. Tic Sundetts 9c9nin; Un*Q9en- aber mehr 1 un) Reserven. Ter M'ch-nationaler weil die ftQfe seit «9 nanb. In allen )en d>e Einleger durch ihr Geld aus der Lainstag die Auszah- gelelstet wurden, tonn» die Actzahlung ihrer Diese und andere n Schaltern, dach war Jd) die Ansammlungen chgelossen. BisSonn- 1280 000 Kronen nutet, hat die Polizei i|ii, Mislovec, wegen chigendcn Nachncht zu Wie die höchsten Herr- nal aktueller in der Ztg." geschildert. Man igentlid); Sic md 6i. Sie ist kaum mittel« besonders die Hüften st fast gar keine Spur. bis zum Nahtplatzen t. Der Hals ist kurz :! Eigentlich sieht man n Paar kohlschwarzer, trugen. Tiöo, Lchpso, gen bejefjen. Db hem r Augen vergißt man, rgrotz, die Me * MeSend M. Mseugegend hurLeüc langst vollendete Groß« htssaibe ein fahles @c- rtelgrau ist, und hab eigen Fäden durchzogen chen, daß wir dieses in itz dennoch sympathci 1 ic tut das fortwährend, b Preziosität, und ml timme’ fW. I“* SÄ’* ein ««»*” 91 1 ^mut, fn ^jsr-Ä einer'W; “£ >h Mit u”SSjjt mit ngen'»e®. «ichts p -m M^die Unter b^L 'Md, ein * nd)t pii Eqchein°°! 9clutfc i‘1"' “taülenr. er d>e i» 3®" _ Mincr hEziei' «SS» - >•** «Lj. i-StzL U9 ^!l.chte und den ^seiyes / beIn ins 'Li E, unter’ für Moel $eI, ista^s-r-s^^ Nr. 46 Eriche,»! täglich äuge» ©onniag*. Den» Gietzener Anzeiger werden im Wechsel mit den, Ktsflschev tandwltt bie Siehener Kamillen» blätter viermal m der Woche beigelegt. NoiattonSdruct u. Verlag de» V r 2 h l'lchen Univers.-Buch-ubiein» btudeiei (Aietich Lideni Vtedaknon, Lxoedllto» und Drudeiet. Echulftratze 7. «dielte rüx Deoelchent Anzeiger Mtetze». ArrnivrrcdunicktutzNx 51. Erstes Blatt. 153. Jahrgang Dienstag 24. Februar 1903 Gießener Anzeiger General-Anzeiger w Amtr- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen • einoMteili moiiütbcb 76151., eirrtfl» lädklxch DU 2.2U, du.ch Adhole» u ?tivngfirllcn monafhdi 60 15t. durch öieUoü Alk 2.— otrnel» läbil aurlchl Veltellg. Annahme von Anzeige» lü» öit Tageontinnner bi« ootmuiag« 10 Uhr, tifiltnpici« lokal l2151, a«4ivüite 20 151g. (5t »am i»e»thd)i tO» den polu u öligem, xeil V timfo für »Liadi und l'anö* und .Geiichl»taat' Curt Plato, lü, den A n- Aftnentftl k>an« Veck. Volilische Tagesschau. Sill diplomatisches Interview. Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: Im „Bert. Tagebl." wurde am 16. Februar ein Bericht über eine Unterredung mit dem diplomatischen Vertreter des Reiches in Washington, Speck von Stern bürg, veröffentlicht. Einzelne Wendungen, die in diesem Bericht von Sternburg in den Mund gelegt wurden, erregten in der deutschen Presse Befremden und gaben zu Zweifeln Anlaß, ob die Äußerungen des Gesandten von dem Berichterstatter wortgetreu oder auch nur sinngemäß festgehalten waren. Nach der amtlichen Erklärung Sternburgö waren diese Zweifel gerechtfertigt. Der Gesandte machte seine Mitteilung nicht unter vier Augen dem Berichterstatter des „Tageblattes", sondern in Gegenwart mehrerer amerikanischer Prcßver- treter. In keinem der von diesen Herren ihren Blättern übermittelten Berichte fanden sich die beanstandeten Wendungen in der vom „Tageblatt" gebrachten Form. Insbesondere ist cs dem Gesandten nicht in den Sinn gekommen, eine Anordnung des Fürsten Bismarck als antiquiert zu bezeichnen. Man erinnert sich, daß in dem von uns seinerzeit besprochenen Interview, wie es das „Bert. Tgbl." wiedergab, geradezu enthusiastische Urteile über die Vereinigten Staaten und deren leitende Männer enthalten waren. Wir hatten damals sogleich den Vorbehalt gemacht, d a ß der Bericht zutreffend sei. Das Befremden bezog sich keineswegs auf „einzelne Wendungen", sondern darauf, daß der deutsche Geschäftsträger, kaum an dem Ort seiner Bestimmung an» gelangt, ein schier unbegrenztes Vertrauen zur amerikanischen Politik aussprach und eine ungewöhnliche Fülle freundschaftlicher Gesinnungen an den Tag legre, was zumal aus dem Munde eines Diplomaten überraschen muhte. Wenn einzelne Wendungen nicht korrekt wiedcrgegcben sein sollen von dem deutschen Vertreter der Presse, so ändert das bcd> nicht viel an dem Eindruck, den die Veröfsent« lichung der Unterredung machte. Dieser Eindruck allzu lebhaften Entgegenkommens gegenüber den Vereinigten Staaten, die im Venezuela-Konflikt nicht gerade Freundschaftsbeweise gegeben hatten, war das Ergebnis des Berichts im ganzen. Es wird sich bald Gelegenheit finden, die Mitteilungen der amerikanischen Zeitungen über die Unterredung kennen zu lernen und darnach ein genaueres Urteil zu gewinnen, wie sich der deutsche Geschäftsträger in Washington seine Beziehungen zu den Vereinigten Staaten ausgesprochen hat. Wir möchten annehmen, daß im Berliner Auswärtigen Amt die Unterredung an sich, nicht sehr opportun erschienen ist. Der Bund der Landwirte will nicht dulden, daß in den preuß. KreisMttern der Bund angegriffen wird. Die Korrespondenz des Bundes fühlt sich arg beschwert durch einen Artikel, der in den längsten Tagen in verschiedenen Kreisblättern stand, und „überaus schwere Angriffe gegen den Bund der Landwirte anläßlich seiner lebten Generalversammlung" richtete. Gegen solche „unerhörte Treisttgkeit der Chefredakteure der Krersblätter" schreibt die Bundes-Korrespondenz: „Aus dieser Tatsache muß der Bund der Landwirte angesichts der bevorstehenden Wahlen seine Konsequenzen ziehen. Er darf nicht dulden, daß in den Kreisblattern gegen den Bund und damit gegen die st ä r k st e st a a t s - erhaltende Macht gehetzt wird. Welcher Art die Konsequenzen sein müssen, wird weiterer Erwägung Vorbehalten bleiben. Sicher werden sie für die Lreis- blütter nicht angenehm fein, das möchten wir den Herren zur freundlichen Beachtung anheimgeben." Sehr nett ist die Art, wie sich die Bundeskorrespondenz mit dem fraglichen Anathema gegen den Bund aus- emandersetzt. Das Bundesorgan schreibt zu dem fraglichen Kreisblattartikel: „Dabei wird die rhetorische Frage erhoben: „Ist es konservativ, wenn man den Ministern des Kaisers die Verttauenswürdigkeit abspricht?" Ter Hintermann der Kreisblätter scheint also der Meinung zu sein, daß der konservative Mann unbedingt und unter allen Umständen Verttauen au den Ministern haben müsse. Dieser Standpuntt ist so töricht, daß kein Wort darüber zu verlieren ist. Wenn das unbedingte Vertrauen zu den jeweiligen Ministern das Kennzeichen des Konservativismus wäre, dann wäre wohl außer den Geheimräten und einigen offiziösen Journalisten kein Mensch konservativ. Weiß denn der Hintermann der Kreisblätter nicht, daß führende konservative Parlamentarier, die der sogenannten gemäßigten Richtung angehören, fd^on mehrfach im Reichstage und in der Presse betont haben, daß sie zu diesem oder jenem Minister kein Vertrauen mehr hätten? Erinnert er sich nicht der bekannten trefflichen Etatsrede des Grafen Limburg-Stirum im letzten Jahre der Kanzlerschaft des Fürsten Hohenlohe? Und weiß er nicht, daß der Abg. v. Kröcher, den er besonders lobt, ausdrücklich in den letzten Tagen erklärt hat, er habe ebensowenig Vertrauen zu der Regierung wie der Abg. Dr. Hahn?" In der Tat ist der Gouvernenlentalismus fand Phrase, der seit der Deklarantenzeit wieder von den Konservativen Besitz genommen hatte, seit den Tagen Caprivis allmählich aus dem politischen Glaubensbekenntnis Der Rechten eliminiert worden. Sie sagen der Regierung, wenn sic ihnen nicht gefällt, ebenso gut und in der Regel noch derber chre Meinung als die Vertreter der Linken. Daß der Urheber dieser Abkehr vom GouvernementalismuS in den Reihen der Konservativen der Bund der Landwirte ist, das verschweigt die Bundeskorrespvndenz. Kürzere Sessionen? Unser Berliner Parlamentärischer Mitarbeiter schreibt unterm 23. Februar: Ter Reichstag ist zur letzten Session der laufenden Legislaturperiode bekanntlich Mitte Oktober vorigen Jahres einberufen worden. Ta nun der Schluß der Session bereits auf Anfang April festgesetzt, und der Termin für die Neuwahlen voraussichtlich in die erste Hälfte des Juni gelegt wird, so könnte das zur Annahme führen, die Regierung beabsichtige, den neuen Reichstag entsprechend zeitig, etwa wiederum im Oktober, einzuberufen. In untenidjleten Kreisen neigt man dieser Annahme nicht zu, glaubt vielmehr, daß erst der November den neuen Reichstag versammelt sehen werde. Es wird diese Anschauung begründet mit dem Hinweis auf die vom Grafen Bülow wiederholt geäußerte Absicht, auf eine Verkürzung der Sessionen des Parlaments hinzuarbeiten. Tie Regierung kann allerdings das ihrige dazu tun, indem sie das vom Reichstag zu bearheitenoe gesetzgeberische Material möglichst beschränkt, und eine Verkürzung der Sessionen liegt auch im Interesse der Aufrechterhaltung der Arbeitsfähigkeit des diätenlosen Parlaments. Ob aber gerade die nächsten, langwierige Sümpfe um die neuen Handelsverträge bringenden Sessionen fid> ab kürzen lassen, erscheint zweifelhaft. Einige KimerLungeu über alles und neu»s eheliches Külerrecht, zu Nutz und Arommerr der eZeute, welche -«traten wollen. Von einem hessischen GerichtSmann. HL Tie im vorigen Artikel begonnene Darstellung der vor 1900 in Oberhesten in Geltung gewesenen Ehelid-en Güter- Rechte ist um deswillen von Interesse, weil die zurzeit bestehenden, vor 19OU geschlossenen Eyen im wesentlichen unter dem nämlichen ehelichen Güterrecht verbleiben, unter dessen Herrschaii sie euigegangen wurden; und Du je Ehen werden wohl noch bie zwei ersten Jahrzehnte, bis 1U2O. und Daruuer hinaus, in aktueller Wirkung sein. Tas ehelia-e Guterrecht wurde vor i9uU regelmäßig durch das eqie Domizil Der Eheiente festgelegt; Die Geb- lungsgebiete aber lagen in buntem Turu-einander, wie folgendes Beispiel zeige: Die Burg FrieDoerg hatte Solmser ilanDredjt, Die Stadt Friedberg hatte (als ehemalige freie Reichsstadt) das gemeine Reichsrecht, die katholische Ansiedelung, Vorstadt am Burgberg, hatte Rtamzer Land- recht, sodaß also Leute, die nicht hundert Schritte von einander wohnten, dreierlei eheliches Güterrecht hatten. Ta nun diese ehelichen Güterred)te hinsichtlich der Haftung der Eh.frauen für die während der Ehe gemachten F-amilien- schulden verschiedene Bestimmungen enthielten, so ergab sich, daß bei einem Konkurs des in der Burg wohnenden Ehemanns die Frau mit ihrem Vermögen für die halben Schulen haftete, während die Frau des im ersten Hause außerhalb auf der Breitenstraße wohnenden nicht für einen Pfennig auszukommcn hatte; nadj dem Mainzer Landrecht haftete die Frau für ein Drittel mit ihrem Vermögen. Es bestanden in Oberhessen hauptsächlich drei Rechtsgebiete hinsidstlich des ehelichen Güterrechts, abgesehen von einigen kleineren Abweichungen, nämlich das Gebiet des Solmser Landrechts, das fuldische Recht, das gemeine Recht, verbessert durch die hessische Verordnung vom 2. März 1795. Tas Solmser Landrecht galt bis 1900 im Gebiet der Standesherren Solms-Laubach und Solms-Lich, in der Durggrafschaft Friedberg, in der StandeSherrschaft Isenburg, der Grafschaft Hanau, Grafsd)aft Stolberg, Gedern, Ortenberg, Butzbad)- Nauheim, Reichelsheim rc., umfaßte somit ein Gebiet von etwa 100 000 Menschen in der Provinz Oberhessen; außerdem galt es aber auch in ganz Nassau, der Stadt Frankfurt, und einem Teil von Kur- hessen. Tas fuldische Recht galt im Schlitzerland und der Stadt Herbstein, etwa für 10000 Menschen der Provinz Oberhessen. Ter Rest der Provinz hatte gemeines Recht, modifiziert durch die Verordnung von 1795; zu diesem Rechtsgebiet gehört u. a. die Stadt Gießen; insgesamt etwa 120 000 Menschen. Tiese Verordnung von 1795 bestimmte, daß die Ehefrau an der Errungenschaft, „was durch eheliche Kollaboration erobert wird", zur Hälfte anteilsberechtigt ist; dadurch wird ein vom gemeinrechtlichen Kotalsystem durchaus verschiedener wirtschaftlid)er Standpuntt ge- fdjaffen und Der Ehefrau diejenige Stellung zugewiesen. Die ihrer Tätigkeit zukommt. Tas Solmser LanDrecht statuiert gleichfalls das Anteil- recht zur Hälfte an der Errungenschaft für die Ehefrau: außerdem aber wird durch dasselbe der im zweiten Artikel bereits besprochene Beiseß, also ein nach Auflösung Der Ehe durch Tod platzgreifendes statutarisches Erbrecht begründet. Das fuldische Recht Dagegen hat eine ganz andere Konstruktion des ehelid)en Güterrechts: das Vermögen beider Ehegatten wird nämlich durch die Ehe in eine einheitliche Gesamtmasse verwandelt, an welcher jedem Ehegatten die Hälfte zusteht, ohne daß es darauf ankommt, von welcher Seite und in welchem Betrag das Vermögen eingebracht wurde. Wir müssen uns hier auf die vorstehende Charakterisierung der älteren obarhessischen Güterrechte beschränken und können auf weitere Eigentümlichkeiten derselben, die Dcrjdjicbenartige Schuldenbelastung, die Rechtslage gegenüber den Kindern bei beerbter Ehe, die Auseinandersetzung u. s. w., nicht eingehen. Die obige Darstellung aber war unerläßlich, weil die zum Verständnis der Güterrechtsforma- tionen des B G.-D. wesentlich ist und weil der RechtsFcuMcton. Hugo Wolf 7. Hugo Wolf ist am 22. d. M. in Der Landesirrenanstalt bei Wien gestorben. Der Komponist Hugo Wolf war 1860 in Steiermark geboren. Fünf Jahre alt, erlernte er vom Vater das Klavier- und Orgel,piel; Dann ün Konvikt des Denedittinerstifts St. Paul in Karnthen auch die Orgel. Anfangs der achtziger Jahre kam er nach Wien und wurde Schüler des Konservatoriums. Ein Jahr hielt er es dort aus; dann folgte er dem eigenen Wege seiner Natur. Vier Jahre schrieb der junge Musiker Kritiken für eine Wiener Zeitung. Sein Urteil sprach vom Uederwundenen und eröffnete eine neue weite Welt; seine Produktion hatte sie gefunden. Don 1888 an gab er sich nur noch seinem Schassen hin; eine fertige Persönlichkeit trat er in Die Öffentlichkeit und in den Kampf mit ihr. Heute ist dieser Kampf fast ausgefochten und das Wort, das Wolf zuui „Wagner des Lieds" stempelt, hat seine per» hältnismägige Geltung. Hugo Wolf hat über 200 Lieder veröffentlicht, von Goethe 53, von Möricke 55 Gedichte in Musik gesetzt. Zu feinen wertvollsten Gesängen gehören bie Gielen aus Dem italienischen und spanischen Liederbuch von Heyse und GeibeL Dann hat er Chorwerke mit Orchester geschrieben, „bie Christnacht" von Platen, Mö- rideS „Feuerreiter", eine geniale Arbeit, bas &fenlieb aus Shakespeares „Sommernach^traurn". Zu biesen wenigen Taten mag gesagt sein, wie Wolf als Lyriker zuerst auf bas Licb oie Wagnerschen Sillprinzipien übertrug, ander Wortbettamation die Melodie gewann, die Begleitung oft mehr zu orchestraler als klavieristischer Gestatrung erhob und wie er immer bie Stimmung mit bichterischer Sicherheit trifft und charakteristisch erschöpft. Die Kunst bicses Liebs in weitere Kreise zu tragen, hatten sich um ben Komponisten Freunbe und Verstehende zu den „Hugo Wolf-Vereinen" geschart. Als sich Unverständnis und Gehässigkeit aller Orten gegen ihn wandte, wich Wolf mit keinem Schritt; aber feine schwache Natur unterlag und als das Werk des Meisters endlich siegreich ertönte, lag jein Geist gebrochen, in dumpfer Hast. Vorzeitig war die Dahn geendet, die sich noch auf die Oper ausochncn sollte. 9hir Wolfs „(Sortegibst" ist 1896 auf die Bühne gelangt Friedrich Grützmacher j. Wie ein Telegramm auS Dresden meldet, ist dort am Montag ftüh Der bekannte Violoncellist Professor Friedrich Grützmacher ge- swrben. Grützmacher, Der 1832 in Dessau geooren wuroe, war zuerst als Cellist im Leipziger Theater- und Gewandhausorchester tätig und als Lchrer am dortigen Konservatorium. 1860 wurde er als erster Cellist in das Dresdener Hofvrchester berufen, dem er bis zu seinem Lebensende als eines feiner hervorragendsten Mitglieder angrhörre. Grützmacher, der im Lause Der Jahre vorn König von Sachsen zum ttonzertmeifter, Kammervirtuos und Hvf^at ernannt wurde, hat sich auch als proouttiver Musiker betätigt und neben mehreren g-schmauvi lttn Kornpo.iiionen für Cello verschtt- Dene Orche^er- und Kammermusikstüde verfaßt Frankfurter Theater. Aus Frankfurt a. M. schreibt man: In der Tannhäuser- Vorstellung am Samstag gastier.^ Herr H. Jessen oom Staotth^aier in Graz auf Engagement als Wolfram, Herr Jessen sott Herrn Breitenseid ersetzen; es sei vorweg |d>on erwähnt, daß das völlig ausgeschlossen ist Seiner Stunme, die ziemttd) schwach ist, fehlt Der Schmelz, sie vermag beim Forcieren nicht zu tragen und reicht für unser großes Haus nicht aus. Das Spiel kam aus dem Konventionellen nicht heraus und verrät ben Anfänger. Die stimmliche Entgleisung zu Beginn bes britten Aktes wollen wir dem Gaste gern verzeihen, denn so etwas ist bei Gastspielen auf Engagement immer möglich. Neben Herrn Forchhammer in der Tilelpartie hatte Herr Jessen aber auch einen schweren Stand, denn unser Heldenienor Darf diese Leistung getrost zu einer seiner glänzendsten zählen, bie wohi nicht so leicht überboten werden kann. Das Publiium schien einen Teil des Beifalls auch dem Gaste zu spendcn. Von Interesse ist, daß dieser Tannhäuser-Aufsührung Siegfried Wagner beiwohnte, der nad) Frankfurt gekommen war, um Herrn Forchhammer in dieser Rotte kennen zu lernen. Jung- Siegfried soll sich der Theaterlcttung gegenüber höchst an- erf.nnenb über bie Aufführung ausgesprochen uno bemerkt haben, baß die hiesigen rannhäu,cr-i.ufsührungen große oorischritte gemacht hätten. Um noch einmal auf die Ba- ritonfrage zurückzukomm.n, ist. es uns einfad) rätselhaft, warum Die vielen Gäste hier austreten, da Herr Breitenseld, unser ausgezeidsneter Da^tton, gar nicht geneigt ist, von hier fortzugehen. Da er mcht g.h.n will, muß man unwillkürlich annehmen, daß er g.hen soll. Gründe künstlerischer Natur sind ab^r nicht vorhanden, dir eine Entlassung oes Herrn Brettens.Id rechtfert.gten, und so bleibt nur sehr zu wünschen, baß Die Jntenoan^ fich der Ansicht von Publikum und Kritik nicht verschließt, Die dahin geht, daß Herr Breit.nscld eine sc.>tz^iswerte Kraft ist, die unter allen Umständen für Frank,urt zu erhalten ist. tw., Tarmnadl. Henneberg-Seide ruftand der zurzeit bestehenden, vor 1900 geschlossenen Ehen sich darnach richtet. Mit dem 1. Januar 1900 nämlich sind zufolge Einführung des B. G.-B. die genannten älteren Rechte in absoluter Weise aufgehoben morden; und hieraus erwuchs- »der Gesetzgebung die Obliegenheit, den Rechtszustand dieser Ehen mit möglichster Beibehaltung der bisherigen Lage dem B. G.-B. anzupassen, unb dies ist durch das hessische Ausführungsqesetz geschehen, worauf unten mit wenigen Worten zurückzukommen ist. nur direkt! — schwarz, weiß n. farbig, o. 95Pp. bis Mk. 18 —p. Sölct., für Blouson u. Roben, Franko u. schon ver» Durch welchen Umstand der Wagen in Brand geriet, ist noch nicht aufgeklärt. — Atlasbleicement ist von der Fabrik technischer Produkte Atlaswerke in Frankfurt a. M. ein Bindemittel benannt worden, welches dazu bestimmt ist, Eisen und Stein miteinander zu verbinden, d. h. als Ersatz für Blei und ähnlich wirkende Stoffe, als sogenanntes Metallcement, Verwendung zu finden. Derselbe kommt in Tafeln in den Handel. — Erledigt ist die Stelle eines Amts dien ers bei der Großh. Babedirektion Bad Nauheim (dieselbe ist den Militäranwärtern Vorbehalten). — Mittel gegen Zeitungsborger. So mancher Abonnent ärgert sich, wenn der Nachbar, der zu geizig ist, eine Zeitung zu halten, aber doch wissen möchte, was in derselben steht, öfter oder sogar regelmäßig zu ihm schickt mit schönem Gruß und man möchte so gütig sein, ihm auf einen Augenblick die Zeitung zu leihen. Aus Gutmütigkeit, aus Geschäftsrücksichten und um sich mit dem freundlichen Nachbar nicht zu verfeinden, wlllfährt man seinem Ersuchen immerfort, wenn auch mit geheimem Grimm über die fortwährende Unverfrorenheit des Herrn Nachbars. Für solche Fälle dient folgendes „praktische Rezept": Man schneide sorgfältig eine beliebige Notiz aus der Zeitung, ehe man sie weltergicbt. Äurg nachdem sie verliehen ist, wird ein Bote des Borgers fortrennen, um ein Exemplar derselben Nummer zu kaufen. Die Leserinnen, unter denen das Blatt zirkuliert, werden ebenfalls, jede für sich ein Exemplar kaufen, keine kann ruhig schlafen, ehe sie weiß, was die ausgeschnittene Stelle enthielt. Man wiederhole dasselbe Experiment den nächsten Tag mit gleichem Erfolge, in hartnäckigen Fällen noch einige Male, bann aber wird es nicht mehr nötig sein. st. Ober-Widdersheim (b. Nidda), 23. Febr. Ein Schulhausneubau wird in diesem Frühjahr hier be- gönnen werden. Bis zum Herbst soll der Rohbau fertig sein und im nächsten Frühjahr der innere Ausbau in Angriff genommen werden. Im Herbst ober Sommer 1904 gedenkt man den Bau seiner Bestimmung übergeben zu können. Offenbach, 23. Febr. Em schweres Unglück trug sich gestern in der Frühlingsaustraße zu. Em junger Mann spielte dort mit einem Flobertgewehr; dabei entlud sich dieses und das Geschoß drang dem kleinen Schwesterchen des Schützen in den Unterleib. Das schwerverletzte ftinö wurde sofort in ^>as Krankenhaus transportiert, wo es gestern nachmittag operiert werden mußte. Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. Die K. Eisenbahndirektion Frankfurt a. 5PL teilt mit, daß irgend welche Entscheidung bezüglich bc5 Eisenbahnprojektes zwischen Wetzlar und Butzbach nicht getroffen ist. — Mit den Renovierungsarbeiten an der Stadtkirche zu Butzbach ist bereits der Anfang gemacht worden. — In der Nähe des Bahnhofes Ingelheim geriet neulich nachts ein Baucrnwägclchcn, in welchem Stroh gelagert war, in Brand; am Morgen fand man unter den Trümmern des verbrannten Wagens die Leiche eines Gemüsehändlers aus Gonsenheim, welcher in dem Wagen anscheinend geschlafen hat und von dem Feuer überrascht wurde. Lutasgemeinde. Ten 14. Februar. Rechtsanwalt in Alzey, und Anna Charlotte Tochter des Rentners August Ackermann in zollt ins Hau? geliefert. Reiche Musterauswahl umgehend, meiden- labt ik Heiüicberg, Zäricu. 34 Meteoroiogtsttle Beovdcyrungcn der Station Gießen. ^amiliririladjridjtcn. Weiß, Einjährig-Freiwillig-Gefreiter', Vermischtes. • Von der Lauter, 22. Febr. Heute in der Frühe wurde in dem nahe dem Orte Ginsweiler vorbeifließenden Odcnbache der Polizeidiener Peter Zapp von Ginsweiler in einem Zustande aufgefunden, der darauf schließen läßt, daß der Genannte erschlagen und in den Bach geworfen wurde. Bis jetzt ist der Vorfall noch nicht aufgeklärt, doch hat die Gendarmerie von Lauterecken als der Tat dringend verdächtig, den umherziehenden Siebmacher Wilhelm Blarn von Earlsberg verhaftet. ♦ Kaiser Wilhelm als Journalist. Aus London schreibt man: Mit dieser Spitzmarke versieht der Londoner „Morning Advertiser" die folgende Bemerkungen: „Die Lebhaftigkeit des deutschen Monarchen glauben wir zum gewissen Teile auf seinen journalistischen Instinkt zurückführen zu müßen Wenn der Kaiser etwas Neues hört, fühlt er sich versucht, die Angelegenheit zu kommentieren. Wenn er etwas Außergewöhnliches entdeckt, so zeigt er das Bestreben, der Sache auf die Spur zu kommen und es der Welt zu offenbaren. Er empfindet stets, was der geborene Journalist empfinden muß: dem Publikum mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Daneben hat der Kaiser über seine journalistischen Kollegen aber auch manche Vorteile, und so darf er zum Beispiel sicher cm, daß seine Leitartikel nicht von einem Blatte, sondern von allen Blättern in zivilisierten Ländern nachgedruckt und besprochen werden. Und doch, wenn wir an die letzte Kritik des Kaisers über das Alte Testament denken, kommt uns der Einfall, daß es in solchen Fällen besser ist, den Ratschlag Dr. Johnsons zu befolgen, welcher Gelehrte, als man ihn nach einem Glauben fragte, erwiderte: „Ich teile den Glauben aller oernünftigen Leute." Als der Fragesteller weiter in Dr. Johnson zu dringen versuchte und sich erkundigte, welcher Art denn dieser Glauben sei, wurde dem Naseweis der Bescheid: „Vernünftige Leute schweigen sich aus." * Ein guter Schluß ist die Hauptsache. Tas dachte der Bürgermeister einer Landgemeinde in Süddeutschland, als er erkoren wurde, bei einer kirchlichen Festlichkeit die Rede auf den Oberhirten zu halten. Er schilderte den Werdegang desselben, seine Studien, seine Priesterivelhe, seine Wirksamkeit als Kaplan und Pfarrer auf den verschiedenen Posten, die er inne hakte, um bann zum Schluß mit Begeisterung auszurufen: „Ja, meine Zuhörer, Gottes Mühlen mahlen langsam, aber sicher. * Eine köstliche Jagdgeschichte lesen wir in „Wild und Hund": „Am Stammtisch war die JagdgesellGestorbeu: Georg Leehsim. Emilie Kuntze $8: Getraute. Johannes Welter, Marte Ackermann, Aus Stadt und Land. Gießen, 24. Februar 1903. * Feiert Carneval! „Frau Hannebambel" schreibt im „Darmst. Tagt. Anz.": Tutefchall und Pritscheknall Dbnn im Ok>r aam kriwwle, Feiert luftia Earneval, bärf5 eich kaans vaiwwle! Heiner, boft-be febun e Nos, Boia^rock un -frage ? Schorschje faaf der nor e BloS For um druff zu haqe! Wos e Juchze un Gedees, Wos en bunte Zores, Bivatrut, Tromvetestöff — Macht nor nst kapores! Bunte Schlange mm Bakuer Thun die Lust borefff ebnet be, Bor Konfetti kann vier schier Nir mehr unneri cbetbe. Hei. be§ is en dolle Spuck Heit in unsre Galle! To be§ scheene Madche auck, Wo ber Clown bhub taffe! Hi, er kißt te ab — un wie! Doch ber Olt, der Schote, Haat em aa’ uff die Batt'rie, Als wär des Dabote! Clter Brummbär, des wor dumm, Heit muff mer des foffe. — Alle Narren rund erum Is er setz zum Bosse, Hortig is en Kreis aebildt, Wo en dkmt umhibbe, Unb der Olt suchsdeiwelswild Kann en net entfehlibbe. Tfroifein Rota verzig Johr, Mit aemolte Backe Seitzt: „Ach, dbet doch Aaner nor Mich emol io packe!" Streit wie doll Contetti aus Nooch de Herrn, doch leider £?aafe die voll Schreck un Graus Wos se könne weiter. In de Kallee's fam-mer beit Nerfends Platz mehr frieie. Alles schwimmt in Seligkeit, Strampelt vor Daanieie, Unb die närrisch Hauskapell .^inntrabummt dezwische, Narrelieder laut un hell Wem de,zu gekrische. En Radau herrscht in de Bud, Daff mer um bald borzelt, Doch wer aamol hocke dhut, Bleibt wie a'qeworzelt. — Wie beseffe rollt das Geld. Kann mer kaans woS bumpc ? Gott, rote schee is doch die Welt, Un wos sin mer Lumpe! Tuteschall un Pritscheknall Dhun im Ohr aam krirorole, Feiert luftig Carneval, 's darss eich kaans vairowle! Treibt de Aschermittrooch dann Aus des Narrewese, Ei, bann dhu mer so, als roann Mirs net warn geroese. Höchste Temperatur am 22.- 23. Februar 4- 14,8r'C. Niedrigste „ „ 22.-23. „ 4- 6,3 U. |djaft heute vollzählig zusauiinen, denn bei einem kur ^agd- sreunde war ein als lüujtiger Jäger bekannter und allseitig beliebter Vetter zu Besuch, deut zu Ehren heute eine fidele Sitzung statlfand und morgen eine fioye Jago abgehalten werden sollte. Tie Stimmung wurde immer uuyßctd)jener, ein Scherz jagte den anderen; auch an niajt böse gemeinten Reckereieil sehrte es nicht, die denn auch niajt übelgt.nommen wurden und nur dazu beitrugen, die Stimmung zu erhöhen. Besonders X., ein ausgezeichneter Schütze, und Z., der wegen seines Pechs berühmt mar, hatten es aufeinander abgesehen, und so proponierte denn L. auch dem s2). die Wette, der eine solle am nächsten Tage das tragen, was der andere geschossen habe. Wer sich dagegen weigere, habe einen Korb Sekt zu geben. s2). nahm natürlich in der Weinlaune und um sich keine Blöße zu geben, die Wette an, und in später Stunde ging man dann auseinander, um sich in der Frühe wieder zu treffen zum frohen Weidwerk. — Alles erschien pünktlich in bester Stimmung, nur A. hatte einen Bombenkater mitgebracht; an seine Wette hatte er nicht mehr gedacht. Gegen Mittag hatte der arme 9). schon aufjer seinem Kater drei Hasen und ein paar Fasanen zu schleppen, dabei bann die Aussicht, noch einiges dazu zu bekommen, außerdem den Hohn der Freunde und das maliziöse Lackeln, womit T. bei jedem Fasan oder Hasen, den A. mehr tragen mußte, dem armen verkaterten Manne seine Flasche zur Stärkung offerierte. T. selbst| hatte noch nichts zu tragen, denn bei dem Kater dachte A. an nichts weniger als ans Treffen. — Als man gegen 3 Uhr in einem Bauernhöfe, wo man einen kleinen Weinkeller etabliert hatte, Trinkpause machte, trug 9). noch einen Hasen mehr unb wurde natürlich ob seines Pechs weidlich gefoppt, nicht zum wenigsten von 3t. selbst. Schließlich wurde das unferm Freunde doch zu toll, er stand auf und ging hinaus. Man sah ihn auf dem Hofe mit dem Hofbesitzer unter handeln, dann faßte er in die Tasche und gab dem Dauern Geld. Hierauf kam er wieder herein und setzte fick), als fei nichts vorgefallen. Schließlich brach man auf, X. natürlich unter Ausdrücken des Mitleids für den armen 7). Recht lang aber wurde T.'s Gesicht draußen, denn ohne eine Miene zu verziehen, ging $. zu den vor den Ställen wühlenden, ie 50—§0 Pfund schweren Ferkeln. Bums — eins derselben oeckte das Schlachtfeld, dann drehte er sich, bums — eine schwere Gans hauchte ihren Geist aus, und ohne ein Wort zu verlieren, nur mit einer souveränen Handbewegung, lud er X. ein, die „Beute" auf» zupacken. Jeßt hatte D. die Lacher natürlich auf seiner Seite, und da 2L feine Lust hatte, die Last nach Hause zu schleppen, erklärte er sich freiwillig zur Lieferung des Korbes Sekt bereit, und indem ?). dazu seine „Beute" als Festschmaus stiftete, wurde audf er vom weiteren Tragen des Wilde? entbunden, und am Stammtisch aab's am nächsten Abend ein großes Festessen mit Sekt -u Ebren der Freunde. Kassel. Getaufte. Matthausgemeinde. Ten 14. Februar. Dem Friseur August Henkel eine Tochter, Elisabeth, geboren den 21. November 19u2. Denselben. Dem Arbeiter Adols Gottwald em Sohn, Reinhold Ferdinand Gustav, geboren den 28. November 1902. — Markusgeme ind e. Ten 15. Februar. Dem Loko- nrotivheizer Adols Rmker ein Sohn, Friedrich Adoli, geboren den 10. Januar. Denselben. Dem Kammann Friedrich Laih eine Tochter, Johanna Friederike, geboren den 5. November 1902. — Lutasgemeinde. Den 8. Februar. Dem Laboratoriums- diener Max Ihle eine Tochter, Tora Anna, geboren öcnJS. Januar. Ten 15. Februar. Dem Kaufmann Heinrich Roth ein Sohn, Karl Walter, geboren den 25. Dezember 1902. Denselben. Dem Former Adanr Weber em Sohn, Hans Eduard, geboren den 24. Oktober 1902. Denselben. Dem Postboten Heinrich köchel eine Tochter, Maria Katharine, geboren den 14. Januar. Denselben. Dem Briesträger Heinrich Rück ein Sohn, Robert August Hemrich, geboren den 8. Februar. Tenselben. Dem Etsenbahnschasiner Kar! Appel eine Tochter. Mathilde Elisabetha Aiargaretha Katharina, geboren den 5. Januar. Beerdigte. Ai a t t h ä u S g e m e i n d e. Den 16, Februan Ernst Törmg, Privatmann, verheiratet, 71 Jahre alt, starb den 13. Februar. — M a r k u s g e m e i n d e. Den 14. Februar. Karl Bögler, Zementierer, verheiratet, 27 Jahre alt, starb den 12. Februar. Den 18. Februar. Elise Raqer, Tochter des Taglühners Johann Georg Kaiser, 16 Jahre alt, starb den 16. Februar. — LukaSg e m einde. Den 18. Februar. Dorothe Einhäujer, geb* Todt, Ehesrau des Labemeisters i. P. Eberhard Emhäuser, 70 Jahre alt, narb den 16. Februar. — Johannesgemetnde. Ten 17. Februar. Wilhelm Seipp, Bauimternehmer, 52 Jahre alt, starb den 15. Februar. §pv?lpUn der orrnmgteu Frankfurter ZtadttHeater, Opernhaus. Mittwoch den 25. Februar, abends halb 8 Uhr: »Der Zigennerbaron." Donnerstag den 26. Februar*): „Götz von Berlichingen". Freitag den 37. Februar geschlossen. Samstag den 28. Februar: „Ter Ring des Nibelungen". Boradend: „Da? Rheingold." Sonntag den 1. Atärz, nachmittags halb 4 Uhr: „Der „Postillon von Lonjumeau". Abends 7 Uhr: „Tie kleinen Aiichus. Aiontag den 2. Marz, abends halb 7 Uhr: „Der Ring des Nibelungen." Erster Tag: „Tic Walküre." Schauspielhaus. Mittwoch den 25. Februar: „Venus Auadyomene." Donners» tag den 26. Februar, abends halb 8 Uhr: „Monna Banna." Freitag den 27. Februar: „Rosenmontag." Samstag den 28. Feb- ntar: „Hamlet." Sonntag den 1. Marz, nachmittags halb 4 Uhr: „Im roeißcn Röhl." Abends 7 Uhr: „Hamlet." 'JJlontag den 2. März: „Alt-Heidelberg." *) Aniang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr. Gerichtsfaal. Mainz, 20. Febr. Weinhänbtcr Jakob Löwenstein aus Penbersheim, luobubaft m Mainz, soll dadurch im Jahre 1901 W e i n v er s äls ch n n g verübt haben, daff er Trester» und Trusen- roctue mit ariderem Wein »erstochen und feilgebalten hat. Ter Baleides Angeklagten hat im September 1901 in Vendersheim zwei Stück Trcst rr ci ic m t id x und Wasser züberertet waren, und ein Sluck TvHcmvcin zu dcm Preise von 130—135 Mk. vro Stück gc» far1:. - v : Brühe u u. de dann mit drei anderen Stück Wein ver- stochen, ns,es >reNetzU)orausgegangeiien id^abrllationzu, daneben : Reingeivmn beträgt nach M. im Lorj., als 2im- B. verteilt. Der Äortrag 6« staut Mjti. icinbe. Ten 14. Februar. ;eg, und Äuna Äfartoue ers August Aämnamr in inde. Ten 14. Februar, er, ßliiabett), geboren den , Arbeiter Adolj tiottroalö geboren den 28. November ii 15. Februar. Tein Älo- riedrich Adoli, geboren den mann Friedrich Lach eine den 5. lltovember 1903. - in Tem Laboratoriuins- in, geboren ben2. ^nnuar. iridj Notb ein coljn, Rarl Tenielben. Dem Former , geboren den 2A. Dlrvder mx\6) WV eure Tochter, Januar. TenMen. Tetv Mett August yeumch. ge- rem «Liienbahnjchafiner Rar. ei^a Alargareiha Kalharnnt, „äfurter einbe. Len 16,.^ et, 71 Jahre chl, starb den r Tochter des Taglohne^ 'starb den 16. Mim'. - tffäsrig S3»«1' §etlrc tl »b t3 $* j_ 1 W i öft. ■5 d I 1 3 4 i , S* Lgih 8 U6r: »2et abends ya>u DSIt 26. iflt 8e»T5>: ^Q" elungen. JLlb 4 M- l, nachntlK.^ie tW« WV7uuht‘\^oluiq nds bald/ M. Dallürc- 'ar-, n5?5 ^>nt°g den ,.^8imx7W. WM ÜliSWK-- „fit Ö»'^" ^ekanntinachrrng. Königreich Rumänien ESiimdigTOn.g' der 5 prozentigon fünfjährigen Schatzanweisungen vom Jahre 1899. Tn Gemässheit der Anleihe-Bedingungen kfindigt der Bnmänieche Finanzminister hiermit die sämmtlichen 5prozentigen fünfjährigen Schatzanweisungen vom Jahre 1899 zur Rückzahlung am !■ Juni bi. St« 3®63a Die Verzinsung der filnfjäbiigen Scbatzanweisnngen hört an dem vorbezeichneten Termine auf. Die gekündigten Schatzanweisungen weiden mit ihrem vollen Nominalbeträge eingelKet: die nrir der Einlfanug za beaaftrageuden Stellen und das bei der Rückzahlung zu beobachtende Verfahren werden rechtzeitig vor dem Rtickzahluugstermine bekannt gemacht werden. Bakareet, den 8721. Februar 1903. D©!- ^iriÄraSUlirliSiSr. gez. t. CubIiucbcu. Königreich Rumänien. 5% amortisier bare Bestie von 1033 im Nennbeträge von Francs 185,000,000 = Mark 149,850,000 = Lei Gold 185,000,000. Tilgung binnen 40 Jahren; verstärkte Verlosung oder Kündigung bis zum 1. März n. St. 1913 ausgeschlossen. Die Rumänische 5% amortisierbare Rente von 1 903 im Nennbeträge von Francs 185,000,000, welche ausschliesslich zur Konvertierung und Rückzahlung der im Nennbeträge von Francs 175,000,000 im Umlaufe befindlichen 5% fünfjährigen SchaUanWeisungen zu verwenden ist, ist auf Grund des am 13. Februar d. J. veröffentlichten Prospektes zum Handel und zur Notierung an der Berliner Börse zugelassen. Mit Bezug auf die unterm 8./21. Februar d. J. erfolgte Kündigung der gesammten 5% fünfjährigen ScbatzauWeisungen zum 1. Juni d. J. bieten wir hierdurch den Inhabern der gekündigten, noch nicht zur Konvertierung gelangten 5% Scbatzanweisnngen nochmals den Umtausch, jedoch unter den nachfolgenden veränderten Umtausch-Bedingungen gegen Obligationen der 5% amortisierbaren Rente von 1903 an. Diejenigen Inhaber vorbezeichneter Schatzanweisungen, welche von dem ihnen hiermit eingeräumten Umtauschrechte Gebrauch zu machen beabsichtigen, haben die umzutauschenden Scbatzanweisnngen bis zum Sonnabend, den 7. März 1903 einschliesslich bei einer der nachstehend verzeichneten Umtanschstellen einzareichen bezw. anzumelden. Der Umtausch findet statt: in Berlin bei der Direktion der Discouto-Gesellschaft, » dem Bankbause 8. Bleichrüder, in Frankfurt a. M. bei der Direktion der Disconto- Gesellschatt, „ Hamburg bei der Norddeutschen Bank in Hamburg, , L. Behrens & Söhne, , Breslau , E. Heimann, „ G. v. Pachaly’s Enkel, „ Köln „ Sa). Oppenheim jr. & Co., „ Dresden „ der Sächsischen Bank zu Dresden, „ „ Allgemeinen Deutschen Credit-Anstalt, Abteilung Dresden, „ Leipzig „ „ Allgemeinen Deutschen Credit-Anstalt und bei deren Abteilung Becker te Co., „ „ Filiale der Sächsischen Bank zu Dresden • während der bei jeder Stelle üblichen Geschäftsstunden unter folgenden Bedingungen: Im Umtausche werden für die der Einlösung unterliegenden 5% fünfjährigen Schatzauweisungen im Nennbeträge von je Francs 50u — Mark 405 — Lei Gold 50U, Zug um Zug Obligationen der 5% amortisierbaren Rente von 1903 in gleichem Nennbeträge von je Francs 5uO = Mark 405 — Lei Gold 5ü0 nebst einer baren Zuzahlung von je Francs 7,50, d. h. I1/, Prozent des Nennbetrages der Francs der umzutauscheuden SchatzanWeisungen, um- gereebnet zu Mark bl,40 für Francs 100 mit M«rk ti,i<> gewährt. Der zu verwendende Schlnssscbeinstempel wird von den Umtausch- steilen getragen. Die einzuliefernden Schatzanweisungen müssen mit Kupons über die vum 1 Dezember 1902 laufenden Zinsen versehen sein, wogegen die Obligationen der neuen Anleihe, gleichfalls mit Kupons ütier die vom 1. Dezember 1902 laufenden Zinsen versehen, ausgehändigt werden. Anmeldungen auf bestimmte Abschnitte der 5% amortisierbaren Rente von 19u3 können nur insoweit berücksichtigt werden, als dies nach dem Ermessen der Umtauschstelle mit den Interessen der anderen Umtauschenden vereinbar ist. Bei den deutschen Stellen können nur 5°/0 Schatzanweisungen eingeliefert weiden, welche den deutschen Stempel tragen. Die dagegen auszugebeuden Obligationen der neuen Anleihe sind ebenfalls mit dem deutschen Stempel versehen. Bis zur Fertigstellung der definitiven Stücke der 5°/0 amortisierbaren Rente von 19u3 werden in Deutschland von der Direktion der Disconto-Gesellscbaft und S. Bleichröder ausgestellte Interims- scheine abgegeben, gegen deren Einlieferung in Gemässheit näherer Bekanntmachung die definitiven Stücke, ohne Rücksicht auf den Ausgabeort, vuu allen deutschen Umtanschstellen kostenfrei aus- gehäudigt werden. Anmeldnugsfurmulare zum Umtausch können von allen vor genannten Umtanschstellen kostenfrei bezogen werden. Äusser bei den vorbezeichneten Stellen in Deutschland findet der Umtausch der der Einlösung unterliegenden 5°/. fünfjährigen Scbatzanweisnngen gegen Obligationen der neuen 5 ,-0 amortisierbaren Reute in Bukarest, Paris, Brüssel, Antwerpen und Amsterdam unter den von den Umtausche teilen in diesen Städten auszugebeuden Bedingungen statt. Berlin und Frankfurt a. ML, im Februar 1903. Direktion der Disconto-Gesellschaft. 1692 8. Bleichröder. Amtliches Dciaiiuuimujun^ In das Genossenschafts-Register wurde heute bezüglich des „Konsumvereins Gießen und Umgegend e. G. m. b. H." zu Gießen eingetragen: Der Schriftsetzer Paul Niewlsch zu Gießen ist für das aus- geschiedene Vorstandsmitglied Gustav Holtberg bis zur er- 1‘olgtcn Ergänzungswahl vom Aussichtsrat als Vorstandsmitglied besteltt. 1689 Gießen, am ZI. Febr. 1908. Großhcrzogliches Amtsgericht. Hosivcrstcigcruiig der Stadt tztietzeu. Montag, 3. März 1903, vor- mtttags 11 Uhr beginnend, werden in der Wirtschaft ,,Zur WeUcrSdurg" bei L-tejca aus dem Distrikt Hangelftetu ver- Hcigeri: 93 Fichtenstamme mit 44,83 fm, 1 Buchensianiin mit 0,69 Im (Schiullyotz), 130 rm Bua-en-Scheüholz, 22 , Eichen- „ 57 a Buche n-Krrüppelholz, 28 „ Elchen- „ 5 , 9laöel= d3 „ Buchen-Stockholz, 22 „ Eichen- „ 18 „ Nadeln 1825 Wellen Buchen-Retstg, 550 „ Etchen- 750 „ 9laöel^- „ 170 „ Weichholz-Reistg. Greßen, 21. tzedruar 1903. Der Cberburgeiineifter. 2)1 ecu m. 1653 Holz-Versteigerung. Donnerstag, den 26. Februar, von vormittags 9'/z Uhr an, soll im Anneräder Gemeindewald in den Abteilungen 14 C Barraken und 28 Fichtenftrauch nachverzeichnetes Holz versteigert werden: A. Bau- und Wertholz: 17 Eichen-Stämme, 2,74 tm haltend, 6 Birken- „ 1,49 , , Wagnerholz 12 Radel- „ 3,70 , 23 Eichen-Derbstangen, 1,81 fm haltend, 19 Radel- „ 1,91 7 6 rm Hainbuchen-Nutzknüppel, 12 , Birken- „ B. Brennholz: 10 rm Buchen-Scheitholz, 25 „ „ Knüppel, 63 , Eichen- und Birken-Knüppel, 20 „ Äiadel-Knüppel, 1600 Buchen-WeÜen» v 4250 Sachen- , j Durqforltung, 100 Radel- 32 rm Buchen-, Eichen- und Nadel-Stocfholz. Bemerkt wird, daß das Bau- und Werkholz von mittags 12 Uhr an zur Versteigerung kommt und in nächster Nähe der Ganseburg lagert. Die Ziisammenkunft ist aus der Grun- bergerstraße, Kreisstraße Einschnitt Annerod—Gießen. Annerod, den 20. Februar 1903. Großherzogliche Bürgermcisterei Annerod. Horn. 1651 steinkohlell-BezilMestüschast Gießen. Wir ersuchen unsere Niitglieder, die Bestellscheine bis zum 1. März ausgcsüllt an den ersten Vorsitzenden, Herrn A. Dickore, Schanzenstraße 8, zurückzugeben, andenisalls auf rechtzeitige Lieferung des bestellten Kohlenquantums nicht gerechnet werden kann. Mitglieder, welche Briketts (Grube Friedrich) wünschen, wollen diese ebenfalls bis zum obigen Termin besiellen, jedoch nicht unter 25 Eentner. 1-199 Gießen, den 1?. Februar 1903. Der Borstand. Holjversteigerung Donnerstag, den 26. Februar, vormittags von 9 Uhr an, kommt im Großen-Bufeckcr Gemeindewald in den Distrikten Entenpfuhl und Kirschbaum nachoerzeichnetes Holz zur Versteigerung : 53 Eichenstämmem.l6,3lfm 176 Nadel „ , 78,76 „ 11 Buchen , , 1,40 , 83 Eichenderbstg. „ 1,62 „ 208 Nadel , „ 10,91 „ 1195 Nadelreisstg. u 8,38 „ 205 rm Buchen Scheit, 32 , Elchen „ 4 , 2ladel „ 106 , Buchen Knüppel, 63 , Elchen n 24 „ Nadel u 3440 Wellen Buchen-Rriser, 2450 , Eichen- u 920 , Nadel- „ 120 rm Buchen, Eichen und Nadel Stock. Holzversteigerung. Versteigert werden: Montag, den 2. März l. IS., vorm. 10'/, Uhr, aus den Domaillalivatd-Tlsirltten Tiefstruth und Rotheberg, Forst wartet Eichelsdori: Stämme: 2 Elchen voll26u.30omDurchm., 11 u. 6mLänge—1,00f«, 3 Lärchen , 22—32 „ „ 11—20 „ „ =3,67 „ 6 Fichten „ 17—26 „ „ 16-21 0 „ =4p9, 2 Kiefern „ 26ll27 „ „ 14,8 u. 16 „ „ = 1,65 „ Nutzreisig: 7 ,w Fichten (zu ^eiterbäumen u. Äerüststcmgen geeignet). Lcheiter: 1051 rm Buche (hierunter 60 rm Wagnerhotz, Felgen); Knüppel: 150 r« Buche, 63 rm Elche (hierunter bv rm 2 m lang, Wagnerholz und Piosten), 12 rm Fichte (8 m lang), 7 nn Lärche (3 m lang), 22 rm Kieler, 12 rm Erle, 2 rm Pappel; Reisig: 600 rm Buche, 284 rm Etche, 10 «w Fichte, 8 rm Lärche, 15 rm Kielern, 32 »in Erle; 5tödc: 86 rm Buche (mehrfach zerkleinert und zur direkten Serfeuerunggc eignet), 100 rm Buche (gewöhnlich) 48 rm Etche, 7 rm Nadel, 10 m Hauspäne. , , Tas Holz kann sämlltch auf chauffierten Wegen abgefahren werden. , Tte Etchenstämme im Ttstrtfl Rotheberg sind mit einem roten Kreuz gezeichnet und das im $iftritt Langebäum veremzell sitzende Kiefernholz wird nicht vorgezeigt. Beginn der Versteigerung tm Distrikt Tiefstruth Abteilung 3 am Tor. Nähere Auskunft erteilt der Großh. Forfnvart DchmUt zv Eichelsdorf. Eichelsdorf, 22. Februar 1903. Großherzogliche Cbeiiorfterei Eichelsdorf. Irautroein. 1683 Ter Anfang ist an der Rabenanerftraße. Benierkt wird, daß bet dem Eichen- und Nadel- Stammholz sich sehr schöne Schnittsläinme befinden, und das Eichen-Scheitholz sich zu Werkholz eignet. Großen-Bufeck, 20. Feb.1903. Gr. Bürgermeisterei Gr.-Buseck. Schwalb. 1635 rei U rektur H Rh« nische« TechnikumBingen Hönere Fachschule lur Maschinenbau u.Elektrotecnnik Erbältlloh serhdlgen. Mineralbades du« bl H Mineralbad Brückenau aase r Ist von hervorragender Heil- blasen e D'i t zi e neonrer Dloth Blnsenleldeu, Dir habe Sie Pvogrm jgudde am L hat. Sie ist &u gewähren. Eisend ahr gewisse Less Zahlen könne 10 Monaten der Etat nac in der Lerai feit in den vorsichtig ver würden, Hans nahmen durü schicht würden bemühen, dei ohne sich auf Wallung werd, Verbesserungen nagen. Sparst einjachung des ollen uberflüssi slüssiger Lean in den Ausgai heit. Die zu au^ den bette tbttbaueä ni laues solle don 90 Mill forderten Mi^ ausreichen, l gebracht werd er, der Mim'/ falten, [treng j die /ich an ui fti dagegen be öisenüahner zu Anforderungen n sei fest ents> Samten zu er Kommissionen cinjaUen und der Arbeiter i betrage gegen die C-iscnbahn Der Minister Worten feinet ans, daß es Personals und werde, den be ung gerecht 11 beachtende L fljatjüi die Minister betör Qui Treue uni gung uniflüni entschlossen, se benwkraten he Kn. Ex gastlichen oei der konserl Kraü l KA US fit.4* •s'rf Uochr ° «nll"*1 IM* * SS w di« s" S'klinifl k» & K' «« ® i|t .5 Ci„e,n= Tew-5"Nst 6rau*t S Si, g^h »c„bcä ^nrelz. Koi,ium 'in den ^d >. . tatiH L-i» röani|i Hervorragende Marke! Vorrätig von JL 1,80 die ganze Literfl. vis zu d. feinft. Marken bei Herrn Jacob FrieSlebeu, Glotzen, Vahnhofstr. 60. ,M J^ort-Qmpacjnie Ja? Deutschen t 1493 Zimmergeschäft. frisch eingetroffen. 1604 Eberhard Metzger Künstler. 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März 1903, abends 5*/, Uhr präzise mit einer Programm. „Die erste Walpurgisnacht“, Ballade von Goethe für doli, Chor und Orchester, op. 60, komp. i 831 bia 1882, umgearb. 1»42 . . F. Mendelssohn-Bartholdy. 2. Neunte Symphonie mit Bchluaaohor über Schillere Ode an die Freude, op. 125 in D-moll, für Orchester, Soli und Chor, begonnen 1817, vollendet 1823 ....... L, van Beethoven Eintrittskarten sind in der Musikalienhandlung des Herrn Ernst — . Cnallier (Rudolphe Nacht.), für Studierende auch bei Herrn Hausverwalter Stork und abends an der Kasse zu haben. Zum Konzert: Spenreitz 4 Mk , Eintrittskarte 3 Ms., Studenten* karten 1 Mk. — Zar Hauptprobe: Ein tritt, karte 1.50 Mk., Studenten karte 1 jik , Schülerkarte 50 Pfg. 1644 Vollständige Texte 20 Pfg. A Gruppenaussührungen Herrenkarten 60 Pfg. Damenkarten 40 Pfg. Gallerte 20 Pfg. Mitglieder mit Familien frei. Fechtverband Giessen-Lahr. am Samstag dem 28. Februar 1903, abends 51/, Uhr präzise. 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Plauk. 487) 4-Zimmer°A>oynuug, 'JJiün- sarde, an ruhige Famllie zu vermieten_______Alicestratze 27. 496) Zn meinemilleuhauJiicbifl» straße 33 ist noch der 11. u. iv. Stock vorn 1. April 1903 ab zu verm. Näh. Bismarckstrape 32,11. 8411 Die seich er von Herrn Professor Dr. Heimberger mne- gehabte Wohnung, Molcke- stratze 3, tft durch dessen Wegzug auf 1. April anderweit zu verm i e ten._______________________ 1471) Maufardeu-Wohuung mit Wasserleitung per 1. April zu vermieten. fr r. Zinunerivohnung nut Gartenanteil und Bleichplatz Neubau Asterweg 59 per 1. April zu vermieten. Eine Stube mit Kabinett und Küche per sofort zu verm. Näh. bei Gebr. Zutt, Stemstr. 84/86. Iu4oj ^udivigstratze 12, 2. St., ist ein freundlich möbll Zunmer auf soiort zu vermieten._________ 84b) (jine schone V-Zirnnter-- wohnung mit Bad, Hetz- und Leuchtgas- Guirichtg., SpuMojet, im 4. Stock Lstlhelinstr. 10, 9lett- bau, zu oermieteii, desgleichen daselbst eine 7-Ztmmerwoyntuig, Beletage, int 9leubau Nr. 8 und eine 6-Ziinmerwohnung mit Xlogia und Balkon in Franksürierstr. 27. -iiah. Frautsurterstraße 2V. 31) 5—6- Zimmerwohnuiig zu vermieten. Slephanstr. 11. Westanlage 51 2 Stockwerle, seither von Herrn Zigarrensabrtkaut B. Büttner he- ivohnt, per 1. April zu verm. )185 226] Eine schöne LOohnung von 0 Zimmern nebst Zubehör ist per 1. April zu vermieten tut Neubau Leitersweg 68. Nah. im Restaurant Royal. Mähmaschinen- Geschäft größtes der Welt (Amerikaner) sucht Vertreter für Gießen, Wetzlar, Grimberg u. Umgegend. Off, unt Nr. 0828 a. d. Exp. d. Bl. Für Kontor und Laden tüchtiger junger Eanhann gesucht. Offert, unt. Nr. 1622 an die Sxpcd. d. Bl. erbeten. Tüchtiger, geübter KautalulkMUer au sofortigem Antritt gesucht. Lff. unt. ^)lr. 1679 an die Grpcd. Ein junger Kann, welcher auch Gartenarbeit versteht, als Packer qesiicht. Gute Zeugn. ersorderl. 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