lk**»iienaL *"*•»»» 0^- Rübsamen Iwig Kohiennam iv 'lerchstr.iz «Mi, ~ umenkübel mOderne Neuheiten eapflehJt n»t Bloedn., «-V-u ""»rum Holzthccr . , ämpragutrSl '«vm« gegen HauSschwamn upsiehlt Adlcr.rr-gerie ersweg 39. Ltto Scha-i riginal.-H-Sfollen- ^W^KrqpffiWi üffnpjlicW I. VTnmnnel Die Vorri’t der H-Stoll« ; j ’lnd bedingt darth eine >1 CMZbdO-6t^llihlirt.U heutige Kummer umsaht 10 Seiten. ynlitifrije Tagesschau. Die Rechte gegen den Reichskanzler. Die konseroatwe Presse scheint den Zeitpunkt für gekommen zu erachten zu einem Vorstoß gegen die Grasen Bülow und Posadoroski wegen der gestrigen Annahme der Abänderung des Wahlreglements. Die »Poff schreibt: Tic Regierung roirb aus dem leibenschaftlichen Liier, welchen dadet Lojialdeinokraien, Welsen und ausgesprochene Freihändler enlivickell baden, erkennen müssen, roefien Geschäfte sie mit ihrem Vorgeben gemacht hat. Wenn letzt die bevorstehenden Reichstags- wahlen in manchen Fällen nicht nad) den Wünschen der Regierung ausiaUen, wenn insbesondere die sozialdemokratische Fraktion eine erschreckeiide Zunahme und die Zahl der sozialdeniokratischen Wahl- stlinincn einen erheblichen Zuwachs erfährt, so wird sich die Negie- riing das selbst m erster Lime znzuschrelben haben, und zwar lediglich deshalb, weil sie ihre Stellung zu der Frage der Einführung von WahlkonvertS in einem solchen Moment und unter solchen begleitenden Umständen plötzlich geändert hat, bay ihr Borgehen als eine Konzession an d»e Cozialdeniokraten erscheinen muyie. Gerade in der Frage der Stellung gegenüber den Sozialdemokraten ist aber jedes Schwanken, jede Konzession, ja nur bet odjein emer Konzession von größtem liebet Tamil suhrt man einer Bewegung, welche sich am letzten Ende gegen die'Monarchie und den Bestand des Teutschen Reiches richtet, lediglich neue Kräfte zu. Roch geschmackvoller als die »Post" benimmt sich der »RcichödotcV Er spricht von einer »Klofett begei sterun g* und .schlauen ReichStagSmehrheif und witzelt über die vorn Reichstage angenommene Resolution zur Anbringung von verschließbaren Deckeln an der Wahlurne als einen Antrag auf Einführung von ,K l o s ett d e ckel n^. ReichS-Wohlluagsresorm. Der Verein Reichs-Wvhnungsgefetz versendet seinen fünften Jahresbericht, der mit einer interessanten Uebersicht iltec den gegenwärtigen Stand und die Ergebnisse der Bewegung für ReichS-Wohnungsreform beginnt. Es wird darin zunächst festgestettl, daß die Bestrebungen, eine große Wohnungsreform durch bad Reich herdeizusühren, im Be- richis^ahre einen guten Fortgang genommen haben. AlS vra kl sicher Anfang einer Bodenpolitik des Reiches wird b^e Lalsache bezeichnet, daß von den im Vorjahre bewilligten 4 Millionen Mark aus Reichömitteln 4U0 0J0 Mk. zur Erwerbung von Baugelände verwendet worden sind, das an verschiedene Bauvereine in Erbbaurecht vergeben wurde. Ter Bericht kommt bann weiter auf die vor zwei Jahren von der Regierung abgegebene Erklärung zurück, ,chag die Wohnungsfrage nur von den Einzelstaaten erfolgreich gelöst werden könne", und bemerkt dazu, daß im Gegensatz zu dieser Erklärung die Gewalt der llmftänbc doch einen An- lay nach dem andern zu einem umfassenden Eingreifen des Reiches im Sinne des Vereins hcrbeisühre. Ium Schluß wird bann bie Einsetzung einer üieichskommission zur Regelung ber Aohnungs- und Ansiedelunassrage gefordert Ter Geschäftsführer hat im Auftrage des Vereins em großes zusammensassendes Resormprvgramm für die Wohnungs- und Ansiedelungsfrage entworfen, das in dem Januar» Fcbruarhcst von Brauns Archiv für soziale Gesetzgebung und Ltaiistik oerössentlicht ist Endlich wird die Einberufung eines Deutschen Wohnungskvngresses für 1904 geplant Die Milgliederzahl des Vereins beträgt 745. Der Zeoiralverballd Teutjcher Zigarren- und Tabak Ladeaivhaber dem über 4U Ortsgruppen in allen Teilen Deutschlands angehören, hält, wie nunmehr festgesetzt ist, seinen diesjährigen Berbandstag in ber Woche vom 21. bis 27. Juni in Köln a. Rh. ob. Mit bem Kongreß wird auch dieses Mal wieder eine Fachausstellung verbunden sein, zu der die Vorarbeiten bereits von ber Kölner Ortsgruppe eingeleitet finb. Für bie TageSorbnung liegen schon einige Anträge vor, so soll k B. dahin gestrebt werden, daß bezüglich ber Ladenschlußzeit den Zigarrendändlern, bie sich burch ben in den Abendstunden vor sich gehenden Verkauf von Tabaksabrikaten in Gastwirtschaften gescl-ädigt fühlen, von feiten der Behörden bezw. durch Gesetz eine Ausnahmestellung zugebilligt wird. Auch mit der Labak- Trust-Gefahr, bie in letzterer Zeit Gegenstand der Beratung aller Ortsgruppen war, wird sich Der Berbandstag sehr eingehend befajfen. Zu bem Kongreß werden ber aus Fabrikanten bestehende Deutsche Tabutuerein und der Verband Dresdener Zigarettenfabriken Delegierte entsenden; schon feit längerer Zeit besteht in ben Kreisen aller Tabak- interefsciiten die Absicht, in gemeinsamen Angelegenheiten auch geschloffen vorzugehen. WaS geht in Sachsen vor? Man schreibt dem Hannov. Eour.: ES muß schon weit gediehen sein mit der Mißstimmung, die sich weiter Kreise der sächsischen Bevölkerung und namentlich der Einwohnerschaft Dresdens bemächtigt hat, wenn ein so ernstes, jeder Sensationsmache abgeneigtes Blatt wie bie »Dr. Rachr.*, neben bem »Vaterland* das führende Organ der konservativen Partei, schreibt, eS hieße die Augen absichtlich vor offenkundigen Tatsachen, auf die man bei jedem Schritt stoße, verschließen, wenn man diese Miß- flimmung (zunächst ber Dresdner Bevölkerung) leugnen wolle, lieber die Ursachen dieser bemerkenswerten Erscheinung heißt eS bann, nachdem der gedrückten Lage der allgemeinen Er- werbsoerhällmsse, der verfahrenen Finanzen ic. gedacht ist, weiter: »Besonders ober ist die Gemütsstimmung weiter Schichten in letzter Zen bedruckt morden durch die nachhalligen Vesiuche offiziöser Kreise, auf die EmpfindungSäußeiimg der Dresdner Einivohner- schaft bestimmend emzuivu-ten (beun bevorstehenden Empfang des Königs. Tie Red.). Es muß ausgesprochen iverden, daß mit den gedachten Maßnahmen ein nichts weniger als glücklicher Weg betreten morden ist, selbst wenn man zunächst auf einen äußeren Erfolg Hinweisen kann. Diese Auffassung reicht weit in die Kreife der Bevölkerung hinein, deren staalserhallende, nationale und monarchische Gesinnung über allen Zweifel erhaben ift ES liegt hier ein <1)11 6g riff vor, der alS Gewissenszwang empfunden wird. Schließlich fordert das Blatt eine Aussprache zwischen Oberbürgermeister und Stabtoerordnetenkollegium über die Stimmung in Dresden. Daß Mißmut und Unlust zur Teilnahme am politischen Leben aber nicht dioS in der Residenz Sachsens, sondern im ganzen Lande sich bemerkbar machen, das dokumentiert, abgesehen von einer Dresdener Zuschrift an die Berliner »Nationalztg.*, ein »Gott sei mit dir, mein Sachsenland 1* Überschriebener Artikel der »TreSd. 9L N.*, der u. A. ebenfalls die schlimme Finanzlage, »die unerquirf- lichen Vorkommnisse ber letzten Zett' für die »Gewitter- schwüle* und den »erschreckenden politischen JndifferentiSmuS* verantwortlich macht. Daß tatsächlich bie besten Kreise SachscnS den Geschmack am öffentlichen Leben zu verlieren beginnen, zeigt deutlich der notorische Kandidatenmangel bei ben Vorbereitungen für die ReichStagS- wählen. Alfred DreyfuS hat cm den französischen Kriegsmi irisier einen Brief geratet, worin er um eine neue Untersuchung feiner Angelegenheit bittet. Tas Schreiben, bas im Pariser „Ternps" zwei volle Spalten umfaßt, zerfällt in brei Teile. Ter erste Teil beschäftigt sich mit bem Bordereau, bas vorn beutschen Kaiser mit einer Anmerkung versehen fein soll. Tas Sknhanhcnfein dieses Schriftstücks, sagt Treyfus, sei zwar schon früher behauptet warben; aber erst der Bries Ferlet be Bourbonnes an Jaurös habe die Existenz der gefälschten Kaifernote enbgiltig nachgv- wiesen. Ter zweite Teil des Schreibens Dreyfu- bespricht die Zeugenaussage Ceruuschis in RenneS, deren Falschheit nunmehr unbestritten sei. DreysuS zieht dabei auch bie vorn Brüsseler „Petit Bleu" gebrachte Unterredung mit dem Spion Wessel heran. Jin brüten Teil schilbert DreysuS sein Leben seit 18Ö4 unb bie Enttäuschung, bie ihm 1899 daS Urteil von Rennes gebracht hat, und gelangt zu nachstehen- bem Schlüsse: „Seit diesem Urteil habe ich unablässig an bie gesetzmäßige Revision meines Prozesses gebucht und all- rnähuch alle Deweiselemente gesammelt, dabei die Vcr- leumbungen und Lügen verachtend mtd Stillschweigen übend in der sicheren Erivartung, daß die Gerechtigkeit eines TogeB triumphieren werde. Ein Opfer von verbrecherischen Alachenschasten unb Gesetzesverletzungen, die zweimal mir gegenüber begangen wurden, wende ich mich vertrauensvoll an das Oberhaupt der militärischen Gerichtsbarkeit. Indem ich mich auf die neue Tatsach e stütze, die durch Herrn Ferlet de Bourbonne an den Tag gekommen ist, das enb- a erwiesene Vorhandensein einer angeblichen Runding des deutschen Kaisers auf bem jog. Bordereau, bitte ich Sie, Herr Minister, eine neue Untersuchung an- orbnen zu wollen, erstens über ben Gebrauch der beim Prozeß in Rennes von bem gefälschten Schriftstück gemacht worden ist, und über bie Wirkung, bie dieses Schriftstück auf das Urteil des Kriegsgerichts in Rennes vom 9. Dezember 1899 hervorgebracht hat, unb zweitens über den lügnerischen unb betrügerischen Charakter beS Zeu-nisseS> Eernuschis im selben Prozesse." Beantwortete Liebenswürdigkeit. Eine verbreitete Pariser Zeitung bringt anläßlich ber Begrüßung Loubels durch baß amerikanische Geschwader einen Schmähart ikel gegen Deutschland, betitelt .Der SchmeichlerE — „Le Cajoleur*, in welchem die »wechselnden Liebenswürdigkeiten und Umwerbungen seitens des Deutschen Kaisers an die Adresse der Buren, der Engländer, der Amerikaner rc. verspottet werden, und der anknüpfend an die tendenziös verdrehten und auf- gebaufchten neuesten GrenzoerletzungS- und VerhaftungS- gefchichten schließt: »Und bann? Looelac roirb feinem Schnurrbart einen Eisenstrich geben, eine neue Gelegenheit sinben, ein niedliches Billet an Marianne zu schreiben und wieder daran gehen, alle diejenigen zu kajolieren, die er nicht sofort und sicher in einer Ecke vergewaltigen kann.* DaS ist so eine Probe der Antworten, die wir von französischer Seite immer wieder auf unsere fortgesetzten Liebenswürdigkeiten erhalten. Es ist überall daS Gleiche, in Frankreich wie in England, wie in Amerika; trotz aller vortrefflichen Beziehungen, welche von Regierung zu Regierung bestehen, kommt doch in der Presse ein solches Blaß von Gehässigkeit und Feindseligkeit gegen Deutschland zum Ausdruck, daß alle über daS Erfordernis der Aufrechterhaltung korrekter offizieller Beziehungen hinauSgehenden deutschen Liebenswürdigkeiten den Emdruck des Rach laufens machen müssen. Kcutsches Reich. Berlin, 22. April. Wie aus Eisenacü berichtet wirb, traf ber Kaiser mittelst Sonderzuges yeute nachmittag bort ein unb fuhr mit bem Großherzog nach ber Wartburg. — Die jüngste Schwester unseres Kaisers, Prinzessin Margarete von Preußen, bie seit zehn Jahren mit bem Prinzen Friebrich Karl von Hessen lauS ber lanbgräflichen Linie) verheiratet ist, vollendete heute ihr 31. Lebensjahr. Der Wohnsitz bes Prinzenpaares ist, sowett Fcllillcton. - Darmstadt, 22. April. Am nächsten Sonntag gedenkt ber Richard Wagne r-Verein eine Totenfeier für ben Komponisten Hugo Wolf zu veranstalten, deren Mittelpunkt bie vom Privatbozenten Dr. W. Nagel übernommene Gedächtnisrede bilden roirb. Es darf daran erinnert werden, baß ber verstorbene berühmte Tondichter seinerzeit in persönliche Beziehungen zu unserer Stobt getreten ist, unb baß ber Richard-Wagner Verein es war, ber als einer ber ersten in Deutschland burch Veranstaltung eines „Hugo Wolf-Abends" auf ben großen Toten aufmerksam gemacht hat. Die Feier, bei ber ferner Konzensänger H. Reinhardt unb Musikdirektor Richard Senfs oon hier Mitwirken werden, findet am 26. d. M. in der Aula der Großh. Technischen Hochschule statt. — Am 4. Mai 1803 wurde in Tarrn stabt ber Maler August Lucas geboren, der nach bem frühen Tob von. Carl F^ohr als vornehmster Vertteter ber giomantik in ber Geschichte ber hessischen Kunst zu gelten hat. Von ben Bildern des Meisters sind viele in einheimischen Privatbesitz übergegangen, unb die Verwaltung des Großh. Museums hat bie Absicht, soweit bas Entgegenkommen der Besitzer es ermöglicht, biefe Werke, Oel- bilber, Hcuidzeichnungen unb Aquarelle mit ihren eigenen Beständen zu einer Ausstellung in ben Räumen der Kunsthalle zu vereinigen. In Fr an k 'nr t a. M. führte mit kräftigem Erfolg am 19 d- Felix Weingartner als Kapellmeister im Opern- hause seine Trilogie „O reste s" ein. Tie Tarsttllung .des die Kräfte überaus stark anspannenden Werkes war >ehr gediegen; bie besten Frankfurter Opernkräfte darunter ftorc&ammer in ber Titelrolle, Frau Greesj-Anbrtefien als Klytämnestra, ferner die Damen Hensel-Schweitzer, Kemic, Jager, Weber unb die Herren Breitenfeld, Tijssen, Reich, Pröll u. a., waren aufgeboten unb leisteten im Verein mit ben Chören unb ber Kapelle ihr Bestes. Weingartner warb mit Beifall begrüßt unb mußte mehrere Mal erscheinen Gleichwohl dürste er mit feinem Werke bie Bühne nicht auf längere Dauer erobert haben; dafür ist das fast immer doppelt unterstrichene Pathos feiner Tonsprache, das so häufig an Wagner erinnert, nicht angetan, well es der Wagnerschen Steigerungsfähigkeit ermangelt unb bie ungeheuersten Mittel des Ausdrucks viel zu früh aufbraucht. Doch erweckt der Versuch des genialen Kapellmeisters, mit seiner Musik ben riesenhaften Stofs des aescht)leischen Tra- gödienstoffes zu umfangen, an vielen Stellen Interesse unb ist durchweg von hohem künstlerischem Ernst erfüllt — Kampf um bas Barmener Theater. AuS Barmen roirb geschrieben: Tie Theaterirage, ^welche feit bem Branbe bes allen Theaters bie Bürgerichatt unb bie Stadtverwaltung bewegte, ist nunmehr als gelö|t zu betrachten, ba die Stadi- verordneten-Versammlung mit 22 gegen 7 Stimmen beschlossen hat, die selbstschuldnerische Bürgschatt siir ein von der Staduhealer- Aktiengeiellschait auszunehmendes, mit 3',, Proz. veninsliches und mit •/, Proz. zu tilgendes Darlehen von 1 Million Mack zu übernehmen. Tie Stadtverordneien wollten ursprünglich einen Bauplatz unb einen Zuschuß bis zu 800 000 Mk. zur Beringung stellen. Es ergab sich aber, daß eine Mehrheit rür einen Platz nicht zu erzielen war; der Teil des Kollegiums, welcher grundjätzlich gegen ein Theater ist, fieUte sich nämlich jedesmal auf bie Seile der Gegner des beireffenden Platzes, der damit siel. Schließlich waren die m Betracht kommenden Plötze nacheinander abgelehnt und die Sache schien uierlo- iverden zu wollen. Em Teil der Alilglieder der Theaier-Aktlengejellicha'k, der ba5 abgebrannte Theater gehörte, halte schon die Liquidation der Gesellschaft beantragt und es sollte am 24. 'April über diesen Antrag beschlossen werden. Ta machte 'der Vorstand noch emen Versuch und stellte den Antrag auf Ueber- I nähme der Bürgschaft. Nur dadurch, daß sie bie Platzwahl aus ber Hanb gab, konnte bie Stabtoerordneten-Dersammlung aufl ber Sackgasse herauStommen. Nun roirb bie Gesellschaft einen ber abgelegnen Plötze, unb zwar em bebautes Terrain, für 660 000 9JIL ankaufen. Nach ben oon ber Stadmerorbneten-Dersammlung gestellten Bebingungen muß bie Gesellschaft ben Platz sofort aus ben Namen ber Stabt eintragen lassen. Tie zu errichtenden Gebäude werden ebenfalls Eigentum ber Stabt, desgleichen der FunduS, die Bidlwthek unb bas gesamte Zubehör. Die Theater-Aktien- gesellschast erhält bas Recht der Nutznießung des Theater« nebst Zubehör für die Tauer ihres Bestehens. Sie ist verpflichtet, die Gebäude und den Fundus zu unterhalten, ben FunbuS auch zu enpeitem unb bas Ganze angemessen zu versichern äu Gunsten ber Stdöt. Tie Baupläne unb Kostenanschläge sind bet Stabt- Derorbneten-Seriammlung zur Genehmigung zu unterbreiten. Tie Gesellschaft verfügt felbit über 350 000 Alk. unb von bet Bürgerschaft werden voraussichtlich insgesamt 350000 Mack gestiftet. Mit diesen 1 700 000 Alk. roirb bas Theater spielfertig hergestellt werben könneir. , , „ Säuglingssterblichkeit. An ber pcrnb von statistische» Zahlen weift Prof.^Fraenkel aftcn in Lttewka ober Drillichjacken erscheinen. Außer Dienst zum Radfahren, zum Reiten, jedoch nicht innerhalb der (tarnifon Berlin, tn ber Ofsizier-Speiseanstatt, außer bei feftlid)en Anlässen, unb schließlich in und außer Dienst zum kleinen Dienstaiizug unter dem Paletot. Orden werden wie zum Uebervock ttges Wirken dazu beigetragen habe, baß diese Anstatt in -T"----------—e-3— ”—c—j und Charakter hier ins Leben ___ _ eines fröhlichen Blühens unb Gedeihens der Schule enthielten die Worte der folgenden Redner, Kreisrats Dr. Melior und des Bürgermeisters Arnold. Namens des Kuratoriums der ehemaligen Pri- vat-Mädchenschule gab dessen Vorsitzender Gteorg Bü ding VIIL der Genugtuung darüber Ausdruck, daß bie als dringenbes Bedürfnis empfundene Umwandlung der Amsterdam, 22. April. Die hiesige Zentral-Der- sicherungs-Gesettsd-oft annullierte gestern den Der- pdierungskontrakt des Königs von Serbien, da bie fälligen Prämien bisher nidjt entrichtet worben fmb. Brüssel, 22. Llpril. Ten Blättern^zufolge steht eine Serftänbigung zwischen bem Äönige und ber Gräfin Lonyay, sonne mit den übrigen Erben ber Königin Henriette unmittelbar bevor. Paris, 22. April. Aus Grenoble ist eine Resolution eingegangen, worin bie Haltung der Regierung betreffs beS Vereinsgesehes gebilligt, zugleich aber bedauert wird, daß bic Regierung sich Insher nicht entschlossen habe, bie sranzöiische Gesanbt schäft beim Vatikan und das KultuSbndget ab zu schaff en. Die Regierung wird ferner aufgefordert, alle Gesuche non Kongregatiouen um Ansentt)attserlaubnis in Frankreich abzulehnen unb eine Trennung zwischen fiirc&e unb Staat mit allen ihren Folgen herbei- eH nicht auf Schloß Friedrichshof refibiet, Frankfurt a. M., wo Prinz Friedrich Karl als Major zur Dienstleistung beim Generalkommando des 18. Armeekorps kommandiert ist. Der Che sind sechs Prinzen entsprossen, von denen die jüngsten vier zwei Zwillingspärchen sind. — Die Marineoffiziere auf der ostamerika- rrischen Station, welche sich während des Konfliktes mit Venezuela hervorragend ausgezeichnet haben, sind jetzt vom Kaiser dekoriert worden. IL a. erhielt Kommodore Scheder den Roten Mer-Orden 2. Klasse mit Eichenlaub. — Die Verwundung des Sohnes des deutschen Vizekonsuls in Larasch stellt sid), der „Post" zufolge, nach ben vorliegenben Meldungen als kein politischer Zwischenfall heraus. In der Stabt Alkazor geriet Forbe in einen Streit mit Torwächtern, bie ihm das Tor nicÄ öffnen wollten, und würbe bei diesem Anlaß durch einen Flintenschuß verwundet. Uebcr die Natur ber Verletzung ist bisher nur bekannt, daß biese schwer sein soll. Mit ber Aufstandsbewegung in Marokko hat, soweit bisher ermittelt, der Zwischenfall nichts zu tun. — Von vertrauenswürdiger Seite wird ber „Frkf. Atg." mitgeteilt, daß bie Verhanblungen mit Rußland Über bie neuen Hanbelsverträge schon ziemlich weit «diehen seien. Ein Staatsrat, Vertreter ber russischen Regierung, weile seit etwa einer Woche in Berlin und arbeite dort mit den deutschen Regierungsvertretern. Man glaube, daß der Handelsvertrag mit Rußland in vier Wochen fertig sei, auch die Verhandlungen mit Oesterreich und der Schweiz seien bereits ziemlich gediehen. — Der preuß. Handelsminister beabsichtigt die Einberufung einer Konferenz der Leiter und Leiterinnen weiblicher Fortbildungsschulen betreffend Ausdehnung des Fortbildungswesens auf weitere Kreise ber erwerbstätigen Jugend. — In der heutigen Sitzung des Bundesrats wurde dem Ausschußbericht über den Entwurf eines Gesetzes wegen Feststellung des Nachtrages zum Reichs- haushalts-Etats für das Rechnungsjahr 1903 die Zustimmung erteilt. — Die Nachricht, bap amerikanische Matrosen zur Tellnahme an der Kieler Ruder-Regatta ein- geladen werden sollen, mürbe dem „B. Tagebl." zufolge tn amtlichen Kreisen Washingtons mit großer Befriedigung ausgenommen. Präsibent Roosevelt versicherte vor seiner Abreise bem Gesandten Specr von Sternburg, er sowohl, wie das Kabinett würden besttebt sein, die besten Beziehungen zwischen ben Vereinigten Staaten unb Deutschland zu fördern. t „ — Die „Triersche Landesztg." verlangt, daß bie katholischen Ettern ihre Kinder von der staatlichen Töchter- fdjule in Trier fernhatten, selbst wenn sie einen katholischen Religionslehrer erhalte. Person _ _ _ Kenntnisse zu fordern. — dtach der „Revue" in Le Kreider (Oran) führten die Frauen der Chefs von Blidah und Ferryville vor Loubet den volksüblichen Bauchtanz auf unb nahmen mit be- °h"a^gne^an,^Mlchcn au^^^e^^oft’en" bu^teil’lat» dringmdeö DedÜrfniZ cmpsundcne UmwEwng oer un8 $anoncn uni 5681 Madrid, 22 Steril. Einer Meldung aus Tanger zu- T Irr klar Pitz gab einen kurzen U-berblick über Organ.,alten olgc soll das Schifi „Türki" sich m der Rühe des algeri, und Unterrrchtssächcr der Schule^ Es wirken an ihr neben chen Gebiets befinden, um Mulay Arasa an Bord zu dem Leiter, Direkter Prtz vrer Leherinnen, ^rb Frenz^ckefi nehmen. Drei Schwerverwundete sind in Melilla zurück. Spitz und Lchoncbohm, sowie Reallehrer Hermann als acblieben Der Prätendent errichtete bereits eine Gesanglchrer und firb Lolekam sur Pandarbeitcn. Sie A oll beb est - lle im Rissg-biet. Mul ey Amraui schwur Anstalt zersallt in 4 »lassen zu I- 2 Abteilunaem Der dem Prätendenten blutige Rache. Gerüchtweise verlautet, Unterricht erstreckt sich aus sämtluhe El-mentarsachcr, be. dast PrinzMohamed in Fez zum Sultan ausge- sondere Berücksichtigung finden Deutsch und NaturgeschuÄe rutn/fei 9 Ferner wird Französisch und Englisch gelehrt, sowie das Rom, 22. April. Der ftanzösische llnterrichtsminister sür die Frauenwelt Wissenswerte aus dem Gebiete der Cbanmie erklärte in einem Interview mehreren Journa- Physik und Chemie. Tas Schulgeld fit, abgesehen von un- fisten gegenüber über seinen Empsang be.m italieni- wesentlichen Derschiebungen, nahezu das gleiche wie in den ch e n » ö n i g s p a ar e, der König sei ein äußerst liebens- Dorzahren geblieben. J?1?' L würdiger Monarch, er habe sich mit ihm -/. Stunden Darmstadt, 22. April. Der Zar wird, roic e8 heißt, lang in leutseligster SBei^e unterhalten. König Viktor I im Spätsommer von Rom hierherkommen, wo em längerer Emanuel sei sehr intelligent unb fdjeine bie Gegenstände Aufenthalt geplant ist unb wahrscheinlich auch eine 33 c- ber Unterrcbung vollständig zu beherrschen. Die Königin |gegnung mit Kaiser Wilhelm ftattfinbet. (?) Mutter besitze eine unvergleichliche Unterhaltungsgabe. Darmstadt, 22. 9(priL Die Konzessionier. Konstantinopel, 22. April. Nach einer ung zwei weiterer Varietsbü h nen war heute Gegen- Meldung sand am 19. April 7"Äus-mm en sto y znnsr^n Beratung d-S KreisausschusseS. Der Besitzer der Smttjan^i, nLstlich von Radofischte, statt. Dst Bande Restaurant zum kaisersaal war um d,° Konzesi.on eingekom. verlor 20 Mann erhielt aber später Verstärkung unb schloß men und auch em m der Wilhelmstraße ansässiger Wirt die Truppen ein, welche sicb so lange hielten, bis Ver-1 suchte auf Grund oorgclegter Plane um Genehmigung zur ftärtungen eintrafen, worauf bie Bande vertrieben wurde. Erbauung eines solchen EtablisiementS. Der KreiSausschuß Die Verluste auf türkischer Seite betrugen zwei ^hnte indessen auf Antrag des VettreterS der Polizeibehörde, Offiziere unb 11 Mann tot, sieben Mann verwundet. Nach I &-e Prinzip die BedürfniSfrage verneint, beide Gesuche ab. Angaben der Pforte kam es im Kreise Pesd)tscßolo zu einem I Darmstadt, 22. April. Das Programm für die größeren Zusammenstoß mit einer Bande, dem be§ loojahrigen Geburtstages LiebigS am Mai d. Zs. iftLnm,i)r festgesetzt Die Jeierwirdge. aeeilten Verstärlungen befreit unb verfolgten nun bie meinfam oon der Stadt Darmstadt, der Großh. Technischen nilgarifdie Bande. Da die beiden Kreise Radolifd)ste und Hochschule, dem Hessischen LandwichchaftSrat, ^er Grogh. Teschtscholo aneinandergrenzen, ist es wahrscheinlich, daß landwirtschaftlichen Versuchsstation, dem Verein hessischer die Konsularmeldung und die Angaben der Pforte den Aerzte und dem Verein deutscher Chemiker veranstaltet. Vvr- gleichen Vorfall betreffen. Wenn sich die Angaben ber miftQg§ halb 11 Uhr findet ein Festakt im städtischen Saal- Pforte bestätigen, wäre dies ein neuer Beweis, baß bie &QU untec Mitwirkung des MusikvereinS statt, bei denen S!’SÄ?S”«‘lÄ*Si” Sw w.« W« "«»;■ u« 3 ui, ..««uiw wurden aus bem Kampfplätze 52 tote Insurgenten findet mit Rücksicht auf tue auswärtigen Gaste em gemein- aefunben — Ein Gerücht von einer Ver wunbung des Ischastliches Esten statt, abends 8 Uhr eine gesellige 33er- neuen russischen Konsuls in Mitrowitza wirb einigung im ,Saalbau'. Die Teilnahme von Damen ist ald unbegrünbet bezeichnet. — Der eine von ben beiden erwünscht. burch Albanesen in Stutari verwunbeten gneck>ischen Be- Mainz, 22. April. Ein Antrag auf Ermäßigung amten ist seinen Wunben erlegen. „ deS Preises des Gases auS dem städtischen GaSwerk beschäf» Johannesburg, 22. April Der Präsident ber abenb bic hiesige Stadtverordneten-Ver- Ä"X®S De- Umstand, daß 'N --rsthfidenen Nachbar- eingeborene, bie nach bem Rand bestimmt finb, un nabten der GaSpreiS etwas niedriger ist als hier, tyal oer- Innern des Landes anzuwerben. Die 5krtreter der schiedene hiesige Vereine und Korporationen veranlaßt, an Kapitalisten rechnen auf_ das Gelingen des Unternehmens; die städtische Verwaltung mit einem Antrag auf Ermäßigung sie haben London verlassen, um sid) in verschiedene Teile des hiesigen GaSpreiseS heranzutteten, wobei man der ftäbt- Afrikas zu begeben. ischen Verwaltung gewistermaßen ben Vorwurf machte, baß das Gas schon sehr lange hier zu teuer sei, woburch bic ‘Aus fitnöt nnh £11116. Gaskonsumenten geschäbigt worben seien. Der stäbtifche & & ® or ,r I Finanzausschuß hat mit Rücksicht auf bic gegenwärtigen G^ßen, am 23. April 1903. finanziellen Verhältnisse eine Herabsetzung deS GaSpreiseS -DaS Großh. Regierungsblatt Nr. 28 ent» abgelehnt, welchem Beschluß sich bie Stabtoerorbnetcn-93er- hält: 1) Bekanntmachung, bie Vorbereitung zu den Steden |Qmm(Ung einstimmig anschloß. Seitens deS Referenten wurde der Rechner an der Zellenstrafanstalt Butzbach und am Ln der Stadtverordneten-Versammlung hervorgehoben, daß Landeszuchthause Marienschloß betrefiend. 2) Bekanntmachung, die Behauptungen in den verschiedenen Eingaben sehr ober» die Erhebung und Beitreibung der Tilgungsrenten bett. flächlicher Natur seien und jede Kenntnis der Derhältniste " Vom Turnen. Die zweite Gauvorturner, oermisten ließen. — Dem Mainzer Gewerbeoerein wurde in stunde wird am nächsten Sonntag in der Turnhalle ab* gleicher Stadtvervrdneten-Sitzung ein jährlicher Zuschuß von gehalten; es werden sich daran außer den Bezirks- unb 20 400 Mk., gegen 16 000 Mk. bisher, bewilligt. Vereinsturnwarten auch die Gauausschußmitglieder beteiligen, so. Mainz, 22. April. An sämtlichen hiesigen Bahn- da als wichtigster Punkt des UebungsstoffeS die Gau-Muster-L^n werden die Polizeiwachtlokale aufgehoben, well riege für das deutsche Turnfest in Nürnberg ihre Hebungen bic Bahnverwaltung sich weigert, die Reinigung, Heizung und durchtilrnt und von den Ausschußmitglievem gewettet wird. Beleuchtung auch fernerhin zu stellen. — Im Hause Damm- Das Turnen soll bereits vormittags 8'/, Uhr seinen Anfang rocg Nr. 1 geriet vorgestern nacht der Schuhmacher Dottsned nehmen. Die nächste Bezirksootturnerstunde findet oorauS- Radius mit seinem 17jährigen Sohne Philipp m Streit, sichtlich am 14. Juni statt. Es werden dann die Pflicht- Dabei brachte Meister Knieriem seinem Sohne zwei erhebliche Übungen für das Gauturnfest in Wetzlar durchgeturnt. — In Ztiche mit dem Schusterkneip in dem Nacken bei. Schwer Großen-Linden wurde mit dem Neubau einer Turnhalle be- verletzt wurde der junge Mensch in baS RochuSspttal gt- gonnen. Die Gauturnfahtt finbet am 7. Juni nach Lollar beacht. statt. Der Turnverein Lollar hat bereits mit den Vorbereit- WormS, 21. April. Sc. Kgl.^Hoheit der Groß- ungen zu dem Feste begonnen. Herzog hat die Widmung deS von Fritz Ho 11-WormS r. Wißmar, 23. April. Der "Bursche, der vor einiger sichteten und Erich Walter-WormS kompomctten Hessen- Zeit im Streite einen seiner Gegner in ben Hals fta(jcbe8 angenommen. Der jugendliche Komponist erhielt unb gefährlich verletzte, daraus in die Wohnung seines \ :tczn von ber Großherzogl. KabmetSdirektton ein Schreiben, Schwagers drang, diesen bestahl und ^n bie Flucht ergntt, chm die Annahme der Widmung mitgeteitt wurde, wurde geitern in Frankfurt a. „ä ve rhastet. Jci öcffenlieb4 ist ein oierftimmiger Schülerchor, ber am K SSSJÄÄÄ: “Ä ■•»=.«. “Ä“ S stahl verübte, unb sich außerbem ber Körperverletzung ersten Male von den ochulem des hiesigen Gymnasiums aup» schuldig machte. gefühtt worden ist. . S Fnedderg, 22.April. Ein kleines Kind stürzte Kleine Mitteilungen aus Hesien und den in eine Pfuhlgrube, auch die hinzueilende Mutter geriet in Nachbarstaaten. In Alzey wurde die Hö^re Burger- Gefahr, konnte jedoch nebst dem Kinde von in der Nähe schule (Mädchenschule) auf unbestimmte Zeit geschloßen, roeu weilenden Männern herausgezogen werden. — In B a b - bie Kinber des Pedells an Scharlach erfranften. — In Nau heim nimmt infolge der ungünstigen Witterung der Psi,ngstadt sind infolge deS leitend der dortigen Ziegeiei- Du*uq der Kurgäste nicht sehr statt zu, der Betrieb in den I besitzet für bic fommenbe Saison angesetzten MmberangebotS Badehäusern ist jedoch sehr lebhaft. Am 1. Mai beginnen oon 50 Pfg. für die Herstellung von je 1000 93ad|lernen auf der Terrasse die Konzette deS neuen Kurorchesters und sämtliche Ziegeleiarbeiter in den UuSitand getreten, am 30. Mai erscheint die erste Kurliste. — Von Vilbel Folgendes Attest wurde, so behaupten die .^eipz. N. N. nach Mass en heim ist ber Bau einer KreiS st raße pro- in Mainz einem Dienstmädchen ausgestellt: .Inhaberin jcktiett, deren Kosten sich auf 7900 Mk. belaufen. — Aus hat cm Jahr weniger 11 Monate — b«t mir gebient unb bem hessischen Tominialhof zu Ober-Erlenbach werden in dieser Zett sich fleißig vor den HauSturen, genug,am — die Stall, und Oekononuegebäudc einem größeren Umbau I in der Arbeit, sorgsam — für sich selbst, gcichwmd — tm unterzogen. Ausreden, freundlich — gegen MannSpcrionen, treu — ihrem A lsfe 1 b, 22. April. Der Eröffnung ber höhe Liebhaber und ehrlich — wenn alles verichlosien war ren Bürger-(Mädchen-)Sch ulc, bie Aestern im j ae;c!.u.' großen Saale des „Deutschen Lmufes' in feierlicher Form ---- — ~ sich vollzog, wolmlen ^rtrcLcr ber Regierungsbehörde, ber Nermillliles. jlrei-.- wd/UiiOiiinuf,ton unb ber tobt .* 1 ,uib, bie i. r I e — • « .. , ctviä Scaclicbin TidenS 'Proenc* I Kollegien der hiesigen ttnrerrichtsanstali.en, ferner in statt \ I licher Zahl bic Eltern der Schülerinnen unb viele Freunde j trieb ohne Mannschaft ber .j^mamer Äuftc entgegen. Ber 1 548 437 In den Jahren von 26.20 Lüdwerne Beerenweine . 103.60 . 50.00 . 31.50 . 3190 . 131.60 44.70 Gemeinden Gehöfte . Rinder . 4,/tVe Chinesen . . Electric, 8ct ackert . Nordd Lloyd . . Kreditaktien . . . Diskonto-Kommandit. Darmstädter Bank . Dresdener Bank . , Berliner Han del sg es. Oeeterr. Staatabahn . Lombarden . . , Gotthar-ibahn . . , Laura Lütte . . . Nachmittag 4 Uhr. Sabbathausgang 8L0 Uhr. . Wochenaottesdienst: Morgens 6.30 Uhr, nachmtttagS 6^0 Uhr, werden. • Kiel, 21. April. AuS Esten sind hier beim StattonS- laue'nlL wieder °emnS f.R die 25 Knoten in der -tnnde lanf«i .* . ia i.i—u — Teuchenherd in * * " - - c«..acr.n bt« , M Ob». 3h) 1“‘ wild, mit ts»,y *- w° tt. e,nl$ auch eine 8t. itattfindet. (?) Konzessionier. ?nen war heute Deaen. !es- Der Besitzer beS ,ie Konzession emgetom- nstraße ansässiger Wirt M Genehmigung zur ts. Der 5reiSau8schuß ierS der Polizeibehörde, mint, beide Gesuche ab. is Programm für die tStages LiebigS am ft Die Feier wird gebet Großh. Technischen tschastSrat, der Grotzh. dem Verein hessischer niker veranstaltet. Dor. a(t im städtischen Saal« >erein8 statt, bei denen u§ Halle a. d. S., Geh. )t und Dr. med. heil« Um 2 Uhr nachmittags rügen Gäste ein gemein« Uhr eine gesellige Der« ilnahme von Damen ist Antrag auf Ermäßigung »tischen Gaswerk beschäs« tverordneten.'ver. 1 verschiedenen Mchtae« ist al8 hier, W W orationen veraM:, an l Antrag ans SnW.aung >n, wobei man der slödt« ’en Vorwurf wachte, daß , teuer fei, ”*”< b“ „ |eien. $er Mche auf die gegenroartrgen abfeiune M die Stadtverordneten.Ver «tag rsrrH r Aewerbeverem wurde in -her, bewilligt-^ fämtlW" < s; ;lohle «W*; Sohne erhebliche ment Sohnes *8 ,h Groß' ; von irrten Hessen' .g-ndlichc W. Schreiben, E^... au? &$*■ - „ alle» 1899 27 000 167 000 1 885 774 Stück 1505 803 , 814 864 , 59 535 , er, fonbem ssigge habe Del m« Feuer aegoffen. ^ee anbertn b«t Angeklagten werden beschuldigt, cbenfafle durch Werfen von Stroh und Holz x. dem Feuer al» e4 verlöschen wollte, wieder neu« Nahrung gegeben zu haben. Die Angeklagten halfen sich unb eroberen bei den vielen Bränden, die m den letzten Jahren ftatte fanden, damit sie gröber« Brandentschädigungen bekamen, auq würben, wenn ein Haus abdrannte, Häuser uingenffen; es rourb* blieben, woraus bie Forderung gebilligt wurde. 66 wurde dreimaliger Kugelwechsel bei 15 Schritt Distanz ohne Avancieren verabredet. In der Nacht vom 22. Juli zwi chen 2 und 3Uhr morgen« (and das Duell im Grünewald statt, wobei Dr. Oesterreich al« Unparteiischer fungierte. Das Duell verlief u n b I n t t g, e6 wurden ifl,„ 1 nur secho Löcher in die milde Morgenluft geschoffeii. Bor Gericht lr" gaben die Angeklagten diesen Tatbestand zu. Auf Befragen des I Vorsitzenden, ob man a b fi d) 11 i d) in die Luft geschossen habe, erwiderte Böhme ,^a!" Witt dagegen lehnte eine Beantwortung der Frage ab. Ta Dr. Oesterreich nachiveisen konnte, daß er tn allen Stadien bc* Zwistes ernstlich bemüht gewesen war, die Weg- ner zu versöhnen und den Zweikampf zu Dcrbmöcm, so erfolgte (eine Freisprechung. Die Duellanten wurden jeder zu 4 Atonalen F e st u n g s h a f t vernrteiln^ und Sauberkeit beiträgt und sich die ordnungsmäßige Benutzung der Einrichtungen angelegen sein läßt. Tie für die ärztliche Behandlung der Beamten und Arbeiter getroftenen Maßrmhmen Haden zu Beanstandungen kernen Anlaß gegeben. Dagegen waren nicht überall ausreichende 6uv ricktungen getroffen, die es dem Personal, das zur Mittagszeit nicht nach Hause zurückkehren kann, ermäglrchen, zu eurer angemessenen Zeit, etwa in der Mitte des Tages, eine warme Mahlzeit eruzunehmen. Auf geeigneten Bahnhöfen sind die Bahnhosswirte zu verpflichten, ein ern- faches, aber gutes Mittagessen zu angemessenem Preise bereit zu halten; wo sich das Bedürfnis herausstellt, namentlich auf großen Bal)nhöfen mit zahlreichem Personal, ist wie anderwärts bereits bestimmt wurde, die Ein-1 Wochengotte richtung von Kantinen oder ähnlichen Einrichtungen ins | abends 8L0 Uhr. Auge zu fassen. Soweit notig, sind ferner Ernrichtungen Sinern Lmmer ÄÄn lieget »würgt au f8e. tc.ch, es -°uch° d°r. ,u --- Hafen nicht r-°.t t.nd-n^°urd°r,^ funden. Schränke und Kommoden waren durchwühlt und /Clnr'rditcfrtrtl ~ zum Teil ihres Inhalts entleert. Die sofort aufgenommene lVsUUl. - - . meraischste Fahndung nach den Tätern blieb zunächst ohne Kassel, 21. April. Ern Monstre-Prvzeß wegen Brand- 3'/.°/° Reichaanieme . . 102.60 (i-rfoia Einige Lachen später verbreitete sich die Nachricht stiftung wird jetzt vor dem hresigen Schwurgericht verhandelt, g« do. nnn einem weiteren sehr verwegenen Raub inmitten der siast das gatrze Tor- Arenborn, welches am rechten Welernfer bei Lonsol» . Stadt. Ter LÄer' der Konsektionssirma Rumöller in LarlShafen liegt, ist hier | . ^reibura erstattete die Anzeige, daß er in der Frühe, als er hum Tlanner non dorr b das Gesd)äft öffnete, Don ^*}cm 9^nn^, bcfr \lcI1 nbr Dan. den Stettiner Vulkanwerken erklärte in rich Herma n n von Günterst^ und G^rgZi ealer jährlich ?0 bis 80 Aw Mark; habe der Vulkan die von Ulm a. d. Donau roegen U J £>er 5eu^^enDerluft, ber in öer bcimttoen yte^probuhton bei bui^- ^rreoun^ i crrc^^^^. Gin noch schnell Nagte find zugleich des Raubs und schweren ^tebslahl- chnstttich 1 '/> Dlillionen Stuck entsteht, geht emsch tetzlich ber Ören^u feiner ^iftung. ai^g untemebmeit. Direktor Lezlchtigt. Difang Zanuar d. I. wurde die hiesige Ein- Schädigung der Nachzucht selbst bei mäßigster Beran- leres schiss zu bauen. werde ei’ ßetüXt wohnerjchast bnrzb die Kunde von einem in der Brunnen^ chtagung erheblich über jene Gmfuhrsumme hinaus. Zur Z^tt ist Flohr Ol?ubt Nicht, das; i- ^er Stunoe laufen ^.hmnrh .-ridirctft Wie die Franks. Ztg." die Maul- und Klauenseuche in Deutschland wieder einmal fast «großen ^chneUdamp'cr, b-c S, >woten in oer^^iunoeiau^i ilung von verschiedenen tschechischen Aerzte-Ver- Im verflossenen Jahrzehnt bildeten die Höhepunkte der Der- Einigungen beschlossen, an die Stadtgemeinde in Prag, seuchung durch Alaul- und Klauenseuche die beiden Jahre 1896 allc ijck-echischen Gemeinden, die Bezirksvertretunaen und 1899. Es waren in diesen Jahren verseucht: I sämtlicher tsched)isd);en Korporationen und Geistlichen, überhaupt an das gesamte tschechische Volk einen Aufruf zu erlassen, dem Spital der Barmherzigen Brüder m Prag jede Hilfe zu entziehen, weil diese Anstalt offen germanisiere und nur eine Filiale der deutschen Uny versität in Prag sei. — Die Karolinenthaler Sladtverteet- unq beschloß, ihren Vertreter in der Prager statistischen ________ Kommission auszufordern, ui derselben dahin zn wirken, 4 265 976 Stück Idaß in den Beuchten derselben die deutsche ^^rachc 1878—1896 wurden verseucht im ganzen entfernt und durch die kulturell bedeutend hoher ftehende .............. usus.sch- Sprache ersetzt werde. L Newyork, 22. April. Ter mit dem neuen deutfchen , ___- erxjtt- Srrm fflefatnmaen vermisit I Gesellschaft auch den Raubmord an Burgheimer verübt Slflgm kenterten zwei Schiffe, deren Beiatzungen oermitzi ^ün-licher Beweise für die Schuld leugneten , I Weißer und Genossen, und erst alS ein ,Famerad" Her- ----------—--- manns, der mit diesem eine Schlafstelle inne hatte, An- gericht eingegangen der Dolch des Fähnrich« Hüssener,! . crßattetC/ baß H. ihm gegenüber sich als den Mörder mit welchem der Kanonier Hartmann getötet wurde und tzurgheimers amsgegeben habe und alS die bei dem Er- an dem noch die von der Tat herrührenden Blutspuren sicht- mordeten geraubten «leider an Stellen aufgefunden wur- bar sind sowie die sonstigen dem Fähnnch bei ferner «er- ben# an bie fie nur durch Weißer und Hermann gebracht Haftung'abgenommenen Gegenstände. Hüffener ist in emer sein konnten, gestar^ Verbrecherbande ^^_^^.^I^^Ürch^7wVe U ä1'f chVn g'e n um 11000 Mk. schädigte, zu Zelle interniert, w,e sie Untersuchungsgefangene, Unteroffiziere lenkte derllntersuchungsrichterswu^rde \3 ^abTcn - Ta« Landgericht oerurteilte ferner ben unb *0Tten erhalten. Es laufen für ihn viele anderen Aktienfaszikcl zu. Vor etwaJahren wurde \^[xntT Schulemann, welcher einem lanbwittfchaftlichen unb Mannscha ten, tiefer Abscheu der auf einer Bank im Sternenwalde hier die Leiche der ledigen ^000 Mk. unterschlug, wobei er Goldrollen durch Spiel- «orrespondenzen ein, m welchen zum ^^fer Abscheu ^lfcliraibfltCTin Kirchhof er gefunden. Der Kopf zeigte madcn ersetzte, zu einem Jahr Gefängnis Absender m ungeschmmkten Sorten auSgedruckt ist. L)um 2 mehreren Revolverschussen. Zu denen, die da- Die Geschichte eme5 Duells »m Grünewald. Derteidiaer Hüffener« ist Rechtsanwalt Stobbe bestellt worben. -m cn^x^xrchte standen, die Kirchhöfcr getötet zu haben, > Wegen Zweikampfes mit töllichen Waffen batten sich bie otubenten • Rew-York, 22. 9lpnl. Destern wurden in®uaga- «äbUc auch der heutige Angeklagte Weißer, der mit der der Medizin, Böhme und Witt, beute vor ^r Zeiten «tta^ «ui! jwn (trbftöfee ucrjpüd, non b,nm ber e.n, schwach, Se^ältnib^Unmfudtang 9eSen Sri»« Seb cJÄ«’?.»* TÄKj? ber anbrre ftärfer n>ar. °urbe j°d°ch^m^ hmre^nder Grunb^e m^rge- bank" stand. ^Dre'Gcfchchte M Duells war folgende: An einer - Der zweifarbige Rock. In Nummer 306 der schlagen. Jetzt, nachdem W- des einen9ulinod)t vorigen Jahre- begegneten sich die beiden Kommüi- *«rn Dta • ««bet sich fettgedruckt folgende Annonce, die war, erhielt der Verdacht, daß er auch den andern verudi l m der Friebnchstratze und berührten sich geaenseitig. Böhme • he? Q,it ift- 10000 bis 50 000 Mk. Hube, neue Nahrung. Nach langem barttiackigen Leugnen, geübte, Witt habe ihn absichtlich a n g e r e Ui p e l t und bezeichnete ein echte- Dokument der Zeit tft .10 OOV 018 öu uuu jut ^^^izien, gestand endlich Weißer, daß als moralisch geobric.gt. Die Folae diese- Reu ontre- war Belohnung beqemgen einflußreichen Persönlichkeit, -irchhofer ermordet habe. Cr gab erst vor, diesen eine Forderung auf Sabel, bie Dr. Ccficrretd) im Auftrage de- . -----tx A--- ;^-nh msfAe Staattzstelluna ver.l . Zustimmung der Kirchhvser verübt zu haben, ge-1 Witt an Böhme Überbrachte. Die Sache wurde vor da- ILHren- mittelt, welche die Berechtigung zum Tragen einer MW«»-10^ aber bann, dem Vernehmen nach durch Mitwirkung aericht gebracht vor welchem Böhme verlangte, daßstatt derva^ uniform in fich schlietzt. \U taifrlifdjen ®tfän8ni^eiftlu^n, baB et aud> bleien ki. • Zu dem neuen Fund in K0nrtz werben noch Mord vorsätzlich vollbracht l^re. Weitzer ist demnach desI ^ut auf den Füßen schwach bestellt sei, und schloß dafolgende Mttteilungen gemacht: Tie Annahme, daß die I Zweifachen Dcordes bezw. der Mithilse angenagt x-a. Urteil rQug' t)Q- oecineintlict)e Anrempelung nur ein unbeabsichtigtes mit den Knochen auf dem Grundstück der stadtisd-en %o\t^ rourbe gestern, Mittwoch verkündet und lautet nach der Anstößen infolge unsicheren Ganges gewesen sei. Ta- Ehrengericht schule au Lonitz aufgefundenen Zugsttefel dem ermordeten Franks. Ztg.": Weißer wurde wegen Doppelmordes jum mnd)te Bermittelungsversuche, Böhm aber verlangte eine formelle länft Winter nicht gehört haben, gewinnt immer mehr I und 14 Jahren Zuchthaus, Herrmann zum Tode Abbitte, die wiederum Wut nicht.leiftcn roollte ®ie ^e^nlttelu»g^• en Wahrscheinlichteit. Önn Schuhmachermeister, der für Trust unt) 3 Jahren ZuchthanS, Zieglerzum Tode und 3 Jahren versuche stzlugen fehl°ÄlS die"beiden Da. na« ^^"8 ertUtU Zuchthaus berurteilt daß sie dem Ermordeten nicht gehört haben können, dieser ISg b n 3Biti Zn „gerne.neu Kneifer" und gab ihm habe einen kleineren Fuß gehabt. Dte Untersuchmgen der (ßiff nbühll-Bf itUllIL eine Ohrfeige dazu, die Witt prompt erwiderte, lletzt fand eine Behörden erstrecken sich in erster Linie Darauf, ob jemanb neue Torde^ung auf Pistolen und ebenso eme neue Ehrengerichts- von den in der Nähe des Fnndottes wohnenden Leuten Heber Wohlfahrtseinrichtungen für 59c-1 rlftunfl ftatt, welcher diesniol Dr. Oesterreich prdfibiertc. Wieder einmal irgend welche verdächtige Personen bemerkt ober a m t c und Arbeiter veröffentlicht der Verkehrs- wnden Bersöhnungsoersuche statt, die aber wieder ergebnislos verdächtige Geräusche gehört hat. Das Grundstück Dc$ einen Erlaß, in dem es beißt: Ich erwarte, daß Molkereibesitzers Rahm hegt auf ber anderen Sttte der Hisenbahndirektionen dauernd darüber waä>cn, daß die Wallgasse, gerade der Stelle gegenüber, wo die Leichenteile Aufenthalts- und llebernachtungsräume in aenügenber An- entdeckt worden sind, und zwar in einer Entfernung von unb an ben richtigen Stellen vorhanden, ordnungs- höchslenS zehn Metern. Nach ber Straße zu befinbet sah ausgestattet finb, ausreid-enben Raum bieten und ber Laben für den Milchverlauf. Dort herrscht bis 9 Uhr rtetd räuber gehalteii werben. Hieriiach wollen bie Eisen- abendS ziemlich starker Verkehr. Man kann baher ^hudirektionen prüfen, ob bie Aufenthalts- und Uel nehmen, baß der Mörder nicht vor 9 Uhr abends an die uachtungsräume burdytoeg allen Anforderungeii end Wegschaffung der Leichenteile ging. Jedenfalls mußte er sm^hen, unb nötigenfalls das Erforderliche ungesäumt bis 4 Uhr morgens sein Vorbaben zur Ausführung gebracht veranlassen. 5Denn bie Verwaltung badurch ber ihr obhaben, ba nicht lange nackt biefer Zeit bie Arbetten in (iegcnt)en Pflicht ber Fürsorge für bas Personal nachkommt, der Tampfmolkecei ausgenommen werden und in den Schul-1 mu^ bei anderen Seite Darauf gehalten werben, baß gebäuben die Heizung Der Klassenzimmer beginnt - vor- bas Personal selbst in ben ihm wir Verfügung ge- ausgesetzt, baß die Leichenteile nicht lange nach dem Morde ,-^sflbn Räumen zur Aufrechterhallung der Ruhe, Ordnung dorthin geschafft worden finb. Erwähnt sei noch, daß zur« ■ - - ■ • ov. Zeit des Mordes in der engen Wallgasse keine Laterne stand, diese Straße auch von keinem 'Itachttvächter lon- trolliert wird. Der Zaun, über den Der Täter wahrscheinlich seinen Weg nach Dem SchulgrunDstück genommen hat, war oben mit ZackenDraht versehen. ♦ I st der ZigarettenDampf ge fahrt ich? Es wird von vielen Rauchern angenommen. Daß Der Zigaretten- dampf Den Atmungsorganen schädlich ist. Neuerdings hat die amerikanische laryngologische Gesellschaft diese Frage näher untersucht. Mr. Mitchell bekämpft die Ansicht, daß der eingeatmete und verscküuckte Zigarettendampf in die feinsten Lungenteilchen gelangt, und daß das Nikotin, bas sich in bem Rauch befinbet, auf diesem Wege inS Blut gelangt In Wahrheit zeigen die Versuche, daß ber Ziga- rettenbampf nur bis zu den großen Bronchien gelangt, ^Uge zu rauen, öotucu twuy, juiu und in der Mehrzahl ber Fälle sogar nicht einmal über I ,u treffen, baß bie Bediensteten milgebrachte Speisen lUllf |tf $tlUUlUll!nL den Kehlkopf hinaus. Obwohl ber Zigarettenrauch eine ^uärmen unb in angemessenem Raume verzehren können. Oriainaldrahtmeldungeu dcö Gießener «nzeiger». vorher bestehenbe Krankheit ver schlimmer n kann, so-ist doch I^uch die Wohnungsverhältnisse lassen noch zu wünschen Berlin 23 April Eine Folge des Brand t'schen seine eigene reizende Wirkung sehr besckZrankt Indessen übrig. Während an einzelnen Stellen dem Bedürfnisse Uw il li o nen-Er b s cha fts p ro ze > s es ist bie Verhaftmutz zugegeben werben, baß beim Herunter,chlucken bes ^ zweckmäßig gelegenen, billigen Wohnungen ausreichenb in ber (xrbschuftssache lange Zett tätig gewesenen Rauches Die Oberfläck-c, von Der aus Das Nikotin ins Mut ^chnung getragen war würbe an anderen Stetten, g^ Schwarzkopf aus Halberstadt, ber in das Moa- gelangen kann, bei weitem größer b«s monttich auf größeren Bahnhosen (Rangier- und <&uier» ^9^ unterfttclmngsgefängnis überführt wurde. ist: infolgedessen wird der größte Teil de^ Giftes, Das derl^^^üöfen), über Mangel an ^lenft* und Miettvohnungen Lambura 23. April. Die Telephonistin Dora Rauch enthält, absorbiert, wäyrenD beim Rauchm einer l angemessenen Preisen geklagt Ich v^anlasje Die konig- üy c ^ni ^Fernsprechamt Hamburg wurde bei Dem Zigarre oDer Pfeife Der Rauch, der nur im -ZunDe bleibt, I ^jsendahndirektionen, unter Berncksid>tigung der vor- Knasten Gewitter am Apparat vom Blitz getroffen, in geringerem Mage absorbiert wird. T<^ Hmunterfchlucken ^henben Gesichtspunkte ben Wohllahrtseinrichtungen ihres f t ,uf(nnmen, lag längere Zett in krankhaften des Rauä)es ist eine schlechte Angewohnheit, zu der die ^irte dauernbe Auftnerksamkett zuzuwenben. -ruckunaen und befinbet sich noch setzt tn ärztlicher Be- ßigarette leichter verfuhrt als Die Zigarre oder Pfeise. I g--- 1 -■■■■■ ■ — i ° Sonst aber Hal Das Rauchen von Zigaretten keine ihm Verluste der deutschen Landwirtschaft durch Maul- 23 Aprtt. Gestern würbe in einer Versamm- eigentümliche Gefahr. Tlte> Papier, bas so häufig an-nud Klauenseuche. Iiuna von verickiedenen tschechischen Aerzte-Ver- geichnlbigt roirb, liefert nur eine geringe ungefährliche URenge von Eellulose, bie chemische Analyse weist iu Den Zigaretten fein anderes Gift auf als in Der Zigarre, das Nikotin Niemals findet sich Opium in ben Zigaretten, wie das häuftg behauptet wirb. Tie Gefahren des Tabaks sind in ieber Form und für alle Raucher dieselben, kor allen Dingen wirkt das Nikotin auf das 'Nervensystem und deswegen sollle man bei Kindern bas Rauchen non Zigaretten nie Dulden. Aber bezüglich des Kehlkopfes beobachtet man nur immer leichte Störungen. Verschiedenes Schiosscrwerkstuq, n)ic9iiemenjd)eibcn,6—600 Schar« nierbänder,L 8 Dampsmaschme und verschied, mehr, billig zu uer- kauien. Wo? sagt d. Exp. s01W7 In einem Orte m der Nähe Gießen-, woselbst einige2ügc(emtc Zigarren - Arbeiter wohnen, ist tin^rifpnöiiöCXX 8874| Näh, in der Expcd. d. Bl. 2935] Umstände Halder neues, tadelloses Fahrrad billig zu verk. Akarburgerstr. II. 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April, nachmittags 31/, Uhr, vom Trauerhaufe, Wallthorstraße 2d, aus stall. Bekanntmachung. Im Anschluß an meine Bekanntmachung vom 27. vor. Mts. bringe ich hiermit zur öffentlichen Kenntnis, daß der Ingenieur Herr Richard Fertsch, dahier, zur Ausführung von Anlagen im Anschluß an das Gas- und Wasserwerk heute zugelassen worden ist. Gießen, den 21. April 1908. 8401 Der Oberbürgermeister. Mecum. Versteigerung. Donnerstag den 7. Mat, nachmittags 2 Uhr, versteigere ich im Piandlokal' Seltersweg 11 gegen Barzahlung: 1 Kasseschrank, 1 Kommode, 1 Sofa, 1 Kleiderschrank, ein Pianino, 1 Klavier, 2 VettuowS, 1 Billard, 1 Theke, 1 Taschenuhr, 1 Fahrrad, 1 Landauer, 1 Kastenwagen, 1 Kuh, 1 Pferd, 1 Partie buchene Bohlen u.v.m. Gießen, den 28. Avril 1903. 8896] Sier, stellv. Pfandmeister. Das rm Jahre 1877 neu erbaute Han 4 nebst Scheune und Stallung der Ww. Fr. Mög- 3ii verkaufen lich zu Oberbiel bei Wetzlar steht zu verkaufen. 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