Nr. 217 Erstes Blatt. 153. Jahrgang Mittwoch 16. September 1803 Ers-etnt täglich ~ Ä Ä De»ngspretsr außer Sonntags. monaiuch7bPftviertel* GietzenerAnMger WEIL ” General-Anzeiger äs'äs, Amts- Md Amergeblatt für den Kreis Gießen WWZ gerniprechanlchlußNr.51. ” -eigentell: Han« Beck. Z>er schwarze Ueter io Aeugsten. Bekanntlich stammt der Familienname des gegenwär- -Ligen Königs der Serben von „Kara" Georg, dem „schwarzen" Georg. Den Beinamen der Schwarze hat sich der Großvater Peters durch seine Grausamkeit erworben, die ihn selbst zum Vatermörder werden ließ. Ten jetzigen König nennt man aber bereits in weiten Kreisen des serbischen Volkes: Kara Pera, den schwarzen Peter. Das Haus Karageorgiewitsch genießt nicht die geringste Sympathie; man spricht davon, daß der Thron Serbiens der weiblichen Linie des Hauses Obreuomitsch Zufällen solle,» zu dieser gehören die in Ungarn lebenden Familien der Barone Nikolitsch, Baitsch und Konstantinowitsch. Nach der Verhaftung der 25 Offiziere in Nisch, die den besten Familien des Landes angehören und zu deren Gesinnungsgenossen man mindestens 1000 der 1400 Offiziere der serbischen Armee zählen muß, sitzt König Peter mit seinem Throne auf einem Pulverfaß. Er fürchtet sich auch sehr und läßt die Wachtposten vor der Burg und auf den Gangen bei Nacht verdoppeln und mit scharfen Patronen versehen. Vor dem Eingänge zu den königlichen Gemächern stehen 12 riesige Schweizer in der Uniform der königlichen Leibgarde. Die Schweizer hat sich König Peter in ihrer Heimat angeworben, da er der „Treue und Anhänglichkeit" der „serbischen Falken" für seine Dynastie, die er in seinen Proklamationen betonte, doch nicht so recht traute. Zwei Schweizer müssen in der Nacht im Schlafzimmer weilen mrd beit Schjlaf des Serbenkönigs bewachen. Ein elektrischer Alarnrapparat in der in nächster Nähe befindlichen Kaserne der Leibgarde kann vom Schlafzimmer des Königs aus in Tätigkeit gesetzt werden. Eine Strickleiteb ist am Fenster angebracht und ein kgl. Kahn liegt in der Save bereit, um den König Peter rasch aus östreichisches Gebiet zu bringen. Man sieht, der König Peter von Serbien steht sozusagen fortwährend auf denk Sprung und genießt einen recht unruhigen Schlaf m der Mitte „seines treuen serbischen Volkes". Der arme Peter befindet sich aber auch in einem schrecklichen Dilemma. Die Macher seines Königtums kann er nicht bestrafen, diese Leute halten ihn in der Haud und er fürchtet sie; die anderen Offiziere wolleir wieder nicht dulden, daß Eidbrüchige und Dtörber die Armee und das Land beherrschen; da wäscht König Peter seine Haube in Unschuld und sagt: „Ich bin ein konstitutioneller König, darüber entscheiden meine Minister!" Die Minister, in deren Mitte einige der Mordgesellen sitzen! Ist dos nicht ein reizendes slavü sches Idyll? Inzwischen entfaltet der Belgrader offiziöse Dementierapparat eine eifrige Tätigkeit. Da heißt es einmal: Die Meldung, Samstag nacht sei ein Handstreich gegen die Festung beabsichtigt gewesen, um die verhafteten Offiziere zu befreien, entbehrt der Begründung. Das Kriegsgericht wird erst in den nächsten Tagen zusammentreten, da die Verhafteetn von dem Rechte, zu der Anklage Stellung zu nehmen, noch nicht sämtlich Gebrauch gemacht haben. Die Frist hierzu läuft erst am 16. September ab. — Von amtlicher serbischer Seite wird ferner gemeldet, die Mätter- meldungen von der Entdeckung neuer Verschwörungen und der Verhaftung von Offizieren in anderen Garnisonen seien unbegründet. Seit der Verhaftung jener 25 jungen Leute in Nisch hatte die Regierung keine Veranlassung, irgendwie einzuschreiten. Jene sensationellen Nachrichten gehen aus dem Gerede der ^afes oder aus der Tendenz gewisser Blätter hervor, ihren Lesern neue Entdeckungen aufzutischen. Man wird aber trotzdem gut tun, diese offiziösen Ableugnungen nicht sehr ernst zu nehmen. Glaublicher ist dagegen, was aus Nisch gemeldet wird, nämlich daß dort bei der Abfahrt der gefangenen Offiziere 80 andere Offiziere ihren Gesinnungsgenossen lebhafte Ovationen bereitet hätten. „ , r Sehr hübsch ist's auch, daß der Oberrechnungshof zu Belgrad dem Belgrader Gericht den Akt übermittelte, durch welchen das Gericht aufgefordert wird, über das Vermögen der beiden letzten und des jetzigen Finanzministers die Ouästur zu verhängen, weil diese den Pensionssouds um hohe Beträge überschritten hätten. ~ ™ , o Ungemein bezeichnend für die „Autorität" König Peters ist folgendes Histörchen. Am letzten Sonntag nachmittag wurden die Rennen des Donau-Reiterklubs bei dem Militärlager von Baniea eröffnet. Der König erschien mit allen Familienmitgliedern, gefolgt vom Ministerprasr- dentzn, dem Kriegs-, Finanz- und Handelsmiruster. 9cr. 4, ein Offiziersrennen sollte auf Komiteebeschluß ausfMen, weil von den angemeldeten fünf Pferden nur drei am Start erschienen. Gegen diesen Beschluß reklamierten d.re Erichs neuen ohne Erfolg, obgleich selbst der König die Ansicht aussprach, daß das Rennen stattfinden könnte, wenn dre Startenden sich mit einem Preise begnügten, toomit bieje einverstanden waren. Ter Komiteeprasident Dr. Nrkolie blieb aber unerbittlich. Die Offiziere wandten sich daher an den Generaladjutanten des Königs um Vermittlung, die aber ebensowenig Erfolg beim Komiteepräsidenten hatte. Nun nahm sich der Ministerpräsident der Sache cm und ließ durch den Handelsminister Gencrc Herrn Dr. vcitolic Vorstellungen machen, doch dieser beharrte auf ocm ckomitee- beschluß. Schließlich sprach der König selbst geraume Zeit mit Nikolic, doch auch oer persönlich ausgesprochene Wunsch, der sprichwörtlich als Befehl gelten sollte, konnte den Proarannnpunkt nicht ausrecht halten. Er fiel weg. Tro^- dem blieb der König bis zum Schlüsse des Rennens. Das Streiflicht, welches durch diesen Zwischenfall aus das Gewicht des königlichen Wortes, iusbesoildere iu so einer Spielerei fiel, blieb im Publikum, mit Glossen über eine mögliche Ministerkrise, nicht unbesprochen. Volttische Tagesschau. Dauernburscheu-Vereine. In der basischen Zentrnmspresse wird gegenwärtig der Plan erörtert, in dieser Zeit, in der alles sich organisiert, sogen. Bauernburschen-Vereine zu gründen, die eine Waffe in der Hand des Zentrums bilden sollen. Präses Mehler in Regensburg und Bischof Keppler in Rottenburg hätten sich für den Plan ausgesprochen, und in Württemberg und im bayrischen Schwaben bestünden schon solche Bauernburschenvereine. Die Burschen seien leicht dafür zu gewinnen. „Die guten Elemente jubeln einem solchen Verein freudig entgegen und sind erst recht begeistert, wenn man ihnen von all den schönen Dingen erzählt, die ihnen geboten werden sollen an Unterhaltung, Belehrung usw. Und diese guten Elemente werden nicht nur für sich selbst in ihrem Verein für die Zukunft einen Halt finden, sondern auch einen guten Sauerteig für die sich nach und nach eiristellen- deu, weniger zuverlässigen Burschen bilden." Der Artikelschreiber schätzt solche Vereine höher, als andere von „Kweifelhasstem Wert", zu denen er u. a. auch die ländliche n Turnvereine rechnet. Wird dadurch nebenbei für eine Hebung der Bildung gesorgt, so läßt sich dagegen nichts einwenden. Wenn die Nationalliberalen ihre Jugend vereine gründen und die Sozialdemokraten die städtische und ländliche Jugend mit größter Jntensivität bearbeiten, so kann man es auch dem Zentrum nicht übel nehmen, wenn es in gleicher Weise versucht, Einfluß aus die Heranwachsenden Bauernburschen zu gewinnen. Der Führer der freifinuigen Vereinigung, Dr. Barth, schreibt in der „Nation" zu dem Thema: Freisinn und Sozialdemokratie: „Die sozialdemokratische Partei ist bereit, den Freisinnigen die eigenen starken Schultern zur Verfügung zu stellen, verlangt dafür aber eine angemessene Entlohnung — der Freisinn aber will das zugeworfene Rettungstau nicht ergreifen, es ist zu sehr geteert." Eben dort schreibt Naumann: „Das ist in meinen Augen das Bedeutsame am Vorgehen des Dr. Barth, daß er die Sozialdemokratie als größten vorhandenen Faktor eines neuen Liberalismus anerkennt." v. Gerl ach schließt einen Artikel in der „Nation" folgendermaßen: „Ein Bürgertum, das im Bunde mit der Sozialdemokratie die Reaktion zu bekämpfen bereit ist, dient gleichermaßen feinen eigenen Interessen wie der Entwicklung der Sozialdemokratie in der Richtung einer praktischen Politik. Es leistet damit also einen staats erhaltend en Akt im besten Sinne des Wortes." Diese Auslassungen beruhen also auf der Anschauung, daß die Sozialdemokratie, je mehr Teile vom liberalen Bürgertum sie aufgesaugt habe, desto wertvoller für den Liberalismus und für die Staatserhaltung werde. Der alte Vorkämpfer des Liberalismus, Eugen Richter, urteilt freilich ganz anders über die Sozialdemokratie. Er hat bekanntlich jedes Zusammengehen mit ihr abgelehnt und will lieber im Kampfe mit zwei Fronten weit erfechten als in die Sozialdemokratie aufgehen. Keer und Alotte. Aus dem Kaisermanöver werden den „Leipz. N. Nachr." von einem Leipziger Manöverbesucher folgende Episoden berichtet: Wenn denk Schreiber dieser Zeilen jemand während seiner aktiven Dienstzeit 1882/83 — prophezeit hätte, daß er 20 Jahre später im Zivilrock mitten in feinem Regimente an der Erbeutung von zwölf Geschützen teilnehmen würde, so hätte er das gewiß nicht geglaubt. Wir hatten Naumburg kaum passiert, als uns Geschützdonner in das Gelände im Süden des freundlichen Städtchens rief. Dort belohnte uns ein herrlicher Anblick. In langer Reihe waren preußische Geschütze aufgefahren und feuerten gen Norden, wo sich auf der Höhe die Sachsen tu breiten Linien entwickelt hatten und zum Angriff vorgingen. In großer Entfernung blitzten die Schüsse der sächsischen Artillerie auf, und über dem Horizonte gondelte der Signalballon der Sachsen im Winde hin und her. Wir schlugen uns über das Feld durch — die Preußen knallten uns dabei böse in die Ohren — und wandten uns den Sachsen zu, die in schöner Schlachtordnung den Berg herab- kamen. Wir standen dicht an einem tiefen, steilen Abhänge. Ein Ausreißen gab es hier uid^, und wir hatten auch nicht Lust dazu, das interessante Feld zu verlassen. Die Sachsen ordneten sich zum Sturme gegen die preußische Artillerie, die gegen die anrückende Uebermacht feuerte, als gelte, es, ein Königreich zu erobern. „Zur Attacke Gewehr rechts — fällt das Gewehr — Hurra!" Wer lann als alter Soldat einem solchen Kommando widerstehen! Ein Blick auf die Achselklappen — mein Regiment, die braven 134er aus Leipzig, und im nächsten Moment war ich mitten unter ihnen. Hurra, und wild ging's drauf los auf die feindlichen Geschütze! Als wir den Feind erreich^, bot sich uns ein überraschendes Bild. Das Artillerieregiment hatte im Eifer des Feuerns den rechten Zeitpunkt zmn Rückzüge verpaßt und suchte nun im letzten Wtomente, während die Infanterie es schon erreicht hatte, noch zu entkommen. Aber es war ein gefährliches Terrain! Eng und schmal war der einzige Ausweg indem vielburchschnittenen Gelände. Hinter ben Geschützen ging es bergab und bergauf, und da flieht es sich schlecht, wenn man sechsspännig fährt — zwölf Geschütze mußte der Feina» in den fänden der 134er zurück- lassen! Ein Wegfahren war schon gar nicht mehr möglich; denn das ganze 134. Regiment war mitten in der Artillerie! War- das eine Freude! ES ist wohl selten so von Herzen Hurra gerufen worden wie hier — es war für das Regiment das Ereignis des Tages. Es dauerte lange, ehe rch mich wieder als Zivilist fühlte uno merkte, daf; ich keine Uniform trug. Es wurde mir daun ordentlich wehmütig ums Herz. Aber heute hatte ich doch mitgeftürmt! An dem großen Angriff, der zur Eroberung der Geschütze führte, nahmen noch neben dem 134., dem die Geschütze in die Hände fielen, das 133. und das 101. Regiment teil. Die erbeuteten Geschütze gehörten dem 47. Feldartillerie-Regi- ment. Kolonialpost. Von der zu Spanien gehörigen Insel Fernando Po wird eine kannibalische Untat, deren Opfer ein Deutscher ist, gemeldet. Der Dampfer San Francisco, der von der Insel Fernando Po kommend in Cadix eingetroffen ist, brachte nach einer Depesche aus Madrid folgende Darstellung des Falles: Am 2. August ist in der Hauptstadt der Insel, Bata, bekannt geworden, daß der deutsche Kommodore Kaufmann beim Tauschhandel mit Eingeborenen angegriffen, verwundet, furchtbar gemartert und schießlich aus gefressen wurde. A.s Bata ist eine Abteilung Marine-Infanterie zur Bestrafung der Schuldigen abgegangen. Die Eingeborenen, die sich widersetzten, wurden in die Flucht geschlagen und fünf Dörfer ein ge» äschert. Schließlich stellten sich die HäuMnge ein und baten um Verzeihung. — Tie Eingeborenen von Fernando Po, die das gebirgige Innere der Insel bewohnen, heißen Anija oder nach englischer Bezeichnung Bubies; sie sind ein ziemlich hellfarbiger Negerstamm, der zwar den Bekehrungsversuchen der christlichen Missionare bisher hartnäckigen Widerstand entgegensetzte, von dem man sich jedoch solcher Untaten wie der jetzt gemeldeten nicht versehen hätte. Das energische Vorgehen der spanischen Militärbehörde wird hoffentlich einen heilsamen Schrecken verbreiten und die kannibalischen Triebe für die Zukunft unfchMich! machen. Die Hoffnungen, die zeitweise auf die Gold funde in Jrangi in Deutsch-Ostafrika gesetzt worden sind, scheinen sich nicht erfüllen M sollen. Nach einer Meldung der „Deutschostaftika-Ztg." sind Mitte August die beiden Bergleute Thiele und Joroan von den Jrangi-Goldfeldern zurückkehrend in Dar-cs-Salam eingetroffen. Auch der Leiter der dortigen Arbeiten, Prospektor Janke, wird in einigen Monaten an der Küste zurückerwartet, da der Betrieb auf den genannten Feldern bis auf weiteres eingestellt werden soll. Einige Goldproben im Werte von etwa 8000 Mk. von der Ausbeute in Jrangi befanden sich in den Händen der Herren Thiele und Jordan. Dagegen sollen die von dem Prospektor Arndt östlich vom Viktoriasee bei Jkoma gemachten Goldfunde, wie der in Mombassa erscheinende „Asrican Standard" erfahren haben will, bei der amtlichen Untersuchung in Berlin sehr günstige Ergebnisse gezeigt haben, sodaß man zu der Ueberzeugung gekommen sei, die Ikoma-Goldselber hätten eine glänzende Zukunft. So lange nicht ein amtlicher Bericht über die Untersuchung des Jkoma-Goldes vorliegh, erscheint Zweifel an ber Meldung des ,Msric. Stand." geboten. Zudem darf nicht übersehen werden, daß zwischen dem Prospektor Arndr und dem Hauptmann Schloiser, dem Leiter der Zentralafrikanischen Seengesellschaft, um die Goldfunde in Jkoma und bas Ausbeutungsrecht daran ein Prozeß schwebt, ber, wenn wir nicht irren, bisher noch nicht enbgiltig entschieden ist. Aus Stadt und Land. Gießen, 15. Sept. 1903. Nachrichten über bemerkenswerte Vorkommuifie in Stadt und Land werden stets gern entgegengenommen und angemessen honoriert! ** Personalien. S. K. H. der Großherzog haben dem Rechner der evangelischen Kirche zu Stammheim, Kreis Friedberg, Peter Luther, das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für langjährige treue Dienste" verliehen. **Die ersteStadtverordneten-Versammlung nach den Ferien wird, wie wir hören, voraussichtlich am 24. d. Mts. stattfinden. *• In der Dresdner Städteausstellung hat die hiesige Firma H. Schaffstaedt, Fabrik für gesundheitstechnische Anlagen, die goldene Medaille erhalten. Es ist die einzige hessische Firma, der in Dresden eine so hohe Auszeichnung zuteil geworden ist. **Das Anfassen der Backwaren in betv Bäckerläden durch das kaufende Publikum ist eine unappetitliche, unter Umständen gesundheits- gefährli ch e Unsitte, gegen die seit Jahren schon angekämpft worden ist, bisher leider nur mit geringem Erfolge. Jetzt wird g emeldet, daß ein Berliner Bäcker-Bezirksverein beschlossen hat, in allen Bäckereien seines Stadtteils Plakate anzubringen, die das Verbot des Anfassens der Ware cnthallen. Wir möchten unseren Bäckereien Gleiches empfehlen. Und hessentlich haben dann auch die Verkäufer Heu Mut, Personen, diei das Plakat nicht beachten, in ihre Schranken zurückzuweisen. Am liebsten möchten ja wohl die Bäcker, daß die Behörde ihnen das Odium eines derartigen Verbotes abnälp* und ihrerseits aus sanitären Gründen gegen rücksichtslose Käufer mit Strafparagraphen einschritte. Aber bas Veste ist doch immer die Selbsthilfe, und mit ihr ließe sich in diesem Falle sehr wohl alles erreichen, wenn nur die notige Energie angewandt wirb. Es gibt doch viele Städte, in denen man 'M Vermischtes. * lieber einen Unfall Tolstois berichtet man aus Petersburg: Am Tage nach seinem 75. Geburtstage (11. September) sah sich Tolstoi bet einem Spazierritt gezwungen, vom Pferde zu steigen und sein Pferd am Zügel über einen Graben zu führen. Dabei trat das Pferd aus einen Fuß Tolstois, der anfangs nicht besonders schnlerzte, päter aber stark zu schwellen und zu schmerzen begann, sodaß Tolstoi das Bett aussuchen mußte. * Unwetter. Me aus Swtinemünde berichtet wird, herrscht dort ein heftiger Erbost mit schwerem Unwetter. Der Stturrn hat die Holzstöße der Badeanstalten ortgerissen, Bäume abgebrochen und weiteren Schaden angerichtet. Jnsolge des Unwetters strandete an der Ostmole das Schiss Wilhelmine aus Wolgast mit zwei Mann Besatzung. Gin Bootsmann ertrunken. — Ferner ind vier Fischerboote auf der Schelde bei Antwerpen gesunken. Tas Fischerboot Nr. 14 mit 6 Mann, Nr. 25 mit 4 Mann und Nr. 22 mit ebenfalls 4 Mann sind unter- «ich ofae poNzeMches Verbot das Setasten der Ware nicht kennt. Einer nnserer Leser schreibt uns' ..Ich JJ'a3 nicht, von hausiere nden Bäckcrjungen eine Fasten- brcRel M kaufen, da ich regelmäßig beobachten kann, wie man, ehe eine als zusagend befunden wird vorher eute größere Anzahl durch die Finger gehen laßt, um sie auf ihre „Knusprigkeit" zu Prüfen. Eines großen Uri. fugs den man hier häufig beobachten kairu, sei gleichzeitig gedacht, daß Bückerjungen Teere Backwarenkörbe über ihren Kopf gestülpt heimtragen; gleichfalls sehr appe- tttlich'" — Neben den Bäckermeistern wäre ober auch den Restaurateuren zu empfehlen, in chrem und ihrer Kundschaft Interesse gewissen übel erzogenen Elementen den Brotkorb höher zu hängen. Gar manchem vergehMder ^wpetit und er unterläßt es, sich eine Speise zu bestellen, wenn er sieh^ wie ein Gast am Nebentisch drei, hier Brötchen erst zerdrückt und prüft, ehe er sich fürs tnerte oder fünfte entscheidet. Wenn do nicht in jedem einzelnen Falle der Mrt selbst sich eine solche Unart mit höflicher Entschiedenheit verbittet, so wird da feine Besserung ein- rreten. ** Neue Ansichtspostkarten wurden uns von Herrn Peter Muth in Bad-Nauheim auf den Redaktionstisch gelegt, öie sind wirklich überraschend hübsch und von feiner, geschmackvoller künstlerischer Ausführung. Jede einzelne zeigt einen Eharakterkops und die ersten Noten eines Musikstückes. Eine der Karten zeigt das Porträt unseres Großherzogs, darüber eine medllche kleme Ansicht von Nauheim, darunter die ersten drei Takte des Nauheimer Sprudelmarsches, das Ganze stillooll umrahmt uon zwei lomschen Säulen. Eme andere Karte zeigt den Kopf einer jungen ober bessischen Schönen und die ersten Takte des Hessenliedes „Pom Vogelsberg zum Rheine" rc. rc. Die Karten werden jedenfalls viele Freunde finden. § Butzbach, 15. Sept. Verflossene Woche war es em Jahr, daß mit Einverständnis der preußischen Regierung auch an Dienstagen regelmäßige Schubtransporte von Sträflingen ab Hetzbach - Beerfelden über Frankfurt- Hauptbahnhos hierher stattfinden. Die Einrichtung hat sich angeblich gut bewährt. — Kommenden Sonntag und Montag findet in dem benachbarten Nie d er-Weisel das herkömmliche Kirchweihfest statt. R. B. Darmstadt, 15. Sept. Me wir aus zuverlässigster Quelle erfahre^ wird die Ersatzwahl für die beiden Darmstädter Landtagsmandate auf einen der letzten Tage des ^ptember anberaumt werden. Von frei» sinniger Seite wird bekanntlich an den beiden mit wenigen Stimmen Mehrheit gewähllen Kandidaten Sa eng und Langenbach festgehalten werden; bei ben Natio- nalliberalen besteht die Absicht neben Landgerichtsrat Buff den Stadtverordneten Architekt Heinrich Müller aufzustellen, da Oberbürgermeister ^Rorneweg eine neue Kandidatur ablehnte. Der Sonderausschuß der 2. Kammer zur Vorberatung der laudständischen Geschäftsordnung trat heute vormittag zu seiner ersten Sitzung zusammen; von den 12 Mitgliedern waren 7 erschienen. Der Ausschuß erörterte heute zunächst nur in einer allgemeinen Beratung die einzelnen wichtigen Bestimmungen der Vorlage und beschloß, in ca. 8 Tagen eine neue Sitzung anzuberaiuueu, zu der auch die für ben Gesetzentwurf bestimmten Regieruugsverrreter eingeladen werben sollen. Hanau, 14. Sept. Der kürzlich verstorbene Z i g a r r e n- fabrikant Friedrich Jung, welcher es seit einer langen Reihe von Jahren verstand, sich das Wohlwollen und das Vertrauen seiner Mttbürger in höchstem Grade zu erwerben, hat sich als ein Mensch entpuppt, welcher erhebliche Unterschlagungen begangen hat. Unbegreiflich ist es, wohin Jung die Summen gebracht hat, da er eine sehr einfache Lebensweise und einen geregelten Haushalt führte. Auch die beiden Teilhaber des Jungschen Geschäftes (Firma F. L. Vollbracht Nachs.) erleiden durch das sträfliche Handeln Jungs schwere Verluste. Jung war lange Jahre Mitglied der städtischen Körperschaften und genoß wegen seiner eifrigen Wirksamkeit im Dienste der Stadt das größte Ansehen. Kleine M U t. . ; j h a u s \ esseu und ben Nachbarstaaten. Das hessische Ministerium des Innern hat den Rekurs von über 200Grundeigentümern von Kastel gegen die Entscheidung des Provinzialausschusses der Pro- vmz Rheinhessen, nach welcher die Süddeutsche Eisenbahn- Gesellschaft in das Gelände zur Erbauung der elektrischen Nebenbahnen Mainz—Wiesbaden und Mainz—Vieb- cich—Schierstein eingewiesen wurde, verworfen. Damit steht nunmehr der Fertigstellung dieser Linien nichts mehr im Wege. — Bei der kommunalständischen Versteigerung von Aepfeln und Birnen auf der Friedberg-Homburger Bezirksstraße vor und hinter Köppern wurde die Ernte von 324 Bäumen zu 287 Mk. verkauft; außerdem 1133 Kilogramm Fallobst, alles von besseren Sorten, zu 67,98 Mk., mithin 100 Kilogramm zu 6 Mk. Bei der Versteigerung im vergangenen Jahre sind 1934.50 Mk. gelost worden. — In Frankfurt a. M. bewilligten die Stadtverordneten 15 000 Mk. für die Ueberschwemmten in Schlesien. Alkoholgenusses durch Verordnung des Bundesrats erlassen werden. Ebenso sei gegen den Mißbrauch von Morphium und ähnlichen Giften, sowie gegen die Syphilis vorzugehen. Das Gesetz soll Normen vorsehen zwecks Durchführung einer allgemeinen Fürsorge für die außerhalb der Irrenanstalten befindlichen Geisteskranken und allgemeine Anzeigepflicht anordnen. Die Privatirrenanstcllten sollen aus der Reichs- gewerbeordnuna gestrichen und in das Reichsirrengesetz ausgenommen werden. Was den Irr en sch utz anlangt, so ist im ganzen zuzugeben, daß die gesetzlichen Grundlagen für die zwangsweise Internierung eines Geisteskranken nicht allenthalben befriedigende sind. Es sind daher besttmmte gesetzliche Normen aufzustellen, von deren Erfüllung die Ausnahme, die Festhaltung und die Entlassung eines Geisteskranken abhängig zu machen finb. Im Interesse einer wirksamen Heilbehandlung sind die Aufnahme-Formalitäten möglichst einfach, das Aufuahmeverfahren ist kurz und schleunig zu gestalten. Hauptversammlung des Wedizinal-Neawten- Jereius. IN Leipzig hat unter dem Vorsitz des Geh. Medizinalrats Dr. Rapmund-Minden i. W. die zweite Hauptversammlung des Deutschen Medizinal-Beamten-Vereins begonnen. Den Geschäftsbericht erstattete Medizinalrat Dr. Flinzer-Plauen i. V. Er tellt mit, daß der Verein jetzt 1249 Mitglieder zählt, sodaß ihm nunmehr über zwei Drittel sämtlicher deutschen Medizinalbeamten angehören. Die materiellen Verhandlungen erstrecken sich auf die reichsgesetzliche Regelung des Irren wesens. Zur Besprechung dieser Frage waren drei Berichterstatter bestellt: Landesrat Dr. Vorster-Msjeldorf, Geh. Medizinal- rot Dr. Weber, Direttor der Heil- und Pflegeanstalt in Sonnenstein und Reg.- und Medizinalrat Dr. Russak-Köln. Zum allgemeinen Teile eines Reichsirrengesetzes stellen die Referenten folgende Leitsätze auf: 1. Das Jrrenwesen ist eine öffentliche Angelcgeuhett. Der Staat hat somit das Recht und die Pflicht der Fürsorge für die Geisteskranken, beziehentlich für die psychisch nicht normalen Personen innerhalb und außerhalb der Anstalten 2. Tas Reichsirrengesetz soll sich erstrecken auf Geisteskranke, Idioten, Epileptiker und Trunksüchtige. 3. Die Landesgesetze haben die zur Ausführung des Reichs irr en- gesetzes erforderlichen Anordnungen nach Maßgabe der von dem Bundesrat aufzustellenden allgemeinen Grundsätze zu treffen. Weiter empfehlen die Referenten zum besonderen Teile eines Reichsirrengesetzes für die I r r e n s ü r so r g e, daß einheitliche Grundsätze zur Betämpsung des übermäsiiaen gegangen. Außerdem wird noch der Tod dreier anderer Fischer bekannt, sodaß im ganzen 17 Fiseher dem Sturme zum Opfer gefallen sind. — Infolge des Wettersturzes in Steiermark beginnt es dort selbst im Tale zu ch neien. Sogar in Me r an beträgt die Temperatur nur 7 Grad Celsius. Der neue Schnee im Hochgebirge Südttrols liegt bis 1100 Meter herab. Das Hochwasser richtete im Drau-, Lieser-, Gail- und Kanaltale arge Verwüstungen an. Zahlreiche Brücken sind weggerissen, mehrere andere gefährdet, verschiedene Reichsstragen sind unbrauchbar gemacht, einige Ortschaften finb in Gefahr. Der Bahnverkehr ist auf den Strecken Villach-Spital und Tacvis-Pontafel eingestellt. Die Unterbrechung des Verkehrs auf der Strecke Tarvis-Pontasel dauert voraussichtlich 14 Tage. — Durch heftige Regenfälle sind auch die Eisenbahnanlagen im ganzen Nordwesten der nordameritanischen Union schwer beschädigt worden. Durch den Oman, der am Sauistag in Florida toiueie, finb mindestens 2^0 Per- onen umgekomme.n. An der stUfte sinv die Trümmet von 8 Schiffen, die an den Felsen in der Nähe von Miami gestrandet sind, zerstreut. Der Eigentümer des Liverpooler Dampfers ,Lnchulva" erhielt aus Florida die telegraphische Nachricht, daß der Dampfer während des letzten Sturmes vollständig vernichtet wurde. Von der Besatzung sind 19. Manu gerettet, neun ertrunken. * Lärmszenen bei einer Beerdigung. Die Beerdigung des Leichenwärters und Grabs ch'ä n de r s Keh in Würzburg gab Anlaß zu lärmenden Auftretten auf dem Friedhöfe. Keh, der erste Leichenwärter im Friedhöfe, hatte aus Gräbern, in denen Leichen in Metallsärgen beigesetzt waren, Särge her aus genommen und geöffnet, die Leichen verscharrt mib die Nietallsärge verkauft. In der Untersuchungshaft erhängte er sich. Me die „Neue Bayr. Landesztg." meldet, hatte sich zur Stunde der Beerdigung eine sehr große Menschenmenge am Leichenhause eingep nnden, well sich das Gerücht verbreitet hatte, der Selbst- nörder werde kirchlich beerdigt. Schelt- und Schirnpsworte wurden aus der Menge vernommen: „Einern solchen Verbrecher gibt man kirchliche Ehren, ehrlichen Leuten verweigert man sogar das Glockengeläute, einem braven katholischen Buchhändler verweigert man es, weil er eine protestantische Frau geheiratet hat." Als nun Stadtpfarrer Heßdörjer erflärte, daß die katholische Kirche Selbstmördern den Segen verweigere, schrie das Volk unter Hüteschwenken: „Bravo, hurra, so ist's recht, einem solchen Lumpen gehört keine Ehre!" Der Psarrherr war sichtlich erschrocken, aber er fuhr fort: „Nachdem jedoch ärztliche und amtliche Zeugnisse vorliegen, welche bestätigen, daß Keh in den letzten Tagen vor seinem Tode sinnverwllrt war, müsse er die kirchliche Beerdigung vornehmen." Allgemeines Murren und Pfuirufe folgten. Um das Volk zu beruhigen, verlas der Pfarrer die Zeugnisse, die der Landgerichtsarzt, der Staatsanwatt und ein prakttscher Arzt ausgestellt hatten. Unter andauerndem Lärmen wurden diese Zeugnisse verlesen unb sdann die Einsegnung vor genommen. Unter Verwünschungen wurde der Sarg, dem bloß die nächsten Angehörigen und der deutsche Kriegerbund mit Fahne folgten, zum zwellen Kirchhof gebracht. Ter Zugang zu diesem Teil des Friedhofs, wo das Grab des Keh liegt, war polizeilich abgesperrt. Außen tobte das Volk, während der Pfarrer die Gebete sprach Als unter der Menge bekannt wurde, daß Keh in einer Gruft neben dem Fabrikanten Nöll und anderen hochgeachteten Persönlichkeiten bestattet werde, und daß der Magistrat den Einspruch dieser Familien ab gelehnt habe, erging sich das Volk in Be s ch im p f uti g e n auch wider Bü r - germeifter und Ratsherren. Um der Wut des Volkes zu entgehen, wurden die Leidtragenden durch eine Hinterpforte herausgelassen. * Löwen in Deutschostafrika. Die in Tar-es- Salam erscheinende „Deutsch-ostafrik. Ztg." berichtet: Vom Löwen geschlagen wurden in der Whe der Mayr'schen Schamba bei Kilometer 3 an der Pugustraße zweiNeger- frauen, Suttatissklavinneri, die in einer der dort befindlichen offenen Malutihütten nächtigten. Der Löwe hatte sich zuerst des einen Weibes bemächtigt und ihr sofort das Genick durchbissen. Auf den Angstschrei des anderen Weibes hatte sich dann der Löwe von seinem ersten Opfer abgewandt und tötete durch einen Tatzenschlag gegen die Brust auch das zweite Weib, mit dem er sich dann davon machen wollte, jeooch wurde er durch die aus den Nachbar- Hütten mit Feuerbränden herbeieilenden und schreienden . Leute daran verhindert. Der Löwe ließ dann auch sein zweites Opfer fahren und verschwand unter Wutgebrüll ' im nahen Busch. Ti: beiden getöteten Weiber wurden-am ; nächsten Morgen an Ort und Stelle begraben. Mehrere i Europäer, welche . ae s darauf cm den Ort des Unglücks eUten, um dem Räuber nachzustellen, sahen nur noch ine Spuren eines mächtigen Löwen in und bei der Hütte, von diesem selbst war nichts mehr zu sehen. * Marseille, 15. Sept. Der Kapitän des am ©am»* * tag auf Grund gelaufenen Transportschiffes „Bretagne" hat sich gestern erschossen. _ ^ettchtssaäl^ — Der Mann mit den vierzig Bräuten. Seck mehreren Jahren hat es der 50 jährige Maler ^osei Malek in Wien verstanden, aus Kosten älterer, vertrauensseliger Mädchen, die icoch ein spätes Eheglück erhofften, ein behagliches, müßiges Leben zu sühren. Malek ist verheiratet und Vater von sechs erwachsenen Kindern. Im Wlai 1901 verließ er seine Familie u,id suchte die Bekanntschast von Frauen, denen er die Ehe versprach. Sem erstes Opfer war die Köchin Rlarie Summer, die ihn voii Mm bis August 1901 in ihrer Wohnung beherbergte und ihm ihre Eriparnipe in der Hohe von 2000 Kronen vorstreckte. Roch wahrend er als Bräutigam der Summer galt, machte er die Bekanntschaft der Hausbesitzerin Walpurga Watzek, und als die Ersparnisse der Summer auigezehrt waren, zog Malek zu Walpurga Watzek und bewog sie, ihr Haus zu verkausen und ihm den Erlös von 6000 Kronen auszusolgen. Im Atai 1902 wurde Malek aus Anzeige der Wäscherin Agnes Ataschek, der er aus die gleiche Weise 400 Kronen und der Köchin Leopoldine Wehdom, der er 700 Kroneii entlockte, in St. Pölten verhastet und erst am 19. Dezember wieder in Freiheit gesetzt, nachdein er wegen Betruges an Leopoldine Wehdom verurteilt worden war. Alalek suchte sosort nach seiner Enthaftung eine „Brau" Walpurga Watzek wieder auf und blieb bei ihr, bis )er letzte Rest ihres Vermögens verbraucht war. In Alaxglau wurde ‘ er verhastet, weil Aiarie Summer und Walpurga Watzek inzwischen die Betrugsanzeige gegen ihn erstattet hatteli. Die Untersuchuiig ergab, daß Atalek in dem kurzen Zeitraum von 1 72 Jahren den obengenannten vier Frauen miiidesleus 9000 Kronen herausgelockt hatte und daß er in dieser Zeit nut nahezu vierzig Frauensperfonen teils schristlich, teils mündlich in Verbindung ge° treten war, um sie zum Eingehen eines Liebesverhältnisses zu bestimmen. Jetzt hatte sich Josef Alalek vor dem Schivurgericht in Wien wegen Betruges zu verantworten. Die Geschworenen bejahten die ihnen vorgelegie Frage auf Betrug, worauf der Gerichtshof Atalek zu sechs Atonaten Kerkers verurteilte. Eisenbahn Zeitung. Der Minister der öffentlichen Arbeiten hm neuestens die Eisem bahndirektionen auf eine Anzahl von Unzulänglichkeiten und Unbequemlichkeiten vieler Eisenbahnstationen aufmerksam gemacht und tunlichst baldige Abhilfe besohlen. So ist vielsach die Wahrnehmung gemacht worden, daß bei den Fahrkartenschaltern keine Einrichtungen getroffen sind, die den Reifenden beim Lösen von Fahrkarten das Ab legen von kleineren Gepäck ft ücken gestatten. Es sollen hiersür eiserne Untergestelle mit hölzerner Platte in passender Entfernung von den Fahrkartenschaltern zur Leitung des Zn- undAbtretens der Reisenden ausaestellt werden. Um ferner den Reisenden das Aufnehmen des zuruckgegebenen Geldes beim Lösen von Fahrkarten zu erleichtern und eine beschleunigte Abfertigung au^s verkehrsreichen Stationen herbeizuführen, sollen die Schalter mit drehbaren Zahltellern ausgerüstet oder geriffelte dicke Glas- teller oder Gummiplatten mit rauher Oberfläche auf den äußeren Schallerbänken befestigt oder andere geeignete Vorkehrungen getroffen werden. Auch sollen auf solchen Bahnsteigen, die von dem Empsangsgebäude und den Warteräumen weit abliegen und auf denen für die Reifenden die Gelegenheit fehlt, sich zu fetzen und ihr Handgepäck abzulegen, hölzerne Bänke und Gestelle angebracht werden. Auch dem Mangel von kleinen Schutzhallen und W a r t e r ä u m e n aus nicht überdachten Bahnsteigen, die zugleich dem Winde sehr ausgesetzt sind, soll abgeholfen werden. Demgemäß hat der Minister der öffentlichen Arbeiten die Eisenbahndirektionen veranlaßt, den erwähnten Bedürfnissen ihre Aufmerksamkeit zuzuwenden und auf eine allmähliche Ergänzung der Stationen aus den durch den WittschaftsetM überwiesenen Dtitteln Bedacht zu nehmen. Es wird trotz alledem noch viel zu wünschen übrig bleiben: Kandel und Verkehr. Uolkswittschast Berliner Börse vom 15. September 1903. (Mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Gießen.) Atatte New-Porker Kursmeldungen, sowie ungünstige Besprechungen der „Times" über die Lage in den Balkanstaaten gaben Anlaß zu einer niedrigen Eröffnung der Börse, zumal auch London vorbörslich schwache Kurse sandte. Dem glänzenden Argentinischen Erntebericht wurde infolge der allgemeinen Atibslimmuna wenig Beachtung geschenkt. Im wetteren Verlauf trat auf allen Märkten eine kräftige Erholung ein. Auf dem Montanmarkte wurden wiederum Kohlenwerte unter Hinweis auf die Berichte über den Stand der Syndikatsverhandlungen bevorzugt und im Anschluß hieran von Banken die Aktien des Schaaffhausen'schen Bankvereins. Auf bessere Landoner Stimmungsberichte erhöhte sich der Kursstand auf allen Märkten, sodaß man in freundlicher Tendenz zu den höchsten Tageskursen schloß. Privat-Diskont 3»/4 Prozent. Anfangs- u. Schlußkurse. Oest. Kredit.... 201.30 201.90 Deutsche Bank . . . 211.25 211.50 Darmstädter Bank . . 136.00 136.00 Bochumer Guß . . . 183.00 183.25 Harpener Bergbau . . 184.00 184.50 Schluß-Tendenz: fester. Kassel, 15. Septbr. Der Kongreß deutscher Korsett- industrieller beschloß, mit Rücksicht auf die gestiegenen Baumwollpreise eine angemessene Preiserhöhung anzustreben. Frankfurt a. M., 15. Sept. Die Frankfurter Schuhfabrik Otto Herz u. Co. schlägt 7 Prozent Dividende wie im Vorjahre vor. — Frankfurter Hypothcken-Kreditverein. Eine außerordentliche Generalversammlung beschloß, dem Antrag der Verwaltung entsprechend, eine Erhöhung des Grundkapitals um r/2 Millionen Mk. in Stücken zu 1200 Mk. auf 12 Millionen Alt. Die neuen Aktien sollen unter Wahrung des Bezugsrechts zu mindestens 128 Proz. Plus Aktien- und Schlußnotenftempel ausgegeben werden. Briefkasten der Redaktion. (Anonyme Anfragen bleiben unberücksichtigt.) H. W. 100. Der Ausspruch „Gut sein, heißt glücklich sei n" ist uns nicht bekannt. Er mag von Rosegger stammen. Dagegen sagt Bodensledt in seinen „Liedern des Attrza Schassy" mit etwas mehr Berechtigung: Wer glücklich ist, der ist auch gut, Das zeigt aus jedem Schritt sich; Denn wer aus Erden Böses tut, Trägt seine Strafe mit sich. Moth's Teigseife ist die schmutzigste u U Kuchen- und Leibwäsche schon gereinigt, wenn sie aus dem Kessel kommt. Daher rascheste und be= quemsle Wasch Methode. Seil über 10 Jahren beliebtestes Waschmittel. Alan achte beim Einkauf auf die Firma: I. Gioth, Hanau. Preis ver Packet 20 Pfa. 3735 Hreisblatt für »en Kreis Gieren ■ÄS& ‘‘«kt1,,; Kit ’Wn, «MS EK «a*s ;o ^ak k bet lot ? und I?V011 6000 .■ uzeige der "400 «4 "e" eunoä * *eb« in 8« : -8.»g «um von p ' Kronen *u vier S ^nduntzK zu de. Zeucht in Iwrenen be= der Gerichts. chluhkurfe. 201.90 211.50 136.00 183.25 180) eßet Korsett- estleqenenBaum- MW-'. Eine außer» intr« dnD«' ä:-» ff”*"« iöIL , Wet Ld-md-s S«° *S biettn. LUchkiilrn ^lenbahn. baldige Abhilfe )l worben, baß uigen getroffen das Ablegen hierfür eiferne mung von den ns der Oieifen- as Aufnehmen rt arten zu er- nq aut oer- len die LchMr Ite dicke Glas- iuf den äußeren orkehrungen ge- m, die von dem Wiegen und auf zu fetzen und ihr Gestelle an- chutzhallen jnfteigen, die zu- etwlfen werden, 'eiten die Eijen- liffen ihre Auf- Ergänzung der iefenen Mitteln el zu wiwfäen Aschast. >03. ne, Gießen.) ungünstige Beins malen gaben ial auch London n Argentinifchen tümmuna wenig x\ allen Märkten nmarkle wurden berichte über den ,inb im Anschluß eben Bankvereins, ich der Kursstand Tendenz zu ben ; D*e l«L ge< ,l. jaF I.'inel,c cianau- 'S® y CD K Ä "5 Q 5? COD-i E y COD SV OS, V KV. ■G E H ast y «5t rK>' ast y O ast E ast p ast «i <3 CD So a> •VDjQ CD. M GdQ^K E CD er cod - a$t coo p cu <& e s aSt SH y Q y w co» R ast c> ÄEft y ■' y CD £ B y SW -y « 2 >8* 5* D M rr - CD ast .. «Xt ast ast 6* £ 70 y CSV 2 ast « ast g ast ast cs ct er ?-q cd' ast y V ast 2 2 -5^ ast E ast y £9-6=0 KM tßj'jQ yNL2 R y CSV er y ast "p c y ast E cd N <5 » «* 2« E CD1 2 ast BELT y 2 y y ZK a .. CI ast E o .■“ * Ä y -* ast ^5? «y^ n'- : Z-U E 00 Q «ft cooÄ tO »1* tsI» y 2 «ö . ■-3 ast y g cO»c ast • y 03 o Ä£.Bgg- . y .-y B E (& n o ast ST ’.X e’S =:S y CD ast -2.^ So‘/""' 'S ast o .E *2 E § ast ° rjp > CD o COO o 1-1 *a ’ö **—■ ^LLZ w o CD £ E p> ä y eo 'h §Eä cd cd p y C c p 2 CD.:: «Ä0 CD CD' B ' -y ast £ ZK y y o o y-SL VD «e; y CD CDZ2 SS'^^ c X 02 y y y e» c-. .T p p CS JD CD CDsQ ZD CDM E E \\ y aSt w ast .«ft CO CS CDXJ £ ast * w EÄ a$> K y cq §5 y y y E £ L yZ tu y M S 03 O ' ast art « y AS « «st Z coo; Z.AL *o E 2 w CD c y CD c« E «st S g § L «52 03 «st ° c y y w -E ^>5 B -«^^ast Ch ast y .w aiw D o p . ^Cb E3_ CD^^ «'S K g 5 & y od . g y >b y .03 "C « 54 SSLL SH *-» CD S«£: «-> -h y y *y y ast XJ sSD- y l. o p cs y y o «ft Sa c QSß 5.2^5: O ast > £ L.£ ; CS p CD CU y.EZ? ä y _ p y o H y CD»"» £ o >>-, P ^S’y g ‘S'jq s^LLy y cd? y ZZLZG^ y cs y ♦ y O .£ CD o m s X> W CD01 X) S-.P QJOT e p S y 'y" g y 2 s . S3 «ft « y ast v y ci SS OD y ' e p o h cs ö g y-KLZ-ZK g .2 EX) ast CDcQ CD CS p o * £ «St Giessen 9 Seltersweg 9. 3008 ÄECttT ÄLDT »UoK GoffLHaüsWaHtw 6egr. 1786 Magdeburg. l /i Miojtai da- in bet SoziaUkLvt uni) Lebe, nosse" ater in vielen; gewandten wie er mil der rasch zänk^ enij der Tebab gegen die schwieligen ferner die heilen, ar erste nicht ries unter mann-N ung, wenn teln?" Hoj Auffa/'/llng Sogialbemof Wad) Sa twnalrat Dr. schweizerischer Soz'.aidnnvk Grünwait ungskommvf die zumeist sich Läwe-^ Tie Ma Seit.: M°" einem sti,9’c*L ßhidck ech"' irotbtn. Tirhen, H m-,5 ?&*’ SS doch wurde i Zeitungen b nicht jo leid gegen 8caun einen bmnit erklärte sich p eig jchlos Hards ak 3n der Mner Aebc Partei ein (? ks operieren, doll und es i kline Hm ?°5'lh fnft *« »Ich, h «Mlisch f(l, lie Weier, wie«, fate bicL-n , »'einen ijJ S^ne5n fc-i" lern ft;* s *'A W L°K Hu ?9"6e Äun( lenken >uiÄ Mj erphJ i|t. K" flieht ff > Ntill Pianinos ron Mk. 90.— an. Flügel Monatliche Mietpreise; 2—12 Mk. Tadellose Ausführung jeder Reparatur in eigener Werkstätte. Anfpoiieren von Pianos. Klarierst Immen im Abonnement and auf Einzelbestellung. .________ von Mk. 900«— an. Lager von 150—200 Instrumenten der besten Fabriken. Ted.e Sje.ixl-ui.xig'seTleiclxtervLng'. Höchstei Ba,rra/Ioatt IO J&lxrig'e O-a,xa,xxtie. — JF’xele Xaieferxi.xxgr. Gespielte Pianos von Mk, 60.— an. PianOS ZU vermieten, auch Harmoniums. von Mk. 3ÜO.— an. Harmoniums Willi. Göesseu Pianoforte- und Harmonium-Lager, Seltersweg 91. a Grosser Räumungs - Ausverkauf. Anfang Oktober verlege ich mein Mren-, Hold- und Sitöerwaren-Keschäft nach 5630 19 Menstadt 19 MtllblNl) neben Herrn Metzgermeister Krender. Bis dahin verkaufe ich sämtliche Warenvorräte zu bedeutend ßeraögesehten Ureisen, w ii. »• Kamtntin r ” Ztsirmacher. I 31 46 65 327 [400] 768 94 839 43 908 11 O 76 53 68 426 535 603 9 29 68 744 81 99 800 513 33 671 736 871 77 980 83 12009 566 655 733 [4001 722 8i 15001 98 130 46 82 217 [400] 61 70 304 [400] 57 81 428 [2000] 57 89 515 48 600 80 [4001 90 768 809 16 [400] 25 28 40 68 74 910 13 62 16171 224 87 327 70 [400] 71 437 [400] 81 505 94 634 [400] 68 4001 57 89 515 G 816 77056 198 224 336 78 79 928 95 78008 :00] 49 [400] 99 214 90 331 72 78 546 [400] 70 [400] 631 64 740 826 961 *2 _o_ 30969 16 [2000] 25 [400] 32 200 83 810 25 72 442 65 589 606 [400] 73 Th 78 933 3102i i96 295 350 58 68 431 52 [3000] & l'000] 756 881 89 [2000] 903 45 92 32037 74 124 40 46 81 't l400] 207 316 50 73 404 27 78 606 80 715 33 832 [1000] 62 83067 124 ^ 295 [400] 860 413 637 46 74 701 2 [1000] 70 75 92 895 84199 [1000] 277 321 51 431 529 603 45 738 94 803 88 [400] § 72 [30001 215 34 45 [400] 73 300 455 83 504 9 10 26 28 - lQQ°r0Jn% Ul r32 l1000] 98 846 60 927 3 6067 99 [3000] fiooni 9 [400] 328 408 39 88 511 620 716 79 896 918 51 80 9^ Irr [400] 101 33 [3000] 62 284 [1000] 301 [1000] 39 E- «y,S S $? S S Z M »Wä sra IM 786 835 70 901 86 1 7008 12 53 93 106 17 58 [400] 248 339 56 422 400 54 69 588 637 705 35 845 59 [400] 900 17 34 98 1 8007 [1000] 10 400 133 11000] 44 87 285 315 28 454 58 694 717 27 66 81 818 912 17 [400 19036 119 68 202 54 56 330 73 418 23 79 609 [400] 21 29 37 [10001 72 736 [400] 68 896 J 80008 98 101 40 [1000] 273 87 367 70 474 621 52 717 27 61 64 810 21 [1000] 951 81086 162 [400] 65 406 534 65 [400] 76 [409] 95 600 34 47 59 63 769 91 807 [400] 31 45 72 80 82007 ' ..... 239 404 33 44 535 57 71 73 618 46 78 726 [400] 40 [’~ [400] 903 8 3064 102 13 82 1400] 98 262 69 91 93 i [400]----------------- ---------------- - [1000] 845 94 940 2027 35 135 72 225 56 330 65 99 401 [2000] 25 87 501 [2000] 31 [400] 82 649 701 19 [5C00];845 922 [400] 30 [400] 80 93 3021 [400] 27 57 67 [400] 136 254 [400] 327 [1000] 49 99 (4001 430 52 78 [2000] 502 55 707 29 [ 400 ) 75 820 [400] 46 51 [3000] 61 906 23 34 56 [400] 53 4014 63 [400] 91 154 81 202 5 90 311 20 54 66 [400] 75 97 421 36 505 10 [400] 48 53 705 17 27 [400] 90 869 5012 [400] 66 [1000] 80 99 142 55 225 359 543 627 6002 71 79 [2000] 166 89 [400] 545 57 [1000] 60 613 723 79 92 833 41 [400] 59 [4001 9C ----------- ra»«««w «'äjawb'ä I] 90 7006 25 [400] 166 218 35 80 21 91 936 8000 227 348 81 [3000] 82 417 83 96 571 619 [2000] 44 700 [400] 862 906 73 9066 [2000] 122 27 50 68 [1000] 70 218 34 96 305 46 55 93 [400] 413 84 [400] 85 531 76 [40 000] 616 [400] 812 [400] 80 997 10064 87 [400] 146 58 [400] 81'87 [400] 204 53 [400] 414 64 505 [400] 73 [400] 643 92 707 [400] 41 898 925 [400] 11047 82 115 47 226 [10001 365 405 30(3000) 87 ----------------------- ----- 85023 51 61 192 246 59 74 41b 29 50 7V 86 657 [400] 712 [2000] 27 65 80 1400| 832 79 87 925 86007 55 61 63 76 80 116 26(4 00] 52 96 212 30 46 80 326 70 403 51 59 [400] 573 682 704 45 845 59 98 955 8 7014 185 315(1000] 16 [20001 80 406(400] 28 93 570 723 66 800 6 22 95 926 50 75 88 88016 100 12 21 276 324 37 56 [400] 94 [400] 96 418 28 (10001 42 638 853 54 90 953 90 89102 39 242 57 11000] 90 337 93 439 [400] 529 33 88 [400] 729 31 38 ------------- 90013 15 106 23 58 66 71 93 242 [400] 333 42 419 , 400] 83 544 715 820 50 61 87 88 991 91005 [400] 8 [400] 83 [400] 156 62 400] 79 [400] 88 335 73 414 28 74 514 78 [400] 79 838 67 74 75 [400] 82 400] 02028 14001 150 54 [4001 203 20 [1000] 35 [400] 41 810 12 [400] 28 425 1400 ] 41 97 501 [400] 34 (4001 63 [5000] 80 91 836 [400] 48 93006 123 201 10 26 32 415 18 85 562 84 607 [400] 15 705 82 940 94047 [4001 56 95 121 29 48 79 235 336 [400] 78 91 464 83 [400] 511 57 [1000] 729 45 [400] 80 86 (4001 872 84 97 [1000] 95081 206 87 820 46 87 88 440 69 75 503 [400] 20 78 641 85 753 ~ 851 60 915 96018 79 184 [1000] 86 238 56 301 471 84 599 603 14 15 38 48 94 785 825 901 77 84 97055 67 120 38 78 82(400] 261 372 [4001 87 90 [5000] 93 449 528 39 61 63 (400] 684 50 6a 720 29 31 852 901 25 98022 135 73 85 208 65 300 18 (30001 56 73 74 [400] 75 464 71 550 nn 84 714 17 60 64 67 [3000] 811 22 46 51 [400] 55 78 90 92 918 [400] 96 [400] 99014 52 106 19 201 86 411 19 513 94 99 635 76 709 35 804 36 ( 4001 71 92 [1000] 98 909 20 30 [1000] LL Kesstsch-Thüringische Staatslotterte D (Mitteldeutsche Staatslotterie) Mehung VI. Klaffe. (6. Tag) 15. September 1903. o tnit Nummern, neben welchen nichts bemerkt ist, sind mit 200 Mark gezogem d (Ohne Gewähr.) E N 6 68 97 166 84 274 347 59 97 582 96 626 [1000] 63 85 (400] 765 o 835 939 45 1188 256 58 69 342 405 48 [1000] 539 54 606 [400] 84 798 KchMtkll Kulmbacher- Bier. la. weißleuchtcnde Gas-Glühstrümpfe Gas-Lyren u. Kronen * * * la. holländische Voll-jUriuge Gebrüder Berta Bahnhofslr. 27. Lindenplatz 12. Gas-Lüsters u. Ampeln ♦ » Gas-Glocken u. Cylinder ♦ * Gas-Koch- u. Bade-Apparate Gas-Leitungen u.Reparaturen Bade-Klofetts u. Heizanlagen Wafferleitungeu u. Armaturen Auch Reparaturen billigst. Carl Graff, 6739 Kirchcnplatz 11, Schloggasse. (grope Fische) 6921 per Sluck 5 Pfg. 12 Stück 55 Pfg., 50 Stück 2 Mk. Steine gebrannten Kaffees erfreuen sich großer Beliebt-- Heck; auf meine neuen Waschungen mache ich besonders auf- nierksam. (6357 Emil Fischbach Heißend 11 erscheinen alle, die eine zarte iveche Zaut, rosigen jugendfriscben geint u. ein Gesicht ohne Lvmmcrsplojsku und KatttulNkilligheitell tjaben, daher gebrauchen Sie nur: Klidebeuler StelkeiijiserKÄliemilill!] Leise v.BergmannLCo.Radeb.-Dresden a St. 50 Pfg. bei: P. Jos. Mübs. Tt.-eng reelle unö billigste Bezugs qurlle! 3u mehr alö 150,000 FamUieu nn Gebrauche! Gänsefedern, Aänsk.o-"'nen und aÜeHderen Sorten JLeul,c,t u. beste Reinigung flntftntiert. Preiswerte Betlscdern vei AlrJnv 0,80: 1 Marl, 1,40. Prima H.ilbdauneu i,Go; i.bo. Palarsebcru: ÖÄ 2,„ "eig 2,50. Silberweiß 3; 3>ß0’ 4; 5. Echt chinesische ?ya,Uneü.2'50- Polarbaunen 3; 4; HiÄh-u*’ Scbe beliebige Psundzahl joufrei gegen Nachnahme! Zurücl- nahme auf unsere Kosten! n_ q n 'n Herford W Pecuer & Co, «°. 202« 5Ü8K*- «> , in Westfalen. oT* D und Pretölistcn, auch über BoHjtoffe und fertige Betten, kostenfrei. Angabe der Preislagen für Federnproben erwünscht! Spazierstöcke Letzte Neuheiten CasselerScliirmiabrik Herm-Anzüge 1 liefert auf Abzahlung preiswert W. Karubach, Kanzletberg 9. T* ist doch der beste Kaffee-Zusatz Lager in zweiteiligen hölzernen Riemenscheiben Alle normalen Größen sofort lieferbar. Billigste Preise. Weitgehendste Garantie. Ingenieur Richard Ferisch, Giessen, Gas-, Wasser-, Elettro-Anlagen. Telephon 378._____________6187___________ Setterstveg 77. Lanolin-