Mittwoch 15. Avril 1903 153. Jahrgang Drittes Blatt Nr. 87 •titelet täglich außer Sonnlags, iem Vretzener Anzeiger »erben im Wechlel mit dem Kesßschen Canöroirl die ♦itfocner Zamilien blätter Diermal tn der Woche betflellu6*Rx 51. JPW3W /K t Q monniiid)761'1., Diertel* ^WWM W . iäbrhd) Alk. 2.20; durch Eichener Anzeiger« fJ General-Anzeiger v Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Eichen MW „Kegea die Wünschelrute" erlasse» nach der „täftL Rundschau" vom 4. April ir der „Naturwissenschaftlick)en Wochenschrift" die Herren Geh. Bergräte Pros. Dr. Beyschlag und Wahnschafse, die Landcs- geologen Pvos. Dr. Keilhack und Dr. Leppla zu Berlin eine öffentliche Erklärung uiü) bestreiten au>s entschiedenste die Erfolge der Wünschelrute; sie weisen darauf hin, daß durch Einbildung vielleicht Bewegungen der Muskeln und damit der Rute erfolgen wnnten und lassen es dahingestellt sein, inwieweit die sogenannten Quellen sinder, unter ihnen Gras Wrsck-owetz und I. Beraz, bewußt oder unbewutzt andere täuschten und „Erfolge" verzeichneten, die in den meisten Fallen keine waren. „Tie Angaben der Wünschelrutengänger, daß an einem bestimmten Punkt in bestimmter Tiefe eine fo oder so starke Wasserader sich befinde und daneben nicht, sei unsinnig und lächerlich, da dies auf einer Verkennung der tatsächlichen Verhältnisse beruhe. Der Nachweis sei erbracht, daß die Dünsä-elrute mit der unter- irdisck-en Wasseroerteilung nichts zu tun habe. Leider habe dieser Nachweis die Bevölkerung viele Millionen unnützer Ausgaben gekostet. Die Wünschelrute könne sonach nur als Aberglaube, als auf Einbildung und Täuschung beruhend, zurückgewiesen werden. Die ernsten wissenschaftlichen und berufenen Vertreter der Geologie zögen ihre Schlüsse über die Verteilung und Bewegung des unterirdischen Wassers aus der Verteilung, Lagerung und Beschaffenheit der geo- logtfchcn Formationen, deren Schichten und Gesteinen." Diese kräftige Erklärung ist höchst erfreulich und läßt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. Ich habe in öffentlichen Borträgen in Qrts-Gewerbevcrcinen des Groß- Herzogtums mich in ähnlicher Weise absprechend über die Wünschelrute in diesem Winter mehrmals ausgesprochen. Da ich jedoch seither auch in .Hessen immer wieder dem Aberglauben an die Wünschelrute und an I. Beraz und ähnliche Quellensinder begegnete, dürfte es wohl von 'JhiV.en sein, aus die genannte Erklärung noch besonders hiermit hinzuweisen und derselben ebenso energisch zuzustimmen. Wenn Private, ohne geologische und naturwissenschaftliche Vorbildung, sich leicht täuschen lassen, so ist das noch eher verständlich, als nxmn selbst öffentliche Institute und Gemeinden nut sonst gebildeten Männern an der Spitze einen Beraz berufen und ihm glauben, wie mir Fälle bekannt geworden sind. Die Manipulationen mit der Wünschelrute gehören höchstens in das traurige Gebiet des sog. Blumenmediums uno ahiiliä-er für unsere Zeit betrübender Er- schetnungen. Leider sind die Vergnügungen mit der Wänscl>elrute für manche sehr viel teurer geworden, »tä hei der Blumcnspenderin. Der Geologe kann natürlich da ebensvlvenig Wasjer schaffen, wie jener Quellensinder, wo keins oder nid>t genug in der Erde vorhanden ist; seine wichtigere Aufgabe ist deshalb öfters, von vergeblichen oder zweifelhaften teuren Versuchen abzuraten als zuzuraten, wenn er s ehrlich meint und genug Mut hat. Der Geologe kann in gewissen Fällen bestimmen, daß Wasser da oder dort vorhanden sein wird, fast nie aber kann er auch, wie jene, ganz genau angeben, wieviel Wasser zu gewinnen ist. Im Odenwald wie in Rheinhessen und Lberhessen gibt es ganz bestimmte Quellenhorizonte, wie im Buntiandstein über den ^chieferlettenbänken, int Rotliegenden über den roten Tonen unter dem Melaphyr, über Tonen unter klüftigen Ställen, über Ton oder tonig zerfallenem Tuff unter den Basalten; in geologischen Einbruchsgebieten, wie in dem Rheintal und der Wetterau, weiß man genau, daß untcr dem Schutz von jüngeren Ablagerungen in durchlässigen sviefen und Sanden oder in zertlüfteten Kalken das Grundwasser bis zu einem gewissen Grade und in größeren Mengen aufgespeichert ist und erbohrt werden kann; man weiß, daß ofiene Gesteinsspalten das Wasser hier ansammeln, dort wegfüuren, daß an Verwerfungen das Wasser oft zum Vorschein kommt, weil es an deren tonigen Zerreibungs- maj cn nicht weiter stießen kann und ähnliches mehr. Der Geologe kann sich ganz bestimmte Vorstellungen über die Verteilung und den Lauf des Wassers in den Gesteinen und Schichten maä-en, ohne aber fast je zu solchen bestimmten Angaben zu kommen, wie |ie bie Quellenfinder älschlich auf den törichten Glauben rechnend mit scheinbarer Sicherheit aufftellen. Es ist verkehrt zu hoffen, daß man einen Geologen zur Lösung einer Wasserfrage nur für einen oder zwei Tage, gar für einige Stunden berufen kann, wie das geschieht, um ei.i Ergebnis zu erzielen. In den meisten Fällen ist dies ganz zwecklos, da ein genaues ernstes Studium, oft neben Versuchsbohrungen, dazu gehört, solche Fragen zu klären, und hierzu meist viele Tage, oft Wochen nöitg sind. Außer der rein aeologischen Beobachtung sind bei Wassersrogen noch zahlreiche kleine Anhaltspunkte, wie Oberfläcbenformen, Gras-, Pflanzenwuä)s, Pflanzenarten, Nebelbildunaen, Quellkegel von Sand, Eisenausscheidungen und Aehnlichcs mehr berücksichtigenswert. Hierzu bieten die nichtvoreingenommenen einfachen Landleute, Förster, Arbeiter oft wertvolle Aufklärung und erheblichen Nutzen. Daher ist der irgendwo au£gefüf)rte Gedanke irrig, daß die Wünfchelrutemänner diese Rute oft nur benutzt hätten, um ungebetene Beobachter und Hilfsbereite fernzuhalten, damtt sie selbst ungestört an Ort und Stelle sich unterrichten könnten. Ter Geologe kann deshalb bei feinen Arbeiten nach Wasser wohl unbequeme Halbgebildete oder voreingenommene Gebildete ab- wehren, mit dem in der Natur vertrauten Volk aber und seiner Teilt» und Ausdrucksweise muß er zum Nutzen für seine Arbeiten Fühluna suchen. Anderenfalls kann er gerade in den einfachsten Anordnungen Fehler machen. Dr. C h e l i u s. Aus Stadl und Land. Gießen, am 15. April 1903. ** Gesanggottesdienst. Attrn berichtet uns: Am zweiten Feiertag nachmittag fand in der Turnhalle an der 'Nordanlage der Gesanggottesdienst Bereinigter Chöre des christlichen Sängerbundes deutscher Zunge statt. (Iahressest des Kreises Frankfurt a. M.-^Gießen.) Der Saal war überfüllt. Waren doch mit den Säugern über 650 Personen anwesend. Die Leistungen der einzelnen wie der gemischten Chöre waren so überraschend, daß jedermann befriedigt nach Hause gehen ko ante. Besonders erwähnt sei die Auspracl-e des Pfarrers Wittekindt aus Lberisfigh.im über Lucas 15, das Gleichnis vom verlorenen Sohn. Wie ein Fisch zu Grunde geht, wenn er sich nicht im Wasser, in seinem Element befindet, so fühlen auch wir Menschen uns unglücklich, wenn wir uns nicht in unserem Element, d. h. in Gott, in Jesu befinden. Von rührendem Eindruck waren die (Solofcorträge und die Ansprache des blinden Predigers Reiner aus Mainz. ♦♦ Stadttheater. Wenn uns die Töne einer fröhlichen Operette umfangen, so ist der eigentliche Ursprung unserer naiven Hingabe an dies künstlerische Spiel eine ausreichende Dosis fidelen Lebenswitzes in begrifflich leicht verständlicher Form. Ist dieser vor banden, dann finden wir uns bequem und gemütlich in das Reich der Musik und des Gesanges. Johann Strauß ist unerreicht in seinen Walzerkompositionen, und das Grundelement seiner Musik ist der Rhythmus des Tanzes. Seine Operette „Wiener Blut", die uns gestern abend das Elbinger Lperettenensemble vorführte, zeigte uns das von neuem. Aber um die Operette als solche uns näher zu bringen, mußte er in der Wahl des Librettos vorsichtiger sein. „Wiener Blut" ist wirklich nicht geistreich und ausdrucksvoll. Tie Komödie ist schwach und hält nut dem prächtigen Tempe- rament der Straußschen Musil nicht recht Schritt. Das hinderte jedoch nicht, bau wir gestern abend das fesche Wiener Blut in der Musik in einigen Glanzleistungen mit wirklichem Genuß verspürten. Und das ist sehr wesentlich dem guten Spiel der Steinertschen Kräfte zu verdanken. Die reichlichen Mittel, die hier aufgewendet wurden, haben uns oft glücklich über die Schwäche der Komödie, die tatsächlich mauchmal an bi? fatale „Welt, m der man sich langweilt", erinnerte, hinweggeholfen. Besonders hat Frl. 2 top er der Gräfin Gabriele die fesche Lebhaftigkeit auch in der schauspielerischen Erscheinung zu wahren gewußt. Tabei hat sie vorzüglich gesungen. Das gilt auch im ganzen von dem gesamten Tacjtellerperjonal. Will man noch jemanden davon hervorheben, so kann man von Herrn Sommer sagen, daß er sia> um ben guten Erfolg des Ensembles auch besonders verdient gemacht hat. Auch Dirigent und Musil haben sich gut bewährt. So ist jeden- alls die Gewähr bajür gegeben, daß am Donnerstag der „Zigeunerbaron" den Tl)eaterbesuchern einen genußreiche» Atzend bringen wird. Das Haus war übrigens gestern nahezu ausverkauft. , * Ein Wahlkuriosum. In einem oberhesfischen Dörfchen hatte im letzten Nachsommer eine Wahl stattzufinden. Bei mehrmaligem Wahlgang wurde immer mieber Stimmengleichheit erzielt und mit größtem Eifer rang jebe Partei, bie Mehrheit zu erlangen. Es wurden auswärtige, in Fabriken tätige Ortsbürger gegen Vergütung des Bahn- gelbes, Lohnes ?c. herbeigeholt, an der Poft in Empfang genommen, sogar cingeiperrt, bannt fie nicht ah|ailen tonnten ic. Schließlich fand sich doch ein Unsicherer, sodaß eine Partei eine Stimme mehr zu erwarten hatte. Dieser aber wurde nun von der zu unter liegenden Partei in gehöriger Weise traktiert. Ein Freund nahm ihn am Wahltage heimlich mit aufs Feld, ein Geschenk von 60 Mk. wurde ihm zuteil, als er durch seine Abwesenheit der Wahl lern blieb. Für ihn war es ein doppelter Nutzen, einmal oie scyone Geldsumme, und bann erschien er nun auch in der Gemeinde als parteilos, lvas für ihn als Geschäftsmann nur von Nutzen fein tonnte. Das Resultat des letzten Wahlganges war mieber Stimmengleichheit. Da die Wahl bei beiden Parteien schon verhättliiSrnagig sehr große Summen verschlungen hatte, so machte endlich Die Behörde diesem Ringen um oen Sieg ein Ende, indem sie das Los unter den beiden KandUraten entscheiden ließ. "Nach dem Urteil der Erdbeerenzüchter wirb für dieses Jahr eine Mißernte in Erdbeeren erwartet. Selbst Fachleute vermögen sich diese Erscheinung nicht recht zu erklären. Dermalen aber die Ursache, der schlecht ausgebildeten und meist keine Blittenstengel treibenden Pflanzen, in dem schlechten Wetter des verflossener Sommers zu suchen. In Amerika verstorbene Hessen. In New- Albany Heinrich Jeßberg aus Wollmar (Kreis Wir* bürg; am 1. März im Atter von 82 Jahren. — In Crawsord (Ohio) Conrad Krebs aus Allenoorf a. d. Lahn im Alter von 48 Jahren. — In Wellsville Elisadetha Catharina Lisch (geb. Emmerich) aus Hessen-Darm* stadt um Atter von 82 Jahren. § Obbornhofen - Bellersheim L b. 28., 14. April. Die Gebrüder Södel erbauen am hiesigen Bahnhof eine große Zementfabrik. X Krofdorf, 14. April. Die König!. Regierung zu zwblenz hat eine Verfügung erlassen betreffend die staatliche Verwaltung der Stadtwaloungen Wetzlar einschließlich Niedergirmes. Vom 1. April ab sind diese Waldungen der Lberförsterei strofborf, Revierförsterbezirk Stop* pelberg, zugelegt und dem hiesigen Königl. Oberförster Lieber sowie dem Forstassessor von der Mosel in Wetzlar unterstellt. ff Grüningen, 15. April. Morgen, am 16. April, tritt Der feit 1876 im hiesigen Orte wirkende Lehrer Heinrich Eckel in den wohlverdienten Ruhestcuid. Man hak chm das Leben in der letzten Zett von gewisser Seite recht schwer gemacht, und so zog es der 60 Jahre alte Herr vor, um lerne Pensionierung einzutommen, die ihm umer Anerkennung seiner treu geleisteten Dienste laut Dekret mit einem Ruh ege hall von 2100 Mk. jährlich bewilligt wurde. Möge Herrn Eckel ein angenehmer Lebensabend beschieden fein, ^u feinem Nachfolger ist bis zur definitiven Besetzung der Stelle, wozu die Gemeinde das Präsentationsrecht Hat- Lehrer Met ter aus Bad Nauheim berufen. w S für Straße nab Gesell Foulards 967 in jeder Art liefert das SeibenversaadhauS Davib-Dolz, Hoflieferant, Tarmstabt. FcuiUclon. Eine neue Sammlung illustrierter Monographien erscheint zurzeit unter dem Titel „Die Kunst" im Verlage von Julius Bard in Berlin. Ter erste Band handett über Lueas Cranach. Frischer, lebendiger, munterer lägt sich über KnnstgZchichlliches schlechterdings nicht schreiben, als es hier der bekannte Breslauer Prof. Dr. Rich. Muth er qetun hat. Dieser glänzende Stilist besitzt wie kaum em anderer die Gabe, den Menschen und feine Zett, den Künstler und Milieu, in all der Plastik und F-arbe deS Lebens vor uns hinzuzaubern. Tas lieft sich lerchll giebt em so erfrischendes Bild, schlägt — burschikos und pornttert und tteuh^rzig — so mannigfaltige Ebne an, daß man Den „Kritiker^ gar nicht gewahrt, und doch ist mit bestimmten Worten gesagt, was Lueas Cranach war, was er sein konnte, sein mußte. — Ter nächste Band, der keinen geringeren alö Cornelius Gurlitt zum Verfasser ljai, ist ein kostbares d.irisches Städtebild mit einer Fülle ferner Bemerkungen. Es ist ein Genuß, dem fuiuugen Gelehrten auf bieier kunstgeschichtlichen und mlturgeschich.lichen Wanderung durch die Lutherstaot W i 11 e n o e r g zu folgen. SM nie hat uns jemand fo funuig durch Die Luth^tadt geführt und dennoch ist das Line trockene G-leh^amkett Lutlitt verficht es in seltener Weise, wielliche Li.mmung m erwecken. Durch ihn wird das To^e wieder lebendig: wir atmen förmlich die Luft der Lutherstadt wieder in ihrer großen Zett. Er zeigt uns spielend fast verborgene Reize und große Dinge, wo ein gewöhnliches Auge nichts, ober nur vergessene Zahlen uitb 'Jianun, jeibröaeinbvn Kalk und Spinnweben sicht. Worpsweoe. Das ben deutschen Romantikern einst bas letzte Ziel einer unklaren Sehnsucht war: die Rückkehr zur Natur und die unbedingte Hingabe an fie, ist in unseren Tagen wieder der Lettstern für ein junges Geschlecht von Nünstlern geworden, bie, angewidert durch c>as hohle Treiben an ben Akademien und in den großen Kunststädten, in die Einsamkeit entlegener Tö.ser flatteren und in stetem Umgang mit der Sialur ihr ihre tiefsten Geheimnisse abzu.auschen suchten. In verschiedenen Gegenden Deuischlanvs, so auch in unserer Gegend, in der Schwalms bildeten sich nach dem llas,.s_^n Vorbilde der schule von Fontainebleau Dialer ko Ionien, von denen Worpswede die sta-lzVen und urivüchfigsten Ta.ente gezeitigt hat. xk -..... i>s । iiio nur f^n, ....n^r, Deren Loeftn uno Äuu|. uns vta.avi .-.-ana Ri.re uiu feinstem Verband nis |ur uu 0*0.040^1^1 eine» Mit conguiiiale. , Nach-mpfindu.^g chres Wollens sc^ttdert, aber ts find durchweg Künstlernaturen von kraftvollem Wuchs: Fritz Mackensen, der den Menschen in dieser einsamen, kahlen Natur zu fast monumenta.er Große wachsen laßt, die Landschaftsmaler Otto Aiodersohn, Fritz Overbeck und Hans am Ende und der vielseitigpe von ihnen, Heinrich Vogeler; der Phantast unter viesen Naturdicptern, der d^e wunderbarsten Märchen dichtet, daneben aber Nicht minder poetische Entwürfe für Buchs4)muck, für Hausrat und für ganze Zimmereinrichtungen zu schaffen weiß. In Der Reihe der illustrierten Monographien, die Hans von Zobcititz im Verlag von Velhagen & Klasing Bielefeld uno Leipzig herausgiebt, erschien soeben ein fesselnder Land „Moderne deutsche Plastik" von ^i.xander tze^lineyer. Tie überraschend reich, mit 18Ö 'Abbildungen illustrierte Monographie giebt in straffer Gliederung einen tlaren, oor^rif.l.chen Ueberblüf über Die mannigfachen Strömungen, bie sich im Lauf der letzten Jahrzehnte auf dem Gebiet der deutschen Blldhauertunst tun0taten. Sir schlleßi sich damtt der im gleichen Verlag erschienenen Monographie „Moderne deu.sche Ma.erei" von Tr. Alfred Kr^epprn an und bildet mit d.eser zusammen gewijsormabon eine Geschichte der neuesten deutschen Kunst, wie sie, zumal in L-zug auf die Reia^haltigkeit des bild- llchcn Ma..-ia.S, b.si^r e..if„ ub^n nia-t v^ihanoen war. tiiLn F^ei. i-in üe. Knnst tonnen diese im besten Sinne popu.ann xxii|iiUu..gcn au,s wärmste empfohlen werden. Brüder Schmidt Seltersweg 83 empfehlen Seltersweg 83 Gartenmöbel in grosser Auswahl Restaurant „Zern PerKeo Hierdurch gestatte ich mir ganz ergebens! anzuzeigen, daß ich das •\* =5° «A« (Fement-ilunittiem- und Terrazzo- Tritlstufen Spülsteine Geschränte Rinnsteine Fensterbänke sowie Sflnwcrfjirint uni) Plitten jeder Art. ßflufmäniiifrtjr j'üdifitjulc Kirtzrii. (Staatlich anerkannte Nnterrichtsanstalt.) Das neue Schuljahr unserer Anstalt beginnt Montag den 20. April, nachmittags l1/, Uhr, zu welcher Zeit sich alle Schüler in der Schule — Nordanlage 15 — em- zufinden haben, um Lehr- und Stundenplan, Haus- und Schulordnung und andere Mitteilungen entgegcuzunehmen. Anmeldungen neu eintretender Schüler werden Freitag den 17. und Samstag den 18. April, nachmittags von 12 bis 1 Uhr, bei unserer Schulleitung — Schillerslraße 5, Destaurant „Bum Mrlieo Selteroweg Nr. 31 9. z Mk. 25 — 1/4 Wein 25 Psg. — Reichhaltige Abendkarte. 3084 Mk. Piamnos 10 Gießen, den 14. April 1903. 3138 Die Sdmllwmminion der fcnnfm. fodifhle. Fernsprecher 5. Wilh. Seim -tu., »ftd Braubach L Fischer Grünberg i. H Neuenweg 4. Giessen Prompte und bil^gste Bedienung. 2212 3 €x«lsior Hannox'vrsehe Gummi-Kamm-Co. Akt.-Ges. '<*• T* 20 20 6 10 2. 3. 4. 5. Englisch . .. . Stenographie Maschinenschreiben (pro Kursus) doppelte und amerikanische Buchführung (pro Kursus) . Dunkelkammer zur Verfügung meiner werten Kunden. 2. Stock — entgegengenommen. Nach Beginn des Schuljahres werden keine Schüler mehr ausgenommen, außer denjenigen, welche erst nach dein 20. April — sei es von auswärts oder aus Eießen selbst — in kaufmännische Geschäfte eintreten. Das Schulgeld beträgt: 1. Für die obligatorischen Lehrfächer — einfache und doppelte Buchführung, Korrespondenz, Rechnen, Schönschreiben, Sprachlehre, Rechtschreiben, Wechsellehre, Handelsgeographie mit Warenkunde zusammen II. Für die fakultativen Unterrichtsfächer, deren Stunden abends stattfinden: 1. Für Französisch .... 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