tat. ^leibijung der $nt, uebemann, &im(mian v°gner durch einen fc Ä“ kn. wtatiJmuä ™ ®att ®e[k[itaj£ WliW«. . » *Sel. „ a>„rck eine steil'1 !gl. «W ®‘giebt9»a S i” Sittti«1 I« 6“®t3enbe(bOt"^*‘”C «ssktzV; I i“ D“ Wf nennW'5 I 0 MS *&» Cft SF..7S" .1#Ä» KZ-ÄtzS W M ^nüj seines. o ■ )e^eö hfll und . LsKsAr । UtzIE ttlge Vieh markt hatte 1 .?» Angochsen ^lber. Besonders stark om Rhein hergekoimen. aschmelkender und tragen» und mar ein Absatz nur eu. Sie Verkäufer klagen, te Geschäfte machen, weil gering feien im Ver- die sie dem Landwirr m Markt war besonders aber bereits zum großen war. Einige schwere Sim» i, gingen schnell zu hohen Üangochsen hatte, weil zu echten Zug. Händler aus : $aaie schweres Sangvich i Handel zu machen, weil es Ter Fettvieh- und Nbn- hfrage als zu groß, so im n die der letzten Mcke ad- üener Metzger durch starke i üi das Geschäft cingriffen, er hoch-' Ter MSemarki daß bie Käferpreise fie im MgnMnen Fahre M der Wigen Preise, geschlagen wmde, waren uwW W '* vro Mt gchandelt-. Me 300 M MeWhe wam '■fiinbet wurden pro Zentner Ml M Die Werpreist rSL«W blen wurden pro r grige S-h-W- mt » *b Hl„ pm füt^ 75'"°'Ä'"»- x be5onnh Pro^ öLi? wildere' Äerte ?Nie aus. iS S 'h^M nbS F^tät W tottni,J°Örf)unbert A-Äfc s-ch nWk"4^ Jte Wilcken inDü,. enomnten. 9!r. IS • luiOrfUi aea Meister verübt, und die dann schließlich allesamt auf armen Redaktionsluderchen von Dornstein, dem Leiter dem des tritt zur Eisbahn ist nur gegen Vorz eiguug einer Li»-' trittS- oder Mitgliedskarte (Beikarte) gestattet. die Wurst geht, mit ein paar Bonbons in der einen und dem panischen Rohr in der anderen Hand, sofort kirre gemacht wird. Die Darstellung war im allgemeinen wohlgelungen. Den keck aufschneidenden Bürgermeister-Prahlhans, eine mit einigen groben Umrissen, etwa nach der absichtlich kindlichen •) Don der Buchausgabe erschien kürzlich daS 3. und 4. Tausend ei dem „SimplicissimuL^-Verleger Albert Langen in München. - Der Turngau Hessen beabsichtigt, eine eigene; Turnzeitung inS Leben zu rufen. Der Gau-Turntag, der ar» 26. d. M. hier abgehalten wird, wird sich mit dieser Angelegenheit beschäftigen. Der Gau Heflen umfaßt 48 Turnvereine mit über 6000 Mitgliedern. Seitheriges Organ war die .Deutsche Turnzeitung*. Die neue Gauzeitung soll derr Verkehr der einzelnen Vereine und der AuSschußmitgliedev' erleichtern und die Turngenoffen einander auch geistig nähert bringen. — Um die Gau-Turnfahrt 1903 haben sich Lollar^ und Rod heim gemeldet. ♦* Ga stspiel des Lindemannschen Ensembles „Die tote Stadt. Wir haben bereits auf das unS bevorstehende Theaterereignis hingewiesen. ES wird unser kunstsinniges Publikum interessieren, einiges über den Dichter beq wohl entstanden unter dem Eindruck deS neuesten, so Unglück- lich verlaufenen Zweikampfe- Dr. Aye-v. Grawert und der Karlsruher Gerichtsverhandlung deS nicht minder tragischen Duelle- Ruff-Reiß. Natürlich nimmt der „GimplicffsimuS* in seiner scharf satirischen Weise Stellung dazu. So zeichnete z. B. Bruno Paul in 7 Bildern den Werdegang eines Staatsanwalts, und im textlichen Teil schildert u. a. Ludwig Thoma einen Kongreß, auf dem die Frage erörtert wird .Pistole oder Säbel*. Der Dr. jur. Thoma bespricht hier in seiner bekannten Art recht boshaft das Duellwesen — und er hat doch selber einst als kecker Bursch mit dem Schläger in der Hand auf der Mensur gestanden. Zwei kräftige Durch-1 ziehen zeigt noch heute die Wange deS „SimplicissimuS*- NedakteurS, der übrigens just gestern, am Tage der hiesigen Auffühnmg seiner Komödie „Sie Lokalbahn"*) seinen 36. Geburtstag beging. So ist das Leben! Wie viele spotten so gern über eine Menge von Dingen an sich, über alles und alle um sich he^urn, und merken den Balken im eigenen Auge nicht. So spotten sie ihrer selbst und wißen nicht, wie sehr sie e8 tun! Ein satirisches Bild von den Zuständen an sich und von bestimmten einseitigen Anschauungen, seien diese nun vom Spötter als rückständig, veraltet, kleinstädtisch oder banausisch dargetan, jedenfalls aber immer als höchst einsichtslos, zeigt den meisten eben nur die Kurzsichtigkeit und Berseffenheit Anderer, und nur höchst selten auch die eigene mit. Wieder, wie in seiner einaktigen Komödie „Die Medaille", die unö am ersten Tage der Gießener Thoma-Woche die Schlierseer boten, führt uns hier der Münchener Gast eine Anzahl grob gezeichneter Typen vor. Die bestgelungene, wenn auch tendenziös arg karrikierte, ist wohl der Amtsrichter Dr. Beringer, wie der Bezirköamtmann in der „Medaille* ein Streber, der es zum „Staatsanwalt im Justizministerium" binnen kurzem bringen wird, kein Raufbold und Schlager wie das oben erwähnte grimmige Paulsche Zerrbild eines preußischen Staatsanwalts, sondern ein korrekter Pedant von alleräußerster Vorsicht nach oben, ein „kalter Tropf* von herzlosem EgoikmuS. Er ist der Bräutigam SuSchenS, der Tochter des wohlehrsamen Herrn Friedrich Rehbein, rechtskundigen Bürgermeisters von Dornstein, das nicht irgendwo im Schornstein liegt, sondern überall in deutschen Landen. ES ist der echte rechte deutsche Krähwinkel, in aller Uebertreibung doch wahr geschaut und dargestellt. All die dummenStreiche, die daS hochwohllöblicheGemeinderatskollegium mitsamt seinem feigen, ehrsüchtigen und prahlerischen Herrn und Gießener TiMerverein. Die soeben erschienene Rr. 43 be§ „Simplicissimus* ist eine Spezialnummer, die ausschließlich das Duell behandel! { seltsame Sprechart. Unter den Damen stand obenan Frav Jenny in der Rolle einer bösartig klatschsüchtigen Schwägerin deS Bürgermeisters. Auch die Damen Schmid! und B ü n a u taten ihre Schuldigkeit. Das dem Dreiakter vorangehende einaktige Sttmnnmg«- bildchen „Herbst* floß aus der Feder eines Spezialkollegei» des Herrn Krause; eS stammt von einem sehr begabten Charakterdarsteller, dem kgl. württembergischen Hoflchauspieler Walter Schmidt-Häßler, der einst seine Bühnenlaufbahn bei den Meiningern begann und bereit- mehrfach auch mit Novellen und Gedichten an die Oeffentlichkeit getreten ist. DaS merkwürdige undramatische Dramolett, da- wir gestern zu sehen bekamen, wurde vom hiesigen Publikum recht lau ausgenommen — nicht mit Unrecht. Der Graf — efl gibt in dem „Akt* keine Familiennamen — hat soeben seine Enkelin an Lothar verheiratet. DaS junge Ehepaar geht auf bie Hochzeitsreise und nimmt, während der Herbststurm daS Schloß umbraust, überaus umständlichen und redseligen Abschied vom Grafen, wobei sich mancherlei trübe Vorahnungen einstellen, die den Zuschauer auf eine Katastrophe schonend öorbereiten. Darm raucht der Graf eine Eolo- zigarre und erklärt in einem Selbstgespräch, daß er einsam und allein ist, was wir schon wußten und nun mitleidslos mit ansehen. Mit dem alten lebensmüden Stoiker da oben mif den Brettern beginnen wir unS zu langweilen. Und es erscheint ein seltsamer alter Freund au« früher Zeit. Eine von Sentimentalitäten heftig durchsetzte Konversatton m mehr gekünstelter als kunstvoller Sprache, mit mehr schöne» Phrasen als schönen Gedanken entfpinnt sich, und der Graf blättert da mit dem Freunde in dem blumenreichen Buche seine« welkenden Leben«. Der Herbstwind singt dazu fein wehmütige« Klagelied und eS wird still in dem Herzen bet Greises. Er nimmt einen GlaSpokal, ein Ahnenerbstück, sinnend zur Hand. Wie er ihn wieder an seinen Platz stellen will, stürzt das Gefäß zu Boden, zerschellt — und bie Katastrophe ist da. Der Graf verscheidet in den Armen deS Freundes. Zu dem schmerzlichen Ereignis spricht der Freund ein Gedicht von angenehmem Klang, tn dem jedoch die Reime Blut und Glut und Glut und Blut mehrfach wechseln. Dann geht der Freund im Stechschritt zur Tür hinaus und der Kammerdiener sinkt zugleich mit dein Vorhang an der Leiche seine« toten Gebieters nieder. Nun wisien wir'S, der Freund war der Tob WochenblättchenS, haften bleiben — „Sie Zuagraaster* ruft ihm als das non plus ultra tiefster Mißachtung ein treffliches Mitglied deS Krähwinkelcr Landsturmes zu — Ärt von Oberländer« Moritzchen gezeichnete bangbüchsige Figur, gab der Gast deS Abends, £>err Krause vom Hof- tbeater zu Stuttgart, mit humorvoller Charakteristik und sehr ausgebildeter mimischer Kunst. Ihm nahezu gleichwertig rvar unser Herr Ramsey er al« derbnaiver Brauereibesiher, und auch die Herren Gerlach, Heypertz, Brosch, Töpfert, Steinert, Zoder, Sättige und B ecker boten recht gute Einzelleistungen. Dagegen zeigte Herr v. Stahl als der überkorrekte Amtsrichter, daß er für extrem sattrische Aufgaben kein besonderes Talent besitzt. Do war alles ganz über Gebühr geziert, am meisten die sind in ein kurzweiliges Ganzes von oft verwegenem Ueber- mut gefügt. Der arme Schmock von Dornstein, der natürlich nicht dümmer ist als ein Normalbürger dieses erbaulichen Nestes, soll eS schließlich, wie ihm der weiseste der Weisen, der Bürgermeister, in strafendem Tyrannenton frech inS Go I selber! In dem Stückchen spukt etwa« von dem „Eindring- sicht lügt, ganz allein „beinahe fertig gebracht haben, daß der ling* Maeterlincks, von desien feinnerviger Art auch Holzamer« Friede der Stadt gestört wurde*! Einer muß halt immer fein erlauschte, aber bühnenuntaugliche' Darmstädter „Spiele" für die Eseleien der Gesamtheit herhalten. etwas an sich hatten. Das kleine Poesiestück mag bei der ES ist nicht $u bezweifeln, daß „die Lokalbahn*, die, Lektüre ganz stimmungsvoll wirken, auf der Bühne versagt wenn wir nicht irren, bisher nur in München aufgeführt jede Wirkung, vielleicht weil die Herbstmelancholie, in bie worden ist, wie „die Medaille* ihren Weg machen wird, die Dichtung getaucht ist, in dem Milieu nicht recht zur Aber der Einakter ist doch, trotz seiner sehr erheblichen Längen, Geltung kam. E« fehlte wohl in erster Linie die zarte Hand litterarisch wertvoller als „die Lokalbahn*. Dort steht man eines dieses moderne poetische Totentänzchen in allen seines doch eine etwas straffere Charakteristik der Gestalten als in Einzelheiten nachfühlenden RegiffeurS. Auch die Darstellung dem Dreiakter, in dem die meisten Figuren nur ganz flüch» — Herr Krause gab mit hübschem Takt, wenn auch t» tig skizziert sind — mit einziger Ausnahme des Amtsrichters, allzu jugendlicher, ganz und gar nicht gebräuchlicher MaSke^ DaS Stück ist keine „Komödie* im höheren Sinne, sondern den Grafen — litt unter der zu wenig visionären Auffassung nichts als eine sehr fidele Poffe, ein fast durchweg harmloser Ulk, des im übrigen recht gut sprechenden Herrn Steinert Mit! bei dem nur ein paar Derbheiten mit schärferer Spitze unter- allzu gemütlichem und behaglichem Realismus plaudert» er gelaufen sind und der, trotz trefflicher Ansätze zu kräftigerer seinen TodeSpart herunter. -tt- Satire, in höchst loyaler Weise verläuft. Der Inhalt ist ein—"» n — .......—........ richtiger alter Lustspielstoff. Er handelt von der fürchterlichen 3 tt£ -Trtith Faust deS deutschen Kleinbürgertums, geballt in der Hosen- crluvl tasche, von der alleruntertänigsten Opposition und dem prah- Gießen, den 22. Januar 1908. lerischen ManneSmut vor Besternten, dem gewaltigen Zorn » Der Vorstand deS EiSvereinS bittet unS, noch-, der Durchschnittsbravheit, der auf dem Wege zur Tat sich m(t[g darauf hinzuweisen, daß, um den allzugroßen Andrang' verflüchtigt zum demütigsten Lispeln unentwegter (Ergeben- Qn der Kaffe auf der Eisbahn zu vermeiden, Verkaufs-, heit, dem darauffolgenden donnernden Aufprotzen vor einem bei Herrn Ernst Balser, MäuSburg, sowie an der nur allzu leicht sich wS Bockshorn lagen lastenden, alleweil Moltkestraße eingerichtet sind. Die Kaffen an der GiSbah» ängstlich herumzitternden, aber mit so großsprecherischen als werden bereits eine Stunde vorher geöffnet sein. Der Sin- hasenherzigen Phrasenhelden reich durchsetzten Herdenmenschen- tum. Schließlich breitet natürlich, nach gründlichster NaS- führung der „öffentlichen Meinung* durch die plumpen Säulen der städtischen Ordnung, der süße Friede seine milden Schwingen segnend über daS ^wackere Nest und sein duck- mäilserischeS Patriziertum von Schifter, Schneider und Handschuhmacher, daS zu Hause bei Muttern und auf der Bier- bank das Maul weit aufreißt, das dann ober, wenn es um Soweit unser Oberbürgermeister. Man wird wohl allgemein anerkennen, daß diese Ausführungen sehr vieles für sich haben. Vor allem stimmen wir mit dem Herrn Oberbürgermeister darin überein, daß eine Stadt im jetzi- gen bis obenhin ängstlich zugeknöpften Sonntagsgewande keinen Staat machen kann. Eine „tote Stadt" aber, um mit dem italienischen Poeten d'Anmrnzio zu reden, hat wahrbaftig nichts Reizvolles für die Lebenden. Wir wollen nur hoffen, daß, wenn die Aufhebung der als lästig hier sehr richtig charakterisiert n Bestimmung erfolgt, unsere Geschäftsleute nach dem ihnen von unserem yerrn Oberbürgermeister gegebenen guten Rate für wahrhaft geschmackvolle Schaufenster-Dekorationen ©)rg • tragen. Hier läßt sich sehr vieles bisher leider zum eigenen Schaden unserer Kaufleute .Verabsäumte bei gutem Willen nachholen. Unser Gewerbeverein sollte durch öftere öffentliche Vorträge über die Bildung des K'unstgeschmackes nach dieser Richtung hin fördernd und helfend eingreifen. aubei doimiag*- t>«ni Gietzenei Anzeiger Bei Örn im fikdilel mit dein ftesstschea Landwirt btt -iehenrr Familien, blätter viermal in bet Woche beigelegt blotationtöiucf u. 93er- lay bet vkübl 'scheu ttnived.-tiud)- u.Stern- brudere« tPiktsch Itrben) «Ubaftian, ExpebUw» und Druckerei. «chalftratze T. Ubiefle für Depeschenr «lrrzetger «tetze». fferniprrchanIchtiißNr 61. flut V-chclllillg des HS rsargcrmnsttrs Mecum -u Hießerr an die 2 Kammer betrifft die Sonntagsruhe im „"^er Stadtoberhaupt bittet in AuS- führung eines ^Beschlusses unserer Stadtverordneten vom 22. Dezember 1902, die Kammer wolle bei der Dtaats- f baldmöglichste Aufhebung des Art. 227, SJUr bRe! Gesetzbuches ^wirken. ?eT verfolgt bekanntlich den Zweck, eine von der K^oel^ammer Gießen am 12. Dezember 1902 an das Ministerium des Innern, Abteilung für Landwirtschaft, DaUel und Gewerbe, gerichtete Eingabe zu unterstützen, und eS ist ailch an das Ministerium eine wesentlich aleichlautende Vorstellung gerichtet worden. Mtikel 227, Absatz 1 bestimmt in ter Hauptsache, daß an Sonn- und Feiertagen außerhalb der dem Gewerbebetrieb sreiaegebenen Stunden das Aus- stellen und Aushängen von Waren verboten ist. Oberbgm. Mecum führt auS: Wie die dem Erlaß deS Gesetzes vom 1. Juli 1892 voraufgehenden landständischen Verhandlungen man damals geglaubt, mit der Bestimmung deS Artikels 827 Absatz 1 eine selbstverständliche Folge ^eich-sgesetzlichen W-sttmmungen über Sonntagsruhe zu Kjra'. & e uamentlich für eine sichere Kontrolle unerläßlich sei. Es war dies insofern nicht richtig, als der Zweck des lediglich auf dem Gebiete deS Arbeiterschutzes, nicht aber einer äußeren Heilighaltung der Sonn- und Feiertage liegt, und infolgedessen hat man sich auch z. B. veranlaßt gesunden, eine- ähnliche landes- aesetzliche Bestimmung zu erlassen, oder etwa das Verbot deS AusstellenS von Daren usw. aus dem Reichsgesetz selbst »u folgern. . . . Die Gewerbetreibenden haben in dem Jayrzednt der Geltung des ReichsaesetzeS immer mehr gelernt die Sonntagsruhe als Wohltat zu schätzen, sodaß von dieser Seite ein irgendwie inS Gewicht fallender Miß- brauch nickt zu besorgen siebt. Daß durch die Aushebung des Artikel 227 Absatz 1 die Sonntagsruhe der Angestellten verkürzt werden könne, wird im Ernst niemand behaupten wollen, umsoweniger, als es den Geschäftsinhabern ja nach Wie vor freistünde, die Schaufenster am Sonntag zu schließen. Brächte also die Aufhebung des Landesgesetzes keinerlei Nachteile, so hätte sie andererseits nicht zu unterschätzende Vorteile im Gefolge. Es ist. nicht zu verkennen, daß die Wirkung des Artikel 227 Absatz 1 eine abschreckende Entstellung des Bildes zumal verkehrsreicher Städte gewesen ist; eine Stadt stellt sich gerade an dem Tage, an dem die Mehrheit der Einwohner und der Umwohnenden allein Zeit hat, sie zu besichtigen, im unvorteilhaftesten Lichte dar, und der tote Eindruck der Hauptstraßen, deren Langweiligkeit jeden Verkehr von ihnen gebannt hat, treibt den Ten der Bevölkerung, der nicht ins Freie aehen will oder kann, und der aus der Straße nichts zu sehen findet, ins Wirtshaus. Daß dagegen das Schaufenster für die Geschmackbildung ein Fattor von unberechenbar größerer Wirkung als alle Versuche zur ästhetischen Erziehung deS Publikums ist, wird der nicht bestreiten, der anerkennt, daß in diesen Fragen das unbewußt Berarbettete weit tiefer hastet, als daS absichtlich Angelernte. Diese Aufgabe kann das Schaufenster aber für den größten und der ästhettschen Erziehung bedürftigsten Teil der Bevölkerung nur lösen, wenn es am Sonntag geöffnet ist, denn es ist nicht zu bezweifeln, daß sich die Geschäftsinhaber diese wirksam st eReklame nicht entaehen lassen und wetteifern würden, durch geschmackvolle Auslagen die Augen deS Publikums auf sich zu ziehen. Hierduqch berührt sich diese Frage mit sehr wichtigen materiellen Interessen der Bevölkerung. Der Teil deS Publikums, der genötigt ist, seine Einkäufe in einer kurzen Abendstunde zu erledigen — und gerade dieser wird vielfach an den am Sonntag dem Geschäftsverkehr freigegebenen Stunden verhindert fein — ist bei dem jetzigen Zustand nicht in der Lage, das in verschiedenen Geschäften Gebotene zu vergleichen und hiernach da zu kaufen, wo seinen Dedürfn'ffen, seinem Geschmack und seinen Verhältnissen am meisten entsprochen wird. Er wird dadurch immerhin bis zu einem gewissen Grade von dem ihm zufällig bekannten ober bequem liegenden Geschäft abhängig bleiben, und das kann sich nur ändern, wenn ihm die Möglichkeit geboten wird, sich am Sonntag durch Vergleich Der verschiedenen Auslagen ein Urteil zu bilden und so seine Einkäufe r«orzubereiten. Ties wird am letzten ®nbe ohne Zweifel gerade den reellen Geschäftsinhabern M gut kommen." Erstes Blatt. 153. Jahrgang Donnerstag ÄÄ. Januar 1903 GietzenerAnzeigeM General-Anzeiger ” ** Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gießen MH —— " gememeh: Cect Vermischtes Gehilfinnen unserer Familien öffentlich Dank und Anerkennung Wetter c 0,6u 0. 1 1 2 Sonnenschein Heiter Himmel Bew. Himmel 8. 8. 88L Januar 1008 ä e ■6 53 w am 20.—21. „ 20.-21. D q: ft ff ff-8 Höchste Temperrrtur Niedrigste e Metkv. olotttsMe '^eovuchtuugeu der Station Gietzen. Januar — . - 0. Großes zu erwarten. t rr - Die Irrenanstalten in Hessen sind, wie man unS schreibt, gegenwärtig derart überfüllt, daß man ge- zwungen ist, zur Unterbringung von Geistesgestörten die Irrenanstalten der Nachbarstaaten in Anspruch zu nehmen. Nach Göppingen in Württemberg sind schon mehrere Geistes- kranke aus Hessen verbracht worden. -i- Klein-Lin den, 22. Jan. Gestern wurde hier der Werkmeister i. P. Daniel W e h r u m vom Braunsteinbergwerk beerdigt. Der Pfarrer aus Großen-Linden betonte in seiner Grabrede die Verdienste des Dahingeschiedenen. W. war 1628 in Alten-Buseck geboren und war über 45 Jahre im Dienste des Braunsteinbergwerks tätig. An der Beerdigung nahmen der Direktor Dr. Esch, Vertreter der Gewerkschaft, die Knapp, schäft mit Fahne und viele Arbeiter teil. Zahlreiche Kränze wurden am Grabe niedergelegt. , Rod heim a. d. B., 22. Jan. Unsere Gemcmde- hebamme, die Witwe Paul, feiert heute ihr 2bjährige3 Dienstjubiläum. Wer da weiß, welche Aufopferung und Hingabe die Ausübung dieses Berufes gerade auf dem Lande erfordert, der wird mit uns emslimmen, daß diesen wichtigen ,Toten Stadt- und sein Werk selbst zu erfahr^, da« un« Herr Direktor Lindemann am Mittwoch, den 28. dS. AUS. im hiesigen Stadtthcater näher bringt. Gabriele D'Annunzlo, besten in prunkvoller Sprache geschriebene, fesselnde und überaus kunstvolle Romane ebenso wie seine hinreißend be- redten glutvollen Einakter , Traum eines FrühlingSmorgenS- und .Traum eines Herbstabends- in S. Fischer« Verlag in Berlin erschienen sind, hat dem Theater bereits mehrere größere Dramen übergeben, das bedeutendste unter ihnen ist La cittA morta“ (Die tote Stadt). Im Vordergründe der Handlung stehen Alessandro mit seiner blinden Gattin Anna und Leonardo mit seiner Schwester Bianca Maria, die sich in der durstigen Ebene von Argos, in der Nähe der Trümmer des goldreichen Mykene befinden, dort die uralten Atriden- gräber öffnen, und die mit Goldmasken bedeckten Leichname AgainemnonS und KastandraS finden. Und die Grabesasche, die in der heißen Frühlingssonne sich mit dem roten Staube der .durstigen- Ebene vernuscht, scheint den an oem antiken Königshause haftenden Fluch auf die Eindringlinge zu übertragen; denn der Fluch einer widernatürlichen Leidenschaft haftet an den Fersen Leonardo« und läßt ihn zum Mörder seiner Schwester werden; noch bevor Anna, die Blinde, den Abfall chreS Gatten und seine Liebe zu Bianca Maria ahnend, in edlem Opfermut selbst sterben wollte, inn nicht länger zwischen Alcstandro und der geliebten Freundin trennend zu stehen. Das Werk mutet, wie ein Rezensent sagt, an wie ein mitten in blühenden Narcisten stehender antiker Sarkophag, den mit herrlicher Kunst gebildete Reliefgestalten schmücken. — Herr Direktor Lindemann hat un« mit seinem .Ibsen-Theater- den Nachweis eines fein empfindenden künstlerisch vornehm denkenden und schaffenden Negisteur« erbracht und wir haben da« Recht, auch von dem bevorstehenden Annunziv-Abend im Wege. __ —Kunst und Wstcnschnst. Breslau, 21. Jan. Vilma Illing, die hervorragende Charakterdarstellerin am Breslauer Stadttheater, die vor Kurzem an das Lessing-Theater in Berlin engagiert war, da« Engagement aber nicht mehr antreten konnte, ist heute früh nach längerem Leiden gestorben. gebührt. _ r _ . . I . «:ero 21. Jan. Vorgestern entstand in derKirche -h- Sichenhausen, 21. Jan. Die ©emeinfce- GouvernementSaefängnisteS während de? Gottesdienstes Verwaltung hat .*} ■ m • l. mpirinbe ,umI Streit unter den internierten schweren Ver brechern. Forstsisku« schon seit einer Reche von Jahren) Gelände zum I fQm etnem Handgemenge, bei welchem drei Äl'Ä'•”-» — ”■ memden de« Vogelsberges zu empfehlen fern. pe Ruhe wieder ) - Nidda fjaT für diesen Sommer fürste Konferenzteilnehmer Kandel ünd Verkehr. Volkswirlschast. Bestrebungen auf dem Gebiete deS Zeichenunterrichts sur I .^^rbilanz von 798 854 Mt. feftgefteüt, wobei die Aktiven mit die Volksschule besprochen und erläutert werden. Die Lehrer Mk. und die Passiven mit 2 71b 354 Alk. eingejchayt find, werden selber Schüler sein und so die neuen Lehrgänge ou bcn Mioen kommen noch weitere 133 000 Mk., bestehend aus mrchstudieren und davon da» Beste wählen. Die Teilnahme b^„ nach dem erwähnten letzten Geneialversamm- anderer Konferenzbezirke an diesen Hebungen ist sehr er- mngrbeschluß. Insgesamt dürste sich aho die Unterb ilan- aus wünscht. Mit ML- wird voraussichtlich die erste 3eid)en- un9e1a^^e 1JM l n t u r § D e r f r e n ba8 konferenz abgehalten. «Thermometer »eiat eben Vermögen des Porleieulllesabrttamen Friedrich Ewald hat mr W. Nidda, 21. Jan. Das Thermometer zeigt eocn @($ubi ein red)t lraungeS Ende genommen. Tie zu beruck- morgen« 8 • R. unter Null. Da kein Schnee vorhanden, s^ge,wen Forderungen der gläubiger betragen 7111 Mk., und so leidet daSGetreide, besonders am südlichen Abhänge, linier diese Gläubiger soll der verjügbare Mastenbeitaiiü von wo tagsüber die Sonne schon emwirkt. - Dw 2 n fluenza 84.04 ^m 20. Januar wurden zum ersten dauert an, chre Opfer sind jedoch nur kränkliche alte Leute. bteSa?Qe|l^ipellcu Aktien der Bayerischen Bank nut dem In Ober-Schmitten ist Diphtherie ausgetreten. — An Kais ersi^^ von 82 bez. und Geld notiert. Geburtstag wird ein allgemeiner Kommers in Krafts —— -------- ----- -----* Geiß-Nidda, 19. Jan. Der hiesige Gesang- £ttni)lUirl|d)afL verein feierte gestern abend sein lyjähriges S11 f t u n g s - - Landwirte, baut Zuckerrubeu! Die Zuckerfabrik stock- f e ft Die Feier, mit Gesang und Ansprache eröffnet, verlies heim wird tut die abgelauiene Kampagne trog der niedrigen Mucker- In erhobcnder Der herein zahlt jetzt 66 MUgli-dor. UN Durch,chnmM M. !u° d°» Z-nm«- Rub-N d° a Der jorftanb wurde wie^g-wäM , “ÄÄ“!* 8vU Darmstadt, 21. Jan. In der legten panoeis U ber geringe Werl der Kartofseln tommt, bietet kam mer-Sitzung kam auf Grund einer Denlschrist der Rübenbau'dem Landwirt eine ivlllkommene Gelegeiiherl, doch Großh. Handelskammer Mainz betreffend Errichtiing einer ,^ch eine gute Bodenrente zu erzielen, da em Prers von 80 p'g. R-ilb 8 bank bauvt stelle in Hessen die wichtige Frage lieben den Vorteilen des in Köp'en, Blattern Uild ^chnuzem ge- nochmals zur Besprechung. Sämtliche Mitglieder äußerteni fi>i'ä^n“;““le^^Uwänöcn"b?.^n“bü^encn 'tiorieü den dringenden Wunsch, daß die Großh. Handelskanimer nut uuye machen und sich dem Anbau von Zuckerrüben zuwenden, allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln und Kräften auf||on)eU nur sein Betrieb es möglich macht die Errichtung dieser Hauptslelle m der Haupt- und Residenz- stadt des Landes, in Darmstadt, hinwirken möchte. -k- Mainz, 21. Jan. Durch bayerische Viehhändler eingeführt, trafen gestern 70 geschlachtete Kälber aus Tyrol in vollständig gefrorenem Zustand hier ein. Da die Kälber von sehr schönem Aussehen und mit den nötigen Gesundheitsscheinen versehen waren, so stand deren Verlauf nichts 21. 2“ | 755,5 0,3 2,6 57 21. g" | 756,0 —2,3 8,1 75 22. 7" B 755,4 —4^1 2,9 80 5*5 59 ta 2wf r-r S ft 2. 3 K 3d SZ ff "ff 8 2 s £3 * § 2-3 2C ä Sri s1 >5- 5 3 3 to äZi e 2. o (?) 3 « •*> S M r- G . ft ft 9» ft V: p re TS ff er 3 © te te 5 D 3 ft T» s rt ft e & 33- 2 I» “ 59 3 55 ' 5 S* ä; § 5‘ ff ' 3 Äs?» ft ft 2 ex ff »E H gw §h. n ft - ft er h ■|g' _ZT ff ft^?(f)ft ÄTZ p ft - H 55«*3 g § ft ff GO p rt ft ff 2. s St Q- ’S Ä 2 ft <Ä> Ö3 •TT» Wff s c 2S Z-S- s--rt s ff'S (5 ff er fp % Pa ff ft S ,' 3 ff 2.X ^3 ft: rt ep cp «•’Q ft ff 2 S ä g- = gS»S.= 3 ° ff. 3 S' 3 2 rs «-»- 3 rt ? »03 3 ff 3 a* 3 2 ^9'5' 2 „ yff j”fe'5lsä| = !a’'.äHs-d 5. off 3 5" J2; " rn" O C'£JS—1 „ 3 3 «"« § r» (D ff £§ XS'f «

ft y C: O 7 3 T s§ 3 0» n> m ! & 2 isblatt für den Kreis Metzen Murr 1 LMkiWn 1 HM Oimind 2 eobachluttgeu Sietzeu. N B. 1 8. » KL. Fff li !< 1 AS I LS -2L Januar - 0,6‘C. -su. . -v*a lüft. »! Die Zuckerfabrik Stott- !e ^V der niedrigen Zuckrv- kntnet Men bejahte» und ende an, das Aneulapnal damiederltegenden ^»cht. der Havtofielii tommi, bietet Nominelle Gelegenheit, doch da em Preis von 8ü Pg. ölattem und Lchnthein ge- wanden gewährletiiel. Jeder lnden den gebvlencn Hlonell oon Zuckerrüben zuwenürn, iie$uui,lJ?wwer, iin. !1' pbti M eine 'WX ^7''ve» mit ^OVV ^Aatzr sind, en letzte» 'L.( el)ei10 aus genommen. Tie ,? Iur ? büW" bare MaiienbeilatL ^ Januar wurden -um *“*"•*• fcZUIj i. entstand inhl n. enb 3eten 5Jerh ntle« Je> bei Ärn. rl ? £ H ZS ») Decksteiue (Basalt) Los 1 2äu ftbm. 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Fst. Sc allen per Pfund 40 Pfg. Fst. Knurhaim per Piund 25 Pfg. Fst g üne Heringe per Pfund 10 Pfg. l Lagerplätze: -...... -larburgerstraße, Alter Viehmarkt, Schützenstraße. r Wolsslrave, Schifsenbergerweg, tirb- kauterweg. 1 w Verlängerte Lrebigstraße, Pumpstation. b) «ies aus der Lahn Arn Schlachthaus, Wejerstraße. Arn alten Friedhof, Stephanstraße (Real- schulgrundslück). 860 Kbm 860 „ non ÄWckidngeu md SKcparnturcn Skftnrag mh IeWnen, SitS njio. Die Lieferung der zur Unterhaltung der städtischen Straßen im Rechnungsjahr 1903 4 erforderlichen Decksteiue aus Basalt, des Kieses aus der Lahn und des Basaltgruses soll, wie nachstehend beschrieben, in 9 Losen am Dieustag dem 8. Februar, vormittag» 11 Uhr, öffentlich verdungen werden: Keimste, stet» frische Süßrahm- Tafelbutter, feinste Löstohm-Norglimc-Bitttt zu billigsten Preisen empfiehlt 451 Karl Eichmann, vd erste. 1, Nsrdanlage. Ses AllerhSWen Eebscktligcs Lr. MajeM -cs Äuisns und des 29. LtiftunMtes -es Vereins Samstag den 24. Januar 1903, abends 8 Uhr, in Steins Gaalbau. Konzert, Hyeateravffüyinng und Ianz Nur Verein-Mitglieder mit ihren Familien und vom 93or- stand eingeladene Gäste haben Zutritt. Orden und Ehrenzeichen, soivie BereinSabzeichen sind anzulegen. > q.- iur 2 Teller Suppe. Ohne weitere Zu- ■“l,u euipsohlen von 11. 1. Kanaattw , Neuenweg 15. “deB empfehle ich die von Tausenden mit *7 Borliebe fletrageuen, solid u. dauerhaft gearbeitelen Gürtelbruchliüuder ohne Federn, Leib-, Nabels Vorfall- binden, Suspensorien nna Dianagüttel (Monatsverband rc.) Für jeden Bruchschaden tixtra-Anfenigung, daher befriedigt jeder Versuch. Kein Druck wie bei Federbändern. OTein «eftreter, Herr Hamburger, zeigt Muster vor und nimmt Bestellungen entgegen in (Sieben, Samstag, 24. Januar. 9—6 Uhr, im Hotel (Srotzherzog von Hessen. Württembergische Bruchbandageu- und Le bbinden Fabrik Stuttgart, JohauneSslraße 40. 71- Verdingung von Fuh»löhi>rn. Das Anfahren von Holz u. s. w. für die städtischen Anstalten, sowie die Leistungen der LageSfuhren für das Rechnungsjahr 1903 04 sollen Mittwoch, den 4. Februar vormittag» 11 Uhr öffentlich verdungen werden. Die Bedingungen liegen auf unserer Amtsstube — Zimmer Nr. 6 des Bürgermeistereigebäude« — zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis zum genannten Zeitpunkt einzureichen. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gießen, 21. Januar 1903. Städtisches Tiefbanaint. Braubach. 785 Die Bedingungen liegen während der Diensthunden aut unserer Amtsstube, Zimmer Str. 6 deS Büraermeistereigebäudes, ziir tiin- sichl offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis zum obengenannten Zeitpunkt vedchloffen u,id mu erusprechenüer Aufschrift versehen bei uns einzureichen. Beim Angebot von Steinen und Grus aus unbekannten oder Holzversteigerung in der fürstlichen Obe,försteret Lich. Es sollen versteigert werden: Montag, den 2. Februar, vormittags 9*, Uhr im Distrikt Milbacb: Buchen: 471 rm Scheuer, 123 - ui Knüppel, 154 rm Stocke, 4830 Asellen ; Eichen: 10 rm Knüppel, 26 rm Stöcke, 860 Wellen. 8 Stück Bucheu-Schuittholz = 8,46 fm (47 bi» 56 cm mitten); 2 Eicheu-LchuUtholz = 1,06 fm (48 rm mitten); 2 Aspen-Wertholz — 1,10 fm; 1 (Ltfbeer-Werkholz — 0,25 in»; 6 Ftchlen-Derbstaugeu — 0,21 fm; 10 Fichteu-Rei»- staugen — 0,12 im. Die Zujanunenlunst ist auf der Chaussee Lich-Hattenrod dort, «0 dieselbe vom Bicmalweg BurlhardSfelden-Sttederbessingen gekreuzt wird. Dteuütag, den 8. F ebruar, vormittags 91/, Uhr im Distrikt Höler (Plaleau u>ld Kolnhäuferseue): Buchen: 127 rm Scheiter, 247 rm Rnüppel, 68 rm Stöcke, 4040 Wellen; Eichen: 6 rm Scheiter (4 rund), 147 rm Knüppel, 138 Stocke, 6610 Wellen; 690 Fichten- Wellcn. 3 Stück Eichen Schnittholz = 8,50 fm (45, 50 und 51 » mitten); 39 Fichien-Bauholz = 6,81 fm; 48 Fichteu- Derbstaugcn — 2,99 im. Tie Zujamnieiikunfl ist auf der Hauptschneise nahe dem Licher Ausgang am Drahlzaun. 717 'prM-Kklchaft für ffinfle Marinadeu Buh ilänijnituitn Louis Büh§. Marutplah 5. Telefon 50. Aufforderung. In Gemäßheit deö § 24 der Satzung der Spar- und Leihkaffe Gießen haben Antrag auf KrastloSerklärung von abhanden gekommenen Sparkaffebüchern, deren Verlust glaub- hast gemacht worden ist, gestellt: 1. Fräulein A. Emmecimg, dermalen zu Lauterbach, be- züglich deS Einlagebuchs Nr. 24925 über 800.— Mk.; 2. Johanna, August Frensdorf Ehefrau zu Gießen, be- -üglich deS Einlagebuchs Nr. 18845 über 129.45 Mk. Ansprüche und Rechte Dritter sind innerhalb sechs Wochen vorn Tage deS Erscheinens in diesem Blatt bei dem unter- zeichneten Direktor der Sparkaffe anzumelden unter dem RechlSnachteil, daß die Einlagebüchcr für kraftlos erklärt und die Antragsteller als Berechtigte angesehen werden, wenn eine Anmeldung unterbleibt. Gießen, den 17. Januar 1908. 720 Der Direktor der Spar- und Leihkaffe Gießen: Wiener. SamStag, den 24. Januar d. IS. werden ea. 1300 alte Bahnschwellen auf der Bahnstrecke Gr.-Linden bis Kirchgön? öffentlich versteigert. Anfang 8,80 vormittags auf Haltestelle Nr.- Linden. 718 Troffh. Heff. Bahnmeisterei 16. Glcvcncr Fisch dörsc Empfehle heute und morgen eintreffend: Fst. ßngeE-Scbe^ffssche im galten Fisch per P>o. 42 Pfg., im Ausschnitt per Pfd. 50 Pfg. mittel 32 Pfg., kleine 20 Pfg. 0310 tGiessener Ibra, e. f. Die Eisbahn ist von heute ab von vormittag» 11 Uhr bi» abend» 7'., Uhr (mit Ausnahme an Konzerttagen) fortwährend geöffnet. Ein Zuschlag für die elektrische Beleuchtung wird nicht mehr erhoben. 674 Gießen, den 20. Januar 1908. _________________________________Ter Vorstand. Zweite glotze Xa!iark6-ti.Vo||07 Der Vorstand. m Jebei beliebigen Zchristan nnb Mono*. VlSllllinLil l"te. sowie mit Sirfcln aflet studentisibe, v veretnlsnngen, liefert ja mStzigen preffeV Holz-Versteigerung lN d r Külstlicheu Hbe^ölsterei r^ich. LS sollen versteigert werden: Moutag dcu 26. Januar, vormittags 9*/ Uhr, im Distrikt Riedwald: Blichen: 244 > m Scheiter, 146 rm Knüppel, 100 rm ßtöde, 4300 Reifer; Eichen: 43 rm Knüppel, 44 rm Stöcke, 980 BZellen; Nadelholz: 8 rm Knüppel, 6400 Asellen. 2 Stück Eicheu-Schnittholz — 1,74 fm; 1 «nchen-Schnttt- Holz - 0,58 fm Tie Zusammenkunst ist dort, wo der Fußpfad von Lich nach Harbach die sogenanme alte Laubacherstraße kreuzt. Dienstag den 27. Januar, vormittags 9>/> Uhr, im Distrikt Koiizebuhl (an der Ehaussee Llch-Gießen): Buchen: 825 rm Scheiter, 190 rm Kiiüppel, 111 rm Stücke (2 rm Scheitbrocken), 3300 Wellen: Eichen: 9 rm Scheiter (5 rm rund), 77 rm Knüppel, 98 rm Stöcke 16 - m Schettbrocken-, 800 Wellen; 2 rm Kirschbaum-K>iüppel; L rm Anden-Knuppel; 100 Kiefern-Welleil. 27 Stück «icheu - Schnittholz — 81,82 fm; 5 Buchen- = 3,94 fm; 4 vfcherr-Schnitt- uud rserkholz 2 7- Ahorn - Gchuittholz — 1,13 fm; 32 Kiefern cTa. lzumciit Bauholz, 10 Stück — 7,32 fm, eignen bd? 'Ur Schreiner); 19 sichten = 3,21 fm. teidjöamru anUUCUtUU't au* öcc ^-OQufiee Lich-Gießen, beim Gebrauchsfertig und in wenigen Minute« herstellbar sind Wohltäfigkeits - Konzert grossen Saale des Gesellschafts-Vereins Giessen. 1. Zwei 1. Heiur. Mare ebner. 3. 6. Fr. Schubert. 7 Felix Woyrtch. zu ermÄSRi^tem Preise zu haben. 603 Rob. Schumann. Kour. Kreuuer. Leop. Hugo Hane Rob. Schumann. Fr6 (Sperrsitz Mk. 2.50), Sänger karten Alk 1.00, Sch llerkarten Mk. 0.5U sind in der Musikalienhandlung von Ernst Challier (Rudolphs Nachf.) und abends an der Kasse, für Studierende auch bei Herrn Hausverwalter Stork 4. Sölostüoke für Klavier: [Herr Jul. Hahnj a. Romanze (tis-dur)..... b. Valse (cis-mull)...... c. Polacca brillante (e-dur) . . , 5. Zwei Männer-Chöre: Kroiter’sclien Quartett-Vereins in Giessen (Dirigent Herr Leopold Geller) Sonnlag, 25. lanrar 1803, abends 5 Uhr, Programm. Mfinner-ChBre: a. Die zwei Köuigskinder (deutsch) ) m . T a . b. Am Aarensee (schwedisch; j ronsatx v. J. Heim. c. Barcarole (italienisch) Tonsatz v. J. Brahms-C. Hinch. Fluß- und Seefische J. M» Kchulbof Televbon 119 Bronwtn Beriandl nach auSw. Hanshaltmigs-PciisiiiiiLt Turnipaöt HL Sionod. Vorzügliche Ausbildung in allen Zweigen des Haush., wiss. Fortbildung, Handarb., gesell. Formen, liebevolle Anleilung, herzl. Familienleben, gute Verpflegung. Vorz. Reff u. Prosp. st. z. D. 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Anfang 8 Uhr. tinöe 10'/, Uhr, Sonntag, den 25. gan. 1093 nachnu 4 Uhr nachm. 4 Uhr Ajchenörovels golötuer Aanioffkü (Kindervorstellung.) Abend« b Uhr. Abend« 8 Uhr. Zum letzten Male! Im vuuttii Rock. •MMWH» Ich nehme die von mir gemachten Beleidigungen gegen ben Forslwarl Kalberlah unb Heinrich Atagel VI. dabier wieder zurüch da rneine Aussagen auf Unwahrheit beruhen. 0299 Rüddtngshausen, d. 20. Jan. 1903. Heinrich Sohl IX. Verloren Sonntagabend eine filberra Dameuuhr. Rückgabe erbeten. 782 s Noroanlage 38. Kartoffeln magnum bonum rote nnd gelbe Rosen auch andere Sorten, per Zentner Mk. 3.— frei Keller empfiehlt [494 J. Weise?, Telefon 285. Sonnenstraße 6. Nußschalen-Extrakt aus der Hof-Parfümerie C. D. Wunderlich, Nürnberg, Lmal »rei»gekrvnt. Rein vegetabilisch, ganz unschädlich, um Haaren •m dunkles Ansehen zu geben. HOT Haarfärbe-SruLSl, "W ei« das Haar dunkel färbende», eines Haaröl, zugleich vorzüglich zur Stärkung de» Wach»luni» der Haare. Beide A-0.70 u. 1.20 Bit. W. 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