Bindewald eintreten. Landwirtschaft. Ackerbauministeriums seit n an t man 2(2) Sch« Kratze t Mbrtftt für Depefchem H*aeiflIatte heißt, Augen zahlreicher Bauernbündler öffnen wird: Wenn im Deutschen Reiche die Landwirtscha sLllnübertroFPen bleibt In Offenbach sollen die Zentrumsleute sich erboten haben, für Dr. Becker gegen Ulrich einzutreten, wenn die Mainzer NationaUiberalen dafür ihreKan- didatur Dr. König unterstützen. Das wollen wir gern glauben. Ein Nationalliberalec und ein Zentrumsmann sind uns jedenfalls zehnmal willkommener als zwei Sozialdemokraten! Tuberkuose acuta Tuberkulose der Lungen Lungenentzündung He^leiden Gehirnentzündung Atrophie LebenZschwäche Vermischtes. * Eine weitv e rzweigte Räuber- und Mörderbande, die seit vielen Jahren in Süd-TaLota (Bereinigte Staaten von Amerika) eine Schreckensherrschaft ans- übte, ist durch die Kühnheit und List eines Seyeimpoti- Men der sich in die Reihen der Verbrecher eui',chlia>, und in deren Geheimnisse einzudringen wußte, endlich entdeckt worden. Wie die nun verhafteten Schuldigen selbu ch dem Saatenftandsbericht des Mitte Juni sind die Sommersaaten durch' das ungünstige Wetter in der zweiten Hälfte des Monats Mai stärker beeinträchtiat, als die Wintersaaten. Die günstigen Ernteaussichfen des vorigen Monats sind im allgemeinen zurückgegangen. Jedenfalls ist eine annähernd gut-mittlere Ernte zu erwarten. Die Zuckerrüben sind zumeist normal entwickelt und weisen trotz der Schäden durch das in mehreren Bezirken auftretende Un- «zierer und durch Wurzelbrand überwiegend günstigen Stand auf. zu wahren. Kunst und Wissenschaft. Neuerungen im Ko n ze r t w e s e n. Professor Dk. Philipp Wo l fr um, in Heidelberg versendet einRund- chreiben, in deut ei\mttteilt, daß die nach seinen Angaben mit verschiedenen Neuerungen hinsichtlich der äußern Form und der akustischen Wirkung versehenen Musiksäle der neuen Stadthalle zu Heidelberg durch ein dreitägiges Musik fest vom 24. bis 26. Oktober eröffnet werden sollen. Das Orchesterpodium, aus vier Etagen bestehend, tarai durch eine Person in wenigen Augenblicken in icder Höhe, Steigung usw. eingestellt, es kann auf das Niveau des Saalbodenü gebracht und es farmt in die Tiefe gesenkt werden. Die 4manualige, auf einer Empore ausgestellte Orgel ist ein großes Schwellwerk; der Spieltisch kann an beliebigem Orte, beim Dirigenten oder sonstwo un Saale ausgestellt werden; er ist durch ein Kabel mit dem Pfeisenkörper verbunden,, die Registrierung, daS EreS- cendo und Decrescendo in verschiedener Art erfolgt durch elektrische Kraft (neues System des englischen Ingenieurs .Hope-Jones'». Erst hierdurch ist ein präzises Zusammen- gefjen von Orgel, Orchester und Soli ermöglicht usw. usw. Hannover, 18. Juni. Die Wanderausstellung der deutschen Landwirtschaftsgesellschaft wurde heute mittag durch den Präsidenten der Gesellschaft, den Fürsten Jan Kuyphausen, in Gegenwart der Spitzen der Militär- und Zivilbehiftden eröffnet. Rach der Eröffnungsrede des Präsidenten ergriff Landwirtschaftsminister o. P o v b i e l s k i das Wort und wies daraus hin, daß gerade die Provinz Haiinover in ihrer Vielseitigkeit in Der landwirtschaftlichen und industriellen Produktion besonders geeignet sei, den deutschen Landwirten zu zeigen, was auf den verschiedenen Gebieten geleistet wird. Der Minister hob die Ziele der deutschen Landwirtschaftsgesellschaft hervor. Das Fiel, betonte er, ist Selbsthilfe. Wir Landwirte wollen es nicht fehlen lassen an emsiger Arbeit und unermüdlicher Tätigkeit zur Fortentwicklung unseres teuren Gewerbes; wir wollen vorwärts schreiten. Unter Hinweis darauf, daß die heute eröffnete, nach ieder Richtuilg vollendete Ausstellung diesetl Willen bekunde, sctzoß der Minister mit einton Hoch auf die deutsche Landwirtschaft, die den Erfolg als Lohn ihrer Bestrebungen erlangen möge. Wien, 18. Juni. Na^ *“ WchkMihk Ukbertilhtder goitsfäilt mdkrZtOtSießni 24. Woche. Vom 7. bis 13. Juni 1908. (Einwohnerzahl: angenommen zu 26 900 (inkl. 1600 Mann Militär) Lterblichkeitsziner: 19,3, nach Abzug von 7 Ortsfremden: 5,80 °/oo. Kinder ES starben an: Zusammen: Erwachsene: im vom 1. Lebensjahr: 2.-16. Jahr zugestehen, haben sie iiisgcsomt 40 Men sch e n ermo rdet und viele Tausende Stück Vieh gestohlen. In vier Bezirke des Staates Eüd-Takota hatten sie die obrigkeitliche Gewalt in Händen und besetzten die Äemtec nack) Gutdünken mit ihren Anhängern Tas HauS eine» Staatsanwalts, welcher der Bande gefährlich geworden mar, wurde niedergebrannt, wie überhaupt allen Versuchen der Behörden, dein gesetzlosen Treibeii ein Ende zu machen, mit den rücksichtslosesten Mitteln erfolgreich Trotz geboten wurde. Alle Mitglieder der Bande hatte,l bei der Aufnahme unter Androhung der Todesstrafe schwören müssen, die ihnen bekannt gewordenen Geheimiiisse streng A o. 95 Psg. bis Mk. 18.- p. Met. in 1 91IT NsSJnO allen Farben. Franko u. schon Ij Q Li elJS U114 M verzollt ins kaus geliefert u, ba& zrmlchm dm dortigen Knti|emiten tmb den bauernsSngerisch sträflichen Machinationen aach mrr di« s-- . k iE- rin aste Beachtung schenken. 9iie und nimmer können, Gießener Sozialdemokraten eifrige Verhandlungen ^^erempfindlichste ins gepflogen werden, die dahin gehen, daß sich beide Parteien eigne Fleisch schneiden wollen, nur um etwa einem >u 9.g«nftüi8.r R* * « i«,«- der Weise, daß bie Köhler scheu Bauernbündler «n gLndniSloS gegenüberstcht, in einer aufs schmählichste Wahlkreise Gießen für den Sozialdemokraten und die den u ati onalen Gedan ken mit Füßen tre tende n » >- »■-IgFÄgÄS.Ät'Ä Krumm eintreten. — Im Kreise Lauterbach werden slck aber es sich vielleicht auch noch überlegen, ob sie Nicht zehnmal klüger handeln, Dr. Wal lau in Lauterbach, als den BerlinerMaler Fritz Bindewald zu wählen. Hat nicht der B e r l i n e r M a l e r F-r. Bindewald nach dem Anerkenntnis führender Landwirte die berechtigten Forderungen der Landwirtschaft aus das lebhafte st e b e k ä m p s t? Hat er nicht gegen den Bund der Landwirt« seines Wahlkreises auf daS rabiateste geschimpft? Hat er nicht, wie es in einem Lauterbacher »yiuuuxuu.t yx/vpi, zwei der hervorragendsten Land> .wirte seines Wahlkreises auf das maßloseste bekämpft"? .. ft nicht Dieser Mann soll der rechte Vertreter der Bauernbündler mehr chre"ausreichende' parlamentarische Vertietuna haben sollte, se^? Dr. Wallau dagegen ist doch allgemein bekannt als jonbem auf Gnade und Ungnade den Anhängern der Mann, der bedeutende Erfahrung und genaueste Kennt- Sozialdemokratie überantwortet fern sollte, bann m3 seines Wahlkreises und dessen agrarischer Bedürftnssa hat, würde das ein außerordentliche S U n gluck fern, und man . ^tami treu auf b e in Boden des Bundes swrttÄÄ Lswu?s» 'M« schuld «n bem bei Landwirtschaft i«> fterLtlandmirtschaftlichen ProvtnMverein» ober, gefahrdr o henden Anwachsen der Sozialdemo- W Mitglied des hessischen »vie des deutschen Land- •fratie und schreibt weiter: wntschaftSrate^I „Mit be w un d erun gs w e r te m Ge- Es ist klar, daß, wenn die Regierung die Bevölkerung da- ... unb m Erfvlge ist er jederzeit für die Land- tüber völlig tm unklaren läßt, daß die Sozialdemokratie auf den eingetreten. Ueberall steht Kreisrat Dr. Wallau Umsturz unserer J; e u t i g e n®e | e 1114 aItlordnunLrtersten Reihen, too es gilt, die Interessen h'Eb-ii«, bie -röb st e nJrr. ührun 8,e n (k■ U U« «tt ^^rts^tft mit Wü?de 'und ^chdruck Su mteeteu. widellvrochen wirken läßt, so dars man sich nicht wundern, wenn Das blühende landwirtschaftliche BereinSleben im LÄuter- sich^die allgemeine Unzufriedenheit in einer Ver- hacher «reife haben die Landwirte xn erster Stute dtesem Hartung der Sozialdemokratie Lust macht. DaS Manne $u verdanken." Klosettgesetz ist doch l-diglich als eine Verbeuguna der Reichs- Die Landwirte Oberhessens können gar nicht reaierung vor der Sozialdemokratie aufzufassen,^fie sollte vor dem anet$ wollen sie nicht ihre eigene Existenz ab- TerroriSmuS der anderen Parteien geschützt werden, dieselbe Partei, sichtlich untergraben, als den entschiedenen An- Ä^T. e'Si^giÄab«; I ^llau, tmb ehi J'Ä »on®.I Wejierung ge- »oben, die berechtigten S^d-rungen dcr Lmtdwtrr- hött Mn, and^erseL aber 'beobachten, wie die Regierung ^er schaft voll anerkennenden dem. deuMMruttsche» ^oäalbenwkratie durch das oben erwähnte Gesetz möglichst sre,e sanken treuen und die allgemetne Volkswohlsahrt Hoch- Bahn zu schaffen sucht, kein Bedenken mehr getragen, zu Herrn Singer überzugehen. Ja es fft sehr wabrschemlich, daß viele Wähler, die stets nach dem Wunsche der Regierung fragen, angesichts der oben erwähnten Tatsachen zu der Ueberzeugung gelangt sind, die Regierung begünstige die Sozialdemokratie und sähe ihre parlamentarische Verstärkung gern. Tas wäre natürlich ein außerordentlich verhangii^- voller Irrtum, und wir haben gestem bereits eine Bo- merkung der reichsoffiziösen „Nordd. dlklg. Ztg. wiedergegeben, bie auf das aller leb haftete alle Wähler ermahnt, die den Privatbefitz vernichtende anhnzrtwnale hallenden Heyltgen st aed t wählen. Sie müssen vor allem Front gegen bie vaterlandslose Sozialdemokratie machen, die, wenn sie auch heute vielleicht mit be;i Bauern, wahrlich nicht um deren schöner Augen willen, liebäugelt, im Grund mit Hohn und Verachtung auf sie, die auf ihrer eigenen Scholle eifrig Schaffenden, blickt. Die nationale Ehre sollte jeden dazu zwingen, dem frech höhnenden Todfeinde — wir erinnern an den gestern von uns wiedergegebenen Jubelgesang des vorwärts" — bie gebührende Antwort zu geben durch falte Zurück- ——7—, - -- r . »Weisung ihrer bedrohlichen Harschaftsgelütze. Sozialdemokratie ^bekämpfen. Zu berücksichtigen, ist noch Äveierlei von den Land- Man ist also im <$egenteü in der Vte 91 ®r “ ”8 tpfriai. Bisher ftrw nicht die „rückgratfesfan^', sondern die natürlich sehr wenig erbaut vvu dem Au-1 »^aumenwAchen" Männer vom Bunde der Landwirt« als wachsen der so z i a 1 d e m o k r a tisch en^ St im men, l g' ans den Wahlen hervorgegangen. So Herr von aber man weist den Borwurs aus das entschiedenste zuruck, unb Grafen rkanitz, Schwenn-Lö- daß ein zu wcitA EntLegenLommvi ober gar, wie cm und Limburg, der im Zirkus Busch reichsparteiliches Blatt sich ausbruckt, ber Jt o I den Mndlern entgegenhiett, daß sie einen besseren Reichs- denSozialdemokraten, diesen unrftarn zu gekommen I ^u Grafen Bülow schwerlich bekommen toür- fei. Die Regierung habe es ber geeigneter GÄegenheit I Dr. Wal lau ist aber doch wahrlich, ein besserer keineswegs an der schärftten StÄlungnahrne ^^en lassen, ^tgram« als Herr Bindewald, sie hätten also, wählen sie bei Gelegenheiten sogar tm Reichstag, wo bie Stertoter ba $^naU/ cinen Vertreter chrer Interessen tm Reichstage Reck)ten sich in Schweigen hüllten. Wer dte^Mtgen.nicht . Bindewald aber mürbe ihren Lebensinteressen Nicht verschließe vor ben eigenen Fehlern unD rmr immer aNergeringsten nützen. Tas ist ja von ihnen selber viel- anLecsnw bie Tchulbigen mune anÄfanrtmozben. - tob Reitens kann von keinem den bürgerlichen Parteien bie Ueberzeugung von der Not ^^o^e folgendes abgeleugnet werden: wenn man dem bi gleit bes Znsa mm°nhniiensgegenb- ^Qnbc( Industrie kün stliche »«fiel" - Sozialdemo kr atie w ve^chwindend Le^n^rem Herr Bindewald will, unterbindet zur^GelMiig gekommen sei. ^beTemtrete ben Nationalwohlstand in Stadt und Land! Nur dieser Hinsicht ein dur ch grexf end er Wandel emtrete, toam der Stadt die Landleute genügend kauskraftige fei zu hoffen und wünschen. - Abnehmer ihrer Produkte finden, kann die Landwirtschaft ' Wie die „rrreuzötg." hö-t, wad bie konservative Parin- leitung den Wählern bet den Stichwahlen in Darum fann die Wahlparole am Stichwahltage auch kreisen, in denen d i e Sozrald emo kr at en de- Lande nur Tauten: teil at sind, die Stimmabgabe gegen diese zur patrw- a^l kisch^ Plicht machen. Km WaLau und fm Keyklgenstaedl. ^n Polillk haben doch wett wemger «esMe, öra vie Interessen zu entscheiden. Die prak-^ tUchen Interessen aber liegen für die^Bai^rnbundler entschieden derartig, daß ihnen nur mu> n i e eüi Sozialdemokrat nützen fmni. Die BmtMibündler tönnen lUbem gewiß fein, baß bie ?i c iVani,,*n'Zucker VJ clKc r S,Pudding-Pulver ä 10 Pf. Millionenfach bewährte Re-i zepte gratis von den besten Q e schift en. I Prospekt über nom. Mk. 1,100,000. 4%%ige mit 102% rückzahlbare and hypothekarisch sichergestellte Teilschuldverschreibungen der Eisenwerk Collar, «We«Ml!Ä»n, zn £ollar Lit. A. No. 1 800 ä Mk. 1000.-, Lit. 8. No. 801-1400 ä Mk. 500.-. Rückzahlung beginnend am 2. Januar X905 und endigend am 2. Januar 1^52. Verstärkte Tilgung stehe ß S der Anleihe-Bedingungen. f Geschäftsjahres geleistete Ein- 4874 «7o Die Bllanz und Gewinn- und Verlust-Rechnung für das Geschäftsjahr 1902 lautet wie folgt: Eingezahltes Aktienkapital Mk. 1,750,000 , 1,750,000 Eingezahltes Ülktienkapital Mk. 1,500,000 , 1,750,000 1900 8°.n Eingezahltes Aktienkapital Mk. 1,750,000 r 1,750,000 1898 0% 0% auf die Prioritäts-Aktien: . , , Stamm-Aktien: Emgezahttes Aktienkapual Mk. 1,750,000 , 1,750,000 Eingezahltes Aktienkapital Mk. 1,000,000 , 1,750,000 1902 6% 0% 1901 6% 4% 1899 6", »p. r. t 4"/o Die „Eisenwerke Lollar, Aktiengesellschaft" wurden am 28. März 1895 unter der Firma „Eisenwerke Hirzenhain vormals H. N. BuderuS" gegründet und am 10. April 1895 in das Handelsregister eingetragen. Das Aktienkapital betrug Mk. 1000 000.—. Am 4. Juli 1895 erwarb die Gesellschaft die Main-Wescr-Hütte zu Lollar, nahm die Firma Eisenwerke Hirzenhain & Lollar“ an und erhöhte ihr Aktienkapital auf Mk. 2 250000.—. Mit diesem Aktienkapital wurden alsdann folgende Aenderungen vorgenommen: ” 1. Am 8. Dezember 1898 wurden Mk. 1000 000.— 6%ige Prioritäts-Aktien neu geschaffen und Mk. 500 000.— Stammaktien in Prioritäts-Aktien umgewandelt sodan das Aktienkapital aus Mk. 1 500 000.— 6%ige Prioritäts-Aktien und Mk. 1 750 000.— Stammaktien bestand. 1 p 2. Am 30. April 1900 wurden die Prioritäts-Aktien um Mk. 250000.—, also auf Mk. 1750000 vermehrt, und 3. am 28. April 1903 die Stammaktien Um Mk. 1150 000.— durch Annahme an Zahlungsstatt auf den Kaufpreis des verkauften Hirzenhainer Werkes reduziert die restlichen Stammaktien im Betrage von Mk. 600000.— in Mk. 360 000.— Aktien zusammengelegt und diese mit ihren Rechten den Prioritäts-Aktien gleichgestellt sodak 2110 000.— beträgt und eingeteilt ist in 2110 Aktien ä Mk. 1000.-, welche auf den Inhaber lauten und völlig gleichwertig und gleichberechtigt sind. 3 u b Am 28. April 1903 hat die Gesellschaft das Hirzenhainer Werk zum Buchpreis von Mk. 1340 000 verkauft, die Firma „Eisenwerke Lollar. Aktiengesellschaft“ anae» **ommen und ihren Sitz m Lollar genommen. Die ang^deuteten Aenderungen und Beschlüsse sind in das Handelsregister eingetragen. J Der durch die Zusammenlegung des Aktienkapitals erzielte Gewinn dient zur Bestreitung der Kosten der neuen Anleihe und zu außerordentlichen Abschreibungen. . m Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und Verwertung von Metall-, insbesondere Eisenfabrikaten, die Gewinnung und Nutzbarmachung von Bergbaumaterialien und hie Verwertung der Nebenprodukte. ä w r c 2". Ausführung ihres Zweckes kann die Gesellschaft auf Grund Beschlusses des Vorstandes und des Aufsichtsrates Zweig-Niederlassungen im In- und Auslande unter der gleichen oder einer besonderen Firma, Kommanditen und Agenturen errichten oder sich bei anderen Unternehmungen in jeder gesetzlich zulässigen Form beteiliaen Die Dauer der Gesellschaft i|t nicht auf eine bestimmte Zeit beschränkt. n o:"nIle Bekalintmachungen der Gesellschaft erfolgen im Deutschen Reichsanzeiger und in der Frankfurter Zeitung. Zum Nachweise rechtzeitiger Bekanntmachung soll jedoch ollen Fallen die rcchtzeitge Bekanntmachung m dem Deutschen Relchsanzeiger genügen. Sofern nicht mehrmalige Bekanntmachungen durch das Gesetz oder durch die Statuten vorgeschrieben sind, genügt die einmalige. 1 9 Der AufsichtSmt der Gesellschaft besteht aus mindestens drei und höchstens sieben Mitgliedern, welche von der Generalversammlung gewählt werden. Mjährlich scheiden aus den ^.ag der ordentlichen Gcneral°cr>amm ung zwei Mitglieder aus und zwar die beiden Dienstältesten. Bei gleichem Dienstaltcr entscheidet das Los Die Aus che.denden sind wieder wahlbar. Gegenwärtig bilden den Aust.chtsrat die Herren: Friedrich Schiele in G,eßen, Vorsitzender. Otto Philipp m Berlin, stellvertretender Vorsitzender G°. Henner Kommerzienrat Hugo Buderus. H,rz°nh°,n. Direktor Carl Eckhard in Franksurt a. M„ A. Segberth in Wiesbaden. Alfred Weinschenk Frankfurt L®ec a3orftani’ besteht nach der Bestimmung des Aussichtscates aus einem oder mehreren Mitgliedern. Die Mitglieder des Vor- ttandc^ werden diirch Beschluß des Aussichtsrats ernannt und entlassen. Der Aussichtsrat kann auch stellvertretende Vorstandsmitglieder ernennen ^ie Anstelluna hPr Stm-rtnnSs,, t 'st --derzeit widerrustnh. unbeschadet ihrer Ansprüche aus den Anstellungsoerträgen. Gegenwättig .st Herr Herm. St-.necke 'n 8~ «aeiitae? ~,c ordentliche Genccalvertaminlung der Aktionäre findet in den ersten fünf Monaten auf dem Werke oder in Gießen oder in frranksurt a M statt Die Eintatn.na derselben erfolgt durch einmaliges AuSschreiben nach den Vorschriften des H. G. B. in den GesellschaftSblättern, welches so zeitig erschienen sein muß, bäfeÄen tür die Hmterleguug der Aktien frei bleiben; gleichzeitig i|t die Tagesordnung bekannt zu geben. Bei der Berechnung der Frist von zwei Wocken werden der jnn hnr ^cfnnntmn* und der Tag. bis zu desien Ablauf die Hinterlegung zu geschehen hat. n.cht mitgerechnet. In gleicher Weise erfolgt di- Einb-^na^°d^^^au7er"dentl.ch-n Generalve^mm Ausnahme derjenigen, welche über Auflösung und Liquidation zu beschließen hat, für welche eine Berufungsfrist von mindestens 4 Wochen vorgeschrieben ist "" , . Wieder 'dftionär, welcher an der Generalversammlung teilnehmen will, hat spätestens am dritten Werktage vor der Versammluna hen 3'nn i feine 5Kt.cn be ben in der Berufung namhaft zu machenden Stellen b.s^um Schlüsse der Generalversammtung zu binnen un£be. ta fiXeJu™ Nummern der Aktien geordnetes Verzeichnis emzureichen. 30 } 9cn unö het öer Hmterlegung em nach Gattung und . ötatt der Aktien können auch von der Reichsbank oder anderen vom Aufsichtsrate bestimmten Bankinstituten oder von einem dentickten r schemigungen, aus welchen Gattung und Nummern der Aktien ersichtlich sein muffen, hinterlegt werden. Gegen die Hinterlegung der Aktien oder L)interleaunas?ckeine mrrh f C' jeb“Stttie dne Stin.me^men '°u-d- und d.e Zahl der .hm zusteheuden Summen be^e.chnenie ftegitimafionskarte ektestt. W*Ä Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. T-r Auffichtsrat beschließt alljährlich zu der am 31. Dezember von dem Vorstand- aul-un-bmenden .n. Emvemehmen nut dem Vorstande, welche Beträge für Abschreibungen und Rückstellungen aus dem Bruttoüberschuß zu verwenden sind "Zunehmenden Inventan,atr°n und Bilanz. Ian3niajji3e Reingewinn ist, nach Genehmigung der Bilanz durch die G-neralversamnllung, wie folgt zu verwenden' " ' ? '0 äuui gesetzlichen Reservefonds so lange, als dieser Fonds den zehnten Teil des Grundkapitals Nicht überschreitet 'N »nn sPr r * , schl'-gend-n augerordentl.ch-n Abschreibungen und Rückstellungen, zur Auszahlung der vertragsmäßigen Tantiemen an den Dodd «eneralversammlung etwa zu be. AlSdann werden 4°/. des emgezahlten Grundkapitals m Abzug gebracht und unter die Aktionäre nerteiü. Hierbei roetb"n .m "auie zahlungen nach Verhältnis der Zeit, jeit welcher sie vor Zahresschluß erfolgt sind, berücksichtigt. " r b j 330,1 °eni verbleibenden Reingewinn echält der Aufsichtsrat eme Tanliöme oon 12 Prozent, lieber die Venvendung des Restes des Reingewinnes entscheidet die Generalversammlung In den letzten fünf Jahren hat die Gesellschaft folgende Dividende verteilt: Bilanz per 31. Dezember 1902 Passiva. Aktiva. X 71 401340 99 76256 80 18658 1902 . 38197 45 159000 1902 m 19U2 1902 59466 89 1902 . 8000 1902 . 1088271 80 1902 . 181731 44758 94 17386 29 18434 89 Dampfkessel 541241 22 I 1902 08 107764 1902 . 37 I 5726 1902 . 48 257259 2001 477710 35 I 33772 48 I 13 ii 34 04 5311982 69 69 Gewinn- und Derluff-Hiechnung pcr 31. Dqemöer 1902 Haben. oll. 38 99 668826 91m 7 April 1903 hat der Aufsichtsrat T _____ X 31391 83 144887 17 * * | 26571 20 54084 37 9697 15 450 — 1124 46 8000 _ 4664 69 4244 16 3129 83 500 —— 22335 12 20192 39 4973 22 1931 80 2048 32 60573 30 11973 79 1908 80 28584 39 2000 — 33149 07 689 22 210898 10 189722 09 668826 87 ca. iu% aus 20% ■ 10",° ■ b"° ■ ca. 6% N ca. ‘l.v “ 0 V 10",° ■ 10% • 10°/° • 10% ca. 10"/° • 10% ■ 25% ■ lu% e ca. 50% ■ ca. 6V.-% - - .0 • I Die Emeuerungsscheine nach vorheriger Bekanntmachung. § 3. Betreffs der Verjährung der Teilschull ML ML Iie der vom 20. Juni bis 7. Juli a. c einschließend einzurcichen: der Betrag der neuen Anleihe reicht, Zug um Zug den gleichen Betrag in Teilschuldverschreibungen der neuen Anleihe der Eisenwerke Lollar A.-G. bar Dienstag, den 7. Juli a. c. 1912 1913 1914 1915 1916 1917 1918 1919 1920 1921 1922 1923 1924 1925 37 500 39 500 41600 43 000 45 000 47 000 48 500 51500 53 500 56 500 58 000 61000 63 600 66 600 1926 1927 1928 1929 1930 1931 1932 von nicht b) e) d) e) f) 8) ML 28 000 , 29 000 , 30500 , 32 000 , 33 000 „ 34 500 „ 36 500 und erhalten dagegen, soweit und zwar: len find de» Teitschuldoerfchreibunasgläubigern und der Schuldnerin wohl aber berechtigt, die Legitimation der Dorzeiger oder die Echtheit Nach Tilgung derselben und Löschung bet diese hat Hypothekenrang, wie solcher m der Schlußnotenstcmpel ist Auf die etwa vom 1. Juli, am Der Wert des Pfandbesitzes ist nach den Büchern der Gesellschaft ermittelt worden und zwar für Immobilien und Bergwerkseigentum Hochofen-, Maschinen-, Kessel-, elektrische, Kanal- und Geleise-Anlage Auf Grund de? vorstehenden Prospekte? sind Mk. 1100 000 — 4 72 % ige zu 102 % rückzahlbare hypothekarisch sichergestellte Eisenwerke Lollar Aktiengesellschaft, zu Lollar, Bau- und Betriebsstörungen, durch welche die Ertragsfähigkeit des Unternehmens für längere Zeit wesentlich beeinträchtigt worden ist, sind in den letzten drei Jahren nicht vorgekommen. 7 Gründerrechte oder zu Gunsten einzelner Aktionäre bedungene besondere Vorteile bestehen nichL Lollar, im Mai 1903. Der vorerwähnte Nest der Anleihe auS 1896 beträgt noch Mk. 1 186 000. Derselbe ist auf den 10. Oktober 1903 gekündigt, dafür bestehenden Hypotheken-Eintragungen hat die Gesellschaft keine Hypothekenschulden und Anleihen außer der gegenwärtigen Anleihe, und s 9 der Anleihebedingungen vorgesehen ist. Eisenwerke Lollar, Aktiengesellschaft H. Steinecke. m Eöln, bei dem Bankhause Sal. Oppenheim jr. A Co., ' Frankfurt a. M., bei der Deutschen Genossenschafts-Bank von Sörgel, Parrisius A Co.. CommanditaeselNchaft auf Aktie« bet dem Bankhause Bass A Herz Sal. Oppenheim jr. & Co., Deutsche Genossenschafts-Bank von Sörgel, Parrissins L Co Commanditgesellschaft auf Aktien, Bass & Herz. Em Cormmn blutige» die laise walt ö1 in Kem den Stc gelegen! umw walt ci warirte halten jn der lina ui derherg König Lolksvc dein Nc der Wa mit bei allerhöc ersolgte neuen l naslie, oensvei Beginn sicht a Gerecht indem rerabjt brüchig mordeL sich la öffenlli gemach gefährl Deioerff 3ichne in ungi zu Serb genröle rchwiei sendet zeitig mahün Ncgim serbisch . Na Regn itabine Mörder Mg fü niachen bereits mitteilj De meldet dem L tvüns, Genf t fünft h gegen Feuersgefahr versichert hält, die Fabrikation in den verpfändeten Objekten länger als ein halbes Jahr einstellL ihre Zahlungen einstellt oder sich auflöst, durch Uebertragung ihres gesamten Vermögens an eine andere Gesellschaft sich mit dieser fufioniert, und den Bestimmungen dieses Vertrages zuwiderhandelt, insbesondere wenn sie die recht- zeitiae Auslosung unterläßt. Eine derartige Erklärung wird öffentlich bekannt gemacht werden. 9lr. ttW außer Tem®»-' werden' dcmkse zie ö'kw Mötter o Doch {Rotation' Unwer^. MM ond' Meffr/ü «-zeige FkNisprt-tl-r Mit gebete«' ,.W< Das He, herbare wittelba nicht für Achtum Are un ^ider a Einheit -us?" Wßc $ '.Aus M, . . Dies ivigs n1 gerade । m der °ber iid ba hi^ Nermaq man &■ s^.das »umt is M kein « ^gab erir Wfiet zx S«fe9/h 2s»4‘ erfolgt nach Ermessen der Anmeldestellen unter baldtunlichster Benachrichtigung der Zeichner. Obligationen hat am 10. Juli 1903 zu erfolgen; den Schlußnotenftempel trägt der Zeichner zur Hälfte. Daö Statut und der Geschäftsbericht der Gesellschaft ist bei den vorgenannten Stellen erhältlich. Die .totiz an der Cölner Börse soll deinnächsl beantragt werden. Lölu und Frankfurt a. M., im Juni 1903. entgegen. Die Zuteilung Die Abnahme /um Handel und zur Notiz an der Frankfurter Börse zugelassen worden. . ® cn 3n^°kcr.n fon gekündigten Teilschuldverschreibungen der Eisenwerke Hirzenhain und Lollar wird hierdurch dergestalt ein Bezugsrecht auf die neue Anleihe eingeräumt, aß ue gegen ihre gekündigten und zu 102 % rückzahlbaren Obligationen den gleichen Betrag in Teilschuldverschreibungen der neuen Anleche beziehen können, soweit deren Betrag reicht, wobei ihnen eine bare Herauszahlung von 1 */2 % gewährt wird und eine weitere Vergütung von 1 x/8 % für Zinsdifferenz, da der nächste Coupon der neuen Anleihe per 2. Januar 1904 verfallt, wahrend der Coupon der alten Anleihe am 1. Oktober 1903 fällig isL z 1OAQ k Diejenigen Inhaber von Obligationen der alten Anleihe, welche von diesem Bezugsrechte Gebrauch machen wollen, basen ihre Obligationen inklusive Coupons pro 1. Oktober 1903 und folgende nebst Talons IN der Zelt | 1. Die Anleihe ist vom 1. Juli 1908 ab mit 4V,% verzinslich und mit einem Arffgette von 3*/, rückzahlbar. Cie ist zerlegt in 800 Teilschuldverschreibungen 4 ML 1000 LtL A No. 1—800, und 600 Teilschuldverfchreioungen ä ML 500 £it B. No. 801—1400. Die Teilschuldverschreibungen lauten auf den Namen des Bankhauses SaL Oppenheim jr. & Cie. in Cöln oder dessen Ordre, etc tragen die eigenhändige Unterschrift des Vorstcmoes und die faksimilierte Unterschrift des Vorsitzenden des Aufsichtsrates der Gesellschaft, sowie die eigenhändige Unterschrift eines Kontrollbeamten. Dieselben sind durch Jndoffament, auch Blanko-Indossament, übertragbar. § 2. Jeder einzelnen Teilschuldverschreibung sind zwanzig, am 2. Januar und L Juli, zuerst am 2. Januar 1904, fällige halbjährliche Zinsscheine und ein Erneuerungsschem beigegeben. Die Zinsen werden gegen Einlieferung der Zinsscheine zahlbar gestellt außer bei der Ge- sellschastslasse a) bei dem Bankhause Sal. Oppenheim jr. & Cie. in Eöln. 6/ der Deutschen Genossenschaftsbank von Soerge^ Parrisius minafia#ma6 § 8. Ter Betrag der bei ber Einlösung einer Teilfchulboerschreibung nicht zurückgegebenen, auf die Zeit irach Fälligkett des Kapital betraget laufenden Zinsfcheine wird von dem auszuzählenben Betrage zurückbehalten. Die Verzirrsung ber Teilfchulbverfchreibungen hört an bem Tage auf, an welchem sie zur Rückzahlung fällig werben. Taxwert Mk. 1 518 290 , 1 260 860.— Mk. 2 779 140.— für Mk. 1000.— alte Obligationen: D». 1000.— neue und Mk. 26.26 , Mk. 600.— , , : ML 500.— , , Mk. 18.12 V ben Einreichern zur Hälfte zu. tragen. un Umtausch bezogenen Teilschuldverschreibungeu nehmen die vorgenannten Stellen Zeichnungen zum Kurse von 101 ®/0 zuzüglich 41/ »/ Stückzinsen Buchwert . . Mk. 1 412 993.83 . „ 1 026 106.40 Summa Mk. 2 439 100.23 zur Rückrahlung gelangen mit einem Zuschläge von 2°/e, also mit 102°/.. Die so zur Rückzahlmrg gelangenden Stücke werben im Monat Oktober vorher burch Auslosung oeftimmt unb veröffentlicht. Die Auslosung erfolgt in Gegenwart eines Vertreters ber Schulbnerin. lieber biefetbe wird ein notarielles oder gerichtliches Protokoll aufgenommen unb von biefem eine beglaubigte Ausfertigung bem Bankhaufe Sal. Oppenheim jr. & Cie. behänbigt. § 6. Die Etsenwerke Lollar, Aktiengesellschaft, haben das Recht, vom Jahre 1906 ab bie Auslosung beliebig zu verstärken ober ben gesamten jeweiligen Rest der Anleihe mit einer Frist von mindestens drei Monaten zur Rückzahlung zu kündigen; in beiden Fällen mit dem 2%igen Aufgelbe. Die zur Rückzahlung gelangenden Nominalbeträge müsten durch 1000 teilbar fein. Die Leistung einer verstärkten Rückzahlung entbindet nicht von ber pünktlichen Zahlung ber Tilgunasquoten in den folgenben Jahren, vielmehr werden die Mehrbeträge stets auf bte Rate des letzten Jahres unb nach deren völliger Abdeckung auf die Rate des refp. der vorhergehenden Jahre angerechnet. § 6. Die Kündigung ist schriftlich dem Gläubigervertreter zuzustellen und außerdem öffenttich bekannt zu machen. Alle öffentlichen Bekanntmachungen erfolgen im Deutschen Reichsanzeiger, in ber Kölnischen Zeitung und in ber Frankfurter Zellung. Geht eines biefer Blätter ein, ober wird dasselbe der Gesellschaft unzugänglich, so bestimmt letztere an besten Stelle ein anderes. Dieser Wechsel wird in den verbleibenden Verkündigunasblättem bekannt gemacht Einer besonderen Benachrichtigung ber einzelnen Inhaber von Teilschuldverschreibungen oder deren Rechtsnachfolger bedarf es nicht. Die von der Schuldnerin ausgehenden Bekanntmachungen sind bem Bankhause Sal. (