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L20. durch Abhole- xl Rivelgfteüen monatlich 60 *01.i durch die Post DU. L— otenek |6brl au*ld)l vesteUg. Annahme von Anzeige» tüi d>« ’Iage»iiuininCT biß pennutag« 10 Uhr. fletlmptrie. total mtik auflioärt» 80 Psg. C< tarn »««I tichi lOi den poltL xl a tigern teil P Wlttko. m« .Stadt und Vanb* und -Genchtssaal* Lott Plato, füi den Ar», «eiqenleil t>anl v eck Die heutige Kummer umfaßt 12 Seiten. Macedonien. Die bulgarische Regierung hat auf Drängen Rußlands und Oesterreichs sämtliche Kreispräfetten telegraphisch angewiesen, die Zweigvereine des maccdonischen Komitees aufzulösen und die ehemaligen Bandenführer Jankow und Nicolow zu verhaften. Gegen Die bisher verhafteten Führer wurde seitens des Gerichts die Anllage wegen Bandenbildung erhoben. Die der Verhaftung entgangenen Führer Soratow, Davidow und Zankow sollen sich bereits in M-acedonien befinden. In der gestrigen Sobranje fragte der oppositionelle Abg. Takew den Ministerpräsidenten Danew, warum Zontschew und Michailewstt bereits verhaftet und die Komitees geschlossen seien. Danew erwiderte, der Ministerrat habe 6c- schlossen, die Komitees zu vernichten. Lakew erklärte sich mit der Antwort nicht zufrieden und kündigte eine Interpellation an. Tas Wiener „Fremdenblatt" bezeichnet als erfreulich, daß die Gerüchte von einer Mobilisierung der bulgarischen Armee sich nicht bestätigen. Durch diese Maßregel wären die neuesten aufrichtigen Bemühungen Oesterreich-Ungarns und Rußlands zur Verbesserung der macedonischen Verhältnisse durchkreuzt worden. Tie bulgarische Regierung hätte damit eine schwere Verantwortlichkeit übernommen. Durch die Auflösung der macedoni- schen Komitees und Verhaftung der Komiteemitglieder habe die bulgarische Regierung gezeigt, daß sie die auf die Beruhigung ?Racedoniens gerichtete Tätigkeit der beiden Mächte nicht stören wolle. Diese Haltung, heißt es weiter, ist korrekt und vernünftig. Die bulgarische Regierung tut damit für die Stammesgenossen in Macedonien mehr, als wenn sie dem Drängen derjenigen nachgiebt, die sensationelle Taten verlangen. In den nächsten Tagen schon dürfte die Pforte in Kenntnis der von den Kabinetten Oesterreichs, Ungarns und Rußlands ausgearbeiteten ^Vorschläge sein, welche darauf gerichtet sind, die Lage der Bewohner Macedoniens durch Beseitigung gewisser drückender Uebelstände in der Verwaltung zu verbessern, sich aber sorgfältig innerhalb der Grenzen halten, die durch die Achtung vor dem Hoheitsrechte des Sultans gegeben sind. Die Vorschläge beider Mächte werden, eben weil sie [n verhältnismäßig bescheidenen Rahmen bleiben und den Charakter des Landes berücksichtigen, der Bevölkerung Besseres bieten, als wenn sie unter anspruchsvollem Titel auftreten würden. Die vorgeschlagenen Reformen können aber nur dann ihren Zweck erreichen, wenn Macedonien nicht neuerdings zum Schauplätze eines Guerillakrieges gemacht wird. Das richtige Mittel, um das Treiben der Jnsurgentenführer unschädlich zu machen, ist der feste Wille Bulgariens, ihnen energisch entgegenzutreten. Die letzten Nachrichten aus Sofia verdienen daher Anerkennung. Nach einer Meldung aus Wien ist Bulgarien wegen der türkischen Kriegsrüstungen in Petersburg vorstellig geworden, hat aber dort eine unzweideutige, ja sogar ziemlich scharfeZurückweisung erfahren. In Petersburg hat man Bulgarien erklärt, daß dieses keinen Grund zur Beschwerde habe. Die militärischen Maßnahmen der Türkei seien mit Rücksicht auf die Tätigkeit des mazedonischen Komitees erklärlich und gerechtfertigt. Mehr als bulgarische Zusicherungen beruhigten die Pforte verschiedene dirette und indirekte Verwahrungen und Erklärungen der rumänischen, griechischen und serbischen Regierung bezüglich einer Bevorzugung des bulgarischen Clements auf Kosten der Angehörigen dieser Nationen in Macedonien sowie bezüglich jeder Verschiebung des Gleichgewichts auf der Balkanhalbinsel. Die Pforte hält die Erhaltung der Rude für dieses Jahr für gefiajert, weshalb sie auch die Durchführung chrer finanziellen Pläne eifrig verfolgt. In Paris fand am Samstag eine große Kundgebung zu Gunsten der Armenier und Macedonier statt. Volitilche Tagrsschau. Zar Beilegung der Streitigkeiten in Venezuela berichtet die „diordd. Allg. Ztg.": In dem deutschen Protokoll verpflichtet sich die venezolanische Regierung, die Forderungen von 1 718 COO Bolivares sofort in vollem Umfange teils in bar, teils in Wechseln, für die hinreichende Sicherheit geboten ist, zu begleichen. Ferner wird in dem Protokoll auch die Berechtigung sämtlicher übrigen deutschen Forderungen grundsätzlich anerkannt; sie im einzelnen scstzustellen, wird die Aufgabe einer gemischten Kommission sein, die aus einem deutschen und einem venezolanischen Mitgliede, und so weit diese beiden sich nicht einigen können, einem vom Präsidenten der Vereinigten Staaten zu ernennenden Obmann bestehen soll. Als Sicherheit dienen 30 Prozent der Zolleinkünfte von La Guayra und Puerto Cabello, ein Betrag, der auf jährlich rund 51/2 Millionen Bolivares geschätzt wird. Weiter soll die Frage, inwieweit diese Sicherheiten den drei Blockademächten ober auch den anderen Mächten für ihre Ansprüche gegen Venezuela zu gute kommen sollen, von dem ständigen Schiedshof im Haag entschieden werden, wenn nicht darüber eine anderweitige Einigung erfolgt. Endlich verpflichtet sich Venezuela, seine öprozentige Anleihe, die sich zum größten Teil in deutschen Händen befindet, zugleich mit seiner gesamten auswärtigen Schuld neu zu regeln, wodurch auch die Ansprüche der deutschen großen Venezuela-Eisenbahn-Gesell- schast berücksichtigt werden. Dem ,^Lokalanz." wird aus Newyork telegraphiert: Ein am 14. d. M. gezeichneter Nachtrag zum Friedens- Protokoll besagt, die Einziehung des Drittels der Zolleinkünfte Venezuelas beginnt am 1. März und die erste Zahlung davon am 1. April d. I. Die kochende bayerische Volksseele wird in einer Zuschrift der „Augsb. Abendztg." aus Niederbayern recht anschaulich geschildert: Gehe ich da am letzten Feiertag (Lichtmeß, 2. Febr.) nachmittags auf ein benachbartes Torf spazieren. In dem großen stattlichen Wirtshause sitzen die Bauern, trinken, karten, rauchen und schnupfen — „Schmalzler" dazu, sonst sind sie aber xund! Den „Kreenbauern" kenne ich schon von früher her: er ist der wohlhabendste Bauer im Ort und dabei — ganz gegen die Regel — auch der — gescheiteste. Mit dem fange ich einen „Diskursch" an. ,Han — Kreenbauer — habt Ihr (hier werden die Leute noch „geihrzt") schon einmal etwas von Crailsheim gehört?" — „Jawohl" — sagt er — „von dem hab' ich scho' was g'hört — das ist a richtiger Mann!" — „So" — jage ich — und es freut sich mein „nationalmiserabliges" Herz (so schrieb ,,El)ren"-Sigl), „so, also der Crailsheim ist ein richtiger Mann?" — jawohl, da feit sich nix". — „Nun, wollt Ihr denn haben, daß er entlassen wird? daß er von seinem Posten kommt?" — „Warum soll er denn entlassen wer'n? Von mir aus kann er dableiben — mir is er gut g'nug!" — „Kennt Ihr denn den Crailsheim wirttich?" — „Ja, freilich, den kenn' ich gut, düs is ja unser — Bezirksamts-Assessor, dös is a richtiger Mann; ich hab' g'hört, daß er lutherisch is, aber dös sieht man ihm gar net an, schaut auch nct anders aus, wie mir —" — „Ach, ich mein' doch den Minister Crailsheim, der gestürzt werden mug —" — „So, giebt's an Minister auch, der CrailSheitn heißt? Von feilem wah ich nix". „Großbauer, hau' a Pris' her", wendete et sich an seinen Nachbarn. „Aber Du hast an guten Schmalzer- £abat". „Hau' a Pris' her!" singt er halblaut, — und damit führte er sich eine ordentliche Prise zu Gemüte und beruhigte hiermit die „kochende nieder bayerische Volksseele." Deutsches gleich. Berlin, 15. pxbr. Der Jl a 1 | e r hatte gestern wieder, eine Besprechung mit dem Reichskanzler und hörte später im königlichen Schloß die Borträge des Staatssettetärs des Reichsmarineamts und des Chefs des Mariuekabinetts; im Anschluß hieran nahm er militärische Meldungen entgegen. — Wie man aus Newyork meldet, wird der deutsche Kaiser und Prinz Heinrich in zwei Generalversammlungen des Newyorker Nacht-Klubs einstimmig zu Mitgliedern gewählt werden. — Die „Nordd. Allg. Ztg.' dementiert die Meldung des Londoner „Daily Expreß" aus Toronto, daß der deutsche Kaiser sich an Unternehmungen einer großen Schlacht- f i r m a in Toronto-J unktion zum Zweck der Fleischversorgung des deutschen Heeres beteiligt habe. — Größeren Einfluß im Parlament zu gewinnen hat Minister Müller am Freitag in Bremen den Vertretern von Handel und Industrie geraten. Minister Möller hat am Freitag auf der Schappermahlzeit in Bremen im Haus Seefahrt einen Trinkspruch auf die Gäste beantwortet mit einem Hoch auf die Stadt Bremen, ihren Handel und ihre Schiffahrt. — Einen warmherzigen Ausruf zur Begründung einer Rickert-Stiftung, deren Zweck die Begründung von Volksbibliotheken sein soll, verössentlicht das „Berl. Tageblatt". — Die Verzögerung der Verabschiedung des Gesetzent- wurss Über dieKausmannsgerichte durch den Bundesrat ist darauf zurückzusühren, daß in dieser Körperschaft (wie bekanntlich auch im Reichstage und in den kaufmännischen Kreisen selbst) eine starke Strömung zu Gunsten der Angliederung dieser neuen Sondergerichte an die Amtsgerichte vorhanden ist. Der dem Bundesrat vorliegende Entwurf schlägt bekanntlich deren Angliederung an die Gewerbegerichte vor. — Zur Verteidigung gegen die immer heftiger werdenden Angriffe auf die größeren Waren- und Kaufhäuser und zur Verfechtung der gemeinsamen Interessen gegenüber den Behörden und der Gesetzgebung hat sich ein Verband deutscher Waren- und Kaufhäuser gebildet, dem beizutreten die Gründer, eine Anzahl der ersten Warenhaus- firmen Deutschlands, alle Interessenten durch ein Rundschreiben dringend aussordern. Tie endgiltige Konstituierung des Verbandes soll demnächst in Berlin vor sich gehen. — Es hat hier eine Sitzung desVereinsderDeut- schen Zuckerindustrie stattgefundcn, in der beide Abteilungen, sowohl das Rohzucker-Syndikat wie das Raffinerie-Syndikat, sich dahin geeinigt haben, mit allen Kräften bei der Regierung und im Reichstage auf die Doppelkontingentierung nach österreichischem Muster hin- znwirken. Man giebt sich sogar, anscheinend unterstützt von einigen interessierten Parlamentariern, der Hoffnung hin, die betreffende Aenderung des Zuckersteuergesetzes noch Kammermusik. Gießen, 16. Februar. Der gestrige dritte Kammermusikabend, mit dem sich unser hochgeschätztes Trio, Trautmann, Redner, Hcgar, für diese Saison verabschiedete, brachte zwei Kompositionen größeren Stils, Quintette von Brahms und Dvorak, welche die Besetzung einer zweiten Violine und einer Bratsche durch die Herren Natterer und Le im er, beide aus Frankfurt a. M., nötig machten. Außerdem enthielt das Programm Variationen für Klavier, Violine und Cello über das Lied „Ich bin "ber Schneider Kakadu" au5 W. Müllers Oper, „Die Schwestern von Prag", komponiert von L. van Beethoven. Die Tonschöpfung des unvergeßlichen Johannes Brahms, den Herr Musikdirektor Trautmann in dieser Saison besonders bevorzugt, erfuhr durch die/ Vortragenden Künstler eine vollendete Wiedergabe, sodaß pie Zuhörer die Schönheiten des formvollendeten Werkes in vollen Zügen genießen konnten. In allen vier Sätzen, Allegro non troppo — Andante un poco Adagio — Scherzo: Allegro — Finale: Poco sostenuto; Allegro non troppo, zeigte sich die große Sicherheit des Zusammenspiels bei rillen fünf Herren im glänzenden Lichte, und wir berichten gerne, daß auch die Herren Leimer und Natterer, von denen bisher nur Herr Leimer von früher her als tüchtiger Bratscher vorteilhaft bekannt war, durch ver- ständnißvolles Eingehen auf jbie Schönheiten der herrlichen Tondichtung wesentlich zum Gelangen des Ganzen beitrugen. Was wir über den Vortrag de§Prahms-Quintetts berichtet haben, gilt auch von dem A-durtC-uintett von Dvorak, in dem die Eigenheiten dieses böhmischen Nationaltondichters befonders itarf zum Ausdruck kamen. Aluch hier bezeichnen^ wir das Zusammenspiel als mufiertraft und nennen den Vortrag der vier Sätze Allegro ma noil santo — Dumka, Andante con moto — Scherzo, molto vivace — Finale Allegro vollendet. Die Variationen L. van Beethovens über das oben erwähnte Lied, die der Altmeister vier Jahre vor seinem Tode komponierte, erfreuten sich durch die Herren Trautmann, Red- ner und Hegar gleichfalls einer vorzüglichen Wiedergabe, um so mehr, als in den einzelnen Variationen jedem der Mit- wirkenden Gelegenheit, seine solistischen Fertigkeiten zu zeigen, geboten war. Wir bemerken zum Schluß, daß das gestrige Konzert einen würdigen Abschluß der Kammermusikabende bildete und daß sich das zahlreich erschienene Publikum für alle Darbietungen sehr dankbar zeigte. Pr. Gegenwärtig spielen die Nachrichten ans Venezuela und Marokko die Hauptrolle. Damit dringt das Bedürfnis, genauer über die fremden Erdteile und Bewohner unterrichtet zu werden, in immer weitere Kreise. Man will willen, wie es in jenen Ländern aussieht und was für Menschen dort wohnen, um sich ein richtiges Urteil über die Wirren und kriegerischen Vorgänge, von denen man lieft bilden zu können. Diesem Bedürfnis nach Erweiterung der geographischen und ethnographischen Kenntnisse entspricht in hervorragender Weise das bei der Deutschen Verlags-Anstalt in Stuttgart erscheinende Werk „TieVölker der Erde" Eine Schilderung der Lebensweise, der Sitten, Gebräuche, Feste und Zeremonien aller lebenden Völker von Oberstudienrat Dr. Kurt Lampert. Er hat in glücklichster We.se darin die Ausgabe gelost, streng wissenschast- liche Auffassung mit anziehender und allgemein verständlicher Darstellung zu verbinden und läßt seine Leser einen tiefen Einblick gewinnen in dos Leben, Tun und Treiben der bei allen Verschiedenheiten doch eng zusammengehörigen großen Wenscyheitsfamilie Ergänz: werden Die text- lidien Schilderungen durch <80 Abbildungen nacy dem Leben (zum Teil in prächtigem Farbendrua-, also bildliche Dokumente von urkundlicher Treue. Es wird dadurch eine Anschaulichkeit erzielt, die gerade für eine solche populäre Völkerkunde Hauptbedingung ist. In diesem umfassenden Merke findet der Leser alles Wissenswerte über das Völkergemisch im Sultanat Marokko wie über die Bewohner der südamerikanischen Föderativrevublik Venezuela, von der die Welser im 16. Jahrhundert einen Teil als kaiserliches Lehen besaßen. Tas vornehm und gediegen ausgcstattete Werk erscheint in 35 Lieferungen zu je 60 Pfennig und kann durch jede Buchhandlung bezogen werden. Das Frauenstimmrecht, eine der obersten Forderungen der modernen Frauenbewegung, behandelt in grundlegender Weise Dr. jur. Anita Augspurg m dem soeben erschienenen dritten Heft der illustrierten Halbmonatsschrift „F r a u e n - R u n o s ch a u" Auch einige andere der fortschrittlichen Frauenbewegung gewidmete Artikel deS reichhaltigen neuen Heftes der „Frauen-Rundschau" bedeuten aktuelle Beiträge zur Frauenfrage. So bringt E. Stiehl aus chren Erfahrungen als Lehrerin wertvolle neue Belege zur Pädagogik der sexuellen Aufllärung. Die Vorkämpferin des Abolitionismus in Deutschland, Katharina Scheven, schildert in einem Essay „Aus der Geschichte eines Kreuzzuges" die mit so schweren Kümpfen verbundenen Anfänge der abolitionistischen Bewegung in England. Im übrigen zeigt der reiche künstlerische und illustrative Inhalt des unS vorliegenden neuen Heftes, daß die „Frauen- Rundschau" auf der eingeschlagenen Bahn sortschreitet und tatsächlich Interesse verdient. Das Kind bis Ende des 14. Lebensjahres. Ein Lesebuch für Gltern. Auf Grund 30jühriger ärztlicher Praxis von Dr. Josef Pollak, prall. Arzt in Salzburg. 192 S., geb. 2.60 Mk. Verlag von F. G. L. Greßler in Langensalza. Das in sachlich ruhiger Tonart, nur vielleicht gar zu nüchtern geschriebene, allem Neuen und Modernen abholde Buch wird jungen ..iüttern gute Dienste leisten. der Handelssck notwendig und oeo Deutschland zu berichtet aus St. Pferderennen beträgt die Zahl ule, daß er gerade diese Art als eutungsvoll erachte und für ihre Ver- Kirchc und Schule. Trier, 15. Febr. Der Besuch der paritätischen staatlichen höheren Töchterschule seitens schulpflichtiger katholischer Kinder wurde heute in allen Kirchen bei Strafe der Absolutionsoerweigerung verboten. der Opfer über 100 000 und die Gesamtoerluste sollen sich auf 5 Millionen Dollar belaufen. Die Gesellschaft hielt zahlreiche Rennpferde, mit welchen sie spekulierte. Die Regierung hat eine Untersuchung dieser Angelegenheit angc- ordnet. * Warschau, 15. Febr. Im Theater ereignete sich olgender Vorfall: Während einer Verdunkelung des Zu- chauerraums im letzten Akte warfen Studenten von der Gallerte eine Unmenge Proklamationen auf das Publikum herab. Dieselben waren revolutionären Inhalts und betrafen speziell die Beschwerden der Studenten, lieber 70 Verhaftungen haben slattgefunden. * Die Schule im Keller. In der Grenzstadt Mys- owig werden seit fünf Jahren zwei Klassen in Kellerräumen unterrichtet. Dem Uebelstandc soll nun abgeholfen werden: im Arbeiterviertel Piosseck ist der Bau einer neuen Schule in Angriff genommen worden. Im Keller dieses Gebäudes soll dagegen eine Wohnung für einen unverheirateten Lehrer eingerichtet werden! — Als Seitenstück dazu wird weiter berichtet, daß im Stadtforst von Perleberg für die Kinder der dort in Erdhöhlen wohnenden Chausseearbeiter eine besondere Schule eingerichtet ist. Der täglich drei Stunden dauernde Unterricht wird in einer dieser Erdmohnungen von einem Lehrer aus Groß-Lüben erteilt! Zur Zeit wird der Schul- untcrricht von 29 Kindern besucht. Ballon wurde südlich über die Ostsee getrieben. * London, 15. Febr. „Daily-Mail" Louis: Sieben Firmen, welche sich mit beschäftigen, sind falliert. Wie verlautet. Kommission des preußischen Landtags bewilligte 200 000 Ml. zum Umbau der Bahnhofsanlagen in Lang-Göns. z. Lollar, 15. Febr. Gestern abend feierte dea Turnverein Lollar sein Winterfest. Nachdem einige Uebungen vorgeführt waren, hielt der 1. Vorsitzende eine Ansprache, betonte die Wichtigkeit des Turnwesens und spornte die Turner an, ausgiebig zur Gauturnfahrt zu üben, welche am 7. Juni hier stattftnde. Dem Ehrenvorsitzenden H. Rohrbach IV. wurde zur Anerkennung ein Diplom gestiftet und überreicht. p. Friedberg, 15. Febr. Ter Konflikt an der Gewerbe-Akademie gilt als endgiltig beigelegt. Die gepflogenen Verhandlungen haben dieser Tage zu einem für beide Teile befriedigenden Ergebnis geführt. Den Studierenden wurden seitens der Direktion wieder die akademischen Freiheiten gewährt und ein Ausschuß der Studenten gebildet. Auch das Tragen der Farben ist wieder gestattet und die Korporationen, die eine Zeitlang aufgehört hatten, bestehen wieder weiter. — Um die am 1. April neu zu besetzende Stelle eines Stadtrechners haben sich 46 Reflektanten beworben, von welchen vier in die engere Wahl kommen. — Im Frühjahre wird mit der Erbauung zweier Professoren- Pfarrhäuser in der Leonhardstraße begonnen. — Da die Mathildenstiftung für Oberhessen nicht mehr in der Lage ist, den fortwährend wachsenden Anforderungen zur Unterstützung nützlicher Anstalten — besonders Kleinkinder- Bewahranstalten — zu genügen, so ist die Stadt um einen jährlichen Beitrag ersucht worden, der, wie unser Berichterstatter schreibt, in Höhe von f üftf Mark bewilligt wurde. — Am 17. d. Mts., halb 3 Uhr iiachmittags, findet eine Stadtverordneten - Sitzung statt, in der die Ver- pflichtung des neuen Bürgermeisters Stahl vollzogen wird. § Rodheim v. d. H, 15. Febr. Eine größere Zahl Interessenten aus unserem etwa 1700 Seelen zählenden Flecken wünscht, daß letzterer dem Amtsgerichtsbezirk Friedberg zugeteilt werden möge, hauptsächlich wegen der bequemeren Lage dieser Stadt, die günstiger ist, als die unseres gegenwärtigen Amtes Vilbel. Einleitende Schritte hierzu sind unlängst schon bei der Handelskammer geschehen. Kassel, 15. Febr. Am 30. Januar durcheilte mit großer Schnelligkeit das Gerücht unsere Stadt, der Maler Heinrich Schneider sei beim Ausmessen der Drahtbrücke über die Fulda durch das Els gebrochen und ertrunken. Er war tatsächlich mit dem Lehrling unter die Brücke gegangen, hatte dann aber den Jungen fortgeschlckt, um das Bandmaß zu holen. Als der Lehrling wieder kam, war die Leiter umgefallen, Hut und Havelock des Meisters lagen auf dem Eise, daneben war ein mannsgroßes Loch, sodaß alle Anzeigen dafür sprachen, Schneider sei ertrunken. Mehrere Leute wollten dann auch gesehen haben, wie der Fall sich zutrug. Jetzt stellt sich nun aber heraus, daß Sch. den Unglücksfall nur markiert hat und sich in Gesellschaft einer Dame heimlich entfernte. Aufgefangene Briefe haben das bestätigt. Die Familie hat die Trauerkleider wieder abgelegt. Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. Der landwirtschaftliche Konsumverein für Oppenrod und Umgegend zählte bei seinem Jahresabschluß 117 Mitglieder gegen 112 im vor. Jahr. Es wurde ein Geschäftsüberschuß von rund 2 660 Mk. erzielt. Die Aktiven betrugen 14 453 Mk. — Hilfsweichensteller Lorenz Veit aus Gauls he im wurde am Samstag in Bingen von dem von Mainz kommenden Schnellzug erfaßt und zur Seite geschleudert. Der Mann starb bald da rauf. Vermischtes. • Stockholm, 16. Febr. Von dem großen Ballon Svenske", welcher gestern aufsteigen sollte, wurde vor der Abfahrt vom Sturme die Gondel losgerissen. Der m dieser Session durchxusetzen. Das RohAuckersyndikat JoH vom Raffineriesyndikat pro Doppelzentner 2.50 Mk. als feste Abgabe und außerdem eine Gewinnbeteiligung erhalten. — In der ordentlichen Generalversammlung des Vereins der Spiritusfabrikanten Deutschlands, die in Berlin stattfand, erstattete Geh. Regierungsrat Prof. Dr. Delbrück einen Bericht über die Arbeiten im vergangenen Jahre, insbesondere über die Versuche in dem Kartoffeltrocknungsverfahren. Zum Schluß wurde folgende Resolution angenommen: „Die Generalversammlung des Vereins der Spiritusfabrikanten erklärt, daß die Bindung derSpirituserzeugung von Jahr zu Jahr notwendig ist, und ersucht den Ausschuß des Verwertungsverbandes, die entsprechenden Schritte zu tun." Hannover, 15. Febr. Handelsminister Möller, welcher hier eingetroffen ist, stattete der Handelskammer heute einen Besuch ab. Dabei äußerte er sich, daß unser wichtigster Konkurrent auf dem Wel tmarkt in «t die Vereinigte n Staaten von Amerika Irden. Man müsse daher von diesen lernen und sich deren Geschäftsprinzipien anpassen, als deren markantestes die Konzentration von Kapital und Geschäft anzusehen sei, wie sie sich in Kartellen und Syndikaten darstelle. Die teilweise starke Abneigung in Deutschland gegen diese Gebilde werde sicher mit der Zeit einer gerechteren Auffassung Platz machen, zumal wenn die dem Syndikatswesen anhaftenden Auswüchse beseitigt werden würden, was natürlich durchaus zu wünschen sei. Allerdings dürste es kaum zweckmäßig sein, die Gesetzgebung zu diesem Zwecke in Bewegung zu setzen, vielmehr müsse von der geschäftlichen Klugheit der auf diesem Gebiete tätigen Unternehmer und Reorganisatoren das notwendige Maßhalten und die Vermeidung von Uebelständen erwartet werden. Boi einer Sitzung im Oberpräsidialgebäude erklärte der Minister den anwesenden Vorständen der M e i st e r k u r s e U niver sitäts-Ua üj r i dj ten. — Der 5. Internationale Kongreß iür angewandte Chemie findet in B e r l i n vom 2. bis 8. Juni statt. — Tas Internationale Statistische Institut hält in diesem Jahre einen alle 2 Jahre stattstndenden Kongreß in Berlin ab. — Professor Dr. Ä. Dyroff an der Freiburger Hochschule hat einen Ruf nach Bonn als o. Professor der Philosophie angenommen. — Tero. Professor Tr. Allirecht Dieterich in Gießen wurde, einer amtlichen badischen Bekanntmachung zu folge, zum o. Professor der klassischen Philologi e an der Universuät Heidel- berg und zum Mildirektor des philologischen Seminars ernannt. Professor Dieterich wurde zu Heesfeld am 2. Mai 1866 geboren, studierte in Leipzig und Bonn, hauptsqfchlich als Schüler des Bonner Philologen H. Usener, promovierte 1888 in Bonn und habilinerte ich im Herbst 1891 in Marburg. I m Sommer 1895 als Nachfolger W. Schulzes dort zum Extraordinarius ernannt, folgte er im April _1897 einer Berufung als Ordinarius an Stelle des damals nach Straßburg übergesiedelten Ed. Tchwartze nach Gießen. In Heidelberg ist Dieterich Nachfolger von Otto Crusius, der einem ' forte stehe. Eine sehr verbreitete Birnforte sei z. B. die „William Christen-Birne", die auch bet uns vorzüglich gedeihe. Die äußerst rationelle Obstbaumzucht hat dem amerikanischen Obst den Weltmarkt erobert. Ein anderer Fehler unserer Obstzüchter sei der, daß sie vielfach ihre Obstsorten nicht nur nicht kennten, sondern oftmals auch keine Ahnung vom Preis derselben hätten. So sei es im vorigen Herbst auf einem hiesigen Obstmarkt vorgekommen, daß er einen Bauersmann traf, der den Zentner des edlen Gravensteiner Apfels zu 6 Mk. verkauft habe, obwohl derselbe einen Preis von 20—25 Mk. habe. Ein anderer habe den Zerttner für 10 Mk. verkauft. Redner macht zum Schlüsse seines lehrreichen Vortrags auf zwei Punkte aufmerksam, welche die Vorbedingung einer rationellen Obstbaumzucht seien: 1. Man darf nur solche Obstsorten pflanzen, die sich für den betreffenden Boden eignen, hier gedeihen und ertragsfähig sind, und 2. ist es erforderlich, daß man Namen und Preis der Obstsorte kennt. Nicht viele, sondern die richtigen Sorten. — Es wurden hiernach die Diplome von der Oberhessischen Obstausstellung in B u tz b a ch und von der allgemeinen deutschen Obstausstellung in Stettin an folgende Aussteller verteilt: Pfarrer König-Bellersheim, Bürgermeister Krämer- Steinbach, Jung-Holzheim, Ranft-Allertshausen, Gemeinde Alten-Buseck, Frau Kohlheyer-Hungen, Döring-Bersrod, Wagner-Geilshausen, Meyer-Langsdorf, Göbel-Bellersheim, Schmehl-Bettenhausen, Kohlheyer-Hungen, Gemeinde Lich u. a. Im dann folgenden zweiten Vortrag Obstbau im Garten" giebt der Redner praktische Belehrungen über Obstbaumzucht im allgemeinen und über Formzucht und Spalierobst im besonderen. Durch Zeichnungen stellte er bar, wie man die verschiedensten Formen zieht, und wie aus diesen einfachen Formen Spaliere, Pyramiden usw. entwickelt werden können. Das kleinste Plätzchen im Garren, im Hof, am Haus kann auf diese Weise nutzbar gemacht werden. An Nordseiten pflanze man Kirschen, an Südseiten Birnen, an Ost- und Westseiten Aepsel. Weinstock und Aprikosen können also bei uns durch viel nützlichere Obstsorten ersetzt werden. — Nachdem Redner geendet, dankt der Vorsitzende namens des Bezirks dem Prof. Reichelt für die überaus lehrreichen Vorträge. Auf eine Anfrage, betr. das Kalken der Bäume weist Prof. Reichelt ausführlich auf den großen Nutzen des Kalkens hin. ** I n einer sozialdemokratischen Versammlung sprach gestern, wie uns mitgeteilt wird, der Stv. Krumm über die bevorstehende Reichstagswahl. Er bedauerte, daß die soz. Partei nicht in der Lage sei, einen geeigneten Kandidaten aus Gießen für die Wahl aus dem Wahlkreise a u f z u ft e l l e n. Wenn der Stimmenzuwachs im Kreise kein größerer bisher geworden sei, so liege dies daran, daß der Kandidat bei jeder Wahl immer gewechselt habe. Er habe die Ueber- zeugung, wenn der Stv. Orbig stets kandidiert hätte, dann hätte die Sozialdemokratie immer mehr Stimmen aufzuweifen. Ter Redner bespracn den vom Reichstag angenommenen Zolltarif und die Art, wie dieser zustande gekommen sei. Dem Beschluß der Landesversammlung, den Maifeiertag nur am 1. Äiai zu halten, sei es auch nur durch eine Versammlung am Abend des Tages, stimmte die Versammlung bei. Es wurde noch die Angliederung der Orte Wieseck, Heuchelheim, Lollar re. an das Gießener Gewerbegericht besprochen. Stv. Krumm legte seinen und seines Kollegen Orbig Standpunkt in der Frage dar, er verteidigte aber auch den Standpunkt der Mehryeit der Gießener Stadtver- neten, wenn man die Sachlage kennte. Er empfahl aber in den einzelnen beteiligten Gemeinden eine daymzielende Agitation zu entfalten, damit die Gemeindebehörden genau so wie die von Lollar beschlössen, mit dem Gießener Gewerbegericht bereinigt zu werden. Die Versammlung beschloß dann noch, das Kreisfest nach den Reichstagswahlen in Trohe zu feiern. ** Zu den Reichstagswahlen. Aus dem Hüttenberg (Kreis Wetzlar) wird uns geschrieben: Eine von 120 Wählern besuchte Versammlung von Vertrauensmännern des Bundes der Landwirte zu Ebers-Göns im Kreise Wetzlar hat folgenden Beschluß gefaßt: „In der Befürchtung, daß durch die Agitation des Bundes der Landwirte eine Zersplitterung der bündlerischen Stimmen bei der bevorstehenden Reichstagswahl im Kreise Wetzlar-Altenkirchen herbeigeführt wird, halten wir eine weitere Agitation des Bundes der Landwirte für die Aufstellung eines eigenen Kandidaten für zwecklos und können nur allen bündlerischen Wählern des Wahlkreises empfehlen, bei der kommenden Reichstagswahl geschloffen für den Kandidaten der „deutsch-sozialen Reformpartei" einzutreten, die ja jederzeit im Prinzip die Interessen des gesamten Mittelstandes, also auch der Landwirte, vertreten hat. Zugleich erwarten wir von den christlich-sozial gesinnten Wählern, daß sie den getroffenen Abmachungen gemäß die Kandidaten der deutsch-sozialen Reformpartei unterstützen." Die Einigung auf Dr. Gieße-Berlin für den hiesigen Wahlkreis ist von beiden Parteien beschlossen worden. •* Der Verein Contentia (Wohltätigkeits-Verein), feierte gestern Abend unter zahlreicher Beteiligung seiner Mitglieder und Gäste in Steins Saalbau sein Maskenfest. Der Vorstand des Vereins hat wieder einmal gezeigt, daß er es versteht, Feste mit dem größten Geschick zu arrangieren. Am besten bewies dies der im Nebensaal etablierte Jahrmarkt, bei dem die Sehenswürdigkeiten in den erbauten Schaubuden die Besucher in recht humorvolle Stimmung versetzten. Fehlte , doch bei diesem Jahrmarkttreiben selbst ein Karussel nicht, welches besonders von der Damenwelt fleißig benutzt wurde. Die Contentia überweist ihre Ueberschüsse, welche sie stets bei । ihren Veranstaltungen macht, der Stadtkasse zur Beschaffung von warmem Frühstück für bedürftige Kinder der Volks- : schule. , ** Irene Triesch sollte, nach Mitteilungen des Theater- ' Vereins an seine Mitglieder, am nächsten Donnerstag hier in zwei Schnitzler'schen Stücken austreten. Wie wir fetzt hören, hat sie soeben eine Absage hierher gelangen lasten, , und so ist denn der nächste Theateroereinsabend auf unbestimmte Zeit verschoben. ** Aus dem Theaterbureau. Zum Benefiz für Herrn Zoder gelangt am Dienstag, den 17. ds. Mts., das * 5 aftige Lustspiel „Krieg im Frieden" von F. von Mofcr , und Franz von Schönthan zur Aufführung. , ** Schulhaus-Neubau. Im Garten der ehemals * Dr. Plock'schen Besitzung zwischen Aslerweg und Nordanlage, • in dem der Neubau der höheren und erweiterten Mädchen- - schule errichtet werden soll, wurden in voriger Woche die Bäume und Sträucher entfernt. Es dürfte sonach mit dem Bau alsbald begonnen werden. Bahnhofs-Erweiterung. Die Budget- ' bteüung sorgen werde. Stuttgart, 14. Febr. Die württembergischen Eisenbahnen wiesen im Etatsjahr 1901 an Einnahmen auf Mk. 56 924 058, an Ausgaben Mark 41643 349. Der Reinertrag von Mk. 15 280 709 blieb um Mk. 1019 391 hinter dem Etatsansatz zurück. Die Verzinsung des Anlagekapitals sank von 3,30 Prozent im Jahre 1900 auf 2,77 Prozent» herunter. München, 15. Febr. Anläßlich des bevorstehenden 25jährigen Pontifikatsjubiläums des Papstes fanb heute im Dom ein vom Erzbischof v. Stein zelebriertes feierliches Pontifikalamt statt, an dem der Prinz- reaent, das kgl. Haus, das diplomatische Korps, die Minister und andere Würdenträger teilnahmen. Ausland. Brüssel, 15. Febr. Die Kammer nahm heute ftüh »ach einstündiger Sitzung bei einer Enthaltung das neue Alkohol ft euergesetz an. Die Sitzung wurde Samstag Vormittag 10.15 Uhr eröffnet und dauerte mit einer anderthalbstündigen Mittagspause und einer Stunde Pause gestern abend 7 Uhr bis heute früh fort. Ein Dekret bestimmt, daß die neue Alkoholsteuer sofort in Kraft tritt unter dem Vorbehalt, daß der Mehrbetrag bei Nichtannahme des Gesetzes zurückerstattet wird. Tie Kammer genehmigte ferner die Aufhebung der Kaffeesteuer. Wien, 14. Febr. Die Erzherzogin Elisabeth ist beute morgen 7i/a Uhr, 71 Jahre alt, gestorben. Ihre Tochter, die Königin-Witwe von Spanien, ist hier mit ihrer Tochter Maria Theresia eingetroffen. Pest, 15. Febr. Kaiser-König Franz Josef darf in seinem eigenen Heim nicht mehr Deutsch sprechen! Das ist die neueste Forderung unserer Volksvertreter von der äußersten Linken, die eine Interpellation an den Ministerpräsidenten v. Szell gerichtet haben und sich darin beschwerten, daß derselbe mit Sr. Majestät in der Ofner Hofburg in deutscher Sprache kon- versiert habe. In ihren Augen ist dies ein ebenso schreckliches wie unverantwortliches „Staatsverbrechen" des u n g a r i s ch e n M i n i st e r p r ä s i d e n t e n, der mit dem ungarischen König nur in ungarischer Sprache zu sprechen habe. Unsere Opposition schreibt also in chrem chauvinistischen Eigendünkel bereits dem Monarchen das Idiom vor, dessen er sich im Umgang mit seinen Staatsbeamten bedienen soll. Zum Glück hat Herrn von Szell diese „Forderung" der Opposition ziemlich kalt ge- aelafsen, und die deutsche Sprache dürfte aus der könig- lich-ungarischen Hofburg nicht so bald ausgerottet werden. Zanger, 15. Febr. Heute find zwei Batterien mit bedeutender Munition für den Sultan hier eingetroffen Bu Hamara (der Unertrunkene) befindet sich mit den Beniuarain-Rebellen im Hiainagebiet, wo er Vorbereitungen für einen neuen Vormarsch nach Fez trifft — Am 8. Februar war ein Kampf. Auf beiden Seiten qab es große Verluste. Die Truppen des Sultans mußten zuructtveick)en. Am gleichen Tage versuchten Truppen des Sultans, das feindliche Alvazaba zu nehmen, wurden aber abgewiesen. —< In Fez proklamierte ein Mann einen Bruder des Sultans zum Sultan unter dem Beifall der Menge Er wurde dafür öffentlich gepettscht und ins Gefängnis geworfen. __ ' ö Aus tziaöl unö Land. Gießen, den 16. Februar 1903. Oberhessischer Obstbauverein. Die Haupt- versammlung des Bereinsbezirls Gießen des Oberhessischen Obstbauverelns fand gestern nachmittag im Cafe Ebel statt ^?^ent, Regierungsrat Dr. Heinrichs, eröffnete die Versammlung und hieß die zahlreich erschienenen Interessenten willkommen. Professor Reichelt- Friedberg hielt darauf zwei .Vortrage über Ob ft bau In dem ^^ren, „Obstsortenkenntnis unb Obsthandel" führt Redner aus, daß eine rationelle Loftbaumzucht unbedingt eine genaue Obsttortenkenntnis voraussetze. Es fei vielfach ein großer Fehler gewesen, daß man früher - und zum Teil Ä^\1WC1’ ~ °,ieLe Obstsorten habe züchten wollen ohne Rücksicht daraus, ob die Sorten sich auch für unseren Boden Kneten und erti igs,ahig seien. Diese Obstbaumzucht aus Liebhaberei )ci zu verwerfen. Der praktische Amerikaner habe hierin gan^ anders verfahren; nur die Arten welche sich für die betreffende Gegend eignen, feien angepflan/t unb man treffe oft ganze Strecken, an' b.-nen nur eine Obst Telephonischer Kursbericht« if'raiiklurt m. j*., 16. Februar Johamieskirche. Text: Psalm 14. Pfarrer IS ul er. 1463 1446 Köhler. ff n mit ff mit 200 103 Reisig, Stöcke, mit 5100 mit 17 St. mit rm ff /? Stöcke, mit 38 Slockholz, 95 St. mit 3200 Du verkaufen Aauf Gesuche Verschiedenes EnipfMilimch ' 19 1610 134.50 45.85 Eiche Nadel Buche Nadel 50 70 35 1300 10 12 14 16 500 6000 1200 44 // °/ Portugiesen, . . . 1% C. Türken . . . Türkenlose..... 4% Urieoh. Monopol -Anl. 4' ,-6 äussere Argentiner h 1 Stämme, Eiche, 1,42 im, Stämme, Nadel, 3,30 tm, Stämme, 9tadel, 6,69 im, Derbüg., Nadel, 1 4 250 Buchen-Scheitholz, Elchen- „ Erlen- „ Elchenstämme von 14 bis 37 cm mittlerem Durchmesser, 5—12 m Länge — 35, 46 fm. B. Brennholz. rm Buchen-Scheitholz, Zotzversteigerung Freitag, den 20. und Samstag, den 21. Februar kommen in dem Eememdewatd zu Bersrod zur Verstelgerung: Zostversteigerung in den Waldungen der Gemeinde Albach. Donnerstag, den 19. und Freitag, den 20. d. Mts., morgens 9% Uhr anfangend, kommt in den Distrikten Roderde und Kreuzholz nachstehendes Bau-, Nutz- und Brennholz zur Versteigerung: A. Bau- und Nutzholz. Dcrbstg., Nadel, 343 St. 26 tm, 2) am 21. Februar: Kirchliche Uachrichlen. Evangelische Gemeinde. Montag den 16. Februar: Abends 8 Uhr: Bibelstunde im Konfirmandensaal der Kleinerer Garten zu pachten gesucht. Offerten mit Preis an die Expedition d. Bl. unter Nr. 0712 erbeten. Cafe Ebel. Dienstag den 16. Februar« Metzelsuppe Salvator-Anstich. Scheit, Buche Knüppel, Buche „ Nadel Reiser, Buche Durchsorstungsivellen, aus dem Distr Stolzenmorgeu: 3J/(j Mexikaner 47, /ü Chinesen . . Electric, bctuckert . Nordd. Lloyd . . Kreditaktien . . . Diskonto-Kommandit, Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Beniner Handelsges. Oesterr. Staatobahn , Lombarden . . * Gottbaribahn . . . Laurauütte .... Bochum ..... Harpener .... Tendenz: fest 51,65 fui, Flchten-Bohnenstangen 23 30 16 21 2500 Februar: 100 rm Reichsanleihe do. Konsole . do . . Hessen 2 12 28 20 130 84 3 29 0,26 fuj, rm Eichen-Scheitholz, „ Eichen-Knüppelholz, „ „ Slockholz, „ Nadel-Stockholz, Wellen Eichen-Reisig (gute Turchiorstungswellen), Wellen Stadel-Reisig (gute Durchjorstungsivellell). Ucuelle Melouugeii. Origiualdrahtmelduugen des Gießener Anzeigers. Berlin, 16. Februar. Das Katserpaar besuchte gestern morgen mit dem Kronprinzen den Gottesdienst in der Garnisonskirche. Mittags empfing der Kaiser den Intendanten v. Hülsen. An der Frühstückstafel nahmen der Fürst von Donnersmarck und der Gouverneur v. Götzen teil — Ein Streik der Berliner Armenräte, soweit sie dem Bäckermeisterstande angehören, steht in Aussicht, da die neue Geschäftsanweisung für die Armenkommission den Kommissionsmitgliedern die Uebernahme von Lieferungen für die städtische Armenverwaltung untersagt. Gn esen, 16. Febr. Ein neuer Geheimb und- Prozeß gegen junge Polen steht bevor. Dieim vorigen Hotzverstcigeruilg der Stadt Gießen. Montag, 23. Februar 1903, vormittags 9 2 Uhr beginnend, werden in der Lcib'scheu Wirtschaft im Philofophcnwald aus den Waldungen der Stadl Gießen versteigert: ans dem Distrikt Mühlberg: 32 Ftchtenpanune mit 6,02 tm, 1180 Fichten - Derbstangen nut Staoi. SafiahUMS. Freibank Heut^ uuo morgen. 1468 60,79 lll), 19 rm . 102.90 . 93.10 . 102.90 . 93.10 . 101.25 . 100.50 . 103.55 101.40 . 102.15 . 103.90 . 51.90 . 32.55 m3. . 25.95 . 93.05 . 101.80 . 98.50 . 219.70 . 198.10 . 142.60 . 151.20 . 162.00 . 150.40 . 15.90 . 181.80 . 221.00 . 184.80 . 171,90 Fichtenslämme nut 3,03 im, Fichten - Derbstangen 1 Fichtenstamm nut 0,44 fm, 50 rm Etchen-Scheuholz, Knüppelholz, 980 „ Radel- auS dem Distrikt ZoUstocks- waldcheu: Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Langsdorf für 1903/04 liegt vom 17. Februar ab 8 Tage lang auf der Amtsstube des Unterzeichneten wiederholt offen. Langsdorf, den 14. Februar 1903. Der Größt;. Bürgermeister: , „ Knüppelholz, , Bnchen-Stockholz, , Nadel- ,, Wellen Eichen-Reisig (gute Durchforstungswellen), SDkUen Radel - Reisig (gute 5,27 tm, Nadelretsstangen, 305 St. mit 1,21 fm. Anfang und Zusammenkunft jedesmal morgens 9*/2 Uhr im Ort. 1462 Bersrod, 15. Februar 1903. Gr. Bürgermeisterei Bersrod. Stroh, Beigeordneter. 62 „ „ Stockholz, 1440 Wellen Eichen-Reisig, aus dcu Distrikten Landberg, Urfulum u. Philosophenwalv: " Fichtenslämme nut 1,72 tu., Ktesernstamin „ 0,66 „ rm Radel-Scheitholz, „ B uchen-Knüppelholz, „ Elchen- ff 910061- „ Erlen- „ „ Buchen°«Ltockholz, „ Eichen- „ „ Nadel-Knüppelholz, „ Erlen- „ Wellen Buchen-Reisig, „ Eichen- , Die Zusammenkunft ist am ersten Tage am Vicinalweg Albach—Hattenrod, am Eingang des Waldes, am zweiten Tage auf der Kreisstrage Albach—Oppenrod, am Eingang des Waldes, und zwar kommt am ersten Tage das Brennholz und am zweiten Tage das Bau- und Nutzholz zur Versteigerung. Albach, am 15. Febr. 1903. Gr. Bürgermeisterei Albach. Balser. 1461 Wellen Buchen-Retsigh., rm Birken-Scheitholz, ff « Knüppelholz, ,/ Eichenff f, Stöcke, Wellen Eichen-Reisigh., Wellen Buchen» u. Eichen» Durchforstungs-Reisig, Wellen Nadel-Reisig, rm Nadel-Stöcke. Fst. lebende Scanu|d)iln 100 Stück 50 Psg. la .holt. Austern per Stück 15 Psg. Fst. rtiuiic Heringe per Piimd 10 Psg. soeben etnaeiroi;en. 0727 Gießen.Ftjchbörje.Louisvuhl, Macktplay 5. Telephon 50. ‘Tserjcmge, welcher gestern aufder Liebigshohe d. Hut oerlauscht hat, wird ersucht, dens. Alarktpl 30,111, abzug., da er erkannt ist. SrovinziaLuusjchuhsttzung. Gießen, 16. Februar. Am Samstag verhandelte der Provinzial-Ausschuß in Sachen des Kohlensäure-Werkes Akt.-Ges. zu Bad-Nauheim. Die Gesellschaft, welche vermöge Pumpens die Kohlensäure aus der Erde gewinnt, beabsichtigt ihre Produktion erheblich zu vergrößern und will zu diesem Zwecke ihre Fabrik erweitern. Hiergegen protestiert der Staat als Besitzer der Heilquellen in Bad-Nauheim, vertreten durch die Großh. Badeüirektion und die Gemeinde Bad-Nau- heim. Der Provinzialausschuß beschloß zuvor eine Lokalbesichtigung, die am Samstag nachmittag in Gegenwart aller zur Sache geladenen Zeugen und Sachverständigen auch stattgefunden hat. Ein weiterer Verhandlungstermin soll später durch den Vorsitzenden anberaumt werden. — Ter Pi^ovinzialausschutz verhandelte weiter wegen Enteignung des Geländes zur Erbauung einer veterinär-medizinischen Klinik an der Frankfurterstrabe. Ter Vertreter des Staats, Bauinspektor Becker legte Quittung darüber vor, daß die vom Vrovinzialausschuß als angemessener Kaufpreis für dies Gelände festgesetzte Summe nunmehr bezahlt fei, woraus die Enteignung ausgesprochen wurde. — Tarauf wurde in die Verhandlung betreffend die Enteignung des Geländes zwischen Klinik- und Wilhelmstraße zum Zwecke der Errichtung einer Augen- und Chirurgischen Klinik eingetreten. Die zu enteignenden Besitzer waren vertreten durch die Rechtsanwälte Justizrat Hirschhorn, Grünewald, Katz, Röm Held, Geh. Justizrat Reatz, sowie durch den Pfarrer Naumann (für die evang. Pfarrgemeinde). Ter Staat ist vertreten durch Geh. Justtzrat Jöckel-Fried- berg und Bau-Jnspottor Becker. Tie Lotaltommission hat als angemessen für die zu enteignende Fläche den Quadratmeter mit ö Mark bei einer Parzelle (Plank) mit 8 Mk. bemessen. Für die auf der Gabrielschen Besitzung vorhandenen Gebäude sind 27 000 Mark zugebilligt, während die vorhandenen Bäume durch eine besondere Schätzung Sachverständiger bewertet worden sind. Der Vorsitzende des Prooinztalausschusses, Dr. Breidert, schlägt vor, zuerst zu verhandeln über die Notwendigkeit, daß die geplanten Kliniken auf dem zur Enteignung bestimmten Gelände erbaut werden müssen und dann erst über den Wert desselben. Dte Parieren erklären sich mit dem Vorschlag einverstanden. Justizrat Hirschhorn bemängelt, daß der Provinzralausschuß in diesem Falle urteilen soll auf Grund des Gutachtens der Lokallommission, dessen Vorsitzender nicht im mündlichen Verfahren vor der Lokalkommission mit gewirkt hat, in welchem er und alle seine Kollegen die Gründe eingehender bargelegt haben, welche gegen die Notwendigkeit der Erbauung der geplanten Anstalten aus dem in Frage Eommenoen Gelände sprechen, als dies aus den Protokollen der Akten zu ersehen sei. Rechtsanwalt Katz schließt sich dem an uno bemängelt, daß )einem Mandanten, dem Aug. Gabriel, jur die Bäume aus feinem Grundstück kein ernstliches Gebot gemacht sei, wie es das Gesetz über die Enteignung vorschreibt. Er habe in der Verhandlung vor der Lolalkommisiron gegen diesen Mangel schon protestiert und müsse seinen Protest heute wiederholen. Es gehe nicht an, wenn der Vertreter des Staates früher erklärt hat, er wolle für jeden Baum 1 Mark zubilligen, um der Form zu genügen. Nach dem Gesetz genüge nicht ein formales Angebot. Geh. Justizrat Jöael betont den Ausführungen seines Kollegen Hirschhorn gegenüber, daß dessen Darlegungen keine positiven Anträge enthalten. Man könne doch nicht jetzt, wo der Staat das Gelände brauche, noch einmal von vorn anfangen. Der Einwand des Kollegen Katz sei Jahre gegen 14 Schüler des Gymnasiums deswegen etn- geleitete Voruntersuchung hat zur Erhebung der Anklage geführt. Vier der jungen Leute besuchen bereits die Universität, neun andere sind inzwischen von der Anstalt verwiesen und einer besucht noch das Gymnasium. Tilsit, 16. Febr. Im Tinkleningker Forst wurden zwei Waldarbeiter durch einen vom Sturm entwurzelten Baum erschlagen, zwei andere schwer verletzt. Genf, 16. Febr. Lachenal dementiert, daß er sich nach Dresden begeben werde. In der Umgebung der Prinzessin heißt es, daß ihre Mutter sie besuchen werde. Wien, 16. Febr. Eine Versammlung der H i l s s a r zt e an den Krankenhäusern beschloß, am Mittwoch in den Ausstand zu treten, falls ihre Forderungen nicht bewilligt werden. Prag, 16. Febr. Der seit vier Jahren erblindete 22- jahrige bekannte Pianist Rudolf Schneiberg hat sich wegen unglücklicher Liebe erschossen. Konstantinopel, 16. Febr. Zur Beurteilung der Reformen in Macedonien erfahrt man folgendes: Ter Sultan ließ den ökumenischen Patriarchen kommen und gab ihm auf, die Metropoliten der europäischen Vilajete zu beeinflussen, Danldepeschen der Diözese an das Palais zu richten für die erfolgte Durchführung der Reformen. Als der Patriarch darauf hinwies, daß nur der heilige Synod dazu kompetent sei, wurde ihm befohlen, die Mitglieder zusammen zu berufen. Der heilige Synod hat nun in der vorgestrigen Sitzung mit großer Mehrheit das Verlangen des Sultans als gegen das Prinzip der Religion verstoß.nd verivorsen und von dem Beschluß nicht nur das Palais, sondern auch die russische Botschaft in Kenntnis gesetzt, worauf der Botschafter dem Synod seine Befriedigung ausdrücken ließ. Im Hlldiz-Kiosk ist man dafür um so aufgebrachter. Tatsächlich besagen alle Nachrichten aus Macedonien, daß die Willkür und die Ungerechtigkeit der Behörden eher zu denn abnimmt, und daß die lieber griffe seitens der nicht bezahlten neuen Gendarmerie überhand nehmen. Pretoria, 16. Febr. Der neue gesetzgebende Rat wird aus 30 Mitgliedern bestehen, von denen 10 aus englischen Beamten ernannt werden. Nicht nur die Burengenerale, sondern auch angesehene Buren lehnten den Eintritt ab, da sie sich von dieser Körperschaft keinen Erfolg versprechen. „ Knüppelholz, ff Stockholz, «, ?Stn 5 > iu üb;n * A-nd-n Konflikt an x l b'*9‘ % ®,e ein«n für ÄS MU .'M lommen le,tt *•& Wen. m d« Notierungen im ?ders Kleinkinder! ble. §tadt um einen "nser Bericht. •at. billigt wurde. )müfog§, findet eine ' ,n der die Ber» nM vollzogen wird, nnc größere Zahl Zn. 1" senden Flecken Z^d-iiik Fri,d. M wegen der be. r als die unseres z .Dritte hierzu sind lkschehen. durcheilte mit großer der Maler Heinrich rücke über die Fulda i. Er war tatsächlich en, hatte dann aber maß zu holen. Als er umgefallen, Hut n Eise, daneben war eigen dafür sprachen, : wollten dann auch , Jetzt stellt sich nun 1 nur markiert hat me heimlich ent» das bestätigt. S& bgelegt. Hessen und ben stäche Konsumverein bei feinem Jahres« or. Jahr. Es mürbe ) Älk. erzielt. Die Weichensteller Lorenz mMag in Bingen ellzug ersaßt und zui atd darauf. Rufe nach München folgt. Dieterichs Forschungen bewegen sich zumeist aus dem Gebiete der antiken Religion und Litteratur. — Der ordentliche Professor der Mathematik in Marburg, Dr. phil Eduard H c ß feiert am 17. d. Mls. seinen 60. Geburtstag. — Der Professor Dr. K. Osann in Mühlhausen wurde zum etatmäßigen a. o. Professor für Mineralogie, Kryslallographie und Petrographie an der Universität Freiburg ,. B. ernannt. — Professor Dr. Karl Hampe in Bonn i|t zum o. Professor für mittelalterliche Geschichte und geschichtliche Hilfswissenschaften an der Universum Heidelberg ernannt worden. tiux mit schöner Waldung und Wiesen zu kaufen gejucht. Cff. unt. F. V. H 6551 an Rudolf Mosse, Frankfurt a. M. [1401 Guterhallene Fenster s. Werkslälte zu kaufen gesucht. Angebote unter G. Z. 0703 an die Exped. d. Bl. ’ emanbte tut 6° gl (11 i n ÄWS Silierte di3,0' I89o «*' ,r iw ^. F. 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Äer der ha er sich gegen das ar o h11« «^heit 5Qrbr- S dl- @ärfPH KÖC(luf & L L’Qaen Hoheit °°i,b keil Bil 1U) ttsd Qin.