DOli 7^en, esßng. tTMeu, Gebein ei’^ «old. ' uzcu uub z?"ber« ^Utiqyz, ®S«8W Bunde^ *Ä» *le Roya etne ,ä w deutlich tp* .1)161 ?“ÄS C» Sj-s.i ssagya ZM Jen voa ^itsb'dcheru ^‘ijtcn aller Art das ivkchLchüm ■ä^VjJiorttplaij 21, 7 U Keimt», luty tßung im einer t>e- Jw oder ©iigros-®^ ffta oder »ah. Um- wi'L, 'M 30-40000. ensiieUiuig. Lest Oss. ,°u die tzp^A Nachhilfe em, für einen Schüler befL perlen unter le l^p. d. Bl. erbeten. lvrrer Krauzose »uz. llvrerncht zu er- räßigem Preise. Gefl. 3734 an d. Exo. d. Äl. U einer jungen Dame lidfcu üattrricht in tfic uad Mt'chiaeu- £fj. m. Mo wrang. an die ^ped. d. Bl -1.' i> ■7 ’iftJjfl! ltr I El- >3. ■ w»*! LS 7R685Sfe lsqlcr^T^— ,?norenOi_ ,pra-^,even. Sack & SoW ^58$- men und Tarnen fed. .u.M, a.o.Arnr., toO^axtm.WbiS erm.,sow.Bildz?4usn>. »v»d»n.Äeüm^ll^ ariage. Tarne wunichl für d. rneundeter yamilie — mst. Baratt, in hoh. (L in günstig. Perhättn., Lland - geeignete Le- mitiemgebild.u.haiisl. •te 20) aus nur alle» m diskretester Weise, artangiett®. M«£ [le Angaben - mag lUNg ononyiN, uni. h 6TP*^Lev etl® lkS-«--ni°ch°- am 3u________ 'TT^iTrtoa. Tame, äSJäu* WS Zweites Blatt« 153» Jrrhvgemg Gietzener Anzeiger General-Anzeiger Amts- und Anzergeblatt für de« Kreis Gießen Schulyratze 7. Ldrefie Mr Depefchenr Anzeiger Gietzeu. ßernlprechanIchlußNr 61. die Post Mk.2.—vierlel- |ät)tL auSlctzl. Bestätig. Annaymr von Anzeigen üx die LageSnummer jlS ootmttiagfl 10 Uhr. > eilenpxrts: total 12 Pf» auSroäm 80 Pig. Oiia«io«clH^ Mr den poltL uxtfc adflcm, Lett- P Witiko, tüt .Stabt unb tanb* unb .GenchlSfaalE; Götz. tüt den An- letqenteti: $>ant Beck, Samstag Äl. November 1903 vezngdpretd. monallich7bP^ giertet* jährlich URL 2.20; durch Abhole. u. Zweigstelle»' monatlich 6d Pi.; durch Nr. Ä74 Srfchei«t tSgNch «über Sonntags. Dem Gietzener Anzeiger werden im Wechsel mit dem hessische« Landwirt die Siebener Kamillen- blätter viermal in der Woche beigelegt. Äotattxmtorucf n. Ber- tag bet Brüh l'schen Untvert^Buch- ».Stern-- drucke rrL (Pieüch Erden- Die yeutige Wummer umfaßt 16 Setten. parlamentarisches ans Kessen. e aus dem russischen Grenzdorfe Polangen gemeldet wird, wurde dort die Tochter des Po st Hallers Guttmann unter der Anschuldigung verhaftet, den Vertrieb nihilistischer Schriften unterstützt zu haben. Die Verhaftete soll nach Libau oder Riga gebracht worden fern. Posen, 20. Nov. In Sachen des Güteragenten, B i e d e r m a n n und des Redakteurs der „Praea", Rakowski, wegen B e st e ch u n g handelt es sich allein darum, daß die beiden den Gefängniswärter m Wronke bestochen haben. Andere Beamte sind weder bestochen worden, noch überhaupt in die Angelegenheit verwickelt. K o b u r g , 20. Roo. Die geschiedene Großherzogin von Hessen und die Kronprinzessin von Rumänien sind heute morgen aus Darmstadt wieder in Koburg eingetroffen. Deutsches Reich. Berlin, 20 .Rov. Ein längerer Aufenthalt detz Kaisers im Süden ist, wie nach einer Meldung der Potsdamer Korrespondenz aus deni Reuen Palais verlautet, für die nächste Zeit geplant. Das Weihnachtsfest soll indeffen noch in hergebrachter Weise im Reuen Palais gefeiert werden. Wie die „Post" dazu erfährt, ist die Reise noch nicht beschlossene Sache, allerdings liegt sie im Bereiche bei Möglichkeit. — Heute vormittag fand im Beisein der Kaiserin die Vereidigung der Rekruten der Potsdamer Garnison durch den Generalobersten v. Hahnke im großen Exerzierschuppen statt. — Der Kronprinz von Dänemark nahm bei seiner Auwesenheit in Berlin an einem Diner beim dänischen Gesandten teil, zu dem auch Reichskanzler Graf Bülow und Staatssekretär Frhr. v. Nichthofen erschienen waren. — Der Schiffsbautechnischen Gesellschaft ging folgendes, an den Vorsitzenden Geh. Rat Busley gerichtetes Telegramm des Kaisers zu: Den vereinten Mitgliedern der Schifisbautechnischen Gesellschaft wollen Sie meinen herzlichen Dank aussprechen in Erwiderung an die mir dargebrachte Huldigung. Es würde mir eine große Freude gewesen sein, wenn ich an den interessanten Vorträgen und deren Diskussion hätte teilnehmen können, weil die Arbeiten der Mitglieder auch für mich eine wertvolle Anregung bar- stellen, denen ich besonders im Hinblick auf die technische Entwickelung meiner Marine gerne gefolgt wäre. gez. Wilhelm I. R. — Heute fand im Reichspostamt beim Staatssekretär K.Lätke eine Konferenz der Vertreter der Handelskammern zur Erörterung von Fragen des Post- und Telegraphenwesens statt. — Die zweite Lesung über den deutsch-russischen Handelsvertrag wird von den russischen und deutschen Unterhändlern täglich im Ministerzimmer des Abgeordnetenhauses fortgesetzt. Die Debatte bewegt sich in langsamem Tempo, die Verhandlungen werden sich bis in den Dezember hineinziehen. — Die „Rhein.-Westf.Ztg." schreibt: „Es scheint, daß der große Historiker Mommsen wegen Majestätsbeleidigung noch nach seinem Tode der Gegenstand gerichtlicher Verhandlungen sein wird. In mehreren Blättern, darunter auch in der „Rhein.-Westf. Ztg.", ist eine Aussprache Mommsens über den Deutschen Kaiser wiedergegeben, welche weitere Folgen zu haben scheint. Die Londoner „Deutsche Korr." hatte einen kurzen Bericht über eine Unterredung eines Korrespondenten des „Londoner Truth" mit Mommsen veröffentlicht. Deren Auszug i|t sowohl in der „Rhein.-Westf. Ztg-" als in anderen Blättern abgedruckt worden. Hierin scheint die Staatsanwaltschaft eine Majestätsbeleidigung gesunden zu haben, und jo wurde die betreffende Nummer bei uns und wahrscheinlich auch auf anderen Redaktionen beschlagnahmt. — In dem betreffenden Gespräch redet der berühmte Historiker über den Kaiser im ganzen durchaus mit hoher Achtung und Ehrfurcht, indem er seine Tugenden aufzählt. So heißt es: „Mommsen sprach vom Kaiser wie ein aufrichtiger Freund; er bleibe frisch und jung und sei eine seltene intereffante Persönlichkeit voll Güte und Klugheit." „In einem Satze gebraucht er aber eine Wendung, die beim flüchtigen Durchlesen der Aufmerksamkeit des betreffenden Redakteurs entgangen war und deren Aufnahme wir bedauern." Memel, 20. Rov. „Wie dem „Memeler Dampsboot" herrschte. Man kann sagen: von diesem Lmgenbtick an wurde das Publikum stutzig und begann sich zu fragen, ob denn das menschliche Gedächtnis überhaupt imstande sei, Vor- günge und Beobachtungen, die eine Reihe von Jahren zurückliegen, und, was wesentlich ist, zum Teil an sich gar nicht ausfälliger oder verdächtiger Natur sind, so getreu aufzubewahren, wie es erforderlich ist für die schwere Enrjcheidung über Schuld ober Nichlschuld im Ge- richtssaal. r , .r„, Tas zweite Moment, das den Umschwung herbetfuhrte, war die Verhastung einer Zeugin während der Verhandlung unter dem „dringenden Verdacht des Meineides". Tieje Zeugin — als „schwachsinnige Person" bezeichnete sie ein Riaster — hatte eine unter ihrem Eid beim Untersuchungsrichter gemachte Aussage in der Hauptverhandlung widerrufen. Allerdings war der Widerruf zu Gunsten der Angeklagten, aber es ist zu bedenken, daß die Zeugin beim Widerruf blieb, objchon sie sich von der Zuchthaus- ftraje bedroht sah. Tiefe Verhaftung erregte durch die Umstände, unter denen sie erfolgte, ungewöhnlichen Eindruck. Weder dem Staatsanwalt, der die Verhaftung beantragte, noch dem Gericht, das |te beschloß, ist ein Vorwurf zu machen. Gemäß den Vorschriften des Gesetzes konnte nicht anders gchcmdett werden. Aber hier wurde an einem irasfen Fall offenbar, wie au ß er ordentlich reformbedürftig einersetis bie Bestimmungen über das Vorverfahren, speziell über die Vereidigung in der Untersuchung, sind, andererseits, wie wünschenswert im allgemeinen eine Einschränkung des gerichtlichen Eides ist, zumal Personen gegenüber, Die nach ihren gcist-.geii Fähigkeiten gar nicht m oe. Lage jinb, eine genaue Aussage zu machen, geschweige denn Oie Bedeutung oes Eides zu ermessen. Wechsel betroffenen Bezirke. Der Ausschuß überließ die Verfolgung dieser Erwägung der bevorstehenden Budgetdebatte. Es wird beantragt: Hohe Kammer wolle beschließen: 1. die Regierung um Beibehaltung des dreijährigen juristischen Universitätsstudiums und der dreijährigen Dienstzeit für die Aspiranten des Verwaltungsdienstes zu ersuchen; 2. den Antrag auf finanzielle Unterstützung der praktischen Ausbildung der Regierungsassessoren, infolge der entgegenkommenden Erklärung der Regierung, vorerst für erledigt zu erklären. Den von der Großh. Regierung geforderten Betrag von 600 Mk. für die Annahme eines Hilfslehrers an der Blindenanstalt in Friedberg beantragt der 1. Aus- chuß für das Jahr 1903/04 mit der Maßgabe zu b ewilli- jen, daß die Mittel den Ueberschüssen vorderer Jahre entnommen werden. DMische Tagesschau. Zum Prozeß Kwilecki. Aus Berlin wird uns geschrieben: Ter Prozeß Kwilecki und Genossen nähert sich seinem Ende. Von Tug zu Tag ist die Spannung größer geworden bei diesem „Kamps ums Majorat", zu dem das Schwurgericht das letzte Wort sprechen soll. Von Tag zu Tag sind aber auch die Aussichten besser geworden, daß ich die Wageschale zu Gunsten der Angeklagten senken verde. Ter Umschwung der öffentlichen Meinung ist um o bemerkenswerter, als die ersten Tage des Prozesses mit den Enthüllungen über die „polnische Wirtschaft" auf dem Gute Wvoblewo, über das gegenseitige Verhältnis der Ehegatten, die laxen sittlichen Auffassungen des ange- klagten Grasen usw. unmöglich! Sympathie mit dem Schick- al der Beschuldigten erwecken konnten. Die Belastungszeugen traten mit so großer Bestimmtheit auf, insbesondere mußte eine Zeugin, gestützt auf das angebliche Reue- bekenntnrs ihrer Mutter, sowie Einzelheiten zu berichten, wie die Kindesunterschiebung zustande gekommen sei, um der Familie Wisierski-Kwilecki das Majorat und damit beträchtliche Vermögensvorteile zu retten — daß eine Verurteilung sa-sh mit Sicherheit zu gewärtigen war. Eine Kleinigkeit führte den Umschwung herbei. Da hatte ein Berliner Droschkenkutscher in der Verhandlung sehr gravierende Umstände bekundet. Das Zeugnis war auf den ersten Blick unangreifbar, obschon es erstaunlich, ja bewundernswert war, daß der Zeuge über eine so starke Erinnerung verfügte, um etwa sechs Jähre zurückliegende Vorgänge und Beobachtungen mit aller Genauig- keir schildern zu können. Doch nein, eben nicht mit aller Genauigkeit! Die Presse war es, die zuerst in dem Zeugnis eine charakteristische Lücke entdeckte. Der Kutscher hatte beiläufig von einer bitteren, 18grüdigen Kälte an dem kritischen Tag gesprochen, die ihn genötigt habe, ein Lokal zur Erwärmung auszusuchen. Die Presse stellte nun fest, daß nach den offiziellen Aufzeichnungen gerade an diesem Tage eine sehr milde Witterung, ungefähr 2 Grad Kälte Ten Anttag der Wgg. Wolf und Genossen, von dem Erwerb weiterer erstklassiger Weinberge möglichst ab- zusehen, dagegen an etwa 6 bis 10 Plätzen innerhalb Rheinhessens Weinberge mittlerer und geringerer Lagen anzukaufen und mustergiltig bewirtschaften zu lassen", beantragt der Ausschuß zur geeigneten Berücksichtigung zu empfehlen. Tre Abgg. Erk und Bähr haben beantragt, die Haltestelle Ranstadt an die Straße Ranstadt-Mockstadt zu verlegen. Aus die Mitteilung an die Großh. Regierung hat sich dieselbe damtt einverstanden erklärt und zugesagt, den notwendigen Geldbetrag in den »Voranschlag für 1904 ein- etzen zu wollen. Eine Vorstellung von sieben Oberlehrern: Diehl, Dr. Dingeldey, Hattemer, Tr. Henkel, Kalbfleisch, Tr. Neßling und Tr. Schön, legt dar, daß die Petenten, obwohl sie bei günstiger Konjunktur infolge großen Lehrermangels ins Amt traten, doch erst nach nahezu neunjähriger Wartezeit, vom Staatsexamen gerechnet, und nach nahezu siebenjähriger Verwaltung des Oberlehreramtes, und zwar mit einer Ausnahme am gleichen Tage (11. Mai 1898) angestellt worden seien. Ihre Anstellung habe sich allein durch die große Zahl der provisorischen Stellen verzögert; denn es habe Ende 1897 an den höheren Schulen Hessens, einschließlich der höheren Bürgerschulen, neben 291 definitiven 93 provisorische Oberlehrer gegeben, also neben 7.5,8 Prozent definitiven 24,2 Pvoz. provisorische. Diese Tatsache in einer Zeit des Beamtenmangels sei in Hessen und anderwärts ohne Vorgang. Es wird gebeten: denjenigen Oberlehrern, die ohne ihr Verschulden erst nach mehr als 26jähriger Verwaltung des Oberlehreramtes, von dem Zeitpunkt der Erlangung der Anstellungssähigkeit gerechnet, den Höchstgehalt erreichen würden, die übrige Tienstzeit als Besoldungsvordienstzett anzurechnen. Der Ausschuß beantragt einstimmig, die Kammer wolle beschließen, der Vorstellung mit der Maßgabe Folge zu geben, daß die Regierung ersucht werde, im Rahmen der Bestimmungen des Besoldungsgesetzes bei Bemessung des Dienstalbers der Petenten die eere außerordentlich große Zahl provisorischer Dienst- m (beinahe 25 Prozent aller Stellen) und die dadurch verursachte ungewöhnlich lange Dauer der Verwendungszeit in angemessene Berücksichtigung zu ziehen. Tie Vorstellung der Großh. Pfandmeister, betr. Regulierung ihres Tiensteinkommens, beantragt der erste Ausschuß abzulehnen; ebenso die Vorstellung des Bezirkskassierers Strack fcu Ulrichstein und des Zug- fiihrers Port zu Gießen. . Ter Abg. Dr. Schmitt beantragt bekanntllch mit 44 Genossen: an die Großh. Regierung das Ersuchen zu richten, Unter Beibehaltung des juristischen Universitätsstudiums und einer dreijährigen Dienstzeit in das nächstjährige Budget einen Betrag einzustellen, der zur weiteren Ausbildung der jungen Ver- waltungsbeamten nach bestandenem Staatsexamen in Landwirts chaft, Industrie, Handel und Gewerbe, Genossenschaftswesen rc. Verwendung jinden soll. Die Regierung teilte dem 1. Ausschüsse mit, daß in dem Haupworanschlag für 1904 ein Kredit von 2000 Mk. vorgesehen werden soll zur Gewährung derartiger Bechilsen. Die Regierung glaubt, von der Inanspruchnahme weiterer staatlicher Mtttel zu gedachtem Zweck vorerst absehen zu können, zumal da schon bisher eine Anzahl der jüngeren Verwaltungsbearnten zur Vervollständigung ihrer Ausbildung in angegebener Ricytung bestrebt gewesen ist. Ter Ausschuß erkennt dankend das Entgegenkommen der Regierung an, wenn er auch nicht bezweifelt, daß damit nur ein schwacher Anfang geschaffen ist. Man sieht von einem Anträge auf Erhöhung der bescheidenen Unter- stützungssunune mit Rücksicht darauf ab, daß es sich vorerst nur um den Alifang eines Versuchs handell, daß eine Feststellung des Bedürfnisses erst allmählich emtritt und daß in manchen Fällen die gewünschte praktische Ausbildung auch gegen angemessenes Honorar und ohne Unterstützung möglich sein wird. Ter Ausschuß setzt hierbei voraus, daß auch fernerhin die Regierung zu Zwecken folger Ausbildung, insbesondere bei Bürgermeiirern, Banken,, Ge- nossenschaiten, größeren Privatverwaltungen und dergleichen den A sessoren bereitwillig den erforderten Urlaub erteilen und habet selbst die Gefahr nicht scheuen werde, daß m einzelnen Fällen, die wohl immerhin eine Ausnahme bilden werden dem Staatsdienste ein Anwärter verloren gehe. Was die Frage der Verlängerung des juristischen Studiums und des praktischen Vorbereitungsdienstes anlangt, so haben nach Mitteilung der Regierung die hierüber eingeleiteten Verhandlungen btsber noch nicht zu einem gestimmten Ergebnis geführt. Es scheint dem Ausschuß aber $erabe deshalb wünschenswert, daß die Kammer über diese Punkte ihre Ansicht tn der Richtung des Antrages Schmitt äußere. Der Ausich^ß glaubt aus den bereits im Plenum bei der vorjährigen Budgetberatung erörterten Gründen, daß tm allgemeinen bie Güte unb Tiefe bet Botberertungs arbeit des jungen Staatsdiensta;piranten nicht in dem Maße wachse, in welchem die dafür besttutmte Z e 11 verlängert wird. Es ist zu bei ar eilten, daß der Zusa^ eines Halbjahres am Schlüsse dieser Zett den Arbecksbegtnn hinausschiebe und fleißige und befähigte Elemente zwecklos zurückhalte. Ueberdies kann es m# bie Aufgabe des Studiums und des Vorberetiungsaeeefies sein, den Vildungsgang völlig abzuschiließen, und es wird unter allen UmstLnben für bie Vollendung dteses Ganges noch so vieler praktischer Arbeit in veraNiwonlltcher selbsiandiger Stellung bedürfen, daß ernste Bedenken bestehen gegen das 5)in aus schieb en dieser selb ständigen Arbeit durch Verzögerung der Staatsprüfung. Auch die dadurch bedingte Erschwerung der Vorbereitung für M i n d e r b e m 111 e 11 < in nicht erwünscht. Im Ausschüsse wurde bei diesa Gelegenheit von mehreren Seiten die Tatjache bedauert, daß in Verwaltung und Justiz ein zu häufiger W e ch s e l des B e s ch ä f t i g u n g s o r t e s der verwendeten oder angestellten Beamten eintrete, wodurch die Grünbiichkeit bet Ausbildung dieser Beamten ebenso seht leibe, als bas Interesse bet von dem steten Ausland. Windsor, 20. Rov. Der König von Italien empfing heute nachmittag mehrere Abordnungen. Zur Abendtafel beim König und der Königin in der St. Georgshall waren die Einladungen ergangen. Trinksprüche wurden nicht ausgebracht. Pans, 21. Rov. Ein Telegramm nus Wien berichtet, der türkische Großvezier habe seine Demission gegeben und zwar wegen der von der Umgebung des Sultans gemachten Anstrengungen, den letzteren zur Ablehnung der österreichiseh-rusfischen Reformvorschläge zu be|tinnnen. Der deutsche Kais er und der Zar sollen dem Sultan ihre Vermittlung angeboten haben. Madrid, 20.'Rov. Am heutigen Nachmittag gab ein Mann drei Revolverschüsse auf den Professor Brieva ab, der dem König Vorträge über Geschichte gehalten hatte sBrieva wurde leicht verwundet. Wien, 20. Nov. Die mit großer Spannung erwartete Erklärung des Ministerpräsidenten v. Körber über die vorgestrigen Ausführungen des Grafen Tisza im ungarischen Abgeordnetenhaus wurde heute tm Abgeordnetenhause abgegeben. Die Rede wurde mit lebhaftem Beifall ausgenommen. Versuche der Tschechen, sie durch Pfeifen und Lärmen zu stören, wurden energisch zurückgewiesen. Körber erklärte, er habe die ungarischen Gesetze so weit heranziehen müssen, als sie österreichische Rechte und die Armee betreffen. Die Ausgleichsgesetze bildeten ein unübersteigbares Hindernis gegen alle Bestrebungen, die österreichischen Rechte zu schmälern. Er werde die österreichischen Rechte gegenüber denjenigen Ungarns zu verteidigen wissen wie der Soldat seine Fahne. Körber bemerkte unter Anspielung auf die Worte Ti-zas: Dem Grafen Tisza würde die Priorität zufallen, wenn ein Angehöriger der einen Reichshälfte einen Angehörigen der anderen als Fremden bezeichnet. — In dec Debatte erklärt Abg. Herold, so lange die Armee als Germ ani- sierungsmittel mißbraucht werde, so lange nicht allen Nationalitäten Oesterreichs Gerechtigkeit werde, so lange die Krone nicht mit ihren eigenen Völkern Frieden geschlossen habe, und so lange Körber an der Spitze der Regierung stehe, könne eine Blenderung in dein politischen und parlamentarischen Verhältnis nicht eintreten. Zazvozka wird roegen des Ausdrucks: Streiche der Regierung nennt man in Böhmen .Gaunerstreiche", zur Ordnung gerufen. Konstantinopel, 20. 9A>v. Es verlautet, Prinz Lut full ah, ein Sohn des verstorbenen Schwagers des Sultans Mahmud Pascha, der mit seinem Vater geflüch - tet war, und im Auslande jungtürkische Ziele verfolgte, sei dieser Tage verkleidet hier eingetroffen, verhaften und im Hause des Kammeryerrn Faik Bey interniert. In der Unter,uchung erklärte Lutfuücch, er sei behufs Regelung von Prii.atangelege-.lhei> en nach Konstantinopel g-Lmiaen. Keer miD Sporte. Metz, 20. Nov. Leutnant Bilje hat das Urteil ves Kriegsgerichts angenommen, und da d^r Gerichtsherr keine Revision eingelegt hat, jo i|t dasselbe rechtskräftig geworden. BUse wird seine Strafe im hiesigen Bezirtsgefangnis in Einzelhaft verbüßen. Der VerurteUte wird demnächst ein Gnadengesuch einreichen und darum bitten, die ausgesprochene Dienstentlassung in den sogenannten schlichten Abschied zu verwandeln, da ihn bei der Abfassung des Buches feine uneyrelchasten Motive geleitet hatten. — Zur Inspizierung des Train-Bataillons Nr. 16 weilte der kommandierende General Stütz er aus Metz einige Tage in Ford ach. Man hält hier allgemein diese au^erordemUcbie Besichtigung für eine Vorläuferin zahlreicher Verabschiedungen und Versetzungen; ja, man spricht sogar davon, oaß das ganze Bataillon wieder nach Metz, wo es früher stand, verlegt werden soll. Aus §tüi)i uni) £uiiü. Gießen, 21. November 1903. ** Medizinische Gesellschaft in Gießen. Die nächste Sitzung sindet statt: Dienstag, den 24. Nov., abends 7'/2 Uhr pünktlich im Hörsaale der Unwersiläts- Augenklinik. Beifolgende Tagesordnung ist festgesetzt. 1. Herr Remcwald: Killian'sche Radicaloperation bei chronischen Stirn» Höhleneiterungen (Vorstellung eines Falles). 2. Herr Brüning: Ueber Knochenplonibierung. 3. Herr Vossius: Ueber eine traumatische Ringtrübung auf der Linsenvorderfläche. 4. Herr Best: Vorstellung eines Kindes mit Anoptphalmus. ** D i e Hessische Vereinig ung für Volkskunde eröffnet ihre Wmterarbeit mit dem nächsten Montag abends Uhr im unteren Saal des Cafs Ebel stattfindenden Mitgliederabend. Prof. Tr. Wünsch wird über einen Odenwälder Zauberspiegel reden, Tr. Koch, der Archivar der Vereinigung, über die Anlage des neugeordneten Archivs, Prof. Dr. Strack über Oberhessische Volksrätsel. Für die späteren Vortragsabende haben Vorträge angekündigt Prof. Dr. Groos über die Anfänge der Kunst und die Theorie Darwins, Prof. Dr. Sticker über den Aussatz im Mittelalter, Pfarrer Schulte über die Totenkirche in Meiches, Dr. Ebel über mittelalterliche Zunftgebräuche. "> D i e Gemäldeausstellung am Brand ist von morgen Sonntag an wieder geöffnet. Die Kollektion des Schlachtenmalers Faber du Jaur umfaßt 76 Gemälde und sind meist Motive aus dem orientalischen Reiterleben, der Kriegsära Bonaparte und dem deutsch-französischen Kriege, den der Maler selbst als Offizier mitgemacht hat. Darunter befindet sich ein Kollosalgemälde „Ambulanze bei einer Barrikade" und ein großes Schlachtengemälde „Bazeilles. Diesen Schlachtenbildern reihen sich noch 28 Gemälde der Frau Prof. Bethe-Loewe an, 15 Gemälde von Tilka Götz, Florenz, 7 Werke dec Plastik und 15 Zeichnungen von Dr. Greiner-Berlin, sodaß die Ausstellung 139 Kunstwerke aufzuweisen hat. ** Aus dem Bureau des Stadttheaters. In letzter Stunde sei nochmals auf die heutige vierte VolksvORt unb eljStät“»- 5^ ■ä'te>6 ?.^be, Sytale AeierUH »Hi «m,WÄ »H'enÄ^ FW EL °d btJ^^mü »er, Mtjen s^fbo^ 1 Mtz 5JU Hohen ff; ■f^enixire\c)i[f,^ln? «St?§ Z?L« ”'•■gemente „ * - &rt. y i! 'i^benbiitgen aK ÄELL"z« lC *W» bekannt ^Ngen Verhandlung ^/me Abbitte! ' 51 la9e in zwei ble.W »tgmte LU frech: nmerfi^ung, Ter heutigen ttrmtaminei- e gegen zwei ehemalige -ndewarenMäils von ge Lchneideun wegen ^Handlung stand, w ibenüllt von ^ublilum, m der beiden Verkänier- e der ciraifammer «t- hließen zu laßen, hm .’ienge, die feine« jumn -zimmer des löeriGzostz veimehrereLainen falle tarnen. & bt* erring -es Lorsiljenden, tungyimmer emierme; Heil üottgang neunen. ennnen des erwähnten rqeixciu des TierüMs m mohnhaste o. ns b\e\exn ÄeWu be* eWrau des Tapezier« mb tzwodnheüsmäviger gektatzlen x. enlwei'deien 1. ivar sieben Jahre im H s!,n''L . ici.r , f el*' chied aus diejem er|t an« n Verheiratung aus. Lie tat im Üaide der Jahre cie war die Seeie iö uen ihres Jtanwröj « jhrtt m vollstem W UnStie feit 4‘/. 3*’” Verkäukerm, und erb (u „"wt. *** i>, 3at)ten j* 1 ," mit nut i«rn‘|e§t - ^ . toun- e ® absuhrten, >nchl iur^ sie Leiragi ll^eil'ijUr Kontrolle eÄeBC’i und "e lTt«W w'eoc ge “ .Xenöeien tW ellh c;Jnnnien Anzeige, .^Mll yen-Wuack 'olS^Meltagte ; **"9m ^egeiilva" li.e M ihrer r." , ^'5 dem Shemmm irfidD0" den Litern der - ^Llsiattung erner i;tCU ® 1 erid)ewenue >±nbcnM;! rn uintau'r" n.c, S*SÄÄ5 xn wah,.°e nicht » lidelen ^’UettsbewJ »"’S amt«'? 1400 ®«' •&*'*%?* ä ffftü rLL Ä-KS-S Äf«%« Teiephonischer Kursbericht Frankfurt a. M., 21. November -Anl. schwach 47»% äussere Argentiner jna 3 72% 3% 3V,°/o 3% 372% 103.70 64.20 32.15 37.15 143.40 44.25 42.60 4°/ > Ital.en. Rente 47,96 Portugieser iv/ Portugiesen. . 1 % C. Türken . Türkenlose . . . 4% Grieoh. Monopo’ 3% Mexikaner 4,/g% Chinesen . Electric. Sobuckert Nordd. Lloyd . . Kreditaktien . . Diskonto-Kommandil Darmstädter Bank Dresdener Bank . Berliner Handelsges. Oesterr. Staatabahn . . 102.15 . . 91.05 . . 101.75 . . 91.03 . . 100 20 . . 100.00 Reichsanleihe do. Konsole . do . . Hessen Oberhessen Lombarden . Gotthardbahn . Laurahütte . . Bochum . , « Harpener . . Tendenz: 1903. . 26.65- . 91.15 . 112.00 . 105.00 . 212.00 . 196.70 . 146.80 . 159.60 . 164.75 , 143.20 . 17.60 . 190.00 . 237.50 . 188.20 . 203.10 ZriefkaNen. E. B. Ihr Gedicht kommt zu spät. Besten Dank. trtien imb Kcrttowitz an die Nation allrbercrlen, gewannen aber dafür je ein Mandat in Altenkirchen nnd Breslau. Danzig haben die Freisinnigen urit geringer Majorität behauptet. Berlin, 21. Nov. Der Bühnen-Verein, der hier seine diesjährige Jahres-Versammlung abhielt, hat beschlossen, daß den weiblichen Bühn en-Mitgli e- dern die historischen Kostüme geliefert werden. Essen, 21. Nov. Wie die „Rh.-Westf. Ztg." bestätigt, hat der jüngst gemeldete Empfang des Kriegs- mrnisters sowie des Chefs des Generalstabes nnd des Chefs des Militärkabinetts beim Kaiser in Zusammenhang mit den Vorgängen in Forb ach gestanden, wo beim 16. Train-Bataillon eine derar tigeVeränderung des Offizierkorps zu erwarten steht, wie sie noch niemals vor gekommen. Tie sittlichen Verfehlungen, die Schulden Wirtschaft sowie der sehr laxe Dienst machten eine Rerhe von Ausnahmen erforderlich die baldigst bekannt werden dürften. Saarbrücken, 21. Nov. Auf der Landstraße zwischen Lambach und Villewald bei Saargemünd wurde ein Mord begangen. Der Fuhrmann eines Petroleumwagens wurde festgebunden auf seinem Wagen gesunden mit einem Schuß im Genick. Die Geldtasche war abgeschnitten. Der Ermordete lebte noch einige Zeit und gab einen Saargemünder Mann als Täter an. Der Mörder ist flüchtig. — Iw vergangenen Jahre wurde an derselben Stelle auf gleiche Weise der Knecht eines Vetroleumwagens ermordet, ohne daß man damals des Täters Hebhaft werden konnte. Breslau, (Stadt), 21. Nov. Hier wurde gewählt Strosser (kons.h Wagner (freik.) und Ziesche (Ztr.). London, 21. Nov. Der „Daily Mail" wird aus Li'.sa- bvn gemeldet, in Cascacs, 35 Meilen von Lissabon ereignete sich ein schwererEisenbahnunfall. Mehrere Personen, darunter die Oberhoftneisterin der Königin, Herzogin Palmella, erlitten Verletzungen. Paris, 21. Nov. Die vor einigen Tagen gemeldete Bluttat des wahnsinnigen Grafen Kornis hat noch zwei weitereOpfer gefordert. Die von dem Geisteskranken verletzte Portiersftau ist gestorben, und ihre Schwester erlag einem Schlaganfall, als sie die Todesnachricht erfuhr. ,, . w Madrid, 21. Nov. Der Mann, welcher den Anschlag auf den Geschichtsprofessor Brieva ausübte ist ein früherer Kaufmann Corme Mancebo, der gerichtlich von seiner Frau, von der er glaubte, daß sie von Brieva beschützt werde, geschieden wurde. Krakau, 21. Nov. Nach polnischen Blattermeldungcn hat das Berliner Schwurgericht an das Krakauer Gericht 4x!r% Oesterr. Silberrente 101.10 4% Ungar. Goldrente . . 100.10 gegenüber einem Dortigen Volksschnllehrer schuldig gemacht; ie Strafkammer hebt heute aui die Berufung der Staatsanwaltschaft und des Beleidigten, der sich der erhobenen öffentlichen Klage als Nebenkläger angeschlossen hatte, das den Angeklagten von Strafe freisprechende Urteil des Schöffengerichts Lich auf und verurteilt ihn zu einer Geldstrafe von 10 Mk. R. B. Darmstadt, 20. Nov. Fast wie in einer Mädchenschule sah es heute vormittag auf dem Vorraum der Strafkammer aus. Der über 50 Jahre alte verheiratete Schuster Johann Adam Nuppel aus Fränkisch-Errrmbach war angeklagt, sich in Ober-Ramstadt schwerer Sittlichkeitsverbrechen schuldig gemacht ju haben. Es waren deshalb etwa 14 junge Mädchen von 8, 9, 10 und 12 Jahren als Zeugen zur Stelle. Die Verhandlung fand natürlich unter Ausschluß der Oeffentlichkeit statt. Das Gericht hielt das Verbrechen in acht Fällen für erwiesen und verurteilte den Angeklagten, der geständig war und damit sehr zur Abkürzung der Verhaudlimg beitrug, zu 2 Jahren Zuchthaus und 5 Jahren Ehrverlust. — Ein anderer Fall betrat eine Schlägerei und Messerstecherei in G r i e s h e i m. Der Metzgergeselle Franz Bauer war mit mehren anderen in Streit geraten und hatte dabei den Beter Wolf unb Philipp Krichbaum mit einem scharfen Gegenstand stark verletzt. Der Angeklagte wurde wegen Körperverletzung zu 47, Monat Gefängnis verurteilt unter Abrechnung von 17« Monat auf die Untersuchungshaft. — Prinzessin Alexander von Ise lt bürg - Büdingen sollte sich am Donnerstag vor der Frankfurter Strafkammer wegen Untreue verantworten. Die Verhandlung mußte aber vertagt werden, da zwei der Hauptzeugen Hitscherisch und Schlör zu dem Termin nicht erschienen finb. Beibe Zeugen werben in eine Gelbstrafe von 200 Mark genommen unb muffen außerdem sämtliche Kosten tragen. Neueste WewinuM. Originaldrahtmeldungeu des Gießener Anzeigers. Berlin, 21. Nov. Der Gesamt er ndruck, den die Wahlmännerwablen am 12. November machten, wird durch das Ergebnis der Abgeordnetenwahlen nicht nennenswert geändert. Im neuen preußischen Abgeordnetenhause werden die Konservativen in Verbindung mit den Freikonservativen keine Mehrheit haben, in Verbindung mit dem Zentrum aber eine ebenso große Mehrheit wie bisher. Die vergleichsweise beträchtlichsten Erfolge hat die nationalliberale Partei davongetragen. Gewählt sind: Paasche, Krause, Sattler und v. Eynern. Die Nationalliberalen haben Kassel- Land an die Antisemiten, Eimbeck an die Freikonservativen, Altenkirchen-Neuwied an die Konservativen und Zentrum, sowie den Oberlahnkreis an die Konservativen verloren, dagegen Norden-Emden von den Freikonserva- 37a% 4% Oesterr. Goldrente . . 102.80 das telegraphische Ersuchen gerichtet, nach Tunlichkeit einem Geburtsschein des von der Frau Meyer gebore^ n e n K n a b e n zu besorgen. Dabei habe sich heraus gestellt, daß im Matrikelbuch des Pavochialamts der St. Nikolaus- kirche, wo der kleine Sohn der Frau Meyer getauft wurde, das Geburtsdatum von unbekannter Hand w egge kratzt wurde. Das Gericht wandte sich_ sofort an das statistische Bureau des Krakauer Stadtmagistrats, wo eine Kopie des Geburtsscheines liegen mußte. Zur größten Ueberraschung der Suchenden, fand man, daß auch aus dem betreffenden; Fascikel mehrere Geburtsscheine, darunter der des nein eit1 Parcza gestohlen waren. Newyork, 21. Nov. Wie aus Pevria im Staate Illinois gemeldet wird, hat auf der Eisenbahnlinie St. Louis—Chicago in der Nähe von Tremont eine furchtbare Eisenbahnkatastrophe stattgefunden.,Em Gü-. terzug fuhr mit solcher Heftigkeit auf einen Personenzug, daß dieser vollständig zertrümmert wurde. 32 Passagiere waren aus der Stelle tot, viele andere schwer verletzt. Washington, 20. Nov. Im Senat brachte gestern Newlands eine für beide Häuser bestimmte Resolution ein, nach der Kuba ersucht werden soll, unter den für bie anderen Bundesstaaten geltenden Bedingungen sich fren bereinig teil Staaten an zu sch ließe n. Weiter toirb1 darin vorgesehen, daß Puerto Rico ein Kreis odereine Provinz Kuba werden soll. Schließlich wird in Abrede' gestellt, daß man eine Zwangsmaßregel durchzuführen beabsichtige. Man wolle nur die Interessen beider Länder wahrnehmen. Werei-VerMchtUg. Samstag den 5. Dezember 1903, nachmittags 2 Nhr, wird im Gasthaus zum Blankenstein zu Gladenbach Kreis Biedenkopf die unter Verwaltung der Oberförsterei Gladenbach stehende fiskalische Fischerei (Forellen, Krebse) in der Salz- böde, der Alna und dem Diedenshäuser Bach nebst Seitenbächen unb Gräben unter den im Termin bekannt zu gebenden Bedingungen auf 12 Jahre öffentlich meistbietend verpachtet. 8671 Samstag den 5. Dezbr. 1903, nachmittags 3 Uhr, wird auf hiesigem Ortsgericht bas vor bem Namen ber Carl Buß Eheleute stehende Grunbstück Flur 1 516 = 243 qm Hofraite auf bem Marktplatz öffentlich meiftbietenb versteigert. Gießen, ben 23. Oktober 1903. Großherzogl. Ortsgericht Gießen. Gros.__ Montag den 23. Nov. 1903, nachmittags 3 Uhr, werben auf hiesigem Ortsgericht zwei zum Nachlaß bes Eberharb Einhäuser gehörigen Grunbstücke (Bauplätze) in der Ebelstraße unter ben bei ber Versteigerung bekannt gemacht werbenben Bedingungen erbteilungshalber öffentlich meistbietend freiwillig versteigert. 8605 Gießen, den 18. November 1903. Großherzogl. Ortsgericht Gießen. _________Gros.___ VttsteimWWkste. Dienstag den 24. November 1903, nachmittags 2 Uhr, versteigere ich in bem Versteigerungslokal, Seltersweg 11, gegen Barzahlung: 3 Pferbe, 1 Kuh, 1 Kaffa- fchrank, 1 Doppelspänner, einen Schreibtisch, 2 Vertikows, 1 Kvm- mobe, 2 Kleiberschränke, 1 Sofa, 1 Bild, 1 Schränkchen. 8610 Germann, Pfanbrneister. Stadt. Schlachthaus. Freibank. Heute und Montag: 8654 51 tilg. friMfifd! 50 M IrtfidHÄ als: Berbandwatte, Verbaudgazc, Flanell-, Mull-, GhPs- und Gesundhe»tSbinden, Bettunterlageu, Fnhalationsapparate, Irrigatoren, Eisberttel, Pflaster, Spritzen re. empfiehlt 8601 Äwg. Rote Kreuz - Drogerie Bahiihofstraße 51. < EleganzHaltbarkeit sind die Vorzüge der Schuhe 8703 Allein-Verkauf bei iiüi&S* e@©©a®@e© in der Turnhalle in Gießen: 8686 05802 empfiehlt sich zur <9 8701 8700 Bciittibmg Misclhastcr, msgeklachr FBttllvgell smie Erieiliillg non Auskünften. - Uubegrenzbare Erfolge! Heinrich Sack Wwe Kroße Wühlgaffe 5. Gummischuhe echt Petersburger zu bekannt billigen 8698 Preisen. Wilh. Herbert, Markt 2. N. Reiss Frankfurter Schuhlager Mäusburg 12. Giessen Mäusburg 12. 8699 OeMche VrrrsMlvuz. Montag, den 23. November 1903, abends 8 Nhr y von geringster bis zur elegantesten Ausführung, X sowie Korb-, Schreib-unb Triumphklappsessel, Hohe und niedere Kinderstühtchen, 1 — Kindertische. •- ^Größte Auswahl. Billigste Preise. Ocffentliche Mitteilung. Einem geehrten Publikum von Lollar und Nmgegend die ergebene Mitteilung, daß Herr Karl Seipp, Sattler zu Lollar den Alleinvertrieb meiner Patentkummete „Aurora" durch Licenzübertragung erworben hat und bitte alle Interessenten, sich vertrauens- Vortrag dcs Herrn MtmntsbesitzerS Smith aus Niendorf a. Schallsee über die Alkoholfrage. Nach dem Vortrag: Aussprache. Eintritt unentgeltlich. Kunstverein. Mektiv-Ausstelhing des Schlachten- Kaiers Faber du Faur t München. | Philosophenwald Montag den 23. November Metzelsuppe. „Justitia“ internationale Handels-Auskunftei und Fnkasso Geschäftsstelle Gießen, Bahnhofftr. 31 voll an denselben zu wenden. Hochachtungsvoll Crchselkll tatticb M GeWrrBrik, MM Tuchstofie la. deutsche und englische Waren in allen Preislagen. Eine grosse Parthie Rester passend zu Herren- nnd Knabenanzügen Preislage: 3, 4, 5. 6, 7, 8 Mark zu ganz bedeutend herabgesetzten Preisen. Louis Treff & ©o« Tuchhandlung gegr. 1827. 8707 Walltorstrasse Nr. 17. Meiner werten Kundschaft teile ich hierdurch ergebenst mit, daß ich die von meinem verstorbenen Gatten seither geführte Ban- imd Mekcdreinnei I unter Mithilfe meines Sohnes in unveränderter Weise weiterführen werde. U Philipp Henkel Stuhb'chreinerei Sonnenstraße 14 Reichhaltiges Lager in Wir hatten Gelegenheit, einen grossen Posten Bame^-Koafektion enorm billig zu kaufen und. geben wir, so lange der Vorrat reicht, ab: Schwarze Paletots, Serie I Rücken neue Faxens mit Kragen und Wiener Mk. zu Schwarze Paletots, II Rücken, Rumpf gefüttert neue Faxens mit Kragen Wiener und Mk. zu Schwarze Paletots, Rücken, mit Ta. schwarz und weiss gestreiftem und und Wiener III Mk. zu 15 Schwarze Paletots, IV Mk. zu m Abend-Mäntel Ilorffen-Köeke Ca. 2000 Piecen in Damen- und Kinder-Mänteln am Lager 8705 Fernsprecher 356 Marktplatz 9-10 ■ Gierig Nußkohlen, Anthrarit, gehackt ILO jedes Quantum frei ans Haus liefert 1163 des beliebten Komiker-Ensembles 05796 Andr. Euler 05585 Ernst ßergfca&n'S Neueste mit seinem neuen selbsterfundeucu Hufeisen-Instrument. Eiserne Frankfurt a. M. 8669 5.11. nachin. Jean Boeck, Steinstrasse 15. Fritz Flimm, Walltorstrasse. stets auf Lager. 04278 8650 . Habe mich in Wetzlar als Augenarzt niedergelassen. Xevit&t! Xovität! auswärts. 6861 lieber den Wkßem 8685 44 Pfg., empfiehlt 8612 ä Bäckerei Frey. .- • ■ .1 ■ ■ -r t" erschiedenes neue Fa$ons mit Kragen Satinfutter gefüttert . neue Fa^ons mit Kragen und Wiener Rücken, feinste Tailor made-Ausführung, mit la. Satinfutter gefüttert . ............. UCtiCU /2 lut. Vtlu)ipn||. 501)18 I — Q a, . ztiMAaf Betr. retour. Preist, gratis. [3635 m d 9 • A. Kirschberg, Leipzig 36. ] OHlGGOOGGGOGGGMV J ustus Heck Schreinermeister, Asterweg 46. aoooooooooo Kräftiges, duwkcles Landbrot Montag abend bei Kamerad Allendörfer.18693 Sprechstunden: täglich morgens 9—11 Uhr, nachmittags 3— 4 Uhr, Sonntags nur vormittags. Dr. med. G. Augenheilanstalt, Haarbachstr. 23. - tSSl 3 Damen. Neu! 171/, 9)1 Rote AuSstattungs- betten 22*/8 ÜUL Nichtpass, zahle Carl Pfeil, Schrein ermeist., Löwengasse 9. grdmilligt SelTfjt Zenwklr. Wegen Beitritt zur SanitätS- Kolonne werden die Kameraden ersucht, Souutag den 22. d. MtS., nachmittags 2'/, Uhr, bei Kamerad Arnold (Schipka- patz) behufs Besprechung zahlreich erscheinen zu wollen. [8691 DaS Kommando. Fertige Särge in Eiche und Tanne, 3 Herren. Neu! Türvorlagen grösste Auswahl. 8004 A. WeSz, Seltersweg 6. aus Elberfeld. Clown Howarth Seifen, Parfümerien und Toiletteartikel — Neuheiten — 601,6 A. Weiz, EeZtersrocg ». prima rheinische Metts und Koks §u den billigsten Preisen. Prima Laililkll - Brcaiihalz pro Centner geschnitten Mk. ILO Ernestine Höpfnei Grüubergerßratze 17. HySHoLSschrüoooüMss auf Gegenseitigkeit vormals Allgemeine Versorgungs-Anstalt. Versicherte Summe: 505 Millionen Mark. Gesamtvermögen: 170 Millionen Mark. Vertreter in Giessen: Fertige Särge, tannene und eichene, poliert, habe stets aus Lager und halte mich bei etwaigem Bedari bestens empfohlen. Auch übernehme ich das Verbringen oer Leichen nach KrcklkWkll mit und ohne Korbtisch, sowie kisme UMmcn von 7b—100 Liter Inhalt empfiehlt Carl Germer 8525 Heuchelheim. hhi-Mch in nur prima Qualität empfiehlt K. Wilh. Gengnagel Neustadt 45. 8508 ZKI. Maronen 7821| bei Emil Fischbach. Mr. 5. [7991 Leistet per Minute ca. 300 Liter und pumpt sowohl dünne als dicke Jauche. Diese Pumpe kann in verschiedenen Längen geliefert werden. Prospekte kostenfrei. ^Kohlen^ von den besten Zechen, tsny's Vierkeller. (L. Schäfer.) Montag den 23. November, abends 8 Uhr: humoristisches Konzert Gustav Walter Mä'usburg 13. Telephon 386. Äug. Montanus Nachfolger Inh.: Robert & Max Imheuser. Zum Darmstädter Haus, Walltttßr. 6. Montag den 23. November, abends 8 Uhr: Humoristisches Konzert des beliebten Komiker-Ensembles 05814 3 Damen Ernst Bergbaus 8 Herren Eintritt frei. aus Elberfeld. Eintritt frei. Amüsantes Programm! ^-otzer Lacherfolg! GlchmKot sowie Stadt-Theater Gießen. Direktion: SLeinyoeLter, Souutag den 22. Nov. 1903 6. Sonntag - Abonn. - Vorstellung. Löwen, NciieMeg. Heute abeud 8 Uhr: Humoristisches Konzert des beliebten Komiker-Ensembles 8692 3 Damen Ernst Bergbaus s Herren Eintritt frei. auö Elberfeld. Eintritt frei. Amüsantes Programm! Grober Lacherfolg! Schirme werde»: schnell und dauerhaft repariert und überzogen in dem Schirmgeschäft von 8487 Heinrich Sack, Gießen, Marktstrabe 10. Unterhalte stets ein großes Lager fertiger Särge, eichene, polierte, tannene, lackierte, fertig beschlagen, von Mk. 25 an. $lari Wacher Schreinermeister 8680 Große Mtthlgasse 23. Eine dauernde Weitaacbtsfreide machen Sie Ihrer Familie, wenn Sie Ihr Leben versichern bei der Karlsruher Lebensversicherung Junger Hann sucht Mermlii io Latein für Abiturienten-Examen. Offerten unter 05674 an die Expedition d. Bl. erbeten. Herein e OKOQOOO»80ÖO:OOOOC VKdimMmiü! Im Stricken u.Anstricken von Strümpfe« empfehle ich mich angelegen,lichst SlriLgarnefbeßkBmllirätklll habe »ch stet- vorrätig Echter, indischer Mrzucker Emil Fischbach. 4.12 rebhuhufarb. Italiener (Hahnen 1903, Hennen 1902), 5.5 weiße Wyandottes 1903, 3.10 schwarze Miuorta (Hahnen 1903, Hennen 1902) yibt wegen Uebersüllung der Zuchtstatwn aus der Hardt billigst ab 8683 Geflügel- u. Bogelzuchtverein Gietzeu u. Umgegend 1897. (Emgetr. Verein.) fressen, fett und fleischig werden Schweine nach kurzer Zeit für wenig Geld durch „Monopol“ Freß» und Mastpulver. Paket 50 Psg.; altern echt bei 7552 Adolf Bieler, Marktstr. 5. 9UEST* Wiuteriovveu, selbstgeferttgte, sowie Sportjoppen zu oillrgen Preisen. Anfertigung v. Militär- il Bearntenunisormen, sowie von Herrengarderobe nach Maß. Wilhelm Stumpf, 7460] Gießen, Sonnenstraße 9. Kein!leLaikllisise!:^°pd°. per Psd. 18 u. 19 Pfg., empfiehlt 05682] W. Ullrich, Schloßgasse 7. Weilburger Wetterkarten die bestell für unsere Gegend. Bei Postbezug 1 Alk, monatlich. (5779 Bienenhonig | extrafeiner Tafclhonig, garantiert reiner Speisehonig, Backhonig, bei Emil Fischbach. Cervelatwurst feinste Gothaer 7819 bei Emil Fischbach. — GelMheitökM. — Große Betten m. kl. unbed. Fehlern, Oder-, Unterbett u.Kissen zus. 12'/- M. Prachtv. Hotelbetten Spratts Hundekuchen rressen eÜo Hunde rein. fff