Jetiruar Tanz heum. \ 'ü- !er Irn lur md ‘ommen. er Borftand. J- Brahms. Verdauung lt,weM8lenMl ult eli 8lU«d«s ' KNECHTS her M° lob Bll»* tiirW* W-M kittagö 8,25llhr mit Vtu,lk er Saal), mische Vorträge, recht zahlreichem Besuch Der vorstaub. ijahrt. Bei einbrechende- lner-Kiiili. . Februar: astenbaü ilnhoru. rmenkarten k 50 Psg. Der Vorstand. LruM„mi >ärg^ minus 1 i billigst Ä bei W < -ricbj, j rsa>eg Bieren bringe jetzt Dvorak ^ntenkart^ ?. 1r“,t »rk. biiim —---—___5> Ülla=s 5-/2 Uhr. r (Klariert mnig« " „, in Gebinde >rverlauser m r8I* Zweites Blatt 153. Jahrgang Freitag 13. Februar 1903 Die heutige Yummer umfaßt 10 Seiten hat am Abg. Stöcker (wild) bezeichnet die Nedeweise des Abg. Wurm als unerhört. Unter den sozialdemokratischen Reichstagsabgeordneten seien nur drei wirkliche Arbeiter. Hieraus wird die Weiterberatung auf morgen 1 Uhr vertagt. Schluß 6 Uhr 45 Min. Heer urtt> Flotte. Neue Militär-Forderungen. In einem Artikel des „Lok.-Anz." über angebliche militärische Steuerungen war u. a. auch erwähnt worden, daß ein hochangesehener Kaoallerie- General dem Heere mindestens 160 neue Estaorons, d. h. etwa 32 neue Kaoallerie-Stegimenter mit 17—18 000 Mann und der gleichen Anzahl von Pferden hmzufügen wolle. Hierzu wird das Blatt von militärischer Seite ermcht, fest- zustellen, daß in letzter Zeit aus der Armee heraus ein Mehrbedarf von 27 neuen Regimentern und 118 Eskadrons als militärisches Mindestbedürfnis nach- gewiesen, nicht aber die sofortige Deckung dieses Mehrbedarfs von der Regierung verlangt wurde. Dotilisrhe Tagesschau. Der Kaufmann im ReichSdiruK. Man schreibt uns von geschätzter Seite: Stach der Mitteilung eines Vertreters des Auswärtigen Amts in dec Budgelkommission des Reichstags sollen als Hilfsarbeiter der Konsularämter weitere Sachverständige für Handelsangelegenheiten entsandt werden und zwar nach Chicago, San Francisco, Indien, Südafrika, Rom und Madrid. Es wäre wünschenswert, daß bei der Verhandlung im Plenum die Regierung um detaillierte Auskunft darüber ersucht würde, welche Herren sie bisher als Sachverständige für das Ausland berufen hat. Die allgemeine Angabe des Minhlerialdiretiors, daß nach wie vor Kauf- leute, Handelskammersekretäre und Beamte der Gewer.be- aufsicht in Betracht kommen, kann der Oessentlichkeit und namentlich den interessierten kaufmännischen Kreisen nicht genügen. Es giebt geiviß zahlreiche junge Kaufleute, die Steigung und Befähigung für den Dienst bei den Konsular- ämtern besitzen. In deren Interesse ist es, daß sie durch Vermittlung der Presse erfahren, welche Anforderungen die Regierung an die .Kandidaten" stellt, ob Wert gelegt wird aus Durchbildung in Spezialfächern, welche Sprachlenulmsse verlangt werden usw. Es liegt fein Anlaß vor, diese Angelegenheit unter dem bureaukratischen Gesichtspunkt ober gar vertraulich zu behandeln. Nr. 37 • rltheiet täglich außei 6onmag*. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Kesfischen Landwirt die Gltfoener Familien, blätter viermal in der Woche beigelegL Rotationsdruck tu Verlag bet Brüh l'schen Unioe rs.-Buch- u. Stein» bTuderet lPietlch Erden) Redaktion, ErvediNo» und Druckerei: Schul st raße 7. Hbtefle Mr Depelchenr «nzetger Gietzeu. FernlprechanlchlußNr 51. Auslauö. 12. F.br. Repräsentanten kammer. Ministerpräsident Grus Lmet ue Scaeyer bringt einen Gesetzentwurf ein, nach dem die V e r b r au ch s ft eu e r auf Alkohol von lüü auf 130 Francs pro HeHiter erhöht werden soll. Das Ergebnis dieser Erhöhung soll zur Aushebung der Zölle auf ungebrannten Kaffee, zur Erhöhung der Arbeiterpen fronen uno Amortisation der Staatsschuld dienen und außerdem Mittel zum Bau von Ar beiter Häusern gewähren. Der Ministerpräsident bringt ferner einen Gesetzentwurf ein, nach welchem die in Belgien ansässigen fremden Gesellschaften einer Besteuerung unterworfen werden. Er bemerkt hinsichtlich des ersten von ihm eingebrachten Gesetzentwurfs, daß Belgien das einzige Land sein werde, in welchem Dee und Kaffee nicht besteuert werde. Die sozialistische Linke macht der Regierung den Vorwurf, daß sie einen politischen Staatsstreich ins Werk setze. Der Ministerpräsident erhebt Einspruch gegen die Aeußerung oer Sozialisten, welche von Stänken sprechen. Vandcrvelde (Soz>.) behauptet, die Regierung suche in den Taschen der Arbeiter neue Hilfsquellen. Der Gesetzentwurf betrefjenb Besteuerung fremder Gesellschaften in Belgien sieht eine Abgabe von 20 Proz. auf die in Belgien erzielten Gewinne vor. Paris, 12. Febr. Senat. In der Fortsetzung der Beratung des Militärgesetzes stellt General Mercier einen Abänderungsantrag, der dem jlricgSminifter die Befugnis geben will, eine Anzahl Soldaten im dritten Jahr unter den Fahnen zu halten für den Fall, daß die Zahl der Kapitulanten nicht auSreichen sollte. Ter Kriegsminister erklärt, daß die Durchführung des Gesetzes über Die zweijährige Dienstzeit Frankreich eine tüchtige, allen Bedürfnissen der Landi.s^erieid.gung entsprechende Armee sichere. Drauf wird der Antrag Mercier abgelehnt. Wien, 12. Febr. Gin vom Kino der Industriellen, dem Lunde österreich.scher Industrieller Oesterreichs eingesetzter Ausschuss uctict tjeuuC über die rius gieichS- oorlagen. Es wurde eine Reftlution angenommen, in der es heißt: Durch ucn uusgteiu) erlange die österreichische Produktion eine allen Schichten der Bevölkerung zugute KrnezuUa. Die verbündeten drei M u uj t e find, nach Reuter, darin übereingelommen, daß die Bowen unterbreitetell Protokoll e z n s a m m e n unterzeichnet werden müßren, sodaß feine Rede davon fei, daß das Protokoll einer Macht früher erledigt werden könne, als das einer anderen. Sämtliche drei Mächte handelten in dieser Angelegenheit in vollständiger Uebereinflimmung. Die Protokolle bestimmen, daß die Frage der Forderungen der drei 'Mächte gesondert von denen anderer Mächte behandelt und dem Haager Schiedsgericht unterbreitet werden soll. Dieser Punkt ist der einzige, welcher dem Haager Schiedsgericht überwiesen werden soll. Es zeigt die An an, wie Venezuela Den Betrag anweifen kann, der unter die verschiedenen Gläubiger verteilt werden £ann. In dieser Frage wolleri Deutlchland, England und Italien als einzige 'M ach t vor dem Schiedsgericht erscheinen, da ihre Interessen unter eine Rubrik fallen. Es verlautet, daß die unmittelbaren B a r z a h l u n g e n von Venezuela sich auf erstklassige Forderungen Deutschlands und Englands beziehen, da Ivanen keine derartigen Forderungen erhoben hat. Nach einer Rewyorter Depesche wird aus Willemstad berichtet, daß der venezolanische itonful die sofortige Beschlagnahme des,IKestaurador", der unter deutscher Flagge steht, und dessen 'Rückgabe an Venezuela verlangt hat. — Professor v. LiSzt, der große Staatsrechtslehrer, hat am Montag im Wahlkreis Schwiebus-Züllichau-Crossen an der Oder als Reichstagskandidat vor einer Wahlversammlung gesprochen und erklärt, da er jährlich als Professor Tausende junger Leute auf dem Gebiete des Rechtes ausgebildet habe, fühle er sich verpflichtet, auch politisch Farbe zu bekennen und die ganze atademische Jugend in die Reihen des liberalen Bürgertums hercinzuziehen. Die Liede ist ebenso wie die Verkündigung feiner Kandidatur mit großem Beifall ausgenommen worden, während die beiden konservativen GLgenredner dem lebhaftesten Widerspruch begegneten, als sie seine Ausführungen zu enthaften juchten. der Arbeiter. Vizepräsident Graf Stolberg : Sie meinen doch niemanden in Hause? (Heiterkeit; Lärm bei den Sozialdemokraten.) Abg. Gamp: Ich habe „sie" klein geschrieben. (Heiterkeit.) Redner bestreitet ferner, daß die Invalidenrenten zu niedrig seien, und daß sie den Arbeitern nichts nützten. Die Forderung, Arbeiter in den Reichstag zu schicken, kann doch nur so aufgefaßt werden, daß die jetzigen, sogenannten Vertreter der Arbeiter kein Verständnis für deren Interessen haben, weil sie selbst nicht Arbeiter sind. Die Bäckerei- Verordnung treffe den Bäckerstand sehr schwer. In Handwerkerfragen ift, das geringe Wohlwollen der Regierung dem Handwerkerstand gegenüber zu beklagen. Früher hat man wohlwollende Worte vorn Regierungstisch gehört. Meine politischen Freunde werden die sozialpolitische Aktion unterstützen. Unsere Entwickelung muß weiter vorwärts gehen, aber: „Erst wägen, bann wagen!" Abg. v. S t a udy (Eonf.) bemerkt. Die vielen eingebrach- ten Anträge hätten zunächst nur einen theoretischen Wert. Sie sollten doch erst mit den Wählern besprochen, und dann er ft eingebracht werden. Redner greift sodann die Mittel- standsvolitik des Grafen Posadowsky an. Staatssekretär Graf Posadowsky giebt eine Darstellung Der Geschichte der Gastwirteverordnung, die jetzt Angriffe erfahre. Er bitte für eine Aenderung annehmbare Vorschläge zu machen. Graf Posadowsky wendet sich sodann gegen die Ausführungen v. Standys, bezüglich seiner Mittelstandspolitik. < Deutscher Reichstag. Berlin, 12. Febr. Am BundeSralstisch befindet sich Staatssekretär Gras Posadowsky. Präsident Graf Ballestrem eröffnet die Sitzung um 1 Uhr 20 Min. In der fortgesetzten zweiten Beratung des Etats des Innern erklärt Abg. Trimborn (Ztr.): Mit der Resolution des Abg. Rösicke-Dessau, welche den Berufsvereinen die SNöglichkeit gewädren will, ihre Bestrebungen auch auf Aenderungen der Gesetzgebung zu richten, sind wir einverstaiw^.i. Redner empfiehlt lwchnials die Resolution Heyl-Trimborn, nament* lich die Bestimmung, daß jugeiidlichen Arbeitern und Arbeiterinnen Arbeit nicht nach Haufe mitgegeben werden darf. Die Erhebungen, die wir vor der Einbringung der Resolution über die Arbeitszeit der Arbeiterinnen anstellten, führten dazu, dem Antrag Stötzel, eine regelmäßige 10- )tündige MaximalarbeitAzeit zu fordern, zuzustimmen. Damit wollen wir nur das Ziel fixieren, die Regelung im einzelnen soll gesetzlichen Verordnungen Vorbehalten bleiben. Redner tritt den gestrigen Ausführungen des Abg. Hoch entgegen, der die sozialpolitischen Erfolge des Zentrums angriff. Seiner Partei bleibe der sozialpolitische Ruhm, die Witwen- und Waifenversicherung hier Hinringetragen zu haben. Ihre (zu den Sozialdemokraten gemenDet, Kampsesweise ist nicyt ritterlich, nicht vornehm. Sie sollen unser Volk aber nicht verhetzen. Sie sagen Dem Volke nur, was noch nicht erreicht ist, verschweigen aber, was erreicht ist. Wer eine solche Unoojektivität beobachtet, der verachtet das Volk. Uns Heuchelei vorzuwerfen, ist eine große nichtswürdige Verdächtigung. Unsere Position ist gefestigt. Wenn Sie dagegen angehen, werden Sie sich blutige Köpfe holen. Auf Wiedersehen bei. den Wahlen. (Starker Beifall im Zentrum und bei der Mehrheit. Lärm bei. den Sozialdemokraten.) Abg. Horn-Sachsen (Soz.) widerspricht dem Vorredner und geht ausführlich auf die Mißstände in den Glas-- Hüttenwerken ein. Abg. Hilbck (natL) kommt auf die Ausführungen des Abg. Wurm zurück. Schuld an der Kluft zwischen Den Arbeitern und den Arbeitgebern tragen Die Herren von der äußersten Linken. Wir wünschen das Zusammenwirken der Arbeiter mit dem Kapital und der Intelligenz, das allein unsere Jiidustrie groß machen und ausbreiten kann, aber alle Ihre (zu den Sozialdemokraten gewendet) Fach- und Bernssvereine sollen lediglich sozialdemokratischen Zwecken Dienen. (Sehr richtig!) Wir wollen die Arbeiter behandeln auf der Basis der vollen Gleichberechtigung, wir wollen Frieden, aber nicht um jeden Preis. Der Abg. Wurm behauptete, daß in Rheinland lind in Westfalen Arbeiter entlassen worden seien, die mit Fabrikinfpektoren in .Verkehr traten. Hoffentlich wartet er mit Beweisen hierfür nicht so lange, wie der Abg. Bebel mit dem Tucker-tzörief. („Oho!" bei den Sozialdemokraten.) Redner hält Den lOstündigen Arbeitstag durchaus für genügend. Man könne wohl den Arbeitgebern vorschreiben, daß sie die Arbeiter nicht länger beschäftigen dürfen, aber man möge dem Arbeiter nicht vorschreiben, daß er nicht länger arbeiten dürfe, falls die häuslichen Verhältniffe dies wünschenswert erscheinen ließen und seine Körperkräfte es erlaubten. Das wollen die Sozialdemokraten aber nicht, daß jemand durch Ueberstunden sich einen Fonds anfammelt, um sich allmählich aus dem Proletariat, wie sie es selbst nennen, zu erheben. Stehen wir zusammen gegen die Sozialdemokraten! Wir zwingen sie doch noch zu Boden. (Beifall bei der Mehrheit; Lachen bei den Sozialdemokraten.) Abg. Gamp (freit) führt aus: Die Sozialdemokraten sollen uns doch erst zeigen, wo sie selbst .mit gutem Beispiel vorangegangen sind. Wo haben Sie den Achtstundentag? Der „Vorwärts" hat ja so erhebliche Ueberschüsse; fangen Sie doch Da an, Den Leuten Honorare zu zahlen, wie Sie sie für angemessen halten. (Sehr richtig! rechts; Lärm bei Den SozialDemotraten.) Sie mästen sich von Den Groschen Gera, 12. Febr. Dem Landtage des Fürstentums Reuß j. L. wird u. a. eine Vorlage über Die Sch lach tvieh- u n D Fleischschau vorgcschlagcn, welche Die AusDehnung des B.schanzwangs aus die Hausschlachtungen, die allgemeine Einführung Der Trichinenschau unD Die Einführung von Freibanicn Vorsicht. Als ein Korrelat Der allgemeinen Fleischschau schlägt eine anDere Regierungsvorlage Die Errichtung einer staatlichen Schlachtviehoersicherung vor. Zn Bezug Darauf haben sich Die Regierungen säurt- licher thüringischen (Staaten Dahin geeinigt, Daß Landes- oersicherungsanftalten nach möglichst einheitlichen Grund- i ätz en, namentlich auch in Bezug auf Versicherungsbeiträge und Enlschädigungsverfahren, errichtet unD die Versicherungsscheine Dieser LanDesanstalten gegenseitig anerkannt werDen sollen. Stuttgart, 12. Febr. Eine Wahlreform hat am Mittwoch in Der Kammer Der Ministerpräsident v. Breitling angcZünbigt. Er erklärte bei Beratung eines sozialdemokratischen Antrages auf flauere Vertretung der Stadt Stuttgart im württembergischen Landtage, die Regierung erkenne Die Berechtigung des Antrages an, insbesondere im Hinblick aus das eventuelle Ergebnis der Verhandlung bezüglich Der Eingemeindung von tiannftaDt, Wangen unD Untertürkheirn, sie halte ey nicht für geraten, Den Antrag, Der Die Frage Der VerfassungSrevision aufrollt, besonders zu behandeln, sie werde vielniehr, sobald eine Aussicht auf Erfolg vorhanden sei, Die Vorarbeiten zu einer Revision Der ständischen Verfassung in Die Hand nehmen, sie mit allen Parteien und einigen Vertretern Des anDeren Hauses zusammen fördern unD einen Entwurf vorlegen, nachDem die Steuerreform und die Reform der Gemeindc- und Bezirksordnung erledigt seien. — Am Donnerstag nahm die stammet der AogeorDneten mit 84 Stimmen eine Resolution an, in weicher Die Bereitwilligkeit des Hauses ausgesprochen wird, bei Zustandekommen einer Verfassungsreform mitzuwirken. 50 000 Worte telegraphisch in lesbarer Schrift übermittelt. . Die Depesche wird in Gestalt eines durchlochten Papier- streifens Dem Apparat übermittelt und am Empfangsorte mittelst eines sinnreich eingeschalteten Telephons und einer Dunkelkammer in völlig lesbarer Schrift wiedergegeben. Der Kaiser interessierte sich auf das lebhafteste für alle u Einzelheiten des Schnelltelegraphen und erkannte die hohe . Bedeutung des Apparates voll an. Er rief feine Gemahlin , und die Herren des Gefolges verfchiedentlich zu sich und erklärte chnen besonders interessante Einzelheiten des Appa- , rates. Fernere Versuche sind auf der 710 Kim. langen Strecke Berlin-Königsberg in Aussicht genommen. Später wurden von Geh. Rat Slaby Experimente aus dem Gebiete der elektrischen Schwingungen (Wellentelegraphie) dem Kaiserpaar vorgeführt. — Der K a i s e r hat Dem Andenken seines Großvaters eine neue Ehrung zugedacht. Im Auftrage des Monarchen wird Professor Adolf Brütt ein Standbild des siebzehnjährigen Prinzen Wilhelm, des späteren ersten deutschen Kaisers, ausfuhren. Das Denkmal, in Marmor Dargestellt, ist für Die kleine S u i f e n i n f e l im Tiergarten benimmt unD erhält feinen Platz somit in unmittelbarer Nähe Der Denkmäler Der Eltern Kaiser Wilhelms, ^a» Denkmal |nLt Den Prmzen in ftnem Lebensalter Dar, in Dem er feine erste Wajienrat bei roar-sur- Slube (27. Februar 1814) vollbrachte. Deutsches Reich. Berlin, 12. Febr. Der Kaiser nahm gelegentlich des gestrigen Hofballes Die MelDung Des zweiten Berliner Bürgermeisters Tr. Reicke und Des bisherigen preußischen GesanDten in Stuttgart v. Derenthall unD Des Hamburger Bürgermeisters Tr. BurgharDt entgegen. — Heute mittag erschien Der Kaiser in der Technischen Hochschule, um den Apparat für Schnelltelegraphie des ungarischen Elektrikers Pollak Virag zu besichtigen. Kurz nach ihm traf auch die Kaiserin ein. Im Gefolge des 9Jtonarcl;en befanden sich Staatssekretär Des Reichspostamts Krätke, Minister v. Podbielski u. a. Ter Apparat, Der in Der Technischen Hochschule auf einer künstlicyen Telegraphenlinie von oOO Kim. Länge aufgestellt war, arbeitet so vollkommen. Daß er in Der StunDe rund Gietzener Anzeiger» rjy General-Anzeiger " Sä" Amts, und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen WW ------ ---- ” Afiqenlfil £>an« Wed kommende Sicherheit und die Monarchie die für die Verteidigung ihrer Interessen gegenüber dem Mrslande nötige Kraft. Gleichwohl werde die Einheit mit schweren Opfern erkauft. Die Industrie sei besorgt, daß dre Festlegung der Getreide-ölle den Abschluß von Handels- Verträgen mit den Agrar-Staaten sehr erschwere, ja vielleicht unmöglich mache, und daß bie vorgesehenen Zndustriezölle kaum geeignet seien, den Abschluß von Handelsverträgen mit den Industriestaaten zu fördern. Die Industrie erwarte, daß der Reichsrat die Ausgleichsvorlagen schleunigst beraten und ein rechtzeitiges Eintreten in die Handelsoertragsverhandlungen ermöglichen werde. — Abgeordnetenhaus. Im Einlaufe befindet sich eine Interpellation des Abg. Dr. Eisenkolb und Genossen betr. die in Serbien und Bulgarien vorbereitete Mobilisierung und die infolge der Verhältnisse in Macedonien drohende Verwicklung Oesterreich-Ungarns in einen Krieg. Die Interpellanten behaupten, es bestehe begründeter Verdacht, daß der in Macedonren zu befürchtende Aufstand von Oesterreich aus angezettelt sei und geschürt werde, unb zwar von dem mit den Jesuiten verbündeten polnischen Adel mit dem Minister des Aeußern Grafen GoluchowskianderSpitze. Der Zweck dieser Aktion sei die Ausdehnung des altpolnischen Adels und die Herrschaft der Jesuiten vom Baltischen bis zum Schwarzen Meere. Wenn Oesterreich-Ungarn und Rußland mit der Einmischung drohen, falls die bekannten Reformen nicht bald durchgeführt würden, so bedeute dies nichts anderes als Krieg, uno da Oesterreich nicht an die Möglichkeit glauben könne, daß die Türkei die Erneuerung des Aufstandes zu verhindern vermöge, so müsse man annehmen, daß dieser Schritt Oesterreich-Ungarn einen Borwand zur Verfolgung besonderer Absichten schaffen solle. Interessant sei auch die Stellung Englands, das aus egoistischen Gründen Oesterreich-Ungarn aufhetze, den eingeschlagenen Weg fvrtzusetzen. Bemerkenswert seien ferner die ungewöhnlich häufigen Beratungen der höchsten Spitzen mit den Militärbehörden, unter Hinzuziehung der obersten Finanz- Verwaltungsorgane. Die Interpellanten verlangen daher Aufklärung über die auswärtige Lage. Port Elizabeth, 12. Febr. Chamberlain hielt hier eine Rede, in welcher er ausführte, der Zweck seiner Reise sei ein doppelter: erstlich wolle er die Botschaft des Friedens und der Versöhnung bringen, zweitens den Vor-^ rechten und Verpflichtungen Südafrikas die ihnen zukommende Stelle im Reiche anweisen. Die Luft sei gereinigt in Südafrika, das jetzt besseren Zuständen entgegengehe. Der Grund für das gegenwärtige Chaos im Kapland sei ein ganz unberechtigter gegenseitiger Argwohn. Die Südafrikaner sollten vergessen, daß sie holländischer oder englischer Abkunft seien. Sie solllen alle Bürger eines vereinigten Reiches sein. Aus Stadl und Land. Gießen, den 13. Februar 1903. P. Die Definitorialprüfung für Schulamts- Aspiranten und Aspirantinnen ftndet vom 4. Mai ab in Darmstadt statt. Es werden mehrere Prüfungsabteilungen gebildet. Die Prüflinge müssen sich bis spätestens 4. April bei ihrer Kreisschulkommission gemeldet haben. ** Eine Anzahl homöopathischer Aerzte hat an die zweite Kammer eine Vorstellung, betreffend das Dispensierrecht der homöopathischen Aerzte gerichtet. 2luf Grund des Votums beider Kammern der Landstände vom 13. Juni 1833 wurde den Homöopathen das ihnen zuvor ohne Zustimmung der Kammern vom Ministerium entzogene Selbstdispensieren homöopathischer Arzneimittel wieder gestattet. Infolge mehrerer an die Regierung gerichteter Gesuche der allopathischen Aerzte und Apotheker soll dieses Recht durch Ministerialverfügung vom 6. Dezember 1902 vom 1. Januar 1904 ab in einer Weise verkürzt werden, welche, wie es in der Vorstellung heißt, einer vollständigen Aufhebung des Selbstdispensierrechts gleichkommt. Die Herren bitten nun die Kammer, dahin wirken zu wollen, daß die Regierung die Verordnung vom 6. Dezember 1902 wieder aufhebt und es bezüglich des Dispensierrechtes bei dem alten Zustande bewenden läßt. ** Der Gesangverein Heiterkeit, welcher neben feinen gesanglichen Bestrebungen, seit Jahren durch seine vortrefflich ^rangierten und geschmackvollen Gruppenaufführungen bei seinen Maskenbällen rühmlichst bekannt ist, hält seinen diesjährigen Maskenball am Sonntag, den 22. Februar, in den Räumen des Eafs Leib ab. Holzheim, 12. Febr. Bei der heute stattgehabten Neuwahl des Bürgermeisters wurde der seitherige Bürgermeister, Herr P. Klotz, einstimmig mit 230 Stimmen (ca. 90 pCt. der Wählerschaft) zum dritten male wieder- gewählt. ? Arnsburg, 12. Febr. Allmählich beginnt es sich am Bahn bau Butzbach — Lich zu regen. Dieser Tage wurde mit dem Fällen des Holzes im hiesigen Walde begonnen, das von dem Bahnbau berührt wird. Die zukünftige Bahn macht sehr große Bogen. Findige Köpfe behaupten, berechnet zuchaben, daß, wenn man von Butzbach kommend, in Ober-Hörgern aussteigt, nach Eberstadt geht und dort frühstückt, in Hof-Güll wieder einsteigen kann! A. Nidda, 12. Febr. Ein bedauerlicher Unfall ist heute vormittag dem hiesigen Kreisarzt Dr. Oe hl zugestoßen. Dr. Oehl befand sich auf einer Tour in seinem Be- jirf, als sich in der Nähe der Station Häuser-Hof plötzlich an seinem Break die Deichsel loslöste und dem Pferd an die Hinterfüße schlug. Das Pferd wurde scheu und warf den Wagen um, sodaß dessen Jnsaffen auf die Straße geschleuden wurden. Dr. Oehl fiel dabei so unglücklich, daß er einen deL rechten Oberarmes erlitt. Der Lenker des Fuhrwerks kam mit einer Verstauchung der rechten Hand und einigen Hautabschürfungen davon. § Ober-Seemen, 11. Febr. Heute fand im Schmidt- Ichen Saale eine tirenn- und Nutzholz-Versteigerung au§ den Gräflich Stolberg'schen Waldungen durch bcn Oberförster Pröhl-Ortenberg statt. Die Preu'e waren unüemem hoch- Buchen-Scheitholz 1. Klasse wurde mit 5-6 Mk Buchen-Kuüppelholz minderwertiger Qualität mit 3—4 Mk' pro Raummeter iw. Durchschnitt verkauft. Tas Fichten- Stammholz hingegen kostete 12—15 Mk. pro Festmeter. Tie Versteigerung war von au§roärt§, ncunenttich von Händlern, gut besucht. ? Gedern, 12. /, Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 27, Uhr: Christenlehre, darauf sakramentalische Bruderschafts-Andacht. Ucuelte Alewungru. vriginaldrahtmeldungen des Gießener Anzeigers. R. B. Darmstadt, 13. Febr. In der heutigen Sitzung der Zweiten Kammer wird die Beratung des Haus- Ha ltsetats fortgesetzt. Abg. Ulrich hält eine längere Rede, auf die nach kurzen Beinerkungen des Staatsminiiiers Rothe Finanzmmlster Dr. Gnauth ausführlich erwidert. Nach längerer Geschäftsordnungsdebatte werden die Verhandlungen fortgesetzt, wobei der Fmanzminister die Erklärung abgiebt, daß er gestern eine 3-rozenlige Staatsanleihe von 25 73 Millionen Mark nominal zu 90,93 abgeschlossen habe. (Lauter Beifall.) Um 1 Uhr wurde die Sitzung abgebrochen; um 7,4 Uhr findet eine neue Sitzung statt. Berlin, 13. Febr. lieber das Befinden des sozialdemokratischen Abg. Agster, der in der Charite Aufnahme gefunden hat, laufen ungünstige Nachrichten um. Nach dem T." soll sich völlige Geistesstörung ergeben haben. — Der sozialdemokr. Abg. Stadthagen hat einen Blut stürz erlitten und sich zur Wiederherstellung der Gesundheit nach Oberitalien begeben. B e r l i n, 13. Febr. Im Kurpfuscher-Prozeß Narben- kötter und Genossen soll das Urteil erst in der nächsten Woche gesprochen werden. Heute werden außer den Zeugen-Aussagen noch die Gutachten der Sachverständigen erstattet. Für morgen sind die Plaidoyers in Aussicht genommen. Der Zentralvorstand des evangelischen Bundes zur Wahrung der deutschen Protest antisch enJnteress en erläßt eine Erklärung gegen die Wiederzulassung der Jesuiten. In dieser geplanten Maßregel erblickt der Vorstand eine schwere Gefahr für das deutsche Volk für seinen inneren Frieden, für die Wahrung seines geistigen und religiösen Besitzes. Berlin, 13. Febr. Tie belgische Regierung hat dem Düsseldorfer Professor Dr. Max Brandt das Ofsizierskrcuz des Leopold-Ordens verliehen. Dr. Brandt hat an ver- chiedenen Kongressen und sozialpolitischen Fragen teil- genommen und führte den jetzigen Arbeitsminister Framoke bei dessen Besuch in der Düsseldorfer Ausstellung. Bochum, 23. Febr. Im Krankenhause befinden sich zurzeit 400 Wurmkranle. Auch die üTQnEenljäufec der übrigen Städte im Ruhrbezirk sind überfüllt, sodaß die Kranken in Baracken uniergevracht iverden mußten. Leipzig, 13. Febr. Der Schriftstellerin Elsa Aseniew wurde das Halten eines Vortrages über das Thema: „Die moderne Frau unö die Schriftstellerin als Folge größerer sozialer Freiheit des Weibes" in der litte- rarifchen Abteilung der freien Studentenschaft von der llniversitätsdehörde untersagt. Karlsruhe, 13. Febr. Heute nacht gegen 2 Uhr starb S t a a t s m i n i st e r a. D. T r. Wilhelm N o k 1 nach längerem schweren Leiden. Derselbe wurde im Jahrc 1832 zu Bruchsal geboren und wurde im Jahre 1881 als Staatsminister in das Ministerium der Justiz, des Kultus und des Unterrichts einberufen, wo er bald darauf zum Bevollmächtigten beim Staatsrat vorn Großherzog ernannt wurde. Im Jahre 1893 wurde Dr. Nokk Staatsminister und PräsiOeni ves Staaisnunisteriums. In derselben Stellung verblieb er bis zum Jahre 1901. London, 13. Febr. Die Regierung beabsichtigt den Buren eine weitere Summe von 3 M i 11 i o n e n P s u n d Sterling zuzuweifen, womit die während des Krieges durch englische Offiziere vorgenommenen Requisitionen bezahlt werden folien. Die Hälfte der Summe wurde bereits im vergangenen Jahre vom Parlament bewilligt, die atidere Hälfte wird den Ersparnissen entnommen, welche das KriegsMiNifterium seit Beendigung des Krieges erzielt hat. Diese Summe wird aber für die den Buren zugefügten Verluste nicht genügen. Chamberlain erklärte kürzlich selbst, daß die burch ihm Krieg verursachten Zerstörungen bedeutend größer seien, als er selbst uno die englische Bevölkerung angenommen haben. Brüssel, 13. Febr. Ter bcngis^en Kammer ist eine Petition zugegangen, nach welcher uneheliche Kinder das Ges am tver mögen ihrer Mutter in demselben Maße wie die ehelichen Kinder erben können. Paris, 13. Febr. Graf Contades Mery beging auf offenerStraßeeinen Mordversuch gegen öen Verführer seiner Frau. Er verwundete den Geliebten seiner Frau, seinen Hausarzt Dr. Öouajet, durch einen Reoolverschuß und stellte sich dann selbst der Polizei. Madrid, 13. Febr. In San Fernando sind die Markthallen-Frauen in den Ausstand getreten. Zahlreiche Geschäfte haben geschlossen. Die Gendarmerie patrouilliert beständig in den Straßen. In Coruna herrscht große Unruhe unter der Arbeiter-Bevötkerung. Ter Ausstand ist beinahe allgemein. Die Blätter haben ihr Erscheinen einstelleii müssen. Die Truppen sind konsigniert. In Cadix sind die Vertreter aller Arbeiter-Verbände zu einer Versammlung einberufen worden, um über die Lage zu beraten. Man befürchtet ernste Zwtjchen fälle. Rom, 13. Febr. Hier cirfuliercn Gerüchte, daß infolge Intervention des Papstes der Prinzessin Luise gestattet worden sei, ihre Kinder in Dresden zu besuchen. (??) Die Abreise der Prinzessin nach Dresden werde bald erfolgen. Der Besuch werde nur einige Stunden dauern und das Eintreffen wie die Abreise von Dresden in aller Stille vor sich gehen. Rom, 13. Febr. In einem langen offenen Brief an den Unterrichtsnnnister voll bitterer Ironie erklärt Mas- cagni, daß die Schmack, die ihm mit seiner Enthebung von der leitenden Stelle am Rossini-Konservatorium zu- gcfügt worden fei, durch kein Ordcnskreuz gut gemacht werden könne. Er weife dies entrüstet zurück und werde alle bisher angenommenen Ehrenzeichen, die et als Lohn ür feine Arbeit einst so ehrfurchtsvoll angenommen habe wieder zurückaeben. Genf, lo.F.br. Lachenal bcgicbt sich in Angelegenheiten der Prinzessin Luise in den nächsten Tagen nach Dresden und Salzburg, um mit dem Kronprinzen und dem König Georg von Sachsen zu konferieren und dem toskanischen Hofe neue Vorschläge zur Versöhnung zu machen. Von ihrem Gallen Oetlnngi die Prinzessin nichts weiter, als ihre Kinder sehen zu dürfen. Lausanne, 13. Febr. Die Direktion von La Metairie hält alles fern, was die Gemütsaufregung der Prinzessin Luise erhöhen könnte. Tie Prinzessin hat vergeblich die Auslieferung, aller Briefe und Telegramme, die für sie entlaufen, verlangt. Tiefe chatse Maßregel soll höheren Einflüssen zumfchreiben fein. Tie Prinzessin hat keine Kenntnis davon, daß Giron in Genf und Nyon gewesen ist. Auch der Verkehr mit ihrem Bruder ist eingeschränkt worden. Die Prinzessin spricht sehr Viel von ihren Kindern und verlangt oft in nervufer Auflegung Auskunft über den kranken Prinzen. Auch hofft sie, baß ihr das Krnd, das sie unter dem Herzen trägt, belassen werde. Wien, 13. Fevr. Aus Turnau in Böhmen wird gemeldet, es seien dort Fälschütt gen von Urkunden behufs Beschaffung von Adels-Diplom en entdeckt worden. Dieselben sollen sich auf reichsdeutfche Adels- familien beziehen, sodaß die Herbcischafjung preußischer Totumcnte notwendig sei. Tie Fälschungen werden als sensationell bezeichnet. Salzburg, 13. Febr. Das Dresdener Urteil im Ehescheidungsprozeß hat am toskanischen Hofe wegen seiner Publrkation arg verstimmt. Man ist der Ansicht, daß es genügt hätte, einfach die Scheiduttg dec Ehe ohne Angabe von Grüitoen zu vcrösfetttlichen. Telephonischer Kursbericht« Frnuklu 37,0/0 Reichsanleihe . . 103.— 3n/, do. ... 93.15 3V,% Konsole .... 102.95 dv/0 do ..... 93.20 Jj7i% Hessen .... 101.25 3% Oberhess«‘n . . . 109 50 4% Oesterr. Uo drei te . 103.40 4' ,% Oesterr. »ilbenente 101.30 4% Untfur. roldr-.nte . . 102.20 4U Italien Rente . . . 103.95 4' ,56 Purtugiea n . . . 51.00 >0/ i urtug.usiu. .... 32 5o 156 ll. Türaen . ... 3045 l'ürkenluse ..... 133.40 4% Unech. Monopo -Anl. 45.80 4' ,56 äussere Arguntmer —.— *1 a. Ile, 13. Februar imB 57o Mexikaner , . . 25.90 47a /. Chinesen . . . 92.95 tiketne. oci uckert . . . 102.00 Nordd Lloyd . . . .9850 txreditaktien . ... 218.40 ÜibKonto-Kommandit. . 198.10 Darmstädter Bank . . . 141.80 Dresdener Bank . « . . 149.80 Ber iner Handeisges. . 162 23 Uesterr btaatobaün . . , 87.70 Lombarden . • • . . 15.70 uottnar .bahn .... 181.90 Laura.litte ...... 219.75 liuchiun ....... 186.00 Uarpener......172.60 Tendenz: still. Leicht löslich \ leicht verdaulich Coursbericht von Joseph Merz, Bankgeschäft, Gießen, Aeuenbälien 41. •e K Ä Course vom 5„'2. | 12./.2 Z 3Q 1 Course vom 5./2. 112./2. u Ä Course vom 5./2. | 12./2. 'S Ä Cours &J2. s e vom 12.2 . K Course vom 5. 2. | 12./2. 5 T> Eourfe vom 5j2.J 12/2. 3h 3 3h 3 4 3h 4 3h 4 3h 3 3h 3h 3h 47» 5 4 4 3 rz- 4 h 4 4 4 4 &h 4 4 4 Staattpapiere. Deutsche. D. ReichS.-Änl. do. ... . Prcuß. ConsolS do..... Badische. . . do..... Bayer. St.-Obl. do..... Hess. SL-Obl. . do..... do..... Württemberg. . Bremen v. 1899 Hambg. v. 1899 Ausländische. BoSmer . . . Grtech.E.B. von 1890 . . . Griech. Monop. Italiener Rente do..... Oester.Silberrte Oester. Golbrte. Portug. Staat. do..... Rum. am. Rte. Rumän. v. 1890 Gold-Ruffen v. 1880 . do..... Ruffen v. 1902 Serben v. 1895 Spanier. . . 102.90 93.— 102.90 92.90 105.90 101.25 105.90 101.90 105.60 101.30 91.10 101.40 100.60 102.10 42.80 46.- 104.— 101*20 103.30 53.10 32.50 99.60 88.40 101.20 10040 19.40 90.60 103.— 93.25 102.80 93.20 105.70 101 30 105.90 101.90 105.80 101.40 91.30 101.40 100.60 102.10 42.75 45.80 104.— 101.40 103.40 102.10 51.40 32.50 99.50 87.60 10UO 101*- ! 78.- 1 1 1 1 4 4 3h 5 4 h 4 4)4 6 5 5 5 3 3h 3h 4 3h 4 3h öh 4 3h 3h 3h 4 3 h 3« , 4 37, 4 Türken Lit. B. do. „ C. do. „ D. Ung. Goldrente do. Staatsrente deSgl. . . . Argent. v. 1887 do. Gold v. 1888 do. äug. v. 1897 Chile Gold-Ant. Chinesen. . . do..... do. ... . Mexicaner Serie 1—4 . Mexicaner v. 99 do..... Provinz- und Städte-Anleihe. Oderheffen . . Starkenburger. Rhemprovinz . do..... Gießener. . . do..... Frankfurter. . Darmstädter do..... Mainzer. ; . Offenbacher. . Wormser . . do..... Heidelberger Mannheuncr . Bao 'Nauheimer Liffaboner . . 62.- 33.60 30.90 102.30 100.50 94.25 92.60 84.— 77 80 93.50 105.- 101.10 92.75 39.20 101.— 25.90 100.50 100.20 100^50 103.75 100*30 102 — 99.40 99.70 99.50 104.- 99.50 100.- 104.— 99.30 82.10 62.- 33.- 30L5 102.20 100.20 64 _ 92*50 83.60 76.30 92.80 105.- 101.- 92.90 39.40 101.40 26.20 100.50 100.50 100*60 103.70 100*20 102.20 99.50 99.90 99.50 103.50 99 30 100.- 103.60 99.30 81.60 4 6 17, 4 37, 37t 67, 2 L 8 4 3 5 87. 14 20 10 8 10 10 Wiener 1902 . BuenoS-Äires . do..... Standeshrl. Anl. SolmS-Braunf. do..... Asend.-Birsteiu. Bank-Aktien. Reichsbank . . Berg.-Märkische Bank . . . Berliner Bank. Berliner HdlSg. Darmstädter Bk. Deutsche Bk. . DtSconto-Ges. . DreSduer Bk. . Nattonal-Bk. . Schaffhsr. Bkv.. Öest. Cred.-Akt. Industrie -Aktien Mainz.Lrancret Farbw. Höchst. do. GrteShetm Elektr.Lahmeyer „ Schuäert „ Siemens u. Halske Maschf.Grieyuer do. Kleyer . Böckum Bcrgw. Concordia „ Eschwetler „ 102.20 42.25 88.20 95*50 98.80 154.— 94*— 163.- 140.— 216.90 198.— 150.30 122.40 122 70 220.50 279.— 355.— 222.50 87.- 93.50 129.- 175.50 176.- 185.30 270.50 221.50 102.30 42.- 80.20 100.50 98.— 98.80 154.20 93*50 162.30 141.30 216.70 198.50 150.- 120.90 122 30 219.50 279.- 354.-- 221.50 91.50 103.50 135.25 177.30 180.- 185.70 270.- 218.— 4 37r 4 37, rA 4 4 37, 37, 4 37, 4 4 37, Gelsnktrch.Brgw Harpener „ Hlbernta „ Vaura „ Hörder „ Ilse Phönix Hoesch Stahl . SchalkerGruben Atagdeburger Bergwerk . . BuderuS. . . Pfandbriefe. Franks.Hypotbk. Serie 14 do. Serie 15 Frks.Hyp.-Crcd.« Berem 1905. do. 19o6. do. tilgbare Frkf.Landwtsch. Hamburger Hy- potheken-Bank Ser. 141—250 do. unkündbar bis 1910 do. Serie 46 bis 190. do. ScritBOl dis 310. Meining. Ser. 8 do. abg. . Preuß. Boden- Credit . . . Rhein Hypoth.« Bank 1907er do. 174.70 143.40 151.75 217.50 117.- 188.50 133.60 151.50 354.— 108*10 103.20 101.30 97.20 101.40 96.80 96.80 98.90 100*30 103.— 96.90 97.— 102.90 96.50 102.- 103.- 98 — 130.90 172.75 171.80 218.80 115.50 187.75 133.30 156.25 352.10 111*.- 103.20 101.30 97.40 100.- 101.40 97.— 97— 98.90 100.90 103 — 96.60 97.- 103.— 97.50 101.90 103.- 98.30 4 4 372 4 4 4 4 4 5 5 4 3 3 4 2%o 2*/io 4 37, 1 4 4 4 Preust. Central- Boden . . . Westdeutsche. . do..... Preuß. Hypoth.- Akt.-Bk. abg.. Lisenb.-Priorit. Dux-Bodenbach von 1891 . . Elisab. steuerfr. Franz Joseph . Kaschau-Odcrbg. Oesterr. Rord- westbahn B. . do. Südbahn (Komb.) do..... do..... Raab.Oedenbg. Ebf. . . . Rudolfbahn. . Jtal. staatl. gar. C. B. . . . Ltvorneser . . Sard. Scc. stfr. gar. . . . Gotthardbahn . KurSt Kiew. stfr. gar. . . . Ruff. Südost 97 Ptr.. . . - Warschau Wien stfr.. . . do.Xl. 1911er 103.20 102.60 97.- 100.50 102.60 102.60 101.80 1O0.70 111.60 105.50 93.- 65.90 74.30 101.20 70.60 71.90 102.80 102.— 102- 100.80 103.10 102.60 97.70 100.30 100.5(> 102.30 101.30 100.60 111.40 105.90 92.80 65.7o 79.50 lül.2u 70.50 72.20 101*70 100.8b 101.4G 101.4c 4 5 3 4 4 3», 3/» 3n= strave 11 auch Eingang Hammstr. 945] Freunbl. möbl. Zimmer zu vermieten. Westaulage 19,111. 8461 Eine schöne 6-Zimmer- wohnung mit Bad, Heiz- imb Leuchtaas° Enirichtg., Spülkloset, im 4. Stock Wilhelmstr. 10, Neubau, zu vermieten, besgleichen baselbst eine 7-Zimmerwohnung, Beletage, im Neubau Nr. 8 unb eine 6-Zimmerwohnung mit Logia unb Balkon in Franksurterslr. 27. Nab. Frankfurterstraße 29. schöne «-Zimmer-Wohnung einschließlich Babczmimer mit Zubehör neb]l Gaseinrichtung Alicestraße 25, Hl, z»» vermieten. 1294 Kaufmann & Cie. Todes-Anzeige. Gestern vormittag verschieb nach langem Leiben unser innigst geliebter Gatte, Bruber und Schwager Karl Bögler im Alter von 27 Jahren. 0678 Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Bögler. Gießen, den 13. Februar 1903. Die Beerdigung findet Samstag den 14. d. Mts., nachmittags 4 Uhr, von den neuen Kliniken aus statt. (ca. 80 Personell in historischen Kostümen) ""bei auch der Radfahrsport durch Gruppen-Aufführung zur Geltung fomrnt, statt. Versicherung sucht toerabülpta, "&1U“8 weiter ausbauen. Schönes Inkasso bereits vorhanden. Offerten sub. F. E. P. 5203 an Rudolf Mosse, Frankfurt a. M. ]1351 liin lWiger Welmeifter, der im Anleruen von Wickel- machern besonders bewandert ist, wird zur Unterstützung des ersten Meisters für eine größere Filiale bei Gießen gesucht. Bewerber- wollen Offerten nebst Lebenslauf und Zeugnissen unter Nr. 1355 an die Exped. d. Bl. einreichen. 0616] 2 Logis zu verinieten. Zu erfragen Schloßgasse 10. 0465] Part.-, Mittel- u. Mans.- Stock, je 5 cd. 6 Zimm, mit allem Zubeh., b. Neuzeit emjpr. eiliger., sof. ob. später zu vermieten. Näh. im ^teubau Moltkestraße 20. 0641| Frdl. Atansardenwohug. p. 1. 'März zu vrm. Stabt Marburg. gerabe 'Mansarden sofort zu verm. Alicestr. 14, Hi. (0626 226| Eine schöne Wohnung von 5 Zimmern nebst Zubehör isl per 1. April zu vermieten im Neubau Seltcrsweg 68. Ncih. im Renauranl Royal. Sonntag den 22. ds. Mts. findet in den Räumen von Steins Garten Äostünrfest Statt besonderer Anzeige. ^Gestern abend 8* 1/3 Uhr entschlief sanft nach längerem Leiden im 84. Lebensjahre unser lieber Vater, Schwiegervater, Bruder, Großvater und Urgroßvater Herr Eberhard Halm III. UV Anfang 71/2 Uhr. Anmeldungen können noch entgegengenommen werden. Der Vorstand. f?.?' Mitglieder dem Vorstande ftühzeitig genug angemcldete Gäste können emgefuhrt werden. Herren bezahlen 1 Mk., Damen 50 Pfg., welche Beträge durch den Vereins- dtener erhoben werden. Einlaßkarten für alle Teilnehmer sind vom 18 d. Mts. bei Herrn ug. Kretzschmar, Markt 22, auf Grund vorhergegangener Anmeldungen abzuholen. 478] Eine schöne b-Zrmmer- ivohnung mit Badezimmer, Zu- beh- sowie Borgarten zum 1. April coeml. auch früher zu vermieten. Näheres Liebigstraße 61. 22] Elegante Bier-Zimmer- wohunng im mittleren Stock, nut Mäbchenkammer, Bleichplatz, eoentl. Gartenanteil, per 1. April beziehbar, zu verm. Liebtgstr. 58. 312] 3-Zimmerwohmmg mit 2 Kabinetts per 1. April 511 ver- nueten Wallthorstraße 71, 11. Scnilierstrasse-27 ift der 1. Stock, best. ans 4 Zimm. iieb|i Zilb. und Garten, per sofort, die Parterre - Wohnung, besteh, aus 4Zimmern nebst Zub. 8U vermieten. (643 Nah. Schillerstraße 16, part. 1 schöne bZunmerwohnimg an ruh. Leute per 1. April oder später zu verm. n alsbaldigen Eintritt gesucht. Metzger Pirr, Neuenbäiie 12. {£111 ordentl. Dieustmädchcu, welches auch etwas von der Küche verst., sür kl. Haushalt ges. 0648] Grünbergerstraße 11, 11. ZilM HMsbiirstzc gc licht per sofort. Näh. i. d. Exp. 1369 eitt Schlofferlehrling kann eintreten. [1350 Schlosserei 0. Helnr. Schön, Liebigst. Bnchbinderiehrling Junge, welcher sich in der Bua-° l biuberei gründlich ausbilden will, fiiidet Lehrstelle bei [1236 Max Müller, Neuenbäue 7. Für Engeos-Geschäft wird zu Ostern der Sohn achtbarer Eltern aU Lehrling gesucht. Derselbe erhalt gründliche Ausbildung am Lager und im Kontor. Selbstgeschriebene Offerten wolle man unt. W. 3245 anHaafcusteiuLBoglcr, 2l.-G. Gießen, Seltersweg 89, gelangen lassen. 1233 Wir suchen bei hohem unb steigendem Gehalt ein gcbild. Fräulein (Witwe nicht ausgeschlossen) mit schöner Handschrift zu geschäftlichen Arbeiten. LebeuS- stellnug. Offerten unter Nr. 1282 an die Expedition d. Bl. Suche für mein Kolonialwaren- und Delik.-Geschäft p. sofort ober später anstänbiges Mäbchen aus guter Familie als Dcrkäuferiu. Fam.-Anschl. Off, u. 1303 a. b. Exp. 1362] Zum Wccktragen Je- maud gesucht. Neiienbäue 6. 0659] Junges, kräst. Mäbchen für kleinen Haushalt gesucht. Grünbergerstraße 3, part. 0674] Lauffrau ober Lauf- mädcheu gesucht. Bleichstr. 16, >1. Mich» vom tote I wirb gesucht Steinstraße 12, part. 1366] Suche p. 15. März ein solides, älteres Mchcn sür die Hausarb. Lohn 18—20 Mk. Frau Pari Housch, Seltersweg 35,1 Licbigstratzc 63, 3. Stock. Ein Logis per 1. März zu oer- miet. Näh. Grünbergerstr. 17, II. 31] 5—6-Zimmerwohnung zu vermieten. Stephanstr. 11. Westanlage 51 2 Stockwerke, seither von Herrii Zigarrenfabrikant B. Büttner bc= wohnt, per 1. April zu verm. [185 »NlöblierteS Zimmer zu verm. 0631] Grabenstr. 8, II. 989] Schön möbl. Zimmer per sofort ober später zu vermieten. I. Kahn, Rittergasse 11. 1015] 2—3 gut möbl. Zimmer mit sep. abgeschl. Vorplatz zu ver° mieten. Stephaustraße 32, II, zu erfragen im 3. Stock. Sdjöne Bierzimmrrmohvviig zum 15. März gesucht. Offerten mit Preisangabe unter Nr. 0667 ail ble Exped. d. Bl. Ein kleines Haus in freier Lage, 4—5 Räume, wird von Hemer, ruhiger Familie zu mieten gesiicht. Gest. Offert, unt. Nr. 0601 an die Exped. erbeten. Stube, Kammer unb Küche per sofort gesucht. Lsiert. unter Nr. 0640 an bie (^peb. b. Bl. 0 Zo of \o