Nr. 14» außer Sonntags. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Kesflschen Landwirt die Siebener Lamtlien. blätter viermal in der Woche betgelegt. Rotationsdruck u. Verlag der Brühl'schen Un wers^Buch- u. Steta- biXxUrei (Pietsch Erben- Redaktion. Expedition und Druckerei: Gchnlstratze V. Adresse für Depeschem Anzeiger Gieße«. Fernsprechanschluß Nr. 5L Drittes Blatt. Samstag 2v. Juni 1903 158. Jahrgang GietzenerAnzeiger ** General-Anzeiger v Amts- und Anzeigeblatt fiir den Kreis Gietzen Vezugspretsr . monatlich 7bPs.,viertel' jährlich Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 6o Pf.; durch diePost Mk. 2.—viertel- jährl. ausschl. Bestellg. Annahme von Anzeigen ü± die TageLnummer bis vormittag- 10 Uhr. Zeilenpreis: lokal 12 Pf. auswärts 20 Pfg. Verantwortlich für den poltt. und allgem. Teil: P. Wtttko: für .Stadt und 8anb* und .Gerichtssaal^: Auaust Götz; für den Anzeigenteil: Hans Beck. Kie Rermchtmrg des AetaMste« der gigotten- n«d gigarettenöranch«. Dis Warenhaussteuer verfolgte den Zweck, das Umsich- ^reifen der große« Warenhäuser htntanzuhalten zum Schutz des ftetnen Zwischenhandters. Aus dem Kleinharrdel und dem Kletngetverbe rekrirtiert sich jene Zahl kleiner Mittel- llas।euexistenzeu, die dem Staute ben Unteroffizier, den Lehrer, den Mechaniker usw., das heißt Elemente liefern, die bei bescheidener Einzelwirtschaft tu ihrer Gesamtheit den gesunden Rückhalt jeder Nation bilden. Was die Warenkäuser im einzelnen und im kleinen darstellen, das stellt der Trust Und insonderheit der amerikanische Tabaktrust im großen dar. Der amerikanische Tabaktrust, der mit allen assiliierten Gesellschaften ein Gesamt- vermögen von ungefähr 1200 Millionen Mark kontrolliert. Null durch Aufkauf eines wesenllichen Teiles des Rohtabaks, durch Konzentrierung der Produktion wie des Verkaufs von Cigarren und Cigaretten in einer Hand ein Weltmonobol für diese Produtte schaffen. Er versucht dies dadurch, daß er im Hlenkbar größten Maße einkauft, — daß er in seinen Riesenbettieben rattoneller arbeitet als ein einzelner Fabrikant, — daß er jede einzelne der angeglieder- teu Fabriken zur Spezialfaürik macht, durch Spezialisierung der Arbeit Soudervortelle erreicht, — daß er' durch Kon-' Zentrierung des Verkaufs prozentualiter den Verschleiß seiner Produkte wesentlich billiger durchführt als ein ein- 'zelner Fabrikant, — daß er in einer organisatorisch richttg aufgebauteu Propaganda wesentliche Ersparnisse erzielt, — daß er endlich durch. Erwerb der besten Maschinen auch auf diesem Gebiete weitere Vorteile erringt. Nach Deutschland gekomnren, hat das Duke'scheRiesen- unternehmeu dre Josrnatzi-Fabrik in Dresden aufgekauft, um auf deul Cigarettenmartt Eingang zu finden, hat später durch Fusionierurrg einiger Hamburger Havanna- Ci garreullnporteure zu einem Unternehmen einen Vorstoß unternommen, dahin ab zielend, den Handel in Havanr^a- Cigarren in Deutschland in seine Hand zu bringen. Tie Vernichtung des Detaillisten in Deutschland wird dann zur Wahrscheüllichkeit, wenn es dem Trust gelingt, so viele eigene Cigarren- und Cigaretten-Marken in den Handel zu bringen, nm eigene Läden mit seinen Produkten eröffnen zu können, beziehungsweise um den zur Deckung seines Bedarfs auf ihn angewiesenen Detaillisten, — dessen Interesse dahin geht, jene Produkte zu führen, nach welchen am meisten Nachfrage besteht, — veranlassen zu können, die Produkte nicht vertrusteter Fabrikanten nicht mehr zu führen. Kaufmann ist nur derjenige, der nach eigenen Dispositionen Laufen kann, was ihm beliebt, und diese Produtte dort kaufen kann, wo es ihm beliebt. Der Trust hat in den Vereinigten Staaten gezeigt, daß es chm möglich ist, die Detaillisten zu zwingen, jene Produtte ui führen, die er auf den Martt bringt; er hat dadurch deren Selbständigkeit als Kaufleute ein Ende bereitet Diese Gefahr besteht für die Detaillisten der Cigarren- und Cigarettenbranche in Deutschland. In jüngster Zeit haben die großen Fachverbände Versuche gemacht, dem weiteren Umsichgreifen' des Trusts entgegenzutreten, indem sie entsprechende Kampffonds ausschieden und in ihrer Fachstresse aufklärend wirkten. Ihnen fehlt jedoch, einer der wichtigsten Bundesgenossen, ,chas große Publikum", welches in letzter Linie den Ausschlag giebt Leider ist die Kenntnis von der Gebarung des Trusts noch nicht in alle Kreise gedrungen, und nicht selten ftndet der Trust in dem patriotisch gesinnten deutschen Bürger den besten Bundesgenossen, der durch seine ständige Nachfrage die Detaillisten zwingt, Trust- prvdutte zu führen. Gerade durch das Bonus-System, das der amerikanische Trust in Deutschland ein führte, wird einem großen »reise von Konsumenten besiondexe Veranlassung geboten, Tlmstprodutte zu verlangen. Es geschieht das meist des Bonus wegen, und weit weniger um des Produttes als solches willen. Daß ein solcher Vorgang nicht empfehlenswert ist, daß er dahin tendiert, die Basis des gesunden Handels in diesen Produkten zu erschüttern und hiermit an den Grundlagen einer der größten der deutschen Industrien rüttelt, ist selbstevident. Allein das Publikum, von' den Versprechungen des Koupons verlockt, begehrt die Trustware und zwingt so den Detaillisten, diese zu führen. In je größerem Maße dieser den Produkten des Trusts Eingang verschafft, je größer die Nachfrage nach Jasmatzi-Cagaretten, um so mächtiger wird der Einfluß des Trusts, rimsomehr gerät der Tetaillist in Abhängigkeit von demselben. Darin besteht die Politik des Trusts. Er will durch sein Kouponsystem in Verbindung mit der zu Gunsten desselben rus Leben gerufenen Propaganda die Nachfrage für seine Produkte kreieren, will au f Ko st en eines bede^rtenden Verlustes in ben Erstjahren einen großen Umsatz in seinen Produkten erzielen und damtt den Tetailhändler zwingen, die Trustprodukte zu führen. Hat dieser erst seinen Kundenkreis an die Trust- Ware gewöhnt, so ist es äußerst schwer, die von ihm vordem empfohlenen Waren fällen zu lassen. Es ist sonder Zweifel, daß der Tag kommen muß, an dem die „American Tobacco Co." (der Trust) aufhören wird, Geld zuzusetzen und genötigt sein wird- durch Erhöhung der Preise die bereits stattgehabten Auslagen wettzumachen. Ter Detaillist, der heute T ruft waren führt, schädigt sich selbst und arbeitet an dem Ruin feiner B r an ch e ; allein er ist der Diener des Publikums, dessen Wünschen nachzukommen seine Aufgabe ist, Um des augenblicklich nicht unbedeutenden Gewinnes nichpi verlustig zu gehen, verkauft er Trustware und übersieht, daß er dadurch die Axt an den eigenen Stamm legt, und mithilft, die Grundlage seines Handels zu unterminieren. Mitische Tagesschau. Ein leuchtendes Beispiel reger Wahlbeteiligung haben die bürgerlichen Parteien im brandenburgischen Reichstagswahllreise Forft-Sorau gegeben. Ter Wahlkreis hat eine starte industrielle Bevölkerung. Tank dem geschlossenen Eintreten der bürgerlichen Parteien für den nationalliberalen Kandidaten Kommerzienrat Bahn in Sorau und ihrer eifrigen Wahlbetätigung ist es gelungen, den sozialdemokratischen Kandidaten gleich im ersten Wahlgange zu schlagen. Tort haben aber nicht nur, wie bei uns, 79y2 Proz., sondern mehr als 90 Pr0z. der Wah l- berechtigten ihre Sttmmen abgegeben. Tas Ergebnis war die Wahl des gemeinsamen nattonalliberaten Kandidaten mit 12 234 gegen 10 589 Sttmmen, die der sozial- demokrattsche Bewerber erhalten hat. 1898 hatte der Sozialdemokrat in der HauMvahl 8863 Stimmen erhalten, während auf den einen der beiden bürgerlichen 5988, auf den anderen 5241 Stimmen gefallen waren. In der Stichwahl hatte dann der Sozialdemokrat mit 10 513 gegen 10101 Stimmen gesiegt. Dem geschlossenen Vorgehen und leger Wahlbeteiligung haben jetzt die bürgerlichen Parteien ihren Sieg gleich' im ersten Wahlgange zu danken. Wir führen dieses Beispiel an, well es deutlich zeigt, mit welchem Erfolg bei den Stichwahlen manches im eigensten Interesse der bürgerlichen Gesellschaft wieder gut gemacht werden kann. Wählen bei uns rm Wahlkreise Großen am Sttchwahltage noch etwa 10 Proz. der bürgerlichen Bevölkerung mehr und sehen die antt- semittschen Bauernbündler ein, daß aller Vater land s- sreunde ärgster Feind 'die Sozialdem0 kr atis ist, dann führen wir hier dem Nationalismus mit 10 — 12000 Stimmen zu einem wahrhaft glänzenden Siege über den republikanischen, vaterlandslosen Sozialdemokraten. Aus Stadt und Zand. )( Heuchelheim, 18. Juni. Hier feiert nächsten Sonntag er. die Freiwillige Feuerwehr ihr 25jähriges Stiftungsfest. Zu dem Jubiläum sind umfangreiche Vorbereitungen getroffen. Die Wehr hatte bei ihrer Begründung vor 25 Jahren, als freiwillige Feuerwehren auf dem Lande noch zu den Seltenheiten gehörten, mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen, und kann auf das Erreichte mit Befriedigung zurückblicken. Von den Mit- begründern gehören der Wehr heute noch 20 Kameraden, und zwar 7 aktiv und 13 inaktiv, an. Frankfurt a. M., 16. Juni. Die diesjährigen Ferien-Sonderzüge ab Frankfurt mit ermäßigten Fahrpreisen sind wie folgt festgelegt: 3. Juli 7.50 vorm. nach Basel über Straßburg (Bahnhof Sachsenhausen); 4. Juli 7.10 vorm. nach Basel über Karlsruhe, Freiburg; 4. Juli 7.35 vorm. nach Basel über Karlsruhe, Appenweier, Straßburg (Sachsenhausen); o. Juli 8.05 vorm. nach Basel über Ludwigshafen, Straßburg; 5. Juli 4.44 vorm. nach Basel über Worms, Straßburg; 5. Juli 7.50 vorm. nach Basel über Worms, Straßburg (Sachsenhausen); 5. Juli 8.40 vorm. nach Basel über Worms, Straßburg; 6. Juli 9.06 abends nach Berlin über Bebra (Sachsenhausen); 7. Juli 9.18 abbs. nach Hamburg über Kassel, Hannover; 15. Juli 8.10 vorm. nach Basel über Karlsruhe; 16. Juli 8.35 vorm. nach Basel über Karlsruhe (Sachsenhausen); 18. Juli 8.10 vorm. nach Basel über Karlsruhe; 4. August 6.36 abends nach Berlin über Bebra (Sachsenhausen); 15. August 8.40 vorm. nach Basel über Worms, Straßburg (Sachsenhausen); 16. August 8.05 vorm. nach Basel über Worms, Straßburg; 16. August 8.40 vorm. nach Basel über WormS, Straßburg. Wenn kein Abgangsbahnhof angegeben ist, gehen die Züge vpm Hauptbahnhof ab, sonst von Sachsenhausen. Die Züge kommen vom Norden, die nach Norden fahrenden von Basel. (Kl. Pr.) UmversitAs-Iluchrichtr«. — Die Zahl der Studierenden an der Universität Göttingen beträgt im laufenden Sommer-Semester 1531 (gegen 1476 nn Sommer-Semester 1902). Davon sind 1441 immatrikulierte Studierende und 90 Hörer, darunter 41 Frauen. — Wie man au§ Basel mitteilt, beträgt die Gesamtzahl der Hörer an der dortigen Universität 639. Immatrikuliert sind 542, darunter 14 Frauen. Don den 97 nicht immatttkulierten Zuhörern entfallen 26 auf das weibliche Geschlecht. Von den 542 Studierenden sind 414 Schweizer, 128 Ausländer. — Die französische Akademie hat den Le Fövre- Deumier-Preis im Betrage von 20000 Franken für vergleichende Mythologie, Philosophie und Religionslehre Paul Sabatier zuerkannt. Wien, 19.Juni. Universitütsrektor Gußenbauer ist heute nacht gestorben. Familien Nachrichten. Gestorben: Frl. Luise Eyermann in Darmstadt. gegnet! A. R. Plaudereien aus der Kaistrstadt. (Nachdruck verboten.) Berliuer Wahlsiebrr. — Verschiedene Bierpolttiker. — Das Recht der Fran. — 3» der Postkarteu-Zentrale. Kein Tag verging, ungefähr seit den Iden des Mctt, wo ich rächt aus meinem Briefkasten einen Wahlaufruf herausnahm; bald einen, in dem mir die Vorzüge des t 1 beraten Kandidaten, bald einen, in dem die des kon- crvattven als „prima prima", wie die Handlungsrersenden jagen, cmgepriesen wurden. Mindestens doppelt so viel als beide zusammengenommen, leistete sich in diesen mir etwas zu superlativ gehaltenen Zetteln, die Partei der Sozialisten, die eine Armee von unermüdlichen Händen und Füßen zur Verfügung hat, ohne Botenlohne dafür mblen zu müssen. Dazu flebte sie ihre Wahl-Imperative an' jeden Lattenzaun, jedes Brückengeländer und verschonte selbst die Hochburgen der Gegenparteien nicht damit. Von ihrer Rührigkeit können auch diesmal wieder alle anderen Parteien lernen, auch was die rot angehauchte solide Weiblichkeit anbetrifft. Sie diskutteren und erklären, oft in einer geradezu rührenden Vermischung und Verdrehung der Tatsachen und Meimmgen, aber sie haben Erfolge dabei Zungenfertigkeit ist kein» übte Gabe bei solchen Kämpfen, und die Roten, wie die Schwarzen wissen sehr iaohl den Wert des weiblichen Einflusses zu schätzen und das schöne Geschlecht als Sprechrohr für sonst nicht zu- nängliche gltidjgiltige Seelen und mißtrauische Eigen- i . ämer in Die ast zu nehmen. Em wahres Gluck, daß am Mlltwoch der Sturm bis auf die Stichwahlen wenigstens vorüber war. Tenn in ferner Barbierstube und an teinem Stammtisch, in keinem Stadtbahukoupee und in i einem Omnibus hatte man noch 9luhe vor Wahl .u sprächen und politischen Anzapfungen. Selbst die Kochm L;;'b der Milchmann unterhielten sich über tote Chancen ..chell's Zu den kleinen Lokalen mit ihrem festen Stammpublikum lernte ich in diesen Tagen so manche bierehrliche Seele kennen^ die mit kühnen Worten große Pläne entwickelte, Pläne, gegen die Bismarcks gelungenste Schachzüge reine Sttimperarbell sind. Da war ein wackerer Butter Händler, ein' überzeugter Monarchist mit etwas gewaltsamen Ideen, der darauf bestand, daß aus jeder größeren Partei ein"Minister gewählt werden müsse; erst bann könne eine gute Regierung zu stände kommen, während fein Freund, ein melancholischer Schuster, behauptete, das ganze Wahlsystem sei Unsinn. Ihm z. B. könne kein Rechtsanwalt, kein Professor, kein Landwirt, aber auch kein Kaufmann, kein Schneider ober Schornsteinfeger fm Reichstage etwas nützen/ sondern einzig und allein nur ein Schuster, und er war schwer zu bewegen, sich in Güte auf einen Handwerker im allgemeinen mit den FreunRn zu einigen. Grotesk waren mitunter auch die Taxen der künftigen Parteienstärke, von denen jene 'eines fanattschen Bebelianers, der nebenbei unter dem Regime des Herrn Krätte tätig war, am belustigendsten klang. „Sie werden alle wegrasiert", sagte er "mit jenem gehässigen Eifer, der sich so io|ft mit der Beschränktheit verbrüdert, „die Kvn- servattven und die Freisinnigen. Bloß das Zentrum bleibt übrig und wir! Und das nächste Mal freffen wir auch das Zenttum auf!" Inzwischen wird sich der gute Postschwede davon überzeugt haben, daß sein Appettt doch größer war, als sein 9JZageu, und daß beim Rasieren recht viel Seifenschaunr unnütz verrieben wird. Eine sehr sttertbare Berlinerin hörte ich auch für das aktive und passive Wahlrecht der Frau „fine ziemliche Lippe riskieren, aber es war ihr eigener Gatte, ein biederer Lederarbeiter, der sie kalauernd abfertigte, indem er meinte: „Det würde denn 'n sojenauntes Wahlpurjisfest! denn ohne Besenstiele fing die Jeschichte nachher ivoll nich mehr ab!" Was sie ihm zu Hause darüber noch für einen Text gelesen, ent» zllht sich jeder Kenntnis. Das prompte Gelächter auf bic trockene Bemerkung ihres Ehegesponses kam ihr zw nächst jedenfalls wie ein Schlag auf den Mund, den sie am Biertisch denn auch nur noch wieder auftat, um den bekannten „Groll" hiuunterzrrspülen. Nach geschlagener Wahlschlacht werden übrigens auch jene Vertreterinnen des schwächeren Geschlechts zur Gett^ ung kommen, die als Wcchl'frage im Juni nichts anderes kennen, als etwa: „A hlbeck oder Norderney?" oder „Harzburg oder Partenttrcheu"? Der in den anderen Wahlstrudel geratene Gatte war bisher für diese Fragen urtzugänAich oder hörte nur mit halbem Ohr hin, und antwortete bann womöglich: „Ahlwarbt? I wie werb' ich denn Ahlwarbt wählen! Ganze Hosen muß so'n Onkel doch wohl wenigstens haben, toeyn er in das stolze Haus marschieren fott!'< Nun aber wird fein Geist wieder friedlichnien Perspektiven geneigt erscheinen, und er wird die in dieser drang- salreichen Periode' der Wahlversammlungen, Borstcmdssitz- ungeil usw. arg vernachlässigte Gattin alsbald an den Sttand oder ins Gebirge führen, notabene: wenn's die Kasse erlaubt. Eingekauft hat sie schon: Toiletten, Hängematten, Konsitüren und Lektüre, sogar die nötigen Ansichtspostkarten. Denn es ist jetzt üblich, sich schon in Berlin von Ilmenau oder Helgoland, St/Goar oder Interlaken die betreffenden Bild er karten zu besorgen. Die großen Warenhäuser sowohl wie etliche Spezialgeschäfte haben ganze Serien von allen nur in Frage fonrmenben Städten, Badeorten, Aussichtspunkten usw., und ich war dabei, wie eine schlanke Berlinerin, die den Schwarzwald beglücken wollte, sich 150 Postkarten von Triberg, Tittsee, St. Blasien usw. zusammenstellte, um das nötige Material beieinander zu haben, mit dem sie die „lieben Freundinnen und Verwandten" aus der Feme ärgern konnte. Optimisten reden von erfreuen. Ich glaube umsoweniger daran, als dieselbe Berlinerin beim Einkauf ganz ernsthaft erklärte, daß man, wenn man die Karten schon hier kaufe, auch den Vorteil habe, sie vor der Reise alle schreiben zu können. Eine so sinnige Grüßespenderin ist mir lange nicht be- Gebührenordnung zur Friedhofs- und Begräbnis-Ordnung für die Stadt Gießen. L Gräber. L 2. 3. 4. 6. Grufthallen. Platz für je 2 Särge übereinander 2000 M., vor> bchaltlich besonderer Vereinbarung; für eine Gruft, entsprechend der oberen Säulenteilung Anmerkung: Die Herstellung der Trennungswände zwischen den einzelnen Abteilungen der Grusthallen und oer Stützen zum Uebereinanderstellen der Särge geschieht durch die Stadt auf Kosten des Nutzungsberechtigten. Erbbegräbnis cm der Mauer (weniger als 2 Plätze werden nicht abgegeben) a. für jede Grabstätte b. Platz zum Aufstellen einer Afchenurne Erbbegräbnis an sonstigen Plätzen (weniger als 2 Plätze werden nicht abgegeben) a. für jede Grabstätte b. Platz zum Ausstellen einer Aschenurne Einfaflungsgrab (diese Gräber werden nur einzeln abgegeben) Reihengrab a. für einen Erwachsenen a) bei Einkommen des Zahlungspflichtigen von 2600 Mk. an ß) bei Einkommen des Zahlungspflichtigen von 900 bis ausschließlich 2600 Mk. b. für ein Kind von 3—10 Jahren e) bei Einkommen des Zahlungspflichtigen von 2600 Mk. all ß) bei Einkommen des Zahlungspflichtigen von 900 Mk. bis ausschließlich 2600 Mk. 5000 Mk. 200 , 100 v 100 . 50 , 100 , 20 „ 10 , 15 , 7,50 „ e. für ein Kind unter 3 Jahren a) bei Einkommen des Zahlungspflichtigen von 2600 Mk. an 10 „ ß) bei Einkommen des Zahlungspflichtigen von 900 All. bis ausschließlich 2600 Mk. 5 , Bei Einkommen des Zahlungspflichtigen bis zu 900 Mk. ausschließlich werden die Reihengräber unentgeltlich abgegeben. Bei Einkommen von 900 Mk. bis ausschließlich 2600 Mk. kann auf Ansuchen und bei Nachweis wirklicher Bedürftig- teil dre Zahlung für die Rechengräber durch die Stadtverordneten - Versammlung erlassen werden. (Das Einkommen wird nach der staatlichen Veranlagung zur Einkommensteuer berechnet.) 6. Neberschreibmig der Besitzurkunde über eine Gruft oder em Erbbegräbnis bei Wechsel des Nutzungsberechtigten 5 7. Verschormngsaebühr für je 30 Jahre a. für ein llieihengrab 20 b. , r Einfassungsgrab 50 8. Erwerb eines Grabes auf 90 Jahre für Israeliten a. Rechengrab a) bei Einkommen des Zahlungspflichtigen von 2600 All. an 40 ß) bei Einkommen des Zahlungspflichtigen von 900 bis ausschließlich 2600 Mk. 30 7) bei Einkonrmen des Zahlungspflichtigen unter 900 Mark 20 b. Einfassungsgrab 150 11. Beerdigung. 1. Begräbnis eines Erwachsenen einschließlich der Gebühren des Leichenwärters oder der Leichenfrau, Verbringen der Leiche in die Leichenhalle und zum Grabe, Herrichtung des Grabes 2. desgleichen eines Kindes von 3—10 Jahren 3. desgleichen eines Kindes unter 3 Jahren 4. Begräbnis eines Erwachsenen ohne Zuziehung eines Leichenwärters oder einer Leichenfrau 5. desgleichen eines Kindes von 3—10 Jahren 6. desgleichen eines Kindes unter 3 Jahren 7. Beerdigung auf Kosten der Armenkasse a. im Fall der Nr. 1 b. , „ , , 2 t: : : : l e. r , o f. „ „ „ „ 6 8. Genehmigung zur Aufstellung oder zum Eingraben einer Aschenurne 9. Eingraben einer Aschenurne 10. Herrichtung einer Leiche und Verbringung nach dem Bahnhof 1L Verbringung einer Leiche nach dem Bahnhof 12. Uebersührung einer Leiche mittels Leichenwagens nach auswärts wird nur gegen eine im Einzelfall besonders vereinbarte Vergütung ausgeführt. 13. Ausgraben einer Leiche und Wiederbeerdigung a. auf demselben Friedhof b. auf dem anderen Friedhof 14. Ausgraben einer Leiche und Verbringung nach der Bahn 15. Grabgeläut 16. Benutzung des Sektionszimmers 17. Die Ansätze unter Nr. 1, 2, 3, 4, 5, 6 können von der Stadloerordnelen-Versammlung bei einem Einkommen des Zahlungspflichtigen bis zu 2600 Mk. auf Nachsuchen bis auf die Hälfte ermäßigt werden. 50 30 20 Mk. n u 45 25 15 n n 15 10 8 10 5 3 u u n u ti n 25 „ 15 , ii ii 75 100 50 3 10 Anhang. Bestimmungen über die gärtnerische Unterhaltung von Gräbern durch die Stadt. 1. Die Stadt übernimmt die dauernde gärtnerische Unterhaltung aller Arten von Gräbern gegen eine einmalige oder jährliche Vergütung. Die Unterhaltungspflicht währt solange wie die Nutzungsberechtigung des unterhaltenen Grabes; bei jährlicher Vergütung erlischt sie, wenn der Zahlungspflichtige mit der Zahlung ein volles Jahr im Rückstand und eine ihm unter Androhung des Aufhörens der ferneren Unterhaltung des Grabes gesetzte Frist von zwei Monaten erfolglos verstrichen ist. 2. Die Unterhaltung erfolgt nach drei verschiedenen Stufen, nach denen sich die Hohe der Vergütung bemißt. Dieselbe beträgt: L Stufe IL Stufe UI. Stufe ein- jähr- ein- jähr. ein- jähr. mal lieh mal lieh mal lieb Mk. Alk. Mk. Mk. Mk. Mk. Für ein Grab....... 250 10 500 20 1000 40 „ 2 zusammenliegende Gräber 325 13 800 32 1500 60 e 3 „ , 400 16 1100 44 2000 80 „ 4 „ „ 475 19 1400 56 2500 100 , 5 „ p 550 22 1700 68 3000 120 „ 6 625 25 2000 80 3500 140 p jedes Grab mehr .... 75 3 300 12 500 20 3. Heber die Unterhaltung von Grabdenkmälern, die erste Anlage von Gräbern, sowie eine reichere Ausstattung derselben, als m diesen Bestimmungen vorgesehen, bleibt besondere Vereinbarung mit der Friedhosskommission vorbehalten. 4. Für die Unterhaltung der Gräber gilt folgendes: Sämtliche Gräber sind nach Bedarf umzuarbeiten, so daß keine Senkungen des Bodens entstehen. Steineinfassungen sind in gärtnerischer Weise zu unterhalten, bezw. neu herzu rieten, Raseneinsassungen nach Bedürsiiis zu erneuern. Regelmäßig zu Ostern sind die Graber und die anstoßenden Wege zu reinigen und die Wege mit KieS zu bestreuen. Die Graber sind nach Bedarf zu gieBCU und zu pflegen. Im Spätherbst hat wieder eint besondere Reinigung und die Bestreuung der Wege mir Kies stattzusindeu. Die Gräber sind sodann, solange es die Witterung gestattet, von dürrem Laub zu reinigen. a. Die Gräber der erste» Stufe werden mit Epheu oder Immergrün bepflanzt und unterhalten. h. Die Graber der zweiten Stufen werden möglichst zu Ostern mit Frühjahrspflanzen, demnächst, möglichst zu Pfingsten, mtt blühenden und einigen grünen L-ommer- pflanzen bepflanzt und unterhalten. Die Pflanzen werden um Mitte Oktober entfernt e. Die Gräber der dritte» Stufe werden möglichst zu Ostern reicher, insbesondere auch mit einigen blühenden Hyazinthen und Tulpen bepfiaitzt. Die abgeblühten Zwiebelgewächse werden sofort durch andere blühende oder bald zur Blüte gelangende Pflanzen ersetzt Möglichst zu Pfingsten findet eine reichere und stets nach Bedürfnis durch beffere Pflanzen zu ergänzende Sommerpflanzung statt. Diese Pflanzen werden um Mitte Oktober entfernt und darnach, soweit dies die Rücksicht auf die Frühjahrspflanzung zuläßt, einige grüne und blühende Winterpflanzen gesetzt, die später je nach der Wttterung zu entfernen sind. 5. Die Abänderung dieser Bestimmungen bleibt der Fried hofs- kommission vorbehalten. Gießen, den 16. Juni 1903. 4873 Der Oberbürgermeister. Mecum. Sielbau Gießen. Zur Fortsetzung der Sielbauten in der Provmzial-Hauptftadt Gießen sind nachstehende Arbeiten einschließlich Lieferung der nicht bauseitig beschafften Materialien für die Nebeukauäle des Hauptsammlers A, den Rebeusammler B und C, Zementrohrkanäle und den Regcusammler 8 zu vergeben. Die Ausschreibung umfaßt die betriebsfertige Herstellung von etwa: 2400 Meter Mauerlauäleu, Profil 50/75—100/150 Etnr.. 6830 M Tourohrkauäleu von 20—50 Ctm. Durchmeffer, 2270 „ Cemeuttohrkauälen von 25—55 Ctm. Durchm. einschließlich aller Nebenarbetten. Bedingungen und Angebotformulare ausschließlich der Zeichnungen können gegen porto- unb bestellgeldfreie Einsendung von 5 Mark durch das Städtische Tiefbauamt, Abt. Sielbau, Bürgermeistereigebäude, Zimmer Nr. 4, bezogen werden. Ebendaselbst liegen die Zeichnungen und sonstige Verdingungsunterlagen während der Dienststunden zur Einsicht offen. Auskunft erteilt außerdem Herr Oberbaurat Schmick, Darmstadt, Mühlstraße 60. Die Angebote sind versiegelt und mit der Aufschrift „Angebot auf Herstellung von Sielbauarbeiten" bis zum 6. Juli d. I., nachmittags 3 Uhr, bei vorgenanntem Amt einzureichen, woselbst die Eröffnung der eingelaufenen Angebote im Beisein etwa erschienener Bewerber am genannten Termin erfolgt. — Zuschlags- frist 4 Wochen. Gießen, den 17. Juni 1903. 4356 Städtisches Tiefbauamt Braubach. Versteigerungs-Anzeige. Montag den 22. und Dienstag den 23. Juni, vormittags 9 Uhr anfangend, wird die Versteigerung des zur Konkursmasse Bönsel gehörigen Warenlagers fortgesetzt. Es kommen zum Ausgebot: eine Quantität Kaffee, Senffaat, Malzkaffee, 1 Faß Kognak, Eimer, Züber, Kisten, 2 große Oelapparate, 1 große und 1 kleine Dezimalwaage, ferner: das große Shager in Eisenkurzwaren, als: Schlösser, Beschläge, Schrauben, Nägel, sodann ca. 60 Centner Stabeisen, 1 große Partie Ofenrohre, mehrere Oesen und Ofenteile, Kroppen, Kohlenfüller und Kohlenschippen, Hufeisen usw., sowie: 1 Ladeneinrichtung, 1 Schreibpult und 1 Sopha. Schreinern und Schmieden ist Gelegenheit geboten, billig zu kaufen. — Auf Wunsch werden die Steigpreise durch Herrn Masseverwalter Julius Karl dahier gegen Stellung eines zahlungsfähigen Bürgen kreditiert. Gründ erg, den 13. Juni 1903. 4797 Hauburger, Gr. Gerichtsvollzieher. Wir geben nachstehend die Beftimmungeu für den Verkehr mit unserer Abteilung für Spareinlagen zur allgemeinen Kenntnis der Interessenten. Gießen, im Dezember 1902. Rank für Kandel und Industrie. Aeposttenkasse Hießen. Bankgebäude: Johannesstraßc L Bestimmungen: 1. Das Einlagebuch wird mit 10 Pch. berechnet 2. Einzahlungen können täglich geleistet werden. 3. Tas Emlagebuch ist von dem Besitzer gut zu verwahren. 4. Kommt ein Einlagebuch abhanden, so hat der Sparer unverzüglich bei der Bank Anzeige zu erstatten. 5. Die Bank ist berechtigt, aber nicht verpflichtet, bei Kapitalrückzahlungen die Legitimation des Vorzeigenden zu prüfen. 6. Die Beischreibung der Zinsen erfolgt im Januar jeden Jahres in den Bücher» der Bank. Tic Besitzer der Eiulagcdücher können die Auszahlung ober Beischreibung jedoch ganz gelegentlich auch in anderen Monaten veranlassen. 7. Kapitalien unter 1000 Mark können ohne Kündigung abgehoben iverden, dagegen hat der Zurücknahme von Beträgen über 1000 Mark m der Regel eine dreimonatliche Kündigung voi> auszugehen. 8. Bormiindcr können die Zinsen für ihre Mündel erheben, wenn das Gericht nicht anders bestimmt hat. Bei Kapitalrückzahlungen bedarf es der schriftlichen Ermächtigung der Obervormund- schäftlichen Behörde.42 Scherers 2645 in allen Preislagen empfiehlt Ad. Geisse, Giessen. Cognac MEY’s Stoffwäsche der Kgl Sachs, u. KgL Rumän. Hoffief. & EDLICH, LEIPZIG-PLRGWITZ. ■Rillig * praktisch, von Leinenwäsche kaum elegant, feT —zu unterscheiden. Obige Handelsmarke trägt jedes Stock. Vorrätig in Giessen bei: Ernst Balser, Mäosburg 11; H. Kühn, Selters weg 36; C. Steinhäuser, Neuen-Bäue; Wilh. Klee, Marktstrasse 2; Julius Hoos, Bahnhofstrasse 41. In Butzbach bei A.. Weickhardt 2412 Man hüte sich vor Nachahmungen, welch«, mit ähnlichen Etiketten, in ähnlichen Verpackun-en and grösstenteils auch unter denselben Benennungen angeboten werden, und fordere beim Kauf ausdrücklich echte Wäsche von Mey & Edlich. cü 'S m ■"1 B © cs g- B s i Generalvertretung der Vereinigung zur Ausnutzung von Wertpapieren. Scala-Harmonium kann Jedermann ohne Musikkennt- nisse sofort spielen nach unbegrenztem Repertoir für ernste und heitere Musik. 4224 Die neuesten Musikwerke und -Automaten zu billigsten Preisen Grammophon Ansorge Weilmünster lTannus). Villa Funke - Lollar früher Budcrus'sche Besitzung. Vornehmer Ausflugsort für Vereine, Gesellschaften und Familien am Fuße des Staufenbergs gelegcu. 4062 Vorzügliche Weine. — Flaschen-Bier. Schoen ä 30- $üark gos.gesch. Reellste Garantie. Zubehör- und Ersatzteile allerbilligst. Grossartige Auswahl. Joh. Fr. Schaaf renommiertestes Geschäft der Branche in Giessen Wetzsteinstrasse 44. planes, pliigd, jtarmomims. Ständiges Lager von 150 Instrumenten aus nur erstklassigen Fabriken. Annahme gebrauchter Instrumente im Umtausch. Hünstigste Zaylurrgsöedinguugerr Oct Zlaten. Höchster Dar-Aaöatt. Vermietungen: 2 bis 10 Mark pro Monat. Stimmungen, sowie Reparaturen jeder Art. August Förster, Lieh (Oberhessen). Zweiggeschäft: Gießen, Bahnhofstraße 22.__________1796 Mulme DnsiirWMHM Karlsruher Lebens - PerjicherMg. I Versicherte Summe: 496 Millionen Mark. Gesamt-Vermögen: 168 Millionen Mark. Ganzer Ueberschuß den Versicherten. Steigende Dividende. H Unanfechtbarkeit. Unverfallbarkeit. Freie Kriegsversicherung. 4163 ■ Vertreter in Gießen: Jean Roeck. Steinstr. 15. Fritz Flimm, Watlthorstr.8 taiM’s Wata-Bsche ist nicht nur die beste Unterkleidung für Damen und Herren, sondern die Stoffe sind wegen ihrer rein weissen, leichten, weichen Beschaffenheit auch zu Unter- und Oberkleidern lür Kinder sehr zu empfehlen. Sie sind haltbar, weil bestes Zwirngewebe, kühlen nicht, ventilieren vorzüglich und entsprechen den höchsten hygienischen Anforderungen. 4214 Carl Loos, Giessen. 4] We, Wiel, Frisets, loupcts werden naturgetreu angefertigt und aus- gearbeilet. Damen-Kopfwaschen 1 Mk. Kpeziülitat: Graue L)aar-Arbkiteu. B-I. Tich^, 2202 Selterswcg 43. Ecke der Goelhestraßc. Bruchleidende verlangt gratis und franko Broschüre über Heilung von allen Arten Unterleibsbrüchen! Tausende Dankschreiben, vom Fürsten bis zum Arbeiter, liegen zur Einsicht vor. 2547 Dr. Reimanns, Valkenberg No. GH, Holland. Ta Ausland, Briese 20, Karten 10 Pfg. Porto. 2547 Geihser Geld-Lotterie Ziehung 23.—26. Juni 1903. Höchstgewlnn evtl.. Mk. 185 000« 71 7r 7$ 710 Porto und Liste Mk. 30.- 15.— 6.— 3.— Los 30 Pfg- extra [4767 versendet F. Ohnacker, Darmstadt. rnrrr-innTTr tuiü ■ «- nr laemiii n. vhiüii Ingenieur Richard Fertsch Giessen, Seltersweg 77 Gas-, Wasser-, Elektro-Anlagen Projektierung Finanzierung Ausführung Bezugsquelle aller einschlägigen Artikel für Gas-, Wasser- und elektrische Anlagen. LaU-iiiMie GmliM« Inh.: Carl Haas jr. in Giessen Fernsprecher: Kalkwerke Nr. 200, Wohnung und Kontor Nr. 282 Bahnanschluß: Station Grotzeu-Linden Grösste Ringofen-Kalkwerke Hessens, gegründet 1867 Sommer- und Winterbetrieb Sachgemässe Ausführung und Prüfung von Blitzableitern. 3212 3258 BKStor« Hmsrmii kochet mit Gas!!! Telephon 243. Seltersweg 56. Suchard 960 Butzbach. 458 Adler, Wanderer, Mars F ahrräder 3624 Fachgemässe Reparatur. Wagenverkauf! Empfehle mein reichhaltiges Lager in Geschäfts-, Luxus, und Amerikaner-Wagen, neue und gebrauchte, in groß. Auswahl. Fr. Grauer, Wagenbauer, Dynamos und Motoren Elektrische Licht- und Kraftanlagen. Technisches Bureau Frankfurt a. M. Zubehör- und Ersatzteile. | Promplsscs?eeuper5seedienun9- lUaD&iyc ricioc. Tägliche ^Leistungsfähigkeit ca. 60000 Kilo liefert Darmstadt Centrale: Heidelbeigerstrasse 129 Fabrik: Weinbergstrasse 44 Lager: Weinbergstrasse Filiale: Rheinstrasse 39 Motorwagen, Motorzweiräder MM- Feinste deutsche Marken dL mit Freilanf und Rücktrittbremse. Filiale: Frankfurt a. M Kaiser Wilhelm-Passage Freie Besichtigung ohne Kaufzwang. Kosten-Voranschläge und Möbelierungspläne gratis. Franko-Lieferung nach allen deutschen Bahnstationen. Man verlange Offerte und Preisliste. Sonntags geöffnet von 11 bis 1 Uhr. Tüchtige Vertreter werden an allen Orten angestellt Wenn Sie bei Ihrem Lieferanten eine gute Tafel-Chocolade einkaufen, vergessen Sie nicht, ausdrücklich Suchards Fabrikat zu verlangen, welches das weitaus feinste von allen ist. Besonders empfehlenswerte Chocoladen sind Suchards "Velma und Suchards Milka. Empfehle mein reichhaltiges Lager in Gasapparaten jeder Art und neuester Konstruktion, besonders Gasherde mit erprobt bedeutender Gas- ersparnis und größter Ausnutzung des Heizeffekts. Auf Verlangen können diese Apparate in meinem Laden in Betrieb gezeigt werden. Das Anbringen der Herde mit und ohne Tische, eventl. erforderliche Aenderungen an Gasleitungen werden gleichzeitig unter billigster Berechnung fachgemäß ausgeführt. 4022 Gtg. Appel, MMMeM la. Mim-MMWk - hdml. tajtiM sowie Sackkalk -ML zu billigsten Preisen bei günstigsten Zahlungsbedingungen. Einzelne Fuhren können zu jeder Zeit von den Werken bei Großen-Linden abgeholt, auch durch meine Fuhrwerke angeliefert werden. Elektrizitäts - Aktien - Gesellschaft vorm. W.LAHMEYER&Co Sehenswürdigkeit I. Ranges bedeutendstes Einrichtuagshaus Mitteldeutschlands besichtigt zu haben. 160 fciw-fciiitop stets lieferbar vorrätig. Es sind kompl. Einrichtungen von 8000 foäs 15 000 Mk. einschliesslich der Küche in wirklichen Wohnräumen ausgestellt. Als Ausstellungs - Lokalitäten dienen zusammen 8 Läden mit 20 Schaufenstern und 6 vollständigen Etagen. Streng feste Preise. Alles offen ausgezeichnet. 10jährige Garantie. AMtsm-Mck Deiitz, Kw-Dkiitz. Lttkgtissslcüe Frankfurt o. M., BKseit-latz 7. Deutzer Sauggas-Anlagen mit Original-Otto-Motoren in Größen von 6 bis 1000 Pferdekräften. ArennSoffKosteu ®/3 bis l*/4 Pfennig pro eft. H'ferdekraftstunde. 4161 Billigste Betriebskraft der Gegenwart. Bis zu 60% Brennstoff-Ersparnis gegenüber Dampfbetrieb. Concefsionssreie Aufstellung — wenig Bedienung. Ueber 1000 Anlagen in Betrieb bezw. in Ausführung. für alle Gasarten und flüssig? Brennstoffe. ' Müller& Durit^eift unerreicht ausgiebig und sparsam, reinigt laicht und schonend die Wäsche. MMW Jw Josef Müller W Jgf Seifenfabrik Limburg Darmstadter Möbel sind hente tonangebend. Nicht allein der hübschen Formen, sondern auch der Gediegenheit und Auswahl, sowie des billigen Preises wegen. Dafür ist heute Darmstadt im ganzen Deutschen Leiche und weit über dessen Grenzen hinaus bekannt und wird täglich von Interessenten aus Nah und Fern besucht. Verlobte -HLZ kaufen daher keine Ausstattung, ohne vorher die grossen Ausstellungsgebäud* der Darmstädter Möbelfabrik Grossh. Hessische Hofmöbelfabrik a» IMF* Wer Verdruss und Aerger sparen will, kaufe nur erstklassige Marken. '-UÜ Telephon 30. MW, Bahnhofstrasse 30. eintauschen Strasse erhältlich den Cigarren-: TjASMATZI-CIGARETTEN ir versenden kostenlos und portofr sereti illustrierten Katalog, der 160 verseh thält, die wir gegen Coupons gratis und GEORG R. JRSMRTZI P Spezial-Abteilung Dresden-?^, Pra< bis zu M Adna««-Gra5tnäh6r A. Reinig Liebe» Sie aPBUiaono ernHiMdige iwiMu-riuirmot auf Wunsch auf Teilzahlung. - — Anzahlung 30—60 ME AbzaLlnng 8—16 Mk. Kooitllch. Oosm 10 Eintritt für Jedermann frei! Gedeckte Hatten! 4699 ivreB^ Msn ÄVNÄN ßeitgS y 8626 Änf nach Annerod! 2789 ■ ;;erm;tnn. 1430 erregend. Vtfchse'H» A- im Odenwald Zu haben in den meisten Geschäften Fabrikant: Carl Gentner in Göppingen. IV« 2 FRilZECCRRiUS GIESSEn mRRKTPlflTZZ eine wirklich gute Zigarre, so wenden Sie sich an 6g. Todt’s Zigarren-Versandhaus -Sti Möbelmagazin Ang. Ossmann 89 Seltersweg 89. Diezstraße 4. Spezialität: Marke „Vita 6 10—11 11—12 Zigaretten in großer Auswahl. Man verlange Preisliste. 9999 9999999999999999999999999999999999999 in raten Dosen gicbt prachtvolle! Glanz? 8482 jeder Preislage, in solider Ausführung. Unter Garantie. — Franko Lieferung. — Pläss-Staufer-Kitt in Tuben und Gläsern 210 mehrfach mit Hold- und Stköer- medaillen prämiiert, unübertroffen zum Kitten zerbrochener Gegen- Sehnt rmK-l/A steht Fiedemarrn's Bernstein- Fnßbodevlack «»Farbe. — DnrcheoS vnfchödlich. — 0^* Weltausstellung Paris 1900 Solderre WrdarUe. Niederlage in Gießen bei: Emil Fireh- Zu recht zahlreichem Besuche ladet freundlichst ein 4809 Das Kommando. Darmstädter Styl ist heute tonangebend. Beleuchtungskörper nach Entwürfen Darmstädter Künstler sind In grosser Auswahl vorrätig. Meine Schaufenster Markt 7 werden allwöchentlich mit neuen Mustern aus^estattet I [3676] Wegen Geschäfts-Verlegung nach Marktstraße 19 8641 /o neuester Konstruktion mit Zugfedervorrichtung für ein und zwei Zugtiere (auch für zwei Kühe), unerreicht in Arbeitsleistung und Leichtzügigkeit. Biele erste Staatspreise. *^05 Gctreidemähmaschinen, Garbenbinder, Deichselsttttzeu ucnester Konstruktion, „Planet jr." Hand-- u. Pferde» ] hacken, Rasenmäher, Garteuwalzeu, Hand» n. Pfcrde- •" rechen, Heuwender, Schlcifapparate, Pateut-Erntcstricke, Bindegarn, sowie sämtliche Geräte und Bedarfsartikel *ür die Landwirtschaft empfiehlt billigst Programm i Uhr: Weckruf. , Empfang auswärtiger Wehren. , Hebung mit Brandangriff der freiwilligen Feuerwehr Heuchelheim. , Aufstellung des Festzuges an d. WetzlarerStraße. , Festzug. Nach Eintreffen auf dem Festplatz: Begrüßungs- und Festrede; Gesangsvorträge der Heuchelheimer Gesangvereine; turnerische Aufführungen des Turnvereins Heuchelheim; Konzert und Tanz. r Abends: Feuerwerk auf dem Festplatz. fttimillige Feuerwehr Heichelheim Sonntag den Ä1. Juni 1903: 25jähriges Stiftungsfest. Garten-Schläuche bewährte Qualitäten LGliillhillligeil, Ltrshirshre 2C. Reparaturen billigst. Carl Aug. Faber, _______Marktstraße 1. 4474 L y । * ■- =T, «W Wchk Sen 23.-26. In! ZiehuugGothaer Geld-Merie Nur eine Ziehung. Außerordentlich günstige Gewinnchance. Kauptgew. ev. 125000 Mark Prämien u. Hauptgew. von 60000, 40000, 25000, 10000 usw. I 1° lange Vorrat ä 3 Mk., Vs « Mk., V, 15 Mk., uUuv Vi 30 Mk. Porto und Liste 25 Pfg. mehr bei 4867 .Richard Buchacker, NembM 11. neueingerichtete Sommerwirtschaft von Efldwig Weller Jtodrf in Annerod vor der Matte aufzusuchen. 4525 Für gute Speisen und Getränke ist bestens gesorgt. Angenehmer Aufenthalt. Gute Bedienung. Gedeckte Halle. la. Portland-Zement garantiert allerbeste Qualität 1.75 Mk. pro Sack. Ü« Riibsamen. Lager: Wcstanlage 60 und Wismarer Weg. [2755 SXX'X- -Inl Ecke. Glasschalen für dicke Milch. W UAe Plockstrasse Ernst Challier (Rudolphs Nach!) Giessen. WttM N IMnrei alter Art. Grosse Auswahl, solide Preise. Illustrierte Preisverzeichnisse gratis und franko. Musikalien-Handlung und -Leihanstalt Spezialität: Billige Ausgaben. hach, Selterswea 24; Georg Wer schönen Spaziergang machen will, versäume nicht, die Wallenfels, Marktplatz 21 r Lollar bei: August Zini- Barzahlung! * liefere Fahrräder < , < -'st-**' Bohonv.7OM.an. < , ; 'S S. Rosenau ftX;; < in Hachenburg fit. 93. , Hotel Odenwald 1‘vSjä: Erstes uud grösstes Hotel am Platze. Elektr. Licht. Volle Pension 4 Mk. Telephon 9. Pension Schiossberg, Dr. Schmitt am Schlosswald gelegen, gemütl. Familienheim, gut bürgerl. Haus, volle Pens. Mk. 3.50. Teleph. 12. Ueberzieheu und Reparaturen schnell und billig. Heinrich Sack, M. Rosenthal Telephon 218. Giessen Liebigstraße 13. Eigene Wcrkgätle. Kroßes Krsahteittager. ssso Perl© des Odenwalde. Lufitororl LiniMis Zum Conservieren von Früchten und Gemüsen jeder Art empfehle ich meine Palent-Conservengläser die sich durch einfachste Handhabung im Gebrauch auszeichnen und sehr billig sind. Ausverkauf in Sonnen- und Regenschirmen l " Die schönsten, neuesten Kleiderstoffe . Riesenauswahl Ausserordentlich preiswert Man verlange gratis und franko Muster M. Schneider Versand - Abteilung FRANKFURT A. M. ZeU 58-64 Kräuterwein „Salus“ mit der Nonne vorzüglich vou Geschmack, wirkt vermöge seiner Bestandteile großartig auf die Ber° dauungsorgane uud Blutbilduug, ist sehr kräftigend und appctit- Fahrräder Modell 1908 uod fämmtt Zubehör« tbeüe liefere aut u. fabelhaft billig. Weilgeh. ©arantie. Sende 21 Tag« int Austcht unter Nachnahme, ßauptratalcg gratis n. franko. Wtederverkaufrr gesucht. 0. Ammon, Einteck, Die große Flasche Mk. 1.75, die kleine Flasche Mk. 1.25. Bestandteile: Taragona-Portwcin 3333,0, Weingeist 160,0, Zitronenschalen »» 2,5, Pommeranzensch. 2,0, Flieder 1,0, x™ Kümmel, 2lnis Wachholdcro., Cardui- benediktenkr., Rosmarin, wielissenbl. je 0,75, Angelika, Entian, Gal- gantw., Ziämillenbl., (Loriandcr, Psesferinünzbl., Canehl je 0,5, Quendel 0,25. Zll hab, in den Drogerien: Adolf Bieler, Otto Schaaf. K. 23 W in