K W tzd ■/ ■ t rS Donniliagfl 10 Uhr. etltnpxetS. lokal 12 Pi, aufiixxirtfl 20 Pig. Btcaai»0rilieb ♦ür bei* poltL aut aÜgtm. Teil P Ötitfe; für .Stadt und Land^ und ($end)ö)aatM> August GÜh, lüi den An- sctgentett: Pan« V eck. General-Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen deutsches Reich. Berlin, 11. Tez. Der Kaiser empfing heute den Staatssekretär Grafen Posadowsky, den Ches des Zivil- kabinetts von Lncanus, den Architekten Bodo Ebhard und Generaldirektor Ballin. — Aus Kiel schreibt man: An der Instandsetzung der kaiserlichen Jacht „H o he n zo l l e r n", die sich imj Ausrüstungsbassin der kaiserlichen Werft befindet, wird zur Zeit eifrig gearbeitet. Der Kommandant des Schiffes, Kapt. z. S. v. Usedom, ist aus Berlin zurückgekehrt und hat das Kormnando wieder übernommen. Es ist nicht zu erwarten, daß das Schiss bereits in den nächsten Wochen in See gehen soll. Ta es mit halber Besatzung in Dienst steht, würde die Scebereitschast allerdings in wenigen Tagen herbcizuführen sein. Aus den im Umlauf befindlichen Gerüchten darf man aber schließen, daß die Abreise schwerlich vor Februar erfolgen wird. Als Termin wird der 6. Februar genannt, an "welchem Tage die Jacht sich angeblich in das M i t t e l m e e r begeben soll, um dort zur Verfügung des Kaisers zu stehen. — In der kürzlich stattgehabten Konferenz des R e i ch s- postamts mit den Vertretern der wichtigsten ^Handelskammern legte Sraatssekoetär Kiaetke den Repräsentanten des tzandetsstandes dringend ans Herz, dafür einzutretcn, daß, nachdem die Pojtverwaltung mit großen Kosten deutsche Kabel habe Herstellen lassen, nunmehr auch die deutschen Einrichtungen ausschließlich benutzt würden. Ec könne auf dem Wege der Schaffung eines deutschen Kabelnetzes nur weiter sortschreiren, wenn er die Unterstützung des deutschen Handelsstandes finde. München, 11. Dez. Gegenüber einer Rede des Grafen Crailsheim, in der dieser davon spricht, in der Presse fei ausgeführt worden, das Freundschaftsverhältnis zu Preußen sei nicht nötig, eine Majorität g e g e n P r e u ß e n sei l e i ch t' z u b i l - den und dann der Regierung den Rat erteilt, ihre Politik nicht aus eine solche Majorisierung Preußens zu stellen, wies Ministerpräsident v. P o d e w i l s in der heurigen Sitzung des Reichsrats außerhalb der Tagesordnung zurück, da dies die Befürchtung erwecken könne, ob diese politische Tendenz nicht außer Bereich der Möglichkeit liege. Im freundschaftlichen Zusammengehen mit Preußen werde das weißblaue Banner stets treu zur'Fahne des Reiches stehen. Graf Crailsheim erklärte hierauf, seine ges rige Rede enthalte reine Spitze gegen die Regierung. Sodann kam der Etat der psäl- z i j ch e n Ei j enba h neu zur Beratung. Dabei hob Prinz Ludwig von Bayern hervor, daß man heute den Staatsbahnen unbedingt den Vorzug vor den Privatbahnen gebe. Die Verstatklichung der pfälzischen Dahnen würde zweifellos einmal erfo.gen. Auf die Rh ein korrektiv n eingehend führte Prinz Ludwig aus, bis Straßburg könnten Schiffe noch ohne Korrektion verkehren. Wollte man die Korrektion noch weiter durchführen, so dürfe Ctraho^rg nicht de. Endpunkt jein, sondern es müsse die Korrei.i.m bis zum Bodensee weitergeführt werden, damit der Bodensee der Endhaseu des Nyeinverkehrs für den Kontinent we-.de. Was die Konkurrenz der fremden Bahnen gegenüber unseren Bahnen uno zwar die Majorisierung, unserer Bahnen betreffe, so verweise er auf die Ausjührungen des Grasen von Crailsheim über die Majorisierung Preußens durch andere Bundesstaaten. Preußen könne im Bundesräte förmlich majorisiert werden und ebenso könne Preußen den anderen Staaten gegenüber sein Ueber- gewicht in Bezug auf die Eisenbahnen.beweisen. Sowenig es angezeigt ;ei, eine Majornierung Preußens im Bundesräte durchzujuhren, ebeujo wenig sei cs angezeigt, daß die preußischen Eisenbahnen den anderen einfach mit Gewalt ihr Leben nehmen. Das deutsche Reich werde dann gedeihen, wenn die Grundlagen des Mitexnauoerwirteus hochgeya^en wurden und das G e a e n e i n a n d e r w i r k e n vermieden werde, wie es ja Gott sei Dank der Fall sei. - Der Etat selbst wird schließlich genehmigt. Ausland. London, 11. Dez. „Palt Mall Gazette" spricht offen von dem Ausbruch eines Bür ger krie ges in Sü d- a j r i k a, infolge der Einführung von chinesischen Arfeitern. Paris, 11. D.z n parlamentarischen Kreisen wird lebhaft erörtert, daß der nationalistische Abg. Berry, aus dessen Verlangen hin der Zeuge 'Eros in der Humbert- Achüre vom Untersuchungsrichter verhört wurde, sich unsterblich blamiert hat. Die meisten Blätter belustigen sich über den Mißerfolg des Untersuchiungsausischusscs. Abg. Rouanette, welcher in der gestrigen Sitzung des Ausschußes die Haltlosigkeit der Auslagen Eros' darlegte und Berry dafür verantwortlich machte, hatte mit letzterem einen heftigen Wortwechsel, dessen Folgen wahrscheinlich ein Duell sein dürste. Belgrad, 11. Dez. Wie verlautet, erhoben der türkische und der österreichische Gesandte bei der Regierung ernsten Einspruch gegen die erfolgte Bildung eines Geheimkomitees zum Zwecke der Vorbereitung eines serbischen aktiven Eingreifens in die macedonische Bewegung im kommenden Frühjahr. Diesem Komitee gehören aktive serbische Staatsbeamte und Offiziere an. In den letzten Tagen wurden bereits 4000 Gewehre nebst Munition in Altserbien eingeschmuggelt und in Risch und Leskovac ein Dynamit lager für den Auf stand errichtet. Tokio, 11. Dez. Das Abgeordnetenhaus wurde heute, am 11. November, ausgelöst. In amtlichen Kreisen hat man gehofft, daß das Abgeordnetenhaus den in der am 10. Dezember beschlossenen Antwort aus die Thronrede erhobenen Vorwurf gegen die Regierung heute zurücknehme. Da dies aber entsprechend den von den verbündeten Parteien in den Versammlungen angenommenen Beschlüssen nicht geschah, entschloß sich die Regierung zur Auflösung der Kammer. Rewyork, 11. Dez. Nach einem Telegramm aus Colon sind dort aus dem Innern Columbiens Meldungen eingetrosfen, daß die gegen Panama vvrrückenden to- lumbijchen Truppen zu r ück b e o r d e r t seien. Die Truppen, welche einen Weg durch das Gebirge in der Richtung von Panama bahnen sollten, sind nach großen Leiden nach Karthagena zurückgekehrt. Kirche und Schute. Mainz, 11. Tez. Tie heutige Tagung des Diözesankirchen vor stau des der Diözese Mainz wurde durch den neuerwählten Bischof Kurst ein eröffnet. Zu Vorsitzenden wurden Landtagsabg. Dr. Schmitt und Bürgermeister Reff (Bingen) getvählt. Der Hauptvoranschlag für das Rechnungsjahr 1904 wurde im großen Ganzen nach den Vorschlägen der bischöflichen Kommission genehmigt. Dem Ansinnen der bischöflichen Behörde, von den Ueberschüssen des laufenden Jahres 21 000 Mk. für die Unterstützung des Pfarrfonds in sieben Gemeinden der Diaspora zu bewilligen, wurde vorerst noch nicht zugestimmt. Tie Entscheidung darüber soll in einer demnächstigen Sitzung herbeigesührt werden. Beschlossen wurde, daß für das folgende Jahr die Stiftungszinsen und Stolgebühren der Geistlichen bis zum Betrage von 200 Mk. nicht in das Pfarreinkommen eingerechnet werden; der dadurch verursachte Mehraufwand wird in Höhe von 15 000Mk. zu Lasten des Budgets übernommen. Ebenso wurden dem Antrag der bischöflichen Kommission entsprechend die Reisekosten und Diäten der Dekane im Betrage von 1000 Mk. für das nächste Jahr zur Entlastung des allgemeinen katholischen Kirchenfonds von dem Diözesankirchenvorstand übernommen. Für die Besoldung eines neuen Pfarrkuraten in Worms-Hochheim wurden für ein Jahr 1800 Mt. bewilligt. Der Steuerkoeffizient für die allgemeine katholische Kirchensteuer wird für 1904 auf 6 Prozent belassen. Die Sitzung wurde mit einem Hoch auf den neuen Bischof geschlossen. Aus Stadl und Kant». Gießen, den 12. Dezember 1903. * * Großherzogs Geburtstagsspende. Manche die ein warmes Herz für unseren Großherzog haben und ihre Hand stets auftalen, wenn es galt, einem edlen Zweck zu dienen, haben bei der jetzigen Sammlung gesagt, das Geld könnte für ein Kinderhospital oder dergleichen besser verwendet werden. Darüber läßt sich gewiß reden, wir möchten uns aber doch den Einwand gestatten, daß man bei einer Gabe, die erfreuen soll, in erster Linie doch berücksichtigen muß, was den Euipfänger am meisten beglückt. Daß dies bei der Wahl, die man hier getroffen hat, unbedingt der Fall ist, glauben wir ganz sicher behaupten zu dürfen. Unser Großherzog ist unablässig bestrebt, das Kunstgewerbe in Hessen zu fördern und aus diesem Gebiete dem Lande eine erste Stellung zu erobern, wie sie bisher z. B. Bayern hatte. Eine Menge Dinge, die früher aus Bayern auf den Markt kamen und alles das, was z. B. besonders jahraus, jahrein aus England bezogen wurde, alles dies soll man in Zukunft ebenso schön, ja künstlerisch viel wertvoller und das ist die Hauptsache, viel billiger in Hessen herstellen. In dem Ernst des Lebens unseres Großherzogs bildet die Lösung dieser Aufgabe und diese künstlerischen Bestrebungen seine liebste Beschäftigung und er findet auch darin erholende, lichtvolle Stunden, gerade in der jetzigen, ernsten Zeit. Unser Großherzog brachte erst kürzlich erhebliche persönliche Opfer, die größere Gewerbetreibende in Hessen sehr zu schätzen wißen. Fernstehende haben aber heute schon das Gefühl der Genugtuung und des Stolzes, wenn sie fast in allen größeren Städten des deutschen Reiches, ja selbst in England in gewerblichen Ausstellungen oder an den Schaufenstern der Geschäfte Gegenstände finden, die Hessen ihre künstlerische Entstehung verdanken. Es ist beabsichtigt, im nächsten Jahre in St. Louis (Amerika) eine größere hessische kunstgewerbliche Ausstellung zu veranstalten, wozu Se. Königl. Hoheit schon ganz bedeutende Kräfte gewonnen hat, da begründete Aussicht vorhanden ist, bei unfern deutschen Landsleuten in Amerika dem Kunstgewerbe nicht -unwesentliche Absatzgebiete zu erschließen. Ein solches großangelegtes Werk, wie es unser Großherzog begonnen hat, bedarf stelbstredend aber auch barer Mittel, wenigstens im Anfang und glauben wir, daß es nicht zu unbescheiden klingt, wenn an alle Einwohner Hessens die Bitte ergeht: ,Gebe Jeder nach seinen Kräften, aber gebe Jeder etwas." * * Hessische Vereinigung fürVolkskunde. Dir Gießener Ortsgruppe dieser Vereinigung hält ihren zweiten Mitgliederabend am nächsten Montag, den 14. Dez. 1903, abends 8V4 Uhr im unteren Saale des Cafö Ebel ab. Prof. Dr. Gro 0 s wird einen Vortrag.über die Anfänge der Kunst und die Theorie Darwins halten, und Landgerichtsrat Dorn- seiff wird über einige Beobachtungen über die Fremdwörter in den oberhessischen Mundarten berichten. Da, wie aus dem Inserat dec Donnerstagnummec unseres Blattes ersichtlich, auch Nichtmitglieder der Vereinigung als Gäste willkommen sind, so sei auch an dieser Stelle auf die beiden gewiß allgemein interessierenden Vorträge hingewiesen. * * Schwere Zustellung. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellmig an einen Verschollenen ist, wie uns aus Mainz berichtet wird, an der Gerichtstafel des Großh. Amtsgerichts Mainz Folgendes angeschlagen: ,Der Maurer Adam Ludwig Stau der in Bretzenheim als Vormund der entmündigten Katharina Franziska Stander daselbst beantragt, den verschollenen Jakob Stander II., geboren ungefähr 17 81 zu Bretzenheim, zuletzt wohnhaft dortselbst, für tod zu erklären." Jedenfalls dürfte dem Verschollenen, der jetzt im Alter von 122 Jahren stehen müßte, fein Zahn mehr wehe tun; er wird sich auf die öffentliche Zustellung nicht mehr melden. Atterumr. Im Herzen von Asien. Die uibeter haben sich /licht geschont, europäische Forschungsreisende in der grau- samsten Weise zu mißyandeln und unter unsäglichen Mar- tern zu töten. Gegen den erjohgreichflen Apeirfoiycyer unserer Tage, den unerschrockenen L-chweden ^r. Sven von Hedin, haben sie sogar eine ganze Armee mooil gcniaaji, um ihm den Durchzug durch die heiligen Provinzen des Landes zu verwehren! Soeben erscheint unter dem ^rtel .,Jm Herzen von Asien" im Verlage von F- A. Brockhaur, in Leipzig Hedins Bericht. Es ist ein klastisches R.er)ewerl mit hochinteressantem Inhalt und überaus rerchhalttger und fesselnder, illustrativer Ausstattung Die fchwrerrgjte Aufgabe, die sich Hedin aus seiner mehr nly drei ^zayre in Anspruch nehmenden Reise gestellt harte, war die Durchquerung Tibets, des mächtigsten Gebrrgslandes der C - . Zur Erforschung des Sees Lop-nor, der ,eit ^ahrtautenuen leine Lage in rätselhafter Weise verändert, begann ^cbin seine Reste durch eine bis dahin mnnoglich er;chernende Fahrt zu Schiff aus dem Tarim durch die ödeste Wüste der Erde gegen deren Schrecken die Gefahren der Sahara em Kinder pul sind. Nach allerlei Gefahren und Abenteuern die mit dein unbekannten, tückischen Gewässer verbunden waren unternahm er einen Marsch quer durch die Wüste, dessen Schilderung viel Aufregendes b.eret. ^tt Erstaunen verfolgt der Leser die Entdeckung einer uralten Stadt, dre Hauptstadt eines Königreichs, mit dem die Hunnen Bündnisse in jenen uralten Zecken abjchlossen, als sie noch im innersten Asien saßen und mit den chinesischen Kaisern Kriege führten. Der unbarmherzige Wüstensand, der Hedin auf seiner ersten Reise in jenen Gevieten so schwere Opfer auserlegt hat und der auch diesmal die Karmvane wieoer- holt mit dem Untergang bedrohte, halte einst auch diese große Stadt verschüttet und nur in Sagen, klang die Kunde von ihr in unsere Zeit hinein. Die größte Bewunderung erfüllt i) en Leser aber bei der Schilderung der Wanderungen Hedins in Tibet, dem höchsten Gebirgsland der Welt. Dort bewegte sich der Forscher mit seiner Karawane, der größten, die je ein Reisender in Asien zu führen hatte, in Höhen, die weit über dem Mont Blaue liegen und in einem Klima der widerwärtigsten Art. Die Gefahren, die dem Reisenden sowohl durch die unwirtliche Natur des Landes, als auch durch den Menschen entgegengestcllt wurden, waren derart, daß Hedin ausruft, er wolle lieber zehnmal durch d ie m ö r d e r i s chst e Wü ft e zie h e n, als noch einmal durch Tibet! Älan toeiy nicht, was man mehr bewundern füll, die Ausdauer des pur die Wissenschaft zu jedem Opfer bereiten Forschers, den Mut und diplomatiscyen Sinii des mit allen Schlichen asiatischer Politik verrrauten Mannes, oder die tteue, rührende An- hänglichkeir, die Hedin als warmherziger Germane nicht nur feinen Leuten, sondern selbst den vieren seiner K.ara- wane entgegendrstugt. Köstlich smd.die dramatischen Schilderungen der Begegnungen mit tibetischen Gouverneuren unb anderen höchuen Beamten des Dalai-Lama, und mau ist erstaunt über die dreisten Aurworten, die Hedin als Gefangener des Dalai-Lama sich zu geben erkühnt. Ein Gefangener des Dalai-Lama war Hedin in der Tat. Auf seinem tollkühnen Verstoße nach der heiligen Stadt Lhasa, die er als Mongole verkleidet, nur von zweien seiner Leute begleitet, erreichen will, wird er vom mächtigen Kamba Bombo abgefangen. Die Tibeter haben ein scharfes Auge aus Hedin, der wiederhott droht, in Eilmärschen nach Lha>a zu dringen: erleichtert atmet der Dalai-Lama auf, als Hedin eiidlich an der Grenze von Ladak anlangt, also auf englischem Gebiet. Leichen von Menschen und Tieren bezeichnen die via dolorosa des Forschers durch Tibet, aber der Gewinn dieser Reife für die Wissenschaft, für die Menschheit ist außerordentlich groß. S ch w ä tz ch e n. Bilder und Reime von E. K r e i d 0 l f. Verlag von Sch afft ein u. Co., Köln. Der Verlag von Schasstein u. Co., dem wir bereits niehrere moderne Kinder- büchlern verdanken, liefert in dem vorliegenden Buch wieder ein allerliebstes Muster neudeutscher Kinderrunst. Die Reime sind nau) Form und Inhalt dem Fassungsvermögen der Kleinen glücklich angepaßt, sodaß sie vvn ihnen bald auswendig gelernt werden dürsten Ebenso vorzüglich ist der Bilderschumck, der die Phantasie des Kindes außerordentlich zu beleben und zu beschäftigen geeignet ist Selbst ein Erwachsener wird sich mit Vergnügen die gelungenen Jllu- firaiionen betrachten. die Automobilisten wird. Und was Markte. Zport. meines Kleinen, der Benedettis Frau ist, 87i°/o 3"/0 37.°/° d°/o . 2610 . 92.75 . 112.20 . 106 50 . 218.00 200.40 . 146.70 . 160.60 . 166 10 . 147.20 . 18.00 189 50 . 242.00 . 192.50 205.50 217.62 225.37 149.75 191.10 205.80 Ult- .„Lt. Die Verkehrsadern, auf denen denen Sie im September den Papst um Nichtlgkeits. sich der interessante Maschinenwettkamps abspielen soll, Erklärung der Ebe angingen? — „Jawohl." — „Und . 102.10 3^/0 Mexikaner 91.'io 47r /u Chinesen . . 102.20 Electric, oci uckert . 91.60 । Nordu Lloyd . . 101.60 । Kreditaktien . . . 100.00 DiBHonto-Kommandit. gedenken Sie jetzt zu tun? Bleiben Sie noch hier? Behalten Sie den Kutscher in Dienst? — „Natürlich! Warum sollte Bonne und dec Kammerfrau, in Sori angekommen. Allein wissend, daß ich zur Ehe- ivar, an den Wagen; der . 102.90 101.20 . 100.50 . 103.70 . 64.00 . 32.70 . 37.45 . 142 00 . 45.00 00.00 Gijcnlitihn Zeitung. Von der europäischen Fahrplan-Kon- Eissp-ort. Tie ^u.^en des 31 Vereine um- fassenden Deutschen Eistau,-Verbandes |tnb dem Braun- jcijiveiler Eisbahn Verein üvertragen worden. Tie Vinnen lüiieii am U. nno iU. t. sDl. )uiu|Uiben. Tie SchneL-aus- mcin.et|Uiaft geht über bie Si.reu.en uüO, luUO und öuüu Meter. Für ine Kunstlaufmeister jch-afk sind 12 Pjticht- Übungen unb ein Kur lau; en nach freier Mahl fror» I geschrieben. Utb^r das Gordon-Benett-Rennen i m Tau °/ . urtug.estn. 217.75 225.50 149.00 190.50 Harpener Bergbau . • 205.40 Tendenz: lest. Reichsanleihe do. Konsole . do . . Hessen MiMajlen Der iirönktwn. («nonijme Anfragen bleiben «nberücksichtigttt Herrn Lehrer a. D. M. Besten Tank iür die liebensiüürbige abschr?Ulche Uebeiiuutelung jener grandioieu journalistischen Xiei|iuitg. Aber hieße es nicht aut Spatzenhirne zielen, wollte nmn auch nur e i n ernstiiaües Mort an diese „Eiegheuner" (ivie geistvoll t) Sexianerrvitzchen verjchweuden nur eines Atannes willen, dec von solchen Hanswursten wahrlich nicht beleidigt werden kann?___________________ ________ Telephonischer SiMrsbeneht. 12. Dezeinier itfu3 Kur in Rwanzzcmo aiifgehalten und Begleitung meiner Schwester, der Fürstin Massiv $md)t$hiaL — Zu insgesamt 42 Jahre n 2 Monateu Zuchthaus verurteilte das Schwuigericht in Königsberg t. Pr. eine porde übii Burschen, die ut der Vlacht voin 9. zum 10 Juli d. I. oocl ein uube)u)oliened juiiges Llädchen uberiaUen uub vergewal- tiai haue. Tas lange Aiadcheii Hai längere Zelt an beu evliucuen Verletzungen un Krankenhanie zubringen mühen. Tas Gericht verurteilte die Angeklagten mouillier zu 6 Jahren 1 Monat Zuchthaus, Stoll zu 8 Zähren Zuchthaus, Witt und Ctemau zu je 5| Zähren, Schonreu zu 6 Jahren, Kell zu 2 Jahren 1 Monat, Lin- denau zu 4 Jahren, Jonicheien zu 3 Jahre,l und Treß zu 3 Jahren Zuchthaus ucb|t den üblichen Viebeuiuaie». Trei der Angeklagten I wurden wegen inangelnder Beweise sreigejprochen. Essen, 11. Tre ^rrusi-ununec verurteilte ben Gendarm Fuhrmann, der oen G e l d f ch r a n k der Henrichs Hütte in Hattingen erbrach und 3000 Mk. raubte, zu 2 Jahren Zuchthaus und o Jahren Ehrverlust. Magdeburg, 11. Dez. Die hiesige Scrasiammer ver- urteilie das 13j.ährige Schulmädchen Elise Schwitzpi wegen verschiedener Diebstähle utiu Betrügereien zu 15 Tagen Ge, unguis. Außerdem wurden dem- । eiben urkundeniurschnngell und Belegung eines fremven l Aamens zur Last geregt. Die weitere Beschuldiguiig. g^geu die eigene Mutter einen Gistmordoersuch gemacht Au haben, lonnre nicht aufgeklärt werden. Kiel, 11. D^z. Die Strafkammer verurteilte den ver- antworUichen Neda.teur LuJenS der „Sozialist.scheu Bvlts- Jtö," wegen Beleidigung der Offiziere und Aerzte oes 9. Armeekorps zu 200 M k. Geld sl rase. Der Staats anwalt hatte 3 Monate Gefängnis beantragt. Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . . Ber iner Handelsgos. Oesterr. Staatobahn . . Lombarden .... liuttnar ibuhn ^ . . . Lauraniitce .... Bochum Harpener Tendenz: fest. Der ordentliche Pcoiessor au der lechmichen Hochschule Tr^ Rudolf Kautzsch S" Darmstadt wurde zum Mitglied des Denkmalsraies beiiellt. ■■— ——— sind, wie die nieisten Straßen in der Nähe von Frankfurt unb in Hessen Nas.au im Durchschnitt recht gute, der Ma- fc. AuS Nassau, 11. Dez. In der Nähe deS Bahnhofes Höhr—Grcnzhausen befindet sich eine Vertiefung, die bei Regenwetter einen förmlichen See bildet. Auf der dünnen Elsschicht dieses „Sees- brach gestern der 11jährige Sohn des BuchbmderS Wagner beim Schlittschuhlaufen ein. Sein 8 jähriger Bruder eilte ihm zu Hilfe, brach ebenfalls ein und ertrank, während der Aeltere von hmzukommeuden Leuten gereuet wurde. Aschaffenburg, 11. Dez. Tie „Aschafsenb. Ztg. hat kürzlich berichlec, bajj ein der Mordtat an der Telephonistin Josephine Haas verdächttger Irrsinniger auswärts fr fr genommen sei und hierher geliefert werde, um uni Zeugen tousrvnttert zu werden. Gestern nachmittag mit dem um 3 uyr 10 Min. hier ankommenden Schnellzuge i,c bie lieberfütj4,1mg des Betrefienden hierher erfolgt. v\t der Tag.oouer 0,eorg Lb e y g a n d, welcher zuievr in der Kreisuwenanfialt Kt.tngenmunfier in oer uTiniä interniert war. yeme ouiaiu.ag ei|O.gte seine Gegen uoerueliuiig mit den Zeugen. W^ygano yar seiuerzett, als er in Offenbach beim ^«.uttär bieiue, an einem Mädchen einen Luiunoro verübt uno wu'de sixi-.e'. in bie Jrrenanjialt nuui FrutULttchiu vc»,orucht. >k>^n fluchtete er vor sun, Juoren uub u-niite er,t vor inrzer Zeu nneoer fe,igeiiom- uien werden. Er hatm den Be^oachr au, sich g-wntt, bei Suaeornuen erneu neuen Lnsttnoro an. uueni ^mbajen be gangen zu haben uno zwur war die Leiche ähnlich zuge- richret wie uic ermord ie Jo,^^»/.ne .sjuuy. k>e4,119icueni önoere BerdachtSgrunoe legren uic Beinumng nuy-e, baf ber L)ierhergerieferte ber Euler ift, kleine Mitteilungen u ns Hessen und ben Nachbarstaaten. In Ober-Erlenbach sand das 2% qQnie alle Kind hieiiger Bürgersleute einen schmerzlichen Dod. Die Atutter haue kochend heißen Kaffee in einer Kanne auf den Tisch gestellt und sich aas einen Augenblick zur Küche zurückbegeben. Diesen 9Aoment benützte das Kleine, um au-_ dem Auslaufe der Kanne, den siedenden Kaffee zu schlürfen. Erst nach einigen Tagen gräßlicher Schmerzen erlag das unglückliche Kmd seinen erlittenen Verbrühungen. — 4Jie letzten Tage fanden in Ober-Jngelhe im umfassende Umei,ach- ungen ivegen iLDittlichkeilsvergehen 2C. stau, und der Ulitcr- suchungsrichler hatte Veranlassung, vorerst einen 2Aatler aus Ober-Ingelheim verhaften zu lassen. Gießen, 12. Dez. Marktbericht. Auf heutigem Mocbenmarkt kosteten: Butter pr. Psd. 1,15—1.20 Mk., Hühnereier 1 St. 8-10 Big. 2 Stck. 00—00 Psg., OjanjeeieeOO—00 Pig., Enteneier8—0 Pig., Ka,e vr.Stck.6—8 Ps., Kasematte2Stck. 5—6Pjg., Erbsen pr.Llter 21P,g^ Zinsen pr. rüter 32 Pig., Tauben pr.Paar0,80—1,00'1)11., Hühner pr. St. 1,30—1,40 Alk., Hahne pr. Stück 0,80—1,70 Alk., Enten pr. Stuck 1,70—2,20 Alk., Ganse pr. Pfd. 50—65 Psg., Ochselifleijch pr. Pmnd 68—76 Pig., Kuh- und Nindfleisch pr. Pfund 62—66 Pig^ Schiveme- fleisch pr. Pfund 66—76 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfund 60 Psg., Kalbfleisch pr. Pfd.'70—76 Psg., Hammelfleisch pr. Pfund ;>5—74 Pfg., Kartofseln pr. 100 Kgr. 5,50—6,00 Alt., Weißkraut per Stück 5—7 Pfg., per Ze,ilner 1.30—1.60 Mk., Zwiebeln pr. Zentner 4,50—5,00 Alk., Alilch per lliter 18 Psg.. Aepfel per Zentner 16 ms 02 Alk., in Körben 00—00 Pfg. 9tüjje 100 St. 3a—40 Pfg. Wetzlar, u. Dez. Die allgemeine Klage der hiesigen Linwohuerschaft über den unertiärttchen Rückgang unserer Bieymarkte stand schon wiederholt aus der Lagesoronung unserer Stadtverordneten. Der vom K lle- gium seinerzeit besirmmten Alarkttommi,sion wurde die Aufgabe gestellt, zu ergründen, was bie Veranlassung sei, baß | uie hiesigen Märtte zur Schädigung unseres G.schäjtover- cehrs fo^ gewaltig zurüügegangen seien. Die Kotrunissivn r-at desyalo nicht allein bie benachbarten Märkte zu Herborn und Gießen besucht, sondern auch eifrige Erkundigungen bei unserer Landoevöllerung und auswärtigen Handelsleuten eingezogen. So konnien denn diese Herren in letzter Sitzung als Hauptgrund ansühren, daß unsere Märkte bisher zu spät angesaugen hätten und bie tierärztliche Unter» ,uchung des angetriebenen Viehes zu viel Zeit in Anspruch nehme. Vielen ber Handelsleute sei dadurch und bis sie mit dem Verladen des Viehes aus der Eisenbahn fertig ,eien, die Möglichkeit genommen, noch am Markttage ihre Heimreise zu vollenden. Sodann sei hier auch keine große Auswahl an Vieh zu finden, da im hiesigen Kreise nur das Kleinvieh Vogelsberger Rasse gezüchtet und zum Berkaus auigetrieben werde; - die schweren Viehgattungen aber, die von auswärtigen Hänlern so sehr begehrt wurden, wären aanz bereinzett zu finden. Daher erachtete bie Markt- tommission diesen Mangel als einen werteren Hauptgrund I aes Rüuganges unserer Märkte, und cs sollen die vorgebrachten E-runde in der Kommission noch einer genaueren Beratung unterzogen werden. nus w.rd dem „Bert. wörj. Eouner" von einem Frant-- jurter geschrieben: Als uh Yor^e, man beabsichtige das G-ordon-Benett- Rennen wohl Hösttchteit gch sie"zmu T^'trÄ'sind, und^d-n ihn entlassen, so würde man d,es gerade als eine Bestätig»«« Automobilisten in Eesahr bringen, nicht einmal als die der Anschuldigungen auslegen. Ich bin hier seit dem Juli, schlimmsten Feinde ber Fahrt 'bezeichnen, schlimmer sind und jeder weiß, ivie ich lebe und daß alles Un|mn ist, was bie vielen engen Stellen, an denen ein Vorgehen ber Kon- ,nan schwatzt. ÜDtit dem Kutscher durchgegangen! Ich bin kurrenten und ein klares Sehen bei Slaubwvlten unmög- ^ui 24. Juni vom Schlosse ab gereift, habe mich em paar lich wird. Wie man sich die Fahrt von Oberursel nach -1(C ^uc jn Rivan.^zano aufgehalten und bin Oberstedten, das Rehmen der starten Wegeecke bei Dorn-st -- Holz hau', en denkt, ist mir schwer faßlich, da an dieser Stelle ein kleiner, langsam laufender Wagen Schwierig- » leiten hat. Ohne Unfall geht es hier und an zahlreichen pie - ähnlichen Puntten doch nur dann ab, wenn die Schnellig-1 Eemahl begleitete mich, leit nahezu auf Lastfuhrwertsgeschwindigkeit abgedrem,. scheidungsklage entschlofjen wird. Und wer wird Das tun?--— Ist man glücklich Kutscher ist noch einen vollen Monat bei ihm geblieben, um an scharfen Ocken vorüber, drehen kleine K..r r oie Aleldimg, daß die russisch-japanischen Differenzen beigelegt sind, *— T'dv v<.igi|u)ie Mvuiului m JJc a 111 5 tritt uu~> mtt,! ^mk unterstützt. Argentinier und lLhmes-n zogen darauitziii kräftig baß eine internationale Ausstellung < r K ünste ber ltu, QUl^ Lürken gewannen im Alijchlub an die allgemein gute Frauen- „Ai 0 d e" in ber Sommersai.son 1904 ui Ost- Haltung der Remenwerie. Für Atoiuanwerte herrschte ebenfalls enbe statljinden soll. tziue Ateinung; Kohlen- wie auch Eisenwerke erfreuten sich reger Petersburg, 11. Dez. Die Kaiserin-Mutter, Pro- ^tachsrage seitens guter Kreise. Auf dem Kassa-Jnbustriemarkt tellorin der Ausstellung für die Kinderwelt, be- traten auf sä.mlichen Gebieten Kursausbesserimgen em. luctjte biefelbe gestern nachuttttog unb.würbe von ben Ber- Prwak-^iskont d-/, Prozent. Schlutzkurfe. ireiern der an der Aussreltung beteiligten Staaten em- $ « ^dit ------ psangen. Zunächst besichtigte j^e die srauzvjische Abieckung, Deutsche Bank . vanack) die deutsche ; burt überreichte ihr ocr Vertreter I Darmstädter Bank oes Pestalozzi-Früvei-Vereins em Bouquet, vei dessen Ent-^ Bochumer Guß . gegennnahme bie Kaiserin-Mutter ihrem großen Interesse iür die Bestrebungen des Vereins Ausdruck gab. Beim Verlas,en der .deutschen Abteilung bezei^neie die Kaiseriu- Aiutter dieselbe als die lehrreichste der ganzen Ausstellung. Versand en gros detail 9°66 Gelegenheitskauf Seltersweg 10 Seltersweg 10 Die beim Zertrümmern meines Schaufensters leicht beschädigten Gießen, Bahnhofstraße 27 9201 - .--■V K OS®'s Rabatt. tein von toe|d)inacf, ist ein vorzügliches Stärkungsmittel für kranke. Schwache und lÄenefende, regt die Verdauung, Blutbildung und den Stoffwechsel an. Die große Flasche Alk. 1.75. Die kleine Flasche Alk. 1.25. Bestandteile: Taragona-Portweiu 3333,0, Weingeist 160,0, Zitronenschalen $1 2,5, Poinmeranzenschalen 2,0, Flieder M 1,0, Kümmel, Arns, Wachholderbeeren, Carduibenediktenkraut, Rosmarin, Rle- 12. Dez. Auf der Strecke Hannover- Vorbereitungen für Probezüge mit Sagen Sie mal: Kaffee mit Zugaben, ist das etwas besonders vorteilhaftes? Das ist nicht gut denkbar. Meine Frau legt beim Ein- fauf von Kaffee nur Wert auf unbedingt gnteQualität und kauft deshalb stets bei Gebrüder Berdnx. Tas muß ich aber gleich mal meiner Frau sagen. znrückgesetzte Teppiche nur gtile Qualitäten, znrückgescizte portiere« in Plüsch und Tuch, znri'rekgescizte rnöbclbezüge znrückgesetzte Tischdecke» Kartoffeln vrima magnum bonmn sowie gelbe fleischige (Baulsens Juli), einen großen Posten Salattartoffelu enwsiehlt 8552 J. Wessel Telephon 235. Sonnenslraße 6. Goldküste wird Kraft gesetzt. Göttingen, Göttingen werden „ . vierzylindrigen Lokomotiven getroffen. Man beabsichtigt, eine Gesch iv ind i gke it von 130 Kilometern in der ileurlk Meldiutgeii. Originaldrahtmeldltngeu des Gießener -lnzeigers. R. B. Darmstadt, 12. Tez. Tie Zweite Kammer beschäftigte sich heute ztlerst mit der Anfrage Hauck und Gen. betr. die Hütekinder im Vogelsoerg. Von der Negte- rung wurde, eine längere Erklärung abgegeben, wonach die Sitte, Kinder auf deut Lande zu landwirtschaftlichen Arbeiten und speziell zuni Viehhütcn zu gebrauchen, nur noch in den Krei en Latiterbach und Schotten zu finden sei. Tie Gesamtzahl der Kinder betrage nrir 4—5 Proz., und nach den Be- r chten der Schulbehörde wäre ein ungünstiger Einfluß nicht zu konstatieren gewesen. Sieben einer Reihe kleinerer Vorlagen kam zum Schluß noch die Anfrage des Abg. Wolf, betr. die Weiubaudomäneufrage zrir Verhandlung. Das Haus verlagte sich bis Dienstag früh 10 Uhr. Berlin, 12. Dez. Von Selten einiger Negierungen machen sich Bedenken geltend, ob die gesammelten Erfahrungen im Automobilverkehr bereits zur reichsgesetzlichen Regelung der Haftpflicht der Autoniobilislen für von ihnen angerichlete Schäden ausreiche. Es scheint deshalb einiger- niaueu zweifelhaft zu sein, daß diese Haftpflicht regierungsseitig geregelt wird. Berlin, 12. Dez. Zu den Vorlagen, die den preußischen Landtag in seiner ersten Session beschäftigen werden, wird in erster Linie ein Gesetzentwurf betreffend die zur A b- wendung von Hochwassergefahren erforderlichen Maßnahmen gehören. — Die näch stjä hrige n Kaiser- manöver sollen zwischen dem 2. und 9. Armee-Korps stattfinden, die um je eine Division verstärkt werden sollen. Wie es heißt, soll auch eine Garde-Division an den Manövern teilnehmen. & er l in, 12. Dez. Der Abg. P a ch n i ck e hat. unterstützt von der freifcunigen Verewigung uno der deutschen Vvtts- partei, i»n Rei.uM>tLig einen Antrag eingebeacht, die verbündeten Regierungen zu ersuupn, dem Reichstage einen Kriiuterwein „Salus66 mit der Nonne. Dieser Rtagemvein, Gesetzentwurf vvrzulegen, welcher die dem Koalitions- recht noch entgegen stellenden Beschränkungen beseitigen soll, was durch eine Abänderung der §§ 152 und 153 der Gewerbeordnung erreicht werden soll. Berlin, 12. Tez. Tie Erholungsreise des Kaisers nach dem Süden wird wahrscheinlich unmittelbar nach Reujahr unternommen werden. Der Kaiser dürfte zum Ordenssest wieder zurück sein. — Tas Abkommen über das einheitliche Zollgebiet von Deutsch-Togo und die englischen Besitzungen an der bis Ende April nächsten Jahres außer Schleien, Karpfen, Hechte empfiehlt J. 1. Schulhof Marktstraße 4. Telephon 119. Tchirme werden schnell und dauerhaft repariert und überzogen in dem Schirmgeschäft von 8487 Heinrich Sack Gie «en Marktstratze 18 Iür Weihnachten empfehle als besonders prciswttrdig um zu räumen: Stunde zu erreichen. London, 12. Tez. In einem hiesigen Hotel erschoß sich aus unbekannten Gründen der 17juhr^e ungarische Graf Valentin Lemes, welcher seine Studien auf einer hiesigen Universität beenden wollte. Rom, 12. Tez. Ein Offiziers-Prozeß ist soeben vor dem Turiner Militärgericht beenoet worden. Ein Major des in Novara srey.no en Lanzür-Reg.ments hatte einem R i t t m e i sr e r'wegen der mang.lpasten Ausbildung der Mannschaften eine Rüge erteilt und hieb dann dem Rittmeister, der il)m mit heftigen Sorten erwiderte, nut dem Säbel über den Kopf. Bor dem Gericht nahmen beide Offiziere die Sck)uld auf sich und würden zu je drei Monaten Militär-Gefungnis verurteilt. Bei der Ur.e.lsver- tiinoigung sanken sich uer Major und der Rittmeister in die Arme und das Pabliium brach in tosenden Beifall aus. ©an Remo, 12. Tez. In Ventimiglia brach nachts in einem W>ohnhau,e Feuer aus, welches so schnell um sich griff, daß 3 Kinder nicht mehr gerettet werden vonnten und verbrannten. Wien, 12. Dez. Das maeedonische Komitee benutzte die regnerische Zeit zur ruhigen Agitation für die Frühjahrs- Kampagne. Sarafow erklärte in Belgrad, die Befreiung -CSStScneu i2,nrüUlucnt:uuiciui.uiu, jvuvuiuiui, -wic- fiiieitblätler je 0,75, Angelika, Entian, Galgantwurzel, Kamillenblüte, Eoriander, Psesferminzblätler, Canehl je 0,5, Qnenfcel 0^o. Ku haben in den Drogerien: Adolf Vieler, Otto Schaaf, Ang. Noll, Drogerie zum roten Kreuz. o90o Weihnachtsgeschenken geeignet fertigt gut unb billigst an, sowie alle sonstigen Haararbeiteii! H. Tichy, Seltersiveg 43. Tcppich- und Länier-Neste einz.lnc wollene Psrtisren-Shawls 1,10 Aitr. breit, 3,50 Altr. lang sich vorzüglich zu Fens ter man teln eignend per Stück Alk. 2bis Alk. 5.— Ernst Bloedner Lpezial-Tcppich-Gcschäft Ecke Scltcrswcg und Plockstraße. Telephon 367. Zum Verkauf kommen goldene Herren- und Damcn-Uhreu sowie silberne Uhren. Für jede Uhr 2 Jahre Garantie. 9271 0. Stöver, F. Scharmann, Seltersweg 10. Bürsten, Besen nni ^oljwartB reichste Auswahl. 8280 L. Kohlermann IVn Bleichstraße 12. Oratis erhält jeder Käufer die Vergrößerung feines eigenen Porträts 25X30 Etm. beim Einkauf von 15 Alk. in Schuhwaren. [05922 Schuh Warenlager Löwengasse 20. Unterhallestels em großesÜager stttigtt Särge, eichene, polierte, tannene, lackierte, iertlg beschlagen, von Mk. 25 an. Kar! Wacker Schreinermeister 8680 Große Mühlgaffe 23. (Lhriftbämne in wunderschöner Auswahl zu gaben im Kaisergartcu und am Selterstor. 06094 _______Frau Hammel^ Geschlechts-,Haut-,Hals- Nasen- und Ohrenieiuen Spezial-Arzt JDr Holtz, Frankturt a. AL, Zeil 44a, neben der Hauptpost. 2005 Carl Retter Zigarren-Haus Bleic^.T“2;part- Zigarren-Haus Deutscher und französischer Cognak, Einige Restposten Zigarren und Zigaretten gebe, um damit zu räumen, zu bedeutend ermässigten Preisen ab. Franz. Cognak von Mk. 2.50 p. Fl. ab. Deutscher Cognak von Mk. 1.70 p. Literfl., ab. Kaufet Kaffee ohne Zugaben, denn dies ist Probat Stets frisch geröstet empfehlen wir 5 billige, reinschmeckende Kaffees per Pfd. Mk. -.80, —.92 und 1.— und hsMie Kmhalt- n. Ccsc!lsA!ts-Küsscc8 Probat I. beliebter Haushalt-Kaffee, per Pfd. Mk. 1.20. Probat II. feine Java-Nelgheary-Mischung, per Pfd. Mk.1.40. Probat III. ff. Padang-Preanger-Mischung, per Pfd. Mk.1.60. Probat IV. hochfeine Mataqalpa-Soemanik-Mischung per Pfd. Alk. 1.80. Probat V. edelste Ceylon - Menado - Alocca - Mischung, Marke „Fatrne", per Pfd. Alk. 2.— (hellfarbige, kaiidierte Röstungen, sowie Melangen.) Hiermit bieten wir dem verehrten Publikum ausgesucht feine Qualitäten, rote sie ihm nirgends^ besser und preisiverter geboten werden. Unser ausgedehnter Kundenkreis in Rohkaffee verlangt von uns groß- Auswahl, di- wir in ca. 20 Sorten halten. per Pfd. Mk. —.75, —-80' 1110' 1.20, 1.40, 1.50, 1.60, 1.7s. Wte Bei* der macedonischen Sklaven vom türkischen Zoch werde baldigst erfolgen. Die in Serbien zur Unter* stützung der Bewegung organisierten Komitees haben bereits 5000 Gewehre über die bulgarische Grenze gebracht. Wien, 12. Dez. Gräfin Lonyay machte ihre erste Ausfahrt nach ihrer Krankheit. Nach ihrer Rückkehr fand sich Kaiser Franz Josef zum Besuch ein. Montag reist die Gräfin mit ihrem Gatten nach Beaulieu ab. Prag, 12. Tez. Morgen ttnrd von sämtlichen Kunzelrr der katholischen Kirchen Böhmens ein gemeinsamer Hirtenbrief des Erzbi.chiofs von Prag und der Bi,chöfe von. Budweis, Königgrätz und Le.imeritz verlesen weroen, rn welchem zur Bekämpfung der,Los vonNom"-Bewegung ausgcfordert wird. M o s k a u, 12. Tez. Tie Gehe mpoli ei verhaftete eine aus 0 Per^nen bestehende Bande vvn Tieben und Brandstiftern, die seit längerer ZRt die Bewohner '"'vskaus in Schrecken setzte. D e Verhasreten räumten ein, ai über 60 Fällen Feuer angelegt zu haben, um stehlen zu können. Bei einem der Brände kamen vier Per- (ou en ums Leben, bei einem andern toutben 88 jp ä n । e r e i n g e ä s ch e r t. „^uceubfrüÄi's Ausjeyen". Wir versäumen nicht, unsere verehrten Leser und Leserinnen nut Beginn der rauhen Jahreszeit aut die Vorzüge von Bhroliu und Byrol.u-Scise awrneiksarn zu machen. Es gicbt fctu anderes Mittel für die Haut- und Schöu- heitspflege, welches sich auch nur annähernd einer gleich glän- z nden Bewährung und Empsehlung seitens aller ärztlichen Auto- ntäten erfreut. t „ Nicht durch marktschreierische Reklame, soiidern durch ihren wirtlichen Werl haben Byroliu und die Byroliu-Seife sich in Palast und Hütte, bet Arm und Reich Eingang zu verschaffen geivußt. 8885 Wer einmal Byrolin und Bhrolin-Seife versuchte, oer- wendet sie ständig. Falls m einschlägigen Geschäften nicht erhältlich, wende man sich direkt bezüglich Zusendung von Prospekten über die bewährlen Tr. Gtas'jchen Präparale an die Firma Tr. Graf u. Eom., Kgl. rumänische Hoslieieranten, Berlin 0. 112 OJhraei verkaufe ich mit veiannttilüchung. Warne einen Jeden meinem Sohne Kuben Ganss etwas zu borgen, da ich für nichts auftomme; auch ist derselbe nicht berechtigt, Gelder für mein Geschäft einzukafsieren. S. Ganss, 9269 Ludwigstraße 18. Wariiuu^. Diejenigen Herren, welche den Niiig beim Koitzert im Philo- opheiiivald aufgehoben haben,sind ertaiint uiid iverden iiochmals dringend ersucht, den Ring in der Exved. d. Bl. abzugeben, Beamter nimmt schriftliche Arbeiten an. Off. unt 06095 an die Exp. d. Bl. ÖOO JLiter Jlilcii täglich gesucht fraliko Bahnhof Gießen. Offerten nut der Ailf- schritt „Alilchlieferung" an die Exped. d. Bl. erbelen. 06096 NajchiiieiisAeilierel! vorlomm.Arbeneii jed. Art sauber und billig. Babnhoistraße 43, III. ->m Bazar ein seidenes, rotes V Kopttuch abhanden gekommen. Ilm gefällige Abgabe gebeten. 9256 Ebclstraße 23, parterre. •