Die heutige Kummer umfaßt 8 Seiten. Jubeltage in Belgrad. Heer uni) Flotte. Ausland st en militärisch en Rollen Berlin, 22. Jnni. Generalmajor v. Kaltenborn- Stachan, welcher das rangälteste Militärmitglied des kommen"^Gcdeimr^t^Küsing" der jetzt"öffeTitlich für dielfecht ausartetc. Tic Polizei wurde völlig über- gekommen. JLrni,™ oinfri^z Lr u m p e 11 15 Personen wurden mehr oder minder schwer verletzt. Auch in Nantes kam es wegen der seitens der Polizei getroffenen strengen Maßnahmen zu Zusammen- stoßen und Tumulten, wobei die Polizei einschreiten und mehrere Verhaftungen vornehmen mußte. Jil Montauban, wo mehrere tausend Person.,- zur Teilnahme an der Prozession sich eingebunden hatten, versuchte man die kirch lichc Handlung durch Lieder zu stören. Auch hier kam es zu eineni Handgemenge, wobei mehrere Personen ver- loundet uni) 'eine Anzahl Verhaftungen vorgenommen wurden. In Angers brachten die Katholiken dem Bürgermeister Ovationen dar, weil dieser trotz des Befehls des Präsekten London, 22. Juni. Unterhaus. Black (liberal) fragt Chamberlain, welche Sck)ritte er getan habe, um Deutschland zu veranlassen, daß es von seinen Differenzialzöllen gegen Kanada abste he. Chamberlain erwidert: Mir sind keine irgendwie wirksame Schritte bekannt, die unter unserem jetzigen Finanz- system unternommen werden könnten. (Beifall und Heiterkeit.) William Redmond (Ire- ftagt, ob die britische Regierung vor der Wiederaufnahme d^r diplomatischen Beziehungenmit Serbien de? serbischen Regierung die Gefühle Großbritanniens über den jüngsten Mord ^um Ausdruck bringen und verlangen werde, daß die Schuldigen zur Verantwortung gezogen werden. Balfour erwidert: Es list offenbar unmöglich, der serbischen Regierung irgend welche Vorstellungen zu machen, so lange wir keine diplomatischen Beziehungen zu ihr haben. — Die „Morning Post" meldet aus Newyork: Der Schiffahrtstrust kommt nicht vorwärts. Der Grund besteht nach Ansicht von Schifferkreisen darin, daß Iber Trust Leine geeigneten Schiffe dazu hat. So lange nicht UULlLVLLV IV. Oliv« vfg. I / ' 1 U ' .1 . — c an. König Peter wird diesen Schlächtern mit Dank dre Hand schütteln, vielleicht gar einen Orden bereit halten müssen. Das Gebackene vom Leichenschmaus giebt kalte Konigs- dem heutigen Tage der Vertrag, betreffend den Verzicht Schwedens auf sein Medereinlüsungsrecht an Wismar, vollzogen worden ist, gestatte icy mir, Ew. Majestät noch einmal den auftichtigsten Dank auszusprechen für die gnädige und wohlwollende Gesinnung, welche Ew. Majestät mir und meinem Lande in dieser Angelegenheit in so reichem Maße bewiesen haben." Der König antwortete: „Ew. Königlichen Hoheit für das gestrige Telegramm meinen herzlichen Dank aussprechend, sage ich meine ausrichtigsten Wünsche für das zukünftige Wohl Wismars." Köln, 23. Juni. Der dritte Verbandstag des Zentralverbandes deutscher Zigarren- und Tabak lad en Inhaber wurde am Montagmorgen vom stellvertretenden Präsidenten des Zentralverbandes, A. Ehle- feldt aus Altona, mit Begrüßungsworten eröffnet. Abordnungen aus allen Teilen Deutschlands waren in reicher üahl erschienen. Oberbürgermeister Becker bewillkommnete die ftemden Gäste eröffnete unter besten Wünschen für einen guten Erfolg die mit der Tagung verbundene Fachausstellung. Die Ausstellung, die die ganze Woche hindurch a>e» vffnet bleibt, ist von 46 Firmen der Tabak-, Zigarren- und Zigarettenfabrikation reich beschickt und macht einen gediegenen Eindruck. Unter den einheimischen Tabak- und Zigarrensabriken fällt u. a. die Firma Arnold Müller- Gießen auf. Unsere auswärtige Politik mag alle möglic^n rönnen* den Bezeichnungen verdienen: Klug, kaltblütig, zielbewußjt — aber sie versteht sich auf die Volksseele nicht. Oder sie glaubt, vor allem das HLützliche bewirtend, die ,^Schwär- • rnerei" unbeachtet lassen zu können. Früher genoß die auswärtige Politik Popularität und Anerkennung selbst in den Kreisen, die nicht regierungssreundlüchi zu nennen waren. r-eicvemcvmaus aieui o^^.Wahl des Konservatittt-'N gegen den Sozialisten eintrifct,i frßiifiefn So läßt sich Hamlets bitteres Wort über dieInamentlich aus finanziellem Gebiete und IN Fragen der ait" der Heirat seiner Mutter zeitgemäß ver-1 Börsengesetzgebung ehne sehr hervorragende parlamenta- * e 8°'^ .inem letzten kärMchen Rest wn Scham ist rische Kraft und den sich auch als Vizepräsident des Abstand Qenom^n^o^m Zolltattfvorla^e Er^ht jetzt im m°atuae aesprÄen hat, auf feine Rechnung kommt- Die er nur auf bringende Bitte feiner Schweriner ü-reunde der am 20. b. M. feine Königsmacher and fein Bolk, sie find tmember wert. Schwerin,^ ^0 des Vertrages, betreffenb DieAbreifebesKönigsPe t e r v o n^nfE ben Ve r dicht Sch heb «M. "^"unb einem TriumphdUge. Die sonst 9a[f be^tonia derrfckmft Wis m a r iclearaphici ic bet Äroßherzog an BS Uni 9 von Schoben und Norwegen: „Nachbem Mit die Abhaltung der Prozession gestattete. Rom, 22. Juni, oii dein Henle abgehaltenen Konsistorium ernannte oer Papst zu Kard inälen die Erzbischöfe von Köln, Valencia und Salz-burL. V ,, q Z-TS irr ' • Ersuche Sie, der Hauptversammlung der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft für die freundlichen Grüße und treuen Segenswünsche meinen wärmsten Dank auszu- sprechen. Ich habe mich gefreut, persönlich vvn der Bor- treftlichkeit der diesjährigen Ausstellung yinsuhtlich deren' Leitung und Einrichtung sowohl, wie des von den Ausstellern Gebotenen mich überzeugen zu können. Möge die Ausstellung mit ihrmr mannigfachen Anregungen zu rationellem und intensivem Betriebe der Landwirtschaft bleibenden Nutzen briNgen und dazu beitragen, der deutschen Landwirtschaft über die Schwierigkeiten hmweg- zuhelsen, mit denen sie jetzt zu kämpfen hat." Der Kaiser traf amdiachmittag an Bord der „Hohen- rollern", die von dem Kreuzer „Ächmphe" und dem De- peschenboot „Sleipner" begleitet war, in Cuxhaven em. — iT\P ^n^efall^e^Wab? Ium $räHberUenI Weitere Schiffs beschafft sinch können die Reeder nicht "J*".ks^Acn" «’ÄtSf ksacs-llfchast sür abfchcn, wie sie bem -L-oitbcwcrb her Hamburg-Nmcrikm ?Q®naä 1 S 1 ® ' 2inie und bek Norddcntschcn Lloyd begegnen sollen. Es — Wie die tzlrkf Pa" ans gut unterrichteter Quellte loird gesagt, Morgan habe einen fehr schweren gehler be- ertäbrt wirb der rhAm'chc Obervrasibcnt Nasse am gangen, indem er eine Zulage machte, die praktilch aus die 1 -"tauuar 1304 in den Ruhest and treten. Ms sein Nach- Unterstützung bex pentschen Limmr hrnmislanft. Mese ............................ in Belgrad. Selbst wenn König Peter die Absicht hatte, sie lemer-Lreser S^nnt. ^alledem der nationallibe- den wäre, viel weniger Geld verlieren würde als jetzt, abzuschütteln, er könnte es nicht, ohne Gefahren herDif- . bcn ftuh^en - g Paris, 22. Juni. Gestern kam es anläßlich der Pro - zubeschwören". Also nicht einmal der Wunsch I ralen Nerch^tagsfraktwir I aiurn't ®üfina in Schwerin, > essio n in Lambeizelles zu einem Zusammenstoß zwischen wird respektiert, daß man ihm die am Mordl ^teiliLten dent des Reichstags^' ^Statt winer ist ein Antiklerikalen und Katholiken. Es entstand ein 'nicht llorstellen solle. Die Herrschaft fangt v^heißung^oll nicht wiedergewah - Stichwahl ungeheurer Tumult, welcher in ein förmliches Ge- an. Könia Peter wird diesen Schlächtern mit Dank die Hand Konservativer mit ei ^e ^z - ........ 2L hv L . . „„gürtete. Die Poli -tei wurde völlig übi Nr. 144 Zweites Blatt. 153. Jahrgang Dienstag 23. Juni.1908 «rschetnl täglich A monatlich75Pi,viertel' außer Sonntags. MI ▼ jährlich Mk. 2.20; durch SsStt» äXL▲ A.** AM hh A Aü =;«ä*S K-ss-se 11*1 jry f I T|aIzIssä VJ LV IIVI LV V 441LIV LWLVL' sä— SS W General-Anzeiger S Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen WW Ferwpr-chanlchluß Nr. 51.___________________________________________________________ ___________ ________ ,, V------------------- gefüllt. Der König antwortete auf die Grüße der Bevölkerung mit Handküssen. Er richtete an den Bundesrat und an die Genfer Regierung ein Telegramm, in dem er für die gastliche Aufnahme in der Schweiz dankt. lleber die Form der Teilnahme des diplomatr- schenKorvs in Belgrad an den Empfangsfeierlichkeit en ist nach der,-8oss. Itg." noch keine Bestimmung getroffen. Die Regierung wird Einladungen versenden, doch toartet sie ab, um sich keiner Ablehnung auszusetzen, bis sie inoffizielle Kenntnis erhalten hat, welche ftemden Vertreter von chren Regierungen zur Tellnahme T>b'"Ä^r"Ä^I°m E-nN-mg- kauftet fein werben. Bis jetzt haben Immerhin llepen «ich zur den Grund,atz der „^chteinmiZch \ ) VWen, sich von den Feierlichkeiten ung", wenn auch nicht für eine bis aus die Spitze 9etrieI>eiw, U I ' werden. — Wie der Frkf Ztq" aus Bel- gewichtige Gründe geltMid machen. Doch -mm D«wch. W ^irb, "hielt das" bchtomLische Korps land hmdern, die scheußlichen Vorgänge eine Konferenz ab. Es wurde beschlossen, die serbische selben moralischen Wucht zu behandeln, wie dies von !biten. ersuchen keine Einladungen an Englands, Rußlands, Oesterreich-Ungarns und sogar des fW •w' kleinen Holland geschehen ist? Warum ist denn bei d ie z er ^nmt^zu ^szem ^at.-Ztg." herrscht in (Megen^eit kein Anschluß ^l^erfmgt^er sich ^lgrad bei allem Mitleid für die Schwestern der doch sonst zo leicht und willig findet. Dw Art und Weise, $raga ^rtrüstung über deren un- wie die englische Mgrerung zu wiederiholt«r Dlalen beul , Aussagen in Men. Die vorgefundenen 6000 Fr es. Belgrader Llordgesellen unverhohlene Verachtung bezeige! Lammten einem Vorschuß, den Leutnant Lunjewitza un- und die KonsequenK zog des einstweiligen Aboruchs des ^em Kriegsministerium entnommen hatte. Die diplomattschen Verkehrs, hat zeit längerem zum ^sten Male Schwestern zu ermorden, bestand nicht., .v. ------ — —_o . - dieser Regierung Sympalhieen, aus deutschem Boden ver- ferner, daß Köwig Alexander bei dem Sturz Reichsmilitärgerichts war, ist unter Verlechung de- ^a- schafft Das Schreiben,>nii dem der englische G«- Fester noch lebte. Auch die sonstigen Behaupt- rakters als Generalleutnant zur Disposition gestellt sandte feine Abreise anzeigte, hat folgenden 2$orMunge;n von Dragas SchwesterM sind unwcchr oder entstellt, worden. Sein Nachfolger beim 2. Senat wird Oberst von laut: f . Man berichtet aus Petersburg: Se r b isch e O f- C o r b iö r e, der das 97. Jnf.-Regt. in Saarburg be- Sir George Bonham sendet Herrn Kmiewitsch feine ,^re wurden in einem hiesigen Vergnügungslokal vom fehligt. . .. , Empfehlung und bittet, die provisorische Regierung von I VMihini ^t Kartoffeln, Knochen und Brot beworfen. Rach altem Brauch sind die »Personalveranderungen Serbien zu benachrichttgen, daß er nach England abzu- neHerbauvt ist die Entrüstung gegen die Serben hier in im Heere für den Monat Juni am 18. ds., als dem reifen ,im Begriff steht und daß er die Anweisung er- Zunahme begriffen. — Nach einer Meldung des „Berl. innerungstage der Schlacht.bei Lelle-Allianee, ergangen und halten hat, Herrn Thesiger (den brittschen Konsul) dann I aus Belgrad verlautet, der Kriegsminister habe vom Kaiser in Hannover vollzogen worden. Sie brachten Verweser der Gesandtschaft zu bestellen. an den König telegraphiert, daß der durch letzteren in eine Neubesetzung von zwei Jnfanterie-Vrigaden, nämlich Abgesehen von ein paar recht matten offiziösen Kund- erfolgten Beförderung vvn Oftizieren Hindernisse im der 77. in Ostrowo und der 79. in Paderborn, und der gebungen ist bei u n s alles still geblieben. Dagegen wurde mz^Le stehen. Die an der Bewschwörung beteiligt gewesenen 9. Feldarttllerie-Brigade in Glogau. Bei der Infanterie auf das prompteste bementieirt, in der „Post", ixifi nffiMere hielten eine Beratung ab, was geschehen solle, I trat ein Wechsel im Kommando ein bei veil Regimentern Deutschland auch seinerseits die offizielle Anerkennung bei ” J der König durch äußere Einflüsse die Frage der Rr. 37, 61, 84, 94 und 97, sodann beim Wurtt em bergisch en neuen serbischen Regierung von der Bestrafung der Mörder Besttafuna der schuldigen Offiziere aufzuwerfen gezwungen Feldarttllerie-Regiinent Nr. 13 und der o. ^eztmigs-^n- abhängig zu machen gedenke. werde. Sie besHlossen, dLesbezüglich alles, was dem spektton in Straßburg L E. Dieze erhielt Oberstleutnant Deutschland betrachte, so hieß es, die Ereignisse als eine ia ZZ^Vlegenheft bereite, aus dem Wege zu räumen. Schott, bisher Jnaenieur-Oftizier vom Platz m Moruz, „innere serbische Angelegenheit". Oberst Mischitsch erklärte sich bereit, sich zu er» an dessen Stelle. Oberstleutnanr Herber vom wurttem- Wir nahmen an, die „Nordd. Allg. Ztg." würde sich zu sließen, falls 'dadurch die Sache gesühnt werde. — bergischen Pionier-Bataillon Nr. 13 trat. Reibern er» bem Thema äußern, aber das offiziöse Organ deutet mit kZ.^ Nikolaus von'Mvntenegro soll befohlen haben, folgte eine Neubesetzung der Stellen von GeneralstobschefS keinem Wort die Stellungnahme Deutschlands an. Es hat Avmee derart zu mobilisieren, daß sie innerhalblbeim 6. und beim 5. Armeekorps in Posen, den Gouverne- also seine Richttgkeit mit dem erwähnten Dementi. Wenn 94 Stunden ins Feld rücken könne. ments von Thorn und Sttaßburg i. E, sowre des Milttarr- irgendwo, so würde in diesem Falle ein einmütiges A"f ________ 1 | sch c 11 Mitglieds beim Reichsmilttärgerrcht. treten der zivilisierten Mächte am Platze gewesen sein; nur MtlÜl ein solches könnte der Sühneforderung die nötige Nachdrück-l lichkett verleihen. Die „Jubeltage" in Serbien stehen bevor. Ber lin, 22. Juni. Auf das aus Anlaß der lan d- Der englische Gesandte reift vor der Ankunft des Königs wirtschaftlichen Ausstellung in Hannover an den Peter von Belgrad ab. Es darf wohl die (Ermattung au§*h^aifer gerichtete Huldigungstelegramm ist folgendes gesprochen werden, daß die gleiche Haltung auf deutscher Danktelegramm an den Präsidenten der Deutschen Seite beobachtet wird. Ein Berliner-Blatt, das zuweilen ^andwirtschaftsgesellschaft, Fürsten zu Jttm- und Knyp- die Meinung unserer Regierungskreise wiedergiebt, führt hausen, eingegangen: . . _ u. a. folgendes aus: „Die deutsche Regierung speziell wird $- kaum Gründe haben, sich Mit! per Anerkennung des neuen Regiments besonders zu beeilen.... Es liegt dem Deutschen Reiche, oas sich geflissentlich von allen inneren Ange- legenheiteri des Balkans fernhält, nichts an Einsprüchen, wie sie z. B. Rußland erhebt, umsoweniger, als biefem eine praktische Bedeutung kaum zukommt. Für unsere Regierung dürsM» .lediglich die Beschlüsse des serbischen Volkes von Wert sein. — Soweit die anscheinerid inspirierte Auslassung. Wir sind in Gegensatz dazu nicht der | Ansicht, daß Rußland mit Stellschwergen über die Nicht-, bestrafung der ztönigsMörder hinweggehen wird. Denrr diese Duldung könnte der Autorität des Zarenreichs gerade bei den Baltanvölcern empfindlichen Abbruch tun. Es ist schon eine unverkennbare Herausforderung Rußlands, daß die provisorische Regierung in Serbien die Häupter der Verschwörung durch Ernennungen und Beförderungen ausgezeichnet hat. Oberst Maschin, der nach seinen eigenen Worten mit Wollust die Todeszuckungen seiner Schwägerin, der Königin Draga, ansah, der Komm and ant v vn Belgrad, M i t s ch i t s ch, Gardehauptmann Kestisch, „sie spielen alle drei", wie der Belgrader Mtt- arbeiter der „Voss. Ztg." berichtet, ,chie hervorragend- r ’Manb. nmg angefertigt jyer, vigsttaft 57. 'Uhr: BÄH ilung in Leipzig „ 4981 lle Gießev. OB lefjkN. 676 !c: Abeudstern. iletter ■ichtungen. Au»’ rfdil . Schuld 7 l,Chae«"M,r* «Dar aoJin-Cream irtinikenlelde Witterung waren nicht nur alle Vereine des Bezirks, sondern auch noch verschiedene Nachbarvereine aus anderen Bezirken erschienen. Die Festrede hielt Pfarrer Schreiber von hier. Lehrer Best hier widmete unserem deutschen Vaterlande sein Hoch. Das in echt patriotischer Stimmung gesungene Lied .Deutschland über alles" bildete den Schluß der offiziellen Feier, die durch Vorträge des hiesigen Gesangvereins wesentlich verschönt wurde. z. Ober-Mockstadt, 21. Juni. Die hiesige Hebamnre Frau Schuckmann hat 50 Jahre ununterbrochen in hiesiger Gemeinde den Beruf einer Hebamme versehen. Heute wurde dieser Tag von der Gemeinde festlich begangen. Der hiesige Gesangverein brachte ihr ein Ständchen und der hiesige Arzt Dr. Schäfer hielt eine Rede, worin er die treue und gewissenhafte Arbeit der Jubilarin hervorhob und ein desgleichen Monsignore Nocella, Cacichioni, Ta- träge der hiesigen Gesangvereine und durch die turnerischen gliani und Asu ti. s^rner wurde Monsignore Copetalli Aufführungen des Turnvereins. Bei einbrechender Dunkelheit inurbe ein Vertrag über Lieferung von 48 000 Man licher-Gewehre Modell 1895 abgeschlossen. Saloniki, 22. Juni. Heute entbrannte bei Vodena ein erbitterter Kampf türkischer Truppen mit bulgarischen Banden. Lrm Patriarchen von Konst^tinopel sowie Monsignore routbe ein Feuerwerk veranstaltet. Dorf und Festplatz waren Toubrava zum Difchof von ^Kvniggratz ernannt. Kardinal Qufg c^giis^ oelckmückt. Somminiatelli wurde zum Kammerer ernannt. aut® W“ geWmucrr. Wien» 22. Juni. Zwischen der östreichischen Waffen- ,. 22‘ ®e^crn roi!rbe sabrik-GesÄschaft und der bulgarischen Regierung ^er ba§ dresiährige Bezirksfest der Kriegervererne wurde em Vertrag über Lieferung von 48 000 Man - des Bezirks Hungen gefeiert. Trotz der mcht gerade günstigen Aden, 22. Juni. Gerüchtweise verlautet, der Mullah stehe bei Lasoben, drei Meilen westlich von Damot, und ein Teil seiner Infanterie halte die Hügel südlich von Damot an der Ealkaynstraße besetzt, während 1000 Reiter den General Manning bewachen. Die englischen Truppen bei Damot seien von Bohotle abgeschnitten. Das Wasser versage in Damot während der trockenen Jahreszeit, und die britische Abteilung sei nicht stark genug, um einem Angriff des Mullah zu widerstehen. General Manning habe keine Transportmittel Alle Bemühungen richteten sich augenblicklich aus die Besieiung General Mannings in Calkagu und Oberst Cobbes in Caladi. Aus Stadt und Land. Gießen, 23. Juni 1903. Nachrichten au8 Stadt nnd Land sind uns stets willkommen und werden augemeffeu honoriert! ** Personalien. Se. Kgl. Hoh. der Großherzog haben dem praktffchen Arzte Medizinalrat Dr. Rouge in Hungen das Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen und den Militäranwärter Gustav Bertling zu Darmstadt zum Hauswärter im südlichen Kollegiengebäude ernannt. — Versetzt wurde der Dammwärter Johann Meng er zu Guntersblumer Fahrt auf die Dammwärterstelle zu Stockstadt. ** Der Wahlausschuß der deutsch-sozialen Reformpartei, i. A.: Eisenhardt, macht in einer Zuschrift an uns die Mitteilung, daß seitens der Parteileitung der deutsch-sozialen Reformpartei die dringende Aufforderung ergangen ist, bei der bevorstehenden Stichwahl für den nationalliberalen Kandidaten, Kommerzienrat Heyligenstaedt, einzutreten und keine Stimmenenthaltung zu üben. — Was die Zuschrift an uns sonst noch ausführt, berührt uns nicht. Jedenfalls ist danach anzunehmeu, daß die Weisung der Parteileitung in unserem Wahlkreise befolgt werden wird. ’* Zum Jahresfest der Universität, das am 1. Juli vormittags ll1/* Uhr in der großen Aula der Universität stattfindet, ist folgendes Programm entworfen worden: 1. Krönungsmarsch aus der Oper „Der Prophet" von Meyer- beer; 2. Holum vrgo von Schubert; 3. Festrede des RektorS; 4. „Dem Gott Jehova schalle Dankgesang", Schlußchor aus dem Oratorium „Josua" von Händel; 5. Armee-Marsch Nr. 10, Prinz August von Württemberg (1. Bat. Garde 1806). ** Die Zentral-Waschanstalt für die Universitäts- Kliniken, welche im vorigen Herbst begonnen wurde, ist jetzt im Rohbau vollendet. ** Arbeitervertreter beim Ministerium. Wie ans aus Darmstadt telephonisch gemeldet wird, sind seitens des Ministeriums des Innern zu Arbeiteroertretern bei der Abteilung für Landwirtschaft, Handel und Gewerbe für die Zeit bis 1. April 1906 ernannt worden: Für die Großh. Gewerbe-Inspektion Gießen: 1. Wilhelm Frey, Zigarrenarbeiter in der Zigarrenfabrik von S. Bock u. Cie. in Gießen, 2. Jakob Ritsert, Lakierer in der Maschinenfabrik von Heyligenstaedt u. Cie. in Gießen und 3. Heinrich Unterkirchen, Webmeister in der mechanischen Weberei von Grünewald und Sohn in Alsfeld. ** Leichenhalle auf dem alten Friedhof. Auch btc Leichenhalle auf dem alten Friedhose ist nunmehr fertiggestellt. Sie macht mit ihrem Oberlicht einen zwar einfachen, aber würdigen Eindruck auf den Beschauer. Es ist soviel Raum vorhanden, bohn Eugen Karl Valentin, geboren ben 13. März. — Dem Ingenieur Peter Thome em Sohn Walbemar Karl Hans Heinrich, geboren ben 28. April. — Dem Dachdecker Wilhelm Thielmann ein Sohn Konrab Lubwig Adolf, geboren ben 8. Mai. Ten 14. Juni. Dem Dachbeckermeister Karl Heck em Sohn Karl Erich, geboren ben 18. November 1902. — M i l i t ä r g e m e i n d e. Dem berittenen Genbarm Heinrich Eichenauer eine Tochter Mellie Margarete Luise, geboren ben 22. Mai. Getraute. Lukasgemeinbe. Den 15. Juni. Dr. Fritz Ernst Karl Eurschmann, prüft. Arzt zu Buchholz in Sachsen und Martha Güngerich, Tochter bes Lanbgerichtsbirektors Dr. Gustav Güngerich zu Gießen. — Johannesgemeinbe. Ten 6. Juni. Heinrich Kimbel, Bezirksfelbwebel in Wiesbaben unb Elise Haber- mehl, Tochter bes verstorbenen Schlossers Habermehl zu Gießen. Beerdigte. Lukasgemeinbe. Den 9. Juni. Minna Kohlermann, geborene Strauch, Ehefrau des Küfermeisters Ludwig Kohlermann, 45 Jahre alt, starb ben 8. Juni. — Johannes- g e m e i n b e. Den 7. Juni. Wilhelm Heinen, Metzger, Sohn bes Gärtners Johannes Heinen, 26 Jahre alt, starb ben 4. Juni. — Ten 16. Juni. Maria Rosenbecker, geb. Schnnbt, Ehefrau bes stäbtischen Arbeiters Peter Rosenbecker, 37 Jahre alt, starb ben 13. Juni. Arbeiterbewegung. New-Port, 22. Juni. Nach einer Melbung aus Lowell in Massachusetts erklärten bie bärtigen Textilarbeiter, bie seit bem 30. März ausstänbig sinb, baß sie die Arbeir zu ben alten Lohnsätzen roieber aufnehmen wollten, ba bas Steigen bes Baum- wollepreises ben Lohnkampf inopportim mache. Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. 22. 22. 23. Jnm 1903. Barometer auf 0° reduziert Temperatur der Lrrft Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit Windrichtung Windstärke Wetter 2 “ 753,0 13,6 7,7 67 NNW. 2 Bed. Himmel 9" 753,3 10,2 8,4 91 ENE. 2 7“ 754,3 9,9 7,4 82 NE. 2 • V Hoc Nie )ste Te brigste lnperatt ir am 21 — 21.- 22. In 22. „ ri 14,00 7,7° C. c. Spielplan der «reinigten Frankfurter Stadttheater. Opernhaus. Mittwoch den 24. Juni geschloffen. Donnerstag den 25. Juni*): „Don Juan." Freitag ben 26. Juni: „Der Wilb- schütz." Samstag ben 27. Juni: „Der fliegenbe Holländer." Sonntag den 28. Juni: „Mignon." Montag ben 29. Juni, abends halb 8 Uhr: „Die kleinen Michus." Schauspielhaus. Mittwoch ben 24. Juni*): „Egmont." Donnerstag den 25. Juni, abenbs halb 8 Uhr: „Nachtasyl." Freitag ben 26. Juni: „Der Misanthrop." Hieraus: „Unter Vrübern." Samstag den 27. Juni: Zyklus moderner Dramen. Neu einstudiert: „Johannisfeuer." Vorher: „Sittliche Forderung." Sonntag ben 28. Juni, nachmittags halb 4 Uhr: „Antigone." Abenbs 7 Uhr: „Der blinbe Passagier." Montag ben 29. Juni: Zyklus moberner Dramen. „Nora." *) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr. Neueste Weiimugen. Originaldrahtmeldnngen des Gießener Anzeigers. Berlin, 23. Ium. Die „Nat. Ztg." erfährt, daß der Staatssekretär Graf Posadowskh und Bachem bei Spahn in Leipzig eingetroffen seien, um wegen des Zusammengehens der Ordnungsparteien bei den Stichwahlen zu verhandeln und daß eine Einigung erzielt sei, daß Graf Posadowsky während der letzten Tage Berlin nicht verlassen habe. Es sei dagegen zutreffend, daß auch die Regierung dringend eine Verständigung der beiden Mittelparteien für die Stichwahlen wünsche. Leipzig, 23. Juni. Der Verlagsbuchhändler Arthur- Schneider (Leipziger Verlagshaus) wird seit 8 Tugen v e r m i ß t. Es wurden gr 0 ß e A c c eipt- Fä ls ch u n g e 11 in Höhe von ca. ->OOOU Mk. fest gestellt. Die Klerduugs- stücke Schneiders sind bei Wittenberge am ElVufer fanden worden, doch ist es fraglich, ob er Selbstmord begangen hat. Dresden, 23. Juni. Der verantwortliche Redakteur des Wochenblattes „Dresdener Rundschau", Bernhard Peters, wurde wegen Majestäts-Beleidigung verhaftet. Die Beleidigung wird gefunden in einem literarischen Märchen von der Prinzessin, die nicht beten konnte, sowie in einer Verhöhnung wohltätiger Spenden der Prinzessin Mathilde. Die betreffende Nummer wurde beschlagnahmt. ' London, 23. Juni. Der Zusatzantrag zum Budget, welcher die Beibehaltung des Getreidezolle s betriffst, ist vom Unterhause mit 416 gegen 32 Stimmen ab - gelehnt worden. London, 23. Juni. Prinzessin Viktoria, die Tochter des Königs, leidet augenblicklich- an den Folgen eines Sturzes, den sie am Freitag auf einem Balle erlitten hat. Ihr Kleid verfing sich in den Sporen eines Offiziers, wodurch das Paar zu Falt kam. Die Prinzessin wurde ohnmächtig. Der Bal'' wurde sofort abgebrochen. Madrid, 23. Juni. Die Dubgetkommission der Kammer genehmigte die zollfreie Einführung der für das Denkmal bestimmten Materialien, welches in Malaga für die beim Schiffbruch des deutschen Schulschiffes „Gneis en au" Verunglückten errichtet werden soll. Rom, 23. Juni. Der Papst hat sich nach dem Konsistorium sofort zu Bett begeben, da er, wie ein Kardinal mitteilt, völlig erschöpft war. Wien, 23. Juni. Ein ausländischer über die Ereignisse in Serbien genau informierter fremder Diplomat, der Wien passierte, bestätigte, daß die Militär-Verschwörung in Belgrad mit Wissen Peters Karageorgie- ' witsch und auf Betreiben seiner Agenten erfolgt ist. Sein Wiener Vertrauensmann,Dr. Kenadowitsch habe auch die erste Meldung von der erfolgten Ermordung des Königspaares erhalten. Belgrad, 23. Juni. Ter „Stanyra" zufolge wird der Justizminister dem König als erste Vorlage einen Amnestievorschlag wegen politischer Vergehen unterbreiten. ;— In einem aus Offizierskreisen stammenden Artikel in der „Ustava Serbija" wird das monarchische Prinzip wärmstens in Schutz genommen unb ausgeführt, daß die Ereignisse am 11. Juni dadurch ber- ursacht worden seien, daß König Alexander diesem Prinzip wiedeiholt zuwiderhandelte. Belgrad, 23. Juni. Die Regierung hat beschlossen, unmittelbar nach Ankunft des Königs ihm ihre Demission zu unterbreiten. Es ist fraglich, ob König Peter sie im Amte behalten wird. Man spricht von der Möglichkeit eines Beamtenministeriums. Wie verlautet, hat der Kriegsminister den König telegraphisch benachrichtigt, daß der durch ihn in Genf erfolgten Beförderung von Offizieren Hindernisse im Wege stehen. — Aus Wien wird.berichtet, daß die Deputation der Belgrader Gemeinde und Bürgerschaft, die den König in Wien erwartet, dort ein- getroffen ist. Es befindet sich darunter der Bürgermeister von Belgrad, dec Gouverneur der Nationalbank, mehrere Groß-Industrielle, Grundbesitzer unb Bauern. Die Deputation der Kreise erwartet den König in Belgrab. Athen, 23. Juni. Der König ordnete Htägige Hof. trauer für König Alexander und die KöniginDra; 1 an. Die Regierung wies die griechische Vertreter im Arn- lande an, den beteiligten Mächten auseinanderzusetzen, daß das Korinthenmonopol in keiner Weise Handelsverträgen entgegcnstehe. Der Preis bleibe derselbe wie bisher. L. Pretoria, 23. Juni. Die Regierung der Trans- vaalkolonie beabsichtigt, einen Preis von 25000 Pfd. Sterling für die Entdeckung eines wirksamen Vorbeugungsmittels gegen Pferdeseuche und Blut har neu auszusetzen. Prof. Robert Kochh der zur Zeit in Rhodesia weilt, wird eingeladen werben, sich an den Forschungen zu beteiligen. Newyork, 23. Juni. Der amerikanische Boffchafter in Berlin wird während seiner nächsten Anwesenheit in Amerika enbgütige Abmachungen bezüglich der Statue Friedrichs des Großen im Auftrage Kaiser Wilhelms treuen. Es hänge lediglich vom Kaiser ab, ob das Standbild errichtet werde ober nicht. L. ©ar ato ga, (im Staate Newyork), 23. Juni. Der bekannte Nordpolforscher Leutnant Peary erklärte in einer Unterredung, er würde gern noch einmal ben Versuch unternehmen, den Nordpol zu erreichen, falls ihm zu diesem Zwecke 150 000 Dollar zur Verfügung gestellt würden. Äne solche Summe würde ihn in ben Stand setzen, den Preis der Nordpolforschung für Amerika zu gewinnen. Leutnant Peary glaubt zuversichitlich an seinen Er f 0 l g. Telephonäsciher Kursbericht« jfc'rankturc n. .11 „ 23. Juni 1903. 3*/a% Reichsanleihe . . 101.90 30/n do. . . . 91.55 3‘/,% Konsols .... 101.80 30/0 do 91.40 372°/o Hessen .... 101.00 31/2% Oberhessen . . . 100.00 4% Oesterr. Goldrente . . 103.95 4x[6% Oesterr. Silberrento 100.20 4% Ungar. Goldrente . . 101.65 4°/j Italien. Rente . . . 103.25 4‘/a% Portugiesen . . . 50.25 3°/ Portugiesen 33.10 1% C. Türken .... 34 25 Türkenlose 132.80 4% Griech. Monopo’.-Anl. 45.10 4l 7 % äussere Argentiner —.— 3% Mexikaner . . . 25.95 4'/r'/ü Chinesen , . . 93.75 Electric. Scbuckert . . . 93.00 Nordd. Lloyd . . . , 98 25 Kreditaktien . ... 207.10 Diskonto-Kommandit. . . 184,70 Darmstädter Bank . . . 135.50 Dresdener Bank .... 146.50 Beniner Handelsges. . . 152.80 Oesterr. Staatsbahn . . , 143.90 Lombarden 18.10 Gottbar.ibahn 192.00 Laurahütte 216.50 Bochum 173.90 Harpener 180.50 Tendenz: still. Man warte nicht, bis die noch vorrätige Seife aufgebraucht ist, sondern nehme sofort die „Patent-Myrrholin-Seife" in Gebrauch, wenn sich aufgesprungene, rissige Haut, Sommersprossen, Mitesser, Hautröte ufw. entstellen. Tiese ärztlich so warm empfohlene hygienische Toilettenfeise übt durch das „Myrrholin" auf alle jene Zustände einen äußerst günstigen Einfluß aus und wird die Wirkung von keiner anderen Seile übertroffen. Man verlange überall, auch in den Apotheken erhältlich, woselbst auch Prospekte über die hochinteressanten Myrrholin Bilder zu haben sind, nur die „Patent-Myrr- Holin-Seise" imö bestehe darauf, nur diefe zu erhalten. Hengsten berg’« Weinessig wird mit größeren Mengen Wein bereiter. 4286 Doering's WkN- Der milde fettreiche Schaum dieser Seife verschont tue Harrt, klärt den Teirrl, belebt die Hauttätig feit und übt selbst auf die empfindlichste Haut feine belästigende Reizwirkung aus. FürdieKim der eine Wohltat, für die Damen cm Bedürfnis. — Preis der Seife 40 Pfg. 2301 Carl Hohmeier und Familie Christel Kreiling. 4990 Giessen, den 22. Juni 1903. Todes-Anzeige. Heute nachmittag entschlief nach schwerem Leiden unser lieber Sohn, Bruder, Enkel und Neffe Herr Carl Hohmeier, Kaufmann im Alter von 19 Jahren, was wir Verwandten, Freunden und Bekannten mit der Bitte um stille Teilnahme mitteilen. Die Beerdigung findet Donnerstag den 25. d. Mts., nachmittags 5^2 Uhr, vom Trauerhause, Auf der Bach 4, aus statt. - - ■ ,<• ■- ' - V:/- Hiermit erfüllen wir die traurige Pflicht, unsere Mitglieder von dem Ableben unseres lieben Verbandsbruders Sttkll Carl Hohmeier geziemend in Kenntnis zu setzen. Tic Beerdigung findet Donnerstag den 25. d. Mts., nachmittags 5'/, Uhr, statt und bitten wir um recht zahlreiche Beteiligung. Zusammenkunft im Vereins lokal. HrLsgruppe Kietzen des Deutsch-nationalen Handlungsgehilfen-Verbandes. Danksagung Fra« Wühi!» RchilKm; Wm Louise, geb. Gerlach sagen wir hiermit unseren tiefgefühlten Dank. Lik tmnickll AllgehKigeil Lollar, den 22. Juni 1903. 4986 Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer lieben, unvergeßlichen Mutter, Großmutter und Schwiegermutter Eg?' AM w M Zu ucrknitfcn Ferner Wizm (ßrtoh) nusNatur.Eschenholz, Einspänner, sehr wenig gefahren, fast wie neu, mit Lederverdeck zum Auf- und Abschrauben, eignet sich auch für Bäcker und Metzger, imi> ein miMltcs Pfttökzeschirr bat preiswürdig abzugcben (4997 Georg Hamel, Ebsdorf, Kr. Marburg a. Lahn. Ein Haus mit Wmi und Wirtschaft in Oberhess. unter günstigen Beding, zu verkaufen. Off, unt. 02969 an die Exp. d. Bl. Fahrrad zu vert. (4872] Landgrafenstr.6, II.’ Sunge Käufe znrn schlachten zu verkaufen. [02970 Otto Schwieker, Atzbach. Pcirna Ziegelsteine [Feldbrand- haben noch Unterzeichnete zu verkaufen. Dieselben können auch angefahxen werden. 4973] Birkenstock & Schneider. Zwei eingesaijrene PWs zu verkaufen. Näheres in der Expedition d. 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