r Vater, 8583 ,flt««»MiiüTiZZi >°> •etaatyl ■Ma teste ^halt empfiehlt L V Germer Hruchelheim. !"*««■ Mtltaniim kclilidttn yn •; 1 Rorf, MO. Pnm° W>- iiltrtrtrrx'. etli tM, Silberonh ;Wu:L UtdMMr M. Oolireavm 4. At biubit Vienbioil !» ilitnaimt! Äurüd- : ta\ uniert iefttti! n in Herford W & IjO. Ko. 2029 in v-kfaln. »bei »nd DreiJlifttn, 14 itoSi ub fertigt Betten, lagiie bn Preitiagw fcr nnrrobn mrüM! tii 6kp. 14. 3-6 Ufa) mmer zur Lageruu- rtwblwcte und L ur möbhttte Ammer. Dühi zu entrichten unh 1 'llietroert bis MM 2L bis 500 3)11. ein- DL ] 00 W.: mer W. zu hmlerlegen. die Vermittelung un« 8516 ü h e. em bet 1903: »tigung* frei! _ ’elz" aren jssle Auswahl D Neuheiten. . lel'-Ä'LÜ? parateren^ und indeniDgeB Einkauf von .enfell®11 h.e flarder’. W M K LSL. Jahrgang Zweites Blatt« General-Anzeiger w Amts- und Anzergedlatt für den Kreis Gießen Samstag L4. NovemberLVOS ve»ugspret»r o monatltd)76'fjU oiertel* Nr. 2(5S Srschetvt iügltch aubei Sormwgs. Dem tebener Änzetgee H>eiben im Wechte! mit dein hessischen Landwirt die Gieyrner Kamillen, blüttel viermal tn bei Wvche bciqelcflL ZRotaitonöbrud u. Wer- la« bei V » ühl leben UnUxiV^udj- u.®tem* Uudein (Wtid) Liberi) DUbartlim. (trpeDUUMl anb Drucke litt: Dchnlstrab« *• ftbtefl» !üt Develchenr Nu-eiger ©ifüen- ^#ruit>rrd)un1 tüt Den itolil «uil aügcnie LeU P Itomto tüt .Stadl unD tiunD* und .Genchissaal* Nuauft Gütz, Hh Den 91 n» getaentetl PanS Veck. 3>ie Heutige Yummer umfaht 14 Seiten. Volitische Tagesschau. Stimmungen und Ausblicke. Vermischtes. -Dresden, 13. Nov. Eine fatale Ueberrafchunc; wurde einer Anzahl Studenten der hiesigen Technischen Hochschule bereitet. In einem Etablissement außerhalb des Weichbildes der Stadt fochten verschiedene Studenten B e. stimmungsmensuren aus. Mitten in der Paukarbeit erschien plötzlich die hiesige Hermandad auf der Bildfläche und gebot Einhalt. Die Paukenden wurden samt und sonders von den Gendarmen, die in Zivil erschienen waren, notiert und müsien sich nunmehr Anfang nächsten Monats wegen Herausforderung zum Zweikampf und Annahme desselben vor dem Landgericht verantworten. • Leipzig, 13. Nov. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde gestern Abend der hiesige R e ch t 8 a n . walt Rößner verhaftet. • Li v e rp o o l, 12. Nov. Die von der Tropen-Aerzte- schule nach dem belgischen Longo entsandte Ab- ordnung berichtet, daß von ihr über 61 Eingeborenen- Lazarethe besucht wurden. Nach Mitteilungen der Missionare seien 4 OOO Todesfälle an Schlafkrankheit vorgekommcn. Die Krankheit nehme zu und dehne sich aus. Die Regierung hoffe, durch isolirte Lager die Epidemie zu beschränken. Die Behörden bekunden der Abordnung großes Entgegenkommen. • Paris, 13. Nov. Prof. Coisson will demnächst in einem öffentlichen Vortrag und durch Experimente zur H e r- stellung künstlicher Diamanten Einwendungen widerlegen. . . Paris, 13. Nov. Petit Pans,en veröffentlicht em Interview mit Madame de St. Victor, bei welcher sich die ehemalige Kronprinzessin von Sachsen zum Besuch auf Schloß Ronno aufhält. Madame de St. Victor erklärte, sie werde mit der Prinzessin nächste Woche nach der Insel Zight reifen, wo letztere eine Freundin besuchen wolle. Die Prinzessin sei keineswegs verlassen. Sie habe an ihrem Geburtstage nicht weniger al? 2 5 O O B r i f c mit Snmpathie-Kundgebungen erhalten. Di- ehemalige Kron- Prinzessin habe den U r h e b e r der bekannten Ereigmffe völlig vergessen. Ihr einziger Kummer bestehe in der Trenn ungvon ihrem Gatten und ihrenKin- d e r n. Madame de Victor erkärt weiter, trotz der großen Reserve, welche sie sich auferlegen müsse, könne sie mitteilen, daß sie eine dernnächstige Älussöhnung als nicht a u § - . geschlossen betrachte. Arbeiterbewegung. Berlin, 13. Nov. Die Berliner Metallwaren» a b r i k a n t e n versandten ein Runbichreiben, in welchem unter Jarkamentarisches aus Kessm. Ter Abg. Jvutz beantragt, di- Mette Kammer der Stände wolle die R-Fierung veranlassen, alsbald dem Landtage eine Vorlage zu machen zur Bewrllrgung ern Staatszuschusses für den Bau einemormalspur:gen Bahn von Butzbach bis zur p^ußischm Grenz« m einer Länge von ecu 5 Marne fern tn d er Richtung nach der Stadt Wetzlar. Ec begründet dresen Antr^ mtt der Notwendigkeit des Austausches besonders der landwrrtschast- liwen Erzeugnisse beider Landesteile. Während in denr land- wirtschiaftlich ärmeren Kreise die L^ng^ehzuast nnv ve- fionders in Schweinen in hvher Mute steht, betreibt, bie reichere Wetterau die Viehmästung und begeht das Jungvieh aus ersterem Kreise. Außerdern führt dre Wetterau in die Stadt und den Dreis Wetzlar Gelretde, Stoffeln, Otzst, Stroh und dergleichen aus. Durch ^n Barr eine Bahn müßte sich dieser Austausch wesentlich erhöhen unv vereinfachen, durch welche Erkenntnis es auch ermöglicht hnirbc, die generellen Vorarbeiten auf Kosten der interessierten Gemeinden mit einem Kostenaufwand voni 200 Mark fertigen zu lassen und dem preußischen ^uisterrum für öffentliche Arbeiten, behufs Bau der wer Fünftel auf preußiichcm Gebiete auszuführenden Dahn, mrt bezüglichem Berlin, 13. Nov. Das „Wolff'sche Telegraphenbureau meldet: Der kaiserliche Gouverneur in Windhoek telegraphiert unter dem 12. November abends: Einzelheiten über die Ereignisse in Warmbad fehlen noch. Die weißen Ansiedler befinden sich anscheinend aus der Station m Sicherheit. Kapstadt, 13. Nov. Amtlichen Mitteilungen zufolge renze^, ein solcher Bruch der jetzt schon über 1OOO Waggon jährlich Aus London wird uns geschrieben:. Den Bestrebungen hervorragender Persönlichl'eiten, . Engländer und Deutsche im Volksetupfinden einander 1 näher zu bringen, blüht kein Erfolg. Wenn , Deutschland ein Mißgeschick widerfährt, herrscht Befriedig- < ung in England. Das zeigt sich wieder angesichts der N n- . ru hen in T eu t sch-Sü d w estafri ka. Man empfindet ' nicht mir Genugtuung über die dortigen Zwischenfälle, sondern gibt sich der Erwartung hin, daß die Verhältnisse an den Grenzen des SclMtzgebietes dauernd ein Gegenstand derSorge für Deutschland sein werden. Ja, es wird in den Kreisen des englischen Volkes, in denen die Abneigung gegen Deutschland am stärksten entwickelt ist, für wünschenswert erachtet, daß die englischen und die portugiesischen Kolonialbeamten in Südwestafrika es sich angelegen sein lassen, unter den Grenzstämmen im Süden und Norden der deutschen Kolonie die Unzufriedenheit gegen Deutschland zu schüren. Cs kommt diese Zumutung zwar einer Beleidigung der betreffenden Kolonialbeamten gleich- doch das hindert einen Teil der Londoner Presse nicht, den herwerflickM Gedanken in dem Sinne aufzunehmen, daß sie die Grenz- uttrnhen gewaltig aufbauscht und von einer allgemeinen Gährung unter den Eingeborenen gegen Deutsch land spricht. Ein Mnk mit dem Zaunpfahl an Engländer und Portugiesen in Südwestafrika, das ihrige beizutragen, damit diese Gährung entstehe. Man meint offenbar und wohl nicht mit Unrecht, die deutsche Schutztruppe sei zu s ch w a ch, um . Unruhen im Norden und Süden der großen Kolonie mit Erfolg begegnen zu können. Ms ein Zeichien dieser Schwäche wird es auch betrachtet, daß das Berliner Auswärtige Amt bisher in Lissabon nicht vorsteUig geworden ist in Sachen der Genehmigung des Uebertritts deutscher Truppen auf portu- giesisch>-afrikanisches Gebiet, wm Zweck der Bestrafung des Deutschenmordes im Ovambala nd. Um die auf Deutschland abzielenden Wünsche und 2ln- regungen im Grunde zu erfassen, genügt es, sich zu vergegenwärtigen, daß Deutsch-Südwestasrtka die Lücke tm Kreise der englischen Alleinherrschaft in Südafrika darstellt. Die Burenstaatcn sind politisch anglisiert: Mozambique und Angola sind formell portugiesischer Besitz, tatsächlich aber führt England in beiden Kolonien das Regiment, und Portugal ist zufrieden, wenn ihm der Schein der Selbständrg- keit belasien wird. Das deutsche Schutzgebiet bleibt also dort der einzige Pfahl im britischen Fleisch, und was auch immer tn Deutschland Kritisches über dieses Schutzgebret gesagt wurde — die Grenzunruhen „in englischer Beleuchtung" dürften erkennen lassen, daß Deutsch-Südwestasrtka keinen Wert hat und begehrt ist. Die Erreichung posittscher Ziele pflegt England von langer Hand vorzubereiten. 2luch die Annexion der Buren- staaten wurde eingeleitet durch, Unruhen an der Grenze von Betschuana- und Matabele-Land. Es soll damit allerdings nicht ein Waffengang zwischen Deutschland und England Südwestafrikas wegen an die Wand gemalt werden. Wohl aber besteht eine Wahrscheinlichkeit, daß durch andauernde Grenzunruhen, deren Unterdrückung immer neue und bedeutende Kosten verursachen würde, Deutschland in Südwestafrika kolonialmüde gemacht werden soll, sodaß es am Ende einwilligt, wenn England auf dem Tauschwege oder sonst um ein Billiges ihm dte Kolonie abzunehmen sich erbietet. reicht. — Aus und fand. Gießen, den 14. November 1903. L. U. 93 o n b e V U n i o e r f i t ä L Die Zahl der bis Freitag den 13. November neu eingeschriebenen Studierenden beträgt 190, darunter 6 Theologen, 25 Juristen, 47 Mediziner, 23 Vetermärmediziner 89 Angehörige der philosophi- chen Fakultät. Neuartige Eisenbahnwagen 3. Klasse find zu Anfang dieses Monats auf einigen Linien probeweise zur Einstellung gelangt. Diese Wagen besitzen eine sehr gefällige Form, gehören zur Klasse der Durchgangswagen, haben aber trotzdem auch an den Längsseiten je drei Türen. Diese sind durch einen Riegel miteinander verbunden, derart, daß ein Oeffnen bei Verschluß auch nur einer Tür unmöglich ist. Ferner befinden sich an den Fensterrahmen Stahlkettchen, welche das Fenster in jeder Höhe festhalten und ein Herunterfallen derselben unmöglich macht. MitderBeseitigungderBegleitadressen zu den in dienstlichen Angelegenheiten der Reichs-Post- und Telegraphenanstalten zu versendenden gewöhnlichen Paketen, wie solche vom 15. November ab versuchsweise zur Durchführung gelangt, wird ein weiterer Schritt auf dem Wege der Einführung von Bctriebsvereinfachungen getan. Die Zahl der innerhalb des Reichspostgebiets zur Versendung kommenden gewöhnlichen Post- und Telegraphendienstpakcte beläuft sich auf über ll/2 Millionen jährlich. Allerdings ist, um nicht jeden Nachweis über die Einlieferung zu verlieren, die Eintragung in die Paket-Annahmebücher beibehalten worden. - Lich, 13. Nov. Ihre Durchlaucht, die P r i n z e s s i n Reinhard zu Solms-Hohensolms-Lich, geborene Gräfin zu Solms Sonnenwalde, ist am 12. dieses Monats in Potsdam von einem gesunden Sohne glücklich entbunden worden. * M on treux, 13. Nov. Am vergangenen Sowntaa unternahmen zwes junge deutfcl)^ Pensionäre auf Schloß Lüsens im Kanton Waadt eine Besteigung derMaye- selsen. Wegen Neuschnees waren die Wege so schwiertg, daß der jüngere der beid-en Touristen bei Einbruch dev Nacht umkehrte, während der 21 jährige Rudolf Weill aus Kassel weiterging. Me Nachforschungen nach den seither Vermißten, die unter Leitung von zwei Lehrern des obengenannten Institutes angestellt wurden, blieben erfolglos. Heute ist eine Bergführerkol-onne zu abermalrgen Nachforschungen ausgebrochen. , * Torrento, 12. Nov. Das Hotel Lozar m Ryd» gehnn (Ontario) wurde infolge Explosion eines im Keller ausgestellten Azetylengaserzeugers z e r st ö r t. Drei Personen wurden auf der Stelle getötet. 6 Personen wurden schwer verletzt, mehrere werden vermißt. * Eine Heilbronnerin erzählt der „Neckar-Ztg/" von den Eindrü cken, die ihr Dienstmädchen vow Volkskonzert mitgenonlmen hat. In dem Brief heißt es: „Abends ftaate ich wie es ihr gefallen. Sie gab nachfolgende Kritik ab: „Gefallen hat's mir großartig, es war arg schon. Die Sängerin Hut sehr schön g'sungen; nur cun ersten Lied (Schgtteutanz) das hat se scheint's no net rechit kennnt, da tyat se hinten naus als so Schnerkel (Koloraturen)! D. Red.), das hat wer net g'fallen, aber bte Lieb in Freud" und Schlaflied des hat se tvunderschön g'sungen. Aber no viel besser hat mir die Geigenspielerin g'fallen. die hat g'spielt, des kann i gar net sage; sehet Se, Frau, dieMusiker hau a ls v o r B e wu n d e r u n g n tm m e weiter spiele könne, hennt als aufg'hörf und hennt sie nur anguckt, so daß der Lehrer (Kapellmeister) hat klopfe müsse, daß se numme weiter a'spielt hennt, so schön hat das Fräulein g'spielt und wtssen Sie, was mir au g'faNen hat: die Musiker,, tote bte miteinander g'spielt hennt; bei uns daheim spielen als nur ztoei oder drei immer Tänze, die hennt aber so vtele alle miteinander auf einmal g'spielt und so schöne Stück, tch hab" nur gucke müsse, daß das au sei kann, aber ein tüchtiger Lehrer Henn se, den Henn se immer anguckt und der hat mit dem Steckele g'tointt, dann Henn se's kennt. So was Han i no net g'hovt, des vergiß i nimmer." Gilenbafin-Zcitung. Nach den allgemeinen Vertragsbedingungen für die Aus» ührung von Erd arbeiten fürdieEisenbahnver- w a l t u n g sind Gegenstände von naturhistori- ch em oder künstlerischem Werte, als: Fossilien, Versteinerungen, Mineralien, Altertümer, Kunstgegenstände u. s. w., die bei diesen Arbeiten gefunden werden, sofort an die Bauverwaltung abzuliefer. Die Ausführung dieser Be- timmung genügt nach den genwchten Erfahrungen nicht immer zur Erhaltung der Fundgegenstände. Um diese tunlichst zu sichern, haben, wie ein neuerlicher Erlaß des Mini- ters der öffentlichen Arbeiten bestimmt, die Baubeamten, obald ein Fund zu ihrer Kenntnis gelangt, sofort die Direktion des Museums für Völkerkunde in Berlin telegraphisch zu benachrichtigen, um diese in die Lage zu setzen, alsbald das Geeignete zur Bergung des Fundes an Ort und Stelle zu veranlassen. Bei den Bauarbeiten ist hierauf Rücksicht zu nehmen, insoweit es möglich ist, ohne den Fortgang der Arbeiten in unzulässiger Weise zu stören oder den Unternehmern Grund zu Entschädigungsansprüchen zu geben. Drittes 'Kerzeichuis der neu immatrikulierten Studierenden art der Universität Gießen, a. Theologische Fakultät. W. Kappesser, Pfiifligheim, Wilhelmstr. 40. R. Weber, Langgöns, Bismarckstr. 30. b. Iuristische Fakultcit. H. v. Scheven, Wiesbaden, Bahnhoistr. 89. K. Schmidt, Darmstadt, Stephanstr. 32. K. Wolf, Berlin, Stephanstr. 45. c. Medizinisch eFakultät. A. Baumann, Med., Köln, Klinikstr. 22. R. Braunwarth, Med., Worms, Frankfurterstr. 36. O. Diehl, Med., Darmstadt, Grünbergerstr. 17. K. Fillaner, Med., Heppenheim a. d. B., Liebigstr. 33. W. Frackmann, Med., Soest, Riegelpfad 17a. H. Hirsch, Med., Mainz, Liebigstr. 33. O. Kobel, Med., Volkmarsen, Grabenstr. 3. ' E. Maurer, Tierhlk., Erlangen, Neuenbäue 9. F. Schulte, Med., Linden, Klinikstr. 22. K. Wallbruch, Med., Ulm, Ludwiqstr. 62. d. Philosophische Fakultät. F. Bartens. Ehern., Hannover, Bismarckstr. 17. A. Burg, Natnrw., Darmstadt, Grünbergerstr. 10. A. Heid,' N. Phil., Gimbsheim, Wohnung noch nicht angegeben. K. Henzerlinq, Ehern., Neustadt. Vismarckstr. 17. G. Heuhel, Math., Langstadt, Schottstr. 8. . H. Himmelreich, Philos., Braunfels, Moltkestr. 4. Ä. Knab, Math., Bodenheim, Westanlage 38. Eh. Lucius, Kl. Phil.. Usenborn, Grünbergerstr. 16. A. Meffert, Math., Magdeburg, Ludwigstr. 14. A. Merk, Pharm., Effen. Schulstr. 10. E. Mitscherlich, Ehern., Freiburg u B., Frankfurterstr. 06. P. Reusch, N. Phil., Siegen. Gr. Steinweg 5. P. Stoll, Math., Darmstadt, Bleichstr. 15. H. Schaaf, Natnrw., Gießen, Ludwigsplatz 3. P. Schmiot, Ehen^., Ntünchen, BiSmarckstr. 14. O. Schönewolf, Philos., Gießen, Bleichstr. 16a- Dr. I. Wallot, Naturw., Gießen, Ludwigstr. 18. F. Walter, Kl. Phil.. Wöllstein. Stephanstr. 41 iWhreine/^ WXiWA ■ V M ,^SS3 AMTLICH GLANZEND BEGUTACHTET: KBJSWg gSALUTARISg ^8^ TOILETTE-FETT-SEIFE avLdertr-ne» für Haut-1 Ueintptieger Rein. «na. spanam. C. Naumann, Seifen- u. ParfSmenefabrik, Offenbach a.M. 10,0 9,5 8,0 Suh m. dahier. Geborene. hunigl. Freuss. Slaais-ifietianle iHUStttaiwäM« Bed. Himmel Höchste Temperatur am 12. bis 13. November + Niedrigste , , 12. „ 13. u ____+ Besser als alle anderen 8220 Mau verlange ausdrücklich MAG G Ts Bouillon-Kapseln und weise andere Marken zurück. 752,8 7534 750,6 10,00 C. 5,8 UC. zu Hungen. Eheschließungen. November. 7. Andreas Sind Justus Berg, Taglöhner dahier, mit Anna Feuser, Fabrikarbeiterin dahier. 9. Philipp Appel, gen. Oest, Taglöbner dahier, mit Eleonore Weller, Taglöhnerin dahier. 11. Dr. 'Karl Georg Emil Brück, Apothenbesitzer zu Gau-Odern° heim, mit Elisabeth Louise Clementine Emma Emilie Karolinc Caesar, Tochter des Apothekenbesitzers Dr. Julius Caesar dahier. 12. Wilhelm Lotz, Vizefeldwebel dahier, mit Anna Schuchard Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. Wetterbericht vom 13. November. Verlauf der Witterung von Mittwoch bis Freitag. Während das nordöstliche Ties ganz langsam nach dem Innern Rußlands abzieht, ist ihm im Westen ein neues gefolgt. Infolgedessen drehte der Wind nach Süden und Südwesten zuruck, dre Temperatur und Bewölkung nahm zu, und es fiel wieder geringer Regen. Das Ties scheint ostwärts vorzudringen, daher sur ^ams- Erdarbeiter dahier, und Anna Schmalz, Dienstmädchen tag und Sonntag meist trübes, regnerisches und mildes Wetter bei südlich aufsrischendem Winde wahrscheinlich. Wetterdienst zu Gießen: A. Peppler. anderem mitgeteilt wird, daß bei bedingungsloser Aufnahme der Arbeit die Ausständige,i zu den vor dem Ausstand bestehenden Bedingungen in möglichst großer Zahl wiedereingestellt werden sollen. Maßregelungen finden nicht statt. Die bisherigen ArbeitS- willigen dürfen unter keinen Umständen entlassen werden. Genf, 13. Nov. Die Al a u r e r und Erdarbeiter find neuerdings in den AllSstand getreten. Bei den Versuchen der Ausständigen, die noch Arbeitenden zur Niederlegung der Arbeit zu zwingen, kam es zu Zusammenstößen mit der Polizei. Zwölf Italiener wurden verkästet und über die Grenze gebracht. A r m e n t t e r e s, 13. Nov. Tie Textilarbeiter beschlossen in einer heute nachniittag abgehaltenen Versammlung, die Arbeit morgen wieder aufzunehmen, mid sprachen dem Präsekten und dem Deputierten Jaurvs sür ihr Eingreisen ihren Tarik aus Stovember. 4. Dem Buchdruckereibesitzer Wilhelm Nitschkowski eine Tochter, Else Wilhelmine, b. Dem Bahnwerkstättenschlosser Karl Euler eine Tocher. 6. Dem Zemenlarbeiler Heinrich Lenz II. eine Tochter, Elisabethe Auguste. 7 Dem Landwirt Heinrich Weber eine Tochter, Marie. 9. Dem Buchbinder Adols Schmidt eine Tochter. 9. Dem Dienstmann Eduard Lind eine Tochter, Johanna. 11. Dem Installateur Franz Joseph Heißler einen Sohn, Franz Joseph. Gestorbene. November. 6. Kaspar Mandler, 68 Jahre alt, Gärtner dahier. 8. Katharine Marie Bögler, 9 Monate alt, Tochter des Tag- lohners Karl Vogler dahier. 9. Jakob Jendt, 67 Jahre alt, Tag- löhner dahrer. 10. Katharine Häuser, 60 Jahre alt, Fabrikarbeiterin dahier. Briefkasten der Redaktion. (Anonyme Anfragen bleiben unberücksichtigt.) Stammtisch bei Becker. Sie erhalten über diese persönlichen Angelegenheiten Auskunst durch Postkarte. ÜAGGT Bouillon-Kapseln F Al M O । AIA A h h n l h ß Portionen vorzüglicher RwVÄÄ @*3 60 MM W P EÄ UM B3 W ELgti M W W W® Diese sind mit allerberbestem Fleisch-Extrakt und den feinsten W iä M Sä W 'O' ßä Lsl M BQ Ba W M Suppen-Gemüfen hergestellt, auch enthalten sie bereits das notige —wwTMTTHffilWilfflrH■ '-JKochsalz. Man braucht sie nur mit kochendem Wasser zu uberbruhen. Kandel und Verkehr. Volkswirtschaft. — Hessisch - Rheinischer Bergbau-Verein. Der am H November in Berlin slgttgehabten Generalversammlung lag der Geschäftsbericht für 1902/1903 vor. Die Kohlensörderung be trug danach 1 405 500 Hl. (i. B. 1 651 025 Hl.), der Bedauf an Rohkohle 184 940 Hl. (270 235 Hl.). Der Rest kam abzüglich des Verbrauchs für die Feuerungen zur Brikettfabrikation, und es wurden nach Wiederaufnahme des Fabrikbetriebes nach dem Brande von Oktober 1902 bis Ende Oktober 1903 439 700 Ztr. Briketts (500 450 Zenter) herqestellt. Die Eifenerzgrube bei Brachbach ist an die Gewerkschaft Apfelbaumer Zug verkauft worden. Die Abschreibungen betragen 24 249 Mk. Gegen die bisherige schwebende Schuld hat der Großaktionär Sternberg Accepte per 30. Juni 1904 in Händen. Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr war die Verzinsung dieser Sck)uld der Gesellschaft erlassen worden, für die lausende Geschäftsperiode' ist eine Verzinsung von 4 Proz. stipuliert. Der Vertu st- Saldo hat sich von 243318 auf 297 786 Atk. Erhöht. In Ergänzung des Berichts teilte Direktor Wentzke mit, daß die Umwandlung der schwebenden Schuld in eine Acceptschuld aus dem Grunde erfolgt sei, daß Sternberg seinen Wohnsitz nach Paris verlegt habe. Sternberg habe sich bereit erklärt, der Gesellschaft auch weiterhin die notwendigen Betriebsmittel zur Verfügung au stellen. Gegenüber den Ausführungen eines Aktionärs bemerkte der Redner, daß irgendwelche Maßregeln ohne Sternberg undenkbar seien. Sternberg besitze drei Viertel des Aktienkapitals und sei gleichzeitig Gläubiger der Gesellschaft zum Betrage von ungefähr 800 000 Alk. Die 9lotierung der Aktien sei von der Zulassungs- stelle vor längerer Zeit abgelehnt worden. Da eine Aeiiderung in den Verhältnissen der Gesellschaft seitdem nicht eingetreten sei, erübrige sich die Stellung eines neuen Antrages. Die Versammlung genehmigte hierauf den Abschluß für 1902/1903 und erteilte die Entlastung. Es wurde beschlossen, die Herren Aug. Schmidt, Max Bunge, Max Starke, Otto Utecht, Herrn. Leschke, die, wie der Vorsitzende bemerkte, sämtlich Sternberg nahestehen, sowie Bankier Staub neu in den Auisichtsrat zu wählen. AllRllz aus dkll MuHrssüitsrkMkru Str Stabt Hittzrv. Aufgebote. November. 9. August Ernst Valentin, Steinbrecher dahier, and Margarethe Karoline Pfannmüller, Dienstmädchen dahier. 10. Adam Jakobi, Taglöhner zu Fronhausen, und Katharine Weimer. Dienstmädchen dahier. 1L Johann Orth IL, Gastwirt zu Nieder- Olm, und Marie Sophie Runter, Verkäuferin dahier. 13. Philipp H U S ’W von 75 Pf. an. ------- Muster portofrei. ------- ’-tige seidene Kostüm-Röcke, Jupons, Blusen, halbiert. Rot Deutschlands grösstes Spezial-Seiden-Geschäfi iitienhaus Michels & Cn, Berlin SW. 43 Leipziger Strasse 43 Ecke Markgrafen-Strasse. Mechanische Seidenstoffweberei In Krefeld November 1903. 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CT S L « E CO» 2 &■ CO o" S •? o £ * 3 er t^T ~- * 0 *§* r> o er r-D SZ'LA CO c 3-CO 8<ä «B — ti 5 S & | - es & CO er » er 3 « % 2" o S. »S c 62 o 5 • Of 3 CP Co § " 2 « L « S -75! «=© (ycM^ 2 3 S» co 2 O 5 o D 7-ra Ä5 3 er 8-Z. S « ff o 5 2. ro 2 CO 3 5* ?il-f _ * « 60 O H1 CV S Pa 3 2 •3 s Ö. 5 - CO CO 2. o co —T» q- □ CO 3 ö 2» g I 5" 2 . co 2 O 3 I 11 *2 A £• r-t 2 »'S • L sd. AS | § 5» or o' 2.2 ^ss-^co ? 5 2 o *- O O X O ri 5 o P 3 3$ -* CO o Ise 00 O er @ "5: = ft -r a co *3 e rs 2 3 5 & » O 7TN ft o 3 » C er ff iS e l o 3 ir e=co P « CD 2 3 P ro — 3 rv ♦ er» o •CT CT esl P o 3 5' " _ S3 ^3 ff® @ 3 CT» 3 2 tv o O « o o >2 3 O O2 S-r o' « * 2 er» * ol CD 2,f * ft 3 g O; s8* ff ff C? CTb -er fto o 3 3 S> @ 3 ft ='‘ « 3 C CD § £ w 2 _ 2-2- 2 £ § % 3 3 C? 3 n » ? o e De 1904/191 auf dem effenten 1 Jnhk Der 1904/05 li ^nleresfen hohl . Der Jahr 190. R aus dnteressent blockh i? lan, der 811 ich 2 hohe ^9s .'.ebett! Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Ouectdorn für das Jahr 1904/05 liegt vom 16. November d. I. ab acht Tage lang zur Einsicht auf hiesiger Bürgermeisterei offen. Queckborn, den 12. November 1903. Grobherzogliche Bürgermeisterei Queckborn. Schmidt. 8497 Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Inheiden für das Jahr 1904/1905 liegt vom 16. November 1903 an acht Tage lang auf dem Bürgermeisterei-Bureau dahier zur Einsicht der Interessenten offen. Inheiden, den 13. November 1903. 8489 Großherzogliche Bürgermeisterei Inheiden. Reitz. Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Holzheim für das Jahr 1904/05 liegt vom 16. d. Mts. an acht Tage lang zur Einsicht der Interessenten auf dem Bürgermeisterei-Bureau offen. Holzheim, den 14. November 1903. 8518 Großh. Bürgermeisterei Holzheim. Klotz. Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Stockhausen für das Jahr 1904/1905 liegt vom 17. November 1903 an acht Tage lang auf dem Bürgermeisterei-Büreau dahier zur Einsicht der Interessenten offen. Stockhausen, den 13. November 1903. Grobherzogliche Bürgermeisterei Stockhausen. Suppes. 8503 Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Allendorf a. Lahu für bas Jahr 1904/05 liegt vom 17. November ds. Js. an acht Tage lang auf dem Bürgermeisterei-Büreau dahier zur Einsicht der Interessenten offen. Mendorf a. Lahn, den 13. November 1903. 8496 Großherzogllche Bürgermeisterei Mendorf a. Lahn. Wo lasse ich meine zerbrochene Fensterscheibe machen nnb meine Mer billig einrahmen? Bei Georg Schmitt, 8498 Klasermeister, Kaplansgasse, tzcke Bahnhofstraße. Zer beste,MsmstchaiMM X da hohe Heizkraft, gleichmäßig anhaltende Wärme, frei vom üblen Geruch und äußerst wenig Rußanfatz, sind die Biasspresssteme (Pressklötze) der 8509 Amtlichen Araunkoylerrgrube Wölfersheim. 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