Mittwoch L8 März 1 »08 153. Jahrgang Drittes Blatt. Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen § 8 Ab- ■biefle lüt Tepelcbeni «azrtger •tcfcrn. ßtrnlptrdanKfclnü'Jk 51 gliedert werden. , . Fraßdorf (Dresden) empfiehlt folgende Rewlutton: „Der zweite allgemeine Kongreß der Krankenkassen Teutsclstands hält eine Verschmelzung der gesamten Arbeiter- mchs uiuer bun jeugen au» jener ii g. jen und unter Staub und aben jtnb. wcssensourftige Ung ^eit, die nur htt'oc . Scoder auf Speicher! gebirges nähert. Hier endet mein Auszug, ^ch muß )chon wieder an den Rückweg denken. So sehr ul) mich ^.uch über den Spaziergang in frischer Derglust gereut habe, so sehr hat mir auch die Plauderei meines eilten aus alter Zeit gefallen. Hat sich unser Oberhess ischer Geschichts- oerein schon um die Zeiten und Urnftänbe, als der Zehnte noch erh.brn wurde, getämmert? Heute g.ebe es noch leb-nde Zeugen aus jener Ze.l, schon nach ebum Jahrzehnt Cann der letzte b - kn sein, ^ann gräbt hinterher der Versicherungen im Interesse der Versicherten für geboten. Turch eine solche würde eine viel schnellere und zufrieden- tellendere Fürsorge für die Kranken und Invaliden herbei- zuführen sein, auch würden sich die Verwaltungskrsten verringern. Zur Durchführung der Witwen-, Waisen- und Ar- beitslosenunterstühung würde durch eine solche Vereinigung eine sehr geeignete Organisation geschaffen. Der Kongreß hält aber eine Verschmelzung nur dann für annehmbar, wenn dabei die Selbstverwaltung durch Der- icherte und Arbeitgeber, wie sie bei den organisierten Krankenkassen gegenwärtig gegeben, nicht angetastet wird. Eine ersprießliche Sozialreform ist nur dann zu erzielen, wenn bei deren Durchführung diejenigen, für welche sie gegeben, den wesentlichen Einfluß haben. Es muß daher der lebhafteste Protest dagegen erhoben werden, daß jeder Fortschritt auf sozialpolitischem Gebiete mit Einschränkung der Selbstverwaltung erfaufi werden soll." Rach kurzer Debatte wurde die Resolution angenommen. Am Rachmittag in der Schlußsitzung beschäftigte sich der Kassenkongrey mit den Anträgen. Ohne Debatte wurde zunächst ein Antrag des Arbeitervertretervereins "München und Umgegend angenommen: „Vereinfachung der Organisation durch Schaffung großer leistungsfähiger Kassen, sowie Zulassung zur Bildung großer Ka.senverbände." Ebenso wurde debattelos dem Anttage der Kassen von Krefeld und Braunschweig zugestimmt (zu, § 1 des Krankenversicherungsgesetzes): „Obligatorische Ausdehnung d e r V e r s i ch e r u n g s p s l i ch t auf alle gegen Gehalt ober Lohn beschäftigten Personen, einschließlich der Hausgewerbetreibenden, sofern ihr Jahresgehalt 3000 Mk. einem Sams tag vor der Zugbruae dieses Schlosses stand, das in der s)laü)i zuvor durch unzufriedene Bauern, unter denen sich die Fiscliborner hervor raten, halb zerstört war. Ader am Dienstag morgen schon loaren zwei Schwadronen aus Butzdach da, denen Infanterie folgte. Damit war oer Bauerntneg des 19. Jahrhunderts im Vogelsberg vorbei. Mein Alter ist jetzt ins rechte Fabrwaüer gekommen. Er erzähtt aus den Zeiten, da noch der Zehnte erhoben wurde, wie Zehnimänner, nachdem das Getreide im Felde geschnitten, gebunden und aufgestellt war, die Getreide- l-ausen zehnteten. Tas zehnte Gebund gehörte der Herrschaft, in das zehnte Gebund knüpften die Zehntmänner einen Knoten zum Zeichen, daß dies Gebund der Herrschaft zufalle. Tie Bauern stellten die dicksten Garben mitten in den Hausen, die schtvächeren rund herum. 9hir aus diesen außen her um stehenden Garben durften die Zehntmänner wählen. Auch auf dem Kartoffelacker wurde ge- zehntet, die 11. Rute der Ackerfläche gehörte wieder der Herrschaft. Jene wurde abgemessen und durfte von dem Besitzer des Ackers nicht geerntet werden. Die Herrschaft verlaufte die Ernte von diesen 11. Ruthen, aber die geringen Leute machten fick fein Gewissen daraus, die ge- zehnteten Kartoffeln zu plündern, uou) ehe die Herrschaft Darüber verfügt hatte. — Auch der 50. Hammel in der Herde gehörte bet. Herrschaft. Waren nur 49 Hammel im Pferch, fo hatte die Herrschaft keinen Anspruch; dieser flieg oei 100 Hammeln au| zw i Stück, bei 150 Hammeln aui Drei Stück. — Mein Gewcchrsmann hat als Junge oft das sogen. Rauchhuhn abgcliefert. Jedes Haus, aus dem ein Schornstein rauajte, hatte ein Huhn, das sogen. Rauchhuhn, an die Herrschaft abzugeben. Waren s mehr Schornsteine, so war auch die entsprechende Zahl an Hühnern zu liefern. Später wurden statt des Huhnes drei Batzen bezahlt. Wie viel ist das nach unserem Getde? Tie Hühner muffen damals noch billig gewe,en sein. — Auch die sogen. Sack- ftucht war im Herbst zu liefern, offenbar em bestimmter xeil an dem eroroschenen Getreide. Am 1. 'Jtouemocr ist ul lei. he ui gen, am 2. November Allerseelen, am 3. November ist „all der Teufel", so sagten die Bauern, denn an diesem Tage wurde die Sacksrucht, das Rauchhuhn und manche and-re Abgabe emgeforoert. Unter solchen Gesprächen kämm mir auf die Höhe. Herbstein mit seinen zwei Kirchen lag in seiner ganzen Ausdehnung wie eine beträchtliche Staat anzuschauen im Tagelohnes durch die höhere Verwaltungsbehörde nach Anhörung der Gemeindebehörde und Aeußerung von Ver- tretem der beteiligten Arbeitgeber und Versicherten, jedoch ür männliche Erwachsene nicht unter 2 Mark, für alle ihrigen versicherungSpslichtigen Personen nicht unter 1.50 Mark. Aenderungen der Festsetzung treten erst sechs Monate nach der Veröffentlichung in Kraft. Zu ß 20 wurde beschlos,en ('Absatz 1, Ziffer 1 und 2)*. „Obligatorische Klasseneinteilung nach dem wirklichen Arbeitsverdienst Antrag Krefeld) und (Absatz 1, Ziffer 2): Gewährung der Wöchnerinnenunterstütz- u n g auf sechs Wochen und Bestrafung nach § 26 a, Abs. 2, Ziffer 2 a, bei Verrichtung von Lohnarbeit während der Unterslützungsdauer (Antrag der Kassen von Trier, Krefeld, Sonneberg, itoburgj. Weiter wurde zu demselben Paragraphen ein Berliner Antrag angenommen, die RegierungS- rnrlagc wie folgt abzuändern: „In Fällen ufiu. ist zunächst derjenigen Kasse, bei welcher der Verstorbene nach den Bestiinmuiigen des Krankenversicherungsgesetzes oer- sicherungspflichtig war usw., nach der Vorlage der Kommission Ersatz zu leisten." Zur Frage der Walderholungs stäkt en nahm der Kongreß folgenden Frankfurter Antrag an: „Tie Kassen können genesenden Kassenmitgliedern mit ihrer Zustimmung Kur und Verpflegung in einer Erholungsstätte gewähren." Bei § 29, Absatz 2, wurde einem Antrag Krefeld zu- gestimmt: „Verwendung der Gelder seitens der Kasten für vorbeugende Krank enfürsorg e." § 32, Absatz 2, soll nach einem angenommenen Anträge der Vereinigten Hilfskasse Hamburg-Altona folgende Fassung haben: „So lange der Reservefonds die Hälfte dieses Bettages nicht erreicht, ist demselben mindestens ein Zehntel des Jahresbetrages der Kassenbetträge zuzuführen; hat der Reservefonds die Hälfte dieses Betrages erreicht, so genügt die Zuführung eines Zwanzigstels des Jahresbetrages der Kassenbetträge." Wetter wurde beschlossen: „Als Ersatz der inv ß 6, Absatz 1, Ziffer 1 bezeichneten Leistungen gilt die Hälfte des Krankengeldes, sofern nicht höhere Aufwendungen nach- gewiesen werden." (Anttag Frankfurt a. O.) Zu K 54a: „Die Mitgliedschaft dauert im Falle der Erwerbsunfähigkeit fort." Zu § 57: „Beschränkung des Regreßanspruches der Armenverbände an die Krankenkassen auf diejenigen Leistungen, welche erfrantten Mitgliedern zustehen. Auf die von den Kassen gewährte Famllien- jürforge haben die Armenverbände keinen Regreßanspruch." (Antrag Krefeld.) Zu 57 b uiid 58 wird eine Resolution angenommen: „Daß es im Interesse der Versicherten liege, wenn in Streitigkeitsfällen die Aufsichtsbehörde in erster, ein Fachschiedsgericht in zweiter und das Reichsversicherungsamt in dritter Instanz entscheiden würde, wie dies bei der Unfall» und Invalidenversicherung bereits in Geltung ist." Schließlich sprach sich der Kongreß noch für die Bildung von Zentralkommissionen und einer Organisation derselben zur Erzielung günstiger Bedingungen beim Bezug von Arzneien usw. aus. Ein Festtommers schloß am Abend den Kongreß ab. Die Stadl Berlin hatte dem Kongreß einen Zuschuß von 2000 Mark bewilligt. hellen Sonnengtanze vor uns. Zu unserer Linken ragt der Herbsteiner Galgen aus Rixselder Gemarkung. Wir kreuzen die Dahn Lauterbach-Geöern und folgen der Straße, die über Hörgenau nach Engelrod führt, das ausgedehnte Dorf Hopfmannsfeld rechts liegen lassend. An der westlich dieses Torfes hinziehenden mäßigen ^>öhe ragt schon wieder ein Galgen, den ein Schwarm schreiender Tohlen umkreist. Noch müssen diese Wahrzeichen einer barbarischen Zeit dem, dessen Gewissen beschwert ist, erscheinen wie warnend gehobene Finger, die sich gegen ihn, an klagend erheben. Verursacht doch der Anblick dem Wanoerer, der leichten Herzens seine Straße zieht, ein unbehagliches Gefühl, ein Gruseln. Wir passieren einen ausgedehnten Wald, in dem sich die Fichte und Kiefer besonders durch ihren schlanken Wuchs auszeichnet, und damit beweisen, auf welchem^ fruchtbaren Grunde sie stehen. Dann folgt wieder offenes Feld, Grund- roiefen und Feldwiesen, Wüstungen mit Basallblöcken übersäet, mit denen nicht selten Feldwiesen ober Aecker umfriedet sind. Hierzulande ist die Einzelhut anscheinend nicht mehr so im Schwange wie früher. Ich sehe mich ständig nach solchen Einzelhütern um und entdecke nur einen einzigen Bauersmann, bei fünf Stück Rindvieh auf einer Wüstung weisen läßt, auf der sie wohl die zum Leben notwendige Nahrung finden, aber auch nicht mehr. In Engelrod k.h.rn wir ein. Mir fällt der Tialekt auf. Er ist grunöoers^icden von dem im streife Gießen ober Schotten oder Alsfeld. Wir sind nicht allzuweit von der allen Bst'chossstaot Fulda entfernt, das kling, aus dem Tialekt heraus, der sich dem der Deoölkerung des Rhön- mendlhcfcvbtfl.. eiert* täbiltä) tu 8-20. k»u«ch 'llbbole- u Zweigstellen monatlich 6o id durch die Polt Alt L— oienet- läbtl auvldjl BeNcllg. Annahme von Äiijfigce tüt 6i< iaje«nuiiiiiirt blt DotmUidjl 10 Ufot» ßnlenpteii lofal tu tUg. ©e laut iv»ii hd)i 10t pohl ■ allgem» Teil 1) tMinto, tüt .Stadt und L*an6* und .Gerichiasaal' Gurt via io. lüt Oen An- tetaenteil 6>an • fed. nicht übersteigt." , Paach - Schwiebus wünscht im Interesse des Schutzes der deutschen Arbeiterschaft die „Ausdehnung der Versicherung auf alle in der Land- und Forstwirtschaft beschäftigten Kinder." Auch diesem Anträge wurde zu- gestimmt. Weiter soll auf Antrag der bereinigten Hilfs- lassen Hamburg-Altona § 1 noch eingejügt werden: „Ausdehnung der Versicherungspflicht auf alle gegen Lohn ober Gehalt beschäftigten Personen forcie Lehrlinge und Gewerbetreibende, sofern deren Jahreseinkommen 3000 Mk. nicht übersteigt. Zu §§ 2—3 b wurde ein Antrag der Kommission bereinigter Krankenkassen Frankfurt a. M. angenommen: „Aufhebung sämtlicher Befrei- ungsanträge mit Ausnahme derjenigen, die aufÖfrrunb nachgewiesener Mitgliedschaft bei einer dem § 75 entsprechenden Hilfskaste beantragt werden." 3u § 3 beantragte die „Freie Vereinigung der Krankenkassen mit freier Arztwahl Berlin": „Personen des Soldaten st andes unterliegen der Versicherungspflicht, wenn sie in einem ber- sicherungspflichtigen Betriebe gegen Gehalt ober Lohn be- jdjäftigt werben." Der Antrag fand Annahme. Zu § 6 a, Absatz 1, Ziffer 2 wurde beschlossen (Anttag Trier): „Streichung der Bestimmung der Krankengelbbersagung bei Schlägereien, Xruntfälligteit und geschlechtlichen Ausschweifunge n", sowie ferner (Antrag Hamburg-Altona) Streichung der Worte: „oder durch schuldhafte Beteiligung bei Schlägereien ober Raufhändeln, durch Trunkfältigkett ober geschlecchliche Ausschweifungen." _ Auf Antrag oon Z a f k e - Hamburg würbe zu § " satz 1 beschlossen: „Festlegung des ortsüblichen Nr. 65 Eriche,», tlgfie außer Bonn lag*. Dem Siebener Anzeiger werdem tm Wechsel mit dem Kesfische» tandwirt die Gleßenee Familien- blätter viermal in der Woche beigclcgu Roiaiionßbrud u. Ber- lag der Brüh l'Ichen ttniv« rs.-Buch- u. Stein- druckorer tVietsch Erden) Mebafiion, »rpebuioe und Druckerei. Im Aogeisverg. (Originalartilcl des „Gieß. Anz.") Der Frühling beginnt und damit die Wanderlust aNer derer, die der Berus in der Regel in der Stacht festhält und die sich freuen, die wenigen freien Arbeitstage in Wald und Feld, auf einem nur auf ganz kurze Zeit berechneten Ausflüge verbringen zu können. Eine Reste viel weiter hinaus in die Schveiz ober gar nach Italien ist gewiß betlodenb genug, unb wer Zett unb Mittel hat, bequem geworben ist, große Ansprüche an Küche unb Keller, Unterkunft usw. zu madjen gewohnt ist, wiro immer wieder den breit ausgetretenen Pfaden folgen, bie in all die Wunderländer unter südlicheren Himmels- strichen führen. In unseren Vogelsberg laufen viele Wege, bie dem bescheidenen Wanderer, der nur roenige 4Xige jiaj losmachen kann, großen Genuß bieten. Tiefe Wege sind so gut und so oft beschrieben, daß sich jeder mit feiner Zett danach einrichten kann. . Ich wanderte im vergangenen Hochsommer die -straßc von Lauterbach in der Richtung Herbstein und hatte das Glück, auf dem Wege mit einem alten Bauern zusam- menAutreffcn, der schon im Jahre 1548 ein 17 jähriger ^unqe war, bie Gegenb, die wir durchwanderten, genau kannte, und dem Feld unb Wald, Berg unb Tal, Torfer unb Schlösser, die sichtbar rouroen, Anlaß gaben, mir aus fernen ^uqcnberinncrungen Mitteilungen zu machen. Die Straße steigt von Lauterbad) ziemlich steil, zur Rechten läuft die Bahn Lauterbach—Gedern, die Hohen oberhalb Lauterbach zu unserer Recksten sind malenich schon Hübsche Landhäuser und jchlogartige Villen lugen aus Baumgruppen unb den frischgrünen Bergwiesen Zu unserer Linten zieht wett die Höhen hinauf ^ine ausgedehnte ^eibe bie mit zahlreich einzelnen wen,chattenben Laub- bäumen besetzt ist. Ganz ähnliche noch weiter ausgedehnte Weiden ttestcn wir oben. Sie naben gar nichts einsorm.ges, ba bie eintet stthenoen prächtigen Laubbaume die flache des S^eralianaeÄ forige^ot unteroredjen und dem ..uge des Man^?rs ungelichme J^mxhe buten. Wald unb Few, Wiese und Wewe, ^al uno .vügel wechseln rechts unb links fnrtaefcfit Dort oben vor uns tauchen wieder aus dem Grün alter Baum gruppen massige Gebäude auf: schloß Gisenbach. Der Anblia macht meinen Weiter aujs neue bereit Er erzählt, wie er als Bub *m -lars 1848 an GiehenerAnzeiger General-Anzeiger v w ju Verlagen. 4JIC|C yaroerung oer zipui^ici |ci (Beifall.) Die Resolution wurde darauf mit dem Zusatz Tischen- börffer (Berlin) fast einstimmig angenommen. Weiter sprach Fräßdors (Tresden) über die Angliederung der Krankenversicherung an di e Invalidenversicherung. Das Versicherungswesen müsse vereinfacht werden. An die vereinigten Versicherungen könnten auch sehr gut Arbeitslosenversicherung, Witwen» unb Waisenversicherung und Arbeitsnachweis ange- Zu der heutigen Sitzung des Krankeiikassentages wurde zunächst über die Apo the ken fr age beraten. Ter Re- serent Buck>drucker P. M a g n a n (Berlin) hob hervor, daß diese Angelegenheit schon so oft die Krankenkassen unb die Oefsentlichkeit beschästiat habe, daß sich kaum noch etwas Neues sagen lasse. Die soziale Gesetzgebung habe sich in erster Reihe als ein Segen für die Apotheker erwiesen. Bei einem so bedeutenden Verdienst sollte man meinen, daß die Apotheker sich zu Preisnachlässen bewogen fühlen würden. Mer das Gegenteil sei der Fall. Da die Kassen für alle Ausgaben Belege haben müssen, sei es nötig, alle Medikamente durch Rezepte zu entnehmen, unb da sei mehr als einmal eine Ucbervortcilung ber Kassen vorgekommen, wie sck)on oerschiedenttich nachgewiesen werden konnte. Turch den Boykott haben die Kassen erhebliche Summen gespart. Die Gesetzgebung wäre verpflichtet, den Kassen zu Hilfe zu kommen und eine Reichs irzneitaxe zu schassen. Wenn die Krankenkassen sich bie Meb.lamente selbst beschaffen könnten, würde es möglich fein, Millionen zu ersparen, die auf die Prophylaxe unb Krankenpflege mehr verwendet werden könnten. (Beifall.) Redner empfiehlt folgende Resolution zur Annahme: Der 2. Allgemeine Kongreß der Krankenkassen Deutschlands hält es für durclstius notwendig, daß gesetzliche Bestimmungen geschaffen werden, welche den Krankenkassen, eventuell in Kassenverbänden, es gestatten, eigene Apotheken zu errichten, welche es ihnen aber zum mindesten gestatten, solche Arztteien, welche von den Apotheken im Handverkauf abgegeben werden, direkt an die Mitglieder auf Grund ärztlicher Verordnungen zu liefern." In der Debatte erklärt Tischendörfser (Berlin), oaß ihm die Resolution noch nicht wett genug gehe. Man müsse ganze Arbett machen unb die Kommunalisierung der Apotheken verlangen. (Beifall.) Er beantrage, in ber Resolution zu sagen: „Wir fordern Kommunalisierung der Apotheken, unb bis das erreicht ist, die Errichtung eigener Apotheken burch die Krankenkassen." (Lebhafte Zustimmung.) Knappsck-aftsbirektor Henz (Guben): Met weiter würde man kommen, wenn man folgendes fordere: 1. eine Festlegung der Begriffe Rezeptur unb Hanbverkauf. 2. Erweiterung ber Taxe durch Ausnahme indifferenter Mitte! und Salven. 3. müsse man bitten, den Bestrebungen der Apotheker, ihnen den Alleinverkauf aller von den Krankenkassen benötigten Arzneimittel zuzuweisen, die Genehmigung zu versagen. Diese Forderung der Apotheker sei ungesetzlich -Lg-meincr deutscher ^raukevkaffen-Kongreh. ll. Berkin, 16. MLrz. Bekanntmachung. Bei der am Samstag dein 14. März stattgehabten Wahl der Beisitzer für das Gewerbegericht Gießen sind als Beisitzer für die Zeit vom 1. April 1903 bis 31. Dlärz 1906 gewählt worden: I. Arbeitgeber 1. Bierau, Balch., Glasermeister 2. Faber, E. A., Spenglermetster 3. Emmelius, Louis, Fabrikant. 4. Leib, Heinrichs Schneidermeister . 5. Bell, Louis, Schreinermeister 6. Hennings, Friedrich, Bäckermeister 7. Pirr, Ludwig, Metzgermeisler 8. Schmidt, Otto, Uhrmacher 9. Wlnn, Heinrich, Bauunternehmer 10. Berg, Karl, Schuhmachermeister 11. Krumm, Eduard, Kaufmann 12. Müller, Ludwig, Bäckermeister mit 99 n SÄ , 86 „ 86 n 85 „ 85 „ 85 w 85 w „ IS „ 13 Stimmen. IL Arbeiter L Bock, August, Drechsler . mit 765 Stimmen. 2. Hollbera, Gustav, Brauer . „ 765 „ 3. Diehl, Johannes, Schneider „ 764 „ 4. Hensel, Adolf, Schriftsetzer . „ 764 „ 5. Baum, Heinrich, Glajer . , 763 , 6. Dech, Karl, Eigarrenmacher , 763 , 7. Krüger, Gustav, Mctalldreher „ 763 , 8. Laucht, Wilhelm, Maurer . „ 763 , 9. Mannche, Heinrich, Schreiner „ 763 , 10. Schäler, Johannes, Lackierer , 763 , 11. Jakobi, Gabriel, Brauer . „ 763 , 12. Döll, Erlist, Schmied „ 75 , Beschwerden gegen die Rechtsgiltigkeit dieser Wahlen sind bis spätestens 14. April l. I. bei dein Unterzeichneten anzubringen. DaS Protokoll über die Wahlhandlung liegt im Bürgermcisterei- gebäude, Gartenstraße 2, Zimmer Nr. 15, zur Einsicht auf. Gießen, cun 16. März 1903. 2317 Der Oberbürgermeister: M e c u m. Holzverfteigerung. . Montag den 23. März ds. Fs. werden auS dem Lützellindener Markwald, Distrikt Neuwald und Rodland versteigert: 5 Eichenstämme von 29—46 cm Durchmesser und 3 bis 5 m Länge = 2,25 fm, 14 Nadelstämme von 15—26 cm Durchmesser und 8 bis 15 m Länge — 3,94 iw, 10 Eichenderbstangen mit 0,62 fm, 27 Nadelderbstangen mit 1,87 fm, 860 Fichten-Reisstangen (Leiterbäume, Bohnenstangen usw.), mit 16,36 fm, Buche: 19 rm Knüppel, 50 Wellen, Eichen: 12 rm Scheiter (hiervon 2 rm zu Werkholz geeignet), 94 rm Knüppel (hiervon 14 rm 2,5 m Länge), 2480 Wellen, 84,3 rm Stöcke, Nadel: 236 rm Knüppel (hiervon 65 rm 2,5—3 m Länge), 2840 Wellen und 61 rm Stöcke. Zusammenkunft vormittags 9 Uhr auf der Frankfurterstraße am Distrikt Neuwald. Groß-Rechtenbach, den 11. März 1903. _______________Das Bürgermeisteramt._____________2195 Aul- uni) WcksWk 1592 (Privatschule mit Pensionat) in Marktbreit a/Main. Die Reifezeugnisse berechtigen zum ctujährtg-frciwUl. Dienst. Ausnahstte-Alter 10—16 Jahre. Prospekte durch J. Damm, Rektor. 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Ueber das Vermögen des Gastwirts Martin Backhaus dor Climbach wird heute am 17. März 1903, nachmittags 4*/j Uhr das Konkursverfahren eröffnet. Der Jean Boeck in Gießen wird zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen sind bis zum 8. April 1903 der dem Gericht anzumelden. Es wird zur Beschlußfasiung über die Beibehaltung des ernannten oder die Wahl eines anderen Verwalters, sowie über die Bestellung eines Gläubigerausschusies und eintretenden Falls über die in § 132 der Kontürsordnung bezeichneten Gegenstände, ferner zur Prüfung der angemeldeten Forderungen auf Donnerstag den 16. April 1903, vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte Termin anberaumt. Allen Personen, welche eine zur Konkursmasse gehörige Sache in Besitz haben oder zur Konkursmasse etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Genleinschuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Verpflichtung auferlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, für welche sie aus der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Konkursverwalter bis zum 8. April 1903 Anzeige zu machen. 2341 Großh. Amtsgericht in Gießen. Die Ausübung des Jagd- rcchts in den Gemarkungen; 1) Hörnöheim — 589 ha, darunter 90,3 La Wald, 2) Kl. Rechtenbach = 302 ha, darunter 122 ha Wald, soll Donnerstag, den 26. d. Mts., nachmittags 4 Uhr bei Wirt Wilh. Amend Hierselbst öffentlich vergeben werden. Gr. Rechtenbach, [2333 16. März 1903. DaS Bürgermeister-Amt. Donnerstag, den 19. d. Mts. nachmittags 2 Uhr werden im Bieker'schen Laale — Neustadt 55 — versteigert: 120 bessere Sonnenschirme und 40 Korscts. 2318 Geißler, Gerichtsvollzieher Arthur Koppel Industricbalmen-Fabriken DÜSSELDORF Graf Adoifatrasee SS Fabriken in J2235 Bochum u. Garnen i. W. lietert als Spezialität zu Kauf und Miete: Feldbabuglehe, hippMtü eie. Weichen, Drehscheiben, Mechanische Transportanlagen Bremsberge etc. Auf der Düsseldorfer Ausstellung mit silberner Medaille prämiierte Patent-Bügel- Rollenlager mit 60 pCt. Zugkrait-Ersparnis. Selbsttätige Patent-Mulden-Febtstellung Kataloge maus und franko. Benützen Sie für besseres Lchuh- ACUfl aus Chever «ux , li->x- C 11-, Kalbleder et.. das nicht abfärbende 1922 LedercrSme Krzengt muß los üait- ßaren tz-tauz! Zu haben in den meisten Geschäften. Fabrikant: Carl Zentner, Göppingen. Braubach L Fischer Giessen. Neuenweg 4« Färberei und chemische Reinigung der gesamten Damen- und Herren-Garderobe für Möbel- und Dekorations-Stoffe. 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Fernsprecher Nr. 1548. «3 -O £ L tr? o *- 65 s a- = c & s o Q E5 = ** z O Je 5=; 85 505 607 70 35149 [4001 216 69 472 639 59 76 [400] 702 [400] 36043 91 294 357 [4001 81 403 14 639 47 [400| 735 882 87 3 7044 128 218 [1000] 342 67 42Ö 541 86 741 94 817 97 904 3 8078 261 417 [4001 83 542 984 39087 325 566 678 85 743 76 966 (400) 40024 [1000| 88 (40 01 91 103 8 [1000] 20 [400] 240 76 881 443 505 85 [400] 618 727 56 79 806 [1000] 23 90 989 4 1007 [400] 45 169 80 251 378 83 '103 976 42062 153 58 821 401 512 53 600 48 51 742 14001 68 [4001 853 69 975 43057 162 66 80 312 449 [400] 557 676 991 [400] 44124 48 [4dh>] 88 373 475 [2000] 709 10 [400] 926 39 | 4001 4 5043 107 281 312 16 18 o32 715 44 69 46112 65 77 [4001 319 460 90 511 806 [400] 941 95 [400] 47004 31 33 215 300 [1000] 23 522 [1000] 32 837 [400] 48031 230 58 [400] 362 807 .38 [400] 50 923 49057 97 [3000| 138 39 259 98 396 518 28 56 [20 000] 63o 63 821 55 [400] 65 99 4001 50003 [400] 138 341 74 496 821 61 95 992 51000 40 92 100 56 82 89 224 59 66 611 51 [400 87 [400] 768 818 24 34 46 5 2ü25 [4001 69 274 310 33 403 9 16 [1000] 40 702 26 83 97 851 53 [400] 64 975 53016 49 111 60 229 [1000] 73 78 91 1400] 320 69 87 401 20 582 666 [1000 79 742 63 54003 117 304 21 45 [400] 541 73 678 ( 4001 700 36 64 893 933 64 99 1. äHUsUSHOltCttt (Mitteldeutsche Ltantslotterie) -iehllng VI. Alalse (11. Tag) 17. JUäq 1993. Alle Nummern, neben welchen nichts bemerkt ist, stab mit 200 Mark gezogen» [Ohne Gewähr.) 133 83 213 87 89 514 65(4 0 0 999 1106 35 324 27 86 90 98(40 0) 557 [400] 723 [1000] 836 94 977 2015 [400] 31 158 877 *00, 83 85 402 72 614 97 799 3119 2000] 210 [400] 50 66 1000] 417 27 83 535 90 649 81 745 59 79 914 4060 189 , 40o] 288 [400] 305 13 35 [400] 53 [400] 406 |400| 548 080 792 901 [1000] 89 2 0 01 5004 40 95 97 148 227 43 335 404 591 674 [2000] 731 [10001 800 11 [10001 60 [400] 6159 254 79 484 612 [400] 28 753 91 832 67 <4 81 [400] 940 7012 117 94 [400] 301 38 436 38 [400! 526 90 602 30 [1000] 734 67 97 953 8023 [400] 44 148 [4001 70 419 71 86 596 711 813 98 9060 61 68 |2000| 126 [1000] 287 ( 400 ) 312 34 58 406 [1000] 28 517 5 5041 128 431 60 85 505 [400] 80 622 31 41 832 49 922 [4001 52 5 6032 52 4 0 0 i 205 74 349 [2000] 70 [400] 86 410 (30 00 ] 89 79 637 861 78 400] 57028 137 292 375 617 39 74 5 8005 [400] 36 72 77 80 110 268 3dl 676 80 797 893 929 59026 58 132 252 73 386 471 78 651 62 [400] 89 98 803 953 70 ____ 60081 [1000] 282 329 77 505 [400] 19 804 [1000] 87 971 6 1 043 109 208 400 | 324 62 73 583 62CH8 155 221 477 504 12 [1000] 60 87 612 22 43 77 738 98 805 915 6 3052 100 ( 2000) 15 270 [400 3‘J) 20 29 403 13 95 544 53 85 400 ] 625 42 63 [40Ö| 995 64102 30 55 [1000] 250 61 [1000] 384 463 [400] 785 [400] 890 942 56 ___ 65165 2i5 1000] 53 354 86 423 30 515 31 58 617 708 78 79 812 63 [400] 933 [400) 80 66^31 62 [400] 97 125 30 39 61 389 479 82 584 718 852 (100 0 6 7002 28 31 81 400 ] 164 83 400] 90 223 39 63 320 46 50 65(400 ] 67 79 83 [4001 457 79 524 28(400 ] 778 802 70 910 68037 111 54 [400] 90 240 80 411 48 517 [400] 78 733 69218 23 70 827 33 63 [10001 474 [400] 591 663 [400] 734 5o 70001 [400] 8 100 23 [1000] 13 421 59 73 86 99 606 77 81 [400 725 832 4 0 0 ] 74 7102) 94 104 251 64 83 324 72 497 516 605 57 (400 81 89 947 7 2033 181 400] 88 206 [4001 342 [4001 97 [400] 507 6ü 83 778 803 997 73187 236 ^400] 69 310 431 [400] 70 [400] 514 690 848 84 915 50 [2000] 74124 83 305 470 591 638 < 75043 75 81 196 276 397 740 7 6029 49 53 75 253 71 [400] 76 315 53 58 62 [1000] 439 56 87 767 888 949 64 7 7055 116 45 400 ] 867 75 463 511 601 37 827 55 78006 220 302 91 524 53 647 783 813 52 91 70043 335 51 808 14 31 901 80086 221 44 419 521 52 660 97 715 63 95 846 [1000] 81245 [4001 53 [400j 77 97 99 819 58 498 515 652 [10 00 ' 702 0 70 810 29 48 83 98 SOOi 918 820>9 306 24 [400] 84 94 98 [400] 99 433 525 [400] 46 100] 607 22 53 779 812 [400] 910 831 $9 146 [400] 240 90 96 98 447 526 7 7 626 62 85 706 23 834 43 9) 1400] 99 915 76 [400] 89 84050 185 547 4 00 ) 648 50 81 96 798 925 [400] 85146 203 80 322 70 441 528 89 6>1 841 50 957 86033 [400] 42 201 [400] 462 696 746 8 7065 229 329 58 466 80 524 78 612 82 [3000] 88 [400] 94 789 [400] 942 88044 210 »42 64 82 520 6)9 89103 233 58 73 1400] 350 60 447 74 529 79 90 617 26 43 801 39 974 90298 [400] 360 420 626 55 723 81 [400; 91072 25 70 207 80 685 wo 9 2028 04 76 77(4 00 ] 80 [400] 149(1000] 248 94 332 1 2 0 00] 49 52 74 422 542 656 820 22 44 [4001 933 9 3020 51 95 145 59 269 [400 451 4001 565 831 55 56 [400] 924 94037 [1000] 42 [400] 81 154 [2000] 269 413 71 81 658 95034 [400] 50 379 [4001 445 [400] 515 30 703 [400] 883 96000 113 263 308 29 64 65(400] 523 664 74 94 876(1000] 9h) 71 97061 169 272 85 4 0 0 4-54 572 632 9 8 213 49 80 4 27 87 ,2000] 906 44 99)23 68 [1000] 77 [400] 181 307 43 568 702 29 42 51 63 [2000] 840 89 93 900 615 27 65 896 10132 [1000] 254 394 463 544 46 74 [4001 739 (1000] 62 1102o 50 110 242 606 853 1 2023 [10001 57 [2000] 80 [2000] 187 336 CS r?2- [400; 76 681 [4001 863 13 )06 [4001 61 157 251 469 588 944 67 [4001 14004 43 57 90 243 49 65 [1000] 314 18 531 32 (1000J 95 643 899 908 37 15089 [400] 121 60 76 214 [400] 17 67 372 474 633 758 59 [1000] 16107 38 393 ,400] 618 604 [1000] 744 45 54 869 911 17070 [4001 135 44 [400] 99 242 50 [400] 320 [ 400] 566 690 885 1 8008 28 262 69 864 563 610 28 36 44 | 40 01 748 930 35 83 19103 50 88(30 00 ] 316 632(400] 89 77 617 34 754 [400] 78 __*__ 20018 602 801 9o0 73 85 [1000] 2 1 005 84 249 86 325 82 65 437 [400] 704 50 806 30 44 ( 4001 58 [400] 65 22095 [1000] 218 398(1000] 445 59 74 516 74 833 910 58 65 75 |400] 23231 863 437 511 6üö 1 22 51 838 51 95 998 24005 78(400] 276 83 416 60 519(400 ] 671 (400] 905 25009 47 107 [1000] >76 449 530 83 727 61 26121 297 354 98 475 643 738 827 961 27088 130 234 45 ' 4 00 1 69 344 67 70 71 424 73 689 [1000] 92 2 8147 67 262 307 552 649 796 800 978 2 9099 306 [2000] 95 [400 i o04 681 705 808 [1000] 74 [4001 911 [4"0] 89 (400) 30142 209 29 318 [ 1000 1 436 502 600 ( 20 00] 37 82 98 739 61 863 85 91 931 66 31003 |40Qi 95 186 200 ( 400) 45 374 439 1400 ] 67 [10001 531 |400] 57 [400] 93 97 643 807 929 3 2014 146 94 [400] 203 409 [400] 60 82 89 94 510 605 79 87 [4001 775 [10001 829 53 ( 4001 33033 43 81 371 617 [3000] 74 [2000] 34017 [400] 515 39 (1000 ] 610 76 89 91 842 95 935