>en bietet ilatz 1, 9379 ung. i°w>. d.. ler »bra statt ■«mittags 31;, n^r "°"i- de? >neiiidegottesöie/itt ''den f-M in öer o W Angehörigen (wir bitten herzbch । leielben recht halb 9346 «ranfialt. üidmn t ll’ung 1 den 19. und am ags 11 bis abcuds em und Angehörigen )ft etngelaben. 9363 iWcn itpai 10. chrL ent gestatteter iti slagen. Ht-Teffert IC : Früchte). I aden ngel tzhocolade a Cualuat. | jt Still ii* M ÄO0««f aretten ,n,.'ä"der 9"-4 III f ^v. Z98 Erfchetut tSgltch auüer Sonntags. **em ^«ebener Anzeiger werden im Wechsel mit ®e,n hefftschen tandwirt b'e Gtehener Sainilien* Wäller oiermal in bei Woche beigelegL ätotationdbcud u. Ber» lag bei B r a h l'tchen Un»ver1.-Bnch' n. Steindrucke rel (Pie llch (i rben) Redaktion. LrpedUwa und Druckeieu Vchulyrabe 7. Äbrefle füi Depetchen! «nzetger Gtetzeu. ^ernwreckanZcbliißNr 51. Erstes Blatt. 153. Jahrgang Samstag 19. Dezember 1903 ’wgsgr monatlich 7bviertel» ▼ r< _ - jührllch Ml LL0 durch ictzener Anzeiger ° General-Anzeiger ** '—‘h Amtr- und Anzeigeblall für den Kreis Gießen MW nach dem Bahnhvse und reiste mittels Sonderzuges nach I schäftigung von eigenen Kindern bereits vom vMerGeten h an not) er/ttro er heute abend lOy, »hr eintra . Ter achtenJa§te un gestatten, und zwar soll sich we ^laubn^ CZ2B3 Lcuitttlon Volitlsche Tagesschau. Vom Kischiuewprozeß toirb vom Donnerstag folgendes gemeloet: Der ehemalige Bizegouverneur llstrugow erklärte, er habe von den Juden- krawnllen erst am zweiten Lage Kmide erhalten. Der Gouverneur habe ihn beauftragt, sich nach dem Schauplatz der Unruhen zu begeben uird zu versuchen, die Menge zu beschwichtigen. Der Versuch sei mißlungen. Er sah und Härte jammernde Juden. Zweimal habe er das Militär ersucht, eine Verhaftung vorzunehmen, jedoch erfolglos. Er erklärt -die Judenhetze durch den Haß der christlichen Bevölkerung, auch durch Ritualmorogerüchte und die Agitation des antisemitischen Blattes „Bessarabeh". Bemerkenswert ist, daß Ustrugow sonst ein eifriger Mitarbeiter des „Bessa- rabetz" ist. Der frühere Polizeimeister sagte aus, die Polizei sei zu schwach gewesen, die Krawalle zu unterdrücken, das ^Militär wollte bloß die Straßen bewachen und zur Abwehr eines direkten Angriffs der Menge bereitstehen. Der Poli- zeiä)-es habe ihn benachrichtigt, daß am Sladtgarten eine regierungsfeindliche Kundgebung am ersten Ostertage erwartet werde; deshalb wurde Militär in der Umgegend versteckt. Die Kundgebungen haben jedoch nicht stattge- funden. Daß die Judenhehe planmäßig arrangiert war, glaubt der Zeuge nicht. Derartige Gerüchte feien freilich früher Verbreiter gewesen; auch der Rabbiner habe vor Ostern daraus hingewiejen. Der Zeuge Oberst Rauch hat bemerkt, daß leitende Personen die Häuser behufs Plünderung bezeichneten. Er meinte, die Polizei habe sich ganz passiv verhalten und wollte die Verhafteten nicht in Empfang nehmen. Der Zeuge hat dies selbst beobachtet. Die Ordre, von der Waffe Gebrauch zu machen, wurde zuerst von einem Subalterrrosjizier überbracht. Erst um 3 Uhr habe er einen schriftlichen Befehl erhalten Die Schießwajje sei überhaupt nicht gebraucht, bloß stellenweise der Säbel. Tie Hauptursache der Erfolglosigkeit des Einschreitens war dessen Planlosigkeit. Zeuge Nasarow wurde von einem militärijchen Posten mit dem Gewehrkolben traktiert und mißhandelt, weil er Juden be- schüht habe. Dem Tode sei er nur dadurch entgangen, weil er als Christ erkannt wurde. Wiederholt habe er Offiziere und Reoierausseher aufgesordert, gegen die Plünderer einzuschreiten, erhielt aber stets die Antwort: „Wir dürfen nicht." Dasselbe beobachtete der Zeuge Paschtschenko. __ ________ Ausland. London, 18. Dez. Der deutsche Botschafter über» mittelte in einem Schreiben dem Wohnungsausschuß der Liverpooler Stadtverwaltung den Dank des Kaisers für die ihm auf seinen Wunsch übersandten Pläne und lediglich auf die am 1. Januar 1504 bereits über acht Jahre alten Kinder erstreaen. Tie Vorschriften gestatten die Beschäftigung nur mit denjenigen Arbeiten und in bcn^ ieniaen Bezirlen, für welche eine solche Beschäftigung nach den angestellten Ermittelungen hergebracht ist. Endlich ist Sorge geiragm, daß die Kinder nur zu unbedenklichen Arbeiten verwendet werden. Einer übermäßigen Jnan- pruchnahme der Kinder ist dadurch vorgebeugt, daß die Innehaltung der Vorfchrifien des Gesetzes über den Ausschluß der Nachtarbeit, die Arbeit vor dem Vormittagsunterricht sowie über die Gewährung von Ruhepausen ge- ^aNumentarrjches. Berlin, 19. Tez. Tie Eröffnung des preuß. Landtags soll am 12. Januar er.olgen. Für die Tagung des Landtags steht eine viovelle zum Vereins ge setze vom 11. Marz 1850 bevor, durch welche die zurzeit bestehenden Beschränkungen der Vereine in der Teilnahme an politischen Vereinen und Versammlungen in uer S^aupt^ laclje beseitigt werden sollen. ____. überall nach gleichen Grundsätzen verfahren wird, und seüe ich mich veranlaßt. . Solcher Beispiele lasten sich leicht Hunderte zujaimnenftellen. Aber trotz chres häufigen Ge- brauckies muß die Umstellung nach „und" als regelwidrig und unschön bekämpft werden. Schriftsteller, die sorgsam auf ihren Stil atzten, vermeiden sie, bei Lessing ist sie überhaupt nicht zu finden. Was Hingt besser: „Wir haben Ihre Ordre erhalten und wird dieselbe bestens efsektuierl werden" — oder „Wir haben Ihre Bestellung erhalten und werden sie bestens ausführen?" (Man beachte die Vermeidung der überflüssigen Fremdwörter und des abscheu- lichen „dieselbe"!). Tem jungen Aiädchen, das der Freundin mitteilt: „Ich habe meine erste Balleinladung erhalten und ist meine Freude über dieselbe sehr groß", kann man nur den Rat wiederholen, den der junge Goethe seiner Schwester Kornelie gab, wenn sie in ihren Briefen eine Neigung zur Umstellung verriet: „Streiche das „und", setze davor einen Punkt unb beginne einen neuen Sach Also: ,,^zch habe meine erste Balleinladung erhalten. Meine Freude darüber ist sehr groß". Aber nicht nur unschön ist die Umstellung, sie führt auch oft zu Mißverständnissen oder wirkt wenigstens lächerlich Wenn es in einem Zeitungsbericht heißt: „Der Vorsitzende schloß die Versammlung und foroerte sodann bei dem immer größer werdenden Tumulte Bürgermeister L. zum Verlassen des Saales auf", so erschrickt num zunächst über die Kühnheit des Vorsitzenden, das Oberhauvt der Polizei hinauszulveisen, bis man semes Irrtums gewahr wird. Ganz seltsam wirkt die Umstellung auch in dem einer sehr bekannten. Zeitung entnommenen Satze: „Uebrigens sieijen schon vorher unsere Jäger-Patrouillen aus und säubern die diensttuenden Offiziere und Feldwebel — wie? ivas? wovon? . . . das Gelände." Oder gar in einer Anzeige, durch die ein Hirt gesucht wird: „Ter Mann muß verheiratet sein und muß die Frau mitmclEen." — Wie die „Münch N. Nachr." melden, stiftete der Münchener Hoftapellmeister Erd m anns d ör s f e r nebst Gemahlin, Frau Erdmannsdörffer-Fichler, einen Betrag von 130 000 M!., dessen Zinsen nad; dem Tode der Stifter zu gunslen pensionierter Hosmusiker zu verwenden sind. Wie das Blatt weiter meüei, verlieh der Prinzregent aus Anlaß dieser Stiftung Erdmannsdorjjer Den Kronenorden. Deutsches Kelch. Berlin, 18. Tez. Man meidet aus Göhrde: Der Kaiser blieb nach der gestrigen Abendtafel noch mehrere Stunden mit den Gästen vereint. Ter heutige Ausbruch zu dem eingestellten Jagen auf Rotwild im Breejergrun erfolgte um neun Uhr. Ler Kaiser nahm an de^agd teil und kehrte mit der Jagdge;ellscbaft um 3 Uhr 15 Min. in das Schloß zurück. Die Sttecke des Kaisers betrug 2b Sauen. Zur heutigen Frühstückstasel waren carßer den jagenden Gästen und den Herren des Gefolges geladen Oberpräsident Wentzel, Regierungspraftdent v. Oertzen- Lünebura, der Landrat des Kreises Tannenberg v. Nelneld und der Landrat des Kreises Lüchow von dem Knesebeck Ter Kaiser fuhr nach dem Diner im Jagdschlösse abends ordert ist. r tn — Einem Gerüchte zufolge, welches die „D. T. Z. wiedergibt, soll die Regierung neuerdings beabsichtigen, drei verschiedene wasserwirtschaftliche Vorlagen gleichzeitig im preuß. Abgeordnelenhau',e^ einzubringen, nämlich: Eine Vorlage über den Hochwa,serschutz, eine zweite über den Großschifsahrtsweg Berlin-Stettin und eine dritte über den Mittellandkanal. T r e s d e n, 18. Tez. Tie Nation alliberalen int Sächsischen Landtag haben folgenden Antrag bei der Zweiten Kammer eingebracht: 1. Tie Kammer wolle be- jchließen, noch in lne,er Tagung Gesetzentwürfe vorzulegen, welche enthalten: a) die Neuordnung des Wahlrechts für die zweite Ständekammer; b) eine we,entliche Aenderung betrejss der Zusammensetzung der Ersten Ständekammer nacv der RichLuntz hin, daß gemäß der seit Erlaß der Versaftung völlig veränderten Bedeutung Der einzelnen B>erussstände für den sächsischen Staat vor allem I n d n st r i e, Handel und Gewerbe ein verfassungsinäßiaes Recvt auf eine und zwar der landwirtschaftlichen gleichwertige Vertretung er- balte, daß aber auch sur die Durchführung der staatlichen Aufgaben be.onders w ich ti g e Be rufs st änd e, wie namentlich Rechts- und Ge;unoheirspslege und llnterrichts- wesen und technische Wif.enschaft angemessene Vertretung finden, und daß endlich die Zahl der großen Städte, denen als solchen ein verfassungsmäßiges Siecht auf Vertretung zusteht, vermehrt wird. 2. Tie erste hohe Kammer um Beitritt zu diesem Beschluß zu ersuchen. Dieser Antrag formuliert die von nalionalliberater Seite bereits seit längerer Zeit mehrfach geltend gemachten Wünsche nach einer Reform der sächsischen Ständekammer. notier ein. . p — Tem ,Hann. Kvur." zufolge verlieh der Kaiser dem Stadtdirettor Tramm-Hannover den Roten Adlerorden dritter Klasse mit Schleife. — Die Reden, in denen der Reichskanzler Graf von Bülow in den Reichstagssitzungen vom 10. und 14. Dezember die Theorien der Sozialdemokratie widerlegte, sind soeben in Auszügen als kleines Heft von der Hofbuchhandlung von E. S. Mittler u. Sohn in Berlin beraub gegeben worden. — Einen „Schwank'" ausMiquelsLeben erzählt Prof. Dr. Lnjo Brentano in der Münchener F r ei statt: „Kein Gesetz, das uns so geschädigt hatte, als das So - z i a l i st e n g e s e tz; es hat uns um 30 Jahre in der Entwickelung zurückgeworsen", ries einst der Bürgermeister Miquel am Schlüsse einer glänzenden Rede im Ausschuß des Vereins für Sozialpolitik zu Frankfurt am Main; und dann blickte er sich um, und als er unsere von Zustimmung leuchtenden Augen sah, setzte er unter unserem schallenden Gelächter hinzu: „Wenn aber einer sich daraus beruft, daß ich dies gesagt habe, so leugne ich es;" fteilich hatte er selbst seinerzeit für das Sozialistengesetz gestimmt. , , ,. , — Tie „Nordd. Allg. Ztg." meldet: Nach den bisher ans Neuseeland telegraphisch eingetrosfenen Nachrichten findet der neue neuseeländische Tisferential- zolltarif aus vor dem 31. März 1904 eingeführte Waren reine Anwendung, wenn nachgewiesen wird, daß die Bestellung vor dem 16. November 1903 von Neuseeland aus erfolgte. Für alle nach dem 30. Juni 1904 eingesührten Waren, welche im Taris genannt sind, muß aus den Fakturen bereinigt fein, daß sie bona fide in einem Teile der britischen Besitzung erzeugt -oder sabriziert sind, wenn für sie bie Befreiung vom Zuschlagszoll beansprucht wird. Es wird empfohlen, auch für alle nach dem 16. November 1903 bestellten Waren solche Ursprungszeugnisse beizubringen. Nach den bisherigen Kabelmeldungen werden Tifserentialzölle gelegt: Aus Zement fremder Herstellung das Toppelte des bisherigen Zolles und für Fahrräder, Wagen, Karren, optierte Wagenreile, Seilerwaren, Gaian- terieivaren, Fischkonjerven, Glas, Gtaswaren, Eisenwaren, Nägel, eiserne Röhren, Pianos, Tapeten unb Packvapier, wenn fremdes Fabrikat, ein Zuschlagszoll in Hohe der Hälfte des bisherigen Zolles. Fahrravteil'e, Et;en- und Stahldrahtseile, Schienen für Eisen- und Straßenbahnen unb Segeltuch unterliegen, wenn sie fremder Herkunft smd, einem Zollsätze von 20 Prozent des Wertes, sind dagegen, wenn britischer Provenienz, zollftei. t — Tie „Nordd. Allg, Ztg." schreibt über den Inhalt des demnächftigen Erlas,es der Aus süh run gs b estim- । mungen zum Gesetz betr. die Kinderarbeit in ge- , werblichen Betrieben: Tie Bestimmungen beschränken sich darauf, eine Ausnahme insoweit zu ge- i, wahren, als sie für die nächsten beiden Jal)re die Be- ** Gießener Stad11heater. „Renaissance, das bekannte Lustspiel von Schönthan und Koppel-Mseld, aina aeftern, leider bei schwach besetztem Hause, über unjere SÄ UmrmrndlL ber M-nschcn die N-Ugebu^ verschiedenartiger Naturen unter dem allgewaltigen Mm der Liebe mm Weibe, das ist der Gedanke, aus dem das S?ück aufgebaut ist, der höch'st ^mnivseMtzder rr. dem Firlefanz der Verse stecki, den die fut iI)T „poeh- sches" Werk gut gefunden haben. Frl. H e llb er g batt den jugendlichen Vittorino zu spielen, desten^nfMe mit Einern vedantiscken Magister und Freundlchastsvuno nut S tÄ». ----- «• te 7 P Seit ur^eünalicken, knabenhaften Aeußerung-n de- Vittorino eine Jütte der DeobaclMngcn und damit zugleich VÄVLUMZU köstlichen Stellung emes uberuiutigen Jungen^ ^^xr? sie mit bewundernswerter Geschlattqreir v tfol l als di- Mutter des Vittorino und al-i ernste, °°r 'trauerte Marchesa die von.demwird, an der Natur und del1^ Schonh Aolle vorgcht, wcw, auch in der Wandlung, die fmit oer jwul bvy.M sehr erfolgreich, ^.^^^iner begeisterten Reden gb 11 er ließ aus ber Hohe । ... 'ubria', war im in der Ausjprache etwas KU wunsch-n^ ^rstelpru, s *«• bes Malers Silvio, das mit ihrem öiuß den Vittorino zum Liebesleben enoeckt, ist zu sagen, daß sie im großen unb ganzen ihren Aufgaben gerecht wurden nur daß null unter bie wie auf Stelzen gehende Sprache des Stuckes nicht fo glücklich überwunden wurde, wie dies Hall. Hell- berg gelang. & München, 18. Tez. Die ber letzten Hauptversammlung der Pensionsanstalt deutscher. Journalist e n u n d S ch r i f t st e l l e r in Anssickft geteilte Erwev teruna ber Anstalt durch Angliederung einer Witwen- und Waisenkasse geht nunmehr ber Vollendung entgegen, nachdem bie bayrische Staatsregierung in Würdigung des humanitären Zweckes bie Genehmigung zur Turchfuyrung einer orofien Gelblotterie erteilt hat. Mohrungen, 18. Tez. Anläßlich ber 100. Wiederkehr des Todestages Herder's fanden heute hier in seiner Geburtsstadt feierliche Akte in den Schulen, an dem Denkmal und im Rathaussaale statt. Varis, 18. Dez. Ein hiesiges Blatt hat dem französischen Ehemiker Arconyeau 3OOOO Francs A Fortsehung feiner Studien über die Ertindung des Ehepaares Curie zur Verfügung gestellt. Aus der Sprachecke. .. Und ich sehe mich veranlaßt. In diesem Sah« geyt das Zeitwort dem Subiekt voraus, wahrend die regelmapige Wvrtfvlge tm ist: Subjekt, dann Prewikat. Diese Abweichung non der Regel bezeicy.net man als Umkehr, Um,tetlung voer, m°t einem Fremdwort, Inversion. Außer m allen Frage- chtzen fgehst Lu mit?) ist sie auch voltig^berechtigt in Saßen wie gestern besucht- er mich, das Haus kenne ich, d. h. in ^nuvldütten di- mit einem UmstanKwort (Adverb) t-bet Lit d m Objekt beginnen. Ferner in Nachsähen, ö. h. Haupt- Men die ihrem Nebensatz folgen (lvenn es regelet werd L" ltn6) Nach Bindewörtern ist sw unsrakhait und auch ganz ungebräuchlich. Nur nach und halten viele die Um- nettung sur erlaubt, was ihre maßenyasce Anwendung m «'nndaebuuaen von Behörden, in ber ti-itung». und Ge- iowle ui Briesen, namentlich sehr junget chjastchsrra j , , einem taiscttlchen Erlas,- h-itzt es: ,Me?elben liefern oen Beweis, daß in meinet tonte nickjt «y U II II v U V * l“v VV vj V 44 V V* uvvhv / «3 *7 I , Kaiser, ber bie Uniform ber Königsulanen trug, fuhr mit dem Großfürsten Wladimir im offenen Wagen ins Schloß. Ter Großfürst kehrte später zum Bahnhose zurück, um seine Reise fortzusetzen. Heute nachmittag trafen bereits Geh Rat v. Lueanus unb Kriegsminister ti. Einem in Han- Abbildungen der Wohnhäuser, die die Stabwerwult- iuia für Unbemittelte errichtet hat. Paris, 1& De^. Der bekannte soz. AbL Jaurös ist über die fortgesetzten Anzüglichkeiten Bebels gegen den sozialisttschen Minister Millerand sehr aufgebracht. In seiner „Petit Republl" schreibt er: Die deutschen Sozialisten würden vielleicht gut tun, sich verlegenen und spitzfindigen Wortgezänkes über eine Beteiligung der Sozialisten an der Regierung zu enthalten. Die Frage ist nicht, ob Bebel ein Millerand sein möchte oder G-raf Bülow imstande wäre, ein Millerand AU sein, sondern allein die, ob die deutschen Sozialisten fähig sind, eine Regierungsvorlage zu ischasfen, in der eqte derartige Frage überhaupt ausge- worjen werden könnte. — Tie Siberts" will aus bester Quelle erfahren haben, .daß die Wiedereinstellung Dreyfus' in die Ar- i-nree im Kabinett des Kriegs Minister ernsthaft erwogen !werde. Tas Artillerieregiment, in das er eingereiht werden -solle, sei bereits bezeichnet und zu diesem Zwecke eine Veränderung in den Osfiziersstellen vvrgenvmmen worden. Dreyfus werde sofort nach dem Spruch des Kassation-Hoses Aum Kommandanten ernannt und am darauf folgenden Tage in die Liste der Oberstleutnants ausgenommen werdeu (??) — Die Kammer nahm trotz Einwendungen des Mi- Listerpräsidenteu die Dringlichkeit des Antrages Mirman -(Sozialist) auf Abschaffung aller Ordensaus- ^eichnungen an. Rom, 18. Dez. Die hier verbreiteten Gerüchte, daß in dem Parke der Villa Borghese ein Attentat auf Iben König ausgeübt worden sei, sind völlig erfunden. Konstantinopel, 18. Dez. Die Pforte beschwerte ^tch daß ein montenegrinischer Offizier auf das Blockhaus Lei Maikowatz geschossen habe. Die montenegrinische Regierung, die behauptet, daß das Feuer erwidert worden sei, versprach, den Schuldigen festzustellen und zu bestrafen. Petersburg, 18. Dez. Jin Gegensatz zu den bis- .herigen, pessimistisch lautenden Meldungen über die Spannung zwischen Rußland und Japan war heute nachmittag das Gerücht verbreitet, daß in Petersburg auf direkte Veranlassung des Zaren neue Beratungen über eine friedliche Beilegung des Streitfalles mit Japan 'beginnen sollen. New York, 18. Dez. Eine aus Soeul hier eingegangene Depesche besagt: Die Haltung der Russen deutet darauf hin, oaß Rußland entschlossen sei, Japan daran zu verhindern, einen Stützpunkt in Korea zu er- langen. Die Russen zeigen sich auch unangenehm berührt von dem tätigen Vorgehen der Vereinigten Staaten hm- sichtlich der Oeffnung von Widschu und erklären, daß die Vereinigten Staaten die Geschäfte Japans besorgeu Washington, 18. Dez. Das Repräsentantenhaus nahm heute den Gesetzentwurf über den Schutz der ausländischen für die Weltausstellung in Saint Louis bestimmten Ausstellungsgegenstände literarischer und künstlerischer Art an. — Der Senat ratifizierte den Handelsvertrag ^wrschen Amerika und China. Schiedsgericht für Aröeiterversicheruug. Gegen den die Rente von 80 Proz. auf 662/3 Prvz. herabsetzenden Bescheid der Sektion 6 der Süddeutschen Eisen- und Stahl-Berufsgenossenschaft zu Mainz hatte der Johann Jost Zimmermann zu Erdhausen Berufung verfolgt, die jedoch vom Gericht als unbegründet verworfen wurde. Wegen einer int Jahre 1893 durch einen Unfall herbeigeführten Augenverletzung erhiell der Steinbruchsarbeiter Wilhelm Steitz, jetzt Förster zu Winnen, eine Rente von 10 Prvz., deren Einstellung von der Sektion der Steinbruchsberufsgenossenjchast zu Hagen beantragt wurde. Das Gericht gab dem Antrag nach Einholung eines Gutachtens durch die Marburger Augenllinik statt. Die Hess.-Nass. Baugewerks-Berussgenossenschaft, Sektion 6 zu Gießen hatte die dem Steinmetz Peter Klein, früher zu Gießen, zurzeit in der Strafanstall Kassel-Wehlheiden wegen der Folgen eines im Jahre 1901 erlittenen Unfalles gewährte oOprozentige Rente auf 20 Prvz. herabgesetzt. Der Berufung mußte das Gericht nach den auge- shellten Erhebungen den Erfolg versagen. Tie Sektion 1 der vorgenannten Berufsgenossenschaft hatte mit Bescheid vom 14. November 1902 den von dem Zimmermeister Johannes Friedrich Löffler zu Gelnhaar wegen eines am 20. Juni 1902 vorgekommenen Betriebsunfalles gellend gemachten Entschädigungsanspruch deshalb abgelehnt, well erwerbsstörenden Unsallfolgen nach Ablauf der ersten 13 Wochen nach Eintritt des Unfalles nicht mehr vorhanden gewesen feien. Das Gericht kam nach Anhörung von ärzllichen Sachverständigen und nach eidlicher Vernehmung von Zeugen zu gleicher Ansicht und wies die Berufung als unbegründet zurück. Durch Erhebungen ergab sich auch, daß die Angaben des Klägers nicht zutreffend sind. .Gemäß §§ 88, 90 des Gewerbeunfallversicherungs-Ge- ^setzes hatte die Tabaksberussgenoftenschaft zu Bremen An- ttag auf Aushebung der dem Friedrich L i p p e r t zu Gießen wegen der Folgen eines am 6. Februar 1894 erlittenen Unfalles bewilligten Rente von 10 Proz. gestellt. Das Gericht erachtete den Anttag für begründet und ordnete die Einstellung der Rente vom 1. Oktober 1903 ab an. August Mayer zu Büdingen bezog wegen einer , Fingerverletzung von der Fleischereiberufsgenossenschaft zu Mainz zuletzt eine Rente von 10 roz., Pderen Zahlung die Genossenschaft mit Bescheid vom 19. Juni 1903 einstellte. Das Gericht konnte die Einstellung der Rente nicht für gerechtfertigt erachten und verurteilte die Berufsgenossenschaft zur Wellergewährung der lOprozentigen Rente. Hermann Kern zu Bad Nauheim erhielt für die /durch einen im Jahre 1894 vorgekommenen Unfall verursachte Erwerbsbeschränkung zuletzt eine Rente von 15 Proz. ,'Die Tieftauberussgenofsenschaft zu Wllmersdorf bei Berlin beantragte gemäß §§ 88, 90 des G. U. B. G. Einstellung stellung der Rente, welchem Antrag das Gericht stattgeben mußte, da in dem Zustand des Kern eine solche Besserung ■eingetreten ist, daß er durch die Folgen des Unfalles im 'Wirtschaafttichen Leben nicht mehr erwerbsbeeinttächligt ist. Der Laglöhner Louis Guth zu Södel erlitt am 2. Oktober 1902 infolge eines Betriebsunfalles einen Bruch der rechten Kniescheibe, welche Verletzung eine längere Behandlung in der chirurgischen Universitätsklinik zu Gießen nötig machte. Sodann wurde Guth nochmals 3 Monate in dem Krankenhause vorn roten Kreuz in Kassel behandelt. Für die Folgen des Uns.llles gewährte die Sekttvn 12 der Ziegeleiberufsgenossen, ' ;t eine Rente von 50 Proz. Ter hiergegen eingelegten Berufung wurde vom Gericht der Erfolg versagt, da nach dem von Großh. Direktion der chirurgischen Universitätsklinik zu Gießen abgegebenen Gutachten, das mit den der übrigen ärztlichen Sachverständigen übereinstmmll, eine höhere Erwerbsbeschränkung nicht vorliegt. w , Tie Papiermücherbierufsgenossenschaft, Sekttvn 4, hatte die dem Papierschneider Heinrich Eberhardt zu Ober- Schmitten bewilligt gewesene Rente von 20 Proz. auf 10 Proz. herabgesetzt. Tie hiergegen eingelegte Berufung wurde als unbegründet verworfen. Ebenso erging es der von der Emma Truheich zu Ober-Schmllten gegen den die lOOprozentige Rente aus 20 Proz. herabsetzenden Entscheid der vorgenannten Sektion verfolgten Berufung. Aus Studt unü KauÄ. Gießen, den 19. Dezember 1903. Promenadenkonzert findet morgen Sonntag um 1/212 Uhr in der Südanlage mit folgendem Programm statt: 1. Ouvertüre Hans Sachs von Lortzing. 2. Touristen- Quadrille von Krauße. 3. Paraphrase über das Lied: Ein Vöglein sang im Lindenbaum von Eberle. 4. Erinnerung an Tannhäuser, Fantasie von Hamm. — Unsere Regimentsmusik konzertiert morgen nachmittag 4 Uhr im neuen Saalbau und am Abend von 8 Uhr ab im Cafö Leib. Wir verweisen auf die äußerst interessanten Programme. ** A u s dem Bureau des Stadttheaters. Von der internationalen Na ch tasy l -Tournöe wird mitgeteilt, daß in den Hoftheatern zu Mannheim, Darmstadt, Karlsruhe alle Vorstellungen ausverkauft waren. Gegen- roärtig absolviert die Truppe ein auf zehn Abende berechnetes Gastspiel in München. Im neuen Jahre wird die Truppe eine große Tournöe durch Holland, England und Rußland antreten, von wo glänzende Anerbietungen vorliegen. Die Vorstellung findet hier am 23. Dezember und zwar außer Abonnement statt. — Nochmals sei auf das Weihnachtsabonnement hingewiesen, das darin besteht, daß einhalb Abonnnementsblocks zum Preise von 22 Mark für 10 Logen, 16 Mark für 10 Sperrsitze, 11 Mark für 10 erste Parquets und 8 Mark für 10 zweite Parquets aufgelegt werden. Da diese halben Abonnements in besonderem gefälligen Umschlag hergestellt wurden, so eignen sie sich auch Weihnachtsgeschenk. ** Beim Wasserwerk Queckbvrn wird im nächf- sten Sommer das Maschinenhaus vergrößert und eine dritte Maschine aufgesteltt, auch Raum für eine vierte Maschine geschaffen. Ob ein weiterer Brunnen angelegt wird, oder wie sonst das noch vorhandene Wasser abgefangen werden soll, ist noch nicht bestimmt, wird vielmehr von den im nächsten Sommer anzustellenden Pumpversuchen ab häng en. ** Im Restaurant Aquarium findet seit 8 Tagen ein Preisschießen statt, bei dem wertvolle Preise zum Ausschießen kommen. Wie aus dem Inseratenteil ersichtlich ist, findet Dienstag Abend die Preisverteilung statt; Freunde des Schießsports seien noch besonders hierauf aufmerksam gemacht. • )( Krankenversicherungsgesetz. Laut bundesrät- licher Anweisung werden die neuen Bestimmungen des Krankenversicherungsgesetzes mit dem neuen Jahre derart in Wirksamkeck treten, daß in Fällen, bei denen die Dauer der Unterstützung nach den bisher geltenden Vorschriften noch nicht beendet ist, von diesem Zeckpunkt ab die neuen Bestimmungen Anwendung finden, sofern sie für den Unterstützungsberechtigten günstiger sind. So wird z. B. allen Wöchnerinnen, die nach dem 4. Dezember 1903 entbunden sind, bereits die sechswöchentliche Unterstützung. — Wegen Einführung der freien Aerztewahl bei den Ortskrankenkassen bestehen zurzeit in über 200 Orten Konflikte zwischen den Kaffen und Aerzten, obwohl schon eine Anzahl zugunsten der letzteren erledigt ist. Zum 25. Januar wird nach einem noch zu bestimmenden Otte Mitteldeutschlands ein Allgemeiner Krankenkassentag einberufen, der zu vorstehender Frage Stellung nehmen soll. Sämtliche Otts-, Betriebs-, Jnnungs- und freien Hilfskaffen werden vom Zentralvorstand deutscher Ortskrankenkaffen zur Beteiligung eingeladen. )( Wetzlar, 18. Dez. Der kürzlich von hier flüchtig gegangene Kaufmann Jacob hat sich dem hiesigen Gericht wieder gestellt. Kleine Mitteilungeir aus Hessen und den Nachbarstaaten. Der Offenbacher Personenzug, der um 3 Uhr 55 Min. von Dieburg abgeht, erlitt am 17. d. M. kurz vor der Einfahrt in die Station Dieburg einen Unfall, der glücklicherweise noch gut ablief. Bei dem Passieren der scharfen Kurve sprang ein Wagen aus den Schienen, ohne aber den Tamm hinabzustürzen. Der Zug, erlitt eine 3/4 stündige Verspätung. — InHanau verhaftete die Polizei einen 76 Jahre alten Fabrikarbeiter namens Alt unter der Beschludigung, ein Sittlichtettsverbrechen an einem Schulmädchen begangen zu haben. Ter 11 Jahre alte Sohn des Geslügelhändr-ers Renins von Viernheim, der bei seiner Großmutter in Freudenheim lebt, half ein leeres Pfuhlsaß ablaben. Es kam ins Stollen und erdrückte den Knaben. Infolge Zerreißens der Leber trat der Tod auf der Stelle em. — In Worms ist, nachdem in einer Klasse der höheren Mädchenschule wiederholt Fälle von Scharlach-Erirankungen vorgekommen sind, eine Klasse zur Vornahme der Desinsettion des Klassenzimmers auf einige Tage geschlossen worden. — Infolge einer Gasexplosion im Amtsgerichtsgebäude zu Fulda wurden em Gefängniswärter und dessen Stellvertreter schwer, ein Gefangener leicht verletzt. Vermischtes. • Bunzlau, 18. Dez. Häßliche rohe Szenen spielten sich dieser Tage in einem Gasthause zu Ottendorf hiesigen Kreises ab. Dort wurde ein öffentlich religiöser Vortrag gehalten. Als der Redner sein Thema teilweise erledigt hatte, brach plötzlich eine Horde betrunkener Männer in das Lokal ein und gebärdete sich hier im wahrsten Sinne des Wortes wie Wilde. Der Vortragende wurde mit den gemeinsten Redensarten unterbrochen und beleidigt, mit Schnaps begossen und in ein Stück Leinwand eingewickelt. Die Bibel und Gebetbücher flogen auf der Diele umher, jeder der Rowdies, unter denen kaum der Schule entwachsene Bengel, suchte den andern an Unflätigkeiten zu überbieten. Die anständigen Gäste standen ebenso wie der Wirt dem Hexensab- bath machtlos gegenüber; erst nachdem sich die Bande ausgetobt, räumte sie schimpfend und fluchend das Feld. * R e i ch e n b e r g, 18. Tez. Hier wurde der Kretschambesitzer Wessig aus Bärensdorf bei Fried land verhaftet, als er bei einem Bankinstitute eine Partie pommerscher Hypothekenbankaktien, die in der Berliner Zentralstelle als gestohlen vermertt waren, verkaufen wollte. Der Verhaftete gestand ein, daß er die Papiere von einem entlassenen Zuchthäusler erworben habe, der im Jahre 1899 einem schlesischen Gutsbesitzer 50 000 Mark Wertpapiere gestohlen habe. Bisher wurden drei Verhaftungen vorgenommen. * Jena, 18. Dez. Wie in einer von privater Seite einberufenen Versammlung festgestellt wurde, hat der zweite Bürgermeister eine Massenbestrafung wegen ungenügender oder unterlassener Reinigung der Straßen (Fahrbahn) erlassen. Eine bedauerliche Tatsache wurde zu Tage gefördert, als es sich herausstellte, daß die neugewählten Stadtväter bereits vor Antritt ihres Ehrenamtes mit den gemeinsten anonymen Briefen und Karten beglückt werden. Der Vorsitzende bezeichnete die anonymen Schreiben so, wie es sich gehört, auch die charakteristischen Bezeichnungen für die Helden wurden einstimnng akzeptiert. Dergleichen feige Roheiten waren in Jena, in dem doch so viel die ehrlichen Waffen gegeneinander getragen werden, nicht üblich; auch einen Kulturfortschritt wird nieniand darin erblicken. * Kopenhagen, 18. Dez. An Bord des auf der hiesigen Marinewerft zur Reparatur liegenden dänischen Panzerschiffes ,^Jver Hvitseldt" brach heute nachmittag Feuer aus, durch das eine Anzahl Kajüteuräumlichteiten zerstört und das Oberdeck start beschädigt wurden. ' 91ach zwei Stunden war der Brand bewältigt. * Paris, 18. Dez. Wie hiesige Blätter aus Algier berichten, haben die dortigen Gerichtsbehörden gegen die Schwestern des Waisenhauses von St. Vmeent von Paul eine Untersuchung eingeleitet wegen der den Schülerinnen des Waisenhauses zu Teil gewordenen schlechten Behandlung. * Eine Stammtafel des Kaisers. Prof. Ad. M. Hildebrandt hat eine anderthalb Meter hohe Stammtafel gemalt, welche die Abstammung des Kaisers von der heiligen Hedwig, Herzogin von Schlesien, zur Anschauung bringt. Die wappengezierte Malerei wurde im Auftrage des Kirchen- vorstandes zu Trebnitz in Schlesien hergestellt und von diesem aus Anlaß des 700jährigen Jubiläums der dortigen Klosterkirche dem Kaiser überreicht. * Ein ungetreuer Gemeindebeamter war der Stadtsekretär Kretzmeyer in Celle, der in voriger Woche Selbstmord beging. Aus den verschiedenen, ihm anvertrauten Kassen hat er nach und nach — so weck bis jetzt ermittelt ist — etwa 8000 Mark für sich entnommen. Die Oberaufsicht über diese Kassen hat der Oberbürgermeister. Dieser bekannte in der letzten Sitzung der städtischen Kollegien, daß er dem Kretzmeyer vollstes Vertrauen geschenkt und infolgedessen seit Jahren die Kassen und Bücher nicht revidiert habe. Den Schaden hat er denn auch persönlich zu tragen; wenn er auch mit 5000 Mark gegen Unterschlagung versichert war, so muß er den Rest doch aus seiner Tasche decken. Auch der städtische Polizeisekretär Koch hat derartige Pf li chtwidrigkeiten begangen, daß er vorläufig vom Amte suspendiert ist und wahrscheinlich entlassen werden wird. Gerichts saal. b. Gießen, 18. Dez. Echt patriarchalische Zu» st än d e scheinen, rote" die heutige Hauptverhandlung dartut, in de m Hastlokal desGroßh. Amts gerichtszuLau dach zu herrsch en, resp. geherrscht zu haben. Die in Strai- und Unter» juchungshaN dort internierten Häitlinge erfreuten sich sämtlich mehr oder roenlger einer ziemlich großen Beroegungsirelhelt; es roar ihnen ost möglich, ungehindert durch das ganze Hastlokal zum Hof zu gehen. Des Atorge'ns, nachdem ihre Zellen ausgeschlossen roaren, lag es ihnen zunächst ob, diese zu reinigen und in Ordnung zu bringen; über lästige Aussicht konnten sie sich hierbei gerade nicht beklagen. War diese Arbeit verrichtet, so holten sich die Gesangenen ihren Atorgenkaffee ans der Küche in ihre Zellen, die auch jetzt nicht verschlossen rourben. Hieraus wurde die angewiesene Tagesarbeit verrichtet. Zu Atittag sah man sich bann am Mittagsnjch des Gesangenwärters, mit befielt Familie man gemeinsam das Atittagessen emnahm, wieder. Auch mit dem Verschließen des Hoftores nahm man es nicht so genau. Es waren zwei Hostor- schlüssel vorhanden; den einen trug der Gefangenausseher bei sich, der andere hing in der Küche, doch nicht so hoch, als daß die Kinder des Gesangenaussehers ihn nicht herablangen könnten. Nach Aussage der Kmder pflegte man das Hostor, wenn gerade keine Hast- Itnge interniert waren, überhaupt nicht abzuschließen. Aber daß dies auch manchmal der Fall war, wenn das Hastlokal Gälte hatte, lehrte die eines Tages uorgenommene Revision der Staatsanwaltschaft, die das Hoftor nicht verschlossen fand. Auckx beobachteten manchmal Häftlinge, daß der Hofthorschlüssel im Schloße steckte oder unter dem Hoftor lag. Alle diese Zustände wußte lich^nun der wegen Beleidigung vom Schöffengericht Laubach zu einem <^ahr verurteilte Agent Schreiber zu dtutzen zu machen. Wenige Tage vorher erst emgeliefett, erwachte in ihm eines Sonntag morgens der Drang nach Freiheit; er vergewisserte sich zunächst, was ihm durch einen Blick aus dem Gangsensierchen möglich roar, daß der Hoftorschlüssel steckte, und empfahl sich dann nach eingenommenem Aiorgenkasfee auf Tanzösisch. Kurze Zeit hierauf rief der Gefangenwärter den Gefangenen — es waren damals außer dem Entwichenen nur noch zwei Gefangene interniert — sie sollten sich §unt Wäscheempsang nach dem Boden begeben. Der eine der beiden folgte sofort und begab sich nach dem Boden, wo auch kurze Zeit daraus der andere Hästling, der vorher mit Reinigen von Schuhen in der Waschküche beschäftigt roar, sich emsand. Stach einiger Zeit wurde man auf das Ausbleiben des Entroichenen auimertfam und der Gefangenwärter und der eine Gefangene begaben sich auf die Suche — doch der Schrecken war groß — von dem Entwichenen fand sich keine Spur mehr. Wegen dieses Vorfalles^hatte sich heute der Gefangenauffeher D., der schon elf Jahre diese Stelle bekleidete, unter der Anklage, die E n k w e i ch n u n g eines Gefangenen durch Fahrlässigkeit befördert, resp. erleichtert zu haben, vor der Strafkammer zu verantworten. Tie Beweisaufnahme ergab, daß an dem staglichen Sonnlagmorgen die Ehefrau des Angeklagten D. ihrem Töchterchen den Auftrag gab, Reis zu holen; sie händigte den in der Küche befindlichen Schlüssel dem Kinde aus, um das Tor aufzuschließen. Der Schlüssel blieb auch bis zu der nach etroa 10 Minuten erfolgten Rückkunft des Mädchens im Tor stecken und der Häftling, benutzte diese Gelegenheit, um zu entfliehen. Wie von der Großh. Staatsanwaltschaft ausgeführt wurde, hat der Angeklagte die elenientarsten Grundsätze über Strafvollzug und Untersuchungshaft außer Acht gelassen und trotz wiederholter Ausschreiben sich der^ größten Sorglosigkeit hmgegeben; in Antrag gebracht wurden 150 All. Geldstrafe. Tas Gericht hält gleichfalls das Verhalten für grob fahrlässig, und betont, daß der Angeklagte insbesondere sowohl gegen tue Vorschrift, wonach die Zellen stets verschlossen gehalten werden sollen - abgesehen beim Reinigen, das übrigens nur bei Aufsicht geschehen sollte — als auch gegen die Vorschrist über die sorgfältige Aufbewahrung der Schlüffek verstoßen habe. Als Geiangenauiseher hafte er auch für die von seiner Ehefrau und Kindern begangenen Nachlässigkeiten am Schließen des Tores; auch hatte er sich sagen müssen, daß bei diesen Zuständen eine pastenlziehung der Gefangenen kein Ding der Unmöglichkeit sei. Das Urteil lautete auf 60 Mark Gekd- strafe und Kosteil des Verfahrens. Bekanntmachung. Die Wiese der Gemarkung Rödgen Flur 1 Nr. 1444 mit einem Flächeninhalt von 4788 Quadratmeter soll Mittwoch den 23. Dezember d. Fs., nachmittags 3 Nhr, auf Änstehen des Eigentümers auf der Geschäftsstube Großherzoglichen Ortsgerichts Nädgen freiwillig versteigert werden. Dieselbe kommt sowohl in einzelnen Teilen als auch im Ganzen zum Ausgebot. [9431 Gießen, den 18. Dez. 1903. Katz, Großherzoglicher Notar. Piima Kalbfleisch K-ule und Nierenbraten s, Pfund 3 64 Pfq. 06181 S. Notülchild, Marktstr. 18. untersagt würde. Telephonischer Kursbericht« . 26.11 . Tendenz: schwach. Hessische Landes-Hypotheken-Bank. Cours 100 % 3V2% Pfandbriefe: Bank für Handel und Industrie 9446 9338 Weizenmehl. * la. gar. reines Schmalz Psd. 52 billigste Preise beste Qualität la. 20 nn Chocolade Kakao, ff. Kaffee Thee la. la. 9417 J. M. Schulhof Marktstraße 4. per Psd. 22 9246 Unser JBrot 5 Prym & Co., Büsbach lRhld. (Vertreter gesucht.) 9445 Buchen- Nadel- Virken- 217.25 224.12 147.70 191.75 204.60 10 5 25 24 28 26 35 40 3V2% 3 o/o 3l/,o/o 3% 8V2% Coriuthen Rosine» . Sultaninen 35 6 3 151 20 9 5 174 2570 4250 3450 17 Kognak, Rum, Arak, Punsch-Essenzen, ff. Liköre Jtal. Rotwein, Marke Italia, per Flasche 60 Pfg. n ff ii u ft 101.20 100.50 103.60 64.00 32.80 37.85 142 00 4' 80 Uc UO Depositenkasse Giessen Darmstädter Bank, 4% Oesterr. Goldrente . . 4\'6% Oesterr. Silberrente 4% Ungar. Goldrente . . 4°/o Italien. Rente , . . 4Va% Portugieser » . . SO/ Portugiesen. . . . 1% C. Türken . . . Türkenlose..... 4% Grieoh. Monopol .-Anl. 41/, % äussere Argentiner . 102.20 . 91.55 . 101.95 . 91.80 . 10110 . 99.80 . 102.90 Reichsanleihe do. Konsole . do. . . Hessen Oberhessen hat, angesehen wird. Eine Anzahl Studenten protestierten gegen die Aufführung, andere Zuschauer wollten die Studenten zum Schweigen bringen. Es kam schließlich zu großen Tumulten, so daß die Polizei einschreiten und das Theater; geräumt werden mußte. Auf der Straße kam es zu erneuten. Zusammenstößen und die Polizei mußte Verstärkungen heran-' ziehen. Die Studenten erklärten, sie würden die Kund-< gedungen so lange fortsetzen, bis die Aufführung des Stückesi 35, 40, 45 40, 50, 65 50, 65, 75 per Psd. 80 10 Psd. ä, 70 Gemahlener Zucker. Würfelzucker . ♦ _ • La. französische Walluüffe und zwei andere Gesellschaften wandten stch mit der Bitte an die Krone, andere als diplomatische Maßregeln zu ■ er> 3 V- % Communal-Obligationen: Cours 100.30 % Verzinsung vom hessischen Staate garan* tiert und im ganzen deutschen Reich mündel* sicher. Als direkte Verkaufsstelle der hessischen; Landes-Hypotheken-Bank in Darmstadt halten wir vorstehende Werte stets in grossen Beträgen auf Lager und berechnen solche franko Provision. Stück 5—7Plg^ per Zentner 1.30—1.60 Mk., Zwiedeln pr. Zentner 4,50—5,00 Mk., Milch per Liter 18 Psg., Aepsel per Zentner 16 bis 20 Mk., in Körben 00—00 Big. Nüsse 100 St. 35—40 Pfg. Kriefkallen der Redaktion. (Anonyme Anfragen bleiben nnberncksichtigt.) R. Auf Anfrage teilt uns Herr Direktor Steingötter mit, daß am Dienstag, den 29. ds. Mts. eine Abonnementsvorstellunq von R e n a i s f a n e e stattfindet. Orangen, Datteln, Feigen, Mandarinen, frische Ananas Welsch- und HaselnüFe __________ hochfeines Diamantmehl 10 Psd. ä, 17V, Psg. la. frische Eier ff. Samos, per Flasche 90 Psg. empfiehlt 3°/0 Mexikaner . . 4V2Vi Chinesen . . Electric. 8 oh ackert . Nordd. Lloyd . • Kreditaktien . . Diskonto-Kommandit Darmstädter Bank Dresdener Bank . Bei* in er Handelsges. Oesterr. Staats bahn Lombarden . . Gotthardbahn . . Laurahütte . . . Bochum .... Harpener . . . Backhausmilch beste Säuglingsernährung! 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Tie Apparate werden indes nicht verkauft, sondern nur verliehen werden. Ter Erfinder, Mr. Eraven, hat inzwischen die Versuche mit seinem Apparat fortgesetzt und dabei u. a. ein telephonisches Gespräch über eine Strecke von 260 englischen Meilen von feinem Apparat ausnehmen lassen. Innerhalb der nächsten 14 Tage soll versucht werden, ein telephonisches Gespräch von Paris durch den Elektroqraphen in Loudon aufnehmen zu lassen. Die allgemeine Verwendbarkeit des Elektrographen würde, wie besonders hervorgehoben wird, für das Zeitunaswefen von höchster Bedeutung sein. 350 „ Weichholz- „ Die Zusammenkunft ist auf der Licher Straße an der Abzweigung des Fußweges nach der Hochwarte. Gießen, den 19. Dezember 1903. Großh. Bürgermeisterei Gießen. M e e u m. 9444 Samstag den 30. Januar 1004 nachmittags 3 Uhr werden auf dem hiesigen Orts- gericht die vor dem Namen des Joh. Philipp Bechthold von Wismar stehenden Grundstücke der Gemarkung Gießen Flur 26/121 = 821 qm Wiese am alten Lahnfluß. c-, _k/__=1564 qm Acker ■ , Nur 25/79_ 382 qm Wiese m d. Lichten au am Römersbach öffentlich meistbietend versteigert. Gießen, den 15. Dezember 1903. Großherzogl. Ortsgericht Gießen. Gr o s.9447 Arbeiterbewegung. Paris, 18. Dez. Die Bäckergesellen beschlossen heute, in den A u s st a n d zu treten. Der Zeitpunkt für den Beginn des Ausstandes wllrde noch nickt festgesetzt. Sport. Paris, 18. Dez. Gestern fand in der Oper zu Ehren der 4ier zur Teilnahme an der Automobil-Ausstellung und am internationalen Kongreß für den Gordon-Bennet-Pokal ein- getroffenen fremden Gäste eine Festlichkeit statt. Den Hauptpunkt des Progrnrnms bildete ein Automobil-Ballet, bei welchem jede Gruppe durch einen besonderen mit Blumen reich geschmückten Wagen vertreten war, während die Mitglieder des Ballet-Corps die Nationaltärne der verschiedenen Nationen aufsührten. Aparte Neuheiten von 5.— Mark an bis zu den feinstem Eransi B'oednes* Teppich-Spez i al-Gesch äft Telephon 367. Selfersweq, Ecke Blockstrasse. Gebrüder Berdux 27. Lindenplatz 12. Privat-Diskont 36/8 Prozent. Anfangs- u. Schlußkurse. Oest. Kredit. . 217.10 Deutsche Bank . ♦ . 223.90 Darmstädter Bank . ♦ 147.50 Bochumer Guß . ♦ • 191.— Harpener Bergbau . . 204.50 Tendenz: Besser. Gießen, 19. Dez. Marktbericht. Auf heutigem Wockenmarkt kosteten: Butter pr. Psd. 1,10—1.20 Mk., Hühnereier 1 St. 8—10 Vfg. 2 Stck. 00-00 Pfg., Gänseeier 00—00 Pfg., Enteneier8—0 Pfg., Käse pr. Stck. 6—8 Pf., Käsematte 2 Stck. 5—6 Pfg., Erbsen pr. Liter 21 Pfg., Linsen pr. Liter 32 Pfq., Tauben pr.Paar 0,80—l,00Mk., Hühner pr. St. 1,30—1,40 Alk., Hähne pr. Stück 0,80—1,70 Mk., Enten pr. Stück 1,70—2,20 Mk., Gänse pr. Pfd. 58—70 Pfg., Ochsenfleisch pr. Pfund 68—78 Pfg., Kuh- und Rindfleisch pr. Pfund 62—66 Pfg., Schweinefleisch pr. Pfund 66—76 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfund 80 Psg., Kalbfleisch pr. Pfd. 70—76 Pfq^ Hammelfleisch pr. Pfund 65—74 Pfg., Kartoffeln pr. 100 Kgr. 5,50-6,00 DU., Weißkraut per bei Barzahlung. Bor den Feiertagen gewähren wir diesen außerordentlich hohen Rabatt (50 Mk. Bons 2.50 Mk. in Bar od. in Waren) auch auf unsere an und für sich sehr billigen Zuckerpreise. Hotzversteigerung im Gießener Stadtwald. Montag den 28. Dezember 1903, vormittags 9% Uhr beginnend, sollen im Gießener Stadtwald in den Distritteu Waldshut, Wanne, Oberhag, Nenhege, Hegsiranch und Ka- tharin enhütte versteigert werden 231 Fichtenstämme mit 75,76 fm 14 Kiefernstämme „ 5,72 „ 1 Lärchenstammholz „ 0,35 „ . per Pfund 15 Pfg. 5 „ A14 „ greifen. Paris, 19. Dez. Im Scala-Theater kam es anläßlich der Aufführung eines Stückes zu ernsten Krawallen. In dem Stück tritt eine betrunkene Hochzeits-Gesellschaft auf, was als eine Anspielung aus größte, haudgewahlte Bari-Mandeln per Pfd. 1 Mk., 5 Pfd. ä 90 neue Haselnutzkerne . per „ 70 5 Pfd. ä 65 Pfg., 10 „ ä, 60 la. 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Die Reihe der Festlichkeiten aus Anlaß der hundertjährigen Jubelfeier der schlesischen Gesellschaft für vaterländische Kultur wurde gestern abend mit einer Herd er fei er geschlossen, bei der die Professoren Koch und Cornill Vorträge hielten. Eine große Anzahl in- und ausländischer Gelehrten wurde zu Ehrenmitgliedern und zu korrespondierenden Mitgliedern ernannt. Bremen, 19. Dez. In Woltershausen verbrannte eine geisteskranke Frau ihr Kind, nachdem sie es mit Petroleum begossen hatte. London, 19. Dez. Der »Standard" meldet aus Tokio: Man glaubt, daß Rußland in seiner Antwort die Hauptpunkte der japanischen Forderungen dem Wesen nach ab lehnt. In diesem Falle und wenn Rußland nicht einwilligen sollte, die politische Lage nochmals in Erwägung zu ziehen, sei der Ausbruch der offenen Feindseligkeiten fast unvermeidlich. Die antirussische Liga Blütenmehl bestes nnd billigst bei do. französische, feinste per „ Haselnüsse . . per Pfd. 32, 35, Wo lche ich mt zerbrschm FeHerscheiße Achen Nh Wer Mg «Wen? B-i Georg Schmitt, 8498 KlascrmriAer. Lavlansgasse. ßl dem Schieben hat Jeder Zutritt und laden noch zu recht reger Beteiligung em ’ Dre Unternehmer. Gütige Bestellungen auf 06175 Fische und G-eflügel ffl^bCb^.itCl,CUbc W«aehUte frühzeitig zu machen bei 66' E. CL Kleinhenn, Bahnhofstr. 59. Oeschw- Heerz, totnuw 7 empfehlen ihr Lager in 2518 sertliser Imkli-, Kerm- imb Ki^emasche ^Erin werden entgegengenommen, dieselben rasch und vünktlich besorgt. Große Auswahl in Stoffe«, Spitze«, Straereieu usw. Taschentücher in reicher Auswahl; das Sticken und Zeichnen derselben wird rasch und billigst besorgt. LonisRothenberger Neuenweg 22. Sonntag den 20. Dezember, abends 8 Uhr, findet in der Turnhalle, Steinstraße 3, die diesjährige Weihnachtsfeier des Lehrtingsheims verbunden mit der 10jährigen Jubiläumsfeier der Kauf- manln^chen Fachschule statt, wozu die Schüler der Kaufmännischen Fachschule, deren Prinzipale und Angehörige, sowie alle Freunde und Gönner der Anstalt freundlichst eingeladen werden. 9388 ____________________________Der Vorstand. Bas grosse Preis- uni Konkurrenz-Schiessen im Restaurant „Aquarium", Walltorstraße 5, findet noch Samstag, Sonntag, Montag und Dienstag statt. L Preis: 1 fettes Schwein und 13 andere wertvolle Preise. im Ausschnitt und in ganzen Dosen empfiehlt 9313 ChristianWanenfels 17 Marktplatz 17 Telephon 262. Gegründet 1826. 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Teil’ Rossini. 6. Die beiden Brüder, Krausse. (Solo für zwei Pistons,) 7. Du und Du, Walzer, Strauss. 8. Potpourri a. Der arme Jonathan, Millöcker. 9. Zwei Armeemärsche, a) Der Koburger, b) Der Braunschweiger (für Heroldstrompeten), Krausse. 10. Hiawatha* Ein Sommer-Idyll, Mema. 11. Trotzköpfchen, Klotte. 12. Im Zick- Zack, Potpourri. Schreiner. Neuer Saalbau».»en® Sonntag den 20. Dezember: in allen Preislagen, mit prachtvollen Dessins, Telefon 367. gut und billig. Telefon 367. Ernst JSKIoeclner Spezial -Teppichgeschäft 9436 Ecke Plecksfrasse und Seltersweg. Cafe Leib (Theatersaal). |Ä»TÄdÄ \ Sonntag len 20. Dezember: ÄÄ2SS! ® - sowie von Herrengarderobe nach ' Maß. Wilhelm Stumpf, 7460s Gießen, Sonnenstraße 9. allererster Firmen zu Original-Preisen empfiehlt 9405 H. E= Jughardt Iuhaöfr Äugust WaHenfels Kolonialwaren-, Delikatesten- und Weinhandlung Marktplatz 15. Telephon 390. 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