mwioitmt trit) Bq 1901 oö mit 200 Mark zt;»M Utlg ikoration^toff,. federn. ien am „Neu“. 2212 foinfanb - Wrnib * Wstem Z ,tlon Frankfurt | »«eiihTit,,,.!,,,; ° ,e 519(400] 671(400]«« ;7 61 26121 297 354 98 69 344 67 70 71424 <3 OQ 978 29099 306 \2000] 1400189 [400] •0001 37 82 98 739 61 883 04 439 (400] 67 [1000 ^6 94 (400 M 409(40° 099 531400] 33533 43 81 »1702 (400] 36043 91 294 2 «LZ 0 926 39 1 4001 Wi- ! 982 5*0M 318 M a 3 97 «5* »0 582 W .ftVtö*1 *" 3141 832 «®«^ j 410 (3000)89 1 i132-' L ««• 'ÄffSWsss gfessa- 64 ,iaR 78 79 812 et 68 617,Sa19 62 584 KZS -WS 84160 I"91’ MB Nr. «6 erlernt U«II4 au Bei Sonn lagt Dem «Äietiener Anzeiger werden im IBedtlel mit dem Be|fi|d)tN Landwirt die •itfoentr Familien, blätter oiermal in bei Woche beifleltflL StoiauoTieörucf u. Verlag bei Blüht "leben Unmerl.-Buch' u. Stein« bruderrt (’Uieilcb tttben) •Ubaftnm, flrroeöuioe unb Trudeiet. Dchatftratze ?. ttbiette rüt -Tcpeleben; Suseiger •lebe*. Aern'oiiLaniLtußNl 51 Erstes Blatt. 153. Jahrgang Donnerstag 19. März 1903 SiehenerAnzeiger General-Anzeiger v Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen nenuiltdj 76'^1, Vieri eß« lädrlich DU UO. du.ch .Ibbole- u Hrveigltellett monatlich 6o PI., durch bteVoft DU L.— viertel* fährt aucldil Seltellg, Annahme oon BnjetgeS fui die tagetnummex bii pormuiogi 10 Uhr. yrtmpini total llth^ a**ivän« tu tilg. Veiaaiwsellichi Mi den pohl m. aDgr n\ leil v timt» tür ,etobl unb Vanb* unb ,®end)t»laar lud T lote, lüi ben tln» eeiaenirll von« fett Kraf Aülow uimmt Stellung. worum es Amtliche Nuchrichtcn über Virhscuchcn. Unter dem Schweinebestand des Schmiedemeisters Jeß- eerg in Niederwetter, Kreiß Marburg, ist ein Schwein an Rotlaufseuche emgegangen. LS wurde Gehüstsspcrre angeordnet und der gemeinschaftliche Weidegang für die Schweineherde in Niederwetter bis auf weiteres verboten. Heer und Flotte. Der im Ruhestand zu Biebrich lebende Generalleutnant v. Wurmb feiert am 21. März den Tag, an dem er vor 50 Jahren in daß Heer emgetrclen ist. Er hat sich als junger Offizier im Feldzug 1866 bei Hühnerwasfer, München- gratj und ttöniggrätz ausgezeichnet; im französifchen Kriege als Hauptmann und Kompagmechef hat er sich vor Sedan sowie bei der Belagerung von Toul und PanS hervorgetan und sich daü Eiserne ftreuj erworben. Ende 1888 wurde er Kommandeur beS LelbregimentS Grobherzogin (3. Großh. Hesiisches) Nr. 117 und im Oktober 1891 Kommandant von Ehrenbreitstem; als solcher trat er killte 1895 in den Ruhestand. Kelianntmachung. In BellerSheim ist der Ausbruch deS ansteckenden Scheidekatarrhs unter dem Rindvieh verschiedener Gehöfte festgestellt worden. Gießen, den 17. März 1903. Großherzogliches Kreisamt Gießen. I. D.: Dr. Kranzbühler. Bekanntmachung. ___ Bett.: Die Generalversammlung de« landwirtschaftlichen BezirkSvereinS in Grünberg am 23. l. MtS. Die Herren Bürgermeister der Landgemeinden bc» Streife» erhalten morgen Anmeldekarten zu dem gemeinschaftlichen Essen am 23. l. MtS., und werden ersucht, dieselben sofort auSzufüllen und bis zum EamStag an Herrn Gasthofbesitzer Duchard in Grünberg zu senden. Gießen, den 19. März 1903. Der Direktor des landw. Bezirksvereins Gießen. Spontane der Bewegung, die auf der Bevölkerung hervor- gina, diese Annahme hinfällig erscheinen läßt. Mit solcher Kraft und in solchem Umfange ist die Bewegung gegen den >reußl scheu Schulgeseßentwurf ausgetreten, die >em Reichskanzler v. Caprivi auch als künstliche Mache galt — bis der Erfolg der Zurückziehung der Borlage eines anderen belehrte. Man kann ben Ausführungen in der „Nordd. Allg. Ztg." darin Recht geben: Die Angriffe aus die Gesamtpolilik des Grafen Bülow bei dieser Gelegenheit sind zum Teck unangemessen. Wenn wirklich in einer Zwickauer Versammlung der Reichskanzler als ,Hausmeier des Ultramontanismus" bezeichnet worden ist, [o oer- dient das entschiedene Zurücttveisung. Doch welche Bewegung wäre frei von Uebertreibungen? Es kommt daraus an, ob sie im großen und ganzen ihre Berechtigung hat Deshalb, so fragt der Gegenartikel des Reaterungsorgans, die Kreise, welche die Aushebung des § 2 als eine so große Gefahr erachten, bis jetzt sieben Jahre lang ne- schwiegen hatten? Toch wohl einfach aus dem Grunde, weil nicht zu erwarten war, daß eine große Bundesregierung die Initiative ergreifen werde zur Aenderung des Zesuitenacsetzes. Vor allem die politische Situation und die konsessionellen Verhältnisse der Gegenwart lassen eine solche Maßregel unzweckmäßig erscheinen. Es fuib doch keineswegs nur die „kleinen deutschen Staaten", deren Anrufung der Artikel erwähnt, Gegner des preußischen Antrags, sondern Bundesstaaten, deren Urteil ins Gewicht fällt, wie Württemberg, Sachsen, Baden und, wie cs heißt, auch Hessen. Als das Ziel des Grafen Bülow wird ferner bezeichnet, „die unser Volk innerlich trennenden Momente tunlichst auszuschalten, wobei eine zuverlässige nationale Mttarbett des Zentrums nur erwünscht fein kann." Mitarbeit gewiß. Aber es herrscht in wetten Kreisen die Ueberzeugung, daß das Zentrum weit mehr repräsentiert, als eine „mitarbeitende" Partei, daß es eine Macht dar stellt, die das Zünglein der Wage lenkt. Tie jetzige Bewegung richtet sich in erster Linie gegen die Machterweiterung der ausschlaggebenden Bartei, sie richtet sich gegen neue Zugeständnisse ober Wunscherfüllunaen, wie man nun die Sache nennen will — die geplante Aushebung des § 2 des Iesuttengesetzes ist nur der Anlaß gewesen, diesen Einspruch hervorzurufen. „Im Interesse des konfessionellen Friedens" spricht der G-genartikel die Mahnung zum Einhalten, zur Umkehr aus. EBen im Interesse die,es Friedens ist zu hoffen, daß die Bewegung ihren Eindruck nicht verfehlt, und von einer Maßregel Abstand nehmen läßt, die Widerspruch sowohl von Regierenden wie von Regierten hervorruft. Aus §hiM und Land. Gießen, 19. März 1903. — Postanweisung en und Briefsendungen mit Nachnahme nach FeS unb Marrakesch (Marokko) können wieder aufgeliefert werden. — Der SanitätSoerein wird, wie uns mitgeteill wird, am nächsten Sonntag die Siech en Häuser besichtigen. Das Nähere ivird noch durch Inserat bekannt gegeben. •* Turnerisches. Tie BezirkSturn stunde findet am nächsten Sonntag nachmittag in der hiesigen Turnhalle statt. — Am 26. April vorm. wird die zweite diesjährige Gau Vorturner stunde abgeholten. Die das deutsche Lurnsest in Nürnberg besuchende Ga u rie gc hat ihre nächste Turnstunde in obiger Turnhalle am 5. April nachmittags. Tas Feldbergturnsest findet Mttte Juni statt. Am 28. Juni ist in der Turnhalle zu Frank- furt a. M. eine Turnstunde für die Turner des Mittelrheinkreises, welck-e am Wettturnen auf dem deutschen Turnfest zu Nürnberg teilnchmen wollen. — Die Gauturnfahrt findet am 7, Juni in Lollar, dos Gau- t u r n f e ft am 4., 5. und 6. Juli in Wetzlar statt. Der Turnverein Wetzlar hat bereits die Vorarbeiten begonnen und die Kommission unb die Festkomitees gebildet. AIS Festplatz ist die große Wiese an der Manhäuserbach, wo voriges Jahr das Bundessest des Lahtitolsangerbundes abgehalten wurde, ausersel-en. -- Der Männerturn- u e r ei n zuRodheim a. d. Bieber beabsichtigt Ende Juli oder Anfang August sein Fobnenweihfeft zu begehen. — Der Turnverein zu Oaershausen bei Marburg, der sich bereits im Januar angemeldet hatte, wurde in den Gau Hessen ausgenommen. (:) Gedern, 18. 'März. Gestern brach im Gasthaus „Zur Traube", tvahrscheinlich infolge Ausbrennens des Kamins Feuer aus. Glücklicherweise wurde es rechtzettig bemerkt, und konnte gelöscht werden. — Bor einigen Tagen wollte der sozialdemokratische W a h l la n d ida t Kr u m m in hiesiger Gemeinde eine Wahlrede holten; sein Plan wurde jedoch dadurch zu Nichte, daß ihm sämtliche Säle verweigert wurden. vn. D a r m st a d t, 19. März. RegierungSrat Dr. Wagner ist, wie wir schon meldeten, zu»n zweiten Reichskommissar für die Wella uö stellung in St. LoniS ernannt worden. Regierungsrat Wagner war bts zum vorigen Jahre Hreiß- amlniann an dem MrciSamte in Friedberg und kam von da nach Darmstadt als iKcfercnt für Gewerbeangelegenheiten in der Munsterialabteilung für Landwirtschaft, Handel unb Gewerbe, m welcher Stellung er sich auch jegl noch befindet. Dieser Tage ist er bereite nach Berlin berufen worden, um die Funktionen eines zweiten ReichStommissarS für die Weltausstellung zu übernehmen. Wagner ist geborener Amerikaner, und dieser Umstand mag vielleicht von Einfluß auf feine Berufung gewesen sein. R.B. Darmstadt, 18. Mär-. Der Dro vinzial- landtag der Provinz Starkenburg trat ycute mittag im Ratboussaal zu einer Sitzung zusammen. Nachdem der Borsitzeiide, Provinzialdirektor v. Gr auch dem verstorbenen langjährigen Mitglied Bürgermeister Müller-Leng- seid einen ehceiiden Narnruf gewiomet, beschloß die Ver- sammlung, der Anstalt für epileptische Kruder und Jugendliche in Niederramstadt einen einmaligen Beitrag von 1000 Mark zu bewilligen. Nach Genehmigung des Verwaltungsberichts für 1901/02 wurde der Voranschlag für das Jahr 1903/04, der in Einnahme und Ausgabe mit 949 432 Mk. Es ist offenbar entweder Graf Bülow selbst ober eine tn seinen Intentionen eingeweihte Persönlichkeit, die in der „Nordd. Attg. Ztg." die bereits in unserer heutigen Morgenausgabe mitgeteilte Protestbewegung geg.n die Aushebung des tz 2 des Jesuitenaesetzes erörtert Tie Versammlungen und Eingaben, die Ausführungen in Zeitungen und Zeitschriften sind so zahlreich geworden, bafe man im Lanzler- palats ein längeres Schweigen nickt für rätlich hält Biel Raum beansprucht die Darlegung der „Nordd. Allg. Ztg.", _______ __ ich bei der Aufhebung des § 2 handelt, und wie das Gc ctz seinerzeit zu stände gekommen ist. „Alle diese Tinge cheinen der großen Mehrheit der Protestredner, sowie der Zeitungen, die sich gleich jenen über eine Aufhebung des § 2 erregen, völlig unbefannt zu sein." Diese Behauptung ist zuer]t von der „Kreuzztg." ausgestellt wor- den, auf die sich denn auch der Arttkel beruft Aber sie wird durch die Autorität oes konservativen Blattes nicht richtiger. Es mag fein, daß hier und da in Versammlungen die Fassung der Resolutionen nicht ganz korrekt gewesen ist und nicht das zum Ausdruck brachte, ivorauf es ankommt. Im allgemeinen jedoch trifft der Borwurf der Unkenntnis nicht zu. Will man ihn etwa auch — von der Presse ganz abgesehen — auf die bcrvorragenbeit in der Wissenschaft- IUiicn und in der politischen Welt bekannten Männer in Anwendung bringen, die sich an die Spitze der Protestbewegung gestellt haben? Haben die Bundesregierungen, die gegen die Abänderung des HefuitengefetzeS zu stimmen erklärten, etwa keinen genügens klaren Begriff von der Sache? Der Artikel spricht von einem „eigentümlich künstlichen Charakter" der AgttationSbewegung. Wir meinen, daß das Gießener Stadtthcaler. Die Waise von Lowood, Schauspiel in 4 Akten von Charlotte Birch-Pfeiffer. .Die Waise au3 Lowood" ist emS jener Stücke, die sich immer noch auf den deutschen Bühnen halten, obwohl die überspannten Leute, die darin „handeln*, von niemandem ernst genommen werden können. Es ist bekannt, daß die vormalige Beherrscherin der deutschen Bühnen, die selige Charlotte, ihr Gruselstück nach dem alten Gouvernanten- Roman r3anc Ehre* von Currer Bell (eigentlich Charlotte Bronte) geschrieben hat, der sich schon durch eine wunderliche Trivialromantik und dürftige LebenLanschauung auLzeichnete. Frau Charlotte Birch-Pfeiffer mischte eine Menge uralter wirksamer Bühneneffelte den Eigenschaften ihres „poetischen' Vorbildes hinzu und das Stück war fertig. Was diesem die Volkstümlichkeit bewahrt hat, das mag der Umstand sein, daß es dem geheimen Streben marlchcr gedrückten Existenzen entspricht: die romantische, aus der Fülle ihrer Moral Leben spendende Gouvernante cntwickett sich durch ihre außerordent- lichen Geistes- und Gemütsanlagen unter dem Trucke ungünstiger Verhältniffe zu einer Heldin, die zuletzt, und das ist gar vielen die Hauptsache, auch das eheliche Glück erreicht. Man sieht darin so etwas wie eine gesunde Tendenz, wenn auch tatsächlich durch die Art deS dra-.natischen Aufbaues die augenblickliche Spannung der Lebenswahrheit und der überzeugenden Wirkung meilenweit vorangehl. Noch ist lange nicht die Zeit gekommen, da das Publlkum jo weit hercmgeblldet ist, daß es in der Äunii »die große Sprecherin fernes Innenlebens^ erkennt, daß es, schon Klop stock tat, nicht mehr die Kunst als einen Luxus, a;s eine Würze des Lebens ansieht, sondern in i.)t die Bildnerin un. Weiterin unseres Empsuldungs- und Phanta]n Gebens v 7 Dann aber wenn die Mehrzahl misercs Publikums dn>en hohen Standpunkt erreicht hat, dann wird auch die deutsche Bühne gesäubert sein von solchen Afterkunststücken nach An von „Diuttersegen" und der .Waise aus Lowood-. Bei den heute verbreiteten Anschauungen über Kunst, deren Erhabenheck abgrundtief herabgewürdigt wird durch die Meinung, daß sie nur zu , erfreuen * ober zu „unterhalten* habe, mußte es kommen, daß der größere Teck des gelingen Theaterpublikums die sentimentalen Geschichten mit achtungsvoller Freundlichkeit anhörte, um dann wohl mit der falschen Ueberzeugung nach .Hause zu gehen, weder an Herz noch an Geist Schaden gelitten zu haben. Und dennoch sind die Herzen durch jene greuliche Unnatur verrenkt und der Geist vieler ist verwirrt worden und hat für Kunst genommen, was übelste Unkunst ist Anderen freilich war es schwer, in einzelnen ursprünglich auf Rührsamkeit berechneten Szenen ernst zu bleiben, angesichts der grotesken Charakteroerzerrung und winselnden Breitspurigkeit. Mck den Darslellenr könnte man solchen Aufgaben gegenüber Mitleid empfinden, wenn sie selber an ihren Ehrenabenden ben »Genuß* solchen Rührbreis nicht unterstützten und den größten Teck des künstlerisch fühlenden Publikums dadurch feit Monaten vom Theater fern hielten. Immerhin wird die gestrigen schauspielenschen Leistungen nach Gebühr einschätzen, wer da weiß, wie schwer es ist, den Tiraden der Bwch'schen Sprache selbst den leisest vorüberhuichenden Schein von Natürlichkeit zu verleihen. Vor einem halben Jahrhundert feierten Schauspiel- großen wie Marie Ceebach, Marie Goßmann rc., die größten Triumphe in dieser Rolle und die Sorina verschmäht cs heute noch nicht, mit diesem abgetakelten Gouvernantenstück ihr Repertoire zu belasten. Gestern wollte bet uns Fraulem Brücher zu ihrem Benefiz sich in dieser Paradcrolle zeigen, war aver leider durch Ettältung daran verhindert, und Kick. Wärtern berg gab sich an ihrer statt alle Diühe um die Jane Eqre. Aber aus dem ,eölen‘, d. h. ganz unmöglichen Mädchen von Lowood em echtes Menschenkind zu machen, ist jeglichen Schweißes und Fleißes unwert, denn baS Kunststück ist schlechterdings nicht zustande zu bringen. Frl. W. war bestrebt, ihr em Bruchstücklem von einem wahren Men- schenherzen in die Brust zu legen, aber die brave unb ehrenwerte Madame Bwch legt ihr leider einen solchen Schwall von elegischen und thränenseligen Buchreden in den wiund, die fein vernünftiger Mensch je auf die Zunge nimmt und keinem Erdenwesen je im Herzen liegen, daß alles Mühen hier umsonst ist. Frl. W. zeigte nicht ganz die Leidenschaft unb Empfindsamkeck, bie bie weiland Frau Verfasserin fordert, d. h. eine unsinnliche Leidenschaftlichkeit, sondern ein Atom von Natürlichkeit und Slaioität in ihrer Sprache. Tas stand ihr selber zwar ganz gut, aber paßte nicht recht zu diesem seltsamen Buhnenmädchen, ba5 fich eigentlich nicht genug tun dürfte an schauerlichem hohlem Pathos und scheinbarer seelischer Ueberlegenheck. — Die Gegensätze zwischen wirklichen Menschen und Gestatten der Birch-Pfeiffer'schen Muse so zu überbrücken, daß wir sie nicht mehr wahrnehmen, vermag m. E. nicht die größte Bühneickunst. Aus dem übermenschlich gemeinten stolzen Tugendbold Rochester, einst dem Entzücken aller Backsijchherzen, einen Menschen von Fleisch und Blut zu machen, gab sich Herr Gertach erst gar nicht die Mühe. Wozu auch? Ter BühnenpraktikuS weiß recht gut, daß dieser Fndienfahrer nur oon Unvernünftigen ernst genommen werden kann. Immerhin hätte eine etwas abgerissene, abfichtttch nachlässige, realistischere Sprechweise der Figur jenen Zug von INenschen- oerachtung gegeben, der einen der Schule des Lebens teilhaftig gewordenen Menschen charatterisiett. 2 er bösen Tante, die in ihrer falten, elenden Grausam- [eit gleich hinter Schneewittchens Sliefmama kommt, gartet natürlich ebenso sehr die Birch-Pfeifferei an, sodaß chr Frau öalanAiert (gegen 832115 ML im Vorjahre), ebenfalls ohne Debatte bewilligt. Unter den Einnahmen befinden sich Beiträge der Kreise 458 834 Mk. (gegen 413 756 im Vorjahre) unh Beiträge des Staates zum Neubau von Kreisstraßcn 30000 Mk. (geaen 104 741 L Vorj.). Die wichtigsten Posten der Ausgaben sind: Bau unb Unterhaltung der Kceisstraßcn 386 828 Mk. (gegen 466 215 L Vorj.), Kosten der Natural- verpflegungsstatronen 40000 Mk. (gegen 30 000 L Vorj.) unb Errichtung einer Provinzialpslegeanstalt 474 875 Mk ^egen 300 000 i. V ). Der letztere Posten soll, wie im Vorjahr, durch Aufnahme einer Anleihe int Betrage von 450000 Mk gedeckt werden. Der Etat der Provinzial- Pflegeanstalt balanciert mit 59 733 Mk., wobei die Provinz einen Zuschuß von 24 875 Mk. zu leiden hat. Nach dem für die Kreisabgaben aufgestellten Verzeichnis betrug die ganxe Einkommensteuer im Jahre 1902 03 im Bensheimer Kreis 649 050 Mk, im Groß-Gerauer Kreis 721007 Mk, im Heppenheimer Kreis 468 220 Mk unb im Darmstadter Kreis 2 562 736 Mk Der Gesamtaufwand für die Unterhaltung der Kreisstraßen beträgt bet einer Länge von 16731/2 Kilometer 864 123 Mk, wovon die Provinz 263 485 Mark zu tragen hat. An Stelle des verstorbenen Bürgermeisters Müller unb des wegen dringender Geschäfte zurück- tretenden Kommerzienrat Engelhardt-Rüsselsheim wurden Bürgermeister See ling er-Lampertheim unb Rentner Dressel-Groß-Zimmern, als bürgerliche Mitglieder der Oberersatzkommisston Bürgermeister Müll er-Roßdorf und Bürgermeister Lang-Pfungstadt gewählt. i'.C. Rödelheim, 16. März. (Leflern fand hier der 64. Feld berg-Turntag statt. Vertreten waren 83 Vereine. Aus dem Bericht des Oberturnwarts geht hervor, daß auf dem letzten Feldbergfeste 723 Wettturner angcmeldet waren, von welchen 670 erschienen, 400 errangen bei drei Hebungen mehr als 18 Punkte. Tie Einnahme belief sich im Jahre 1902 auf 1077 DU. 95 Pfg., die Ausgabe auf 1295 Mk. 37 Pfg., mithin ein Defizit von 217 Mk. 42 Pfg. Kasienbestand 1901 1866 Mk. 21 Pfg., so daß Anfangs 1903 ein Vermögen von 1648 Mk. 79 Pfg. vorhanden ist. Die Feier des diesjährigen 50. Feldbergfestes wurde am 2L Juni abzuhalten beschlossen. Vermischtes. e Köln, 16. März. Die von ihrem Manne getrennt lebende Frau Breuer aus Braunsfeld wurde heute vormittag ermordet aufgefunden. * Aachen, 16. März. Die Weber der Lohnweberei Echlem unb Groß sind wegen Lohndifferenzen in den Ausstand getreten. * F r a n k f u r t a. O., 16. März. Wie die „Fr. Oderztg." meldet, fielen gestern mittag zwei Maurergefellen Gebrüder Kruschke aus Balz (Kreis Landsberg) im trunkenen Zustande auf der Chaussee von Döllensradung nach Düh- ringshos den Wagen eines Fleischermetsters aus Spiegel an. Ms die beiden auf dem Wagen sitzenden Gesellen die Angreifer abzuwehren versuchten, wurde der eine Fleischeraeselle von diesen durchRevolverschüsse getötet uno die Leich« durch viele Dolchstiche verstümmelt. Der zweite Metzgergefelle ist ebenfalls durchs Revolver- schüsse schwer verletzt. Beide Diter sind verhaftet. * Newvork, 16. März. Die Polizei in Philadelphia tffnete 34 Gräber, da ein alter „Kräuterdoktor" beschuldigt ist, zahlreichen Frauen Gift zur Vergiftung ihrer Gatten gegeben zu haben. * Der Kaiser und die Bre merhavenerBack- (r sch e. Vom letzten Kaiferbesuch in Bremerhaven teilt dem ,Hbg. Frdbl." eine Leserin folgenden hübschen Vorfall mit: „Als der Kaiser sein Schiff „Sleipirer" verließe um sich zur Bremerhavener Versuchsstation des Norddeutschen Lloyds zu begeben, war der Weg von der Lloydhalle bis zur Versuchsstation mit einem roten Teppich belegt, der selbstverständlich nur für den Kaiser unb seine Begleiter bestimmt war. Allein die fugend war findig genug, einen Durchweg xu erspähen, um in die Nähe des Gastes zu gelangen. Als Dann der Kaiser endlich erschien, wurden mehrere „höhere Töchter"" dermaßen hingerissen, daß sie beflügelten Fußes hinter Majestät herglitten, um noch einen letzten Blick von ihm zu erhaschen. Da dröhnt ihnen plötzlich die Stimme des Schutzmannes in die Ohren: „Runter vom Teppich!" Auch der Kaiser mußte diesen Ruf wohl vernommen haben, denn mit den Mädchen fast, zur gleichen Zeit machte er eine Biegung nach rechts unb, den roten Teppich verlassend, schritt er auf dem Kieswege zur Station weiter, den Beglückten freundlich zulächelnd. *Tod durchMißhandlung. Der 15jährige Sohn des Direktors Koch von der Deutschen Bank ist, wie das „Berl. Tagebl." meldet, infolge schwerer Mißhandlung durch seinen Hauslehrer Dippold in Drosendorf bei Bamberg, wo er sich zur Erholung aufhielt, gestorben. Der Lehrer ist verhaftet worden. Schmidt außer dem wünschenswerten gesellschaftlichen Ansehen nichts anderes als die entsprechende Bühnenhartherzigkeit verleihen konnte, unb gleiches ist von Fräulein Feige zu lagen, deren Organ sich leider nur auf einer Mitteloltaoe bewegte. P. W. — Antisemitische Kunstrichtung. Im öfterr. Abgeordnetenhaus? werden der Christlichsoziale Dr. Pattt und Genoßen den HnterrtchtSminister wegen Verleihung des BauernfeldpreiseS von 2000 Kronen an Arthur Schnitzler für den Einakterzyklus „Lebendige Stunde n* interpellieren. Die Interpellanten bezeichnen diese Verleihung als eine Verletzung der Rechte der nichtjüdischen Schriftstellerwelt und als einen Verstoß gegen den Sinn und Zweck der Stiftung, da das genannte Stück bei den bisherigen Aufführungen an verschiedenen Wiener Bühnen nirgends eine tiefere Wirkung geübt habe. Die trotzdem erfolgte Prämiierung sei daher geeignet, das Ausland irrezuführen. Die Interpellanten fragen schließlich den Minister, was er zu tun gedenke, um die ungerechtfertigte Bevorzugung jüdischer Littcraten hintanzuhalten. — Die Gründung eines .intimen Theaters* in Frankfurt a. M. ist so gut wie gesichert. Rudolf Klein- Rhoden, Mitglied des Residenztheaters in Hannover, hat mit Hannoverschen und Frankfurter Geldleuten Unterhandlungen geführt, die einen derartig günstigen Verlauf genommen haben, daß mit dem Bau des Theaters schon m kürzester Zen begonnen werden soll. (.Mit dem Bau deS Thealers soll schon in kürzester Zeit begonnen werden! Wo denn?' fragt die stark zwcrftlnbe .Frks. ßtg.-) • Zu dem Dopvelselbstmord in Potsdam. Der junge Mann, welcher sich in dem Hotel „Deutsches Haus" in Gemeinschaft mit seiner Geliebten vergiftete, ist der Dr. Phil. Wilhelm Dittenberger (nicht Sittenberger) Assistent bei der Physikalisch-Technischen Reichsanstalt zu Eharlottenburg. Er ist ein Sohn des Altertumsforschers Prof. Tr. Dittenberger in Halle a. S. und unterhielt mit der aus Kassel gebürtigen, in Berlin in einer Klinik tätigen Diakonissin A. Kerwien, welche dem Roten Kreuz-Orden angehörl, ein Liebesverhältnis, das nicht ohne Folgen geblieben sein soll. Das G.fl, mit dem sich das Paar tötete, war Morphium unb zwar hatte Dr. Dittenberger davon acht Fläschchen mitgebracht, welche sich geleert auf dem Tisch versanden. Das ganze Zimmer füllte ein betäubender Geruch. Die Hotelrechnung hatte Dr. Dittenberger schon am Montag abenb, nachdem er zuvor mit der Schwester, welche Ordenskleidung trug, ausgegangen war, beglichen. Beide nahmen das Abendessen alsdann in ihrem Zimmer ein und scheinen bald daran den Selbstmord ausgeführt zu haben. Die Schwester laf angekleidet auf einem Bett, während Dr. Dittenberger mit ihrem Bild in der Hand auf dem Sofa den Selbstmord oollsührt hat. Derselbe steht im Sliter von 33 Jahren. Aie Neuwahlen zum Reichstage, V die im herrannahenden zweiten viertel dieses Zahres stattfinöen und für die weitere Entwickelung unserer reichspolitischen und wirtschaftlichen Verhältnisse von entscheidender Bedeutung sein werden, machen es jedem Manne zur pflicht, au; der Teiinahmlosigieit, die leider immer weitere »reise unseres Volkes befällt, hervorzutreten und sich zu orientieren sowie auf dem Lausenden zu erhalten über alle die Gesichtspunkte, die bei den Wahlen ins Auge zu fassen sind, sollen diese in Wahrheit zum Wohle unseres groben deutschen Vaterlandes beitragen. Das beste und einzig sichere mittel zu solcher Information ist das Lesen einer gut, schnell, zuverlässig und objektiv berichtenden, sorgfältig zu- sammengesteüten Tageszeitung, wie sie für das Gebiet der Provinz Oberhessen und der benachbarten preußischen Meise der Giehener Anzeiger, da; größte polittsche, zur Zeit der Parlamente tagungen in der Stadt Sieben zweimal täglich erscheinende Organ in den genannten Bezirken, darstellt. 3n Bezug auf Schnelligkeit der Berichterstattung und hinsichtlich seiner Reichhaltigkeit, mit den Blättern der Großstädte konkurrierend, bietet der Siebener Anzeiger fortgesetzt eiu getreue; Spiegelbild öes politischen, wirtschaftlichen und sozialen Leben;, unterrichtet über Olle bemerkenswerten Vorgänge auf dem Gebiete der Wissenschaft und Aunst und darf sich rühmen, mit seinen Nachrichten „Aus Stadt unv Land" in seinem weiten Verbreitungsbezirk unerreicht dazustehen. Ze stühzeitiger die Bestellungen erfolgen, desto größer ist die Garantie, die für rechtzeitige und pünktliche Lieferung • geleistet werden kann, wst bitten deshalb, die Lrnencrnng des Abonnc- incnts, refp. UcubcftcUungcn auf den Siebener Anzeiger alsbald bei der nächsten Postanstalt, bei den vriefträgern oder in unserer Lx. Petition bewirken zu wollen. Vie Zeitungströger und Zweigstellen liefern den Siebener Anzeiger weiter, falls keine Abbestellung erfolgt. Anzeigen jeder Art finden, schon wegen der großen Verbreitung des Siebener Anzeigers, unter dem kaufkräftigen Publikum ganz Gberhesienr die denkbar weiteste und erfolgreichste Wirkung. * lieber die tätliche Mißhandlung eines Berliner Gymnasiasten durch seinen Privatlehrer werden folgende Einzelheiten bekannt. Die beiden Söhne des Direktors der Deutschen Bank in Berlin Rudolf Koch befanden sich seit etwa drei Wochen während der Abwesenheit der Eltern bei dem Privatlehrer Dieppold in Drosendorf (Bayern) zur weiteren Ausbildung und Kräftigung ihrer Gesundheit in Wohnung und Pflege. Der genannte Privatlehrer ist zur Zeit iwch Student. Da die beiden Knaben von zarter Konstitution sind, und daher der Aufenthalt in Drosendorf kräftigend auf sie einwirken sollte, wurden sie zeitweilig mit leichten landwirtschaftlichen Arbeiten beschäftigt. Der Vater des Privatlehrers D. soll Gutsbesitzer sein. Am letzten Mittwoch starb nun der 15 jährige Heinz plötzlich. Da der Verdacht laut wurde, Dieppold habe des öfteren seine Schutzbefohlenen schwer mißhandelt, so wurde die Polizei benachrichtigt, tue die Leiche beschlagnahmte. Bald darauf erschien am Orte eine Gerichtskommission aus Bayreuth, bestehend aus dem ersten Staatsanwalt Drüber, dem Landgerichtsrat Dr. Weiß und einem Gerichtsarzte, welch letzterer die Sektion der Leiche vornahm. Hierbei wurden an dem Körper des Verstorbenen Spuren von schwerenZüchtigungen wahrgenommen. Im übrigen soll de. Leichenbefund zweifellos ergeben haben, daß Heinz Koch infolge fortgesetzter schwerer Mißhandlungen gestorben sei. Der Deschu.d'g.e wurde verhaftet und thim Landgerichtsgefäng- nis in riayreuth zu gefügt. Wie erzählt wird, >oll er die ttimjen mehrfach in der rohesten Seife durch Fuß- tritte regeliert haben. Der zweite Sohn des Dankdirek- tors Koch wurde einstweilen bei einer Lssiziersfamilie in Bamberg untergebracht. Koch hatte übrigens für feine beiden Söhne in Drosendorf ein schönes Haus angekauft unb hübsch einrichten lassen; eine Köchin und sonstige Tie- nerschuft stand zur Verfügung. Der Verhaftete, welcher anscheinend geistig gestört zu sein scheint, war zu einem Geständnis bisher nicht zu bewegen; die Untersuchung durste das Weitere ergeben. * Leipzig, 17. März. In einem „Mahpwort an das Sachsenvolk* klagt die ministerielle „Leipz. Ztg.* darüber, daß daS Unglück der Kronprinzessin-Afsaire von einem Teil der Presse in einer Weise behandelt werde, welche geeignet sei, den sächsischen Hof und das sächsische Volk nach außen hin bloßzustellen und zv diskreditieren. Gc- wiffen Schichten der Bevölkerung, allen voran gewissen Gesellschaftskreisen der Residenz, die ziemlich hoch hmaufteichten, gewähre e5 eine Art förmlicher Berauschung, oie Verantwortung für den Vorgang von dem schuldigen Teile ab und auf das Königshaus zu wälzen. Em Fall, der dem Katholizismus in Sachsen doch nur schaden könne und unverkennbar in starkem Maße auch geschadet habe, solle von katholischer Seite eingefäöelt sein, um der evangelischen Sache cm Bein zu stell'-n. Ein Verhältnis so verwerflicher Art, daß e5 sonst ängstlich das Licht der Oeffentlichkeit scheue, hier aber vor den Augen der ganzen Welt zur Schau gestellt werde, wie das jener „Frau* zu dem Lehrer Giron, verherrliche man als eine Großtat des freien Menschentums. Das Oberhaupt deS königlichen Hauses habe nur daS getan, was jede auf Reinheit und Sitte und ihre Ehre haltende bürgerliche Familie im gleichen Falle gcthan haben würde: das kranke Glied abgestoßen unb daS faule auszuschneiben, bennit bas gefunbe von ihm nicht angesteckt werbe. Der Artikel, der erst recht verstänblich wirb, wenn man bebenft, baß in DreSben tatsächlich Listen zirkulieren — an ber Spitze stehen Frauennamen aus ben ersten Gesellschaftsklaffen — welche für die „Wiederkehr* der Prinzessin Luise Stimmung machen, schließt mit einem ungemein warmen Appell an daS Sachscnoolk, seinem Fürstenhause bie alte Treue auch in bösen Tagen zu bewahren unb verächtlicher Schmähsucht kleiner Seelen fern Gehör zu geben. Bezeichnenb ist die Hervorhebung, baß man in ber Provinz gottlob auf eine gerechtere Beurteilung treffe. Jene totale Verwirrung aller sittlichen Begriffe unb bie Unterbrückung alles logischen Denkens würben als einer der merkwürdigsten Fälle psychologischer Unbegreillichkelt für den Psychologen späterer Zeiten einen Gegenstand besondere» Stubiums bilben. Schiffsnachrichtcn. Rorddeut sch er Lloyd. Bremen, 16. März. (Per transatlantischen Telegraph.) Ter Toppelschrauben-Postbarnpfer „Hannover*, Kapüän H. Jacobs, vorn Norddeutschen Lloyd tn Bremen, ist am 14. März, 6 Uhr abends wohlbehalten in Baltimore angekommen. Bremen, 16. März. (Per transatlantischen Telegraph.) Ter Doppelschranben - Postbampfer „Brandenburg*, Kapitän E. Wollersdorfs, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist am 14. März, 10 Uhr vormittags wohlbehalten in Baltimore angckommen. Bremen, 16. März. (Per transatlantischen Telegraph.) Ter Toppelschranden-Postdampfer „Frankfurt*, Kapttän P. Albrecht, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist am 14. März, 9 Uhr poc- mittags, wohlbehalten in Baltimore angekommen. Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. März 1903 Barometer auf 0° reduziert c Utii tdfirSdjn^maiht: SlecLeoplerd. » St. 60 Pia. bei P. I. Möbs und Adolf vieler, Drogerie. Z«it verkaufen 01245| Gut crl). Kinderwagen u. Klappstuhl z.vcrk.Branbgas]e8,III 01249] Hochfeine Ladeutheke, 2 m 56 cm lang, für Aletzgerei geeignet, billig zu verkaufen. Heinrich Gabriel in Heuchelheim. Vorzügliche 2370 Wirtschaft mit Tan^saal, Theaterbühne, großem Garten, Scheune und Llallung in einem industriereichen kalh. Orte mit 3—3000 Mk. 2ln- zahlung sofort zu verkaufen. Offert, mit. F. 4 L. 4O«8 an Rudolf Mosse, Frankfurt a. M. Vorziglilhes Zigarren-Gestzst krMikhcilshalber mit Haus in einer sehr lebhaften Stadt von 10000 Einwohnern unter günst. Bedingungen sof. zu verk. Off. unt. F. 4 L. 4019 an Rudolf Mossc, Frankfurt a. M. ]2369 ISalc Llicic fort zu verkaufen. 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