41. 4 4 ' i°°rt i.ldöO 4 Dtl'trt‘ iriöi 601 l Lh'.r.^ te#*. 1 I |5 ]3 19.-0, J jO9< 131p°i y »dis L «* i u-A^ wraJS M*" ’>..... |C,*H i r*d ** 'f*ävr •■ sl-°" 316.-> -ik15- h? !?' '»»Ä*1’i|L ®*m(un bti'*«« *«9tn bQS ® ?«• >!n b!ten n)nhr'^ott u"i> 64.?° es. Svenen 6inbtll|i KStztz ^etbetteunbeL l.che nfund befchäfliat -iminalpolizei. ' mau J* Leiche eines r,»?^ ^Wvunde im bedeck ' muß also schon ^UiiQlienb ist, daß keine .. fial das Mädchen den mnnte; Es liegen ver. Verbrechen schließen sich an tri und Stelle, achen. ' -tadttheater-Kas. nt, nachdem er große unterschlagene Geld ist Versuchen, die Sahara ueren, ist nunmehr Hemde ein Versuchsballon de; tunesischen Generals ihrer befestigt waren. Ter mg ab. M enUerMe Moser, der eschäfi Lchwertseger unten LalMei;u mw u rauben mMe, wurde imordversM zu U fuhren ebener Tiebstahle mit einer immen 15 Jahre Zucht- chnjähriger Zulässigkeit der 8-.»j$ faÄ*. «**. - ■? *‘a n, -NlalN.' n Pfdvr. '■‘"W 137.80 Ift 01.80 , 135.10 sfe Erstes Blatt 153. Jahrgang Montag 19. Januar 1903 Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen SA die Ter "Anfang der eigentlichen Finanzschwierigkeiteii in " Schüler-Aufführungen des Musikinstitutes von Fräulein Minna Körner. Die m musikalischen Greifen als Lehrerin hochgeschätzte Vorsteherin des Musikinstitutes, ist eine sehr beachtenswerte Pianistin, die selbst in ernstester Schule erzogen, es versteht, rhr Wissen in pädagogischer Form auf andere zu übertragen, so daß der Unterricht, bei nur einigermaßen begabten Schülern, stets von Erfolg begleit^ k. 2.20; durch "roeigfteflen 'Vf.; durch die Poll Mk 2.— viertel» E3CT ** Die hiesige akademische Verbindung „Hasso-Rhenania" feierte in den Tagen vom 15.—17. d. Mts. den 21. Jahrestag ihrer Gründung, der eine besondere Weihe erhielt durch die der Verbindung von den Damen derselben geschenkte prachtvolle Fahne. Den Höhepunkt des Festes bildete ein Kommers im Hotel „Einhorn", der durch die Anwesenheit Se. Magnifizenz des Rektors Prof. Dr. Krüger und zahlreicher Gäste und A. H. A. H. ausgezeichnet wurde; ein gemütliches Ballfest in den Räumen deS Gesellschaftshauses bildete den Schluß der fesllichen Veranstaltungen." Nr. 15 •rf^rtet täglich außer Sonntags. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Hessischen Landwirt dir Gießener Kamillen. Hättet viermal tn der Woche beigelegt. Rotationsdruck u. Verlag bei Brüh i 'schert ttntverf^®ud)- u.Stein» bvuderel (Pietsch Erben) Re0akNon, Erpeditwn und Druckeretr Schul st ratze 7. Kdresse sür Depeschent «uzetger «tetze». Aernspikchanschluß Nr 51. AUS Alriöt iiiii) Lnuö. Gießen, den 19. Januar 1903. ' Gede nkta ge. Der vorzügliche astronomische Schriftsteller Johann Ehlert Bode wurde am 19. Januar 1747 in Hamburg geboren. Er war einer der ersten Gelehrten, die ihre Wissenschaft dem gebildeten Publikum zugänglich gemacht haben. Unter seinen zahlreichen Arbeiten ist besonders sein großer Himmelsatlas, der in 20 Tafeln 17 240 Sterne nachweist und darstellt, bemerkenswert. Bode starb in Berlin am 23. November 1826. Zlnter sonnigem Kimmel. Briese aus Italien von E. E. H.*) Original-Artikel des „Gießener Anzeigers". (Nachdruck verboten.) Tu bist ungeduldig, weil ich so lange nicht schrieb, mir selbst ist erst durch Deinen Vorwurf zum Bewußtsein gekommen, wie schnell unter den ewig wechselnden Eindrücken die Zeit vergangen ist. Ich schrceb Dir kurz vor meiner Abreise von Venedig. In Ferrara hielt ich mich nur einen Tag auf. Ich rate Dir, solltest Du im nächsten Jahre nach Italien kommen, hier etwas länger zu verweilen. Tie scharfen Gegensätze, welche die Renaissance charakterisieren, treten einem hier auf engem Raume lebhaft vor das Auge. Aus der Fa^adc des Domes klingt einem die Sehnsucht nach Schönheit entgegen, welche die herrlichen Kunstwerke der Renaissance ins Leben rief; in dem mächtigen Kastell der Este aber ersteht vor Deinem Geiste dte Zeit der Gewaltherrscher mit Kondottieren. Ich durchschritt wie träumend die Gemächer, in denen ein Ippolito und Alphonso, Lucretia Borgia und Eleonore Este ihre schönheitstrimkenen Feste gefeiert, in denen sie zu trautem Verkehr die ersten Künstler und Gelehrten um sich gesammelt, in denen fie aber auch ihren herrschsüchtigen, leidenschaftlichen Traumen durch Gift und Dolch Leben verliehen haben. Welche Nerven müssen jene Menschen besessen haben, Lenke ich oft, die sich in ihren geistsprühenden Unterhaltungen, in ihren feinsinnigen Debatten über ein soeben vollendetes Werk Titians, Bellinis oder Giorgiones nicht im geringsten stören ließen durch das jammervolle Los der Gefangenen, die unter den Fcstgemächern in den unterirdischen Gefängnissen schmachteten. Lies „Lucretia Borgia" von Gregorius oder „Angela Borgia" von Konrad Ferd. Meyer. Wenn Tu daun später diese bü'teren Gefängnisse durchwanderst und die gutmütige Schlüsielbewahrerin mit einem gewissen Behagen die Geschichte der verschiedenen Gefangenen vortragen hörst, da fühlst Du, daß wir moderne Menschen uns doch kaum eine Vorstellung machen *x Vergl. Nr. 288, L Dl., des vorigen Jahrgangs- Oefferttliche Aufforderung. Im Hypothekenbuch der Gemarkung Gießen ist auf Grundstück Flur 1 Nr. 933 Hofraite in der Walltorstraße, deren jetzige Eigentümer Johann Georg Pfaff II. Eheleute in Gießen find, eine Hypothek über 8000 Mk. nebst Zinsen zu Gunsten deS Ludwig Heuser in Offenbach am Main eingeschrieben. Gläubiger hat die Löschung der Hypothek beantragt, die Hypothek-Urlunde ist jedoch abhanden gekommen. Alle diejenigen, welche rechtmäßige Ansprüche aus jener Einschreibung erheben zu können glauben, werden hiermit ausgefordert, ihre Ansprüche binnen zwei Monaten von Einrückung dieses bei unterzeichnetem Gericht anzumelden, widrigenfalls die Löschung der Hypothek verfügt werden wird. Gießen, den 15. Januar 1903. Großh. Amtsgericht. Aer neue hessische Kaushnitsetat. N. B. Darmstadt, 17. Jan. Der Finanzausschuß der zweiten Kammer hat seine Ausgabe im wesentlichen gelöst und den Haushaltsetat in etwa fünfwöchiger angestrengter Arbeit einer gründlichen Beratung unterzogen. Ter Erat zerfällt bekanntlich in zwei Hauptteile, die Wirtschaftsrechnung und die Vermögensrechnung. Der erste Teil ist vollständig erledigt und auch bereits im Druck fertiggestellt und die Beratung über die Vermögensrecbnung ist gleichfalls beendet worden, sodaß nur noch der Wortlaut der Berichte darüber in der nächsten Woche sestzustellen übrig bleibt. Der Gang ider Etatsberatung in Hessen vollzieht sich den gesetzlichen Bestimmungen gemäß in der Weise, daß der von d»er Großh. Regierung der zweiten Kammer zu überweisende Voranschlag dem Finanzausschuß der letzteren zur Vorberatung Überla,sen wird, dieser letztere prüft die einzelnen Posten und läßt sich von den jeweils beauftragten Regierungsvertretern alle etwa erforderlichen Aufschlüsse erteilen. Sind dann seine Entschließungen über die verschiedenen Etatsposttionen festgestellt, so tritt der Finanzausschuß der zweiten Kammer mit dem der ersten Kammer zu gemeinseya,irM)er Beratung zusammen und die zweimal sieben Mitglieder beider Ausschüsse stellen in Gegenwart der Rcgierungsvertreter den endgiltigen Wortlaut des Finanzberichtes fest, der darauf im Druck vollendet und jedem Kammermitglied übersandt wird. Früehr gab es in Hessen keinen gebrachten Voranschlag, die Etatsberatung war bis vor etwa 25 Jahren dadurch außerordentlich erschwert, daß der Voranschlag mit allen Anlagen von der Regierung nur im Bureau des Hauses niedergelegt wurde. Alle Hinweise und Erläuterungen mußten damals vom Finanzausschuß ausführlich in seinem Bericht mit ausgenommen werden, während er sich jetzt zumeist auf die im gedruckten Etatsentwurs vorliegenden Motivierungen beziehen kann. Die eingehende Beratung des Finanzausschusses hat als Hauptergebnis die Tatsache konstatieren können, daß die hessiscyen Finanzen trotz der andauernd gedrückten wirtschaftlichen Lage durchaus nicht als ungünstig hingestellt werden können, die zu Besürch- können von der heißlodernden, schr. an len losen Leidenschaft, von der raffinierten Grausamkeit, die jene Kraftmenschen regierte und Freund gegen Freund, Bruder gegen Bruder, Kinder gegen die eigenen Erzeuger und umgekehrt, Eltern gegen die leiblichen Kinder wüten ließ! Kennst Tu dieMono- graphie des Benvenuto Eelinni? Sonst versäume nicht, hier in der Goetheschen Uebersetzung zu lesen. Sie hilft einem mehr wie irgend ein anderes Buch zum richtigen Verständnisse dieser an Gegensätzen überreichen Zeit. In Florenz umfing mich sofort wieder Heimatluft. Du weißt, ich bin jetzt zu allen,Jahreszeiten in dieser einzigen „Stadt der Biumen" gewesen, aber immer habe ich wie nirgends sonst das Gefühl, als ob ich hier recht eigentlich zu Hause wäre. Florenz solltest Tu nur im Frühling besuchen, wenn Freude und Lachen und Sonnenschein alles verklären. Leuchtende, duslige Blumen werden dann durch Cie Straßen getragen, Blumen schmücken die Steinbänke vor den alten, grauen Palästen, gaukeln im Knopfloch der Gecken, schmücken keck den Hut her kleinen Landmädchen, prangen auf jeder Hotel- und Wirtshaustafel, schmücken die Altäre der Heiligen, kurz, sie sind wie mit leichter, graziöser Hand über die ganze Stadt gestreut. Grüße vorn Frühling, Wecker von Freude und Lebenslust. Aber Tu wirst hoffentlich selbst den Frühling in Florenz erleben und dami wirst Tu die Gegend durchstreifen, in den Feldern die herrlichen, in allen Farben wildwachsenden Iris und Anemonen pflücken, wirst die Hügel um Florenz überwucyerr sehen mit gelbem Ginster, und Rosen werden sich neckisch zu Dir herniederneigen, wo immer Dein Weg Tich an altem Gemäuer oorüberfuhrt. Und über dem allen lacht dann der Himmel, und das goldige Licht flutet über Täler und Höhen und vereint alle Gegensätze zu einem Bilde voll erhabenster Ruhe und Harmonie — Tu begreifst plöslich, aus welcher Stimmung heraus der einzige Fea Angelico seine von Frühlingsg^uber und Freude verklärten Bilder schuf, Tu fühlst Dich am ewigsprudelnden Qiittl, daraus sie alle geschöpft, die frohgemuten gewaltigen Künstler des Cinquecento. Aber jetzt ist nicht Frühling, sondern bitterer, kalter Winter. Auf dem fernen^Apvenin lagert der Schnee und im wann, behaglichen Stübchen ködert den ganzen Tag das Hahuhi’vUcr. »rtlic$i für den sollt. ». allgens teil: P Wtttko. fül .Stadt und fianb* und .Gerichtesaal*: (Kart Plato, für den Ar» zelaenieilr Hans Beck. Tu wohl besser, in eine italienische Familie zu gehen. Du lernst italienisches Leben und die Sprache genauer kennen. Im Winter dagegen ist entschieden eine Pension vorzuziehen, wenn Tu nicht zu Tode frieren willst; ob Du eine italienische oder eine von Schweizern geleitete wählst, ist gleich, die Engländer resp. Engländerinnen dominieren überall. Gerade in Florenz ist eine ziemliche engl. Kolonie, die den Aufenthalt der Billigkeit wegen wählen und ihre kleinlichen Intern essen hier genau so gut vertreten wie daheim. Zu diesen seßhaften alten Tarnen, die eine Atmosphäre tödlicher Langem weile um sich verbreiten und nur zu einigem Leben er^ wachen, wenn von Politik die Rede ist oder wenn sie den lieben Nächsten Revue passieren lassen, kommt als wahre Landplage die Schar der Touristen auA aller Herren Länder — Amerika liefert darunter freilich wohl die böseste Sorte — die sich von irgend einem Führer wie Hammelherden zu den Kunstschätzen führen lassen und in fünf Minuten etwa mit einer der herrlichsten Kirchen samt allen darin aufgespeicherten Kunstschätzen „fertig" sind. Man gewöhnt sich bald daran, solchen Konsorten sorg, fällig aus dem Wege zu gehen, der Zufall führt einem ja als Entschädigung genug interessante Menschen in den Weg. Böcklin, Hildebrandt und die liebenswürdige Schriftstellerin Isolde Kurz, sowie Professor Brockhaus haben vielleicht vwle Jahre hindurch nicht wenig dazu beigetragen, daß alle Künstler und Kunstfreunde sich zu einem intimeren Kreise znsammenschlossen. Ter Altmeister Böcklin ist nun freilich für immer geschieden, sein schönes Heim in St. Domenico ist in fremde Hände äbergegangen, Hildebrandt lebt meistens in München, Isolde Kurz fast ausschließlich in ihrer Villa am Meere. Aber die alte Gewoynheit ist geblieben. Im „Gambrinus" und einigen Kneipen mit echt italienischem Gepräge findet sich fast täglich die kleine internationale Gesellschaft zusammen, für welche die Kunst Mittelpunkt chres Interesses und Studiums bildet. Tie Empfindung, daß sie den großen Atten gegenüber sich allesamt als Lernende fühlen, eint auch die ent- gegengeietzeesten Geister; der Hader der Parteien schweigt und das gemeinsame Interesse bei aller scharf ausgeprägten Einzeiärr des Einzelnen verleiht der Unterhaltung oft besonderen Reiz. olorenz hat wieder einen völlig'anderen Charakter als Rom oder Siena. Hier muß man nicht wie in Rom das ehrwürdige Alte erst mühsam unter dem modernen Gespintz tun gen für die Zukunst Veranlassung bieten. Es ist nicht zu leugnen, daß unsere Finanzen einen guten Untergrund haben ui der preußisch-hessischen Eisenbahngemeinschaft. Ter dieser Tage veröffentlichte Bericht über die Finanzergebnisse ser Geineinschast für das Jahr 1901 weist einen Betriebsüberschuß von 517 754 000 Mk. auf, zwar 4 7 Millionen weniger, als im Vorjahre, aber immerhin befriedigend, wenn man die großen wirtschaftlichen Schwierigkeiten gerade dieses Jahres in Betracht zieht. So kann der Bericht für 1901 die auch für Hessen erfreuliche Tatsache konstatieren, daß der Betriebs-Koeffizient für 1901 ftch nur auf 61,75 stellte, während er für Bayern 78, für Baden gar 81,25 betrug und die Rente sich nach der Reichs- statistik für die preußischen Staatsbahnen auf 6,43, für die bayerischen dagegen nur auf 2,57, für die sächsischen auf 3,18, für die württembergischen auf 2,60 und für die badischen auf 2,51 Prozent stellte. Auch die auf Grund des Eisenbahngarantiegeietzes berechneten Beiträge der preußischen Staatsbahnen zu den anderweiten Ausgaben des Staates sind von Jahr zu Jahr gestiegen. Sie betrugen für 1892 nur 95 Millionen, für 1895 schon 172 Millionen und für 1901 nicht weniger als 326 Millionen, wobei noch in Betracht kommt, t•?:: neben den Kosten für Erneuerungsund Ecsatzbaitten ästljä^.ich noch viele Millionen für Vermehrung des Fuhrparlo und Verstärkung des Oberbaus unter den ordentlichen Betriebsausgaben ihren Platz finden. Auch für das neue Eiatsjayr sind, wie hier hervorgehoben sei, wieder die Kosten für 250 Lokomotiven und viele tausend Wagen mit in die Betriebsausgaben der preußisch-hessischen Eisenbahngemeinschaft eingestellt, Msgaben, durch welche namentlich unserer Industrie und den allgemeinen Verkehrsverhältnissen wesentliche Vorteile resp. Erleichterungen zugeführt werden. Ein Hauptfaktor für die günstigere Gestaltung des neuen Etats ist auch der, daß das Reich nach den in diesen Tagen, hierhergelangten amtlichen Mitteilungen aus Berlin entgegen andcrweiten Bcsürcytuugen nicht mehr an Matrikularbetträgen beansprucht, als im neuen.Voranschlag vorgesehen ist; der vom Finanzminister eingestellte Betrag von 615 000 Mark ist durchaus zutrefseno, der nicht überschritten werden wird. Ueberhaupt hat der Finanzausschuß bei seinen Beratungen immer wieder mit Tank anerkannt, wie au ße rc r d ent li ch vorsichtig und sparsam der F-inanzminister bei der Abwägung der einzelnen Etatsposten zu Werke gegangen ist; von irgend welcher zu großen „v^oblesse" ist im Etatsentwurf auch bei genauster Prüfung nirgenos eine Spur zu entdecken gewesen. Ter Finanzausschuß war trotz äußerster Sparsam- keitsbestrebungen nur feiten in der Lage, unwesentliche Abstriche vorzunehmen, die insgesamt taum den Betrag von 50 000 Mark erreichen dürsten. Wenn von manchen Seiten (auch^von uns! T. Res.) Bedenken dagegen erhoben wurden, daß die Erträgnisse der Einkommensteuer um 250000 Mark höher au gesetzt worden sino, so wurde im Finanzausschuß dagegen betont, daß oas Finanzministerium hier nur nach den Erfahrungen der früheren Jahre das langsame Forischreiten der Einkommen ui Rücksicht gezogen hat. Ta das Steuerjahr erst mit dem 1. April endet, so kann natürlich über das rechnungsmäßige Erträgnis desselben noch kein klares Bild gewonnen werden. Hessen, sofern man überhaupt von solchen reden kann, stammt aus der Legislaturperiode 1895/97. Hier hatte die Regierung zur Aufbesserung der Lehrer- und Beamtengehälter Vorschläge gemacht, die einen Mehraufivand von etwa 600 000 Mark erforderten. Tie zweite Kammer war aber über das Verlangte weit hinausgegangen und hatte Aufbesserungeii usw. bewilligt, die rund eine Million mehr beanspruchten. Ferner ist der Etat seitdem ganz erheblich angeschioollen durch die Steigerung der Pensions-f gelber, der etatsmäßigen Bezüge usw., wodurch der frühere Betrag von V/i Million sich auf über 3i/2 Millionen erhöhte. Mährend damals nur etwa 37 Millionen rcchnungsmäßig für die Ai igaben des Sbaaishaushattes gebraucht wurden, ist die Anforderung im neuen Voranschlag auf rund 58 Millionen an gewachsen; es kommt hier allerdings in Betracht, daß infolge einer veränderten Rechnunaseiwi teilung et.va 10 Millionen von der .Vermögensrecynung auf die Wiitschaftsrechnung mit übertragen wurden, der Rest der Erhöhung aber resultiert aus dem Anschwellen fast Älter staatlichen Ausgabeposten, — eine Tatsache, die übrigens auch in anderen Bundesstaaten schmerzlich genug empfunden wird. Hoffentlich rafft sich, nachdem erst einmal die Wirkung des neuen Zolltarifs und die Hebung der allgemeinen Wirtschaftslage eine Besserung der vieichs^ finanzeu herbeigesührt, das Reichsrecht recht bald durch Verininderung der Matrikularbeiträge zu einer energischen Entlastung der Bundesstaaten auf! UmversUÄs Nachrichten. Gerichlsjaal. siehe l aus und deshalb aus den Reiz uralter Bauten und Kunstschätze verachten zu müssen. Florenz ist noch immer der Intelligenz, im Frühling in herausschälen, ebensowenig teilt es- mit Diena die Rolle des vor Jahrhunderten entschlummerten Tornröschens. Modernes Leben pulsiert in den engen, alten Straften, Altes und Neues haben sich harmonisch mit einander verquickt. genommen wurden. ** Evangelischer Bund. Wie wir bereits tm vergangenen Herbste mitteilten, findet nächsten Sonntag, den 25. Januar, abends 739 Uhr, in „Steins Garten" die vom hiesigen Jweigverein des Evangelischen Bundes veranstaltete zweite Abendversammlung dieses WinterS statt. In derselben wird Professor Drews von hier einen Vortrag halten über das Thema: „Die Gründer des Deutschen Reiches und der evangelische Glaube". Dieses Thema des allgemein beliebten Redners wird gewiß Jedermann interessieren. Für den unterhaltenden Teil des Abends hat unter Anderen das Doppelquartett des Evangelischen Kirchengesangvereins seine Mitwirkung zugesagt. Wir machen auf diesen Abend ganz besonders aufmerksam. Alle Evangelischen haben nut ihren Familien zu demselben freien Zutritt und sind willkommen. *• Darmstadt, 18. Jan. In der Woche vom 5. bis 10. d. M. sind beim städtischen Tiefbauamt 44 Arbeitslose eingestellt worden. Einschließlich der aus der vorhergegangenen Woche Uebernommenen (165) wurden in per genannten Woche insgesamt 209 Arbeitslose beschäftigt. — Am Freitag nachmittag brannte der Dachstuhl des Hauses Mathildenplatz 15 aus. Die Löscharbeiten konnten in einer Stunde bewältigt werden. Frankfurt, 18. Jan. In den diesiährigen^Reise- plan des Kaisers ist em dreitägiger Aufenthalt im Schlosse zu Homburg zu Anfang Juni ausgenommen worden. Der Kaiser wird sich während des hier stattfindenden Sängerwettstreites im Homburger Schlöffe aufhalten und täglich nach Frankfurt fahren. Auch bei der Eröffnung des Sängerwettstreites wird der Kaiser zugegen sem. — Die jüngste Schwester der Kaiserin, Prinzessin Feodora von Schleswig-Holstein, weilt seit einigen Tagen incogntto hier, um sich m der Klinik von Lampe wegen Magenerkrankung behandeln zu lassen. Einspritzung einer Formalin-Lösung in die Adern, ^iese Methode, welche in hiesigen Spitälern versuchsweise angeweudet wurde, yat so befriedigende Resultate ergeben, daß deren allgemeine Einführung beschlossen worden ist. — Die zweite Entdeckung ist gewiß mehr dazu geeignet, uns das Staunen abzu- qewöhnen. Ein Pädagoge — auch sein Name verdient genannt zu werden: Professor W. H. Lynch — erklärte einer Versammlung von Schulmännern, er habe mit der Lektüre von -Tageszeitungen die besten Erfahrungen gemacht; |te vermittelten den Schülern moderne und aktuelle Kenntnisse. „Lesebücher lehren von einer Theorie der Welt und ihrer Tatsachen, die Zeilinigen dagegen berichten von dem wirklichen Drama des Lebens in seinen mamngsachen Gefallen." I Darum hat er in seilier Klasse die Lektüre der Zeitungen imt Erfolg eingeführt. Die „Voss. Ztg." schreibt dazu: Wenn man sich oorhalt, daß ernsthafte Zeitungen sich in unseren Tagen immer mehr zum Spiegel der lebendigen Entwicklung aus allen Knttur- gebicten herausbilden und daß em gut Teil der geistigen Arbeit, die zur Litterälur wird, durch sie hmdurchgeht, wird man die Anregung des amerikanischen Pädagogen nicht von der Hand ivcijen. Vorausjetzungen für diesen (Gebrauch eines neuen Lehrmittels wären freilich ein eiilsvrechendes Aller der Zögliiige, die man m die kulturelle Tagcsgcichichte emsührt, und eine sichere Auswahl jener Mitteilungen, die zuverlässig sind, und bildend »öirfeii können, lime solche gut gewühlte und wohl cibgemejjene Zeitungslekture tonnte zu einem sehr achtbaren Lehrmittel werden. Da ^überdies icoer Kullurniensch früher oder spater von irgend einer Lette her mit deut Zcitungswejen zu tun hat, wäre es gar nicht übel, den älteren Zöglingen, die bald ms praktische Leben euurcten sollen, eine vernünftige Art der Zeitungsletliire beizubiingen. wurde. AlS wichtiges Erziehungsmittel hat Fräulein Körner schon seit Jahren, Prüfungskonzerte eingeführt, an welchen jeder Schüler, und sei sein Können noch so bescheiden, gewiffermaßen ein Examen ablegen muß, selbstredend jede Stufe für sich. Am gestrigen Sonntag waren es ersichtlich Schüler der 1. Klasse, denn auf dem Programm standen Namen wie Bach, Chopin, Schubert und Liszt, es waren damit also Aufgaben gestellt, die nicht nur eine entsprechende hohe Technik, sondern vor allen Dingen geisttge Reife beanspruchen. Gern wollen wir konstatieren, daß alles vorzüglich klappte und der Lehrerin, wie den Schülern reichen, wohlverdienten Beifall brachten. - Aus dem Theaterbureau. Am Dienstag den 20. Jan. gelangt zum zweiten Male als volkstümliche Vorstellung Kleist's fünfaktiges Schauspiel „Tas Käthchen von Heilbronn" zur Aufführung. Wie bekannt, haben Abonnementbillets für Loge und erste Saalreihen Gültigkeit. •* Der angel. Arbeiterverein hatte gestern seinen dritten Vortragsabend dieses Winters im Lenz'schen Felsenkeller veranstalte:. Die Mitglieder und Freunde des Vereins hatten sich zahlreich emgefunden. Herr Professor Dr. Weimar hielt, wie angekündlgt, einen Vortrag: „Wie unsere Kolonien wurden". Der Redner wußte die Enverbungs- geschlchte unserer Kolonien in sachkundiger, klarer und fesselnder Weise darzustellen. Eine große Landkarte diente zur näheren Erläitterung und gab den Zuhörern eine Uebcr- sicht unseres Kolonialbesitzes. Reicher Beifall lohnte den interessanten Vortrag. An diesen schloß sich eine weitere Besprechung des Themas an, bei welcher namentlich die sachkundigen Ausführungen des Herrn Dr. Heuser dankbar auf- Kunst und Wissenschaft. Zwei neueErfindungen kommen wieder aus Amerika. Die eine ist eine ausgezeichnete und von größter Wichtigkeit. Der Ar»t Dr. Barrows in Newyvrk hat ein neues V e r f a h r e n gegen Blutvergiftung erfunden. Dasselbe besteht aus wenn man keines Cicerone mehr bedarf, wenn man alle^ was man je gelesen, hinter sich laßt und, seinem eigensten Empfinden folgend, sich seine besonderen Freunde sucht unter den vielen, — den toskanischen Künstler war von leher das Charakteristische die Hauptsache. Daher überwiegt bei ihnen die Strenge der Zeichnung den Zauber der Farbe. Cs ist hochinteressant, sie in dieser Hinsicht mit den Vene- tianern, den Sienesen oder mit den ulten Deutschen zu veraleicben. Freilich besitzen sie in Fra Angelico und Botticelli auch ihre Dichter-Maler von berückendem Farben- rauber-, den meisten chrer großen Künstler aber, wie Ghtrlan- dajo, Verrocchio, Piero della Francs liegt mehr an der strengen Zeichnung, der scharfen (njnraEtenfht unb bet monumentalen Wirkung, als an dem eigentlich Maltt rischen. Ich muß es mit diesen Hinweisen genug sem las, en. Tu mußt selbst kommen und Dich aus eigener Anschauung überzeugen, wie die Architektur, die Bildhauerkunst und die Malerei in Florenz zusammengewirtt haben, um ihnen für alle Zeiten einen Ehrenplatz m der Kulturgeschichte der ^^WiUst Tu^ die Zeit des alten Cosimo, des „Vaters deS Vaterlandes", begreifen, so wandere nach San Marco, willst Tu Dich in die Zeit seines prachtliebenden Enkels Lorenzo de Medici versetzen, so bringe einige Stunden im Palazzo Riccardo vor den Fresken des liebenswürdigen Benozzo Gozzoli zu: Die Zeit Lorenzo's mit ihren kecken Abenteuern, ihrer Liebe zu Pracht und Glanz ist darin verkörpert; willst Tu aber ein Ahnen erhalten von der Vielseitigkett, von der Größe und der Trauer des einsamen Michelangelo, so wandere durch die Gärten des Palazzo Pitti, hinaus zur einsam gelegenen Kirche von San Minrato, über die Piazza del Michelangelo hinab zu den alten Toren der Stadt — da wandelst Tu die Wege, die der starre Künstler zurücklegte, als er der Vaterstadt die Befestigungen gegen die hereinbrechenden Feinde errichte^ —.werle vor allm Dingen einige Stunden ganz allein bei seinen Denkmälern . der Medici rin der Kapelle von San Lorenzo - da süh st ■ Tu den Schmerz des Titanen über : das er heranwachsen sah, wenn je, "^wLerlickt Beinen - Vereinsamung des Großen unter all dem wwerlichMcntem das ihn umgab. Tu verstehst hie „„pL des Sohnes über den Untergang der h^vgeliebten großen Mutter, - Ich kann Dir im sluchtigeri SM efe kein boll, ständiges Bild geben von allem h ich möchte n^r öS, - — Geheimrat Prof. Robert Koch hat dieser Tage von Berlin mit feiner Gattin und seinen Assistenten Stabsarzt Dr. Kleine Dr. Neufeld die Reise nach Rhodefla angetveten. P'ofeffvr Noch sind als Entgelt für die zu erwartenden Meinungen m der Ersorschung und der Bekämpsung der in Rhodesia neuerdings aub qelrelenen 'verheerenden Rlnderseuche von der englischen Re- qterimq 60U0 englische Pfund (123 200 Mk.) und jedem der beiden Assistenten je 1000 Pfund (20 200 Mk.) zugestcherl worden; außerdem beziehen Prof. Koch 3 Psii.id 60,60 All.) und seine beiden Assisleiiien je 2 Pfund (40,40 Mk.) Tagegelder neben den Reisekosten wid sonstigen Koste», des Unternehillens, die »ialurgeinav ämtlich vor, der engliid)en Oiegierung getrogen werden. Zn Anbetracht der gegenivärligen Teuerungsverhäliuisje in -LUdasnta ist diese Entlohnung jedoch teinesivegs als bejonde^ hoch anzujehen. Keinesfalls zahlt Englaiid erheblich mehr als ^eulschland. yur d,e Eholerasorjchungsreise erhielt Koch seiner Zett U8^4) von der deiilschen Regieruiig neben den Reisekosten u»id Tagegelder», eine Lumme von 100 000 Alk., seine beide», damaligen Aiiislenlen — der eine von diesen gehört seit Jahren unserer Laildesuiiiversttat als ord. Professor an — je 15 000 Mk. Berlin, 17. Januar. Wie der „Vorwärts" mitte, t, hat der Rektor d e r U n i v e r s i t ä t Professor Gierke einen Vortrag ü b »r -P r o u d h o n und Lassalle — em Vergleich , den der sozialdemokratische Abg. Bernstein in der ireien ivissenjchafl- sichen Vereinigung halten sollte, verboten. -ras Verbot wir») öamit begründet, daß ein dem Lehrkörper der Universität angehöriger Pri vaidoze.it feine Lehrtätigkeit wegen seiner Zugehori^- feit zur sozialdemolratischeii Partei habe ausgeben »nunen, so das; man ihm, Gierke, als einem diesem Lehrkörper angehorönden Professor nicht zumulen könne, die Erlaubnis dazu zu geben, dag m einem seiner Aussicht unterstellten Verein ein sozialistischer Abgeordneter sozialistische Vorträge hält. Er müsse vielmehr zu ver- huidern und zu verhüten bestrebt sein, daß die ^Slalislijchen Ji^° lehre.i in irgend einer Form Eingang in die jugendlichen peelen fänden und sie vergifteten. Antrag des Oberstaatsanwalts zu einer Gefängnisstrafe von einem Jahr u nd sechs M o n a t e n. Erschwerend siel in- Gewicht, daß der Angeklagte wegen Diebstahls bereits mehrfach vorbestraft ist, der Bestohlene auch von dem entwendeten (Selbe nichts wieder zurückerhalten konnte. Wegen ferner ehrlosen Gesinnung werden dem Angeklagten die bürgerlichen Ehrenrechte auf die Tauer von drei Jahreii aberkannt. Er erkennt lerne Strafe an. — Ter Wildprethändler Georg W. in Frankfurt a.M. ist durch das Schöffengericht Bad Nauheim wegen Beamtenbeleidigung zu einer Geldstrafe von 80 Mk. verurteilt worden. Er verfolgt Be- ruiung und will sreigesprochen sein. Zu dem Zweck benennt er noch zwei Entlastungszeugen, die von ihm nicht rechtzeitig geladen j werde», konnten- und beantragt Vertagung. ^^sGericht erachtet den Antrag für erheblich und beramnt neuen Ternnn aus den 2. Februar an. - Am 14. Mai 1902 hielte»! sich sechs Arbeiter von Lollar in der Wirtschaft des A. in Täublingen auf. Sie »ueiqcrten sich, der nach Eintritt der ^eierabendstunde an sie cr- gangene.l Aufforderung des Wirts, das Lokal zu verlassen, Folge zu leisten. Auch der Nachtwächter, den der Wirt herbeiholte, konnte sie nicht zum Weggehen veranlassen, und es bedurfte der Hilfe der Polizei, bis sie sich lärmend und schimpfend entfernten. Aus der Straße setzten sie den Radau fort unb verübten groben Unfug. Sie wurden deshalb von dem Schöffeiigertcht zu Gieren wegen gemeinschaftlichen Hausfriedensbruchs durch Urteil oom ^1. November 1002 zu ie zwei Monaten Gefängnis verurtellt. -t.rei von ihnen haben gegen dieses Urteil Berufung eingelegt, weil öie ötrate ju hoch sei. Tie Strafkammer ist wie die -staatsamvaltichmt der Ansicht, daß das Schöffengericht den Vorfall zu hart beurteilt hat. Turch die Aussagen des Wirts wird festgestellt, daß die Angetlagteii eine besondere Roheit in dem Lokal nicht zu tage gelegt haben, unb inwieweit sie bei dem Lärm auf der Strage beteiligt waren, tonnte nicht sicher festgestellt werden. Es scheint auch, daß gerade sie sich mehr zurückgezogen haben, als die anderen. Tas Gericht setzt oeshalb die ertaluue Strafe in Uebereinstimniung mit ber *ätaat6- anwaltschast herab und zivar auf eine Gefängn isst rase von l e b r e i Wochen. — Ter Bierbrauer Hermann in Butzbach mar angeklagt worden, ben Hilisweichensleller B. am 6. Oktober 1902, wahrend dieser in der Ausübung seines Amtes begriffen war, öffentlich beleidigt zu haben. Ai. »voUte einen Waggon Gerste am Bahnhof ausladen, ber Hilfsweichensteller, ber mit Rangiereir beschäftigt »var, konnte nicht ausladen helfen. Ai. bat ihn, sich zu beeilen, B. erklärte jedoch, er könne sich ja auf der ^tatiait beschweren, iveuii es ihm 511 lange bauere. Ter Angeklagte erwiderte, et werde sich »licht auf ber Station, sondern bei ber El enbahn- biretiion beschweren, und er soll hier bie beleibigenben Worte zu- gejetzl ffaben: „Sie Fauleiizer, ber Sie sind!" Tas Schöffengericht Butzbach erachtete den Beiveis dieser Beleidigung mchl für erbracht und sprach den Angeklagten frei. Tie Berufung ber etaatö- anwallschajt bleibt ohne Er folg. Tas Gericht erachtet bie Situation nicht für aufgeklärt, zumal eine aroße Anzahl von Zeugeti die er.vähnteu Worte nicht gehört hat. Auch rechitel das Gericht auf Seiten des Beleidigten mit ber Möglichkeit eines Irrtums. — Ter Majchinenstncker Johannes G. in Bübüige.i ist wegen Diebstahls von dem Schöffengericht zu Bübmgeii nut drei Tagen Ge- längnis bestraft worden. Es »vird in der heutigen Hauplverhand- lui-g festgestellt, daß er gegen den wegen schiverer Urkundenfälschung vor kurzem verurteilten Konrad K. in Orleshausen eine Forderung von 17 Alk. 70 Psg. Halle. Am 2. Oktober 1902 schickte er (einen Sohn zu K. mit der Aufforderung, dieser solle für den genannten Betrag Niehl liefern. K. war schon in Untersuchungshaft, unb (eine Ehefrau erklärte, sie sei nicht in ber Lage, bas Niehl zu geben. G. begab sich deshalb selbst in die Wohnung des K. und Jorberte bie Ehefrau K. auf, ihm zu seiner Deckung Niehl ober 0^« G^ stände zu geben. Da sie es nicht tatz nahm der Angeklagte mehrere Gegenstände weg, gab sie aber nachdem Anzeige wegen Dieb, aM gegen ihn erstattet war, dem Gendarmen alsbald wieder heraus. Tas Gericht nimmt an, baß er nicht beabsichtigte, die buchen als Eigentümer zu behalten, daß vielmehr seine Angabe, er habe bie Gegenstänbe als Pscmb behalten wollen, mcht.widerlegt Jeu. ®ie Ehefrau K. kann die Worte des Angeklagten, als er bas Ansinnen an sie stellte, ihr Mehl ober sonstige Gegen,tanbe zu uberlaffe.i, nicht mehr genau wiebergeben, auch halt bas Gericht l^e iAussagen nicht für voll ausreichend, ben Angeklagten wegen ^^dstahls zu verurteilen. Es ist ber Ansicht, baff bem Angeklagten die Ab,icht der rechtswidrigen Zueignung nicht nachgewieser» giebt seiner Berufung daher statt und spricht ihn frei. - Nachdem Hierarif die Einziehung eines falschen Niarkstückes ausgefprochen war, erscheint abermals ein Messerheld auf der Anklagebank. Ntehrere junge Burschen kamen vor der O.'fchen Wirtschaft in Swckhausen ln Strett. Der A.igeklagte August R. wurde von dem Heu,rich N. hierbei provoziert und mit einer Latte geworfen. Als JL beit N. zur Rede stellen wollte, drangen dieser und em anderer auf R. ein und mißhandelten ihn. R. ging ihnen hierauf nach, um ibre Persönlichkeit festzustellen, hatte dabei wohl auch die Absicht, sich an ihnen zu rächen. Es kam nun mm Handgemenge und JL erhielt hierbei von dem Angeklagteii Messersilche m die 91öJe “nb ’" ben Rucken. Das Gericht nimmt als erwiesen an, dag der An aeklaale zunächst tätlich geworden ist, erachtet daher Notwehr, rote §L behauptet, nicht für gegeben. 4er Angeklagte roar sich auch Z Gießen. 16. Jan. Strafkammer. Ten Vorsitz führte Landgerichtsdirektor Bücking, die Staalsaiiwaltschaft vertritt Ober- staatsanwalt Theobald. - Der Arbeiter Heinrich R von RvdeP heim ist des Rückfalldiebstahls angeklagt. Er soll am 9- August 1902 zu Butzbach einem anderen Arbeiter, mit dem er zusammen W°HM° « A!k7°us desi-n Koffer gestohlen hoben. D.e Anlage erachtet nach dem Zeugnis des wegen großer Entfernung vom Gerichtssitz kommissarisch vernommenen Bestohlenen fu^ baß der Angeklagte den Koffer gewaltsam erbrochen habe^ Tas Schloß war nach den Angaben des ,Zeugen Kimmerlür stand offen, obwohl sie längere Zeit zuvor venchloffen war, und auch der Schlüssel seit mehreren er fand sich später unter einem Steinhaufen, ^^r Angeklagte gievl zwar zu, das Geld gestohlen zu haben, behauptet ledoch ganz »ttninit her Koffer sei unver chloffen gewesen. 4.as Gericht yatt m Uebereinftimmung mit der Staatsanwaltschaft nicht für erwieseii, daß N den Koffer erbrochen habe, und verurteilt ihn nach dein ein Kruzifix und das Bildnis des strengen Resorrnawrs 1 — auf seinem Pult aber seine letzten erschütternden Aus- 1 uul. »E y-w-n w .... ISH" biebI®eÄe,um5”Cbe*l ! Behagen genießt MTeilnahme sich M jedem Ti«, M, jeder Pflanze n»inte der die düstern Wände des Klosters schrnucrre mir bie Stadt der Eleganz und den Tarstellungcn ferner ^rtenf^"tlStnr^rne"eiUbie ....... in dm Caseinen, dem „Tier- Savonarala, der Welter,ahrene s^^renge ^E°t°r,^der^ garten"1 von Florenz, tm sinter in den ^Vorträgen tm T^ensvernetnung^ un^ in^ ftl^tig,en Aaulst zu vereinen Tantesaal, von Ors anmichele, im Th enter und ähnlichen Orten dtePottnsche F Namen für alle Zeiten mit dem Kloster Lnt man die „Gesellschaft" der Stc^t lenueti . - ber ^iebe, der von Fra Würde und Unnahbarkeit, welche die Frauen ^^udaio s San . Merken ausströmt, hat die Erinnerung an den auszeichnete, ist einer graziösen, prickelnden ^ganz in Angelico s u j^bnsfeindlichen Dominikaner all- Tracht und Bewegung gewichen, aber immer noch fühlen I dusteren, au§ dieser Stätte des Friedens und sich diese müden voriiehmen Manner und Frauen als die mah ) 3 Miesen^-ome dagegen, auf der Piazza 'h;'f biEfE Ich.i.cnhllflen nl.cn nMC-L’nc ^n^Än°llnd^İ^""Jic°nnic vergangener Zeiten berichten. neraeaenwärtiaen wie halb Florenz atemlos seinen zün- Jch kann Dir kaum das Gefühl schildern, das emen be-! ^rgegenwaRigen, lauschte. - - Tu mochtest schleicht, wenn man sich mehr und mehr von der lärmenden , ^unstschätzen dieser einz>igen Stadt Horen. Außenwelt abwendet und sich ungeteilt dem Em stufte der xaten, an der Hand von Burckhardt s Mten hingibt. Es ist einem, als belausche man das intime UW Zunächst in den Kirchen, in den Ufsi-ien und in Seelenleben ferner Geschlechter, als vernähme man den teife» ncabemia delle belle arti den Werken Giottos und seiner sten Pulsschlag verwandter und doch unendlich zuruckhalten- Santa Maria Novella den Werken der frühen ter vornehmer Geister. Gerade in der Weihnachts-eit bin ick- Schule und m ^M^ri ohne A fici und wieder und wieder zu Fra Angelico gewandert. Tuv Kloster > berückiichtiaen, hier ein vollständig klares Bild San Marco ist ja förmlich in ein Museum ferner Werke P ö Auffassung dieser Primitiven. Bei ihnen allen umgewandelt. Außer den frühen Sienesen ^st^hl keiner oe Tk n |tr9engeI Stil, bei jedem chrer ^afe^ÄpL 0 wie er vom Geiste des Heiligen Franz befruchtet und ’ dutz es nicht als em für sich ^^bhendes keiner hat wie dieser schönhettstrunkene Träumer es ver iDnbern aä Schmuck für einen bestimmten Raum standen, in seinen' ZeLgenoflen die Sehnsucht nach Äff Sri bm SSoninnotoeie« djese Prm. lorenett Paradiesen zu wecken. Jede em»tge 3Me fre3 l ^0^ ^ert>or. Sie fitüt na^^ Jiitet alter Klosters ist mit einem Kleinode von dem Pinsel Fra Ange schartig behairdelt, die Formen des Raumes, für lico's oder demjenigen seiner Schuler geschmuctt. Der rnter sie^aeschafsen, klingen darin an und auch dre Farbe eisante Raum, in dem Cosimo de Medici sich mit jeintn o 1 01 J mitä ben Naumverhaltnissen. Ueber all S?^AnwnOzu^^versammeln^psteg^te^stUhöchst"^bezeichnend ^genartt^e?Fr^e einziger Raum des Mosters ist t. :e Wa'wmaleret ge- faifung. Teincn Kunststudien ein guter oa|,»««"£ -«»«* •— * - - •* wurde Kardinal Vanutelli zum Vizekanzler der aposto lischen Kanzlei und der Kardinal Ferrati zum Groß-Pöni Professor Weißbrot Nr. Lit. Bäcker. T. L. Sleininüller, Gr.-Linden U. Louis Süßmulh, Steinberg 46 L. SteinmüUer, Gr.-Linden 50 W. Lein, Klein-Luiden . 44 Hard versteigert: I Stämme: 5 626 22 . 24 67 8 132 5 65 V. W, X. Y. 7—13 7—11 31—43 14—30 35—57 W. Lein, Ktein-Lmden Karl Post, Wiejeck . . L. Steinmüller, Gr.-Linden 48 W. Steinmüller, Lang-Göns 48 W. Fabel, Wiejeck ... 50 W. Lem, Kleiii-Linden Karl Post, Wiejeck . . 52 . 52 25 25 26 26 24 H 48 , 72 , 22 , 44 , hiesigen Bäcker. — 1 Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrot a. vom 1806er Anlehen. 64, 76, 155, 169, 201, 222 • 100 'Ulf. 50, 51, 91, 209, 228, 242, 819 A 200 Mk. 83, 266, 366, 410, 455, 495, 542, 595, 606, 627, 658, 663, 664, 682 a 500 Ulf. 34, 119, 126, 162, 288, 327, 338, 345, 385, 409, 450, 524, 537, 558, 750 A 1000 Mk. 42, 109, 128, 191, 287, 299 a 2000 Mk. b. vom 1807er Auleheu. 11, 15, 77, 191 A 100 'JJlf. 22, 64, 142 A 200 Ulf. 34, 44, 113, 159, 257, 275, 291, 294 A 500 Mk. 8, 91, 119, 301, 312, 368, 373, 384, 449 A 1000 Mk. Delitzsch wegen seiner Behauptungen in den Vorträgen über „Babel und Bibel" wurde m der Versammlung des Zentraloereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens m Berlin von Dr. Hirsch Hildesheimer angeregt. Professor Delitzsch habe, so erklärte Dr. Hildesheimer, das Heiligste der Juden, die Bibel angegriffen; auf Grund eines einzigen verwitterten Steintäfelchens, dessen Inschrift von jedem Gelehrten bisher verschieden ausgelegt wurde, werde der jüdischen Religion das Recht bestritten, sich als Mutter des Monotheismus, des reinen Gottesbegrisfes, des Sabbaths, der zehn Gebote und anderer grundlegender Lehren nnb Institutionen anzusehen. Alles solle den Babyloniern entlehnt sein. Professor Delitzsch habe durch seine Behauptungen das gesamte Judentum beleidigt. Es märe Sache des Zentralvereins, gegen diesen Angriff im Namen der deutschen Juden Verwahrung einzulegen. Der Vorstand wird zu dieser Anregung Stellung nehmen. Am gestrigen Sonntag hielt hier Prof. Dr. Hilprecht, em Deutsch-Amerikaner, der seit 14 Jahren in Nipur in Babylonien die amerikanischen Ausgrabungen leitet, einen Vortrag über diese Ausgrabungen, der m religiöser Hinsicht zu ganz anderen Anschauungen gekommen ist, als Bros. Delitzjch. Wir werden darauf noch zurüekkommen. Ueber den Vortrag des Professors Delitzsch schreibt der Berliner Evangel-kirchl. Anzeiger: Unbewiesene L. Steinmüller, Gr.-Linden 44 W.Steinmüller, Lang-Göns 44 W. Weitzel, Lang-Göns. . 44 Kirche und Schule. Olmutz, 18. Jan. Das Amtsblatt beS Erzbischofs von Olmütz, Dr. Kohn, veröffentlicht eine Vorlage für Anzeigen an bie Staatsanwaltschaft nnb zwar gegen Personen, bie evangelische Schriften verteilen ober verbreiten, ferner eine Vorlage für die Anfragen an die Staatsanwaltschaft, ob evaiigelische Familienabende und evangelische Abfall-Versammlungen ordnungsmäßig angemeldet sind. Ferner veröffentlicht bas Blatt die Aufforderung zur Anzeige von solchen Pastoren, die östreichisch-feind- liche Reden halten oder jemand durch Geschenke ober Versprechungen zum Abfall vom katholischen Glauben zu verleiten suchen. Rom, 17. Jan. An Stelle des Kardinals Paroeohi tentiar ernannt. Eine Protestkundgebung gegen 2 Kilogramm (4 Pfund) Kornbrot bei: Jakob Appel Krofdorf . 42 W. Lem, Klein-Linden . Der Brotverküufer: Dieselben Preise wie bei ben hiesigen Bäckern. Gießen, den 16. Januar 1903. GroßherzoglicheS Polizeiamt Gießen. ü e dH e c. Der t Kg. (2 Pfd.) Tafelbrot Q. K. 8. Km- ni> NHch-MljlkMuog der Gräflichi» Ovcrsölstciei Arnsburg. Mittwoch den 28. Januar, nach Zusammenkunft 10 Uhr vormittags am Jägerpfad, Straße Lich-Butzbach, werden aus ben Distrikten Hain, Deckelborn, Seife unb Krotprcist vom 18. Januar bis 1. Februar 1908. Kirschbaum, Esche unb Birke mit 1.60 foo, 6—11 m lang, 18—30 ciu Durchm. 11 Stangen: Anm.: Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen. 1010 Fichten mit 76,18 tm, 1., 11. und III. Klasse (zu Sparren unb Leiterbäumen). 94,3 rm Fichtenreisstangen (Latten). 2,8 , Eichen-Wertscheitbrocken. — , 2 , 26 , 3 „ Ö2 , 1 , 2 , Der auswärtigen 1 Kilogramm (2 Piunü) Weißbrot bei: Georg Tern II., Gr.-Linben 23H W. Weitzel, ^ang-Göns . . L. SteinmüUer, Gr.-Linden 24 " - ........ /<*„ Getauste. UkatthauSgemeind«. Den n. Januar. Dem Gastwirt Philipp Hofmann ein Sohn, Wilhelm Emil, geb. den 17. Dezbr. Dem Taglöhner Johann Peter Rosenbecker eine Tochter, Elise, geb. den 25. November. Dem Taglöhner Johann Philipp Mandler ein Sohn, Adam Johannes Adolph, geb. den 17. Dezember. M a r k u s g e m e i n d e. Den 12. Jan. Dem Kaufmann Robert Hasse cm Sohn, Emil Fritz, geb. den 8. Januar. Lukasgemeinde. Ten 1. Jan. Dem Kulturtechniker Bruno Wolf eine Tochter, Hedwig, geb. den 28. Oft. 1899: demselben eine Tochter, Else, geb. den 28 Aug. 1900. Ul i l i t d r g e in e i n b e. Ten 4. Januar. Dem Hauptmann Paul Nücker eine Tochter, Hertha Gisela Huberta. geb. den 16. Sept. Johan nesgemeindtz. Ten 1. Jan. Dem Heizer August Teiß eine Tochter, Elisabeth Marie, geb. den 3. Dez. Beerdigte. Ulatthäusgemeinde. Den 11. Januar. Georg Halm, Kutscher, verheiratet, 84 Jahre alt, starb Den 80. Dez. Den 14. Jan. Wilhelm Rübe, Tomänenrat i. P., verheiratet, 78 Jahre alt, ilarb den 12. Jan. Markusgemeinde. Den 6. Jan. Julius Muth, Landgerichtsdirektor i. P., verheiratet, 79 Jahre alt, starb den 4. Jan. Ten 7. Jan. Margarethe Becker, geb. Zimmer, Witwe des Schuhmachers Philipp Jakob Becker, 76 Jahre alt, starb den 6. Jan. Karl Jughardk, Fuhrunternehmer, Wuwer, 61 Jahre alt, starb den 5. Jan. Lukasgemeinde. Ten 7. Jan. Elviie Koch, geb. Hensler, Witwe des Kaufmanns Fritz Koch, 71 Jahre alt, starb den 5. Januar. Ten 8. Jan. Elisabeth Gräber, geb. Wagner, Witwe des Weichenstellers Johann Philipp Gräber, 61 Jahre alt, starb den 6. Jan. Christian Wenzel, Lokomotivführer i. P., 61 Jahre all, starb den 6. Januar. I o h a n n e s g e m e l n d e. Den 8. Jan. Johannes Erb 1X^ Taglöhner, 87 Jahre alt, starb den 5. Jan. Katharina LampuS, geb. Karber, Wckwe des Bäckers Franz Campus, Hospitalitin, 76 Jahre alt, starb den 6. Jan. Verdingung. Tie Fuhrleistungen für das städtische Gas- und Wasserwerk Gießen, wie insbesondere das Abfahren der Kohlen (bereu Jahres- menge ungefähr 100000 Etr. beträgt) vom Bahnhof in das Gas- iverk, einschließlich Einladen in die Wagen und Entleeren an Ort und Stelle, soll für die Zeit vom 1. April 1903 bis 1. April 1906 vergeben werden. Angebolsoordrucke sind auf unserer Buchhallerei erhältlich, woselbst auch Die verschloßenen Angebote bis zum 31. d. Mts., vormittags 11 Uhr, einzureichen sind. Gießen, den 19. Januar 1903. 638 Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen. Otto Bergen. „ Z. „ 51, 87, 128 A 2000 Ulf. Es wird dies nut dem Ansügen zur Kenntnis der Besitzer dieser Schuldverschreibungen gebracht, daß bie Einlösung derselben bei der Sladckasse Gießen, , , Mitteldeutschen Kreditbank in Frankfurt a. M. und „ „ Deutschen Genossenschaftsbank in Frankfurt a. Ul. erfolgen kann, joivie daß die Berzinjung mit dem 15. Mai 1903 aufhort. Gießen, am 16. Januar 1903. 602 i ... Literei Gießen. Mecum. . 2 , (4 1 , (2 2 . (4 Bekanntmachung. Bei der in der gestrigen Sitzung der Stadlverordneten-Versamm- lung vorgenoinmeiien planmäßigen Verlosung der am 15. Mai 1903 zur Rückzahlung kommenden Schuldverschreibungen der Anlehen der Stadt Gießen voin Jahre 1896 und 1897 sind folgende Stücke gezogen lvorden: Buchen , 7,67 Fichten , 30,20 1W 5Sl,be,len|U et ?• X4eSÖelQben »tuen erachtel ÄS Ä 2ri|bien gtobUVi^ der Uleil üom Ä?ernein" Erteilt. ch Das lÄerch (ent '*»9 mit der Llaais. e'angnisslrajevon £11,Q"n SN- In Äutzbach I B. am 8. Olioder ->nes Amtes begriffen war einen Waggon berste am J» öer mu Rangieren be- ,eit Dl. bat ihn, sich JU 9 la auf der Station be- Ter Angeklagte enviderte, mbeni bei der Eisenbahn- ie beleidigenden Worte ju- mbr Tas Schöffengericht eibigung nicht für erbracht Üeruiung der Staate- Tas Gericht erachtet die te oroße Anzahl von Zeugen Auch rechnet das Bericht Gchleit eines ^rrtuinö. - ^übüigen ist wegen Dieb- hingen nut drei Tagen (Debit heutigen Hauptverhand. n jchiveter Uriundenlalschung , Ltleshaujm eine fjordeiung ^tiobtt 1902 schickte er seinen diese: solle sü: ben genannten ullntechichungrhasi, unb seine Alge, baL Alehl zu geben. Ä. )uuna des SL unb iovbeue bie mg Mehl ober andere Wegen- nahm der Angeklagte mehrere dem Anzeige wegen Tiebfiahli mnen alsbald wieder heraus. t beabsichtigte, bie Lachen als br seine Angabe, er habt bie len, nicht widerlegt sei. Tie klagten, a/s er das Ansinnen genstande ju übdafjen, nid)l bai (Sericht ihre Aussagen lagten wegen Tiebstah/s za J - Achdem hieraus die . ausgesprochen war, erscheint SM Mehrere M Wait in Stotkhackn m ".«--ul». zum hondgemeng fteriW "‘n baö be“^ war sich na den . jßene* iit W angel'« an dem elJe ‘ uin las^- KsW •Ä’Äif nab MB Z-M-Z feiner Schuld bewußt, wie daraus erhellt, daß er mit dem verletzten einen Vergleich auf 50 Ulf. Buße abschloß. ES wurden ihm jedoch mildernde Umstände zuerkannt, da er ohne sein Verschulden m die Schlägerei hereingezogen wurde, er bisher unbestraft und die entstandenen Verletzungen nicht sehr erhebliche waren. So gelangt das Gericht zu einer Gefängnisstrafe von vier Wochen. Kiel, 17. Jan. Das Kriegsgericht des 1. Geschwaders Derart e i 11 c den Kapitän zur See, W a l l m a n n, weaen fahrlässigen Verschuldens der Strandung des Linien- chisses „Wi11elsbach", wodurch eine erhebliche Beschädigung des Schifies entstanden ist, zu drei Wochen 2 t u b e n a r r e st. Die Reparaturkosten iverden auf 100 000 Ulart geschätzt. Weißtannen 4,58 . Kiefern und Lärchen mit 21,86 tm, 3—11 m lang, 16—28 cm Durchm. W. Steinmüller, L.-Göns . 24 W. Fabel, Wiejeck ... 25 Heinr. Weber, Heuchelheim 25 Arbeitsnachweis der Stadt Gießen Gartenstraße 2 lBürgermeistereigebäude) Zimmer Nr. 14. Der Arbeitsnachweis hat die Aufgabe, zwischen Arbeitgebern und ArbeiMehmern iArbeitern jeglicher Wrt, Dienstboten und Lehrlingen) unentgeltlich Arbeit zu vermitteln. An den Werktagen von 8 bis 1 Uhr und von 8 bis 6 Uhr geöffnet. Es können eingestellt werden: 1 Fahrbursche nach aus- ivärts, 1 Hotelhauöbursche, 1 Hausbursche, 16 Dienstmädchen per >sofort (Gießen), 2 Dienstmädchen per sofort nach auswärts, 5 Dienst- nnädchen per 1. Februar, 1 Dienstmädchen per 15. Febr., 1 Dienstmädchen per 1. März (Gießen), 1 Haus- und Kindermädchen für II. April (Gießen), 1 Köchin per 1. April (Gießen), 1 Lausmäd- ichen für 1 bis P,2 Stunden am Vormittag. Lehrlinge: 2 Bäcker, 1 Schreiner, 2 Friseure, 1 Schlaffer, II Sattler nach auswärts. ES suchen Arbeit: 3 Bäcker, 1 Metalldreher, 2 Glaser, !l Bauschlosser und Kunstschmied, 3 Schniiede, 1 Wagner, 2 Schneider, 110 Schreiner, 1 Kellner, 4 Hausburschen, 4 Fuhrknechte, 6 Tag- Ilöhiier, 1 Tielistknecht, 2 Schreibgehilfen, 1 Dienstmädchen, 3 Laus- i bauen, 1 Kindersräulein, 1 Waschfrau, 1 Flickerin. Lehrlinge: 3 Kaufleute, 2 Schreiber. 1 Kilogramm (2 Pfund) Schwarzbrot bei: Georg Dern I ., Gr.-Linden 21 Hch. Weber, Heuchelheim L, Steinmüller, Gr.-Lniden 22 H W. Lem, Klein-Liitden . W.Steinmüller, Lang-Göns 22 „ 2'/, Kilogramm (5 Pfund) Schwarzbrot bei: Louis Süßmiith, Steinberg 52 3 Kilogramm (6 Pfund) Schwarzbrot bei: W. Fabel, Wieseck . . .66^ Gust. Jatob.), Alten-Buseck 66 Karl Post, Wieseck . . . 66 „ Ernst Christ, Wieseck . . 69 Eine Empfehlung kann zu einem Versuch veranlassen, zu dauerndem Gebrauch aber nur eine wirklich gute Qualität. Ein Versuch mit ZmMM Seife führt durch ihre unübertroffenen Eigenschaften und die besonderen Vorzüge ihrer Verwendung zu dauerndem Gebrauch, vereinfacht die Arbeit, macht Kochen und Brühen, wenn nach Gebrauchsanweisung benutzt wird, sowie den [schädlichen Sodazusatz überflüssig und verlängert die Haltbarkeit der Wäsche. Eichen mit 65,61 fm, 4—16 u. lang, 27—63 cm Durchm. 4—9 - ■" Vergebung von Arbeiten unb Lieserungeu siir bie PmiiiMl-LiechmMlt j« Wen. Für die Provinzial - Stecheuanstalt in Gießen sollen diö nachverzeichneten Gegenstände im Wege schrifllichen Angebots ver> geben werden: 1. Schreinerarbeiten, umfassend: 60 Tische, 26 Bänke, 27 Schränke, 2 Aufsahpulte, 510 Stühle, 14 Hocker, 2 Küchenstühle, 19 Spiegel. 6 Bettstellen, 36 Kleideibehälter, 11 Gestelle, 1 Bügel- nebst Aermelbrett, 2 Ablaufbretter, 1 Messerputzfasten, 10 Auftragbretter, 1 Hackklotz, 18 Lattenroste, 1 Treppchen und 2 Pritschen. 2. Schlosserarbeiten, umfassend: 35,00 lfdm. Handtuchhaken. S. Emaillewaren, Aücheneinrichtungen, Speisegefchirre «. bergt umfassend: 26 Spucknäpfe, 250 Slachtlöpse, 15 Waschgeslelle verschiedener Art, Schüsseln, Seihen, Lofiel, Kaffeekannen, oerüicc- bretter; Kehrichtschauseln re., 12 Wassereimer, 6 Gießkannen, 21 Ttzd. Teller, 21 Dtzd. Trinkbecher, Wasfergefaße, Trichter, Durchjchlägcr, Bräter, Kochlöfiel, Fleischmesfer. Spalter, Kuochenjäge, Bratpfannen, Wellhölzer, Gemusehobel, Handbeile, Ajcheeimer rc., 1 Brodschneid-, 1 Bohnenschneid-, 1 Fleischhack- und eine Reibemajchme, 1 Gewürz- u. 1 Kapeemühle, 1 Flaschen- gestell, 12 Putzeimer, 23 Ttzd. Messer, 23 Ttzd. Gabeln, 28 Dtzd. Los,el 4 Dtzd. Slemgutteller, 2 Tafelwaagen, 40 Speisetragkannen, 1 Kasette, 2 Peiroleumkocher, Kehr- und Handbesen ic^ 21 Körbe, 40 Wichsgeschirre, 40 Kleiderbürsten und 5 Dutzend Schrubber. Lfierten sind versiegelt und mit der Aufschrift „Angebot aus Lieferungen für die Provmzial-Siechenanslalt" versehen, soweit nötig unter Beifchtuß von Mustern, bis zum 31. Januar l. I»., vormittags 10 Uhr, im Regierungsgebäude zu Gießen, Zimmer Sir. 20, einzureichen, um welche Zeck die Eröffnung der Offerten erfolgt, der die Submittenten anwohnen können. Tie Voranschläge und Zeichnungen der zu liefeniden Gegenstände, sowie die Xliejerungsbcdingnngen liegen in obengenamckem Zimmer, m den üblichen Büreaustunden zur Einsicht der Interessenten offen. Gienen, am 16. Januar 1903. Der Probiuziat'Au»-,hria der Provinz Oberhessem .Dr. Breiderl. 601 ßlonatli^e llrbrrßdjt der Todcsfällk in Lietzen Monat Dezember 1902. I. $U>. Velten, Kirch-Göns 42 Jakob Appel, Krosdori . . 42 „ Georg Dern B., Gr.-Linden 42 „ Louis Süßmuth, Steinberg 42 „ Couverts mit Firma billigst vrühl'sche Unioersitäts-vruüerei. Hypothesen und Derniutungen wurden aufgetischt, Konjunkturen von sehr zweifelhaftem wiffenschaftlichen Wert wurden oorgebracht, die wohl einigen Applaus sanden, doch aber bei nicht wenigen ein recht unbehagliches Gefühl zurückgclaffen haben. Dlanche der LluSführungen sind nicht einmal neu, sondern schon in der Zeit deS glücklich überwundenen Rationalismus vorgetragen worden. Bei dem geringen Verständnis, das Dr. Delitzsch für die heilsgeschichtliche Entwickelung hat, bei dem Selbstbewußtsein, das in den einzelnen Aeu-^ gerungen sich zeigt, kann man voraussehen, wie die Wertung des bleuen Testamentes, über das er demnächst sprechen wird, ausfallen wird. Wundern kann man sich nur, daß bei der seichten und leichten Art, mit der sich Delitzsch über die Offenbarung hinwegsetzt, bei den Widerlegungen, die er durch genaue Kenner des Assyrischen, wie Jansen, Kittel, Jeremias und König und auch in dem Assyrwlogenkongreß gefunden hat, bei der ungenauen Zitation von Bibelstellen und der Unterlassung der Wiedergabe von babylonischen Texten, die bei den Zuhörern die Illusionen bald zerstören würden, noch Eindruck machen kann. Tas Kopfschütteln, das sich bet nicht wenigen Zuhörern diesmal bei dem Anhören der Delitzschschen Ausführungen zeigte, scheint uns ein Beweis, daß sich die gesunde Reaktion gegen ihn schon mehr und mehr Bahn brechen wird. Ist der alte Rationalismus seiner Zeit besiegt worden, wird es auch gelingen, diesen neuen Rationalismus zu überwinden. Ueberdies hat gerade bie Assyriologie von jeher den Hang zur Sensationslust gehabt. gptdplan der vereinigten Frankfurter tztadtthentrr. Opernhaus. Dienstag den 20. Januar'): ,Tell/ (Oper.) Mittwoch den 21. Januar: 4. Abonnements-Konzert unter Mitwirkung des Fräulein Elsa Berny, des Fräulein Teresita Carreno und unter Leitung des Herrn Dr. Ernst Kunwald. Donnerstag den 22. Januar: »Ulignon*. Freitag den 23. Januar geschloffen. Samstag den 24. Januar, nachmittags halb 4 Uhr: „Frau Holle." Abends 7 Uhr: „Das Llachtlager in Graitada." Hierauf: Ballett- Divertissement. Sonntag den 25. Januar, nachmittags halb 4 Uhr: „Frau Holle." Abends 7 Uhr: „Romeo und Julie." Montag den 26. Januar geschlosjen. Schauspielhaus. Dienstag den 20. Januar'): Zu Lessings Geburtstag: „Minna von Barnhelm". Ulcktivoch den 21. Januar: Zum ersten Ulate: „Sonnivendtag". Drama in 5 Akten von Karl Schönherr. Donnerstag den 22. Januar: „Uloiina Batina." Freitag den 23. Januar: „Wilhelm Dell." Samstag den 24. Januar, abends halb 7 Uhr: „Sonnivendtag." Sonntag den 25. Januar, nachmittags halb 4 Uhr: „Im bunten Rock." Abends 7 Uhr: „Sonn- tvendtag." Ulontag den 26. Januar: „Monna Banna." *) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr. aus m tzirtzrubüilM ötr staot Mtzrn. Evangelische Gemeinde. Getraute. Ulatthäusgemeinde. Den 12. Januar Adam Becker, Schneider zu Gießen und Luise Ulnhjdbe Müller I aus Gteßeti. Lukasgemeinde. Ten 3. Jan. Hemrlch Dteg, Dienjiknecht zu Gießen und Katl-arme Stock zu Angenrod. I (2 „ ) Kornbrot (4 , ) , 2 Kilogramm (4 Pfund) Weißbrot bei: I. Kd. Velten, Kirch-Göns 46 Jakob Appel, Krofdorf . . 50 Georg Dern li., Gr.-Lmden 46 „ W. Weitzel, Lang-Göns . . 50 " ------ - . , Heinr. Weber, Heuchelheim 50 2 Kilogramm (4 Pfund) Schwarzbrot bei: ........ ' ‘ ‘ Gust. Jakobi), Alten-Buseck 44 Heinr. Weber, Heuchelheim 44 Karl Post Wieseck. ... 44 Jakob Appel, Krofdorf . . 46 Ernst Christ, Wieseck . . 46 48 Krebs des Magens Ulasern KD 2 1_(D 1 1 Scharlach Kl) — — Kl) Diphteritis Wochetibett Tuberkulose der 1(1) — —• Kl) 1(1) 1(1) — Lungen Tuberkulose der 6(8) 6 18) — anderen Organe 8 — —— 2 Lungenentzündung Lungenkatarrh und 2(1) 2(1) — — Jttstuenza 4(3) 4(2) — — Schlagfluß 3(1) Lil) —— — Darmkatarrh 1 — 1 — Neubildungen Andere Krankheiten 6(5) 6(5) — — 15 (10) 7(5) 7 (5) 1 Verunglückung 4(3) 8(2) — 1(1) Selbstmord 2d) 2 J) T— —— Summa: 49 (29) 33 (21) v (5) 7(8) Rabatt von 356, Unser Räumungs-Ausverkauf dauert nur bis I. Februar und machen wir ganz besonders aufmerksam auf einen sehr billigen Posten 6 .5 ■ii;' ", H l DWDWMWWWDWDWW -1 ^^MMVWDWWWWWWW^MW R ■■plI || eil I |Te kw Wr »WWMW>VWWMLZMMWWMM jle -Nltigl 646 enrpftehlt S&ms erloschen ist. 621 Aug. Montanus Giessen, Marktplatz 9—10. Inh.: Robert & Max Imheuser. (Leibst gemahlen, selbst gebacken.) Verein für Krankenpflege s'ornbrot Siliimig i«t 8titnl-8erfmlii| flniHhinA. •>! <1«ee.« AV nh.nhä R1/ Uhr l onprtf 9*/ IlFtrV ®* ® 96 Mittwoch den 21. Januar, abends 8*/, Uhr (enent 9'/» Uhr), ist zu haben 3 82 gänzungswahlen. 634 Der Vorstand. 106 314 144 Mein Lager in Sani^molhmi SdimijtnUtcfjt 4 Vollmilch Magermilch Alultermilch Die V rstände 2 300 126 3000 66 noch Aus- Freitag, den 23. d. Mts. wird in dem hiesigen Gememde- wald folgendes Holz versteigert: Holjversteigerung Mittwoch, den 21. Januar d. IS. sollen im Steinbacher Gemeindewald Distr. Helgeuwald versteigert werden: 4 Eichenstämme von 0,80 Jae. Pereyn empfiehlt täglich frisch: 1700 32 Klöppelspitzen n. Einsätzen bringe den geehrten Herrjchasten in enrpfehlende Erinnerung. Ein Posten Reste billig abzugeben. Schöne Auswahl in Stickereien eingetroffen. Fr. Schmitt, Teufelslnstgärtch.26. Bekanntmachung. In das Handelsregister wurde heute eingetragen, daß die Firma ,lß. Briet" zu Gießen daß in unserem feuer- und diebessicheren Tresor einige Depositenfächer zu vermieten sind. Nähere fünft wird von unseren Kassenbeamten erteilt. Gießen, am 17. Januar 1903. Der Direktor der Spar- und Leihkasse Gießen. Wiener. Nadelstämme von 14 bis 22 cm Durchmesser und 8—20 m Länge, Kiefernstämme von 27 bis 34 cm Durchmesser und 5—9 m Länge, Fichten-Derbstangen — 3,36 hn, im Nadel-Knüppel (darunter sind 30 rm 3 m lang), Nadel-Wellen, rm Nadel-Stöcke. bei Herrn Carl Seibel, Frankfurterstraße, bei Herrn H Üh. Hofmann, Ederstratze, im Brotladeu am Ltndenplatz sowie an div. ungen. Stellen. Ihre Verdauung wird leregelt, wenn Sie neeh Jeder Behlzelt eie Sllsehee Dr. W. KNECHTS MAGENBITTER,.SÄNTIS“ za eleh nehm e. PrekHBI.— flreeeeFl 1.230 Uelerell erhdltlloL !r Feinste, stete frische Süßrahm- Tafelbutter, fetuste Wrilhin-Mlltßariiit-Biilttt zu billigsten Preisen in der „Bavaria" (Feidel): Zweite chenerat-Versammlung. Tages-Ordnung: Berichterstattung. — Rechnungsablage. — Er- Um geneigten Zuspruch bittet 0259 Hochachtungsvoll Carl Döring Bekanntmachung. ES wird hierdurch zur öffentlichen SiennnuS gebracht, Karl Eichmann, Lderstr. 1, Nordanlage. "lr—--T3 Der Anfang mit dem Bau- und 9lutzholz beginnt morgens 10 Uhr hinter dem Helgenwald zunächst der Lehmkaute und der Anfang mit dem Brandholz nachmittags 1 Uhr. Steinbach, am 18. Jan. 1903. Gr. Bürgermeisterei Steinbach. Krämer. 575 UM bierti -sKrs sssss Se % mit ia‘6«e ttoretl! ? n Sinnen p ! A°b- Wirtschafts-Eröffnung. Hierdurch teste ich meiner werten Nachbarschaft, sowie verehrlichem Publikum von Gießen mit, daß ich mit dem heutigen Tage die Wirtschaft Storch, Dammstrasse 39 käuflich übernommen und neu eröffnet habe. Ich bemerke, daß ich die Wirtschaft unter streng soliden Verhältnissen führen und mir durch Verabreichung von guten Speisen und Getränken die Zufriedenheit meiner werten Gäste zu erwerben suchen werde. auHU t&StA «"»„Leit jbif'ÄtlW -SA: «ff», fm Inhalt, Kiefern- u. Fichtenstämme bis 12 m Länge, 13 bis 36 cm Durchmesser, 38 fm Inhalt, Derbholzstangen, 10,36 tm Inhalt, Buchen-Knüppel „ Reisholzwellen Kiefern- und Fichten- Knüppel und 18 m von 3*/2 m Länge, Kiefern-Wellen, , Stöcke. Die Zusammenkunft ist mittags 1 Uhr beim Lmdenbaum ani Ruhberg. Großen-Linden, am 16. Januar 1903. Großherzogl. Bürgermeisterei Grogen-Lmden. Leun. 628 pli Tie vergange lmnenten neu^ steht ihnen bevoi al» di- iwtow Gleichgewicht die vorliegenden geringer höhe au Trost geblieben, Reich selbst in fa| Preußen schloß J 37i/a Mill. Mart gang de: Eisi Uonen liegt; : ausgaben um 24 Nüchtern, rec mst der Gras Bü ßi chen Landtag zeichnet sich aus ledigenden äusga schwunghaften Ss liche Aussicht, , licher höhe ii schlag erlahmen Leere im Staats biger Kulturausg Ter deutsche Saft des „Freut in Petersburg. ' man es dort n zu zeigen, daß auswärtigen Po es ist Aussicht tu lehren, in denen zu einander führ Mich mit eina Rutschen OtTonpri. wngsvoll angeiebe blick. Das dritte i die Konimandos von umfaßt, ist zur Mo gänge scheinen die Grasen Lamsdorff - dem Armeekorps dt lern liegenden Alpen sftutzahr werden wii »tagt. Rundsch." frf ^Eifen Oesterreichs' »L R^bet um” «Jtwttjte eins» J fe“ Äet M daß die fönhf S l» mitb. nS öormber ?mnienbi “*€<■ SyS der wird AZ " >It h seine Abdank, ^ i6ot BaBS-Stoffe, sowie Foulard -S« in Wolle und Seide. fllr Strassen- und Gesellschaft "Während dieser Zeit geben wir auf Damen- und Kinder-Mäntel einen 30% auf alle anderen Artikel einen Rabatt von 10% Bekmmtnmchung. Die an Dienstboten bewilligten Prämie», lönnen von Mittwoch den 21. l. MtS. ab bei unserer Kasse in Enrpfang genomnien werden. Gießen, den 19. Januar 1903. 645 Der Direktor der Spar- und Leihkasse Gießen. Wiener. r uns > ®me »’iitnbto.lrrn" f” öoarzitfdäcr zu kaufen oder zu pachtetr ge« sucht. Ausführliche Anerbieten erbeten unter T. Ä. 14 <3 an Haasensteln & Vogler, A.-G. Köln. Für eine anständ.. junge Tame, welche auf einem hiesra. Bureau tätig ist, wird in einem oeff. Hause mögt, mst Fanultenanschluß volle Pension, jedoch nicht über den Preis von 55 Bit. pro Monat per 1. Februar gesucht. Gest. Offert. unt. Nr. 682 an die Exp. d. Bl. Die am Samstag gefundene goldene Damenuhr bitte gegen gute Belohnung abzugeben s641s Kreuzplay 8^ DOÖOOOOOOOO » Gieh-ner ^tadttheater. Dienstag, den 20. Jan. 1003 U.volkstiiiiilicheL-uMuiig Zum zweiten Male: Aas Kalchcn vo« huidrm. Schauspiel in 5 Akten von Heinrich von Kleist. Anfang ti Uhr. Ende nach 10'/,Um, Enurulspreise: ^oge Ml. 1,20, Saal 50 Pf., Gallcrie 30 Pf. q OQOQOOOOOfl FranBö»hciier Student wünscht frz. Unterricht zu erteilen oder franz. 51onoersationszirkel zu leiten. Offerten an Mr. Deni* dahier, Liebigstr. 81, erbeten. 0238 W* Wir bitten um Beachtung unserer 4 Schaufenster. -«s Mdtwarolums k Fangmann _________________ ______________ Inh.: Lina Fangmann Wwe, und Otto Fangmann, Auf vielseitigen Wunsch unserer geehrten Kundschaft haben wir uns sämtliche Kurzwaren und Vesatzartikel neu zugelegt. . Durch bcbciltcilbl ItlljCtCt SofülitÜtCll können wir darin eine große Auswahl in bkstbcwährtcn Nabrikatm $u allcrbilligsten Tagespreisen bicik«. Gießen, am 17. Jan. 1903. Großherzogl. Amtsgericht. Submission. Für unsere Klinrk soll die Lieferung von Weißzeug und Kleidungsstücken auf dem Wege der öffentlichen Submission vergeben werden. Dre Bedingungen liegen nachmittags von 3—5 Uhr auf dem VerwaltungSbüreau offen. Angebote, versiegelt und mit der Aufschrift: „Angebot auf Weißzeugliefcrung" versehen, sind mst den Musterrr bis zum 81. d. Nits., vormittags 11 Uhr, an welchem Zeitpunkte bie Eröffnung der Angebote stattsinden wird, auf dem VerwaUungSbureau abzugeben. Die Zuschlagsfrist beträgt 14 Tage. Gießen, 17. Januar 1903. Gr. Direktion der chirurgischen Universitäts-Klinst. Poppert. 617 Kartoffeln magnum bonum rote unv gelbe Rosen auch andere Sorten, per Zentner Mk. S.— frei Keller empfiehlt [494 | J, Weise!, Telefon 835. Sonnenstraße 6. Wasserdichte 288 Schül'er- Kapes mpfiehlt in allen Größen billigst Markus Bauer, Kirchenplatz 11. Fernsprecher 869. Kaufmännischer Verein und Ortsgewerbeverein Giessen. V. Vortrag Dienstag, den 20. Januar, abends 8% Uhr, im Hause dt s Kaufmännischen Vereins. Herr Professor Dr. Biermer, Giessen: „Die Deutsche Reichsbank? Eintrittskarten für Nichtmitglie r sind zu 50 Pfg. abends an ter Kasse zu haben. WWFWW