Nr. 44 Zweites Blatt. 153. Jahrgang Samstag Äl. Februar 1903 • el dfetnt täglich autzr, Sonntag«. Oem Äietzene* Anzeige* Melden im Wecblel mu Dem ffesfllchen Landwirt Ou (Siebener Zamilien. blätter viermal in der Woche betgelegL Rotationsdruck u. Verlag de* Brüh Pichen llnwerl.-Buch- u.etem* druckerei(PietlchLrben) Redaktion, «iipeOUion und Druckerei Echolftrahe 7. Adrette lür Tevelchen, Anzeiger Stteßeu. YtrnipreLanicdtußAr 51 GietzenerAnzeiger ** General-Anzeiger v Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Giehen yezagdpretA, monatlich 7b Äi^ orerteS» läbthd) TU. 220, durch Abhole- u. IrveigsleUe» monatlich 66 Ai., durch die Post Alk 8.— viertel» |äbrl auslchi Veitellg. Annahme von Lnzetge, tüt die iageftnununet bi« vormittag« 10 Uhr. ßctiencrrti« total 19 W, aueipärt« 8ü tilg. on« Beck *?te ycutige Yummer umfaßt 13 Seit-n. Krlranntmachung. Der Großh. X5anbivictid)artslei)Ler, perr Lintz zu Tübingen, wird am nächsten Sonntag, den 22. ds. M t s., nachmittags 3 Uhr, in Langsd orf, in der Wirtschaft von Herrn Adam Roth l. einen Vortrag über „rationelle Bewirtschaftung von Gemeinbeteichen* abhalten; hierzu werben bie Mitglieder des Vereins eingclaben. Gäste sind willkommen. Gtegen, den 17. Februar 1903. Der Direktor des laudw. Bezirksvereins Gießen. Dr. B r e i d e r t. Gießen, den 20. Februar 1903. Betreffend: Die Ausführung des Invalidenversicherungs- Gesetzes vom 13. Juli 1899. Das GrolHcrzoglicht Krcisamt (Gießen an die Großh. Bürgermeistereien des Kreises. Diejenigen von Ihnen, welche unserer Auflage vom 24. Januar 1903, Kreisblatt Rr. 12, noch nicht entsprochen haben, werden an deren Erledigung erinnert. I. V.: Dr. Kranzbühler. Gießen, den 18. Februar 1903. Betreffend: Das Landgettüt; hier den Abgang der Landgestütsbeschäler nach den Landgestütsstationen. Des (9rof;l)cr,iO!)lid)e Kreisnmt Gießen an die Großh. Bürgermeiftereien des NretieS. Wir beaustragen Sie, m Ihren Gen.ei.i^n imu.inl machen zu lassen, daß die Landgestütsbeschäler für die Landgestütsstationen Butzbach und Grünberg abgegangen sind. Dr. B r e i b e r t. Kclmnnlmachung. Unter Bezugnahme auf die Belanmmachung Großherzoglichen Kreisamts Gießen vom 19. Februar 1902 bringen wir zur Kenntnis der Interessenten, daß am Dienstag, den 24. I. Mts., Rindviehmarkt und am Mittwoch, den 25. I. Mts., Schweinemarkt stattfindet. Gießen, den 20. Februar 1903. Großherzogiimes pvttzeiamt Gießen. Hechler. Bekanntmachung. In der Zeit vom 14. bis 21. Fevruar 1903 wurden in hiesiger Stadt gefunden: 1 Uhrkette, 1 Pferdeteppich und 1 Packet mit Inhalt; verloren: 1 schwarzes Portemonnaie mit 90 Mk. Inhalt und 1 grünlederne Brieftasche mit Inhalt. Entlaufen ist: 1 junge dänische Dogge. Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen. Gießen, 21. Februar 1903. Großherzogtuyes Pouzeiamt Gießen. Hechler. Per Knuiftriwechsel in Kay.ru. Der Prinzregent verlieh dem Grafen Crails--- heim sein Relies Porträt in Tro nee von Professor Hildebrand. Am 20. d. M. empfing der Prinzregent den Grafen Crailsheim in längerer Audienz. Als Nachfolger des Fryrn. v. Pobewils im Kultus-Ministerium wird jetzt Baron von Heydte genannt, ber zur Zeit vortragender Rat im Kultusministerium und liberaler Katholik ist. Dagegen berichtet man aus Berlin, daß wahrscheinlich der Oberlandesgerichtsrat v. Thelemann vom Justizministerium in bas Kabinett berufen unb ber derzeitige Justizminister Miltner mit dem Krtttus-Porte- feuille betraut werden wird. Tie „Germania" sagt, Graf Crailsheim möge sich jetzt als Minister a. D. bei ber liberalen Presse bedanken, die an erster Stelle hetzte und schürte und nicht scharf genug zum Kampf gegen das Zentrum aufrufen konnte. Wenn ber Bogen überspannt werde, zerbreche er; bas hätte sich auch Graf Crailsheim sagen müssen, wenn er bedachte, in welche schiefe Stellung er in letzter Zeit zur größten Partei Bayerns geraten wäre. Nach einem Privat-Lelegramm desselben Beatles aus München erfolgte ber Rücktritt Crailsheim s, weil er in einer Meinungs-Verschiedenheit über bie Kompetenz die Mehrheit des Mi- ilisterrates, darunter Pobewils, gegen sich hatte. Tie „Bayr. Provinzial-Korr." schreibt: Der Abgang ves Grafen Crailsheim hat nicht blos in den politischen Kreisen Bayerns, sondern auch im ganzen Reiche wie eine Bombe eingeschlagen, selbst in den bayrischen Kreisen des Zentrums war man auf diese plötzliche Wendung der Dinge nicht gefaßt, was wohl am besten aus dem Umstande hervorgeyt, daß man erst vor kurzem noch einen förmlichen Feldzugsplan gegen das Ministerium Crailsheim ausgearbeitet hatte, bc]jen man sich vornehmlich bei Der demnächst beginnenden Landtagsse,fton bedienen wollte. Nun ist der Sturz d°S Ministers durch das Ein- greifen der Krone viel früher erfolgt, att, man s-.!bst in den Streifen seiner Gegner gehofft hatte, .^e ^iage dreht sich jetzt einzig unb allein für ^reund uno tjtino datum. was war bie Ursache bes Rücktritts bes Ministers? In das plötzlich eingetretene Ereignis unb bas Dunkel, bas über bieser Tatsache schwebt, scheint endlich Licht zu kommen. Man hört aus dem Munde von Persönlichkeiten, bie es wissen können, aber es für gut fanden, zu schweigen, Andeutungen, welche darauf schließen lassen, daß ber Regent mit bem Vorgehen seines Ministerpräsidenten in Sachen ber Swinemünber Depeschenaffaire, soweit es beten zweiten Teil betrifft, keineswegs einverstanden war unb baß es iyn ganz besonders unangenehm berührt habe, baß vom Grafen Crailsheim der Dank bes Regenten für bie Bülow'schc Rebe auf den ganzen Inhalt derselben, also auch auf dessen Ausführungen über bie Äaiferibee ausgedehnt wurde, was gar nicht in den Intentionen der allerhöchsten Stelle lag. Ob dieser Stimmung wartete denn auch Graf Crailsheim von Tag zu Lag vergeblich auf eine vertraulicye Kundgebung seitens ber Siro ne und es blied ihm siylieplich nichts anderes übrig, als durch ^inreicyung seines ^nttassuugsgesuches die enisprechenden Konsequenzen zu ziehen, xag man an maßgebendem Crti auf bic|en Scyrtti gewartet hatte, beweist wohl am oesten die raseye Veoabichiedung uno die geradezu einzig oastehenoe prompte Ernennung des Nachfolgers noch am Lage der Publication der atterhöcy-sten Umschließung. Deutsches Reich. Berlin, 20. iytbr. ^er Kaiser besuchte heute bie Werkstätten 'ber Deutschen Gl a s mo s a i k g e । e 111 ch.a s t Puhl u. Wagner in Rixoors und ließ sich dorr das Versah».en iDi ganzen Vorsichten. Der Hauptzweu des Besuches war die Besichtigung der Glasbilder, welche der Kaiier für die Wartburg bestellt hat, und weiche Szenen aus dem Leben der heiligen Elisabeth barfuhen. oerner tonnte gezeigt werden: ein iUconunientalbitb „Kaiser Barbarossa iui Kysj- häuset", welches für die Kaiser Wilhelm-tGeoächtniskcriye bestimmt ist, ein Abendmalsmld für oen Dom in Bremen und die Allegorien aus der Bergpredigt, die den Berliner Dom zieren sollen; ferner ein Umi'erpmträt nach Koner, ein Brustbild ber Königin Luise und anderes mehr. Die Kaiserin nahm an ber Besichtigung teil; im befolge bes Kaisers befanden sich der Kultusminister unb Anton v. Werner, ^eute nachmittag fano im Oberlichts^al des Kunstgewerbemuseums die Uebergabc einer Garn.tur von etwa 40 für oen Kaiser bestimmten Stühlen statt, beten Stofs in ber hiesigen Webe sch ule angefertigt ist. — Der Gro ßh. h e | f. G e h. O b e r b a u_r a t Gustav Mayer ist am 17. b. M. hier infolge eines Schlaganfalles gestorben. Arn 1. April 1892 trat ber Verstorbene als Oberbaurat und üortragaibcr Rat in bie Dienste der Großh. Hess. Regierung und wurde in bem Ministerium ber Finanzen beschäftigt. Im Iahte 1897 zum Geh. Cberbaurai ernannt, trat er am 1. Juli 1901 als Groph. Hess, vortr. Rat in bie Zentralstelle der Gemeinschasts^waleung der preuß.- Hess. Cisenbahngemeinschast überv in. der er bis zu seinem Ableben tätig gewesen ist. — Der „Deutsch, ^ugesztg." wirb aus unanfechtbarer Quelle mitgeteilt, die Reichstagswahlen sollen nicht wie bisher verlautete, Mitte Juni, sondern schon in der ersten Juniwoche stattfinden. — Dem Reicystag ging die Krankenkassen- Noveile zu. — Das „Reichsgesetzblatt" veröffentlicht die Z ucker - konvention vorn 5. März 1902. — Cin verständiges Abkommen ist im Richt er- schen Wahltreis Hagen-Schwelm zivischen Nationalliberalen und Freisinn getroffen worden. Die Nativnalliberalen haben sich entschlossen, auf eine eigeneKandidatur zu verzichten, und gegen den gemeinsamen Gegner, den Zentrumsmann, gleich inderHauptwahlEugenRichterzuunter- stützen. Sie erwarten allerdings, daß die Freisinnigen in anderen vom Zentrum bedrohten Wahlkreisen ebenso bereitwillig für die Nationalliberalen eintreten. Kiel, 20. Febr. Hiesigen Blättern zufolge richtete der Kaiser nach Aufhebung der Blockade in Vene- Auela an Kommodore Scheder folgendes Telegramm: „Ich ^abe aus Ihren Berichten mit Befriedigung bie Heber zeugung gewonnen, daß Sie, die Kommandanten und Besatzungen meiner Schiffe in den venezolanischen Gewässern während der Blockade-Lperationen unter schwierigen Verhältnissen im vollsten Maße ihre Schuldigkeit getan unb ihre Aufgabe gelöst haben. Mit Genugtuung nehme ich, nachdem nunnwhr bie Blockade aufgehoben ist, hieraus Veranlassung, Ihnen, den unterstellten Offizieren und Mannschaften, meine vollste Zufriedenheit für bie geleisteten Dienste auszu sprechen unb beauftrage Sie, bies bekanntzugeben." Heer und Flotte. Berlin, 20. Febr. Das „ArmeeoerordnungSblatt* veröffentlicht eine kaiserliche Ordre, betreffend größere Truppen- Übungen im Jahre 1903. Tie Ordre bestimmt unter anderem: Tas 4. und 9. Armeekorps halten Manöver vor dem Kaiser gegen das 12. (erste sächsische) und 19. (zweite sächsische) Armeekorps ab. Größere Pionierübungen werden an der Weichsel bei Graudenz und an der unteren Mosel und am Mittelrhein bei Koblenz abgehalten. Feldgraue Uniformen, Nachdem die dementierte Nachricht, wonach bie Generale der preußischen Armee an Stelle der bisherigen Uniformen hechtgraue Waffenröcke erhalten sollten, sich tatsächlich als unbegründet herausgesielll hatte, ivird jetzt nach Mitteilungen aus zuverlässiger Quelle berichtet, daß fortgesetzt Versuche mit Tucharten dieser oder ähnlicher Färbung auf Veranlaffung deS Kriegsministeriums oorgenommen werden. ES besteht dabei die Absicht, nach Abschluß eingehender Versuche in der gesamten Armee für den Felddienstgebrauch einen grauen Wassen- rock, welcher allen berechtigten modernen Anforderungen für den Krieg hinsichtlich Bequemlichkeit und Feldtüchtigkeit entspricht, sowie dem Auge des Gegners das Zielen möglichst erschwert, einzuführen. Zunächst wird die ostasiatische Be- satzungsbrigade mit neuen praktischen Versuchen betraut werden, während in der Armee in erster Linie das in Potsdam garnisonierende Garde-Jäger-Bataillon neue Tuchproben zum Tragen unb zur Prüfung der Brauchbarkeit der Stoffe erhalten soll. Die Verteilung von Waffenrücken neuerer Art wird wahrscheinlich vor und während des Manövers auch bei anderen Truppenteilen erfolgen, was aber naturgemäß von dem Ausfall der zunächst sich herausstellenden Resultate der Probeversiiche abhängt. Deutsche unb englische Flotte. Der Kaiser hat, wie bereits mitgeteilt, dem Reichstag eine von ihm selbst gezeichnete, am 10. Januar 1903 abgeschlossene Schiffstafel geschenkt, die eine Gegenüberstellung des deutschen und des englischen Flottenbestandes an Linienschiffen, Panzerkreuzern unb Panzerdeckkreuzern „geeignet für die Front" veranschaulicht. Das Zahlenbild ist in Kürze folgendes: 1. . In Dienst gestellt: England 35 Linienschiffe Deutschland 8 n 12 Panzerkreuzer ,, 2 n 66 Panzerdeck! reuzer 11. In Reserve: •» 12 n 7 Linienschiffe i» 4 V 2 Panzerkreuzer H 0 0 43 Panzerdeckkreuzer II 5 zusammen: England 42 Linienschiffe Deutschland 12 w 14 Panzerkreuzer H 2 p 109 Panzerdeckkreuzer H 17 HI. Im Bau: England 12 Linienschiffe Deutschland 6 r 20 Panzerkreuzer H 3 w 8 Panzerdeckkreuzer tf 6 Man hat nun in Deutschland wie in England nach dem Zweck dieser Tafel gefragt. Verstehen wir die Sache recht, — so schreiben dazu die „Grenzb."—so hat Kaiser Wilhelm den Deutschen, die beständig gegen England mit der Faust auf den Tisch schlagen, einmal mit nüchternen, aber nur zu beredten Zahlen klar machen wollen, was diese papiernen Feldzüge gegen England in der Praxis eigentlich bedeuten. Diese Zahlen wollen freilich nicht sagen, daß wir England unter allen Umständen aus der Hand zu fteffen haben, wohl aber, daß es keinen Sinn hat, einen Staat, dem gegenüber unsere Kräfte so inferiorer Natur sind, unnötig zu reizen und heranSziisordern. AndererseUs hat der Kaiser zugleich den Engländern und ihrer Presse zu erkennen gegeben, daß sie sich unnötig lächerlich machen, wenn sie fortgesetzt von deutschen Drohungen gegen England schreiben und reden. Aus dem Militärwochenblatt. Fuchs (Duffel- dorf), Vizefeldw. d. Res., zum Lt. der Res. des Jnf.-RegtS. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Heff.) Nr. 116 befördert. O. Urff, Lt. im 2. Großh. Heff. Drag.-Regt. 9lr. 24, zu den Res.- Offizieren des Regts. ubergeführt. Schm ick, Rittm. des Land.-Trains 1. Aufgebots (1 Darmstadt) mit Erlaubnis zum Tragen derLandw.-Armee-Uniform. Dettweiter, Hauptm. der Landw.-Jnf. 1. Aufgebots, mit Erlaubnis zum Tragen seiner bisherigen Uniform. Freund, Schmitt (Gießen), Wolff (Worms), Oberlid, der Landw.-Jnf. 1. Aufgebots, der Abschied bewilligt. — Die Unterärzte der Res. Dr. Linken Held, Kahn (Gießen), zu Asstst.-Aerzten der Res. befördert. Ausland. London, 20. Fecr. Einer Abordnung der Berg- arbeitet gegenüber erklärte der Kanzler der Schatzkammer Ritchie, er könne für die gegenwärtige Zeit keine Hoffnung geben, daß die Kohlen st euer herabgesetzt oder beseitigt werden könne. — Eine Anzahl hiesiger Notabilitäten hat beschlossen, Chamberlain bei seiner Rückkehr aus Südafrika eine Glückwunschadresse zu überreichen, welche von mehrere« tausend Bürgern der Stadt unterzeichnet werden soll. Am gleichen Tage wird dem Kolonialminister vom Lordmayor im Stadthause ein Bankett angeboten werden. — Unterhaus. Allan (liberal) bedauert, daß der unbefriedigende Zu st and der Flotte in der Thronrede nicht erwähnt worden sei, und beklagt, haß die Admiralität an vermieten Ideen festhalte. Ter Parlamentssekretär der Admiralität, Forster, stellt vollständiA in Abrede, daß die Flotte den gestellten Anforderungen nicht entspreche. Im Gegenteil, es seien große Verbefter- ungen ins Werk gesetzt worden. Das neueste Schlachtschiff „New ^ealand" und der neueste Kreuzer „Dute of Edi- burgh" seien bezüglich der Artillerie und der Panzerung ohne Gleick)en in der Welt. Die Admiralität habe zunächst fünf Unterjeeboote an gekauft. Die damit angestellten Versuche hätten -ein Unterseeboot ergeben, das im Wesentlichen nach englischen Plänen konstruiert und vollständig in England gebaut und das den ursprünglich angetauften umer.eebmen bedeutend überlegen sei. Paris, 20. Febr. Zwei Schiffskapitäne, die Kom- Aus Htaöt und Land. Gießen, 21. Februar 1903. * * DaZ Großh. Regierungsblatt, Beil. Nr. 2, enthält: 1. Bekanntmachung, die Beiträge der waldbesitzenden Gemeinden re. zu den Besoldungen der Oberförster betreffend. — 2. Dienstnachrichten. Am 24. Januar wurde der Schnl- amtsaspirantin Katharina Hotz aus Laubach, Kr. Schotten, eine Lehrerinnenstelle an der Volksschule zu Offenbach übertragen; am 5. Februar wurde der Schulamtsaspirant Georg Ernst Müller aus Alsfeld zum Lehrer an der Taubstummenanstalt zu Friedberg, unter Belassung in der Kategorie der Dolksschullehrer, mit Wirkung vom 1. April an ernannt; am 7. Februar wurde dem Schulamtsaspiranten Georg Becker aus Lehrbach, Kr. Alsfeld, eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Freiensteinau, Kr. Lauterbach, an demselben Tage wurde dem Schullehrer Johann Heinrich Eifert zu Breungeshain, Kr. Schotten, eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Walldorf, Kr. Groß-Gerau, an demselben Tage wurde dem Schullehrer Paul Appel zu Walldorf, Kr. Groß-Gerau, die Lehrerslelle an der Gemeindeschule zu Breungeshain, Kr. Schotten, übertragen. — 4. Dienstentlassungen. — 5. Promotionen an der Großh. Landesunioersität vom 1. Oktober bis 31. Dezember 1902. — 6. Ruhestandsocrsetzungen. — 7. Konkurrcnzeräffnungen. Erledigt sind: an der Volksschule zu Gießen: vier mit evangel. Lehrern zu besetzende Lehrerstcllen, zu deren einer (1. Lehrerstclle an der Stadtmädchenschule) dem Stadtoorstand zu Gießen das Präsen- tationsrccht zusteht, und eine mit einer evangel. Lehrerin zu besetzende Lehrerinnenstelle, — die mit einem evangel. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Hopf- ma nn sfe l d, Kr. Lauterbach, mü der Stelle ist Organistendienst verbunden; eine mit einer kathol. Lehrerin zu besetzende Lehrerinnenstelle an der Gemeindeschule zu Münster, Kr. Dieburg; eine mit einem kathol. Lehrer zu besetzende Lehrer- ltelle und eine mit einer kathol. Lehrerin zu besetzende Lehrerinnenstelle an der Gemeindeschule zu Viernheim, Kr. Heppenheim; — sämtlich mit den: gesetzlichen, nach dem Dienstalter sich bemessenden Gehalt. , ** Zweite Kammer der Landstände hält dre 12. Sitzung, erst am Donnerstag, dem .6. Februar, ab. Es fmdet il a. die Wahl der Präsidenten itatt. ferner stehen auf der Tagesordnung die Regierungsvorlagen, den Hauptvoranschlag der Staats- Emuahmen und -Ausgaben für das Etatsjahr 1903/04 be- trefjend, msbesondere die Förderung der P f e r d c z u ch t. H 0a n en *fya I) n e. Zu unserer gestrigen Nottz, betr. btc Ausstellung der Hasso-Rhenanen- ^-ahne tn einem Schaufenster des Seltersweges, wird uns von befreundeter Seite noch mitgeteilt, daß sich außer den von uns bereits erwähnten Lappen noch das der Landes- universitat auf der Fahne befinde. Es ist dies das halbe Maltheserkreuz, das im unteren Teile der Fahne aufae- stickt ist. Es Hal große Mühe gemacht, einen Vorwurf :u diesem Wappen zu finden, da es nur noch einmal, und zwar auf der llnidersitätSsahne, vorhanden sei. Die Darmstadter Mandanten der infolge Zusammenstoßes bei den Manövern havarierten Panzer.Bonyet und Gaulois, wurden infolge Gutachtens des Vize-Admirals Pottier chrer Posten enthoben. Auch wurde der Chef- Maschinist des Kreuzers „Catinat", welcher während der Fahrt vom indischen Ozean nach Sorten einen Kohlen- Mehrverbrauch nicht rechtfertigen konnte, für ein halbes Jahr suspensiert und der Schiffsleutnant von dem untergegangenen Äwrpedojäger „Espignole" vor ein Kriegsgericht gestellt. Washington, 20. Febr. Das Marinebudget amtbe von dem Repräsentantenhause bewilligt. Das Budget sieht drei weitere Schlachtschiffe, einen Kreuzer, drei Schulschiffe, die Verdoppelung der ZahlSeekadetten in Annapolis und die Ermächtigung zur Aushebung von weiteren 3000 Mann für oie Flotte und 550 Mann für das Marinekorps vor. New York, 20. Febr. Wie aus Caracas gemeldet wird, veröffentlichen die Blätter einen Protest gegen das Vorgehen der Mächte, die die gekaperten Schiffe noch nicht zurückgaben. — Eine Massenversammlung von Negern fand hier gestern abend statt, in der 100 000 Negerwahler des Staates Newyork vertreten waren und Resolutionen gefaßt wurden, durch die dagegen Pr o te st erhoben wird, daß den Negern im Süden das Wahlrecht entzogen werden solle. Auch wurde beschlossen, die gesetzliche Gilligkeit der neuen Konstitution von Virginien zu bekämpfen, durch die den Negern das Wahlrecht entzogen wird. Ferner wurde die Betätigung der durcy Roosevett vorgenommenen Ernennung Tr. Crum's zum Steuereinnehmer in Charleston gefordert, worüber der Handelsausschuß des Senates ungünstig berichtet hatte. So oft aus Roosevelt die Rede kam, brachen die Sieger in begeisterten Jubel aus. — Ter Senat beraumt Nachtsitzungen an, um oen Senator Morgan zu ermüden, der nunmehr seit zwei Wochen Obstruktion macht, indem er eine Rede in Betreff des Panama-Vertrages hält, welche er bis zum Schlüsse der Session (4. Aiärz), auszuspinnen trachtet. Morgan erklärt, die Union solle keinen Vertrag mit Co- Lumbi a ab schließen, well dort die Jesuiten die Regierung beherrschten. ZSaceoollieu. Nachrichten aus Uesküb zufolge wurden am 14. Febr. nachts in Konak, wo auch der Wall Hafus Pascharesidiert, eine Pulvermine entdeckt, die angeblich von bulgarischen Gendarmen, die in jener Stacht Dienst hatten, gelegt worden ist. Anderersells verlautet, daß der Anschlag von albanesischer Seite, um gegen Bulgarien Stimmung zu machen, fingiert sei. — Eine Kommission bestehend aus Staatsrat Risa Bey, Divisionsgeneral Bahri Pascha, dem früheren Mali von Wan und anoeren höheren Beamten albanesischer Siationaillat ging nach Albanien ab, um dort beruhigend zu wirken und notwendige Spezialreformen für Albanien vorzuschlagen. Tie bulgarische Regierung brachte in der Sobranje eine Vorlage ein wegen eines Kredits von 200000 Francs für die Verstärkung der Grenzwachen. Im französischen Ministerrate teilte der Minister des Aeugern, Telcasse, rnll, daß er am Dienstag dem Botschafter Constans in Konstantinopel die Weisung übersandt habe, der Pforte dringend die Annahme und Anwendung des von Rügland und Oesterreich-Ungarn festgeftelllen mazedonischen Resormprojektes zu empfehlen. Firma, die die Herstellung der Fahne übernommen hat, heißt, wie wir berichtigend bemerken: Hub. Bringer. * * Gießener Lesehallenverein. Am Donnerstag-Abend hiell der Lesehallenverein im Cafe Ebel feine ordentliche Mitgliederversammlung ab. Der .Vorsitzende, Professor Haupt, erstattete den Geschäftsbericht über das abgelaufene Vereinsjahr. Danach ist die Tätigkeit des Vereins eine recht ersprießliche gewesen, und die finanzielle Grundlage ist eine befriedigende zu nennen. Die Zahl der Mitglieder ist von 320 auf 349 gestiegen, welche zusammen einen Beitrag von 1466 Mk. geleistet haben. An außer» ordentlichen Zuwendungen an die Lesehalle leistet die Stadt Gießen jährlich 400 Mk., außerdem hat dieselbe eine einmalige Beihilfe von 400 Mk. zur Aufstellung eines Katalogs der Bibliothek gegeben. Von der Spar- und Leihkasse fließen dem Verein jährlich 600 Mk. und vom Kreis Gießen 150 Mk. laufend hu. Durch das Großh. Ministerium ist dem Verein ein vorerst einmaliger Beitrag von 300 Mk. zur Verfügung gestellt worden, welcher ebenfalls zur Katalogisierung der Bibliothek zurückgelegt worden ist. Außer diesem Wertpapier verfügt der Verein über einen Barbestand von 893 Mk. Die Annahme des Vereins betrug 3005 Mk., die Ausgabe 24-53 Mk. Die Bibliothek besteht aus ca. 4000 Bänden. Verliehen wurden während des ab gelaufenen Geschäftsjahres ca. 20000 Bände, ein Resultat, welches nach Lage der Verhältnisse glänzend zu nennen ist. Der Bericht konstatiert, daß sich der literarische Geschmack der Leser verfeinert und verbessert hat, und daß besonders die jungen Leser aus Handwerkerkreisen stark nach Büchern technischen Inhalts Sülchfrage halten. Das Lesezimmer, das seit einem Vierteljahr von vormittags 10 Uhr bis abends 10 Uhr täglich offengehalten wird, ist während dieser Zeit niemals leer, ja häufig so besetzt, daß es an Sitzgelegenheit fehlt. Besonders hervorgehoben wurde, daß ein ungenannter Gönner des Vereins demselben interessante Kunstblätter geschenkt hat, welche unter Glas und Rahmen die Wände des Lesezimmers zieren, deren Umrahmung so eingerichtet ist, daß die Blätter gewechsell werden können. — Die Neuwahl des.Vorstandes ergab, daß dessen seitherige Mitglieder wiedergewählt wurden. Es sind dies die Herren: Oberbibliothekar Professor Haupt, 1. Vorsitzender, Landgerichtsrat Dorns eiff 2. Ä^rsitzender, Kaufmann I. Bräutigam, Dr. Ebel, Dr. Fritzsche, Kommerzienrat Georgi, Oberlehrer Hahn, Stadtverordneter Haubach, Kommerzienrat Heichelheim, Kommerzienrat Heyligen- staedt, Dr. L. Holzapfel, Reallehrer Jann, Buchdruckereibesitzer Kindt und Fabrikant G. Schuchard. — Eine Aussprache der Versammlung über einen eüent erforderlichen Lokalwechsel ließ erkennen, daß der Vorstand für diese ©tientualüät bereits Vorsorge getroffen hat, und daß der Lesehallenverein von der städtischen Verwaltung wohlwollendes Entgegenkommen zu erhoffen hat. Aus der Mitte der Versammlung wurde die Anregung gegeben, daß es möglich sein müsse, bei der zweifellos sozialen Bedeutung des Wirkens des Vereins noch mehr als es bisher geschehen, weitere Kreise der Bürgerschaft zu einem Mitgliedsbeitrage heranzuzichen, besonders diejenigen, die, ohne Mitglied zu fein, die Bibliothek am stärksten benutzten. Der Vorsitzende erklärte, daß der Worftand erwägen werde, auf welchem Wege man den Mitgliederstand des Vereins am besten noch weiter heben und vergrößern könne. — Es unterliegt gar keinem Zweifel, daß die Lesehalle für Gießen heute ein großes Bedürfnis geworden ist, und daß die Anstalt, wenn sie sich gedeihlich entwickeln soll, finanziell gestärkt werden müsse. * • Die Anlagemusik findet morgen in der Süd- Anlage um 11.30 Uhr statt. Gespielt werden: 1. Hochzeits- marsch au§ »Romeo und Julie" von Gounod. 2. Duoerture: „Die Felsenmühle" von Reisfiger. 3. Mein Traum! Walzer von Waldteufel. 4. Fantasie a. b. Op.: „Der fliegende Holländer" von Wagner. • • Besitzwechsel. Das (Sehr. Zutt'sche Anwesen, Afterweg 57, ging für den Preis von 26 500 Mk. in den Besitz des Klaviertechnikers Ernst Müller über. * * Bei der Holzversteigerung in dem herrschaftlichen Wald der Oberförsterei Schiffenberg stellten sich die Preise wie folgt: Eichen-Scheftholz der Raummeter 9 bis 11 Mk., Eichen-Knüppel 7—9 Mk., Eichenstöcke 4—5 Mk., 100 Wellen 16—18 Mk. ♦* Brandversicherung. Ein vielfach verbreiteter Irrtum ber meisten Gedäubeeigentümer ist es, daß sämtliche, mü dem betr. Gebäude m fester Verbindung stehenden Anlagen und Leitungen, sofern bas qu. Gebäude einmal versichert ist, in ber Versicherung! miteinbegriffen seien, einerlei, ob die Anlagen zurzeü der Versickerung des Gebäudes bereüs bestanden ooer nicht. Tatsächlich sind jedoch nur diejenigen Gas--, Wasser- rc. Leitungen mit versichert, welche zurzeü der Versicherung resp. Abschätzung des betr. Gebäudes bereüs vorhanden waren und somit bei der Taxation berücksichtigt werden konnten. Alle übrigen Anlagen, z. B. die in neuerer Zeit gelegentlich der Einführung des elektrischen Lichts ausgeführten elektrischen Licht- und Kraftanlagen, sind von der Versicherung so lange ausgeschlossen, bis der Gebäude-Eigentümer einen dementsprechenden Antrag auf Ausdehnung der Versicherung auf dieselben bei der Großh. Bürgermeisterei stellt. ^Abgesehen davon, daß die betr. Grundstückseigentümer zur Stellung derartiger Anträge rtzrpflichtet sind, dürfte es anderersells aber auch im Interesse derjenigen, welche umfangreiche und wertvolle Anlagen haben ausführen lassen, liegen, sich vor event. Nachteilen durch Versicherung der betr. Anlagen zu schützen. a. Großen-Linden, 20. Febr. Der Turnverein wird in aller Kurze mit dem Bau einer Turnhalle beginnen, nachdem die Gemeindevertretung den Bauplatz kostenlos zur Verfügung gestellt hat. Die Gemeinde ist ferner er- bötig, Bauholz, Steine und Material zu mäßigen Preisen zu liefern. — An der östlichen Seite des Bahnemschnittes der Main-Weserbahn zwischen hier und Gießen wurde mit den Regulierungsarbeiten begonnen. Es sind 30 000 Kubikmeter Erbmasse zu bewegen. h. Holzheim, 19. Febr. In unserem Gotteshaus wurde am vorigen Sonntag abend eine geistliche Musik-Aufführung veranstaltet von dem blinden Orgelvirtuosen Aus - derwiesche-Mühlheim und der Oratonensängerin Frl. A. Wente-Hannover. Die Kirche war dicht gefüllt, man schätzte die Zuhörer auf etwa 500. Reben den schönen Ge- sangvorträgen der Frl. Wente erregte das Spiel des Blinden allgemeine Bewunderung. Meisterwerke der klasfisch-kllchlichen Tonkunst von I. S. Bach, Haydn, Händel und Schumann kamen zur Aufführung. g. Homberg x. i>. hm, 20. Febr. Nachdem vor wenigen Wochen e/ue av . :i der Ohm durch Braud teilwexse zerstört wurde, c. : t - abend gegen 10 Uhr wiederum Feuer lärm. Der zur ,Z.ainmühle" «Besitzer Repp^ gehörige große Holzschuppen stand in Hellen Flammen und brannte, bis die Feuerwehren von hier und aus den Nachbarorten zur Stelle sein tonnten, mit feinen Vorräten vollständig nieder. Tas in allernächster Nähe stehende Wohnhaus mü den Wirtschaftsgebäuden wurde von dem Feuer stark bedroht. Doch gelang es den Feuerwehren bis jetzt, diese zu schützen. △ Ber mutshain (Vogelsberg), 20. Febr. Einem Butterhändler von hier entwendete ein Junge in Lichen- rob nach und nach etwa 25 Pfund Butter vom Wagen. Der Junge ist von der Konfirmation ausgeschlosien worben. d. Marburg, 20. Febr. Herrn Professor Elster, der kürzlich einen an ihn ergangenen ehrenvollen Ruf nach Lon- bon abgelehnt hatte, würbe heute abend von der Studentenschaft ein solenner Fackelzug gebracht. — In der heute abend stattgehabten Generalversammlung des htesigen Gewerbeoerei ns, in der auch das Projekt einer Weiterführung ber Ebsbörfer Bahn besprochen rourbe, faßte man nach längerer Diskussion einstimmig eine Resolution, baß ein birefter Anschluß an die Oberhessische Bahn anzustreben sei, und zwar in erster Linie über Drei Hausen nach Mücke, ober, wenn bies wegen der eventuellen Errichtung des Schießplatzes bei Wermertshausen nicht möglich sei, über Rorbcck nach Londorf. Frankfurt a. M., 20. Febr. Die neunte deutsch- nationale Geflügel-Ausstellung wurde heute in ber landwirtfchafllichen «alle eröffnet. Erschienen waren der Stadtkommandant, zahlreiche Magistratsmitglieder unb Stadtverordnete. Stadtrat Mousson eröffnete die Ans stellung mit einer kur zett Ansprache. .Kommerzienrat Tu Roy-Braunschweig dankte und brachte das Kaiserhoch aus. Die Ausstellung ist außerordentlich zahlreich mit Geflügel aller Art beschickt unb bauert bis zum 23. t>- Mts. Homburg, 20. Febr. Der um 7 Uhr 38 Min. hier fällige Ufinger Personenzug erlitt am We hrheirner Bahnhof eine Entgleisung, welche durch plötzlichen Kontre- bampf verursacht worden war, den der Lokomotivführer geben mußte, um zu verhindern, daß der infolge einer falschen Weichenstellung auf einem verkehrten Geleise einsahrenbe Zug in die auf diesem Geleise mü ihrem Gepäck postierten Marktweiber u. f. w. fahre. Der Zug kam mfolgebeffen ohne den entgleisten, beschädigten Wagen mit anderthalbstündiger Verspätung hier an. Verletzungen fanden nicht statt. Kleine Mitteilungen aus Hessen unb ben Nachbarstaaten. Im nahen Aliendorf beging ber etwa 48 jährige Bahnarbeiter Lubwig Wagner Selbstmord. Vermischtes. * Dresden, 20. Febr. In der Prozeßsache des Kronprinzen gegen seine Gemahlin wurde bas Urteil dem Vertreter der früheren Kronprinzessin zugestellt. Sicherem Vernehmen nach unterbleibt jedoch die Veröffentlichung des Urteils, weil in dem Verfahren die Oeffentlichkeit ausgeschlossen war unb ber Vertreter ber Kronprinzessin ausdrücklich Widerspruch gegen bie Veröffentlichung erhoben hat. — Entgegen einer Dresdener Depesche ist die Schweizer rische Depeschenagentur in der Lage, müzuteilen, daß ber Genfer Vertreter der Prinzessin Luise, Lachenal, sich nicht nach Dresden begeben unb mit dem Kronprinzen keinerlei Besprechungen gepflogen hat. — Nach einer Meldung aus Nürnberg schreibt der „Fränk. Äur.e, daß von der Aussetzung einer Rente seitens des Kronprinzen von Sachsen nicht die Rede ist, wenigstens vorläufig, solange nicht seststeht, daß die Prinzessin Luise von Giron läßt. Gegenüber ber Nachricht, baß Giron in Brüssel einen von der Prinzessin Luise unterschriebenen Wechsel habe anbringen wollen, sei zu bemerken, daß die Prinzessin einen Wechsel überhaupt nicht unterschrieben habe. Die Annullierung ber Ehe burch ben Vatikan wirb als sicher bezeichnet, da Gründe vorhanden seien, welche dem kirchlichen Gerichtshof in dieser Hinsicht genügen würden. • Antwerpen, 20. Febr. Ein Hafenarbeiter, welcher an Bord des -Dampfers „Surrey" nut dem Verladen von Waaren beschäftigt war, wurde von einem Krahn erfaßt und ihm der Kopf vom Rumpfe getrennt. * Beraters, 20. Febr. Ein Mann, Vater von 7 Kindern, dessen Gattin vorgestern gestorben ist, verübte am Totenbette in Anwesenheit seiner Kinder Selbstmord, indem er sich den Hals mit einem Rasirrneffer durchschnitt. * Chartere» i, 20. Febr. Die Untersuchung über die gemeldete Feuersbrunst in Trazegnies hat ergeben, daß tatsächlich Brandstiftung vorliegt. Diebe waren in das Haus gedrungen und hatten Wertsachen entwendet; um ihre Spur zu verwischen, steckten sie alsdann das Haus in Brand. * Zum Konitzer Mord. Der „Staatsb. 3tg/' wird aus Schneidemühl gemeldet, daß die dortige Polizeibehörde gegen den dort gebürtigten Buchdrucker Leonhard in der Winterschen Mordsache überraschende Aufklärungeii erhoben habe. Der Aufenthalt des Leonhard sei bisher noch nicht ermitteU. Ein Steckbrief sei crlaffen. * Ein Besu ch beim Gr äsen Tolstoi. Die „St. Petersb. Ztg." erzählt: In Moskau sand ein großes Wohltätigkeitsfest statt. Ein Fabrikbesitzer, der am Verlauf desselben großes Interesse nahm, verfiel auf den Gedanken, Photographien des Grafen Leo Tolstoi mü dessen eigenhändiger Unterschrift für den Bazar zu besorgen. Eines Tages wurde der erste Angestellte ber Firma hinaus- beordert nach Jaßnaja Poljana. Ter Angestellte wird denn auch von Tolstoi in dessen Arbeitszimmer empfangen. Das Anliegen ist bald vorgebracht, aber das Gesicht des Grafen bleibt undurchdringlich. Endlich beginnt der Graf: „Hören Sie, das will mir gar nicht gefallen, daß Ihr meine Photographien dort in Eurer Wohltätigkeüsveranstaltung für schweres Geld verkaufen wollt. Ich bin ja gar kein so berühmter Mann. . ." Der Gast will ihm das Gegenteil beteuern — Graf Tolstoi unterbricht ihn: „Lassen Sie gut fein . . . erzählen Sie mir lieber etwas von Ihren Fabrikverhältnissen . . ." Und nun folgte eine lange Reihe von Fragen. Der Sonderling von Jaßnaja Pvljana erkundigt sich aufs eingehendste über alles, was die Lage ber Angestellten betrifft: Lohnbedingungen, Pensionsver- hättnisse, Arbeitszeit, alles scheint den Grafen aufs Lebhafteste zu interessieren. Die Augen blicken scharf und beobachtend, ein Lächeln zuckt hier und ^da um die Mundwinkel und verliert sich in den tiefen Falten, die in den weißen Bollbart verlaufen. Plötzlich rückt Tolstoi seinen Stuhl naher an den Schreibtisch unb greift entschlossen nach der Feder: „Jetzt »vitt ich Ihnen was sagen. Alles was Sie mir da erzählt haben, hat mir sehr gut ge- tigfcit" von Otto fiel im ganzen recht ich leine. nbluna Untergebener Jahren Gefängnis und 3’/o Mexikaner . . 4*/s /o Chinesen . . Electric, öci ackert . Nordd. Lloyd . . Kreditaktien . . . Diskonto-Kommandit, Darmstädter Bank , Dresdener Bank . . Ber iner Handelsges. Oesterr. Staatebahn . 4% Ungar, boldrento 4°/ Italien. Rente . 4l;2% Portugiesen . •°/ t'ortug.esen. . . 1% C. Türsen . . Türkenluse .... Grossh Hessischer und Kaiserlich Russischer Hoflieferant Permanente Ausstellung von 120 Zimmer-Einrichtung?* Aut Wonach kostenlose l’nterbreitong meiner Haupt-Kollelnioo . 217.80 . 197.10 . 141.60 o % Oberbessen 4% Oesterr. Goldrente Reichsanleihe do. Konsole . do . . Hessen Buchstaben unter die dritte gesetzt), „die sind für die drei R2 7 Chefs Ihrer Firma. Die bringen Sie ihnen nut meinem Gruß. Diese hier", der Graf ergreift die vierte Photo- graphie, „ist für Sie selbst zum Andenken an diese Stunde." — „Und für den Verkauf?" stammelt der Abgesandte. . . „Und für den Verkauf", sagt Graf Tolstoi und wickelt bedächtig die losgelösten Papiere um das große Päckchen, -- . , w« d-L Mt-s, „unb für den Erlauf, Iwber Freund. 9* '“"ä“1!,“, '’Ä'äB.u Telephonischer Kursbericht. Jb'raukiurt u. u., 21. Februar m3 SÄtTwetänbevt hoch; die leichteren Qualitäten sind etwas billiger erhältlich. Im allgemeinen zeigt sich beßere KausUnt uiu die Umsätze waren daher etwas gröber. Roggen: ic|t. Geiste. ?jutttmaiii> höher: Brauaeriie xtemlKb unverändert. Haier unver- . 150.001 . ----;--r-f . 161.20 I werden, um da» D. U. f. i\o. ö.,3»i zu umgeben, in t Z,uui ieuaume ' 149.70 von A*lher bereitet, ein Zusatz, der insbesondere tür Kinder und Warnung! Die rneiwten Nachahmungen v«>n l> Hommels Haematogen fallen. Wo haben Sie Ihren Packen Photographien? Geben Sie her'" Der Gast errötete vor Freude! Seine Mission yt gelungen; er wird seinen Chefs einen Berg eigenhändig unterschriebener Photographien des Grafen bringen! Geschäftig fängt er an, auszupacken. . . Graf Tolstoi wehrt seinem Uebereifer: „Rur vier; ich brauche nur vier." „Nur vier?" Die Frage klingt etwas kleinlaut. — „Nur vier." Schon gleitet die Feder übers Papier. Ter Angestellte hat sich in die Enttäuschung gefunden. Er über» schlägt im Geist, daß man für „nur vier" ganz besonders hohe Preise erzielen könne; vielleicht läßt sich eine Ver- losuna veranstalten . . . das wäre'kein übler Gedanke. . «ijoo—g)ck., Hahne pr. St— r..---- Les Gra en Stimme reißt ibn aus seinen Berechnungen: 2'00—2^0 Dtk., Ganse pr. Psd. 54—60 Psg^ Ochjensteisch pr. Pswid „Tiefe hier", er reicht ihm die erste der mit großen festen gl-76 Psg., Kuh- und -- flA ßC0,f- ------ el.;. .... fAtn.. fllfirif nnr n hfu Pu nnh hipfp" I Floit* nr 'Ufutih Ciß— 4‘ Oesterr. bilberrente 101.20 ’ - . 102.25 Don ,nh reichen roi)It:‘.fdiüftlü6cn üluiotl tätrn uns vrakkNchen ?le:;ttn geschätzt^ sind die Apotoeker Nlch. Brondr- fdien Tchwetzervtllen feit Iahriehn- ttrt In öden Kreifen da» be.iebteftc Hausmittel. Ansichtspostkarten der Schweiz. Me intttrno-.^efteu Gigrade«. St S.-rten & 5 Lkiikk ftav in W ollen Avothrtea gratis erhältlich Prozeßsache des ivurde das Urteil dem zuzchM. Licherem i Veröffentlichung des ntlichkeit ausgeschlossen in z ess in ausdrücklich entlichung erhoben >esche ist die Schweize. mitzuteilen, daß der , Lachenal, sich nicht Kronprinzen /einerlei einer Weihung au4 z von der Aussetzung ron Sachsen nicht die richt feststeht, daß die !genüber der Nachricht, hrmzessin Luise unter- vollen, sei zu bemerfen, iupt nicht unterschrieben durch den Lalikan jnde vorhanden seien, dieser Hinsicht genügen Hafenarbeiter, welcher mt dem verladen von nem Ä* «N n”b in SJotetoonläinta H oerübte am elbflmorb, *«" durchich»^ fr, Unten*"9 9™eS f|“‘ S»u< -b- mm "" 8 , atq.» wird ’^rftöi Dir "Sj- v» d--' ? S-d°nk-». ■ welSel1- das E frören mrnt /r mein orten, daß ÄstMllS Skeit^>keiN brt bl'ö^ g'M' < da "'N d irt den esen ?£ rolstolcsen »An »7-- le* 8 unb „Dltne« seinen ju5 N fa-ja Dtz !"■ “en «in l'"le °b'»d K Gewerbe, ^tepührung >aß /Egerer rl-r ****£*! ; wurde beute „r ‘“ Wgliebei 2|nelc di- $u« ’ Uf>' 38 $1in. hin p^8llchen Kontcc- -okoinotioführer geben 'nfolge einer falschen Mse ernsahrende Züg >äck postierten Atarkt- nfolgedessen ohne den erthalbstündiger Aer- richt statt. Hessen und den ^ndors beging der Wagner Selbstmord, Hochfeine, stilvolle Einrichtungen Etablissement allererster, Kirche und Schule. Köln, 20. Febr. Wider den Karneval hat das Se evangelische Presbyterium sich in einer gebung folgendermaßen geäußert: „Das Presbyterium richtet die Ditte an die städtische Schulverwulrung, daß die Lehrer der evangelischen Volksschulen ihre Schüler vor der Beteiligung an dem karnevalistischen Treiben warnen, und spricht dieselbe Erwartung den Pfarrern der Gemeinde aus für die Kinder des Konfirmandenunterrichts und Kindergottesdienstes. Das Presbyterium beschließt, dem königlichen Konsistorium gegenüber zu ertlaren, daß, solange die höchsten Autoritäten des Landes den Karneval durch chre Teilnahme unterstützen, es demselben machtlos gegenüberstehe. Das Presbyterium giebt dem königlichen Konsistorium zu erwägen, ob nicht eine dahin gehende Kundgebung von seiner Seite Erfolg haben kann." ; Trier, 20. Febr. Eine Versammlung von ca. 500 Klerikalen forderte im Schul ft reit ein katholisches Lehrerinnenseminar. Ein Stadtverordneter, der örci Geistliche zu Söhnen hat, präsidierte. Den Hauptvvrtrag hielt Pfarrer Rö,chcl. Das paritätische Gymnasium, meinte er il a., sei etwas ganz anderes als eine paritätische höhere Töchterjchule; denn die Mädchen seien sensibler als die Knaben. Man müsse überhaupt mehr nach demRetche Gottes trachten als nach Verstandesbildung. Dem Hundertsuderfaß katholischer Geduld sei der Boden ausgeschlagen. Trier sei nicht in Polen. Es wolle eine Staatsanstalt, aber eine katholische, als den einzigen 3Leg zum wirklichen dauerhaften Frieden. Dr. Kieer verlas eine Petition an den Kultusmini,rer. Justizrat Müller erklärte, die Versammlung sei solidarisch mit dem Bischof Korum. Der Bischof sei versöhnlich von seher, aber schiediich-fried- lich. Schiedlich-feindlich stehen die Trierer Katholiken nur den antikirchlichen Blättern gegenüber. Man beschloß, ein Huldigungsielegramm an den Bischof und den Papst nach '.Hom zu senden. Nach einer Meldung aus Trier haben die geistlichen Dekanate von Kreuznach und Eh rang eine Zuftimmungs-Adresse an den Bischof Korum zu seinem Kampf gegen die paritätischen Schulen gerichtet^ Lombarden lö-7ü Nervöse direkt schädlich ist. Um sicher za sein, das aetherfreie Uottnar.bahn ..... 182.30 Original.präpaTat ZQ erhalten, verlange man stets ausdrüctGicli dochum . * * * * * 187.00 Dr. Hommei’a Haematogen and achte auf die Schutzmarke „8äu- Harpener 176.— I geuue Löwin.“ Tendenz: ' tilL I —-----------------------—--------- ’ ©iiiߣ|anüL (Für Form und Jnhan qucl umer oieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenübei keinerlei Verantwortung.) ändert. Mais preishaltend. Die heutigen Rotirungen sind: Red-I velle zum Kranken-Versicherungvgesetz beabsichtigten Entminter 2 Mk. 136; Kansas 2 Mt. 134—135; eübnifi. Weizen Ml. rechtung der weiblichen Angestellten die Zustimmung Ocr- 131—145; Rnmän. Weiten Alk. 131—145; Laplara-Weizen Mk. weigert wird. — Im Königl. Schauspiclhause wurde in An- 130-138; Nuss. Roggen Alt. 108-109; Ruff. Funergerste M. 100; Wesenheit des Kaiserpaares und des Kronprinzen zum ersten Rull. ü°'-r M5. 104-128; Mi»d M-6 Mk. IW; Mm, drile die Komödie „Die Gerechtigkeit von Otto r. t. brep. Mk. 112; Saplala BlaiS r. L Moi-Juni-Ablbg, i»!k. »o. ousgesiihrt. Die Ausnahme fiel im ganzen recht per Tonne e,s Rouerbam. kühl aus ... Gicken, Sl.Febr.Marktbcncht. Aus dem heutigen Wochenmarkl Berlin, 21. Febr. Die Betrügereien bei der koslelen: Butter pr.PW. 0,90—1,00 Mt., Hühnereier 1 St. 7—0 Psg., «Ziehung der rumänischen Rente haben zu einer 2 Stck. 00—00 Psg., Gäusecter00—00 Psg., Enteneier0—0Psg., Käse neuen Verhaftung geführt. Dieselbe betrifft einen pr.Sick. 5—8 Pi., Kasematte 2 Stck. 5—6 Psg., Erbsen pr. Liter 21 Psg., Schwager des bereits inhaftierten Berliner RechtS- Linsen pr. Liter 32 Pig., Tauben pr.Paar 0,80—1,20 Mk., Hühner pr.-Ll. m aIt§ Liebling, den Kaufmann Covo, der eSliw IÄ5Ä« “ $K sSS"Se6T?,L,‘S SS& w“ Ci b - x V • t • . . T -i«L\ 5 (t V X» A XfA« I ^0^7^P-^/^r^fseln pr^'lOOKgr. 6,00-7,00 Mk.! ^Weiükraut^per geld verlangt. Auch hat er mit den in Rumänien und ^rjjck 00-00 Psg., Ziviebeln pr. Zeiitiier 6,00—7,00 Mk., Piilch per Nizza verhafteten Personen Verkehr unterhalten. — act Liier 18 Psg. ' Aepiel per Psd. 0—00 Psg., in 5lörben 00—00 Psg. Reichstag wird die ihm gestern zugeganyene Novelle Trauben oo—00 W rum Krankassenaesetz ebenfowenig IN dieser Session ------------------------------- I erledigen, wie den Gesetzentwurf über dieKaufmannS- ©flidjtSlflflL gerichte. Ter Schluy der Legislatur-Periode soll unter -»-S-br- ^.8 ®^en*t Partei!., Seorg 9H.Ur | allen$ m 1& Divisio» verurteilte den Unteroffizier Gorghau vom 85. Infanterie-Regiment wegen Mißbandluna Untergebener in 12 Füllen zu anderthalb Jahren Gefängnis und De- 3 Esjeu, 20. Febr. Die „Rhein.-Westf. Ztg/ hört non zuver- lässiger eene, der Trägeroerbaiid beichwß, für das zweite Quartal die jetzigen Preije bestehen zu lassen. Hamburg, 20. Febr. Ter Austuptsrat der N o r d d e u t s ch en Bant be|d)10B, der am 16. März siausindenden Geueralpersamm. limg die Beneilimg einer Dividende n o « 8»/, Prozent lur das Jahr 1902 porzuschlagen. Ten beiden Rejervesonds werden zusammen Mk. 460 000 überwiesen. - Ter Austichtsral der Norddeutschen Jute-Spinnerei und Weberei in Hamburg beschloß, die Verteilung einer D i v i d e n d e von 6 Prozent (ivte im Vorjahr) ani die Vorrechtsaktien L tt. A und von 3 Prozent (0) auf die Stammaktien Litt B vorzuschlagen. München, 20. Febr. Tie beiden |lädli|chen Kollegien beichloffen heute in geheimer e 1911119, die 4 p E l. A nie hen v 0 n 1 und 18 9 4 nn Restbeträge vom 22 600 200 Mk. per 1. Juli d. Js. zu kündigen und an ihrer Stelle neue 3‘» pEt. Obligationen un Noininalbetrage von 23 Rltll. Alk. zu begebe.., welche von einem Lankeukonsortlum unter Führung der Bayerischen .vypotheke.l- und Wechsel-Bank übernommen iporöen finb. । - - - München, 20. Febr. In der Aufsichtsratssttzung der Sö a t) e= 4% ünech. Monopo -Anl. mischen Bereinsbank wurde der Rechnungsabschluv pro 4' äußere 1902 vorgelegt. Er ergibt ernen Bruttogewinn von 552913318 Mk. — (Borjapr 574096361 Mk.). Ter Generawerjani.nlung anr M. blarz 3,11'111'111? ^tlUUllllßllL Ori»inaldra»tn.-,vu..g-» d-s Anzeigers. in verteilen und 554 000 "Mk. zurückzustellen. Berlin, 21. F^ör. Ter Kaiser dinierte gestern beim Tabak. Im Hause der Benchtswoche wurde von einigen kommandierenden General des Gardekorps, Gencrallentnanl! Händlern in Spekulationshänden gelegener Herbsltabak IPeddes- .... . ^^rwcilte daselbst bis Mitternacht. — In der heuner) per Juli lieferbar^z.i ‘21 mang 40 Mk. original .verkauft. n L r a lv er s a m m l u n g des deutschen Ti e r - Ein kleiner Posten 1902 er lyeiibenbeimer "wbc per 4114 - • - . Scrci ns kam es zu einer tumultuös en De- umgesetzt. Ju alten Tabaken kamen täglich kleinere Abschluge vor s cy up-->er eins 1 ßi^Beriaen S cdrift- imh fmh hpionberö Einlageladate und entrippte Einlage m guter batte wegen her Ab s etzung oes oisyerrgen ^-cyr is r Ware ein gesuchter Artikel. Tie neuen Herbst- und Schneidtabake führers Lberlehrers ^urcy den Vorstand, weil entwickeln Pch m der Fermentation zur Zuiriedenheit, das 1 er für die Tier^^cpotv bcwckl g.en M t t t e l wieder- liment ergibt aber dennoch schlechte Aussichten aus zu erzielende <11 ü b e c > r 111 e n haben soll. Ter Vorsitzende mußte Preise, es ist infolge des unreellen, raschen und teueren Ernkanis .... bic Bersammiung auflosen und die Einberufung nichts ober nur sehr wenig hieran zu verdienen. — Man haßt, daö l'^ 0^ . ankündigen. — Heber 4uO Handlungsgehilfen sich das Geschäft in nächster Zeu etwas zum Betzeren wendeu emer zweilen a. 3 üßer das Thema: Attentat In losen pialz. Rippen gejchästslos, lo,e ,eme 9-10 Mk. gebündelte Gehilfinnen .Handlungs-Gehilfinnen. iebie Die Stimmung blieb auch während der abge- Nach einem Referat und einer lebhaften Diskussion über lauseneu Woche am Tie Forderungen oon Amerika, Rußland und dieses xfrema gelangte eine Resolution zur ^?ti"^e, Rumänien kmui^n sich voll behaiipten; auch Argemuuen ist für be^ Dori Bundesrat und Reich-tag erwarte! wird daß die 1 , , fmh mpirimmunacn über Wahlrecht und Wählbarkeit zu den kaus- mänt^chen Gerichten ohne Unterschied des Geschlechtes getroffen werden und day der durch dre vorliegende No- Nachdem es dem hiesigen Ortägeroerbeoerein gestattet wurde, die Gebäude des hiesigen Siechenhauses in Augenschein,------ r„; : * a m nehmen, so dürste es sich wohl empfehlen, diese Erlaubnis auch oeutc. Sem Nachfolger, Baron v. Podewils, sei so r e ich s- auf das übrige Publikum auszudehnen. Es gibt hier und treu wie er. — Frhr. v. Podewils soll das Präsidium m der Provinz genug solcher Heule, die für derartige Wohlfahrts- vm Kabinett nur unter der Bedingung übernommen haben, Einrichtungen großes Interesse hegen. Zwei Tage (mfl. eonntag) ^aß noch weitere Verschiebungen im bürften zu einer sreieriBesichngimg vollständig^genügen^^ r i u M ftattfänden, sodaß dieses ein ausgesprochen losmg -US dkl! ^.laceröamlBrryißrtn irr ÄÜI Giktzku. p"(?^FinaVi'sÄ" Aufgebote. . noch vor seinem Jubiläum zurücktreten. Am 12. Februar. Tr. Slcuhan Hoddes, Zahnarzt dahrer nut I 9)?ü neben, 21. Febr. Der Rücktritt deS Grafen WnSer"i°? Srailafreiin W einer hi-sigen Lorr-ip°nd°nc-zufolge mit Hauimann in Wiesbaden mit Torolhea Paul dahier. Am 17. ^ebr. grundsätzlichen Meinungsverschiedenheiten m der inneren und Aiigust Heinrich Vloll, Sck)losserrneliler dahier nui Auguste Wilhel- äußeren Politik nichts zu tun; die Differenzen seien vielmehr mine Luise Berger in Mm a. D. Am 19. Tebrua^ Emgen Georg Behandlung einiger Angelegenheiten durch IMöRÄm L-ch^n »en V°rsitz-nb-n b-s SUmiftaMH.-m,landen I Fliederm Lonoon, 21. Feor. IDtan eifagrt aw) dem yaag: Auf-- Eheschließungen. sehen erregt in Regierungskreisen eine in energischer Form Am 14. Febr. Johann Welter, Rechtsanwalt in Alzey mü aeyaHene Rote der deutschen Regierung an die Anna Eharlotte Alarie Ackerniann dahier. Am 18. Febr. Rem- holländische, worin dagegen p r 0 t e st i e r t ivird, daß hold Wimer, Taglöhuer in Launsbach mit Elisabeths SUement 0- -e ^^lge des Streiks in Amsterdam die inter- bahier. Geborene nationalen Bahn-Verbindungen nnter- Am 8.Februar. Dem Jnsiuutsdlener Heinrich Kalbfleisch ein d rechen ließ. bericblet aus Sohn. Am 12. Febr. Tem Kaufmann 1-ouis Schuyler em Lohn, I London, -1. rfefcr. „Daily Mail ve ^ret. S Karl Jakob Erwin. Dem Kau,mann Wilhelm Bach eine -rochier, Lidney: Metdungen von den Fidschi-Inseln be|agen, Agnes Julia Aialwine Inge. Am 14. Febr. Dem Metzgermeister vaß dort eine Empörung ausgevrochen ist. EmziAheu^n Karl Plank ein Sohn. Dem Dachdecker Heinrich Weber eme Toch- ^hlen noch. ter, Anna Margarete Katharina. Am 15. Febr. Dem Kaufmann Belgrad, 21. Febr. Nach einer Meldung der Fritz Eccarius ein Sohn. Am 16. Febr. Dem Bahnarbeiter Wil- Stampa' dauern die türkischen T r u p p e n-Ko n - Helm Schmäht eine Tochter, Katharina. Dem Rangierer Heinrich " t terunaen und Vorbereitungen zu üaunspach eine Tochter. Am 17. Febr. Dem Fubrmann Friedrich ö^rrr^rungen u p 0 'JU thes ein Sohn, Heinrich. Tem Taglöhuer Johann Friedrich g r 0 ß e n r u p P e n t r a n s p 0 r t e N foru ÄA*e. prieni I Weitzel ein Sohu, Karl Vollbrecht Friedrich. Dem Kaufmann Jo° tischen Eisenba1)ngesellschaften haben Befehl erhalten, ihre haim Wilhelm Fischer ein Sohn. Am 19. Febr. Dem Kaufmann Waggon-Parts ^1 vermt-hten. Die erste Arbeit der turn* Sigmund Jacob em Sohn, Siegbert. scheu Vorbereitungskommission sei die Instandsetzung jener ________ Gestorbene. Landstraßen, welche im Mobckisierungsf^lle von den türki-- 471linhp| nnh llprllphr MölkßlUirifdiafL Am 13. Febr. Ernst Dornig, 71 Jahre alt, Privatier dahier, scheu Truppen benutzt werden dürften. yuliun lUlV ytlHtiJl,* yvmnwui|UjU|U 15.gebr. Wilhelm Seipp, 51 Jahre alt, Bauunternehmer da- Petersburg, 21. Febr. Hier wurden m einem Berlin. 20. Febr. Der Aufsichtsrat der Berliner Bank wer. Am 16. Febr. Dorothea Einhäuser, geb.Todt, 70 Jahrealt, g^h^n-Pensionai gegen 40 Personen, zumeist Diene- öeschlon, der rnn 30. Atärz stcutsitidenden ©eneraloerfammlimg die tzheirau des Lademeisters i. P. Eberhard Einhauser dahier. Eltse ' ÜJ)n einem toll gewordenen Hunde ge- Verteilwig einer Dividende von 3'/, Prozent (im Vorjahr Kaiser, 16 Jahre ast, Dienstmädchen dahier. b i ff e n. 2i/i ^Poisdam^Ä.^Febr.'' lieber den Nachlaß des Bankiers ßnffkflllfH öft HCÖfllltiflll* Washington, 2L Febr. B u r?b a 11 e r, welcher dieser Tage Selbstm 0 rd beging, wurde £)ilt|nU,Ull Vtk UU Kl l VIU Haus stinimte dem Ge etzentwurf, detr. den Schutz deS h« Konkurs eröfmei. Ter Vermögensfall soll mu dem Zu° (Anonyme An,ragen bleiben nnbernasichtigt.) Präsidenten, zu. n e n S p p a t r eY/9^ Adnnobcr 20 Febr. ^Ter^Aufsuhlsrat der'^Hannoverschen hat sich hier unseres Wissens bisher noch nicht entwickelt. Im all- erfunden. Der Apparat soll, wie es heißt, in oer draht- m .n ? b U 1 e n - e i e 1H cü a f t beschloß der Generaloersam.n- gemetne.t hält man die in Berlin bestehenden Bestimmungen für tosen Telegraphie eine völlige Revolution ^rvorrufew M wiw für das lausende Geschäftsjahr eine Dividende von 5 vEt. vorbildlich. Danach muß dort bei kleineren d. h. aus 3Zimmern besteht in der Hauptsache aus zwei mit Quecksilber gefüllten S 6^7^.Im^«»ovÄlagen. bestehenden Wohnungen bereits am 1 jO«art«gfie mittelst deren der Erfinder sehr starke Schwing- 9 Köln, 20. Febr. Der Aufstchlsrat des Sch a aff Haus en -bet mittleren,.11^11^611 (3—4 ^mmer) "?ussen2Ztmtner ws hervorbringen kann, wodurch eine Verbindung auf schon Bankvereins beschloß, der am 4 April statlsinde.iden 'Eags 12 Uhr, uiid bet Zimmer un^et ^gestellt wird. Generawerjamnilmtg die-NerteUung ÄeMbXSS« Caraeas, 21. Febr. Aus A.araeaibo wird berichtet, 5 P ro zent u.tb die Erhöhung des Aktienkapitals auf Alk. 100 Mill. | ^o„d5n ohne Etercsnt bei. Papierkorb. Wenn Sie wollen, daß haß die revolutionären Generäle Montino und wir von Ihren Zusendungen lllotiz nehmen, müssen Sie unbedingt Salamai vorn General Gomez de Pachecoo geschlagen Ihren Naiiieil auf das Alaiiiisiript setzen. worden sind. Der Kampf dauerte drei Stunden. ES gab I zahlreiche Tote und Verwundete. Eine Menge Waffen unb Munition siel den Regierungstruppen in die Hände. — Die Zoll-Einnahmen für Maren, welche an Bord von 92Ä drei Tampsern nach La Gnayra gebracht wurden, beziffern 99'70 sich auf 250 000 Bolivares. Falschmeldting, Fäl» sch ü na des M a"t u r t l ä t s z"e u g n i s s e s und unbemgten rragens einer Uniform zu 12 Di 0 naten schweren, verschärften Kerkers ttnd Adels v e r I u st. Todes-'Anzerae. Statt jeder besonderen Anzeige. Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, daß unser geliebtes Söhnchen und Brüderchen Ernsti Friedrich heute nachmittag nach schwerem Leiden im Alter von 6 Jahren sanst entschlafen tft Im Namert der trauernden Hinterbliebenen: Ludwig Jung HL Heuchelheim, den 20. Februar 1903. 0800 Die Beerdigung findet Sonntag den 22. d. Mts., nachm. l‘/e Uhr, vom Srerbehause, Bachstraße 12, aus statt. Holz-Versteigerung. Donnerstag, den 26. Februar, von vormittags SP/, Uhr an, soll im Anneräder Gemeindewald in den Abteilungen 14 C Barraken und 28 Fichtenstrauch nachoer- zeichnetes Holz versteigert werden: A. Bau- und Werkholz: 17 Eichen-Slämme, 2,74 hu haltend, 6 Birken- „ 1,49 , , Wagnerholz 12 Nadel- „ 3,70 , „ 23 Eichen-Derbstangen, 1,81 fm haltend, 19 Nadel- , 1,91 , 6 rm Hainbuchen-Nuhknüppel, 12 /f Buken- , B. Brennholz: 10 rm Buchen-Schettholz, 26 , y Knüppel, 63 , Eichen- und Birken-Knüppel, 20 w Nadel-Knüppel, 1600 Buchen-Wellen \ - ,, „ 4250 Eich-n. . ) Durchforstung, 100 Nadel- „ 32 rm Buchen-, Eichen- und Nadel-Stockholz. Bemerkt wird, daß das Bau- und Werkholz von mittags 12 Uhr an zur Versteigerung kommt und in nächster Nähe der Ganseburg lagert. Die Zusammenkunft ist aus der Grün- bergerstraße, Kreisstraße Einschnitt Annerod—Gießen. Annerod, den 20. Februar 1903. Gcoßherzogliche Bürgernlcisterei Annerod. Horn. 1651 öekannlmachung. In das Genossenschafts-Register wurde heute bezüglich des landw. Konsum-Vereins Beuern 11 e. G. m. u. H. eingetragen: Heinrich Lindenstruth H zu Beuern ist an Stelle deS verstorbenen Direktors Konrad Sommerlad IV für die Zeit bis zur nächsten Wahl bestellt. 1636 Gießen, am 19. Febr. 1903. Großhcrzogliches Amtsgericht. Nutzholz- Versteigerung im Grotzh.votanifcheu Garten Freitag den 27. d. Mts., vormittags 9 Uhr, sollen im hiesigen Großh. Botanischen Garten 5 Ahorn stamme, zirka 2*/i fm haltend, und ein Ulmeustamm von »/, fm meistbietend versteigert werden. Anzusehen täglich. 1648 Gießen, den 21. Febr. 1903. Die Direktion. Stöbt. Schlachthaus. Freibank. Heute und Montag: 1468 Gqjevliriltz ÖO Pfg. StzvkkkSkislh ÖO pfg. fulbfltifii) 50 pfg. la. Braunschweiger Cervelatwurst r Pfund „tu 1.30 und jK, L40 la. Braunso weiger Rotwurst per Pfund 65 la. Westfälische Mettwurst per Pfund 85 H la. Braunschweiger Leberwurst per Pfund Ji 1.10 la. Brannschweigor Mettwurst per Pfund 1.20 hochfeine Qualitäten ttk.Btriß Bahnhofetraaee 27. Llndeaplati 12. VEGETÄLINE Alleinige Fabrikantin: Rocca, Tassy & de Roux.G.m b.H. Hamburg. 1631 PFlANZENBUlTER Krone aller Speisefette mit und ohne Automat bester Qualitäten firammophon-Plalteg größte Auswahl enrpfiehlt zu vorgeschriebenen Fabrikpreisen 1642 D. Kaminka Uhrmacher 18 Marktplatz 18. __ • ' " T’-------' C^töff •Farben zum Selbstfärben giftfrei! emp&fhlt 1613 Adolf Bieler, Vlotorla-Drogerle. Marktstrasae 5. Wagenverkauf! Empfehle mein reichhaltiges Laaer in Geschäfts-, LuxuS- und Amerikaucr-Vageu, neue und gebrauchte, in groß. Auswahl. Fr. Grauer, Wagenbauer, Butzbach. 458 Heilung garantiert. Ifoffnässen Sofortiger Ertulg bei jedem Alter u. Geschlecht durch neuestes, patentiertes Verfahren. Zeugnisse u. Prospekte frei durch Herrn. Marburg, Frank- fart a. M., AllsrhailMfeastr. 76. Sftwihmn ^^hlt fich in«. außer dein Har,je. 0794] Neustadt 59, 11. Telegramm! Hlicsen-^iano-Hrchester (Fabrik Wolfg. Blesfiug, Uater-Kiruach) ein wahres Prachtwerk, habe heute aufgestellt. Niemand sollte versäumen, dasselbe zu hören. Hch. Schneider, 1649 am Oswalds Garten. Neue Matjeshäringe und neue Kartoffeln frisch eingetroffen. 1604 Eberhard Metzger. 1625 G. m. b. H. Berlin, Auguststrasse 19. Für unsere Nähmaschinen unter 6 Jahre t Fabrrfider unter 2 Jahre / baranue zu konkurrenzlos billigen Preisen suchen wir solvente Vertreter und geben Probemaschinen einzeln ab. Spurt Maschinen- und Fahrradwerke Chorinski la. junge I Schnittbohnen i 2 Pfd.-ÜOBe 30 j an la. Wachsbohnen । 2 Pfd.-Dose 45 an । la. junge Erbsen 2 Pfd.-Dose 42 «1 an Schnittspargel mit Kopien 2 Pfd -Dose 1 Mk. Suppenspargel zart 2 Pfd.-Dose 85 H Suppenspargel 2 PuL-Duae 65 H Stangenspargel 2 Ptd.-D.vMl.20an alles bis zu den feinsten Qualitäten. Prima Franz. Erbsen (E. Moitrier, Metz) Erbsen und 1626 Karotten Tomatenpuree Steinpilze Champignons Trüffeln. Wr.tata Bahnhofstrasse 27. Lindenplatz 12. Landwirtschaft!. Lehr-Anstalt und Lehr-Molkerei zu Braunschweig, Madamenweo 158-180 _______ GründLAusbild.z. Vor- reuuilWBr’ waltor ReohnnngsL, Amtssekretär. Molkereibeamten; sicher., kostenlos. Stellennachweis, Lehrplane, Prosp., Verdhiszeitung grat u. fr. durch Direet. Krause. Tu 10 Jahr.2218Besucher AürKogelltevyaöer. Echte Harzer jggrJ Kanarienvögel figV fernste Sänger, ein- getroffen. Berkaus im < » ,Lindenhos^ |0790 d. Hause. [0799s Steinslr. 88, I. Magenleidenden teile ich aus Dankbarkeit gern und unentgeltlich mit, was mir von jahrelangen, qualvollen Magen- und BerdauungS- befchwerdeu geholten hat. 66 A. Hoeck, Lehrerin, Sachfeuhanfeu b. Frankfurt a.M. ZU uevkitufcn 0803) Eine Ladeneinrichtung, 1 Kücheufchrauk, 1 gr. Koffer zu verk. Dammstraße 39, 2 Tr, Bratenfett | abzugeben. Hotel Viktoria.^ 1431] Gut erhaltene, gewund. eichene Treppe drei Teile, zusammen 24 Tritte, wegen Umbau billig abzugeben. Ernst Vloedner, SelterSweg. Haus in Metzen Bahnhofstraße, grrte Laae, zu verkaufen. [1297 Wo? sagt die Expedstion d. Bl. 1 Wohnhaus mit Vor- u. Hintergarten, Grün- bergerstr. gelegen, zu verkaufen. Op. tun. Nr. 1586 an die Exped. Eme gut erhaltene [1329 zweistöckige Bretterst alle mit Fenster und Türen. 7 Ifb. m lang, 3*/i m breit u. 8 m hoch, billig abzug. ErnstBloedner,Seltersiveg. Liittclgrches Hans, zu jedem Geschäft passend, zu verkaufen. Näh. bei d. Exp. [1588 ftflhrrnh wenig gebraucht, sehr UllyilllV/ gut erhalten, billig zu verkaufen. Näheres Grünberger-- straße 13, H, nachm. 1—2. |0780 Blaue Pfautauben wcitze Perrücken, schw. u. rote Elstertümmler biü. abzug. [0791 L. Schneider, Franksurlerstr. 18. Verl'chredenes 1 Ladentheke sowie ein Ladeuschrank zu kauf, ges. Off. unt. Nr. 0808 a. d. Exp. Sonntag den 22. Februar: Grotze Kappenfihung im Schiffevbergertal. Anfang 5 Uhr. 1641 Dominos werden billigst ver- liehen bei 283 H. Tichy, Jo SelterSweg 43. J&r Masken- Anzüge u. Dominos preiswert zu ver- X leihen 417 Fw (geöffnet täglich bis A—N» abends 10 Uhr) bei W. Karabach Sanzleiberg 9, am Brandplatz. ö»m Bügeln wird unter Zusicherung feinster und prompterer Bedienung angenommen. [976 Fr.K. Hüitenberger, SelterSweg 22. ßn|d flieht Selbstgeber reellen uvlU Leuten. Klcufch, petlin, jviilielwshavkllkrtr. 33 n. Rückp. |l6til Für eine ättere, zeitweise leib. Dame wird Pension mit Verpflegung gesucht. Eigene Möbel sind vorhanden. — Offerten mit Preisangabe unter Pension 1646 an die Expedition d. Bl. in feinsten Kreisen eiiige- vllullll führt, finden lohnenden Nebenerwerb durch Verkauf berühmt. Marke Tee. Gefl. Off. unt. LU.8048anKab,llMeIk,K«»dorserb. ______________|1440|_____________ wünscht sofort junge, hausl. erzog, makellose Dame nur groß. Bcrm. Off. von Herren (auch ohne Verm.) m. gut an ,GIQckstern\ BerHnS.42.[|4>6 0767[ Wer leiht 200 Mark gegen gute Sicherheit? Näheres m der Expedition ds. Blattes. (IDer leiht einem verheir., fleiß., nüchL jg. Alaun 20 Mk. ob. giebt ihm Ard. ? Off. u. 0793 a. Exp. 1637] Am 18. Februar wurde auf dem Wege Bahnhof-Neuen- fw^irt^irteasHHie Mit Inh. verloren. Wiederbring. erb. gute Belohn. Nah. L d. Exp. Giessener Konzert-Verein. VI. Konzert in der Turnhalle Sonntag den I. März 1903, abends 5‘/3 Uhr präzise mit einer Haupt-Probe am Samstag dem 28. Februar 1903, abends 5V2 Uhr präzise. Dirigent: Herr Grosk, sc ülerkarte 5u Ffg. 1644 Vollständige Texte 20 Pfg. Turnverein. sonickz ben 22. Fcbrinir, non liachinittsus 4 Uhr ab, in der Turnhalle: Karnevalistisch. Konzert mit großem, humorWchcm Programm. Eintritt ä Person 25 Pfg. Nur für Mitglieder. 1411_____________________Ter Vorstand. Grosser Maskenball Faftnachtsdienstag. Abends 7 Uhr im Caf6 Leib. Große 1606 Gruppenaussührungcn Herrenkarten 60 Pfg. Damenkarten 40 Pfg. Gallerie 20 Pfg. Mitglieder mit Familien frei. Fechtverband Giessen-Lahr. Merz-ciiih, Giessen. Sonntag den 22. Februar, nachmittags von 5 Uhr ab findet in dem neu renovierten und festlich geschmückten Saale der „Stadt Marburg" 1385 Kappensitzung mit Ball statt. Reichhaltiges Programm. Gäste sind willkommen. Eintritt frei!______________Der Vorstand. Liebigshöhe. Sonntag, den 22. Februar: 0779 Große Tanzbelustignng. Eintritt frei! Anfang nachmittags 4 Uhr. Eintritt frei! WW7- 8 Manu Streichmusik. Zur Ludwigsburg. Heuchelheim. JBfcäpA Sonntag den 22. Februar: Großer Maskenball mit Kappensitzuug 1579 >9^* im Saale C. Kruee. Abfahrt 3.25 Ahr zritöcrthalvahu. Nur geladene Gäste haben Zutritt.. eeeeeeeeee BMiiMlritoi® Im Stricken u.Anstrickm von Strnmpstv empfehle «h mich angelegen lechft KtriLgarnesbrSrÄüsIttAech habe td) ftetS ooiräng B0r Preise billigst. Ernestine Höpfnei Gruadergerstratze 17. I!**•*!■■ för reisende HOSPIZ Damen evang. Schwesternhaus, Giessen, Jolumnesstr. 7. T. C. § Heute, Samstagabend, Faschingkneipe. Verein Amicitia. Fastuachtdtenötag: Carnevalistifcher Abend mit Musik im Pereinslokal. Antang 7 1 Uhr. 0792 Der Dorstand. Moutag abend 78 bei Kamerad Arnold. Dienstag, 24.Februar, abends 8 Uhr, im Sälchen des Cafe Ebel: üaiarn.familirnabniÄ