tu. DM ‘"^ Wirt'"1 LL-ZK LiZr • Setfl? t und ^g4e,°^ %S KrL ZW tit Bta M ®QI e brHpe enblid, «n, bnä AnihM« |tc "»gehörten, f0U >“»9. btt V«i-b°-rh-nd. ö selbst nicht ans düng geklagt hat Mnpunzessin als I völlige rechte ■ 3m übrigen irrt das Blatt fort, dan eHe Regelung vurde, deren Gin» is entziehen. Die irrenden ftinbe zücht Gegenstand des ag aber, daß wegen in sogar noch im hen Polizeispionen r Fabel. m Donnerstag chen. Giron ver- >ch in Basel, als er sand. Er soll aber t und morgens in is Hotel begab unb lirie gefahren sein, sen worden. Trof in tatsächliches nicht inte Gerüchte wieder >er äußerlich Kron obere wieder sagen, nan fyabe tfn auch gefeljen. Lache- e eine neue Unter* in Tvslana hat iroUtt, in nächster besuchen. Dieser sowie der Anftalts- er Ankunft ist noch lllUI* Anzeige^ uicße»el cjPl°* ^r’011 Str N * *Ä 3* ,ä , SxS- . nid)1 « oliiti vkrhaftt- em». 31amm T-. Wilh'lm m Zch- hi-- «* ’ hatte und einen Hcu- ,(e Tausende betrogen vertreiben, tatest qqeber durch gesals-bie ch Kleiner mit eine [ ihm noch 5W“ .. .f.enb wütet hin L.Mittag d.° h-»i ° ®jc «t« )ttlLI'Lt Aöck-n n. ? %, d°„ "**5 im S°u (bet " h tA den ©»bicbt,bt Vwftes Blatt 153. Jahrgang Montag 16. Februar 1003 6 1 ) Mlllonenv.rluste der Landwirtschaft. Man schreibt uns: Unter dieser Ueberschrist erschien in Nr. 16 dieser Zeitung „ein Wort an die Bauern", in welchem auf die großen Verluste des deutschen Bauernstanoes hingewiesen wird, die derselbe dadurch erleidet, daß für mehr als drei Milliarden Waren eingeführt würden, die der deursche Bauer doch selbst produzieren könne. Die Ausführungen sind in einem Tone gehalten, der keinen Zweifel darüber läßt, daß es der Verfasser gut mit den deutschen Bauern meint und daß er ihnen einen Weg weisen möchte, der sie aus den Schwierigkeiten ihrer Lage herausführen könnte. Er ist auch der Ansicht, daß seine Anregungen den Erfolg haben müßten, in landwirtschaftlichen Vereinen besprochen zu werden. Industrie und Handel sind fixer als ihr es seid, fährt er fort. Sie studieren früh und spät das, was man Kon-, junftur nennt, sie halten sich nicht lange auf mit solchen Erwerbszweigen, die nichts einbringen, die heute gehen unb morgen nicht gehen, sie rechnen mit den neuen Bedürfnissen der neuen Zeit unb schaffen sich neue Absatzgebiete, wo die alten nicht mehr lohnen, sie wenden ein schweres Stück Geld auf, um mit der Zeit fortzuschreiten rc. Auch für euch liegt das Geld auf der Straße,ihr müßt das nur sehen, ihr werdet das sofort erkennen, wenn ihr einen Blick in die Einfuhrstatistik des Deutschen Reiches tut Ihr werdet sehen, was ihr in unserem Lande noch produzieren könnt, wir werden bei dieser Rechnung in die Milliarden geraten und ihr werdet euch fragen müssen, wie konnten wir nur so viel heimisches Geld in das Ausland gehen lassen, können wir das nicht selber verdienen? — Oh DuSchwärmer! Tie Vorwürfe, daß Industrie und Handel fixer sind als die Bauern, daß sie nicht früh und spät studieren, was man Konjunktur nennt, daß sie sich lange enthalten mit Er- werbszweiegn, die nichts einbringen, diese Vorwürfe sind unberechtigt. Man verlangt da etivas von den Bauern, was sie der Industrie nicht nachmachen können. Wohl kann der Maschinenbauer bald von der Fabrikation der einen Maschine übergehen zu der einer anderen, wenn ihm das günstig erscheint. Der Händler kann beute mit Getreide handeln und morgen mit Schuyw ar en (? D. Red.). Der Landwirt braucht ohne sein Verschulden längere Zeit, nicht selten viele Jahre, um von einer Produktion zu einer anderen überzugehen. Noch mchr, er ist an bestimmte Produktionszweige gebunden, er kann in den meisten Landschaften Deutschlands nicht vom Getreidebau lassen, obgleich die Konjunktur für denselben bereits etwa seit 25 Jahren höchst ungünstig ist, auch wenn er wollte. Der menschliche Magen ist ein höchst konservatives Organ, seit Jahc^ausen- den verlangt er in der Hauptsache Brot und Fleisch. Er macht keine Moden mit, Konjunkturen giebt es hier für den Landwirt nicht, die er auSnufrcn könnte. Es würde hier zu weit führen, alle Gründe anzugeben, die gegen diese Ansicht sprechen, sie sollten nachgerade allgemein bekannt sein. — Seit einem Jahre etwa wäre Geld durch ausgedehnte Schweinehaltung zu verdienen gewesen, die Konjunktur war ausgezeichnet. Hätte ein Landwirt, wie das in der Industrie verhältnismäßig leicht geht, feinen Betrieb nun schleunigst danach umgemodelt, so wäre er ein Narr gewesen, da alle Einsichtigen voraussahen, daß diese für die Landwirtschaft glückliche Konjunktur nur kurze Zeit andauerte. Und Schweine lassen sich doch nun einmal nicht rasch durch eine Maschine Herstellen. Die Konjunktur ist vorüber, ehe sie ausgenutzt werden konnte. Von den vielen Produkten, die wir au5 dem Auslande beziehen, nennt unser Berater in erster Linie Dett- federn, für die wir rund 51 Millionen au^geben, und Eier und Geflügel, auch Gänse, für die wir, immer in einem Zeiträume von vier Jahren, 488 Millionen ausgeben. Es handelt sich also um die Geflügelzucht, die wir nach Ansicht des Verfassers vernachlässigen. Diesem Vorwurf begegnen wir auch aus den Kreisen der Konsumenten nicht selten.^ Ist er berechtigt? Ich sage: nur im allergeringsten Maße. Gewiß, mir können unsere Federviehhaltung noch steigern, vielleicht würden dann für einige Millionen Produkte der Federvieh- während sich die neue Anleihe auf etwa 3,3 stellt. Sehr verwunderlich wirken mußte, daß ein ländlicher Abgeoro- neter dasselbe Lied an stimmte, wie das Direktorium des Bundes der Landwirte im preuß. Abgeordnetenhause: der jetzigen Regierung könne die Landwirtschaft kein Vertrauen entgegenbringen. Ihm wurde eine gründliche und entschiedene Abfuhr und der Reichsregierung indirekt ein Vertrauensvotum von einer Seite zuteil, von der man sonst kein solches zu erwarten pflegt, nämlich von der äußersten Linken. Dr. David, der sico neuerdings als ein kenntnis- und ideenreicher Agrarpolitiker entpuppt hat, trat für die sozialpolitische Richtung der Reichsregierung in so schneidiger als warmer Tonart ein. Der Reichstag scheint an Altersschwäche sterben zu sollen und hat auch bereits nicht mehr die Kraft, seine laufenden Geschäfte ordentlich zu erledigen. Sein altes Leiden, die Beschlußunfähigkeit, tritt mit erneuter Heftigkeit auf, und es brauchte nur irgend einer der Redner eine Abstimmung zu erzwingen, so würde die Wunde offen vor aller Augen liegen, die jetzt ourch die Diskretion dec Abgeordneten höflich verdeckt wird. Man hat über den Titel Staatssekretär des Innern glücklich eine ganze Woche verhandelt, unb nach der Rednerliste ist ein Ende noch gar nicht abzusehen. Nun hat aber Graf Dallestrem in einer Besprechung des Seniorenkonvents verkündet, daß die Neuwahlen für den 15. Juni zu erwarten seien, unb weiter wurde bekannt, daß die Reichstagssession am 3. April geschlossen werden solle. Der Präi ident appellierte also in seiner Not wegen der langsamen Erledigung der Geschäfte durch das hohe Haus an die Senioren, die denn auch zusagten, ihren Einfluß auf die Mitglieder ausüben zu wollen, unb diese zu bewegen, doch ja pünktlich zu erscheinen und sich in ihren Ausführungen kurz zu fassen. Glauben die Herren aber im Ernst daran, durch Zuspruch hier etwas zu erreichen? Gegen das alte Uebel der Beschlußunfähigkeit hilft eben nur e i n Kräutlein, und dieses heißt Diäten. Die Besprechungen zwischen den Führern der sogenannten Zollparteien im Reichstage zu dem Zwecke, ein beschlußfähiges Haus zusammenzubringen, blieben bisher ohne praktisches Ergebnis. Indessen herrscht in Anbetracht der Diätenlosigkeit bei den süddeutschen Mitgliedern wenig Neigung nach Berlin zurückzukehren, nachdem durch Erledigung des ^>lltaUfs ihre Interessen an den Reichstagsarbeiten erschöpft sind. Die Novellen zum Krankengesetz und zu den Kaufmannsgerichten werden unter den gegenwärtigen Umständen höchstens in erster Lesung beraten werden können, und zweifelhaft erscheint es, ob die dritte Lesung der Ki n d e r s ch u tz Vorlage unter Dach und Fach zu bringen ist. Die einzige Ausgabe, die der alte Reichstag noch bewältigen müßte, wäre die vom Reichskanzler angciündigte Aenderung des Wahlgesetzes. Es wäre auf jeden Fall nötig, die Etatsbera-q hingen möglichst zu beschränken, damit diese letzte Session nicht über Gebühr verlängert und das notwendigste Pensum bis zu Palmarum erledigt ist. Interessanteres als der preuß. Landtag selbst brachte die preuß. Budgetkommiision, in der der neue Eisenbahnminister Budde eine Programmrede hielt. Nach seinen Mitteilungen soll die Kanaloorlage nun wirklich kommen. Man sei damit eifrig an der Arbeit und nur eine notwendige Aenderung der Kanaltrace verzögere noch die Fertigstellung. Und anläßlich seiner Anwesenheit in der Handelskammer zu Hannover sprach es der Handelsminister Möller offen aus, daß er den Mittellandkanal als für Hannover von großer Wichtigkeit ansehe. Man wird es nachgerade niemand verdenken, wenn er in Sachen Kanalvorlage etwas skeptisch gestimmt ist. Wir muhen uns daher an das rein Tatsächliche hierbei halten und das ist zurzeit nur, daß die wasserwirtschaftliche Vorlage vor den preuß. Lanötagswahlen nicht mehr zu erwarten ist. Die parlamentarische Eintönigkeit der letzten Woche wurde etwas durch die agrarische Heerschau im Zirkus Busch zu Berlin unterbrochen, wenn auch die Verhandlungen besondere Uebcrraschunaen nicht brachten. In der Hauptsache wurde über den Zolltarifkampf, und die Handelsverträge geredet, wobei die Extremsten ihrer Unzufriedenheit über Die Annahme des Antrages Kardorff Ausdruck gaben und namentlich den Präsidenten des preuß. Abgeordnetenhauses v. Kröcher scharf aufs Korn nahmen, der als Verteidiger des Antrages fungierte. Im übrigen war der Don der Reden etwas weniger pointiert als in den vorjährigen Versammlungen. An den Zielen des Bundes ist aber nichts geändert. Die Anhänger des Zollkompromisses sind die Geschlagenen. Außerdem stellte Dr. Hahn ausdrücklich fest, daß für den Bund keine Veranlassung vorliege, wie von einer Seite angeregt, mit den Nationalliberalen und Freikonservatioen glimpflicher zu verfahren, und Freiherr v. Wangenheim erklärte, daß jenes Rundschreiben, wodurch sich Graf Roon und die Anhänger des Antrages Kardorff beleidigt fühlten, unter keinen Umständen .^urück- genommen werden würde. Außer dem Grafen Roon ist aber kürzlich auch Graf zu Dohna-Mallmitz aus dem Bunde ausgetreten, und es ist wahrscheinlich, daß andere diesen Beispielen folgen werden. Ob nun der Sinn der Bündler bei weiter fortschreitender Abbröckelung sich nicht wenden wird? Tas venezolanische Fr ie d e n s p r 0 to ko ll ist endlich unterzeichnet und die Blockade aufgehoben. Das britische Protokoll ist, wie aus Washington gemeldet wird, auf englisch abgeiaßt, das italienische auf italienisch und das deutsche auf deutsch uub englisch. Bowen unterzeichnete sie in Duplikaten für Venezuela, Speck von Sternburg für Deutschland, Herbert für England. Tie Nachricht wurde sofort an die Signatarmächte gekabelt, worauf diese Glückwünsche austauschten. Bowen fabelte die Nachricht an Castro. Das Protokoll stipuUert außer den bereits bekannten Punkten Rückgabe aller genommenen Kriegs- unb Handelsschiffe an Den. zue la. Proll-kolle haben alte ca. 9 Artikel. Alle bestimmen die Erneuerung der bestehenden Handels- und Freundschaftsverträge. Eine zweite sofort zu behandelnde Serie von Protokollen spezifiziert das Verfahren vor dem Haager Schiedsgerccht. Die oorzugsweisen Anteile an den Zollemnahmen werden bis zur Entscheidung des Haager Tribunals bei der Bank von England in Caracas deponiert. Wie die „Nat.-iZtg." von unterrichteter Seite erfährt, hat Venezuela sich zur Zahlung von 1 7uO 000 Bolivars verpflichtet, die an Deutschland teils bar, teils in monatlich fähigen Wechseln entrichtet werden, sodaß die erstklassigen Forderungen bis zum 1. Juli d. I. gedeckt sein werden. Inzwischen bereiten sich auf dem Balkan Dinge vor, die geeignet sind, die Aufmerksamkeit der europäischen Staaten, vornehmlich Oesterreich-Ungarns, Rußlands und auch Englands in hohem Grade zu fesseln. Zum Frühjahr, heißt es, werde die macedo nische Bewegung, oie eigentlich niemals gänzlich still geworden, sorglich vorbereitet, mit elementarer Kraft von neuem einsetzen und zu kriegerischen Verwicklungen zwischen Türkei unb Bulgarien führen, bei benen auch die Großmächte stark engagiert werden. So bedrohlich die Meldungen auch lauten, so tut man wohl doch gut, die Gefahr nicht zu überschätzen. Auf dem Balkan hat sich in den letzten Jahren im Anschluß an die maeedoni- scken Umtriebe schon oft dunkles Kricgsgewölk aufgetürmt, ohne daß es bisher zu folgenschweren Entladungen gekommen wäre. Und so wird es denn auch wohl in diesem Jahre noch, abgesehen von den üblichen Zusammenstößen zwischen der türkischen Grenzwache unb macedonischen Banden, nicht zu ernsten Unruhen kommen. Nr. 39 1r1d)rlat täglich außer Sonntag». Dem (Siebener Anzeige* werden tm Wechsel mit dem hesflscheo Landwirt die Siebener Kamillen» blätter viermal in der Woche beigelegL Rotationsdruck u. Verlag bei vrühl'schen Univerf.-Buch» u.Slem» druckerei

ettch Erben) Rebahton, Expedition unb Druckerei: echutstrabe 7. Ubrefle tüt Depefchent Anzeiger Gießen. > FernwrechantctiliibAr 51 Politische Wochenschau. Gießen, 16. Febr. Das Urteil im Eheirrungsprozeß des sächsischen Kronprinzenpaares ift gesvrochen. Der vom König gemäß dem Hausgesetz berufene Gerichtshof hat die Ebe „vom Bande" gelöst und der Beklagten die Schuld zudikttert. Ta der König auf das Bestätigungsrecht verzichtet hat, so ist das Urteil rechtskräftig. Damit ist dem Rechte Genüge getan, und vom juristischen Standpunkt aus ift der Spruch völlig korrekt. Hatte Prinzessin Luise viel-- leicht gehofft, durch ihren Rückzug in das Sanatorium Le Metairie und durch ihre Trennung von Giron Einfluß auf die Entscheidung des Dresdener Gerichtshofes zu gewinnen, hatte sie erwartet, daß das Mitleid mit der Mutter, die an das Krankenlager ihres Sohnes Christian eilen wollte, die Herzen der entscheidenden Persönlichkeiten milder stimmen würde, so ist sie in beiden Annahmen enttäuscht worden, und sie mußte einsehen, daß ihr verhängnisvoller Schritt nicht wieder gut zu machen ist. Die Brücke zwischen ihr und dem sächsischen Königshause ist abgebrochen, und keine Tränen der Reue öffnen ihr die für immer geschlossenen Pforten. Jetzt, nachdem durch das Gericht die Schuld formell chre Sühne gesunden hat, tritt im öffentlichen Empfinden wohl die m e n s ch l i ch e Beurteilung des Fehltritts der ehemaliaen Kronprinzessin in den Vordergrund und versagt nicht ihr Mitgefühl einer unglücklichen Frau, die losgelöst von allen äußerlichen glänzenden Verhältnissen einsam im Auslande weilt und ihr Schicksal doppelt schwer zu tragen hat, wo ihr bei der schweren Erkrankung ihres Kindes die höchste weibliche Aufgabe, Mutterpflicht zu üben, versagt werden mußte. Auch heute noch find tiefere Gründe, die die Prinzessin zu ihrem unfaßbaren Entschluß treiben konnten, nicht aufgedeckt. Einer unserer Korrespondenten glaubt uns „aussiche - rer Quelle" zu melden, daß der Bruch der Prinzessin mit Giron kein end gütiger ist. Die Beiden, so schreibt man uns heute aus Genf, wechseln täglich Briefe. Seit dem Tage, an dem der Telegraph die Trennung an- tündigte, empfing die Prinzessin zahlreiche Briefe aus Sachsen, welche sie zu chrem Schritte beglücÜvünschten. Tie Prinzessin wird La Metairie in etwa acht Tagen verlassen. Jnzivischen wird andererseits gemeldet, daß die Mission der Großherzogin von Toscana in Wien im Interesse ihrer Tochter nicht geglückt fein soll . Kaiser Franz Josef lehnte eine Einwirkung bezüglich der Kinder ab und gestattete nur, unter bestimmten Bedingungen die Rückkehr nach Oesterreich zwecks der Entbindung. Wie es ferner heißt, wurde der Prinzessin eine jährli-^e Rente von 40 000 Franks zugebilligt. Laut „Gazette de Lausanne" soll sie von der Gemeindebehörde in Nyon eingeladen worden sein, Ausweis- papiere vorzulegen. Sie habe um solche in Dresden unb Salzburg nachgesucht, aber nicht erhalten. Ein Mitarbeiter des „Berl. Tagebl." hatte eine Unterredung mit einem hervorragenden Berliner Staatsrechtslehrer, nach dessen Anschauung der König von Sachsen nicht befugt ist, den Verkehr der Prinzessin Luise mit ihren Kindern zu untersagen, sondern nur die Modalitäten bestimmen kann, unter denen dieser Verkehr zu erfolgen hat. Auch bestehe juristisch keine Möglichkeit, der Prinzessin die Rückkehr nach Dresden zu verbieten. Ein Reisepaß müsse ihr jetzt nach der Scheidung ausgestelll werden. Anders liege die Sache mit dem Geburtsschein, den Traupapieren ufw, da diese Papiere in den Archiven zu Tresden und Wien liegen. Das Kind, welches die Prinzessinerwarte,könneihrzweifellosent- zogen w e r d e, da ein rechtskräftiges Urteil vorliege, welches die Kinder aus der kconprinzlichen Ehe dem Vater überantwortet. Daran aber, daß es sich um ein l e a i t i m e s Kind handelt, bestehe juristisch fein Zweifel. Welchen Namen die Prinzessin jetzt führen werde, sei Sache des östreichischen Erzhauses. Jedenfalls würde sie, nachdem sie geschieden ist, nicht mehr Prinzessin von Sachsen zu nennen fein. — Ter Zentrumsabg. Justizrat P 0 r s ch erklärte, daß eine kirchli che Scheidung des Kronprinzenpaares ausgeschlossen sei und baß es eine päpstliche Dispens unter feinen Umständen gebe. In Darmstadt trat die zweite hessische Kammer zu einer längeren Tagung zusammen. In der Generaldebatte über den Etat erklärte Finanzminister Dr. Gnauth u. a., der Gewinn Hessens an dem Ertrage der hessisch-preußischen Eifenbahngemeinschaft sei um einige hunderttausend Mark geringer. Der Mehrbedarf des Reiches werde durch das Reich gedeckt werden; eine E r - Höhung der Malrikularbeiträge stehe für Hessen nicht in Aussicht. Die Vertretung Hessens im Bund es rat fei nicht ganz 0 hne Erfolg tätig gewesen, die Reichs r e g i e- rung zur Sparsamkeit zu veranlassen. Sparsamkeit im Lande solle aber die Hauptaufgabe fein. Eine weitere Steuererhöhung werde unter allen Umständen vermieden werden. Tas waren mehr erfreuliche denn unerfreuliche Mitteilungen, und sie bienten dazu, eine hier ober ba entstandene Aufregung, hervorgerufen durch überflüssige unb unnötige Alarmrufe Unberufener, grünblich 2U verscheuchen. Am 13. wurde sodann ein Antrag unseres Abg Dr. Gut fleisch angenommen, daß die Samstage unb Montage fortan von Sitzungen freigehalten werden. Auch soll wöchentlich eine Nachmittagssitzung stattfinden, zur Freude des £errn Schill, der Nichts Langweiligeres als einen Nachmittag in Darmstadt kennt! Mit lebhaftestem Beifall wurde die Mitteilung des Finanzministers ausgenommen von dem Abschluß einer neuen Hess. Staatsanleihe zu drei Prozent im diominalwert von 251/2 Millionen Mark zu 90,93V? Proz., das zu einem wesentlich niedrigeren Satze, als bei früheren ^^ihen. -ooi* drei Jahren wurde noch eine Anleihe zu 3,8 Proz. ausgenommen. GletzenerAnzeigerW General-Anzeiger v Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen MW 5 ________________________________ Iftnenteil pan« Beck. Haltung 1vcT7ger eingeführt zu werden brauchen. Mir )ind ja deshalb auch fortgesetzt bemüht, die Geflügelzucht besonders dem Werte, der Leistungsfähigkeit nach, zu heben. Der Zahl nach werden wir die Geflügelzucht nicht wesentlich fördern können, und dafür möchte ich bei der großen Bedeutung der Sache einige Gründe anführen. Der Verfasser des oben bezeichneten Artikels wendet sich an die Bauern, und mit Recht, denn die Bauern produzieren an landwirt- wirtschaftlichen Produkten am meisten, sie produzieren mehr Getreide und mehr Vieh als die verhältnismäßig geringe Zahl der Großgrundbesitzer. Aber wie wohnt der deutsche Bauer und besonders die große Zahl der Kleinbauern? Ihre Hofraiten schließen sich in den Dörfern enge aneinander, sie umschließen einen verhältnismäßig kleinen .Hofraum, in welchem der Düngerhaufen, die Brennholzvorrate und die Ackergeräte eben Platz finden. Auf diesen Hofraum ist das Federvieh, vielleicht mit Ausnahme der Gänse, angewiesen. Sitzt der Haushahn mit seinen 24 oder 30 Hennen aus dem Düngerhausen, so ist dieser nahezu bedeckt. Als Laufplatz dient der Rest der Hoffläche und dazu reicht sie in der Regel für die angeführte Hühnerzahl aus. Mehr Hühner in einer solchen Hofcaite zu halten, wäre unwirtschaftlich und für die Tiere selbst schädlich. Daraus ergiebt sich aber die Unmöglichkeit einer wesentlich verstärkten Hühnerhaltung bei uns. Daß wir in Deutschland 7 Monate im Jahre ungünstiges Wetter für das Geflügel haben, daß infolgedessen jahraus jahrein trotz sonstiger guter Pflege empfindliche Verluste unter den Hühnern herbeigeführt werden, sei nebenbei bemerkt. Uebersehen die deutschen Landwirte das Geld, das auf der Straße liegt und das man durch intensiv betriebene Geflügelzucht so leicht aufheben könnte? Ich glaube nein. Nach meinen eigenen Erfahrungen und Beobachtungen muß ich bestreiten, daß die Federviehhaltung bei unseren klimatischen Verhältnissen und bei unseren Preisen so rentabel ist, daß man bei uns etwa statt Getreide zu bauen, Federviehfarmen mit Erfolg einrichten könne. Die Landwirte würden sich den Vorwurf machen lassen müssen, daß sie nicht zu rechnen verstünden, wenn sie derartiges unternehmen würden. Unsere städtischen Hausfrauen sind ungehalten, wenn in den kalten Winiermonaten der Preis eines stoisch gelegten Hühnereies auf 10 Psg. steigt. Aber nur Landwirte, die nahe einer reicheren Stadt wohnen, erhalten diesen Preis eine kurze Zeit. Andere müssen sich mit dem Preise von 6 Pfg. auch in dieser Jahreszeit begnügen. Ich schreibe diese Worte in einer Fabrikstadt des Fichtelgebirges, sitze also mitten in einer Gebirgslandschaft, die ungünstigere klimatische Verhältnisse zeigt, als unser guter Vogelsberg. Die Hühner hier haben den zweifelhaften Vorzug, ihre Eier in Nester legen zm müssen, die 550 Meter über dem Meere stehen. Gestern hörte ich einer Bäuerin zu, die einer Hausfrau 18 frische Eier überbrachte. Sie hatte damit einen Weg von einer Stunde von ihrem Hofe bis in die Stadt zurückgelegt. Sie forderte und erhielt 6 Psg. für das Ei und entschuldigte wortreich, daß auch einige Heine Eier unter den sonst normalen seien. Aus mein Befragen erzählte mir die Frau, daß die Hühner im warmen Knhstall untergebracht und daß dieselben seit 14 Tagen, des kalten Wetters wegen, nicht vor den Stall gegangen seien. Nach meiner Ueberzeugung kosteten dieser Frau die Eier, die sie für 6 Psg. verkaufen mußte, selbst 9—10 Pfg., ohne daß ich annehme, daß sich die Frau selbst einen Lohn für chre Mühewaltung anrechnen darf. Schon im Jahre 1875 versicherten mir Fabrikanten in Westfalen — Leute, die fixer sind als die Bauern — daß ihnen jedes Hühnerei, welches in den von ihnen eingerichteten kleinen Hühnerhöfen gelegt werde, 10 Psg. koste, obwohl die Abfälle vom Tisch und aus der Kücbe nicht, in Ansatz gebracht waren. Die Buchführung über den Hühnerhof war peinlich gewissenhaft durchgesührt. Eine Bilanz, die über das Ergebnis eines größeren Hühnerhofes ausgestellt wird, wird in vielen Fällen zu einer Unterbilanz führen. Hier liegt für die Landwirte kein Geld auf der Straße. Daß gewisse Nachbarländer uns ihren Heber,luß an Produkten aus der Geflügelzucht zu Preisen zuschicken können, die sehr niedrig sind, erklärt sich wohl aus dem Umstande, daß jene Lälider günstigere klimatische Verhältnisse haben, wie Deutschland, daß der Grund und Boden nicht so intensiv bewirtschaftet und auch dem Federvieh als Weideland und Tummelplatz zum teil überlassen wird, daß die Körnerfrüchte dort noch billiger sind ars bei uns und ferner viel weniger Menschen dort sind, die für Eier re. Geld ausgeben tonnen. Der Handel sorgt dafür, daß Federn, Eier, Mastgeflügel dahin übergeführt werden, wo diese am Entstehungsorte fast wertlosen Produkte, Geld kosten. Der Verfasser des Mahnwortes an die Bauern zählt weiter auf, daß wir für 65 Millionen Borsten einführen, für 90 Millionen Butter, für 144 Mill. Därme, Blasen, Magen, für 232 Mill. Fleisch, für 645 Mill. Tierfelle, für 68 Mill, frisches Obst, für 89 Mlll. getrocknetes und eingekochtes Obst, für 353 Mill. Schmatz und schmalzartige Fette, für 300 Mill. Rinder, Pferde, Schweine, alles innerhalb vier Jahren. — Bei einer Anzahl von Einfuhrartikeln übersieht der Verfasser, daß sie lediglich eingesührt werden, um bei uns verarbeitet und zum großen Teil wieder ausgesührt zu werden. Dahin gehören z. B. auch die Tierfelle. Das Fleisch, welches in diesen Tiersellen gesteckt hat, würden wir in Deutschland unmöglich haben konsumieren können, soweit es überhaupt genießbar war. — Borsten wachsen aus unseren Schweinen glücklicherweise nicht mehr. Ihr Haar ist durch die Veredelung des Schweines weich geworden. Aber um so frühreifer und mastfähiger ist das deutsche Edelschwein heute auch. Auf die Borstenzucht verzichten wir zu Gunsten auslänvischer Züchter gern und mit Vorteil. — Dagegen sind löir unausgesetzt bemüht, durch Stallfütterung der Viehbestände die Erträge aus denselben zu steigern, unsere Tierrassen anzupassen. Wir bemühen uns nicht allein, die Zahl der Nutztiere zu erhöhen, sondern auch ihr Gewicht und ihre Leistungssähigkeit. Wer die statistischen Zahlen der letzteii Jahre vergleicht mit denen früherer.Jahrzehnte, wird einsehen, daß wir in dieser Be- Atig fortschreiten. Daß uns andere dünner bevölkerte bänder mit ihren sruchbaren Böden, ihren extensiven Betrieben, mit ihrem dort fa.st wertlosen Uebersluß an landwirtschaftlichen Produkten überschütten, können wir auch durch eine aufs höchste gesteigerte Produktion niemals aufhalten, da wir bei hohen Arbeitslöhnen und sonstigen hohen Anforderungen des Versicherungswesens, der Gemeinden und des Staates teurer produzieren. Leider sind auch bei uns der gesteigerten Produktion Schranken gesetzt durch die Landflucht der Arbeiterbevölkerung. JBon welchen ungeheuren Flächen stammen die Einfuhrartikel landwirtschaftlicher Produkte, die oben angegeben sind? Außer den europäischen Ländern, sind noch die übrigen Weltteile ohne Ausnahme daran beteiligt. Würde man diese Flächen ermitteln und mit den Knlturslächen Deutschlands vergleichen, dann erst würde man erkennen tönnen wie sehr wir andere Länder schon heute in der Produktion landwirtschaftlicher Artikel übertreffen. Gewiß ist die Produktion noch zu steigern, nur müssen die deutschen Bauern in der Lage sein, durch gute Verwertung ihrer Produkte ihre Arbeiter stets angemessen zu bezahlen. Daß auch die Produktion an Getreide in Deutschland einer erheblichen Steigerung fähig ist, ergiebt die Ernte des letzten Jahres. Es sind in diesem Jahre in Deutschland an Brotgetreide 3 Mill. Tonnen mehr geerntet als in einem der Vorjahre, ohne daß die Anbaufläche eine Steigerung erfahren hätte. Diese Steigerung würde andauern, wenn der rechnende Landwirt erkennt, daß die vermehrte Anwendung von Kapital und Arbeit sich lohnt. Niemals aber wird die Zufuhr von landwirtschaftlichen Erzeugnissen aus Ländern aufhören, in denen diese billig zu erzeugen und überflüssig und geringwertig sind. Der Handel wird sich dieser Erzeugnisse bemächtigen und sie dank der billigen Verkehrsmittel dort einsühren, wo sie mit Aussicht auf Gewinn abzusetzen sind. Gegen die Unterdrückung der eigenen Produktion durch diese oft unnötigen Zufuhren sollen die Zölle einigermaßen schützen. Auch in der Landwirtschaft sind eine sehr große Zahl von Unternehmern tätig, die einen offenen Blick für die wirtschaftlichen Verhältnisse unserer Zeit haben. Sie würden gewiß ihren Betrieb diesen Verhältnissen an- passen, wenn das überhaupt in umfassender Weise möglich wäre. Schon oben i$ darauf hingewiesen, daß wir an die Produktion bestimmter Erzeugnis,e gebunden sind, auch dann, wenn wir klaren Blickes erkennen, daß diese Produktion nicht, oder nicht ausreichend lohnt. Es nützt uns nichts, daß man uns die fixen Unternehmer im Handel und in der Industrie als Muster vorführt: Dies fixe, intelligente Unternehmerlum würde sich recht fix der landwirtschaftlichen Produktion bemächtigen, wenn es nicht längst erkannt hätte, daß da wirklich nichts zu holen ist. Es würde ja gegen die Intelligenz, gegen die Fixigkeit der Unternehmer in Handel und Industrie sprechen, wenn es anders wäre. Der Herr Verfasser des Mahnwortes an die Bauern hatte ganz recht, zu sagen, mit zwei Worten kann man's nichit ausdrücken, wie die deutschen Landwirte es anfassen müssen, aus ihrer schwierigen Lage herauszukommen. Es ist leider mit viel Worten auch nicht zu sagen. Die deutschen Landwirte, die nun einmal an ihren Beruf festgenagelt sind, müssen viel arbeiten und streben, in ihrem Berus immer tüchtiger zu werden. Das erkennen sie selbst an, und die Sachkundigen wissen auch, daß wir auf gutem Wege sind. Aber es geht naturgemäß lang)am, wie sich ja auch das im laub* wirischastlichen Betriebe angelegte Kapital nur sehr langsam umsetzt. Es kann nur wenig Geld verdient werden durch eiserne Sparsamkeit, ausdauernde Arbeit und verständige Wirtschaft. Im Geldverdienen wird die Landwirtschaft die Fixigkeit von Handel und Industrie leider niemals erreichen können. Aolonialpost. lieber s ein Z e v r a g e,i u t ^rakehnen am Kili- mandscharo in Deutsch-Ostafrika schreibt Herr Bron- sart v. Schellendorf in der „Kolonial. Zeitschr.": „Nach etwas über einem Jahr seit dem ersten Fang im vorigen Jahre (ich fing über 5i)0 Zebras, konnte aber leider nur 30 unterbringen und verpflegen; nach einigen Monaten fing ich 150, behielt davon 60) ist hier ein vollkommen eingerichtetes Gestüt fertig mit gefunden, luftigen Stallungen für etwa 50 Zebras, zwei solioeu großen Kraals mit schöner Umzäunung von je etwa 500 Meter Umkreis, mehrere Kraals, Gänge, Läuse, Boxen, Fangbox mit Falltüren und allen möglichen Einrichtungen, um die frisch gefangenen Zebras ganz allmählich „herumzukriegen". Wir betreiben außerdem Straußenzucht, welche in diesem Jahre einen ganz bedeutenden Aufschwung nimmt, und liefern wertvolle Tiere an Hagenbeck." 'Nach Mitteilung des Herrn Bronsart von Schellendorf machen auch die Engländer mit Tausenden von Eingeborenen große Anstrengungen, um den Herbenfang nachzumachen; bisher ohne Erfolg. Kirche und Schule. Würzburg, 13. oeor. u-in Landbürgermeister teilt unter Nennung seines Namens der ,/JL Bahr. Landes- ztg.", dem Organ des Bayrischen Bauernbundes, folgendes nut: Kürzlich begab ich mich in die Würzburger Auguginer- tirche, um zu beichten. Als ich zu Ende war, fragte m i ch der Pater, welche Ze nun g tu) lese. Als ich ihm erwiderte: „Ich lese verschiedene, die ich schon in meuter Stellung (als Bürgermeister) lesen muß", fragte mich der Priester, ob ich auch die Landeszeckung lese. Als ich ihm dies bejahte, meinie er, ich müsse ihm versprechen, das Blatt aufzugeben, sonst könne er mich nicht absolvier en. — Sehr vernünftig bemerkt der gutgläubige Mann dazu: Wenn ich als tachoUscher Christ meinen kirchlichen Obliegenheiten nachtomme, wul ich nicht zu ungehörigen Verbindlichteiten gedrängt werden, die wider den gesunden Menschenverstand, mei n staatsbürgerliches Recht und meine persönliche Freiheit gehen. Ich habe, so oft mir bisher über derartige Vorkommnisse im Beichtstuhl berichtet wurde, Zweifel an der richtigen Auffassung oer Beschwerdesührer gehegt, nun habe ich das Unglaubliche an mir selbst erfahren, und ich muß gestehen, daß es mich empört hat. cgUis Htaöi uni) xuuü. Gießen, den 16. Februar 1903. LU. Die theologische Fakultät der Landesuniversität hat am heutigen Tage, als dem Geburtstage Philipp Melanchtons, den Geh. Hofrat Dr. Rudolf Gucken, ordentlichen Professor der Philosophie an der Universität Jena, zum Doktor der Theologie honoris causa promoviert. Eucken hat sich durch mehrere seiner Werke, insbesondere durch seine Darstellung der „Lebensanschauungen der großen Denker" (Leipzig 1890, in 4. Auflage 1902) und seine Ausführungen über den „Wahrheitsgehalt der Religion" (Leipzig 1901), erhebliche Verdienste um bic Forderung des Verständnisses für die Religion und insbesondere für das Christentum unter unseren Gebildeten erworben. **_ Ernst von Wolzogen aus Berlin wird mit einem aus erstklassigen Kräften auf dem Gebiete des Gesanges, der Rezitation und Instrumentalmusik bestehenden Ensemble Hierselbst am Montag den 23. Februar in Steins Saal ein Konzert veranstalten. Der geniale Schöpfer des UeberbrettlS bat cm neues Konzert-Genre geschaffen, über dessen Eigenart unb künstlerischen Ziele bereits an dieser Stelle berichtet worben ist. Wir weisen heute nochmals barauf hin, daß infolge der wirtlich hervorragenden künstlerischen Leistungen dieses neue Ensemble, welches schon in Berlin, Hamburg, Leipzig mit großem Erwlge die Feuerprobe bestanden hat, nur aus solchen Künstlern besteht, welche dem Prinziv Wolzogens, das gesprochene und gesiingene Wort durch deutliche Aussprache und ivohldurchdachte mimische Bewegung zur richtigen Geltung zu bringen, durchaus entsprechen. In Anbetracht des nun bevorstehenden großen Kunstgenusses dürfte die Teilnahme unseres Publikums am „Wolzogen- Konzert" eine äußerst rege sein, daher es ratsam ist, sich bei Zeiten mit Billets zu versorgen. Der Vorverkauf befindet sich in Händen der Finna Ernst Challier (Rudolphs Nachfolger). ** Der landwirtschaftliche Bezirksverein Gießen und der landwirtschaftliche Lokalverein Gießen haben in ihren letzten Sitzungen beschlossen, für ihre Mitglieder Pflanzkartoffeln aus geeigneten Gegenden gemeinsam für das Frühjahr zu bestellen. Den Mitgliedern der Vereine werden besondere Begünstigmigen gewährt. Aus der in etwa acht Tagen erscheinenden Bekanntmachung wird das Nähere zu ersehen sein. Der Bedarf an gesunden Pflanzkartoffeln scheint im Kreise Gießen bedeutend zu sein. Man hort viele Klagen über das Faulen der Kartoffeln in den Kellern. Vielfach beschuldigen sich die Landwirte deswegen selbst, sie sagen, wir haben im vergangenen Herbst die Kartoffeln zu früh ausgemacht, zu früh in die Keller gebracht und so haben sich die Kartoffeln ungewöhnlich schlecht gehalten. Das mag richtig sein, obwohl es auch in manchen Jahren bei rechtzeitiger Ernte vorkommt, daß sich die Kartoffeln schlecht halten. Es giebt noch andere Mittel, die Haltbarkeit der Kartoffeln zu erhöhen. Vor allem sollte man die Kartoffeln niemals zu früh in den Keller bringen, sondern zunächst in luftige Schuppen, offene Hallen, Scheunentennen. Nachdem sie hier 8—14 Tage gelagert haben, sortiere man die Kartoffeln nochmals, dann kommen die Knollen ziemlich sauber, besonders frei von angefaulten, in die gut durchlüfteten und gesäuberten Kellerräume. Die Kellertüren und Kellerlöcher bleiben offen, bis es ernstlich friert. Bei Tau- roetter ist im Laufe des Winters stets zu lüften. Diese Maßnahmen kosten im Herbste Arbeit, Zeit, und im September und Oktober drängen die Arbeiten. Das Wetter wird oft häßlich und die Tage immer kürzer. Der Frost droht und die Angst, man werde nicht rechtzeitig fertig, treibt zur Eile und zur Uebereile! Dann halten sich die Kartoffeln schlecht und im Frühjahr fehlen die Pflanzkartoffeln. Es soll nun nicht behauptet werden, daß das die einzige Ursache ist. ** lieber die Höflichkeit im Verkehr zwischen Beamten und Publikuin haben wir bereits eine Verfügung der Postverwaltimg mitgeteilt. Im Anschluß daran ist auch ein ähnlicher Erlaß über das Entgegenkommen der Beamten beim Fernsprechdien st ergangen. Er lautet: „Der Dienst bei den Fernspcechvermittelungsstellen bringt die Beamten fortgesetzt in die Lage, mit Personen der verschiedensten Stände in unmittelbaren Sprechverkehr zu treten. Die Wahrnehmung des Dienstes erfordert ein besonderes Maß von Aufmerksamkeit und Gewandtheit auf Seiten der beteiligten Beamten; denn die Eigenart des meist in großer Eile sich abwickelnden Fernsprechverkehrs bringt es mit sich, daß die den Fernsprecher benutzenden Personen leicht in Erregung geraten und dann geneigt sind, geringe Unregelmäßigkeiten und unvermeidliche Vorkommnisse, wie zum Beispiel kurzes Warten auf die Herstellung einer Gesprächsverbindung, mangelhafte Verständigung, vorzeitige Trennung einer Verbindung und dergleichen hinsichtlich ihrer Bedeutung zu überschätzen. Aufgabe des Vermittelungsbeamten wird es jederzeit feig, durch bereitwillige, sachgemäße und erschöpfende Auskunftserteilung heftigen Auseinandersetzungen vorzubeugen. Wenn dennoch leicht erregbare Personen am Fernsprecher zu Aeußerungen des Unwillens sich hinreißen lassen, so soll der Beamte auf solche Aeußerungen nicht im gleichen Tone erwidern, sondern durch sachliche Ruhe und taktvolles Benehmen eine Steigerung der Erregung nach 2)lög* lichtest fernzuhalten bestrebt sein. Es wird Werl darauf gelegt, daß diese Grundsätze von allen Beamten zur Richtschnur für ihr Verhalten dem Publikuin gegenüber genommen werden." *' 5 0. Fe Id berg fest. In diesem Jahre sindet das 50. Feldbergfest statt. In einem der Feldberghäuser soll zu dem Feste eine Erinnerungstafel angebracht werden, enthaltend die Flamen und Photographien der Mitglieder des Aus- schuffes, sowie der ersten und zweiten Sieger der letzten 25 Jahre. Von den ersten 25 Festen existiert bereits im alten Feldberghaus eine Tafel mit dem Namen des Ausschusses und der ersten Sieger. Das Alter der deutschen glinvei/liätdpiofifl'oren. Nachdem Laspeyres im Jahre 1876 eine Schrift über das Alter der deutschen Präses,oren veröffentlicht hat, untersucht der Leipziger Privatdvzent Tr. F. Eulenburg die gleiche Frage irn neuesten Hefte der „Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik". Betrachtet man zunächst die Gefamtanzahl, so betrug ihr Durchschnittsalter an dem bezeichneten Termine des Vorjahres 53,4 Jahre. Im allgemeinen haben die größeren Universitäten ein höheres Durchschnittsalter als die kleineren. Die jüngeren Professoren beginnen eben meist an den kleineren Universitäten und kommen dann allmählich an größere; ist dies doch die einzige Beförderung, die ihnen offen steht. Was ferner das Alter in den einzelnen Fakultäten anbetrifft, so betrug der Durchschnitt am 1. Oktober 1901 in der theologischen Fakultät bet 201 Professoren 54,2 Jahre, in der juristischen bei 226 Professoren 51,6 Jahre, in der medizinischen bei 295 Professoren 54,8 Jahre, in der philosophischen bei 707 Professoren 53,1 Jahre. Tie Zunahme im Alter der Mediziner kann einnial darin liegen, daß unter ihnen gerade eine Reihe berühmter Dozenten sind, die trotz hohen Alters iioch aktiv sind. Sodann schiebt sich bei den Medizinern die Ernennung zum Ordinarius deshalb hinaus, weil wegen der vielen Extraordinarien und Privatdozenten die Konkurrenz in der medizinischen Fakultät sehr stark ist. Umgekehrt darf für uns das niedrige Durchschnittsalter in der Juristenfakultät aL Ursache bei verhältnismäßig geringe Nachwuchs unter den I u- riste n angesehen werden. Betrachtet man die Universitäten darauf fyin, welche von ihnen in den einzelnen Fakultäten ein über- und welche ein unter durchschnitt l ich es Alter aufweisen, so haben Berlin, Königsberg, München und Leipzig in allen Fakultäten ein überdurchschnittliches Alter: "jene drei größten deutschen Hochschulen to i876-ätiÄf, der,/aj J Eachil ?tra^ct ie Kartoffeln schlecht offeln. Es soll nun zige Ursache ist. lerkehr zwischen Be» teit§ eine Verfügung jchluß daran ist auch lammen der Beamten ;t lautet: ,Der Dienst brrngt die Beamten verschiedensten Stünde i. Die Wahmehmung )laß von Ausmerksambeteiligten Beamten: Eile sich abroitfelnbö baß bie bin Fem- Erregung geraten mägigfeiten unb un> rspiel kurzes Warten oindung, mangellzchre inet Verbindung und zu überschätzen. Aus- es sederzeit feig, durch erschöpfende Aus- nandersetzungen vor- ave Personen am Fern- 8 sich hinreißen lassen, >n nid)t im gl-lch» tzich- !»"h- “7*”' Emgimg »»ch ®°9‘ & w>-d w 5 n Beamten zur Richt „ gegenüber genommen -lern J-H-- E Eerghauiet Ms *»« ff Atzlrnd-r » Paswfv». Aktiva. Die diesjährigen Gesellen - Prüfungen finden in JC den 31 8,770,335 Oft Credit. Gewinn- nnd Verlust-Conto nltimo Dezember 1902. Debet. Per Die 1445 Dr. Bendixen. Dr. Henneberg. Dr. Gelpcke. Dr. Karl. Der Jahresbericht kann kostenfrei direkt von der Bank oder durch die Pfandbriefverkaufsstellen Dezogen werden. s»t. 1442 Wald versteigert: 1397 Scheitern 182 Buche, 18 Eiche Wallthorstraße 24. in 1443 Vollmilch Magermilch Buttermilch 715,748 126,447 10 103 6 197 4 4800 200 36 18 11 fr l ) 209 57 285 Wcrkscheit rm: 13 Eiche. Das Holz aus dem Hinterwald wird nicht vorgezeigt. Prügel Stöcke Reiser Hohversteigerung Donnerstag, den 19. d. Mts., von vormittags 10 Uhr an, kommt in dem Beuerner Gemeindewald Distrikt Heegstrauch nachverzeichnetes Holz Die Zusammenkunft ist der Krebsbach. Hotzvccheigerung der Gräft. Oberförfterei Arnsburg. Donnerstag, den 19. Februar nach Zusammenkunft 10 Uhr vormittags im Pflanzgarten werden im Feldheimer Bilanz-Conto . . Hypotheken-Zlnsen Zinsen Conto . . Provislons-Conto . Aktlenkapital-Conto...... Satzungsmässige Reserve . . . Reserve-Conto II, für etwaiges künftiges Plandbrief-Dii-agio u. 8. w. Hypotheken-Pfandbriefe ■i°/oige Pfandbriefe..... 3j/20/o’ge » ...... Fällige Hypothekenpfandbriefe . . Fällige Coupons unserer Pfandbriefe Dividenden-Conto (Restanten) . . Pfandbrlef-Agio-Conto i§ z6 des Reichsbypothekeii bankgesetzes) . Vorträge auf Provislons-Conto . . Vorträge auf Hypothekenzlnsen- Conto (Mk. 2,u2p,36- 95 übertragen aut Rt-serve-Conto II) . Vorträge auf Unkosten-Conto . . Beamten-Unterstützungsfonds . . Creditoren in laufender Rechnung Gewinn- und Verlust-Conto . . . Holz-Versteigerung. Donnerstag den 19. Februar werden aus den Schinderskopf 21 und 22 und Rehloch 3a versteigert: Cassa und Guthaben bei Banken Kassenbestand....... Giroguthaben bei der Reichsbank und bei der V ereiabbank,Hamburg Guthaben in laufender Rechnung bei der Deutschen Bank, Berlin und anderen ersten Bankhäusern Wechsel Conto . . . . Diskontierte gekündigte Effekten . Effekten-Conto (Hamburg., Prtuss., Sachs, und Reichs-Anleihen; davon ins Pfandbriefdeck ungsregister ei- getragen Mk. r ,263,400 —) . Darlehen auf Hypotheken .... Hypotheken (davon ins Deckungs- reg-ster eingetragen Mk. SM,9.4,309 69;..... Fällige Hypotheken-Darlehnszinsen (rückständ g Mk. 27,6^3.9.) . . Bankgebäude-Conto Hamburg . . Bankgebäude-Conto Berlin . . . Debitoren In laufender Rechnung . Großen-Linden. Gießen, den 6. Februar 1903. Großh. Oberförsterei Schiffenberg. Heyer. Entstehung eines wahrhaftigem, nejcrn, emsaa)ern, snev- lichern, ernstern, geistigern und menschlichern Jdtealismus unmöglich." , w . * Arizona-Kickers Klage. Der berulMte „An- zona-Kicker" bricht in folgende Klage aus: Ein Mann mag eine Warze im Genick als Kragcnknopf benützen fich hinten auf die Puffer der Eisenbahn aufsetzen, um Geld zu sparen, bis der Kondukteur hciunterkommt — seine Uhr nachts stehen lassen, um sie nicht abzunützen — das i ohne Punkt und bc.«., t ohne Strich lassen, um Tinte zu paren — das Muttergrab bebauen des Kornes halber, und kann trotz alledem noch ein Gentleman bleiben im Vergleich zu dem, der eine Zeitung zwei, drei Monate regest- mäßig annimmt und wenn es zur Zahlung kommt, sie einfach mit dem Bemerken zurücrsendet: „Annahme verweigert ! ♦ Der vergeßliche Herr Professor. 2,er „B. Kur." berichtet aus München folgendes Geschichtchen, das angeblich den Vorzug haben wahr zu ftin: Vor einiger Zeit war ein Münchener Professor genötigt, eine Reise zu tun. Bei der Rückkehr fiel es seiner Gaiun auf, daß chr Gemahl ohne Mantel heiiukam. Aus die besorgte Frage nach dem Verbleib des wertvollen Gegenstandes, der insbesondere zur Winterszeit als unentbehrlich gilt, stellte sich heraus, daß ihn der Herr Professor im Eisenbahnwagen liegen gelassen habe. Eiligst wurde reklamiert, und bald kam die Einladung, den Muntel im Funobureau ab- holen zu wollen. Voll Freude erschien der Herr Professor im Bahnhof, lieferte den Eigentumsnachweis, erhielt das Kleidungsstück und entfernte sich, nachdem er den Empfang bestätigt hatte. Wer beschreibt aber sein Entsetzen, als er nach einigem Aufenthalt in der Stadt mittags zu Tisch erschien und sofort wieder die Frage der Gattin hören mußte, ob er denn seinen Mantel doch nicht wieder erhalten habe. „Gewiß habe ich ihn bekommen, und sogar die Zigarren steckten noch in der Tasche", „lind wo ist er jetzt?" „Ja, das kann ich augenblicklich nicht sagen. Vielleicht in der Weinstube von E." ES wurde hingc,chickt, aber hier, wie in einem zweiten Weinhause, das er ab und zu besuchte, erhielt man den Bescheid, der Herr Professor sei ohne Ueberrock gekommen und gegangen. Schließlich unternahm man auch nochmals den aussichtslos erscheinen den Gang ins Fundbureau. Und siehe da, der Mantel prangte am Kleiderrahmen, wo ihn der Herr Professor vor dem Unterschreiben aufgehangen und nachher abzuneh- men vergessen hatte. __ Monaten März und April statt. An derselben können alle jungen Handwerker aus Orten: Gießen, Heuchelheim, Wieseck, Alten-Buseck, Großen-Bufeck, Beuern, Haufen, Burkhardsfelden, Watzenborn-Steiuberg, Langgöns, Leihgestern, Älein- Lindcn, Grotzen-Lindcn, Trohe, Rödgen, Annerod, Garbettteich teilnehmen, deren Lehrzeit spätestens am Schluß der Prüfungen beendet ist und für welche keine Jnnungs- Odenhausen. Londors, den 12. Februar 1903. Freiherrltche Dberiörsterei Rabenau. Nicolaus. Küm nifchr» । TechnikumBingen Höhere Fachschule für Maschinenbau u.Elektrotechnik I r«'g . rei L) rektor H«»-pke. | Prüfungsausschüsse bestehen. Anmeldungen zur Prüfung sind unter Benutzung des oorgeschriebenen Formulars (bei dem Unterzeichneten erhältlich) bis zum 1. März d. I. an den unterzeichneten Ausschuß zu richten. Die Prüfungsgebühr beträgt 3 Mark und ist mit der Anmeldung an den Unterzeichneten einzusenden.* Wir machen insbesondere darauf aufmerksam, daß die Ablegung der Gesellenprüfung u. a. als Vorbedingung für die Anleitung von Lehrlingen und die Führung des Meistertitels erforderlich ist, ihre Berfäumnis daher fpäter empfindliche Nachteile im Gefolge hat. Gießen, den 20. Januar 1903. , 683 Ier PrilsuiiMusstzusj des toncwtTüciicrcinS zu Gießen. Trabe- , Vorsitzender. Hamburg, den 31. Dezember 1902. Hypothekenbank in Hamburg. Die Direktion: Uebereinstimmung mit den Büchern der Hypothekenbank in Hamburg bescheinigen wir hierin t, Hamburg, den 9. Januar 1903. H Augener. P. Galles. zur Versteigerung rm Buchen-Scheit, 9 Kiefernstämme von 32—42 Etm. Durchm., 4—10 Mtr. Länge mit 7,36 Fstm., 3 Lärchenstämme von 21—25 Etm. Durchm. und 14—16 Mtr. Länge mit 2,06 Fstm., 2 Fichtenstämme von 38—50 Etm. Durchm., 9—11 Mtr. Länge mit 3,02 Fstm. Buche: 2 Rm. Scheiter, 3 Rm. Knüppel, 260 Rm. Wellen, 2 Rm. Stöcke. Eiche: 30 Rm. Scheller, 29,6 Rm. Knüppel, 3390 Wellen, 105,5 Rm. Stöcke. Radel: 28 Rm. Scheller, 2 Rm. Knüppel, 480 Wellen, 11 Rm. Stöcke. Wetchholz: 3330 Wellen, 75 Rm. Stöcke. Zusamnienkunft morgens 9 Uhr auf der Rehschneise m Abt. Rehloch. Nähere Auskunft erteilt Großh. Forstwart Menges zu „ Eichen-Scheit, „ Buchen-Knüppel, „ Nadel-Knüppel, Buchen-Wellen, Eichen-Wellen, rm Buchen-Stock, „ Elchen-Stock, diadel-Stock. Holzversteigerung. Freitag deu 20. Februar 1903 werden versteigert aus Distrikt Sloll, Lemberg und Önin, Stämme: Esche, 1 Stück 36 Elm. m. Dm., 9 Mtr. lang mit Ö,92 Fm., Kirschbalim, 1 Sluck 29 Elm. m. Dm., 6 Mtr. lang mit 0,40 Fm., Derbstaugen: Wd)te, 31 «luck mit 2,20 Fm., Reisstaugcu (Bohnenstangen): wchte, ^00 ^-tuck mit 0,8ö Fm., Scheiter Rm.: Bliche 126 I. Klasie, 6 11. Klaste, Elche 15 (worunter 5 Rm. Rlindscheit), Nadel o I. Klasse, 4 II. Kla„e, Aspe 7 II. Klasjc, Knüppel Rm.: Buche 135, Birke 2, Ktrschbaum 1, Eiche 40, Nadel 75 1. Klasse, 2 II. Klasse, Aspe 6 .1. Klasie, Reiser Rn,.: Bliche 292, Elche 186, Nadel 224, Aspe 6, Stöcke Rm.: Buche 24, Eiche 47, Nadel 42 I. Klasse, 14 11. Klasie. Die ^llsanlineilfunft ist vormittags 10 Uhr am Steinbruch an der Noll-Ehaussee. — Nähere Allskunst erteilt Forstlvart Leyerer, tr 94 , 103 „ 177 Telephon 249.________ Jlumplmollirrrt SlhMkustitzr 4 JrtC. i*e< »yn 223 empfiehlt täglich irisch: Technische Gmni- nnb Asbeßsabrikate Dichtungen für alle Zwecke, Schläuche jeder Art, sämtliche Bedarfsartikel für maschinelle Betriebe. 1463 ti^ibriisier Georg; Hypothekenbank in Hamburg* Bilanz Ultimo Dezember 1902. Ztg." meldet: Kaiser Franz Joses hat den Mitgliedern des gesamten Hauses Habsburg-Lothringen jeden Verkehr mit Prinzessin Luise verboten. ♦ Eine Ausstellung des 9. internationalen Kongresses gegen den AlkoHolismus wird in Bremen vom 14.—19. April stattfinden. Es handelt sich dabei um alkoholfreie Getränke und um Abbildungen alkoholfreier Restaurationen und Hotels, um Außen- und Innenansichten, Pläne, Grundrisse usw. Es werden ferner ausgestellt werden Koffee-, Tee- usw. Wagen zum Verkauf auf Straßen, in Fabriken, Werften und ähnlichen Betrieben, Apparate zum Kochen und Wärmen von Speisen und Getränken. Es handelt sich weiter um Abbildungen von Wartehallen, Wärmehallen, Schutzhütten usw., die dazu dienen ollen, den Zwang zu beseitigen, der gegenwärtig noch an vielen Orten das Publikum zum Besuch von Wirtschaften und zum Konsum von alkoholischen Getränken veranlaßt. Ferner wird eine ausgewählte Literatur über die Alko- holfrage zujammengestellt werden. Es werden eine Reihe von Vlodellen und Abbildungen von Trinkbrunnen ausgestellt. Die Bemühungen zur Verbesserung des Trinkwassers und Sanierung der Flüsse werden Berücksichtigung finden. Auch die indirekten Mittel zur Bekämpfung des Alloholismus unter anderem die Bestrebungen zur Schaffung guter Wohnungen werden auf der Ausstellung vertreten sein. In umfassender Weise soll die Verwendung des Spiritus, zu techni>chen, insbesondere gewerblichen Zwecken dargestellt werden, die Zentrale für Spiritus- Verwertung in Berlin hat eine reichhaltige Beschickung der Ausstellung zugesagt. Mit der Leitung der Ausstellung ist Dr. jur. H. Eggers in Bremen beauftragt. * Maeterlinck und der Wein. Als Maeterlinck kürzlich in Berlin war, ist es manchem aufgefallen, daß der gefeierte Dichter so wenig Wein trank. In der Tat scheint der Verfasser von M 0 n n a Van n a vom Alkohol nicht viel zu halten. Zn seinem Werk „Der begrabene Tempel" findet sich darüber folgende interessante Stelle, die wir nach der deutschen Ausgabe von F. v. Oppeln-Bronikowski (Verlag von Eugen Tiederich in Leipzig) zitieren: „Wer einmal dem Alkohol entsagt hat, der verzichtet eben dadurch auch auf die meisten gewaltsamen und groben Vergnügungen. 9hm aber ist der 9llm- bus dieser Vergnügungen, das Vorurteil über sie und das leidenschaftliche Trachten nach ihnen das grüßte Hindernis für eine harmonische Entwicklung der Menschheit. Sich davon loszusagen, heißt, sich edle Muße, andere Wünsche und eine entschieden höher stehende Hoffnung auf Zerstreuungen schaffen, denn sie kann nie so niedrig sein wie die aus dem Alkohol sich ergebende. Aber werden wir diese leichtern und reinern Stunden erleben? Das Verbrechen des Alkoholismus tötet nicht allein seine Getreuen und vergiftet die Hälfte der Rasse, es übt auch einen mittelbaren tiefgreifenden Einfluß selbst auf die Gedanken derer aus, die es mit Schauder fliehen. Es erhält in der Masse, und infolge des unvermeidlichen Einflusses der Masse auf den Alltag des Ausnahme-Mensck)en, auch in diesen einen Freudenbegriff aufrecht, der alles, was Ruhe, Friede, Geselligkeit, Frohsinn, Menschenlust heißt, trübt und erniedrigt, und gegenwärtig kann man geradezu sagen, macht es die fötmrn als tatsächlicher Abschluß der akademischen Beförderung gelten, und in Königsberg geht ein D^chsel der Ordinariate offenbar nur langsam vor suh. An sechs weiteren Hochschulen sind bei drei Fakultäten die Professoren von überdurchschnittlichem Aller; und zwar bleibt in Bonn, Heidelberg, Wien und Straßburg nur die theologische, in Jena die philosophische, und m Graz dre mebuinüdje Fakultät zurück. Ber fünf Universrtäten (Tübingen Marburg, Zninsbruck, Erlangen und Gießen) stehen sämtliche Mittel unter ihrem Durchschnitt. Es sind dies zum Teil die llemslen Hochschulen, zum Tell solche, bei denen ein Wechsel besonders häufig exntritt Betreffs der Peniionsverhältnisse in Deutschland schlägt Eulenburg vor, den Professor mit anderen Beamten gleich zu stellen, d. h. ihm das Recht zu geben, mit 65 Jahren in den Ruhestand zu treten; das Ruhegehalt würde sich dann ebenfalls nach den Bestimmungen der Beamten- besoldung richten müssen. Vermischtrs. ♦ Oppau (Bayern), 15. Jeor. Parteipolitische Meinungsverschiedenheiten haben zu einem Brud ermord Anlaß gegeben, der der erste Vorstand des sozialdemokratischen Wahlvereins Heinrich Süß verschuldet hat. Der Genannte wurde von seinem Bruder, dem 32 Jahre allen Maurer Georg Süß vor einigen Tagen in einer Wirtschaft Darüber zur Rede gestellt, daß er sich in )einer Eigenschaft als Vorstand des sozialdemokratischen Vereins nicht an der Beerdigung eines auswärttgen Genossen beteiligt hatte. Die beiden Brüder gerieten dabei in einen heftigen Streit, in dessen Verlauf jeder der Streitenden für sich die größten Verdienste um die sozialdemokratische Partei in Anspruch nahm. Auf dem gemeinschaftlich angetretenen Nachhausewege entbrannte der Strell von neuem, wobei Georg Süß derartig in Zorn geriet, daß er auf feinen Bruder aus einem mitgeführten Jagdgewehr einen Schuß abgab. Nur leicht an einem Fuß verletzt, sprang dieser jetzt in sein in nächster Nähe gelegenes Wohnhaus, um sein Gewehr zu holen und daraus aus einer Entfernung von 15 Meter auf Georg Süß eine volleSchrotladung ab zu feuern. Die Geschosse drangen jenem in die Brust, und ber Verletzte starb wenige Tage später. Heinrich Süß wurde verhaftet und in das Untersuchungsgefängnis des Landgerichts Frankenthal eingeliefert. Beide Brüder find verheiratet. Zwei Frauen und zehn unmündige Kinder find durch die Tat ihrer Ernährer beraubt worden. * Luise von Toscana. Dem „Berl. Tagebl." wird von seinem Lausanner Korrespondenten vom 15. d. M. telegraphisch gemeldet: Ich war gestern in La Metairre und sah die Kronprinzessin Luise am Vormittag nut einer Kammerfrau nach Nyon spazieren. Sie sieht s e h r l e i d e n d aus. Ten Nachmittag verbrachte sie in dem Garten ihrer Villa. Giron ist gestern um ein Uhr von Lausanne kommend, in Nyon ausgestiegen, aber mit dem gleichen Zuge n a ch G e n f weiter gefahren. — Dem „Neuen Wiener Tageblatt" zufolge ist gegen die in Zürich erschienene Broschüre „Ein Wort zur Verteidigung der Kronprinzessin Luise" das Verbot der Weiterverbreitung erlassen worden. — Die „M. Kunst nnd lüilTcnfdjalL Petersburg, 15. Febr. Der Zu|lcmd des Grafen Tolstoi hat sich d e r j d) 11 m m e r l. Tie Temperatur beträgt 38,1 Grad. — Bühne und Brettl (Harmonle-Verlag, Berlin W. 35) erscheint in seiner neuesten Stummer als „Ai a e t e r l i n ck ° H e s t". Es ist tm wesentlichen aus einen scherzhasten Ton geftimnü, schlagt aber auch ernstere Töne an als die vorangegangenen Oskar Blumen- thal-Stummer. Von dem reichen illustrativen Schniuck nennen wir em Portrait von Maurice Aiaeterllnck, sowie Szenen aus seinen verschledenen Slückeii. Besonders interessant macht bie Nummer ein neuer Beitrag von Maxim. Gorki: ,23or dem Antlitze des Lebens". Den Beschluß bildet ein preisgekröntes Gedicht von Rideamus. Beuern, den 15. Febr. 1903. Gr. Bürgermeisterei Bellern. Otto. 1438 Keselken-Prüfung. | ‘ t den 4 JK, 21,000,000 6,000,000 4,126,20 S 75 212,585,200 164,-8«,300 — 377,469,500 __ 60,079 4,62 *,853 2.76V 25 8.1 251,397 756,428 36 59 450,572 60,00i 535,197 2>0,9l8 2,285,2 f 5 04 16 ul 46 41?,90»,1-3 2 l 9,612/30 46 225,355 15 14,300 — 8,785,399 393,000 — 393,413.885 6 8,884,661 2< 6u0,üüU 50 ,000 — 528,55 > 79 417,»<9,183 2i eJ JM 103,716 16,031,486 706,6 0 117,361 63 26 57 30 16,959,194 76 An Pfandbrief-Zinsen..... „ Beamten-Unterstützungsfonds . „ Unkosten-Conto: Saldo des Contos..... Vortrag auf neue Rechnung . Ueberschuss: 506,003 60,0o0 76 Jf( 14,047,905 6l),000 566,003 2,285.2^5 $\\ 7r 46 16,9^9,194 76| Bekanntmachung Auf der Kleinbahn Gießen- Biebcr tritt mit Gültigkeit vom 1. März 1903 ein neuer Taris für die Beförderung von Personen, Reisegepäck, Leichen, lebenden Tieren und Gütern in Kraft, durch den der bisher gültige Tarif nebst Nachträgen aufgehoben wird. Exemplare des neuen Tarifs sind zum Preise von 0,75 Mark vro Stück bei unserer Bahnverwaltung in Gießen vom Eurführungstage ab erhältlich. 1441 Allgemeine Deutsche Kleinbahn- Gesellschaft, Aktiengesellschaft. CrH. 2flnht5=5rreiifln|talt Tie Stelle eines einjährig-freiwilligen Hülfsarztes ist frei und soll alsbald auf die Dauer eines Jahres mit Verpflichtung aus dieselbe Dauer wieder besetzt werden. Bargehalt 600 Mart neben freier Station. Psychiatrische besondere Vorbildung ist nicht Vorbedingung. Bewerbungen werden zunächst brieflich hierher erbeten. 1450 Heppenheim a. d. B., am 12. Februar 1903. Oroßherzogltchc Direktion der Landes-Irrenanstalt. Die Schverslelgtrung vom 13. d. Vits, ist genehmigt. Die Absuhrscheine können von Mittwoch, beit 18. d. Alts, an bei Freiherrlicher Rentei zu Londorf in Empfang genommen werden. An diesem Tage findet auch die Ueberweisung des Holzes statt. Londorf, 14. Februar 1903. Freiherr!. Oberförslerei Rabenau. Nicolaus. 1448 Sunliglil Seife 6L Bem-AM H. Elges. 0716 erleichtert dfA Arbeit. nimmt light San* Seife Gestutzt dnren da* ge. sunde Urteil de* Publikum* den ersten Bang als Wasch- und Haushaltungsseile ein. Wenn dieselbe nach unserer Gebrauchsanweisung angewandt wird, fällt die Qual des Waschtages weg. Versuchen Sie es bei Ihrer nächsten Wäsche und überzeugen Sie eich selbst hiervon, denn Restaurant Royal Dienstag abend 8 Uhr: Karnevalistisches Konzert. Gießener Kellner-Kluö. Dienstag den 17. Februar: Großer Maskenball im Hotel Einhorn. Herrentarten ä, 1 Mk., Damenkarten k 50 Psg. PrciSverteilung: 1 goldene Damenuhr für schönste Damenmaske, 1 silberne Herrenuhr für beste Herrenmaske. Es ladet ergebenst ein [13471 Der Vorstand. AMlriiM, la Bchhfcl, la Aprikose«, colisor«. Mm, Mlte Edel- Briinelle«, smz. Piskoles ISkinischtes Lbst , ten hergestellt Kirsche«, itol. Psla«incn,Cath«rina,krö8le „ „ wittelzroß „ bos«. Zwelschc« hochfein empfiehlt 1220 Emil Fischbach. 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Alle Nummern, neben welchen nichts bemerkt ist, find mit 200 Mark gezogen. lOhne Sewähr.) 134 42 54 84 209 75 300 36 47 50 76 88 423 60 512 81 75 84 611 31 95 14 00] 729 56 60 803 93 928 89 1007 9 70 113 47 56 228 31 öl 435 37 531 607 31 37 746 59 818 34 36 42 99 909 31 2032 58 132 33 47 [300 50 52 85 90 205 39 47 361 501 33 610 738 97 836 37 911 22 25 94 99 3112 50 58 [300] 72 79 214 311 53 65 477 98 642 623 816 64 65 69 955 419^ 225 40 46 49 73 95 839 97 443 84 554 79 645 76 743 48 849 928 34 O 5007 115 50 214 349 65 71 499 647 99 636 44 702 68 875 920 6028 44 153 74 212 18 804 11 40 57 408 14O0J 68 98 525 33 54 629 64 73 95 [250] 815 52 85 927 54 7053 56 206 54 60 67 97 320 454 93 95 518 88 636 47 709 65 81 85 800 8019 55 83 111 25 272 309 26 430 82 51 515 27 93 95 97 625 710 46 72 915 92 9050 95 103 217 344 77 505 28 64 79 649 57 63 744 54 65 818 26 85 903 [300] 63 68 74 10076 101 21 246 341 91 535 689 97 722 801 901 19 23 86 [250] 11000 45 65 102 42 56 80 204 66 852 87 440 46 68 78 554 64 69 619 701 35 57 809 67 86 98 12213 27 46 96 97 302 11 30 406 39 53 546 56 668 71 760 857 905 42 61 13001 18 27 31 95 173 82 211 383 568 93 632 55 99 719 86 50 806 90 953 (400) 88 1 4156 83 [250] 90 213 53 404 31 75 79 553 67 639 761 62 65 93 99 812 82 983 15081 173 84 213 20 96 361 69 80 92 454 84 523 [2501 92 641 800 [400] 11 14 42 928 39 49 1 6076 82 174 404 7 [250] 77 535 55 79 608 59 739 73 829 36 79 969 17089 101 4 56 59 226 315 34 97 450 577 91 666 77 87 89 735 60 860 87 [400] 18076 92 134 72 256 300 79 431 45 508 45 47 603 19 78 719 861 915 49 51 19121 [250] 42 95 205 17 22 33 35 392 520 72 76 699 735 63 857 922 1300] 54 20033 12000] 191 271 362 76 436 633 85 57 [250] 753 821 57 62 923 93 21028 59 69 71 78 81 204 5 39 301 [300] 416 573 [250] 88 729 [10001 80 811 54 [250] 22017 78 81 124 55 455 513 95 [1000] 606 56 883 922 30 99 2 3086 92 195 280 77 84 90 99 423 [250] 517 758 813 44 921 43 53 65 99 110001 24023 211 14 21 88 338 433 58 66 93 523 55 57 77 91 98 600 30 85 768 860 88 916 [4001 47 51 25023 52 69 93 96 252 84 89 306 58 60 99 [300; 400 33 63 [250 66 540 52 60 602 82 722 803 34 45 93 947 26005 186 41 230 356 430 [300] 32 53 542 89 620 1400] 863 938 39 27207 32 55 65 97 331 87 59 435 521 66 77 605 775 923 26 28008 111 52 [300] 350 438 577 90 615 60 704 951 29082 162 65 69 96 260 312 472 575 700 77 87 846 92 9:38 38 80267 99 346 424 43 681 660 764 805 79 933 85 31051 73 79 141 98 [250] 229 381 83 92 698 760 889 970 77 88 3 2019 33 128 59 91 246 65 413 22 581 90 623 35 74 85 96 706 37 47 812 22 42 56 903 9 37 76 76 I250J 38083 172 80 204 25 42 [300] 54 360 69 86 421 532 44 64 634 758 804 36 42 [10000] 69 945 84 [400] 34006 41 123 84 95 290 95 [400 815 93 97 417 33 58 64 555 664 75 733 42 820 28 940 35042 92 94 103 87 222 76 420 45 527 78 649 729 832 981 36100 [1000] 1 31 69 74 84 243 347 442 89 581 605 809 69 80 907 12 58 37027 56 276 80 415 21 90 95 592 94 779 837 61 73 87 923 89 38003 54 156 [300| 63 91 200 3 44 47 310 96 415 43 614 91 95 898 951 86 39066 98 127 53 269 [250] 75 79 308 18 417 21 33 57 552 694 789 828 74 934 78 40058 224 53 333 [400] 38 41 411 53 85 591 704 51 58 78 805 931 41 75 41004 81 191 223 44 88 93 801 16 43 581 757 79 830 64 99 965 42003 [ 2501 68 90 193 270 405 676 780 808 16 32 47 43014 18 89 [250' 146 85 206 38 70 332 333 57 91 95 99 404 81 53 526 86 663 724 31 8o 90 [250] 828 76 86 960 44083 133 68 275 85 312 25 99 413 15 64 615 16 36 767 4 5096 186 275 805 47 80 488 65 535 43 60 82 91 614 36 47 70 701 909 64 87 46051 96 234 547 623 50 742 81 855 4 7089 256 320 74 401 558 610 29 38 [1000] 719 37 93 918 4 8019 151 205 71 95 378 402 85 523 29 89 91 638 64 80 767 852 930 [1000] 49034 94 126 [1000] 42 66 83 245 355 477 581 602 40 43 94 848 50 98 957 85 50029 34 75 154 200 4 [300] 333 39 78 [20 000 u. 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