Dienstag 14. April 1903 158. Jahrgang Erstes Blatt. Abrrsle für Teoeichen: Anzeiger «tctzen. ^milprtd)an1d)lu6Nr 51. Bekanntmachung. Wegen Vornah ine von Pslasterungsarbeiten rotrb die südliche Wege rampe am Westende der in Verlängerung der Klinikstraße betegenen Brücke vom 15. April biß 9. Dlai L 35. für den Fuhrwertöverkehr gesperrt. Ließen, den 13. April 1903. Großherzogliches Pollzeiamt Gießen. I. V.: Roth. Parlamentarisches aus Hessen. Die Abgg. Schönberger und Genossen beantragen, die Kammer wolle die Regierung ersuchen, dem gegenwärtigen Landtage ein Gesetz vorzulegen, das den Milch- verkauf im ganzen Lande einheitlich regelt unter voller Berücksiäriigung 1. aller bei der Milchproduktion einscl-lagcnden natürlichen Verhältnisse; 2. sowie einer dementsprechend zu gestaltenden Milchverkaufsmöglichkell. — Ein denselben Gegenstand betreffender Antrag wurde in ähnlicher Form schon im vorhergegangenen Landtage im Mai 1901 an die zweite Kammer ein gesandt. Die Abgg. Häusel und 28 Genossen beantragen, die Kammer wolle beschließen, die Negierung zu ersuchen, alsbald den Landstanden eine Gesetzesvorlage zugehen zu lassen, durch welche Artikel 17 des Gesetzes vom 9. Juni 1898, die Besoldungen der Staatsbeamten betr., dahin abgeändert bezw. ergänzt wird, daß für alle diejenigen Beamten, welche nicht schon im Genüsse einer Dienst - wohnung stehen, 1. der vorletzte Absatz des genannten Artikels außer Wirkung gesetzt wird und 2. die im 2. Absatz unter a, b und c festgesetzten Werte der Dienstwohnungen auf 16 Prozent, 12 Proz. und 8 Proz. der Besoldung erhöht werden. Von einer näheren Begründung^dieses Antrages wird im Hinblick auf die in der 10. Sitzung der zweiten Kammer der Landslände vom 19. Februar statt- gehabte Besprechung abgesehen. Tie Abgg. %t. Schmitt und 44 Genossen beantragen im Anschluß an bekannte Landtagsverhandlungcn, die zweite Kämmer wolle an die Großh. Regierung das Ersuchen richten, unter Beibehaltung des dreijährigen juristischen Universitätsstudiums und einer dreijährigen Acceßzert in bas nächstjährige Budget einen Betrag einzustellen, der zur weiteren Ausbildung der jungen Verwaltungs- beamten nach bestandenem Staatsexamen in Landwirtschaft, Industrie, Handel und Gewerbe, Genossenschaftswesen re. Verwendung finden soll. , . _ _ _ . w „ Mit Allerhöchster Ermächtigung S. K. H. des Großherzogs richtet das Finanzmini per ium an die Stände des Großherzogtums, zunächst an die zrvelle Kammer, das Ansinnen, die für die Tiefbohrung in Bad Salzhausen bereits verausgabten 16 344,64 Mk. nachträglich au bewilligen, und zur Ausgabe einer weiteren Summe von 4000 für Pump versuch die Zustimmung zu erteilen, sowie zuzustimmen, daß der Gesamtbetrag von 20 344,64 Mk. durch Kap^ta.aufnahme nach Maßgabe der Bestimmungen in Artikel 3 des Finanzgcsetzes für das Etatsjahr 1903/04 aufgebracht wird. Abg. Haas- Tarmsmdt beantragt, die Regierung zu ersuchen, bei der preußisch-hessischen Eisenbahngemeinschafts. Verwaltung dahin zu wirken, daß für Hähnlein und Langwaden an der Kreuzung der Maiu-Neäarbahn mit der taeisstraße Eernsheun Zwingenberg eine Haltestelle [ür Personenverkehr errichtet werde. Nr. 86 außer Sonntag». Dem Lietzener Anzeiger werden im Dechlel mit dem vessilche» londwtN die Otetzenee Familien« Hättet viermal in der Woche btigeltgL Äoiaiionibrurf a. Verlag der v r ü h l'fche« Unu>ei1.-iöud>* u.6(cin- te^uIrrettPieöchErteu) •UMftüm. »nxbitw* Volilische Wochenschau. Mit den ungetrübtesten Empfindungen ist ter deutsche Kaiser von Kopenhagen geschieden; an seinen Aufenthalt in der Familie des Königs Christian DL bewahrt er die herzlichsten Erinnerungen. Der Popularität des Kaisers bei einem großen Teile der Kopenhagener Bevölkerung hat noch ein besonderer llmstand gedient, aus dem die Sozialdemokratie der dänischen Hauptstadt viel Kapital geschlagen hat, während die deutsche sich bemüht, ihn gegen den Kaiser zu wenden. Es war die Begegnung, die der Kaiser in Kopen- hagen mit einem Führer der Sozialdemokratie, nämlich dem jüngst gewählten Mitbürgermeister Jensen, hatte. Dazu brachte das Blatt „Pollliken" folgende Mitteilung: Die Kronprinzessin war unermüdlich diejenigen zu finden, die sich nicht selbst in den Vordergrund drängten. Allgemeines Aufsehen erweckte es, als sie mit dem Bürger- meister Jensen zum Kaiser kam und ihn bat, den neuen Bürgermeister zu begrüßen. Der Kaiser begrüßte Jensen und sprach lange und freundlich mit ihm über das neue Rathaus und dessen Architektur." Es war also die Kronprinzessin, deren Richtung durch diesen Vorgcuig übrigens auch in bemerkenswerter Weise gekennzeichnet wird, welche die Unterredung herbeisührte. Die „Daily Mail" verbreitete aus Kopenhagen, ter Kaiser habe die Prinzessm Waldemar zu einem Besuch in Berlin aufgefordert und habe, als Die Einladung mit einem Hinweis auf die bevorstehende Reise der Prinzessm nach Paris abgelehnt wurde, ausgerufen: nous nous verrons ä Paris. Seine Majestät beabsichtige einen Besuch nach Pans und fühle sich dazu durch den freundlichen Empfang in Dänemark ermutigt. Diese Geschichte ist, wie ^tzt die „Nordd. Llllg. Ztg." schreibt, vom Anfang bis zum Ende Erfindung. Der Verkehr zwischen ter Prinzessin und dem Kaiser war durch besondere Liebenswürdigleit ausgezeichnet, von einer Reise Wllbelms II nach Paris oder einer solchen der Prinzessin nach Berlin war aber dabei nicht die Rede. Als ridgig wird die Meldung bestätigt, daß der Kaiser ter Prinzessin eine Uhr zum Geschenk mad)le. Er erwiderte damit eine Gabe, durch welche die Prinzessin ihn erfreut hatte. Die Stille ter Charwoche ist im übrigen in unserem deutschen Vater lande durch nichts unterbrochen worden. Das einzige Ereignis, das aus unserem Großherzogtum an dieser Stelle zu erwähnen ist, das ist die Ehrenpromotion^ter Herren Minister Rothe unb Gn auth zu Doktor-Ingenieuren der Darmstädter Hochschule, die im wesentlichen den beiden Ministern die schließlich durch beite Kammern des Landtages bewilligte, zu ihrem Ausbau nötige Summe zu verdanken hat. Ehrendoktoren ter Universität Gießen sind bekanntlich die beiten Minister bereits. In den beiden letzten Tagen vor Antritt chrer Osterferien erlebte die Abgeordnetenkammer in Frankreich einen neuen Kampf um Dreyfus. Und das tarn so. Gegen die Giltigkeit mehrerer Pariser Wahlen war Einspruch erhoben worden, namentlich gegen die des Nationalisten Syveton, uiid zwar auf Grund ter Agitation von nationalistischer Seile, deren Hauptmitlel darin bestand, daß sie die regierungsfreundlichen Gegner als Partei te» Auslandes bezeichnete wegen ihrer Hculung gegenüber Dreyfus. Diese Art ter Agitation führte eine neue eingehende or- orterung in ter Kammer herbei. Der Sozialist Jaures betaut m den beiden Tagen hauptsächlich bie xebaite. Was die „neuen Tatsachen" an geht, so verweilte er in ter Hauptsache bei einer früher wohl schon erwähnten, aber nicht aenüqenb in den Vordergrund getretenen Fälschung, nämlich einem angeblichen Schreiben des deutschen Kaisers, das wie das berüchtigte Bordereau und die italienische Lpionen- tepesche, die „Beweise" für bie Schuld des Dreyfus ge- __ Bc;na*pre,*: mI H UP Ä ATV G monnihd)7biM.,DterteU* GietzenerAMgerW W General-Anzeiger " S Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen lichen Bergwerksgebiet in Teutsch-Südwestafrika geplant wurde. Nach seinem Besuch in Lissabon macht Eduard VIL noch einen solchen in Rom. Das geht eigentlid) gegen die diplomatische Etikette, da Viktor Enianuel 111. erst einen Antrittsbesuch in London machen muß. Aber England will sich das italienische Herz burd) diesen etitelt* widrigen Besuch umsomehr getüinnen, unb Eduard VIL oll nach dem Anllillstesuch des itahenij'djen Königs noch einmal, dann aber mit allem Gepränge in Rom einziehen. Cb er diesmal den Papst besuchen wird, steht noch dahin. Von Rom geht es nad) Paris, wo man den einstigen Prinzen von Wales noch in Erinnerung hat unb augen-i blicklich poetisch wärmer für Englanb fühlt, seit von Rußland her die Balkanpolitik Frankreichs und Englands in o scharfer Weise getadell worden ist. Fn Spanien sind jetzt Studentenputsche an der Tagesordnung. Ueber die Behandlung eines Kam-« militonen durch die Polizei von Salamanca erbost, erregten die dortigen Studenten einen Aufruhr, ter blutig unterdrückt wurde. Dies hinwiederum brachte die tempera- menwolle Studentenschaft in Saragossa und Madrid auf, die sid) vor allem dadurch rächen zu können glaubte, daß sie die Republik hoch leben ließ unb mit sozialistischen Arbeiterhaufen fraternisierte. Der junge Alexander unb die minder jungt Draga von Serbien haben mit großer Schlauhell eine — ganz kolossale Dummhell eingefädelt. Das Herausbeschwören eines ,Mrsassungskonflikts" gerade jetzt kann sehr leicht der Anfang vom Ende der ,Hausvolllik" des edlen Herrscherpaares werden, der ,Hauspolllik Lunjewitza". Denn daß die Armee die Belastungsprobe aushält, die chr mit der Ernennung des Bruders ter Königin Draga, des in Osfizierskreisen nur als arrogant, unkameradschaftlich unb einfältig bekannten Leutnants Lunjewitza, zugemutet wird, ist noch keine ausgemachte Sad)«. Dieser Tyronfolgeplan wird'allgemein als die Ursache des Staatsstreiches bezeichnet. Die Stimmung, die seit dem Ereignisse vergangen sind, deutet nach Privatmeldungen aus Semlin, eher auf „Kofferpacken" für das Herrscherpaar, als auf die Einsetzung einer „Dynastie Lunjewitza". Aus dem Innern des Landes schwirren dumpfe Gerüchte. Der Versud), die beiden Richtungen der Liberalen auszusöhnen, fdjeiterte. Die Extremliberalen unter Führung von Awa- kumowitsch unb Ribaratz beschlossen, auch wellerhin in entschiedener Opposition zu verharren. Auffallenderweise schweigt seit ein paar Tagen die offiziöse Berichterstattung aus Belgrad gänzlich liefert hat. Es kam dann noch hinzu ein Schreiben deS Generals Pellieux, der seinerzell in ter Untersuchung gegen : Dreyfus beschäftigt war unb zu der Erkenntnis kam, daß man ihn auf Grundlage von Fälschungen habe arbeiten lassen. Pellieux wurde durch diese Erkenntnis so ergriffen, daß er seine Entlassung verlangte. Tas war unter dem Ministerium Brisson, tesjen Kriegsminister Eavaignac dieses motivierte Entlajsungsgesuch aus den Prozeßakten fernhielt unb auch den übrigen Ministern verheimlichte. Dieser Tatsad>e wegen kam es in ter Kammer jetzt zwischen ihm unb Brisson zu einer großen Szene. Ganz ziveifellos ist es, daß auch Eavaignac aus Politik Schonung und Vertuschung icubt hat, wo vollste Offenhell am Platze gewesen wäre. Die Nationalisten machten nrieber großen Lärm. Ter Kriegsminister Andrs stellle eine Unter,udjung der Dreyfusakien unter den von Jaurös vorgebrachten Gesichtspunkten im Verwaltungswege in Aussicht, was die Kammer als solche nicht naher angeht. Wenn letztere mit dem Stimmeiiver- hältniS von 200 gegen 75 Stimmen bet 540 Anwesenden einer Resolution zusumnite, daß bie Kämmer der Regierung ihr Vertrauen ausspreche, aber erklärte, die Dreh,ussuche olle den gerichtlichen Boden nicht verlassen, so richtete sid) das allerdings gegen die Zusage Andres, der schließlich auch vom Ministerprajitenten Eomoes preisgegebcii wurde. Es stimmte etwas nicht in ter Regierungsmehrheit; auch in dieser gibt es eine Gruppe, die Scheu vor einer Dreyfus- enquete hall Dies muß Comtes im letzten Augenb.id „gesteckt" worden fein, jobag er lieber Andre preiSgab, als das Säbinett einem Durchfall aus setzte. Während die offizielle Leitung ter Sozialdemokratie in Holland die Aussichten ellies allgemeinen Aus- standes für schlecht zu halten fdjien, brach plötzlich doch der allgemeine Aussuutd am Sonntag vor acht Tagen aus. Trölstra, ter Führer der sozialdemokratischen Partei, bestätigt, daß er von Anfang an von dem Streik abgeraten habe. Aber die Sozialisten blieben in der Bewegung, um, wie Tr. erklärt, zu verhindern, daß sie ganz von den anarchistischen Elementen in bie Hand genommen würde. Qfcgen alles Erwarten zeigte sich eine große Zahl Bahnangestell- ter bereit, im Dienste zu verharren; den Ausständigen wurde eine gant kurze Frist gestellt, um zur Arbeit zurückzukehren; andernfalls waren sie entlassen. Diese Maßregel beantwortete das Abwehrßomitee, der sozialistisch- anarchistische Aus-standsausschuß, welcher die Kammer unb Regierung zwingen wollte, auf die neuen sozialen Gesetze zu verzichten, mit ter Verkündigung des allgemeinen Ausstandes in allen Gewerben, ein Schrill, dessen völlige Durchführung aber nicht möglich war, auch ganz abgesehen davon, daß bie christlichen Arbeiterorganisationen grunbsätzlich bei der Arbeit blieben. Der Aus stand saus- schuß versuchte es nomenllich bei den städtischen Arbeitern Gasanstalten usw.), bei den Bäckern und den Metall- ortellern, den Ausstand durchzusetzen, erzielle aber nur Teilerfolge. Am Mittwoch er Härten sich die Rechte unb bie Linie ter Kammer, mit Ausnahme der obstruktionisti- fd>en Sozialisten, sowohl für bie neue gesetzliche Sicherstellung ter Arte itSsr eihell wie auch für bie Straffälligkeit der Arbeiter, die durch Ausstand den öffentlichen Eisenbahnverkehr schädigen. Am Freitag kam dann das Abwehr- fiomitee zu ter Ueteryugung, daß der Ausstand einmal gegenüber der Haltung der Mehrhell der Bevölkerung, dann auch, well zahlreiche Arbeiter sich nicht um denselben kümmerten, nicht zu hallen fei, und erklärte ihn deshalb für a ufgehoten. ES erkannte also seine Niederlage an. Schon am Tage vorher Halle es den Bahndllektionen das Angebot gemacht, die Wiederaufnahme der Arbell zu veranlassen, wenn alle Ausständigen chre bisherigen Posten wieder einnehmen dürsten, aber bie Direktionen, welche bie Lage kannten, hielten es im Interesse ihrer Autorität für richtig, abzulehnen und bie bedingungslose Beendigung des Streikes abAunxirten. Unmittelbar vor dem Feste hat bann auch noch bie erste Kammer die Streikgesetz-Novelle nach einer Rede des Ministerpräsidenten Kuypers einstimmig angenommen. Das Gesetz wurde alsbald im Staatsblatt publiziert und trat so fori in Kraft. Die Staatseisenbahn hat daraufhin bereits 600 Arbeiter entlassen, die Nlld er ländische Faorik für Schifffahrtmaterial 230, die Stadt Amsterdam im ganzen etwa 750. König Eduard von Eng lanb verließ am Tiens tag das gastliche Portugal. Wenn man schon immer von dem Abhangigkellsoerhältnis dieses Staates gegenüber dem mächtigen Albion überzeugt war, so haben die Lissaboner Festtage mit ihren amtlichen Reteergüssen diese Ueberzeugung nur noch mehr bestätigt. England hat es gar nicht nötig, die portugiesischen Kolonien in Afrika, soweit es an deren Beeinflussung interessiert ist, zu an- neftieren; die Zwischenfälle des südafrikanischen Krieges, während dessen Portugal den englischen Truppen in denkbar völkerrechtswidrigstet Weise Vorschub geleistet hat, sind dafür ein längst bekannter Beweis. Darum war es auch eigenllich müßig, mit dem Besuch des englischen Königs in Portugal die Frage des Ankaufs der Delagoabai in Verbindung zu bringen, und deshalb Halle es König Eduard ungeheuer billig, beim Abschied am Landungssteg in Portugal feinem „Cousin" Carlos zu versichern, daß England nur den Wunsch habe, die Kolonien, bie es besitze, zu bewahren, ohne ten Besitz anderer zu schmälern Wenn kein Verkauf pvrwgiescsiyeü Koloniaite.itzes an England stattfindet, bann tritt aber auch die Eoentualmöglichkeit nicht e in, daß nach Erfüllung dieser Vorbedingung das Deutsche Reid) den Portugiesen einen gewissen, für deutsche Interessen mehr oder weniger dienlichen Teil portugiesis chen Kolonialbeiitzes abkauft. Als folajer wurde schon seit langem die üigerbai in Angola , bezeichnet, von der aus auch eine Bahn nach dem nörd- Bckauntmachung. In tem Gehöft befi Wilhelm Hofmann IL zu Hungen ist bei einer Kuh Milzbrand festgestelll worden. Gießen, den 9. April 1903. Grvßherzoglicycs KreiSamt Gießen- Dr. Breidert. Kclianntmachung. Die am 7. I. MtS. ungeordnete Sperre der Frankfurter- straße, zwischen Hofmann- unb Klinikstraße, wird hiermit aufgehoben. ließen, ten 11. April 1908. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. I. Roth.__________________ Kekanntmachung. Die Dartenslraße, zwischen Sübanlage und Löber- ftraße, wird wegen Vornahme von Walzarbeiten von Dienstag den 14. L MtS. ab bis auf Weiteres für den Fuhrwerks- unb Fahrraboertehr gesperrt. Gießen, ten 11. April 1903. .Großherzogliches Polizeiamt Gießen. I. V.: Roth. en, tote wo er sich so viel Geld er- einer pennsylvanischen Brauerei, Daß sie die reinen Freßkimo. Newporter Bucht der britische Dampfer Josef Merrv Weather loren alle ihre Habe, darunter kostbare Schmuckfachen. Bei den Versuchen, die Ladung deS sinkenden Sdhifrefl zu bergen, stieß ein Segelbot mit hundert Arbeitern gegen da- Wrack und schlug um. Vier Arbeiter sind dabei ertru nken. • Zielbewu ßte und unbewußte Malthusianer. In einer Berliner Zeitung kündigte am 31. März ein Kaufmann, der seine Bilanz gewisienbaft gezogen und sich offenbar überzeugt hatte, daß das Budget eine weitere Beladung durch planlose Vermehrung der Familie nicht vertragen wurde, „hocherfreut die Geburt eines kräftigen Jungen zur U ltimo- ! regulierung" an. Taktvoll überließ er es seinen Freunden, zu erraten, ob seine und seiner Gattin Freude sich mehr aus die Ankunft des Sprösslings oder auf den gefaßten Entschluß bezog, daß damit dies Konto endgültig abgeschloffen sein solle. Vielleicht ist dieser zielbewußte Vater derselbe, der als Kind vor Jahren den unbewußten Anlaß zu folgender hübschen Geschichte gab. Mama ließ damals die Kinder jeden 'Abend beten: „Breit aus die Flügel beide, o Jesu, meine eisernen Kreuz 2. Klaffe dekoriert. •* Personalveränderungen. Der Kaiser hat dem Ober-Postsekretär Heinzerling in Offenbach bei seinem Scheiden Ein Liebeslied in Eskimoll Im Hintergründe hört es an In sie versiebt der Eskimann. Ach gerne küßt' er manche Stund Ten tranigsüßen Eskimund. . Doch nach dem Süden steht ihr Sinn Was soll ihr all die Eskiminn' ? Für einen andern schwärmet sie, Ihm gilt bte Eskimelodie, Trum wendet sie den Rücken zx Dem unglücksel'gen Eskimu. Wie sieht er drob so elend aus, Hab doch Erbarmen EskimauS; Setz dies grausame Spiel nicht fort. Sonst treibt es ihn zum Eskimord; Schenk ihm dein Herz und sei ihm gut, Tann kriegt er wieder ESkimut. An deine Brust, voll deines Lobs, Sinkt dann dein treuer Eskimops/ hauptete, P. habe schwer Kranke durch seine Sprüche geheilt, ohne sich diesen Dienst bezahlen zu laffen. Was uns weiter über,Sympathie*-Kuren unter vier Augen an verschwiegenen Orten erzählt wurde, kann nicht verbürgt werden. Tie angeblich Geheilten erklärten unserem Berichterstatter, man müsse an V. und seine .Heilmacht glauben; Ungläubigen könne er nicht helfen. — Wogegen kämpfen doch die Götter vergebens? Gießen, 9. Avril. Gewerbegericht. Den Borsitz führt Oberbürgermeiner Mecum. Als Beisitzer fungieren Bäckermeister Hennings und Schriftsetzer Hensel. — Ter Schneidermeister Jean E. flogt gegen den Schneidergeiellen Earl M. aus Zah'-ng der gesetzmäßigen Entschädigung wegen unte’uQter T nb; mg-loser mit dem der Hamburg-Amerika-Linie gehörigen Paffagierdampfer Alleg hany, der mit 34 Paffagieren an Bord von Port Simon kam. Der „Alleghany" wurde am Bug getroffen. Seine Ladung verschob sich und er begann sofort zu sinken. Kapitän Haase ließ die Rettungsbote flott machen, um die weiblichen Passagiere unb die Stewardeffes an Land zu schaffen. Mehrere männliche Passagiere wurden von den Schiffsofsizieren mit Gewalt verhindert, über Bord zu springen. In, letzten Moment erschien ein Schleppdampfer und nahm die Frauen aus den Boten sowie alle übrigen Schiffbrüchigen aus, insgesamt 55 Personen. Tie Postsachen konnten nidit mehr errett»* werden. Tte Passagiere »er- Aus Stadt und Land. Gießen, 14. April 1903. ** Auszeichnung. Anläßlich feines UebertrittS in den wohlverdienten Ruhestand wurde dem Stationsassistenten Wilhelm Peter hier in Anerkennung treu geleisteter Dienste der Königliche Kronenorden 4. Klaffe verliehen. Derselbe hat den Feldzug 1870/1871 mitgemacht und ist bereits mit dem ftr v. Bernstein, lyuufm». »» , ..... dem 15. April d. I. zum Flügeladjutanken Sr. Kgl. Hoheit des Grvßherzogs ton Hessen und bei Rhein ernannt — Frhr. Röder v. Diersburg, Oberstlt. und Flügclodju- tant Sr. Königs. Hoheit des Großherzogs ton Hessen und bei Rhein, in Genehmigung seines Abschiedsgesuches, unter Verleihung des Charakters als Oberst, mit der gesetzlichen Pension zur Disposition gestellt Wabl-Beweauna Iben Jungfrauen deS Dorfes eine gewiss« Hufre^rng be- ~ reu k e f , „ merkbar- ja man will sogar gehört habe?:, wie ein Schelm! In Kassel haben die Konservativen sich nut Pm twrübetgc^?nbcT1 Pichen ^urtef: „Eil Dich Greben Mehrheit von einer Stimme für die Kandidatur der Jia* Dich ach. wer do de erfcht kirnt der grirren." jionallibera len und gegendie Kandidatur der Deutsch- t Trohe, 12. April. Der hiesige, erst vor wenigen sozialen erklärt. Infolge dieses Beschlusses hat der Vor- . ^ghren gegründete Kriegerverein hat die Anschaffung sitzende des konservativen Vereins, von Löbbecke, den Vorsitz Liner VereinSfahne beschlossen, im Vereine niedergelegt. -£ Herchenhain, 9. April. Lanbtagsnbg. Weid- Bochum, 13. April. Die Sozia ldemokraten haben n cr sein Geschäft heute wieder ton der Firma den Führer deS alten Bergarbeiter-VerbandeS, Otto Hu £ Sebastian Weidner n. Nachfolger gekauft und sogleich er* aus Essen, als Kandidaten für den ReichStagSwahlkrciS öffnet Bochum-Witten-Gelsenkirchen ausgestellt. Darmstadt, 13. April. Der Kunsthistoriker Geheim- __________________ —!- rat Prof. Dr. Georg Schaefer feierte heute ,einen 80. G e - Heer und Flotte. burtstag. 33 Jahre lehrte Schaefer an der Hochschule und Aus dem Militar-Wochenblatt: W- SchSf. k->t am 1. Ium 1902 in den Ruhestand. Auf Antrag deS Hauptrn. im großen General stabe, mit Prosessoren-KollegiurnS hat der Grotzhsrzog genehmigt, datz —4.— /t-- I Zchaefer auch nach seiner Versetzung in den Ruhestand Mitglied des Großen Senats mit Stimmrecht und aktivem Wahlrecht verbleibe. Am 30. Dezember 1901 beging er das, bojähriq- Doktorjubilaum. Don Schaefers Schriften ttennen Jreude. und nunm dem kuchlcm heim. * Manila, 13. April. Tas Flaggschiff deS Ad Eerilists'sttttl. mirals Montojo „Reina Christina", welches in der <5e ed Gießen, 14.April. Daß auch in Oberheffen ein Gesund« schlacht bei Manila am 1. Mai 1898 gefunfen ift 5 c f e r allerdings ganz uneigennützig, seine Mitmenschen von ist jetzt gehoben Irotbcn. In dem Schiffe toutben ettoa (. cren ocil)cn Ju befreien sich bemüht, dofür gab eine Der- ftnden @n Ofsizi^ welch"' 1>en Degen fn^r^?L Adlung gegen den «ojäh^gen -anbwirt J°->°nn«°nr°'> an der Seite irrig, war von 15 Kugeln getroffen. Die Ame P. °°n Jnheibcn welche d,c -traftammer m >°"9-r Der- ritaner beabsichtigen, die Ucberrefte der Gefallenen nach Handlung betchaftigte, den BeweiS. P. war angeklagt, bet seemännischem Brauche in das Meer zu versenken. Die Anwendung seiner , Kurmethodc " an einem noch nicht 14 Spanier wünschen dieselben in der Heimat zu bestatten Jahre alten Mädchen den Absatz 3 des § 176 deS Straf* * Prinzessin Luise. Wie aus Budapest telegra- gesetzeS außer Acht gelassen zu haben. Tie Verhandlung fand phiert wird, will der „Pester Lloyd" aus Dresden von beft- Unter Ausschluß der Oeffentlichkeit statt. Rur daS Urteil nebst unterrichteter Seite erfahren haben, daß die Regelung der Begründung wurde öffentlich verkündet. Darnach ist der An- PersonalverhÄtniss-der früheren Kronprrnzesnn »an ., . m(lt durch das Mädchen und auch durch desten Ä Ä ^ner^se er^sgl^werd'e Mutter, be. der er auchstnewtur angewand. ha., belastet wie ja auch bisher alle auf diese Angelegenheit bezug worden. Die AuSiaqe deS MadchenShabe sichaber meinem lichen Maßnahmen im Einvernehmen zwischen den Höfen Punkt als roentg glaubwürdig erwiesen, so daß der Gerichts» ton Dien und Dresden getroffen wurden. Hof die Schuld des P. als nicht genügend nachgewiesen er- • Ein schweres SchiffSunglück. Aus Newyork achtete und zur Freisprechung gelangte. Was man über >wird telegraphiert: Bei dichtetn Rebel kollidierte in der den sonderbaren Medizinmann von Inheiden außerhalb deS Gerichtssaales hätte, war allerdings erstaunlich. Man be- Will Satan »nich wft?'Iifwfn"^7"H7hmzollem^^m^m7^e!" (1859)'; I °°rschlingeu, fo lag die Snglein singen: die« K,nd soll un. .Denkmäler der Elfenbeinplas.rk des großherwgl. Muieum« r-r-tzetsern 1" SI«nunder Nnsisi-'ow.rth^rerftw^ u Darmstadt- (1872); .KunstdenkmSler im Srohherzogtum d->ß auch er da, Kelchen.p/MP-rn konnte schwg er - krestcn: Kreiß Offenbach (1885), Kreis Erbach (1891), Kreis «hnlich m, dem Wunsche. ,.D>eS Kmd soll unser Wimpfen (1898)': _Dom zu Fünfkirchen(1891); „Kunst- letztes sernl" , . m historischer Bilderkalender für das Großherzogtum Hessen- . , A.p.B. -ber ä liesse Bierbr au er in nJ3 er* fl8g6. * einigten Staaten, Peter Kirchhof m Rewyork, hat letzt Kleine Mitteilungen aus Hessen und den dort fröhlich in Tunner- und Sängerkreisen, denen er seit Nachbarstaaten. Der Sparkafferechner W. Eichler in vielen Jahren angehott, und bann un Familienkreise Mncn Dreieichenbain wurde verhaftet. Es soll sich an der ihm 90. Geburtstag gefeiert. Er wurde am 20. Mai-z 1813 m anüertrouten Kasse ein Defekt von mehreren tausend Mark Alzey in Rheinhessen geboren, und da sein Vater früh starb, ergeben haben, die Eichler mit einem Diebstahl von dritter mußte er schon mit 12 Jahren als Brauerlehrling sein eigenes Seite erhören will. — Man schreibt aus Worms: Bei Brot verdienen. Nachdem cr sein Handwerk gelernt hatte, den Erdarbeiten zur Anlage einer Villenkolonie stieß man (Qnbctc cr 1837 Newyork und fand bald Beschäftigung in -----------, ................... auf Gräber aus der Hallstattzeit die schöne Beigaben --- aus dem Dienst den Charakter als Rechnungsrat verliehen, bronzene Armringe mtt^ck^r ^ne gr ßere i - daß er 1839 mit 300 Dollars in der Stadt Newnork Versetzt find: der Postrot Kroll von Dormstodt "gLtMK «nC ito.nl onfongen konnte, deren Bier er selbst Dresden, der Ober-Postmspektor Kl,ni von Berlin nach Paulus-Museum ül^rwiesen. — Die städttschen Be- herumfuhr. Aus seiner 1840 geschloffenen ersten Ehe sind Darmstadt unter Ernennung zum Postrat, Ober-Postprakttkant Gaffel ernannten den Reichstagsabg. Dr. Ende- noch vier Kinder am Leben, auS der zweiten Ehe mit Mane Däsch von Bad Nauheim nach St. Johann (Saar), Ober- m(rnn wegen seiner .Verdienste als Beigeordneter zum El. Korrel, die ihm seit 49 Jahren tätig zur Seite sseht, Postsekretär Erdmann von Gießen nach Königsberg (Pr.), Ehrenbürger. noch fünf. Außerdem gehört die Familie eines anderen die Postmeister Graeff von Grünberg nach Langen, Greßer .. ------- -------------- =- Kirchhof'schen Schwiegersohnes dazu, deffen Fran gestorben von Butzbach nach Büdingen, RohdieS von Büdingen nach ist. Diesen Familien sind 33 Enkel und zwei Urenkel Kirchhofs Proust und Schmidt von Werdohl nach Grünberg; die Ober- « * 1 cntsproffen. Postassissenten Fischer von Grünberg nach Butzbach, Hahn Magdeburg, 13. Apnl. Em Fraulem 6 . Eskimo-Poesie. Zu einem Bild, da? eine Eskimo- von Büdingen nach Mainz und Langsdorf von Frankfurt llabm der Apotheke von Dr. Otto K^use auf de P - darstellt, dichtet man in der „Kopenhagener Sonntagsp.": (Main) nach Friedberg; die Postoffistenten Glenz von Bad kur,sten Blume heute nachmittag drei Revolverschusse ) «Zon Seehundskot'letts leben sie, Nauheim nach Caffel, Hilger von Großgerau nach Friedberg, ab. Blume wurde schwer verletzt nach dem Kranken- Am eis'gen Pol die Eskimi, PieS von Mainz nach Büdingen, Rullmann von Friedberg Hause verbracht, die Attentatenn verhaftet. Sie ist die frühere Unb manche drunter, treibens so, nach Caffel, Rupp von Sachsenhausen nach Gießen, Stock Braut des Blume, der Ostern mit einer anderen Hochzeit von Mannheim nach Büdingen. Uebertragen ist: die haben sollte. snorwnUxmn n ft S t r p P t n r ff P r [ e in Bukback, dem Berlin, 13. Apnl- Em Liebespaar hat im m r.. , ftf.rA.nirxft,r mi8 ^rnnPfnrt z die Hause Blumenstraße 71 einen S elb st m o r d v e r su ch be- Postinspektor t r 5 g er nu8 handelt sich um eine 25 jährige Plätterin Verwaltung emer Ober-Pospekretarsstelle dem Ober-Post- ^^nziska Z. unb einen jungen Kaufmann, Namens Weiß. Praktikanten Haubach tn Gießen. Etatsmäßig an- ttankLasvl, letzterer schoß sich eine Revvlver- gestellt sind: die Postaffistenten Herzberger in Hungen, kugel in die linke Brust. Beide waren bei Bewußt- Huber in Bad Nauheim, Kanngießer in Gießen, Reidel sein, als man sie in der Wohnung des Mädchens auffand, in Büdingen, Thiele in Vilbel, TrinkauS in Lauterbach; ferner Sie wurden in ein Krankenhaus gebracht. die Postanwärter Lotz in Gießen, Mann in Osthofen, Reif "Paris, 13. April. Ter Lu f t s chi f f e r L e b o ud h in Butzbach. Nuppel in Lauterbach und Weitzel in Nidda; unternahm mu Samstag zwei neue Versuch« mrt semem als Poftverwalter: der Pasiaffisient Vetter in Mratzfelda. lenkbaren Luftschiff Jegte »"e Gesamtskeck- von 19 1 1 r • v, ... ^sdmpbps Kilometern tn einer Hohe von 200 Metern zurück. Beim Angenommen sind: zu oftanmartern♦ n Ker Luftschiffer auf den Dufsteige- Böcher in Grunberg, die Vizefeldwebel Joekel m Lich, Pfeifer Die Versuche sind glänzend und ohne Stör- in Schotten, der Wachtmeister Lorenz m schlitz. Postgehulfe ung verlaufen. Lebaudy beabsichtigt, demnächst eine neue wurde der Realschüler Kühling er in Gießen, ©eftorben zu unternehmen und dabei Paris zu durchqueren.— ist der Postdirektor a. D. Seitz in Lauterbach. Ter llntersuchungsrichter Leydet hat sich in ein Landhaus — Der vierte Verbandstag der HülfSschulen zurückgezogen, wo er seinen Bericht an den Generalproku- DeutschlandS findet, wie wir bereits mitteilten, am 14., rator über die Humbert-Affaire abfassen wird. 15 und 16 Avril in Mainz statt. Der Verband hat vor * Paris, 13. April. Ein Einwohner des Departe-i . üWfrönfrttrtft tikn Dingen bekanntlich di- möglichst weite Verbreitung mentS Ak>dche «rhlett die °Ech« Nachmcht daß em ,n Lillllst Ulid l(TtU|(1) 11 |L hpr Cuifä.frfmrMi Für hip Sckiwackipn am Geisse sick zum Kalkutta verstorbener Verwandter ihn zum alletntg en , «» W Ä »*: !ÄÄ ÄÄ.Ä8ÄIÄ sinniges Kind zu rechnen, also wären bereits Städte mit Leutnant der Leibgarde-E^adronPaul v. Bour- christianapu unb die Gründung einer scnola »torica in Rom für die 15—20000 EiMvohnern in der Lage, eine Hilfsschule zu going wurde ber Kletn^Ernftedl als Leiche aus der Herausgabe von Dokumenten sei. Redner schließt mit einem .Au! errichten. Von diesem Ziele aber sind wir noch weit ent- Tonau gezogen. r Wiedersehen in Berlin im September 190«-. Dann sprach ferntt noch bleiben viele Tausende bildungsfähige schwach- 'Bozen, 13. April. In Male wurde em Erd- noch Harnack-Berlm, der dem Bürgermeister von Rom, dem sinnige Kinder ohne geeignete Erziehung und Bildung beben mit unterirdischem Rollen verspürt. UnterrichtSmmister und dem König den Tank der Kongreßteilnehmer Die Mehrzahl geht mit zunehmendem Alter einem körper- * Ca d iz 13. April. In dem Lagerl>of ber „Eampania sprach. ^„eTrischund Marcell Salzer veranstalteten gemein- lichen und geistigen Siechtum entgegen, und ein großer Transatlanttca", in dem 4o 000 Faß Petroleum ausgestapelt . am Karfreitag in Hamburg eine Vorlesung. Zum Vortrag Teil beschließt einst in Armenhäusern und Gefängnissen ein waren, brach heute eine Feuersbrunst aus. Bisher ^^testamentarische Tichtungen. (So außerordentlich in trauriges Dasein. Universitätsprvfessor Dr. So m m e r hat ist niemand verunglückt. Da sich nur 30 Meter entfernt Anspruch genommen scheint demnach Fräulein Triesch nicht zu für den 16. April zum Besuche der psychiatrischen Klinik ein Pulvermagazin befindet, sind alle Maßnahmen zum sein. D. Red.) in Gießen eingelaben und einen Vortrag über die ver- Schutze desselben getroffen, und Gräben angelegt worben, e schiedenen Formen der Jdiotte tont Standpunkte der The- um das brennende Petroleum fortzuleiten, rapie unb Prophylaxe (mit Projektionsbildern und Krankenvorstellungen) in Aussicht gestellt. Die Versammlung in der psychiatris chen Klinik findet am Donnerstag den 16. April früh 11 Uhr statt. In derselben sind die Mitglieder der medizinischen Gesellschaft und Angehörige des Lehrer st andeS hierdurch eingeladen. "Die Herb st manöver deS 18. Armeekorps /tnben in diesem Jahre vorwiegend im Regierungsbezirke Wiesbaden statt. Die 25. Division manövriert im nördlichsten Teile deS RegieningSbezirkS, den Kreisen Biedenkopf und Dillenburg, sowie im Kreise Wetzlar und Teilen des Kreises Marburg, die 21. Division vorwiegend im mittleren Teile des RegiertlngSbezirkS Wiesbaden und dem südlichen Teile deS Regierungsbezirks Arnsberg. ** Beginn deS Reichstagswahlrechts. Rach 5 187 des Bürgerlichen Gesetzbuches wird bei Berechnung | einer Frist, für deren Anfang der Beginn eines Tages der maßgebende Zeitpunkt ist, dieser Taa mitgerechnet. Ties gilt auch bei der Berechnung des Lebensalters vom Tage der Geburt. Das Lebensjahr ist also mit dem Ablaufe des dem Geburtstage vorhergehenden Tages als vollendet anzusehen. Danach ist e5 nicht zweifelhaft, daß die am 16. Juni 1878 geborenen Personen bei 8en bevorstehenden Wahlen wahlberechtigt sind und in die Wählerlisten aufgenommen werden müssen. (?) „Wer den jung en Lehrer haben will." Folgendes netteS Vorkommnis wird unS gemeldet: In einem Torfe Lbeehestens, in welchem mit Beginn des neuenSchulj.chres eine weitereShulstelle errichtet werden soll und wo eine Dienstwohnung für den neuen Schulverwalter nicht vorhanden ist, wurde durch b;e Ortssckzelle bekannt gegeben: „Wer den jungen Schullehrer haben will, kann sich auf der hiesigen Bürgermeisterei melden." Man merkte sofort, daß ein Teil der Ortsbevölkerung diese Bekanntmachung falsch aufgefaßt hatte, denn cS machte sich unter Singcflen siehet voller Freud in jeder gern die ESkimaid. Sie singt am Meere sehnsuchtsvoll chen klana. Sie ist auch in einer guten Hand. Ton der Crgel bis zum letzten hat man das sichere wäre, Ceibniz Cakes Von dem ersten--------, Gefühl einer überaus sorgfältigen Vorbereitung seilens des Organisten und man merkt es ihm an, er spielt mit Lust und Liebe und darum auch nut Verständnis und Kraft. Nur mit einem können wir uns nicht befreunden: mit seiner Auffassung des Gemeinde- choralS. (rr begleitet ihn, als ob e» kunstvoller Chorgesang "*•" mit wechselnder Tonstärke, mit Anschwellen und Abschwellen, oder vielmehr meist mit plötzlichen Uebergängen von piano zu forte oder umgekehrt. Offenbar versenkt er sich mit aller Liebe in die (Durch Platzmangel verspätet.) Wer heule an dem schonen liturgischen Abendgotteüdienst in der Joham.eskirche icilflcnommen Hal, der hat geiviu wieder seine grobe Freude an unserer schönen Orgel gehabt, an ihrem vollen und doch so weichen Rian, ** ' *“ s Der Vorsitzende bemüht sich wiederholt, au« dem Jungen hervuS- »ubekommen, wie er zu einem so ungeheuerlichen Plan gekommen. Ter Angeklagte sucht es so darznslellen, als ob er häufig Hutter dem Rücken des Vater« die Zeitung gelesen und dort mehrfach Notizen gefunden hätte, nach denen Knaben chre Eltern bestohlen hallen. Ter LiaaikanwaU führte auS: Wenn der Knabe wieder aus dem Gefängnisse herauskomme, werde die menschliche Gesellschaft wohl noch tollere Streiche von diesem jungen, schon vollständig verdorbenen Menschen erleben, der ferne Spur von Reue über seine verruchte Tal bezeugte. Ter Angeklagte wurde des Tiebstahls, der Brandstiftung und des versuchten Mordes übenuhn. Um die menschliche Gesellschaft möglichst lange vor dem dosen Treiben desselben zu schützen, beantragte der Staatsanwalt zehn Jahre Gefängnis. Auf den Angeklagten machte der Strafantrag gar keinen Gindruck. Ter Gerichtshof hat eine vier, ahrtge W e i a n u n i - ’i r a f e tur eine ongcrunciie cnlne gehauen. ä 12 und 16 Pfg, jede 8 Portionen enthaltend, übertreffen den gewöhnlich im Handel ^kommende^ praktischer, sparsamer Berweudbarkeit. Stets vorrätig bei Fiiiiipp Herrmann, ScUcröweg ad. Melodie und spielt so, wie er sie empfindet, über — die Gemeinde gebt nicht mit &e kann es auch garuicht. Und vor allem, weil diese Anschwellungen und Abschwellungen gartucht immer da aus- treten, wo etwa jeden, werngnenS jeden musikalischen, Menschen von selbst das Her, dazu treibt, sondern durchaus nach dem persönlichen Empfinden des Herrn Organisten. Eine viel hunderlkopfige Versammlung, gemischt an« musikalischen und uninusikalifchen Leuten, aus Alten und Jungen, kann garnicht anders als m einer Stärke fingen. Tem muß sich die Begleitung anvaffen unb sich bescheiden,' daß bei der Begleitung des GemenidechoralS ferne fünsllevischen Wirfungen erzielt werden rönnen, noch sollen Denn wenn sie es nicht tut, sondern ihre eigenen Wege gehl, wie eS die Johannesorgel tut, dann wird das Gegenteil einer schonen Wirkung erzielt. Herr Orgamst Trautmann sollte nur einmal unten fiRen und hören, wie unharmonisch sich das ausnimmt, luenn oben die Orgel so leise spielt, daß sie faum durch den vollen Chor der Gemeinde hindurchgehön wird und die Gemeinde vor ihrem eigenen Getön fast erschrickt, und dann plötzlich wieder so ft art, daß sie den Genieindegesang fast übertönt. Bei Chorälen, die nicht so ganz sicher sigeii, bet denen noch alle Gewöhnungen mit der neuen umme wird sofort fällig, wenn eine Rate nicht pünktlich emaehalien wird. — In der Sache des Küfer« Franz E. gegen den Küfermeister Earl Sch tarn nach dreimaliger Verhandlung Vergleich zustande. Ter Kläger verlangte 19.28 W.f. Restlohn. Ter Beklagte machte Schadenersatz geltend, weil der Kläger bic Arbeit unbefugt verlassen habe. Der Kläger wendete ein, daß der Beklagte ihn gröblich beleidigt habe Im zweiten Termin sollte Erhebung des vom Beklagten ungebetenen Beweises stattsinden, allein dieser blieb m jenem -termin au« und es erging auf klägerischen Antrag Cerfaumiu«urteil gegen ibn Hiergegen erhob er nun rechtzeitig Einspruch und im dritten Termin dingten sich die Parteien nach Vernehmung eine« Zeugen dahm, daß der Beklagte an Kläger tm ganzen 10Mk. zahlt.—Eine weitere Klage wurde zurückgezogen. Ungeheuerliche verbrechen eine« zwolf- jährigen Knaben beschäftigten die 10. Strafkammer des "andgerichts I zu Berlin. Aus der Untersuchungshaft wurde der Schuler Allrcd Patschke vorgeführt, der den Eindruck macht als sei er besonders geweckt. Er war beschuldigt, feine Eltern um deren ganze Ersparnisse bestohlen und ihnen dann bie Wohnung über ßen Kopf a n 0 e ft e d t zu haben, um seine Täterschast zu verdecken und zugleich feine te 11 e r n durch Ersticken nm« lieben »u bringen. Vors.: Kennst Tu die zehn Gebote ? — Angekl.: Ja. — Bors.: Wie heißt das fünfte Gebot? — Angekl.: Tu sollst nicht töten. - Vors.: Und daS siebente? — Angekll: Tu sollst nicht stehlen. - Vors.: Ist es Tir zum Bewußtsein gekommen, daß Tu gegen diese beiden Gebote ver,logen hast? — Angekl.: Ja. — Sein Lehrer schildert ihn als einen schwachbegabtcn Knaben, b«r in ben ed)ulpau|cn und auf dem Wege nach und von der Schule gern feine Mitschüler neckte und sich mit ihnen herumschlug. Bekanntmachung. Mit der Eröffnung des Friedhofs am Rodtberg werden als gewerbsmäßige Leichenwärter und Leichensrauen nur von mir hierzu bestellte Personen zugelaffen werden. Beiverber um diese Stellen wollen sich unter Angabe ihrer persönlichen Verhältnisse schriftlich dis zum 1. Mai l. Js. bei mir melden. Gießen, 8. April 1903. »052 Der Oberbürgermeister. Mecum. Bekannlmach ung. Der Plan über die Errichtung einer oberirdischen Tele- graphenlinie am neuen Friedhofswege bei Gießen liegt bei dem Kaiserlichen Postamt in Gießen 1 aus. Darmstadt, den 9. April 1903. Kaiserliche Ober-Posldirettion. __Kobelt._________________3135 KMsmMiislhk Fachschule Gieße». (Staatlich anerkannte Unterrichtsanstalt.) Das neue Schuljahr unserer Anstalt beginnt Montag den 20. April, nachmittags l1/, Uhr, zu welcher Zeit sich alle Schüler in der Schule — Nordanlage 15 — em- zufinden haben, um Lehr- und Stundenplan, Haus- und Schulordnung und andere Mitteilungen entgegenzunehmen. Anmeldungen neu eintretender Schüler werden Freitag den 17. und Samstag den 18. April, nachmittags von 12 bis 1 Uhr, bei unserer Schulleitung — Schillerstraße 5, 2. Stock — entgegengenommen. Nach Beginn des Schuljahres werden keine Schüler mehr ausgenommen, außer denjenigen, welche erst nach dem 20. April — sei cs von auswärts oder aus Gießen selbst — in kaufmännische Geschäfte eintreten. Das Schulgeld beträgt: I. Für die obligatorischen Lehrfächer — einfache und doppelte Buchführung, Korrespondenz, Rechnen, Schönschreiben, Sprachlehre, Rechtschreiben, Wechsellehre, Handelsgeographie mit Warenkunde zusammen 25 Mk. TT, Für die fakultativen Unterrichtsfächer, deren Stunden abends stattsinden: 1. Für Französisch . ... 20 Mk. 2. , Englisch . ♦ . ♦ 20 , 3. ,, Stenographie . 6 , 4. , Maschinenschreiben (pro Kursus) 10 , 5. , doppelte und amerikanische Buchführung (pro Kursus) . . 10 , Auf Nachsuchen können durch die Schulkommission ganze ober halbe Freistellen bewilligt werden. Der Besuch der Anstalt befreit vom Besuche der städtischen Fortbildungsschule. Gießen, den 14. April 1903. 3138 Die Zchlllkomwisßo» dcr lmufm. Fachschule. HroA Realgymnasium und Aealschute mit Dor schule zu (Sietzen. Die Anmeldungen neuer Schüler werden Freitag den 17. April, vormittags 9—12 Uhr, im Schulgebäude entgegengenommen. Bei der Anmeldung sind Geburtsschein, Impfschein und event. ein Zeugnis von der zuletzt besuchten Schule vorzulegen. Der Unterricht beginnt Dienstag den 21. April, vormittags 8 Uhr. Großherzogliche Direktion« ____________Dr. Rausch.________________3063 Grrossh.GymuasiamFridericianom zu Laiubaohi Anmeldungen neuer Schüler Samstag den 18. April, Vormittags von 9 Uhr au, tm Amtszimmer des Direktors. Vorzuregen sind Geburtsschein, Impfschein, Abgangszeugnis der zuletzt besuchten Schule. Laub ach, 30. März 190?. 2762 Die Grobherzogliche Direktion. Dr. Balser. Bekanntmachung. In das Handelsregister wurde heute eingetragen: 1) Die Firma „Gießener Stempelfabrik Kreuter & Co." zu Gießen; Offene Handelsgesellschaft feit 1. April 1903 ; Inhaber: Kaufmann Joseph kreuter und Kaufmann Alfred Fröhlich zu Gießen. Angegebener Geschäftszweig: Fabrikation von Kautschukstempeln, Kautschuktipen, Signirstempeln, Metallstempeln rc. 2) Den Kaufleuten Willy Mettenheimer, Carl Hosch, Carl Kerber zu Gießen ist für die Firma , Hermann Mettenheimer" daselbst Einzelprokura erteilt. 3) Die Firma „Georg Emil Seng" zu Gießen ist erloschen. 4) Die Firnra „Karl Krebs" zu Gießen ist erloschen. [3128 Gießen, 4. April 1903. Grobherzogliches Amtsgericht. Donnerstag, den 16. April 1903, nachmittags 3 Uhr, wird auf hiesigem OriSgerichi die Parzelle Flur 32 Str. 4e/ie — 2475 pm Acker auf den Sandkauter Weg am Heegstrauch auf Anstehen der Herren Karl Bieler und Adolf Bieler öffentlich meistbieiend freiwillig versteigert werden. Bei annehmbarem Gebot wird Zuschlag sofort erteilt. Nähere Bedingungen werden im Termin bekannt gemacht. Gießen, den 11. April 1903. Gr. Lrtögericht Gießen. Gros. 3102 Nächsten Mittwoch, d.IS.April, nachmittags 2 Uhr, werden im Pfand- lokal LelierSwcg 11 gegen Barzahlung versteigert: 1 gold. Ring, 20 Mrffer, 1 Dachdeckerhammer, 4 Revolver, 3 Pistolen, Stöcke, Waagen, Gewichts- steine u. a. m. 3110 Versteigerung ganz bestimmt. Gießen, den 11. April 1903. Johann, (Sr. Pfandmeister. Donnerstag den 16. April d. I. nachmittags 2 Uhr werden in dem Laden LetterS- weg 10 versteigert: 1 Theke, 3 Regale, 1 Erker- cinrichtnng u. 175 Schweife. Versteigerung ganz bestimmt. 3143 Geibler, Gerichisvolltteher. Adler-Drogerie en Seltersweg 39 Otto Schaaf. 2778 inoleom-Wichse | Dtfl cmufiegii ^676 in weiß und gelb W Johanna Dietz, Haush-ürmic4ge'chäsi,Lellris»r,60 Höhere uni) Weiterte Mchenjchnle zu Hießen. Das neue Schuljahr beginnt Montag den 20. April. Bei den Anmeldungen, die an diesem Tage von 10 Uhr ab im Schulhause in der Schillerstraße entgegengenommen werden, sind GeburtS. und Impfschein vorzulegen. Kmder, die aus einer anderen Schule kommen, haben außerdem ein Abgangszeugnis, uud wenn sie über 12 Jahre alt sind, eine Bescheinigung der zweiten Impfung vorzubrmgen. Kinder, deren Eltern in Gießen wohnen, werden nur noch an Ostern ausgenommen. Gießen, den 1. April 1903. 2713 Großherzogliche Direktion. Dr. Stoerilo.___________ WWMMellWUg^ zu Ehren der 25jahr»gen Regierung des höchstseligen (Srotzherzogs Ludwig III. Aus obiger Stiftung, welche bezweckt, daß aus den Kapitalzinsen drei junge Leute, und zwar aus jeder der drei Provinzen einer, eine gleichmäßige Subvention zu den Kosten ihrer Rusbildung aus einer höheren Bildungsansialt erhallen sollen, sind für das Jahr 1903 drei Stipendien zu vergeben. Tas Stipendium kann auf drei Jahre ausgedehnt werden; e« können jedoch nur Angehörige solcher Gemeinden berucksichttgt werden, welche Beiträge zu dieser Stiftung geleistet haben. Hiernach berechtigte und befähigte junge Männer, welche zum Zwecke ihrer Ausbildung eine höhere Bildungsanstall besuchen oder besuchen wollen, und sich um das Stipendium zu bewerben beabsichtigen, sind eingelaöen, ihre Gesuche durch ihre betreffende Bürgermeisterei an die Bürgermeisterei der Hauptstadt ihrer Provinz, also aus Orten der Provinz Starkenburg an die Bürgermeisterei Darmstadt, aus Rheinhessen an die Bürgermeisterei Mainz, aus Oberhesten an die Bürgermeisterei Gießen bis längstens zum 1. Mai d. I. gelangen zu lasten. Den Gesuchen sind an Zeugnissen beizulegen: 1) ein behördlich beglaubigtes Vermögenszeugnis, 2) eine behördliche Bescheinigung, datz und wo Gesuchsteller studiert, 3) ein Führungs- (Leumunds-) Zeugnis. Außerdem ist der Nachweis äu erbringen, daß der Gesuchsteller in Hessen geboren, bezw. hessischer Staatsangehöriger ist. Darmstadt, Gießen, Mainz, ben 1. April 1903. 13105 Das Kuratorium: Morneweg, Mecum, l>r. Gaeener, Oberbürgermeister. Oberbürgermeister. Oberbürgermeister. Musik-Schule von Minna Körner Lehrfächer: Musikdiktat oder Touschreiben Prunavlxta-Siugen oder Tonlesen Theorie der Musik Elementar-Klavierspiel Höheres Klavierspiel (Solo, Ensemblespiel, Uebungen im Begleiten). Zu den drei ersten Lehrfächern können auch Schiller, soweit Raum vorhanden, als Hospitanten aufgenommen werden. Sie sollen durch eine vollkommene Elementar- vorbilduug befähigt werden, jedes Instrument mit wirklich musikalischem Verständnis zu lernen. Anfang des Sommer - Semesters 1903: Montag den 20 April. Festsetzung des Stundenplanes: 3134 Montag den 20. April, vormittags 11 Uhr. Aulchneide-Lehranüalt Grünbergerstratze 14 a (Mittelbau). Matznehmeu, Musterzeichner», Zuschneider» und arbeite* kann jede Tarne gründlich erlernen. 2^31 Ter Kursus beginnt am 20. April 1903. __________JLinu Petri, geprüfte jchrmu. Kalk- unö Mamam-ck, 2anWegelei Ang. Gabriel jr., (Kietzen. 6?g vraNen-FabrOation. Bahn vschlü^e. Wert'-: Abendftern. 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