fif'etftft tb.en- Ain 6 d°z md förnpriiA JWer nb ftS o^briefe. bklt‘ mkenlager. Zj. bei 7°W°ch-W Ä2° ! N°b°nh-7T M«u Melde, wird, w ppenhem dem 9ai[tt Sfc und der do« . °"-n Dermot $le ^esse der Welt w” rläftCrn in W JürM aufgestellten Aa. ***& 60 norwegische, „«Ische, 37 pohA '^"bische, 12 alt'slavische, aui$e' 6 armenische, fünf e. 2 japanische, 2 griechische, IV» Urokesische, 1 gälische WM. : mit seinen beiden Assistenten um sich aus den neuen Schau- :a, zu begeben. Ter Zweck bet sachm der in Afrika herrschen- oachm Albrecht von Preußen rd im Theater dela Monnaie tn kommen. it Düse. Glennon Tute deab- n vom Grafen Frankenstein ge- bauen, in dem sie unabhängig liienrapporte die Werke dÄnnun- dem uns alles gefällt außer gefall tatsächlich durchgesetzt wer- ziemlich weit gediehen und die en will nun angeblich Miß Märchen ausbringen. ing eines ÄnnSwerM** durch die Nilstau ^iohrdete nicht. Ursprünglich lenand dre bi§ zur höbe m Ut Mete t Tamm in bieserHobe W der Tempel tm uM Schonung ^lemye s wuck „x. das ift aus IW Jlt- ,-ch eine bedeutende Abnahm rtn Memenge bedmgt. Tn btn Äon(ulnrbend)t wW bfl W was w. » » mirridiflit einen uJetluii in Millionen bedeuten mrd^ PÄachtlli'get» \t Kieke«. ion Vetter 4 4 "S 5 Z I l3.3«* ■ 30 ■’<$. Isis. 6? ■ 0^ i 240C. „13. 5^13. Erstes Blatt 153. Jahrgang Donnerstag lS.Janrmr 1903 Amtz- und Anzeigeblatt für den Kreis Eiehen KSB5Z Gießener Anzeiger w General-Anzeiger ° ** Nr. 12 • H4eint tSglich autzei SoniuagK. Dem «Lietzener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Hessischen Landwirt die Siebener Zamiiien- Hättet viermal tn der Woche beigelegt. (Rotattonebrud u. Verlag bei Brühl 'schen Unroerl.-yud)- u.Stem- druckerel (Pietsch Erden) Rebaftton, fepebttion und Druckerei r Lchutsi ratze 7, Mbiefle Mr Deveschenr Elnzetger Wictze«. ffcrnlvifd)an1d)ht69h 51. vezngdpret»» monatlich 76 Vf., viertel* sährlich Mk. 2.20, burcty "Abhole- u. Rroetgftellen monatltcb 6ö Pf.; durch diePost Alk. 2.— viertel* läljrL ausschk. BesleUg. Annahme von flnjetgei kur die TageSnurnrner vi- vormittag- 10 Uhr, ßcilcnpretfl; lokal 12Ps^ auäroärtf 20 Psg. LeranlrvortUch» für den poltL u. allgem Teil: P. Wtttko: tüt .Stabt und Üanb* und jL®end)tslattIe 6 n CI Plato; für den Am- zeigenteil öand Beck. Krlianntmachung. Betr.: Schweinerotlauf zu Allendorf a. d. Lda. Die zu Allendorf a. d. Lda. ausgebrochene Schweine* rotlaufscuche ist erloschen; die Gehöftsperre ist aufgehoben. Gießen, V. Januar 1903. Großherzogliches Kreisamt Gießen. _______________Dr. B r eibert Ktliamilmachung. B etr.: Rotlaufseuche bei einem Schweine des Heinrich Wilhelm Fay in Gruningen. Die Rotlaufseuche im Gehöfte des Wilhelm Fay in Grüningcn ist erloschen. Gießen, den 12. Januar 1903. Großherzoglicyes Kreisamt Gießen. Dr. B r e i d e r t. Keschuslsuiä,ige Ausbeutung des ZLrheberrechLiS. Das seit dem 1. April o. I. bestehende neue deutsche Urheberrecht gewährt in erfreulichster Weise dem geistigen (Eigentum einen im Verhältnis zu früher sehr wesentlich vermehrten Schuh und sichert Schriftsteller gegen honorarfreien Abdruck ihrer Arbeiten viel mehr als das seither geltende Recht. Plan hat darum das neue Recht als hochwillkommen im Interesse des Schuhes der Erzeugnisse der deutschen Kopfarbeiter begrüßt. Doch haben sich leider mit der Zeit Auswüchse in der Praxis herangebildet, die höchst bedauerlich sind und deren radikale Beseitigung dringend wünschenswert ist. ES hat zu allen Zeiten auch in der Schriftstellerwelt Existenzen gegeben, die mit ihrer stumpfen Federn mühseliger Arbeit nur tümmerlich ihr Brot zu brechen vermochten und die darum auf Mittel und Wege sannen, ihre Lebensbe- dingmigen durch irgend einen schlauen Kniff günstiger zu gestalten. Zu dieser Sorte von Schriftstellern gehört der Geschäftsführer des Allgemeinen Schriftftelleroereins, Dr. Max Hirschfeld aus Kaulehw.cn in Ostpreußen. Als dieser Herr vor etwa zwei Jahrzehnten in Tilsit sein Abiturientencxamen glücklich bestanden hatte, da wunderten sich nicht wenige seiner ehemaligen Kompcnnäler. Als er dann gar nach einigen Jahren den Dr. pbil baute, da war das Erstaunen seiner näheren Bekannten noch größer. Als er aber dann die litterarische Laufbahn erwählte, da war die Verwunderung maßlos. Aber der Mann hatte mit seinen faden »Humoresken" merkwürdigerweise anfangs einiges Glück. In den letzten Jahren jedoch ging es ihin ziemlich lläglich. Da kam das neue Urheberrecht heraus und Dr. Max Hirschfeld hatte einen »genialen" Einfall. Er durchstöbert seit Lreivierteljahren die deutschen Zeitungen zu dem alleinigen Zwecke, um auf Grund des Urheberrechtes Honorar für sich und seine »Klienten" aus ihnen herauszupressen. Findet er in irgend einem Blatte einen Artikel, von dem er annehmen kann, er sei einem anderen Blatte ohne Honorarzahlung entnommen, dann macht er den Autor oder die Redaktion des Blattes, in dem er den Artikel zuerst fand, darauf aufmerksam, daß hier ein »strafbarer" Nachdruck vorliege, oder er sucht den event. anonymen Autor zu ermitteln. Für feine „Ent- deckung" fordert er natürlich Bezahlung und obendrein Prozente von dem Honorar, das von der Zeitung, die den Nachdruck verübt hat, an den »geschädigten" Autor gezahlt wird. Ueber die Sauberkeit dieser Art von schriftstellerischer Thätigkeit wollen wir unsere Leser heute nicht weiter unterhalten, sondern ihnen nur den neuesten von den Fällen erzählen, in denen Herr Dr. Max Hirschfeld eine glänzende Abfuhr sich geholt hat. Am 1. August 1902 erschien in der „Oberftänk. Ztg." zu Bayreuth ein Artikel „Ricyard Wagner und Heinrich Laube als Duellanten." Dieser Artikel war bereits in mehreren Zeitungen nachgedruckt worden. Tie „Obersränk. Ztg." glaubte umsomehr zum Nachdruck befugt zu fein, als weder der übliche Vermerk „Nachdruck verboten", noch der Name eines Verfassers, noch auch irgend ein Kennzeichen dabeistand, das den Artikel als eine Originalarbeit charakterisiert hätte. Nach dem neuen Urheberrecht ist „der Abdruck von Ausarbeitungen unterhaltenden Inhalts unzulässig- auch wenn der Vorbehalt der Rechte fehlt". Daß aber der fragliche Artikel unter diese Bestimmung fallen könnte, schien ausgeschlossen, da in demselben — nach einigen einleitenden Zeilen — lediglich eine Erzählung des verstorbenen Schriftstellers Robert Byr aus dessen hinterlassenen Memoiren enthalten war. Es hieß in dem Artikel, „Vyr hätte die Episode in Ausführlichkeit erzählt, wie er sie aus seines Schwagers Munde gehört." Tem-. nach konnte niemand an ein geistiges Erzeugnis, eine „Ausarbeitung" eines Dritten, denken, und der ganze Artikel wurde vielmehr von der Redaktion als eine „Vermischte Nachricht tatsächlichen Inhalts" angesehen. Solche aber find nach dem neuen Urheberrecht freigegeben. Doch die Redaktion hatte nicht an den bösen Geist des Herrn Dr. Max Hirschfeld gedacht. Nachdem die Redaktion zunächst vergeblich ausgefordert worden war zur „umgeheirden" Zahlung eines Honorars von 15 Mk., kam von Dr. Hirschfeld in Berlin eine Postkarte, nach welcher er ein Honorar von 10 Mk. (also einen ermäßigten Betrag) einzuziehen habe. Als auch diese Zahlung unterblieb, erfolgte ohne vorhergegangene Anzeige die Einleitung des Strafverfahrens gegen den Redakteur der „Oberfr. Ztg.", Kannegreßer, wegen Vergehens gegen das neue Urheberrecht. Es sei noch bemerkt, daß die k. Staatsanwaltschaft des Landgerichts Bayreuth auf die erfolgte Anzeige hin das Verfahren eingestellt hatte, und erst auf eingelegte Beschwerde hin die Erhebung der Anklage erfolgt ist. Sehr richtig ist, was der Verteidiger der „Oberfr. Ztg." auf die Anklageschrift erwiderte. Er führte u. a. folgendes aus: „In welcher rücksichtslosen Weise wird seitens einiger Literaten der Absatz 2 des § 18 des Urhebergefetzes ausgebeutet, um für ihre schriftstellerischen Elaborate von denjenigen Zeitungen, welche in gutem Glauben, es handle sich um gemeinfreie literarische Erzeugnisse, dieselben abdrucken, durch Androhung von Anzeigeerstattung und Klagestellung Honorare zu erlangen. Dr. Max Hirschfeld macht es sich neuerdings zur Aufgabe, jedem Quentchen eines literarischen Gedankens nachzugehen und auszuspüren, wo etwas reproduziert sein könnte. Wenn es sich hierbei nur darum handeln würde, offensichtlich unberechtigte Nachdrucke zu verfolgen, so wäre dies ja ganz anerkennenswert, allein es handelt sich hier auch darum, Schriftsteller zu schützen, welche unter Ve r* schleierung der Urheberschaft kleine Artikel gleichsam als Angel auswerfen, um im Trüben fischen zu können. Sobald dann ein Redakteur, in dem guten Glauben, es handle sich um Artikel tatsächlichen Inhalts, ein solches Erzeugnis abdruckt, so wird ihm sofort die Aufforderung zugestellt, er solle ein Honorar zahlen und eventuell die Drohung beigefügt, daß er sich andernfalls einer. strafrechtlichen Drohung aussetzen würde. Ter Schriftsteller ickdolf Oppenheim in München hat an die Zeitungen, welche seinen Artikel „Richard Wagner und Heinrich Laube als Duellanten" ausgenommen hoben, Schreiben richten lassen mit der Aufforderung, an ihn ein Honorar von 10 bis 15 Mk. zu bezahlen. Würden alle diese Zeitungen dieser Aufforderung entsprechen, so würde der Verfasser für sein Elaborat einen in keinem Verhältnis zu seiner geistigen Arbeit stehenden Gewinn erzielen." Der Verteidiger stellte schließlich den Antrag, den An- geschuldigten außer Verfolgung zu setzen und die demselben erwachsenden Auslagen der Staatskasse aufzuerlegen. Das Landgericht Bayreuth erließ darauf den Beschluß, daß zunächst als Vervielfältiger und Verbreiter des Artikels der Drucker und Verleger der „Oberfr. Ztg." in Betracht käme, wenn auch unter besonderen, in vorliegendem Fall jedoch nicht dargelegten Umständen z. B. bei Stellvertretung, der Redakteur verantwortlich sein kann (vgl. Allfeld, die Reichsgesetze betr. das literarische und artistische Urheberrecht I. Auflage 1893 S. 141); daß überdies die Behauptung des Angeschuldigten, er habe den aus der „Nürnb. Morgenztg." entnommenen Artikel nicht für ein selbständiges Schriftwerk, einen Originalartikel ober Ausarbeitung unterhaltenden Inhalts, sondern für einen von dem Herausgeber der Erinnerungen des Schriftstellers Reobert Byr zum Zwecke der öffentlichen Bekanntmachung freigegebenen Auszug eines BucheS und eine,vermischte Nachricht" tatsächlichenJnl-alts gehalten, nicht zu widerlegen ist, auch glaubhaft erscheint. Aus diesen Gründen und in Anwendung der §§1*02, 496,499 der R.-S-tr.-P.-O. wird das Hauptverfa b re n nicht eröffnet und es werden die Ko st en des Verfahrens der Staatskasse tlberbürdet. Bemerkenswert ist übrigens die Konstatierung, daß bei Fällen des strafbaren Nachdrucks in erster Linie nicht der zeichnende Redakteur, sondern der Verleger der Zeitung verantwortlich ist. Parlamentarisches ans Hessen. Heute liegen wieder einige neue Drucksachen bet Zweiten hessischen Kammer vor. Die erste ist eine Anlage zur Drucksache Nr. 54 und enthält eine Vorstellung des Wilhelm Dresse! zu Darmstadt betreffend Protest gegen die Wahl der Wahlmänner in Dar nist adt-Stadt. Herr Dr. führt ans: Von den in die Messungen im Weltall. Von Rud. Curtius. (Nachdruck verboten.) DaS Vorstellungsvermögen des menschlichen Geistes für öie Begriffe von Raum und Zeit hat seine engumschriebenen Grenzen. Ewigkeit und Unendlichkeit sind Dinge, an denen die menschliche Fassungskraft unweigerlich scheitert, und wohl jeder, der denkend fein bewunderndes Auge zum nächtlichen Sternenhimmel erhoben hat, ist sich des unlösbaren Widerspruchs bewußt geworden, in welchem die Tatsache, daß in unserem Dasein alles einen Anfang und ein Ende hat, mit der logischen Notwendigkeit steht, daß hinter dem fernsten, mit unseren Riesenfernrohren sichtbaren Sterne weitere und weitere Welträume kommen, die sich ins Unermeßliche aus- dehnen. Wenn die Mutter auf die naive Frage des Kindes, wie denn das Ende der Welt fei, die Antwort giebt, daß diese dort mit einem Bretterzäune verschlagen sei, so ist die weitere Frage des kleinen wißbegierigen DrängerS: »Und was ist hinter diesem Zaune?" geeignet, nicht nur die Befragte, sondern ebenso den größten Philosophen und Astronomen in Verlegenheit zu setzen; denn sie muß immerdar unbeantwortet bleiben. Aber auch das, was sich wirklich messen läßt, ist deswegen noch keineswegs eine faßliche Größe. Daß vor uns ungezählte Jahrtausende und Jahrmillionen waren und ebenso nach unserem Tode fein werden, leuchtet uns leichter ein, und zwar vielleicht deswegen, weil die Zeit uns praktisch meistens nur als der eben verrauschende Augenblick zum Bewußtsein kommt. Während aber der Raum als Tatsächlichkeit sich nach allen Seiten vor unseren Augen darbietet, bis dorthin, wo die auflösende Kraft unserer Instrumente versagt, können wir uns doch von den Entfernungen, mit denen die Astronomie rechnet, nur schwer ein Bild machen. Gutgläubig lernt das Kind, daß unser nächster Nachbar, Ser Mond, in einer mittleren Entfernung von 50 000 geographischen Meilen von der Erde steht, daß es bis zur Sonne 400 mal weiter ist, und daß trotzdem das Licht nur etwa 8 Minuten braucht, um bis zu uns zu bringen, daß in dreißigfach größerem Abstande als die Erde der äußerste bekannte Planet unseres Sonnensystems, der Neptun, im Tämmerscheine seine Bahn zieht. Dann verlassen uns Meilcn- unb Kilometermaße gänzlich, unb wir müssen zur Bewertung der Entfernungen die Geschwindigkeit de§ Lichtes heranziehen. Wir erfahren, daß das Licht, welches bis zum Neptun nur 4 Stunden und 8 Minuten braucht, den uns zunächst stehenden Fixstern erst nach 3 /2 Jahren erreicht und mit großer Wahrscheinlichkeit erst nach Hunderten und Tausenden von Jahren zu jenen Millionen von Sonnen gelangt, in welche sich der matte Schimmer der Milchstraße in scharfen Fernrohren auflöst, daß also ein lichtschwaches Sternchen, welches gerade an der äußersten Grenze der Sichtbarkeit steht, schon zu Christi Zeiten untergegangen fein kann und trotzdem jetzt noch sein Licht zu uns gelangen läßt. Gegenüber diesen in zahllosen Darstellungen popularisierten Größenverhältnissen i|t wohl die Frage berechtigt, wie es die Wissenschaft fertig gebracht hat, diese zu messen, obwohl uns die unüberschreitbare Kluft des Weltenraums von den Objekten der Himmelsforschung trennt und keine Meß- fette ihn zu überspannen vermag. Wie sich dennoch die Messungen dieser ungeheuren Entfernungen auf denjenigen Grundlagen aufbauen, welche der Feldmesser mit dem Meter auf der Erdoberfläche bestimmen kann, soll der Zweck dieser Ausführung sein. Will man auf her Erde die Entfernung zweier weitentlegenen Punkte von einander feststellen, zwischen denen man nicht die Meßkette anlegen kann, so mißt man vom Standort des die Berechnung führenden eine Grundlinie von etlichen tausend Metern in möglichst genauer Weise ab, indem man die Grundlinie viele Male in beiden Richtungen hin durch Messungen kontrolliert und von allen Resultaten den Durchschnitt nimmt, wobei die unvermeidlichen Fehler sich mit größter Wahrscheinlichkeit ausgleichen werden. Von den Endpunkten dieser Grundlinie oder Basis visiert man mit Fernrohren, die mit einem präcistn Winkelinßrmnent verbunden sind, nach bem zu bestimmenden fernen Ort und mißt die Winkel, welche die beiden Visierlinien mit der Grundlinie bilden. Wiederholt man diese Konstruktion im verjüngten Maßstabe auf dem Papier mit möglichster Genauigkeit, so wird man schon durch einfache Abtragung des Maßstabes mit dem Zirkel auf den Seiten des konstruierten Dreiecks die gesuchte Entfernung annähernd bestimmen können. Ter Geodät bedient sich statt dessen natürlich besser der Rechnung mit trigonometrischen Tafeln. Mit diesen Hilfsmilleln, die in ihren Prin- llpien schon vor 2 Jahrtausenden bekannt waren, hat damals schon der Alexandriner Astronom Aristarchos annähernd genau den Umfang der Erde bestimmt. Heute dehnt sich natürlich ein Triangulierungsnetz von Tausenden peinlich genau vermessenen Dreiecken über alle Festländer, besonders aber über Europa aus, unb so hat man mit einem Aufwande von vielen Millionen und einer Arbeit, die noch immer weiter fortgesetzt wird, den Umfang der Erde und ihre Gestalt — sie ist wie bekannt durchaus keine mathematische Kugel — bestimmt, da fie das Urbild ist, von welchem aus man in den Himmelsraum hineinmißt. Auf ganz dieselbe Weise hat man zunächst die Entfernung des Mondes bestimmt. Einem Beobachter in Kapstadt erscheint dieser, um ein Beispiel anzuführen, an einem erheblich anderen Punkte des Himmels als in Berlin, und da man die Entfernung von Berlin nach der Hauptstadt Südafrikas sehr genau bestimmt hat, unb wiederum die Winkel messen kann, welche die Visierlinien nach einem bestimmten Punkte der Mondoberfläche mit dieser langen Grundlinie auf der Erde einschließen, hat man die feit* femung Frau Lunas von der Erde gleich 60,27 äquatorialen Halbmessern der letzteren bestimmt. Leider kann man nun mit der Mondentfernnng als Basis nicht mit Genauigkeit die Entfernungen der Planeten und Sonne bestimmen, weil die dabei in Betracht kommenden Winkel viel zu spitz sind, um ohne erhebliche Fehler gemessen werden zu können. Hierzu mußte man einen andern Weg beschreiten. Wenn man die Entfernung der Erde von der Sonne gleich 1 setzt und nun z. B. die relative Entfernung der Venus von der Sonne bestimmen will, so mißt man den Winkel, welcher von Sonne, Erde und Venus gn einem beliebigen Tage gebildet wird unb wartet bann ein halbes Jahr, bis die Erde am entgegen* Mit dem Durchmesser nefchten Punkte ihrer Bahn steht, worauf wiederum dieser '..s. ras hort hp.-n linoebeuren Sonnenfläche besonder sich auch an die Messung heranzuwagen. Schon Köper- Aus Kiadt und Land. Gießen, 15. Januar 1902. iüiohl glaublich, daß die Reichsmilllärverwaltung dem Wunsche Köhlers auf laudwirlschastliche Ausbildung der Bauernsöhne beim Militär beistimmen wurde? Hat die militärische Dienstzeit nicht andere Aufgaben zu erfüllen, erfordert sie nicht schon zwei Jahre hindurch den ^ag über den ganzen Mann, um ihn wchrtüchtig zu machen? Grensdörfer war gegen 11 Vr Uhr m em Stellwerk obiger Bahn eingedrungen und bedrohte den dienlttuenden Beamten mit Erschießen, indem er ihm einen lechslaufigen Revolve vorhielt. Dieser stieß ihn jedoch den Bahndamm hinunter. Bon Arbeitern verfolgt, bedrohte G dann einen Maurer ebenfalls nut Erschießen. Plötzlich richtete er die Waffe gegen sich selbst und schoß sich eine Kugel in die rechte Schläfe. Der Ted trat auf der Stelle em. Der Tote trägt einen dunklen Anzug, schwarzen Hut, Stehkragen und gelbe Wuhe. In seinem Besitz fanden sich seine Militärpapier?/ eine Neujahrskarte, eine Uhr mit wertvoller Kette, ein Kämmchen und ein Portemonnaie ohne Inhalt. Aus seinen Militärpapieren geht hervor, daß G. am 25. Dezember 1872 zu Apolda geboren ist und im Jahre 1892 bei dem Magdeburgischen Husaren-Regiment lir. 10 eintrat. Aus den wirren Reden, die G. bei der Bedrohung des Beamten ausstieß, glaubt man entnehmen zu können, daß er di- Tat in einem Anfall van Geistesstörung voll, bracht hat. . fo , •* Folgen von Verwendung falscher Let) r• vertragsformulare. Der Minister für Handel und Gewerbe hat s/Zt. dem Zweigverein für Mechanik und Optik zu Halle a. d. S. auf Anfragen ausdrücklich erklärt, daß d e Verwendung von Lehrverträgen der Gesell,chaft mi Bezirke der genannten Handwerkskammer nicht zulässig sei. Trotzdem haben Mitglieder der Gesellschaft auch nach die,er Erklärung die Verträge ihrer Gesellschaft verwendet. Als nun etn Lehr» lina die Lehre eines dieser Mitglieder unbefugter Weise verließ, beantragte der Lehrherr unter Einreichung des Lehrvertrages die Rückführung des Lehrlings bei der Ortspolizei- dehörde. Diese lehnte den Antrag ab mit der Begründung, daß der Lehrvertrag nicht als ordnungsmäßiger, schriftlicher Lehrvertrag anzusehen sei. Der Lehrherr hat demnach auch keinen Anspruch auf Entschädigung. Es liegt also em ganz bestimmter pekuniärer Schaden vor, den sich der ^cyr- herr durch Verwendung eines nicht zugelassenen Lehrvertrage zuqezogen hat. Es empfiehlt sich deshalb, nur zweifellos „richtig anerkannte" Lehrvertrags-Vordrucke zu verwenden. Für Hessen die von der hessischen Handwerkskammer ausgestellten, durch das Bureau in Darmstadt oder den von dieser bestellten Stellen zu beziehenden Lehrverträge. ** Redaktionsmailäser und -Schmetter, linge. Die Nachricht von den ersten Maikäfern dieses Jahres veranlaßt den naturwissenschastlichen Mitarbeiter eines Mainzer Mattes zu folgender Zuchrif t: Di- Ze t ist also schon da, in der eifrige Zeitungsle,er ihr Untere,se an „ihren" Blättern durch Einsendung von Maikafernund Schmetterlingen bekunden. Letztere werden durch ungi> wöhnlich mildes Wetter und Sonnenschein hervorgelockt, aber nicht, wie viele glauben, aus der Puppenruhe vorzeitig aufgescheucht, sondern nur aus ihren Verstecken, die sie beim Eintritt der rauhen Jahreszeit ausgesucht habe^i um dort eine Art Winterschlaf zu haltern Tie meisten Schmetterlinge gehen Ende des Herbstes zu Grunde und lassen ihre NachLmmensckaft als Puppen Raupen oder Eier zurück; eine Anzahl indesten, haupt,achlich Fuchse und Pfauenaugen, überwintert, um an warmen Tagen zeitweilig wieder erweckt zu werden. Ein Durchsuchen vec- üeckter Winkel in Häusern und Bäumen, besonders auf dem oQUt)e iCigt dies ganz unzweifelhaft. Es flieht L^ar billige Äm°tteAngsarte°>., tie --st im «Ä °L"Ll st-'L-ist ÄXS n»b. Beachtung As Laien. Die ersten eigentnd)cn Ä 1 S öZ erscheinen erst Ende Februar und dem Herbst als vollständig ausgebildet- Insekten in der Erde so daß man diese nur umzugraben braucht. Ja mehr stch 'der Winter seinem Ende nähert, a um so höheren Erdschichten sind Maikäfer anzutrcssen. Kl-in-Zimmern bei Dieburg (Men), 14. Jan. G-stekn nachmittag gegen - Uhr brachunDetonomu. nfbänben der hiesigen St. Iosephs-Erz>-Yungs stalt aus bis seht unerklärte Weis-Feuer aus. In wenigen Auoenblicken standen, gefördert durch den starken Nordost. wind Amtliche Scheunen und Stallungen in Hellen Manmien. Nur mit der allergrößten Mühe konnte der zahlreiche Äeh. stand gerettet werden. Der ganze Heuvorrat, gegen 300 Ztr. ' Hcher, -m- größere Part.- ungedroschene- Korn, sowie eme Mähk-rlist- Aufg-nomm-nen sind nach angestelltcn mittelungen noch 41 weiter- Personen weil sie, -bwoh die bcssische Staatsangehörigkeit besitzend, ihre frühere Staatsangehörigkeit nicht aufgegefcn haben, keine tjefh- s^en Staatsbürger". Es durfte indessen bei allen wot)t zunächst festzustellen sein, ob sie überhaupt gewählt haben. Sodann liegen wieder zwei neue Mfragen des übereifrigen ‘ Abg. Köhler-Langsdorf vor. A-ie erste betriff die Einrichtung von landw irtsch aftlich en Unterrichtskursen für Lehrer an ländlichen Fort- bildungSschulen. Köhler hat bekanntlich auf dem vorigen Landtage beantragt, an der Ackerbauschule zu Friedberg einen sommerlichen landwirtschaftlichen Kursus für Lehrer an ländlichen Fortbildungsschulen einzurichten diesen Kursus anaemeiien zu dotieren, sowie einen Fonds zu Unterstützung der Kursisten zu begründen^ Dieser Antrag wurde auf dem letzten Landtage nicht mehr S.ur Beratung gestellt. Jetzt beklagt sich Köhler darüber, daß bic Regierung keine Veranlassung genommen habe sich tau> übec zu äußern. Er meint, „weite Kreise (weit über Hesfenv Grenzen hinaus) brächten der Einführung^ landwirtschaftlichen Unterrichts in den ländlichen Fottb^dün g oschulen । aroßes Interesse entgegen." Ferner fei 5» Lge des Preuß. Landwirtschafts-Ministers v, Podbielski gerichtet worden über die Vorbildung des hcss.,chen Volks- ibchullehrerstandes m dieser Hinsicht. Deswegen fühlt er icki veranlaßt, die Sache wiederholt aufzugreisen und zwo- unter folgender Fragestellung an bie Gioßh.M- aterunq: Ist die Regierung gewillt, 1. au den Zehrer Seminaren des Landes sommerliche landwirtschaftliche Un- lerrichtskurse für Lehrer an ländlichen Fortbildungsschulen einzurichten? 2. einen Fonds zur Unterstützung der an feieien Kursen Teilnehmenden zu begründen. Die zweite Anfrage Köhlers betrifft die Einrichtung landwirtschaftlicher Lehrkurse für Soldaten. , Bekanntlich war auch cm dahmgehmver ^utrag Kohlerv , bem letzten Landtage vorgelegt worden, der ebenfalls nicht , zur Beratung gekommen ist. Nun erzählt Köhler, baß ihm auch hierüber „eine Anzahl Anfragen über den Erfolg desselben zugegangen sei, (darunter Anfragen des landwiit schaftlichen Vertreters des Ungarischen Min ister iumsund R-ichs-atsabg. Tr. Schr-in-r zu Wien)." Tiefe Anirag-n sowie ein Artikel der „Korrespondenz des Bundes der Laud- mirte" führen ihn dazu, mit b-n-ibensw-rtcr Sa519t.it °ua liefen Antrag nochmals dem Landtage vorzulegen. In dem soeben erwähnten Artikel wird berichtet über m Italien, Belgien und Frankreich angestellte,Versuche, die vom^Lande stammenden Mmmschaften iiach Ablauf ihrer aktiven -eit für ihren landwirtschaftlicheii Berns zu erhalten, bezw. zu ihm zurückzuführen und dadurch der auch m diesen Landern empfindlich werdenden Landflucht zu steuern.. Tie erneute Anftage Köhlers lautet: Ist tae.^^vßh Negierung gewillt, Verhandlungen mit den zuständigen Militärbehörden einzuleiten, die dazu führen sollen, daß den aus land- wirtschaftlicheu Kreisen stammenden Angehörigen b.v aktiven Soldaten st andes von geeigneten Lehrern Vorlesungen über Landwirtschaft gehalten od-.r systematisch tandwirlfchaftlicher Unterricht erteilt werde? Köhler geht sd.abei von der Voranssetzimg au», daß jem unleugbar in mißlichen Verhältnissen belindlichen Bauernstände durchaus und auf alle irgend mögliche Weise vom Staate geholsen werden niuß. Er uberiichc aber dabei seine eigene Einseitigkeit. Ihm ist es stets weniger um das Gesamllvohl, als um die ©onbennteref|en eines, seines Stanoes zu tun. Mit demselben Rechte wie Kohler konnte jeder andere Landtagsabgeordnete ähnliche Wunsche z,u Gm sten eines Stairdes laut werden lasten und z. B. em Brauereibesitzar verlangen, daß den Brauern in dec Armee Vorlesungen über die vortreffliche Kunst des Brauens besten Bieres gehalten werden, ein Wefichänoler Erträge über die intimsten Geheimnisse des Weinhandels, em sozialdemokratischer Redakteur Eollegsa über den Marxismus wahrend der militärischen Freistunden sich erwunschen re. rc. und derartige Anträge stellen. Tie Ueberlastung des Landtage» mit den Soliderivünschen einzelner Abgeordneter hemmt zudem den Fortgang Der größeren und nächtigeren Ausgaben de^ Landtags der für das ganze Larid, nicht immer nur für Einzelne zu raten und zu taten hat, erschwert die Geschäfte für Landtag und Regierung. Wollte, wie Kohler, eber Wg-ordu-t- bei jeder Sanbtag^efiion feine wohlge- läblten 2u Anträge embrmgen und tarnen alle biefe Anträge im Plenum zur Diskussion, dann müßte der Landtag m Permanenz erklärt werden und .l^aus, sahrem von morgens früh bis abends spat und von abends spat bis morgens früh versammelt bleiben. So wünschenswert die 500 ErDvaynyaiomeisei. ^ternbilde dieser Zeit von zwei oder mehreren Sternwarten grmejsenni uu» a bel elfte. Lrotzbem nun hieraus auch « U U der'Lichtstärke hat man daher den Schluß den Astronomen als Wunict) voqujiuwu. daß Sterne sechster Größe, welche gerade noch chste Lichtpünktchen für das Auge sichtbar sind, Durchschnitt sich in einer Eiitfernnna von 300 Licht- ÜOn Alle die^^Entfernungen gehen über unser hPrntöaen well hinaus. Wählen wir eme anschauliche Matz- 2 B. die 1500 Kilometer, welche ein Eilzug inner* dnlb 24 Stunden zurücklegen kann, so kommen wir zu dem jeder Vorstellung spottenden Re ultate, daß wir mit diesem Schnellzuge 61 Millionen Jahre reisen müßten, um zu dem oben erwähnten nächsten Sterne im Eentaur zu gelangen Ebenso nnfabbar ist aber auch das Grundniatz eines Wahres, welches eine Entsernung von 9800 Milliarden Kllo- weit™Te^bie Himm-lskörp-r im Raum- bon ein. anber stehen, davon dürste vielleicht am ehesten folgen der Vergleich eine Vorstellung gewähren. Tenken wir unS I nu- mit Ihrem Durchm-ff-r non 1400000 Kilometer auf eine Kugel von 1 Meter Durchmesser und in dem. selben Maßstab- das ganze Weltall reduziert, fo wurde ich bie Erbe als Kug-lch-n von knapp ein Eentimeter Große rund 107 Meter bon derselben entfernt befinben. Vcob bet Verkleinerung der Maße auf ungefähr 1 iuS würbe fich aber in biefem winzegen Modell des We^ nfra Spr steril 61 im Schwan, als der zweitnächst ö £ fteni erst Yn einer Entfernung von runt»11000 Kilometern, V h. also als Ball von wahrscheinlich auch nur einem Meter Durchmesser hundertmal so weit befinden, Entfernung in Luftlinie zwischen Berlin und Frank,» °m g.nrn ^uns°onach auch alle bekannten Maßstäbe ver- lassem !° Agi doch das Stück Weg, welches wir m> m eret Erkenntnis in das Weltall eingedrungen find, daß der Fortschritt selbst, der in der Erkenntnis möglich ist, eben, falls ein unendlicher ist. ** Konzert-Verein. Lilli Lehmann. Sonn- » tag, den 18. Januar. Es dürfte kein m Viel sein, wenn l wir heute, im Anschluß an eme frühere Notiz, emrye , interessante Vorkommnisse aus dem ^eben der Künstlerin mitteilen. Als allgemein bekannt setzen wir vorauch tzaß Frau Lilli Lehmann viele Jahre die größte stutze der Berliner Oper war. Anläßlich der 400. Aufführung des Fidelios von Beethoven, die iM vorigen Jal.re in Berlin stattsand, stellte die dortige Jntentzanz eine Statistik der Rollenbesetzung aus, aus ^r stch ergab, daß Frau Lilli Lehmann innerhalb 10 Jahren die M ar - ze l in e f ünsun d zw an zi gm al gelungen hatte. Aus ganz anderem Gebiete bewegt sich im,ere weitere Mitteilung. Die fleißige Künstlerin ist auch mal kontrakt- brüchig geworden, es war die Zell, wo die goldenen Dollars der Amerikaner noch zu verlockend wmkten. Berlin fiat das längst vergessen und vergeben, denn schon Ende der neunziger Jahre gastierte Lilli ^ehmann wieder im Opernhause; ihr Erscheinen dort war damals freilich ein Ereignis, aber ein mll,großer Freude. begrüßtes. Mit gleichen Gefühlen wird die Künstlerin überall empfangen; sie für ein Konzert m gewinnen, ist fo leicht nicht und bisher nicht jeder Konzertdircktion gelungen. Daher kann Gießen mit einer gewissen Genugtuung dem nächsten Sonntags entgegensehen. V* Aus dem Theaterbureau. Morgen, vertag den 16. d. M., findet das dritte und letzte Gastspiel des" „S ch l i e r s e e r B a u e r n t h e a t e r s" statt und wird das fünsaktige Volksstück „Jäger blut" von Benno Rauch ene g g er zur Aufführung gelangen, m welchem SaUb ,°DorfbaderZcingerl", eme seiner Glanz- ’ Sur s^e e'r Bauerntheater. Vor güt besetztem 5dause ging gestern „Das Glöckerl vom ^i 1 - k en st e mi" als erste diesjährige Gabe der Schlierseer über : die Letter. Hermann Schmid, der Verfa ier des Stuckes ' hat diesmal neben die ost oorgesuhrten ^uernthpen. die bekannte Possen-Figur des Freil-errn von Strwtzow gestellt, natürlich ohne den Wert des Stücks dadurch zu erhöhen. Ader die Mitwirkenden fanden trotzdem reiche Gelegenheit, il>r Können zu zeigen. Was da die Denggs, Dirnberger s, Geilliiigs, Meth's, Niedermeyer's und wie alle bie \d)mwiex\ gweige aus dem oberbayerischen Gebirgwalde heißen mögen, voran der Meisterdarstetter ^ro|al Achtet haben, ist ganz ausgezeichnet gewe,en. Bei bett seern kann man nur urteilen, prächtige Einzelheiten, aber ein noch viel vollkommneres Ganzes. Heute kommt der Lerrgottschnitzer" an die Reche, morgen „Sager- bluFür beide Abende ist ein volles Haus zu erwar en •* Selbstmord verübte am Mittwoch mittag 12 Uhr am Bahndamm der Bahn Gießen-Wetzlar, in der Gemarfung Allendorf a. d. Lahn, der 30 chhrige Kausmann Karl August Otto Grensdörfer aus Apolda m Sachsen-Weimar. Initiative einzelner unter Umständen ist, so notwendig sie ist sobald eine Regierung es cm der erforderlichen Um- und Ein icht fehlen läßt, so gesunden Kernes bisweilen die Ideen und Absichten Köhlers sind, so sehr muß ihm doch immer wieder das rechte Maßhallen cuiempsohlen unb er daran erinnert werden, daß die Regierung unseres ^anbes in sozialpolitischer Hinsicht den meisten anderen beut;cyen Staaten well vorausgeschritteti ist und weiter schreitet, und uoar ganz gewiß sicherer, zielbewußter und m richtigerer Stufenweise, als wenn sie jede Aufforderung zu sort- währenden Sellensprüngen umständlich beruckiichllgte. Wir glauben nicht, daß die Regierung die beiden setzt wiederholten Anträge Köhlers ganz unbeachtet gelassen hat. Sie wird sie auch ohne diese Monlla Aur Kenntnis genommen haben und zur rechten Zeit Auskunft darüber geben. Daß ihr die Förderung der landwirtschast- lief)en Interessen des Landes nach größter Möglichkeit am Herzen liegt, das sollte Herrn Köhler nachgerade, nach allen ihren zahlreichen Maßnahmen zu Gunsten der bäuerlichen Bevölkerung längst bekannt sein. Unsere Schuljugend weiß es ja schon, dag unseres hessischen Staates größte o___________u-, , Ausgaben landwirtschaftlichen Zwecken dienen. Und ist es Ferner sei an ihn eine Angesetzten Punkte ihrer Bahn steyi, woran, endlllh" eine ge- als ^^^tt^stc§ Winkel gemessen wird. Es sind dann von dem ungeheuren von 298i/2 Jnimoncn an bie ^e^ ung ^'rckscknllt sich Dreieck dieGiundlinie, nämlich der^gleich 2 gMe Durch- Schon Köper- messer der Erdbahn und die beiden anliegenden Winkel der F x| ] fleißigste, aber vergebens bemüht, bekannt, woraus wiederum sämtliche anderen Stucke des I nikus ) s scheinbare Ortsveränderung der Fix- Drellcks bestimmt werden können. Der Leserwird hier I « ^rfÄtebenen Stellung der Erde mit Recht sofort einwenden, daß der Planet wahrend dieses I stern , nacb^uweisen Diese Winkel waren jebod) Sb-nÄhr-s ja nicht an d-r gleichen Stelle WM« « Bet«, unb fo tarn er ift Diese Schwierigkeit ist jedoch schon von Kepler be-1 sur sem 3 1 daß selbst die ganze Erdbahn scheibe geschehen, welche zuletzt am 9. Dezember un I i t da .3 ' Zeiten vielfach T^sternparallaxen In ein u nchtkk er S « Su9([ i» ‘ ®4 Stele’V -'tz- -!-» h7 Z" $01t •’ne Uk, _•, lc9 seine rrr?: «Fft •■ «Wä !ng fftW: Lehr. !ic tuv Handel und ®e. ^Mechanik unb 5 bnirfl^ erklärt, bah die .Gesellschaft im söeiule k iuliß'g fei. Srosöem $ nach diem ttlänin, M Als nun ein Lehr, -r unbefugter Weise ver. : ^"celchung de« Lehr, lngs bei der Orcholizei. ib mit der Begründung, 'ngsmäßiger, schch^„ >rherr hat demnach auch Gs liegt hier also ein vor, den sich der Lehr, ^gelassenen Lehrvertrages deshalb, nur zweifellos erdrücke zu verwenden.- Handwerkskammer auS« -annstadt oder den von )en Lehrverträge. r und -Lckmetter» eisten Maikäfern dieses nschastlichen Mitarbeiter iber Zuschrift: Tie Zeit Zeitungsleser ihr Interesse rdung von Maikasern und tne werden durch unge- ionnenschein hervorgelock, aus der PuPpenruhe vor- nur aus ihren Heden, uhen Zahreszeit ausgesucht nterlchlaf zu halten. Tie nbe des herbstes zu Gnmöe Ö als Men, Raupen m, hauptsächlich Fuchse um an warmen Tagen tat. Lin Mch/uOn ver- iumen, befonberS auf item , ft & M jivat einige Mtrr aus der schuhenden 5SK'i»S urrcssm- . cyan. ä*<* dm™.«' *S“SS- b„t aW" 300 S'Si."“ sS -K- " melche em E» bem ter, »elc*Linien W1 ^.ate daß1011 Sn ms * »öl «* m 7^-S-K. flfcsn> ____ große Menge Kartoffeln und Dickwurz sind ein Raub befl FeuerS geworden. Mit riesiger Schnelligkeit dehnte sich daS Flammenmeer auch auf die angrenzenden Wohnhäuser auS, sodaß außer den Anstaltsgebäuden auch noch 3 Wohnhäuser und eine Scheuer vollständig niedergebrannt sind. Ter Schaden, der der St. Josephs-Anstalt und den in Mitleidenschaft gezogenen Familien entstanden ist, ist den Verhältnissen entsprechend sehr bedeutend. Nur zum Tell ist derselbe durch Versicherung gedeckt. Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbar st aaten. In Lengfeld starb am 13. d. M. an den Folgen einer Lungenentzündung der dortige Bürgermeister Georg Müller. — In Michelstadt starb am 12. d. M. infolge eines Herzschlags plötzlich der Oberamtsrichter Deißler. — Vermischtes. * Gleiwitz, 14. Jan. Heute vormittag stellte sich ter Gemeitt.dekassenrendant von Zabrze, Karl Borzutzky, der hiesigen Staats-anmaltschast mit der Angabe, die von isim seit ca. neun Jahren verwalteten Kas,en um höhere Betröge durch Unterschlagung geschädigt zu haben. Der Fehlbetrag wird aus etwa 70 000 Mark geschätzt. * Paris, 14. Jan. Eilt junger, in Loudon sehr bekannter Engländer, Namens Cecil Aysdon, hat im Baccarat s p i e l während 50 Stunden die Summe von neun Millionen Francs gewonnen. Er erklärte, daß er nicht eher wieder spielen werde, bis er diese neun Millionen ausgebraucht habe, wofür er sich eine Frist von V/a Jahren gesetzt hat. ♦ Wien, 14. Jan. Der aus Traunstein in Bayern hier eingetrofsene 23 jährige Kontorüst Großschopf schoß sich wegen unglücklicher Liebe drei Revolverkugeln ui den Kopf. Schwer verwundet wurde er ins Krankenhaus gebracht. ♦ Falsche Meldung. Gestern teilten wir eine Nachricht des „Pfälzischen Kurier" mit, wonach die Frau des Bürgermeisters Tr. Neff von Saarbrücken mit einem Offizier geflohen sei, nachdem zwischen diesem und dem Ehe- gatten ein Duell stattgefunden habe. Jetzt depeschiert Tr. Neff an die „Frks. Ztg.": „Tie über meine Frau und ein angebliches Duell gebrachte Mitteilung beruht auf absoluter Unwahrheit und böswilliger Erfindung." Wir haben, wie das genannte Frankfurter Blatt, die Nachricht mit der Quellenangabe „Psälz. Kurier" wiedcrgegeben, da wir natiirlich annahmen, daß ein Blatt eine solche Meldung nicht in die Welt setzen werde, ohne ihre Richtigkeit festgestellt zu haben. • Ein Sittenbild aus einem russischen Dorfe bringt dec ,Ssew. Kamt.": Durch die lange Dorfstraße zieht sich eine sonderbare Prozession. Zwei Frauengestalten, ein junges Mädchen und eine Frau, beide nur mit dem Hemd bekleidet, befinden sich an der Spitze des Zuges. Ihnen folgt unmittelbar cm ernst drcinschauender Mann, der eine Pettsche u der Hand hält und sie mit voller Kraft auf die Rücken der beiden Frauen niedersausen läßt. Ein Haufen johlender i Männer, Frauen und Kinder sieht dem rohen Schauspiel zu. i Offenbar ist das Volk an derartige Szenen gewöhnt; denn keine Hand rührt sich, der brutalen Entehrung dieser beiden Frauen Einhalt zu gebieten. Eng aneinander gefeffelt, sind die Bedauernswerten genötigt, lautlos die Mißhandlung zu ertragen, denn nach jedem Klagelaut, den sie von sich geben, saust die Peitsche mit doppelter Kraft auf ihre Rücken nieder. Und die in so grausamer Weise Geschändeten sind keine Mörderinnen, keine Diebinnen, sie trifft nur der Vorwurf, einem ungeliebten Manne, den die Eltern ihnen aufgezwungen haben, entlausen zu sein. Das Mädchen sollte auf den Wunsch der Mutter verheiratet werden, dreimal machte es den Versuch, dem ihm aufgezwungenen Schicksal zu entgehen, das letzte Mal in Begleitung ihrer seit einem Jahre verheirateten Leidensgenossin, die nicht länger die Mißhandlung ihres Mannes zu ertragen vermochte. In einen 7 Werst vom Dorfe befindlichen Wald hatten sich die beiden geflüchtet und dort in einer leerstehenden Heuscheuer Obdach gefunden. Doch schon nach drei Tagen hatte der Vater des Mädchens den Aufenthaltsort der Entflohenen ermittelt; er erschien in der Scheuer, befahl den beiden, sich bis auf das Hemd zu Hochschule erteilt — Im Sommersemester 1902 wurden an den 20 relchSdeutschcn Universitäten (die neue Universität Münster hat, wie bekannt, keine medizinische Fakultät) insgesamt 731 Kandidaten au Doktoren der Medizin promoviert. Davon wurden 288 Mediziner an den preußischen, 183 an den bayerischen, 63 an den badischen und 99 an den sächsischen Universitäten promoviert. Die Gesamtzahl 781 verteilt sich auf einzelne Universitäten wie folgt: München 124, Leipzig 99, Kiel 69, Freiburg i. Br. 50, Berlin 45, Würzburg 42, Breslau 33, Bonn 31, Gießen und Rostock |e 27, Tübingen 25, Göttingen 23, Greifswald 20, Jena 19, Marburg 18, Erlangen, Königsberg und Straßburg je 17, Halle 15 und Heidelberg 13. LL.L'L ■ । —< Krielkallen der Redaktion. (Anonyme Anfragen bleiben unberücksichtigt.) V. Nicht der berühmte Historiker Mommsen, sondern ein Bankdlrektor dieses Namens, der wie der greise Gelehrte und Danzigs bisheriger Reichstagsabgeordneter Riekert der freis. Vereinigung angehörk, konimt in der westpreußischen Hauptstadt zur Ltichivahl nut dem Sozialdemokraten Barkel. -A Meteorologische löcoburfjtuugen der Station Gießen. entkleiden, band sie aneinander, stieg auf ein Pferd und trieb die Frauen mit Peitschenhieben in das Dorf zurück, wo sich sofort dem sonderbaren Aufzuge die halbe Dorfgemeinde anschloß. Nach der Beendigung der „Prozession" wurde die Frau ihrem Manne übergeben, der sie sofort in ein Zimmer sperrte und sie in unbarmherzigster Weise mißhandelte. Ihr Wehgeschrei war dabei so herzzerreißend, daß selbst die vor der Hütte versammelten Bauern die „Belehrung" zu graufam sanden und dem Manne das blutüberströmte Weib entrissen. Das unglückliche Mädchen traf dasselbe Schicksal; es wurde Wetter E 5 e c -O -Q - Z Januar 1903 •o g 3 2^ E Z 14. 2« 759,2 —4,1 1,7 44 NE. 4 ! Somtenschein 14. 9» 761,1 —7,2 1,8 55 NE. 4 Heller Himmel 15. 7» 760,7 -7,9 1,8 56 NE. 2 Heller Hümnel 1 vom Vater in das elterliche Haus gebracht und dort so lange mit Worten und Taten bearbeitet, bts sie dem Vater versprach, den für sie bestimmten Mann zu heiraten. Die Heirat, schließt das Blatt, soll bereits am nächsten Tage statt- gesunden haben. ♦ Englische Sprachkenntnisse. Die große englische illustrierte Wochenschrift „The King" liefert laut ,9)L N. Nachc." ein würdiges Seitenstück zu dem „Herrn General Staff" der Franzosen. Sie erzählt von schrecklichen In- Höchste Temperatur am 13.—14. Januar — 3,8° C. Niedrigste , , 13.—14. „ — 8,4V C. । . .. .........HlJj Cafe EheB. M0 Heute Donnerstagabend Itiäetzelsuppe. trigucn, die sich ein Deutscher in Venezuela zu schulden kommen ließ, und über die Castro an der Hand der erbeuteten Briefschaften des Generals Matos dem Haager Schiedsgericht Auf- schluß erteilen wird. Dieser deutsche Sünder ist ein gewisser „Herr Disconto' Gesellschaft". Dieser „Herr Gesellschaft ist cm großer Freund des Kaisers, und seine Vorstellungen haben die Blockade verschuldet." Das war seine Rache dafür, daß ihn Castro wegen seiner Umtriebe mit Malos zum Verräter erklärt und sein Vermögen beschlagnahmt hat. Ja, diese Deutschen l ^llliui'l|itiit5-$llhi)i!:l|tfll. — Wie au? Darmstadt mitgeteilt wird, wurde dem Tr. G. K e p p e l e r die venia legendi für Chemie an der Technischen Rvsl, Sorgsame Mütter! Die Pflege der Haut bei Kindern, besonders im zar> nJvvS. testen Säuglingsalter, soll eine Hauptaufgabe jeder XxjKk Mutter sein, denn hiervon hängt in vielen Fällen daS Gedeihen und die Gesundheit unserer lieben Kleinen ab. Bon größter Wichtigkeit ist es, eine milde, reiz- V* lose Seife anzuwenden, welche die Tätigkeit der Haut l\ fördert, sie geschmeidig macht, vor Wundsem und /jga» Aufspringen schützt, überhaupt in vielen Fällen Haut- leiden verhütet und beseitigt. Da mm heroorraaende Aerzte die „Patent-MyrrholimSeife" als die beste Kinderfeife erklärten, liegt e§ im Interesse einer jeden Mutter, nur diese Seife für den täglichen Gebrauch zu nehmen. Ueberall, auch in den Apotheken, erhältlich, woselbst aitch die 400 hochinteressanten Myrrholin-Bilder gratis zu haben sind. 243 O s c rr £ s r? ui 4* s 2 S s Ci» © © P O er» > e “2 'S 2 o jo *2 <-N- iL- cJ •** S Ä e s cd p — JQ E P C 5 = § 2$ 5 e it= x xd Ü s .7 _QD >P- !2« ’g • '** Sa. -

"^7 E «J» 3 3 o c- ^3 — 0 UZ. <3 o « N » K L P 1 c-.-- § 2 « m *! o n P Ao 77 « « i? -s3jS»h «K P 2 <2 2 S> S »3 o — O lO* — jQ «= ‘>o ro CQ. «EL 3 • c e= t; -r »p =p a ’S c 5 - —'S g « 3 g §Ä§ -OZ C55 ö o ® c E 5 = g - Ci ff 5 E -o ,t2 2 = P e g t ff x> ^^3 15g g£S c v p.JrS 3.= >q va p p va c a asS/»-2.>»8? CQ i** g* »O uC- R e o 0 « " ei w ° r- "ZI >O gÄ-r eo O C5 S1 Crl) •-* «ft 5 -2 =ll CD c -‘Ü O .TL P 42 Q g g g rö tX ^L •_» " <3 cy iß £ v u a> 3 xr ö O ~ E - r« - z ♦ c a» «ft P , L»J ff . ff ff - CD 85» 75 D — r® ~ £ s?o.E S 3 c 2 g *p 6^ ö* Ä « jo ? -'S - ’S e -- 10 -- a £ S « „ ff 5 ~ ff - e 2 <5 cq>q £> £ p ® 6^ E = E er? O CD g »JP • 5-> • tt JC — «T» 1» 75 e 2 ©'S S-2 _• 2 2 . d 4X " CT w- PZZ —■ C X E = s .2 e .— Sv A § ■c "E _ — -Ü = P 1^1 J.S E» ä? V = « d C ff c 3 a UL. £ ua- c V» 0» 8 D E 0 0 s 0 2 e «ft «ft c K — ff O u § a s an S «3- - «> 0 ,5 5 >9" ~ ff — -g = «ft _ 2 a Ed. ff ff" 0 - V *ö Z CT. K - C VD — O w c p s c ff-"ff eh c 5* 2 0 CO O «ft @2 r- Ä 0 - ff -p E rü .tc ei" 0 CD g g ff «ft " at ff Q «3 » SP "U JO" 2 ff ff CD c hreibens für den Wff 1 2 Es E <5 0 ff 'Q ff" 00 t; g ff ä u - C c £ 2 e SR) Maßregeln zrtr Ab Maul- und Klanen teilweiser Aufhebun der 1902 (Kreiöbl *rT v- p e> 55 « «ff ® ff ceo _ «« 5 ff 9 §ff 11 c ff 8 « W 2 «> E . uii k E """ "v s c • 5 2 5 ff . -3 Q- O> v 1 LZI-M C ^3- >5' c *y P <-> c 0 c S-» 73 O -- _ ff ff P ff, O 5 e z t i V 0 £ Z E >Q 2 E =~ g ffQff Z yR R* 3 ® c c CD — So" £ ff auf des X3 -c ■c ■5 ei E CD •-C SS » 2 r w .7 ST n ff ff -2 — "Jo -5 5 « Ä O jO ff ä et c 5 LÄ •4= ä f» *p . 8 w JD Ä >b 5 15 -y ß M -culig«' k Uhx "'M r be) \\» . Jii ‘»n u - sffgsjK Echvlstrab «*"" * L7 S*Sä Kml^aiaLtB giebt di- LS heißt darm. L.an füJin die Miet knn-echnen fl Löort Fltlcht" ei». Ihre gldnyiioe auß« L lenst einer W vechsetnöen [teilen. Es ist lMMl dem Mischen Wle- inijchätzliE 2ien|ie g mut uni) 2ieWUL Lchönyeil uiü) Wb des Lblks zu, w 11 Männer, Gelehrte, K ividerstehüch pir sich Lüchscn» hat sie bis volle Sympathie für den näherpehalbeu i eine uiivetluuioate: Steile, das Unbebat wp, ba3 mau an ^uebm haue, führi Morien überhaupt ti die PunM Luise m llnwahü^iigieil ih auch in dm letzten in einem Latze bei tigten DeL einer Liese Äanblur Bemaiiolentceises sein. Tie setzt t ünoerlos, bei- )un mit einem Herzen i war, zog sich refi Mtriitf. Ter beienjii ben lebten ^aljren i tyiibmnjie m ben ermeßen, ivas es mit des Hoslebens" ujn der Priu^sin eitui Hit sie sich stets zu unbequem war. iempsindung von bi der ^tgebihstojigtei bedingte Rettung un wiederum em [tarlu hat. Geivvhnt, ihre ö^hen, uuemgeschrch uiib Herz gegenüber und Kindern ihr vor siarken, die sinnlich Steigung ste besag. ö HB» r? WaM D^ nur gewim «Jen ^enscheMmg «n eroig neuen M Ncher Düitui, ü K!n raffinierten Ml m den angebt Anschl^ Q LZV SrL Sei iilbetn . feine d'° bo8S‘«t=, tn>, die Ai ’ieicrte. C G.-Ä D-öL ?y«S*a » L Mm Bx. ZäÄ 47! Nur vom 15. bis KS. ds. Mts, und bei sofortiger Biirzahiung wird der Rabatt gewährt lichen Keinurüs: Einziger Paragraph. rui Bauplätze an der Atarburgerstraße. 4. 5. m, 637 1500® Haaptscwinu M 1 ä 15000 „ 15000 Ph. Weller. 2* - nnd Seefische 300 3820 Buchen- Sladel- F. Buhubort, F. Schubert. F. bohuburt. 38 1 11 248 18 177 7260 1000 4680 270 Buchen-Scheitholz, Eichen- „ Aspen- „ 9ladel-Knüppel, Bachen- „ Eichen- , Aspen- „ , Fr. Chopfu. . E. d’Albert. D. Boarlatti. K. Schumann. J. Brahma. ö. . R. Schumann. . R. Sohu mann. . E. Urieg, . E. Urieg. oooo 3000 8500 8000 8000 300® 7500 auszahlbar. . J. 8. Bach. . Joe. Haydn. , L. vau BuethoT 1 , 80,5 x^1K.1.V37Dv! ÄiNll. Lall. ÄkN. gesehen werden. Darmstadt, den 12. Januar 1903. Großh. Lentralstelle für die Gewerbe. 91 oa cf. Schürzen in allen nur denkbaren Sorten. Gießen, den 14. Januar 1903. Grojzherzvglicht -u-germeisterei Gießen. Mecum. Gießen, den 15. Januar 1903. Der.Oberbürgermeister: M e c u m. Nächster Tage Ziehung sicher 17. Januar, der I. Wohlthätigkeits- Geld- Lotterie d. Strassburg-Neud. Arbeiterhelms 2490 Glldgeff. M.4IOOO 0) Erlkönig, op. 1..... » . Solostücke für Klavier: a) Nocturne, op 15, Mr. 2 in Fis-dur , b) Schnrzo in Fia-dnr...... Lieder: a) Dor Mussbaum, op. 25, Nr. 8 » . . b) Waldgespräch, op. ti9, Mr. 3 . . . , 0) Im Kahne, op. 60, Mr. 8 . . . . . d) Ziokeltanx, op. 47, Nr. 6 Gießen, 9. Januar 1903. Der Oberbürgermeister 9)1 ecu in. Programm. 1. Lieder: b) WiiHt du dein Hera mir fohenkon . bi l'antoreüe: Bind auf dein Haar . . c) Auel-Ode, op. 46 , 2. Solostücke für Klavier: a Zwei Klavierstücke bj R' manze, op. 26, Nr. 2 in Fis-dur c) Rhapsodie, op. 79, Nr. 1 in H-inoll 3. Lieder: n) Du bist die Ruh, op 59, Nr. 8 . . b) Auf dem Wasser zu singen, op. 72 1 ä 6000 „ 3ä1OOO = 5 a 500 = 20 L 100 = 100 ä 20 = 300 a 10 = 2060 zusammen Baar ohne Abzug Konzert -Verein Viertes Konzert Sonntag den 18. Januar 1903 abend« 5 lh*r im grossen Saale des Gesellschaftsvereins, Mitwirkende: Frau Lilli Lehmann, KammerBäugenu aus Berlin iSoprani herr L&zzaro üzielli aus Frankfurt am Main (Klarier). yyp01tzttLti-Ki.«PUU ä 3a/4 Prozent |u vergeben. [586 1>. Abe le ►cnior, Fraukfurta.M., Kl. Kornmarkt 16 Zostvcrsteigcrung der Stadt Gießen. Montag, 19. Januar 1903, vormittags 9 , Uhr beginnend, werden aus den städtischen Waldungen zu Gießen in der Wirtschaft „Zur LtebgLhöhe" versteigert werden: a. aus dcu Distrikten Tanne b. aus den Distrikten Fauler Boden und Oberförsterswicse 34 Fichtenstämme mit 5,53 fm, 1146 Fichtenstangen , 7ö,30 , 2 rin Fichten-Knüppel, 14 „ „ Stock Holz, 830 Wellen Fichtcn-Reistg, c. auo den Distrilteu Lberhag, □annbnrgeF Engros-Lager Schulstrasse 4. Alexander Salomon & Co. Schulstrasse 4 Looa 1 Mk., 11 Looi-e 10 Mk„ Porto und Lifte 25 Pfg, Nachnahme theurer, empfie< 1t J. Stürmer, Strassburg i.E. General-Agent, Langest. 107. Hier: R. Buchacker. W. Semmler. 44 1 7 539 6 10 33 1 25,5 4 85 Regenschirme in guter Auswahl. Schellfisch.© Kabeljau n la. feinster, bims rischer War< weben etnqetrnffen bei 536 A. L G. Wallenfels. Markt 21. — Fernsprech»4tr. 46 Mk 33000 als erste Hypothek ein ftrunb» stück in allererster Geschäsl-lage auf 10 Jahre fest zu 4 Brozeni gejucht. Ojjerlen unter 9lr. 50a an bie Expedition d. BlttS. von Leldstverlechern erbeten. Bckanntmachung. Die seit dem 1. Juli 1877 erscheinenden Patentschriften über die vom Kaiserlichen Patentamt in Berlin in den Patentklassen 1 bis 89 erteilten Patente, beginnend mit Stummer 1, können in den Räumen der Großh. Centralstelle für die Gewerbe, Darmstadt, Dteckarstraße 3, an jedem Werktage in der Zeit von 10—12'/, und 3—5'/, Uhr (Samstagmiltag ausgenommen) von jedermann unentgeltlich ein- tzotzverstrigerung Mittwoch, den 21. d. M. vormittags 9'/, Uhr werden aus den Distrikten Belmerod, Hainheege, Kälberstall, Sengkopf und Winneröderhaide in der Wirtschaft von Heinrich Schepp V. zu Saasen versteigert: Scheiter rm: 2 Nadel; Knüppel rin: 24 Buchen, 10 Eichen, 67 Nadel; Reisig rm: 28 Buchen, 1103 Eichen, 160 Nadel und 6 rm Nadelstöcke. Gießen, den 14. Jan. 1903. Großh. Oberförsterei Wieseck. Weigand. 523 Nadel-Stockholz, 27,5ff Eichen- , 1230 Wellen Eichen-Reisig, w Nadel- „ „ Aspen- „ , Eichen-Knüppelholz, , ötadel-Knüppel, , Eichen-Stoctholz, „ Stadel- „ Wellen Buchen-Reisig, - Eichen- v „ Nadel- , h Weichholz- „ © 0 © seeeeeeeeeeeee^^ ® seesee W und zuruckgesetzte haaren @ g sind aus allen Abteilungen unseres Lagers unter Einkauf zu haben. GOGIGOUGGSGO0ESLO30®®$ ®0®000©O Aus Grund deS Artikels 20 des Gesetzes vom 80. April 1881, die allgemeine Bauordnung betreffend, wird bestimmt, daß an den Querstraßen a-a, B-B, C-C, D-D und E-E Gebäude, welche nach diesen Straßen ihren Ausgang haben, auch unter den Voraussetzungen des § 7 des Ortsbaustatuts vom 6. Juli 1888 vorerst nicht errichtet iverdcn dürfen. Ausgenommen hiervon sind die Eck- $inct*boßflCp Rude, 2 I. alt, für nur 40 Mk. mit prachtvollem Halsband in gute Pände zu verkaufen. 10201 Mhere» Wetzfteinftr. 40, pl. Bekanntmachung. Der vom Stadtvorstand festgestellte Fluchtlinienplan für die Marburgerstraße von der Nordanlage bis zum Wiesecker Wege und die von diesem Straßenzuge abzweigenden Seitenstraßen i)t vom Großherzoglichen Ministerium des Innern durch Verfügung vom 29. November 1902 mit der vom Kreisausschuß empfohlenen Abänderung, wonach die Vorgärten bereits von der Straße B-B ab beginnen sollen, unter Verwerfung der hiernach noch nicht erledigten Einsprüche genehmigt worden. Ich habe den Plan nunmehr festgestellt, und liegt derselbe zu sedermanns Einsicht auf dem städtischen Tiefbauamt, Gartenstraße 2, Zimmer 6, aus. Gleichzeitig bringe ich das nachstehende, vom Großherzogltchen Ministerium des Innern durch Verfügung vom 29. Nooeinber 1902 genehmigte Ortsbaustatut zu diesem Plane als Nachtrag zu dem Qrtsbau|tatut der Stadt Gießen vom 6. Juli 1888 zur öffent- Uuterhag und Wanne 72 *Fichtenflämme mit 24,02 1 Kiefernslamm „ 0,88 28 im Eichen-Scheilholz, Holz-Versteigerung in bit Aürstlichcn Hverjölstcrei EL sollen versteigert werden: Montag den 26. Januar, vormittags 9'/? Uhr, im Distrikt Riedwald: Buchen: 244 im Scheuer, 145 rm Knüppel, 100 rm Stöcke, 4300 Reiser; Eichen: 48 rm Knüppel, 44 rm Stöcke, 980 Wellen; Nadelholz: 8 rm Knüppel, 5400 Wellen. 2 Stück Cicheu-Schuittholz — 1,74 fm; 1 Bucheu-Schuitt- holz — 0,58 fm. Die Zusammenkunft ist dort, wo der Fußpfad von Lich nach Harbach die sogenannte alte Laubacherslraße kreuzt. Dienstag den 27. Januar, vormittags 9‘/g Uhr, im Distrikt Konzebühl (an der Chaussee Llch-Gießen): Buchen: 325 rm Scheiter, 190 rin Knüppel, 111 rm Stöcke (2 rm Scheitbrocken), 3300 Wellen; Eichen: 9 rin Scheiter (5 rm rund), 77 rm Knüppel, 98 rm Stocke (0 /m Scheitbrocken), 800 Wellen; 2 rm Kirschbaum-Knüppel; 2 rm Linden-Knüppel; 100 Kiefern-Wellen. c , 27 Stück Eichen - Schnittholz — 31,32 fm; 5 Buchen- Schnittholz = 3,94 fm; 4 Eschcu-Schnitt. und Werkholz = 2,42 fm; 1 Ahorn. Schnittholz = 1,13 fm; 32 Kiefern = 17,48 fm (zumeist Bauholz, 10 Stück = 7,32 fm, eignen sich auch für Schreiner); 19 Fichten --- 8,21 fm. Die Zusammenkunft ist auf der Chaußee Lich-Gießen, beim Teichdanini._______________________________________^2 «Nm« «»a Gestrickte Herren- und Damenweaten, Schulterkragen, ■ Strümpfe, Handschuhe, Kapotten, Mützen, Unterzeuge, in in । Tücher, Unterröcke, Blusen in nur neuen Mustern. Pelzwaren und Tapisserie-Artikel aller Art besonders grosse Auswahl in Dcck.©nMtoff6a und Korbwurcn. giebt Selbstgeber reellen ölt* Leuten. Äleusch, ptdin, Jil ^elmohnaenrrftr. 33 o. Rilckp. 388 020ö| Beim letzten jour fixe, Alieestraße, ist ein DameuregeN' schirm mit silberner Krücke ver- lauscht worden. Um baldige Rückgabe bittet Prof. Netto.^ 526] Äus der Bürgermeisterei in ein wohlerhalteuer Schirm stehen gebliebem. Sr“Kwt Wtißslilkcu. 0182] Näh. Bahnhofstr. 34, HL Gchm LkbrböMlscherM öbaüh a. G. Dersicherungsbestand am 1. Dezember 1902 823‘/6 Millionen Mark. Versicherungssummen, ausgezahlt seit 1829 399 „ „ Die höchsten Versicherunasalter (einfach auf Lebenszeit, ge- mifchles Dividendensyslem) sind tatsächlich bereits prämienfrei und erhalten sogar eine jährliche Rente. 624 Vertreter: Heinrich Hochreuther in Gießen. Emil WillemS in Grünberg. Rentmeister Bohn in Laubach. LouiS Dörmer m Lich. Mauen w toserleiiyngen und Reparaturen prompt. billigst* A. IP» Oiristophersen Jnstallatiousüüreau für Gas-, Wasser- u. elektrische Anlagen Gießen. — Blockstraße 12. 532 Von Donnerstag den 15. bis Donnerstag den 22. Januar werden nachstehend verzeichnete Ar tikel einem dTO) O / ausgesetzt £ /O Trotz billiger Preise werden noch 20 in Abzug gebracht und Haiugesboden Fichlenftämme mit 13,61 fm, Kiesernstamm , 0,37 , Eichenslämme , 0,81 , Fichtenstangen , 50,15 , Eichenstangen J. M. Schulhof Telephon 119. Promoter Versandt nach auSw. Feinste, stets frische Süßrahm- Tafelbutter, feinste Lüstahm-MlilMckc-Biitttt zu billigsten Preisen enrpfiehlt 451 Karl Eichmann, Ederstr. 1, Nordaulage. (■in Mittel ziiin Spuren sind und h l FÄIHm I-Bonillon-Kapseln. weiten« «»npwhlen von J^kob NAn e . Ludwigstr. 36. Kartoffeln magnMm bosium rote und gclvc Rosen auch andere Sorten, per Zentner Mk. 3.— frei Keller empfiehlt [494 JB Weese?, Telefon 235. Sonnenstraße 6. Wasserdichte 238 Schül'er- Gapes mpsiehlt in allen Größen billigst M.rkas Bauer, Kirchenplatz 11. Fernsprecher J69. 471] Lugltschc4,albdluL„ute, । Fuchs, 1,70 m groß, 18jdt)r., leicht in reiten, Pedigree, wegen Versetzung billig zu verkaufen. 9täy. bei Letttnant v. Pinie, Gießen, Grünbergerstraße 22. Mehrere Hundert «Dieter prima Buchen- u. Lannenbrenuholz sind preiswert jeder Bahnstation franko, sowohl im einzelnen Mtr. als auch ganze Waggonladungen i verk. Näh. b. Georg Herman«, Kl. Linden, Rest. vorm.Rmn. 0144 Ptn trifte fr Miohtmitglleder xn Mk 2.50 (Sperrsiti 1,l, L lüU Mk. 4.00) Bind in der Musikalienhandlung von Er nut Cuullier ^Rudolphe Mchfl.) und abend« an der Kasse, fQr Studierende auch bei Herrn Hausverwalter Stork zu ermLssigti-iu Preise zu haben. _ 418 'yyor* Oeffnnng de« 8saks -4'/, Uhr. GGGT-DSGOOOOGGTOTOOWO KnilsmöWischk IWiilk. Wir geben hierdurch bekannt, daß bei genügender Beteiligung Freitag, den 16. Januar, abends 8 Uhr, ein dritter Unterrichtskursus für Niaschtnenschrciben m unserer Schule beginnen soll. Anmeldungen zur Teilnahme können bei unserer Schulleitung — Schtllerflraße 5 — erfolgen. Gießen, den 10. Januar 1903. 474 Die Schulkornrnission der kaufm. Fachschule. Molgen, Arcitag: Mclzclsiippe wozu freundlichst einladet 539 Hotel-Restaurant Seipp. Mer Kaufe: NDMKWWs