stände \ \ Mittwoch 20. Mait 003 153. Jahrgang Zweites Blatt. Die heutige Kummer umfaßt 14 Seiten. Feuilleton. Ei« Lträtttzlcin Himmelfahrtsblumen. Zu M. die Lchaufpiel-! liches gcschöpf sorge nagt, beschirmt, bewahrt, ein jedes ^ajauipiei ^^rner Zeit." Es wurden chm von Alters her Herl- »rlAflnt täglich aubet Sonntags. Dem «Lietzener An-,etger werden im Wechiel mit dein keffifchen Landwirt die Lletzeaer KamtUe«. blätter viermal in der Woche deigelegl. Roianon-druck u. Verlag de, Brühl 'ichen Unwerl.-Bnch- u.Sieiu- dructeret (tlieild) ititxn) Nebalnon. Erpeduioa und Tnitretet: Lchulvratze 7. tlbieflr tüt Tevflrftcnt «nzetger «letzen. AerniprrkdanlwliitzAr 51. S cherrebeck von seinem Amte und leitete ein Dis - zip linaroersahren ein wegen angeblich vorgekommenen Unregelmäßigkeiten in der Leitung der Gründungen zur Förderung deS Deutschtums in den Nordmarken. Jacob,en war vorjähriger NcichstagS-Kandidat im (Srenzkrcise gegen den prolestlenschen Chefredakteur Jessen. (Jacobsen ist weiteren Kreisen auch bekannt geworden durch seine künstlerischen Bestrebungen, namentlich durch die Begründung einer Webejchule, deren hervorragende Erzeugnisse weite 'jUicrfenming gesunden haben. In den letzten Jahren hörte man aller- dingS von dieser Schule kaum etwas mehr. D. Red. deS Gieß. Anz.) Liebesschaukel" (La bascule), ein Lustspiel in vier Auszügen von Maurice Tonnay, über bad man jetzt noch herzlich lacht. Dagegen erwies sich der Versuch, ein Stück von A. de Müsset auf die Bühne zu bringen, als miqeljlt. Man soll nichts verschwören" i|t eine geistreiche Plauderei aus den dreißiger Jahren des vorigen Jahr, hunderts, aber der Mangel an Handlung langweilte die Zuhörer. Nun bereitet Intendant Ulaar nebeneinander die Autsühmng einer Reihe klassischer und einer Reihe moderner Stinte vor. Den Reigen dec ersteren eröffnete am 16. Mai die AntigonedeS Sophokles in der Wiibrandtschen Bearbeitung. Es mar ein Hoher Kunstgenuß, das antike Lüerl in einer der heutigen Bühne angcpaßten Form wieder erstehen zu sehen. Unter den Darstellern sind lobend zu nennen die Damen Möllmann (Antigone- und Po lner (Isinene) und die Herren Ticgelmann als ftreon, Psett als Lprechcr des Chors, Hennaiin als Bote und Auerbach al» Wächter. Tie Reihe moderner Stücke soll am nächsten Samstag mit Gorkis „Nachtasyl" eröffnet werden. Stockholm, 19. Mai. Ter Dichter Gras Karl S n o i l s k y ist im Alter von 62 Jahren heute geworben. Lhristiania, 19. Mai. Ter Arzt Ibsens erklärte, daß ihm von einer besonderen Veränderung im Zustande Ibsens nichts bekannt seu Ausland. Stockholm, 19. Mai. In der 2. Kammer wurde folgendes, an den Vizepräsidenten Pehrson eingelaufenes Telegramm verlesen: „Wismar, 19. Mai. Für die bei Veranlassung des Beschlusses der 2. Kammer un,erer Stadt gewidmeten herzlichen Gruge und warmen Wunsche für ein tunstiges Gedeihen sprechen wir namens unserer Stadt herzlichen Tanj aus. Bürgermeister und Rat." London, 19. 'Kau Tas Oberhaus lehnte die Vorlage betressend Untersagung von Wetten bei Pferderennen außerhalb des Rennplatzes ab. — Schatzlanzler Ritchie empjuig heute eine Abordnung der Londoner tzandclsiammer, die B. denken gegen d.e Er- Hebung der Einkommensteuer von den ausländischen Geschäftsvertretern in England vortrug. Bei der Einführung der Steuer müßten die fremden Ber- tretet den Umsatz und den Nutzen ihrer Firmen in England angeben, dadurch würden die ehrenhaften Firmen, die zu einer wahrheitsgemäßen Erklärung bereit seien, in Nachteil geraten gegenüber jenen, die die BereiUvilligkeit nicht haben. Diese zu erzwingen, sei aber nicht möglich. Ferner würde eine solche Besteuerung auch für die englischen GefchäftS- reisenden im Ausland viel Unbequemlichkeiten im Gefolge haben. Schatzkanzler Ritchie gab die Schwierigkeit der Frage zu und versprach, diese weiter in Erwägung zu ziehen. Tublin, 19. Mai. Bei einer unter dem Vorsitz des Lord-MajotS abgehaltenen Versammlung zur Unterstützung oer irischen Parlamentsfraktion, kam es zu wüsten Szenen. Bei einer Rede des Führers der irischen Partei im Parlament, Redmond, bemächtige sich eine irische A a i - tatorin der Tribüne und proteuierte unter dem Beifall DeS Publikums gegen die angebliche Absicht deS Lord- Mayors, den König bei seinem Besuch in Irland zu empfangen. Tiefer erwiderte, er sei keine Bedientenseele, die Behauptung sei unwahr. Tie Versammlung endete mit einer solennen Schlägerei, wobei das Unterhausmitglied O'Tonnell erheblich verletzt wurde. Brüssel, 19. Mai. Wie „Petit bleu" erfährt, ist in Cftenbe das Gerücht verbreitet, König Eduard werde dem König Leopold im Sommer dort einen Besuch ab- statten. , . t m ,, ,... Paris, 19. Mai. Gestern abend drangen Nationalisten in eine republikanische Wahlerversammlung und versuchten Tie großen Feste Ostern und Pfingsten haben eine solche Fülle von Blumen, die ihnen besonders gewidmet inb und dazu kommt noch die Menge von Maienblumen — da bleiben nicht allzu viele für das Himmeliahrtsfest besonders übrig. Eine kleine Hand genügt schon, um sie ^^Ta^^rste' Himmelfahrtsblümchen ist das zierliche Kreuzblümchen, die Polygala amara, von dem der gelehrte Hieronymus Bcck m seinem 1551 in Straßburg herausgegebenen Aeäutcrbuch sagt: „Solcher b.umlem Hao. ich nie anderst hören sagen, denn Creutzblumlein, darumb daß man sie in der Creupwochen iober Dittwocye-am voll- kommlichsten findet." Dann beschreibt er des Blümchens rarten Lau und sinnreiche Vorrichtungen zum Lchutze des Samens und fügt hinzu: „Also treiro ist Gott der Herr, welcher auch für das kteinste blumlein ai§ fein vollkomm- (täfle zugeschrieben, und es wuroe gerade am Himmelf'ahrtS- tage (also im sUtai ober Anfang Juni) für besonders heil- krustig gehalten. m , Uoeujo ist das Katzenpfotch en oder Papierroschen, daS Gnuphaiium bioicum, ein Eousinchen des Edelweiß, eine Himnietfahrtsbiume, und gewiß i|t diese einheimische wilde Immortelle - die jetzt so beliebten großen Jmmor- leiten sollen aus Australien stammen —, aus der man fo anmutige Kränze winden kann, solcher Ehre wert. Es hat viele Namen, z. B. Jüngling, Helichrysum, und im Englischen heißt es The Jersey eralasting. u , Tie dritte tzimmelfayrisblume, die Mondviole, Botrychium luxaria, cm Aehrenfarn, heißt in einigen toegen- Den Allermannsherrn und wurde dort früher vielfach am Himmelfabristage mit den Worten gejucht: „AllermannS- herrn, dich such ich gern." Tie vierte Festblume, der A r o n s st a b, Ar um macu» tatum, gehört eigentlich schon einer anderen Festgruppe an, wird aber auch hier mitgerechnet, und zwar alS Zeigtraut, wie der Landmann und Winzer zu sagen pflegte: Man nfleqie es am Himmelfahrtsiage zu besichtigen, um zu erraten, wie die Ernte von Korn und Wein ausfallen Josua und Kaleb als Kundschafter ins gelobte Land gesendet tvurben, nahmen sie, so erzählt Die Pflanzenlegende, oen Stab Arons mit und trugen bei ihrer Rückkehr an Diciem Stabe eine große Weintraube und Proben von dem Quoercn reichen Fruchisegen des Landes, „das von Milch und Honig floß". Nachdem sic alles abgelaoen, steckten sie, so erzählt weiter die Legende, den Stab Arons in die Erde, und wo er gestanden hatte, da wuchs nachher die AronS- wurzel oder Aronsstab, Arum maculatum, empor. Seine Blitte, ein einziges einen Kolben umhüllendes Schildblatt, welches fast rote eine überzogene Kapuze aussieht, ver- schasste ihm den französischen Namen Le bonnet du granb- ptetre Aron. An dem Kolben liegen drei Ringe, von Denen man sagen kann, daß sie die Form von kleinen Trauben uiid Aehrcn haben. Tiefen Kolocn befidjtigi der Land mann unb W-uizer am Himmelfahristage, um an seinem Wachs- tum, je nachdem Die Samenringe reich oder dürftig ausgefallen, zu sehen, ob die Ernte von Kom und Wein geraten werde. So haben mir zwar nicht viele, aber doch recht be* deutungSoolle Himmelfahrtsblumen. ES lohnt sich schon dev Müde. 0» mit Den Kindern zu suchen. des großen Kreuzers „Ersatz Kaiser auf der Kieler Kaiserwerft am 27. Juni statt. — Wie ein Brüsseler Blatt erfährt, ist der in Belgien ansässige Prinz von Arenberg von Kaiser Wilhelm zum Mitglied des preußischen Herrenhauses ernannt ivorden. Prinz Arenberg ist auch GroßgrunDbesitzer in Preußen. — Der heutige Geburtstag des Kaisers von Rußland wurde vom Alexander-Regiment, dessen Ches der Zar ist, in festlicher Weise begangen. Ter Regimentskommandeur sandte, ebenso wie alle übrigen preußischen Regimenter, Deren Chef Kaiser Nikolaus ist, an denselben ein Glckwunschtelegramm ab. Ferner gingen BegrüßungS- Depeschen an alle russischen Regimenter ab, deren Eycf Hälfet Wilhelm ist. Bon allen Regimentern liefen Er- widerungstelegramme ein. Mittags wohnte der Stomman- Deut des Alexander-Regimentes mit einer Abordnung von Offizieren Dem GotteSDienst in der russischen Botschaft bei. '2im Abend fand im OsfizierSkasino DeS "Regimentes ein großes Festmahl statt, zu Dem sämtliche Herren Der russi- >chcn Botschaft geladen waren. Seitens Der General-Inspek- tion Der 'Marine find Dem Zaren Glückwünsche der deutschen tiJlarine, bei welcher er bekanntlich ä La suite geführt wird, lelegraphisch übersandt worden. Breslau, 19. Mai. Der bekannte ZentrurnSabg Justizrat Dr. P o r s ch ist vom Papst zum G e h e i m k ä rn - meter ernannt worden. Dresden, 18. Mai. Aus dem GesamtverbandS- tage deutscher Konsumvereine entspann sich u. a eine erregte Erörterung über einen Antrag des Reichstags- abgeordneten PeuS-Tesfau, der eine Bertretung auch der Genoffcnfchaftstheoretiler im BerbandsauSschuß wünschte, bannt zwischen Praxis und Theorie cme befiere Verbindung geschaffen werde. In dieser Erörterung über den Wert Der ^heorciiker für das Genosfenschajtsivesen stellte sich die Mehrheit der Versammlung Nicht auf deren Sette, obwohl Frau Dr. David-Mainz schließlich, gewisser niauen vermittelnd, beantragte, Der GenojsenscyastStag möge soviel Vertreter in Den Ausschuß senden, luie die üieui|ionövcrbanDe, und diese Vertreter sollen nach Belieben aus den Reihen der Theorctiter oder der Praktiken ivählen. Der Antrag, auf dessen Standpunkt sich im wesentlichen auch der Reichstagsabg. von Elm-Hamburg stellte, wurde abgeleljnt und beichlosten, daß der Ausschuß aus den Vorstänoeii der Revisionöverbände, einem Vertreter der Großeinkaujsgcsel.schaft deutscher Konsumvereine und drei vom Gciwffeilschaftstage zu wählenden Mitgliedern bestehen soll. Heer und Flotte. __ Der Kaiser verlieh, wie die ,Post^ meldet, um den Grasen Häjeler noch besonders zu ehren, dem 2. brandenburgischen Ulanenregiment Nr. 11 in Saarburg, dessen Ehes Graf Haseler ist, den Namen ,Ulanenregi- ment Graf Häseler*. Airche und Schule. — DaS Kieler Konjistoriiim suspendierte, dem ,<8ecL Xagcbl.- zufolge, den Pastor Jacobsen in GiekenerAnzeiger ’ General-Anzeiger ö ©ein mono t heb 7b tH, oienet- täbrhd) Wt. 2.80; durch ^Ibbole- u. Broetflflcllfn mondthd) fio M.: durch die Voll KÜk.L.— oiertcl- läbrL autidiL BeNellg. 21moh»< von u, dre "Zdaf«miminet ?iS DonniUütT* 10 llbt. Zeiten orei« i lokal ISilL au«iodrtt XU d'g. V«iunin>vrilich *Q\ den polit and auqein. T i e Sängerprobe in Frankfurta. M. dem bevorfiehelwen Sängerwettsirett in Frankfurt a. wird geschrieben: In Der fertiggestellten Fefihalle fand erste Probe für den Begrußuugsabcnd unter i^itung d s Tiiigeitten Max Fleisch )iati- Eine 17uO Perionen zahlende Säugeischar sang Die eiuzttnen Programninummern n tt überaus rhytniifcyer Praz^ivu und vuizuglicher Aus Pc che, besonders mit seiner Abtönung in dynamilchen Nuancen. Sie akusiifcheii Verhältnisse der Fe,ihalle.erwiesen sich ganz ausgezeichnet, sodaß Der schönste Ge,amtei.idruck zu envarten ist. Weiter wiL uns von bcm|eiben Storrefpom benten gefairicben: Tie Eintrittskarten für DcuBc^rußungs- abenb unD für das Preis sing en '^.bereits vollständig au.- veilausr .und auch für die WeUgefaiige nur noch wenige Billets vorhanden. Nachdem die ^csthaUe vollen^t ist lap sich erst die unpoi'ante Gefamianiage o^urtultn. ^ie Grund la*“ bei Ä umfaßt allein ^ Quadratmeter und 4öu0 Sitzlage sind vorhanden. — Tas Langerpodium bietet q.c Sibutäbc; ferner die bO Mögen zusammen all JiLge, ]obaß ÜIMC aiut luG4 Sipdldve lut Zuichauer vorhanden find. Am^Lvettsingen beiciiigen sich 34 angemeldete ^rrfne, ein- geteilt in fünf Gruppen von je sieben und fecho Vereinen. Tie Vereine fingen durchweg zuerst den Vechswochcnpreis- dior Liegesgesang nach Der Venusfcylachr, von ^rgner- Tahn" lomponiert, unD tragen Dann cm selbstgewahltes Clwrwerk vor. Unter diesen letzteren Choren nehmen Hegar mch Brambach eine bevorzugte Stellung ein: von beiden tverben je sieben Chöre gefangen, darunter ^egarr. „Kaiser Karl in der Iohannisiiaait" zweimal, ebenso Brambachs Gesang der Geister" unD „Meeresstille und glückliche ffir9 Im üb. gen finden sich von bekannten Choren Ä von Schubert, das „Waldweben" von Weber unD BruckS Vom Rhein". - Samstag nachmittag findet dann hJr wninpfkna der elf besten Vereine (ein Trtitel der an- der ^etlgesarg I sogenannten Stundenchor, Der bejainmt statt und anfchli-L-nd daran di- ^“'stanVfuit a. M., 19. Mai. Einen Monat lang be- errichten die Franzosen den Lpietplan des' bau,es NaL ber\.i-Friede ns nur färbe r lich sein.____________________________________________________________ Dculschcs Jlridj. Berlin, 19. Mai. Man meibct aus Kürzel: Der Kaiser und bie Jtaifcrin sind heute abend mit Gefolge von hier ab gereist. Der Chef des Militäckabinetts Graf Hülsen-Haseler, dessen Befinden befriedigend ist, ist gleichfalls mit dem kaiserlichen Sondcrzuge abgefahren. Die Malierin empfing hier noch mittags drei Arbeiterinnen der Dagsburger Stickereifirma Eduard Siegel, welche zahlreich« Arbeiten, darunter bie in Seide, Perlen und Gold auögeführte prächtige Darstellung des Tags- bürget Felsens mit der Kapelle, vorlegten. Die Kaiserin, welche zahlreiche Aufträge erteilte, überreichte jeder Der Erschienenen eme goldene Brosche. — Eine heitere Episode vom Besuch deS Kaisers in Metz teilt man mit: Am Samstag nachmittag nahm ber Kaiser, nachdem er dem erkrankten Korpskom- mandeur Gra,en Häfeier einen Besuch abgeflattet hatte, bie Ruinen bes römischen Amphitheaters in Augenschein, bie jetzt bei Anlage des neuen Metzer Bahnhofes wieder verschüttet werden. Den Kaiser zu empfangen, stand eine atoße Herrengesellschaft am Eingang der Ruinen. Der Plonarch begrüßte mit Händedruck deii Bischof Benzler und faate scherzend: ,Lch denke, die Geistlichen gehen nicht ins Theater C* Der Bischof war einen Augenblick verdutzt, sagte dann aber mit einer Verbeugung: „Es war ja em r0NiMa^rstat Depesche ber „Köln. Ztg." schloß ber Kaiser feine nach der Kritik der gestrigen. ± r up* Übungen an die Truppen gehaltene Ansprache mit den Worten: „Graf Häfeier verlangte viel von Ihnen, aber uns allen ist klar, jener Mann mutete sich selbst das Meiste zu, er gehört zu denjenigen Soldaten, denen der Wille des Königs daS höchste Gebot die Anerkennung ihres Königs die höchste Aus- 5 C 1 IVuf Befehl beö Kaisers findet der S t a p e ll a u f s'"t k »SiS? dL NZZL a4 ottietfl, ___-__ iuciT" lschinev Maschinen Maschinen ^idmafchinel, ungswaagen tgcln lschinen hlen eln (runbu.oüah ge Hb billigst 3896 lh. Orbig, NttiiWanbhkg, raße 10, ize Miotta evlaäsarbeu — nd ausgewogen, >des Kußbodcuöl, P/chse, päue, >el> arboüuenm, ibeu Dfcuiad, > in allen Jjarben, m aller Ärl, elpolituk "6S, ipßehll 3759 !,Wß.s! Schulhof pbon 11®' fand! mpfehlen sind-' ff 3775 cao W’4 , ’S 2958 njiirfif, üb SceM AuS Anlaß deS Felles beabsichtigen die Frauen und Jung- Men tone, 19. Mai. 'Merkur" herausgeben. Die letzte Stummer, die von Pagel werden. IL AnfangS- . 210.7V . 210.60 . 18b.7ö . 170.00 Schlußkurse. 210.20 209.87 138 JO 178.50 182.10 Handaemenge provozierten, frauen LollarS, dem Turnverem eine Fahnenschleife zu über- t wurden. Tie Versammlung reichen. und damit möglicherweise tue (imfubc amenkanischen Goldes in Aussicht zu nehmen fein. Allerdings mußte mit dem Zuruckziehen des deuifchen Geldes bald begonnen iverden, foni't würden die amerikamichen (tieiceiöeöeqcüniunaen J al) langen leitens Deutschlands eriorüertich machen, für dic die deutschen Guthaben m den Bereinigten Staaten verwendet werden wurden. laßte sofort die Entfernung des Beamten, und so mußte Schorfe gehen. Prinz Arenberg soll ferner dem genannten Blatte zufolge in stetem heimlichen Checkverkehr mit einem "Vom fidelen Gefäng nis des Prinzen Prosper von Arenberg weiß die ,£ann. Allg. Ztg." folgendes zu berichten: Dem fetzigen Direktor fiel es auf, daß der Prinz sich mit einem Aufseher duzte. Er forschte nach und kam dahinter, daß der Aufseher, wenn er Nachtdienst hatte, als verantwortlich gezeichnet war, mußte wegen eines Artikels, der eine Majestätsbeleidigung enthielt, eingestampft mit dem Prinzen Gelage feierte, wobei man sich „Lieber Schorfe" und „Lieber Prosper" nannte, woran auch einige male eine zweifelhafte Dame teilnahm. Der Direktor veran« Oest. Kredit . . Deutsche Bank Darmstädter Bank Bochumer Guß . Märkte. v. Gteßeu, 20. Mai. Diehmarktbericht. Ter Vorrat aus dem gelingen Biehmarkt beiter sich aus etwa 1100 Stuck Kühe diese zu sprengen, indem sie mehrere Revolverschüsse abgaben und ein f ' wobei mehrere Personen verletzt wurde jedoch fortgesetzt, nachdem mehrere der Ruhestörer verhaftet worden waren. naL Hans Pagel. Pagel gehörte zu einer Straßburger Gesellschaft junger Literalen, welche die Zeitschrift „Der Bankhause gestanden, einen Mann zur eigenen Bedienung gehabt und sich so viel Spirituosen haben verschaffen können, - S. K. H. d-rGroßhcrzogi,,Ct. 7“16- 3m ®cfängntö_ soll -r sich Bier aus Extrakt auf dem irunben#l]phnnn«nfnn ^a^cn trauen können. geicr eine Ausstellung der gefertigten Gesellenstücke und auSschuß im Verein mit t Arbeitsproben verbunden wird. der !lt <. " ------- -.Vom Turnen. Am 14. Juni findet in der Turn-' ' - ' Un bec &iu,nen ,yi ^ne Bezirks-Vorturner st unde statt, bei der die Pstichtüdungen für das Gauturnfest in Wetzlar durchgeturnt weiten. Das DünS berg-Wetturnen soll im August stattfinden. Ter Turnverein in Klein-Linden feierte am Sonntag sein diesjähriges Anturnen. — In Großen- Linden ist eine Turnhalle im Bau begriffen, welche bereits im Sommer cingewechl werden soll. — Ter Turnverein zu Leihgestern wird am 21. Juni fein Fahnenwelhfest und lOjahilges Bestehen feiern. — Die Gau-Turnfahrt findet am 7.Juni nach Lollar statt. Die volkstümlichen Uebungen bestehen in Weitsprung, Hochsprung, Stelnstoßen und Klimmen. Vermischtes. • Marienburg, 19. Mai. Hier wurde ein Italiener unter dem Verdacht der Spionage sestgenommen. Ter Verhaftete, der Torcani heißt, hatte Zeichnungen von Forts angefertigt. * Trier, 19. Mai. Ter Staatsanwalt verfolgt den Reisenden Gottesleben aus Köln und den Hausknecht Jacob Wollmer, die unter dem Verdacht stehen, den Raubmord an der Witwe Lurtz verübt zu haben. I * Lindau, 19. Mai. Tie Großherzogin von Toscana ist nach Salzburg abgereist. Tie Prinzessin Luise verbleibt vorläufig noch in Lindau. * Innsbruck, 19. Mai. Ein seit kurzer Zeit hier wohnhafter junger Mann, der sich Franz KniSpel nannte und Offizier der deutschen Handelsmarine zu fein angab, unternahm einen Ausflug zur Kaiser-Säule und kehrte noch nicht zurück. Ta er nur für einen Tag s Proviant mitgenommen hat, so nimmt man einen l Unfall an. * Triest, 19. Mai. Gestern abend explodierte auf der Via Sani vor der deut schenStaats -Real- Schule, als ein vollbesetzter Tramwaywagen vorbeifuhr, eine Bombe unter heftiger Detonation. Eine Untersuchung ergab, daß sich auf den Schienen eine Blechbüchse befunden hatte, welche Dynamit enthielt. Verletzt wurde niemand. Von dem Tater fehlt jede Spur. * Algier, 19. Mai. Einem Telegramm aus Beninnif zufolge ermordeten arabische Räuber den dortigen Post- vorsteher. Bisher war es unmöglich, der Täter habhaft zu werden. * Ein deutscher Offizier in China über- fallen und verwundet. Aus Schanhaikwan in China ist die Nachricht in Oschersleben eingetroffen, daß auf den Sohn des dortigen Pastors Heine, den seit Lltober 1900 in Ostasien befindlichen Dolmetscher-Offizier Paul Heine, früher im Infanterie-Regiment Nr. 74 ein feiger Mordanfall verübt worden ist. Ein Chinese hat den jungen Offizier durch einen Schuß verwundet. Die Kugel ist am linken Ohr emgedrungen, und durch den Nacken auf der rechten Seite hinausgegangen. Eine Gefahr für das Leben oder die Gesundheit des so heimtückisch Ueberfallenen scheint mit der Verletzung erfreulicherweise nicht verbunden zu sein, da die Wunde gutartig heilt. * Das rätselhafte Verschwinden eines Gymnasiallehrers erregt in Elbing großes Aufsehen. Es handelt sich um den Oberlehrer Dr. Zimmer- mann vom Königlichen Gymnasium zu Elbing. Zimmermann lebte in den besten Verhältnissen, und cs fehlt jc-ber Anhalt zur Aufklärung des Vorfalls. * Die Tragödie eines jungen Literaten. Im Zimmer eines Hotels zu Bregenz erschoß sich der Stud. ** Der Tod eines Stieglitzweibchens. Auf selt- , ... Präsident Krüger ist nach fame Weise mußte bei der Ausführung seiner Pflichten als Hilversum in Holland abgereist, um dort den Sommer sorgendes Hausmütterchen, so wird von Augenzeugen uns zu verleben. berichtet, ein Stieglitzweibchen fein Leben lassen. Das Rom, 19. Mai. Heute mittag wurde die zweite Hälfte Söhnchen des Herrn I. brachte gestern das tote und noch der bayerischen Rompilger, 420 an der Zahl, gemeinsam warme Vögelchen nach Hause. Ein etwa 50 Ctm. langes SltuCAni0e^ Belgiern, Portugiesen und Amerikanern vom Frauenhaar war mit dem einen Ende um seinen Hals ae- W‘“"8*n. Allem Anscheine nach ha. das Tierchen das Haar ^dels empfangen. $lbmanBn aus 3"°2mnSÜlSrtro^Eä“ reichte eine kunstvolle Adresse und eine Spende der Ar-I / sich beim Transpott verwickelt und im Gebmch hangen beitervereine München-Freising für das internationale Ar- geblieben. In dem Bemühen, sich frei zu machen, hat es beitermonument in Lateran. Ter Papst war hocherfreut, ^lin9e ftstcr zugezogen und ist so erstickt. daß zum Tenkmal 750 deutsche Arbeitervereine mit über 0 Darmstadt, 19. Mai. Gestern fand im „Tarm- 120000 Mitgliedern eine so bedeutende Summe gespendet städter Hof" die 13. ordentliche Ge n e r alv e r s am Inhabern lung der Zentralgenossenschaft der Hess. Konsumver- Petersburg, 19. Mai. Laut Tepesche der „Nowoje e*n€ ftatt Sie war aus allen Teilen des Landes zahlreich Wremja" aus Söul erließ der Kommandant der Insel Quel- besucht. Auch Haden ihr Vertreter der Großh. Regierung, Part die Ankündigung, daß jeder Koreaner, Der einem Hessischen Landwirtschaftsrates und verschiedene Land- Japaner sein Haus ober Land verkauft oder Oon roirt^^^ait5^e^rer beigewohnt. Ter Geschäftsbericht gab zu solchem Waren kauft, zu Zwangsarbeit verurteilt, rocr cec^t interessanten Verhandlungen Veranlassung. Es wurde in japanischen Schulen lernt, enthauptet wird, namentlich aus der Versammlung darauf hingewiesen, daß Ter ftommaniant gründet feinen Erlaß auf die Bestimm- den Reihen unserer hessischen Landwirte der große Wert ung des Staatsrats, welche die Ansiedlung von Ausländern die große Bedeutung der genossenschaftlichen Organi- auf Quelpart verbietet. l'ation zum gemeinschaftlichen Bezüge von Bedarfsgegen- —— I ständen des landwirtschaftlichen Betriebes, insbesondere r- x shr? Zentralisation in der Zentralgenossenschaft der Hess. yillUl 1U10 lanö. landw. Konsum vereine, immer noch nicht genügend erkannt Kieken 90 iqnq unb .Würdigt werde, daß eine ganze Reihe von Einzel- Gießen, 20. Mai 1903. geno]{en)diaften zwar den Nutzen aus der Tätigkett der ** Personalien. Se. Kgl. H. der Groß Herzog Zentralstelle mitgenießen, daß dieselben aber kurzsichtig haben der Hebamme Eva Kieling zu Weinsheim bie G^nug seien, sich derselben fernzuhalten und nicht be-j Silberne Medaille des LubewigS-Ordens verliehen. — Der dächten, daß nur die Existenz der Zentralgenossenschaft Landrichter bei dem Landgericht der Provinz Rheinheffen, ermögliche, zu ähnlich günstigen Bedingungen, wie Dr. Cito Srun, unb bet Lanbnch.cr bei bem Lanbgench, “-f0ef1>d)Io'l'e5;en G-nasseiifchaftem zu b°- Pr°mn, Peches,m Friedrich .och würben zu Lb- Ä10 gerichtsraten bei diesen Gerichten ernannt. einstimmig angenommen. Es sei aus denselben hier her- « m 08 ^roßherzogliche Regierungsblatt, oorgehoben, daß an Waren-Divrdenden bezw. an Rückver- Beilage Nr. 15, enthält u. a.: Uebersicht der von Großh. gütung aus diesem Reingewinn an die einzelnen Bezieher Ministerium genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Korn- eine Summe von rund 35 815 Mark bewilligt wurden. Re- munalbedürfnisse in der Stadt Gießen für 1908/04. servefonds, Betriebsrücklage und Pensionsversicherungs- ** Die Gemeinbesteuerzettel für das Etats- sonds wurden mit je 1000 Mark bedacht, die Geschäftsjahr 1903/04 sind nunmehr zur Ausgabe gelangt, gd0*" mit 5 Prozent verzinst und 4788,85 Mark auf £.M„“u,bT$ " uJiä«. w. MÄKawÄte mir.'iSÄSseiw» trage dadurch emgetreten ist, daß für 1903/04 infolge er- Nieder-Eschbach und Bürgermeister Keller-Spiesheim wur- höhten Gemeindebedarfs zur Erhebung gelangen: 114 pEt. den per Akklamation wiedergewählt. von der Einkommensteuer unb 228 pCt. von ben Grunb- IL B. Darmstabt, 19. Mai. Dem Rektor unserer zahlen ber Grunb-, Gewerbe- unb Kapitalrentensteuer, wäh- Technischen Hochschule, Geh. Baurat Professor renb bekanntlich in ben beiben vorberen Jahren aus 100pCt. Pfarr, würbe heute Vormittag in feierlicher Weise seitens von ber Einkommensteuer unb 200 pCt. von ben Grund- des Ausschusses der hiesigen Studentenschaft eine kunstvoll zahlen erhoben worden sind. Die Erhöhung der Steuerbeträge ausgestattete, mit Aquarellmalerei versehene Adresse über- auf den Steuerzetteln gegenüber den vorjährigen Beträgen reicht. Die Adresse bringt in warmen Worten den Dank hat also in all den Fällen, in denen eine Steigerung der der Studierenden der Technischen Hochschule hier zum Aus- StaatSsteuerbeträge dem Vorjahre gegenüber nicht eingetreten druck, daß Prof. Pfarr die ihm jüngst unter sehr vorteilhaften ift, ihre Ursache nicht etwa in erhöhter Einschätzung, wie vom Bedingungen angebotene Professur in Wien abgelehnt hat. Publikum vielfach irriger Wei'e angenommen wird, ist viel- — Auf den gestern Abend um 8 Uhr hier eingetroffenen mehr lediglich auf den erhöhten Gemeindesteuer- Schnellzug der Main-Neckarbahn wurde kurz vor seiner ausschlag zurückzuführen. — Die Annahme, daß Gießen Einfahtt in den Bahnhof ein scharfer Schuß abged jetzt die höchsten Gemeindesteuern in Hessen habe, trifft, feuert Er ging durch das Fenster eines Eisenbahnabteils wie wir auf eine Anfrage aus unserem Leserkreise erwidern und traf einen Reisenden, der nicht unerheblich verletzt wor- wollen, durchaus nicht zu, wenn es auch zu den am reichsten den sein soll. Die Polizeibehörde, die sofort mit der Unteraus direkten Kommunalsteuern bedachten Städten gehört. Pro fuchung der Sache betraut wurde, hat den Attentäter bisher 1903/04 wird es aber (nach Offenbacher privaten Mitteil- nicht ermitteln können. Sie nimmt an, daß der gefährliche ungen) von der Stadt Offenbachübertroffen; offizielle Schuß von jungen Burschen herrührt, die nach Raubvögeln Bekanntmachung liegt noch nicht vor. Bezüglich der Höhe geschossen haben. der direkten Gemeindesteuern steht es noch nicht einmal in Darmstadt, 19. Mai. Z. 2. L m v^kucuuh L r(r r der Mitte sämtlicher hessischer Gemeinden, sondern findet seinen wohnten heute vormittag auf dem Truppen-Uebunasplau haben brauen können. „Der Prinz beschäftigte sich den Platz etwa m ber Mitte ber nichtigeren Hälfte. Die Frage den Besichtigungen von Leiten des 5. Großh. Infanterie- pa9 "der mit Literatur unb fanb abenbs Gesellschaft zum kann übrigens nicht ohne Berücksichtigung ber inbirekten Piments 168 und des 1. Großh. Dragoner-Regiments Kartenspielen. Daß es ihm auch nicht an Frauenzimmern Steuern behandelt werden. Da ist denn zur Evidenz erwiesen (lNarde-Dragoner-Negiments) Nr. 23 durch den Kommandic- gefehlt hat, haben wir bereits mitgeteilt. Das sind Tat- — neuerdings namentlich durch die ganz vortreffliche Disser- ^"oen General bei. fachen." (Wir überlassen selbstverständlich dem genannten zuruckblieben, well sie pro Kopf der Bevölkerung das Mehr- Pfeil aus dem Köcher holt, und mit der Linken den auf UHÖ yflllfljL (JlllSnJlTlfdjllfL wehe an Oktroi erheben als Gießen. — Kapitalrentensteuer bem Boden stehenden Bogen berührt. Ein Hund lauert zu Berliner Börse vom 10. Mai 1903. besitzen von deutschen Staaten: Bayern, Württemberg, Baden ihren Füßen. Rechts neben ihr steht ein jugendlicher (Mitgeteilt von der Bank für Handel mw Jndunrie, Gießen.) Heffen; Preußen nicht. Doch ist in Preußen kaum eine arbnerc Pott mit langen Locken, der eine Kugel hält und sich k ,,^.'5 an den vorher-gehenden Lagen beschrankten sich auch Yente Gemeinde, mit Ausnahme der in besonders aün tige?Xe H.eine" ^tac stützt. Zur Linken der Göttin stand ein °uf das geringste Maß. befindlichen roie öie Peneianopolis“ Wiesbaden zu finden, ^wei^Baume"voEroher^Arbett^dw be'ioen^Se'^ q-r!cn matt/ öumal selbst bei rückgängigen Huiiei^kine neuen - *-*'--Ä Mw-S «äs'-sSKhrÄÄ■■ •• Hauser waren nut Reis bedeckt. Um 6 Uhr früh zeigte das i| ^rantriirt iq c>9 ? . Lchluß-Tendenz: schwach. Thermometer XL Grad unter Null. □ -* bcc ^ttstatte — Dre gespannte Lage am Geldmarkt rüdt die Möglich- t ©efellenorüfunaen des N'ddastraße, brach heute nachmittag kett einer D lSko n t erl) o y n ng seitens der Reichsvank S 6. J ? Ort Sge werbe-durch Entzündung einer Mischung von Lack, Terpentin und Tie pöye des Melallbeitaudcs der Bank wird als uube- oeremS Gießen. SBie und mitgetetlt wird, findet nachuen Benzin Feuer aus. Ein Arbeiter erlitt schwere iHranS '^^'gend ange,ehen. Jede Abnaume des EssetieubenandeS durch Sonntag den 24. Mai, vormittags halb 11 Uhr, m der wunden ar hPihm X ".rand- oaU'gwerden von Reichsschayichemen iuhrr zn emer Bermmdernng Turnhalle der höheren Mädchenschule — Schillerstraße — die Berief unaen' ^eincn' em lebensgesahrliche des Girokontos indem das Reich die zur Einlösung der Schay- feierliche 11 eberrcichuna der ffieielhnbrifF» Verletzungen. Beide wurden m das städtische Krankenhaus fcheme enorderlichen Betrage von seinem Guthaben bei der Bank m “;.öcrre,a)ung occ Q)e)cllenbciefe an transportiert. e,mummt. Tazu lommt, bau infolge des Anziehens des Prwat- die enigen Prüflinge, welche die Prüfung beilanden haben, Homburg, 19. Mai Ru dem am 21 Runi fmftfin Diskonts die Ansprüche an die Bank m der Provinz gröger ge- tatt. Wir machen die beteiligten Handwerksmeister und Ge- denden bOjähriaen e>nh,in>.m hTr ’i* '^^^n sind Schließlich kommen die politischen Borgange am dem sellen darauf noch besonders aufmerksam, zumal mit dieser sind aroße ^inae^^.^ , e^ V' l ö be rg f e|t e «alfan lur bie iKcid^banr ebe.naUö iu iJeivacijt. Rach dem reyigen Feier eine AuLslelluna ber aefertmten (^irfi.-nfnirfp .ms L...wr*..r, ■flep ö.n£’. -ÖöttibCHÖ geöenft ber geft- I üa^CV' ^^nierljoljung auch dann . - 1 den Turnvereinen eine Beleucklluna au^geschlosien fern, wenn die Bank von England zu einer der TaunuShühen und der Ruinen Falkenslem Reiienbera ^rabsetzimg der Bankrate schreiten sollte. Geldzusllisse aus Eng- und Königstein ru Deranftalf,» q„ r. / Reifenberg .a,w werden zur Zeit nicht erwartet. Tagegen wird mit der Alog. aus allen J ^st selbst werden lichkeit gerechnet, daß französisches Gold an den deutschen Geld. nuen Gauen des deutschen Vaterlandes Tellnehmer markt kommt. BetresiS der jeyt etwa noch 200 TlilL Ä betra- erroartet. genden deutschen Guthaben in den Vereinigten Staaten wird er- Hanau, 19. Mai. Heute morgen entiorana der daß sie .mHinblick aus die dortigeGeldflÜfstgkeit allmählich w.g.n ia^c ^amarben^iebüaÄ "rLa^n.nec £J 'iS L" 2'/, Jahren Zuchthaus verurteilte dllbktt Gartner auf dem Transport hierher seinem frankfurter Transporteur. Gärtner sollte auch hier wegen ahmtcher Vergehen abgeurteilt werben. Kurz »et bem hie. Hgen Landgerichtsgebäude gelang e3 dem Strästmg, die Flucht zu ergreifen. * u Lkigini Bell flöge No wegen de warts" weil Non aufhält. S Brut oom polnil des Reichs urteilt. unv Ln ca-M s^StUCfr l1 jliindsch?" s aniänfll1* di- ge« ifRten W11 Mark - Tendenz h vieh war waren, 0C' aransiurt &are, wa und tragen OitaUlat ' Arbeit «öttenfr l« Ultettl! «rbeitnehme ff K den ®er ^uneldur 4105 9 t 18 Tie "hu, ] maödjen, 6 L fe be> gute 2 Kleinbauer > 1 Rufer 1 Dachdecker £ auswärts), Arbeiter (1 hj /i j..1 Landw 1 h'er, g a Sft,' IÄ» üe,Bi«ugnä Schuhen-Herein Ziehen Montag -en 25. Mai, abends 9 Uhr, 6tllmtvcrsm«lLilz im Wtzechtst. Tagesordnung: I- Berichterstattung über die Vorarbeiten für daS adzuhalteude etiftungifeft. i' Auslosung von Anteilscheinen. 3) Wahl öcr Telegierten iür die Lchützentage in Hannover unö Äiainz. 4j Verschiedenes. 4128 Der Vorstand. ilcncltr lilelöiuißcu. Originaldraht Meldungen des Gießener Anzeigers. Berlin, 20. Mai. In der bekannten Delerdigungs- klage Normann-Schumann gegen den Abg. Bebel wegen dessen oft erwähnten Veröffentlichungen im „Vorwärts" ist das Verfahren einftroeilen eingestellt worden, weil Normann-Schumann sich fortdauernd im Auslande aufhält. Tas Verfahren wird erst feinen Fortgang nehmen niedere Temperatur hält an. Aus verschiedenen Landesteilen werden Schneefälle und Hagelwetter gemeldet, »vclche an den Kulturen groben >L>chadcn an- richten. Saloniki, 20. Mai. Entgegen den amtlichen Berichten ist nunmehr festgestellt, daß die in Djakowa von den Türken gefangenen neun Albanesen keine Notablen sind, sondern gewöhnliche Straßenränder Die oppoütio- ncllcn Älvanesenchefs in Tfakowa und Ipek l>aden sich in Sicherheit gebracht und sind bemüht, den Aufstand zu schüren. Gerüchtweise soll zwischen dem 15. und 16. ds. zivischeu türkischen Xntppcti und Arnauten ein QTofecS Gefecht stattgefunden haben, wobei auf beiden Zeiten mehrere hundert Mann g e s allen sind. Kricskastcn der ^cdalUil'n. (Anonyme Anfrage» bleiben uuberückstchtigl.) M. 2d). "Au? Ihre Anfrage, ob Dieben die höchsten Steuern m Hessen erheb», finden Sie im heutigen lokalen Teile erschöpfende Antwort. und 250 Kälber. Fettvieh fehlte gänzlich. Im Dorhandel waren schon co. 200 Stück Cftfnefen, sog. schwarz-bume Ware, zu 4—500 Mk. das Ckück, je nach Düte, verkauft worden. Am Atcn-k» war die alte Kundschaft vom Maui und Rhein sowie von der Sieg, welche sich anfänglich sehr reserviert hielt, ober bei dem vorliegenden Bedarl die gesteigerten hohen Preise, welche für die Ware gegen die des letzten Markte» verlangt wurden, bezahlen mußte. In der Mitte des Marktes machte sich denn auch der Handel recht gut und diese Tendenz hielt bis zum Schluß auch an. Tie Nachfrage nach Fett- Vieh war sehr stark, ebenso wurden Abmelkluhe, die nicht vorhanden waren, gesucht. Ter Kälbermarkt war infolge starken Begehrs für Frankfurt und Wiesbaden sehr flott; die Preise, besonders für gute Ware, waren recht hoch. Gehandelt wurden Kühe srischineltend und tragend L Qualität: 450-500 Mk., eiiuclne schwere Tiere noch hoher, II. Qualität: 875—425 Mk., Hl. Qualität: 275-350 Alk. per Stück. Kälber gingen pro Beutner Schlachtgewicht fort: J. Qualität (über 50 Pfd. schwere Tiere): 74—76 Mk., II. Qualität (zwischen 40- 50 Psd. wiegend): 65 - 68 Mk., III. Qualität (leich- tere Ware): 56—60 Alk. ©mdjtsfaaL Beuthen L Q.-Schl., 19. Mai. Ter Redakteur Cfmenga oom polnischen Blatte .GornoSlonzak* wurde wegen Beleidigung des RelchStagSkandidaten Kwlit zu 500 Mark Geldstrafe verurteilt. können, wenn der Kläger seinen Aufenthalt wieder im In- lande genommen haben wird. — In dem benachbarten Groß-Lichterfelde ist in einer der letzten Nächte die in dem früheren Solbad befindliche Kolossalbüste Kaiser Wilhelms I. von ruchlosen Händen zertrümmert worden. Zwei der Tat verdächtige Leute wurden verhaftet- Berlin, 20. Mai. Gestern fand im Lessinglheater die lang erwartete Aufführung des Paul Hey feschen Tra- m a s „M a r i a von Magdala" vor den Mitgliedern des Goe t h e bu n de s statt. Bei im allgemeinen unzulänglicher Besetzung war der Beifall nur müßig. Zu einer Temonstration kam es nicht. Stuttgart, 20. Mai. Graf Waldersee begibt sich laut „Schwab. Merkur" nach Beendigung seiner lutägigcn Inspektionsreise im Bereich des Württemberg. Armeekorps heute nach Baden-Baden. Tie Rückkehr nach Hannover er- folgt Ende Mai. Anfang Juni wird er das 18. Armeekorps inspizieren. London, 20. Mai. Nach Meldungen auS N e w y o r k herrscht an der atlantischen Küste eine t r o p i s ch e H i tz e. Li fabon, 20. Mai. Tas erste deutsche Geschwader unter dem Kommando des Prinzen Heinrich i t auf der Höhe von Cintra in Sicht gekommen. Eine große Volksmenge betrachtete von dem hohen Strande aus die acht Linienschiffe und sechs Kreuzer, die in See manövrierten. . ... Bilbao, 20. Mai. Eine Explosion, die durch eine Dynamit-Patrone veranlaßt wurde, fand gestern auf einer hiesigen Grube statt, wodurch ein Erdrutsch hervor- gerusen wurde. Zahlreiche Arbeiter wurden verschüttet. Tie Zahl der Toten ift noch nicht bekannt. Wien, 20. Mai. Tie feit einigen Tagen eingetretene spart heutzutage manche Hau«- Am wrMjrtcn Ms.« y:.« __'___________________*L unt> dal billigste, schlechteste Waschpulver, welches unter Umständen das schlechte Chlor enthält, zu kaufen, anstatt einer renommierten Ware Öen Vorzug zu geben, wodurch ihre Wäsche lange erhalten bliebe. Gwth'ü gemahlene Kernseife mit Salmiak und Terpentin ist garantiert unschädlich für die Stosse, chlonrei und von größter Waschkrast. Preis 15 Pfa. Jedem Packet ist der Name des Jabrifanten, I. Gioth, Hanau a. Ai., aufgedruckt. 3?35 für die Feiertage empfehle: Damen-, Herren- n. Kinderwäsche in grösster Auswahl. Weisse TTnterröcke. Taschentücher. Unterzeuge in Leinen, Wolle u. Baumwolle in allen Preislagen. Socken u. 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Am Himmclfahrttag: Ausflug nach Hcuchclhcim zum Hanzkrälizchen Berlin, nialiatäbe diglcit des nach Mrvgo bctrisst'nüe L wurde fvlgeui tion angenoi Ullö seiner fri aus, daß ohir Verkehrsmittel schrille von S Schutzgebiete pie «chonnng Antrag Tr. welcher empst gegenüber Den ™iUa» iuty '-'"geborenen- taiung des Apfelwein,Lraveuitein. —,75 , do. Landsberger —,60 , Apiel-Sekt, linder —,65 , einpstehlt ui feinsten Qualitäten L. Steinhäuser, 4117] Reueu-Bäue 17. Wieder siel ein Hauptgewinn der Darmstädter chierde-Louerle m meine Glückdkollckte. Ich empfehle, so lange Vorrat Alzcyer Pskldc-Losc k 1 'Dit. Ziehung 29. Mal 1903. Richard liurhacker, 89561 Neuenbaue 11. Abendstern. Am Himmclfahrttag: 4122 Grosze Tanzmusik, ÜKiklHRbitmiB Im Stricken u.Nnftnckkn von Strümpfeu tmvteble ich mid) anae ra n luDIt Ztrilügarneshrülvmililalkll' habe ich ftu6 douquq Himmelfahrt, den 21. Mai: Große Tanzmusik. Großer Tanzboden. Frisch geschlachtet. Bier 0,3 Liter 10 Pfg. 3980 Vereine, welche sich vorher aumetden, werden mit Musik abgeholt. I S «°chm^ "“lülhieib, £ Wan in ' 061 stch du I'“« !.*•* Se. &S: tSLfit V-: 6a,\W iwC "'cht l °-s @ $«n, j, «1 91|ll ««b ■ * ft* leinte e ye erl»»1"* ouv" e° rew «Sieben! werden'w' btm heisch' bie r"btN" Mtk v'en Lioche bi MotoUonSdr laa bei Unwert.'^' druäemlP' DUdakiW"' und $r e»nlü' Cbifflt tül enjfiö" rot —,85 weift, östr. Riesling 1,05 weift - ,85 flau [< AuSocij bündler, mi yergröftcru feinnetzcit „gräßlichen ung. N>cl)t der fonservl Wahlversam aus dem S droht un Tas Wort t reiht zu we freilich Iiun Himburg mi Wmark ein um sich der Zeit sicht a Teil der Ko zurückgesetzt 1 einer Worein tzlaalssekrctä trilische Haiti gegen die Ai denen Mcgi flotte hinget sianalsronde im Sieich, ir Gruppe der Qblebul, sos die landwir rüäsichligen fuhrhandelS Lzean - t stellten Sur Landwirtschi Himburg m sprochen hab Ruin zu wer Alle nur dcukbareu kL- Plakate hält stets auf Lager |ö90ö Buchdrutteret Ritschkowsti, £mr L-00 Europa. Am "ttl Alkoholfreie Weine. Traubemvein rot, p.Fl.m.Dl. Burgunder 1,05 Mk. Prima Hamelsleisch empfiehlt Lonr.MaltomcsiuS 02474 Mäusburg 19. Sandalen in schivarz und farbig zu billigsten Pieisen einpstehlt das 8751 Schuhlager Souueustr. 20 u.22 Zum neuen Saalbau früher Steina Garten. Am IHmmellahrttag, Donnerstag, 81. Wal: Grosses Abend-Konzert (Militärmüsik) ausgeführt von der 4118 Kapelle des Inf.-Reg. Kaiser Wilhelm (2. Grossh. Hess.) Nr. 116 unter persönlicher Leitung des Groesh. Musikdirektors Herrn C. Krausse. Anfang 8 I hr. Eintritt 35 Pfg. Aktienbier In Glas 12 Pfg., Münchener Bürgerbräu Im Glas 16 Pfg. Philos ophenwald.. Himmelfahrttag, Donnerstag den 21. Mai: Grosses Konzert Frau Auauste Meier Die Beerdigung findet statt am Freitag den 22. d. Mts., nachmittags 3 Uhr, vom Friedhofsportal aus. 4112 Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten machen wir die traurige Mitteilung, dass es Gott dem Allmächtige., gefallen hat, unsere innigstgeliebte, treue, gute Matter, Grossmatter and Urgrossmutter geborene TVfilder nach kurzem, aber schweren Leiden im 88. Lebensjahre zu sich in ein besseres Jenseits abzurufen. Die tieftrauernden Hinterbliebenen. Auguste Frtesae, geb. Meier Bertha Behrend, geb. Meier Emilie Reen, geb. Meier Notar Dr. Julius Reen Mary Hause, geb. Fliesse Wilhelm Hause. Giessen, Wörrstadt, 20. Mai 1903. Mi'MMttin CWn. Wir erfüllen hiermit die traurige Pflicht, unsere Mitglieder von dem Ableben unseres Kameraden ECar-B E-üei! geziemend in Kenntnis zu setzen. Der Vorstand. Die Beerdigung findet morgen nachmittag 3 Uhr vom Sterbchause, Schühenslrafte 19, aus statt. 4129 Zusammenkunft bei (L Haubach */t3 Uhr. ■ j sagen innigsten Dank 4111 Die trrtitcrttbcn Hinterbliebenen. Glesien, Budapest, Sömmerda, beit 20. Mai 1903. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme und reichen Blumenspeuden bei dem uns so schwer bctrosfeuen Verlust unserer Tochter, Schwester und Schwägerin Elisabethe Schwengber Todes-Anzeige. Gestern abend verschied nach langem, schwerem, mit Geduld ertragenem Leiden unser inmgstgeliebter, unver- geftlicher Gatie, Vater, Bruder, Schwager, Schwiegervater, Grosivater und Onkel 4120 Hm Karl Heil Dienstmann. waS wir Freunden und Bekannten tiefbetrübt mitteilen. Um stille Teilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen: lilijc Keil ncli|t Mindern. Gieften, Darmstadt, den 20. Mai 1903. Die Beerdigung findet Donnerstag den 21. Mai, nachmittags 8 Uhr, vom Sterbehause, Schühenstr. 19, aus statt. Pumpen aller Art in Holz- und Eisenkonflruktion. Wasscrversorgmigsanlaflcn für HauS, Hof und Garten, sowie für gewerbliche Betriebe. Jür Kand- und Krastöelrieö eingerichtet Ncclle uni schgcMe Anssühtiuiz. Zleparaturen schnell und billig. Heinrich Gilbert II., Kcuchclheiiii Pumpen- und JnstallatiouSgefchaft. 4126 . , .1^. 1-7«---- Fabriken m 2220 Lehrte, Mioburg, Ennigerloh Portland - Cementlabrik „Germania“ Aktien-Gcscllschaft vormals H. 31an*ke A Co. 'Diarte ,,