*ei*k 706 m der 11 Mn, xchitzW sW MW „ Seitz». l!m (2- Grosiii «u,.,711 • Leitung 'Her™ C'K, _ Elntfitt u Müs “ laufe« ober zu pachte« gt* acht. Ausfühckche Anerbim tbeten unter T. N. 1473 n laaaensteiniVoglerMKölfi.p' Kaste- Aeiiiqe u. Dillen ptetirotn pi wi< littei di (ßtWW'li ates 1(1111)1) b« W. Kante Lauzletberg 9, am&tmW ■* Dominos veröen bißigft Der« e^n bei 283 EL Tichy, elterSweg 4L. z««ge Tame W n seiner gesMg lebender pj MWllWW- Cfferten unter 91t. °276 v Die frrnehition dieses Llanes, Jagdanteil Uebernahme einet g |W1 zu *7 i tvunscht l"i 2aine «■ pfltli hiAA.«.« Geld-ktzI htbiflcn Serien »J JW, «Ä fe&iä Achtung! fteiem Gummck eitiktgi. 1 Schnaps u c*nd.®- ’ ÄfiSSjL- SHÄK! SÄST« ,ul jww^s^a -MM Mittwoch, 21. Januar 1903 153. Jahrg. Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. Die „Gießener Zamüieirblätler" werden dem Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt. Der hessische Landwirt" erscheint monatlich einmal. Gießener Anzeiger Verantwortlich für den allgemeinen tdü P. Wittko; für den Anzeigenteil: H. Beck. Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universuätsdruckerei (Pietsch Erben), Gießen. General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt fite den Kreis Sietzen. Parlamentarische Verhandlungen. SLachdruck ohne Vereinbarung nicht gestattet. Deutscher Reichstag. 242. Sitzung vom 20. Januar. !f Ahr. Das Haus ist sehr schwach besetzt. Am Bundesrathstisch: Graf Bülow, Graf Posa- dowskh, von Goßler, Frhr. von Thielmann u. A. Präsident Graf Ballestrem erbittet und erhält die Ermächtigung, dem Kaiser zum Geburtstag die Glückwünsche des Hauses dtwzubringen. Die erste Berathung des Etats wird fortgesetzt. Abg. von Bollmar (Soz.): Die sozialdemokratische Partei verwirft jede unnothig Machtenrfaltung nach Außen und jede Aben- teuer-Politck. Gleichgiltig ist uns jedoch deshalb die auswärtige Politik nicht, wir sehen die auslvärtigen Beziehungen durchaus nicht von einem kleinlichen Gesichtspunkte aus an. Ich würde mich sogar sehr freuen, wenn mal von unserer auswärtigen Politik etwas Gutes, für das Volk Ersprießliches zu melden wäre. Leider ist es aber bei unS ganz anders. Auch in der auswärtigen Politik finden wir ein fahriges Wesen, einen Mangel an Stetigkeit, man drängt sich in geradezu aufdringlicher Weise an die andern Mächte heran und erweckt dadurch Mißtrauen. Denken Sie nur an den Boererckriegl Da hat die Haltung unserer Regierung stets im direkten Widerspruch mit dem Willen des Volkes gestanden. Wir wünschen gewiß gute Beziehungen zu England, aber wir hätten doch eine andere Haltung einnehmen sollen, wir hätten Englands Freundschaft nicht in so überschwänglicher Weise suchen dürfen. Von dem chinesischen Abenteuer will ich nichts weiter sagen, ich berufe mich auf das, was im Vorjahre gesagt ist, hoffentlich kommt diese faule Sache bald ganz zum Abschluß. Und wie ist es in dem Konflikt mit Venezuela? Wir werden in der Spezialdebatte erschöpfende Auskunft über alle Phasen dieses Konflikts verlangen müssen. Wir hoffen, daß auch diese Affairc, in der keine Lorbern zu holen sind, bald zu Ende geht, und daß wir hier keine Neuauflage des mexikanischen Abenteuers erleben werden. Was Frankreich verlangt, so dürfen uns die Reden der Helden des traditionellen Phrasenthums vom Schlage Andres nicht beunruhigen. Hat doch erst kürzlich auch bei uns der preußische General Liebert eine Rede gehalten, in der er geradezu sein Bedauern darüber ausspricht, daß der Friede schon so lange gedauert hat. Was würden wohl unsere ^Alldeutschen sagen, wenn ein französischer General so geredet hätte? Erfreulicher Weise haben sich trotz solcher Reden unsere Beziehungen zu Frankreich gebessert, der französische Sozialist Jaures hat sogar vor den Revancheideen gewarnt. Herr Schädler stellte es gestern so dar, als ob der Dreibund nichts werth wäre, wir müßten auf eigenen Füßen stehen. Das verstehe ich nicht recht, oder sollte Herr Schädler schon jetzt eine Entschuldigung haben vorbringen wollen für die Bewilligung neuer Militärvorlagen? (Heiterkeit.) Was nun die innere Politik anlangt, so ist unser ganzes Finanzwesen so verworren und entspricht so wenig den Grundsätzen. einer gesunden Finanzpolitik, daß es unmöglich so weiter gehen kann. Der Schatzsekretär stellte es freilich so dar, als ob unser Finanzelend so eine Art von unentrinnbarem Schicksal gewesen wäre, das wir gar nicht hätten vermeiden können. Sehr mit Unrecht I Unser Finanzelend ist nichts als die unausbleibliche Folge unserer bisherigen Finanzpolitik. Die Mehrheit, besonders das Ceirtrum, ist für die schlechte Finanzlage verantwortlich. Von allen Seiten wird allerdings Sparsamkeit gepredigt, aber das haben wir schon so oft gehört, daß wir keinen Werth mehr auf solche Reden legen können. Gefpart werden muß in erster Linie am Militär- und Marine-Etat. Solange dies nicht geschieht, wird unsere Finanzlage nicht besser werden. Ich traue aber der Mehrheit nicht den Willen und die Kraft zu, daß sie den Etat so zustuht, daß wir ohne Defizit auskommen und die Zuschußanlechcn verschwinden. Dabei ist aber doch die Art, bleibende Ausgaben durch Anleihen zu decken, direkt verfassungswidrig. Solche Praktiken mögen in die venezolanische Finanzgebahrung hineinpassen, aber nicht in die des deutschen Reiches. (Sehr richtig! bei den Sozialdemokraten.) Jetzt, wo die Matrikularbciträge etwas höher geworden sind, klagen die Einzelstaaten, aber die Ueberschüsse aus den Ueberweisungen in früheren Jahren haben sie mit großer Befriedigung in die Tasche gesteckt. Eine wirksame Reichsfinanzreform ist nur möglich, wenn man sich zur Einführung direkter Reichssteuern entschließt; gegen eine Rcichs- finanzreform mit vermehrten indirekten Steuern aber nehmen wir fchon jetzt Stellung. Eine Reichseinkommensteuer ist sehr Wohl möglich, in ihr liegt absolut keine Vernichtung der Selbständigkeit der Einzelstaaten. Ich glaube auch nicht, daß der Widerspruch gegen sic allgemein ist. Auch Herr von Riedel hat die Reichseinkommen- fteuer nicht in Bausch und Bogen verwerfen wollen. Ich komme jetzt auf Fragen der inneren Politik und gehe zunächst ein auf gewisse Kundgebungen hochpolitischen Charakters. Die Swinemünder Depesche ist für unsere Verhältnisse höchst bezeichnend, weniger durch den sachlichen Inhalt als im Hinblick auf das konstitutionelle Recht. Sie geht aus von dem Präsidenten des deutschen Bundes, der den „Namen" deutscher Kaiser führt. Dieser Ausdruck war ja dem Reichskanzler nicht angenehm, er hat dagegen j remonstrirt, aber es ist ein Ausdruck der deutschen Reichsverfassung, auf die der Reichskanzler ja große Stücke hält, also wird er sich Wohl damit abfinden müssen. Ich war erstaunt über die Antwort, die der Reichskanzler auf die Swincmünder Geschichte gab und über die Art, wie • er sein parlamentarisches Gewissen zu erleichtern suchte. Es handelt sich hier um eine Sache, die sich gar nicht anders verthcidigen läßt, als durch Ausflüchte, durch Ersetzung Der. Begriffe durch eine Fülle von leeren Worten. (Sehr richtig! links.) Auf diesen Weg hat sich der Kanzler begeben. In seiner ganzen Rede befindet sich nicht ein einziger Satz, der staatsrechtlich oder logisch haltbar ist. Das bairische Centrum hat in seinem Grimm über den Fall eines ihm dienstbaren Ministers sein Müthchen an der Kunst gekühlt. Auf die materielle Seite der Sache gehe ich nicht ein, formell befand sich die Centrumsmehrhcit zweifellos im Recht; und keine außcrbairische Seite hatte ein Recht, sich in die Sache hineinzumischen. Die Reichsverfassung billigt dem Kaiser nicht das Recht zu, sich in innere Angelegenheiten der Einzelstaaten ein- zumengen. Wie würde das preußische Abgeordnetenhaus es auf- gefaßt haben, wenn der Prinzregent oder irgend ein Herzog oder Großherzog seiner Entrüstung übet dessen ablehnende Haltung gegenüber der Kanalvorlage Ausdruck gegeben oder etwa dem König von Preußen einen Beitrag zu den Kosten des Baus zur Verfügung gestellt hätte. (Sehr gut! bei den Sozialdemokraten.) Der Reichskanzler meinte, cs handele sich um einen Meinungsaustausch zwischen Freunden. Ja, dann brauchte die Sache doch aber nicht veröffentlicht zu werden. Jedermann weiß doch, daß das Wolffsche Bureau keine amtliche Nachricht veröffentlicht, die nicht vorher die Bestätigung der Regierung gefunden hat, ja bei der die Regierung nicht den eigentlichen Antrieb zur Veröffentlichung giebt. Die Frage, wie die Nachricht an Wolff gekommen ist, ist also nicht mir nicht unbedeutend, sondern sie ist der springende Punkt bei der ganzen,Angelegenheit. (Sehr richtig!) In diesem Falle hat aber das Wolffsche Bureau die Veröffentlichung nicht nur vorgenommen auf direkten Befehl (Hört, hört!), sondern gegen den Willen des Telegramm- empfängcrs und zum Ueberfluß am Schlusie noch mit einer Fälschung operirt, indem München als der Ausgangspunkt der Veröffentlichung bezeichnet wurde, während es in Wirklichkeit Berlin war. (Hört, hört!) Wenn der Reichskanzler meinte, man sei in München gar nicht empfindlich über die Veröffentlichung gewesen, dann muß er einen merkwürdigen Begriff von der bairischen Gutmüthigkcit haben. Die offiziöse „Augsburger Abendzeitung" sagte: Das Wort „Ueberraschung" sei auch nicht annähernd erschöpfend, um den Eindruck zu kennzeichnen, den die Veröffentlichung auf den bairischen Hof gemacht habe. Trotz manches Vorangegangenen habe man dergleichen denn doch nicht für möglich gehalten." (Hört, hört!) Es fft nur ein Glück, daß man sich in Baiern noch nicht die preußische Handhabung der Majestätsbeleidigungsparaaraphen zu eigen gemacht Hai, sonst hätten in jenen Tagen die Gerichte viel Arbeit bekommen. Die Wirkung des Telegramms ist für das bairische Centrum nur günstig gewesen. Das Telegramm und die Veröffentlichung hat ihm wieder aus der Patsche hcrausgeholfen, denn vorher war-seine Stellung im Lande schon erheblich erschüttert. Für mich ergiebt sich aus der gestrigen Rede des Kanzlers nur, daß er bei der Sache wieder völlig ausgeschaltet war (Heiterkeit), daß auch er durch sie völlig überrascht wurde. Es ist ja nicht das erste Mal gewesen. Wenn es sich hier um einen Eingriff in frembc Landesrechte handelt, so sind durch die Reden, welche gehalten wurden im Zusammenhänge mit dem Fall Krupp--- Präsident Graf Ballestrem (unterbrechend): Herr Llbgeordncter, der Wirkliche Geheime Rath Krupp war ein Privatmann und nichts weiter. Die Verdächtigungen und Verunglimpfungen, die ihm vor seinem Ende, zu Theil wurden, liegen ebenfalls ganz auf privatem Gebiete. Die Trauerkundgcbungen und Sympathiebezeugungen, von wem sie auch ausgegangen sein mögen, betroffen auch nur private Gefühle, und ich werde es nicht dulden, daß der Fall Krupp hier im Reichstage gelegentlich der Budgetberathung behandelt wird. Ich bitte Sie, sich danach zu richten. Abg. v. Bollmar (fortfahrend): Herr Präsident! Es handelt sich nicht um den Fall Krupp. Ich habe lediglich die Absicht, eine bezw. zwei Reden des Kaisers, die in authentischer Form im „Reichs-Anzeiger" gestanden haben, zu besprechen, und zwar nicht, um auf die Person Krupps zu kommen, sondern, um die Folgen zu schildern, die jene Reden gezeitigt haben. Präsident Grcff Ballestrem: Ich bleibe bei meiner Entscheidung. (Oho! bei den Sozialdemokraten.) Die Reden sind privater Natur, wenn sie auch im „Reichs-Anzeiger" gestanden haben. (Lärm bei den Sozialdemokraten.) Ich kann es nicht erlauben, daß bei dec Berathung des Etats Privatsachen zur Sprache gebracht werden. (Andauernder Lärm bei den Sozialdemokraten; Zuruf: Es handelt sich um politische Reden gegen unsere Partei!) Abg. v. Bollmar (fortfahrend): Ich bin selbstverständlich, wenn Sie mich zwingen, außer Stande das zu thun, was ich für recht halte; ich stelle aber fest, daß sogar der Grundsatz, den der Präsident selbst aufgestellt hat, daß im „Rcichsanzeiger" veröffentlichte Kaiserreden hier besprochen werden dürfen, nicht mehr eingehalten wird, und daß wir im deutschen Reichstage nicht einmal mehr so viel Freiheit haben, wie in öffentlichen Volksversammlungen. (Lebhafte Zustimmung bei den Sozialdemokraten — Rufe: Unerhört!) Präsident Graf Ballestrem: Dieser Grundsatz galt nur für öffentliche Angelegenheiten, und eine solche liegt hier nicht vor. (Großer Lärm und Widerspruch bei den Sozialdemokraten. — Zu rufe: Man hat uns beschimpft!) Lassen Sie mich doch aussprechen! Der Herr Redner wird mir zugeben, daß ich ihn bei seinen Ausführungen über das Swinemünder Telegramm mit keinem Worte unterbrochen habe, ich bleibe aber dabei, daß der Fall Krupp hier nach keiner Richtung erörtert werden darf. (Lachen bei den Sozialdemokraten; Zuruf: Der muß Ihnen doch sehr unangenehm fein!) Abg. v. Bollmar (forffahrend): Ich wiederhole, daß ich den Fall Krupp mit keinem Wort zu erwähnen gedenke. Ich gedenke nur über die Folgen jener Reden zu sprechen. (Zuruf: Unsere Partei ist in diesen Reden beschimpft worden. — Abg. Ulrich ruft: Wir find beschimpft worden, als Vertreter der Arbeiter!) Ich werde also die Kruppsche Angelegenheit nicht behandeln, weil es sich um eine Privatperson handelt; aber die Reden bestehen aus zwei Theilen, und der eine Theil ist ein Pronunciamiento gegen die Sozialdemokratie, und den allein beabsichtige ich zu besprechen. Präsident Graf Ballestrem: Ich bleibe bei meiner Entscheidung. (Anhaltender Lärm. — Zurufe bei den Sozialdemokraten : Was ist das für eine blödsinnige Komödie! — Heißt das die Rechte wahrnehmen, die der Reichstag seinem Präsidenten übertragen hat! — Das ist Mißachtung unserer Rechte! — Man sollte doch lieber einen Hofmarschall zum Präsidenten wählen!) Abg. v. Bollmar (fortfahrend): Der Reichstag überträgt dem Präsidenten doch nur Rechte, um die Mcinungsfteihcit zu schützen, nicht aber, um sie zu unterdrücken. Präsident Graf Ballestrem: Wie er seine Rechte wahrnimmt, ist seine Sache. (Erneuter großer Lärm bei den Sozialdemokraten. — Zurufe: Das haben wir im Dezember erfahren! — Pfuirufe.) Abg. v. Bollmar (fortfahrend): Es wird dem Herrn Präsidenten entgangen sein--- Präsident Graf Ballestrem: Ich bitte, jetzt nicht mehr meine Anordnungen zu kritisircn. Abg. v. Bollmar (forffahrend): Wenn der Präsident mich hätte ausreden lassen, so würde er vernommen haben, daß ich gar nicht von ihm, sondern von dem Vicepräsidenten sprechen wollte, der gestern auf seinem Stuhle saß. Herr Büsing hat dagegen nichts einzuwenden gehabt, daß Herr Schädler gestern auf die Sache zu sprechen kam, indem er die Huldigungsadressen der Arbeiter erwähnte. Was einem Ccntrumsabgeordneten recht ist, muß mir doch billig fein. Präsident Graf Ballestrem: Das war etwas ganz Anderes. (Erneuter Lärm bei den Sozialdemokraten. — Zuruf: Da hört doch Alles auf!) Abg. o. Bollmar (forffahrend): Ich bin in der unangenehmen Lage, sagen zu müffen, daß wir im Reichstag weniger Rechte besitzen, als Volksversammlungen und Zeitungen. (Zustimmung bei den Sozialdemokraten.) Präsident Graf Ballestrem: Ich bitte nochmals, meine Anordnungen nicht zu kritisiren. Ich bin gerecht gegen Jedermann, ich würde sonst, wenn Sie in Ihrer Kritik meiner Anordnungen fort- fahren, in die traurige Lage kommen. Sic zur Ordnung rufen zu müffen. (Lachen bei den Sozialdemokraten.) Abg. v. Bollmar (forffahrend): Herr Präsident, ich versichere Ihnen, daß mir nichts ferner liegt, als Ordnungsrufe zu provoziren. Ich habe stets das Bestreben, mich innerhalb der Grenzen des Zulässigen zu halten. Aber ich muß sagen, daß, wenn man mir einfach i einen Maulkorb anlegen will in einer wichtigen Angelegenheit, ich mir ba§ nicht bieten lassen darf. Präsident Graf Ballestrem: Das können Sie nicht sagen; es 1 handelt sich nur um einen Punkt, den ich nicht zulasten kann und < damit---(Die folgenden Worte des Präsidenten gehen in i i dem nun entstehenden großen Lärm der Sozialdemokraten bet* - verloren.) 3 Abg. v. Bollmar (forffahrend): Es handelt sich um eine hoch- - wichtige politische Angelegenheit, die monatelang daS tzanze Reich, . ja die ganze Welt erfüllt hat, und man verbietet mir ihre Be-> x sprechung, während man die Besprechung der Swinemünder An- 5 gelegenheit zugelassen hat. Allerdings ging diese Besprechung von t einem Abgeordneten des Centrums aus . . . t Präsident Graf Ballestrem: Herr Abgeordneter v. Vollmar, i diesen Vorwurf hätte ich nicht erwartet, daß ich das Centrum be- x günstige. Ich habe Sie den Fall Swinemünde viel ausführlicher e besprechen lassen, als ihn Herr Schädler besprochen hat. Ich habe ) Sie nickt unterbrochen. Also, ich bitte Sie, doch solche Sachen nicht e vorzubringen. Ich ersuche Sie, aus Ihren Ausführungen den Fall x Krupp und alles PaZ, was mit dem Tode dieses Ehrenmannes zu- I sammenhängt, auszuschalten. Z Abg. v. Bollmar (fortfahren): DerSwinemündcr Fall ist mit e vollem Recht in breitester Ausführlichkeit hier besprochen worden^ , und dabei hat er nicht einmal im Reichsanzeiger gestanden. Und hier läßt man mich nicht zu Worte kommen, wo es sich darum Ham z delt, Beschimpftmgen gegen eine Partei von mehr als zwei Million 3 nen Wählern zurückzuweisen. (Lebhafte Zustimmung bei den Sog^ > Ich werde jetzt in meiner Kritik der Rede des Reichskanzlers forti fahren, denn die ist ja vom Präsidenten bisher noch nicht verboten c (Heiterkeit bei den Soz.) Der Vergleich des Kaisers mit anderes - Staatsbürgern in Beziehung auf die Redefreiheit ist sehr Unglück/ lich, viel näher hätte ein Vergleich des Kaisers mit den Beamte« nach dieser Richtung gelegen; und der Beamte hat bekanntlich it - Preußen nicht das Recht der freien Meinungscnißerung. Wem ‘ der Reichskanzler es nicht hindern kann oder will, daß derartig« Reden bei uns zur ständigen Einrichtung werden, so muß eS sick doch fragen, ob das der Monarchie nützlich oder schädlich ist. Jet ! bin der Ansicht, daß die Zahl und das Aussehen dieser Redcrk im umgekehrten Verhältniß zu ihrer Wirkung stehen. In den zahl/ " reichen Versammlungen, die über diese Reden gehalten sind, hat mat fein Blatt vor den Mund genommen, soweit dies überhaupt bei uni . möglich ist. Nur noch eine Frage an den Reichskanzler! so gan^ ) nebenbei, nämlich ob er dafür gesorgt hat, daß die Antworten, dil • die Arbciterverfammlungen auf die Reden und Kundgebungen gc/ : geben haben, und welche zum Theil an den Kaiser direkt telegraphnck r sind, ob er also dafür gesorgt hat, daß diese Aeußerungen auch zitz ' Kenntniß des Kaisers gekommen sind, damit er auf diesem Weg/ die Wahrheit darüber erfährt, wie man im Volke über solche Kuno/ . gebungen denkt. Oder steht etwa der Reichskanzler auf dem Stand/ , ounkte, daß er das den Berichterstattern bei Hofe überlasten darf, i die Fürst Bismarck einmal verglichen hat mit dem Hora^ : scheu Pharmacopolae Jatrones et hominum hoc genus. (Heiterkeit/ . Der Schutz, den die Strafgesetzgebung dem Fürsten gewährt, haj l zur Voraussetzung, daß er nicht persönlich in den Streit der Parteien eingreift; cs würde aber zu einem unwürdigen Vorrecht wer/ t den, wenn es dem Fürsten gestattet sein sollte, aus sicherer Ver« f schanzung gegen Andere Beleidigungen zu schleudern. Das kam t die öffentliche Moral nur zerstören. Es giebt nur zwei Möglichkeiten in der Entwicklung des Fürstenthums, entweder wird et , weiter ausgebaut auf dem Boden des Konstitutionalismus oder et l führt zum Bonapartismus. In England ist der erste Weg betrete« ' worden, und nur so ist möglich gewesen, daß sich das Land in Ruh« entwickelte. Ganz anders vollzog sich die Entwicklung in Frankreich : Da versuchte es ja Napoleon der Kleine eine Zeit lang mit den oersönlichen Regiment. Welches Ende das gefunden hat, das wisset : Sie ja. Ich wünsche und hoffe, daß die Entwicklung sich bei uni nach Art der englischen vollziehen möge: eine ruhige organisch/ Entwicklung, aber nicht eine Entwicklung in Formen, die zuw ; Bonapartismus führen, wozu wir leider jetzt eine Reihe von ■ Zeichen und Ansätzen haben. (Lebh. Zustimmung bei den Soz.j Üm diese ruhige Entwicklung herbeizuführen, ist cs vor Allem noth, i wendig, daß wir ein Ministerverantwortlichkeitsgesetz erhalten, dem die jetzige Ministerverantworflichkeit steht nur auf dem Papier, Wir werden zu Beginn der nächsten Legislaturperiode einen solche, Gesetzentwurf einbringen. Herr Schädler ist gestern auch auf das Wahlrecht zu spreche, gekommen, er meinte, es scheine, daß man es zur Wahlparole gtf erheben gedenke. — Wir brauchen keine Wahlparole. Die Herren (zum Centrum) haben sich derart hier im Reichstage geführt, baf sie uns die Wahlreden vorweg genommen haben. Während der Zolltarifkämpfe haben eine Reihe von Centrums- und sogar national-liberalen Blättern sich in feindseligen Aeußerungen gegen das allgemeine gleiche und geheime Wahlrecht ausgesprochen. Ja, es sind sogar Vorschläge gemacht, das Wahlrecht abzuändern. Dal (Senfrum hat sich an diesen Angriffen gegen ba§ allgemeine Wahlrecht zwar nicht bethciligt, aber die Abwehr war eine sehr laue, erst jetzt erklärt das Centrum, daß es feinen Traditionen nicht entsprechen würde, das Wahlrecht anzugreifen. Leider hat das (Sen< trum so viel schon von seinen Traditionen aufgegeben, daß man ihm Alles zutrauen kann. Ties ist um so bedenklicher, als es viele Leute im Reiche giebt, denen das allgemeine Wahlrecht stets ein Greuel war. Wir werden uns nicht in eine falsche Sicherheit wiegen, sondern die Augen offen behalten. (Beifall bei den Soz.) Bairischer Bevollmächtigter zum Bundesrath Frhr. v. Stengel: Der Vorredner hat behauptet, der bairische Finanzminister Herr v. Riedel habe eine Rede gehalten, in der er die Idee einer Reichseinkommensteuer nicht in Bausch und Bogen von der Hand gewiesen hätte. Es handelt sich hier um eine Rede vom 15. November 1901. Darin hat Herr v. Riedel nicht von der Reichseinkommensteuer, sondern von der Reichsfinanzreform gesprochen und bezüglich der Rcichseinkommensteucr nur bemerkt, daß er für feine Person eine solche nicht für ein geeignetes Reformmittel halte. Abg. Dr. Sattler (nat.-ib.): Es war ganz überflüssig, daß die Frage der Beschränkung des Wahlrechts wieder einmal in die Debatte gezogen wurde. Wir haben auf den verschiedensten Parteitagen erklärt, daß wir an dem bestehenden Reichstagswahlrecht ht vollstem Maße festhalten (ironisches Lachen bei den Soz.); es ist daher nicht in der Ordnung, daß Herr von Bollmar jene völlig falsche Bemerkung gemacht hat. Ter Herr Abg. Schaedler hat hier als Vertreter der stärksten, sog. regierenden Partei gesprochen. Wenn man sieht, wie die paar Wortführer dieser Pariei in den Parlamenten auftreten, wie sie ihre Reden halten, wie es ihnen gelungen ist, die Erörterung einer kaiserlichen Depesche, welche nicht im „Staatsanzeiger" gestanden hat, hier zu erzwingen, so muß man sagen: die Verhältnisse zeigen, daß Centrum in der Xfjat bei uns Trumpf ist. Den Einfluß des mächtigen Ccntrums sehen wir auf Schritt und Tritt. Und in einem großen Theil Der Bevölkerung ist das Gefühl, daß das Centrum Trumpf ist, nicht nur vorhanden, sondern es erweckt auch die schwersten Besorgnisse und Bedrückungen. Man sehe sich doch die Art an, wie Herr Dr. Schaedler seine Rede zum (5tai gehalten hat. Er hat im Wesentlichen nur Diejenigen Punkte ein- gcbcnD behandelt, wo das Centrum in seiner Politik sich verletzt fühlte oder Wünsche, vorzubringen hatte. Der größte Theil feiner Erörterungen galt Der Swinemünder Depesche. Eigentlich hätte er sich auf Die Frage der Veröffentlichung des Depeschenwechsels be- f(frontal miifrn. Er hat aber die Depesche selbst tn der umfassendsten Weise kritisirt und die schwersten Vorwiirfe voran geknüpft. Er hat das wohl gethan, weil er selbst mit dem bairischen Centrum ein äußerst schlechtes Gewissen in der Sache hat. Die Streichung der 100 000 Mk. wegen der Unzufriedenheit mit einem Minister war ein unsachliches Verfahren. Und weil die Herren das selbst fühlen, deshalb thaten sie so aufgeregt über den Ausdruck der Entrüstung darüber. Dieser war selbstverständlich bei einem Manne, der wie unser Kaiser ein so großes Kunstinteresse hat, der den Baiern auch stets entgegengekommcn ist, wie bei der Schenkung der Schackgalerie. Und wir können auch einem Manne in dieser Stellung den Ausdruck feinet persönlichen Empfindung nicht verwehren. Die Frage, um die es sich hier nur handeln kann, ist lediglich die der Veröffentlichung. Die Redewendungen, die Herr Dr. Schaedler über die Depesche selber gebraucht hat, von Verletzung der Reichsverfassung, von imperialistischen unb unitarischen Bestrebungen, sind nicht tragisch zu nehmen. Ich glaube, wenn die Baiern wegen des unitarischen Geistes murren, so haben sie weit mehr Veranlassung, über die unitarischen Gelüste der Eentrums- partei zu klagen. Wir haben es doch erlebt, daß das Centrum über die finanziellen Verlegenheiten der Einzelstaaten kaltlächelnd hinweggeht, daß es einen Toleranzantrag einbringt, der nichts weiter bedeutet, als die Ausdehnung der Reichshoheit auf die kirchlichen Befugnisse der Einzelstaaten. Darum sollte Herr Dr. Schaedler etwas vorsichtiger sein, wenn er mit derartigen kräftigen Tönen ins Geschirr geht. Wenn wir zur allgemeinen Lage de? Reichs übergehen, so möchte ist zunächst wohl wünschen, daß der Herr Reichskanzler uns einige Aufklärungen über den gegenwärtigen Stand unserer Differenzen mit Venezuela giebt. Es ist ein Fehler der ewigen Vertagungen des Reichstags, daß wir nicht durch eine Thronrede unterrichtet werden über die Gestaltung der Politik. Es ist nicht unbillig, wenn wir von dem Leiter unserer auswärtigen Politik über die Beziehungen Deutschlands zu den auswärtigen Mächten unterrichtet werden wollen, namentlich, da sich jetzt in England und Amerika eine starke deutschfeindliche Strömung bemerkbar macht. Ich halte es außerdem für erwünscht, daß wir Mittheilung erhalten über unser Verhältniß zu England in China, nachdem dort Schanghai geräumt worden ist. Ich möchte bei dieser Gelegenheit 23er- wahrimg gegen die Aeußerung des Herrn v. Vollmar einlegen, daß die deutsche Politik den Boeren gegenüber eine treulose gewesen ist. Die deutsche Regierung hat die Boeren rechtzeitig nicht in Zweifel darüber gelassen, daß von ihrer Seite keine Unterstützung zu erwarten sei. So lebhafte Sympathie wir auch für das Boereu.volk empfinden mögen, so hielten wir eS doch stets für die Pflicht der Regierung, mit kaltem Blute lediglich die Interessen des deutschen Volkes wahrzunehmen. Und das hat sie nach ihren Kräften gethan. Wenn es gelingt, durch freundschaftliche Besuche, wie durch die Reise des Prinzen Heinrich nach Amerika, eine bessere Stimmung zwischen den Völkern 6u erzeugen, so kann und soll man getrost das thun. Ich muß auch noch Protest dagegen einlegen, daß Herr v. Vollmar die chinesische Aktion eine „faule Sache" genannt hat. Er soll nicht vergessen, daß die Aktion ihren Ausgangspunkt haste in der Ermordung des deutschen Gesandten in Peking. ES gilt, unsere Waffen- und Wehrkraft vor aller Welt hochzuhalten. Gewiß ist es erfreulich, wenn in Frankreich eine Strömung sich bemerkbar macht, welche von der alten Revancheidee Abstand nimmt. Trotzdem müssen wir in voller Rüsstmg bleiben. Auf eine Reihe von anderen Fragen kann ich nicht eingehen. Ich will nur herausgreifen, daß ich es für dringend geboten halte, daß dem Reichstag ein Gesetz über Anwesenheitsgelder vorgelegt wird. Ich war lange Zeit ein Gegner derselben. Aber durch die Erfahrungen der Jahre bin ich überzeugt worden, ich habe eingesehen, daß di". Anwesenheitsgelder ein zur ordnungsmäßigen Erledigung der Geschäfte unerläßliches Mittel sind. Ebenso wünsche auch ich einen weiteren Fortschritt unserer Sozialpolistk. Ich bedauere, daß die Reform der Krankenversicherung noch nicht in die Wege geleitet ist; das muß erst geschehen, ehe man an weiterausschauende Maßnahmen geht, wie es Die Wittwen- und Waisenversicherung ist. Zum Etat selbst übergehend kann ich nicht leugnen, daß die finanzielle Lage eine sehr schlechte ist. Es ist daher ganz natürlich, daß van aller Welt der Ruf nach Sparsamkeit erhoben wird. Weshalb z. B. der Marinepalast auf einem so theuren Grundstück errichtet werden muß, vermag auch ich nicht einzusehen. Ich will mich darüber nicht weiter auslassen. Ich möchte nur noch hervor- heben, daß meiner Meinung nach das Defizit zum großen Theil im Etat dadurch hervorgerufen ist, daß man die Einnahmen unterschätzt. Das hat sich auch schon bei den faktischen Ergebnisien der Zolleinnahmen in den letzten Jahren erwiesen. Sieht man sich den Etat insgesammt durch, so muß man das Eine zugeben, daß neue Aufgaben nur in geringem Maße vorgesehen sind. Das ist in allen Etats gleichmäßig der Fall. Auf Einzelheiten will ich nicht besonders eingehen. Die geplante Zusammenfassung der Kavallerieregimenter ist eine sehr strittige Frage. Man muß da jedenfalls *c* Werreickffe der hiefige amerikmttsche Botschafter ein Memorandum, wonach die venezolanische Regierung den Vorschlag gemacht hat, die gegen sie erhoben-»n Reklamationen auf dem Wege des schiedsgerichtlichen Verfahrens zu erledigen. Den gleichen Vorschlag übermittelte die amerikanische Regierung der britischen und der italienischen Regierung. Der Vorschlag wurde von den drei Mächten unter gewissem Vorbehalt angenommen. Dabei verständigten sich diese, das Schiedsamt in erster Linie dem Präsidenten Roosevelt zu übertragen, gleichzeitig aber auch das Haager Schiedsgericht als geeignete Instanz zu bezeichnen, da es von vornherein nicht ausgeschlossen erschien, daß Präsident Rosevelt die Uebernahme des Schiedsamts aus sehr gewichtigen Gründen ablehnen könnte Dementsprechend wurde in die der hiesigen amerikanischen Botschaft am 23. Dezember übergebene Antwort folgender Passus auf- genonnnen: „Auch würde die Regierung es mit Dank erkennen, wenn der Präsident der Vereinigten Staaten geneigt sein würde, das Schiedsamt unter den angegebenen Voraussetzungen zu übernehmen Sollte hierzu der Präsident der Vereinigten Staaten zum Bedauern der Regierungen nicht geneigt sein, so sind diese auch bereit, die Angelegenheit dem Haager Schiedsgericht zu unterbreiten." Erklärungen gleichen Inhalts wurden von England und Italien ab- aegeben. In einem Schreiben vom 27. Dezember hat sich darauf der hiesige amerikanische Botschafter über die Stellung des Präsidenten Roosevelt zu den Vorschlägen der drei Mächte folgendermaßen erklärt: .Der Präsident schätzt außerordentlich die von den betheil,gten Mächten an ihn ergangene ehrenvolle Aufforderung, ihre gegenwärtigen Streitigkeiten mit Venezuela als Schiedsrichter zu schlichten. Er wäre glücklich gewesen, dem Wunsch der Mächte zu entsprechen und seine besten Bemühungen zur Erreichung dieses Gedankens anzuwenden; wenn sich nicht ein anderer und besserer Weg zur Beendigung der Streitigkeiten geboten hätte. Der Präsident ist aber immer der Ansicht gewesen, daß der ganze Streit dem hohen Schiedshof im Haag zu unterbreiten sei, seit dieser Schiedshof von den wichtigsten Mächten der ganzen Welt eingesetzt sei, um Fälle der vorliegenden Art, bei denen es sich weder um Fragen der nationalen Ehre, noch um Gebietsabtretungen handelt, zur Ent. scheidung zu bringen." Aus diesem Schriftwechsel ergiebt sich, daß Präsident Roosevelt keineswegs die Vorschläge der drei Mächte zuruckgcwicsen, sondern von den beiden in Aussicht genommenen Wegen den ihm geeignet erscheinenden bezeichnet hat. Meine Herren, ich habe vorhin gesagt, daß in der venezolanischen Angelegenheit zwischen Deutschland, England und Italien volles Ein- Arnehmcn herrscht. Ich möchte besonders betonen, daß die deuffche Regierung und die englische Regierung in gegenseitiger Loyalität bargegangen stnd. Um so auffälliger ist die Erscheinung, die ja Ihnen, merne Herren, nicht entgangen sein wird, daß neuerdings mn Therl der englischen Presse die deutsche Betheiligung oder Nicht- Bethciligung an dieser oder jener schwebenden politischen Frage nicht selten ohne Objektivität und hier und da mit deutlichem Uebelwollen beurtherlt. So war es z. V., als bekannt wurde, daß England gegen die Erlaubniß zur Durchfahrt russischer Torpedoboote durch die Dardanellen bei der hohen Pforte protestirt hatte. Daß Deutsch- land nicht auch protestirte, wurde bon manchen englischen Blättern 2 i deutscher Feindseligkeit gegen Englaiid gedeutet, obwohl doch Jeder, der unser Interesse an guten freundnachbarlichen Be- zrehungen zu Rußland zu würdigen weiß. Jeder, der die traditionelle deutsch- Politik gegenüber Politischen Streitfragen auf der Balkan - balbinsel und im Orient kennt, Jeder, der auch nur die geographische Lage berücksichtigt, in orientalischen Angelegenheiten von uns nichts Anderes erwarten darf, als eine friedliche, unparteiische und strikte Neutralität, welche für keine der im Orient näher bcrhciligten Mächte irgendwelche Feindseligkeit enthält. Noch merkwürdiger war es, daß sich die englische Regierung in Folge ihres Zusammengehens mit uns im eigenen Lande ernsthaften Angriffen ausgesetzt sah. Denn bei der gemeinsamen Aktion gegen Venezuela handelte eS sich doch um eine nach Umfang und Zweck von vornherein beschränkte und genau definirte Mion, durch welche den gleichartigen, verletzten Interessen der Angehörigen beider Länder gegenüber einem nicht gutwilligen Schuldner Genüge geleistet werden sollte. Nichts- deswweniger hat das Vorgehen Englands an der Seite Deutschlands in manchen englischen Blättern, in manchen englischen Reden Answß erregt, und ein wild gewordener Poet von großem Talent (große Heiterkeit) hat sich in Folge dessen sogar zu Verbalinjurien gegen uns verstiegen (Heiterkeit). Ich halte es für nützlich m. H., mich über diese Erscheinungen ganz offen auszusprechen. Diese Erscheinungen find doch nur zu erklären aus einer gewissen Erbitterung des englischen Volkes, die wiederum zurückzuführen ist auf die sehr hefttgen Angriffe, die ein großer Theil der konttnentalen Presse während des südafrikanischen Krieges gegen England gerichtet hat. Vielleicht, m. H., haben deutsche Blätter nicht einseittger theil- genommen als französische, belgische, russische und italienische. Ich weiß auch wohl, m. H., daß angesehene Organe der deuffcheu öffentlichen Meinung — ich habe ja dabei selbst mitgeholfen — immer wieder an die alte Weisheit erinnert haben, daß Politik, und namentlich auswärtige Polittk, mit dem Kopfe und nicht nach dem Gefühl geführt werden kann, und wenn der Abg. v. Vollmar gesagt hat die deutsche Politik gegenüber dem südafrikanischen Kriege wäre nicht in Uebereinftimmung mit dem Volksempfinden gewesen, so nehme ich gar keinen Anstand auch heute zu sagen, wie ich es mir zur Ehre rechne, daß ich auch in diesem Falle unsere Politik zugeschnitten habe lediglich nach den dauernden deutschen Interessen. Durch solche Volkserregungen, meine Herren, wird in allen Ländern den Vertretern der auswäriigen Politik ihre Aufgabe sehr erschwert. Wenn vor 1900 Jahren der aute Horaz gejagt hat, quidquid delirant reges, plectuntur Achivi, so liegt die Sache heute eher umgekehrt (Heiterkeit): heut- flutage sind es meist die Achivi, die es „anrichten" und die reges sollen es hinterher „ausmachen". (Heiterkeit.) Deshalb haben die Könige und Staatsmänner gerade dann die Pflicht, Besonnenheit, kaltes Blut und ruhiges Uriheil zu bewahren, wenn die Achiver sich ihren Leidenschaften überlassen und deshalb freue ich mich, sagen zu können, daß in den Beziehungen zwischen den Monarchen und zwischen den Kabinetten von Berlin und London keine Aenderung eingetreten ist, daß dieselben sich in den alten bewährten, besonnenen und freundlichen Bahnen bewegen. Und ich hoffe, meine Herren, daß mit der Zeit sich auch die öffentliche Meinung hüben und drüben wieder beherrschen lassen wird von dem Gedanken: wenn auch jede der beiden Mächte mit ihren Wetthändeln für sich allein fertig werden kann. fo daß feine bet andern nnchzulanfen braucht, so find fie doch durch viele und schwerwiegende Interessen darauf hingewiesen, sich in Freundschaft zu »ertragen, so gicbt eS doch eine Reihe von Punkten, wo, wie jetzt in Venezuela, beide ohne jede Gefahr für ficfi selbst, für ihre sonstigen Beziehungen und für den Weltfrieden Nch auf derselben Linie bewegen können. (Beifall.) Abg. Hilpert (bairischer Bauernbund, sehr schwer verständlich.) Bei den Handelsverträgen schon haben meine Freunde vorans- gejagt, daß solche schlechte Zeiten kommen würden. Mit der bisherigen Schuldentilgung kann es nicht weiter gehen, wir müssen viele Abstriche an dem Etat machen. An dem Reichstagswahlrecht lassen wir auch nicht rütteln, lieber will ich auf die Diäten verzichten. Es wird so viel von Heimathpolitfi gesprochen, die beste Heimathpolittk ist die, die Handelsvertrag« so zu gestalten, daß der Bauernstand erhalten bleibt Abg. DaSbach (Ctr.): Der ganze Reichstag wird dem Reichskanzler dankbar sein für das in Aussicht gestellte Gesetz zum Schutze des Wahlgeheimnisses, vielleicht mit Ausnahme der Konservativen. Besonders dankbar werden die Wähler fein. Bedauerlich ist nur, daß der Bundesrath 11 Jahre lang für ba§ Gesetz gebraucht hat. Der Kaffer hat gewünscht c5 möchten Arbeiter in den Reichstag geschickt werden. Wie ist dies aber möglich, so lange keine Diäten gezahlt werden. Weshalb nimmt der Bundesrath noch immer nicht unseren Diätenantrag an, zum Ansehen des Reichstags kann das doch nicht dienen. Pflicht des Reichskanzlers wäre es, dem Kaiser zu sagen, daß ohne Anwesen- hcitsgelder kein Arbeiter in den Reichstag kommen kann. Der Reichskanzler lobte unsere Arbeiterschutzgebung, das Hauptverdienst daran hat aber das Centrum. Drückten doch endlich auch die anderen Centrnmsanttäge die gleiche Beachtung finden I Der Reichskanzler sagte ferner, bei uns gäbe es keinen Absolutismus. Was bedeutet denn das bei uns gefallene Wort: lex suprema regis voluntas ? Ich protestire energisch gegen ben Ausspruch VollmarS, daß uns Alles zuzuttauen ist. Dem Zentrum ist nichts Schlechtes zuzuttauen (Hetterkeit), seine Geschichte steht seit 30 Jahren glänzend da, es ist die Frage, ob Ihre Geschichte (zu den Sozialdemokraten) jemals so glänzend dastehen wird. Herr Sattler sagt, Centrum ist Trumpf, das ist leider nicht wahr, fortgesetzt werden sowohl hier als im Abgeordnetenhause unsere wichtigsten Wünsche nicht erfüllt. Redner geht auf preußische Schulverhältnisie ein und wird darauf vom Präsidenten aufgefordert zum Reichsetat zu sprechen. Leider ist noch immer kein strengeres Gesetz gegen das Duell erfolgt, trotz aller Resoluttonen des Reichstags. Das Duell ist vorbedachter Mord, wenn man in England ohne das Duell auskonmtt, muß man das bei uns doch auch. Der Bundesrath würde sich um die Gesittung des Volkes verdient machen, wenn er ein sttenges Gesetz gegen das Duell uns einbringen wollte. Hierauf vertagt das Haus die weitere Berathung auf Mittwoch 1 Uhr. Schluß 5 Uhr. Parlamentarisches Oldenburg, 20. Jan. Ter Landtag beschloß mit 20 gegen 19 Stimmen den Antrag Ahlhorn auf Einführung des geheimen und direkten Wahlrechts im Großherzogtum der Staatsregierung zur Berücksichtigung zu überweisen. Volltische Tagesschau. Die deutsche Partei hielt am 28. d. Mts. in Stuttgart, wie wir bereits kurz meldeten, ihre Landesversammlung ab. In feinem Bericht über, die Arbeiten des württembergifchen Landtages bemerkte Herr v. Geß: Die Deckung des Defizits im Staatshaushalts-Etat durch Anlehen sei bedenklich. Bei der allgemeinen außerordentlichen Lage aber sei auch ein außerordentliches Deckungsmittel einigermaßen gerechtfertigt. Freilich werden auch in Zukunft die Eisenbahnen sich nicht verzinsen, da ja in den nächsten Jahrzehnten 151 Millionen außerordentliche Aufwendungen gemacht werden müssen. Die Fraktion empfehle daher nach wie vor den Anschluß an die preußisch-hessische Eisenbahngemeinschaft. Bei der Steuerreform halte dieselbe an dem Maximaltari von 6 Prozent fest; die Kammer werde ja, um das Geset retten, der Regierung und der Ständekammer entgegenkommen, doch glaube er nicht, daß man auf den Satz der Regierung von 4,5 Prozent herabgehen wolle. Hinsichtlich des Budgetrechtes hoffe er, daß eine Einigung auf Grund des Payer- schen Vorschlages zustande kommen werde. — Die Versammlung nahm schließlich folgenden Anttag an: „Der Landes- Ausschuß wird beauftragt, die Frage des Anschlusses der württembergifchen Staatsbahnen an die preußisch-hessische Eisenbahn-Gemeinschaft im Auge zu.behalten und keine Ge- legenhett zu versäumen, die Eisenbahnfrage in Fluß zu halten.^ 5er deutsche Kronprinz in Rußland. Wie aus Petersburg gemeldet wird, gab der Kronprinz infolge leichter Erkältung die in Aussicht genommene Reise nach Nowgorod zum Besuche des Infanterieregiments „Wyborg", dessen Chef der deutsche Kaiser ist, auf. Er besinnt sich aber jetzt wieder ganz wohl und soll nur vorsichtshalber heute (Mittwoch- noch das Zimmer hüten. Ter Kaiser und die Kaiserin statteten dem Kronprinzen nachmittags einen Besuch ab, ebenso der Groß- I^^-sThronsolger sowie Graf und Gräfin Alvensleben. Tie ,Loln. Ztg." meldet aus Petersburg vom 19. Jan.: dem Kronprinzen dem Kaiser Nikolaus Überreichte ^.cht.sf smodell ift über einen Meter lang und erläutert a!a kleinsten Einzelheiten sowohl die Armierung Pi» q1' • sonstige Ausrüstung und kann somit auch al» t” ifel$en des besonderen Vertrauens der zur russischen Marine an- gesehen werden. Es ift ein weiterejs Mied in der «eile, welche durch die Flottenmanöver von Tan ig u. d Reval geschaffen worden ist." <£Uiä yiuüt uui) LanS. Gießen, den 21. Januar 1908. - Gedenktage. Vor 99 Jahren, am 21. Januar 1804, wurde zu Wien der Maler und Zeichner Moritz von Schwind geboren. Bei Ludwig Schnorr erhielt er Zeichenunterricht und beteiligte sich unter Cornelius in München an den malerischen Ausgaben der entstehenden Prachtbauten. Hervorragendes leistete er bei der Ausschmückung der Wartburg nut bec Darstellung des Sagenkreises der heiligen Elisabeth. Seine populärsten Werke sind unstreitig die Kompositionen zu deutschen Volksmärchen: ^Aschenbrödel", die „Sieben Raben" (im Museum zu Weimar) imb die „Schöne Melusine" (Kaiserliche Galerie Wien). Mitte zu Mitte. Diese dunklen Stellen enthielten vielfach Kohlenreste und berechtigten zur Annahme, daß hier vor Zetten Pfähle eingesetzt waren, bei deren Bearbeitung man Feuer zur Hilfe genommen hatte. Auf der Ostsette fehlten auf einer Streue von etwa 6 Meter diese Flecken. Der Grund dafür mag darin zu suchen sein, daß der Boden hier von sehr festen Schichten durchzogen war, in die man mit den Werkzeugen der Bronzezeit nicht eindringen konnte. Die Pfähle hatten, wie sorgfältige Untersuchung zeigte, eine durchschnittliche Brette von 0,30 Meter. Da Dr. Ko fler, dem die Leitung der Untersuchung übertragen war, in dieser Pfostenstellung eine Wohnstätte vermutete, ließ er, um sie genau untersuchen zu können, alle über dem Urboden lagernde Erde von innen heraus über den Außenrand des Hügels werfen. Bei dieser Gelegenhett wurden auf der Südseite dev Hügels, 5 Meter vom Mttteb- punkt entfernt, Grabstätten gefunden. Bei der ersteuj war man 40 Zentimeter tief unter der Oberfläche des Hügels auf zwei Zähnchen eines Kindes gestoßen, die durch ein dicht dabei liegende kleine röhrenförmige Bronzespttale sich erhalten hatten, und grün gefärbt waren. 1,80 Meter westlich davon entfernt lag auf gleicher Höhe ein verbogener Handring aus Bronze, in dessen Nähe viele stark verweste Knochenreste gefunden wurden, und 1,30 Meter östlich von den Zähnchen, über 1,40 Meter tief im Boden lagen zwei ganz enge Bronzespiralen, die allem Anschein nach die Armringe eines Kindes gewesen waren. In der Nähe sanden sich einige Scherben von Tongefäßen. Der ganze von den Pfosten umschlossene, 113 Quadratmeter große Raum enthielt keine wettere Grabanlage, ergav aber auch keine Spur von einer Wohnstätte. Nur in ber Mitte des Hügels, 0,42 Meter unter ber Oberfläche, zeigte sich eine von Ost-Nord-Oft nach West-Süd-West gehende 2,60 Meter lange, 2 bis 2,20 Meter brette, 0,25 bis 0,40 Meter starke Schicht von kohlschwarzer, rußiger Erde, die mit einzelnen Kohlenstücrchen durchsetzt war, ober keine Spur von Knochen, weder von verbrannten noch von un- verbrannten enthielt. Mitten darin fand man einige Scherben auf einem Häufchen beisammen liegend, lieber ben Zweck dieser Anlagen brachten die Untersuchungen bis jetzt keine Klarheit. Wollte man hier eine Wohnstätte für dauernden Aufenthalt annehmen, so fehlen die Hauptmerkmale, die sich in den Wohnstätten der Stein- und Bronzezeit vorfinden. Tie Pfähle konnten auch nicht zu dem Zweck auf gestellt worden sein, um ein Grab vor dem Angriff durch wilde Tiere zu schützen, denn die gefundenen Grabstätten liegen am äußersten Rande ber Pfoftenstellung. Ebensowenig darf man annehmen, daß sie einen Brandplatz für Leichen umschlossen, da ich in den bis jeyr geöffneten Gräbern biefer Gnrppe nur Skelettgräber Dorgcfunoen haben. Auch für die Aw- nähme, daß es eine Opferstätte gewesen sei, fehlen die Beweise. Weitere Untersuchungen in den übrigen Hügeln oer Gruppe dürften wohl Aufschluß über den Zweck dieser Anlage bringen. Kunde in «Hügelgräbern. Offenbach, 19. Jan. Neber die Ausgrabungen im südlichen Teile des Kreises Offenbach wird der „Köln. Ztg." geschrieben: In der Nähe des Forsthauses Baierseich wurden wieder auf Befehl des Großherzogs einige Hügelgräber geöffnet. Es wurde eine Anzahl Tongefäße, Waffen und Schmuck- gegenstände gefunden, die sänttlich derfrühenBronze- z e i t angehörten. Tie Hügel bestanden zumeist aus Sand, welcher der nächsten Umgebung entnommen war. Ihr Umfang betrug zwischen 50 und 65 Meter, die Höhe 0,60 bis 1,10 Meter. Jeder Hügel enthielt mehrere Grabstätten, teils auf, teils über dem gewachsenen oder Urb oben, zum Teil aber auch tief in ihm ein gegraben. Da sich nirgends Spuren von verbrannten Leichen vorfanden, muß man aunehmen, daß sämtliche Gräber Skelettgräber waren, obschon sich fast überall nur da Knochen zeigen, wo sie mit der konservierenden Bronze in Berührung gekommen waren. Die bevorzugte Lage der Leiche war entweder von Ost-Noro-Ost (Kopf) nach West- Süd-Weft oder von Süden nach Norden. Sie konnte in der Regel nur durch die Lage ber Beigaben bestimmt werden. Es befanden sich^darurtter mehrere kleine Tongefäße, zwei Messerchen aus Flinr- ober Feuerstein und mehrere Feuerftemsplitter, an Bronzegegenftänden: mehrere Nadeln der ältesten Form, ein ganz kleiner dreieckiger Dolch mit Uebcrrefien der Holzscheide, ein großer, schöner Dolch und ein dolchartiges Messerchen, ein Randkelt und ein Absatzkelt, ein offener Handring, die Armspiralen eines Kindes, mehrere Anhänger, spiralförmig sowohl nne glatt, zwei Spiralen, ein durchbohrtes, geschliffenes Stück Bernstein usw. Eine bis jetzt noch nicht beobachtete Erscheinung bot einer der östlichen Hügel der von Ost-9Lord-Oft nach West-Süd-West ziehenden Gruppe. Er hatte einen Durchmesser von 20 Meter und eine durchschnittliche Höhe von 0,65 Meter. 6 Meter von seinem Mittelpunkt entfernt zeigte er fast ringsum auf dem weißen Sande des Ur- bodens dunkle, kreisrunde Flecken von etwa 30 Zentimeter Durchmesser in 0,80 bis 1,10 Meter Abstand von Der „Panther". brlin, 20. Jan. Tie Poa sprecht: Bis heute mittag war an hiesiger amtlicher Stelle noch keine Meld- ung über em en Kampf zwischen dem deutschen Kanonenboote „Panther' und dem Fort bei Maracaibo eingegangen. Hterans darf man wohl bcn Schluß ziehen, daß der ganze Kämpf sich auf einen unbedeutenden ziugel- Aechsel beschrankt hat, sodaß für den „Panther" keine Veranlagung vorlag, ]einen Posten vor Maracaibo yt verladen. die Nachricht von dem erfolglos gebliebenen Versuch des Kanonenbootes „Panthei?', in den Hafen von Maracaibo einzudringen, ist nach dem „Lok.Mnz." der große Kreuzer „Vineta" dorthin abgedaurpst. Berlin, 20. Jan. Im preuß. Abgeordnetenhause wurde heute der Etat erledigt und die üblichen Teile desselben der Budgetkommifsivn überwiesen. Finanz Minister von Rheinbaben erklärte, int Falle Löhnmg sei nicht ber Kastengeist entscheidenb gewesen, nicht die Verlobung mit einer Feldwebeltochter sei der Grund zur En t- lassung Löhnings gewesen, sondern nur seine politische Haltung. Die Regicrimg müsse verlangen, daß jeder ihrer Beamten sie unterstütze. ,— Tie Geschäftsordnungs-Kommission des Reichstages wählle heute vor der Plenarsitzung den Abg. Roer en (Ztt.) endgiltig zum Vorsitzeirden, &um Stellvertreter Herrn von Normann (kons.). Zur Einleitung des Sttafverfährens gegen den Abg. Simon Eckart (südd. Wp.) äus Ansbach, ferner zur Ladung der Abgg. Stocker (fraf- ttonslos) und Tutzauer (Soz.) als Zeugen vor die Sttaf- kammer zu Königsberg wttd die Genehmigung versagt. Endlich wird unter lebhafter Besprechung der bei ben letzten Zolltarif-Verhandlungen des Hauses prak- ttsch gewordene Uebergang zur Tagesordnung nach Attträgen auf Vertagung und Schluß für unzulässig erklärt. Berlin, 21. Jan. (Telegr. des Gieß. Anz.) Der „BorwäriS" giebt eine Erklärung der sozialdemokratischen Fraktion wieder, die gegen das Verhalten des Präsidenten Grasen Ballestrem in der gestrigen Reichs- tagiösitzuna Verwahrung einlegt. Berlin, 20. Jan. Im preuß. Vermischtes. (16 f K il b ß < r u I r n Nach P t»(rb i,erniutltch infl bf* IHV hl U llUllvU KgHksch'it. l*>* teil’- iiiit* .WlUilhiuk Schluß Idjitle In Darmstadt, ,,, . , .... blnflvl iiiih vllip MWniri II « ll II 1 || I' II i'l'l b- Mn, Ist und UNffcnschasl. y,HU y«hmnun In Wien. Man |d)icibl miß Wien: je v, i e h mar Ct Halle -."/ilchklihe, CtartflOffifeii Uber. Besonders fla ‘ -ViO iino wir, B. Sorte i*07 boo vH Mineirkilhe waren Iihhl mH Warft. ''Belle teile Hllnbev unitbeii pro Zentner . mlnchirn'wlchl m-truH,! mH !>'.> 1.1 W. Die Wlberpreise sielllen sich per Zenine, - chlachtaewich >. Sorte (Lieri iibtr Li MUnnb) Lj i-i Wtt., ' - orte (zwischen -><» i> IBi'iib) 1)0 mir - diniere OwUgochlen lumben pro paar nb - nefeVt mH 7bo )W Wir, Meige Zai-rsiiere mit 600 bii iiiKi wir. . — Unu'iic Meiiuiuüen. r>rlnl»all>ri>l>i«>cld>in,ie» bce bmliucn Gtnbtumimlhmfl ans, einen neuen DreNor ä" mähten, per Hnlerrichißrninisier fehle ben Slomponilien bciuon In Idmnenbcv Weise in .Uennlniö. ”\Uen Ul \mi. An« bei (Meßenb von Znnßbinel und Wvibml umh fei),: |l«rte !KÄUl neinelhet, art «ta*dirt Mebhßßßeoenben, mir miß bem pnßlatah, Jb < • •• VI art; bl Ih dl v rt; e u (d, u |) ä I» «• f i d; I * " ** 3 ul' /»nr««|f»s füe blr (»pI|Ireifr antrn Im W»oRbviy.ßtnm 'Orfh'ii lUm hus abßrl(iufin< w.-'t;mmß«jal,' Halil brr W-eln r,4 bitt HHlM|lüh«*nl.r millflllrl.n *LV We-ftmilrimuiliHirn br-l ImI^h ih 74h 'Ulf. imb hl»1 Nß»' hmbtHlfl mrnljirii .'.jnhien beti .'.innere i.... . , hihii itieblel mm, bm- um In bei ßlintllß|liii Ziil)ieß^'ii siie aii ei/Jeleni'i'ii yr il nb (nid) bim ii um inilei Ui'liuilje iiiiübn lulniillibi ii I) d II n I»' fr II ben B iijmln i |i r<* 11 <* 11 .....ist werben rannte, entwnrelie sich seil pen le „eben m Ii i*ii........ ('Anlhfnntn ll uns ben iyanplw > s'el)ißsi'iisie», sd)warzbrtNle Ware m',.. .. über ben ■) Iji'ih iiiib »b'hllrpiih /jun oberen yiiiFmi imb ans peil Hin lttorniai si uerlmimell imn hei blfiljen 1 eile miil) A itlofull Ü>IH) /s.11, ein ye> i m'lier hl" '"" 1,1 mib sichere, i'-MMir. VIIel yn IS'ischliechtNsi beß Ziinern 11ii(l blr vnlmiiiiiiß non WlftflitmOneii über Mc schwierißen W trnrniNI wniH>* )A. >nn«» *** ;i ar oh n m «f I H" kftH-nstrlmm |MWi Wtt«r bet M','lit,rlnch»n Wrflhll* UM i'anasntzatn, 'MmtM HN4dbrrg, II*. Willi -dnlnft hf* Shjhhktft-N InKiläum« hkß ^lahtHrr-nhHvIvn P' lri l)i<*i firihrt, N'ir "'»' hch«m, nächslMi biß 7lb<-nh Im |)at»I ,P'inz ttml" b(d.)i‘i Irllrn« iii'H "'.l'iiiliiHhi hm iMifnllvßlHiim rin ll V st r ssrn stillt, (Jin llebevliQuh von i-'IOOO bey «1)4000 Äh'oi r Wil re bei' bllrbru. lurun blr Dlrplmum i«''.u.!«?''1 n'i« ßi ä i nsisien-4 raiichmrie, weidie LWl) nlh In nn In < , MW Hl Ion Winel beiriim'ii. Veplldien lidlle ' uniß i,l ohne Hweisei bmih hie se bem vVW\k U n vernmiienle ih'eimhiiion mib hie volllominem ' lulniinJill irm vunli 100 iioii) erheblich ^estelßeri worben iiiib Hbei hie» linl blr I'emzolimlsche lliejMunß hie d nm Uni Micht, n man Wine Nbchpvn- wilnschen rönnen, hup I \ 1U; schon viel srtlbei anm nonimen Ml le <‘O bC U l|i n Vmib ohne Zwvtsel ohiuold "Ich 6" ‘ ea sliV insolm- bei Onimeiinno be^ rnh lliWI'1 l » miilvu' -Wssie nich i n miiei Vum' M“hu. u bn Ailhlci beb Tu Ist an he.' Wi'ütoß ill'i ich ne 0 in J » " lunbein ein O'ioutuufmmn, nnb iilbeier yOian.m Is MUH b«i n n-nl* »UV' W' ’ T blc V.'lV.illlllOUH'lftilt IV'U.ÜIÜHW' < 'A'. «.», b.pvnlv-» le NU| ....... H..II biv ucuemvAillnc W>i ibent Vaslio ibie ijlduei 11 tbi i viomiei Rn „ns ben Jischen mUj cin BWann von M rill nuirr r olbnl du nun. >u>ee infvhv sein,, « « unV mU tein i»tenA,Wiele .v.wn »o mniu . b >^ im linntw Ifl, einen LinM von «I l’"' xvl iOrOsie bed J enlsihen Julibia, zu UUt। ■ * .c|ut1cn bee H.nn.'bene iVIien «eneAiie « ,hllnlnu KL!«?V.S» »'!E“äHGS«"F ":.t±ÄliÄUu.ihTe...-r hln’.ieu vv.n lll ^bv ' >. . uiüiffidil mein. aus blc zwm .IN Jii bl N siin ,, Mie 'i Ali Jol’n ließenilher einer ONotzmachi aber hiehe'' n m, nhiit' iieimmien Tmb-Tmeiikmiei, nehmen ollen, tim bellen umvieie man sasl ein Jahr mit energischen .as M ieln mib wiegle dadurch bei, Prasidrulvn bastio iu h" Müuig ein bap er wie iu bem Wrcutflvvtt Oii 'iunb IBM 0. hie Bereinigten < laateu aus |eniei jSH bube» würde. J'mln scheint er sich sreilich g».tausch > buben, beim bleomul hmibelt cd sich um die ^uitiediiwg schlechter < chnlden und Ubevbieu hat ei "'^t um r ug i ' ueuen siih. souberu peul chlaud, Onglauh und «Jtolii» il 7 .viuteiginnbe Fraurretib Holland. Belgien 0,'orwegeu. ^eslerreiih Uugaru. die duoei.i «nb IWnig umh < Winten lurz sogut wie ganz 0uropa ei b'sti läkKe« s, ivelteveit Schaden nelnr.e. ü’liii' well eie Want Hing haben hh- Beyehnugeii bei bMilhhen > liiiit Hiugelwi ig,» v«' denrzueiu bmih blr In dem licht' n gi'hi y hnl 11 h*1ßh 'irihilichnug In li,hn|h teilen beiß Imnllihrn nnb ’u 11> Inmmlri nemiimißrii i isaliien Hule, Aßhi'in Hnl» biio iy iljlv nrnr chlachtlimw mib blr nriien MW ui tl li'il le n mit Ii nlschi'Ni iMiib' ii' bunt imnbvii mib Im 'Aiihi' inoo en Ist und eine s"piiiiiliiistlge iw'sr itschust zu, Vlm'lirniung bei > dMUselginbin "rl ümilpuim nnihienb yii iV ll ! . ichiinb-lNNgi'U yi'lschou einem i'enisihen ' V» bi rat nnb Heil ßi neu In - m i (Im brnrn Piiislbenli'N iwiirru-l Vtvi’okio zur i>iweiiinng' brr miiihilgen s"i Blebhaltnng ge riuueten Vunblmns'i'>. hrOfrlbeii um mitrirn oome mib milllrun i'ilnoeo sihweben ’chlilitlge' oh' ollrß bu- aber ||l hie IV i b n n n n g b e i g r 0 ll C U b r N > s il) r ll IS 11«' ii - b ii I) ll ßemmb' ii w» Idie ich in ihm .^ans'lst'lbie imn a>.nie) W'iieyielii 0uimn mib 'Buh’iielu mit einuiibei veibinbel Viril' Olsrubiillii 0 1 lM i ß U s l’ V ' 0 V> u i i I L ivilim' ,w\\ giimit' hei sogenannli'li Nmiysslon Mun|'V 'VuUki Im \u\nr IW'N begonnen imu bem Hlvil x\iißvnlrm V '*1 'l’t'IIV hi bla IHlH ml'gl silln I nnb Voll dessen Tuch saiger Muri miinl' t:*oI beend' t v"le hm eine OaNch' von i rO M'llo jViim iiiuii um • Hin fläü uih' Umniiv' so ibimißl mun um B Hin nuibinittug' nach »biiemto mib in I muß umh nm mnihi im Iben g h Hin 0 Üb' bei englischen Vlsinliichn ^luinieiuchtuerto Oubeiio ow hbtrie G-iat'i zu 11teicheu r'i ii'i i 1(1 mijämiit worden iiJ, mgltsich' ytsi Iibiiljn Ulm hie ehensiiliu englische I'niie yü' (Muuiiu 0m mii'A l ichiy Illg uuyisansrn subas' die i.-ilisdn ooi Hl'Hlin beule mdu ilbi I -tw" vusrn bei slim Wil- (ßi ihn* TeninbiUhit oyur Zweifel von Tachteu Isi Ltnii'eistlitlv-Uachrichlen. VlmUich wirb bermmi gluiiicht: per chrwalbozml Dl. No bleu lisch An yvlbelbeiß lll ,inm a 1180(6,,*" In bei Wi'INischen guNntiit der tlnlveillh'U Mh h l ilfl b v v u ciiimml imu- ' L'i k'bvileim" -m. chm.i »pH •In .in« ; n n in hnl (Ich In inn nmihemuiischen mib iiului mllb’n ilm tlldnm An nl d lun luilverHIitt * iiu Ibiii ß ui« chili'aldmenl hh diw Au l) j' ilMulbemiiili bahlilttei'. Vin« ' üblnuen lurlbel mm.. i viiichwlgi'i Vmi" 0. W,61)61« an der snrl|il,cheu ZoU'Uch, I ohslor ■iu. ii f \ i n u jbidUi'i In wiesien), weit seine llnie iwrebe Nl'ii dir Oieweivrieibme ul« Wr6NWU bei Wabichi’tt«ei,oischimg hn v-hnf- ttUlitl, atialli, 17. '.Ptin Dm I l'b f, ll a II H r r f III l/if|l (ich H'tljl angflvßi'n sein, heu t-l)sl-i bou In |Hin MW ä" füi In'i ii Gkgenwülti« bereist bet' z chstt'iintechitirei Wikvnei »llll h'iei.bi-iß Iw hiesem Iswktkr hie Vnle he» »iieisi'ß ^lesiM,. Gestern Vmenh um h Hl), Ijhll hieser 1 »M, hier einen IHnrlvnfl übn t Wslltau. Rrhnrrl /iiipnlr (hl) hid)ln, hnsi eß i''ht yw'l'luß niih urrfeljrl sei, in MI(iiiiiitiiilii||i‘H auf PtÜÜkN, lüo ntlr Wiüiuns bin tl) A*n,l I nhri eine nnhe«e il'sml)f 1 ingeßiHißen (eien, innge Bttuntchen nachisUpfltniM, ^eli'st wenn man -nnw' eine nnt(tiNs,'eid)e Uhnillißiltbr ntißuewarsi'N mih mH gilt* > iHnileiMtn' mw- ß>sichl Ijiil, ßebeihm hie 'Hällllldjeii nm einige '.fni)>e. HUeNN übel hie 'H'iiiyln hie (Mirny1 hn •Mmiiiißriihr nrrld)rn, hniin iHUßfii sie (ich nicht in hie ulie, nnflßi',iißnii' VA,he, (onbevu biegen (Id) uni, .'chs«'tgehess.n tnssen blr Winnie bedenlend Illi ) liehe mich, "«‘lltmfltt’ll, werben tN'wsig und hHi(lß. | O dim nn In diele (Id) wel'UM ühn hie lir(uchen he» N ret'si'ß nnb nannte hh ('.slanying In inngsitiiüichem Veden und liiisilge iingnug nlß beste Hirelmnert)(itnngeiiniiiel. Iht muiirn werde dadurch n)iheii|lrtnblffll)(flfr und wenige, -n lirmikbeiten geneigt. Hnldil foibr*lr .pm ’iuirann die Ml,,l- .gchiM mit, mlen1, nicht eriiagreiche Minne ans viel «er. "He ,lA *11 । • • hct ((|lllll yg,i ychginun in her tzotopee. Wie t"lt (lihrnnuen. Vigil) hem mut trug (und eine (Mudlßin't'snngs E,meri'nigvdige Fran chnrarierisiewn, ohne -tfVer> """.iÄTff1:..« 'S® nmii’T ii|l'i i ijrOi^’Lini)'hnm 'Jii'Ih'i i'IjHii HH ihrii ß”’ I molllr, "1-inte ! „Ar sind nn^r mit ^0’111*1 an t ..................... I gleichenI" Mitts die Vehinann s.asil bun burchan». ^hr s novhgndi'n. IMO wurden t>rv 1 liitr gehandelt. Miihi «ui GMctniui, Ihr 1 pld, ihre vtnsfassung nnb (Mrschelnnng, dieI'syHg)imMrend und tragend, I. r .»rie 100 U'O Mr., J. ^orie " t-L.Jniinr Ihrer geistigen imb kArsierltcheu Vorige (iemsn'ln siel .-.i imn wiv n p.m-ie ü()7 BOO Mr. iMnneltrillje waren jäh einer jjimA innzlgeu, nnoeijjlelchltd) großen Ouscheinnng. ' W«D sie hmsiettt, wirkt wie eine Osfenbarnng, wie elwmt i .. mm iiH .nn nenrfi, nie dagewssenv», wie da« enlschleivrle Musleriiun eineß mir" mn 'imi ........ m.i Illi bei (M|md)e bf« gehbltchetlen (Mlenbß ''"b bei beni'iytgin iMeiih'iirihbllllriiiiißi iiiih .insn'ien . lebiiiiißen tn'wußltoo tzbßtichkvil wirken hie giosiSN, bedingungslos |d)Ancii Uiilui ii. .., ii udOirriii* hu (sm. mit bem ahigm buhomu|lr I be» Velgnunnscheu tMeslßllen wie ein langenibehrler ennß Didjini-* mmbr ssdti' i mitßr(iiiihen mib hi blr ’-Vr. "iod' u llH10 „g, nun s" selten genießen, hie Miegetsli'rung der hei.mrsihe Mlliilf gehimh' '' le uibchrtge 'Aiiwr Vn g, j.ggfbgekeil HinranstHtv unsere bnrsienbrn t' relrn. Die wichre, hh nm einigen tagen heim Viint-tslelgen mi« hn ' >miihutj" \M g,„,g (linh einen schtinen, bellen Ntang, eine güldene sihtiiin nng erlitt, ist lebt burmi 11 ? ' -I juinr ulte Anl|iniumi Mmy Ülr'd'i i , hei rlirzliti) tinln je In eigi'UeJ sZichrwerr gnutrn Wur, si n i t. un bell A01 neu J *' HN yiiü'i e mir Vml) l . dei Am"* 1)1 tl Ii r । . I" ' bei b< * "i'essei ,ied)n et in einem Vmisi’ in > Miiiegerisirußr heteitinl iw" mib trhi Im ^«*11 In ned|i||i||iil lirgi ist rin hon hei » lautwinwnllich"si In Klh iv n wi-gru DI n n hi .i gesuchte i schwt'rer W-rhiechei । nn F( ii । l ii 'n. Ami J *'* AichrnittrimchNifr fillvulmi M i n u t* u tii oriibbnjn ilmibsiraßi .i'jo wiohichast I» | III u I- b r 11 heul' i"'" 0 hei ' " " nmy Vm'miAgeggHgr- nein Ih'II mib ging bmiu flüchtig fln brr pHUofsMscheu NofdsM wirh bl# n-o. flir, ron.anl(d,# PhUalugi. in rin» o. nrrmm-arlt, !*rn« «trbm w n#H» u-n. Hro(esl"'"' ttnb dne an h#r ralb o h A t) an«; ßnn 1*77 uebdren, l-rffanb fh- JHV7 b«» bbtiu/imn, lliirdtci-- zwki yrttbjabi »■ lii '.'eiben "He PHdaloats u»b hUbrtc ftrh da UH hr<• i Fabre mun Pari« in bet Naiistig-ichicht, «ns. M" !ehte sie II)' Ktudiuin tl. IMnliti (ort. lld t'4oinotloii«m'ü|»mfl bdlanb ).<- .Joiinl) ui" hem Mblfal <'um hurk. Ile ,"•» Yatutiüt f-lnfllr.'ld/h' '/irbrit btl-andett „yoflnnb nnb nie Vnnbfdia t und Utmastt nach eine» (khilriiiinn öle -Jdt bi« MM )7. tcihryundkrt. Bel bn Promotion vertddlgf die )unfl«J nftorln b(r (o/flrnben ) () "uileitschutdul-'- B»- lumhlmiii bet ftun lndd)ld)ir e«scheint in den Zeitaltern, wo da« 5'l-')user'ischk ausbort." , „ Vlit der led)ni(chen vochschule in lärm stabt bat fld, Wuhflt) ').'>()(imu^ Mepi-rlr r stir das riesumte (Mebirl b.., '•''(jcintr liablilliMi, tteggel.. ist IHV" Alt Vdlbronn (((huren unn ip seil 1(M) vlglstent nm themischkN onsiit'it bei technischen atißdn|,i’ii. , . . _ -Ä J (I ll rru V t ll W , Mo Amt Diel dn Veldie des » neMhi) hinil) 1 'hilft wu» flnh'inh im '• Inl»lhhiU'v hui- giki.iuuieiit'H io A»ib«« niteu wlilrJ Frn'td Meiler miß Viril ßlriibili ß f i ii l r ii ll h । ii u b P orte m *> n ii u I r Id-a hl uliDi svsigiUritt, uh ein Hngiti'iasalt "hn rin Pniirechen mnlh-ul ‘"i Jaosihkeiirntschn mehirii" lUlirbv um ch'liahtenl.ergei .Wege hnrch Dlmjiiutleii drS Vwigrn^ nn einen ,sinn bst ein imm Vwrk geschteui.ei t linl. hilrh mit eliiri schwel en V.oitboit, *//) . mn Nach einer VAohfMtttbtxxtb au-. I 9*,lfM,f la t(l hn, ’i> pki,e- |nnl bf# Aj\f Iftl« » tu , llinrt wurde "HH einem, tute hie Puit^-t rn-rmulet, u H H ''s) t(t i f che H tlelieil^ier liiil Pe- I r ohmm tiix rißisse« und i H u\ i. a ll b g ()» d I V/& gelang, mh ’ihruub ftll li'chd» H 'lun ' chahe« isi er Heid Id), ♦ Hin mf, *//) .'(nn. Vf-uf bem l,lr» «1ngeirn(sfnen iialie,Nischen ' x-gelschiss „Vlafnel MuwMlli" «'in Mnlrose mi m*ii sch w »/ । /,e » ))U a i i e r N c krank) 'UrV'lbv würbe hl.7 «II llw 'stih't 'zellt jiufldlil» giili "l-"' ßefüljithh * Bu »- i Al « w, V,h ;yni XeB MHatlb dauert noch Immer fMl t, jdrnch ist be, tottllpiseiler chrnh (ild i.'k/dlstn l /,n beir((d)leit. Vir.', (/"erlicht, Imst hn i/fr(IHb büflmlllft ßdeßl Worden (ei, Isi iini/eg'iiiihel '<-((» Anin is) mirdj Mr Uiiull)t(ttNikel) imu Mdei lern entsttmden. ■e (K | ii e ii r ii e 06 i u (dl u b l will im /Westen de« welches . . .. eilljlrl)i ii Ul IH heim " d 'dl i)ttl grille Hiller imiiimeii, p>.U rfl h") einen llt", umh ^1 tt I i «' angemmt'.-^'___________________ hh I ....... O-i im, ’iBi nidj, • lims/il ii, '>>(>"/" ", tödfteil, ,u"lIl)iiil,en, Menden, («me, Äpetdors sich ein/g" heile Iben Wilbelm //»Ijll d'J IW, blr liciiii .i'uiibß. iiieliibni V)U U| ■ U . 11111ii ii imi elHunde, H()IU ('dHimd)iiei He neue 0/M>ßH d\ e.r f I H , ’.'O IttN. Wegen »0 e e | di g u tt g m r tnii,rt(Idu'ii I IHibl miu. |umll in e I) r W ihmid imtd) hui bei WLicheniieu |.nl)ni ft» . । ftlrli ii. jte ■ •'. rmi, « riuji i, u ’ v ai'.rug öln VlHß, wikechL». daß sie tm nttgenidueii schlichte ('.tesch.ist' n.."heii, weil ..........- 1 mi n/,lelenb'm Preis« ftu g. lug seien Im '.*-. 's r e Isen, die Ile bem Landwirt ((| f c tt. Win Markt wat besonders ßesinhi, blr aber bereits ftimt großen ............ Glltlge sidwerv (^IliM nullt In der, die mit Whirfi w'tien, gingen schnell zu doheu w,reisen uh, hmJ (Meschült in iMdUgOchsen Halle, weit *n (i ui) im ;yd)ie, noch feilten rechien Pug Händler au» frÖin suchten nid» sunden einige Pimre schwere^ Otaiißbiel), buuiiieii war in Mttlelwure kein .Ymimei ftu machen, well eo un Nestekiunten bn(üi ehlte. an Aeitweh mit» M.dbe. Vor rat er ml e.J sich siir nie Nuchsruge. aw ft» groß, 0 0"i', die Preise dastii erheblich gegen die her lebten 'hu.ite «» schlugen, (weihst als blc Gießenei Medg* r ditrih Imke y'lnk.inse liesoiidnd In Wind' > n In dcw oidchäst cOißi H,i it, gingen hh- Preise nicht ndeiu-r twchl Hi Mälbermurkt. mm so mH Ware tldcrlaslel. daß die M'ä, b v r p r c i s e so niedrig wurden, wie wir sie Im wiganncii. n Haine hei feinem Wiai ki gehabt l)aben. ä roh her l'illlgen Preise, Mt denen das Arlivlel) loSgeschiaaen wlt.be, waren beim f/d)lust des MaikleS «och uiiverkuusie Dtiuber sowh SW {*(1 ^•*5^ Sj&tf 6” •"* > I” * ä: k. " l*..»"'1 "Zl tw«”"1. * mm «nifiarr •WB'* jiet ft?« W »1'4, rl W M' Orlltllrll btt J| W [|( 'mit Ute tat, Btöftnii bereu 8nnß □" fc sind SÄ. SSÄ Ü “I öi’. ■ ''"rlflfr hn gich'sge Mino beft Atiköl Hhino bc< UMlbrt . ip; jiiif pmi siklit Bsß Iwlgcne ? "" । (nt Me 2 tawa dlittd-lSg-we hUfttinfl drtf» v ft, Timtet 1* rrairrutifl ouf J® «bsah । V11 Dft fkf(f),ufi vn ^nnbclC/fimmrr Kitilslnlnm bfi tzatidel nnb O^m r* ist ("ich Otl bfl) ItzorsldliMs) ftttV in ter -supisach bn dem (Wiwrfi prflnt unh Vusl fcfaim slihrt au I. Hüll M bora (wfivrllfn, ho) nt H WrtlfM «87 In rrl(l)'Wh'IVil) ilfprn, blf nnmem |rl ffA limr blei (cblfi til(l|l aber tlnn fttlnloiif firn), ini In Ttniflm nicht b «Mlifir Ifrfilmmi Musstrllnts bor C Mflfrn. . . , Mut brr (Ml liwl. dir Lonnla/ ii blffrr Leiie rl Much nicht in br M flTllW 237 Ms "lliirzt lurrbni kü «Ilm, nttisoivriiigl tl) vor frriniliibr, |i Mi^ti allo blf i> chL yvien/* 1 M Stiflt1"* »CI w