von 1877 Safe Ne! ch *Nr bl5 Tndc 1901; m isu , den mit Anions Mumme berÖkau' S’78000, tfjjj *(i, mit wird bm «. a,«m Mmtentlfe »eruttgg.Seletndnf, »raae 11.18, W • Jw- imb Erntet. * r»46rf M< J>W. “«Hnira ^°hiun° jmow noch dreijähngtt Tauet usw.). 'n Proivcken, sowie Am t Uöeftanlaqe 46. t MWn. sindet statt an jedem nachmittags im Saale m können zu jeder P 6 Uhr stnbel zmkchme Mche, VockdM ib Spiele finb m yvtzn jür brn Vorsianb: Namnn. Psarm. Vorträise. -ü-vlich 8 vhr abeodS: itechyi et ttcrtvalfl. erlchen, lasten beim UnwrMt» N ier-Dnein.,« chwk! nbftM111' e^lSffu-As »'/<"*• licht Karten vergW M ^*249 eUhevr» ftenz« ... £5* 8ei«i«-ßt in^:, Nr. 19 •titelet au Bei Sonnlogs. t*m <Äitfcrnrr Hr^rtgtt »erben fm Wechsel mit bem Lesßschei taRbmirl bie Gtktzener Kamillen- Höll« viermal in der Woche beigelcgt Ä»lali4Mi»,., ...,|[l|l„| ,.„| „„UN I__.eiqemeil: Han, Wert, Z>le yeutig« Mmmer ««faßt 12 Seite». Z>a» AomSardement von San Aarko». Ä Anleihe. Caracas, 21. Jan. Den lebten Nachrichten zufolge sind bei dem Kampf in Coro dreißig Aufständische gefallen, 115 wurden verwundet. Nach zehnstündigem Kampf in den Straßen und Hausern zogen die Aufständischen sich zurück. Die Regierungstruppen hatten zehn Lote. Politische Tagesschau. Das direkte Wahlrecht in Oldenburg. Das Großherzogtum Oldenburg ist unserem Lande zu- vorgekommen. Der oldenburgische Landtag hat, wie wir bereits kurz meldeten, der Einführung des direkten Wahlrechts zugeslimmt. Die Weserztg. meldet darüber: In der letzten Plenarsitzung siand als wichrigster Punkt der selbständige Antrag des Abg. Ahlhorn-Osternburg wegen Einfüh sich geltend. In der Hoslog« hatten der jugendlich« Herzog von Loburg. Mt Prinzessinnen Waldeck und andere Herrschaften der Sitzung von Anfang bis Ende beigewohnt. Deutsches Reich. 5er Kaiser konferierte heute vor- mittag nrit dem Grafen Bülow und hörte später im tat Glosse die Vorträge deS KrieaSminifterS, M LhefS des Generalstabe- und des ThesS be5 MilitärkabinettS. . . -D^Der Reichöanzeiger^ veröffentlicht die Verleihung des Roten AdlerordenS 1. Klasse an den Erbprinzen Adolf Schaumburg-Lipve. Ferner wird eine Reihe von Ordensverleihungen an die bei der Reise des Prinzen Heinrich in Amerika hervorgetretenen Persönlichkeiten mit geteilt. Graf Bülow trat sofort gegen Bebel in die Schranken, den Kaiser aufs energischste in Schutz nehmend. Welche gehässige Sprache führe die sozialistische Presse gegen den Träger der Krone! Da könnten sich die Herren nicht wundern, wenn der Kaiser mit Entschiedenheit, wohl auch mit Schroffheit solche Angriffe zuruckweise. Lebhafter Beifall, der sich verstärkte, als der Kanzler bat, zur guten, alten Praxis zurückzukehren und den Träger der Krone nicht zum Gegenstand der Kritik zu machen. Bei dieser Zurückweisung Bebels ließ es der Reichskanzler bewenden; er beschäftigte sich weiterhin mit der Widerlegung anderer Behauptungen des sozialistischen Redners. So schwand die schwüle Stimmung allgemach, und als Graf Bülow schloß: „Halten wir unser Pulver trocken, zanken wir uns nicht zu viel untereinander, dann wird uns niemand an den Wagen fahren können", ha zeigte sich an dem mit Heiterkeit gemischten Beifall, daß man sich wieder behaglich fühlte. Graf Ballestrem trat nur einmal in Aktion; er rügte einen auf den Kronprinzen gemünzten Zwischenruf von der äußersten Linken, den auch Graf Bülow am Eingang seiner Rede scharf geißelte. Dann nahm Vizepräsident Büsing den Vorsitz ein, und Abg. Dr. Hasse (nl.) trat ans Rednerpult, um die Wünsche und Beschwerden der Alldeutschen dem Kanzler zu unterbreiten und zur Kotonialpolitik sich zu äußern. Er ließ es an kleinen Anzüglichkeiten nicht fehlen — an Stelle der Ordensauszeichnungen und Liebenswürdigkeiten gegenüber ausländischen Politikern sähe er lieber Kürassier- stiefel und kalte Wasserstrahlen. Das Interesse an der Sitzung ließ einigermaßen nach, obwohl Prof. Hasse zu den guten und durchaus klar verständlichen Rednern zählt. Die Abspannung nach der vorauSgegangeneu Erregung machte -er $Ut im Aeichstag. IV. Unser Berliner parlamentarischer Mitarbeiter schreibt unterm 22. Januar: „DS aiebt Ueberrafchungen", so sagten die deS parlamentarischen Wetter» Kundigen heute voraus. „Abg. Bebel will die Bombe zum Platten bringen". — so hieß es weiter. Kein Wunder, daß erwartungsvolle Spannung allenthalben sich zeigte. Ter heißblütige Sozialistenführer erhielt zuerst da- Wort, und es klang wie mühsam verhaltener Groll gleich aus den AnsangSsätzen, die einer entschiedenen Verurteilung des vorliegenden Etat- galten. Am Bundesrats tisch war heute auch der preußische Eisenbahnminister Dudde erschienen; er erinnert in seinem Aeuhern (bei uns in Gießen kennt man ihn ja noch von seiner seligen Leutnantszeit her. D. Red.) an die joviale Exzellenz Podbielöki, den preußischen LandwirtschaftSministcr. Bebe sieht an allen Ecken und Enden neue Forderungen für die Landesverteidigung auftauchen. Die Kreuzervorlage, neue Geschütze für die Artillerie, neue Kavallerie- sttmmung gegen Deutschland rühre daher, weil bei der Beratung des letzten Flottengesetzes von den Offizieren des Reicbsmarineamts ein späterer Seekrieg Deutschlands mit England „an die Wand gemalt" worden sei. Herr von Ttrpitz, der Marinesekretäc. wieS diese Auffassung durch KvpfschÜtteln zurück Daß der Reichskanzler über die Stellung der Regierung zur Diäten frage sich ausschwieg, bezeichnete Bebel als eine Mißachtung des Reichstags. Im übrigen verlor er sich zu sehr in Einzelheiten. Es ist dies ein Zehler BebelS, der seine rednerischen Erfolge nicht selten abschwächt. Zu weitschweifig war er auch in der Kritik der gestrigen und vorgestrigen Darlegungen des Reichskanzlers, zu der er in der dritten Stunde gelangte. Hier versagte ihm zeitweilig die Stimme. Graf Ballestrem hielt unverdrossen, unter Berschiebuna seiner Erholungspause, am Präsidium aus, offenbar in der Erwartung, daß Bebel $u.m Fall Krupp übergehen werde. Nahe kam er diesem Terrain, als er die Lage der Arbeiter in Staatsbetrieben und Jndustriewerken erörterte. Doch eS war ihm nur die Brücke zur Kritik deS sozialen Programms des Reichskanzlers. Aber von hier aus ging Bebel auf das verbotene Gebiet loS. indem er die Reden des Kaisers in die Tebatte zog. Graf Ballestrem horchte auf, doch Bebel verstand es, zu sagen, was er sagen wollte, ohne eine Rüge zu provozieren. Er verglich das öffentliche Auftreten des Kaisers mit dem der übrigen deutschen Fürsten und wieS daraus hin, daß es auch unter den «Sozialdemokraten impulsive Naturen gebe. Tann zitierte er aus den Reden des Kaisers, auch der Essener und Breslauer, die gegen die Sozialdemokratie gerichteten Bemerkungen, sie mit erregter Stimme zurückweisend. Mit dröhnenden Rufen siel der Chor der politischen Freunde ein. Bebel konstatierte, daß feine Partei Gegner der Monarchie, aber nicht des Monarchen sei, und daß die Sozialdemokratie den Standpunkt der Anarchisten aufs entschiedenste bekämpfte. In jeder kaiserlichen Rede sieht Bebel einen Gewinn von 100000 Stimmen für die sozialdemokratische Partei. Hart an der Grenze des parlamentarisch Zulässigen bewegte sich das Urteil des Sozialistensührers über die antisozialistische Kundgebung des Kronprinzen, über die Lotzalitätskundgcbungen der Arbeiterschaft, über Byzantinismus und „Mannesmut vor Königsthronen". Hochaufgerichtet, die Hand an der Glocke, stand Graf Ballestrem da; in beklommenem Schweigen verharrten die Herren vom Bundesrat. Die Venezuela-Aktton schien in letzter Zett nicht recht vom Flecke Mt kommen. Nun ist Deutschland des ttockenen Tones satt geworden und hat mit verstärkter Kraft da» Fort Son Carlos bombardieren lassen. MS ebenso unzutreffend wie tendenziös bezeichnet man an unterrichteten Stellen die Washingtoner Meldung — natürlich hat sie den Weg über England genommen —, daß die Ber. Staaten-Regierung sich zum Protest gegen das Bombardement veranlaßt gesehen habe. Auf dem Auswärtigen Amt in Berlin weiß man, wie die Berliner Blätter melden, von einem solchen „Protest" nichts Es würde auch nur Verwunderung erregen, wollte die Ber. Staaten-Regierung gegen Maßregeln sich wenden, die in dem deutschen Aktions- Programm vorgesehen sind und dem Washingtoner Kabinett unterbreitet waren. Mehr Zuvorkommenheit konnte füglich einer Regierung gegenüber, die gar kein unmittelbares Interesse an der Sache hot oder, trotz der Monroe- Do ktrien, das Recht, ein solches wahrzunehmen, Herr Castro sich — Graf Ballestrem ist von ihm nahestehender parla- mentarteter Seite gebetm worden, seine Auffassung über die Zulässigkeit der Erörterungen der an den Fall Krupp an knüpfenden Kundgebungen zu korrigieren und die Be- sprechung zuzulassen. Er Bat dies aber abgelehnt. — lieber die Bestätigung eines AdelStitels meldet der „ReichSon^", der König habe den Georg de Bary in Antwerpen unter Anerkennung des Adels seiner Vorfahren „in den diesseitigen Steift an b" aufgenommen und ihm das Recht zuertettt, sich nunmehr von Barh „zu nennen und zu schreibet. — In ber heutigen Versammlung ber Stadtverordneten - --y-u____v........ । fanb die Einführung des neugewählten MirgermeisterS nicht bekundet werden. Daß Herr Castro sich Re icke statt. Oberbürgermeister Kirschner überreichte ihm bei der Unionsregierung „beschwert" hat über das Born- mit einer Ansprache die BestallungAurkunde und verpflich- barbement von San Carlo, das ist schon eher zu glauben, tete ihn durch Handschlag für sein neues Amt. Aber bann ist es auch noch so. Wäre der Versuch Castros — In der heutigen Sitzung des Bundesrats wurde geglückt, die Blockade äu durchbrechen, so würde daS An- den Ausschußanträgen betreffenb den Salzsteuer-Berwal- jehen der Mächte empfindlich gelttten haben, und gerade tungSkostenetat für oaS Herzogtum Anhalt, sowie betreffend die kriegerisch passionierten Amerikaner wären die ersten den ZollverwaltungS-Kostenetat für bte Freie und Hanse- gewesen, über diese Schlappe zu spotten. stadt Bremen zugestimmt. Es liegen heute folgende Einzelmeldtmgen vor: — Aus CÜddeutschlcmd erhält die „Deutsche TageSztg." Berlin, 22. $an. Die „Post" schreibt: Eine amt- eine Zuschrift, welche daS Wirken des ReichStagSaba. Frhrn. liche Bestätigung über den Kampf zwischen demv. Hehl gegenüber den übrigen NationalliberaLen tobt. „Panther" und dem Fort San Carlo war bis Tie Zuschrift kommt zu dem Schluß, „daß in allen Wahl- teute nicht ein gegangen. Eine amtliche Mitteilung kreisen, in denen die Landwirte, die Bauern, auSschlag- über den heute früh gemeldeten neuen Kampf bei Mara- gebend sind, sie darauf werden bestehen müssen, daß die caibo kann den Umstönoen nach erst in mehreren Tagen hier Kandidaten, die sich als natio natliberale Agrarier einlaufen. — Die Meldung des „Newvork-Hera^, oaS bisher bezeichnet haben und der Partei angehören, auS der Staatsdepartement habe in Berlin Borsteuungen wegen der Partei au $ tret en". jüngsten Vorgänge erhoben, kann die „Post" als unbegründet Stettin, 22. Jan. In einer Versammlung Pommer» bezeichnen. scher Landivirte, an der auch Mdg. Frhr. v. Wangen^ M a r a c aib o, 21. Jan., vormittags 11 Uhr. (Meldung I h e i m teilnahme, wurde eine pommersche Ansied- des Reuterschen ©ureau«.) Die drei deutschen Kriegs- tun gS g esells ch a st G. m. b. H. mit dem Sitz in Stettin, sckiffe „Gazelle", „Bineta" und „Panther" be* gegrünbet. Die finanzielle Fundierung scheint gesichert zu schießen das Fort San Carlos, welches die Be- sein. Zweck der Gesellschaft ist die Anbahnung einer ge- schicßung erwidert. DaS Dorf San Carlos ist niederge- sunden inneren Kolonisation in Pommern. bräunt. Ein Ruderboot rräherte sich heute nachmtttag auf Dresden, 22. Jan. Der Gefamtvorstaud des Ver- drei Meilen dem Fort Can Carlos. ES berichtet, daß die bandeS der sächsischen Industriellen hat in Sachen der Kanonen jede Minute einen Schuß abgaben. Das Fort Eifenbahntarifreform eine Resolution cmgenom- fonnte vor Rauchivolken nicht gesehen werden, aber es war men, wonach er den Wegfall der Rückfahrkarten klar, daß die venezolanischen Arttlleristen mit großer Ge- billigt, aber der Preiserhöhung dereinsachen nur schwindigkett schossen. Um 1 Uhr nachmittags erfolgte eine bann beisttmmen könne, wenn diese dazu bestimmt seh die Cxplo sion, augenscheinlich in dem Fort. Dichter Rauch Güterbeförderungzu verbilligen. Ms Kilometer- stteg auf und bedeckte zum Teil die Wälle. Fahrpreis schlägt der Verband den Satz von 3, resp 4i/8 London, 22. Jan. Nach einem Newyorker Telegramm und 6 Pfg. für die dritte, zweite und erste Klasse vor. Weiter begannen am Mittwoch gegen 11 Uhr vormittags die Schiffe sprach sich der Verband gegen die Erhöhung deS Fahrpreises „V i n e t a", „Falk e" und „P a n t b e r" das Bombarde- für die vierte Wagen klasse auS. ment auf San Carlo. Um 1 Uhr Dauerte das Schießen *-■' ........ '*■" 1 noch fort. Der „Panther" war nur 500 Meter vom Ufer AnhIllNÜ entfernt und feuerte einen Schuß in der Minute. „ Newyork, 22. Jan. In Washington bezeichnet man Brüssel, 22. Jan. König Leopold hckt den «uf* bis in die höchsten Regierungskreise privattm Deutsch- M gegeben, für ihn in San Remo und Bordighera eine lands Vorgehen in Venezuela als derart, daß man ZMa zu mieten da er beabsichtigt, seine Besitzung in Billeunbedingt eine Er klär un g verlangen sollte, während man 5anAe, verkaufen,, weil dort auch feine Tochter, Mc offiziös noch schweigt. Sekretär Hay blieb, um Anfragen ®1 noL\n.. n $a^' ^ne Billa besitzt. eilens der Kongreßmttglieder zu entgehen, unter dem Vor- V1' a,.r n/. (jP airä famm er.) Bei bet wand einer kleinen Erkältung zu Hause, während Präsident Beratung üter die Fraae, welchen Gebrauch die Regierung Roosevelt die Besucher auf morgen vertröstete. Man hofft der Ermächtigung, die Üu ß er e Sch uld zu konver^ dann irgend eine Mttteilung von Berlin zu erhalten, durch rechtfertigt der Ministerpräsident die welche d'as Bombardement erklärt wird. Auch die Handlung-sweise der Regierung und weist nach, daß eS not- Abendblätetr verurteilen das Vorgehen Deutschlands in L^drg war, aus der provisorischen Sage herausA-kommen. Venezuela. „Mail und Expreß" überschreibt einen £eit- ®c ^Hart ferner, die aussührüchen Reden der Mitglieder' artikel „Zuviel Feuer und Schwert« uub erklärt, Borgänae, b« Opw>sltl0«Kparter Uber die deutsche und ftanMsche wie die bei Can ?°rlos, seien geeignet, die öffentliche Mei- e feien unbsgrUndet. Tre Ergebnisse der KondersUm nung derart zu beeinflussen, daß sie den Kongreß zu st'en »ne Befestigung der KrMts und eme Besserung de« Schritten dränge, welche die B-Ucgung der Schwierigkeiten Wech,eirurses Tre Angelegenheit rsh damit beendet, ohne sehr verzögern müßten. daß es zur Abstimmung kommt. Brüssel, 22. Jan. „Petit bleu« erhält eine Zuschrift ,®ub«fre», 2?; Jan Tie Militärvorlage drobt eines früheren Konsuls in Maracaibo, in welcher die Mel- ^ ?^ver schwerkni Krr e ju filjt n. Ten nationalen Zugeständ» düng über den Zwischenfall des „Panther" für untioK- °ie Graf Aponhr, der Präsident des Abgeordneten^ ständig erklärt wird. In dem Schreiben heißt es: Der I Lauste, fordert, will sich Minrsterpra^rdent Szell ,nicht in Durchfahrtskanal am Eingänge der Bai von Maracaibo ^bm vollen Umfange anbeqmmen. Ta Lzell in dieser sei dergestalt, daß cm Kriegsschiff niemals die Unvorsich. fest» stHt °ls «lponyi, scheint eme Pr Lsrd-nt-n^ tigfeit begehen würde, während der Durchfahrt das Fort bevorzustehen. anzugreiftn, besonders wenn dieses mit modernen Geschützen an 9er > 2’-• n euc ® ®r* armiert sei. Wahrscheinlich ist nach Ansicht von Kennern mützel gemeldet Siegreiche SultanStruppen brachten der Lage daß der „Panther« die Durchfahrt xr. zwanzig Köpfe und sechzig Gefangene zurück darunter vor. zwingen wollte und deshalb von dem Fort San EarlvHwwas, dw st-, als Geiseln Mitnahmen wodurch angearissen wurde, sodaß er sich zurückziehen mußte. die Bevölkerung ,n Fez ichr beruhigt wurde. - Nne Nach. "Newyork, 22. Jan. Ten italienischen Unter-von der Ermordung des Sultans der ianen in Caracas wurde, da sie jede Beteiligung an ^'^g?.wiNisterS Macleans ist unglaichwürdig, da der Zwangsanleihe des Präsidenten Castro verweigerten, bte ^elle unverlaßlich ist ebenso die Nachricht vm, einer die Geschäfte geschlossen und polizeilich beacht'!"°uen Beunruhigung der Kabylen in der Nahe von Tanger. Castro meinte: Hier sind wir Herren, trotz der Kriegsschiffe. Die deutsche Firma Blohm zahlte 50 000, Konsul Valentiner 20 000 Bolivar es als Beitrag für die Der Philantrop im Dienste des öffentlichen Wohles. Salomon Loeb in New-York, ein geborener Wormser, hat zum ehrenden Andenken an seine verstorbenen Eltern der israelitischen Gemeinde zu Worms 26 000 Mk. gespendet, deren Zinsen alljährlich für wohltätige und gemeinnützige Zwecke verwendet werden sollen. rung des geheimen direkten Wahlrechts auf der TageSord- Nung, der eine lange angeregte Debatte zeitigte. Der Antrag lautet, zu beschließen: Die Staatsregierung wird ersucht, dem gegenwärtig tagenden Landtage eine Vorlage über Aende- rung deS Wahlgesetzes vom 21. Juli 1868 zu unterbreiten, dahingehend, daß 1. an Stelle des bestehenden geheimen indirekten Wahlrechts das geheime direkte Wahlrecht eingeführt werde und 2. die Wahlkreise im Großherzogtum Oldenburg entsprechend der jetzigen Einteilung der Aemter geändert werden. In namentlicher Abstimmung wurde schließlich der Antrag der Mehrheit deS VerwaltungsausschuffeS, den selbständigen Antrag Ahlhorn abzulehnen, mit 20 gegen IS Stimmen abgelehnt, und der Antrag der Minderheit des AuSschuffes, den Antrag Ahlhorn unter Streichung der Ziffer 2 der StaatSregienmg zur Berücksichtigung zu überweisen, mit 20 gegen 19 Stimmen angenommen. Ein Antrag Feld- hus, der so viele Wahlbezirke forderte, als Abgeordnete dem Landtage angehören, wurde mit 22 gegen 17 Stimmen angenommen. Die Negierung hatte im Ausschuß eine Aeußerung zu dem Antrag Ahlhorn abgelehnt und sich im Plenum ebenfalls stillschweigend verhalten. Von sozialdemokratischer Seite wurde dies gerügt. Oldenburg ist oft der am liberalsten regierte deutsche Staat genannt worden. Hätte unsere hessische Hammer bereits im vorigen Jahre den Jnitialiv-Antrag unserer Regierung auf Einführung des direkten Wahlrechts verständnisvoller auf- und angefaßt, dann wären wir nicht von Oldenburg überflügelt worden. Jedenfalls aber zeigte die vorjährige Regierungsvorlage, daß die Regierung unseres Landes an Liberalität die des norddeutschen Großhcrzogtums um ein wesentliches übertrifft. zur Herstellung des neu nt erbauend« GchuksaaleS soll bet Unterricht für die 8. Klasse in einem dazu gemieteten Saale erteilt werden. — Mit dem Holzmacher» ist man in den hiesigen Gemeindewaldungen so ziemlich fertig. Leider ist noch in den letzt« Tagen bei dieser Arbeit ein UnglückS- sall passiert. Ein jugendlicher Holzhauer wurde von einer fallenden Fichte getroffen und erheblich verletzt. — Unser seitheriger Pfarrer JakobowSki wurde von hier nach Langenhain im Dekanat Friedberg versetzt. Er wirkte ungefähr 20 Jahre an der hiesigen Pfarrstelle und hat sich in unserer Gemeinde sowie in den fünf Filialdörfern so großes Zutrauen erworben, daß fein Weggang von hi« all- gemein bedauert wird. I- Marburg, 22. Jan. In der heutigen Sitzung deS Gartenbauvereins wurde beschlossen, die anläßlich deS 26jäh- ngen Stiftungsfestes deS Vereins stattsindende große Obst-, Gemüse- und Blumen-Aus stellung un September im Museumssaale abzuhalten. )( D a r m st a d t, 22. Jan. Das Natura lisations- gesucy des Hofkapellmeisters Willem de Haan ist in zusagendem Sinne erledigt worden. — Unserer Feuerwehr wurde mit Rücksicht auf die außerordentliche und bewundernswerte Schnelligkeit, mit der sie dieser Tage bei dem auf dem Matildenplatz ausgedrochenen Maarsarden brand zur Stelle war und in Anerkennung der Sachkenntnis, mit der das Feuer alsbald in Angriff genommen und bewältigt worden war, von dem Hausbesitzer sowohl wie von unbeteiligter dritter Seite, die das prompte Funktionieren der Einrichtung mit Staunen beobachtete, außer namhaften Geldbeträgen sehr anerkennenswerte Dankesschreiben zuteil. In gleicher Weise hat sich ein anderer hiesiger Hausbesitzer in der Wilhelminenstraße für einen sehr rasch gelöschten Kaminbrand, der bedenkliche Folgen hätte haben können, erkenntlich gezeigt. ko. Aus dem Odenwald, 22. Jan. Die wegen ihrer glanzvollen inneren Einrichtung weitberühmte fürstliche Schl oß- kirche in Amorbach soll jetzt freigelegt werden, um sie auch äußerlich zur Geltung kommen zu lassen. Fürst Ernst zu Leiningen taufte das an die Kirche angebaute Gasthaus zum „Adler* für 30000 Mk. und bestimmte eS zum Ab- bruch. Auf dem Platze sollen noch in diesem Jahre gärtnerische Anlagen erstehen. ko. Frankfurt a. M., 22. Jan. Die 28jährige Auguste Breu führte früher einem Herrn im Hause Oeder Weg 63 den Haushalt. Sie war arg verliebt in ihren Her«. Es mag auch wohl an Gegenliebe nicht gefehlt haben, biö eines Tags ihre jüngere Schwester auf Besuch mS Haus kam und siegte. Der „Herr" entließ die Aeltere deS Schwesternpaares unter einem nichtigen Vorwande und behielt die Jüngere. Von der Stunde an nagten Eifersucht und Haß an Augustens Herz, die ihr gestern abend den Revolver tn die Hand drückten. Gegen 6 Uhr erschien sie im Hause ihres früheren Herrn und gab auf ihre Schwester 6 Schüsse ab, die meistens an Korsettstäben abprallten oder abgeschwächt wurden. Ein Schuß drang in die Brust, zwei in den Rücken. Die Schüsse verursachten aber nur Fletschwunden. Die Täterin wurde verhaftet. — Der Zugführer Fink wurde verhaftet, weil er in Gemeinschaft mit zwei Schaffnern fortgesetzt auS den von ihm geführten Güterzügen größere Posten Zigarren und Wein gestohlen hat. Die beiden Schaffner wurden auf freiem Fuße gelaßen, jedoch vom Dienste enthoben. — Hier erhängte sich der aus Sprendlingen gebürtige 62- jährige Agent Abraham Goldschmidt, nachdem er sich kurz vorher in scherzhafter Weise mit einem Nachbar über die geeignetste Art, sich das Leben zu nehmen, unterhalten hatte. Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. In Schwalheim geriet der Knecht des Landwirts M. I. beim Mistfahren unter den Wagen und wurde überfahren. Die Verletzungen sind so schiver, daß der Verunglückte' ms HoSpital gebracht werden mußte. — In der letzten Sitzung der Stadtverordneten-Versammlung zu Worms widmete Oberbürgermeister Köhler dem Kommerzienrat Werg er aus Anlaß seiner 26jährigen Zugehörigkeit zur Stadtverordneten-Versammlung warme Worte des Dankes und der Anerkennung für sein ersprießliches Wirken Der Fall Löhning. Ein Berliner Mitarbeiter schreibt uns unterm 82. Januar: Ter gemaßregelte Provinzialsteuerdirektor Löhning wiederholt soeben in einer an die .Nationalztg.* gerichteten Zuschrift, daß ein Kommiffar des preußischen Finanzministers Frhrn. v. Rheinbaben ihm, Löhning, gesagt habe, der Minister sei über die Verlobung (mit der Tochter eines Subalternbeamten) erzürnt und wolle die Nachsuchung der Pensionierung. Der Kommiffar ist aber nicht der Minister. Der Fall ist doch auch denkbar, daß es sich um die lieber» schreitung eines Auftrags gehandelt hat. Frhr. v. Rheinbaben erklärte deutlich un preußischen Abgeordnetenhaus, daß die Verlobung Löhnings nicht in Betracht gezogen sei, sondern die politische Haltung deö Beamten, der sich zugegebenermaßen in Widerspruch gesetzt hat zur Polenpolitik. Es ist danach, trotz deS unentwegten Flüchtlingsaufenthalts Löhning? in der Oeffentlichkeit nicht anzunehmen, daß die preußische Regierung sich zu weiteren Erwiderungen provozieren läßt. kusslon wurde zunächst betont, datz die freisinnige Volkspartei, wenn selbst Eugen Richter in Beurteilung der Obstruktion einen taktischen Fehler begangen hatte, darum nicht bekämpft, sondern als wichtiger Bundesgenosse anerkannt werden müsse. Vom sozialdemokra- tischen Standpunkt auS erklärte sich Redakteur Vetters mit dem Referenten bezüglich des Zolltarifs und des not- wendigen Zusammengehens aller Zollgegner in der Stiche wähl einverstanden, hob jedoch die TifferenKen in Bezug auf Heer, Flotte und Machtsragen nachdrücklich hervor. Ihm gegenüber wurden von mehreren Seiten die Vorzüge eines stehenden Heeres vor der Miliz und die Notwendigkeit einer Flotte betont, und die Ansicht des Herrn Vetters, daß alle Kriege aus dynastischen Interessen entsprängen, durch Beispiele der Geschichte zu widerlegen versucht. Tas Resultat der Debatte faßte der Referent am Schluß dahin zusammen, daß die schwerwiegenden Streitpunkte zwischen Sozialdemo-' kratie und Nationalsozialen nicht verschleiert werden sollten, nur zurückgestellt, angesichts der zwingenden Not des Augenblicks, die Freiheit, das Glück und die Zukunft unseres Volkes zu verteidigen. ** Die g roße Kanarienvögel-Ausstellung im Einhorn-Hotel, welche heute vormittag eröffnet wurde, erfreute sich tagsüber eines recht regen Besuchs. Tie Preisrichter Rentier Sch w ei g h a r d t-,Frankfurt a. M. und Agent Siegel-Gießen walteten am Vormittag ihres schweren Amtes, um von den vielen zur Ausstellung gekommenen vorzüglichen Kon kur r cnz-»Sängern das Beste herauszusuchen. Beide Herren erklären einstimmig, daß die Mitglieder deö Gießener Vereins Kanaria, welche die Ausstellung mit ihren Sängern beschickt buben, in der Zucht — was gesangliche Leistungen anbetrifft — gegen das Vorjahr bedeutende Fortschritte gemacht haben. Tie Ausstellung ist in zwei getrennten Räumen untergebracht und fthr nett arrangiert Man hat die zur Verlosung kommenden Gewinne besonders ausgestellt; unter anderen hübschen Dingen befindet sich als 1. Hauptgewinn ein schmiedeeiserner Ständer mit Salonkäfig, in dem ein Kanarienhahn sein Liedchen singt ** Die Gießener Ruder-Gesellschaft veranstaltet morgen im Cafe Ebel einen Herren-Abend mit Festesten, worauf auch an dieser Stelle hingewiesen sei. Die Festlichkeiten der Gesellschaft erfreuen sich ja stets eines schönen Verlaufes; auch diesmal darf Besonderes erwartet werden. Verschiedene erprobte Kräfte werden Darbietungen ä la lieber- brettl zu Gehör bringen. Der Schlager des Abends dürfte die Aufführung eines berühmten Theaterstücks werden. In Deutschland wurde letzteres bis jetzt nur in München aufgeführt •• Frankreich in Gießen. Von hochgeschätzter Seite wird uns ein Schreiben eines hiesigen neubegründeten Geschäftes übersandt, das im höchsten Grade unsere Ver- wunderung erregt. Tie Firma macht in diesem höflichen und korrekten Schreiben auf ihre Waren aufmerksam, und es wäre nicht das geringste dagegen einzuwenden, wenn es nicht — man möchte es kaum glauben — statt in deutscher, in französischer Sprache abgefaßt wäre! Also die Herren Besitzer scheinen sonderbarerweise vorauSzusetzen, daß man ihre Waren hier am Orte höher schützen werde, wenn eine fremde Zunge für sie redet! TaS begreife, wer kann! Sollte eS der Firma nicht bekannt fern, daß wir die einst in deutschen Landen so grenzenlose Hochachtung vor allem Fremden und fteoelhafte Mißachtung alles Heimatlichen Gott sei Dank längst so gründlich überwunden haben, daß em Rückschlag heute nicht mehr zu befürchten ist? Sollte es ihr noch nie ausgefallen sein, daß man allenthalben in deutschen Landen heute sogar ein besonderes Mißtrauen gerade allem unter ausländischer Flagge Segelnden entgegenbringt, weil man recht gut weiß, daß das Fremde zumeist nicht sowohl bester, als vielmehr erheblich schlechter zu fern pflegt als das Einheimische? Jedenfalls wird die Firma, deren Warnen wir nicht nennen wollen, da ihre Waren nach unseren Erkundigungen that- sächlich gut und preiswert fein sollen, recht bald erfahren, daß mit dieser offen zur Schau getragenen Auöländerei hier kein gutes Geschäft zu machen ist. Davon legt ja schon die uns zugegangene Eikiseudung Zeugnis ab. Tas Schreiben scheint uns, wenn wir uns auf Handschriften recht verstehen, von einem Franzosen, ober, wahrscheinlicher noch, von einer Französin geschrieben zu fein. DaS würde die Sprache des Schreibens in gewisser Weise entschuldigen, denn gegen die Anstellung ausländischen Personals in unseren Comptoirs ist wahrhaftig ebenso wenig einzuwenden, rote gegen den Trieb unserer jungen Kaufleute, im AuSlande Stellung zu finden zur Erweiterung ihres geschäftlichen und geistigen Horizontes. Trotzdem aber hätte der Chef der Firma, die einen gut deutsch klingenden Namen trägt, im eigenen Interesse der günstigen Einführung seines Geschäfts am hiesigen Orte wahrlich nicht nur vaterländischer, sondern auch klüger getan, für seine Offertenbriefe die schöne Sprache unseres Landes zu wählen. ** Eine Reform im Speisewagenbetriebe wird am 1. Mai d. Js. in Wirksamkeit treten. Bekanntlich war es bisher den Eisenbahnreisenden dritter Klaffe im allgemeinen nur gegen Nachzahlung deS Betrages für ein Billet vierter Klaffe für die von ihm im Speisewagen zurückgelegte Strecke gestattet, den Speisewagen zu benutzen, so daß sie dies in Verbindung mit den ohnehin schon recht hohen Speisepreisen in den Restaurationswagen abhalten mußte, sich dort zu beföftigen. Dies soll nun vom 1. Mai ab insofern anders werden, als von diesem Zeitpunkte ab die Reisenden dritter Klaffe an den gemeinsamen Mahlzeiten im Speisewagen ohne Nachzahlung des Preisunterschiedes teilnehmen dürfen. Nur in den Fällen, wo der Reisende über eine bestimmte Zeit hinaus im Wagen verbleibt, sollen die Zugführer Nachzahlung verlangen, und bann allerdings für die ganze im Speisewagen zurückgelegte Strecke. Die Neuerung wird vor allem von denjenigen Reisenden begrüßt werden, die sich der nach dem Osten, dem Westen und dem Süb- roeften laufenden D-Züge mit dritter Klaffe und Speise- roagenbetrieb bedienen und vom frühen bis späten Abend im Zuge zu sitzen gezwungen sind. Falls sich die Reform bewährt und sich keine Unzuträglichkeiten daraus für den Gesamtbetrieb ergeben, sollen späterhin die Speisewagen allen - Reisenden ohne Unterschied freigegeben werden, und bann erst , wird sich voraussichtlich der Speisewagenbetrieb verbilligen ' und trotzdem zu einem für die Unternehmer lohnenden ge- ! statten. < k- Fr eien-S tei nau, 22. Januar. Die zweiklassige ; Schule hier soll wegen Uebersüllung mit Beginn deS neuen । Schuljahres in eint dreiklafsige umgewandett werbe«, öil । Aum Keraer AerzteüreiL. Ter Vorstand der Texttl-EctrttbS K'rank.nkasse in Gera, Fabrikant Arno Luboldt, sendet uns folgende Zujchrtft: Von Mai 1902 bis November vereinbarte eine Kommission einen Vertragsentwurf zivischen itajfe und Aerzttn. AuS dem alten Vertrag wurde eine Bestimmung entfernt, die den Aerzten einen Einfluß auf die Neuaufteilung von Aerzten eingeräumt hatte. Am 10. Dcz. 1902 wurde der neue Vertrag unter schrieb en. Ter § 7 dieses Vertrags lautet: „2er Vorstand der Texttl-Vetriebs-Ärank ntasse behält fiu) ausdrücklich daS Recht der freien Aerztcwahl und die Anstellung neuer Kassenärzte zum Cuartateoiguut vor." Am 5. April 1902 hatte die Generalversammlung bereit- den Vorstand beauftragt, den praktischen Arzt iuio Hndro- therapeuten Tr. mcb. Engelmann, Assistenzarzt der Reserve, der dem Geraer Aerztcvcrein nich^ angehört, bei Abschluß eines neuen Vertrages anzustellen. Am 10. Tezcmber wurde der Vertrag mit den jetzt streikenden Aerzen und am 22. Tezember der mit Tr. Engelmann abgejchlosjen. Tie sämtlichen bei her Kasse angestellten Aerzte hatten rund 34 600 Mk. für rund 9000 Mitglieder unter sich zu teilen. Tie Aerztekommisswn protestierte sofort gegen die Beteiligung des Tr. Engelmann an diesem Pauschale, der Vorland bestand auf Grund der klaren Bestimmungen des! ; 7 auf seinem Vertragsrecht. Hierauf pellten -war die Aer-te einen Teil ihres Pauschale? yur Bezahlung des Tr. Engelmann dem Vorstand zur Verfügung, knüpften aber daran ebne Bedingung, die eine Abänderung deS § < deS Vertrags bedeutete, laut der hie Achsenärzte für j ^ch daS Recht beanspruchten, darüber zu bestimmen, ob ein surftafie zugelassener Arzt wissenschaftlich und standeSbegrifslich aua- lifiziert sei, mit ihnen aus dem Pauschale bezahtt zu werden. Sie beantragten damit einen völlig neuen Vertrag und wur> den deshalb auf das ihnen zustehende Kündigungsrecht verwiesen. Statt aber >u kündigen, erklärten sie am 3, Januar abend- 10 Uhr: Aus Stadl uni) feaiiü. G ießen, 23. Januar 1903. ** Parlamentarisches. Unser Darmstüdter Nedaktionsbureau meldet: Der Finanzausschuß der 2. Kammer, der feit Mittwoch zur Beratung des Haushalts- etatS versammelt ist, Hütt beute seine letzte Ätzung ab, in Iber u. a. auch mehrere kostspielige Neubauten #ui Sprache kommen werden. Mitte nächster Woche versammelt sich sodann in Darmstadt der Finanzausschuß der 1. Kammer zur Prüfung des Etats, und am Freitag, den 30. d. M., ftndet eine gemeinsame Sitzung der Finanzausschüsse der beiden Kammer statt zur endgilttgen Genehmigung des Etats. Ter Land tag tritt in der ersten Woche des Februar zur Etatsberatung Zusammen. LU. Die LandeSuniversität wird den 100. Geburtstag von JustuS v. Liebig am 12. Mai festlich begehen. Die Art der geplanten Feier unterliegt noch der weiteren Beschlußfaffung. ** Zur Wiederbesetzung werben ausgeschrieben: die vierte evangelische Pfarrstelle an der unierten Gemeinbe Offenbach unb bie evangel. Pfarrstelle zu Romrob. ** Vom Vorstande des Theatervereins wirb unS mitgeteilt, ,baß bte „Lokalbahn- nicht allein vom Münchener Hoftheater, sondern auch von den Hofbühnen in Stuttgart, wo Herr Krause bie Rolle deS Bürgermeisters kreirte, unb Karlsruhe, sowie von einer Anzahl sübbeulscher Stabttheater, rote Straßburg, zur Aufführung gebracht würbe, unb baß sie, rote Herr Krause erzählte, sich kürzlich auch eine Anzahl norbbeutscher Bühnen eroberte.- Durch diese Zuschrift wirb also bie von uns ausgesprochene Vermutung, daß Gießen nächst München der erste Ort war, der eine zweifellos binnen Kurzem im ganzen Reiche als Kassenstück sich erweisende Bühnenneuheit zur Aufführung gebracht hat, zu Nichte gemacht. ** In einer Versammlung der hiesigen Ortsgruppe des Nativ nalf ozialen Vereins sprach am 21. d. M. Tr. Vv gt über die gegenwärtige poli^ ttsche Lage. Tas CharaLeriftikum der Situation fei, so führte der Redner nach dem uns vorliegenden Referat ans, oaß das Zentrum, ein ft in Opposition stehend, völlig zur Regierungspartei geworben. Tie Nationalliberalen leisteten, ihre Dergangenhett vergessend, den allen Feinden Vorspann-, dienste. Tie so zu stände gekommene reaftionäre Mehrheit habe durch Gewaltstreiche den Zolltarif der wirklichen Mehrheit des Volkes gegenüber durchgefetzt. 5M)ere Lebens- tnittegreife ständen drohend bevor; das besage nach Ausweis der Statistik: mehr Krankheit, mehr Verbrechen, wachsendes Elend und Not der Massen. Und um diesen Dreis werde doch der Landwirtschaft nicht gedient — ihr könne, soweit sie notleidend sei, durcy Zölle dauernd nicht geholfen werden —, sondern es werde nur den augenblicklichen Besitzern ländlichen Grund und Bodenö bis zum nächsten Besitz- Wechsel ein Geschenk gemacht, ausgebracht durch eine Kopfsteuer, die die Armen und Kinderreichen am härtesten trejfe. Insonderheit die höheren Getreidezölle kämen nicht der Masse der kleinen Bauern^ sondern nur den etwa 800 000 Inhabern ländlicher Betriebe zu gut, die Getreide über den eigenen Bedarf hinaus verkaufen. — Im Kampf für den Zoll habe die Reoktton bewiesen, daß ihr jedes Mittel zur Erreichung ihrer Ziele recht sei. Tas neuerliche Verhallen des Ne ich stagspr äs identen lasse erkennen, welche Gefahren dem Recht und der Freiheit des Volks und feiner Vertretung drohen. Es fei „Pflicht aller Parteien der Linken, sich im Sinne des Mommsen'schen Ausrufs huf amm enzufinden im Kamps wider die übermächtige und übermütige agrarische Reaktion". — In der Tis- Gerichlssaal. Dernuschles. en'Ü^winnen suchte, dem ehemaligen Intendanten und Faktotum des jetzigen Mitangeklagten Parayre statt Parayre ist bestrebt, seinen ehemaligen Herrn zu entlasten, brachte ihm ober wider Willen Nicht bie Direktive, fvnvern bie Ratlosigkeit des Grafen Ballestrem war es, bie es dahin brachte, baß ber Abg. Lebet gestern geradezu flammenve Worte gegen Kaiser und Kronprinz richten durfte. Die günstigen Erwartungen, bie ---------— die Aera Balle ft rem anfangs erweckte, sind'in all- 7^ Das Ergebnis der deutschen Ernte im Jahre 1902 gemeine Enttäuschung umgeschwgen. Man begreife, ist nach emer Zujammenstellung des tcnserlichen siansnschen Amtes £>üft Graf Bülow bie Rückkehr zu ber früheren Praris inlnpnhpci ‘ (9.Ä miirhön noovutof i>, JI i n., -Tahmov. • 'lUoiio» U U . M . ■■ - r .......m . , . 1 daß sie ihre Tätigkeit für bie Kasse sofort, am 3. Dresden, 88. Jan. Ter Geh. Kommerzienrat Naumann Januar nachts 12 Uhr emstellen wurden; Begründer und General-Direktor der Aktiengesellschaft Seidel und 2. daß sie jedem Krankcn, der Mitglied der Textil^Be- Naumann ist heute früh 71/, Uhr infolge emes Schlaganfalles trrebs-Krankenfasse sei, jegliche Hilfe verweigern wür- fleftorben. den, auch wenn er in schwerster Not sei und aus eigenen Mitteln bezahlen wolle. Dieser Streik war vollständig vorbereitet; es lagen bereits gedruckte Plakate vor, und alle Maßnahmen waren getroffen, um den Ausständigen die vorteilhafteste Stellung im Kampfe zu sichern. Damit hatten die streikenbcn Aerzte den kaum ae- schlossenen Vertrag gebrochen und eine erhebliche Anzahl “fomi^iin^oKr von Kranken in Rot und Lebensgefahr gebracht. —---—- Noch jetzt giebt sich der Wirtschaftliche Verband der Ueberzeugung hin, daß ber Sieg erreicht werden müsse durch die künstlich erzeugte Not Kranker, besonders auf dem Lande, und noch bis heute haben bie Aerzte, die sich gegenseitig 3* ehrenwörtlich gebunden haben, bei Verletzungen, Entbind-, ungen, Blutungen, Erstickungsnot ihre Hilfe kaltblütig verweigert. Drei am Orte befindliche approbierte Aerzte, die außerhalb der Organisation des Geraer Aerztevereins stehen, nahmen sich auf unsere Bitte der verlassenen Kranken sofort an unter der ausdrücklichen Erklärung, biHg sie die interimistische Behandlung unentgelilich und bedingungslos Die „St a a ts b.-Z l g." bedauert, daß sich aus den Reihen ber bürgerlichen Parteien niemand fand, der mit dem Grasen Bülow das bas monarchische Gefühl verletzende Gebahren Bebels zurückivres und das nachholte, was am Dienstag versäumt wurde. Während der Präsident an diesem Tage mit einer von keiner Seite gebilligten Hartnäckigkeit bie Erwähnung der kaiserlichen Kundgebung zum Falle Krupp verhinderte, habe er gestern dem Abg. Bebel gegenüber in dieser Beziehung bie Zügel in einer Weise schießen lassen, als ob es kerne Zensur gebe. Die „G e r m a n i a" erklärt, daß Bebel sich seiner Aufgabe mit Geschick, aber auch maßvoll entledigte. Ter sozialdemokratischen Partei ergehe es wie dem Zentrum, welches auch nie die Bedeutung von heute erlangt hätte, wenn es nicht versolgt gewesen wäre. QtuiOrl inii) MrKchr. ysiihiualfdjflfL Konstantinopel, 21. Jan. Die Einnahmen der T ü r k i s ch e n T.abakregie-Gesellschaft betrugen im Monat Dezember 1902 17 100 000'Piaster gegen 15 300 000 im gleichen Monat des Zarjahrs. j Mons, 2L Jan. In der Glasfabrik von Hemappe wurden »egen schle ch t enGeschäftsganges 450 Arbeiter ent- assen. Auch |in den dortigen Eisenwerken werden am 1. Februar 00 Arbeiter entlassen werden. bruigenb wünsche. Ein gründlicher Wandel tonne aber erst cuitreten, wenn sich die Krone bewußt wird, daß ihr häufiges und schnelles Eingreifen in bie öffentliche Diskussion bie eigentliche Ursache der berührten Erscheinung ist. Tie ,^Zo,s. Z t g." bespricht eingcheno den Rückzug des Grafen Ballestrem, von dem man glauben könne, er sei müde und verdrießlich, was angesichts seines Gegensatzes zum Reickstage begreiflich fei. Ob der Zwiespalt zwischen dem Reichstage und seinem Präsidenten durch die gestrige Zurückhaltung des Letzteren gegenüber ber Rede Bebels endgültig beigelegt ist, steht dahin. Jedenfalls habe die Sozialdemokratie von dem Verhalten des Grasen Ballestrem den Nutzen gehabt. Tas ,^B e r l. Tag e b l." schreibt: Für die Monarchisten ist der Eindruck der gestrigen Debatte nichts weniger als erhebend. Wann wird der Tag Comnun, da zu solcher Herein- Zerrung der Person des Kaisers in den wirbelnden Sand der politischen Aera keine Gelegenhett mehr sich bietet? Tie ,^VolkSztg." meint, bie gestrige Rede Bebels sei eins der bedeutendsten parlamentarischen ©retgniffe in bei ganzen jetzt zu Ende aeheilden Legislatur-Periode. Alle wahren Freunde des Vaterlandes müßten den innigsten: Wunsch hegen, daß diese freimütigen offenen Worte ihre Wirkung tun. Graf Ballestrem habe durch sein gestrige- Nlchteinschreiten sein Verfahren vom Dienstag selbst Den urteilt. Tas ehre ihn, denn er habe stets ein begangenes Unrecht zur rechten Zeit eingesehen und wieder gut gemacht. Ter „Vorwärts" verössentlicht die Rede BebelS im Wortlaut an der Spitze seiner heutigen Nummer mit der Ueberschrift: „Eine Rede an die deutsche Nation", und bemerkt dazu: Seine (Bebels^) Worte wären eine nationale Tat und die deutsche Sozialdemokratie wird mit Stotz diesen Versuch der Reinigung als nickt das geringste ihrer Verdienste in Anspruch nehmen. Als Partei des Vaters landes haben bie Vaterlandslosen, die Elenden gesprochen! dallcstrem hat sich überzeugen müssen, dag er durch fein Verbot, über die Kaiserreden zu sprechen, die Gerecht tigkeit schmählich verletzt und daß er zudem t>U s ch w e r e politische Unklugheit begangen hall TaS Ansehen des Präsidenten, das bis vor wenigen Monaten ein unbestrittenes war, ist nun allseitig geratet Ah fr alten W interiagen, bei feuchter Witterung oder Schneefall sind Er ält ingen nd Magt-nr er Stimmungen unausbleiblich. Das beste Mhtei hiergegen ist ein wärmender Magenbitter, der als Hauemittel in keiner Familie fehlen soll. Aber die Zahl dieser wohltätigen Likör« ist Legion, deshalb verfehlen wir nicht, unsere geehrt n Leser auf das noch verhältnismässig junge, aber schon rar üenfige erprobte und aasg zeichnet wirkende Alpen- kränrer-Destillat aufmerksam zu machen Den Magenbitter .,*äntin“ iai>riziert die Firma l>r. W. Knecht &. Co. m k risukfurt a. 1H. Als hygienisches Bau»- and deboiösu» Uen .ssmittel hat t 1»" gestü zt auf är, Ui ehe Empfehlungen, die g össfen Eriolg«- aulz >wei.en Prubeflasehe Mk. 1.—, grosse Flasche Mk. 2. u Ueberail erhältlich. Vertreter: Ch. Ludwig Ausdrücklich weist der Vorstand die unwahre Behauptung Zurück, daß er irgend welche Erklärungen abgegeben habe, die dem klaren Wortlaute des § 7 widersprächen und Dienstag den 27. Januar: Dornntlags 9'/, ^hr: Vereinigter Zivil- und Militärgottes —o- - -- Münster (Wests.), 22. Jan. Der hiesige Kaufmann Eller- alle Maßnahmen waren b o r st wurde nach zweitägiger Verhandlung wegen Wuchers, die vorteilhafteste Stell- bt» 8U 60 Proz., zu 6 Monaten Geiängnis, drei Jahren Ehrverlust und 2000 Mk. Geldstrafe verurteilt. Sein Beihelfer, der Agent Bahlmann, erhielt gleichfalls 5 Monate Gefängnis und 1000 Alk. Geldstrafe. Die Bewucherten waren Gewerbetreibende und Hand- ^liliverltlüts-Nachrichlkn. — Ter Philojoph Pros. Eduard Zeller, Doktor aller vier Fakultäten, feiert am 22. d. Alts, in Stuttgart den 89. Geburtstags Kirchliche Kachrichlen. Evangelische Gemeinde. Sonntag nach Epiphanias, den 2 5. Januar. Gottesdienst. übernähmen, aber nicht in der Absicht, später einen Vertrag dienst zur Jeier von Kaisers Geburtstag? mit der Kasse einzugehen, vor allen Trugen nicht auf Grund Pfarrer Euler, der niedrigen Taren des Geraer Aerztevereins. Sie hielten Donnerstag, den 2 9. Januar: den Streik für standesumvürdig, das Herbeiführen einer Abends 8 Uhr im oberen Konfirmandenjaal, Kirchstraße 9, Notlage für Kranke für ein Vergehen gegen die Humanität ■ö,belltuube, Pf. 84. Pfarrer Schlosser. und die ärztliche Berufspslicht. c 3« der Iohanuedkirche. " ' ------ Sonntag, den 26. Januar. Dormiltags 9', Uhr: Pfarrer Tr. Naumann. habe, die dem klaren Wortlaute des § 7 witwrstprächen und U ^lndergottesdienst für die JohanneS- den Aerzten ein Recht einräumtcn, über bie Anstellung neuer «farrer Dr Naumann. Aerzte im Pauschale zu bestimmen. Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Eul er. Tie Aufsichtsbehörde hat sich in keiner Weise auf die Montag, den 2 6. Januar: Seite der Aerzte gestellt, und bei den ^Verhairblungcn vor _ Abends 8 Uhr: Bibel stunde im Konsirmandensaal der der Aufsichtsbehörde haben die Aerzte nicht das geringste Johanneskirche. 1. Johannesbrief, Kap. 4, 1—11. LLarnung vor Entgegenkommen gezeigt, find vielmehr vollständig bei ihren Ursprung der Liebe aus Gott. Forderungen stehen geblieben. _ Pfarrer Dr. Naumann. ... Nichts liegt dem -Vorstand- ferner, als bie wirtschaft, bet Ä„b'ber lich°>- und orgam,atorächen Bestrebungen der Aerzte zu Waner (Suler bekämpfen aber er glaubt erwarten zu dürfen, dast ein ge. Nächstfolyenden Eonnlag, den I. Februar, Beichte und heil, bildeter Stand sich sur verpslrchtet halte, einmal eingegau- Abendmahl für die Lukas- und die Johannesgememde. An- gene Verttagsbeftirnrnungen zu erfüllen und zur Abäude-, "teldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten rung eines abgeschlossenen Vertrages den Weg des rllechls — einzuhalten. Er ist der Ueberzeugung, daß das rechts- unb berufswidrige inhumane Vorgehen des Geraer Aerztevereins und seiner Anhänger die Billigung der deutschen Aerzte- schaft nicht finden kann. Die bcu^gen Bereuter Morgenblätter vesck)asttgen sich ,, . xU , - -um Teil sehr eingeheno mit der gestriaen Reicks- Erregung der Bevölkerung gegen die Studenten ist groß, lagssttzung. Die rechts stehende Presse ^beschränkt sich Non hpn on hen vorläufig auf ein kurzes Referat über die Verhandlungen. Die „P o st" sagt, man könne nickt bestreiten, daß der Abg. Bebel mit Vorsicht und mit Vermeidung jeder größeren Kollision mit dem Präsidenten, wenn auch au Nach Ansicht der „N a t.-Z t g" ist es gestern deshalb Bankier Cattam'hat gegen Frau Huncheri bie'Vertäümbungs. Llteftrem^de^ w“ Bebet ^alle^1>orbnngen^ie^^er uage angeitrengt, weil )ie ihn des Wuchers beschuldigt hatte, am Dienstag dem Abg. o. Vollmar verboten hätte. Hätte Der Verhandlung, welche schon am 11. Februar vor dem der Präsident anders gehandelt, so wäre ihm eine Nieder- Zuchlpolizeigericht stattfindet, sieht man in Paris mit großem läge sicyer gewesen. Man müsse sich fragen, ob es dahin Interesse entgegen, da bei dem Terniin die gesamte Betrugs- tdinmen solle, dap alljayrttcy im Reicysrage eine Abrechnung affäre noch vor Abschluß der strafrechtlichen Untersuchung in großer Parteien^mit dem Kaiser^ stattsmdet.^ Es sei aber derCrawford-Sache erörtert werden soll. 4% Ungar. Goldrente , 4°/ Italien Rente . . 4tl)% Portugiesen , . e/ Portugiesin. . . . 1% C. Türken . . . Türkenlose..... 4°/q G riech. Monopo1 -Anl. 4l ,% äussere Argentiner auch nicht die Aufgabe eines Monarchen, sich persönlich im Kamps der Parteien zur Wehr zu setzen. Alle monarchisch gesinnten Volkskreise wurden gern zu der Gewohnheit zu- rückkehren, die Per,on des kar,ers im Reichstage nicht in die Debatte zu ziehen. Das Blatt betont noch, daß trotz der sensationellen Debatten nur durchschntttli^ etwa 120 beit am Victorla-NyanzcGSee bereits 50 000 Personen zum Opfer Abgeordnete den letzten Reichstagssitzungen beiwohnten, gefallen sind. Er hat der Londoner medizinischen Gesellschaft einen Der „Bö r s en-E o u r i e r" sagt: Der aan^e Reir der diesjährigen EtatÄebatte bestand in der Kritik von Ast zur hülste des seitherigen Preises werden die Nestbestände meines noch vorhandenen Waarenlagers verkauft weil ich bi» Februar meine Geschäfts-Lokalitäten räumen muß. Unter avderemr Lin Poften Vikder mit Goldrahmen . . . von 70 Psg. Loiletteeimor, 88 om.....Stück 1.83 Mk. Meftee nutz »nbeln.....Paar LS Psg. Wäschestüuder.....Stück 45—75 „ Koffer mü Einlage ..... Stück LS5 Mk. Por-ellau-Laffeu, Ober- und Untertassen . . . 20 Psg. 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Mt». in dec Oberförsterei Sch iss en berg ist genehmigt, Die Abfuhrscheine können vom SamStag, den 81. b. Miß. bei den betreffenden Kaffe,istellen bezogen werden. Die Ueberwelsung des Holze« erfolgt Montag, den 2. Februar d> Js. Gießen, den 22. Jan. 1908. Gr. Oberförsterei Schiffenberg. Heyer. 748 Holjversteigcrung im IDitfriiitr 6t®rin»ripal6. Freitag, bett 80. ga- vuar 1003, vormittag« 10 Uhr beginnend, sollen tn den Distrikten Heide und Baden- burgerwätdche« meistbietend versteigert werben. 68 Nadelstämmem. 18,L6km 9 Nladel - DerbsUulgea mit 0,66 fm, 188 rm Nadel-Scheitholz, 10 , Buchen-Knüppelholz 2 , Sichen- , 196 , Stadel- , 1960 Wellen Buchen-Reisig 860 , Eichen- , *880 , Nadel- , 60 , Erlen- , 60 , Weich holz. Reisig 48 rm Nadelstockholz. Bemerkt wird, daß zuerst daS Holz im Distrikt Herde zur Versteigerung kommt, und daß die Buchen,vellen Durch. forstungSreisig sind. Die Zu- sammenkunst ist im Distrckt Heide an der Straße nach Daubringen. Wleseck, am 22. Jan. 1903. 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