GESEES X Heutige Yummer umfaßt 14 Seiten. 19 0 Die N euwahl des Vorstandes wurde vor- - genommen; dieser setzt sich einschließlich der durch Kooptation ° zugezcgenen Herren für das lausende Jahr wie folgt zu- sammen: Kommerzienrat Richard Aoenanus-Gau-Algesheim, : Dr. L. Beck-Biebrich a.RH., Dr. G. v. Brüning-Höchst a. M., Direktor Brunk-Ludwigshafen, Konimerzienrat G. Dyckerhoff- Biebrich a. Rh., l^onlnwrzienrat Fr. Fchr-Flach-WieSbaden, Direktor Hering-Gustavsburg, Kommerzienrat Heyligen- staedt-Gießen, Kommerzienrat George Heyne-Offenbach, Direktor Hummel-Hochheim, Direttor Kohn-Frankfurt a. M., Hans Kopp-Frankenthal, Kommerzienrat P. Melchers-Mainz, Hermann Mohr-Mannhemi, Direktor Pauli-Frankfurt a. M., Josef Reinach-Vtainz, Geh. Kommerzienrat Julius Römheld- Mainz, Direktor Ugö-Kaiserslamern, E. Weismüller-Bocken- heim, Dr. v. Voß-Darmstadt. Zum Vorsitzenden wurde Dr. Beck-Biebrich und zum itellvertretenden Vorsitzenden Kommerzienrat Dyckerhoff-Biebrich, zu Rechnungsrcvlsoren Dr. v. Fritzsche-Frankfurt a. M., Oskar Schimmelbusch-KaiserSlautern und Direktor Ugs-KaiserS- lautern wieder-, bezw. neugewählt. Hierauf hielt Profcffor Dr. Bie rmer-Gießen einen ein- stündigen Vortrag über das Thema: „Die Entwickelung des deutschen Rerchsbankwesens." Der Redner knüpfte an daS 25jährige Jubiläum der deutschen Reichsbank an und bezeichnete die von der Reichsbank selbst heraus» gegebene JubiläumSschrrst als eine Publikation, die von geradezu klassischem Werte sei, und der die deutsche Bank- litteratuc kaum etwas Aehnliches zur Seite zu stellen habe. Er schilderte kurz die Zustände im deutschen Notenbankwesen vor Gründung des Deutsch-n Reiches und bis zur WährungS- und Bankreform und kritisierte namentlich die Zersplitterung auf dem Gebiete der Notenmission. Im Gegensätze hierzu wies er auf die großen Verdienste hin, die die ehemalige Preußische Bank, die Vorgängerin der Reichsbank, in den Zeiten von Krediterschütterungen imd kriegerischen Ereignissen der gesamten Volkswirtschaft weit über die Grenzen Norddeutschlands geleistet habe. Der Vortragende ging dann zu einer kurzen Darstellung der deutschen Valutareform über und beleuchtete den innigen Zusammenhang des Währungsproblems mit der Notenbankorganisation. Eingehender wurde dann das Bankgesetz mit seinen verschiedenen Novellen dargestellt und die Entwickelung deS Notenmonopolgedankens in seinen einzelnen Stadien besprochen. Biermer ist ein überzeugter Gegner der Verstaatlichung der Reichsbank, weil er sie frei oort dem Einfluß der Staatsfinanzen und mächtiger politischer Interessentengruppen ivissen will. Die Verwaltung und Organisation der Reichsbank, ihre kräftige Diskontpolitik, den 'Ausbau ihres Filialnetzes, ihre Kontrolle über die konkurrierenden Privatnotenbanken erklärt Redner für geradezu musterhaft, und er giebt der Reichsbank in dieser Beziehung den Vorzug vor allen anderen Zentralbanken der großen Kulturstaaten. Einen breiten Raum nimmt in dem Vortrag der Vergleich zwischen dem britischen direkten Kontingentierungssystem und dem deutschen indirekten Notensteuersystcm ein. Das deursche System, so suchl Biermer darzulegen, sei zweckmäßiger als das englische. Aber trotzdem halte er die Zeit für gekommen, mit der Einrichtung der Notensteuer ganz aufzuräumen. Diese Einrichtung sei viel zu mechanisch, denn sie mache keinen rechten Unterschied zwischen der Größe des Geldbedarfs und seiner Art. In der Zukunft könnte die Notengrenze, die jetzt ganz regelmäßig an den Quartals- und Jahresschlüssen überliefert werden muffen, zu einer bureau- kratischen und prioatwirtschaftlichen Diskontpolitik führen. Das müsse vermieden werden. Herr Professor Biermer schließt seinen Vortrag mit einer Würdigung der außerordentlichen Verdienste, die sich die Reichsbank m der wirtschaftlichen Depression der letzten Zeit erworben habe, und erklärt, daß die deutsche Nation diesem großartig geleiteten Jnstitiite gerade jetzt zu unendlichem Tanke verpflichtet sei. Ans Atüöt unö Land. Gießen, den 21. Januar 1903. ** Eine Regulierung der Fluchtlinie der „Neu» f’tabt" scheint uns aus mannigfachen Gründen höchst wünschenswert. Besonders störend ist das Haus Nr. 16,19. Wie wir Ate dcmschr Aiotte in Venezuela. Ueber die Raa,richt, wonach das deutsche Kanonenboot Panther" das Fort San Carlo frei Marrrcarbs beschossen haben sollte, ist, wie wir bereits in unserem heutigen Morgenblatte meldeten, noch keine amtliche NLeldung ein- octrvifm. Daß ein Gefecht vor Maracaibo pattgehabt haben tonnte, wird keineswegs bestritten. Voraussichtlich wird es sich um Verhinderung des Transportes von Debens- nuittein über die Lagune von Maracaivo gehandelt haben. 5>er Präsident Castro hatte bekanntlich vor ürrzem die Einfuhr von Kaffee usw. von der kolumbischen Grenze aus nmei) Venezuela betrieben. Der kürzeste Weg nach Caracas süihrt über Maracaibo und die Lagune, die gegenüber diesem y'Lsen biu geringste Breite auswestt. Das Voruringen des jisLnonenboorcs bis nach Maracaibo ist w.g.n der gering Wasserrieie und der Umitfe nur unter L jjen u..., u.t. bei Künftigen Winden möglich, und toiHfu qi Cic Zollkampfe gewesen sei. Lebhafte Zustimmung rechts. Ebenso scharfen Tones bezeichnete der Angegriffene diese Behauptung als „unwahr", bis Präsident v. Krocher mit seiner nicht aus dem Gleichgewicht zu bringenden Ruhe sich ins Mittel legte und um die Bezeichnung „unrichtig" bat, worauf der Zwischenfall in milde Heiterkeit sich loste. Auf die Eingabe der Leipziger Studentenschaft ist jetzt oom sächsischen Kriegsminister folgende Antwort ein gegangen: Auf die Eingabe erwidere ich ergebenst, daß ich den in ihr bekundeten Willen, das gute Einvernehmen zwischen Studenten und Offizieren zu festigen, mit Freuden begrüßt habe. Daß uci dem Offizierkorps der Armee derselbe Wille besteht, beweist der Umstand, daß tatsächlich Duelle zioifchen Studenten und Offizieren nur feiten vorgekommen find. Um fo weniger dürfte jetzt Veranlassung vorliegen, wegen etwaiger Zweikampfe zwischen Offizieren und Siudenten befondere Vereinbarungen zu treffen. Was insbesondere den Wunsch anbelangt, dem Säbel vor der Pistole den Vorzug zu geben, so vermag ich dem nicht näher zu treten. Ter Zweikampf i st gesetzlich verboten und strafbar, es ist dayer ausgeschlossen, daß ich zur Regelung der Art und Weise des Zweikampfes die Hand bieten kann. erlittet tlgttch außer Lonmagl. Dem (Siegener Anzeiger werden tm Wechsel mit dem hessische* Landwirt die Siegener FamiUem Hatter viermal in der Woche beigelegt. Rotationsdruck nl vertag bei Brüh l'sehen Umverl.'Buch- u.Siein- brucferei (Pietsch Erden) Redaktion, LxpedMoa and ®ruderet; Echutpratze 7. Adresse tüt Depeschenr Anzeiger Vtehe«. F^rnlplechanikblußAr 51. Aus dem preWscherr Parlament, Sin anderer parlamentarischer Mitarbeiter schreibt uns tmterm 20. Januar: 3m preußischen Abgeordnetenhaus ist eine angenehme «erunderung au bemerken: Die Herren auf der Rechten, öte fönst die Stirn in dräuende Falten legen, wenn auch nur beiläufig von der Rot der Landwirtschaft die Rede war, machen jetzt unverkennbar den Eindruck der Behaglichkett. Zufrieden ist der Mensch ja selten — aber wer da sagt: „Es läßt sich leben", kommt der Zufriedenheit schon recht nahe. Der Zollta ri s mit den Konzessionen an die Landwirtschaft hat die Umstimmung bewirkt. Welch' anderes Bild vor Jahr und Tag! Da wäre ein Agrarier toi« Herr v. Staubt) bei seinen Ausführungen über die Landwirtschaft von einem viel lebhafteren Chorus unterstützt worden, als es heute geschah. Herr v. Staudy hatte noch mancherlei zu wünschen, aber die politischen Freunde kargten ganz au fällig mit den „Sehr wahr!" und „Sehr richtig!" Der Redner bot die wärmsten Tone auf, die ihm Aur Verfügung tehen — fröhlich strahlten ringsum die Mienen. Wie em „Symbol der Verständigung" sah es aus, daß Herr v. P o d die lski und Herr Möller am Ministertisch so einträchtig unb vergnügt und so lange sich unterhielten. Landivirtschast und Handel in trauter Gemeinschaft. Allerdings, diese beiden Minister sind zurzeit auch am wenigsten der parlamentarischen Kritik ausgesetzt. Dem neuen Herrn im Ministerium der öffentlichen Arbeiten, Herrn Budde, wurde heute von den beiden nationalliberalen Rednern, Abg. v. Eynern und Abg. Prof. Friedberg, höchst dringlich die Frage vorgclegt, wie er denn über die Kanal Projekte denke? Hartnäckig, schweigt sich die Staatsregierung hierüber aus. Diskret senkt Frhr. v. Rheinbaben den Blick, und alle am Negierungstisch Sitzenden scheinen von dem Gedanken beherrscht: Warum nur wird dies unopportune Thema immer wieder aufs Tapet gebracht? Die Frage nach der Kanalvorlage ist bei Regierung peinlich, oder es müssen alle Zeichen trügen. Mit ganz anderem Eifer wird die P o l e n p o l i t i k feilem» der Regierung begründet und verteidigt. Zwei Minister nacheinal'.der, den Finanzminister und den Minister des Innern, rief Herr Dr. v. Jadzewsky mit feiner Polen- rebe — sie war diesmal nicht so heißblütig, wie bei anderen Gelegenheiten — in die Schranken. Den „Fall Löhning" erledigte Finanzminister Frhr. v. Rheinbaben ziemlich kurz. Er habe nicht gemußt, daß sich Herr Löhning mit der Tochter eines Feldwebels verlobt hatte. Das politische (polcnfreundliche) Vcryalten Löhnings sei bcfdinmenb gewesen für die Maßregelung. Daß die ausgezcicynete, pointierte Darlegung des Adg. v. Eynern besonders auch im Zentrum Eindruck gemacht hatte, bewies eine sehr eifrige Erwiderung des Zentrumsabg. Kirsch gegen seinen rheinischen Landsmann. Herr Kirsch nahm die llnterstützung dec Polen durch das Zentrum in Schutz» Abg^ Go t hein von der Freisinnigen Vereinigung hatte durch seine Ausführungen den bekannten sreikonservativen Abg. Frhrn. v. Zedlitz in Harnisch gebracht. Zum Schluß der fünften EtatSerörte- rung gab es eine kleine Sturmszene in dem sonst so ioylli- schen Abgeordnetenhaus. Frhr. v. Zedlitz stellte schneidenden Tones, in Form einer „persönlichen Bemerkung" mehrmals fest, daß Herr Goihein im Reicystag notorisch der eifrigste Helfershelfer der Sozialdemokraten bei der Obstruktion im Amerikanische Enten kommen jetzt wieder massenhaft über den „großen Ententeiche geflattert. Unverkennbar ist das Bestreben, gegen Deutschland Stimmung zu machen. Selbstverständlich ivissen die Nordamerikaner über die Vorgänge an Bord des „Panther" noch weniger Bescheid als wir, da die Meldungen von dort ihren Weg zuerst nach Deutschland nehmen. Eine kleine Blutenlese amerikanischer Sensativnsdepeichen, von denen wohl keine einzige auf vertrautem Fuße mit der Wahrhett steht, schließen mir hier an: New v or k, 20. Jan. Die Vertreter von England und Italien gedenken mit der Konferenz wegen Venezuela nicht auf die Ankunft Speck von Sternbnrgs zu warten. Die Forderungen jedes Landes sollen separat erledigt werden. Die Ansprüche von Privatpersonen sollen zuerst daran kommen. England und Italien werden eine angemessene Garantie annehmen und keine Barzahlung verlangen. Sie wollen angeblich auch keine Fortsetzung der Blockade. Deutschland soll aufgefordert werden, der Aufhebung der Blockade zuzustünmen. Newyork, 20. Jan. Die Blätter berichten ziemlich einhellig, daß der „Panther"-Zwijchenfall die maßgebenden Kreise in Washington sehr beunruhige. Derselbe biete der Jingo-Presse reichlich Gelegenhell, Deutschland mala fides Vorzuwersen. Der deutsche Gesandte in Venezuela v. Pilgrim ist unterwegs nach Washington. Nach einer Meldung des „Herald" ist dem Angriff des deutschen Kanonenbootes „Panther auf das Fort San Carlo bei Maracaibo eine Rekognoszierung am Lande, ausgeführt durch drei Abteilungen Soldaten, vorausgegangen. Das venezolanische Fort schoß 11 7mat auf den „Panthe r". Deutsches Keich. Berlin, 20. Jan. Ter Kaifer hatte heute im Reichskanzlerpalais eine Unterredung mit dem Grafen von Bü lo w und Körte später im Schlosse die Borträge der Chefs )es Marinekaoinetts, des Admiralskabs unb des Militärkabinetts. — Im prenß. Unterrichtsministerium wird die Ausarbei- ung eines Gesetzentwurfs vorbereitet, der für Spezialärzte eine befondere Approbation vorsieht. —। Cie preußische Regierung hat auf die Denkschrift )er ba! irischen Regierung in Sachen Tortfehung der Main-K -nalisierung >nt cg nk m n g n w. r t Tie kommissarischen BerHandlung: > Dürften demnächst wieder ausgenommen werden. Ausland. zu besttmmter Zeit geboten. Aus diesem Grunde kann vielleicht die Rückkehr des „Panther" eher erfolgt fein, als es sonst erwünscht gewesen wäre. Direkt falsch ist die in der amerikanischen Presse auf- getauchte Behauptung, daß die Beschießung deutsckierseits vor einer Woche geplant seP um noch vor Eintreffen des amerikanischen Gesandten Bowen in Washington zu einer Aktion zu gelangen. Es sind von Berlin aus derartige Befehle nicht ergangen. Auch die übrigen Leistungen der „Selben Presse", wie der angebliche Selbstmord des Kapitänleutnants Lae necke, der vom Kaiser yv rückberusen sein sollte, um sich wegen Versenkung der venezolanischen Schiffe zu verantworten, ftnd völlig aus der 2 u f t gegriffen. Die bisher getrogenen Maßregeln zur Durchführung der Bl o cka de haben sich nach offiziöser Darstellung als notwendig erwiesen. Eine Rückderufung des genannten Offiziers ist nicht in Frage gekommen. Eine Verminderung ursprünglich zur Blockade be)iimmter Schiffe ist nicht einaetreten. Die Heimkehr der beiden Schulschiffe „Stosch" und „Charlotte" hat mit einer Reduzierung der Seestreitkräfte nichts zu tun und erfolgt auf Grund des lange vorher festgefetzten Reifeplanes, der beiden Fahrzeugen auch den Aufenthalt in den venezolanischen Gewässern gebot. Tie Rückkehr ist notwendig, damit die Sce- tabetten die vorschriftsmäßige Fähnrichsprüfung ablegen können. Der unterwegs nach Venezuela befindliche Kreuzer „Sperber", der zur Verstärkung eintrifft, hatte' übrigens nur einen geringen Schaben am Ruder auszubeffern, der einen Zeitaufenthalt von 48 Stunden erfordere. Paris, 20. Jan. Zm heutigen Ministerrot ließ Ministerpräsident Combes im Einvernehmen mit den Ministern Zelletan unb Rouvier einen Gesetzentwurf unterzeichnen, urch welchen den notleidenden bretonischen Sardinen-, ischern eine außerordentliche Unterstützung von 500 000 Francs gewährt wird. Minister Telcasss brachte den Bericht der französischen diplomatischen Agenten über die Lage in Macedonien zur Kennttiis. Frankreichs Aktion gehe ortgesetzt dahin, durch ganz bestimmte Reformen eine Verbesserung des Loses der macedonischen Bevölkerung zu erzielen. Ein Gelbbuch über die macedonischen Angelegen- jeiten ist in Vorbereitung. — Man versichert hier, daß Großfürst Paul Alexandrowitsch zum römisch-katholischen Glauben überzutreten beabsichtige. Ter Großfürst, der gegenwärtig in Rom weilt, soll bereits die hierzu notwendigen Schritte unternommen haben. — Ter konservative Deputierte Graf de Mun übermittelte der Zeitung „La Cvoix" zwei Schreiben, die er vom Provikar Guebrianc von Südsutschuen in China, und vom Monsignore Tunand, Bischof von Südsutschuen, erhielt. In den Schreiben wird behauptet, in China mache sich eine neue Boxerbewegung bemerkbar, welche sehr ge- fährli ch zu werden drohe. Tiese neue Bewegung sei . Luit den F ührern des Boxeraufstandes von . .Ldi, wilcye in Sctschoan angeblich im Exil, i l l i'ch feit aber mit Ehren überhäuft, k>m bviaiit ui int. man schweige über die B. ivegung,! hören, waren lange Verhandlungen im Gange zur Errichtung Zweites Blatt. ISS. Jahrgang M-rtwoch «1.Januar 1 »03 Gietzener 2ln jeiaer M General-Anzeiger " 1=3T Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen MW jeigenteil: pnn« Beck. weil durch derarttge Nachrichten gewisse finanzielle Kvm- binattonen gestört werden würden. Graf de Mun bemerkt, er halte es für unerläßlich, die öffentliche Meinung über die in beiden Briefen geschilderte äußerst schlimme Lage der Christen in Südchina anf^uklaren. Wittelrynnlsche KabrikäntnÜPsrei^ Mainz, 20. Januar. In der am 15. d. M. unter dem Vorsitz des Dr. Beck- Biebrich hter stattgehabten ordentlichen Generalversammlung des Mittelrheinischen Fabrikanten-Vereins gelangte zunächst die Rechnung für 1902 zur Vorlage. Nach dem hierüber erstatteten Bericht haben, nach dem „Rhein. Kur.", die Einnahmen im verflossenen Jahre 14 094.76 Mk. und die Aus- gaben 5631.11 Mk. betragen. Der Voranschlag weist in Einnahme den Betrag von 15 251.65 Mk. und in Ausgabe bei reichlicher Dotierung der einzelnen Posten den Betrag von 8360.00 Mk. auf. Der voranschlagLmäßige Ueberschuß beträgt demnach 6891.65 Mk. NDMs für Sattler. der Zeit vom 3. bis 14. Februar L IS. wird von bei un^rieidinctcn Behörde bei ausreichender Beteiligung em Dteilier- fur« Mi m Lberhcsicn ansässige, selbständige oattlei meuter unter Stnq bes Herrn LoniS Ävlztu. tu Vroß-Kelda (Po t Lbrnta»- haukn) abgehalten. In diesem Kurs wird den Teilnehmern Oe- leaenbeil geboten, Kummete »ind Unterkummele nach iÜ!aß unler Anleitung du fertigen. Ta? crforberltche Handmerk^eug t|t nut- »«bringen. Tas UnterrichtSgcld von 5 Mark ist zu ^Smn de Kursus von iebem Teilnehmer zu entrichten Unbenutlelte Te nehmern kann auf vorherige Vorlage entsprechender Zeugnisie e Beihi e zur Bestreitung der Köllen des üigemhalts gewählt wer Gesuche nm Zulassung zu diesem KurS sind an uns zii rlch.en. Darmstadt, im Januar 1903. Grshherzogliche Z^ralstekle für die Gewerbe. 1'rniU.iul‘t ** 24.90 . 91.90 . 77.80 . 94.20 . 218.80 194.80 . 138 — . 147.90 159 20 . 148.50 16 40 181.50 216.50 . 181.— . 176.70 . 102.40 . 91.90 . 102.55 . 91.90 . 101.30 . 100 50 . 103.15 101.55 . 102.— . 103.50 ' 81*90 . 30 25 . 131.80 46.— 8a/Q Mexikaner . . 4 der Zug noch im Jahren war, ab, stürzte hm und kam unter die iüäoer, lvrlche ihm über den Leib gingen, Reichtanleihe do. Konsole , do . . Hvesen ^rbeitrrbfiöfßintg. 2S.lcn, 20. Janiiar. Tie Zahl bei et u § ft ä n b i g e n Schneidergehilfen und Stückmeister bat sich heute nm etwa 1000 vertnehrt. Nunmehr sind etwa 90 Prozent aller Schneider- nchilicit ausständig. Es kam zu mehreren ZwtschenMeti, wöbet insgesamt 7 Verhüllungen vorgeuomuren würben. Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gcrueiude. Donnerstag, den 22. Januar, abenbs 8 Uhr, im unteren Konsirmanbensaäl, Kirchstraße 9, Blbelsiunbe. Tiare. 3. __Pfarrer Scheunemann. eines natürlich in die rechte Baufluchtlinie zu rückenden Neu- < Laues an dieser Stelle, die aber in den letzten Tagen leider < gescheitert sein sollen infolge der Uneinigkeit der beiden Be- 1 sitzer des Hauses. Vielleicht greift jetzt die Stadtverwaltung । helfend und fördernd ein, um diesem ganz offensichtlichen Miß- ! Lande ein günstiges Ende zu machen. . , 1 ** Kronbauerscher Quartettverern. (Wohl- I tätigkeitskonzert am Sonntag, den 25. Januar.) Es dürfte nicht allgemein bekannt fein, daß der genannte i Verein mit seinem Konzert einer Anregung der Stadtver- , waltung entspricht, die vor einigen Jahren an den Verein , das Ersuchen richtete, sich in den Dienst der Wohltätigkeit zu stellen. Der Ertrag sollte einen bereits vorhandenen Fonds stärken und erweitern, da er für seinen Zweck, der darin besteht, den Kindern unserer unbemittelten Mitbürger . bei kaltem Winterwetter das im Hause oft nicht vorhandene bescheidene Morgenfrühstücr in der Schule teilhaftig werden zu lassen, niemals ganz ausreicbte. In diesem Wmter, der besonders hart auftritt, ist daher das für Sonntag geplante UnternetMen geradezu ein Bedürfnis, und der Verein kann wohl hoffen, diesmal eine besonders hohe Summe erringen zu können. Wir möchten aber hierbei darauf Hinweisen, daß das Ktonbauersche Quartett nicht etwa, auf den guten Zwecc pochend, so ad libitum einige Lieder zum besten geben wird, o nein! Ter Verein und sein tüchtiger Dirigent Leopold Geller an der Spitze, haben in fleißiger, ernster Arbeit sich große Aufgaben gestellt, und wer sich ber Mühe unterzieht, das Programm im Inseratenteil nachzulesen, wird davon sehr rasch überzeugt sein. Frau Dellwidt, die Gattin des bekannten Gesangslehrers am Hoch-Konservatorium in Frankfurt, des Nachfolgers von Stoahausen, hat freundlichst ihre Mitwirkung zugesagt. Aua) das dürfte manchen veranlassen, das Konzert zu besuchen, da die junge Dame nicht nur über schöne Stimmmittel verfügt, sondern auch mit diesen auf das weiseste zu ) dealten unb walten versteht. . . & . •* Der hiesige Ortsgewerbeverein ist, wie wir hören, drauf und dran, sein Projekt, einen eigenen Bau zu errichten, zu verwirklichen. Man beabsichtigt, wie mir hören, u. A. die Einrichtung von Ladenlokalen unb von Räumen zur Ausstellung von Mustern aus den Geschäfts-Betrieben der Mitglieder. Das Gebäude soll nach dem Plane auch seine eigenen Bibliotheksräumlichkeiten erhallen. Es wäre recht erfreulich, wenn dieser Plan zur Ausführung käme. Doch hat man leider immer noch fein passendes Grundstück gefunden, aus dem der Bau errichtet werden könnte. Hoffentlich läßt sich diese Kalamität bald überwinden durch irgend ein günstiges Angebot. , Ettinghausen, 20. Jan. Unser Torf ist, wie wir im Hungener Blatte lesen, wegen der plötzlichen Versetzung unseres Pfarrers Röm Held, welcher bei uns fthr beliebt war, in größter Aufregung und Erbitterung gegen einige Leute. Es kommt öfters zu heftigen Auseinandersetzungen. So kamen auch am ^aniötagabcub zwei Bürger in einer Wirtschaft in Streit; im Verlauf desselben nahm der eine ein Sodawasser-Flaschchen und hieb seinem Gegner das Nasenbein entzwei. Ter Getroffene lies blutend nach Hanse. Pfarrer Römheld ist ein freundlicher Mann und tüchtiger Redner, und hier von jung und alt geliebt und geachtet. ~ Darmstadt, 20. Jan. Die gestrige Strafkammer- Verhandlung gegen den Studenten an der Technischen Hochschule, Franz Rewack von Posen, hatte ein Vorkomm, ms in dem „Cafs Zentral" hier zum Hintergrund. Dort fühlte sich anfangs Februar ber Angeklagte, der Mitglied der „©precia", einer jüdischen Farben tragenden Verbindung ist, von dem jetzigen Einjährig-Freiwilltgen Studenten Willy 3% OberhesHf-n . . . 4% 0<‘8terr. Go'drei te 41 2% Oestorr. aiiberrente 4% Ungar. <5oldrento . 40, Haben Rente . . 4’,% Portugies n . . ■0/ ortug»tis« n; . . 196 0. Türken ... Pürkenluee .... 4% Uriech. Monopol -Anl. 41 „ 96 äuHHert» A.gwfnoi sodaß der Tod sofort eintrat. London, 21. Jan. Hier sind Nachrichten eingetroffen, wonach ber amerikanische Gesandte Bowen von Castro ermächtigt ist, die Z 0 l l e i n n a h m e n von V e n ezuela als Sicherheit sur die Erfüllungen der Verpflichtungen Venezuelas an die ausländischen Mächte anzuoietcn. Caracas, 21. Jan. Ter Jnsurgentengeneral R i er a hat die Stadt Eoro nach Mitternacht angcgrissen. Ter Kampf dauerte 10 Stunden. Auf beiben Leiten gab es zahlreiche Toie und Verwundete. Ter Schaden ist bedeutend. Tie Revolutionäre wurden zurückges^lagen. — Mit großer Spannung jiel/t man den Brnhanrnungen in Washington entgegen, da die Notlage zunimmt und die Preiie fur Lebensmittel noch iuimer steigen. TetephonisCtoer kursier 21. Januar lin3 Zandet und Uerkehr. ÄoUuwühchast. ttafsel, 21. Jan. " Von beute ab eilolgk die Auszaylung ber pro 1901s02 auf 3 Prozent sestgejetzten Tivtbenoe der großen Halider Straßenbabn-Attieir-^eiellicha t. — Warsteiner Grubcnwerke. Es wird darauf aufmerksam gemacht, baß am 28. er. die Frist zum Bezüge Der Vorrechtsaktien der Warsteiner Gruben- und Hütteniverle Qbläult und daß Die bis dahin zwecks Zusammenlegung nicht euigereichien Atiietl für trastloS erklärt werden. — Ter AufsichiSrat der Aktien - GcseLfchast Wcgclin u. Hübner, Maschmemabrtk und Eisengießerei, hat beichlosseiß der demnuchst statrsinbenden Generalverjummlung für 1902 eine Tivu dende von 9 Prozent vorzitschlagert. - Gelfeu^rchenrr Bertzwerk. Im Tezember 1902 betrug ber Einnahme-Ueberschuß ber Getjenktichener BergweikS-Akt-ieii- Gesellschaft 1 890 555 Mk. gegen 1 029 987 UJit. im 9iouembcr 1902 und 1 584 545 Mk. im De^uü-er,1901. Sport. Baden-Baden, 2q. Jan. Zum Präsidenten des. Internationalen ^lubs mürbe Graf Engelbert von 5iirft_enberg= ^erbringen, als 1. Vizepräsident Prinz Hans zu Hohenloye-Oebiingen gewaych ~ _____ Arbeitsnachweis der Stadt Gießen Gartenflraße 2 (Bürgermeistereigebäude) Zimmer Nr. 14. Der Arbeitsnachweis bat die Aufgabe, zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern (Arbeitern jeakicher Art, Dienstboten nnd Lehrlingen) unentgeltlich Arbeit zu vermitteln. An den Werktagen von 8 bis 1 Uhr unb von 8 bis 6 Uhr geöffnet. Es können eingestellt werden: 1 Maschinenschlosser, ber einfache Dreherarbeiten verrichten kann, 1 Hausburfche, 21 Dienstmädchen für sofort (Gießen), 2 Dienstmädchen für sofort nach auswärts, 6 Dienstmädchen für 1. Februar (Gießen), 1 Dienstmädchen für 15. Februar (Gießen), 1 Dienstmädchen für 1. März (Gießen), 1 Haus- unb Kindermädchen für 1. April (Gießen), 1 Köchin für 1. April (Gießen), 1 landwirtschaftl. Magd für sofort nach auswärts. Lehrlinge: 1 Schreiner, 2 Friseure, 3 Schlosser, 1 Sattler nach auswärts. , Es suchen Arbeit: 3 Bäcker. 1 Metalldreher, 1 Gla er, 1 Ofenfchlosser, 1 Bauschlosser und Kunstschmied, 1 Maschinenschlosser, 1 Schmied, 1 Wagner, 2 Schneider, 1 Schreiner, 2 Ta^ldhuer, 1 Dienstknecht, 2 Fichrlnechte, 1 Kellner, 5 HauSburschen, 1 Schreib- gehüfe, 4 HauRraueti, 1 Kinderfräulein, 1 Waschfrau, 1 Flickerin. Lehrlinge: 3 Kaufleute, 1 Schreiber.______________________ Bekanntmachung. Heute wurde dahier ein gelb und weiß gedecktes Ochsen- talb herrenlos betroffen. Der Eigentümer wird aufgcfordert, seine Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen. Gießen, den 20. Januar 1903. Großherzvgliches Polizeiamt Gießen. Hechler. BctannLMKchrrng. In dem Auffichtsrat der in unserem Gesellschaftsregister eingetragenen Aktiengesellschaft Hessisch-Rhetnischer Bergbau- verein zu Berlin mit Zweigniederlassung zu TraiS-Horlof^ haben sich nachbenannte Aenderungen vollzogen: Geheimer Justizrat Baist, Gießen Oberbergrat Bilharz, Berlin Bekanntmachung. Die an Dienstboten bewilligten Prämien rönnen von Mittwoch de« 21. l. Mts. ab bei unserer Kasse in Empfang genommen werden. , Gießen, den 19. Januar 1903. Der Direktor der Spar- und Leihkasse Gießen. Wiener. ______ Holz-Versteigerung^ $ei'CXben: 26. Januar l. I., vormittags 10- funft erteilt der Großh. Forslwart Büttner zu Langd. Eichelsdorf, den 19. Januar 1903. Großherzogliche Lbersörsterei EtchelSborf. T r a u t w e i n. u Hesekten-Urüfung. Die diesjährigen Gesellen - sinben in den Monaten März und ^lpril statt. An derselben können alle jungen Handwerker auS den Orten: Heuchelheim, Arese< Aiten-TuscL, Großen-Buseü, Beuern, Hausen, Burrhars5fell-en, Watzeuborn-Steurberg, LuuggöuH, Leihgestern, Kletu- Lindcn, Großcu-Linveu, Trotze, Rödgen, Annerov, Gardenteich tetlnehmen, deren Lehrzeit spätestens am Schluß der Prüfungen beendet ist und für ivclche leine JnnungS- sind ausgeschieden, Baumeister Albert Bohn, Direktor Otto Hofmann, Rentier Karl Schenner, sämtlich zu Berlin, sind neu gewählt und eingetreten. Hungen, den 17. Januar 1903. 69-1 _______Großber^oglubeZ Amtsgericht _________ Betauntmachmrg. Es wird hierdurch zur öffentlichen Kenmitts gebracht, daß in unserem feuer- und diebeöfichcreu Tresor noch einige Depositensächer zu vermieten sind. Otähere Auskunft wird von unseren Kafsenbeamten erteilt. Gießen, am 17. Januar 1903. 646 Der Direktor der Spar- und Leihkasse Gießen. Wiener. Prüfungsausschüsse bestehen. Anmeldungen zur Prüfung sind unter Benutzung deS vorgeschriebcnen Formulars (bei dem Unterzeichneten erhältlich) bis zum 1. März d. I. an den unterzeichneten Ausschuß zu richten. Die Prüfungsgebühr beträgt 3 Mark und tst mit der Anmeldung an den Unterzeichneten einzusenden. Wir machen insbesondere darauf aufmerksam, daß die Ablegung der Gesellenprüfung u. a. al» Vorbedingung für die Anleitung von Lehrlingen und die Führung des Meistertitels ersorderltch ,st, ihre Versäumnis daher spater empfindliche Nachteile rm Gefolge hat. Gießen, den 20. Januar 1903. , Ar PriiMMW« bcs LrlsxmcrbevcmuS ju wcßM. Trabör, Varsitzender. Verdingung. Tie Fuhrleistungen für daS städtische Gas- und Wasserwerk Gießen wie msbejonbere das Abfahren der Kohlen (Deren Jahres- menge ungefähr 100000 Ctr. beträgt) vom Bahnhof m Das Gas- wert emsMlieblich Einladen in die Wagen unb Entleeren an XJrt unb Stelle, soll für die Zeit vom 1. April 1903 bis 1. April 1906 Angebotsvordrucke sind auf unserer Buchhalterei erh^llllch, woselbst auch die verschlossenen Angebote bis zum 31. d. Alts., vormittags 11 Uhr, einzureichen sind Gießen, den 19. Januar 1903 Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen. Otto Bergen. «d Dtzhch-Vklük'iMIIg ber Gräfliche Oberförfierei ArnSbnrg. Mittwoch den 28. Januar, nach Zusammenkunft 10 Uhr vormittags am Jägerpfad, Straße Lich^utzoach, werden aus den Distrikten Hain, Deckelborn, ^eisc und 4—9 n tf 5 0 e 67 8 132 5 65 31-43 14—30 35—57 7—13 7—11 Buchen „ 7,67 , Fichten g 30,20 , Hard veicheigert: I. Stämme: Nch-n mit 65,61 f», 4-16 lang, 27-63 em Durchm, Weißtannen 4,58 „ • -- » - r Kiefern und Lärchen mit 21,86 tm, 3 -1 m 0. 16—28 om Durchm. 4 f . .. Kirschbaurn, Esche und Dnke m,t 1.60 fn-, 6-11 m lang, 18-30 cm Durchnu 11 Stangen: 1010 Fichten mit 76,18 fm, 1., 11. Sparren und Leiterbaumen). 94,3 rm FichtenreiSstangen (Latten). 2,3 , Eichen-Werkscheitbrocken. und HI. 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Mts. nachinilags 3 Uhr versteigere ich Meuenweg 28 (im Löwen) Haus- und Küchengeräte aller Att ioroie eine größere Partie Schuhwaren j.ivangsmerse gegen bar. Gießen, den 21. Januar 1903. 7708] Seipel, Gerichtsvollzieher. Heinrich Klotz, DtäuSbnrg 17. LStzOlsbilttcr 9 Pfd. X 10,50, Lllllöblltttt » Pv>. X 8,70, täglich frisch und franko unter Nachnahme versendet 698 I. B. Lietmeyer, Em-büren Garantie: Zurücknahme. < lirft 1 'lischt ff Unb ID' öumcns. len)« W-löh-sk- empfiehlt Wildhäudler »Hel. Cafe Leib. Donnerstag den 22. Januar, abends: Mctzrlfuppe. wTw 24 Preis-MedaillenI “SL. ümiarherg-BoonekanT. lfUNß. ALM L>lW3b«l.*dW’ „ 7.50 „ bis 12.— „ 10.75 „ 15.- „ bts 20.— „ „ 7.50 ii n 8« „ 6.- „ 12.- Gegp. 1846t Anerkannt bester Bitterlikör! Statt. Schlachthaus. Freibank. Heute und morgen: 650 MMdl 52 i*f8- 3ch»"i''kSeisch 54 Pfg. Bou morgen ab: «6 pfg. AmpslliMmi SdianfraPrage 4 Jäc Per-yn empfiehlt täglich frisch: Schlagrahm. — Süssen Rahm Sauren Rahm. 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Donuerstag, deu 22. d. wild. nachmittags 2 Uhr versteigere ich ilteueiuoeg 28 (im Löwen) 13 in Sammt, ca. 32 m blaues, grüues, rotes, weißes und schwarzes Tuch, sowie 30 ui verschiedene Futterstoffe zwaugsweue gegen bar. Versteigerung bestimmt. Gießen, den 20. Januar 1903. 677 Seipel, Gerichtsvollzieher. Die Zusammenkunft ist mittags 1 Uhr beim Lmdenbaum am Ruhberg. Gcoßen-Linden, am 16. Januar 1903. Großherzogl. Bürgermeisterei Gcoßen-Linden. Leun. 628 Brennholz- Verfteigerung ain Montag, de» 26. Januar er. von vorm. 9 Uhr ab in dem Feht'fchen Lokale ü Mexikaner , . i/ Ciunesen eftri», 66-uckvrt . . »di Lloyd , . reditakuen . , . isionto-Konimandii, annslädt r Bank . reedi oer Bank . . er'iner Hande-igee. , 4terr Stanubatin . , imbarden . • • » ttnwibabn . . . . ift. Acre..... hum , • . • • pflier .... Tendern: ro ’g uni« I “m bis i®5LU I Aus unserem Inventur-Ausverkauf SSK- l!llb „ i^Ld*** ' »•<* Möbelfabriklager. 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