SHnlstratze 7. Adreffe für Depeschenr Auzetger Gießen. FernsprechanschlußNr.bL. Nr. 316 Erscheint täglich außer Sonntags. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Hessischen Landwirt die Siebener Kamillen. Mottet viermal in der Woche beigelegt. Rotationsdruck $u Verlag der VtÜH loschen Untver^Bnch- u. Äeiu- MnickereiiPietlch Erbe«) Erstes Matt. 158. Jahrgang Dienstag 15. September 1903 @ JK W* M monaÄch?5P^oiE' MEUM ▼ jährlich Mk. L20; durch KietzenerAnzelger General-Anzeiger den poltt und aagern, Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gießen MW v unter Beseitigung der längst veralteten Scheidung zwischen städtischen und ländlichen neu zu gestalten; die m oer Ersten Kammer bestehende berufsständische Vertretung ist in der Weise zu ändern, daß sie sich der gegenwärtigen wirtschaftlichen Bedeutung der verschiedenen Gruppen besser anpaßt. Zur Sicherung des Staates gegen die Gefahr einer Herrschaft der Massen wird das Wahlrecht zur Zweiten Kammer abzustusen sein. Diese A b st u f u n g wird nach Maßgabe der Leistungen der Wahlberechtigten für den Staat — sei es der Einkommensteuer allein, sei es in Verbindung mit anderen für das Staatswesen bedeutsamen Momenten — zu erfolgen haben. Ob dies unter Beibehaltung der bestehenden Klassen-Einteilung — so jedoch, daß jede Klasse für sich einen Wgeordneten wählt und die Zahl der Wahlkreise dementsprechend vermindert wttd —, oder durch Einräumung mehrerer Stimmen an einzelne Wähier, vielleicht auch durch Vereinigung beider Systeme zu erreidjen sei, wird sich erst auf Grund to eit er er amtlicher Unterlagen beurteilen lassen. Für selbstverständlich halten wtt, daß beim Jirttafttreten der Reform die Zwecke Kammer vollständig erneuert werden muß." — Ob die konservative Landtagsmehrheit für diese Vorschläge zu gewinnen fein wird, erscheint ziemlich zweifelhaft. Gesetze gegen Entartung. Die Vereinigten Staaten mit ihren vielen in großer Selbständigkeit verwalteten Gliedern sind so recht ein Laboratorium moderner Gesetzgebung. Alle erdenklichen Versuche zur Eindämmung staatlicher und gesellschaftlicher Mißstände werden dort gemacht. Neuerdings trägt man sich in Amerika sehr mit dem Gedanken, die Zeugung unfähiger Menschenkinder auf gesetzgeberischem Wege nach Möglichkeit zu verhindern. Daß in dieser Hinsicht ein Mißstand vorhanden ist, wird niemand leugnen, denn es wäre für die Menschheit zweifellos beffer, wenn Verbrecher oder hoffnungslos Kranke, deren Leiden sich mit ziemlicher Sicherheck vererbt, von der Fortpflanzung abgehalten werden könnten. Andererseits wird es den meisten Leuten unwahrscheinlich vorkommen, daß ein solches Ziel durch den Erlaß von Gesetzen erreicht werden könnte, und vor allem liegt der Verdacht nahe, daß derartige Gesetze neben Gutem auch Böses stiften könnten. Die hervorragendste ärztliche Zeckschrrft Amerikas, das „Journal der Amerckanischen Medrzinischeu Vereinigung" äußett sich über die Frage dahin, daß e§ viel natürlicher und vernünftiger ist, die Fortpflanzung der Kräftigsten und Besten zu unterstützen, als einen Zwang zur Unterdrückung des mächtigsten und am wenigsten kontrollierbaren Triebes, der die Menschheit bewegt, ausüben zu wollen. Dieser Standpunkt ist unzweifelhaft der ttchtige, denn kein Staat darf hoffen, die physische, gesellschaftliche und witt- schaftliche Verelendung eines Testes seiner Bürger durch irgendwelche Verbote und Vorschriften los zu werden. Im allgemeinen wird ein Staat vielleicht beffer fahren, wenn er die Heirat ermutigt, als wenn er sie beschräntt, vorausgesetzt allerdings, daß er genug für die Erziehung aufwndeet und sorgt. Uebrigens ist es nicht gerade nötig, sich durch die heutigen Zustände zu einem hoffnungslosen Pessimismus treiben zu lassen, denn man kann der Nattw das Verttauen Feuilleton. — Pelletan und der „Schweizeradmiral". Der französische Marineminister Camille Pelletan befindet sich nut seiner jungen Frau aus der Hochzeitsreise und ist jüngst in Lugano eingetroffen. Ein boshafter Mitarbeiter des ^Flgaro laßt ihn dott mit dem berühmten „Schweizeradmiral" zusammen- treffen, und zwischen den beiden Marinegewaltigen entspmnt sich folgendes Gespräch: Velletan: „Admiral, ich habe die Ehre, Sie m begrüßen.... Ich bin nach der Schweiz gereist, um mich über Marineangelegem heiten zu instruieren, und Sie dürsten nicht überrascht sein, daß ich in Anbetracht Ihres Weltrufes . . . ." . , „ , Der Schweizeradmiral wohlwollend : „Zu liebenswurdrg, Herr Minister, zu liebenswürdig. Aber ich hatte doch irgendwo gehört, daß Sie die Admiräle nicht sehr liebten. ..." M Pelletan: „Das gilt nur sür Frankreich. Im Auslande aber ist das ganz anders. ..." Der Schweizeradmiral: „Ah! sehr gut. Und^worm könnte ich Ihnen wohl nützlich jein, wenn ich tragen darf?" Pelletan: „Hören Sie mich an: Ich möchte eine jener Reformen durchsührery von beneti in Frankreich alle Welt sprechen müßte, und die allen Blättern, die mich angreisen, den Atund Der Schweizeradmiral: „Gibt es denn viele solcher Blätter?" Pelletan: „Fast alle sind's. . . Ich glaube aber, schon einige Verbesserungen emgesührt zu haben . . . ." Der Schweizeradmiral: „Zum Beispiel Y* Pelletan: „Ich habe in den Hafenplätzen alle religiösen Ceremonien verboten." Der Schweizeradmttal: „Das ist was Rechtes!" Pelletan: ,^Zch habe den obersten Marinerat abgeschafst. .." Der Schweizeradmiral: „Und weiter?" Pelletan: „Ich habe die Hälfte des wirklichen Bestandes ab- Der Schweizeradmiral: „Nun und dann?" Pelletan: „Aber ich glaube doch Der Schweizeradmiral, achselzuckend: „Aber das ist ja gar nichts Herr Atinister!...., Wozu den sechsunddreißig „Abschaffungen", wenn mit einer einzigen. . ." Pelletan, lebhaft: „ Und was wäre das sür eine?" Der Schweizeradmckal: „Die Schiffe, Kreuzbombenelement! Die Schisse müssen a b g e s ch a s s t werden!" Pelletan, hingerissen: ,^)h!.. ..." Ter Schweizeradmiral: „Ja, ja . . . Kerne Flotte meh r, k e i n e At a r i n e mehr, kein At e e r m e h r. Ganz wie bei uns! Sie sollen sehen, wie man dann von Ihnen sprechen wird!...." . , ... Pelletan: „Glauben eie wirklich? Der Schweizeradmiral: „Himmeldonnerwetter noch einmal! Warum bin ich denn so berühmt? Weil ich keine Schiffe habe, das ist die ganze „Chose!" Pelletan: „Das ist allerdings richtig!" Der Schweizeradmiral: „Es ist die wahre, die einzige Resorm, sage ich Ihnen! Alles andere ist nur halbe Arbeit." Pelletan, begeistert: „Welch ein Mann I Ich glaube, er ist noch größer, als Tissier! (Pelletans Sekretär. D. R.) (Er reibt sich die Hände.) Besten Dank, Admiral, besten Dank. . . . Heute abend kehre ich nach Frankreich zurück, und gehängt will ich werden, wenn in drei Monaten dort noch ein einziges Schiff übrig bleibt! . . ." — Eine Vorschrift für den deutschen Stil findet sich als Merksprüchlein in der ^Literarischen Warte". Sie lautet' Ob du der kleine Notschstd bist, Ob nur ein einzig kleiner Kohn, Beherzige zu jeder Frist: Nach „und" mach' keine Inversion.*) Ob du am Rheine wohnst, ob an der Elbe, Verbiete dem länglichen Fürwort dein Haus, Und hast du „dasselbe, dieselbe, derselbe* Geschrieben, so streich es sofort wieder aus! *) Unzulässige Stellung des Verbums vor dem Subjekt; Beispiel : sein Werk ift gelungen und steht er im Begriffe (statt: unb er ckeht im Begriffe). V m Mühll **© Treten wir von 9'üorden her durch den Zenllal-Eingang in die Maschinenhalle, so sieht der' Besucher vor sich, ein klein wenig nod) links, eine ,/Reoiprocating"-Dampsrnaschine schenken, daß sie mit Rücksicht auf die Tmrglichkeit der menschlichen Fortpflanzung selbst ein Gleichgewicht herstellt. -schlossen. ________________________________________ Jas Offeuyalteu der Schaufenster. Man darf jetzt die Erwartung hegen, daß die Frage der Osfenhaltung der Schaufenster an Sonn- uno Feiertagen auch außerhalb der Geschäftszeit in Kürze eine befriedigende Losung finden wird. Tie Bewegung dazu ging bekanntlich von der Gießener Handelskammer aus, die schon im Dezember v. I. einen dahingehenden Antrag an das! Großh. Ministerium des Innern richtete. Im selben Monat noch beschäftigte sich auch, unsere Stadtverordnetenversammlung mit der Angelegenheit und in Ausführung eines Verschlusses derselben richtete Oberbürgermeister Mecum am 5. Januar d. I. eine eingehend motivierte Vorstellung an die zweite Ständekammer, daß diese auf baldmöglichste Aufhebung des Art. 227, Absatz 1 des Polizeistrafgesetzbuchs bei der Staatsregierung hinwirken möge. Derselbe bestimmt in der Hauptsache, daß an Sonn- und Feiertagen außerhalb der dem E^werbebetrieb freigegebenen Stunden das Ausstellen und Aushängen von Dürren verboten ist. Es wird erinnerlich, sein, daß sich auch, die Mainzer, die Darmstädter und anvere Stadtverwaltungen dieser Vorstellung angeschlossen haben. Die Großh. Regierung ist inzwischen der Angelegenheit naher getreten und gedenkt, wie wir hören, der Ständekammer eine diesbezügliche Vorlage zu unterbreiten. Zur näheren Informierung in der Sache war auch an Die Darmstädter Handelskammer das Ersuchen gerichtet worden, sich darüber zu äußern und diese hat, wie | man uns von dort schreibt, in einer am Montagabend statt- gehabteu Sitzung einstimmig den Beschluß gefaßt, bei der Regierung dieOsfenhaltungderSchaufenster im Sinne der Gießener Anregung zu befürworten. Es herrschte in der Kammer volle lleberein- stimmung darüber, daß durch die Osfenhaltung der Schaufenster nicht nur das Stadtbild ein belebteres,freundlicheres . Aussehen erhallen würde, sondern daß auch vielfache praktische Vorteile und Anregungen für den Geschäftsmann, wie für das Publikum daraus erwachsen würden. Wenn erfrorc hüttenwir bruch jin schwemmt Vermischtes. * Das goldene Mainz. Vor fünfzig Jahren war Mainz eine der „vielseitigsten Städte" des deutschen Vaterlandes. Die Stadt selbst^ war darmstüdtisch, die Festung gehörte dem deutschen Bund, die Garnison bestand aus Preußen und Oesterreichern, die Post war Thurn und Taxisch, das Telegrapyenamt war bal)erisch, die Eisenbahn hessisch, das Gaswerr badisch, das Gesetz sranzösstch, die Dampsschissahrt ^kölnisch und Düjjeldorfisch. Davon ist, nur sich bei den Erörterungen derselben Sache auf dem süd-! und westdeutschen D etaillisten-Verbaudstag der Vertreter des Offenbacher Vereins gegen die Ofsenhaltung aussprach, so könne das nur an den eigenartigen dortigen Geschäftsverhältnissen liegen. Das Ostenbacher Publikum sei gewohnt, seine Einkäufe in Frankfurt zu machen und daher seren aucy wenig Schaufensterauslagen dort vorhanden. Ganz anders aber seien die Verhälln'sse in Darm- stadt und da auch in Frankfurt, Mannheim, Karlsruhe re. Zum Iall Ries mahlt der „Old. Gem-Anz.": Während der Inhaftierung des ,Msidenzb."-Redakteurs erhielt derselbe von seinem anonymen Mitarbeller einen Brief, in denk dieser Biermann den Rat gab, sich im ,Mesidenzb." an das Mllgefühl seiner Leser und Freunde zu wenden, daß sie eine Sammlung veranstalteten, um Biermanns Famllie während seiner Haft vor Not zu schützen. Ein Aufruf für diesen Zweck lag dem Bries bei, ebenso sandte der Briefs chreiber als erster 50 Mk. ein. Dieses Ansinnen seines Mitarbeiters empfand Bier- manu als einen Angriff auf seine Ehre, der ihn angeblich so empörte, daß er vor dem Staatsanwalt erklärte, er sei bereit, demselben sämtliche Berichte und Zuschrif»- ten der anonymen Persönlichkeit zur Verfügung zu stellen, wenn ihm Entlassung aus der Haft gewährst würde. Als diese ihm bewilligt wurde, lieferte er der Staatsanwaltschaft alles Material aus, das er von der so eifrig gesuchten Persönlichkeit besaß. Zunächst vermochte die StaatSanwalt- schaft nun festzustellen, daß die Briese, anfänglich aus Jever, dann aus Barmen herrührten. Es wurde Weller konstatiert, | daß in Jever nur Oberlehrer Dr. Ries den „Residenzboteu" gehalten hat, ebenso wie er auch in Barmen der alleinige Abonnent war. Daraus vorgeirommene HandschrifttVer- gleichungen Meßen zunächst auf Schwierrigkeiteu, denn Oberlehrer Dr. Ries hatte sell 10 Fahren seine sämtlichen Schriftsätze in lateinischer Schrift abgefaßt, während i>ie Zuschriften au den ,Mesidenzboten" in deutschem Schriftduktus geschrieben waren. Indessen vermochte durch umfangreiche Vergleichungen früherer Schriftsätze, besonders auch der Klassenbücher usw., ein Schreibsachverständiger schließlich doch Dr. Ries als den Schreiber der inkrinllerten ^chrijst- sätze mit Bestimmthell zu bezeichnen. Als werteres belastendes Moment für Dr. Ries kam hinzu, daß der „Resi- denzbote" u. a. von seinem Gewährsmann einen Brief erhielt, in welchem dieser mllteilte, er könne während der nächsten sechs Wochen nicht schreiben, da er in dieser Zell umherreise. Diese Zell dellte sich mll den Ferien in Barmen. Daraufhin wurde nun id.ie Verhaftung von Dr. Ries be- Aus Stadt und Land. Gießen, 1b. Sept. 1903. Nachrichten über bemerkenswerte Vorkommnisse in Stadt und Land werden stets gern eutgegengeuommeu und angemessen honoriert! - Konzert-Verein. Die laut Inseratenteil für Donnerstag, den 17. September, angesetzte Generalversammlung hat diesmal eine hochwichtige Tagesordnung. Namentlich Punkt 3 derselben, die geplante Verschmelzung' des Akademisch en Gesang-Vereins mit dem Konzert- Verein hat so große Bedeutung, daß eine zahlreiche Be- teiügung der Mitglieder dringend geboten ist. Darmstadt, 14. Sept. Zu dem bereits gemeldeten Examensskandal in der Laudesbaugewerkschule erfährt die „Neckar-Ztg." von zuverlässiger Seite noch einige interessante Einzelheiten. Die beiden Prüfungskandidaten — 23 und 25 Jahre all — sind bei Nacht in die Baugewerkschule eingebrochen, haben dort die verschlossenen Kästen geöffnet und daraus sowohl ihre eigenen schlechten Arbeiten als die der besten Studierenden wegge- dah bä den Per steht teil Ebenso brocheu. bcchnver Tirol, Brücken worden. Vieh ij. im&nu der Sche Ufalbuni von 5000 Pferdekräften. Diese Riasch ine hat mit Fundament eine Gesamrhöhe von 54 Fuß; 20 Fuß davon liegen unter • _ ™ , , < o 7 • • , r ' —v- — Idem Niveau der Bodenfläche, die üdeigen 34 darüber. Das ein Verbot des 20 st en hallens Nicht benetze, )o sei es im Fundament umfaßt einen Flächenraum von annähernd 35 neue Möglichtellen für Betätigung ihres Wissens und Könnens eröffnen. schwemmt 3m Gasten litffl ift z M Brücke imb zahlte iort- Hej tiba Ber. btt Telegrc ttti hierin ^hingen EigentA, eine ® schäften Müder Mttund . ' h», N »etb! 7’Älut Sn 6t0 Mben i'jftati Nstid Sieben Wu, N II« > elji 0| Interesse des Geschäftsinhabers dringend wünschenswert, dasselbe auch für Darmstadt und die hessischen Kammern überhaupt zu beseitigen. ___ Es wurde sestgestelll, daß sich auch dre Womffer Handelskammer und der Darmstädter Handelsv-erein, der muf- männische Verein und der Detailliftenvevein für das ^.fsen- halten ausgesprochen hüllen, letzterer allerdings unter dem Vorbehalt, daß keine Beleuchtung der Schaufenster stattfinde und die Geschästsangestelllen in ihrer Sonntagsruhe nicht beschränkt würden. Der letztere Wunsch, wurde auch in der Handelskammer zum Ausdruck gebracht, dagegen mll Recht betont, daß gerade an den langen Winterabenden die Beleuchtung der Schaufenster die Hauptsache sei. Es werde Sache des Geschäftsinhabers sellr, für die Verrichtungen zum Zweck der Offenhallung ohne Beschränkung der Sonntagsruhe der Angestellten Sorge zu tragen. Im übrigen werde es ja auch in Zukunft jedem freistehen, seine Geschäftsauslageu am Sonntag ganz nach Belieben zu schließen. . . . . . Es darf wohl als sicher angenommen werden, daß diese Anschauung in den weitesten Kreisen geteilt werden und in vresem Sinne auch im Landtag die Angelegenheit entschieden werden wird. Keer und Ilotre. — Zahlreiche Rangerhöhungen, welche der Kaiser am 11. d. M. verliehen hat, bellefsen inaktive Offiziere, die aber in ihrer sonstigen Stellung einen weitbekannten Namen h«ben. Graf von Zedlrtz-Trützschler, Hauptmann in der Reserve des 1. Garderegiments zu Fuß (in seinem Zivilverhältnis Oberpräs ident von Schlesien) erhiell den Charaller als Major, ebenfalls diesen Charakter bekam der Erbprinz von Hohenlohe-Langenburg, Regrerungsverweser in den Herzogtümern Sachjen-Coburg-Gotha. Der Wachtmeister Bischhaus in Salzwedel, früher im 16. lllanenregllnent, wurde durch die Verleihung des Charallers als Leutnant ausgezeichnet. Kirche und Schule. Die evangelische Bewegung in Oeflerreich bat längst das Stadimu des ^-os L'-it Rom" uberschrMen stnd ist zn einer llefaehenden religiösen Bewegung geworden, die ihre Kraft viel mehr in der Belebung der schon bestehenden evangelischen Gemeinden, in der Erweckung des Gemeinschaftssinnes und der Einrichtung neuer Pfarrge- meinden als in der Zahl der Ueberllllte aus der ratho- Lscheu Kllche erweist, ^llchtsdestoweniger ist auch dre Zahl der llebertrllte noch beständig im Wachsen begriffen. Nach den neuesten Veröffentlichungen des Evangelischen Ober- Lrchenrats in Wien traten im ersten Halbjahr 1903 rns- aesanll 2334 Personen in die evangelische Kllche ein, d. h. 449 mehr als ftn zweiten 5)albjahr 1902. Insgesamt sind sell dem Jahre 1898 26 638 Personen er getreten. Dazu kommen über 10 000 Personen, die sich der allkatholischen Kllche und nicht wenige, die sich kleineren evangelischen Gemeinden angeschlossen haben. Tie Beiträge aus Gießen für diese Bewegung betrugen, lln vorigen, Fahre 737 Mk. Pjerdelläste entwickeln kann. Tie belgische Gasmaschine ist ebenfalls eine wunderbare Leistung 'Niemand hat je zuvor einen Gasmotor gesehen, der auch nur annähernd 3000 Pjerdelläste erzeuget hätte. Dieselben Konsllukteure stelllen im Jahre 1900 in Paris einen Gasmotor von 600 Pferdellästen aus, der mehr Interesse erregte als irgend ein anderer einzelner Aus- stellunLsgegenaand. llud hier haben mir eine Ataschine, die Ä * $0^ »«Sei/ G aH*W Al r-rlm w » Mal SA r* * Kr- bM jener aus. niWbrü jirmeu vch • Het Brcuum 1 Musch w lertrünmu der Tod fc SM • m '"“"(Men wir durch den mittleren Teil der Maschinenhalle wesllich/ so erblicken wir der Reihe nach dre folgend«, Ma- schinen: Eine Gasmaschine von Tegel bei Berlin, Deutschland, von 1750 Pferdellästen; eine Dampfmaschine hoher Geschwindigkeit mit 600 Pferdellästen aus Harmsburg Pa.; eine Dampfmaschine mittlerer Geschwindigkell mll 750 Pferdellästen aus Cineinnatt, O.; eine ^ampfma^chrne nwd- drioer Geschwindigkeit mit 1000 Pferdellästen au» Borling- tortz Ja; ein Tangentialwasserrad aus ^an Franzisll, das durch Wasser in Betrieb geseüt wird, welches dem Mundsmck einer Röhre nach der Rate von 1200 Gallonen in dcr Minute unter einem Drua von 3(P Pfund aus oen Qn.adrcll- zoll (geliefert von einer Tampfpumpe aus JeanSviiie, pa) entströmt. Diese große Wassermasse unter ungeheurem Drucke trifft die Schaufeln des Rades und u6 er tragt seine Energie so ruhig und sanft, als ob sie aus einem gewöhnlichen Bassin käme. . Tas Wasserrad aber macht 900 Umdrehungen in der Minute! Seine Geschwindigkell wird reguliert durch einen Governor^ aus Boston und der Wasserzustrom gemessen durch einen Nieter aus Providenee, R. I. Zunächst, immer nach Westen schreitend, kommt ein Gasmotor mit 3000 Pferdellästen aus Seraiug Belgien; dann eine Tampf- tuxbine mll 8000 Pferdellästen aus Newyork; dann eine Dampfturbine mit 5000 Pferdellästen aus Pittsburg, Pa; dann vier ,,Reciproeating"-Dampsmaschinen von je 3000 j Pferdellästen, und nahe dem westtichen Eiche des Ganges schließt die bemerkenswerte Reibe von Maschinen mit drei Erregeranlagen von je 80 Pserdellästen. Noch nie ist eine solche Reche von Krafterzeugern gesehen worden, und doch ist dies nur eine von dreien, welche in der westtichen 5-älste der Maschinenhalle untergebracht werden sollen. Die Reihe nach Norden besteht aus Dampfmaschinen, zumeist europäischen Ursprungs, aus den großen Fabriken Deuffchlands, Englands, Frankreichs und Schwedens. Tie südliche Reihe wird sich zumeist aus Gas- und Oelmotoren zusammenjeßen, Produkte der großen Maschinenwerkstatten der ganzen West. Alle Typen, alle Geschwindigkeiten, alle Größen werden hier gezeigt werden, vom kleinen Gasmotor an, der eine halbe Pseroekrast für den Hausgebrauch liefert, bis zu den großen Dampfturbinen, deren 8000 Pferdekrüste zur Erzeugung von elektrischem Licht und zum Betriebe der Straßenbahnen dienen. Seit Generationen war die rotierende Dampfmaschine (was die Dampfturbine in Wirklichkell ist) das Ideal; aber ein Fehlschlag folgte dem andern, sodaß man diejenigen, welche sich mit ihrer Konstruktion beschäftigten, beinahe auf eine Stufe stellte mit denen, die nach deut „Perpetuum Moblle" suchten, und sie fast reis für das Irrenhaus erachtete. Schließlich jedoa> verwandette sich auch hier der Fehlschlag in Erfolg, und in der Maschinenhalle unserer Ausstellung wird eine rotierende Dampsmaschine mll einem elektrischen Generator gezeigt werden, die 8000 Pferdekräfte entwickelt und übertragt und garantiertermaßen 12000 bei 45 Fuß. Es kostete allein 6000 Doll. Das Gewicht der' Maschine und ihres elekttischen Generators bettagt icker 500 Tonnen, und ihr Wert ist annähernd 150 00) Doll. Der Generator ist mit der Aiaschine direkt verbunden und an ihrer Hauptwclle, die 85 llmdrehungen m der Minute macht, nommen, sie sind damll wieder ausgesttegen, nach Haus geeilt und haben dort ihre Arbellen vernichtet, die guten abgeschrieben und diese, sowie die Kopien als ihre Arbeiten sogleich wieder nächtlich,er Welle in die Baugewerkschule gebracht, auf dem gleichen Wege des Einbruchs. Bei aller Kühnhell und Frechhell ihres lltllernehmens — die Arbeiten bestehen aus graphischen Zeichnungen auf großen Blättern und muhten aus der mll dem Museum und dem Gericht zusammengebauten Schule heraus- und dort wieder hereingebracht werden — handellen die Herren doch arg] blöd, sofern sie gerade die allerbesten Arbellen zum Ab-^ schreiben sich heraussuchten, solche also, die chnen niemand zullaute, und diese dazu noch wortwörtlich kopierten Dieser llmstand gab auch die Veranlassung zur Entdeckung des Schwindels, den sie nach anfänglichem Leugnen auch zugestanden. Die Folge für sie ist zunächst ein gerichtliches Verfahren, sodann — wie auch Die Verurteilung aus fallen mag | — heute schon und für immer der bleibende Ausschluß von jeder deutschen Baugewerkjchule und die Unmöglichkell einer nochmaligen Prüfung. Einstweilen ist auch die Aushändigung der Zeugnisse an alle Examinanden sistiert. , ,----- — ,c Kassel, 14. Sept. Eisenbahnmini ft er Budde, das Fünffache leistet! Ihr Bodenraum ist etwa 80 bei 45 der in der letzten Zeit von Wllhelmshöhe, seinem gegen- Fuß. Ihr Schwungrad wiegt 34 Tonnen, hat einen Durch- märtigen Aufenthaltsorte aus, auf den verschiedensten Sta- mesjer von 28 Fuß, und die Geschwindigkeit eines Punktes tionen die Bahnhofsgebäude, die Werkstätten und die Ver- der Peripherie ist bemühe l3/i Mellen in der Minute. P«urch kehrsanlagen der Bahnhöfe besichtigte, pflegte bei dieser ihre Zylinder tarnt ein Pferd mittlerer Größe spazieren, Gelegenhell des öfteren die vierte Wagen kl ässe zu und ihre Kolben legen bet jedem Stoße einen Weg von benutzen. Dieser Tage wurde der Minister hier erwartet, zehn Fuß zurück; aus jeden Kolben entfallen 100 Stoße in Aus diesem Anlasse hatten sich die Mitglieder der Eisen- der Minute. Das Ver,andtgewicht dieser Maschine beträgt bahn-Direktion zum Empfange des Ministers in corpore annähernd 300 Tonnen; etwa 30 Tonnen Kohlen im Tage auf dem Bahnhose eingesunden. Als nun der Zug auf sind erforderlich um das für chxen Bellieb nötige Gas der Station eingelaufen war, glaubten natürlich die 5^erren zu erzeugen. der Tirektion, ihren höchsten Vorgesetzten aus einem Abteil Am Ende der nördlichen Maschmenreche und in der erster Klasse steigen zu sehen. Ta gab cs denn sehr erstaunte Nordwestecke der Maschinenhalle wiro eine große französische Gesichter, als Seine Exzellenz nach allen Seiten hin freund- „R.eeiprocattng"-Dampfmaschine von 1500 Pferdeträften lich grüßend, einem Wagen vierter Klasse entflieg und ihren Platz finden; die Hauptwelle derselben macht 330 sich den ihn erwartenden Herren näherte. I Umdrehungen in der Minute, eine ungeheure Geschwindig- Kleine Mitteilungen aus Hessen und den kett für eine so schwere und gewallige Plaschine. Für Jn- Nachbarstaaten. Daß die Dummen nicht alle werden, genieure wird es interefjant [ein zu hören, daß diese Ma- davon zeugt die Tatsache, daß bei einem kürzlich in Erain-11 chine direll verbunden ist mll einem aus Paris kommenden feld festaenommenen Geheimmittelichwindler außer 85 Glas- elektrischen Generator, crnem Generator au- Lelsorch J-rank- je ID Tengenomriiuiui ° reich und mit einer Landem-Eompound-Dampsniaichuie aus chen mit Arznei und 38 Schachteln mll Pillen und Pulver ^üchausen, Deutschland, von 1000 Pserdellästen und 94 800 Mk. in bar vorgesunden wurden. — Gegen einen Lehrer ^^hungen in Der Minute. in Walderlenbach i. Od. wurde, Blällermeldungen zu- Hundert Fuß westlich von der Maschinenhalle finden folge, durch die Staatsanwalffchast Darmstadt Untersuchung dos Gebäuoe jur Dumps, Gas uni> Brennmaterial, wegen Sittlichkeitsverbrechens eingeleitet, begangen an einem welches einen Flächenraum von 100 000 Quavratsuß bedeckt ! Mädchen seiner Schule, unter 13 Jahren. Aus Grund dieser! und an und für ftch das Muster eines modernen, seuer- U**; °°- M°dch-°- des Verbrechens sputtos verschwunden und hat die Familie L bunker und von den Bunkern in die Oesen und Gas- mit unversorgten 6 Kindern zurückgelasien. — Me der Reichs- Zeigen befördert werden. Der tägliche Kohlenverbrauch Anzeiger meldet, ist dem österreichisch-ungarischen General- uilld^über 400 Tonnen betragen, und die Gesamtlänge Konsul Maximilian Benedikt Goldschmidt zu Frank-! automatischen Eouveyors wird etwa % Meilen sein, furt a. M. unter dem 9iamen von Goldschmidt-Roth- 5)ier finden wir auch Die Kessel zur Lieferung von Dampf schild der Adel verliehen worden. Goldschmidt ist der! und die Gaserzeuger für den Betrieb der Motoren m der Schwiegersohn des verstorbenen Barons Wilhelm von Maschinenhalle. Die Brikettsabritallory^Geblase aller Art, Wasserreincger und alle mvgllcheu Dinge, die mit Dem Jtoigjcguo. Dampfbetrieb irgendwie in Verbllidung steyen, werden hier - • ------- . lhre Unterkunft ftnden. . Die Wunder der Maschinenyalle auf der Welt- In ihrer Gejamthell wird die Krastanlage der Aus. auöiitffuna in Lt ^LouiS 1904 stellung das Modernste darstellen, was in Europa oder ausfuuung in mutt: Amerika zu finden ist, und die Auftnertiamkeit des Publi- schildert folgender interessanter Artikel der „Misftssippi- \iv^ sofort durch ihre kolossale Größe fesseln. Für Acaschi- BlättettK Wir wollen einige wenige der Maschinen er* ni|ten uni) Ingenieure aber wird ,ie eine unerschöpfliche wälstien, welche in der großen Kraftanlage, die über.40 000 ^.^lle des Studiums bieten und ihnen neue Gebiete und Pferdelläfte liefern wird, zu finden sein werden. Die Ma-' — ....... r • ■ ------ c Ä" schinen, Kondensatoren, Pumven, die Bewegungsmaschinen und was dazu gehört, alles Dies wird auf dem Hauptflur der Majchineriehalle ausgestellt sein und die ganze westliche Hälfte des Gebäudes einneymen, einen Flächenraum von über 200000 Quadrattüß, das ist ungefähr die Größe eines gewöhnlich>en Stadtvlocks. Den 29. August. Johannesgerueinde. Getraute. Staatskommiasar. Verlag des Gießener Anzeigers BrühlMe UniverfiLAs-Druckerei Auszug MS Leo tzirchkMicheru du Stadt Gjrßell. Evangelische Gemeinde. Unioersitüts Uachrilytrn. — Dem Redakteur des Bund, Dr. M. Bühler, wurde die venia docendi für Zeitungswesen und journalist- i f d) e Hebungen an der philosophischen Fakultät der Berner Universität erteilt. Anerkannt und unübertroffen ist die Wirkung ; af die Haut der wissenschaftlich und technisch vollkommensten SchÖnheits-, Toilette- und mildesten Kinderseife 1^6*9*ihoiin - Seife Beweis: Glänzende Begutachtung von cirka 1000 Professoren und Aerzten. - Glycerin ist dan hervorragendste und wirkungsvollste Präparat für Haut und Teint. Bequeme Anwendung, fettet nicht, herrlicher Wohlgeruch, der Liebling aller Damen. WSyrrheBin ü8Mee* Pracht-Sammel-Album Europa, dazu 400 verschiedene hochinteressante und belehrende Ansichten. Drucksachen aller Art liefert in jeder gewünschten Ausstattung, stilrein und preiswert die I Brühl’sche Universitäts - Druckerei, Schulstr. ) Man lese den Gießener Anzeiger Arbeiterbewegung. Mailand 14. Sept. Das Personal der Nordbahn-Gesell- schast ist in den Ausstand getreten D^ Dienst mußte teilweise eingestellt werden. Bisher wurde die Ruhe nicht gestört. — Um ihren Mann los zu werden. Antonia Hölbl, eine 38 jährige Frau in M a r b u r g m Oesterreich, lebte lange schon mit ihrem Mann in Unsrieden. Am 14. Ium ds. Js. kam Alexander Qölbl berauscht nach Hause. Die Frau forderte ihn auf, mit ihr zu ^gehen, um Beschäftigung für ihn zu suchen. Auf deni Wege durch den Wald zog Antonie Hölbl zwei Pulver hervor, nahm eines ein und bot das zweite ihrem Gatten an; das fei em gutes Magenpulver. Der Marrn ließ sich das Pulver von, - ihr in den Mund schieben. Die Frau ging dann weg; er solle W nur warten, sie komme gleich wieder. Der Mann wurde von heftigenKrämpfen befallen und erst nach sieben Stunden d k o n n l e e r s i ch m ü h s e l i g n a ch H a u s e s ch l e p p e n. Das M Paar ging jedoch wieder zusammen am folgenden Tage nach Salden- Hofen. Hölbl legte sich am Ufer der Drau nieder. Die Fr-au blieb auf der Brücke stehen. Plötzlich rief ste dem Manne zu, sie sehe m W. einer Spalte der Brückenbretter em Kronenstück. Der Mann ritz Öie Bretter weg — von einer Krone war aber keine Spur. Wäh- w rend er nun gebückt am Brückenrande ftmrd, stieß ihn die Frau mit Gewalt in den Fluß. Nur mit Anstrengung z Qclaaa es Hölbl, wieder daS Ufer zu gervmnen. Hölbl erstattete M bei der Geiidarmerie Anzeige; Antonia Hölbl wurde verhaftet und gestand sofort, in mörderischer Absicht ihren Mann m die Drau gestoßen zu haben, auch wurde festgestellt, daß das Pulver Arsenik gewesen war. Tas Schwurgericht zu Marburg verurteilte ste zu zehn Jahren schweren Kerkers. Eisenbahn Zeitung. Nie die Frkf Ztg." von unterrichteter Sette erfährt, ist bie Einführung d'cr 4. W a g ° nklass ° z wisch e n Frank- fiirt a M.-M a n n h e l m über die Lime der früheren M a in» Neckar-Bahn nicht vor dem 1. April 1904 zu erwarten. Tie badischen Staats-Eisenbahnen, welche mit der Strecke Mannheim- Friedrichsfeld hier in Betracht kommen, hatten sich bisher ablehnend oeaen die 4. Klasse verhalten. Die neueren Verhandlungen werden ledoch ivahrschcinlich zii emem Uebereinkommen führen. Iie Luft ist kühl und es dunkelt und mit der schönen Jahreszeit ist's vorbei. Ta heißt's denn, auf der Hut sein und Ertältungserscheinungen gleich von Anfang an bekänipfen, daniir nicht ernste Erkrankungen daraus eiitstehen. Fays ächte Sodener Mineralpastillen leisten dabei erfahrungsgemäß ausgezeichnete Dienste; sie sind dabei billig, in der Anwendung angenehm und sie üben neben der wohltätigen Wirkung auf die Rachenschleimhäute und die Lungen auch den günstigsten Einfluß auf den Magen aus. Preis 85 Pfg. per schachtel, überall erhältlich. 6911 Landwirtschaft. — Schafpocken in Ostpreußen. Wie der „Dych. Tagsztg." aus Königsberg mitgeteilt wird, ist der Departements- Tierarzt von der dortigen Regierung in die Kreise Allensteiu und Rößel geschickt worden, weil dorthin die Schafpocken aus Rußland her eingeschleppt worden sind. die Zugehörigkeit zu Hessen-Darmstadt uud die Dampfschiffahrt geblieben. * Düren, 14. Sept. Heute nachmittag 1 Uhr wurden Ädem M a n ö v e r t er r a i n in der Nähe von Weißweiler Soldaten des in Trier in Garnison liegenden Jnsan- terie-Regiments Nr. 29 vom Blitz getroffen. Einer wurde getötet, fünf verletzt. Drei, welche der Schreck betäubte, vermochten sich bald nach ihrer Einlieferung ins Krankenhaus zu erholen. Magdeburg, 14. Sept. Aus Dargensberg wird gemeldet: Die Frau des Hausbesitzers H. schnitt in Abwesenheit ihres Gatten ihrem vierjährigen Sohn, ihrer einjährigen Tochter und s i ch s e l b st d i e Kehle durch. Alle drei waren sofort tot. Die Frau hat die Tat in einem Zustande geistiger Umnachtung aus geführt. * Breslau, 14. Sept. Die Blätter melden aus Laubau, daß gestern ein Gespann der Firma Liebold 50 Meter tief in einen senkrechten Abfallstollen der Quaistalsperre abgestürzt ist. * Ratib or, 14. Sept. In dem eine Stunde von der preußischen Grenze entfernten Dorfe Radun in Oester- rei.chi.sch -Schlesien wütete gestern ein furchtbares Feuer. Das ganze Dominium sowie 20 Gebäude im Dorfe selbst sind niedergebrmint. Zwei Männer kamen in den Flammen um, viel Vieh ist verbrannt, die gesamte Ernte vernichtet. * Dresden, 14. Sept. Aus der hiesigen Städte- ausstellung'erhielten die Akt.-Ges. Siemens u. Halske- Berlin die goldene Medaille, die Siemens-Schuckert-Werke- Berlin die silberne Medaille. * Marseille, 14. Sept. Hier sind neuerdings zwei pestverdächtige Erkrankungen zu verzeichnen. Es handelt sich um zwei Wärterinnen des Hospi- tals Salvateur. * Budapest, 14. Sept. In Kezdi Vasarhely wurde gestern ein lang andauerndes Erdbeben gespürt, welches me Richtung von Nord nach Süd hatte. * Groß feuer. Der „Tilsiter Allgem. Ztg." zufolge brach, in dem russischen Grenzstädtcheu Tauroggen Grvß- feuer aus. Viele Wohnhäuser und Wirtschaftsgebäude sollen niedergebrannt, die Getreidespeicher zweier großer Getreide- firmen vernichtet sein. * Ueber einen Raubmard in Hermsdorf bei Braunau wird aus Breslau berichtet. Nachts drang ein Mensch ins Schlafgemach der Wirtschafterin Teuber und zertrümmerte der Schlafenden mit einer Axt den Kopf, sodaß der Tod sofort eintrat. Hierauf raubte der Verbrecher Geld uud verschiedene Schmucksachen. Von dem Täter seHlt jede Spur. * Unwetter. An der OstseeLüste hat ein in der Nacht plötzlich ausgebrochener Sturm großen Schaden angerichtet. — Die „M. N N." melden aus Zell am Ziller, daß der Ziller infolge anhaltender Regengüsse aus den Ufern getreten ist und das Zillertal überschwemmte. Zell steht teilweise unter Wasser. Ter Bahnverkeh: ist eingestellt. Ebenso ist der Bahnverkehr im Pustertal völlig unterbrochen. — Infolge der Regengüsse ist ferner der Eisenbahnverkehr au verschiedenen Strecken in Salzburg, Tirol, Kärnten und Kraiu unterbrochen. Zahlreiche Brücken sind weggerissen und Dammrutschungen verursacht worden. In Feistritz sind sechs Gebäude eingestürzt; viel Vieh ist um gekommen. — Auf der Wengernalp im Äerner Oberland liegt 30 Zentimeter hoch Schnee, aus der Scheidegg 40 Zentimeter. Selbst^ in Griudel- mald und in Meiringen wurden viele Obstbäume durch Schneefall beschädigt. Die Talschaft Lenk liegt unter einer Schneedecke. Aus dem Berner Oberland kamen Reisende in'großer Zcchl nach Bern. — Die Straße im (Tiroler) Wie weiter gemeldet wird, ist auf Hochschwab der : Wiener Tourist Bäckermeister W. Eichhorn im Schneesturm - erfroren; sein Schwager Lechner wurde vom Schutzhüttenwirt noch lebend geborgen. — Durch einen Wolken- bruch sind viele Täler im Salzbur gis ch en überschwemmt uni) große Strecken der Giselabahn, sowie sämtliche Telegraphenleitungen zerstört. Der Martt in Mitters- will ist innerhalb sieben Wochen schon zweimal überschwemmt. Die Not istgrenzenlos, der Sch.aden groß. Im Gasteinertal wurden die Kulturen überschwemmt. Militär ist zur Hilfeleistung abgegangen — Im Mölltal sind Brücken und Sttaßen zerstört, viele Häuser beschädigt und zahlreiche Ortschaften bedroht. Das Unwetter dauert fort. — lieber einen Orkan, der dieser Tage in Süd-Florida Verheerungen anrichtete, glangen erst jetzt, da der Telegraphenverkehr dorthin unterbrochen ist Nachrichten hierher. Die Eijenbahnzüge treffen mit großen Verspätungen aus dem betreffenden Gebiet ein. Passagiere erzählen, viele Menschen kamen bei dem Orkan um. Bei Miami scheiterten sieben Schiffe. Der Schaden an Eigentum, der ip Tampa angerichtet ist belaufe in!) auf eine Million' Dollars. Der Sturm wütet jetzt noch in Alabama und Louisiana. — Aus den iris ch e n Grafschaften Armagh und Throne eingegangenen Nachrrchren zufolge trat in diesem Jahre zum zivettenmale der ^luß Bann über die Ufer und setzte große^ Mengen Heu urrter Wasser und beschädigte Wiesen und Kartoffelfelder sehr start. Die Aussichten für dre Ernte sind sehr schlecht. — • Humor in der Rechtspflege. Der „Sttaßb. Post" werden folgende in den Reichslanden gepflückte „Gerichtsstilblüten " übersandt: Angeklagtes Dienstmädchen: „Hoher Herr Amtsrichter, Sie haben eben gesagt, das fei eine Bagatellsache. Rein, glauben Sie mir! Ich bin stets ein anständiges Mädchen gewesen, ich bin kein Bagatellmädchen." —- „Hochwohlgeborener Herr Strafkammer haben Sie Mitleid mit eim armen Vatter." — „In Anbetracht meines betrunkenen Zustandes ist die Sttafe zu hoch^ und nimm ich nix an." — „Geehrter Herr Awokat. Unsere Sach steht jetzt so roie mir auf dem Gericht gehött haben, daß wir emen Awokat haben müssen und werden wir Sie darum bestehlen." — ^Wettester Herr Gendarm! Indem wie ich höre mein Koffer beraubt worden sein soll teile ich Ihnen mit, daß dies nicht basieren kann. Ich habe doch nich. aui, Wohllust mir die Sachen angejchafft sondern um etwas zu haben. Die Gramate und der Werktagsfrack fehlen und bitte dieselben sich höflichst desselben annehmen zu wollen. Also unfehlbar! Grüße Euch Herr Gendarm." — „Bester Here Amtsrichter. Sie haben mir vor 6 Monaten drei Wochen gegeben die ich wie ich erfahren ausdrücklich nicht im neuen Gesetzbuch stehen. Ich erhebe darum Beschwerde, weil Ihr mich nach dem alten Gesetzbuch gestraft habt. Ich nehme die Strafe nicht an und werm ich 10 Jahre dafür Lüsten müßt ehnder schreibe ich an das Ministerium vom Reichsgericht oder gar an den Reichstag." * New-Porter Steuerzahler. Die Steuerbehörde der Stadt New-Pott hat soeben die Summen berechnet, die Handel und Verkehr. Uolkswittschast. Köln, 14. Sept. Das vor einiger Zeit wegen des ausländischen Absatzes unter den Werken des Halbzeugverbandes getroffene vorläufige Abkommen wurde infolge seiner günstigen Wirkungen auf den Markt zu einer ständigen Einrichtung gemacht. Bochum, 14. Sept. Die Erneuerung des Kohlen- f y n d t k a t s ist gesichert. Die Zeche Graf Bismarck, der Nlagdeburger Bergwerksverem unb die Concordia haben ihren Beitritt zu dem neuen Syndikat zugesagt. Die Berharrdlungen mtt der Zeche Friedrich der Große schweben noch. Serbische Rente. Die serbische Rente geht langsam aber stetig zurück. Es wird behauptet, daß offenbar eine ganz systematisch organisch organisierte Preßkampagne stattsindet, die vor den willkürlichsten Erfindungen nicht zurückschreckt und tatsächliches über Gebühr aufbauscht. Da die serbischen Nlonopolkasfen fortwährend gut funktionierten, so sei kein Grund vorhanden, ängstlich zu sein. — Wir möchten dabei aber nur auf das eine Hinweisen, daß die innerpolitischen Verhältnisse Serbiens die denkbar schlechtesten sind unb daß beim eventuellen Eintritt einer Revolution, bie gar nicht I zu den Unmöglichkeiten gehört, kurzerhand alle Monopole von den Revolutionären annektiert werben könnten. Wer Serben hat, der möge sie im Vertrauen auf die Alonopolverwaltung dehatten. Wer jedoch keine hat, der hüte sich, welche zu kaufen. SerieuLnrkeu. Die Decke pubhque hat, wie der „y. Z/ berichtet wird, den Sultan im Glauben gelassen, die Zinserhöhungen auf bie Serientürken brauche im Falle des Zustandekommens der Unifikation nicht gezahlt zu werden. Es muß jedoch für das abgelaufene Semester die Zürserhöhung zur Ausschüttung gelangen, größte und reichhaltigste CagerzeitMg werben' bestimmt einige Tage nach det Zeichnung bes Uniftkackons- Gberhesiens. Zur Anzeigen von a*=rertTur1u^ 8ade. Die Zukunft der beutschen Jute- 1 v < /5» e. t I Jnbuftrie steht zur Zeit unter ungünstigem Zeichen, heißt es in ttrdeMlMLM Enolae dem Geschäftsbericht ber Braunschweigischen Aktiengesellschaft für J I Jute- unb Flachsindustrie. Eirunal hat der äußerst ungünstige erste Schätzungsbericht über die neue Ernte große Enttäuschungen und Befürchtungen verursacht, da dem geschätzten ErMeerträgnis non etwa 5 400 000 Ballen ein Gesamtbetrag von etwa 6 500 000 Ballen gegenüber gestellt wird. Dann trttt zu dem schweren Hebel der Ueberherstellung ein weiteres durch die Gründung einer neuen Jutefabrik, unb schließlich kann die Möglichkett des Eintritts des Silvalingarns in einem teilweisen Wettbewerb mit Jutegespinnsten nicht vori ber Hanb gewiesen werden. ............... — TilO.rWg'lSClieS I .mnwi I ■■■ I mnu m —— - „a Eloktro- u. Maschinen- und -Werkmeister. — Dichtungen, die sich in wenigen Minuten rezitieren lassen, voll Geist und Anmut, Witz und Behagen. Die Namen der ^uyuu Besten aller Zeiten sind hier vertreten, Gellert uud Herder, Georg Valentin Reinhard Kling, Lehrer an der Stadtknabenschule q^bfeu und Zola, der Schah von Persien Naffr-ed-din — zu Gießen, und Emma Ellsabethe Sensfelder, Tochter des Kreis- ber b-kannll-ch ein sernsinmger Lyriker von großer ©lut Konditor 4u Empfindens ist, — und Lord Byron, der fromme >)uUus ^eßen, und Marie Emilie Textor, geb. Malkomesius, Wttwe des Sturm und der becherftohe Rudolf Baumbach, der bekannte I Kaufmanns Wilhelm Textor zu Gießen. Berliner Schauspieler Otto Sommerstorff und der Hohen- Getaufte. Lukasgemeinde. Den 29. August. Dem zollernpoet Joseph Lauff der humorvolle Erbauer beS Anhalter Bahnhofs m Berlin Hemrtch Seidel, und ber 2^1^ ein Sohn, August Karl Ludwig, geboren ben 8. Juli. Den- jüngste Berliner Bürgermeister Georg Reicke, der Oberbayer selben. Dem Lokomotivheizer Ludwig Pfaff ein Sohn, Ludwig Karl Stieler. der Sachse Geora Zimmermann und der Wilhelm, geboren den 3. August. Den 6. September. Dem 9* «• •— » So ist denn dre neue Zeitschrrft eine Goldgrube namentlich ein Sohn, Otto, geboren den 4. August. Denselben. Dem Stauf ür jeden, der gern als Vereinshumorist sich betätigt, mann Rudolf Hahn ein Sohn, Ernst Ludwig Christian Friedrich, Was wir in der jungen Zeitschrift noch vermissen, das sind geboren ben 14. August. Denselben. Dem Kaufmann Karl Seibel x- "E **■*-*• Ä Vortrages und lehrreiche Chattteryckken der bedeutenderen Igoren ben 13. August. — Johannesgemeinde. Den Vortragsmeister. Solche Aufsätze würden den Wert der Zeit- 30. August. Dem Schuhmachermeister Mols Schwan ein Sohn, schrift wesentlich erhöhen und ihr eine größere litterarrsche Albert Ernst, geboren den 28. Juni. Den 1. September. Dem Selbständigkeit verle.hen. Dee Name der Zeitschrift laßt auf Mhne^- Justus^S-uer e.mTochter, Ells^.^Augulta,^ einen derartigen Inhalt schließen. „Der Rhapsode , den roir Dr ^ihttermaier ein Sohn, Wolfgang Dietrich, geboren allen unseren Lesern, und namentlich geselligen Vereinen zur ben 2L August. Denselben. Dem Kutscher Sllrtt Enders ein Sohn, Anschaffung empfehlen, kostet im Abonnement pro Heft 50 Pfg., Wilhelm Johannes Alartin Karl, geboren den M. Juli. Denselbem As emzL-^ft ist 'zum Pre.se ->°n 75 Pfg" -/jeder Buch- ff^m T°gl°hn°r Philipp Peter eme Tochter, EtY-bech «tar., Handlung erhällllch. Beerdigte. Lukasgemeinde. Den 11. September. - " '= Christine Fischer, geb. Köhler, Witwe des Landwirts Friedrich (ßfVdltdJfllll Fischer, 58 Jahre alt, starb den 9. September. einige dottige Hausbesitzer cm Grundsteuern zu zahlen haben. Die Ziffern klingen selbst für amerikanische Dollarmillionär- verhältniffe geradezu phantastisch. Kornelius Vauderbilt zahlt 983 000 Doll., John Carter Brown: 922 000 Doll., Alve V. Belmont: 800 000 Doll., Ogden Mills: 673 000 Doll., Ogden Goeleti 420 000 Doll., M. F. W. Vanderbllt 333 0001 Dollars. Und wem nun bei dieser Miüionoersammlung ein bischen wirblig geworden ist, der erhole sich bei der Steuerziffer von M. W. C. Scharnerhoru, der nur 75 000 Doll, für den offiziellen Säckel beizusteuern braucht — ein verschämter Armer I Meralur. — „Der Rhapsode." Unter diesem Titel erscheint seit einiger Zeit im Verlage von Rich. Ruckdeschel in Gera eine neue Monatsschrift für Vortragslitteratur, die ihresgleichen nicht hat im unendlich großen deutschen Blätterwalde, in dem leider so außerordentlich viel Unkraut wuchett, das heute entsteht und morgen vergeht und verweht. Wer einen Familien-, Freundes- oder Vereinskreis gern belebt, durch gute Worte und Gedanken erbaut oder durch geschmackvolle Scherze erheitett, der findet hier Stoff dazu in reichem Maße. Jedes Heft bringt eine Reihe von Schätzen der Weltliteratur, die sich zum Vorttage eignen, meist kleinere Herbst und Winter 1903 6872 13 Kreuzpiatz 13 ende schwarz Fabrikant: Carl Gentner in Göppingen. i® :e G <57 Jk & yc 60 Heute prima frisch geräuchert 100 ä 150 ä 600 ä 16000 20 000 20 000 IO 000 50 000 15 000 30 000 240 000 N Si 4 d. 10 ZG.GOO SZ,OGG 15,000 sowie Kleiderstaffßi 54 49 15 95 33 500 = 100 = 50 -- & 15 = 10 OOO = 5 000 = L 1 000 = Blumenzwiebeln in nur guten Sorten und schönen Farben cmpftehlt 04338 Frau Karl Berger Wwe., Kirchenplatz 9. $yür besseres Schuhzeug aus Ghevreaux-, Box-Calf, Kalbleder re. ist das iu Hols- und Eisenkoußruktioil empftehlt sich 5584 Carl Germer in Kevchelhem Garantie für guten Gang und höchste Leistung. Reparaturen gut uuv billig. Zur Anfertigung Allerbeste „Mgrin" denn es erzeugt ohne Mühe prächügenälanz Konserviert und erhält das Leder weich 1 Cinfachsle Behandlung! 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[6818 Meyerhoff & Goslar (vormals S. Weimersheim Nachfolger). 11. K-l^-Tyurittgijche Staatsiottene lMitte^k^chche Ataatslotterie) Ilehmig VI. -taffe. (£ Däg)' <4. September 1903. Nle Nummern, neben welchen nichts bemerkt tmt .sind mit 200 Mark (Ohne Gewähr.) " 4 [10001 5 31 [400 ] 130 [400] 37 64 81 2^ 533 642 48 73 705 73 838 901 15 82 96 99 1021 25 109 33 [400] 79 252 79 372 444 51 518 1400. 62 623 43 55 [1000] 79 728 869 912 19 2030 51 54 60 107 42 65 287 326 [1000] 48 73 89 526 [400] 28 655 [ 400,1 717 59 915 [400] 18 39 53 89 3005 97 104 49 [4001 86 95 [400] 226 33 81 87 438 [400] 75 619 636 44 78 700 40 45 800 [1000] 98 960 4000 128 55 88 97 357 58 98 403 611 3000[ 19 40 64 728 852 70 966 90 5025 r 4 001 48 133 96 228 325 83 667 [400] 78 740 901 28 33 [3000] 0015 74 82 86 I 400 i 117 [4001 31 93 223 46 89 433 35 56 87 523 666 87 706 [400] 54 65 814 20 912 89 96 7002 70 107 53 55 [1000] 76 234 46 86 319 469 507 57 87 706 828 48 55 [1000] 60 929 [400] 64 86 88 8133 [1000] 80 89 [1000] 99 319 22 43 55 [400 56 67 464 84 87 562 98 613 711 43 [400] 74 [400! 75 804 69 921 50 -400] 87 [400] 9091 198 331 47 [400 472 548 öl 66 71 [400] 63t 400 37 [1000 j 66 [400] 70 761 [4001 837 [1000] 92 930 10066 82 136 [1000] 247 [1000] 326 74 418 41 [400] 596 647 727 55 842 52 [1000] 926 61 81 11011 272 [400] 418 42 590 683 709 30 [400] 818 912 39 91 12003 4 69 83 118 67 446 [1000] 48 94 552 658 752 95 [30 001 858 950 74 [400] 13002 94 118 79 81 215 61 [400] 63 430 [400] 38 529'57 710 87 68 835 öl 913 68 [400 14086 [5000 298 405 73 539 55 628 875 96 918 46 50 Konzert Meretn General-Versammlung Donnerstag den 17. September, abends 8 Mr im Ctubgebäirde. Lages-Ordnung: Rechenschaftsbericht. Vorstandswahl. Antrag auf Verschmelzung des Akademischen Gesangvereins mit dem Konzert-Verein. 6914 Tlphimn 28.,29..30.Septbr.. GWHUUy 1. u. 2. Octbr. in Berlin im Ziehungs saale d.Könlg'i.Preuss. Staate-Lotterie. 500000 Loose. Los Wohlfahrts- I—nfforio zu Zweoken der Deut. ggUUfcüi IG sohen Schutzgebiete Loose ä a 3.30 S°r1£uListe - ■ »0 PL extra. 1A S70 Geldgewinne < V ohne Abzug Mark 575000 Hauptgewinne: «£100,08)0 ÄO135 i 400 i 275 94 326 439 40 85 653 808 47 75 81 977 129 63 74 239 65 346 428 36 63 502 [400]14 [2000] 79 600 22 743 [400 Ri a-7 Ron 52218 24110001 424 619 730 46 84 921 53016 /8 [400] 10/ Mo». Ää 120001 1iU20M M5« 300 621 7^8 WÄ «"»17 51-I400J 106 SgHO) «e1« 51 646(2000 ) 65 74 80 787 94 826 40 [400 j 65 2 «m? 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