Erstes Blatt. 153. Jahrgang Mb Tintensatz et» i tun ft1 schreibt, tylnb angetjört fyatte, wenn er en Fach tux$, oite Wen. L dem Fchchen wie folgt, ent- nd erzählt: Ter unb guckte mich am liebsten hätte morsen. Newyork, 14. Dez. Bei einer Versammlung von Offizieren der Armee und Marine erklärte der Staatssekretär des Krieges, Rooth, der Augenblick sei nahe, wo sich die Vereinigten Staaten mit einer euroPäischen Macht zu messen hätten. Armee und Marine müßten dabei Schulter an Schulter stehen zum Nutzen des Vaterlandes. — Die „Associated Preß" meldet aus Soeul: Dre Japaner landeten gestern in Mokpho Marinesoldaten, um Ausschreitungen der ausständigen Arbeiter zu unterdrückem Die Japaner feuerten auf die Volksmenge und- töteten mehrere Personen. Der Ausstand Ser koreanischen Kulis, die in der Niederlassung der FrernDen beschäftig: sind, führte zu Zusammenstößen zwischen den Japanern und den Koreanern. Man glaubt, die Augelegenyeit gebe zu lokalen Verwicklungen Anlaß. Es ist möglich- daß Rußland ein Kriegsschiff dorthin entiserrdet für den Fall, daß Korea die Landung der japanischen Truppen übel aufnimmt. ___ Ausland. P aris, 14. Dez. (Kammer.) Bei Beratung des vom Senate abgeändercken Gesetzentwurfs betreffend die Herstellung von Schiff ahrtswegen und die Verbesserung der bestehenden Wasserstraßen werden die Kosten für die Arbeiten, die der Senat auf 300 Millionen Francs herabgesetzt hatte, wieder aus 700 Millionen Frcs. festgesetzt. Wien, 13. Dez. Aus Alcsuth wird gemeldet: Heute nacht i]t die jüngste Tochter des Erzherzogs Jose,, Erzherzogin Charlotte Marie, im Alter von 19 Jahren gestorben. Es verlautet, die Erzherzogin sei infolge einer Verwundung bei einem JagdMnfall ge- storben. — Dem „Fremdenblatt" zufolge wird das den Delegationen vorzulegende Heeresbudget nur um etwa 100 000 Kronen höher als im Vorjahre sein. Als besondere Anforderung sind darin 15 Mill, für neue Geschütze enthalten. Alle auf die Vorlage eines neuen Wehrgesetzes, das man auf die zweijährige Prajenzdienfipsttcht basieren wollte, bezüglichen Pläne müßten fallen gelassen werden, da die KriegsverwaUung beim ungarischen Teil der Truppen noch nicht einmal die Rekruten für 1003 aushob und nicht zweckmäßig erscheine, für 1904 mehr als das normale Rekrutenlonringent zu verlangen. Budapest, 14. Dez. Im 'Abgeordnetenhaus sprach sich wieder einmal Kojsuth aufs lebhafteste gegen den öftreichischen Virnisterprairdenten v. Körber aus. Er sagte il a., er begreife nicht, was der Monarch einem B-ecnnten- minister alles gestatte. (Rufe: Man muß ihn einsperren!) Petersburg, 14. Dez. Zu der Forderung deutscher Blätter, daß in dem neuen Handelsvertrag mit Rußland für deutsche Handlungsreisende m o s a i s ch e r Ko u s e s s io n das Recht ungehinderten Besuches Rußlands und des Aufenthaltes daselbst ausbedungen werde, bemerkt die „Dtowoje Wremja", das russische Gesetz tonne keinen Unterschied zwischen russischen und deutschen Juden machen. Auch der Handelsvertrag dürfe keine den russischen Grundgesetzen widersprechenden Punkte enthüllen. Nr. 2N4 Erscheint täglich außer Sonntags. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem hessischen Landwirt die Gießener ZamiUen» blätter viermal in der Woche beigelegL Rotationsdruck u. Verlag der Brühl'schen Univerl^-Buch- u. Stein- druckeret (Pietsch Erben) Redaktion. Expedition und Druckerei: Schnlftraße 7. Adresse für Depeicheni Anzeiger Gießen. FeriUprechanichluß^tr 51. f!L Frar _ .^ftobt $oin ..40^ 3 ersuchten ; Bayern kam i. Ztg.' folgende [en. Bayern hat enieinjchast bevor» Ankauf versucht, tb-sitz. °>s beßits , Crt md delle > not dem Ueber> Staatsbetrieb, h«> it den hHichk» lerfouj eines jo «ürden »den m, »16 äW,.'■ jcjianlnMNjlm'c „ »orten wate. »ErdenNiche, um „it der Psali Dienstag 15. Dezember 1903 vezngsprer-r monatlich 75Pi., otertel- W jährlich AU. 2.20: durch <* Xs ÄrfÄS I W M M gV'jö die Post NU. 2.— vieriel- \Jr ® M )äbrl ausschl Bestellg. W M W VT W Annahme von Anzeigen rS V< WAv-z ür die ^ageSnummer jtfi vormUlagfl 10 Uhr. feilen prerS i lokal 12P^ auflrodrtfl 20 Pig. P«ra»ia»orttich Ith den poltt. and augmu setzung der ,^ohenzollern" zu einer Reise des Kaisers nach dem Süden erfährt man von „wohlunterrichteter" Stelle, daß von derartigen Arbeiten aus dem Kaiserschijs nichts bekannt ist. Ebensowenig bo [tätigt sich eine ähnliche Nachricht über die Vorbereitung der Jacht „Meteor" zu diesem Zwecke. Von zuverlässiger Seite wird berichtet, Vast vorläufig eine Fahrt des Monarchen in südliche Gegenden nicht in Betracht kommt. Weite Kreise werden sich erst überzeugen dürfen, daß Kaiser Wilhelm seine Srunme ebenso wie vor dem Erscheinen des Polypen gebrauchen kann. Erst dann und nachdem jede Beunruhigung über den Verlauf der Heilung geschwunden sein wird, kommt eine Erholungsreise des Herrschers in Betracht. Ob diese im Februar oder wann sonst angetreten wird, ist noch nicht festgesetzt. — Aus „zuverlässiger" Quelle wird dagegen der „Boss. Ztg." bestätigt, daß die kaiserliche Jacht „Hohenzol- l ern" am 1. Februar nächsten Jahres feebereit sein soll. — Dr. Spieß von Frankfurt a. M., der bei dem ,Kaiser die Kehlvopf-Massage ausgeführt und Stimmübungen geleitet, kehrt nrorgen nneder nach Frankfurt zurück, ein Zeichen, daß sich das Befinden des Kaisers derart gebessert hat, daß die ärztliche Behandlung nicht mehr notwendig erscheint. — Der Regierungsprä; ident von Lüneburg hat die Vorsteher von drei Gemeinden ihres Amtes enthoben, weil sie bei der.Landtagswahl ihre Stimmen einem Welsen gegeben haben. — Freiherr v. Hod en berg, bisher Mitglied der deutsch-hannoverschlen Partei und vielfach ihr Sprecher im Reichstage, ist als Hospitant der Zentrumsfraktion beigetreten. — Kommerzienrat Karl Lu eg in Düsseldorf ist zum Mitgliede des preuß. Herrenhauses auf Lebenszeit ernannt worden. — Ter Gemeindevorsteher von Wangeln bei Lüben in Schlesien ist seines Amtes entsetzt worden, weil er öffentlich auf die Frage, ob er auch Sozial- demokrar sei, geantwortet hatte: ,^a, r e ch t tüchtig!" — Der Arbeiter-Ausschuß des Deutschen Arbeiter-Kongresses hat sich konstituiert. Ter Vorsitzende ist der Vertreter der Evangelischen Arbeitervereine, Franz Behrens- Berlln, von den Heimarbeitern wurde Fräulein Behm in den Vorstand abgeordneü — Am Samstag abend fand auch eiue Versammlung von christlichen Arbeitern statt, die sich mit aller Entschiedenheit gegen die von einigen konfessionellen Heißspornen angestreble Gründung katyoli.cher anstatt interkonfessionell-christlicher Ge- werrschasten aussprach. Hauptredner des Abends waren zloei Mitglieder der vom Reichskanzler empfangenen veiterdeputation.' KaUurnerrtarrKches. _ Die Sozialdemokraten der Reichstagswahlkreise Offenbach, Hanau und Höchst-Usingen haben nunmehr Protest gegen die Gültigkeit der Wahlen eingelegt. Im Wahlkreise Offenbach haben die bürgerlichen Parteien beschlossen, entschieden gegen die Unterstellungen der Sozial- dernokratie Protest zu erheben. Berlin, 15. Dez. Der „Staatsbürge^tg." zufolge schloß sich der neuen Partei der wirtschaftlichen Bereinigung auch Abg. Zindler (Ezernikau-Colmar-Tilchne) an, wodurch die Zahl der Mitglieder sich auf 17 erhöht. H öhnen t nach die «uÄ ?°» de». L!>N> i»=n "usere ^'Ngcn bCr ifesi ie 11 bat. SU1 er bicr S811 »Sti rtj). " Zukunft?« ^bin nicht kerbe. >'ernd t .«« teilen otn> Stere rCn’ denn sie * btn ? dem An- e Hauptschuld, ^ariache, daß gasche gesteckt ^rt bat. Be« 1,1 den Kmnvs "sag über den CInc ganz nette atie mit geisti- die ül'naen u einem Aus- srden, sich der PMafl linls.s s auf 2)1 o n« elsprovi- Der Htat im Zierchstag. v. Unser Berliner parlamentarischer Mitarbeiter schreibt unterm 14. Dezember: . Mit lebhafter Befrredrgung wurden zu Beginn der heutiaen Sitzung die Mtteilungen des Präsidenten Graf Ballestrem über das Befinden des Kaisers ausgenommen. Dieser Einleitung folgte eine im anderen Sinne interessante Fortsetzuug: des Rededuells Bebel- Graf Bülow zweiter Tag. AuZenschernlrch i)t Bebel durch die Ausführungen des Kanzlers vom Dormerstag empfindlich getrosftn worden. Der gereizte ^on, in dem er heute antwortete, ließ das hinlänglich erkennen. Satz für Satz ja fast Wort für Wort der Bülowschen Rede nahm der Sozialistenführer unter die Lupe. Man muß diesen Vergleich brauchen, denn die Art der Kritik ging stellenweise ins Kleinliche. Die Empftndung, dag manches weit heraeholt war, schien auch in den Reihen der äußersten Linken zu herrschen, die diesmal mit Zusttmmungen kargte. Gras Bülow wahrte eine gelassene Ruhe und Heiterkeit, auch dann, wenn Bebel in seinen Angriffen „mafsw" wurde. Einmal sah sich der Präsident zum Einschreiten veranlaßt. Diese Uebertreibung beeinträchtigte die Wirkfamreit der Polemik. Wenn z. B. Bebel dem Grasen Bülow jegliches Verständnis für die sozialistische Weltanschauung absprach, wenn er ihm „Unwissenheit" vorwarf, dann gab die Haltung des Auditoriums deutlich genug kund, daß solche Urteile kein Echo fanden. Auch der preußische Kriegsminister von Einem, gegen dessen Darlegung vom Freitag der Redner nebenher sich wendete, sah keineswegs „überführb^ aus. Die erste Etatsrede Bebels war entschieden besser. Heute war Bebel allzu galliger Stimmung. Er stellte sich dem Florett des Grasen Bülow mit Knoten stock entgegen. Alles ärgerte ihn, auch, daß Gras Bülow scherzhaft Bebel gefragt hatte: „Sind Sie ein solcher Engel?" Die am Zukunftsstaat geübte Kruik forderte besonders Bebels Grimm heraus. Er zitierte Richter, Jrhrn. v. Stumm, Stöcker und aridere Sozialistenbekümpser, um nachzuweisen, daß Graf Bülow nichts neues gesagt habe. Die Rechte machte sich das Vergnügen, diese Zttate durch klüftige „Sehr richttg! Sehr wahr!" auzuerkennen. „Sehr richtig!" rief auch der Abg. Singer, als Bebel behauptete, der Dresdener Parteitag sei ein Jungbrunnen für die Sozialdemokratie gewesen. Andere Genossen schienen nicht diese die Wirllich- keit verklarende Auffassung zu hegen. Viertelstunde auf Viertelstunde ramr dahin, der zur Seite Bebels sitzende Exminister v. Wller warf besorgte Blicke aus die Reichstagsuhr, immer wieder nahm Bebel ein neues Blatt seiner Notizen vor. Für die posittve Tättgkeit seiner Partei berief er sich u. a. auf die dem russischen Handelsverttag unter Caprivi gewährte Unterstützung. Alles in allem: die Sozialdemokratie hätte klüger getan, einen anderen Redner ins Feld zu schicken, als den zu sehr persönlich beeinflußten Abg. Bebel. In seiner Entgegnung setzte Graf Bülow dem nervös wregten Wesen Bebe^ kaltblütige Ruhe entgegen. In der Sache selbst ließ er heute den Ernst walten. Die Waffe der Satire brachte er lediglich in Anwendung bei der Glossierung des Dresdener Parteitages. Von Ueberzeugung getragen und erhobenen Dones gesprochen war, was Gras Bülow über die positive Arbett der Sozialdemokratie sagte. Er sehe nichts, als ,wüste Krittk, blinden Fanatismus) Appelle an die niedrigsten Instinkte. Lebhafte Zustimmung bei den bürgerlichen Parteien, die sich wiederholte und steigerte, als der Kanzler die „Diktatur des Proletariats" scharf kennzeichnete. Graf Bülow sprach nur eine knappe halbe Stunde. Aber diese Zeitdauer reichte aus, um auf das vom Abg, Bebel in dreistündiger Rede >Bor- gebrachte in den wesentlichsten Punkten einzugehen. Bei keiner anderen Gelegenheit hat der leitende Staatsmann mit solcher Entschiedenheit sich gegen die Soziallemokratte gewendet. Es war eine Rede, die durchaus auf der Hohe der Situation stand und in mancher Hinsicht die früheren Ausführungen noch überttaf. , Nach dem Kanzler sprach der Kriegsminister v. Einem. Auch er ließ in seiner programmatischen Darlegung über die Soldatenausbildung — „Wir brauchen in der Armee keine Dippolds!" — den Ernst walten, verhalf aber auch dem Humor zu seinem Rechte. Auch der Abg. Richter beteiligte sich an der Heiterkeit bei der Bemerkung, er, der Minister, würde als der Regimentskommandeur vre Einstellung eines Sohnes Richters als OsfiKierasPirantrn ohne weiteres bewilligen. ™ r < Der Dresdener Parteitag — den zum Schluß noch Abg. Tr. StSüer (wlldkons.) charakterrslcrte — hat brsher den Gegncric der Sozialdemokratte die wi.rksamsten Massen geliefert. ___________________ Marsche Tagesschau. Interpellation über den Zeugnrszwang. Aus Berlin schreibt man uns: Tie nationalliberale Jnterpellatron über den Zeugniszwang gegen Redakteure rc. rst prompt im Reichstag eingebracht worden. Die Fastung der Auftrage: „Aus welchen Gründen hat es der memManzler settyer unterlassen", zur Aushebung des Zeugntszwangs einen Gesetzentwurf vorzulegen, ist in ihrer schnerorgen En^chre- denheit glücklich, gewäytt. Die Ancworc auf dre Interpellation dürfte besrredig^nd au^fallen. Gras .Bulow nrmmt gutem Vernehmen nach den Stanöpuntt ein, das oiejer Zeugu i ^zwaug u'uhaltbar ist. ------------------- Aus Stadt uni> Aiuö. Gießen, den 15. Dezember 1903. ** Personalien. S. K. H. der Großherzog haben der am 26. Nov. 1903 durch die Stadtverordnetenversammlung zu Darmstadt erfolgten Wahl des Kaufmanns Phüipp Kahlert zu Darmstadt zum unbesoldeten Beigeordneten der Haupt- und Residenzstadt Darmstadt die Bestätigung ertcUL ** Tagesordnung für die Sitzung der. Stadtverordneten-Versammluug Donnerstag, den 17. Dez ember 1903, nachmittags 4 Uhr. 1. Rechnung über Einahme und Ausgabe des Großh. Realgymnasiums und der Realschule für 1902/03. 2. Gummireifen für die Räder des Leichenwagens. 3. Errichtung eines Pegels an der Lahn oberhalb des Obermühlwehrs. 4. Bewilligung eines Nachtragskredits für Herstellung von Haus- anschlüssen und Beschaffung von Zählern beim Elektrizitätswerk. 5. Verbesserung der Beleuchtung in der Turnhalle des Realgymnasiums. 6. Wasserpreis für das evangelische und katholische Schwesternhaus. 7. Ermäßigung des Gaspreises' für das Panorama von Closmann. 8. Auszeichnung vom Mitgliedern der freiwilligen Feuerwehren. 9. Ausnahmetage^ für die Befchäftigungszeü und den Ladenschluß der Geschäfte im Jahre 1904. § Butzbach, 13. Dez. Gestern fand unter dem Vorsitz des Kreisrats Fcy in Friedberg die von der Aufsichtsbehörde einberufene erste Generalversammlung der neugegründeten Bezirkskaffe Wiathildenstift Butzbach dahier statt. Es Handelle sich um die Wahl des Vorstandes und des Aussichtsrats, sowie um Festsetzung des Beginnes des Geschäftsbetriebes der Kasse. In letzter Beziehung wurde der 1. Januar 1904 als Anfang des Geschäftsjahres bestimmt. Bei den durch Zuruf erfolgten Wahlen gingen hervor: als Vorstandsmitglieder die seitherigen Beamten, Direktor Müller, Rechner Weickhardt und Kontrolleur Grüninger; als Aufsichtsratsmitglieder die alten Herren, ausgenommen der oorgen. Kontrolleur, an dessen Stelle Bürgermeister Schneider zu Ostheim in den Aufsichtsrat gewählt wurde. Q Ettingshausen, 15. Dez. (Drahtberich Nachdem die glücklich vorgenommene Wahl des H» Seipp 1. zum Beigeordneten nicht genehmigt worden ist, weil der Vater des Gewählten zur Zeit noch Gemeinderatsmitglied war, fand gestern eine zweite, sehr lebhafte Beigeordneten- w a h l statt. S e i p p I. erhielt 47, sein Gegner, Joh. O p p e r V., 49 Stimmen. )( Grünberg, 14.Dez. Als hervorragende Leistungen wurden die von einem geborenen Grünberger auf der Darmstädter Kunstvereins-Ausstellung besindlichen Landschaftsstudien und Studienköpfe bezeichnet; es war dies die Kollektion von Karl Geist, der Sohn des verstorbenen Kreisveterinärarztes Dr. Geist. — Semen urkundlich abgeschlossenen ^51äufvertrag" mit der Anatomie in Gießen hat der hiesige Bewohner K. G. jetzt eingelöft. Er war dem „Korzen" sehr zugetan und wurde am Freitag in die Klinik befördert, wo er gestern abend verschied. G. hatte vor einiger Zeit seinen Leichnam für ein Handgeld, das ihm einige „flotte" Tage gestattete, verkauft. 1. Ockstadt, 14. Dez. In unserer fast so ruhigen Gemeinde sind die Gemüter seit den letzten Tagen durch die Verhaftung des Landwirts und Faselwärters in lebhafte Erregung gebracht worden. Schon lange Zeit herrschte die Annahme, daß der zirka 65 jährige Mann ein strafbares Verhältnis mit seiner zweitältesten Tochter unterhalte. Bestärkt wurde die Annahme noch dadurch, daß das betr. Mädchen bereits Mutter von 2 Kindern geworden war. Bald nach der Geburt sind aber auch die kleinen Wesen gestorben, ohne daß eine Entdeckung des verwerflichen Treibens von Vater und Tochter möglich gewesen wäre. Ztunmehr befindet sich da? Mädchen zum dritten Male in gesegneten Umständen und auf Grund einer anonymen Denunziation bei der Friedberger Polizeibehörde erfolgte die Verhaftung von Vater und Tochter. Während das Rtädchen nach dem Verhör wieder entlassen wurde, wurde oon der Staatsanwaltschaft in Gießen die Ueberführung des Viannes nach dem dortigen Untersuchungsgefängnis angeordnet. Bedauerlich bei der Affäre ist auch, daß er Vater von 6 erwachsenen Kindern ist, wovon 2 bereits verheiratet sind. § Herchenhain, 13. Dez. Heute hielt Pfarrer Koller, welcher elf Jahre segensreich im hiesigen Kirchspiel ziaLttheckr. „ der Wide» mung oe . £■>«*’*&» Qu Dezent' benA .Mr: o- mrtslE ^jeitiöcj V Mdlls * ufll Muilches Keich. Berlin, 14. Tez. Gegenüber den in den hiesigen Tageszeittingen verbreiteten Gerüchten von einer Instand- Amts- und Mzeigeblatt für den Kreis Gießen MM tlr ^etqenfeU: pan« WedL Dezember Kto« bei: Carl Schwank, Seltcrsweg. Eine schöne Sitte ist eß, sich zu Weihnachten gegenseitig zu beschenken. Gar Lianchem aber wird es schwer werden, das Richtige zu wählen; viel soll es nicht kosten, und doch will man damit Freude machen! In solchen Fällen greife man zum Nützlichen. Hierzu darf man init Recht die beliebten Maggi-Erzeugnisse (Ltaggi's Suppen- u. Speisen-Würze, Ltaggi's Suppen Schutz- marie Kreuzstern und Ntaggi's Bouillon-Kapseln) rechnen, von denen jedes in seiner Art die Vorzüge praktischer Verwandbarkeil, Güte und Billigkeit m jich vereinigt. gewirkt hat, seine Abschiedsprcdigt. Das Gotteshaus war bis auf den letzten Platz besetzt, und mit wehmütigem Herzen sieht man den beliebten Geistlichen von hier nach Kelsterbach a. 9)L scheiden. IL.IZ.Da r m st a d t, 12. Dez. Eine angenehme Weih- nachtsüberraschung erhielt der Postillon Kappler von hier. Es wurde ihm im Auftrage des Zaren ein 'Anerkennungsschreiben und 120 Mark überreicht. Kappler war in Wolfsgarten den scheuenden Pferden vor dem Wagen, tn welchem der Zar und Prinz Heinrich saßen, in die Zügel gefallen und hatte so ein nahendes Unglück verhindert. — Zur Zeit findet unter dem Vorsitz des Ingenieurs Mark- wort die mündliche Meisterprüfung für die Prüflinge der Provinz Starkenburg in der Gewerbeschule hier statt. Die schriftliche Prüfung ging vor 14 Tagen voraus. Die Zahl der Prüflinge ist 46. Frankfurt a. M., 14. Dez. Dem bekannten Serum- morscher, Direktor des Kgl. Instituts für experimentelle Therapie, Geh. Medizinalrat Professor Dr. Paul Ehrlich ist die große goldene Verdienstmedaille verliehen worden. Ein Schlesier, (geb. zu Strehlen am 14. März 1854), war Ehrlich seit 1878 Assistent, zuerst an der Gerhardt'jchen Universitätsklinik und seit 1889 Privatdozent an der Berliner Universität. 1890 trat er als Assistent Koch's m das neugegründete Institut für Infektionskrankheiten em. 1891 wurde er a. o. Professor und 1896 weiter des Instituts für Serum- sorschung und Serumprüsung in Steglitz bei Berlin. 1899 siedelte er, nach Verlegung des Instituts nach Frankfurt über. a. Marburg, 14. Dez. In der heutigen Stadtver- ordnetensitzung wurde beschlossen, den Magistrat zu beauftragen, bei der König!. Eisenbahndirektion dahin vorstellig zu werden, daß der Zug 793, der 4°» von Gießen hier ankommt, und der seit dem 1. Mai als beschleunigter Zug nach Cassel weitergeführt wird, in Zukunft auch auf den Stationen Bürgeln, Anzefahr und Allendorf hält. Es liegt dies im Interesse der zahlreichen Besucher der hiesigen Kliniken, für die jene Orte die nächstgelegenen Bahnstationen sind. Ferner wurde definitiv der neuen Ordnung, betr. die Regelung des Dien st einkommens oer Lehrer und Lehrerinnen an den öffentlichen Volksschulen, sowie an der höheren Töchterschule, desgl. der Lehrer der Vorschule und der Lehrerinnen der städtischen Fachschule zugestimmt, mit der Maßgabe jedoch, daß denjenigen Lehrerinnen, die im 15. 21. und 22. Dienstjahre weniger als nach der alten Ordnung erhalten, dieses Minus zugezahlt wird. — Die städtischen Körperschaften haben beschlossen, an den Vorstand des Vereins für hessische Geschichte uud Landeskunde die Einladung ergehen zu lassen, aus Anlaß der 40 0- Jahrfeier des Geburtstages Philipps des Großmütigen die nächstjährige Jahresversammlung des Vereins hier stattftnden zu lassen. Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. In Bingen sprangen ein junger Mann und ein junges Mädchen, welche sich an der Hand gefaßt hatten, in den Mühlenteich. Die Leichen sind bis jetzt noch nicht gefunden, so daß man die Personalien noch nicht feft- stellen konnte. Vermischtes. * Köln, 14. Dez. Ein bereits seit mehreren Tagen hier weilender Berliner Kriminalkommissar verhaftete einen hochstehenden Bahnbeamten, der sich gemeinsam mit einer Anzahl auswärtiger Personen umfangreicher Stempelfälschungen schuldig gemacht hat. Weitere Verhaftungen stehen bevor. • Hamm i. Wests., 14. Dez. Gensdarm Batschick wurde in der Nacht vom Sonntag zum Montag von Wilddieben erschossen. Von den Tätern fehlt jede Spur. • Königsberg i. P., 14. Dez. Ter hiesige Krank en- kassenkonflitt hat mit einem Sieg der Aerzte geendet. Die freie Aerztewahl ist beibehalten, das Honorar von 4 Wik. auf 5.60 Mk. pro Mitglied und Jahr erhöht worden. * Posen, 14. Dez. Gestern wurden sechs Personen in ihrer Wohnung bewußtlos aufgefunden, von denen zwei tot blieben, während vier wieder ins Leben zurückgerufen werden konnten. Einem Gashahn, welcher nicht geschlossen worden war, war Gas entströmt und hatte so das Unglück verursacht. • Myslowitz, 14. Dez. Der Fleischer Czok erstach den Maschinenwärter Gonschiorczyk. Der Täter wurde verhaftet. • Im Kanton Glarus wurden zwei Frauen von einer Lawine verschüttet. Die eine wurde tot aufgefunden, die andere wurde gerettet. • Paris, 14. Dez. Am Quai de Billy stieß am Freitag abend ein Dogcart, den ein eleganter junger Mann fuhr, mit einem Lastwagen zusammen. Der junge Mann und fein Groom wurden zu Boden geworfen. Der Groom konnte sich wieder mit einigen Quetschungen erheben, fein Herr wurde, aus mehreren Wunden blutend, nach dem Hospital Beaujon gebracht. Hier stellte es sich heraus, daß der ,£err" eine Herrin war, welche noch im Laufe des Abends starb. Es ist die kaum 20jährige Tochter des Grafen Augier d'Jory, die mit Vorliebe Männerkleider trug. * Mailand, 14. Dez. Während eines Sturms scheiterte auf dem Gardasee der Dampfer „Sepretis" mit zahlreichen deutschen Jtalienreisenden. Nach vielen Mühen wurden alle gerettet. — In Monlechina bei Piacenza explodierte eine Petroleumquelle. Viele Personen sind um- getommmen, darunter der französiiche Jngeniour Cauffen; mehrere wurden schwer verwundet. * Richter und Angeklagter. Aus Breslau berichtet die „Breslauer Morgenztg.": Eine kuriose Szene ereignete sich, wie uns aus Anwaltkreisen berichtet wird, vor einigen Tagen vor einer hiesigen Schöffengerichtsabteilung. Ter Angeklagte geriet mit dem vorsitzenden Amtsrichter in Differenzen. Im Verlause der Verhandlung nannte der Richter den Angeklagten einen „frechen Lümmel". Der Angeklagte erwiderte: „Wenn Sie nicht der Vorsitzende wären, so würde ich Ihnen eine herunter ha uen." Diese Aeußerung veranlaßte den amtierenden Staatsanwalt, eine Haststrafe von drei Tagen wegen Ungebühr in Antrag zu bringen. Der Richter verkündete darauf, daß der Angeklagte zu dieser Strasr verurteilt werde. Ter Angeklagte aber erklärte, daß der Richter allein eine solche Strafe nicht verhangen könnte, eS müßten erst die Schöffen gefragt werden. Der Richter zog sich nunmehr mit den Schöffen in das Beratungszimmer zurück. Die Beratung dauerte längere Zeit. Schließlich mußte der Vorsitzende dem Angeklagten bekannt geben, daß das Schöffengericht „in seiner Mehrheit" eine Ungebühr nicht angenommen habe, und daß deshalb die Haftstrafe nicht aus- gesprochen werden könne. Miversstäts Nachrichten. Berlin, 14. Dez. Geheimrat 'Pro'. D lecker Hofs von der hiesigen tierärztlichen Hochschule ist gestorb^m^^ Kunst und Wissenschaft. London, 14. Dez. Die Leiche Spencers wurde heute im Srematovium im Parke Golders Green eingeäschert. An der Trauerseier nahmen viele hervorragende Vertreter der Wissenschaft und Literatur teil. Conrtnex hielt die Gedeiikrede. Man spricht davon, daß die Urne mit der Asche des Philosophen nad) der Weslminisler'Abtei gebracht iverden solle. Gerichtssnat. — Wegen Mißhandlung Untergebener in 968 Fallen begann am Montag vor dem Kriegsgericht der 33. Division in M e tz die Verhandlung gegen den Leutnant P a u l S ch 111 i n g von der vierten Kompagnie des 98. Infanterie- Regiments. Ter Angeklagte ist 26 Fahre alt und Fahnenjunker jcit dem Fahre 1899. Vorher war er Buchhändler gewesen. Vorbestraft ist Leutnant Schilling nut 8 Tagen Stubenarrest wegen Mlßhand- lnng. Das Führungszeugnis stellt ihn als eifrig, strebsam und Jolib, aber leicht erregbar hin. 9lad) Aufruf von 87 Zeugen und sachverständigen wird die Leffeiitlichkeit für die ganze Dauer der Verhandlung wegen Gefährdung militärischer Fnieressen ausgeschloßen. - An diese Verhandlung schließt sich der Prozeß gegeti den Haupt- manu Paschke und Feldwebel Lehnig eben'alls von der 4. Kompagnie des 98. Fnianlerie-Regiments wegen Uiiterdrückuiig niilitärijcher Meldungen im Fall Schilling. Beide Verhandluiigen iverden wahrscheinlich vier Tage dauern. Triest, 14. Dez. Ter Kaplan der Strafanstalt Eapo Dlstria, Pater Raniclc, ist wegen Notzucht und Verleumdung zu sieben F a h r e n Z u ch t h a u s verurteilt worden. — (rin verhungertes Kind. Am 21 November wurde in den Straßen Liverpools eine junge Frauensperson Namens Elisabeth Harris wegen Triinkeiiheit aufgegriffeii und dieserhalb zu einem Monat Gefängnis verurteilt. Tie Verurteilte trat die Straf- Haft an und unterließ es, den Gerichtsversonen mitzuteilen, daß sie in ihrer Wohnung ihr 13 Atonale altes Kind, einen hübschen Knaben, allein gelassen hatte. Am 1. Dezember „erinnerte" sich die Harris ihres Kindes und bat eine das Gefängnis verlaßende Frau, ihre, der Harns, verheiratete Schwester zu veranlagen, nach dem Kinde zu sehen. Ties geschah beim auch am 2. Dezember. Als man die Wohnung betrat, fand man den Säugling, der in seiner Todesangst offenbar an den Rand des Bettes gekrochen und herausgefallen war, tot auf der Erde in der Nähe der Tiir. Das arme Kind war im Zimmer umhergelrochen, um Nahrung zu siichen, und verhungerte im buchstäblichen Sinne des Wortes. Tie 'Uliuter, die ihr Kind aus „Vergeßlichkeit" hat verhuiigern laßen, wird wegen sträflicher Vernachlässigung der pflichtgemäßen Obsorge nenerdrnds vor Gericht gestellt iverden. Mcr.v oloqifcte Beob^chrungen der Station Gießen. Höchste Temperatur am 13. Dez. bis 14. Dez. — 4,3' C. Niedrigste , „ 13. „ 14. „ — ,26lC. Dezember 1903. £ arotr.eter auf 0° reduziert Temperatur der Lull Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit Windrichtung Windstärke Wetter 14. 2« 741,3 4-4,1 5,5 90 8. 1 Ved. Himmel 14. 9“ 743,2 + 3,8 5,9 98 8. 1 II y 15. 7’b 744,4 + 4,0 5,8 95 8. 2 Regen Handel und Verkehr. Nolliswnhchast Berliner Börse vom 12. Dezember 1903. (Mitgeteilt von der Bank für Handel und Fndusirle, Gießen.) Unentwegt bieibt die Tendenz an unserer Börse eine feste, und die Märkte wechielii sich lediglich ab; bald sind es Bankaktien, bald Reiilen, bald Montanwerte, welche das allgemeine Frneresse für sich beanspruchen. An heutiger Börse war ^>ie Parole „Argentinier", für welche von Anbeginn an günstige Stimmung herrfchte, die dann noch durch hohe Londotter Meldungen ihre Unlerfiützung fand. Von sonstigen Reiuen waren Türken fest, während' Spanier gedruckt lagen. Bankaktien waren leicht gedrückt aut die Nachricht über Erkrankung des Kaisers von Oesterreich. Elsen- und Kohlenwerte — von letzteren namentlich Gelsenkirchen — erfreuten sich anhaltend reger Kauflust bei anziehenden Kursen. Auf dem Kaßalndufiriemarkl wurden besonders Zement-Aktien und Terralnwerte höher bezahlt. Privat-Diskont 36/8 Prozent. Anfangs- u. Schlußkurse. Ceft. Kredit. . 217.— 216.82 Deutsche Bank . . . 225.— 224.62 Tarmfladter Bank . ♦ 149.— 149.— Bochumer Guß . , . 191.90 192.— Harpener Bergbau . . 205.— 205.12 Tendenz: Ruhig. Die Wiener Berlagsfirma A. Hartlebeu beging am 13. Dezember 1903 die Feier ihres Hundertjährtgen Bestandes. Der Betrieb befindet sich nach hundert Fahreii erst in der dritten Hand. Der Gründer, Konrad Adolf Hartleben, wurde 1778 in Mainz geboren. Märkte. Gießen, 15. Dez. Marktbericht. Auf heutigem Wocbenmarkt kosteten: Biitter pr. Pfd. 1,10—1.20 Mk., Hühnereier 1 St. 8—10 Vfg„ 2 Stck. 00—00 Pfg., Gäiisecier 00—00 Ptg., Enlencier8—0 Pfg., Käse pr.Stck. 6—8 Pf., Kasematte 2 Stck. 5—6 Pfg., Erbsen pr. Liter 21 Pfg., Linsen pr. Liter 32 Pfg., Tauben pr.Paar 0,80—l,0OMk., Hühner pr. St. 1,30—1,40 Mk., Hahne pr. Stuck 0,80—1,70 Alk., Enten pr. Stück 1,70—2,20 Mk., Ganje pr. Psd. 50—60 Pfg., Ochsenfleijch pr. Pfuiid 68—78 Pfg., Kuh- und Rindfleisch pr. Pfund b2—66 Pfg., Schweinefleisch pr. Pfund 66—76 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Piund 80 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfo. 70—76 Pig., Hammelfleisch pr. Pfund 65—74 Pfg., Kartoffeln pr. 100 Kgr. 5,50 - 6,00 Mk., Weißkraut per Stück 5—7 Pfg., per Zentner 1.3Ö—1.60 3)it, Zwiebeln pr. Zentner 4,50—5,00 Mk., Milch per Liter 18 Pfg., Aepsel per Zentner 16 bis 02 Mk., in Körben 00—00 Pfg. Nüße 100 St. 35—40 Pfg. MM IMS i tu KilüMbliHtti! Str statt tzMM. Evangelische Gemeinde. Getraute. Lukasgem einde. Ten 10. Dez. Dr. Franz Philipp Karl Heinrich Lnoivig Friedrich Stuhl, prüft. Arzt zu Brauniels und Atarie Cuilie Vigeltus, Tochter des verstorbenen OberförflerS i. P. Ludwig Eduard August Vigelius zu Gießen. Getaufte. Lutasgemeinde. Den 29. November. Dem Hotelbeiitzer E. Ernft Ehriftel ein Soda Georg, geb. den 4. Sept. Denselben. Dem Fuhrmann Friedrich Weber eine Tochter Margarete Lmfe, geb. den 20. Olt. Den 6. Dez. Dem Schtttzniann Wilhelm Schmidt em Sohn Wilhelm Karl, geb. den 14. Nov. Fohaiines- gemeinde. Den 2«. Aovember. Dein Friseur Ludwig Schenk eine Tochter Alane Else Luise, geb. den 28. September. Gingesandt. (Für Form und Inhalt aut. uuur oteser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Gießen, 15. Dezember. Die Passanten der Crednerstraße und des Mittelweges müssen chon jahrelang durch den furchtbaren^Atorast der Kllnikstraße waten, um von dem einen zum anderen Trottoir zu gelangen. Es^ wäre der Bahn ein Leichtes, hier in der Anlage eines gepflasterten Ueberganges Abhülse zu schaßeti. Muckte Melduaaeii. Originaldrahtmcldungen des Gießener Anzeigers. R. B. Darmstadt, 15. Dez. In der 2. Kammer kam es heute bet Besprechung der Interpellation über die polizeilichen Maßnahmen gegen die ausgesperrten Maurer in Mainz zu sehr erregtes Debatte. Ministerialrat Braun hatte in seinen Ausführungen gesagt, die ausgesperrten Maurer hätten den Polizeibeamten gegenüber Ausdrücke gebraucht, die dem Protokoll des Dresdener Parteitages end-» nommen sein könnten, wenn dieser damals schon getagt hätte. Aba, Ulrich erwiderte sehr erregt und spracbj von „faden Witzen des Ministerialrates" und wurde dafür zur Ordnung gerufen. Er erkannte den Ord- nungsrps an, bemerkte aber, er halte seine Aeußerung aufrecht, woraus er nochmals zur Ordnung gerufen wurde. Auch Abg. Schmidt-Mainz wandte sich sehr scharf gegen Ulrich sodaß die Debatte sehr erregt lvurde. Später nahm das Haus den Antrag Schmidt und den Ansschupantrag in Sachen des Antrags Ulrich über die Vertretung der Arbeiterschaft an. Berlin, 15. Dez. An Initiativanträgen hat die Volks Partei ün Reichstage eingebracht neben dem bekannten An.rage bcz^glich. der S o lo atenMißh andlung en, den schon früher gestellten Antrag wegen Abänderung des Paragraphen un Strafgesetzbuch in^ betreff des groben Unfug, weiter den ftüheren Aw- trag, der die Verfolgung wegen M a j e st ä t s b e l e i d i g - ungen von der Zufrimmung des Jusäzministers abhängig mach, das Strafminimum herabfetzt und die Wahrung berechtigter Interessen auch hier anerkennt. Ein vollständiger Gesetzentwurf ist von der Parier eingebracht worden über die Verleihung der Rechts säh ig reit der Berufsvereine im Anschluß an das bürgerliche Gesetzbuch. Ein anderer Antrag dehnt die Koalitionsfrei- he rt aus auf alle Fragen, die neben dem Lo h nb e tr a g! aus das Arbeitsverhültnis Bezug haben. Endlich ist ein Antrag eingebracht worden, der nach dem Muster der Geschäftsordnung des Abgeordnetenhauses die Abstimmung im Plenum über Anträge auf Erhöhung von Aus- gaben abhängig macht von einer voraus gegangener Kom- mifsionsberatuug. Dresden, 15. Dez. Die Beschwerde der Crimmitschauer Arbeiter wegen Aufhebung des Heinen Be l a g e r u n g s zu ,t a nd e s ist von der Kreishausttmannschaft abschlägig beschieden worden. Meißen, 15. Dez. Der in eurer Jutespinnerei an- gestellte oabrukwächiter Virnert vergiftete sich, seine o-rau und Kinder, 3 Knaben utrd 3 M ä d ch e n. Die örau uno Kinder sind tot, der Atamr wurde noch lebend ins Kratrkenhaus überführt. Das Motiv der Tat ist anscheinend . Krankheit der Frau. Wien, 15. Dez. Dem „N. W. I." zufolge hat beim Empfange des serbischen Gesandten der Kaiser betont, daß durch die blutigen Ereignisse des 11. Juni oas Ansehen Serbiens im Anstande empfindlich gelitten, habe und daß bei aller Sympathie für das serbische Voll ein vollkommenes Einvernehmen zwischen Oesterreich-Ungarn und Serbien so lange nicht zu denken sei, als die Königsmörder am Hose, im Heere und der Verwaltung eine solch-e Rolle spielen. Die Bestrafung, zum min- defien aber die Cmtfernung aller Personen, welche den Mord aus sich geladen haben, sei eine Forderung der europäischen Mächte, und König Peter mü,se sich fügen selbst aus bte Gefahr hin, die Lage im Innern schwieriger zu gestalten. Es sei eine Sache des Rufes Serbiens der zivilisierten Welt gegenüber, die welthistorische Scheußlich- icit nicht uNgesühnt zu lassen. Was die Beurlaubung des östreichischen Vertreters in Belgrad betreffe, so habe der Kaiser erktiirt, daß dieser verhältnismäßig milden Maß- uahme in Zukunft ernstere und stärkere Kundgebungen der europäischen Ni ächte folgen wurden, falls die Kwnigsmorder- Partei am Hofe ihren Einfluß beibehalte. New hort, la. Dez. Gestern erfolgte aus zwei Neubauten eine Dynamit-Explosion. Auf eenem anderen Neubau entdeckte man eure Dynamitbombe mit brennender Lunte. Mau vermutet einen Racheakt streikender Bauarbeiter. Tie Explosion selbst richtete nur wenig Schaden an. Tefieplhomscher Kursbericht frruuKlun m. .. 15. Dezemuer tao3. 3Ve°/o Reichsanleihe , . 102.45 3 /□ do. ... 91.80 3VA KOD8O18 .... 102.30 3°/'o do 91.80 Hessen .... 101 55 31/, % Obertiessen . . . 99.70 4% Oesterr. Goldrente . 102.95 4* 6% Oesterr. rtilberrente 101.20 4% Ungar, boldrente . . 100.40 4°/ haben. Rente , . . 103.80 Portugies r , . . 63.80 u, Portugiesen 32.50 1 % C. Türken .... 37.40 Türkenlose ..... 140 40 4% Griech. Monopol.-Anl. 44.80 41/, % äussere Argentiner 00 00 3u/o Mexikaner . . . 26 30 4Vs /o Chinesen . . . 92.50 Electric, »ci ackert . . . 111.60 Nordd Lloyd . . . . 106.30 Kreditaktien . . <. . 216.10 Diskonio-Kommandit. , 199.80 Darmstädter Bank . . 148.90 Dresdener Bank .... 160.00 Ber iner Handelsges. . 165 90 Oesterr. Staatobahn . , , 145.90 Lombarden . . . . . 17,60 tiottharibahn .... 19950 Lauraii litte ..... 240.50 Bochum ...... 191.40 Harpener 204,50 Tendenz: ruhig. Wir empfehlen: 9318 Kreuzplats 15 (Gebr. Horn). Mäusburg 1, in grösstem Sortiment zn billigsten Preisen. In Buxkin und Kleiderstoffen werden Reste und zurückgesetzte Bessins unter Preis abgegeben. Ferner in bekannt guten Qualitäten: Tuche, Betins, Kleiderstoffe, Weiss- und Bumwellwaroe, Tücher, Tisß'sJesken, Bettdecheo in allen Grössen und Preislagen in Wolle und Baumwolle, Kragen, Oberhemden, Manschetten und Krawatten in grosser Auswahl. Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Mazazlar für das Hahr 1904,05 liegt vom 17. Dezember d. Js. an acht Tage lang auf dem Bürgermeisterei-Büreau dahier zur Einsicht der Interessenten offen. Mainzlar, den 14. Dezember 1903. 9319 Großherzogliche Bürgermeisterei Mainzlar. Koch. Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Utphe für das Jahr 1904 05 liegt vom 18. Dezember d. Js. an acht Tage lang auf dem Bürgermeisterei-Bureau dahier zur Einsicht der Interessenten offen. Utphe, den 15. Dezember 1903. 9316 Grobherzogliche Bürgermeisterei Utphe. __Schneider.______________________ Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Langd üir das Jahr 1904/5 liegt vom 17. Dezember d. I. an acht Tage lang auf dem Bügermeisterei-Bureau dahier zur Einsicht der Interessenten offen. Langd, den 15. Dezember 1903. Großherzogliche Bürgermeisterei Langd. Meye r.9326 Kansilmil. Herein Gießen. I Ausverkauf j | wegen Geschäfts-Aufgabe. | Um mein mit allen Neuheiten reichlich ausgestattetes Lager zu räumen, verkaufe Uhren, -Ketten, jßijouterien und Brillanten zu ermässigten Preisen. 9235 I H. Zimmer, Kreuzplatz. I Gelegenheitskauf Seltersweg 10. Seltersweg 10. Die beim Zertrümmern meines Schaufensters leicht beschädigten impany Picherste 0 Bezugsquelle __garantirt achter gLSüdweine MM Portwein MH Sherry - Madeira / MW Marsala j Malaga j MM Tarragona] etc. Aassohank and A Niederlage (p in Giessen bei J Carl Schwaab I Hoflief. 9037 I Frühstücksetube. 1 lB°,o Rabatt detail en gros 9266 9053 Spielwarcn. 9172 tannen und Wannen re. Kalk- ui Mrmmck, LliWsziegelei 676 5 Wantel Lichterhalter, Baumkerzeu TL»» tzhristöaumschmuck. — PhoiojraphischG^pparate Bedarfsartikel. Emma bemmg 45 KetzSeinNratze 45 Reichhaltige Auswahl in gekleideten Puppen und Kinder- Bürsten, Besen Ksrb- unb Rohwaren reichste Auswahl. 8280 L. Kohlermann IVM Bleichftrasie 12. Samstag den 19. Dezember, abends 9 Uhr im Aereinshause: weihnachts- Feier (Herren-Abend). Wir laden hierzu unsere Mitglieder ergebens! ein und bitten zugleich, Geschenke in üblicher Weise hmzusenden oder müzubringen. 9305 Der Vorstand. moderne Neuheiten, von Mk. 3.— an. Ernst LäSöecaner1 Ecke Selterswe^ und Blockstrasse. Telephon 367. Äug'. Gabriel jr., Gielljett. ^risscu Fabrllatio«. ^ahnauichlüiie. Werke: 8lbe#»ftcru. | toJ 1 l^oChfeinsLSpeziaLl 20} ^chülhofs^n s t r- assej?' Ein- und Zweispänner- MM Schlittengeläute reiche Auswahl zu billigen Preisen A. Kilbmger Telephon 276. [8947 reichhaltigste Auswahl, von Mk. 8.— an. Erlist Bloedner Teppich-Spezial-Geschäft 9324 Seltersweg, Ecke Plockstrasse. Telephon 367. Hladbacher Warenlager WthNeinstr. 45 E= Seuling Wchsteinür. 45 Billigste 2lnsnahtnepreise für sämtliche Küchen- und Haushaltungs-Geräte in Emaille, Porzellan, Glas und Steingut. 399** Grosse Auswahl “W itt emaillierten Kochtöpfe«, Eimern, Teigschüsseln, Kaffee- HKökn2^igiessen I iii \ ^rm777^Selfer«we9 X\\u //X 2S. Versand Carl Retter Zum Verkauf kommen goldene Herren- und Damen-Uhren sowie silberne Uhren. WSA" Für jede Uhr 2 Jahre Garantie. 9271 Cr. Stößer, F. Scharmann, Seltersweg 10. Anige Wellpartien r /eine per Flasche inkl. Glas von 70 Pfg. an, Rotweine per Flasche inkl. Glas von Mk. 1. an gebe noch ZN Selbstkostenpreisen ab. 9312 O. Stein, «Wck 20, IL Bestellungen nimmt auch entgegen: Carl Ketter, Bleichstraße 8, Part. 120 Ctm. breit, aus gutem b. Stoff, mit Tasche schon für ■ 65 Pfg. 9126 i C. Böhr & Co. I Zigarren-Haus parL Zigarren-Haus Deutscher und französischer Cognak. Einige Restpöstchen Zigarren und Zigaretten gebe, um damit zu räumen, zu bedeutend ermässigten Preisen ab. Franz. Cognak von Mk. 2.50 p. Fl. ab. Deutscher Cognak von Mk. 1.70 p. Literfl. ab. Uhren verkaufe ich mit Grösstes Lager am Platze. 9323 Ernst Bfloedner Teppieh-Spezial-GeschZUt Seltersweg, Ecke Piockstrasse. Teleph. 367 Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme von nah und lern an dem Verluste unseres lieben Kindes Fr iiecSa für die zahlreichen Blumenspenden, besonders Herrn Pfarrer Euler für die trostreichen Worte sagen innigsten Dank Heinrich Launspach und Frau. Gießen, den 14. Dezember 1903. 06124 Fischerhof. Mittwoch den 16. Dezember: Metzelsnp^e wozu ergebens! einladet 9327 JL. Sclimidt. Steckbrief. Gegen den flüchtigen Erdarbeiter Karl Friedrich Gossel aus Hildburghausen, zuletzt in Gießen, geb. am 7. Atärz 1870 w Ruhla, ist von dem Herzog!. Amtsgericht I zu Hildburghausen unter dem 11. Dezember 1903 wegen Vergehens gegen § 246 und § 263 St. G. B. Haftbefehl erlassen worden. Es wird um Verhaftung, Zn- führung an das nächste Amts- gericht und um Drahtnachricht an das Herzog!. Amtsgericht I zu Hildburghausen zu D 66/03 und D 77,03 ersucht. Beschreibung: Alter: 33 Jahre. Größe: 1,73—1,70 m. Haare: dunkelblond. Barl: kleines, blondes Schnurroartchen. Statur: kräftig. Anzug: grünes Jackett, dunkle Hose uni) schwarzer Schlapphrll. Besondere Kennzeichen: Am rechten Daurnen fehlt das erste Glied und auf dem rechten Unlerarm ist eine Frauengestalt eintätowiert. 9325 Hildburghausen, d. 12. Dez. 1903. Der Herzog!. Amtsanwalt. In dem Konkursverfahren über das Vermögen des verstorbenen Kaufmanns Wilh. Schomber m Gießen bringe ich als Abschlag 15 pEt. zur Verteilung. Die vorläufig aufgestellte Rechnung und das Verzeichnis derjenigen nicht bevorrechtigten Gläubiger, deren Forderungen festgestellt sind, liegt zur Einsichtnahme der Beteiligten in Gemäßheit des § 151 dec K. O. auf der Gerichtsschreiberei des Amtsgerichts hier offen. Die Summe der festgesetzten Forderungen beträgt 9883 Mk. 49 Pfg. 9310 Gießen, den 14. Dez. 1903. Der Konkursverwalter. Verdingung. Die Herstellung und Lieferung von Schlosserarbeiten * für die zum Kanal-Betrieb erforderlichen Geräte, sowie die Lieferung von Karral- bürften soll Mittwoch den 23. d. Mts., vormittags 11 y2 Uhr, öffentlich verdungen werden. Zeichnungen, Arbeits - Beschreibungen und Bedingungen liegen während der Dienststunden auf unserem Amtszimmer zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind spätestens bis zürn obengenannten Zeitpunkt an uns einzureichen. — Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gießen, den 14. Dez. 1903. Städtisches Tiefbauamt. Braubach. 9322 ^DerAergerungs- Anzeige. Dienstag den 22. Dez. 1903, nachmittags 2 Uhr, ,ollen in dem Versteigerungslokal, Seltersweg 11, gegen Barzahlung verschiedene Mobillarstücke, Kassa- schräuke, sowie mehrere Pferde, ans den Nückständen des 111. Ziels Gemeindesteuer, Krankengeld für August 1903 und aus anderen Rückständen, versteigert werden. 9225 German«, Pfandmeister. ES Kortsscssel und Hriumpß - Klappsessel in geschmackvollster Ausführung zu äußerst billigen Preisen. [9281 Stuhlschrenierei von P. Henkel _______Sonnenstrabe 14. __ MW iß das schönste Wcihuachts- «fe «b Cfc Geschenk für eine« ff ff / Herr«??????????? o s o ! MWellZiMell! 25 Stück Ack. 1.—, 1.25, 1.50 usw. 50 „ „ 2.—,2.50,3.— „ 100 „ w 2.80,3.50, 4.— „ in mir besten Qualitäten und hübschen Aufmachungen zu haben in dem bekannten 9320 Zigarrengeschäft von Richard Buchacker Neuen Baue 11. o G C CD eo -T «2 _ " LZ5 &2 03 .5 ßj a S v-d o W Ä JVA Q) L > hn Ausschnitt und in ganzen Tosen empfiehlt 9313 CbristtaeWallenfeis 17 Marktplatz 17 ’ ^elevbon 262. Gegründet 1826. Die neuesten öeieprenöen 9025 keseLstzrsts- nnl WßbksWtMags- Zpicle enrpfiehlt in größter Auswahl J. zr. Fuhr. ÜOOOOQOOOOQ Für Weihnachten empfehle Schttlrauzen für Knaben u. Mädchen von den billigsten bis zu 9 Mk. das Stück; Hosenträger, Zigarreu-Etuis, Portemonnaies, Herren« u. Damcu- taschen, Patentsäcke, Noteu- Mappcn, Reife- u. Touristen- tafcheu, alles in großer Auswahl zu billigen Preisen. 9250 Adam Hess, Sattler WarKLstcuße 14. Näh- für Familiengebrauch «.von Alk. 50 an), Schuhmacher-, Sattler*, Schneider-, Koufektiono-, Wasch«, Mangel-, Wringmaschine«. Modell-Dampfmaschine«, L'tscnvayueu re. Haustelcgraphen, koniplelt zum coelbslanlegen von Alk. 4 an. 8632 2 Telcphonapparate, in jede Klmgelleitung selbst einzuschalten, von All. 12 an. Elektrisrerapparate, Betriebs-Modelle, Ersatzteile. ©esi Gietzeu, Schlotzgasie. Größte Spezial-Neparaturwerk- stätte Oberhessens. Zitt-sPrze» Willi lebienoana in großartiger Auswahl. C. Höhr L Co. Urbeiter- Go wasch en mit und ohne Fuß. TeMich DOß SIL 2.5Ö ßn WcM „ „ 2.51) „ Aiiidütkr „ „ 5.00 „ Prima selbstgefertigte sehr kräftig gearbeitet i*uu A. LliLbinger, Seltersweg 19. [8946 Neustadt 12 empfiehlt in großer Auswahl: Wäschbütten Waschkörbe Waschseile TiiMttM Wd Matten zu billigen Preisen.9293 Otto Schaafs Grosse Flasche 60 Pfg, Adler-Drogerie Selters weg 39. 9124 FrockneHn 1 wenig Minuten ohne unenga'z I nehmen Geruch / Blebt OeFen u.Ofenrohren ’S ein echönee, ( glänzendesAusj sehen u-schützl/ dieselben fk var Rosh /A Wer liebt ein zartes, reines Gesicht? rosiges sirgendlichcs ■ Aussehen? weiße, sammetweiche Haut? und schölieri Teint? Der gebrauche Radebeuler MWMM-Lette Marke Steckenpferd ä 50 Pfennig echt bei 9080 Adolf Bieler Viktoria-Drogerie, Marktstraße 5 Kglhssitßtcll bei OD la. la. Weidengasse 10. 8925 9149 zu haben. [9156 Bahnhofstraße 27, 1. Stock. S zugeben. A. Wehn. 14731 Per sofort zu Ludwigstr. 42 II. <5: 'M vernneten: tock, Sieben- s-,.ol-ncho la. neue Mandel« per PfiUid 80 Pfg., la. neue HaselnuKkerne per Pfund 75 Pfg., gar. reiue Koch-Ehokolade per Pfund 75 Pfg., neue Rosine«, Corintheu und Sultaniucn Erinnerung zu bringen. LouiS Louy, bedeuterid unter Preis. 6. Röhr & Co 7325] Ecke Nordaul.—Weserstr.3 2. Stock, 6-Zimmerw., zu verm. Ang. Zwerner’s paarfarbe Hannover ist die beste, präin. mit mehreren gold. Aled., tu Parfüm-, Drogen- und Friseur-Geschälten Ein Pferd zrrm Schlachten verkauft [9311 Heinrich Bernhardt, Klem-Lmden. ZU normt Zimmerwohnung mit Mansarde und Garten. Reitz, Westanlage 27. 4—5-^lilimer- v wohnungen, etwas Garten, zu kaufen gesucht. Vermittler verbeten. Offerten unter Nr. 06121 an die Exved. d. Bl. 9307] Wohnung zu vertu. Goethe- straße 23, pt. Näh. 1 Treppe hoch. 6529) In meinem Hause Alice- sttatze 17 ist die 3. Etage nach Wahl der Ausstattilng an ruhige Mieter per gleich oder später ab- O C»öC>OOOOöOO Backartikel. in bekannter 8816 bester O^ualität Emil Fischbach. per Pfund von 40 Pfg. cm. Ej. ZSteitaliäMsei*, Telephon 346. Neuctibäue 17. DCJCEOOOOOOOC Echt Petersburger Gummischuhe empfiehlt Friedrich Magnus, Ein dreifarbig gezeichneter Foxterrier verkaufen. Gsfl. Anfrag, beförd. die Exp. des „Gieß. Anz." unter Str. 9294. Kürzer wuckilchcl Z zu verkatrfen Weserstraße 9, III. empfiehlt in großer Auswahl zu äußerst billgen Preisen 6g. UM. Orbig ________Schulstratze 16. 9079 Harburger Gummischuhe. perren- per Paar 4.— Atk. 5 Damen- w „ 3.— , « Mädchen- „ „ 2.50 „ Fr. Neumeier, Sonnenstr. 20/22. Mer« Lager i« Kordei u. Bindfaden erlaube ich mir in empfehlende Pimimm aus berühmter Hofpianoforte- fabrik, kreuzsaitig, nut schönem, vollem Ton, präciser Spielart und vorzüglicher Stimmhaltung wird mit Garatltieschein billig abgegeben. Gesl. Anfragen beförd. unter 7708 die Expedition d. Bl. Gutes Pianino aus renom. Fabrik, noch neu, sehr schöner Ton u. moderne Ausstattung, ist mit Garatltieschein billig zu verkaufen. Schriftl. Anfragen unter 8918 an die ^Lxped. b.JöL schöne v-Zimmer-Tvoynnng 10- fort zu vermieten. 6248 Schillerstraße 11, Ecke Nordanlage 8222] Kl. Wohlig, im 2. Stock, sowie Mansardenwohng., zus. od. getrennt, an ruh. Äi eitle sofort zu verm. H. Zimmer, Kreuzplatz 1. 1465] Der Ätebenbau meines Hauses, bestehend aus, 5 Zimmern, per sofort oder später zu ver- mteten. Earl Eichman«, Ederstratze 1, 9lordanlage. 5332) GoeLtzestrajre schöne Wohnllng voll 5 Zimmern nut Ballon und Badezimmer per sofort zu verntieten.______________ 603u) Logis, 3 Zimmer, Küche und Zubehör, I. Etage, zu verm. L. Feioel, Sotlltellstraße 3. mit je 4Ziuunertl, der ^teuzeit ent» sprechend, per sofort zu vermieten. 6131 Bülluer Damm. 6477] Freundl. 3-Zimmer- Wohuung un 4. St., tn.Korridor, Was|erab|pülg. u. all. Zub., p. sof. od. ,päl. zu veriit. Noroanlage 11. ParLerre-Woyuuug, 6 Zitnmer, Badezimmer ti. allem Zubehör, sowie evetul. Atansarde per solort oder später 311 verm. 66981 Näh. Walltorstraße 71. i amt' ä" vermieten. 7767 IsUjylb ^Atäusburg 12. 8623] Ludwigsiratze 37 ist eine Wohnung, 3. Stock, von fünf großen Zimmern u. allem Zttbe- hör, der 9tenzcu entsprechettd ein- gerichtet, ab 1. Januar 1904 zu vermteten. 9tah. Loberstrage 8. 8895] Elegante 4-Zuumer- woymtltg mit allem Zubehör auf 1. März oder später zu vermieten_________Mollle|iratze 3. 8914] Mehrere 2-Zrmrrrer- wohnuugeu zu vermieteü. L. Waguer, Steutllraße 76. 8934] 2—Z-Zimnterw., Matts., zu vermieten Bahtthosstraße 58. Ludwigstratze 2ti 9139 vis-ä-vis Aula 6-Ztmmerwohnmtg, nutil. Stock, per 1. April zu verm. 06125] Schönes u. einfach möbl. Zim. sof. zu vcrnt. 9tettenbatte 2, II 06086] Schön mdbl.Ztm.zu verm. in ruh. Hause b. kl. tmderl. Fam. Zu erfr. Kirchenplatz 9, int Laden. 05973] Schölte, möbl.Ztm. mit od. ohne Pension z. v. Bismarckstr. 17. 7690] Möblierte Zimmer zu vernueten Bergstraße 17, pari. Schön möbliertes Zimmer per sofort zu vermreten [9158 ___________Ludwigstraße 6, I 06065] Schön möbl. Zimmer mit Kabinett für sofort oder per Januar mit oder ohne Petrs, zu verm. Brandplatz 15, 2 Treppen. 06067] Möbl.. u. ein unmöbl. Zimm.zuverm. Wetzsteinstr.40,pt. Acriicr Wen zu vermieten. Schriftl. Ansr. unt. 9317 befördert die Exped. d.^Bl. Wallthorstraße 24, neu gebauter Laden, nebst großem Zimmer dahinter, mit oder ohne Wohnung alsbald zu verm. Stein n. Meyer. [7236 Ui« geräumiger Laden mit 2 Schaufenstern und ev. zwei Nebenräumen in frequenter Lage per Januar od. Anfang Februar gesucht. Offerten unter 9ir. 9328 an die Expedition d. Bl. tfuui junger, tüchtiger, unver- vZ' heirateter Zuschneider, der selbsländ. arbeiten kann, sowie kl. Steifen zu machen hat, p. 1. Febr. 1904qes. Off.,Zeugn.,Geha!tsansp. u. Bild unt. 9329 a. d. Exp. d. Bl. LAciScrgksküe ]^^f»K Carl Lenz, Franksurterstr. 89. Löihtizet Ißsstiiciiielht | zu Weihnachten gegen hoh. Lohn gesucht. Zn erfr. i. d. Exp. d. Bl. Für eine Mühle in der Nähe Gießens wird zu Weihnachten ein tüchtig. WMnecht gesucht. 9309] Näh.^ 6et_Gebr. rtosenbaum. Eine tüchtige Berkäuferin für Tamenkoniektion und Kleiderstoffe per 1. Februar 1904 gesucht. Offerten, Zeugn., Gehallsanspr. u. Bild unt. 9330 an die Exp. d. Bl. 06119] Unabhängige Krau für dauernd zu Gartenarbeit gesucht Wilh elm straß e_ 16. Uilgetes IieusiiNKchcii auf Weihnachten gesucht. [9224 H0rma«n, Ätäitsburg 6. MAMA älr-/ VW Bejchäf- tigung, auch cuts- hilfs- oder stundenweise. Offerten erb. unter 05911 an die Exp. d. Bl. »ranfmanu. georrotivi wünscht, gestützt auf prima Referenzen, sich z. veränd. Es wird wenig, auf hoh. Salair, als auf angenehme Stellung gesehen. Eintritt kann am 1. April 04 erfolgen. Off. u. 06120 an die Exp. d. Bl. Ig. strebs. Mau« sucht Volontarstelle. Kolonialw.- oder ähnl. Branche. Off. unt. W. W. 100 hanptpostl.Frankfurt a.At. >06122 tialte mich zur Anfertigung fein Weiiktl I'L wie: Abschriftcu, Zir- o'chast Schreibe« bou Adresse«, 5 p|ne schlage«, Bervtelfattigi. re. bestens empfohlen. Diskrete u. prompte Erledu.ung zugesichert. v3162 Ü, £■ _______ Ludwigstr. H T ' Blchliefer^ ZllRfjslüöfferei isieße« Jac. Persyn, Schauzenstr. 4. MllhIikstlMkll gejucht sowohl von Höfen wie ganzen Ortschaften. Iah' trag. Bezahlung nach 1 ”rye oder nach Liter. Rüchi ' Ju Aiagermilch nach Wunsch. ^.219 $gö Strickeil unH Ailitlisell von Strümpfen wird gut n. billig besorgt. Frau Zohau^v Fritsch, 8787]*_______Stephanstr ' 47, II. Zum bevorsteheur en Jahreswechsel halte ich rm . zum Llhreiöes uon Äkejje» in Hand- und Maschiueuschrift bestens empfohlen. 9157 E. Sesig _______Ludwigstraße 6, I.___ c>ür ein 7* Jahre altes Kind O* rvird gute Pfle( stelle, gesucht. Offerten unter Hut. 06127 an die Expedition d. Bl.: Geld erhalten Sie a. Schuldschein, Wechsel, Hypoth., Möbel, Policen, Kaut. sir. reell «. diskr. nachgew. durch [8922 Eisenstaedt & Co., München 137. Gtitrni wünscht sof. Häusl, erzog. S'lU-lll Dame,80000Mk.Perm. Offert, von Herren m - 'mit gut. Ehar., wenn auch ohne n., an „Glncksteru", Berlin 8.42. [9203 ®r°Ve Heirats-Aus- )UJU. wähl von vermögend. Damen mit liebev. Ehar. erh. Sie bet Einsend. Ihrer Adr. E. Fiudo, Berlin SO. 26. (Rückporto.) [9200 c>m Bazar ein seidenes, rotes Xj Kopftuch abhanden getom Um gefällige Abgabe gebet: <. '1 9256 Ebelstratze 23, pgitcrre. VttWWMtttis Äkiökiil. Mittwoch den 10. Dezeinber, abends 9 Uhr, Zusammeukuuft bei F. Appel, zur Stadt München, Schloßgaffe. Junge Leute werden zum Beitreten emgeladen. [06123 Der Borstand. Gi TGsMsÄy 17./12.19S3, abends 9 Uk)r> Jereins-Abend ' im Caf^ Ebel. 9306 Schühenverem Heute abeud " vdie^ Hotel Schütz (Reitzes iett Kaiser- | Panorama Kirchenplatz 15. Diese Woche bi5 19. Dezbr. inkl.: Japan. Dom 20.—26. Dezember: Lebes Wßl oii te heiligt LM.