ttlg. »Dr. 3I. Aachr/ ou? jächfifchc Eisen, n 1» Oktober ver« ilte ab fit dann cm leücn fmb bereits amt irtig zu stellen. n9en nH5L> „d-m 24 y. tote ÄS \ ladt ÄU-cr 6c -lstensL' 'n der « *58^» ‘ gern iU]? ; & bi? ff Ä;«». >Ä ,SL ies 5 „^atnbutget mdt r fJ ? nad) nrchr. nilt hatte, m 2^yri0e 8cqu M etiBQ5 niehr al- geboren.' ,am 8' ** f Wnate spcller öcl «b. Ltlober 1900 in lUrb ton Lachjen . «umaraner Hauses Stuttgart geboten, bei ®Vnb alle Ehren SP den Namen eine-; ltahre hat dieses Ehe »rg Mre alt, ist die : hervorgegangene tzc es aus regierendem -r Sette ihres brüten erring. !rben aus dem ßwnzvi« d Fuchsbau öerfreigcti; r. Lurchm., 5—7 W mc von 13—30 Am. Zstm.', 148 Wen- \, 8-18 M. 2LW ei ÄchWbeq. .TM. hiervon 60 Rmtr. m Wellen, 83 Rmtr. Stocks in Abt. Hexenbusch ani reut sitzende Hotz wirb ,g§ gegen 12 W jum zorstwart Menges z" ch rneh L ijir immer ieM ”3 Siutig« iniar 7 - i 9®lltÄf(>T' ien'°fl Sie ist rf?;hrcn anzrr ld «» ’ i« woh' biet «”»""« etltoW M »cn« iE/ZM &* itne. Mr Cv-.^ Kech' ^Text 8*5 )eIWVc 6 ? t -u w” WM AW Ei« -s^?i°< E^-as", dan'l SeisAbensg^^gte" S5S- Nr. 64 Erstes Blatt. 153. Jahrgang Dienstag 17.März1v03 eeieeMrtlti m»numd> 76^1., otrrtel* Bbreflt hh tepfldxni «nzelger Gtetzea. ^tmli>rtd»anld)lii6^h 51 auBet Bonniafl*. T*m tLietzenei Airzeig« werden tm Wechsel mit bem hessische, Landwitt die »ietzeoer Kamillen. Ilintr Diermal in der Woche btigelegL Hx>tanen«brud u. Verlag bei Blüh l'lchen Urnvers.-Vuktz- u.Eieln- brudetei (Vutld) (itben) bieDofi 'Dir r.- oimel» |äbd auelcbl Ve'ieUg. Annahme von Snjelge» tül bt( iageenuminct btl ooimuiag« 10 Uhr. ßtilmpitti lofol lltRw aHivdtil tu Wg. v«r,«i»»,ilich> ?1 ben pohl u. aÜQfK ril v Untre für »Stabt und Land' und ÜVitchielaar Curl vlato, lüi ben Sin- »rtaenteil (tone Vrct SietzeimAnzeiger General-Anzeiger w Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Bekanntmachung. Montag den 23. L Mts., vormittag» 10 Uhr, wird zu «rünberg im »Gasthaus zum Hirschen' eine Generalversammlung btl laadwirtlchaltllchko BezirkSverews Gietzeu ftattfinden, zu welchem bie Herren Müglieder des Vereins eingeladen werden. Lin gemetnschastlicheS Mittagessen zum Preise von 2 Mk. da« Gedeck (einschl. 1 Schoppen Wem) wird sich uni 1 Uhr anschlteben. Ter Generalversammlung geht um 91/« Uhr eine Uudschuhfitzung voraus. Die Herren Mitglieder des AuS- schusses werden ersucht, zu dieser möglichst pünktlich zu er- scheinen. * Gießen, den 16. März 1903. Der Direktor deS Bezirksvereins. Tr. Sreibert L Tagesordnung der Generalversammlung: 1. Vortrag deS Herrn KreiSveterinärarztcS Schmidt zu Gießen über die Auszucht der Schweine. 2. Nachweis landwirtschaftlicher Arbeitskräfte durch die Stadt Gießen. 3. Wahlen zum Ausschuß des landwirtschaftlichen Vereins für die Provinz Oberhessen. 4. Mitteilungen und Anträge, insbesondere Schaffung einer berufsständischen Vertretung für die Land- wirtschaft. II. Tagesordnung für die Ausschußsitzung wie zu I, 8.____________________________________________________________ Krlianntmachung. Betreffend: Die Zulassung von Hofen auswärtiger Lotterien zum Vertrieb im Grobherzogtum. Mit Allerhöchster Ermächtigung hat Großh. Minist. deS Innern dem Rennverein für Mitteldeutschland zu Gotha die Erlaubnis erteilt, die Lose einer von demselben unter- nommenen Geldlotterie für die nächsten fünf Ausspielungen, von denen jährlich eine, die erste im Jahre 1903, stattfinden soll, innerhalb deS GroßherzogtumS zu vertreiben. Zugleich wird bemerkt, daß die genannte Lotterie nach Maßgabe der Bestimmungen eines zwischen der Direktion der Hessisch- Thüringischen StaatSlottene und dem Rennverein für Mitteldeutschland zu Gotha abgeschloffenen und vom Großherzoglichen Ministerium der Finanzen genehmigten Vertrags und zwar von den Organen der genannten Staatslotterie für die nächsten fünf Ausspielungen durchgeführt werden soll. Ter Lotterie wird zunächst der Plan von 17 500 Losen zu je 80 Alt. in Zehntel», Fünftel-, Halb- und Ganz-Losen mit Ziehung in einer Klasse zu Grunde gelegt. Gießen, den 14. März 1903. GroßherzogliL)i>' ihe^amt Gießen- I. D.: Dr. Wagner. Krlianntmachung. Die am 10. November 1902 angeordnete Sperre der Wetzsteingaffe wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 17. März 1903. Großherzoglicves pviizeiamt Gießen. Hechler. Bekanntmachung. Nachdem von berechtigter Seile die Rückgabe der von dem verstorbenen Dienstmann Wilhelm Loh dahier gestellten Dienstkaution verlangt worden ist, fordern wir diejenigen auf, welche Ansprüche an diese Kaution auS der Eigenschaft des rc. Loh als Dienstmann erheben zu können glauben, solche bei Meldung des Ausschlusses binnen acht Tagen bei uns oorzubringen. Gießen, den 16. März 1903. e Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Hechler. _________ Doch einmal die höheren Mädchenschule« im Freußischcu Abgeorduetenüause. In der Debatte über den Xitel „Höhere Mädchenschulen" tritt Abg. Dr. Müller-Sagan (fr. Vp.) für Mäochen- ay mnasien und das Frauenstudium ein. — Abg. Worflet (frt) ist anderer Ansicht. — Minister Dr. S t u b t erklärt nochmals, daß nicht die Absicht bestehe, volle Mädchengymnasren einzurichten, sondern es handle sich nur um Gymnasialkurs e im Anschlüsse an die höheren Töchterschulen. — Abg. Dr. Friedberg (natl.) kann den Ausführungen des Abg. Vorsler nicht beistimmen. Es lasse sich bei den heutigen sozialen Verhältnissen vielfach gar nicht vermeiden, daß die Frau mitarbettel ober sich ganz selbständig ernähren müsse. Die hygienischen Bedenken gegen das Frauenstudium träfen schon jeftt bei unzähligen jungen Mädchen zu, die in len Jahren der Entwicklung hinter der Nähmaschine ober in der Fabrik säßen. — Abg. Ernst (ftst Bg.> tritt ebenfalls für die höhere Bildung der Frauen ein. Besonders weibliche Aerzte seien eine sittliche und sanitäre OiotiDenbigEcit — Abg. Schmitz (Ztr.) meint, um tüchtige Hausfrauen zu erziehen, seien keine Gymnasien nötig. Tas cigentlicix Gebiet der Frau sei und bleibe die Familie. — Abg. Ärmer (Eonf.) verteidigt seinen ablehnenden Standpunkt gegenüber dem Frauenstudium. Wenn einmal ein Versuch mit dem Mäd- chenaymnasium gemacht werde, werde es voraussichtlich kein Zurück mehr geben. — Minister Dr. ©tu b t bezeichnet diesen Versuch als eine gute Tat; er habe den Mut zu einem solchen Versuch immer, wenn eb sich darum handele, an die Stelle des Bestehenden etwas Besseres zu setzen. — Abg. Dr. Arendt (fit) plaidiert dafür, der höheren Töchterschule größere Aufmerksamkeit zuzuwenden. In maßgebenden Kreisen des Abgeordnetenhauses wird bestimmt daraus gerechnet, daß die zwette Lesung des Etats am nächsten Freitag zu Ende geführt wird. Am Samstag soll dann bie dritte Lesung beginnen und Anfang nächster Woche geschlossen werden. politische Tagesschau. Eine Mioisterkrifis in Preußen. Nach der „Koiügsv. .yau. Ztg' nnu inan in gut unterrichteten Kreisen wissen, daß der Kriegs minist er von Goßler amtsmüde sei und nicht mehr lange auf seinem Posten verbleiben wolle. v. Goßler und der Reichstag haben sich nie so recht verstanden. Dem Ariegsminifter fehlt es keineswegs an rednerischen Gaben, nur ein wenig an der Wärme und lieber» zeugungskraft, die unter Umständen auch eine populäre rzorderung durchzubrmgen vermögen. Tie ,^Voss. Ztg." bemerkt zu den Rucktrit..sgerüchten: „Bei den jüngsten Erörterungen über bie Kruppschen Preise fiel eS auf, daß Herr v. Goßler die Angrisfe Uhr erregt zurückwieS. Man hatte schon ,ruher wissen woÜen, daß der Kaiser diese und andere Dinge nicht ganz so beurteile, wie der Kriegsminister." Gleicher Meinung gibt das „Berl. Tagebl." in folgendem Ausdruck: „Man hatt die Empfindung, daß dec Minister in der Verteidigung der Firma Krupp gegen die Vorwürfe, die ihr um ihrer Preispolitik gemacht wurden, etwas über das Ziel hinausgeschossen hat. Sollte sich Herausstellen, daß, wie auch nach der.Verteidigungsrede des Ministers noch behauptet wurde, die Preispolitik der Firma Krupp zu Beanstandungen vom inuionaieii Standpunkt aus.Veranlassung gibt, so wäre es zu verstehen, wenn der Minister ans dieser Situation die. Konsequenz seines Rücktritts zöge." Es bleibt abzuwarten, wie sich die offiziösen Stimmen über diese Muttnaßungen äußern. Bis jetzt nimmt die „Nordd. Allg. Ztg." von der Krisenmeldung keine 9totiz. Wir möchten unscrerseits annebnuii, oaß Herr v. Goßler, falls er demissioniert, dies nicht deshalb tut, weil er an der maßgebenden Stelle an Rückhalt verloren — Angriffe pflegen eher die Stellung eines Ministers zu festigen, als zu erschüttern—, sondern, weil es trotz aller Bemühungen nicht gelingen will, die Reichstagsmi.hihett entgegenkommender für die Pläne der Militärverwaltung zu stimmen Diesen parlamentarischen Kleinkrieg hat schon so mancher satt bekommen. Zm neuen Reichstag sind große Militärvorlagen zu erwarten, für die ein neuer Herr im Kriegsministerium vielleicht eine günstigere Situaiion schafft. So gelang es seinerzell dem Staatssekretär v. Tir^itz, die sZlottenvorlage durchzusetzen, die unter seinem Vorgänger, Admiral Hollmann, aussichtslos gewesen wäre. Bleibt ein Ressortchef ein paar Jahre im Amt, so geschieht es ost, daß der Reichstag immer kritischerer um> tnaufigerer ihm gegenüber wird. Man kennt sich zu lange schon; im politischen Leben wäch»st dadurch nicht etwa die Vertrautheit, sondern die Gereiztheit. Auch das Parlament verbraucht viel Minister. Klare amtliche Berichte. Die Schreibweise in amtlichen Berichten ans unseren Kolonien soll, nach dem schon in unserer heutigen Morgenausgabe kurz erwähnten Erlaß der ^eolonialoerwalt- una an das Gouvernement von Teutsch^Dstafrika, kurz und klar fein. Der Kaiser hat anläßlich eines besonderen Falles diesen Befehl erteilt. Eine ähnliche Anweisung empfiehlt sich für noch ntanche andere Verwaltung im deutschen Vaterlande. Auf die Verminderung des Schreibwerks ist ja von mehreren großen Verwaltungen, z. B. Eisenbahn und Post, mit Erfolg hingearbeitet worden. Aber die Ersparung von Arbeitskräften sollte dabei nicht so sehr in Betracht kommen, wie die Verständlichkeit der Ausorucks- weise, zumal in den Bescheiden, die dem Publikum erteilt werden. In dieser Hinsicht kann immer noch mehr geschehen» durch Vermeidung zu tätiger Sätze, von Fremoworlen usw. In verhältnismäßig kurzer Zell hat ui Deutschland der kaufmännische Briefstil, ein ft verrufen ober lächerlich wegen seiner grotesken Formen, eine entschiedene Verbesserung erfahren. Der anllliche Stil hält leider viel zäher an dem llebcrlieferten fest. Auch die Gerichtsurteile find noch nicht frei von dem schrecklichen „Juristendeutsch" oder von Ausdrücken, die selbst ein gebildeter Laie sich erst von einem Rechtskundigen erklären lassen muß Deutsches Keich. Berlin, 16. März. 2er Kaiser begab sich heute in das Gebäude der Arr.llerieprüfungskommission und ließ sich daselbst Vorträge halten. Später besuchte der Kaiser den Reichskanzler und empfing hierauf im Beisein des Staatssekreiärs v. Dirpitz den Marinemaler Heus Bohrdt. Im Laufe des Vormittags hörte der Kaiser den Vortrag des stellvertretenden Eh.fs des Zivilkabimtts. — Einem .'ivpen^genner ^uLgranun zufolge wird Kaiser Wilhetm an dem Fest des dortigen königlichen Jachtklubs teilnehmen. — Nach dem heute früh über das Befinden deS Frhrn. v. Heeremann auögegebenen Krankheitöbericht war die letzte Rächt unruhig mit Erregungszuständen; die Herztätigkeit ist wieder normal. — Die gestrige Soiree bei der Gräfin Bülow, die letzte der Saison, ist glanzvoll verlausen. Anwesend waren der russisck)e, österreichische, italienische und türkische Botschafter, das diplomatische Korps, mehrere Minister, Staatssekretär Frhr. v. Richihofen und llnterstaatssekretär Mühlberg. — Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt offiziös: Der .^Vorwärts" verbreitet nach dem „Basler BolksblaLt", der verstorbene Professor Kraus habe -für die in der „Allg. Ztg." verössentlichten Spektatorbrieke vom Reichskanzleram tc die Summe von 12 000 Mark erhalten und nach dem Tode des Professors sei die Rückzahlung gefordert worden. Politiker des Reichskanzleramtes hätten dann die Rüc^ahlung nachgelassen, um verräterische Spuren im Hande zu verwischen. Diese Erzählung ist auf folgende unpolitische Tatsache zurückzuführen: Im Jahre 1901 wurden Kraus 12000 Mk. nicht für publizistische Privatarbeiten, sondern für eine Studienreise nach Italien und Egypten aus dem offenen DispositionS- ondö des Reichskanzlers verlichcn. Die Nachweisung findet ich in der Ucbersicht der Reichsausgaben und Einnahmen ür 1901 Seite 597 Nr. 5. Als Kraus sckZon (Ausgang deS- Ieiben Jahres) in Italien starb, stellte das Reichsschatzamt ordnungsgemäß Erkundigungen an, inwieweit die Summe im Sinne des erteilten Auftrages bereits verwendet und ob etwa ein dem Reich zurückzuerstattender Betrag verblieben sei. Nach Prüfung des Ergebnisses wurde mll Genehmigung des ReichSkanAers von einer Rückforderung Abstand genommen. Dresden, 16. März. Der Prinz und die Prinzessin Georg traten eine mehrwöchige Reise nach München bezw. Stuttgart an. Straßburg, 16. März. Ter kaiserliche Rat verwarf den Rekurs, welchen das sozialdenwkrattsche Ausschußmitglied Emmel gegen die seitens des Kvlmarer Bezirksgerichts verfügte UngiltigfcltberKörung feines LandeSausschug-Man- öates eingelegt hatte. Der Entscheid erlangt sofort Rechtskraft. Das Mandat Emmels, das einzige sozialdemokratische des LandesausschusseS, ist damit definitiv kassiert. Heer und Flotte. — Generalmajor von Salzmann, Kommandeur der 14. Feldartillerie-Bngade in Wefel, hat fein AbfchiedS- g e s u ch eingereicht. __ Wahlbcwegung. Kassel, 16. März. Die Nationalliberalen stellen für die ReichStagSwahl in Kaffel-Melfungen den Landtags- abg. Gutsbesitzer Beinhauer auf. — Ein gegen bie Sozialdemokratie sich richtendes Wahlkartell aller bürgerlichen Parteien mit Ausnahme der freisinnigen Volkspartei ist in Halle a. S. zur Tatsache geworden. Die 9iationalliberalen, deren Kandidat bei der letzten Wahl in Stichwahl kam, die Konservativen, Frei- konferoatioen und Bündler verzichteten in Würdigung deS ausgesprochen liberalen Eharaklers des Wahlkreises und im Interesse eines erfolgreichen Kampfes gegen die Sozialdemokraten auf eigene Parteikandidaten und proklamierten heute zu allgemeiner Ueberraschung den der freif. Vereinigung zuneigenden Amtsgerichtsrat Lind feil als chren Kandidaten un Gegensatz zu dem Kandidaten deS liberalen Vereins, Schmidt. Austanü. Kopenhagen, lu. Jcd^ 2er Herzog und die Herzogin von Cumberland sind mit ihren Töchtern Alexandra und Olga heute mittag über Gjebser-Warnemünbe nach Gmunben a b g e r e i st. Lonbon, 16. März. Chamberlain wurde vom König Eduard und der Königin in Privataubienz iw Buckinghampalaft empfangen. — Unterhaus. Balb nach Begiim bet Sitzung erschien Chamberlain im Hause. Bei Eintritt wurde Chamberlain von andauerndem Beifall der Ministeriellen begrüßt John Ellis (liberal- beglückwünschte ben Minister zu seiner RücKehr unb stellte eine Anfrage betreffenb Veröffentlichung von Chaniberlains Reben in Sübafrika. In Beantwortung einer anberen Anfrage verliest Chamberlain ein Telegramm bes Gouverneurs von Natal, welches bie Begnadigung der noch in Haft befindlichen Aufständischen und Erlaß einer Amnestie an kündigt Finanzsekretär der Admiralität Arnold Zorfter begründet tue MarinevoransHl äge und sagt, als Staatsbürger bedauere er, daß bie große bittere Rivalität unter ben Nationen anbauent solle, welche biefe gewaltigenunprobuktivenAus- gaben nötig mache. Die Admiralität setze ihren Stolz in ie Höhe ber Anschläge, bie unter ben heftefjenben Verhältnissen notroenbig seien. Vier Schlachtschiffe seien tn ben Flottenverbanb ausgenommen, bie schneller seien als irgend ein zurzeit auf dem Wasser befindliches Schiff. Nach dem neuen Bauprogramm sollen drei neue Schlachtschiffe gebaut werden, welche ähnlichen Schiffen fremder Marinen in ,eder Weise überlegen sind, unb noch viel mächtigere Geschütze sollten auf jebem Si>fse ausgestellt werben. Schließllch lehnre bas £nu 5 m-.i _ 0 geg.n j7 Stimmen bie gegen ben neuen Plan ber •.xßmicaliuit für bie Ausbildung ber Offiziere gerichtete Resolution ab unb genehmigte bie von der Regierung geforderte Präsenzstärke in Höhe von 127 000 Mann. 5>te Enteignung des Kcländes für die neuen KlirnLen. (Fortsetzung statt Schluß.) w. Gießen, 17. März. Medizinalrat Köhler- Offenbach wägt die Vorteile des Kliniksprojekts zwischen der Wilhelm- und Klinik- 'traße gegen das, allgemein in der Verhandlung als Krünewalo sches Projekt bezeichnete (an der verlängerten -llinikstraße- ab. Er erkenne an, daß das erstere an sich mb der Lage nach sehr viele Vorzüge habe. Aber es habe doch auch Nachteile gewichtiger Art. Tas Regierungsprojekt habe zwei schwerwiegende Nachteile. Erstens schiebe fiel) dasselbe zu sehr in ein bebautes Quartier, und zweitens fehle es, würde das Staatsprojekt ausgeführt, später einmal an jeder Ausdehnungsmöglichkeit. Man solle doch auch tut die Zukunft denken, die ohne Frage eine Erweiterung der Institute nötig machen werde. Es sei ein Fehler aller unserer ösjentlich^ll Bauten, daß dieselben gewöhnlich schon bei ihrer Znbenutznahme zu klein seien, er wenigstens habe noch nie gehört, daß ein Bau für irgend einen Zweck errichtet, sich nach der Fertigstellung zu weit oder zu groß erwiesen habe, wogegen Bauinspektor Becker bemerkt, für die Ausdehnung sei ja das bereits erworbene Gelände vorgesehen. Für die Augenklinik würde er das Terrain des Staatsprvjekts bevorzugen, für die Ehirur- gische Klinik dagegen die obere Lage an der Cholerabaracke vorziehen. Er könne die gehegten Befürchtungen wegen des Staubes nicht teilen. Staub gebe es überall, um diesen auf das geringste Maß zu beschränken, müsse man die Straßenbescstigung danach einrichten und dann spiele auch deren mehr oder weniger peinliche Reinigung dabei eine Rolle. Chaussierte Straßen sind naturgemäß staubiger als gut gepflasterte oder asphaltierte Straßen. Rauch sei den Kranken viel empfindlicher als Staub, und dieser sei oben auf der Höhe viel weniger vorhanden, als unten an jener Stelle, wo die staatliche Baubehörde die Kliniken hin haben will. Man solle doch an die vielen Schornsteine denken, die ihren Rauch bei Westwind schon allein von der Frankfurterstraße über den Platz entsenden, der zwischen Wilhelm- und Klinikstraße liegt und dies würde mit der zunehmenden Bebauung der Gegend immer schlimmer. Die größere Entfernung vom Bahnhof halte er für die Kliniken, die man errichten will, nicht für so wesentlich. Die Zeit, wo man mit Menschenkraft die Kranken in Gießen von der Bahn nach den Kliniken schafft, würde wohl bald vorüber sein. Dazu würde man wohl bald Motorwagen anschaffcn. Eins müsse er aber hervvrheben: Die Anlegung der gedachten Ellenbogenstraße im Grüne- wald'schen Projekt fyaltc er für einen Mißgriff, welchen man vermeiden müsse. Gegen die Zugluft und gegen die Kälte im Innern der Gebäude könne man sich schützen, wenn man es unterlasse, staatliche Submissionsfenster einzusetzen, und ebenso sei es mit der Heizung. Man solle für Krankenhäuser nicht die Arbeiten an die vergeben, die die Billigsten seien, sondern darauf achten, daß der Bau in jeder Weise solid und tüchtia hergestellt werde. Bei der Heizung müsse das Beste und Erprobteste gut genug fein. Professor Rehn-Frankfurt erklärt: Der Zugang vom Lahnhof sei bei dem Regierungsprojekt besser, und die Lage geschützter, als bei dem Projekt Grünewald. Der Nachteil der größeren Entfernung werde indessen geringer, wenn die Beförderungsmittel besser würden. Wegen seiner freieren Lage halte er den oberen Platz für die Chirurgische Klinik für geeigneter, als den von der staatlichen Baubehörde vorgeschlagenen. Betreffs des Platzes für die Augenklinik, sei er nicht Fachmann, da enthalte er sich eines Urteils. Wenn der Opthalmologe Professor Bossius erkläre, der Platz unten sei besser als jener oben, so lönnc er dem nicht widersprechen. Aber er gebe doch zu bedenken, daß, wolle man die Op-hthalmologische Klinik unten hinstellen, diese weit mehr unter Rauch zu leiden haben würde, als oben auf der Höhe, wo sie freier liege. An Hand des Planes diskutiert Bauinspektor Becker mit dem Sachverstäiidigen, Professor Rehn, über die Ausführbarkeit der Chirurgischen Klinik auf der Höhe des Seltersberges, insbesondere über die Atöglichkeit der richtigen Anordnung der Operationsräume, die Schaffung der Eingänge, des Wirtschastshoses usw., wobei Professor Rehn die Errichtung einer Chirurgischen Klinik in richtiger Orientierung auch auf der Höhe für möglich halt. Krankenhausverwaller Muhlot - Frankfurt steht auf dem Standpunkt, daß auf der Höhe die Kliniken am richtigsten ihren Platz finden, er hält aus mancherlei Gründen das obere Baugelände zur Errichtung der Anstalten für vorteilhafter und nützlicher, als das Terrain zwischen Wilhelm- und Klinikfirade. Der Vorsitzende, Provinzialdirektor Dr. Breidert, erklärt, da das Mitglied der Lokalkommission Herr Th. Haubach demnächst verreise, so habe der Provinzialausschuü beschlossen, ihm einige Fragen vorzulegen, welche dahin gehen, ob ihm bei der Taxation über den Wert des zu enteignenden Geländes folgende Verläufe und die dabei bezahlten Preise bekannt gewesen seien, und ob er bei der Taxation darauf Rücksicht genommen habe. Nach einer Eingabe des Justizrat Hirschhorn sei nämlich pro Quadratmeter Gelände bezahlt ivorbcu: Wilson an Emmelius, Ecke Ludwig- und Wilhelmstraße, 21 Mark; — der Staat an Prof. Boström, Frankfurterstraße, 19 Mark; — die Stadt an Minn, Crednerstraße, 14 Mark; — Pfaff an die Stadt Gießen, Hillebrandstraße, 12.50 Mark; — Zkälholische Kirche an Gails Erben, 20 Mark; — Ritgens Erben an Kockerbeck, Wilhelmstraße, 18.50 Mark; — Ev. Pfarrei an Rechtsanwalt Grünewald, Leihgesternernrcg, 11 Mark; — Gails Erben an Direktor Spamer, zwischen Wilhelnt- und Liedigstrahe, 20 Mark: -- Wmn an Dr. Weigel Erben, zwischen Wilhelm- und Liebigstraße, 1*2 Mark: — Winn an Gails Erben, 20.50 Mark: — Heß Erben au Bankier Zobel, Ecke Ludwigstraße und ^ih gestern erwog, 21 Mark; — Witwe Haubach an Pfaff, Rcegelpsad, 15 Mark: — Ev. Pfarrei an Pfaff, Riegelpfad, 12 Mark: — Dr. Kübel an Einhauser, Ebelstraße, 14.50 Ml. — Herr Hanbach bemerkt, daß er diese Preise zum größten TcUe gekannt, wenn dieselben höher sind, als die Taxe der Lolalkommission für das zu enteignende Kliniksgelände, so liege dies daran, daß es sich dabei um wirkliches Baugelände, nämlich uni Bauplätze gehandelt habe, die an eröffneten Straßen liegen. Der Preis von 20 Mark, den Direktor Spamer für Hintergelände bezahlt bat ist nach Ansicht Haubachs ein Liebhaberpreis, wogegen Fustizrat Hirschhorn Namens des Direktors Spamer protestiert, jenes Gelände sei soviel Wert gewesen, sonst märe der Betrag nicbi dafür bezahlt worden. Zustizrat Hirschhorn richtet an Haubach die Frage, ob er nicht an den Staat für Klinikzwecke, oben an der Frankfurterstraße >en Quadratmeter Gelände für 10 Mark verkauft habe. Haubach erklärt, dies sei allerdings richtig. Er habe an der Frankfurterstraße hinter der psychiatrischen Klinik eine Wiese und einen Weiher liegen. Dieses Gelände grenze direkt an die Frankfurterstraße. Bei der Verhandlung wegen Verkauf seines Grundstückes habe er dem Staat, wenn er es ganz nehme, den Quadratmeter zu 5 Marl offeriert gehabt. Man habe sich jedoch nur für einen Teil, und zwar den unmittelbar an der Frankfurterstraße gelegenen und daher wertvolleren Streifen entschieden, für welchen er allerdings pro Meter 10 Mark erhalten habe. — Justizrat Hirschhorn stellt demgegenüber fest, >aß nach der Bekundung des Herrn Haubach dieser für Gelände weit ab vom Verkehr gelegen, denn die Straße an der psychiatrischen Klinik sei Pnvatslraße, 10 Mark als angemessenen Preis vom Staat erhalten hat. — Rechtsanwalt Grünewald wünscht von Haubach zu wissen, ob ihm bekannt gewesen, daß ein alter Stadtbauplan besteht, in welchem das Terrain zwischen der Wilhelm- und Klinik- ttaße von Straßen durchquert sich darstellt. Haubach erwidert, er habe erst neuerdings gehört, daß dort Straßen projektiert waren. Ob dieser Plan genehmigt war, wisse er nicht. Rechtsanwalt Grünewald wünscht weiter zu wissen, warum das von der Lolalkommission taxierte Gelände weniger wert erachtet worden ist, als z. B Gelände am Leihgestemerweg, das doch zum doppelten und höheren Preis verkauft jei, als die Lolalkommission für das Kliniksgelände festgesetzt habe. H a u b a ch entgegnet, am Leihgestemerweg handele es ich um den Ankauf von Terrain auf Spekulation und die Käufer von derartigen Flächen könnten sich auch Der- pekulieren. Es könne niemand sagen, wie die Straßen später derartiges Gelände erschließen und wie viel eventuell von der Fläche für Straßengelände hergegeben werden müsse, welches nur sehr gering bezahlt werde. Die Eigentümer des für die Klinik bestimmten Geländes erhalten aber jeden Quadratmeter, den sie besitzen, mit 5 Mark bezahlt, und zwar ist bei diesem Preise von der Lokalkommission in Rücksicht gezogen, daß es sich um Gelände handelt, welches einmal bebauungsfähig wird. Wann und wie dort die Straßen aber angelegt werden, könne niemand agen. Bauinspektor Becker richtet an Haubach die Frage, ob nicht auch der Umstand, daß der Staat bereits in der Lage, um die es sich drehe, Gelände, und zwar über 30 000 Quadratmeter freihändig zu 5 Mark den Meter erworben habe, bestimmend gewesen sei, für die Lokalkommission >en Wert des zu enteignenden Geländes zur gleichen Höhe zu bemessen. Haubach bejaht diese Frage. Pfarrer Naumann bemerkt, daß ein Stadtplan seinerzeit auf Veranlassung des Oberbürgermeisters Gnauth in mehreren Erem- üaren hergestellt ,uno an einzelne Interessenten verabfolgt worden fei, auf welchem amtlichen Plan, der im Original vorgelegt werden könne, die Straße durch Boströms Garten, ne Querstraße von Wilhelm- nach Klinikstraße und die Verlängerung der Ludwigstraße bereits eingezeichnet und >amit allein schon dargetan sei, daß das Gelände, welches >er Staat für die Kliniken den Eigentümern nehmen will, Baugelände und mehr wie 5 Mark wert sei. Auf Beftagen des Justizrats Hirschhorn erklärt Haubach, ihm sei nicht bekannt, daß Gails Erben sich bereit erklärt haben, der Stadt das Gelände zur Anlage einer Straße kostenlos abzugeben, wohl wisse er, daß diese beantragt haben, ihnen die Anlage einer Prioatstraße zu gestatten, daß aber die Stadt hierzu die Genehmigung nicht erteilt habe. Bauinspektor Becker bemerkt zu dem vom Pfarrer Naumann erwähnten Stadtplan, daß es sich wohl da nur um einen alten Uebersichtsplan handeln könne, der nichts Definitives wegen der Straßen zwischen Wilhelm- und Klinikstraße enthalte. Maßgebend könnten hier nur die amtlichen Stadterweiterungspläne, beziehungsweise die jeweilige Freigabe einzelner Decke derselben zur Bebauung iein. Es wird bann noch die Frage erörtert, warum man ür das Boströmsche Gelände zur Straßenanlage freihändig eckens des Staates 19 Mark gezahlt hat und wie man rechtfertigt, für das unmittelbar dahinterliegende Plantsche Gelände die Bewertung durch die Lokalkommission mit nur 8 t'Nark und dann wieder das Schwansche Gelände mit nur 5 sMark, welches doch da anfängt, wo Planksches Gelände aufhört. Haubach erklärt die Wertverminderung liege eben daran, weil Prof. Boströms Gelände einen Bauplatz bilde, Planks Gelände, als Hintergelände nahe der Frankfurterstraße, aber mehr wert sei, als das Schwansche Gelände, welches Wecker ab von jener Straße liegt. Vrovinzialdirektor Dr. Breidert erklärt, daß der Provinzialaussuß Mert darauf legt, zu erfahren, wie sich die Lokalkommission zu dem Projekt stellt, daß die Augenklinik auf dem Gelände des Staatsprojekts, jedoch mehr herauf nach der Klinikstraße, zu stehen kommt, die Chirurgische Klinik aber hinter der Cholerabaracke ihren Platz erhält. Justizrat Hirschhorn bittet, daß das Gutachten der Lokalkommission über die anaeregte Frage schriftlich erstattet werden möge. Dr. Breidert erklärt sich damit einverstanden, und bemerkt, daß da die Sache heute doch nicht zu Ende geführt werden könne, er Termin zur Fortsetzung auf Samstag, den 28. März, anberaume, bis wohin das Gutachten ja erstattet werden könne. Bauinspektor Becker erklärt, er könne die von der Gegenseite vorgeschlagenen Sachverständigen in bautechnischer Hinsicht über die im vorliegenden Falle zu prüfende Frage als kompetent nickst anerkennen. Es handele sich um Kliniken, zu deren Entwürfe umfassende Studien nötig gewesen, er habe viele Reisen deshalb gemacht, um die Vorteile und Nachteile bestehender gleicher Institute kennen zu lernen, und da könne er nicht zugeben, daß der erste beste Techniker, der noch nie eine Klinik gebaut, feine Arbeit durch eine oberflächliche Kritik über den Haufen werfe oder auch nur abfällig beurteile. Justizrat H i r s ch- Horn erklärt, daß er verhandelt habe, um als Sachverständigen zu gewinnen den Geheimen Oberbaurat Durm von Karlsruhe, einen Mann, der Erfahrung habe auf dem hier fraglichen Gebiet, der als Autorität anerkannt werde, und dem die griechische Regierung die Wiederherstellung der Akropolis anncr traut habe. Der Herr Geheime Oberbaurat sei aber in den nächsten vier Wochen behindert nach hier zu kommen. Es hieße aber die Rollen vertauschen, wolle man ihm und seinen Kollegen, resp. den von ihnen verttetenen Interessenten die Beweislast aufbürben, nach dem Gesetz müsse der Herr Bauinspektor beweisen, daß das öffentliche Interesse es unbedingt erheische, daß die geplanten Bauten auf dem von der Baubehörde bestimmten Platz zu errichten seien. Es bestehe ja eigentlich nur noch Streit über den Zickzackweg, über die Möglichkeit der An ortniung be5 Operalionssaales unb über die sonstige Kom' munikanon in bic Kliniken. Er bebaucrc, daß der Regier ungöbaumelfter Sardemann-Marburg heute verhindert sei, zu erscheinen, würde man demselben die Pläne und alles sonst erforderliche zugänglich machen, so würde es wohl möglich sein, über die strittigen Punkte ein Sachverständi- gen-Urteil zu erhalten. Tie Darlegungen des Herrn Bauinspektor Becker könne man als unumstößlich nicht anerkennen, denn dieser sei Pprtei, er sei voreingenommen, er ei berufen, seine Pläne, wie der Vater sein Kind, zu verteidigen. Ter Vorsitzende erklärt, der Prooinzialausschuß halte cs vorerst nicht mehr für erforderlich, Sachverständige jiU hären, sondern habe beschlossen, daß über die Piatzfrage jium Sckstuß verhandelt werden solle. Denn sich bie Notwendigkeit der Anhörung eines weiteren Bausachverständi gen ergebe, so werde diesen der Provinzialausschuß selbst bezeichnen unb bestellen. Schluß folgt. ^luüt und £iinil Gießen, 17. März 1903. — Personalien. Verliehen wurde am 17. Januar dem Großh. Bürgermeister, OttSgerichtsoorfteher und Standesbeamten Johann Peter Wolf zu Linnenbach bas Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: »Für langjährige treue Dienste" am Bande des Phüippsordens. — Ernannt wurde der Steueraufseher Georg Fey zu Groß-Gerau zum Pfand- meister für den Beitreibungsbezirk Groß-Umstadt mit Wirkung vom 1. April 1903. • • Hessisch-Thür. StaatSlotterie. Bei der heule fortgesetzten Ziehung der 6. Klasse wurden folgende Gewinne gezogen: 20 000 Mk. auf Nr. 49566, 3000 Mk. auf Nr. 19188 33617 49097 56410 57682, 2000 Mk. auf Nr. 3119 4989 5674 9068 12057 12080 29306 30600 33674 44475 56349 63100 73950 92332 94154 98487 99763. Ohne Gewähr. • * Ein Kunstwerk deS Schmiedegewerbes. Im Schaufenster der Firma A. Kröll Söhne am Seltersweg ist eine Reliefbüste des Kaisers Friedrich, angefertigt von dem KunstschmiKrerneister Sann aus Weitershain, ausgestellt. Die Büste darf als ein Kunstwerk der Schmiedekunfl die Beachtung aller Kunstfreunde in Anspruch nehmen. • • Als Benefiz für Frl. Marga Brücher ge. langt am Mittwoch, den 18. d. Mts. „Die Waise aus Lowood" zur Aufführung. Dieses nach einem Roman bei Curras Bell von der braven Birch-Pfeiferin bearbeitete Stück rührte früher alle Zuschauer zu Thränen unb entlockt uns Heutigen ein träumerisches Lächeln. Die junge, liebens* würbige und temperamentvolle Darstellerin wird an diesem Abend reiche Gelegenheit finben, mit zarten, weichen und warmen Farben ein packendes Eharattergeniälbe zu schaffen. t. Friedberg, 16. März. Auf Ersuchen der Stadt, bie Eisenbahnbehörbe möge an der verkehrsreichen Frankfurter Straße, wo diese von der Homburger Bahn gekreuzt wirb, eine Barriere anbringen, ist nun die Antwort ein- getroffen, daß eine Höherlegung her Strecke an genannter Stelle ftottfinben soll. — Die Stabtocrorbneten haben für bie deutsche Dichtergedächtnisstiftung einen jährlichen Beittag von zehn Mark unb für den deutschen Schulerhaltungsverein in Böhmen einen einmaligen Beitrag von zehn Mark bewilligt. — Die feierliche Gru nb- teinlegung beS Kriegerbenkmals findet nächsten Sonntag um 3 Uhr nachmittags statt. Sämtliche Gesang, vereine Friedbergs und der Gesangverem zu Fauerbach werben babei mitwirken. Das Denkmal kommt in die große Allee, direkt vor das Amtsgerichtsgebäube. Am 19. Juli, dem Gedenktage der Uebergabe der französischen Kriegserklärung, ist bie feierliche Enthüllung und Einweihung. Aus letzterem Anlaffe findet vom 18. bis 20. Juli auf der See- wiese, welche die Stadt bereitwilligst zur Verfügung gestellt hat, ein großes Volksfest statt. V.H.C. Alsfeld, 16. März. Am Sonntag, den 15. d. Mts. hatte der neugegtünbete Zweigoerein Alsfeld des V. H. C. das Vergnügen, bie Gießener Sektion „Taufstein" des V. H. 0. (Vogesenklub) in Alsfelds Mauern begrüßen zu können. Die Gießener Herren suchten in statt- licher Zahl einen vom großen Touristenstrom zwar oer- schonten, aber doch von der Natur wohlbedachten Teil beS Dogelsberges auf. Der Marsch ging von Ehringshausen aus durch das liebliche waldumsäumte Feldatal nach Groß-Felba, wo ein ehemaliger Gießener Musensohn bic Wanberec mit einem kühlen Trunk erfrischte, unb von dort durch den Herr- lichen Hochwald, das Leibgehegc unseres Landesherrn, nach bem sogenannten Jägertal. Schon auf dem Wege dorthin hatte man sich mit den Alsfelder Touristen vereint, bie ihren Gästen entgegengeeilt waren unb sie freubig begrüßten. Das hier so vertrauliche Rehwilb äugte erstaunt nach den Wanderern, bie durch seinen sonst so stillen Forst zogen! Uebet Romrod wit seinem ehrwürdigen Jagdschloß, einem Lieblingsauscnthalt unseres Großherzogs Ludwig IV., gings nach Alsfeld, wo in der „mit Recht so beliebten Krone" cm leckeres, wohlverdientes Mahl die befreundeten Zweigvereinc des V. H. C. vereinte. Zu rasch verflogen die Stunden; kaum reichte die Zeit, dem bekannten „Kapellchen" einen Besuch abzustatten. Allseitig hieß es auf Wiedersehen in Gießen. Im Sommer soll eine gemeinsame Tour auf den Dünsberg gemacht werden. <=k.» Ma inz, 16. März. Aus der Bahnstrecke Mainz-WormS wurde heute morgen von dem ersten von WormS kommenden Personenzug zwischen hier unb Laubenheim der Musketier Geck vom 117. Regt totgefahren. Ob ein Unglück oder ein Selbstmord vorliegt, konnte noch nicht festgestellt werden. Geck war zu Besuch bei seinen Eltern in Laubenheim und hatte nur Urlaub bis 12 Uhr nachts. Ob er bei dem Hierhergehen in der Dunkelheit auf den Bahnkörper geraten, oder absichtlich dahin gegangen, wird sich wohl kaum feststellen laffen. Mainz, 15. März. Gestern feierte die israelitische Religionsgemeinde in aller Stille durch eine kirchliche Feier den Tag, an dem vor 50 Jahren die Hauptsynagoge eingeweiht und ihrer Bestimmung übergeben wurde. Rabbiner Dr. Salfeld hielt in der bis auf den letzten Platz gefüllten Synagoge die Festprebigt, worin er intereffantc 3tniflid)tet auf bic heutige soziale Stellung ber Juden gegenüber vor 20 Jahren warf. Zur Feier des TageS wurbc eine von Prof. Kappelmeifter VoIbach komponierte Motette „933ie lieblich sind deine Wohnungen . . .' von Mitgliederr der Liedertafel vorgetragen. — In eine Wirtschaft der großer Langgaffe kam am SamStag mittag ein Reisender au? Darmstadt und ließ zwei junge Taglöhner, deren Bekamt des n,i'fÄt5 -w ”9en beiSfcton ’ "sKr ;te» «■&» fai ,D,niW;* Sani). X17- ®51 1903. COe am 17 v. & -fe ! ° °ch &« 31Uq,. Dfigrne ^annt muröi “Ä.5ft St.SSs *2U8O 29306 30M 92332 94154 98487 "edegewerbes. Im Jt)ne am Lelleröwcg iß angefertigt von dem c§l)Qin, ausgestellt. Tie Mdekunsl die Beachtung Marga Brücher ge» ?* °Die Waise aus nach einem Romn der -eiferin bearbeitete Stück men und entlockt uns Die junge, liebens, ellerin wird an diesem l zarten, weichen und tergemälde zu schaffen, is Ersuchen der Stadt, rkehrsrerchen Franksuuer urger Bahn gekreuzt i nun die Antwort etn> x Strecke an genannter dtvcrordneten haben für sstistung einen jäh» und für den deutschen hmen einen einmaligen - Die feierliche Grundmais findet nächfren itt 6ämtlid)c Gesang, in zu Fauerbach werden mt in die grotze W., Am 19. Juki, dem Mchen ^riegseckärung, b Einweihung. Aus ;§ 20. Juli aus der Lee« st zur Verfügung gestellt v Am Sonntag, den te'3n>tigi>cKinäl6ielbb!S Jener Sellion „Saufitem in A!Si-Ids $lauem d-- Serren fugten m M- launiienltrom i®“ t w°hlb-d°ch1" wtl d-s ng v-nEhnngSh-"!-"^ Matal nad) BroB’»1 ' “L, bic Sßanbeter * dadurch b-n H-» «andesherrn, naq * liirbigen 3“S P glltg» jerjig6 -v . ? junc' t® -ht l-> Usatteta etunbcn; I #■>' nnn* ** rS»«w»j• >E ”get und £-* 11. N t°t „sch ,tb DOtlie? 'f,,i feinen ®‘ Urlaub b.s1- Mn. -11 ” . eraeliti^ . feie* toN* durch eH .lt(nna- f b« 11 d-a f "9 gjlotet“ ? rgr°°" f.Lg ein 11 1 ^«1® m”:a3bereu yrtrilsausfug. Im Warnen des GroßhcrzogS! In der Pnvatklageiache des Georg ftrug und der Witwe Rink als gesetzliche Vertreterin der minbcrjäl)ngcn Catharine Rink, sämtlich in Hattenrod, und vertreten durch R.-A. u. 91otar Katz in Gießen, Privatkläger gegen Heinrich Münster m Hattenrod, vertreten durch J.-R. R.-A. Dr. Gutfleisch, Engisch und Arnold in Gießen, Angeklagten, sowie deS Letzteren als Privatlläger gegen Georg Hrug in Hattenrod als Angeklagten wegen Beleidigimg hat das Großherzogi. Schöffengericht in Lich in der Sitzung vom 7. Januar 1903, an welcher teilgenommen haben: Großh. GerichtSaffeffor Paul als Vorsitzender, Jakob Kneipp von Langsdorf, Peter Müller 111. von Birklar als Schöffen, Gerichtsschreiber - Asp. Scharmann als Gerichtsschreiber, für Recht erkannt: Von den Angeklagten: 1) Heinrich 5)1 ü n ft e r, 27 Jahre alt, evangelisch, verheiratet, Schreinermeisler in Hattenrod, 2) Georg Krug, 30 Jahre alt, evangelisch, verheiratet, Schmiedemeister in Hattenrod, wird der erstere der öffentlichen Beleidigung im Sinne der §§ 185, 186, 200 St. G. B. für schuldig erachtet, und deshalb in eine tm Fall der Un- embringlichkelt mit sechs Tagen Gefängnis zu verbüßende Geldstrafe von 30 — m Worten dreißig — Mark verurteilt, zugleich wird den Beleidigten die Befugnis zuerkannt, den entscheidenden Teil dieses Urteils binnen zwei Wochen von Mitteilung desselben an die Beleidigten durch einmalige Ein-- riltfung m den Gießener Anzeiger zu veröffenttichen. Für den Auszug: Ter Vertreter der Kathanne Rink: Katz, 2309 _______Rechtsanwalt.__ Mittwoch bett 18. März d. 3-, nachmtttags 2 llhr^ werden im Btetorschen Saale versteigert: __ 1 Bohrmaschine (für Schlosser), 1 zweiteilige Ladencheke, ein Ladenregal, 1 Schrank rnn GlaSn'ire, 1 Nähmaschine, ein Regulator, 2 Sophas, 1 Kleider- schrank, 1 Fahne mit Stange, 1 Halerkasten, 1 Schmierdock, 14 Pferdebilder, 3 Oeldruck- bilder u. a. 2261 Geißer, SerichtSvvllzicher. Dio geistige Ermüdnng; der Schulkinder. weiche ho vi.le derselben heutzutage kennzeichnet, weicht gemeiniglich dem Hausens Haier-Kukuo, welcher schnell die richtigen Ersätze1 otfe zu den ermüdeten Organen führt, Hausen« Kasseler Hafer-Kakao ist nur echt in blauen Kartons a 1 Mir., niemals lose. 547 schüft er in der Wirtschaft machte, mit Wein bewirten. Als eine hinzukommende Hausiererin mit dem freigebigen Gaste besonders schön tat, erregte dieses die Eifersucht der beiden Taglühner und unter Drohungen gegen den Reisenden verlteßen sie die Wirtschaft. AIS der Reisende später aus dem Lokal trat, wurde er von den Beiden überfallen unb so schwer mißhandelt, daß ihm em Rotverband auf dem 3. Polizeibeztrk angelegt und er dann m das RochuShospital verbracht werden mußte. Ucruiischtes. Marburg, 16. uadrj. I ui ^orse Röddenau bei Krautenberg war eine an Milzbrand verendete Luh von dem Besitzer einfach verscharrt worden, ohne datz der Xter- arxt zugezogen worden war; es hatte eben niemand geahnt, woran dasBieh eingegangen war. Ein Mann uamcnS Marx holte sich Jleisch von der gefallenen ÄUh für seine Hunde. Diese verendeten nach kurzer Zeit. Vorher abet hatten sie aber ihrem Herrn die Hand geleckt, und an der Hand befand sich eine kleine Wunde, auf welche bet Mann nicht geachtet batte Infolgedessen war etne Ucbertrogung des Milzbrand- Giftes erfolgt, ter Mann erkrankte und konnte traft sofortiger ärztlicher Hilfe und Transport nach bet U n t- oerfitätSHini k nicht mehr gereitet werden. Er starb unter Erscheinungen der Mi l;brandver g^t u n g. Kunst und Wisscnschusl. AeffifdK «lotter fiir Bollotunve, herauSgegeben von 91boll oiracL Band . geh. Ml. 7.50. — Die hesusche Ber- euuauiifl für BottStunde läfti letzt betannllid) ihre seither dem Bten. Anz.* beigeiegien Blätter als eigene Zeitschrut tn zwanglosen veilen in einer Starte von etwa 1b Xrucfbogen jährlich er- scheuten. Sie wollen wie srüher sowohl der Erforschung des Volkslebens tn vefjen und seiner Nachbargebtele, cüs auch d,e all- genteinen Probleme Der Volkskunde beobachten. Ter weitere Ausbau der Volkskunde als Wchenichalt ist eins ihrer Hauptziele. Ter vorliegende Band läßt von bet Turchführung Das beste erhoffen. Proiessor Albrecht D »e d e r i ch, fruljcr tn Wieben, ,eyt tn peibel- berg, umgrenzt Wesen und Ziele Der VoUskunde. Er stellt sie^ als die Wi.enschast hui, Die das Denken und Glauoe, Sitte unb -sage des Metstchen ohne Kultur und uni er der Kultur behandelt. Em Betspiel vergleichender Sille und Rechlsgesthtchle dielet der Altmeister der klassischen Phitosopble, Hermann Usenet tn Bonn Telephonischer Kursbericht. . 26.10 4 H Oesterr. Goldrente ' endenx; unreyelmHs-i^. 102.45 S2L0 102.55 92.25 101 35 100.20 103.60 103 JO 103.50 50.90 32 35 32 85 182 20 44.75 8/i 8 V//. 3»/. $*/.% 37, x 4°/ lieben. Rente . . . 4*',X Portugiesen . . . •/ Portugiesen. » . , 194 C. Türken . . . Türkenlose .... 4°/o Oneoh. Monopo' -Anl. 4*% Aussere Ar<«»nHnor Reichsanleihe do. Konsole • do . . Hessen . Ober besäen 3J/0 Mexikaner . . 4,/s*/o Chinesen . . Electric, bet ackert . Nordd Lloyd . . Kreditaktien . . . Diekonto-Kommandit. Darmsildter Bank . Dresdener Bank . , Ber iner Handelsges. Oesterr. Staate bahn . Lombarden • • • Gotthar ibahn . . . Laura, Otto . . . . Bochum..... Harpener . . . . . 92.70 . 94.00 . 97 00 . 217.10 . 194.90 . 141.40 . 149.90 . 160.25 . 14810 . 14.50 . 188.00 . 192.50 . 179.00 4* .9< Oesterr. bdberrento 101.00 494 Ungar. Goldrente ilcucIU Meliunnst». Origtnaldrahtmcldungeit des Gießener Anzeigers. Berlin, 17. März. Die Verhandlungen des deutschen Krankenkassen-KongresseS sind gestern abend geschlossen worden. Nach Schluß der Verhandlungeti fand für die Kongreß-Teilnehmer cm Kommers statt. München, 17. Dlärz. In der amenkanischen Kolonie erregt ein wegen Betrugs gegen den langjährigen Geistlichen RoyeS eingeletteteS Strafverfahren großes Aufsehen. Derselbe ist nach Italien geflüchtet. Hamburg, 17. März. Im Zeittrakhallen-Theater gelangte Tolstois „Auferstehung" zum erstenmale in Deutschland zur Aufführung. London, 17. März. „Daily Mail" meldet aus Washington: Die amerikanische Regierung hat sehr energischen Einspruch erhoben gegen die Veröffentlichung von verschiedenen im englischen Blaubuch enthaltenen Bemerkungen des englischen Gesandten in Caracas, welche für den Gesandten Bowen beleidigend sind. Die englische Regierung hat sich entbot. Außerdem enthält die Hallte noch eine Fülle von Beiträgen auS den verschiedensten Gebieten. Tie Abhandlungen sind so gehalten, daß sie auch dem Nichtgelebnen oerstandlich sind. Dazu kommt eine kritische Bücher und Zeuschrütenschau, die daS ganze (Bebiel ber Volkskunde berürfftcbnqt. Aparte stilgerechte Neuheiten Gaskronen, elektr. Kronen und Lampen nach Entwürfen vou Prof. Olbrich, Prof. Grose, Patrie Huber, Architekt Kreis u. A. emphenlt 2121 Fritz Eccarius, Helm ttig Moljer 7 Markt 7. Umänderungen von Petroleumlampen für Gas und elektrisches Licht. Ausschreiben. Die Lieferung deS Klofet- papiers sowie der ttloset- papier-Rollhaltcr für 40 Klosets der Provinzial-Siechen- Anstalt soll vergeben werden. Preisangebote sind unter Beifügung von Papierproben bis zum 23. l. Mts. bei unterzeichneter Stelle einzureichcn. Verwaltung 2312 der Provinzial Siechen Anstalt. Sbcrförjterei Strnpbach. Schutzbezirk Königsberg. Montag, den 30. März er., vormittags 9 Uhr werden in der Schlierbach'schen Gastwirtschaft zu Bieber aus den Distrikten Rotestrauch, Hütten-- wald, Rotebergskopf, Bleiden- berg pp. versteigert: 2308 Sichen: 39 Rm. Scheit, 71 Rm. Knüppel, 418 Rm. Reiser. Buchen: 116 Rm. Scheit, 202 Rm. Knüppel, 2730 Rui. Reifer. Andr. Laubholz: 6 Rm. Knüppel, 3 Rm. Reiser. Nadelholz: 14 Rm. Scheit und Knüppel, 385 Rm. Reiser. Mmcrfanj. Nächsten Freitag, den 20. März, nachmittags 3 Uhr wird em der Gemeinde Krofdorf gehöriger fetter Bulle auf dem Hofe des Gemeindebullenstalles meistbietend versteigert. Krofdorf, den 16. März 1903. Der Gemeinde-Vorsteher. Pfeiffer. 2320 -1 - ■ -------------------------------------------------------- Donnerstag, den 19. d. Mts. nachmittags 2 Uhr werden tm 23ielerleben Saale — Neustadt 55 — versteigert: 190 bessere Lonnenschtrme unb 40 Korseis. 2318 Geißler, Gerichtsvollzieher Stabt. Schlachthaus. Freibank. Hertte: 2328 MAisch 50 M Zur Aufklärung diene meinen Kunden von Gießen und der Umgegend, daß sich mein Laden nicht mehr Schul st raße Nr. 5, sondern nur noch 21 Kirchenplatz 21 im früheren Lokale befindet. Um den gehässigen und böswilligen Nachreden, ich habe mein Geschäft übertragen oder aufgegeben, zu begegnen, sehe ich mich zu dieser (Sortierung veranlaßt. Hochachtungsvoll J. C. Wallenfels KirchenPlatz 21 (Yiehen Kirchenplah 21 hinter der evangel. Stadtkirche. Tampf-Färberei, chem. Wasch- unb Decaturanstatt. Acltestes u. bestemgerichtetes Geschäft dieser Branche am Platze. Gegründet 1857. 2811 2082 Gesangbücher für Konfirmanden Reiche Auswahl eleganter Einbände. TI 1 TW 1 Mäusvurg ii. Ernst Balser. .Älk- null Marmmerke, Tmpfsiegelei Ang. Gabriel jr., Gictzen. e?6 Maffen ^abrikation. Bahnanschlüsse. Werke: Abendstern. Als sehr vorteilhaft für jede HauAhattung empsel)le ä 10 Pfg. für 2 Teller nafjr- Hasler ouppe. 1971 L. Kalkbof Aacbf., H. Erle, Westanlage. schuldigt unb erklärt, daß die Veröffemlichung au» Sev- jehen erfolgt ist. Pretoria, 16. März. SamStag Nacht suchte die Polizei in den hiesigen Gasthäusern und CafeS nach Personen, die den Erlaubnisschein für den Aufenthalt im Lande nicht besitzen. Von 100 fcftgcnommcncn Personen konnten 70 den Schein vorlcgen, 27 russische, französische, deutsche unb italienische Personen hatten ihn nicht und bekamen infolgedeffen den Befehl, binnen 24 Stunden Transvaal zu verlaffen. | r* Or. W. Knechts Magenbitter A ,,S ÜNT13“ I ist bei Magen- und Darmbeschwerden M61 das vorzüglichste und unentbehrlichste Hausmittel. Probeflasche 1 M. Line alückliüie 2öal>l die schöne Mau, die vorsorgliche Mutter beim Wählen ihrer ständigen Toilettsestc sich ffir Toenng'H mcltbefauntc täulen-Srile eukschieden hat, denn schlummernde Schönheit will geiveckt, jugcnb* Mer Teint erhalten und 50x10, blendend weiße Haut erworben sein. Dn«-i ine’" Boien-Seife leistet dekannilich hierzu die vorlresslichsten Dienste und jft seit Jahrzehnt die L'osunq schönheitS- pflcgenbcr Damen. Eine bessere Empsehlung kann es nicht geben. Zu 40 Pig. überall erhältlich. 2301 Bekanntmachung die Stimmen. mit mit Mecum. 2314 Seitersweg. Telephon 367, 1745 Der provisot-ischc Letter der höh. Bürgerschule: ILmius. Lehramtsassessor. Bei der am Samstag dem 14. März ftaugcijnoten Wahl der Aeisiyer für das Gewerbegenchl Gießen sind als Beisitzer für '' 3eu vom 1. April 1903 bis 81. März 1906 gewählt worden: und ältere Muster verkaufe weit unter Preis. Sehr günstige Gelegenheit für Bauunternehmer, Hauswirte ek. Ernst Bioedner 99 95 86 86 85 85 85 85 85 84 13 13 765 Stimmen. 765 764 „ 764 , 763 763 763 763 v 763 768 763 IL Arbeiter 1. Bock, August, Drechsler 2. Hollberg, l^ustav, Brauer . 3. Diehl, Johannes, Schneider 4. Hensel, ADols, Schnilseyer . 5. Bauni, Heuinch, (Vlaser 6. Tech, Karl, Eigarreninacher 7. Krüger, Gustav, Atelalldreher 8. faucht, V!ilhelm, Ataurer 9. Männche, Hemrich, Sck)reiner Hähers Bürgerschule zu Grünberg. Das neue Schuljahr beginnt Montag den 20. April. Die Ausnahme neu emtretender Schüler unb Schülerinnen geschieht an demselben Tage, morgend 8 Uhr. Bei ber Anmeldung sink) oorzulegen: Geburis- unb Impfschein, sowie em Abgangszeugnis ber zuletzt besuchten Schule. Achtung! Bin Mittwoch den 18. und Donnerstag den 19. März ftu’ Bahnhof Gießen mit zwei Waggons folgender Waren anwesend, als: Femste, gesunde, süße Balenzia-2tt»felflnen, large I. Sorte 10 Stück 60 Pfg., ii. Sorte 10 Stuck 50 Pia., HL Sorte 10 Stück 35 Pia., Priminima-Lttroncn 10 Stück 4Ö P1g„ tadellose rheinische Bohnäpfcl, sein, zum Essen unb Kochen, 5 Pfund 50 Plg., prima rote Lpeisemöhrcn unb Zwiebeln 10 Pfund 50 Pfg., Tchwarzwurzeln pr. Pfund 15 Pig., Endivien pr. Pfund 35 Pfg., I. Sorte Mcerrettig 20 Pfg., dicke Sellerie Stück 8 Pfg., Porree Stück 3 Pfg., franz. Kopfsalat 2 Stück 25 Pfg., extra ferne eingemachte Preiselbeeren 10 Pfund »Eimer Mk. 4.50, 25 Pfund-Eimer ML 13^5, süße Monnttendamcr Bratbsuttnge Stück 6 Pfg., dann weiter: mehrere Sorten hochfeines, gan- risches holländisches Gemüse, wie Rotkohl, Weißkohl und ^virstng rc., welches ausnahmsweise sehr billig abgebe. Unter (Garantie alles itur frische, tadellose Ware und bitte um geneigten Zuspruch. 2300 Hrnbir4rn. L Arbeitgeber 1. Bierau, Ballh., Glasermeister 2. Raber, (L A., Spengler meister 3. EmmeliuS, Ilouis, Sabritant . 4. ileib, Hernrrch. LchneiDermeister . 5. Beil, Vouie, 3d)reinermciftcr 6. vennings, Friednch, Bäckermeister 7. Pirr, Istidwtg, Dleygermelster 8. Schmidt, Ltto, Udruiacher . 9. Wmn, Heinrich, Bamnuemehmer 10. Berg, Hari, Lchuhmacher,neister 11. Krumm, Eduard, Kaufmann . 12. Müller, Ludwig, Bäckermeister 10. Schäfer, Johannes, Kacklerer 11. Jakobi, Gabriel, Brauer ' 12. Doll, Ernst, Schmied . v 75 „ Beschwerden gegen die RechtSgiltigkeit dieser Wahlen sind bis spätesten:' 14. April l. I. bei dem Unterzeichneten anzubrmgcn. Tas Protokoll über die Wahlhandlung hegt im Bürgerineisterei- aebäube, Gartenstraßc 2, Zimmer Dir. 15, zur Einsicht auf. Gießen, am 16. März 1903. 2817 Der Cberbürgermeifter: empsiehlt 2316 Visitenkarten Ueiert nach ut oübgat Brohlaebe dttrei Chris tianWallenfels 17 Marttplatz 17 am Kriegerdenkmal. Telephon 262. Gegründet 1826. Vorzügliche Majjks-HmM nnb neue Malta-Aartiiffelii 01213| Alle Sorten »osen und «artempfählc (grün an- ge|trieben), sowie auch Erbsen« reifer nnb Bohnenstangen em- ofiehU zu büligiien Dreisen A. Gerth, Ncunabt 7L —— 84ci»«ircl>-rairri»ri<»'-l'« Technikum Rudolstadt fc» 1. Höhere Fachschule fo ArehHal- ■ Kn o. Ceu-lngenienz*. .. *#>M1eref •<*- ■ lohvltftir: H'-o.U.TUr'»r..T«rhe:i<, K 8. Ficnschule f.: hin-n Nam! TU'U~ Sti 'Reste! Fie $tucT6[ W-T.L feie in ihm Senat einsiimr ^egen die 9 stimme. Ei" der Bundesver inftruiert werd Man schr Dieser 2a Zirkel über bei deS § 2 beS 2 noinmen worbe Einbringung bi Chancen aus A (amenlarischln Reichskanzler e sähe boch baß * sein wolle, selb! erfolg zuzuzieher catscnlscheibung trachte, so tue e Partei damit e nämlich, alS ( das fonfeijii miniere, dess könne zu einer Seiten Gegner Tie Panil der AuMhrung besetzten Hause sodaß die Bors konnte (ngl i unsere Aufmcr! Beschaffenheü eines Umbaues Tas Haus Theaterneubau glanzende Ren erb.bt sich gern gestanden, roelc M dem Zetti '^ugrposse „Ti noch Publikum Auck. Bis zu, Heater, welche^ LU welchem mc Äc:,f Keller. «Ul, wi innere Ivc ^°ne Weiß, Ar Pnern Peluchei K°ge ftarme ft & w & Anlage । !W-Ü A- BM fej» Mi? deren £h,{ 5u&8leiten $ °8»L M 64 n4,irö KTg bstf **nJ8 ««ui'*1' et.-«'16 Ä äS Familie Diehl. Giessen und Oberschöneweide, den 17. März 1903. Die Beerdigung findet Donnerstag den 19. März, nachmittags 3 Uhr, vom Trauerhause, GoethestraRse 29, aus statt. Georg VaubeV. Minna Vaubel. 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