Mr. 296 Zweites Blatt. 153. Jahrgang Donnerstag 17. Dezember 1803 Erschein täglich mV Ausnahme deS Sonntags. Di«. „Gießern. FamilienblaLter" werden dem »Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt. Der ^Hessische Landwirt" erscheint monatlich einmal. Verantwortlich für den allgemeinen Teil; P. Witiko; sür den Anzeigenteil: H. Beck. Rotationsdruck und Verlag der Brü h l'schen Unwersitätsdruckerei (Pietsch Erben), Dreßen. General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gießen. Ale Heutige Mrmmer umfaßt 12 Seiten. Gießen, den 15. Dezember 1903. Vetr.: Die Bedeckung der Stuten durch die Landgeflüts- beschäler pro 1904. Das GroßherzoBche Kreisamt Gießen an die Grohh. Bürgermeiftereteu des ÄretjeS. Soweit Sie mit der Erledigung unserer Verfügung vom 80. November l. Is. (Gießener Anzeiger Nr. 283) noch im Rückstände sind, werden Sie hieran mit Frist von 5 Tagen erinnert. I. V.: Tr. Wagner. Gießen, den 11. Dezember 1903. Betr.: Das Reichsgesetz vom 14. Mai 1879 über den Verkehr mit Nahrungsmitteln. Das Groscheyogliche Kreisamt Gießen an Großh. Polizeiamt Gießen und die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Unter Bezugnahme auf unser Ausschreiben vom 26. Februar 1886 (Anzeigeblatt Nr. 46) sehen wir der Einsendung der vorschriftsmäßigen Auszüge aus der von Ihnen zu führenden Tabelle über die im Jahre 1903 vorgenommenen Untersuchungen von Nahrungsmitteln und Gebrauchsgegenständen bis zum 15. Januar 1904 entgegen. Sie wollen in der Tabelle auch angeben, bei welcher Stelle (z. B. dem chemischen Untersuchungsamt für die Provinz Oberheffen) die betreffenden Untersuchungen stattgefunden haben. Die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden werden diesbezüglich auf unser Ausschreiben vom 26. März 1895 (Anzeiger Nr. 75), betr. Ausführung der Kontrolle von Nahrungs- und Genußmitteln und Gebrauchsgegenständen durch das chemische Untersuchungsamt sür die Provinz Oberheffen in dem Kreise Gießen, hingewiesen. I. V.: Dr. Wagner. parlamentarisches aus Kcffen. das Süten beginnen, taffen in der Schule. Sobald alterdruas dre ^eldarberten und aS VÜie« ballen, lassen die Leistungen m der Schule nach doch ist dies nicht allein bei den veromgten Kindern der Fall, sondern bei «allen Hütekrndertr, auch der den Eine neue Regier ungsv-or läge bringt den Entwurf eines Gesetzes, die Abänderung des Artikels 227 Absatz 1 des Polizeistrafgesetzes (Störung der Sonntagsfeier und des Gottesdienstes), in der Fassung des Gesetzes vorn 1. Juli 1892 betreffend. Danach soll fortan das Aushängen undAusstellenvonWaren durch die Kauft und Handelsleute und sonstigen Gewerbetreibenden an Sonn- urrd Festtagen während der für den Hauptaottesdien st bestinunten Zeit untersagt sein. In der Begründung heißt es u. war deren Gewalt, und auch sie blieb von Mißhandlungen nicht ver,chont. Rückwärrs gehend mußten bie Ober-Wollstädter Sangesbrüder bann jpüier den Ort verlassen uno hierbei entbrannte der Kampf von neuem. Tie wildesten Kriegsrufe der Barbaren durchhallten die Finsternis und schauerlich klang es in den Ohren: „Messer heraus!" „Ihr müßt sterben!" „Ich schneide Euch die Hälse ab!" Mit Steinen wurde geivorsen, mit Stöcken und Knütteln wurde ge,chlagen uno selbst ein Brecheisen spielt eine Rolle. Ter Peter Cuutz aus NieDer-Rosbach wurde mehrmals gestochen und blutige Kopse gab es in Fülle. — So endete der Festtag am 12. Juli... — Tie heurige Vernehmung der AngeUaaten und ber Zeugen dauerte den ganzen Taa mit emer Unterbrechung von zwei Stunden. Ern großer Teil ber Zeugen wurde Nicht ver- eibigt Als arn Abend die Veweisanfnahme geschlossen wurde, erklärte der Gerichtshof, daß die Verhandlung auf Donnerstag mittag 2 Uhr vertagt sei. Alsdann werden die Plaidoyers der Verteidig-er, sowie des Staatsanwalt- Vertreters stattfinden. Sicher ist, oaß die Haupiangetlagten einer empsindlick-en Bestrafung entgegensehen, da sie zumeist schon Borprasen haben. Aus die Urteilsv-erlündigung ist man sehr gespannt, denn politische Zwiftigteiten, von der letzten ReichsLägswahl herrühceno, sollen die eigentliche Ursache des „Sängerkrieges" gewesen sein. Icr ZSuhlürawüil von KurggräsenioSe vor vrr StralLammer. Gießen, 16. Dez. Tie Ereignisse, die am 16. Juni L I. aus Anlaß ber Reichstagswahl in Burggräfenrode (Kreis Friedberg) sich abspiellen, haben schon Des öfteren die öffentliche Meinung beschäftigt, unb finb — wie es bei einer politischen Affäre kaum anders zu erwarten ist — durch ber Paneien Haß und Gunst entstellt den Lesern politischer Tageszeitungen geschildert worden. Nach einer sehr eingehenden gerichtlichen Voruntersuchung hat nun die schöfsengericht- liche Verhandlung zu Friedberg sowie die gestrige Verhandlung vor der hiesigen Strafkammer die Sache insoweit geklärt, baß wenigstens über Veranlassung, Verlauf unb Umfang der am Abend nach, ber Wahl verübten gröblichen Ausschreitungen kaum ein Zweifel mehr besteht, wenngleich eine Anzahl Schuldiger dadurch ber verbleuten Be- lirafung entging, daß ihre Persönlichkeit infolge der bei Begehung der strafbaren Wandlungen herrschenden Dunkelheit nicht mehr festgestellt werden konnte, ober daß die durch ParteUeidenschast in weitgehendem Maße beeinflußten Zeugenaussagen unlösbare BÄderfprücl)e ergaben, infolge deren Freisprechung erfolgen mußte. Am Abend des 16. Juni L I. befanoen sich, in Burggräfenrode nach Beendigung der Reichstugswahl bie Anhänger der sozialdemokratischen Partei in ber Wirtschaft von Johannes Kohl, während bie Anhänger der national- liberalen Partei ihren Wahlsieg in der Wirtschaft von Philipp Dörr Witwe feierten. Der Wahlkampf war mit ungemeiner Erbitterung auf beiden Seiten geführt worden, und in jeder der genannten beiden Wirtschaften waren etwa 30 Mann anwesend, wohl sänrtliche Wcchlberechtigte Der ungefähr 500 Einwohner zählenden Gemeinde. Um 11 Uhr begaben sich die älteren Männer aus der Kohl- schen Wirtschaft nach Hause und gegen halb 11 Uhr verließ auch eine Reihe junger, noch nicht wahlberechtigter Leute bie Wirtschaft. Es mag kurz baraus gewesen sein, als an bie Fensterläden der Dörr Aschen Wirtschaft ge- jchlagen wurde und Schnrährufe wie Schmarotzer unb ähnliche Ausdrücke laut wurden. Gleichzeitig flogenRusiensteiire, Lattenstücke und ähnliche Wurfgeschosse in den Dörr scheu Hof. Darunter befand sich auch ein Zinkeimer, ber nachgewiesenermaßen aus der Kohl sck)en Wirtschaft mitgenommen worden war und zum Tragen der von einem Neubau mitgenommenen Russensteine gedient hatte. Auf Grund dieser Tatsachen stellte bas Gericht fest, dr.»ß die Ausschreitungen nicht nur nicht durch die nationaUiberalen Mitglieder des Kriegervereins Burggräfenrode hervorge- rufen, gescl-weige Denn im Voraus geplant worden sind, wie ein sozialDemokratischer Ag.tator bchaup.et h^t.e, sondern daß im GegenteU ber rüde Angriff ausging und mit Ueberlcgung ausgeführt wurde v.n politisch unreifen Parteigängern der Sozialb emokr a- tie. Durch diesen Angriff waren nun verschiedene Personen verletzt Nwioen, unter anderen ha.te der z. fällig im Torr scheu Hose sich befindende I. K. einen Stein an Den Kopf erhalten, wodurch eine blutende Verletzung entstand. Dieser Tat dringend verdächtig et.scheint der Angeklagte B D. Schon in der Kohl jcheu Wirtschaft Waren, wie in erster Instanz festgestellt wurde, die Worte gefallen, ,cher Fuchs K. muß heraus", uttd D. hat später sich brüstend gesagt: „Dem habe ich aber eine gegeben." Indessen konnte mit Rücksicht auf Die Tatsache, daß viel Personen geworfen hatten und auch mehrere verletzt wor- oeu waren, nicht als festgestellt angesehen werden, daß D. gerade den K. getroffen oder uuzwei,eihaft mit seiner Bemerkung gemeint habe. Als K. den Steinwurf erhielt, ries er sofort um Hil,e. Diese Hilferufe fielen auf einen durch die Aufregung ber Wahl gut vorbereiteten Boden unb etwa 20 bis 30 Personen waren sofort bereit, an Den sie verspottenden und augreifeuben G.gueru Vergeltung zu übeiL Mau zog vor. Die Kohl'sche Wirtschaft unb ging zu einem entschieden stärkeren Angriff über. Tie oenstertäden wurden zertrümmert unb bie Scheiben ein geschlagen. Die Eheleute Kohl haben in ber Voruucersuchung aus gesagt, daß sie die Täter nicht erkannt hätten; heule erklärten sie im Widerspruch h.erzu, daß sie den I. F. K. gesehen hatten, wie er eine Scheibe eingeschlagen habe, Dagegen bekundeten eure Anzahl anderer Zeugen, daß dieser erst spater getonunen jei und eine Laterne (wie er selbst §ugiebt; eingchchlagerr habe. Da I. F. K. auch Haupl- belastuugszeuge in einer gleichfalls heute anstehenden Verhandlung gegen den Ehemann Kohl wegen Maje,tätsbe- leibigung ist, so kann den wider,precherrden Bekundungen keinen zur Verurteilung ausreichenoen Glauben be.gemessen werden. Auch die Aus;age d.S Zeugen K. M., der bei dieser Gelegenheit sich, von K. körperlich mißhandelt glaubt, muß als ein Irrtum angesehen werden, da K. nachweislich erst später tarn. Nun nicht ^pmug, zog man vor die Wohnung der Eheleute St., eimr adel bcleumuiibeteu Famiue, weil mau in Deren beiden ältesten Söhnen wohl nicht mit Unrecht Die Urheber des Angriffs auf Die TiUr sche Wirtschaft vermutete. Tise erschnnen mit Sensen und Hacken bewaffnet; es kam zu einer Szene, unb es steht nur soviel fest, daß I. F. K. ber uye fr au ^t., Die sich ungemein wird gebärdete, mit einer Latte einen ^toß in den-Recken oerje^te, während ät. M. dem fast unbekleideten I. St. mit einem Stuhlbein, das er oci sich führte, einen Schlag auf Die Rückseite versetzte uno hierbei noch, of.euoar unoeubs.chägt. Die Ehefrau H. traf. Auch 91 SJJ1. war vorher durch einen Stein- wurs nicht unerheblich v.rle^.t worden, uno Der Tat überführt wird Der Soyn G. H., Der sich selbst seiner Tat mit Den Worten gerühmt hat: „Dem da neben (R. M. ist Nachbar) habe ich aber eins gegeben." Es sind aljo vier Ang.t^gce, gegen welche in der Berufungsinstanz verhandelt wurde. Tas ^Ergebnis war — wie wir bereits mck^eilten. Den obigen Fe,i.fteU.ungeu entsprechend, das folgende: 1. Ter Angeiru.gte I. F. K. wird wegen Sachbeschädigung zu einer Geldferase von 150 Mk. ev. 30 Tagen Gefängnis, sowie wegen Körperverletzung der Eh.s.aa St. zu einer Looche Gestmgnis verurteilt, äugen Körperoerletzung des K. M. Wird er freigesprochen. 2. Ter Augekiagre dc. M. wiro wegen Körperverletzung des I. St. zu zwei Wochen Gefängnis und wegen fahrlässiger Mrperverletzung der Ehefrau St. zu 50 Mk. Gcld-Ü strafe verurteilt. 3. Der Angeklagte G. St. Wirb wegen Körperverletzung des R. M. zu einer Woche Gefängnis verurteilt. 4. Der Angeklagte K. D. wirb mangels Beweises frei» gesprochen. Die Staatskasse trägt 1/4, bie drei Verurteilten 3/4 der nicht unerheblichen Koftem Gegen fünf weitere Angeklagte war das den einzelnen zu Geldftrafen von 30 bis 100 Mk. verurteilende Erkenntnis des Schöffengerichts inzwischen rechlAkräftig geworden. Ni'rmischles. * Leipzig, 16. Dez. Eine Ehetragöbie mit schlimmskemAusgang hat sich heute nacht in der Sternwartenstraße abgespielt. Die 31 Jahre alte Fran des Schneiders Nowack betrog ihren Gatten, und als dieser Sie Ueberzeugung davon gewonnen hatte, schoß er die Frau nieder und verletzte sich durch Revolverschüsse so schwer, daß an seinem Auskommen gezweifelt werden muß. Die 11jährige Tochter der Eheleute, welche bei Verwandten übernachtet hatte, fand heute früh bei der Heimkehr die Mutter tot und den Vater nur noch schwach röchelnd vor. • K0nstanz, 16. Dez. Oberstleutnant Malachow ski, Journalist und Militärschriftsteller, ist im Krankenhaus plötzlich gestorben. Hier umlaufende, bisher unbe* Itätigte Gerüchte sprechen von einem Duell ober Selbstmord. (Jrkf. Zig.) * Marseille, 16. Dez. Heute morgen fand an Bord des italienischen Dreimasters „San Leonardo", der mit einer Petroleumladung von Philadelphia hier angekommen ist, eine heftige Explosion statt. Das Schiff wurde ein Raub der Flammen. Zwei Matrosen wurden verletzt, vier werden vermißt. Tas Feuer ergriff auch etwa 30 auf dem Quai stehende Güterwagen, fowie einen mit Caleium- karbid beladenen Schooner. Alle Behörden sind zur Stelle. Durch die Liifterschütterung wurden mehrere Personen zu Boden geworfen und verletzt. Man fürchtet, daß der mit Caleiumkarbid beladene Schooner, der ebenfalls in Brand geriet, beim Sinken in die Lust fliegen wird. Die Vertreter ber Behörben, die sich an der Unglücksstätte eingefunben hatten, zogen sich hinter die brennenden Güterwagen zurück. Die Feuerwehr ist der Gefahr gegenüber machtlos unb verhält sich untätig. Die Polizei ließ die Quais räumen, obgleich sich die Gefahr infolge des eingetretenen Südostwindes verminderte. Der Schuppen der Handelskammer geriet ebenfalls in Brand, doch wurde das Feuer bald gelöscht. * Toulon, 16. Dez. An Bord des Unterseebootes „Perle" ereignete sich gestern abend bei einer Versuchsfahrt ein Unfall. Man hatte vergessen, eine Luke zu schließen. Daher drang Wasser in eine Abteilung des Bootes ein, in der sich ein Ingenieur befand. Die „Perle" wirb sich einer Reparatur unterziehen müssen. * Rom, 16. Dez. Bei einer Automobilfahrt des Königs mit seinem Adjutanten nach Eastel Porciono explodierte der Benzin-Behälter des Automobils. Der König und sein Begleiter blieben jedoch unverletzt und konnten wohlbehalten nach Rom zurückkehren. • Innsbruck, 16. Dez. Das Villgraten-Tal wird von heftigen Schneestürmen heimgesucht. Große Schneemassen verhindern den Verkehr. Zahlreiche Arbeiter sind auf- geboten, um die Straßen frei zu halten. Viele Beivohner wagen sich nicht aus den Häusern. Der Schnee liegt über drei Meter hoch. * Rio de Janeiro, 16. Dez. In der letzten Woche sind 21 Personen an der Pest gestorben und 25 an ber Pest erkrankt. Jrn ganzen sinb 74 Fälle zu verzeichnen. * Zur Rettung der englischen Königin aus Lebensgefahr. Die letzten Einzelheiten, bie über das Feuer in Sandringham bekannt werden, dem die Königin Alexandra beinahe zum Opfer gefallen wäre, 51 ,/n einerseits, daß die Gefahr, m der die Königin schwebte, größer war, als man nach den ersten Berichten annehmen konnte; man muß die Rettung der Königin als Wunder bezeichnen. Die Königin hat unter den Folgen des Schreckens außerordentlich gelitten und soll sehr nervös geworden sein. Zweitens haben die eingehenderen Untersuchungen festgestellt, daß das Feuer einer unbegreiflichen Nachlässigkeit der Arbeiter zuzuschreiben ist, die Aenderungen im Schlosse vorzunehmen haben. Es hat sich darum gehandelt, einen neuen Kamin anzulegen, und zu diesem Zwecke hatte ein Architekt angeordnet, daß ein Balken fortgenommen und durch eine Schiene ersetzt werden solle. Alan hat nun die Schiene angebracht und den Balken auch auf die notwendige Länge abgesägt, aber dann vergessen, das abgesägte Stück wegzunehmen. Dieses ist dann in Brand geraten. Als Miß Knollys aufwachte, war ihr Zimmer ganz voll schwarzen Rauches, sodaß sie das elektrische Licht kaum sehen konnte, das dicht über ihrem Bette angebracht ist. Sie lief sofort in das Zimmer der Königin und ließ in der Eile die Tür ihres Zimmers auf, wodurch die Glut in Holz und Teppichen zu einer gewaltigen Flamme entfacht wurde. Das Schlafzimmer der Königin war auch schon voll Rauch und die Königin selbst schon beinahe halb betäubt, so daß Miß Knollys große Schwierigkeiten hatte, sie aufzurichten unb aus bem Zimmer zu bringen. Während dieser Bemühungen seitens der Hofdame war bie Tür des Zimmers ebenfalls offen geblieben und der Zug entfachte auch hier sofort eine gewaltige Flamme, so daß die beiden Damen nur mit knapper Rot entkommen konnten. Sogleich nachdem sie das Zimmer verlassen hatten, stürzte die Decke cm und mit derselben stürzten große Stengen Filz und Teppiche aus LUß Knollys Zimmer herunter, alles hell brennend. * Der fatsche Cisterzienser. Den als Almanach intereffanter Rechlsfälle bei C. K. Hirschfeld in Leipzig neu erscheinenden „Pitaoal der Gegenwart, herausgegeben von Dr. Frank (Tübingen), Tr. Rösch (Hamburg) und Dr. Schmidt (Oberstaatsanwalt in Mainz) haben wir bereits kurz erwähnt. Das erste Heft brachte u. a. die Schilderung eines falschen Cistercien ers als internationalen Schwin dlers, des Holländers Adrian Gorder. Mehr als 25 Jahre unftät umherziehend, ohne jede Beschäftigung und redlichen Erwerb, hat dieser Verbrecher als Landstreicher im gestohlenen OrdenS- gewanbe drei Weltteile durchzogen, um m ber Rolle eines katholiichen Priesters und 'Mönchs, ja selbst zeitweise mit bischöflichen Abzeichen angetan, bie Wohltätigkeit von Geist- lichcn unb Nichtgeistlichen auszubeuten, Klöster unb Stifte in ‘^er unbc, al roirb von 'ße Schnee- er sind Ms- ir ^erootyxtt ee liegt über ilsahrt deS lorciono ex- mobilS. Der und konnten nb °n Bord W, bct (I routbe Cin W «i-r ■‘"’n 30 attt j*1* ° Stelle, dkchnen zu M der mit t in Brand Vertreter kingejunden ^gen zurück. Os und ver- äunien, ob» ModroinbeS geriet eben» 'scht. :Uebooteä Versuchsfahrt zu schließen, otes em, in ird sich einer & .frei- teilten y&« cniW,en tWC" her»» a!5 •rf letzten Woche 25 an der zeichnen, inigin aus )ie über das )em die Koni- IM« einer» neble, griM )inen tonnte er bezechen, eckens ochr- . sein. Zwei- S1« »tii ^6krn. b« sbl[l« di- - Ulp Cv T- 4. •“‘"otinbten bie 7°>nd 60t n";/,r.»dh"L s I-li-h' 1 er6-611 11,8 „[röt «w* >« “"'Irl I)«1 i(" „ (Seil1* jy** I M Arbeite: oorzunehmen uen Ramin litett ange- eine Schiene angebracht e abgesagt, .gzunehinen. Dollys auf- äches, sodaß dicht über >aS 3imnier .§ Zimmers u einer fle* jz'unmer der nigin noUi)§ g-°°i dem Z»-r .n§ ber y0!“ jtn g-blicb-n Htiui>«rdlUsftMlc»M.L»»öm«M WeihnachLs-Ausstellung der Handarbeiten findet statt am Samstag den 19. und am Sonntag den 20. Dezember, von vormittags H bis abends 8 Uhr, und ist jederniann, insbesondere die Allein und Angehörigen der Schülerinnen, zum Besuche freundlichst eingetaden. 9363 Giessen, Schulstrasse 6. 9360 Wegen Ausgabe unseres IckllgWsts gewähren wir bis zum 1. Januar auf unsere Originalpreise einen Rabatt von 100/o. Wir empfehlen ganz besonders zum Weihnachtsfeste unsere vorzüglichen liiosel- und Rheinweine sowie alle Sorten Südweiue und für Sylvester alle Sorten Punsch, feine Liköre, Kognak etc. sowie deutschen und franz. Rotwein. ML Laufersweiler* L Co» Grösstes Lager am Platze. 9323 । Ernst Bloedner Teppich-Spezi al-Geschält ^Seltersweg, Ecke Plockstrasse. Teleph. 367 9370 Hauptgeschäft: 27 Bahnhofstraße 27. Als schönes und praktisches Fest-Geschenk repräsentiert sich ein hochfein ausgestatteter Weihnachts-Präsentkorb grofie Auswahl in allen Preislagen. Biskuit-Dosen, feinstes Frucht-Dessert ff. Dessert-Marmelade (Pfirsiche, Orangen und gemischte Früchte). Machtvoll' dclioriene Hoe Dosen hochfeine Chocoiaden Suchard, Gala-Peter, Sprengel Hohenzotlern- und Fugend - Chocolade in elcgaiuec Aufmachung und prima Qualität. Aich., Kl. md Ätiit olliiih., nnh irntldjt fifcörr Deutscher und sranzös. Kognak Cigarren und Cigaretten prachtvolle Weihuachts-Präsentpackuugcn X 1.20, 1.60, 2.50, 2.80, 3.— bis zu 10.- Gebrüder Berdux odibudi rohes WiUkommenffes Weihnodifsgeichenkl Zum Husnahmeprels von nur 3 mark ff aff 7.50 IHfc. liefern wir den Abonnenten des Eichener Anzeigers Mathilde Ehrhardts för den einfachen, bürgerlichen und den feineren Cifch. 784 Seifen fiexikonformaf. Frei ins Baus geliefert 3.10 IHK. Ueber 1000 311uifrationen. Durch die Poff bezogen 3.40 Ulk. eleganter, iolider Ganzleinen-Prachfband. Ueber 2000 erprobte und bewährte Rezepte. Perlag des Sicherer Anzeigers. zu billigen Preisen. 9250 jeder Art. 9126 C. Röhr & Co. Adam Hess, Sattler WurKLstcuße 14. Für Weihnachten empfehle Schulranzen für Knaben u. Mädchen von den billigsten bis zu 9 Mk. das Stück; Hosenträger, Zigarren-Ctuis,Porte- mounaics, Herren- u. Tamen- taschcn, Patentsäckc, Noten- Mappen, Reise- u. Touristeu- tascheu, alles in großer Auswahl Unterzeuge Normaihemden Hautjacken Unterbalnkleider die schönsten Fest-Geschenke 9387 und sind in Gießen im Preise von Mk. 75g— an gegen Raten (Cassa 10% Rabatt) zu haben bei der 5 Schalstraßr 5. Inh.: G. Kam es. erstklassigen Fabrikats übertreffen alle ausländischen m Konstruktion und Dauer. erstklassigen Fabrikats sind durch Schönheit und Eleganz allen ausländischen überlegen, erstklassigen Fabrikats können wegen Zoll- und Frachterspar-- nis ain preiswürdigsten verkauft werden. MW Wnillslhim bilden MW Nilhmschinen Jelltsche NilhmMillkli MW WlmWm DMe WmHim ' ’ ’ ’ 7 und Stickarbeiten, wie der Berliner Wettbewerb bewiesen. Deutschen WHmaschinen-Kescllschast 12 Lteinstraße 12. 8988 76. X Weihnachtsgeschenken Y geeignet fertigt gut und u l billigst an, sowie allo sonstigen Haararbeiten! B. Tichy, Seltersweg 43. Jedem ähnlichen Produkt vorznziehen sind rttröm’8 Würze u. lulAlHEl! Snppen-Würfel. Jeder Hauslrau angelegcntlichst empfohlen von Oarl Seibel, Frankfurterstrasse steifung des Satzes für tägliches Geld in erster Linie dadurch hervorgerufen, daß die Hypothekenbanken einen Teil der ausgeliel)enerr Gelder kündigten, um die Nüttel für die Pfandbriefzinsen zur Hand zu haben. Dies halte zur Folge, daß auch der Privatdiskont sich versteifte. Wir haben die Erscheinung angekündigt und heben nur hervor, daß derselben eure allzu große Bedeutung nicht belzumeiien ist, ein Nachlassen der Spekulation zu der Effektenbörse ist jedoch zu Jahresschluß zu erwarten; es ist dies um die Jahreswende so üblich. r _ . . Kaiserslautern, 15. Dez. In Höchstem ist KommerzlenrM Frhr. Max v. Gienanth, Besitzer des Eisenwerkes Höchstem, nach längerem Leiden im Alter von 54 Jahren gestorben. Märkte. Limburg a. d. L., 16. Dezember. Fruchtmarkt. Durchschnittspreise pr. Malter. Roter Weizen 13.44 Alk., altes Korn 9.80 Ntk., neues Korn 00.00 Mk., Gerste 8.91 Alk., Haier 6.03 2JIL, Haier alter 0.00 All., Erbsen 0.00 Mk., Kartoffeln 0.00 Alk. großer Zahl brandschatzend. Ohne je Priesier gewesen zu sein, ohne Bilduiig hat der Schwindler, allein gestützt auf seine Vertrautheit mit den äußeren Einrichtungen der katholischen Kirche, zumal in Bezug auf das Messelesen und die damit verbundenen Einnahmen, vertraut insbesondere auch mit den Gewohnheiten der Priester und den äußeren kirchlichen Gebräuchen viele Jahre lang an vielen Orlen Seelsorge geübt, gepredigt, Beichte gehört, Sakramente gespendet und geradezu unzählige Male Blesse gelesen, um seinen leeren Beutel mit Meßgeldern zu füllen. Der Mainzer Ober- staatsanwalt Dr. Schmidt, der hier den Rechtsfall der Oeffenllichkeit unterbreitet, giebt auch viele und eingehende Belehrungen über lanomschcs Recht und römisch-katholische Priestergebräuche. Handel und Verkehr. Rolkswirtschatt. Gelsenkirchener Bergwerksgcsellschaft. Woli's Büreau besiätigl nun, dag es der Geilenkirchener igwerlsgesellschast mit dem Ankauf der Vereinigten Hamburg e Franziska ernst ist. Sie bietet 3.600,000 Mk. in Aliieii ihrer Gesellschaft und außerdem eine Million All. in baar. Demjenigen Gewerken, welcher diese Zuteilung von Aktien der Gelsenkirchener Gesellschaft nicht fonue* wert, wird der Betrag von 7000 Alk. in baar zur Verfügung gestellt. Deutsche Anleihen. Tie 3proz. inländischen Anleihen sind gegenwärtig sehr geweht. Per ultinio Januar tonnten dieselben 81: 4 anziehen. Es gehen neuerdings Gerüchte um, daß die in der Vorbereitung bec]rifiene Novelle für das Reichsstempelabgabengesetz die Iln'.sütze in inländischen Anleiheii steuerfrei lassen soll. Kleine Finnnzchronik. Bei der Aktiengesellschaft für Hoch - und Tiefbau in Frankfurt a. All rechnet man aus 4 Proz. gegen vorjährige 2 Proz. — Der Aussichtsrat der Maschinen» und Armaturenfabrik oovnu H. Breuer in H ö ch st berichtet, daß der Umsatz im lausenden Jahr sich nm 500 000 Alk. vermehrt hat. Tie Preise lassen aber immer noch zu wünschen übrig. Ob die Gesellschaft eine Tividende zahlen kann, ist fraglich. Die Deutsche Bank im Oclgebiet. Die Deutsche Bank hat in Wietze (Kreis Gelle) lurzlich drei Erdölwerke für einen beträchtlichen Preis erworben. Neuestens ist nun bekannt geworden, dag die Bank einen noch größeren Abschluß gemacht hat, indem sie das Werk der Hamburg-Geller Erdölwerke G. nu b. H. nut allen Gerechtsamen kaufte und zwar für eine Summe von weit über eine Million Mark. Letzteres Werk halte bereits sehr gute Bohrversuche zu verzeichnen. Auch die letzte Bohrung soll einen sehr guten Erfolg geben. — Erneuerung des Kohlensyudikates. Was schon seit einiger Zeit befürchtet, aber nicht offen ausgesprochen wurde, scheint sich nun zu bewahrheiten: Ter Fortbestand des Kohlensyndikates ist nicht gesichert, sondern steht wieder einmal sehr in Frage. Tie Gute Hossnungshüile hat an das Syndital unerfüllbare Forderungen gestellt und scheint daraus beharren zu wollen. Tie „K. Z." meint, es sei unerklärlich, daß gerade die Gute Hoffnungshülle die Gefahr herauibeschworen habe, da doch sonst die Leiter dieser Unternehmung bewiesen hätten, daß sie große wirlschasttiche Einsicht besitzen. Das Blatt, das, wenn es das Kohlenfpndikat in Gefahr sieht, immer mit grobem Geschütz ausgeiahren kommt, schließt einen diesbezüglichen Artikel: „Tie ungeheure Verantwortung für das Scheuern des für unser ganzes' Wirtschaftsleben so außerordentlich wichtigen Kohlensyndilals fällt uunmehr mit voller Wucht einzig und allein auf die Schullern der Leitung der Gute Hoffnungshülle und es muß sich noch vor Jahresschluß zeigen, ob sie diese Verantwortung wirklich tragen will." — Geldversteifuug. Nachdem sich bis zum Schlüße der vergangenen Woche der Geldstand durchaus flüstig gehalten hat, ist nimmehr die längst avisierte Geldversteifung eingetrelen. Als Ursache dafür wird die Bereitstellung von Geldern zu den jetzt erfolgenden Auszahlungen bezeichnet. Temgemäß wurde die Ver° Frisch eiDgelrollen: Siimdiehe Delikatessen liir das Weilinachtslest Carl Sci.xwaab, Hofdelikatessengeschäft Telephon 265. fil8l Seltersweg 23. t>tr wird aus dem Weihnachtsmarkle ein Artikel an- getroffen, der für Herr und Dame so passend ist, wie Toerlng's 'Wcihnachts-CartouS. Diese Gartons enthalten 3 Stück der „besten eene der Welt", sind elegant ansgeslatlet und der Wirkung wegen, welche die Seite aut Haut und Teint ausübt, em sehr willkommenes Geschenk. Wir machen Alle, die gute und nützliche Eiilläilfe machen wollen, auf diese praktische Weihnachts- Beigabe auinierkjam. Doerings Seifen-Garlons sind überall ohne Preiserhöhung erhältlich. 2301 Bekanntmachung. Freitag den 18. Dezember 1903 bormurugs werden h Hofe des Burgermelstereigeväudes Christbänmcheu zum Prei,. von 10 bis 50 Pfennigen das Stück, so lange der Vorrat reicht, abgegeben. Gießen, den 16. Dezember 1903. 9362 n. c. meisteret Gießen. Mecum. ' 1.,, i i i W l 1 ■1 eppiche M sind stets willkommene und praktische Weihnachts-Geschenke. Die grösste Auswahl in modernen, aparten Sachen aller Preislagen bietet das Spezial-Geschäft von Marktplatz 1. r I Marktplatz 7. 9379 Petroleumlampen. Gaslampen. Elektrische Lampen. Petroleumheisöfen- Kirchstrasse 2. Kirchstrasse 2. Moderne Rahmen. Spiegel und Kunstblätter. Malvorlagen neu eingetroffen. 893; 0) 8 j' Wohnuugs W . HEn- richtaugeu A. nur gute Qualitäten, I Griitiebauin | 9201 Knhuhofjlr. 45. 9 0 ■ a S CD CO 50 100 [8635] Ailrigke 2.—, 2.50, 3.— 2.80, 3.50, 4.— für ZLööck und ausgiebiger Chinesischer Thee Crg. Pftctet a.fr kg zu 50. 65.80.Pf Ludwig Steinhäuser, Teleph.346. [8655] Neuenbäuel?. o) a i Empfehle hochfeine Tafelbirm nnii Lafelhfcl Drangen und Zitronen, außerdem Spinnt u. Keldfalat, jeden Morgen frifch eintreffend. [06112 J. Klingelhöfer, Weuergaff» s Spezialität: Echte Goldrahmen Kür Weihnachten empfehle als besonders preiswürdig nm zu räumen: zurückgesetzte Teppiche in nur besten Qualitäten und hübschen Tlufmachungen zu haben in dem bekannten 9320 Zigarreugeschäst von Richard Buch acker Neuen Baue 11. Das«Pianola vor einem Flügel bezw. Planlno, mit welchem es nur lose In Berührung steht, ist ein Apparat, der unter der Band eines muslk- verständigen Laien jede Klaolerkomposltlon individuell aufgefasst bei fabelhaft einfacher Bandhabung in feder Weise künstlerisch vollendet zu Gehör bringt. Das Pianola wird auch gebraucht von Künstlern wie Paderewskl, Sauer, Rosenthal usw. Dio Vorführung geschieht Jederzeit be- reltwllllgst ohne Kaufzwang. Kataloge stehen zur Verlügung. Preis Ulk. 1200. W1LH. RUDOLPH Seltersweg 91 • Glessen • Seltersweg 91 Filiale Marburg a./lt eilsabethstr. 4. Tlhsnjk Uztze liefert als Spezialität preiswert 8119>W.Karubach,Kanzleiberg9. Pchmer frifch geschlachtet u. bratfertig hergerichtet, versendet franko gegen Nachnahme ver Pfd. 60—70 Pfg. 8047] Frau Babette Meyer, Waljau. starker todjiiiirjtkftl Nr. 25—26 3 jK, 27—30 8.30 jo lange Vorrat reicht. Franz Renmeier, Sonnenstr. 20-22. 77Cfl Täglich *W Lkhllhell]tev.BllckWe jeden Donnerstag und Freitag m guter Eispackung lebendfrische Schellfische, Cablian, Zander, Rotzungen, Schollen usw. in jeder Preislage. 8812 Gießener Aischhaus. M. Simon, Asterweg. zurirckgc»ctzte portiere« in Plüsch und Tuch, zurückgesetzte Möbelbezüge zurückgesetzte Tischdecken bessere Teppich« und Läufer-Neste einzelne wollene portieren-Shcrwls 1,10 Mtr. breit, 3,50 Mtr. lastg sich vorzüglich zu Fenstermänteln eignend per Stück Mk. 2.— bis Mk. 5.— Srast Bloedner Spezial-Teppich-Geschäft Ecke Scltcrsweg und Plockstraße. Telephon 367. Morgen, Freitag, trifft aus dem Braudplatz an der alten Kaserne eine Sendung 06146 Wer WWme ein. I. Ferber, Dienstmann. Moskopfs Trauben-Senf mit der Traube Bester Rheinischer Tafelsenf. Gläser zu 20, 25, 30, 40, 50 und 60 Pfg. in besseren Kolonialwaren- und Delikatess-Gesehäften. 871 Th. Moskopi, Fahr (Rheinld.) c3 u ua 's c schönste Weihnachts- Q Geschenk für einen fff Herrn??????????? v G s NiLWiWmi! 25 Stück Mk. 1.—, 1.25, 1.50 usw. Carl Ludwig Lull) Vergolderei und. Bildereinrahmungs - Geschäft Wilh.Kohleraani Neustadt 12 empfiehlt in großer Auswahl'. Wäschbütten Waschkörbe Waschseile LMiM iifiü Matten zu billigen Preisen.9293 ^Herren- | | ' Wäsche 8 D Faltcnhemden, Äragcu BI und Manschetten. ■ Vorzug!. Qualitäten. [9126 I 10. Röhr & Co. j Vorzügliches 711? neues Sauerkraut neue Hellerimsen Echte Frankfurter Würstchen frisch eingetroffen bei H. E. lughardt Inhaber: AugUSt Wallenfels Marktplatz 15. Telephon 890. Schellfische lebendfrisch in Eispackung, treffen heute ein bei 7582 Georg Wallenfels Marktplatz 21. Telephon 46. uuo Triumph ■ Kkappsessek in geschmackvollster Ausführung zu äußerst billigen Preisen. [9281 Stuhlschreiuerei von P. Henkel Sonnenstraße 14. Vcrll - LchttVpes zu 75 Pfg., 1.20, 1.80, 2.50, 3.50, 5.—, 7.—, 10.- Mk. Ball-Boas Giessen Damen AnterröcKe zu Mk. L75, 2.50, 3.75, 5 — 6.50, 8.- 10.-, 15.- Mk. Anstands-Röcke Neuheiten in Srltersrvcg 20. Scttersweg 20. öameo» Wessen und 9382 wiltita EisttpeS lai Aßers Kopf-Shawls. MiLgLie- des großen Einßauf-'Deröan^es in Berkin. - Jäckchen äußerst kleidsam und chic. Jabots und Schleifen.