Dienstag 17. Mürz 1903 153. Jahrgang Zweites Blatt. iinigst- 3>U hrutige Mmmn umfaßt 10 Sritn». Ulet- entschlossen sich ikhiedcnce. tlbrrfi« Kh tepddxn; enirtgn Wiehe». ^rrnlprtd>anfd)lii6 ’M« 61 “tiufirau gesuchi. 2271 , ^teinitrafee 19, J1‘ Fze Aeuersgefaör im Daimttädter Kosthes an eine Seite des Herrengartens stoßt und zu welchem man auch durch eine kleine Baumallee gchcn mußte. Kellerartig, aewölbeartig gähnte den Gast das Vestibül an, woselbst sich die Billetschalter befanden, aber das Innere war freundlich, licht und komfortabel. Die Töne Weiß, Grün und Gold herrschten vor. Die breiten grünen Peluchesessel, die im Sperrsitz und in der ersten Rangloge standen, findet man in dieser Weite und Bequemlichkeit jetzt wohl in keinem Theater mehr. Tenn gerade für die Anlage der Sitze ist Raumersparnis meist der ausschlaggebende Gesichtspunkt geioorden. Es ist die Rede, da st das außer Dienst gefetzte Jnterimsthealer wieder feine Pforten öffnen soll, falls der Neubau in Angriff genommen wird. Es faßt aber immerhin 300 Personen weniger als da. gegenwärtige Haus. Und bei der Zuiiahme der Bevölkerung, bei dem starken Kontigent, welches die Studenten der Technischen Hochschule zu dem Theaterbesuch stellen, wurde dies immer einen starken pekuniären Ausfall nach sich ziehen, der aber schon in den nächsten Jahren gebracht werden kann. Tenn, abgesehen von allen Auer- gesahrsmöglich ketten, ist es Tatsache, hast der Zus^auer- raum den Ansprüchen nicht mehr genügt Wenn grin" oder „Tannhäuser" an Sonntagen angesetzt sind, ist der Zudrang zu den Kassen enorm, und immer müssen ganze Scharen weggeschickt werden. Tie Zahl der Freikarten ist in den letzten Jahren aufs äußerste betchränkt worden. Als das Neue Haus", über welch.m jetzt das Damoklesfchwert hängt, im Jahre 1879 feierlich eröffnet, beschrieben uni) beweihräuchert wurde, priesen eine Massefeder fertig er keute die gewohnt siiid, aus ^totizen, deren krttifche una sie sich schenken, einen „Stimmungsartikel" zu fahrt» rieten die Herrlichkeit des neuen Musentempels und vor allem' das Praktische in seinen neuen Einrichtungen. 2,as Niidlikum war freilich schon damals anderer Meinung, a-ie Frfte Stoqe erging fitb über die Weißen, blendenden ".rcppeiL deren Swscn -ich so wenig von einander abhoben, daß auch Leuten, die sich tresslicher Augen er,reuten, gar letcht ein Audgleiten oder Abstürzen passieren I^nnw In vierzchn ^aaeu kckuif man Abh.lse und markierte durch breite schwarze Ettei en die -tuseu Die zweite Klage richtete sich gegen den llmstaud, daß Bon einigen Plätzen im ymi|e ab^lut niAt' zu sehen waren; sie waren richtig verbaut Mau Mte ebeuialld ä&uti>el - und verkau,te diese Pierler. vtätze nicht mehr- Jetzt sreilich. m letzter Zeit, ap die B riachsrage nicht bcsriedigt werden kannte, c . . Elektrotechnik! Als das neue Licht »um ersten Male Bühne und Zu- chauerraum erhellen sollte, war eine Festvorstellung be- ohlen aus Anlaß des Geburtstages Großherzogs Ludwig des Vierten. Man batte Verdis „Aida" einstudiert. Die Direkiion Münzer leitete damals den Musentempel. Aber die elektrische Beleuchtung, die auf der Generalprobe so tadellos funktioniert hatte, versagte am 11. September. In tiefer Dunkelheit lag der Zuschauerraum. Als der Großherzog zur festgesetzten Zeit in seiner Hofloge erschien, tonnte er nicht mit den üblichen Hochs empfangen werden, sondern mußte wohl an 20 Minuten im Nebensalon warten, bevor die Beleuchtungsgeschichte in Ordnung kam. Wegen der vorgerückten Zeit sah man sich dann genötigt, die große Szene der „Amneris" im letzten Akt zu streichen. Ein ahnlick)er Zwischenfall hat sich hier nie wieder ereignet. Kein Unfall ist seit einer langen Reihe von Jahren zu verzeichnen, was aber nicht gehindert hat, daß ernste Männer, die bei „ausverkauftem Hause" zum ersten Male das Theater betraten, den Kops schüttelten über diese „Mausefalle". Am schlimmsten sind, bei (Eintritt ernstlicher Gefahr, die Sperrsitzleute dran. Im Sperrsitz fehlt der mittlere Durchgang; die Garderoben und Gänge sind unverantwortlich enge, und auch bei ganz normalen Verhältnissen entleert sich der Raum sehr langsam. Am Sonntag, gestern, gings ja noch gnädig ab, aber schließlich doch nur deshalb, weil eine ernste Gefahr wirklich nicht vorhanden war. Denn das Publikum, die große Masse, gleicht in allen solchen Fällen einem Volk Hühner, in das der Habicht stöstt. Die Wenigen, welche den Kops hoch und das Herz kühl behalten, tonnen nur beschränkt der Situation gebieten. Tas zeigte sich auch hier am Sonntagabend. Tadellos funktioniert der eiserne Dorhang; prompt und unauffällig waltet hinter den Kulissen bie Feuerwehr, tadellos benahmen sich die auf b.r Szene beschäftigten Sängerinnen, und der Zuschauerraum wurde sofort hell. Aber es dauerte doch einige Minuten, ehe Generaldirektor Werner sich Gehör verschaffen und das Publikum, welches weniger durch den Anblick von Flammen als durch den aufsteigenden Brandgeruch erschreckt war, versichern tonnte, daß kein Grund zum Fortgehen vorläge, daß jede Gefahr beseitigt und die Vorstellung chren Verlauf 'nahmen würde. Die Meisten kehrten denn auch auf ihre Plätze zurück. Geistesgegemvarl und StaUblütig» feit find in solchen Fällen die besten Bundesgenossen. Herrn Werner standen sie schon einmal bei ähnlicher Gelegen» heit zur Seite. Das war an einem Maientag im Festspiel- [jaufe zu Wo rrns, als er das Spiel „Die heilige Elisabeth" von Henzen leitete, uni) Plötzlich auch Brandgeruch und leicht aufsteigender Rauch die Gemüter heftig beunruhigte. Der Umstand, daß die Schauspieler ihren Posten auf der Bühne bereiten und beruhigend ins Parterre hineinsprachen, verhinderte jede Panik. Aber der Anblick der vielen Ausgänge, die als Radien den Zuschauerraum durchlaufen, läßt in Worms keine Feuersurcht auftommen. Selbst wenn die ganze Bühne in Flammen stünde, tonnte man dort noch im Promenadenschritt das Haus verlassen. Bei uns dürfte sich das wohl anders gestalten. Es ist schon gar nicht auszudenken, welches Antlitz die Situation gewonnen hätte, wenn sich das Vorkommnis am Sonntag, am Abend einer Schüler- und VolkSvorstellung, ereignet hätte, zu welchem auch Leute von der Bergstraße hier ankommen, Menschen, die sehr wenig mit den baulichen Verhältnissen eines Theaters Bescheid wissen und sich stets schwer zurecht sinden. Oder, wenn der Ruf .Feuer* in eine Lindervorstellung hineingefallen wäre, wo die Plätze doppelt, ja mitunter dreifach besetzt sindl Denn, obwohl es ausdrücklich auf dem Zettel zu lesen steht, daß eine erwachsene Person mit einem Kinde einen Platz benutzen darf, geschieht es doch f en taffen. Tie beiden Referenten Friedcberg und Graes schlagen solgende Resolution zur Annahme vor: „Die 'Jtooelle der Regierung zum Kranke nverficherungs- gefetz sieht einige Erhöhungen der Leistungen an die Ber- lieferten vor, deren Kostendeckung aber unter Vernachlässigung aller anderen Wege (Zentralisation, Beseitigung der Lasten für die Unfalioerftcherung, Reichszuschuß, Errichtung eigener Apotheken usw.) lediglich den Versicherten und deren Arbeitgebern aufgebürbet ist. Da ferner der größte Teil der berechtigten, dringlichen, der Regierung so oft unterbreiteten Forderungen der Krankenkassen Deutschlands völlig unberücksichtigt geblieben ist, und da die geringen Verbesserungen mit einer wesentlichen Einschränkung und Beeinträchtigung der Selbstverwaltung, dieses Grund» Pfeilers bei gedeihlichen Entwickelung des ^ranteiwer- ftcherungswesens, erlauft werden sollen, erklärt der am 15. uno 16. Alärz in Berlin tagende Kongreß der Kranken- kassen Deutschlands diese Vorlage der Regierung sür unannehmbar." Tie Debatte über die Resolution nahm einen sehr ftür- mischen Verlaus. Zu der Resolution wird folgender Zusatz beantragt: „Wenn die aus Beschränkung ber Selb ft- vkrwaliung gerichteten Bestimmungen nicht aeftrichen werden, lehnt der Kongreß die Vorlage ab." (Lebh. Zustimmung.) -eie Resolution wird mit diesem Zusatz nahezu einstimmig angenommen. Anwesend lind 1128 Delegierte, welche 1100 Kassen mit 4 757678 Mitgliedern vertreten. _ Ter nächste Punkt betrifft die t e l l u n g n a h m e zu den Eingaben der Aerzte schäft an den BundeSrat und zu den Beschlüssen des AerztetageS. Albert Kohn-Berlin wendet sich sehr sck)arf gegen die Forderungen der Aerzie. Heber die ärztlichen (sinigungä- amter lieye sich noch sprechen, nicht aber über bre gesetzlich« Festlegung ber freien Arztwahl, bas müsse sich nach den örtlichen äkrfadniffen regeln. (Beifall.) Tifchendörset - Berlin mochte ein Wort für btt Aerzte cinlcgcn. 5s mache sich schlecht, aus Arbeiter- munb zu sagen, baß die Forderungen bas Probukt einseiliger Jnteresi cnpolirik seien, bas halte auch jeher Arbeitgeber vor. Auch ber Hinweis auf bie hohen Beträge, bie man an bie Aerzte zahle, mache einen schlechten Einbruck. Die Aerzte kamen durch bie Verlängerung ber Unterstütz ungspflicht in eine noch ungünstigere Arbeit. Die Pauschalhonorierung sei wenig tobenäroert Wir nennen fönst Aktorbarbeit Morbarbeit, unb hier billigen wir es. Mir scheint, baß wir ba hoch etwas uns in Wiberspruch mit unjeitn Grunbscktzen befinden. (Sehr wahr.- Tie Bezahlung der Einzetleistungen ist berechtigt. Wir haben allen Liv laß, auf ein. neuzeitliche Regelung zu achten, damit hi? viiitunaeu "icht nuuj sa-lechttt roeroen, ms es schon da । und dort der Fall ist. ES gehe nicht, die Tinge auf die I Spitze zu treiben Ein toiuie Leben und Gesund- rrs, gut empfohlen, juch, I als Haushallerin, am bei einem alleren Herrn. ■ uni. 2144 (L d. d ip. Yen aus achlbarer yamilie chl Äellg. als behrniadäi., u.'DiaiiuiatturroaieiiQeia). ). litt! 4lr. 01118 a. h. (rrp. Assgemeiner deullchcr ^rankenkafftN-Kongreh. Berlin, 15. März. Heule traten die Vertreter ber Krankenkassen zu einem „zweiten allgemeinen Kongreß ber Krankenkassen Teutsch- ianbs" zusammen,^um zu ber Novelle zum Krankenversicherungsgesetz Stellung zu nehmen. ES waren über 1000 Delegierte aus allen Teilen DeutschlanbS erschienen. Namens ber Kommission ber Berliner Ortskrankenkassen er- öffnete Simanowsn «Berlin) bie Vcihanblungen mit einer Begrüßung. Vertreten ist bie Stabt Berlin burch bie Stabst täte Dr. Weigert, Fischbeck, seiner Tr. Straßmann unb Assessor Tr. Meyer. Aus Vorschlag von Fraeßbors (DreSben) wurden in bas Bureau des Kongresses gewählt: Sima- nowsti-Berlin, Schaeser-Leip-ig unb Blume-Hamburo als Vorsitzenbe, Deising-Hamburg, Starcke-Dresben, Arndt- Stuttgart, Euckmann-Berlin, Sager-Berlin und Frl. Martha Pappcnheimer-Berlin als Schriftführer, sowie Dr. nteb. Friedeberg-Berlin als Beisitzer. Ter erste Punkt betra, die Stellungnahme der deutschen Krankenkassen zu der Regierungsvorlage, die der sozialdemokratischc Stadtv. Dr. med. Friedeberg-Berlin mit einer Prograrnrnrcdc festlegte. Die Novelle habe einen weit geringeren Umfang, als man erwartet hatte. Jeder Krantc eines Boltes müsse Anspruch auf Schutz vor und in der Krankheit haben, sowie darauf, daß alle an Kulturgütern vorhandenen Mittel aufgeivenbet werden, um seine Arbeitskraft wieder herzustellen. Bon her Gleichstellung des gesunden Menjck-en würde eine Umbildung ui der Behandlung auch des gesunden Vienschen ausgehcu. Die sozialen Unterschiede würden damit allmählich ausgeglichen werden. Von diesem Gesichtspunkte aus müsse man sagen: die dtovelle erfüllt diese Ausgabe der Krantenverficherung in keiner Weise. (Zustimmung.) Redner kommt zu folgendem Schluß: Die Novelle kann nad) allem won uns nicht gefördert werden. Die Vorteile sind nicht so groß, um die Nachteile, die in ber Zersplitterung, Durchlöcherung in ber Beschräitkung ber Selbstverwaltung liegen, auszuwiegen. Wie bas «ehicksol ber Regierungsvorlage ist, weiß ich nicht, wir können nicht Überehen, ob es denjenigen Abgeordneten, bie mit uns denken unb fühlen, möglich sein wirb, biese 9toDelle zu Fall zu bringen. Sollte bie 'Jtooclle nicht ver ab schieb et werben, so würbe es nichts schaden. Haben wir so lange gewartet, jo tonnen wir noch einige Jahre warten, bis die Regierung mit einem völlig ausgebauten Organiiationsplan kommt. (Beifall.) Notig ist eine Beseitigung des Streits um bie Organisationssorm unb bie Errichtung von Zentral- ko m Missionen an allen Orten. Heute wie vor vier Jahren rufen wir: Krankeniasfen vereinigt Euch! (Stürm. Beifall.) Sobann sprach Gcaef-Frant|urt a. M. über bie Beschränkung ber Selbstverwaltung ber Kran- Dollar. n Wegzug lasse id) ton g, btu 19. März, n. 8LL 2^ GietzenerAnzeiger General-Anzeiger w Amis- und Anzeigeblatt sür den Kreis Gießen Kunstenthusiasten am Ende auch zu ihnen. Was man aber nicht abändern tonnte, waren bie greulich engen Sperrsitzgarberoben ober ber Ktoakenaestank, mit welchem sie sehr oft burchschwängert finb, ba bie ÄlofctS dicht mit ihnen verbunden sind. Diese sind in durchaus unzureichender Zahl vorhanden, überdies höchst unpraktisch angelegt. Eewiß, im Vergleich zu den alten Kasten in Frankfurt, Mannheim, Wiesbaden, Karlsruhe — ber Wiesbadener Prunkt,au lag da noch in weitem Felde, unb für das morsche Gebäude am Gvecheplatz in Frankfurt, aus welchem in ben siebziger Jahren fdjon bie „Meininger" mit start verbrannter Haut hinausgcflüchtet waren — tonnte man jeben Spiel- abenb eine Katastrophe befürchten, nahm sich unser Theater recht splenbib und vornehm auS. Mit elektrischer Beleuchtung wurde es auch viel früher versehen als bas Frank- urter Haus. Wir leben ja hier im gelobten Lande ber yerr der Mitglieder zur Folge Haden. Eine etwas wohlwollendere Haltung sei nötig. Nach einem Schlußwort des Referenten, der die Rede Tischendörfers zurückwies, wurde folgende Resolution angenommen: „Der Kongreß usw. hat mit Bedauern von der Tatsache Kenntnis genommen, daß die Herren Aerzte in Denkschriften und Zeitschriften die Kassenvorstände als Mittelpunkt der parteipolitischen Bestrebungen verdächtigen. Der Kongreß bedauert, daß die Debatten der Hamburger Jahresversammlung nicht einmal vermochten, die Aerzte von ihrer rückständigen Forderung der 2000 Mk.-Grenze abzubringen. Der Kongreß erwartet, daß sich niemals Regierung und Volksvertretung zur gesetzlichen Festlegung der freien Arztwahl bereit finden werden, weil eine unerträgliche Belastung die Folge wäre. Tie abwendbare Konsequenz der freien Arztwahl wäre die Zwangslage, Honorare nach dem Diktum der Aerzte zu zahlen. Die freie Arztwahl ist Sache der örtlichen Kassenoerwaltungen. Zu freien Kommissionen sind die Kassen seither schon stets bereit gewesen, und sind für Verbesserungen, auf dem Gebiete der Krankenlassenstatistik jederzeit bereit. Die Kassen werden jederzeit bereit sein, berechtigten Forderungen nach- zutommen. Nach dem Bericht der Viandatsprüfungskommission sind vertreten 709 Ortskrankenkassen, 168 Betriebskrankenkassen, 116 Jnnungskassen und 71 Kassen verschiedener Or> ganisationsform. Die Verhandlungen wurden dann auf Montag vertagt. Aus Stadt und Saud. Gießen, den 17. März 1903. ** Im evangelischen Arbeiterverein hielt am am Sonntag abend Herr P. Haag au§ Frankfurt a. M. einen Vortrag über Arbeitslosen-Versicherung. Der Redner legte zunächst dar, in welcher Werse einzelne Stadt- gemeinden bisher versucht haben, der Arbeitslosigkeit entgegen zu wirken, erörterte die bisherigen Versuche mit Arbeitslosenversicherung seitens Kommunen und Verbänden, besprach sodann die von den verschiedensten Seiten einlaufenden Projekte und Vorschläge zur Arbeitslosenversicherung. Die Frage ist im Fluß bei vielen Korporationen und bei politischen Parteien. Die Schwierigkeiten einer Arbeitslosenversicherung sind wesentlich größer als bei den schon bestehenden Arbeiterversicherungen, deshalb wird mit der Einrichtung nur sprungweise vorgegangen werden können, um weitere Erfahrungen zu sammeln. Wo so viele Kräfte an der Lösung des ebenso wichtigen als schwierigen Problems arbeiten, ist zu erwarten, daß sich die Männer der Theorie mit denen der Praxis schließlich bei einer Lösung zusammensinden werden. Auf den anregenden Vortrag folgte eine allgemeine Besprechung der Frage. Auch dabei zeigte sich, daß der Referent, selbst ein Mann der Praxis, die Verhältnisse seit Jahren eingehend studiert hat und die Zuhörer spendeten ihm für,feine inter- esianten Darlegungen lebhaften Beifall. ** Ermordung eines Gießeners. Gestern bereits mußten wir unseren Lesern mitteilen, daß in Fulda der Hilfsheizer Rinn aus Gießen ermordet worden ist. Heute wird uns aus Fulda von unserem ch-Bericht- erstatter folgendes gemeldet: In der Nacht zum 16. b. M. wurde der 26jährige Hilfsheizer Georg Rinn aus Gießen von dem 16jährigen Tapeziererlehrling Ehser bei dem Bildstock an der Straße von Fulda nach Kühlhaus erschossen. Rinn stand auf der Freitreppe des Kohlhäuser unteren Wirtshauses und bemerkte, wie die Töchter des Wirtes D. auf dem Heimwege in das elterliche Haus (das obere Wirtshaus) von Uvei Burschen belästigt wurden. Er eilte den Mädchen zu Hilfe und verfolgte die Buben. Einer derselben, Ehser, fest am Klagen geparkt, drehte sich blitzschnell um und feuerte aus einem sechsläufigen Revolver zweimal auf seinen Verfolger; der erste Schuß prallte an der Uhr ab, der zweite ging dem Rinn mitten ins Herz, sodaß man eine Leiche ins Wirtshaus zurücktragen mußte. Die Angehörigen trafen heute aus Gießen hier ein. — Nach einem Brief, der heute morgen bei den Angehörigen des Rinn hier in Gießen ein traf, hat sich der traurige Vorgang in Fulda folgendermaßen abgespielt: Die Tochter des Wirtes D. befand sich im Keller, um Wein zu holen. Da wurden in der Gaststube laute Hilferufe des Mädchens gehört. Rinn eilte den Mädchen zu Hilfe und sah, wie zwei Burschen aus dem Keller flüchteten. Er ergriff den einen, der, sich blitzschnell umwendend, zweimal auf Rinn schoß. — Rinn beabsichtigte, sich hier in Gießen in der nächsten Zeit zu verloben. Das traurige Schicksal des tüchtigen und strebsamen jungen Mannes findet hier allgemeine Teilnahme. L Bad-Salzhausen, 16. März. Schon seit einer Reihe von Monaten wurden durch anonyme Briefe Beamte bei ihren Behörden, Private und Familien beschimpft und verdächtigt. Es fanden zahlreiche Untersuchungen und Verhandlungon statt, die jedoch alle ergebnislos verliefen. Auch eidjich erhärtete Aussagen vermochten kein Licht in das Dunkel zu bringen. Plötzlich wurden dieser Tage der Gärtner Friedrich Mäser und Frau verhaftet. Man bringt die Verhaftung mit den Schmähbriefen in Verbindung. ). Geiß-Nidda, 15. März. Der hiesige Gemeindevorstand beschloß gestern unter Vorsitz des Kreisrats Boeck- mann von Büdingen einstimmig die Errichtung einer Wasserleitung. Damit wird endlich einem schon Jahrzehnte lang bestehenden Bedürfnis nach gutem Trmkwasser abgeholfen. Die Sachkenntnis des Baumeisters Kraft von Nidda, der den sich auf 24 000 Mk. belaufenden Voranschlag ausarbeitete, brachte die Sache rasch zu einem gedeihlichen Ende. Die Quellen sind schon für einen billigen Preis erworben, und die Arbeiten werden in den nächsten Tagen vergeben. Noch im Apnl wird der Bau beginnen. Die Oberleitung liegt in der Hand des Baumeisters Kraft. Vermischtes. * Paris, 15. März. Die Zollbehörde beschlagnahmte in dem Grenzorte Feigmes einen Wagen mit 2000 Kilogram m T a ba k, welcher nach Frankreich eingeschmuggelt werden sollte. Ter Wert der Ware beläuft sich auf 25 000 Francs. Die Schmuggler wurden verhaftet. • Giron ist eine humorifusche Figur geworden, daS ist da§ Los des Schönen auf der Erde. Sem beabsichtigter Eintritt m em Trappislenklosler war cm Witz von einer 'SnsaM von Uttbrudern. Ein Telegramm berichtet, daß der Kandel und yrrlidjr. Volkswirtschaft. Berliner Börse vom 14. März 1903. vliugeiciU von oti Bank jur Handel und Industrie, (Sieben.) Tic Borie begann in ausgezcicnneter Tendenz, da umfangreiche Kamordres des Publikums am dem Industrie-Aklienmarkle 511 eficftuiereu waren, welche eine allgemeine Erhöhung des Kursniveaus zur Folge hauen. Als jedoch am Londoner Depeschen, welche von einer Teronie der Lo- Eisenbahn-Zeitung. *• Nachzahlung von Straf- und Fahrgeldern auf der Eisenbahn. Die Bestimmungen über die Nachzahlung von Straf- unb Fahrgeldern für ungiltige oder abgelaufene Eifenbayn fahr karten, sowie für Fahrten ohne Fahrkarten find so mannigfacher Art, daß sich nicht nur das Publikum, sondern oft auch die Eisenbahnbeamten in Unkenntnis oder im Zweifel darüber befinden. Eine kurze Zusammenstellung der hauptsächlichsten Vorschriften hierüber wird deshalb am Platze sein. Ein Reisender, der ohne Fahrkarte oder ohne gütige oder mit einer abgelaufenen Fahrkarte betroffen wird, hat für die ganze von ihm zurückgelegte Strecke bis zur Feststellungsstation das Doppelte des gewöhnlichen Fahrpreises zu entrichten. Diese Strafe kann unter Umständen auch jemanden treffen, der einen Reisenden in einen Wagen hineinbegleitet, ohne selbst die Absicht zu haben, mitzufahren. Dieselben Skfhmmungen finden auch Anwendung auf Reisende, die sich auf einem ihrer Karte nicht entsprechenden Wege befinden, sowie auf solche, die über die Zielstation hinausfahren, wenn sie die Absicht der Weiterfahrt nicht vorher dem Schaffner oder Zugführer gemeldet haben. Wenn ein Reisender wegen Verspätung keine Fahrkarte mehr hat lösen können und dies unaufgefordert dem Fahr- beamten meldet, so hat er nur den gewöhnlichen Fahrpreis mit einem Zuschlag von 1 Mark, keinesfalls jedoch mehr als den doppelten Fahrpreis zu zahlen. Wer in eine höhere Wagenklasse ober von einem Personenzuge in einen Schnellzug übergehen will und dies rechtzeitig dem Schaffner meldet, hat nur den sich ergebenden Unter schiedsbetrag nachzuzahlen. Reisende, die auf einer An - fchlußstation wegen Verspätung des benutzten Zuges ober wegen zu kurzer Uebergangszett eine Fahrkarte zur Weiterfahrt nicht haben lösen können, ober in demselben Zuge über die Station, bis zu der ihre Karte gilt, hinausfahren wollen, dort aber feine Zeit zur Lösung einer neuen Fahrkarte haben unb bie Absicht ber Weiterfahrt bem Schaffner rechtzeitig mitteilen, haben nur ben g e - wohnlichen Fahrpreis, also keinen höheren Zuschlag für die ohne Fahrkarte zurückgelegte Strecke zu erlegen. Ebenso ist dies der Fall, wenn jemand in einem auf der Bestimmungsstation der Fahrkarte nicht haltenden Zuge über diese hinausfahren will. Lolche Reisende haben die entsprechenden Fahrkarten auf der Endstation nachzulösen. Wollen sic die ohne Fahrkarte durchfahrene Strecke auch zurück, also doppelt befahren, so tonnen sie auf ber Nachlösestation auch eine Ruufahrkarte erhalten. Die Zuschlagkarten für ben Uebergang in eine höhere Wagenllasse ober in einen höher tarifierten Zug verkauft ber Zugführer. Wer unbefugter Weife, b. h. ohne Fahrkarte ober "Bahnsteigkarte, bie abgesperrten Teile eines Bahnhofes betritt, hat ben Betrag von 1 Mark zu bezahlen. Kinber bis zum vierten Lebensjahre werben auf die Bahnsteige ober Bahnsteigkarten zugelassen. betreffende Brüsseler Berichterstatter, ber jene merkwürdige Meldung an deutsche Blätter weiter gegeben hat, das Opfer einer Mystifikation geworden ist. Die Sache geht von einer Gruppe von Brüsseler Spaßvögeln aus, die schon wiederholt auswärtige Blätter unb Politiker mit erfundenen Nachrichten hineingelegt habe. Jene Leute besitzen ein altes Amtssiegel der Stadt Ninove, mittelst besten sie das Dresdener Blatt mit der Giron-Meldung auf Glatteis führten. An einen Afsyriologcu. Gräbst heraus du mancherlei In beS Euphrats sand'gem Tale Magst bu drüber frank unb frei Reden im gefüllten Saale. Jeder reckl sich tn bie Höh, Daß bie Ziegel er betrachte, Drauf im ,L a m m" zu Ninive Man bem Gast bie Rechnung brachte. Lange schwiegen wie verhext Diese Steine, boch zu beuten Weiß man jetzt sie, und ben Text Liest man glatt vor allen Leuten. Herren mit manch blankem Siem, Reichgeschmückte schöne Frauen, Alle mochten einmal gern Echte Ketlschrist-Ziegel schauen. So in bilbenbem Genuß Werben rasch die Stunden fliehen. Aber hüt' dich, Schluß auf Schluß Logisch aus bem Stoff zu «eben. Freund, wo bist bu ? Sieh bich um! Redest hier bu als Gelehrter? Dor so feinem Publikum Spricht man als Eaufeur, Verehrter I Wenn in heißem Forschungsdrang Du studierst auf deinem Zimmer, Magst du frei von allem Zwang Wetter gehn unb weiter immer. Leugnen magst bu alles bann, Was nicht fest ruht auf Erfahrung, Magst — eilt Grausen faßt mich an — Leugnen selbst bie Offenbarung. Aber bies ist nicht ber Platz, Deine Weisheit zu entfalten! Sollst bu unS belehren, Schatz? Nein, bu sollst uns unterhatten. Dazu nur sind alle ba, Nettes wollen nur sie hören, Und bu sollst sie, merk bir's ja, Nicht in ihrem Glauben stören. Wirb ein Dogma rücksichtslos Don bem Forscher angerempelt, Fühlt sein Jnnres von bem Stoß Mancher Gtaub'g^ umgekrempelt. Ungern aus bet Seelenruh Lassen bringen sich bie Frommen, Und sie rujen ernst dir zu: „Dazu sind wir nicht gekommen!" Sei drum klug unb folge mir, Sonst erregst bu Mißbehagen. Nicht in Kerl schritt wirb man brr, Nem, in klarem Deutsch bas sagen. Sonnenhell wirb gleich brr kund, Daß du ungeschickt gewesen, Unb mit Fug unb gutem Grund Wird dir selbst der Text gelesen. Rtabberabatfd). falroerte an der letzten Montrealer töone berichteten, mmaoa m eine rückläufige Bewegung gerieten, diskutierte man hier wieder die Geiahten der amerikanischen Situation unb schritt zu allgemeinen Realisierungen. Tie Festigkeit des Kaüamarktes konnte vorübergehend eine Erholung herbeüühren, doch em erneuter Ruck- gang ber Kanada m Verbindung mit einer abermaligen Erhöhung es Prwaidiskonts, führten zu einer neuerlichen Reaktion, fodaß die Montanwerre zu niedrigeren Kursen als Samstag schloffen. Zu bemerken ist noch die Festigkeit ber Türkenwerte auf Pariser Käme, sowie ber italienischen Bahnen, speziell ber MiUelmeer^ auf Käufe des Heimatlandes. Don Beginn an schwach lagen Schtffsahris- Akrien auf ben Lloyb-Bericht. Anfangs- u. Schlußkurfe. Oest. Kredit.... 218,00 217,25 Deutsche Bank . ... 217,80 217,00 Darmsiädier Bank . . 142,50 141,75 Bochumer Guß . . . 193,00 ' 191,50 Harpener Bergbau . . 179 75 179,10 Tendenz: Mauer. Bremerhaven, 16. März. Infolge der am Samstag vom Norddeutschen Lloyd erlassenen Anordnung wurden heme früh die sämtlichen bisherigen Gänge der Ladungs- und Kohleu- arbeüer ausgelöst unb neue Gänge gebildet. Tie Arbeiter hatten sich vollzählig an ber Arbeitsstelle eingefunden und die Durchfuhr- ung der Anordnung vollzog sich ohne jede Störung, indem die Vorarbeiter die ihnen geeignet erscheinenden Arbeiter aussuchten und daraus neue Gänge bildeten. Mannheim, 16. März. Tie „Neue Bad. Landesztg." erfährt, das es ber Verwaltung derRheinau-Gesellschait m. d. H. gelang, außer den schon gemeldeten 15 000 qin weitere 3700 qm Gelände nebst Kohlenlagerplatzeinrichtung (Liebwerk- zum Preise von 8 Mk. pro qm ziizüglich 57 000 Mk für bie ermähnte Entricht uung zu oerfaufen. Tie Erwerberin tst die Firma Ptepmeyer v. Oopenhorst in Tuisdurg. Die neue TranSvaalanleihe wird voraussichtlich gegen Ende des nächsten Monats an ben Markt kommen. Es wird gehofft, baß bis dahin eine Erleichterung des Geldmarktes eingetreten ift Bet ber Anleihe hanbell cs sich um einen Betrag von 35 Millionen Pfund Sterling. Märkte. Gießen, 17. März. Mark »bericht. Auf heutigem Wochenmarti kosteten: Butter pr.Pfd. 0,95—1,10 All., Hühnereier 1 St.' 6—0 Pig., 2 Sick. 10—11 Pfg., Gänfeeier 00—00 Pfg., Enteneier 0—0 Pfg., Koje pr.Stck. 5—8 Pf., Kasematte 2Slck. 5—6 Pfg., Erbsen pr.Liter 21 Pfg., Linsen pr. Liter 32 Pfg., Tauben pr.Paar 1,00—1,20 Mk., Hühner pr. Si. 1,00—1,70 All., Hähne pr. Stück 0,85—2,00 Mk., Emen pr. Stück 2,00—2,40 Mk., Gänse pr. Pfd. 54—60 Pfg., Ochfensleisch pr. Pfund 61—76 Pfg., Kuh» und Rindfleisch pr. Psund 60—66 Pig., Schweinefleisch pr. Pstmb 66—76 Vfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Psmrd 80 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfd. 66—72 Pfg^ Hammelsleisch pr. Pfund 52—72 Pfg., Kartoffeln pr. 100 Kgr. 6,00—7,00 All., Weißkraut per Stück 00—00 Pfg., Zwiebeln pr. Zentner 6,00—7,00'311., 'Dlild) per Liter 18 Pfg. Aepfel per Pfd. 0—00 Pfg., in Körben 00—00 Pfg. Trauben 00—00 Pfg. Jmsjug ans Den Kirchenbüchern der stabt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. Markusgemeinde. Ten 7. März. Albert Donau, Schreiner zu Gießen, und Rosine Lulfe Lobstein, Tochter des Armena.nlsiiifpektors August Emü Lobstein zu Slratzburg. — Lukasgememeinde. Ten 7. März. Konrad '3iargolf, Bahn- arbeitet zu Gießen, und Elisabeth Klein, Tochter des verstorbener» Handelsmannes Ludwig SUein zu Dodenau. Gelauste. Maithäusgemelnde. Den 8. März. Dem Telegraphtiten Paul Neumann em Sohn, Heinrich Wilhelm Albert, geboren den 25. Dezember 1903. Denselben. Dem Lagerarbeiter Joseph Emil Georg em Sohn, Hermann Aböls, geboren ben 11. Februar. Ten 9. März. Dem Ober-Postassistenten Ludwig Tahnler eine Tochter, Anna Elise, geboren ben 24. Januar. Ten 10. März. Dem Fuhrknecht Jost Bergener eine Tochter, Frieda, geboren ben 28. Dezember 1902. Den 11. März. Dem Kaufmann Karl Koch ein Sohn, Ernst, geboren ben 25. Januar. — MarkuS- gemeinbe. Den 8. März. Dem Postboten Kari Gümbel euic Tochter, Karolme Emma, geboren ben 4. Februar. Denselben. Dem Kaufmann Karl Johannes Mecke eine Tochter, Luise Käthe, geboren ben 15. Dezember 1903. Denselben. Dem Lagerarbeiter Heinrich Weinberger em Sohn, Heinrich Abolf, geboren den 8. Te- Aember 1902. — Lukasgemeinde. Den 8. März. Dem Postschaffner Friedrich Gräf em Sohn, Friedrich Wilhelm, geboren den 1. Januar. Denselben. Dem Güierbodenarbetter Otto Schmidi ein Sohn, Otto, geboren den 5. Januar. Denselben. Dem Bäckermeister Wubroig Müller em Sohn, Erich Hermann Jakob, geboren den 29. Januar. Denselben. Dem Schlosser Johann Wilhelm Rinn em Sohn, Karl Wilhelm, geboren den 18. Dezember 1902. Ten 9. März. Dem Gastwirt Fritz Teigler ein Sohn, Hermann, geboren den 8. März. — JohanneSgemeinbe. Den 8. 3läip. Dem Weichensteller Christian Arnolb eine Tochter, Ottilie Käthi Julie, geboren den 3. Januar. Denselben. Dem Taglöhner Heinrich Wilhelm Frank cm Sohn, Karl, geboren ben 16. Dezember 1902. Denselben. Dem Bäckermeister August Tetbel eine Tochter. Martha Lina Gretha Eltsabeihe Luise, geboren ben 18, Februar. Den 18. März. Dem stäbtischen Arbeiter Lubwio Rosenbaum ein Sohn, Johannes Jakob, geboren ben 16. Januar Beerdigte. Matthäusgemeinbe. Ten 12. März. Wilhelm Loh, Dlenstmann, verheiratet, 55 Jahre alt, starb ben 1L März. — M arkusgemetn be. Ten 9. März. Luise Wittich, geb. Wal», Witwe des Rechners Karl Wittich, 87 Jahre alt, fiarb den 7. März. Denselben. Johannette Habenicht, • Renknerin, ledig, 80 Jahre alt, starb den 7. März. Ten 10. März. Linse Rowack, geb. Schlüter, Ehefrau des Kaufmanns Karl Wilhelm Nowack, 62 Jahre alt, starb den 7. März. Kirchliche Klichrichlen. Evangelische Gemeinde. Die gemeinsame Äonfirmanbcnftunbe fällt Mittwoch auS. Wetter Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. März 1903 16. 2” 743,3 + 7,2 5,3 70 38 W 2 Bew. Himmel 16. 9" 744,6 + 5,0 5,7 87 NNK. 2 17. 7” 748,3 -r 4,4 6,1 98 Ji. 2 , I I I I Höchste Temperatur am 15.—16. Marz 4- 7,9- 0. Niedrigste , , 15.—16. . + 0,1' C. Nicht durch den Gebrauch oon sogenannten Schönheitsmitteln, welche häufig ätzende für bie baut schäb- Itdje Stoffe enthalten, sondern durch vernünftige, ge- fundheüsgemaße Hautpflege und ben täglichen Gebrauch ber „Paienl-Atyrrholin-Sene"erzielt man einen schönen Teint. Ties tu das Geheimnis der Schönheit. Dte „Patenl-Myrrholm-Seiie" ist als unübertroffene hygienische Toilettejeüe tamcndmch erprobt tind ärztlich emvfohten. Wegen ihrer Attlde unb Reizlo'igkeu für bie zartc'ke Haut der Frauen und Kinder unentbehrlich, liebemU, auch in den Apotheken erhältlich, rooiclbft auch bte 4u0 hochinteressanten Myrrholm-Bilder gratis zu Hoven siub, unb bestehe man daraus, nur dreie Seife zu erholten. 242 '<0 S Ss « z SL- , 5 s «Ä s j _ c l % iti* y 2# jy k’-t 5 e- 5^6 L-o . y " p 'Ne man' ^°°°tn x.^aniarft - ,^e- °°kt)ein er,,».. "^'Ue 'K°n Ä^°bur.ft 'CQ|nstöq 5 ~ 'c:c6 'Se ^üieg*Ädu^ ’ 11161 ÄqL 217,UO , 1^1,75 191,50 179,10 UW en und bie i ,rÄtn Störung " LhL u-unUi'A" •ÄTjj* ^•ümatttcseingetlS ""en Betrags ^heuügemWochenmari! >hnereierlLl.'ö-o^ furnier 0-0'^g., 4' Wen pr.«iter2H-ifl, W M, (huen pr. 3tud ' Mensleijch nt. '60-66 Üig., Lchwemc- n>ch' geialzen, pr. Pfund 7«1'le!!?.PL Psund 7,00 M, IßeiBtraui pei 00—7,00'M, Md) pcL , in färben 00-00 M. tr Kit W». inbe. Mler A 7(g>C. :<5 1 A 5äW nne- s. 2 2 2 " Schönheit' der -M-S ijabcn IU1' Ten 7. März. Abe« e £ui|e Lobstein, Tochter >dslem zu citafcbutg. - Konrad Slatgolj, Lahn- Tochter des verstorbene-- u. d e. Ten 8. März. Dem Heinrich Wilhelm Albert, Iben. Dem Lagerarbeiter inn Aböls, geboren den 'er-PoWsteiuen Ludwig n beii 24. Qanuai Ten er eine Sollet, Frieda, März. Dem Rauimann Januar. - fDla rfu$« )oien Rad ^ürnbel ernt 4. ftebtuat. Techetben. ne Tochter. W Käthe, ,ben. Dem Lagerarbeiter M geboten den S.Tc- Len 8. Marz. Dem Poll- nch Wilhelm, geboren den benarbeiier Duo *10! Tmselben. Dem Lader- i Lermaim Jalob, geboren Ä« 3*1® W t den 13. Dezember 190- gier ein Sohn, permann ineSgemembe. Ten ä&eifÄ’9Ä rgs 5"aS$m e MSN 16. + ■16. liirichlrn. Sdachl««»1" —■— ?i7 i s L - n) 5? S* ■c = E - L L s s 3 *$: es B - r 3> « » - GS «22 5 5 D e 2 ’S 0X2 9 5 E* s E f £ N £ *€TE C e» » st ’i’ m - f # L o *8* S 3 6) 2ZS§ 6> B a CO. £ c £ ic. — »e >§■ ” e = c 5 -e s« ££ -e L-k 5- xD =c C 5 § N E xs -e LN CD 5 3T C N •— c ® S 2 5 5» e £ Se£ O* e'i _ e. 5 ."C 5? 8L B 2 2 e = <9 G ■c 2 C = ~ XD Z? A j- t- «ö ww i L - L. S. E L 5 e o o S» CI E c 13 G rr co -7 5§ S Ä Z L • ■ ÖD s c ^<1 X3- ot> a F S ?5 Bs o • — <22 . , o « d JO S X3 o XQ s - s 5f XD S ff' XD O c ~ w a o- I? S ® C Q0@S c Ä ä ä ä s o — 4> ZL XD CD E S 4 e - ^-C3 2 El HO s1 s" X1« Ut7 ^2^, w- w s — « T? B - «o Ä - o u : o —t®- 8° -3?^ ® w p o X— SÄ — " O ., ._ ■ - w ° 5 C *, »- 2 =- 5- L> (5) Ä O Xr C o XD « s CD x •e » - 94 «2 « - rs s 3 -- 5 S o — D ci XD SS 8* = - Z K rr- .. 2^ S E S© XD » — XD >b d c .^-^D •c S 1< — O XD xQ CD et c = s V A - _(9 a» e « B s E o eov V» cx - . XD c E — ei s - c » '*' O E . s £ D ■> « ..KZ E = £ ü >.y >o* m *E" -2 o O ^5 o - ©Sa s w jj > E -E o -5D c 5 -r? T5 e L 2 £ tr £ — CD =1 £ s _ es >b = o CD ZZ CD cd C1L5 £ o -C ~ 0S ® O «D ES CD E D £ 77 .2 ar» CD £ X s C A® ■« ff .9 «r „ * cd XD CD E ©» E = o CD*E . c £ *• ~ -P » CD CD KZ Ä- s® E — CD C XD C Cd s^Z C “ E T =s 4— es S Z s G e» cDt “ c K.. A * E X — ' S E o O E ’-C - Z- CD» rep- _ XD (g -ZL°G « £ g S? CD E 3 CD o. A 2? c7 "Z E e- = t _ Ji. c § ' 6» _ O Cd -ä^S* fg? Ää: e 5 ®* A .2 c •2 gS s*« t tto t; c- ~ ®is A 3.5 Holzversteigerung. In den Milgebrauchswaldungen der Gemeinde Treis o. 2da. werden versteigert: I. Donnerstag, den 19. März 1903, von vormittags 10*/2 Uhr, im Distrikt Aspensirauch und Hamwald: A. Bau- und Wertholz. 2 Eichen-Stämme mit 0,63 cbm Inhalt 2 Buchen- , w 1,68 „ , 6 Fichten- „ „ 1,50 , , 30 Fichten-Derbstangen „ 1,39 „ „ B Brennholz. 160,4 rm Buchen-, 10 rm Aspen-, 6 rm Eichen-Scheiter 66 , „ 30 „ , 6 , Eichen-Knüppcl 406 , , 95 „ „ 10 , Nadel-ZopfreiS 4 „ „ 2 „ Nadel-Stöcke, 1 „ Nadel-Knüppel II Freitag, den 20. März 1903, von vormittags 9 Uhr, im DistrM Todenberg, Alle-Unner, Pfingslkopf, Aus dem Busch, Hainbuch, Buchwald und Zipfenwald: A. Bau- und Wertholz. 18 Eichen-Stämme mit 8,61 cbm Inhalt 24 Fichten- v „ 4,81 , 6 Kiefern- r „ 2,08 „ „ 23 Eichen-Derbstangen „ 0,98 „ „ 187 Fichten- , r 5,44 „ „ B. Brennholz. 3 rm Buchen-, 27 rm Eichen-, 9 rm Kiefern-, 12 rm Nadel-Scheiter 3 rm Buchen-, 60 rm Eichen-, 89 rm Kiefern-, 20 rm Nadel-Knüppel 2 rm Fichten-Knüppel 7 rm Buchen-, 158 rm Eichen-, 230 rm Kiefern-, 60 rm Nadel-Zopfreis 6 rm Kiefern-, 5 rm Nadel-Stammreis. Zusammenkunft ist am ersten Tage im Distrikt Aspenstrauch bei Nr. 1, am zweiten Tage Auf dem Busch bei Nr. 1. Bei dem am zweiten Tage zur Versteigerung kommenden Holze beftndet sich 1 Eichen-Stamm zu Schnittholz, sowie unter dem Elchen-Scheitholz für Schreiner und Küfer geeignetes Holz. Treis a. Lda., den 14. März 1903. Großherzogliche Bürgermeisterei Treis a. Lda. Benner. 2241 Veilchen eigene Züchtung, stets frisch und duftend, empfiehlt 01168 Karl Berger, Kirchenplatz 9. Henkels Bleich-Soda jjrcppeltt täglich frisch. Friedrich Holl, Hofbäcker. 721 Milchzucker chemisch rein, empfiehlt >2111 Gg. Adami, Frankfurierstr. 9. Za auffallend billigen Preisen verkaufe einen grrosseu Posten 2188 Handschuhe, Strümpfe und Socken Restbestände und Reisemuster in feinsten Qualitäten. Kreuzplatz. J. Kaan jr Meßmern in 100,000 Familien und an deutschen Hören getrunken. Probepakete 60, 80 Pfg., Mk. 1.__, Mk. 1 25 VerkaufMNtellen dnr h Plakate kenntlich. 6962 Automobil- huldigungrsahrt vor $r. Majestät. Bei der Huldigungsfahrt, die am 7. März in Berlin vor Sr. Majestät stattfand, waren von den beteiligten ca. 510 Automobil-Wagen 284 mit Contine ntal-Pneumatic montiert. Continental Caoutchouc u. Guttap. Co., Hannover. 1379 Eistrne 01094 Schubkarren Speitzvögel in großer Auswahl empfiehlt billig Bülhserstcislh im Ausschnitt und in ganzen Tosen empfiehlt 1685 ChristianWallenfels Karl Germer, Heuchelheim bei Gießen. Aiarkipmtz 17 am Kriegerdenkmal Telephon 262 Gegründet 1826. Blitzartig l verschwinden alle Unreinigkeiten der Haut als: Mitesser, Ainue». «a, Hegchisröte ’C. durch aschen mit Radebeuler ^errjchwefel - Leise Schutzmarke: Sleckenpferd L St. 50 Ps. bei «d. Bieler, Trog. Zu jedem Pfund Pa'mm erhält der Käufer ein Serien* ild. 761 Die praktischste Neuheit für Hausfrauen ist bte [2130 «M echte W1 Panama-Seife aus der Fabr. chcm. Präo. Otto Schaaf in Gießen. 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Mr; 1903. Nummern, neben welchen nicht« bemerkt ist, find mit 200 Mark gezogen. (Offne Gewähr.) 01 5" 68 105 19 70 72 [4001 813 (4001 17 60 74*96 597 661 83 [400] ” ~ 718 65 [400j 886 961 1143 206 36 [1000] 313 72 77 436 43 595 685 S 97 1400] 705 [400] 6(3000] 813 31 2074 76 146 221 42 61 341 604(400] a o 5^ ,59 96 807 32 48 8ü 86 3054 83 90 129 71 309 15 24 48 52 89 456 450*2 57 92 167 247 [400] 56 57 (10001 67 76 416 83 48 [4001 500 637 6.) 81 708 (3OM)| 27 98 [4001 810 16 38 78 (4001 68 930 40008 77 101 8V 259 311 33 l1 402 10 14 75 [400] .565 68 400’ 81 98 6® 98 72 - 9Ö4 71 9« WW2 49 77 80 HO 206 13 «0 489 SO 84 (lOOtj « [404] Meine Samenhandlung Httgros Kamen-,Sogkt-».Pogek- fulter-fciport, Miesdadr». CT Niederlage nur bei 1753 Georg Wallenfels, früher: K. & W. Wallenfels, Dlarkt 21. Telephon 46. 52 214 450 65 79 545 55 609 757 89 837 56 86 966 81 14083 (4Ö0] 66 76 81 155 88 208 302 25 408 (400] 38 511 28 45 [400] 62 [1000] 90 680 37 48 905 13 16 35 15065 [400] 74 137 255 806 39 40 82 558 62 [400] 797 902 [400] 16016 17 [400] 191 288 353 422 37 39 603 75 [4001 87 646 93 721 95 810 24 28 42 [400 i 64(400] 907 46 17061 142 218 360 [400] 70 74 584 14001 40 80 646 11000] 708 69 [400] 70 [10001 800 |40ö| 21 47 18162 61 [400] 68 97 217 468 97 522 37 62 92 622 66 825 34 68 [400] 80 919 [400] Yi 19017 49 171 3&I [400] 414 42 507 21 [1000] 85 668 704 65 [2000] 77 801 28 49 [400] 989 [lOOO] 20021 36 59 86 120 287 304 97 486 675 90 2 1080 [2000] 118 222 79 84 [400] 361 [1000] 68 627 93 715 86 828 71 972 2 2008 46 49 79 [2000] 121 22 304 70 429 [400] 49 52 [400] 58 538 608 710 61 (400) 848 973 2 3007 46 65 204 7 82 347 [ 400] 656 82 701 28 [400] 825 84 [ 1000] 920 [400] 45 2*065 [1000] 130 75 228 45 50 300 37 57 80 436 [400] 73 (400] 673 [1000] 75 76 78 766 66 25038 42 81 [1000] 94 288 90 [400] 319 67 [400] 494 649 52 705 25 26 823 999 26118 223 64 73 81 322 [ 400 ] 423 71 95 506 600 400 £ 90 711 69 400 96 831 38 73 947 2 7158 [400] 87 212 [400] 27 JIOOO o 4'J6 84 1400] 610 13 24 43 878 927 [4001 64 [1000] 28041 110 Ml 316 £ 17 88 [400] 463 525 48 613 40 711 38 80b 33 40 [400] 56 62 JIOOO I L 11000] 940 2 9087 64 73 353 60 123 54 590 606 782 72 [400] 854 907 400 i 40 88 - 30021 23 97 [4001 136 79 205 40 68 76 331 47 54 561 630 40 725 59 [400] 89 875 938 94 (4Ö0J 3 1047 78 166 223 880 486 575 872 908 50 [400] ~ 97 3 2013 86 41 145 220 [400] 77 311 30 41 407 57 [8000] 666 7b 92 «5 w 782 8U1 45 68 938 49 33008 36 53 169 85 214 323 8Ö 430 42 51 80 96 .= ä 546 72 9* 700 16 [400] 47 987 f44>0] 34016 (400) ti 89 98 [400] 104 ä 88 201 j 2000] 11 89 818 476 89" 586 94 629 8Ö 58 90 708 66 801 [400] - 23 24 55 907 64 35041 49 104 [2000] 76 [1000] 266 57 66 94 [400] 586 676 [3000] 846 62 64 [400] 99 900 [400] 44 77 MOOS 116 87 49 77 261 [10001 813 74 439 87 501 13 23 61 726 825 80 67 91 900 2 68 78 97 [400] 37096 104 [4001 6 26 77 95 408 [H)00] 18 23 617 30 706 818 64 901 13 7d MO44 106 214 22 83 54 361 488 [4001 72 '4*0' 618 800 976 30065 109 M 41 201 27 66 490 [400] 547 49 (>&*, «87 45 74 82 7M 80 [400] SV 961 '.-0038 41 51 54 217 30 [400] 38» 91 506 610 92 806 82 78 914 38 66 41043 59 216 82 90 441 99 .504 11 [1000 44 70 rW00] 688 778 «1 57 !'2l 27 31 37 53 400] '18 [400 43048 [400] 58 188 97 240 95 324 43 403 4 4 64 506 85 [400] 678 [400] 92 [200*] 768 814[400] 22 72 996 43017 202 65 380 425 60 62 71 [1000, 587 608 701 897 918 97 44080 249 300 60 1000 | 63 431 70 517 38 691 732 32 [10001 806 43 [400] 900 54 71 [2000 «A c 524 33 44 94 4 00] 650 86 90 714 [400] 91 814 [2000] 88 76 980 40 62 X 3 82 92 93 4002 [2000] 14 62 116 23 24 85 200 32 37 38 [400] 344 58 [400] fe) ~ 69 414 21 67 78 91 o21 87 661 808 26 [1000] 968 Z 5079 83 198(400] 237 47(400] 5Ö(400] 56 72 307 17 61 444 [400] 48 86 507 831 [400] 45 6048 219 438 584 [400] 777 808 64 72 83 977 99 «v 7001 [400] 9 201 75 [400] 325 40 97 577 638 741 854 66 [1000] 81 92 X [1000] 972 87 8001 46(400 ] 51 84 96 149 204 77 872 88 5Ö2 32 42 686 46 837 88 960 9041 163 65 258 62 318 81 88 84 411 [400] 99 [1000] *■7 655 65 67 718 958 96 10003 114 79 [400] 250 308 95 402 [400] 6 91 532 [400] 614 24 754 803 944 46 11005 24 281 84 374 75 465 93 662 76 1 4001 717 22 74 [10001 899 907 1 2011 63 79 95 143 60 224 34 [1000] 64 90 331 56 60 437 86 550 75 658 69 859 [400] 901 [400] 7 66 [400] 1-049 140 [1000] ----------------- 609 757 89 837 56 86 966 81 1*083 [4Ö0] 41 Gemüse- u. Obst- -g Konserven ** in nur la Qualität o Champignons, la ”6 Trütiem Steinpilze, gefeit Pfifferlinge Tomaten-Pur6e empfiehlt Emil Fischbach. Verlange» Sie, Dtn Sie Ihre ^irbliagt, dir Jligtl, gesund, mnnirr, in prachigrkrdrr u. voller t*e*ange»ieistaDg erhallen wollen, Practoriusschehöchfiprämiierte (Itf. ßelch.) ttjlcii Aal. u. bcjicn Sorten bringe in enipf. Erinnerung. Karl Verger, Kirchenplatz 9. 100 (Str. flute AkilednrWn erkaufen [2261] tiebr. Kahl. Saat- Kartoffeln, werbe Frühkartoffel, gelb, fieischi gen. v-Woche-Kanofiel, große E trag-sähigkeii, sowie alle anderen Dorten Setzkartofieln empf. bill. u I. Weisel, 2317 S Telephon 235. ^onnenstraßc 6. । 79 596 [400] 312 27 86 88 • [4001 84 [400] 34 144)0 i 89 --------------3 1400] 63 248 98 58027 88 210 86 304 16 32 559 [2000] 96 916 [400] 31 46 65 19057 [1000] 69 122 BO 57 [9490] 747 66 [400] 76 860 [K)00] 55005 [400] 62 79 156 307 [400] 45 479 588 89 40 638 62 86 721 51 77 [2000] 820 86 994 56128 30 72 77 93 282 72 77 817 26 408 515 [400] 33 653 773 [8000] 810 58 901 52 5 7088 94 146 ------------ 362 68 549 [400] 695 826 63 646 74 [1000] 789 888 44 57 89 211 387 99 428 63 634 43 94 [1000] 618 79 [400] 745 77 81 [400] 832 901 48027 177 229 367 48' 640 704 [400] 15 71 867 901 [400] 7 17 49058 209 387 [400 | 428 69 506 [400] 30 46 [400] 76 83 (400 j 672 746 [1000] 46 94 806 88 944 500134 47 218 59 310 [5000] 11 63 52ö 876 (400) 924 29 [400 51015 18 55 56 57 90 101 7 [400] 9 242 400 J 73 87 (4001 818 (5000 63 [400] 428 82 508 14 718 40 60 838 41 (400 , 84 934 5 2233 332 435 54 588 94 95 654 755 (1000 ] 822 71 55016 22 69 106 42 50 56 818 (400; 34 375 5M [400] 69 600 64 736 [1000] 41 95 818 [4001 68 930 (10001 2o [1000] 30 38 88 54005 55 81 150 386 401 514 [400] 801 36 61 61 925 85 M*65 95 IM [H66] 56 98 306 36 77 366 481 80 68 74 89 568 681 |NH| 775 R [>**•[ 8M 67 M6 80043 56 306 [400] 35 M 84 86 470 77 500 [400] « i )00*0l TR *7 744 814 37 906 87044 51 74 100 34 57 56 62 6o 86 3K 98 384 486 506 606 5 7 30 99 884 66 78 88007 12 ' S 33 50 69 143 [400' 358 421 [14WI 72 94 662 95 727 819 75 [400] 92 9 > 8*068 [400" 221 821 400] 32 44 542 40 631 62 702 94 811 ® bl flÜÜU] 00O06 148 56 40*] 89 74 87 M 87 352 441 513 76 88 [460] 6b 740 70 »4 % 990 56 91178 272 96 416 46 [400 L 518 84 711 2t 81 91 817 916 33 [400] 62 98 92017 [1006] 21 F4M] 29 400] 61 [4**J l^.i 38 268 83 Äf> 16 524 51 632 755 947 O6OO4 (4**] 33 l« 40Ö] 2») 27 [400] 311 21 67 410 400) 66 75 561 692 83 8* 790 42 [1000] 59 Ü9Ü 400 94194 400] 255 ;«8 484 [400] 509 58 [5000] 91 [1000’ A06 ! l 736 [400 [ 37 [400] 812 47 87 96 912 57 83 95100 84 200 60 383 47 54 70 78 477 [400] 542 58 (400) 61 774 [400] 835 77 930 87 92 [400] 96963 360 408 [400] 81 515 632 718 -100 28 1*00] 55 [iOOO] 861 83 W7 23 66 72 9 7060 259 306 4 00 1 8 57 423 90 f 400] 42 [40t> 50 82 521 606 811 400 922 98019 94 130 96 292 [400] 3-2 67 480 549 52 40» i 89 [1000 99 «23 35 79 784 [IOOO] 890 10*0 9*060 117 99 263 342 [400] 93 466 91 (1000’ 99 502 44 54 i 400] 57 [2000 718 929 57 70 83 91 97 (400] 914 [400 27 41 66007 [400] 93 189 4001 94 454 [1000 528 600 717 80 88 857 929 [400] 78 6 7343 842 81 [400] 408 (400 48 683 797 819 84 (1000 ) 938 96 68060 159 69 74 318 24 [10001 421 664 71 634 66 67 720 25 [8000] 43 805 36 87 982 [2000] 96 69049 87 88 260 85 307 435 60 78 [400] 554 84 787 72 97 8T1 904 88 7 0028 132 41 [400] 48 [ 400] 56 (1000) 221 4001 41 93 96 800 83 606 28 44 48 71 [400] 683 55 [»00] 87 700 19 [400] 52 81 00(4001 869 (400| 78 [400' 939 (4001 60 71 80 71013 32 36 188 3000] »7 340 71 73 436 61 1000] 560 87 66 047 71 75 782 66 81 827 48 70 90 924 U - [400] 72192 4001 223 73 »2 400 7 8 94 [8000 406 516 61 88 622 [3000] 58 73 94 (4 0 0) 798 97 8« 37 72 78149 206 347 406 46 92 941 63 703 17 [400] 829 913 [400) 60 74000 11 66]400( 69 94 106 [400 316 36 [5000 71 87 97 486 512 80 749 55 87 [400] 841 42 53 947 66 53 1400] 900 [400] 29 43 60003 37 80 82 102 13 [400] 17 33 68 208 982 57 466 74 607 [4001 713 [400] 41 74 843 54 56 (4Ö0) 9« 81 91 01146 219 56 431 518 26 5Ö 803 10 1 400] 43 54 987 88 (400) 57 84 62007 10 61 213 51 348 70 445 65 520 70 [400] 760 90 889 52 992 68065 8ö 112 19 65 299 864 [400] 68 405 [1000] 23 68 589 644 58 67 69 79 [1000] 87 792 829 42 900 04 98 [400] 64061 104 7 19 203 5 9 31 [1000] 62 808 456 97 521 44 400] 7