BeE Wahlbcwegung. Amerhe Flotten-Rivaleu. Marburg, 14, April. Heute fand ün Restaurant . .....»VA Ak'nprnmpT'fnmtnfuna bet Herdbuch- diese Worte nicht so assen. eresUt lu Kindl Nische Tagesschau. st Herbert Bllmarck. Man schreibt kuo Berlin, 14. April: Die EnMücklun: beut'' Der Wohnungsausschuß hat durch die Einrichtung der Massen- quartiere mit ganz neuen Gegenständen so hohe Kosten, daß amerikanischen Heißen Beklemmung . erheiternd, zu bereit, wie eindringlich die sattsam bekannte „gelbe Prcdie sich tweiidig keil der Ueberlegen- heit der amerikanis über die deutsche Kriegsflotte betont. Der letzthin — iart velohnuus -nige, welcher mud»- nanchail mach!, dch ichll.ch belangen kann, u Rodberg eme BE iiilären irtl über"^tZl.8lS Lßerle»^ .klurt a. M. ’3« ^tltfon 6108. ^ung von Ta- rbr.-Musteru und chc» rc. in allen '» Well. - %u, Technische unb tznugöarbelleu sprachen,. |22M iltunft losieuloö. den Drei- und Sechstampf, Einrichtung der Turnspiele, deS Rechtens, Ringens, Zahl der Kampfrichter, Riegenfuhrer usw. Die vorläufige Anmeldung zählt etwa 21 000 Teilnehmer. 3® slioejr *\ 2iuS dem Gießer p)enbtaitN ilt im ~aute der Jahre »4 h-rausg-wachs«, gen Flamen fuhrt untere 3euuru|t ivvv. „i Aart «ow 3ü79 tvorsene, vom Zdonggcbilligte oLottenbaublan für Die tifd)t- nächsten drei Jahreugt den Eiferern nicht, obgleich „Berlin, ein be auch sie mit Genuig darauf Hinweisen, daß nach ^ion für de Durchführung diescLnes die Marine der Union der- dreißigtau jcnigen Teulfchlanderlegen sein wird. Daß der ©€■ ;._ ' ' sechtswert der amerchen Schiffe an den der deutschen ^n zehntausend Mar: er mich als einen Mann anzusehen, der von sich seLst weniger als von allen anderen Menschen hält und bah« ”bas geringste Lob vor übertrieben und vor ein a»\chen eines bei) ihm vermuteten Stolzes ansiebet. So war der Mann, der der Universitätsftadt Gießen ihre erste Zeitung geschenkt hat. *• * Ein neuer Roman von Hoszamer. Untere Reit trägt viel Material zusammen, um möglichst den Beweis der Verwerflichkeit des kirchlichen Eölidats zu.erbnngeru Es ist nicht zu leugnen, daß der Ursprung iche tiefe Kern deS Eölidats ein Ergebnis hoher Menschheitskultur ist, die immer wieder versucht hat, eine Anzahl gänzlich unerotischer Menschen zu schaffen, höhere Einzelerscheinungen zwischen den hergebrachten, dem Naturtrieb ergebenen Menschern emen be- Anderen Typus rein geistiger Arbeiter. Das kirch iche Eöli- bat will den geweihten Menschen, der nur Geis^strager sem soll und Verzicht zu leisten hat aus die erotifche ^eite deS Gebens. Es ist ursprünglich eme Idee von erhabener Reinheit Böliche sagt darüber manches verständige Wort in der z F°lg° °mes geilt- und w.ffensreichen W-rk-s L.-b-Sl-b-n m der Natur- (&W9, Eugen DiedcrtchS). Leider ab-- i«. das Cölibat m der Organisation der Kirche Schaden, die heule von einem beträchtlichen Teile des katholischen EleruL selber nicht verkannt werden. Wilhelm Holzamer, unser hessischer Dichter, hat unlängst einen aeacn das Cölibat gerichteten Tendenz-Roman bei Öerm. Seemann Stachst, in Leipzig erscheinen lassen unter ' dem Titel .Der heilige Sebastian, Roman eines Priesters", der seit ein paar Monaten bereits in zweiter Auflage oorüegt. H. ist diesmal seiner sonstigen guten Ge- > I pstogenheil, seine Gestalten aus dem chn umgebenden Dillteu, Union Anlaß zu (Stillungen haben könnte, sollte man O^Böhm war dreimal verheiratet und hatte zehn Kinder, non denen fünf den Vater überlebten. Er starb am b. Juli 1790. Das ist in knappen Umrissen das Bild eines Mannes von gewaltiger Krbedsfcaft, vielseitiger Tätigkeit und Nicht ^wölmlicken Erfolgen, eines Mannes, der zudem sein ganzes Vri ^ng von der größten Beschechenheit beseelt wc^ L ihn Sieder aufforderte, für dessen Gelehrten- und' SSri'!^llergeschichte, bereit erster Band 1.82 er- üb Le« uluü einige Lebensvaten zu liefern, bat er unter ’j cinc früher gedruckte Lebensbcschr^öung alles Schmeichelhafte über ihn wegzulassen. ,Lch bitte", schrieb er die Professur der Mathematik und ^7 die Leitung der Universitätsbibliothek hinzu. Außerdem fteUte ihn der r-and- graf 1768 als wirklichen Bergrat im Berglollegtum an uiid ernannte ihn 1770 zum Jnlpeetor Academiae. Es ist erstaunlich, was Böym in bi Jen verschiedenen Stellungen, die er nicht etwa nacheinander, sondern schließlich gleichzeitig bekleidete, geleistet hat. Aon als, Universitäts-Bibliothekar hatte er ein gut Stuck Arbeit zu bewältigen, ohne jemals ausreichende Hilfskräfte zur Ver- amtlichen,Wir?°m-eit übte Böhm noch eine ausgebreitete schriftsteelerisll)« Tätigkeitaus, die sich aus alle von ihm vertretenen zacher erstreckte. Wenn seine zahlreichen Schriften heute auch wissenschaftlich über» Llt W, so hat er sich doch bei seinen Zeitgenossen ungewöhnlichen Beifall errungen durch scharfsinnige Anwendung der magmatischen Methode auf die verschiedenen Zweige des Wissens (Bernhardi in der Allg. putschen Biogrcrnhie.) Dieser Beifall fand Ausdruck in den Auszeichnungen. die chm von gelehrten Körperschaften zuteil wurden. Er ward Mitglied der Geselligsten in Erfurt, Frankfurt a O., Gießen und Vlies,mgen. Zwei Berufungen schlug er aus. Auch sein Landesherr erkannte seine Verdienste an und ernannte ihn 1778 zum wirklichen Geheimen Harmonie feierte gestern sein 43jähriges Bestehen; bas Fest nahm bei sehr gutem Besuch einen glänzenden «erlauf Demnächst sind es 4ö Jahre, daß die Orte (Sambach, Griebel unb Manzenberg nebst ihren Gemarkungen durch Entschließung des Landesherrn dem Gerichtsbezirke Butzbach zugeteilt wurden. , , . ° § Friedberg, 14. April. Heute fand hier eine Zusammenkun st der Volks schult ehr er statt, welche im Jahre 1873 das hiesige Lehrerseminar verließen. An die Begrüßung bei Herrn Ulrich schloß sich ein gemeinsames Essen. Am Nachmittag machte man einen Gang nach dem Friedhof zu den Gräbern der Seminarllhrer. — Am Straßenbau zwischen hier und Schwalheim sind die Erd- I arbeiten säst vollendet. Morgen wird mit dein Bau Der Für den Wahlkreis Frankfurt a. M. beabsichtigen | die vereinigten demokratisch-freisinnigen Parteien, gemeinsam den Landtagsabg. Redakteur O e s e r aufzu teilen. Die L°aE^Pa-L mant bie.sanbiknur d-s L-Hr°r- Ed. Martell; doch fmb noch keine bestimmten B^schlusfe gefaßt. Die Sozialisten, welche den Wahlkreis seit l884 vertreten, haben den seitherigen Reichstagsabg. Wilhelm Schmidt zur Wiederwahl proklamiert. — Im Wahlkreis Höchst-Homburg-Usingen ist von den Aationallibe- ralen bet Lanbtagsabg. Dr. Lo tichius ui Aussicht ge- M nen9tltt bu^aud aemeinictaft Ebelzu Mainz. Aus diesem Anlaß wurde ihm ÜEIlHifdltfS« _ ... ? aÄ Ritterkreuz 2 Klasse des VerbtenftordenS Philipps des! CÜ * stehl. ES läßt sich mit ziemlicher Sicherheit üc-n-he». - Dem Pfarrer Lubwrg Reeg »Nürnberg, 15. Avril. Der TurnauSschuß b« aussagen, daß nach introerben der neuen deutschen Lsfenbach wurde die evangelische Pfarrstelle au ber I ^^tfchen Turnerschaft beendete eben eine 4tdgige Sttzung Marinevotlage eine ftc Agitation für erneute Wer» meinde zu Worms Übertragern Lier welche sich mit der Festsetzung und Ordnung aller Einzel- stärkung der Flotte llnion einsetzen wird, und mu ♦* x e Militär ko nzerte in ^keins Garten und i . . 0 Deutschen Turnfestes zu befassen hatte. Etsolg. So wird „In" ein maritimer Wettbewerb Phslosophenwald hatten zwar, was den Bisuch anlanßt, ^sondere wurde verhandelt über Anlage und Ausstattung zwischen den Veremi. Staaten unb Deutschland kow der schlechten Witterung ZU leiden, haben aber im I l Turnfestplan, die allgemeinen Elsenstab- Itruiert, auf ben letzt zu keiner Zett hingearbeitet hat ^.x^en viel Beifall gefunden. Es war sehr gemütlich, so des F Burrudruna unb Beurteilung, Turnen der oder hmarbeiten will.: Fuiikenspruch-Gruß Kaiser Wil»! dem wetterwendigen Aprilnachmittag iw schönen großen ubungen, deren T 7 dlutzwadl der Hebungen für Helms an ben Zarei,Der Admiral des Atlantischen I ^m we der musikalischen Feier-Preise unb Sond^rvorfuhrungen, Aaswahl^^^^^^ für Ozeans dem des Sttl^zeans" darf unter keinen Um- .-Iun^e hsnzugeben unb bem Tanz der Schnee stocken standen in dem Sinnoeutet werden, atb foUe eine 5trt ^rQUüen dabei zuzusehen. Tas Programm war sehr an» Hegemonie Deutschlanber ben Atlantic vctkünbet torr» | rDtcchenb, ebenso bas ber arideren Beranstalttingen. den. Auch in Engladas bann noch eher als ine 'Ptct9 < A <>—-c ^frf»nr non 9Jtam> n 1 1 ... nr.. < ~ r. . .. /i . A FXm tl io f/lfl f P YY1 ATI L Butzbach, 14. April. Ter Bischof von Mainz wirb ... wird eine Reihe Verbesserungen bringen, unserem Dekanate biesen Sommer eine Kirchenvisi-I —9 B tati 0 n vornehmen und Die Firmung spenden. tz Gambach, 14. April. Der hiesige Gesangverein 3130 ÜCx Germaniabrunnen werden dadurch eine bedeutend nähere Verbiiidung mit Friedberg erhallen. Fall bekannt geworden, | J Marburg statt. Aus den Berhandlungen ist zu er- ivähnen, daß dem Verband jetzt 76 Feuerwehren im Kreise anaehören; 13 stehen noch aus. Man beschloß, zum hessischen Feuerwehrtage in Schmalkalden verschiedene Anträge zu Bcluuc 1« vu.u, ww..v. - 1 »teilen. Eine gemeinsame Feuerwehrubung hiesiger und schlußunfähigkell des Hauses an er ft e r S t eIle nili bei» !jj>at<.urQCr Mannsämiien klappte recht gut. ^',«01. k-rnitnuf fttnubt. die Scknvänzerei im Reichstag durch I 0^ n g e n, 13. April. Im Walde bei Di klingen haben ? dieser Tage wieder umsangteiche Ausgrabungen stattge- '' ’ {unDen. Es handell sich hier um Hügelgräber aus der Hallstattzeit. Alan fand größere und kleinere Urnen mtt Knochen und Asck>enresten, flache Schalen, einige Gerate und Schmucksachen. 8 Vom höheren Vogelsberg, 14. April, fenen ausgezeichneten Rehstand hat in diesem Jahre der Ober» lvald und seine aiigrenzenden Gebiete aufzuweisen, für die - ' jitzer eine freudige Botschaft. o Stockheim, 14. April. Am hiesigen Bahnhofe werden in nächster Zeit Erweiterungsbauten hergestellt. Aus ein etiva 10 Rormalmorgen umfassendes Gelänoe kommen er iin, i-i. Api.il.' I trügen. Freimut glaubt, die Schwänzerei im Reichstag durch tfdjen Kriegsflotte verursacht Zuführung frifdjcn Blutes bannen zu können, xap es noch Ilcmmung. Es wirkt beinahe au$ anderen Gründen notiucnbig und wünschenswert wäre, 'bem Reichstage mehr irisches Wat zazasahren, darüber besteht für uns kein Zweifel. . . Fn der OuittungSiiste des „Vorwärts" über bie im .11)in Washingtoner Marineamt ent» I März eingcgangenen B e i tr ä a e - u r s 0 z i a l de m 0 k r a - jtanggebilligte Flottenbauplan für diel mischen Parteikasse besinoet sich mit ber 3€nierfunß. ----------- **;'r'* I nr? begeisterter Anhänger unserer Sache: Muni- >en Wahlkam p f" die artige Summe von, . i .u,.»v»»^^send Mark, sowie mn Schlüsse der Liste ^gd^itz -' mit einem bescheidenen Fragezeichen als Eh.fsre die Summe I __7u Fuhmng zu bl. Tas läßt aus ferne erneute Cö fei bisher noch nirgends, em ^fr 2^rden Bemerkung Nein altmärkisches Reichs- baß ein Mandat infolge Tiatenmangels nicht ver ;ag»manbat e>„. geben werben können, so ist bas richtig. Der a er mucht Dann ben Parteien bet Rechten zum Vorwurf, daß gerabe sie durch mangelhaftes Er, ch em en zur Be» 1 ö, . : v 1 •. t p r ft p r «teile mit bei* Ker Begründer derKießer ZSocheublattes^' •). Im Jahre 1900 Höck im Gießener Anzeiger einrn längeren Aufsatz über? erste Zellung Gie ß ms, bas „Wochenblatt" veröffent. Es war mir damals ber Be- grünber biefer Zeitungst bekannt geworden; ich tonnte nur Vermutungen übteine Persönlichkeit aussprechen. Auf S. 12 des Sondercuckes jener Arbeit sagte ich von ihm: „Wir werden abecher nicht fehlgehen, wenn wir „ben Verfasser", wie er 3 genannt wird, in akademischen oder wenigstens Der Unsitat nicht fernstehenden Kreisen ■ fudjen." Diese Vermut ist unterdes beMigt worben und zwar durch das Giefllnzeigungs-Blättchen vom Jayre 1802, in dem ich durch all die betreffende döachncht gefunden habe. , Auf S. 134 in eii Zusammenstellung von „Denkwürdigkeiten des löten hrhunderts, die nic^ vergessen zu werden verdienen", Jet eme Notiz zum 2ahre l«o0. „Gießen erhält d. erste 3 ntelligenzb latt durch den Pros. Bcm". Ties wird bestätigt durch das Ler-ieichnis von Bi>-' Schriften m Ätrieber» beffu fd;er Gelehrtengeschickste, bem auch das Gießer ^.ochew blatt auf bas Jayr 175(scheint. . wrt.rtht Andreas B<-Hm war 17. November 1720 ^Darmstadt geboren. Sein Vater n Hessischer, spater JBurttcmber- gisck-er Sekretär unb Ko^uneiswr, feine -2L1lt^r ß 0 borene Textor aus Fran", ^on mit 17 W« be-o« B. Die Universllät Mapg, nm Mathematik und um er Wolfs Ptzilosoplne zu vieren. An feinem amangig|Uji unb hielt feitbem Vorlesuen m Marburg. Mit -4 I h (1744) wurde er als or^r Professor ^r Logik und Metaphysik nach Gießeri snfeu. Nad) zwei ^ahrm erhillt 0e_MWii(L ^'Kureau ) höher, untet aünit. 1, vergiebl f312ö ChriNtmann, taflQu (Valin). in Wmi« Peusioa. Slah. m d, Ll U172(> mtfuchliür'bLemeiier L M Larmsladl,Tliilslr.l2. MfW A tung jum tttw , Primauer. unö iteue^amtix, foroie vu \n Millen unb M hohem W- . Malhemaiischr twa für veomeier llauz-«spirautto. , des öoimnei-r:^ 20. Apr'i. I2562 11. Klia* " Nr. 8? Erstes Blatt. 153. Jahrgang Mittwoch 15.SIM11903 N (Eichener Ühtittattil ML D General-Anzeiger V S M-U Nevaknon. ep*- Ä • — g * Leit: P. Witiko^ tüt MLAmls- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen MM ^fm p HMBMIMMM welcher dahm geht, daß die Frage der amerifi Arbeiterbrwegnng. 4 Kandel und Wrftcljr- lUwirtschäft anders Terrain- und fest. il wohlbehalten in Phila- M Seidenstoffe gg^Ävon Elten & Keusi en, £ iiioersitätz-vruckcret vrühl'sche 11 Mauch, der allen früheren verletzend ist, gan; im Gegensatz i und herzigen Welt. P. W. mb natürlichen, manchmal > Wrstanden hat. Aber der sonst fast durchweg, auch hier Hai feit, die der Dichter den einfachen rührend naiven Gefühlen zu geben tiefmenschliche Anteil, den die echt vermag, und den wir in so Herz und lebenSwarmen echten Mensche» nahmen, vermögen wir seinem zubringen. So schön und rühr jungen Priesters in seiner Heim »gestalt deS .armen LukaS" Sebastian nicht entgegen- nd das edle Leben jenes n Gemeinde uns zunächst Run ft allein zu erwecken sicher Weise an der lieben erfreute nicht wieder, wie ,fif die klare Anschaulich- hemtf), in ihren baten eine An- terstützen. — In unqen und der i 6 Privat-Diskont 2»/, Prozent. Oeft Kredit Deutsche Bank Darmstädter Bank Bochumer Guß . Sammle, Velvets, direkt an Pnviu. Man verlange Muter. bewirkten fast durchwegs geringe KurSrü Gesamt-Tendenz als fest bezeichnet werden; Zementwerte höher. SchiffsnachriÄten Red Star Linie. welcher dahin geht, daß die Frage der amenfantcr. Konkurrenz bis zürn Zusammentritt des nächsten KongreffeSrv:agt werden solle, dcnnik in der Zwischenzeit die Angelezesit gründlicher studiert werden könne. Washington, 13. April. Ter Bericht deHckerbaubureaut beziffert den Durchschnittsstand deS Winterweizenlrik 97,8, gegen 78,7 am gleichen Zeitpunkt des Vorjahres, den j WinterrvgenS hn 97,9 gegen 85,4 im Vorjahre. i s 6 ALS Krefeld. Berliner Börse vom 14. April 1S03/l'?itgeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Gießen.» .folge matter New- Jorker Meldungen, sowie ungsmstiger volitil^r Nachrichten auS Spanien setzte man heute auf den meisten Gebiey zu abgeschwächten Kursen ein. Offeriert waren in erster Reihe ffenwerte, besonders Bochumer, welche späterhin noch weiter rtiiaaben, auf das inzwischen dementierte Gerücht, daß Amerikafür früher bestellte Maare in Luxemburg Reugeld biete. Für wüciirocrle war die Tendenz bei stillem Verkehr gut behauptet. Jöfcere Umsätze voll- aoqen sich in Tynamite Tnist Shares, welchLnsangs aus niedrige L.ioidendentare hin um ca. 2 pCt. im Kur^gewonen, späterhin au? anderweitige höhere Tividendenschätzunö'die erlittene Kurs- einbnße wieder einholten, ja sogar noch uft weitere 2 pCt. an- zogen. Der Bankenmarkt lag ruhig; gegeEchluß deS Verkehrs ?^iqte sich Interesse für Kredit-Attien auf Mpcr Anregung. Von Bahnen Franzosen und Italienische BahnenHgehrt auf Käufe der Heimatländer. Aus dem Kaffamarkt zeigte sichvcute der allgemeinen ^Dtlr^u21®eCIÄt’?rcc^cn^' ^servierte Haltung Jleine Realisierungen “J>i c‘ri *" “ »ge, doch kann die Schlußkurse. 211,75 140,87 188,75 186,25 im Angesicht der ihm anvertrauten Gemeinde in dem GotteS- hause, in dem er der Kirche und allen ihren Satzungen zu dienen berufen ist, mit einer an Frivolität grenzenden Keckheit hinwegsetzt, ist ein NonsenS, über das man trotz aller seiner edlen Eigenschaften, trotz der ehelichen Keuschheit deS Verhältnisses zu seiner Hausfrau nicht hinwegkommt. Indem der Dichter Partei nahm für diesen ostentativen, aller kirchlichen Ordnung Hohn sprechenden Gegner deS EölibatS im Priestergewande, indem er auf ihn alle Tugend, alle Güte, alle sittliche Schönheit häufte, ihm jeden Schmuck von Idealismus und Seelenadel lieh, wurde er als echter Tendenzschriftsteller unlogisch. Ein solcher Held von klassischer Observanz, ein Mensch von solcher sittlichen Schönheit und solcher Selbstlosigkeit begeht keine so groteske Dummheit, die ihm und den Seinen die Existenz kosten muß! Wer als Priester derartig gröblich verstößt gegen eine der obersten kirchlichen Normen, kann — daS wird sich der Beschränkteste unter den Gemeindegliedern sagen, um wie viel mehr der Priester selber — nicht länger Priester sein, er steht also im nächsten Augenblick mitsamt den lieben Seinigen via-ä-vis de rien. Diese schwere Unlogik in der Erzählung muß aber unbedingt das Interesse an dem Helden lähmen. Bei Anzengruber geht als Siegerin die höhere Pflicht hervor über das natürliche LebenSgeftihl, dadurch entwickelt sich in seinen Hauptpersonen ein höherer Seelenadel, und das ist der wahre Vorzug des berühmtesten Drainas des österreichischen Volks- poetcn. Der Pfarrer Hell ist um vieles menschlicher und liebenswürdiger als der Pfarrer Holthauser. Vollends der zweite Teil des Holzainer'schen Romans mit der Fülle seiner häßlichen, gräßlichen, blutrünstigen Szenen, das scheußliche Ende der Familie des Expriesters und mehr noch fein eigenes würden einen ungünstigen Schluß auf daS dichterische Können Universitäts-Nachrichten. München, 14. Avril. Der ordentliche Profeffor der Psychiatrie, Summ, ist heute gestorben. — Der außerordentliche Professor Dr. Eugen Kühnemann zu Marburg ist in gleicher Eigenschaft in die philosophische Fakultät der Universität zu Bonn versetzt worden. —Ter Privat- dozent Tr. Hermann Scho en e zu Berlin ist zum außerordentlichen Profeffor in der philosophischen Fakultät der Universität zu Königsberg i. Pr. ernannt worden. — Der Direktor der chirurgischen Universitätsklinik, Professor Tr. Bier in Bonn, ist zum Medizinalaffeffor bei dem Medizinalkollegium der Rheinprovinz ernannt worden. — Dem Privatdozenten in der Philosophischen Fakultät der Universität zu Marburg, Dr. Hermann D i e m a r, dem Prioatdozenten in der philosophischen Fakultät der Universität zu Marburg, Dr. Karl Schau m, und dem Privatdozenten in der philosophischen Fakultät der Universität zu H a l l e a. S., Dr. Eduard Wechsler, ist das Prädikat „Professor"' beigelegt worden. — Dem Direktor der Elisabethenschule und des städtischen Lehrer- innenseminarS in Frankfurt a. M., Dr. Karl Rehorn ist der Charkakter als Schulrat mit dem Range eines Rates vierter Klaffe verliehen worden. — In Meran ist am 13. d. M. der bekannte Philosoph mrd Profeffor der Universität Berlin, Geh. Regierungsrat Dr. Moriz LazaruS gestorben. Lazarus war 1824 zu Filehne (Posen) geboren. Nach Vollendung seiner Studien ließ er sich in Berlin als Privatgelehrter nieder, wurde 1860 als Profeffor für Psychologie und Völkerpsychologie an die Universität Bonn berufen, übernahm 1867 eine Lehrstelle an der Kriegsakademie in Berlin und lehrte eit 1873 als Honorarprofessor an der Berliner Universität. Lazarus gehörte als Philosoph der Herbarfschen Schule an. Von seinen zahlreichen Arbeiten seien genannt: .Das Leben der Seele", „Ueber >en Ursprung der Sittens „Ueber die Ideen in der Geschichte", „Zur Lehre von den Sinnestäuschungen", „Die Reize deS Spiels", „Die Ethik deS Judentum?". Seit 1859 gab Lazarus im Verein mit H. Steinthal die Zeitschrift für Völkerpsychologie rmd Sprach- wiffenschaft heraus. gesellschast, Landau ..... .............. vital von 300 000 Mk. bestehende Gesellschaft beruft eine außerordentliche Generalversammlung zwecks Beschlußfaffung der Auslosung/Eine Dividende imtrbe bisher nicht verteilt. Kunst und Wissenschaft. Berlin, 14. Avril. Der Hofschauspieler Ferdinand Bonn übernimmt vom Herbst 1905 an die Direktion des Berliner Theaters. Die Pachtsumme beträgt 125 000 Mk. Wiesbaden, 14. April. Zur Teilnahme an einem in den nächsten Tagen hier stattsindenden Geographen ko ngreß traf der Fürst von Monaco hier ein. — Ter Bildhauer Profeffor Svrius Eberle, Mitglied der Münchener Akademie der bildenden Künste, ist in Bozen gestorben Der Postdampfer .Zeeland" der ^eb Star Lime in ttnt- werpen ist laut Telegramm am 13. Ap:ü wohlbehalten in New- Pork angekommen. Der Postdampfer „Switzerland" b|* Red Star Line in Antwerpen ist laut Telegramm am 12. Ap delphia angekommen. du6 den Dörfern der Bergstraße, de? OdenwaldeS oder RheinheffenS zu »vählen, Menschen zu schildern, mit denen er umgeht und die mit ihin umgehen, in gewisser Weise untreu geworden. In längst vergangene Zeiten versetzt er seine Leser hier, in die Zeiten der Hussittenkriege, und in den Mittelpunkt der — ganz gegen seine sonstige Gewohnheit — viel, schließlich allzuviel bewegten Handlung seines BucheS stellte er einen jungen Priester von großer Tat. und reicher Einbildungskraft, der in heißer £iebe entbrennt zu einem wackeren Mädchen, das, wie Goethes Dorothea, in feinem engen Dörfchen von fern her erscheint, arm wie eine Kirchenmaus, und daS er im Pfarr- hausc aufnimmt und zu seinem Weibe macht. AnS dem anfänglichen zarten Liebesidyll, dessen duftige Lyrik nur zuweilen durch seitenlange, an höchst umständlichen Perioden reiche Sätze etwas bceinträchttgt wird, wächst eine halbe Tragödie und ein halbes VolkSsttick, Anzengrubers „Pfarrer von Kirchfeld" ähnlich, heraus. Konflikte elementarer Kräfte brechen auS, der Kamps der Gefühle und der allgemeinen Lebensanschauungen. Nur allzu schnell aber entfernt sich der Dichter vom wirklichen Leben. So sehr wir reine und menschliche Einzelheiten in dem Idealcharakter deS braven Sebastian Holthauser schätzen, so sehr wir unS an dem ab und zu spürbaren Dufte echten Christentums erfreuen, so mißgestimmt macht uns die Zumutung, dem Dichter glauben zu sollen, wenn er unS allen Ernstes die durch ihn selber an geweihter Statte vor versammelter Gemeinde sich vollziehende Tauf- Handlung seines KindcS schildert, der geheiligten Vorschrift der Kirche zum Trotz. Seltsam, daß dem Dichter daS ganz Unmögliche eines solchen Vorganges nicht zum Bewußtsein gekommen ist. Ein bestallter konsekrierter Priester, der sich Über eine der am strengsten verfolgten Vorschriften der Kirche Harpener Bergbau . . 186,30 Schluß-Tendenz: ziemli Landauer Tabakmaunfaktnr, Akti Pfalz. Tie seit 1897 mit einem Aktie Couverts mit !§irma billigst des Verfassers ziehen lassen, besäs Xt der Anfang des BucheS nicht jenen wohltuenden idyllischen^ Büchern HolzarnerS eigen ist, und Landwirtschaft. Rom, 14. April. Gestern wurde auf dem Kapitol der 7. internationale landwirtschaftliche Kongreß eröffnet. Bei der Feier waren zugegen das Königspaar, die Minister Nasi und Eoccoa-Orta, Ackerbauminister Baeeelli, die Präsidenten de? Senats und der Kammer, die Botschafter Deutschlands, Frankreichs imd Oesterreich-Ungarns, sowie zahlreiche geladene Gäste. Namens der Stadt Rom begrüßte der Bürgermeister von Nom die Teilnehmer an dem Kongreß. Sodann hielten Ackerbauminister Baecelli, der Präsident des vorbereitenden Komitees, Marquis Eappelli, und der Präsident der internationalen landwirtschaftlichen Kommission, Meline, Ansprachen, die mit lebhaftem Beifall ausgenommen wurden. — Die erste Abteilung des Kongresses beriet heute die Frage einer europäischen Verständigung zum Zweck der Anwendung von D i f f e r e n z i a lz ö l l e n gegenüber den Vereinigten Staaten. Der deutsche Abgesandte Graf Schwerin-Loewitz befürwortete für die neuen Handelsverträge besondere Vergütungen der europäikben Erzeugnisse gegenüber denjenigen der Vereinigten Staaten. Schließlich wurde ein Antrag Luzzattis angenommen, 'fcinri(f)t.), PreiSl. grat. 291 Südweine. ^gezeichnet. 2584 l|r). Scltcrswcg 58. er gezwungen war, für jedes Massenguartier einschließlich Sttefelreinigen für die ganze Tauer de? Festes 2.50 Mk. zu berechnen, welcher Betrag beim Bezug der Schlafstelle von jedem einzelnen Turner sofort erlegt werden muß. * München, 14. April. Rittmeister FreiHerr von Horn hat sich am Freitag au§ einem Sanatorium in Meran, wo er sich zur Kur befand, entfernt und ist seitdem nicht zurückgekehrt. Nach hinterlassenen Briefen ist zu vermuten, daß er sich erschoffen hat. Nakel, 14. April. Gestern nachmittag wurde auf der Landstraße von Nakel nach Krotoschin der 21jährige Landwirt Schcfflach aus Bromberg erschossen ausgefunden. Schefflach wurde auf dem Wege von der Kirche nack einem Wirtshause von den Kindern des an der Straße nach Nake! wohnenden Müllers Mechydle geneckt; infolgedessen kam es zu einem Wortwechsel mit Letzterem, in dessen Verlaufe dieser . den jungen Mann niederschoß. Eine Schrotladung traf die Magengegend und führte den sofortigen Tod herbei. Der Mörder, der als ein jähzorniger Mann bekannt ist, wurde verhaftet. , * Madrid, 14. April. Bei dem gesttigen Beginn der Stiergefechte kamen zahlreiche Unglücksfalle vor. Hier wurde der berühmte Matador FuentcS schwer verwundet, in Barcelona ein Espada tätlich verletzt. Bti da pest, 14. April. Aus vielen Landesteilen wird nach mehrtägigem Regen heftigerSchneefall und sinkende Temperatur gemeldet. „a la Oberst", über seine Ausflüge tu Begleitung der liebenswürdigen und graziösen Gräfin erzählt, und schließlich kommt der begeisterte Barde sogar . . . auf den Hund. „Bei des Reichskanzlers Morgenspaziergängen auf den ginsterduftigen Wegen Sorrents begleiten ihn Fürst Lich- nowsky, sein Ar^ und ent . . . Hund." Man denke, der Neapeler Skribifax nennt Mohrchen schlechthin einen „Hund"!? einen tz^rnz gewöhnlichen „$unb" — aber er verbessert sich sogleich, denn er fährt fort: „Aber es ist ein Hund, in dessen Busen der Reichskanzler alle seine Staatsgeheimnisse niederlegen m u ß, denn er verläßt ihn nie. Die Photographie, die wir hier veröffentlichen, zeigt uns eben den Grafen Bülow in einem jener Augenblicke der Expansion mit seinem treuen Vierfüßler, wo man ersieht, daß der Hund der Freund des Diplomaten, vielleicht der einzige, weil verschwiegenste, Freund ist." Tas Bild führt Mohrchen vor, wie es mit Artlichem Schweifgewedel die in Sportshosen steckenden Beine des Reichskanzlers beschnuppert. * Miß Roosevelt auf der — Löwenjagd. Turch einen Teil der englischen Presse läuft die Nachricht, daß Miß Helena Roosevelt bei Slough Creek ein Puma gejagt und getötet habe. Jedoch dürfte die Version anderer Zeitungen richttg sein, wonach Präsident Roosevelt in der Nähe von Helena im Zellowstone-Park einen Silber löwen tötete. — Dom holländischen Streik. Ai Amsterdam meldet man: Die entlassenen Angestellten der liben Eifenbahn- gesellschaften richteten an die Gesellschaften 1 alten Stellungen wieder angestellt zu werden, zahl hervorragender Personen, dieses Gefuci' : der letzten Nacht brach Feuer in den 5. Truckerei der internationalen sozialistischen iome im Torfe Blaricum auS. Die Wohnstätten zweier Kolsncn sind zerstört. Ein nicht bestätigtes Gerücht besagt, daß der SÄ von Bewohnern des Dorfes Blaricum angelegt sei, welche bnÄie von den Kolonisten betriebene sozialistische Provaganda ur Hnsten der letzten Ausstände erregt^sind. — Seit dem 14. d. M. dnen übrigens bei den preußischen Staatsbahnen Gütersendungen ller Art nach und über Stationen der holländischen Bahnen raber angenommen werden, mit Ausnahme von Amsterdam. * Wien, 14. April. Ter Hochalpinist Ferdinand Fleischer und die Lehrer Hans und Karl Teufelsbauer aus Wien bestiegen am Sonntag den Hochschwab, gerieten in einen Schnee sturm und werden seither vermißt. * Son einem Seekadetten erstochen (vergl. jinfere gestrigen Telegramme» wurde in der Nacht zum Ostersonntag in Essen ein Artillerist. Die Tarstellunggen über den Vorfall weichen von einander ab. Der Artillerist Hartmann soll angeblich seinen Schulkameraden Hüßner, der als Seekadett, als Seeoffiziers-Aspirant und auch als Fähnrich bezeichnet wird, nicht gegrüßt haben. Beide waren auf Urlaub in der Heimat. Hüßner stellte in der Nacht den Artilleristen Hartmarrn zur Rede, weil dieser ihn nicht gegrüßt habe. Hartmann entschuldigte sich, er habe in der Dunkelheit die Uniform nicht erkannt, und folgte willig der Aufforderung des Hüßner, ihn zur Polizeiwache zu begleiten. Aus dem Wege dahin ergriff aber Hartmann plötzlich die Flucht. Hüßner eilte ihm nach und versetzte dem Fliehenden mit seinem Dolch zuerst einen Stich in den Rücken und dann einen zweiten in die Brust. Hartmann brach zusammen und verschied kurze Zeit darauf. Hüßner, der kaum 20 Jabre alt ist, wurde verhaftet. Der Erstochene ist der Sohn des Essener Hoteliers Hartmann, des Besitzers des „Berliner Hofes". Hühner ist der Sohn des verstorbenen Direktors Hühner von den Schalter Werken. Nach anderer Meldung hätte Hartmann die Aufforderung Hühners, mit ihm zur Wache zu kommen, mit Rücksicht auf ihre Bekanntschaft verweigert. * Das Hvtel der Prinzessin. Die „Bodensee- Zeitung" in Romanshorn enthält folgende Bekanntmachung: „Mache hiermit bekannt, daß ich die sämtlichen 'Gebäulichkeiten des Hotels du Lac, Bad- und Kuranstalt, samt Dependence in Uttwil käuflich übernommen, seit 21. März Wohnung bezogen und den Betrieb des Geschäftes meinem Verwalter Herrn Friedrich Hannemann übergeben habe. Uttwil, den 6. April 1903. Alexandra, Prinzessin zu Isenbur g." — Prinzeß Alexandra zu Isenburg hatte lange Zeit in Frankfurt ihren Wohnsitz. * Die M ondsin sternis in der Nacht von Samstag zu Sonntag ging in Berlin bei ganz besonders günstigen Witterungsverhältnissen von statten. Die Finsternis war nahezu total; in Teilen des Monddurchmessers betrug sie 0,973, d. h. nur der dreihundertste Teil des Mondes blieb unverfinstert. Da auch bei einer totalen Verfinsterung der Mond in überaus seltenen Fällen gänzlich verschwindet, so bereitete vielen Zuschauern das Phänomen eine gewisse Enttäuschung, da unser Trabant trotz des Kernschattens noch verhältnismäßig hell erschien, sodaß einige Details wahrnehmbar waren. Der Mond zeigte eine eigentümlich schwach rötliche, in fast allen Phasen der Intensität übergehende Farbe, eine Erscheinung, die auf der Strahlenbrechung des Sonnenlichtes beruht, welch letzteres bei dem Durchgang durch die Atmosphäre der Erde gebrochen und in den Schattenkegel geworfen wird. Die Finsternis begann um 11 Uhr 28 Minuten, das Mittel war um 1 Uhr 6.6 Min., "das Ende um 2 Uhr 45.3 Min. ♦ „Mohrchen auf Reisen." Einen wahren Hymnus auf „Mohrchen" leistet sich der Neapeler „Mattino", der seine Späher nach Sorrent enffandt hat, um dem R eichs- kanzler nach Kräften hinter die Kulissen $u schauen. Da wird alles mögliche Schöne und Gute über Graf Bülow, fein frisches, frankes, blühende? Aussehen und seinen Schritt Märkte. — Bleicheubach, 14. April. Heute ube der Ostermark. abgehalten. Aus der Umgegend von 3-44 Stunden waren wohl über 250 Schweine, zumeist 8—10 Wocheii alte Ferkel, ausgetriebeu. Fast sämtliches Kleinvieh wurde, trotz der niederen Preise für fett« Schweine, zu hohen Preisen verkauft. DaS Paar Ferkel kostete 45—50 Mk.; Einlegschweine waren im Verhältnis billiger, 110 bis 120 Mk. daS Paar. Der Krämermarkt war schlecht besucht, da daS Wetter dafür zu ungünstig war. •- entgegentritt, so ursprünglich unP natürlich die Neigung ist für daS schöne, artige und gute M 'ädchen, daß einen Dust von reiner, gesunder Jugend auSftrön so unsanft die Harmonie verletzend ist, gan; im Gegensatz i zu dem wundervoll harmo- nssch an- und auSklingenden ,at rrttn Lukas", der AuSgang deS LebenSrornanS dieses schließlich «zanz verwilderten SohneL der Kirche. Holzamer hat neulich sein Ai^lt als Realschullehrer in Heppenheim, von dem er seit Ickhrft und Tag ständig beurlaubt war, definitiv niedergeleglSeine Funktion als Kabmetsbibliothekar deS Großbcrzogv^ hat er wohl beinhalten. Zur Zeit hält er sich seit Monaten in Paris auf. Die fianzösische Hauptstadt wird auf feir unb । genommen e*' »Ztz Wwi't'#?,111'««! >bÄM. oon der brqÄer91tro* r Anchnchten nuä n zu abfleftbroäcbten Unwerte, besonder- ?aben, aus das in. ur früher befteOtt blcnroette war dir °6ere Umsätze voll- mQnfl§ aus niebrtqe geroorfen, späterhin ™ erlittene Kurs, wertere 2 pCt. an- "chlutz des Verkehrs er Anregung. Von 9ehrt aus Raufe ber erste der allgemeinen .eine Realisierungen lle, doch kann die rnders Terrain- und Echlubkurse. 213,25 211,75 140,87 188,75 186,25 st- ,escllfchast, Landau ital von 300MM. che Veneralveriomm. ine Dividende wurde >e der Ostermark. stunden waren wohl le frrtel, achetrieben. wen Preise für fette Paar Bertel kostete tniS Mtz«. UV dis UM WM da td 'N. Star Linie bt M- oohlbchaltm in 91tw ed Star Line injni- ^ohlbehalten in Phü°- icht.), Areisl. grat^l üdweine. uchnet. .. 2084 _ Sammle, VM a ei«“,sä KeMan v«-*”-'* .. Fabrik a gfefßlQ. Handlaü? ,N ____ Bis rMWllerel. .*!***? ®'l,C t.bt8 ät -ch-g°°' i^Ale «tbin je« iü§ kd - ^nächst cm'Abbie f1*8 i6 lürlrch blC' 5llft von n, ba^tCIJie Harmonik *>,s: ti*** l*V 'u ind *fl9 aunktron ü eng^ p. W- E (9 E3 £ Q (9 x (9 e= r- « 5 .*3 JO 2X o « 3 X x cs c - -O g X o c jO E 5 Er Z x 'S t£T -O o , £ <8 O CQ £ . CD C LZ ■*= 6 = ffi- U « „ 67 x> £ 5 E o — .<■ s± E oft 5 x. X CQ E, - Q 5 8 S «r» s Z Z-L S’SS x 8 0 H-g d X X g O) N- g E a .'S x= N "3 v i« o ■2 o (9 ® Sr E aS« 2 Q «r — E Er K E ° X cs Q C r- ** »a. c — o “ s £ X 9Q» g & 5? aä~ *ti 2- E$ ‘E°0c . -c E s Qti>® L o-X S^£(9 <% CS ® ^£8 -5 tlÄSBg«Äg^ s E - - jO°* 5 ES £| LL--"LLtS Ü© a .SiEÖaiQ-rS: -°.y ZL Ea «Z-L o Z. -3 a-S.5 esE G « 3 s.E(ħ ««■f’Säjg 68£§Eg 2ZZZ.E^ZK'«b^Z •ge3*g«EZ E = £L o '-— E?L -E>Xj :Q M . 1-« - 5$ 03 rr o LÄ o A 3 — <-> •— u» 3 v lE. V 5 >-» jQ O jO W :O ZILN ■— -23‘ _ 1 cn iä c? U) co o 03 C 00 vO w 03 E C5 ?> C3 -■ X c -T-v *—< O —' 3/ -3 s E v ^7 o ’H Ajo 5E=e E iE -0^3 C c5 „ Oft = E ZF LX e E . «ft 2 X o «n jj ’S »S- ZÄ m 3 3 AZF •03 M 5 «SS <53jO L § «» "2x c vO - .^7 E .« X C C O Q X 51§5< CO CO »o o 2 & E «X EZ X 6a Hs§K- S E ES L .»9 o Ä X E oft E c-t X> «33 o *77 vO J± 0X0 , -O X X" -> •- C -67 &> o. G>o X E K =?3 c a^_> X X X -- t* — „ d 5 67 X X 3 — 57 3 y. T <3ft?3 *— O Oft Ät CS — 40 su 3 « ®1 a -E • 67Z X M « O « — E o = «= ft» 13. . 3 E E — >-Ä L ■ LL Z-L „ E >o *• E o §8 E C 5 -H-EZ y E> _E — Sa XL sSZ X3 X CJ ft» w -E «ei E -3 «-* oX2 5X078 " Schulbücher Schul-Utensilien für sämtliche Lehranstalten. Ernst Balser schmeckend. 1219 Emil Fischbach Continental Caoutchouc u. Guttap. Co., Hannover. la. Smbmd-Mß- Ludwig Lazarus A LUU W g LÜX-d Noblen MS M ii nun \ orcuurdi per Zentner frei vor das Haus F 1 deutschen Arznell wr 1.12......BLJI garantiert rein, ei 2961 2867 Massgebendes Urteil! 1C uud per Arzneibuches, Mk. 1,13 empfiehlt Erforderlich: Ge ♦ [2953 3150 Billigst zu haben bei 8153 3152 der Schule entgegen. » Anmeldungen Steinstrabe 4V erbeten. 3101 Fabriken in D 2220 > Ampfmoldmi Sd|aii;rnlltii§t 4 brauche und für Schirme. 2844 empfiehlt täglich frisch: Schlagrahm. Süssen Rahm 289 Victoria-Drogerie. 1620 Prospekt. Luger von Lanolin wird garantiert durch die la. Portland-Zement garantiert allerbeste Qualität 1.75 Mk. pro Sack. * n«la mII4 bei 2958 Mit diM [275o Lplcmbcrg, Laufitz, bei. 3159 :e Nicht der billigste, aber der beste Reifen für Fahrrad und Automobil. Dcr heutigen Gesamt - Auflage unseres '-vlotiei liegt cm Prospekt der Firma Lehmann & Atzmy, ginnenden Namen etwa von 10 Uhr an. burtsschein, Impfschein, Abgangszeugnis. Gießen, den 15. April 1903. I Eduard Sack Holz-u. Baumaterialienhandlung Töallthorstraße 49 b. Gardinen, Vorhänge, Spitzen, gehäkelte Decken. Waldhof Claeröhausen (Kreis Wetzlar, Station Katzenfurt). 6WT* Ländliche Kolonie im Tauueuwaldc. 1. Abt. Preise für den Mittelstand. 2. Neue Kiuderableilung. (LandcrziehungSheim für schwächliche Kinder.) 3. Für uitbenttuelie Männer. kranke und 2440 eisernen Tragbal^n baumwollene und halbseidene Blasen, Waschkleider (Sommerkleider) etc. Die Grobherzogliche Direktion. Dr. Schädel. Rein, mild, neutral. Preis 25 Pfg. Eine Fettselfe ersten Ranges. BMchimkrLTchiiunibergtt Marburgerstratze 22. Unterricht im Zeichnen und Walen von Vlumcn, Stillleben, Landschaften usw., sowie allen kunstgewerblichen Arbeiten erteilt Frau O. Kowarzik. «telier: Hofmauustrabc 4, II. 01735 Lehrte» Misburg, Ennigerloh empfiehlt ihre als hervorragendesFabrikal bekannte Dlarke „Germania“. Jahresproduktion über 2 Millionen Faß General-Vertreter: ,M, Bachenheimer & Schaumber^er Gießen, Marburgerstr. 22. Joh. Fr. Schaaf, VOeiustr. 41 langjähriger Generalvertreter der Bielefelder Dlaschinenfadrik norm. Dürkopp 4 Go. Wie neu und dabei sehr billig färbt man im Haushalt mit Branns’sohen Blnscnlarbcn: Branns’8011" (Yemelarbe: C. Rübsamen. Lager: Wcftanlage 60 und «itzmarcr Weg. Alice-Koch schul e. Der Koch - Kursus besinnt am 20. April. Anmeldungen nimmt die Lehrerin Fräulein Renner in "Auf meine große Auswahl in rohem und namentlich in gebranntem Kaffee mache ich aufmerksam. Die gebrannten Kaffees sind aufs sorgfältigste zusammengestellt, von feinem, kräftigem Aroma und absolut rein- Portland ■ Cementfabrik „Germania“ Attteu-Gesellschaft vormals H. Jlanske & Co. Bügel-Kursus. Wiederbeginn eines Kursus in allen Arten von Fein- und Glanzbügelei findet am 23. April dS. IS. bei Frau Hofmann früher Eidman« vormals Lehrerin an der Aliceschule, statt. Dr, med, Georg Liebe s Keitanffalt für «Lungenkranke Sauren Rahm. Bestellungen nehmen auch die Milchfahrer entgegen. Pmimsz-KilzMaui 2 Bahnhofstraße 2 20 Prozent Rabatt 20 für sämtliche Sachen der Weitz-, Woll- und Kurzwaren» Friedrich Huhne Wwe Seltersweg 26. Wenn Sie ein Fahrrad oder einen Pneumatic- Reifen kaufen, verlangen Sie ausdrücklich Continental Adolf Bieler, Viktoria-Drogerie, Jtiuiktatrasse b, 2055 Das GnH. Gymnasium in Gieße« empfängt die neuaufzunehmenden Schüler Montag den 20. April, 8 Uhr. Nur die zur untersten Vorklasse anzumeldenden wolle man erst von 9 Uhr an vorstellen, möglichst in alphabetischer Folge; z. B. die mit „31' be- I.arwlinfabrik Slartinlkenfelde. f Auch bei Lano in - Toilef’e - Cream - Lanolin wARlfr: ncClV^' 1 achte man auf d'e Marke Pfeilrinj. AC ri t Zur Arübzakrs-Hailon reizende Neuheiten in Knaben-Garderoben. Besichtigung meiner großen AuSwahl ohne 2017 Kaufzwang. Der Aufschwung den diese Abteilung meines Geschäftes in den letzten Jahren zu verzeichnen hat, liefert den glänzendsten Krweis für gUrffttAt m. ZzlLlgkett. §nr Herren nnD Säuglinge Sacco-^lnzüge,Gesellschaits-Anzüge Sommer-Paletots, einzelne Hosen. Grosse Vorteile durch bedeutende Einkäufe nur gediegener Fabrikate, welche m wirklich billigen, aber festen Preisen abgebe. Anfertigung nach 28ah. )UA»stzl Ud>s, s beniteiai|L J. Schmücker Nacht Marltstratze 8. Gictzen. Marktftratze 8. Abteilung für Kerreu- und ^uaveu-^onfckltou. inen wirklich feinen Cognac bereitet man »ich am beeten und billigsten eelbit nur mit Reichel’s Cognac-Extract Lichthere Fl. 75 PL, Exlra-Quallli: fine Champagne ♦ ♦ ♦ FL 1,25 ML Nicht m vergleichen oder an verwechseln mit künetlfchen Eeienien oder jenen rohen Imitationen, die Cognac nur der chemiechen Zu- iammenietaung nach ähnlich, mit echtem Cognao aber nicht im entferntesten identisch alnd. Reichel’s Echter Cognac - Extract ist ein natürliche! Weindestillat französischen Ursprünge, welche« da« natürliche Aroma de« echten Cognac concentrirt enthalt und In unnachahmlicher Naturtreue wiederglebt. Ein Versuch überzeugt I* fach- end wlieeniohemioben Kreltea rQokheltlo« all vorzüglich anerkannt Berühmte Original - Reichel - Essenzen Li?hVheerz lieber 200 Sorten "" ,ch0.SBe^edB braocbiTori chrilt lür ca. V/tL0,:: 25,40,50.60.75 Mehr als doppelte und dreifache Ersparnis». Die Deatillirnng im Hauabalt« völlig ke.teafr.il Otto Reichel, Berlin SO., Eisenbahnstr. 4, Grösste Specialfabrik Deutschlands. Niederlagen in ganz Deutschland. Echt ist allein das Originalprodukt mit MarkeLichtherz. alles AndercnarNachahmuner Ze baten int (jlieasen Lei Adolf Bieler, Marktetrasse b, §chulran;en in großer Auswahl empfiehlt zu billigen Preisen Adler-Drogerie Seltersweg 89 Otto Schaaf. 2778 < des Geldes. „Weltfreund" ist aus s Messing, hochfein vernickelt, bequem in der We|ie>uasche zu n e tragen. — Neuester Haupt-Katalog über Solinger Stahl- « g waren, Waffen, Lederwaren, Pfeifen, Schirine, Stöcke, Fern- ® g rohre, Feldstecher, Haus- und Kuchen-Gegenstände, Uhren, n Kelten, Ringe, Broschen, Musikwaren versenden an jedermann ■ umsonst und franko Kirberg & Comp. In Koche bei ■ Solingen. Alleinige Fabrikanten der berühmten Solinger I Stahlwaren, 'Dlarfe „Schneidig^. 27161 Wiedervcrkäufcr gegen Provision gesucht. EtkUlmze, Klobenstrilke sowie Rollsetle aus Hanf gesponnen, einpfiehlt zu billigsten Preisen und hält stets auf Lager Ein unparteiischer Mafchmen-Ingenieur und Fachmann durch und durch urteilte jüngst über DMopp’s Plana-Fahrräder daß solchen der «pst« platz unter den wenigen erstklassigen Fabrikaten deS In- und Auslandes gebührt. Keinen Bruch mehrst Beispiellos grotz ist die Zahl Derjenigen, die bei Anwendung meiner Methode von ihrem Bruchleiden geheilt worden sind. ------ Höchste Auszeichnungen, laufende Dankschreiben. ------ Verlangt Gratiübroschüre von Dr. Reimanns, Valkenberg No. 611, Holland. Da Ausland, Briefe 20, Karlen 10 Pfg. Porto. 2547 . rarüsn, .Pinsel <.r,t i e e. EN. I Spazierstöcke Letzte Neuheiten CasseierSthiimliibrik (xiessen 9 Seltersweg 9. WL 3008 _ ■wnUMUHB 30 Tage zur Probe. । I Jeder Alensch muß einen,Wcltfreund* haben. Kein Portemonnaie mehr nötig. 1 Stück gegen Einsendung von 70 Pfg. (auch Briefmarken) frei ins Haus, u 2 Stück 1.20 JL, 3 Stück 1.70 JL o (Nachnahme 20 Psg. mehr). £ Unerreicht « bequem « ist unser £ Weltfreund N Kein langes _ Suchen mehr Z kein 93er- L. wechseln des Geldes, kein Herausfallen kostet eine Bluse schön und echt zu fRrb-n NLGE Käuflich in Apotheken- Drogen- und Farbeu- n bandlungen. 2752 (Schutzmarke: Schleife mit Krone.) Alleiniger Fabrikant- Wilhelm Brauns, Quedlinburg. Mäusburg. 1879